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18 | 05 | 2012
Hepatitis
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Telaprevir: Zusatznutzen für bestimmte Patienten mit Hepatitis C

 

  • Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens variiert

  • Ausmaß teilweise unklar

  • Auch Hinweise auf größeren Schaden

 

Berlin (16. Januar 2012) - Seit Herbst 2011 steht zur Behandlung der chronischen Hepatitis-C-Infektion vom Genotyp 1 auch der Wirkstoff Telaprevir (Handelsname Incivo®) zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Telaprevir gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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Boceprevir: Für bestimmte Patienten Hinweis auf Zusatznutzen

 

Ein Teil der Patienten mit chronischer Hepatitis C könnte profitieren / Ausmaß des Zusatznutzens jedoch unklar

 

Berlin (1. Dezember 2011) - Zur Behandlung der chronischen Hepatitis-C-Infektion vom Genotyp 1 steht seit Mitte 2011 auch der Wirkstoff Boceprevir zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun bei einer frühen Nutzenbewertung nach AMNOG überprüft, ob Boceprevir gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Demnach liefert das vom pharmazeutischen Unternehmer vorgelegte Dossier Hinweise auf einen Zusatznutzen für Patientinnen und Patienten, die noch keine Leberzirrhose haben. Allerdings lässt sich dessen Ausmaß nicht einstufen.

 

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Hepatitisinfektion: Übertragung durch medizinisches Personal. Photo: Janssen-CilagIncivo® (Telaprevir) –neue Therapieoption bei Hepatitis C zugelassen

 

Proteasehemmer Telaprevir ermöglicht signifikant höhere Heilungsraten bei chronischer Hepatitis C Genotyp 1 als die bisherige Standardtherapie

 

Düsseldorf (28. September 2011) – Am 20. September 2011 hat die europäische Zulassungsbehörde EMA für den oralen HCV-Proteasehemmer Telaprevir (Incivo®) die Zulassung erteilt. Patienten mit chronischer Hepatitis C (Genotyp 1) erhalten eine neue Therapieoption mit signifikant besseren Heilungschancen als unter der bisherigen Standardtherapie Peginterferon und Ribavirin.1 Telaprevir ist das jüngste Medikament der zugelassenen direkt wirkenden antiviralen Substanzen (DAA – Direct Acting Antivirals), die mit ihrer spezifischen Wirkweise einen neuen Meilenstein in der Hepatitis C-Therapie darstellen. Viele Patienten erhalten zukünftig die Chance, die gesamte medikamentöse Therapiedauer auf die Hälfte zu reduzieren.1

 

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Mit nachhaltiger Hepatitis C-Therapie Patienten strukturiert einbinden

 

Komplexe Hepatitis C-Therapie erfordert die individuelle Begleitung des Patienten

 

Düsseldorf (28. September 2011) - Die Therapie von Hepatitis C mit dem neuen Proteasehemmer Telaprevir (Incivo®) in Kombination mit Peginterferon alpha und Ribavirin eröffnet vielen Patienten deutlich größere Heilungschancen als bisher.1 Je zuverlässiger die Patienten an der Therapie mitwirken, desto höher sind ihre Erfolgsaussichten. Als forschender Arzneimittelhersteller und neuer Partner in der Hepatitis C-Versorgung engagiert sich Janssen über die Entwicklung innovativer Arzneimittel hinaus, um die Versorgung von Patienten zum Beispiel über therapiebegleitende Maßnahmen nachhaltig zu verbessern. In diesem Sinne wurde aktuell ein online-basiertes Programm zur Förderung der Adhärenz (Therapietreue) für Patienten und behandelnde Ärzte mit der zentralen Serviceplattform www.richtigwichtig.de initiiert.

 

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Mit den Flavonolignanen der Mariendistel gegen Hepatitis C und NASH

 

München (4. August 2011) – Silymarin, der Wirkstoff der Mariendistel mit der Hauptkom­ponente Silibinin, verfügt über wesentliche, bei der Behandlung von Lebererkrankungen relevante pharmakodynamische Eigenschaften. Die Substanz weist unter anderem deutliche antioxidative, antiinflammatorische, antifibrotische und regenerative Effekte auf. Neue Daten zeigen, dass Silibinin (Legalon® SIL) auch Hepatitis C Viren erfolgreich bekämpft. Der Einsatz von Silymarin (Legalon® forte) bei NASH (nichtalkoholische Steatohepatitis) wird aktuell in Multicenterstudien getestet.

