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19 | 05 | 2013
HIV
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Rilpivirin bei HIV

Zusatznutzen auch für Kombipräparat belegt

 

Köln (5. Juli 2012) - Seit Anfang 2012 steht erwachsenen Patientinnen und Patienten, die mit dem Humanen Immundefizit-Virus Typ1 (HIV-1) infiziert sind, auch der Arzneistoff Rilpivirin zur Verfügung. Es gibt ihn sowohl als Monopräparat als auch in fester Kombination mit anderen HIV-Medikamenten (Handelsname Eviplera ®). Weil bei einer ersten, im April 2012 abgeschlossenen Dossierbewertung zu Eviplera ® gemäß AMNOG im Dossier maßgebliche Daten fehlten, konnte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) dem Kombinationspräparat zunächst keinen Zusatznutzen zuerkennen.

 

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Robert Koch-Institut

Zwei Milzbrandfälle bei Heroinkonsumenten:
Ärzte sollten bei Drogengebrauchern frühzeitig an Milzbrand denken

 

Berlin (22. Juni 2012) - Dem Robert Koch-Institut wurden in den vergangenen zwei Wochen zwei Fälle von Milzbrand (Anthrax) bei intravenös injizierenden (i.v.) Drogenkonsumenten im Raum Regensburg übermittelt. Beide hatten sich wegen einer entzündeten Injektionsstelle ärztlich vorgestellt und in der Folge war eine Blutvergiftung (Sepsis) diagnostiziert worden. Als deren Ursache wurde der Milzbranderreger Bacillus anthracis nachgewiesen. Der eine Patient verstarb am 5.6.2012, dem Tag der ärztlichen Vorstellung (siehe Epidemiologisches Bulletin 24/2012). Die Infektion ist praktisch nicht von Mensch zu Mensch übertragbar, für die Allgemeinbevölkerung besteht kein Risiko.

 

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Rilpivirin bei HIV: Zusatznutzen für Monopräparat belegt

 

Dossier für Kombinationspräparat inhaltlich unvollständig: Vorhandene Studiendaten nicht adäquat ausgewertet

 

Köln (16. April 2012) - Seit Anfang 2012 steht erwachsenen Patientinnen und Patienten, die mit dem Humanen Immundefizit-Virus Typ1 (HIV-1) infiziert sind, auch der Arzneistoff Rilpivirin zur Verfügung. Es gibt ihn sowohl als Monopräparat (Handelsname Edurant ®) als auch in fester Kombination mit anderen HIV-Medikamenten (Handelsname Eviplera ®). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun bei zwei frühen Nutzenbewertungen gemäß AMNOG überprüft, ob die beiden neuen Medikamente gegenüber den bisherigen Standardtherapien Vorteile haben.

 

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Gilead Sciences

Frühe Nutzenbewertung für Rilpivirin (Eviplera®) durch das IQWiG positiv

 

München (16. April 2012) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 16. April die frühen Nutzenbewertungen für zwei Rilpivirin-haltige Produkte veröffentlicht: Während für das Monopräparat (Edurant®, Janssen) ein beträchtlicher Zusatznutzen in bestimmten Patientengruppen als belegt gilt, vergab das IQWiQ für das Single-Tablet-Regimen Eviplera® (Rilpivirin, Tenofovir Disoproxil Fumarat und Emtricitabin, Gilead Sciences) aus formalen Gründen keine Zusatznutzenstufe [1; 2]. Gilead Sciences beabsichtigt, diese formalen Einwände im sich nun anschließenden Stellungnahmeverfahren mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu adressieren, um die Anerkennung des Zusatznutzens von Eviplera® zu erreichen.

 

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Älter werden mit HIV

 

Zürich, Schweiz (14. Oktober 2011) - Dank Medikamenten werden HIV-positive Menschen heute älter, und ihre Lebensqualität hat sich im Laufe der letzten Jahre verbessert. Die Kehrseite dieser guten Nachricht: Mit zunehmendem Alter leiden sie häufiger an chronischen Krankheiten, an Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislaufstörungen. Zu diesen Ergebnissen kommen Forschende der Universität Zürich und ihre Kollegen der Schweizerischen HIV-Kohortenstudie. Für die passende Betreuung von Betroffenen sind diese, soeben im Fachmagazin «Clinical Infectious Diseases» publizierten Erkenntnisse wichtig.

 

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QUTENZA™ – moderne Schmerztherapie zur Behandlung sensibler Neuropathien bei HIV-Patienten

Effektives Therapiekonzept mit einer Schmerzlinderung über drei Monate nach einer 1-stündigen lokalen Behandlung mit hochdosiertem Capsaicin (8%)

 

  • Die häufigste neurologische Erkrankung bei HIV-Infektionen sind HIV-assoziierte Polyneuropathien, deren Behandlung komplex und oft nur unzureichend möglich ist.
  • Mit QUTENZA™, einem 8%igen Capsaicin-Pflaster, stellt Astellas Pharma ein neuartiges und effektives Therapiekonzept zur Behandlung von peripheren neuropathischen Schmerzen zur Verfügung.
  • Eine maximal einstündige Anwendung von QUTENZA™ erzielt eine deutliche Schmerzlinderung über einen Zeitraum von drei Monaten ohne die üblichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen systemischer Therapien.

