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24 | 01 | 2018
HIV
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HIV und Aids

Basler Forscher schlagen Änderung der Behandlungsrichtlinien vor

 

Basel, Schweiz (24. Februar 2010) - Wie rasch sich das Immunsystem eines HIV-Patienten verschlechtert, ist nicht entscheidend für die Krankheitsprognose. Das zeigt eine Studie unter der Leitung von Basler Forschern. Die Erkenntnis könnte zur Änderung bisheriger Behandlungsrichtlinien führen.

HIV schwächt das menschliche Immunsystem kontinuierlich. Das Virus zerstört unter anderem systematisch einen Typ von Abwehrzellen namens CD4-Helferzellen. Normalerweise beginnen Ärzte Patienten erst mit einem Medikamenten-Cocktail zu behandeln, wenn die Zahl dieser Zellen im Blut unter einen bestimmten Wert gefallen ist.

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12. European AIDS Conference

Management von Patienten mit einer HIV-Infektion – Zeit zum Umdenken?

 

Köln (13. November 2009) – HIV-Infizierte haben heute dank optimierter Therapieregime eine sehr gute Lebenserwartung. Die Infektion scheint aber auch mit einem vorzeitigen Alterungsprozess assoziiert zu sein. Die dadurch bedingten zahlreichen Komorbiditäten erfordern einen multidisziplinären Therapieansatz – ähnlich einer Diabetestherapie. Dies betonten die Experten auf einem Satelliten-Symposium im Rahmen der 12. European AIDS Conference (EACS) in Köln, das unter dem Vorsitz von Professor Dr. Jürgen Rockstroh, Bonn, stattfand.

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HIV-Patienten profitieren physisch und emotional vom Training für einen Marathon

 

Abbott-Initiative „42 km of Cologne – be part of it“ geht beim Marathon der Gay Games 2010 in Köln an den Start

 

Erfolgreiche Teilnehmer der Initiative „Die 42 km von Berlin“. Photo: www.42kmplus.deWiesbaden (3. Juli 2009) – Antiretroviral behandelte HIV-Patienten können unter ärztlicher und sportlicher Betreuung das Training für einen Marathon bewältigen und profitieren davon sowohl in physischer als auch psychischer Hinsicht. Dies zeigen die Ergebnisse der Abbott-Initiative „Die 42 km von Berlin“ beim Berlin Marathon 2008, die auf der diesjährigen 5th European Conference on Clinical and Social Research on AIDS and Drugs in Vilnius, Litauen, vom 28. bis 30. April 2009 vorgestellt wurden1. Selbst bei Patienten mit bereits relativ gutem immunologischen Ansprechen kam es zu einem weiteren Anstieg der CD4-Zellzahlen, während die Viruslast fast ausnahmslos absank bzw. unter der Nachweisgrenze blieb. Die Patienten berichteten zudem über eine Verbesserung ihrer Lebensqualität, vor allem im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Selbstbewusstsein. Die ermutigenden Ergebnisse haben das Gesundheitsunternehmen Abbott veranlasst die Initiative fortzuführen. Für den Marathon der Gay Games 2010 in Köln werden ab August wieder 20 HIV-Patienten vorbereitet.

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Aktuelle Ergebnisse der Aidsprävention in Deutschland

Expertenforum auf dem Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen Aids-Kongress

 

Köln (23. Juni 2009) - Unter dem Motto "Prepare for the long run" findet vom 24. bis 27. Juni 2009 der Deutsch-Österreichisch-Schweizerische-Aids-Kongress (SÖDAK) in St. Gallen statt. Das Kongressmotto unterstreicht die Bedeutung der langfristigen und nachhaltigen Bekämpfung von HIV/Aids.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) präsentiert sich auf dem ersten, alle deutschsprachigen Länder umfassenden Kongress mit ihrer neuen "Liebesorte"- Kampagne als zentralem Bestandteil von "GIB AIDS KEINE CHANCE". Seit über 20 Jahren ist "GIB AIDS KEINE CHANCE" das Markenzeichen der größten Gesundheitskampagne und eines der bekanntesten Logos in Deutschland.

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Stellungnahme der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG)

Infektiosität von Patienten unter HIV-Therapie

Bonn (23. April 2009) - Die geringe Infektiosität von HIV-Patienten, die durch eine erfolgreiche antiretrovirale Therapie (ART) erreicht werden kann, ist eine gute Nachricht für Betroffene und für die Gesellschaft insgesamt. Das Wissen um diese geringe Ansteckungsmöglichkeit kann Menschen mit HIV in mehrerer Hinsicht entlasten, z.B. in ihrer angstfrei gelebten Sexualität oder dem Wunsch nach Kindern. Die besonderen Bedürfnisse von HIV-Betroffenen müssen ernst genommen werden. Insbesondere die individuellen seelischen Nöte und Ängste vor Offenlegung der Infektion gegenüber Sexualpartnern und der Öffentlichkeit müssen in der Diskussion um die Informationspflicht über HIV ausdrücklich berücksichtigt werden.

