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20 | 01 | 2018
HIV
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Integrase-Hemmung mit ISENTRESS®:

Eine neue Klasse antiretroviraler Wirkstoffe zur Behandlung von HIV

 

Von Dr. med. Markus Rupp, MSD SHARP & DOHME GMBH, Haar

 

München (20. September 2008) – Der World-Aids-Report 2006 endete mit einer alarmierenden Tatsache: Alle 15 Minuten infizieren sich weltweit 120 Menschen mit HIV – mehr als 11.000 täglich! Das bedeutet, dass sich jedes Jahr über 4 Millionen Menschen infizieren. Heute leben bereits rund 33 Millionen Menschen mit HIV. Man kann wirklich sagen, dass HIV/AIDS seit seinem Auftauchen Anfang der 80er Jahre schnell zu einer der größten Gesundheitsbedrohungen geworden ist, mit der die Welt heute konfrontiert ist. Man hofft, dass durch die Vielzahl neuer Medikamente, die inzwischen zur Verfügung stehen, ein Ende der Epidemie in Sicht ist, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Da das HI-Virus die Fähigkeit hat, sich kontinuierlich zu verändern und anzupassen, hat es inzwischen eine Vielzahl von Resistenzen gegen aktuell verfügbare Medikamente entwickelt. Im Jahr 2001 gingen Experten davon aus, dass bis zu 78 % aller vorbehandelten Patienten in den USA gegen mindestens eines der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren HIV-Medikamente resistent waren. Außerdem hat sich der Anteil an therapienaiven (d. h. bisher unbehandelten) Patienten, die Infektionen mit resistenten Stämmen des Virus aufweisen, von 8 % im Jahr 1999 auf aktuell über 20 % erhöht. ISENTRESS® (Raltegravir, MSD) ist ein neues Medikament, das im Gegensatz zu vorhergehenden und aktuell verfügbaren Medikamenten einer neuen Wirkstoffklasse angehört, den Integrasehemmern, die das Virus an einer anderen Stelle angreifen.

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Welt-Aids-Konferenz: Aidsprävention eine weltweite Aufgabe

Wissen und Erfahrung der Länder mit wirksamer Prävention ist gefragt

 

Köln (7. August 2008) -  HIV-Prävention ist das zentrale Thema der Welt-Aids-Konferenz in Mexiko City. Angesichts von 2,5 Millionen Neuinfektionen jährlich fordern die Experten aus aller Welt "kombinierte" Präventionsmaßnahmen, um die Zielgruppen mit den Angeboten zu erreichen. Noch immer fehlen in vielen Ländern umfassende Angebote der Aidsaufklärung. Aber es gibt auch Länder, in denen Aidsprävention funktioniert und die sich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen auf der Konferenz einbringen. Deutschland gehört zu den Ländern, in denen Prävention wirkt.

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HIV-Tests für alle zugänglich

Neue Diagnosemöglichkeiten durch Dry-Blood-Spot-Test

 

Abb. bioMérieux bietet eines der weltweit größten Produktsortimente außerhalb der USA zur Diagnostik und Verfolgung des HIV-Virus.Nürtingen (7. August 2008) - Diagnostisches Screening und Viruslastbestimmung spielen bei der frühzeitigen Erkennung und beim Management  einer HIV-Infektion eine kritische Rolle. Mit diesen Tests können einer weiteren Verbreitung der Infektion vorgebeugt und die geeigneten Maßnahmen beim Patienten ergriffen werden: Die Behandlung wird zur richtigen Zeit gestartet, und eine regelmäßige Nachsorge ist gewährleistet.


Derzeit umfasst das Produktsortiment von bioMérieux Screeningtests der 3. und 4. Generation in unterschiedlichen Versionen (automatisierte Immunoanalyzer Immunerkennungstests, Mikrotiterplatten für den Hochdurchsatz, manuelle Schnelltests) sowie molekularbiologische Realtime-Assays zur Kontrolle der Viruslast. Eine der neuesten Entwicklungen bei der Viruslastbestimmung ist der Dry Blood Spot (DBS). bioMérieux möchte diesen einfachen Test einem größeren Kundenkreis zur Verfügung stellen. Bisher wird er nur zu Forschungszwecken bei der Viruslastbestimmung  in entlegenen Gebieten eingesetzt.  Die Einfachheit des Tests – einige Blutstropfen aufgesogen auf einem Filterpapier sind ausreichend, die im Vergleich zu flüssigen Blutproben einfacheren Transport- und Lagerbedingungen und ein geringer Kühlungsbedarf (selbst in tropischem Klima) macht DBS zu einer Erfolg versprechenden Technologie, die die Überwachung der Viruslast in ressourcenarmen oder abgelegenen Gebieten ermöglicht. 

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Neue Daten belegen die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit der HIV-Therapie mit Tipranavir (Aptivus®) bei vorbehandelten Kindern

 

Ingelheim (7. August 2008) - Boehringer Ingelheim stellte heute auf der Internationalen AIDS-Konferenz in Mexiko-Stadt die neuen 100-Wochen-Daten vor, die die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Aptivus® (Tipranavir) bei vorbehandelten Kindern belegen. Die Ergebnisse dieser zweijährigen Studie zeigen, dass die Kinder unter Aptivus® ein anhaltendes virologisches und immunologisches Ansprechen erzielten und die antiretrovirale Therapie gut vertrugen.
Die Ergebnisse basieren auf den 2006 anlässlich der Internationalen AIDS-Konferenz in Toronto, Kanada, vorgestellten positiven 48-Wochen-Daten, die auch die Grundlage für die Zulassung von Aptivus® als Lösung zum Einnehmen vor Kurzem durch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen in den USA bildeten. Diese Daten werden derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA für die Marktzulassung einer Lösung zum Einnehmen und für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen in Europa geprüft.

