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11 | 12 | 2017
HIV
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HI-Viren unter dem Elektronen-Mikroskop. Photo und Copyright: RKIWelt-AIDS-Tag 2016

Neue Schätzung zu HIV/AIDS in Deutschland

Berlin (14. November 2016) - Ende 2015 lebten rund 84.700 Menschen in Deutschland mit HIV. Etwa 3.200 Menschen haben sich in Deutsch­land 2015 neu mit HIV infiziert, die Zahl ist gegen­über den Vor­jahren un­ver­ändert. Die am stärksten von HIV betroffene Gruppe sind weiter­hin Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Von den 3.200 Neu­infek­tionen im Jahr 2015 erfolgten 2.200 bei MSM, 750 wurden auf hetero­sexuellem Wege über­tragen, 250 bei intra­venösem Drogen­konsum. Im Jahr 2015 gab es geschätzte 460 Todes­fälle bei HIV-Infizierten.

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HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: Robert Koch-InstitutBericht zu HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen

Berlin (26. September 2016) - Im Epidemiologischen Bulletin 38/2016 ist der Bericht zur Ent­wick­lung der HIV-Dia­gno­sen und AIDS-Er­kran­kungen im Jahr 2015 er­schienen. Bei der Be­wer­tung der HIV-Melde­zahlen ist zu be­rück­sichtigen, dass die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen nicht mit der tat­säch­lichen Zahl der HIV-Neu­in­fek­tionen (HIV-Inzidenz) gleich­ge­setzt werden kann, da zwischen der HIV-In­fek­tion und der HIV-Diag­nose ein indi­vi­duell unter­schied­licher Zeit­raum liegen kann und die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen durch unter­schied­liche Fak­toren (Test­an­ge­bote, Test­ver­halten, etc.) be­ein­flusst wird.

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Zusatznutzen nicht belegt

Emtricitabin/Tenofoviralafenamid bei HIV-Infektion

 

  • Abweichung von der zweckmäßigen Vergleichstherapie
  • höherer Schaden für bestimmte Patienten

Köln (15. August 2016) - Die Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofoviralafenamid ist in Kombination mit weiteren antiviralen Arzneimitteln zur Behandlung Erwachsener und Jugendlicher zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus von Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Kombination Patientinnen und Patienten Vorteile gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Ein solcher Zusatznutzen ist demnach nicht belegt: Für zwei von vier Fragestellungen liegen keine Daten vor; die zur dritten Fragestellung angeführten Studien weichen von der zweckmäßigen Vergleichstherapie ab; bei der vierten Fragestellung zeigt sich für bestimmte Patienten ein höherer Schaden.

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Abb.: Dreidimensionales Modell des HI-Virus. © Hans R. Gelderblom/RKIRKI

HIV/AIDS in Deutschland

Berlin (18. Juli 2016) - Die Studie Klinische Surveillance der HIV-Erkrankung – ClinSurv HIV – ist eine Langzeit­beobachtungs-Kohorte HIV-positiver Patienten. Sie wird seit 1999 am Robert Koch-Institut durchgeführt. In die ClinSurv-HIV-Kohorte eingeschlossen werden alle HIV-positiven Patienten, die in den teil­nehmenden Kliniken und HIV-Schwerpunkt­praxen behandelt werden, derzeit circa 25.000 Patienten. Die Daten ermöglichen das Monitoring des klinischen Verlaufs der Erkrankung HIV-infizierter Patienten sowie deren antiretrovirale Behandlung im klinischen Alltag.

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Ansätze zur Schadensminimierung

Wie kann die HIV-Ansteckungsrate in Gefängnissen reduziert werden?

Frankfurt am Main (27. Juni 2016) - Infektionskrankheiten sind unter Gefangenen überrepräsentativ häufig verbreitet. Gefängnisse gelten als Katalysatoren für die Übertragung von HIV/AIDS und Hepatitis C. Oft geht dieses Problem mit der Drogenabhängigkeit der Häftlinge einher. Deshalb untersucht Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), mit seinem Team Harm-Reduction-Ansätze in Gefängnissen. Das Forschungsteilprojekt „Harm reduction and continuity of care in prisons“ des ISFF ist eines von acht Arbeitspaketen des Projekts „The Joint Action on HIV and Co-infection Prevention and Harm Reduction (HA-REACT)“ der Europäischen Union.