 

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Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere GesundheitForsa-Umfrage im Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung

Hepatitis – das verkannte Risiko

 

Berlin (28. Juli 2011) - Die Leberentzündung Hepatitis zählt zu den meistverbreiteten Infektionserkrankungen weltweit – doch mehr als ein Drittel der Deutschen weiß nicht, um welche Krankheit es sich dabei überhaupt handelt. Das ergab eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Wissenschaftsjahres Gesundheitsforschung zum Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli. Dieser will das Thema verstärkt in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit rücken, denn insbesondere bei jungen Menschen sind die Wissenslücken groß.

 

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HCV-Virionen aus Serum. Photo: WikipediaNeue Therapiemöglichkeiten für Hepatitis C bergen Chancen und Probleme

 

Hannover (27. Juli 2011) -  In Deutschland gibt es etwa eine Million Menschen, die chronisch an Hepatitis B oder Hepatitis C leiden; weltweit sind es etwa 500 Millionen. Trotzdem werden Lebererkrankungen sehr oft unterschätzt. Aus diesem Grund hat die World Health Organization (WHO) im letzten Jahr den Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli zu einem offiziellen Gesundheitstag der WHO ernannt und so Hepatitis als ein weltweit bedeutendes Gesundheitsproblem anerkannt.

 

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Herausforderung virale Hepatitis – Grenzen und Möglichkeiten der Behandlung

 

Neue Medikamente vor der Markteinführung – Hoher Informationsbedarf bei Betroffenen

 

Essen (4. April 2011) - In Deutschland gibt es hervorragende Möglichkeiten zur Behandlung der viralen Hepatitis. Diese Möglichkeiten können aber nur ausgeschöpft werden, wenn die Erkrankung in einem frühen Stadium entdeckt wird und die Patienten möglichst schnell den Weg zum entsprechenden Facharzt finden. „Wir hoffen vor allem auf Maßnahmen, die zur Früherkennung führen, dann können Therapien wie zum Beispiel gegen Hepatitis B und Hepatitis C effektiv eingesetzt werden“, sagte Privatdozent Dr. Anton Gillessen von der Deutschen Leberhilfe e.V. und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Herz-Jesu-Krankenhaus Münster, anlässlich der Internationalen Lebertagung EASL in Berlin (30.3. bis 3.4.2011).

 

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Virale Hepatitis: gesundheitliche Belastung steigt europaweit

Nord-Süd-Gefälle und Anstieg von Leberzellkrebs

 

Essen (4. April 2011) - Rund 25 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben erhöhte Leberwerte. Das sieht in anderen Ländern Europas ähnlich aus. Ein solcher erhöhter Wert kann auf eine Lebererkrankung, wie zum Beispiel eine Infektion mit Hepatitisviren, hinweisen. „Diese Infektionen können dauerhaft (chronisch) werden und dann zu Leberzirrhose und Leberzellkrebs führen“, sagte Prof. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung anlässlich der Internationalen Lebertagung EASL in Berlin. (30.3. bis 3.4.2011)

 

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EASL-News zu chronischer Hepatitis B

Viread®: Effektive Therapie für viele unterschiedliche Patientengruppen

 

Berlin (3. April 2011) – Die effektive und anhaltende Wirksamkeit sowie die gute Verträglichkeit von Nukleos(t)idanaloga der dritten Generation wie Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF, Viread®) bei chronischer Hepatitis B standen im Fokus eines Symposiums1, das im Rahmen des Europäischen Leberkongresses (EASL, European Association for the Study of the Liver) am 3. April 2011 in Berlin stattfand. „Besonders erfreulich ist, dass unter TDF bisher keine Resistenzmutationen aufgetreten sind. Außerdem erreichen unter Viread® elf Prozent der Patienten das Idealziel der Therapie – einen HBs-Antigen-Verlust, der die Chance auf eine Beendigung der Therapie eröffnet“, so Professor Dr. Thomas Berg, Leipzig, auf der anschließenden Pressekonferenz.2

 

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Neue Therapieoption für Non-Responder auf Standardtherapie bei chronischer Hepatitis C

Legalon® SIL erhält österreichische Zulassung als Begleitmedikation

 

Wien, Österreich (11. März 2011) – Seit Anfang des Jahres ist in Österreich Legalon® SIL (Silibinin-C-2’,3-bis(hydrogensuccinat), Dinatriumsalz) der Firma Rottapharm|Madaus als Begleit­medikation bei Patienten mit chronischer Hepatitis C, die nicht oder ungenügend auf die antivirale Standardtherapie ansprechen, zugelassen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten bei der Behandlung von so genannten Non-Respondern, für die es bisher keine Therapie­alternativen gab.

