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Herz-Kreislauf
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Möglichkeiten der Kombinationstherapie

 

Professor Dr. med. Rainer Düsing

 

Wiesbaden (11. April 2010) - Die arterielle Hypertonie mit ihrer hohen Rate an kardiovaskulären Komplikationen stellt den aggressivsten bisher bekannten kardiovaskulären Risikofaktor dar. Medikamentöse Blutdrucksenkung vermag die Prognose von Hypertoniepatienten zu bessern, wobei die überwiegende Mehrzahl aller Hypertoniepatienten zur Blutdrucknormalisierung einer Therapie mit =2 Medikamenten bedarf. Insbesondere aus Gründen der langfristigen Therapietreue empfehlen Fachgesellschaften übereinstimmend die Verwendung sog. „fixer“ Kombinationen zur Vereinfachung des Therapieschemas. Welche Kombinationen eingesetzt werden sollten, wird derzeit teilweise noch kontrovers bewertet. So empfehlen die US-amerikanischen Leitlinien von 2003 (JNC 7), dass Diuretika üblicherweise („usually“) Bestandteil einer Kombinationsbehandlung sein sollten.

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Hypertonietherapie – wo stehen wir im Jahre 2010?

 

Professor Dr. med. Jürgen E. Scholze

 

Wiesbaden (11. April 2010) - Epidemiologische Studien beweisen auch für Deutschland, dass die Hypertonieprävalenz mit steigendem Lebensalter dramatisch zunimmt und etwa ab dem 50. Lebensjahr die 50 %-Schwelle übersteigt. Dabei sind in nahezu jeder Altersstufe zwei Drittel aller Hypertoniker mit einem metabolischen Syndrom belastet. Die kardiovaskuläre Ereignisrate vervierfacht sich nahezu mit dem additiven Auftreten der Einzelkomponenten des metabolischen Syndroms. Zunehmend rücken neben den medizinischen Problemen auch die Kosten in den Vordergrund der Betrachtungen. So werden beispielsweise bei einem Hypertoniker mit Typ2-Diabetes mellitus 63 % aller auftretenden Kosten dem Diabetes zugeschrieben und 23 % kardiovaskulären Komplikationen. Das heißt, dass lediglich 14 % aller finanziellen Aufwendungen auf die antihypertensive Medikation und die Honorierung der Ärzte entfallen.

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Viele Herzschwäche-Patienten leiden an Depression

Soziale Unterstützung schützt

 

76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vom 8.-10. April 2010 in Mannheim

 

Mannheim (10. April 2010) - Gut ein Fünftel der Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz leiden an einer Depression. Soziale Unterstützung und soziale Integration erweisen sich als Schutzfaktoren gegen die Depression bei Herzpatienten. Das berichtete Dr. Robert Michael Nechwatal (Christiaan-Barnard-Klinik Schmannewitz) heute auf der 76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz-Kreislaufforschung (DGK) in Mannheim.

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Niedriger Intelligenz-Quotient

Wichtiger Risiko-Indikator für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Les Templiers, Frankreich (11. Februar 2010) - Ein niedriger Intelligenz-Quotient (IQ) ist nach dem Rauchen der wichtigste Risiko-Indikator für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, bedeutsamer noch als Übergewicht und Bluthochdruck. Ähnliche Ergebnisse ergaben sich im Hinblick auf die Gesamtsterblichkeit. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, vom britischen Medical Research Council finanzierten wissenschaftlichen Untersuchung von 1.145 Männern und Frauen im Alter von rund 55 Jahren, die über einen Zeitraum von 20 Jahren beobachtet worden waren. („West of Scotland Twenty-07“, veröffentlicht in der Februar-Ausgabe des „European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation“)

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33. Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutschen Hypertonie Gesellschaft

Gründungsveranstaltung des Forums junge Hypertensiologie

 

Heidelberg (2. November 2009) - Auf dem Kongress „Hypertonie 2009“, der vom 19. bis zum 21. November 2009 in Lübeck stattfindet, wird das „Forum junge Hypertonie“, ein Forum zur Unterstützung des klinischen und wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Hypertensiologie gegründet. Ärztinnen/Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, werden aufgerufen, sich aktiv einzubringen, und sich so gezielt für die Belange junger Hypertensiologinnen/Hypertensiologen und für eine innovative, impulsgebende Forschung einzusetzen.

