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21 | 01 | 2018
HIV
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Tivicay Packshot Dose.Antivirale Kombinationstherapie bei der HIV-Infektion

Antivirale Therapie mit Dolutegravir – ein neuer Maßstab in der HIV-Behandlung

München (13. Februar 2014) – Mit Tivicay® (Dolutegravir, ViiV Healthcare) ist jetzt ein neues Medikament zur antiviralen Kombinationstherapie bei der HIV-Infektion zugelassen. Der Integrase-Inhibitor zeigte in drei Studien im Vergleich zu drei gängigen, modernen antiretroviralen Substanzen eine statistisch überlegene Wirksamkeit. Er ist dabei gut verträglich, einfach anzu­wenden und besitzt eine hohe Resistenzbarriere. Damit hat Dolutegravir das Potenzial, die HIV-Therapie entscheidend zu verbessern und neue Maßstäbe zu setzen.

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Auch unbehandelte HIV-Infizierte übertragen resistente Viren

 

Bern, Schweiz (18. November 2013) - HI-Viren, die gegenüber den Medikamenten gegen Aids resistent sind, werden vor allem von Personen übertragen, die noch gar nicht in Behandlung stehen. Um eine Ausbreitung der resistenten Viren zu verhindern, sind vermehrte Anstrengungen in der Prävention und der frühen Erkennung von Neuinfektionen nötig. Zu diesem Schluss gelangt die vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Schweizer HIV-Kohortenstudie.

 

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78.000 Menschen leiden an einer HIV-Infektion

Immer mehr Menschen leben in Deutschland mit einer HIV-Infektion

 

Berlin (11. November 2013) - In Deutschland lebten Ende 2012 nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts 78.000 Menschen mit einer HIV-Infektion. In der Altersgruppe der über 40-Jährigen hat sich die Zahl der mit HIV-lebenden Personen seit Anfang der 1990er Jahre fast verfünffacht. Die erfolgreiche Einführung der antiretroviralen Therapie Mitte der 1990er Jahre führte dazu, dass Menschen mit einer HIV-Infektion immer länger leben und die Sterblichkeit deutlich verringert ist. Gleichzeitig bleibt aber die Zahl der HIV-Neuinfektionen in den letzten Jahren unverändert auf hohem Niveau.

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Mehr AIDS-Erkrankungen und schwere Nebenwirkungen als bei zweckmäßiger Vergleichstherapie

Elvitegravir-Fixkombination bei HIV: Geringerer Nutzen für therapienaive Patienten

 

Köln (16. September 2013) - Seit Mai 2013 ist die Wirkstoffkombination Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil (Elvitegravir-Fixkombination, Handelsname Stribild) zur Behandlung Erwachsener zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienzvirus vom Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung

gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob für diese Kombination gegenüber der bisherigen Standardtherapie ein Zusatznutzen belegt ist.

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Virencocktail im Sperma

Wenn sich Aids-Erreger trotz Behandlung übertragen

 

Bern, Schweiz (24. Juni 2013) - Antiretrovirale Heilmittel unterbinden die Vermehrung der HI-Viren im Blut zwar effizient, trotzdem können sich die Aids-Erreger in der Samenflüssigkeit ansammeln – und beim ungeschützten Geschlechtsverkehr andere Personen anstecken. Das passiert vor allem, wenn der männliche Genitaltrakt mit weiteren Viren infiziert ist. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Wissenschaftlerin.

 

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Abb.: Ein „Single-Tablet-Regimen“ (STR) beinhaltet ein vollständiges antiretrovirales Therapieregime in einer einzigen Tablette, die einmal täglich eingenommen werden muss. Photo: Gilead SciencesHIV-Therapie

Stribild®: Erstes Integrase-Inhibitorbasiertes Single-Tablet-Regimen eingeführt

 

Innsbruck, Österreich (13. Juni 2013) – Am 28. Mai 2013 hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA Stribild® – das erste Integrase-Inhibitor-basierte Single-Tablet-Regimen (STR) mit Truvada®-Backbone – für die Behandlung einer HIV-1-Infektion bei Erwachsenen zugelassen, die nicht antiretroviral vorbehandelt sind oder bei denen das Virus keine Mutationen aufweist, die bekanntermaßen mit Resistenzen gegen einen der drei antiretroviralen Wirkstoffe assoziiert sind.1 Ab 17. Juni ist das Arzneimittel in Deutschland verfügbar. Auf der Einführungs-Pressekonferenz, die im Rahmen des 6. Deutsch-Österreichischen AIDS Kongresses (DÖAK) in Innsbruck stattfand, unterstrichen die Experten die effektive antiretrovirale Wirkung, die gute Verträglichkeit sowie die bevorzugte Formulierung als STR, die die Adhärenz optimiert und so zu verbessertem Therapieerfolg beitragen kann.2,3

 

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Eine Expertenrunde diskutiert über die Zukunft der HIV-Behandlung

Zwischen Heute und Heilung: Wieviel Umdenken braucht die moderne HIV-Therapie?