 

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Chronische Hepatitis B und C

Klinik-Workshop Lebererkrankungen: Effektive Strategien zur Vermeidung von Zirrhose und hepatozellulärem Karzinom

 

Frankfurt am Main (25. Januar 2011) – Chronisch virale Hepatitiden wie die chro­nische Hepatitis B und C gehören zu den wichtigsten Ursachen für eine Leberzirrhose oder ein hepatozelluläres Karzinom, so die Experten beim „Klinik-Workshop Lebererkrankungen“, der am 25. Januar 2011 am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität  in Frankfurt statt­fand.1 Für die Therapie der chronischen Hepatitis C befinden sich derzeit mehrere viel versprechende Optionen in den Pipelines der pharmazeu­tischen Industrie, für die überwiegende Mehrheit der Patienten mit chro­nischer Hepatitis B lässt sich eine anhaltende virologische Kontrolle bereits heute mit dem gut verträglichen Tenofovirdisoproxilfumarat (Tenofovir, Viread®) erzielen.

 

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Junge Patienten im Fokus

Chronische Hepatitis B – Viread /TDF die effektive Therapie mit bewährtem Sicherheitsprofil

 

Stuttgart (17. September 2010) – Wirksamkeit, Langzeitverträglich­keit und Sicherheit in der Schwangerschaft – das sind Themen, die bei der Behandlung junger Patienten mit chronischer Hepatitis B im Vordergrund stehen. Auf einem Symposium im Rahmen der 65. Jahrestagung der Gesellschaft für Ver­dauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)1, das am 17. September 2010 in Stuttgart stattfand, betonten die Experten deshalb, dass mit Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF, Viread®) eine dauerhafte virologische Kontrolle der chronischen Hepatitis-B-Infektion bei der überwiegenden Mehrheit der Patienten zu erzielen ist. Darüber hinaus sind die gute Verträglichkeit sowie die etablierte Sicherheit der Substanz, die bereits seit zehn Jahren in der HIV-Therapie eingesetzt wird, wichtige Kriterien, die für Tenofovirdisoproxilfumarat sprechen.

 

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Wichtige WHO-Resolution zur Virushepatitis verabschiedet

 

Essen (25. Mai 2010) - Am Freitag, den 21. Mai 2010, hat die 63. Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly) der WHO (World Health Organization) in Genf eine wichtige Resolution zur Virushepatitis verabschiedet. Mit der Resolution erkennt die WHO erstmals Hepatitis als ein weltweit bedeutendes Gesundheitsproblem an. Die WHO will zukünftig Unterstützung bei der Einwerbung von Finanzmitteln für weltweite Maßnahmen und die Verhandlungen mit den Staatsregierungen bieten. Außerdem wird der Welt-Hepatitis-Tag ein offizieller Gesundheitstag der WHO, erstmals am 28. Juli 2011.

 

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.: Mit einem einfachen Bluttest können viele Lebererkrankungen früh erkannt werden. Photo: Deutsche LeberstiftungHeilung immer häufiger möglich

 

Die Deutsche Leberstiftung empfiehlt einen Bluttest zur Früherkennung von Lebererkrankungen

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Essen (17. Mai 2010) - Lebererkrankungen sind wenig bekannt, aber weit verbreitet – vermutlich leiden mindestens fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer Lebererkrankung. Viele davon, ohne es zu merken. Lebererkrankungen verursachen kaum Schmerzen und weisen uneindeutige Symptome auf. Daher werden Lebererkrankungen oft erst spät erkannt, manchmal zu spät, um schwerwiegende Folgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs zu vermeiden.

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Orale Therapie der chronischen Hepatitis B

144-Wochen-Daten bestätigen hohe antivirale Potenz von Viread®

 

Wien, Österreich (15. April 2010) – Auf einer Veranstaltung im Rahmen der Jahrestagung 2010 der European Association for the Study of the Liver (EASL) wurden am 15. April in Wien1 unter anderem die aktuellen 144-Wochen-Daten der Zulassungsstudien für Tenofovirdisoproxil (TDF, Viread®) zur Therapie der chronischen Hepa­titis B präsentiert. Fazit der Experten: Bei den meisten Patienten lässt sich mit dem Nukleotidanalogon eine dauerhafte virolo­gische Kontrolle erzielen und so eine Progression der Erkran­kung verhindern. Dabei wurde auch die gute Verträg­lichkeit so­wie die Sicherheit von Viread®, das bereits seit neun Jahren in der HIV-Therapie etabliert ist, unterstrichen. Ein wei­terer wichtiger Aspekt war das bessere Kosten-Nutzen-Verhält­nis von Viread® im Vergleich zu anderen oralen antiviralen Therapie­optionen zur Behandlung der chronischen Hepatitis B.

 

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