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Genvoya bei HIV-Infektion

Bei einigen erwachsenen Patienten überwiegen positive Effekte, bei anderen negative

 

  • Für Jugendliche sowie vorbehandelte Erwachsene mit Umstellungsindikation fehlen Daten

 

Köln (1. April 2016) - Die Fixkombination aus den Wirkstoffen Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofoviralafenamid ist unter dem Handelsnamen Genvoya seit November 2015 als Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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HIV trotz Therapie höchst aktiv

Forscher vermuten bisher unentdecktes Virenversteck im Körper

 

Erlangen (7. März 2018) - Als eine der großen Erfolgsgeschichten in der modernen Medizin gilt die Einführung der HIV-Kombinationstherapie Mitte der Neunzigerjahre, die bisher unzähligen Infizierten das Leben rettete: Dabei versetzt ein Cocktail aus verschiedenen Medikamenten die tödlichen Viren in einen schlafähnlichen Zustand und unterdrückt deren Vermehrung. So der allgemeine Erkenntnisstand. Dem widersprechen Mediziner vom Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Sie konnten nachweisen, dass das HI-Virus trotz Therapie weiterhin hochaktiv ist. Ihre Forschungsergebnisse haben sie jetzt im Fachmagazin EBioMedicine veröffentlicht.

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Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin

Beträchtlicher Zusatznutzen für therapienaive Erwachsene mit HIV

 

  • Für Jugendliche und vorbehandelte Erwachsene ist ein Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (2. Januar 2015) - Die Fixkombination Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin (Handelsname Triumeq) ist seit September 2014 für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) infiziert sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das im Frühjahr bereits ein Dossier zu Dolutegravir bewertet hatte, hat nun in einer weiteren Dossierbewertung überprüft, ob auch die Wirkstoffkombination einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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Programm verbessert den Zugang zu Therapien und unterstützt die Diagnostics Access Initiative

Roche lanciert globales Zugangsprogramm zu HIV-Viruslast-Tests

 

Basel, Schweiz (26. September 2014) - Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) hat heute die anlässlich eines hochrangigen Meetings im Rahmen der 69. Session der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, USA, die Lancierung eines weltweiten Zugangsprogramms  zu HIV-Viruslasttests bekannt gegeben. Das Programm wurde in Partnerschaft mit dem HIV/Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS), der Clinton Health Access Initiative (CHAI), dem Notfallplan des Präsidenten zur Bekämpfung von AIDS (PEPFAR) und dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria ins Leben gerufen.

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Hoffnung auf Biomarker und therapeutische Ansätze

Warum HIV-Patienten an Demenz erkranken: schädliche Immunreaktion im Gehirn

 

Bochum (3. September 2014) - Seit der Einführung der kombinierten antiretroviralen Therapie (cART) Mitte der 90er Jahre hat sich die Lebenserwartung von HIV-infizierten Patienten deutlich verlängert. Dadurch werden Langzeitkomplikationen bedeutender: Fast jeder zweite HIV-Patient ist von neurokognitiven Störungen betroffen, die bis hin zur Demenz führen können. Wie diese Störungen entstehen, ist noch nicht gänzlich geklärt. Bochumer Forscher haben nun nachweisen können, dass infizierte Zellen im Gehirn der Patienten bestimmte Immunzellen aktivieren, die in der Folge eine zerstörerische Aktivität entfalten und zum Untergang von Nervenzellen beitragen. Ihre Ergebnisse könnten helfen, Biomarker zu entwickeln, um Risikopatienten zu identifizieren, und auf lange Sicht auch therapeutische Ansätze ermöglichen. Die Studie ist im Journal „Experimental Neurology“ veröffentlicht.

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Tivicay Packshot Dose.Antivirale Kombinationstherapie bei der HIV-Infektion

Antivirale Therapie mit Dolutegravir – ein neuer Maßstab in der HIV-Behandlung

München (13. Februar 2014) – Mit Tivicay® (Dolutegravir, ViiV Healthcare) ist jetzt ein neues Medikament zur antiviralen Kombinationstherapie bei der HIV-Infektion zugelassen. Der Integrase-Inhibitor zeigte in drei Studien im Vergleich zu drei gängigen, modernen antiretroviralen Substanzen eine statistisch überlegene Wirksamkeit. Er ist dabei gut verträglich, einfach anzu­wenden und besitzt eine hohe Resistenzbarriere. Damit hat Dolutegravir das Potenzial, die HIV-Therapie entscheidend zu verbessern und neue Maßstäbe zu setzen.

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