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Auch Hausärzte sollten öfter an HIV denken

HIV – nur die Diagnose eröffnet die Chance auf eine Therapie

 

Wiesbaden (19. April 2009) – Eine HIV-Infektion ist heute dank wirksamer antiretroviraler Arzneimittel kein „Todesurteil“ mehr, sondern eine langfristig behandelbare Erkrankung mit einer fast normalen Lebenserwartung - eine entscheidende Voraussetzung dafür ist die möglichst frühzeitige Diagnosestellung. HIV-Spezialisten, die auf einem von Gilead Sciences initiierten Symposium anlässlich des 115. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im April 2009 in Wiesbaden sprachen, betonten deshalb: Vielen Betroffenen ist ein vorhandenes Transmissionsrisiko nicht bewusst und ein Risikoverhalten ist für den Arzt oft nicht erkennbar, daher sollte in der allgemeinärztlichen und internistischen Praxis viel häufiger an die Möglichkeit einer HIV-Infektion gedacht werden. Nur das Wissen um die Infektion ermöglicht eine effektive Therapie und schützt die Sexualpartner der Betroffenen.

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HIV entschärft Schutz-Eiweiß der Zelle

Neuer Ansatzpunkt für Therapie des AIDS-Erregers?

 

Heidelberg (6.April 2009) - Der AIDS-Erreger HIV setzt die Schutzmechanismen menschlicher Zellen gegen Virusinfektionen gezielt außer Gefecht: Ein spezielles Eiweiß des Virus markiert zelluläre Schutz-Proteine für einen zügigen Abbau und vernichtet so den Vorrat der Zelle. Diesen Mechanismus hat ein Heidelberger Wissenschaftlerteam unter Leitung des Virologen Privatdozent Dr. Oliver Keppler erstmals in Zellkulturen nachgewiesen und damit einen neuen Angriffspunkt für Therapien entdeckt.

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1 Jahr Atripla®

Anhaltende Wirksamkeit, gute Verträglichkeit und Vorteile in der Adhärenz bestätigt

 

HIV-infizierte CD4-Zellen Photo: Gilead Sciences GmbH 2009München, 19. Februar 2009 – Atripla® ist eine fixe Dreifach-Kombination aus Efavirenz (EFV), Emtricitabin (FTC) und Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) zur Therapie der HIV-1-Infektion bei Erwachsenen. Das Arzneimit­tel, das in Europa im Dezember 2007 zugelassen wurde, ist das erste und einzige vollständige HAART-Regime, von dem nur eine Tablette pro Tag eingenommen werden muss.1 Auf einer Pressekonferenz mit dem Titel „1 Jahr Atripla® – Erfahrungsberichte aus Sicht von Behandler und Pa­tient“, die am 19. Februar 2009 in München stattfand, bestätigten Exper­ten anhand aktueller Daten die anhaltende virologische Suppression nach Umstellung sowie die gute Verträglichkeit der Kombination, und betonten dabei die Vorteile der einmal täglichen Einnahme für die Adhä­renz der Patienten.

„Die HIV-Behandlung dauert ein Leben lang. Von größter Bedeutung sind daher die Verträglichkeit und natürlich die dauerhafte Wirksamkeit der medi­kamentösen Therapie. Jüngste Daten zu Atripla® bestätigen die gute Verträg­lichkeit und Wirksamkeit der Dreifach-Kombination und machen sie so zu einer verlässlichen Option in der HIV-Therapie“, betonte Dr. Carl Knud Schewe, Hamburg, und untermauerte seine Aussagen mit aktuellen Ergebnissen zweier klinischer Studien.

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Risiko für AIDS steckt in den Genen

Toll-Like Rezeptoren haben Einfluss auf Verlauf einer HIV-Infektion

 

Berlin (30. Januar 2009) - Wie ein Mensch auf eine Infektion mit dem HI-Virus reagiert, ist bereits in seinen Genen festgelegt. Das berichten die Wissenschaftler um Dr. Djin-Ye Oh und Prof. Ralf Schumann vom Institut für Mikrobiologie der Charité - Universitätsmedizin Berlin, gemeinsam mit den Forschern um Dr. Osamah Hamouda vom Robert-Koch-Institut in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift AIDS.*

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Zellen beschleunigen Freisetzung von HIV

Zellaustritt von HI-Viren erstmals dreidimensional auf Nanoebene dargestellt

 

Abb.: Neu gebildete Viren verlassen als kugelförmige Kapsel die Zelle - graphische Darstellung einer Rekonstruktion der HIV-Freisetzung mittels Elektronen-Tomographie (blau ist die Membran, rot die Proteinkapsel). Photo: Universitätsklinikum HeidelbergHeidelberg (19. Dezember 2008) - HI-Viren befallen Immunzellen, um sich im menschlichen Körper zu vermehren. Doch wie kommen die neu gebildeten Viren aus der Wirtszelle raus? Und welche Rolle spielt die Zelle selbst dabei? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler des Hygiene-Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam mit Kooperationspartnern vom Max Planck Institut für Biochemie in Martinsried mit Hilfe eines neuen hochauflösenden Verfahrens, der Kryo-Elektronentomographie, auf den Grund. Die ersten dreidimensionalen Bilder im Nanometerbereich zeigen: Die Wirtszelle selbst ist an der Freisetzung des AIDS-Erregers früher beteiligt und spielt vermutlich eine wichtigere Rolle als bisher angenommen.

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Neue Hoffnung für HIV-Infizierte

Neue Substanz gegen den Virenbefall

 

Köln (2. Oktober 2008) - Heute erscheinen die Ergebnisse zweier Studien von Prof. Gerd Fätkenheuer, Infektiologe an der Uniklklinik Köln und seinem Kollegen Roy Gulick aus New York mit Teams im New England Journal of Medicine, in denen ein neues Medikament zur Behandlung für die HIV- Infektion vorgestellt wird. Maraviroc, so der Name der neuen Substanz, hat einen bisher einzigartigen Wirkungsmechanismus: Es greift nicht das Virus direkt an, sondern schützt die menschlichen Zellen vor dem Befall mit dem Virus.

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