Innsbruck, Österreich (13. Juni 2013) - In der HIV-Therapie ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zweifellos viel erreicht worden. Aus der tödlichen Bedrohung der ersten Zeit ist eine chronische Erkrankung geworden, die sich in gewissem Umfang beherrschen lässt. Diese Erfolge dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass nach wie vor zahlreiche ungelöste Probleme und therapeutische Bedürfnisse existieren. Trotz des Erreichten ist in vielerlei Hinsicht ein Umdenken in der HIV-Behandlung notwendig – so der Tenor der Experten in einer vom Unternehmen ViiV Health­care, München, veranstalteten Diskussionsrunde mit dem Titel „Zwischen Heute und Heilung: Wie­viel Umdenken braucht eine moderne HIV-Therapie?“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jürgen Rockstroh, Universitätsklinik Bonn, im Rahmen des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses (DÖAK) 2013.

 

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Rilpivirin bei HIV

Zusatznutzen auch für Kombipräparat belegt

 

Köln (5. Juli 2012) - Seit Anfang 2012 steht erwachsenen Patientinnen und Patienten, die mit dem Humanen Immundefizit-Virus Typ1 (HIV-1) infiziert sind, auch der Arzneistoff Rilpivirin zur Verfügung. Es gibt ihn sowohl als Monopräparat als auch in fester Kombination mit anderen HIV-Medikamenten (Handelsname Eviplera ®). Weil bei einer ersten, im April 2012 abgeschlossenen Dossierbewertung zu Eviplera ® gemäß AMNOG im Dossier maßgebliche Daten fehlten, konnte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) dem Kombinationspräparat zunächst keinen Zusatznutzen zuerkennen.

 

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Robert Koch-Institut

Zwei Milzbrandfälle bei Heroinkonsumenten:
Ärzte sollten bei Drogengebrauchern frühzeitig an Milzbrand denken

 

Berlin (22. Juni 2012) - Dem Robert Koch-Institut wurden in den vergangenen zwei Wochen zwei Fälle von Milzbrand (Anthrax) bei intravenös injizierenden (i.v.) Drogenkonsumenten im Raum Regensburg übermittelt. Beide hatten sich wegen einer entzündeten Injektionsstelle ärztlich vorgestellt und in der Folge war eine Blutvergiftung (Sepsis) diagnostiziert worden. Als deren Ursache wurde der Milzbranderreger Bacillus anthracis nachgewiesen. Der eine Patient verstarb am 5.6.2012, dem Tag der ärztlichen Vorstellung (siehe Epidemiologisches Bulletin 24/2012). Die Infektion ist praktisch nicht von Mensch zu Mensch übertragbar, für die Allgemeinbevölkerung besteht kein Risiko.

 

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Rilpivirin bei HIV: Zusatznutzen für Monopräparat belegt

 

Dossier für Kombinationspräparat inhaltlich unvollständig: Vorhandene Studiendaten nicht adäquat ausgewertet

 

Köln (16. April 2012) - Seit Anfang 2012 steht erwachsenen Patientinnen und Patienten, die mit dem Humanen Immundefizit-Virus Typ1 (HIV-1) infiziert sind, auch der Arzneistoff Rilpivirin zur Verfügung. Es gibt ihn sowohl als Monopräparat (Handelsname Edurant ®) als auch in fester Kombination mit anderen HIV-Medikamenten (Handelsname Eviplera ®). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun bei zwei frühen Nutzenbewertungen gemäß AMNOG überprüft, ob die beiden neuen Medikamente gegenüber den bisherigen Standardtherapien Vorteile haben.

 

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Gilead Sciences

Frühe Nutzenbewertung für Rilpivirin (Eviplera®) durch das IQWiG positiv

 

München (16. April 2012) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 16. April die frühen Nutzenbewertungen für zwei Rilpivirin-haltige Produkte veröffentlicht: Während für das Monopräparat (Edurant®, Janssen) ein beträchtlicher Zusatznutzen in bestimmten Patientengruppen als belegt gilt, vergab das IQWiQ für das Single-Tablet-Regimen Eviplera® (Rilpivirin, Tenofovir Disoproxil Fumarat und Emtricitabin, Gilead Sciences) aus formalen Gründen keine Zusatznutzenstufe [1; 2]. Gilead Sciences beabsichtigt, diese formalen Einwände im sich nun anschließenden Stellungnahmeverfahren mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu adressieren, um die Anerkennung des Zusatznutzens von Eviplera® zu erreichen.

 

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