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Hypertoniekongress bietet attraktives Fortbildungsangebot* für medizinisches Fachpersonal

19.-21. November 2009 in Lübeck

 

Heidelberg (22. September 2009) - Der 33. Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Hochdruckliga vom 19. bis zum 21. November bietet die Möglichkeit, sich zur/zum Hypertonieassistentin/-assistenten DHL® ausbilden zu lassen - neben der wertvollen beruflichen Qualifikation erhalten die Teilnehmer eine kostenfreie, zweijährige Mitgliedschaft bei der Deutschen Hochdruckliga und können kostenlos am Kongressgeschehen in der historischen Hansestadt teilnehmen.

Der 33. wissenschaftliche Kongress der Deutschen Hochdruckliga, der vom 19.-21. November 2009 in Lübeck stattfindet, bietet Schwestern, Pflegern, Arzthelferinnen und -helfer die Möglichkeit, sich zur Hypertonieassistentin DHL®/ zum Hypertonieassistenten DHL® zu qualifizieren.

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Einführung von TREDAPTIVE® (Nicotinsäure/Laropiprant)

Neue lipidmodifizierende Therapie zur Behandlung von LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyzeriden

 

Frankfurt am Main (19. September 2009) ‑ Mit TREDAPTIVE® (Nicotinsäure/Laropiprant 1.000 mg/20mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung) steht in eine neue lipidmodifizierende Therapie für Patienten mit Dyslipidämie und Patienten mit primärer Hypercholesterinämie zur Verfügung. MSD führte TREDAPTIVE® zum 1. September in Deutschland ein. TREDAPTIVE® enthält die von MSD entwickelten Wirkstoffe Nicotinsäure mit verzögerter Wirkstofffreisetzung und Laropiprant, einen neuartigen Prostaglandin-D2-Inhibitor. In therapeutischen Dosierungen eingesetzt, ist Nicotinsäure ein lipidmodifizierender Wirkstoff. Nicotinsäure wird bereits seit mehr als 50 Jahren zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen eingesetzt. Das therapeutische Potenzial konnte jedoch bisher in vielen Fällen aufgrund von Nebenwirkungen wie der Flush‑Symptomatik nicht ausgeschöpft werden.

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Highlights vom ESH Kongress 2009

Neue Erkenntnisse zur Therapie der arteriellen Hypertonie

 

München (29. Juli 2009) - Seit den letzten Leitlinien der Europäischen Hypertonie- und Kardiologiegesellschaft von 2007 sind eine Vielzahl von klinischen und insbesondere prospektiven Studien mit dem Schwerpunkt Therapie der arteriellen Hypertonie publiziert worden. Deshalb plant die europäische Hypertoniegesellschaft (ESH), ein aktuelles Positions­­papier vorzubereiten. Auch die Mikro­al­buminurie als renaler und kardiovaskulärer Risikofaktor stand neben modernen Kombinationstherapien im Fokus des diesjährigen Treffens des ESH. Auf einer von DAIICHI SANKYO DEUTSCHLAND GmbH unterstützten Presse­ver­anstaltung am 29. Juli in München wurden die wichtigsten Kongress-Highlights zu diesen Themen von Experten zusam­men­gefasst und kommentiert.