 

Hannover (16. Juni 2011) - Seit der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) im Jahr 1996 ist die Inzidenz und Prävalenz HIV-assoziierter Polyneuropathien (HIV-DSP) gestiegen. Bei 36% bis 44% der HIV-Infizierten mit mittlerer bis schwerer Immundefizienz tritt die HIV-1 vorwiegend sensible Neuropathie auf. Damit ist die HIV-DSP die häufigste neurologische Manifestation der HIV-Infektion.1 Mit HAART rücken auch insbesondere Nebenwirkungen und Interaktionen in den Blickpunkt der therapeutischen Entscheidung.

 

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Zum Firmenjubiläum der Gilead Sciences GmbH

10 Jahre Fortschritt für HIV- und Hepatitis B-Patienten in Deutschland

 

Hannover (15. Juni 2011) - Im Rahmen des 5. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses (DÖAK) in Hannover lud die Gilead Sciences GmbH anlässlich ihres 10-jährigen deutschen Firmenjubiläums zu einer Pressekonferenz mit hochrangigen Firmensprechern und Wissenschaftlern ein. Das Unternehmen wurde 2001 in Martinsried bei München gegründet und kann heute auf eine sehr erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken.

 

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BZgA veröffentlicht repräsentativen Erhebung

„Aids im öffentlichen Bewusstsein 2010“

 

Köln (14. Juni 2011) - Im Vorfeld des Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses gibt die BZgA ihre aktuelle Studie "Aids im öffentlichen Bewusstsein 2010" heraus. Die Ergebnisse zeigen, dass sich seit Beginn der Aidsaufklärung in Deutschland die Nutzung von Kondomen in der Bevölkerung immer stärker durchgesetzt hat. Inzwischen schützen sich 87 Prozent der 16- bis 44-Jährigen zu Beginn neuer Partnerschaften mit dem Kondom. Mitte der 90er Jahre waren es noch 65 Prozent. Wie aus der Studie zudem hervorgeht, besteht in der Bevölkerung ein hoher Bedarf an Informationen zu anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Die BZgA wird ihre Aufklärungsangebote dazu in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

 

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Hochrangiges Treffen der Vereinten Nationen zu HIV

Aids:Internationale Anstrengungen zur Bewältigung der HIV-Epidemie verstärken!

 

Tübingen (7. Juni 2011) - Vom 8. bis 10. Juni 2011 werden die UN-Mitgliedstaaten in New York überprüfen, inwieweit die Handlungsprinzipien und Ziele der UN-Verpflichtungserklärung zu HIV/ Aids von 2001 und der Nachfolgeerklärung von 2006 umgesetzt wurden. Die politische Erklärung von 2006 hatte das Ziel des allgemeinen Zugangs zu Behandlung, Prävention, Pflege und Betreuung für Menschen mit HIV und Aids bis 2010 festgeschrieben. Dieses Ziel konnte trotz bedeutender Fortschritte nicht erreicht werden, wie auch der Bericht des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon feststellt. Daher muss dieses Ziel in der neuen Verpflichtungserklärung bekräftigt werden und braucht einen konkreten Handlungsplan. Das fordert das Aktionsbündnis gegen AIDS zusammen mit vielen anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen in New York. Die Verwirklichung der Menschenrechte der mit HIV lebenden Menschen und der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen ist dafür von fundamentaler Bedeutung. Desweiteren fordert das Aktionsbündnis gegen AIDS den universellen Zugang zu lebenserhaltenden ARV-Medikamenten nun schnellstmöglich umzusetzen.

 

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Rote-Hand-Brief zur Einschränkung der Anwendungsgebiete von Zerit® (Stavudin) aufgrund potenziell schwerer Nebenwirkungen

 

Berlin (8. März 2011) - Stavudin ist ein nukleosidanaloger Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTI) und in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zugelassen für die Behandlung von HIV-infizierten Patienten.

 

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Macaca Mulatta. Photo: Freefox Laxenaire thierry/www.nundafoto.netAIDS: Neuer Impfstoff-Kandidat

 

Berlin (4. März 2011) - Französischen Forscher ist es gelungen, weibliche Makaken durch einen experimentellen Impfstoff vor einer AIDS-Infektion zu schützen. Dieser Durchbruch, der am 25. Februar 2011 in der Fachzeitschrift Immunology veröffentlicht [1] wurde, ist das Ergebnis einer 15-jährigen Forschungsarbeit über das Eindringen des Virus in den Organismus und über die lokale Immunität der Schleimhäute.

An diesem Projekt waren Forscher der Universität Paris Descartes, des CNRS [2] und des Inserm [3] vom Cochin-Institut und das amerikanische Unternehmen Mymetics (Nyon, Schweiz) [4] beteiligt. Finanziert wurden diese Forschungsarbeiten vom französischen Institut für Aids- und Hepatitis-Forschung (ANRS) [5], SIDACTION – gemeinsam gegen Aids [6] und der Stiftung für medizinische Forschung (FRM) [7].

 

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