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IQWiG: Kochsalzreduktion kann den Blutdruck senken

Studien liefern keine Belege für positiven Einfluss auf Folgeerkrankungen der essenziellen Hypertonie

IQWiGBerlin (20. Juli 2009) - Erwachsene, die mit der Nahrung weniger Kochsalz zu sich nehmen, können ihren Blutdruck mittelfristig etwas senken. Ob Menschen mit dauerhaft erhöhtem Blutdruck, sogenannter essenzieller Hypertonie, auf diese Weise auch langfristig das Risiko für Folgeerkrankungen vermindern können oder weniger blutdrucksenkende Medikamente einnehmen müssen, bleibt allerdings eine offene Frage. Zu diesem Ergebnis kommt der am 20. Juli 2009 in Form eines Rapid Report veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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KHK-Patienten mit erhöhter Herzfrequenz profitieren von Ivabradin

 

Weimar (15. Mai 2009) - Eine Herzfrequenz über 70 Schläge pro Minute verschlechtert die Prognose von KHK-Patien­ten. Leitliniengerecht sollten diese sogar nur einen Puls von 55 bis 60 haben. Zur Reduktion einer erhöhten Herzfrequenz steht neben Betablockern auch der Wirkstoff Ivabradin zur Verfügung. Der If-Kanal-Hemmer be­einflusst den Blutdruck nicht.

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Moderne KHK-Therapie mit Akut-Nitraten

Ergebnisse klinischer Studien favorisieren den Einsatz von Akut-Nitraten

 

Nitrolingual akutHohenlockstedt (9. Mai 2009) - Zu den wichtigsten Säulen im therapeutischen Management der koronaren Herzkrankheit (KHK) zählt eine optimale medikamentöse Therapie. Hierüber besteht unter Experten kein Zweifel. Darüber hinaus weiß man mittlerweile, dass sportliche Aktivität in Kombination mit einer effizienten Therapie das Myokardinfarkt- und Schlaganfallrisiko deutlicher reduzieren kann als die Implantation eines Stents. Vor körperlicher Belastung helfen schnell wirksame Nitroglycerinpräparate wie Nitrolingual®, da sie über eine NO-vermittelte Vasodilatation die Vor- und Nachlast senken und darüber hinaus die Perfusion der Koronararterien verbessern. Auf dem 11. Internationalen Nitroglycerin-Symposium des Unternehmens Pohl-Boskamp/Hohenlockstedt diskutierten renommierte Experten jetzt über aktuelle Aspekte der Therapie mit Nitroglycerin.

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Kardioprotektion nach ONTARGET:

Im Praxisalltag früh auf die RAS-Bremse treten

 

Frankfurt am Main (6. Mai 2009) – Von Hochrisikopatienten sind Internisten und Allgemeinmediziner in ihrem Praxisalltag regelrecht umgeben. Um die Patienten vor kardialen Ereignissen zu schützen, ist es wichtig, frühzeitig auf die RAS-Bremse zu treten. Dies sollte bei hypertonen Risikopatienten evidenzbasiert geschehen, also entsprechend der Studienlage mit dem ACE-Hemmer Ramipril oder bei Patienten, die diesen nicht vertragen, mit dem AT1-Hemmer Telmisartan, hieß es bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Unternehmen Bayer Vital und Boehringer Ingelheim in Frankfurt.

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15. Kardiologisches Seminar Süd für nichtärztliches Fachpersonal an der Uni Ulm

Herzinfarkt - wenn jede Minute zählt!

 

Einsatz eines Stent (rechts) nach Hinterwandinfarkt (links). Photo: UK UlmUlm an der Donau (24. März 2009) - Jährlich erleiden mehr als 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. Etwa 80.000 versterben bereits vor dem Eintreffen des Notarztes oder der Einlieferung ins Krankenhaus am so genannten Kammerflimmern, einer Rhythmusstörung, die nur durch Wiederbelebungsmaßnahmen und einen Elektroschock beendet werden kann. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Universitätsklinikum Ulm am 3. und 4. April in Ulm/Neu-Ulm mit dem "15. Kardiologischen Seminar Süd" die größte Fortbildungsveranstaltung für das nichtärztliche Fachpersonal in Deutschland.

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