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Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Gemeinsam gegen HIV

 

Der Südafrikaner Graeme Jacobs (rechts) macht derzeit seine Doktorarbeit am Würzburger Lehrstuhl für Virologie. Dessen Inhaber Professor Axel Rethwilm (Mitte) pflegt schon seit Längerem Kontakte nach Südafrika. Aus diesen wissenschaftlichen Kooperationen ist das erste deutsch-afrikanische Graduiertenkolleg entstanden, das im Oktober an den Start geht. Links Jochen Bodem, der den südafrikanischen Doktoranden betreut. Photo: Robert Emmerich Würzburg (27. Juni 2008) - In keinem anderen Land der Welt sind so viele Menschen mit HIV infiziert wie in Südafrika. Rund 15 Prozent der 48 Millionen Einwohner tragen das Virus in sich. Um die Erforschung des Erregers weiter voranzubringen, haben sich Wissenschaftler der Universität Würzburg mit Kollegen in Südafrika zusammengetan: In einem neu eingerichteten Internationalen Graduiertenkolleg befassen sie sich mit HIV/Aids und assoziierten Infektionskrankheiten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Arbeiten in den kommenden viereinhalb Jahren mit rund 2,2 Millionen Euro.

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Erweiterte EU-Zulassung für drei HIV-Medikamente

Verbesserte Behandlungs-Möglichkeiten für Kinder mit HIV

 

München (20. Juni 2008) - Das HIV-Medikament Combivir® hat von der Europäischen Zulassungsbehörde (EMEA) die erweiterte Zulassung zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren erhalten. Die Behörde erteilte die Zulassung für Combivir®, Epivir® und Ziagen® in Tablettenform zur Behandlung von Kindern, die mehr als 14 Kilogramm wiegen.

Combivir® (Wirkstoffe: Zidovudin und Lamivudin) war bisher nur für Erwachsene und Kinder über 12 Jahre verfügbar. Ab sofort können damit auch jüngere Kinder behandelt werden, sofern sie über 14 Kilogramm wiegen. Epivir® und Ziagen® werden in dieser Form voraussichtlich ab Oktober 2008 in deutschen Apotheken erhältlich sein.

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Deutsche AIDS-Hilfe(DAH) kritisiert die Situation von Drogenkonsumenten in Haft und fordert die heroingestützte Behandlung als Teil der Regelversorgung

Berlin (8. Mai 2008) - Anlässlich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung, in dem 1394 Drogentodesfälle für das Jahr 2007 verzeichnet sind, erneuert die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) ihre Forderung nach gesundheitlicher Gleichbehandlung von Menschen in Haft.

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Abbott und die Michael Stich Stiftung

Gemeinsam stark für Kinder mit HIV

Abbott engagiert sich als neuer Kooperationspartner der Michael Stich Stiftung, um die Behandlung von Kindern mit HIV zu verbessern / Erwartete europäische Zulassung der pädiatrischen Formulierung verbessert Therapieoptionen in Industrie- und Entwicklungsländern

 

Berlin (15. März 2008) – Abbott und die Michael Stich Stiftung haben heute ihre zukünftige Zusammenarbeit bekannt gegeben, die eine Verbesserung der Behandlungssituation von Kindern mit HIV in Deutschland bewirken soll und anlässlich der erwarteten Zulassung von Abbotts neuer, niedrig dosierter Formulierung von Kaletra® (Lopinavir/Ritonavir), dem einzigen koformulierten Proteasehemmer zur Behandlung von Kindern mit HIV, vereinbart wurde.
HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Kinder sind im Alltag nicht nur Ausgrenzung und Stigmatisierung ausgesetzt. Zudem stehen viele der auf dem Markt befindlichen HIV-Medikamente nicht in kindgerechten Dosierungen zur Verfügung. Um den jüngsten und meist hilflosen Betroffenen gemeinsam dabei zu helfen, diese Isolation aufzubrechen und die Versorgung von infizierten und erkrankten Kindern in Deutschland zu verbessern, hat das Pharmaunternehmen Abbott mit der Michael Stich Stiftung ab sofort eine Kooperation vereinbart. Durch die Nutzung spezifischer Kompetenzen der beiden Partner kann zukünftig ein großer Beitrag dazu geleistet werden, wichtige Präventions- und Aufklärungsprojekte weiter voranzutreiben. Darüber hinaus wird die Zulassung der pädiatrischen Formulierung des etablierten Proteasehemmers Kaletra® (Lopinavir/Ritonavir) die Therapieoptionen für infizierte Kinder deutlich verbessern. Die kindgerechte Dosierung hat den Vorteil, dass sie kleiner und damit leichter einzunehmen ist, was die Behandlung von Kindern enorm erleichtert. Bereits im Januar 2008 hat die European Medicines Agency (EMEA) die Positive Opinion für die Kindertablette erteilt, die Zulassung für Kinder ab zwei Jahren wird in den nächsten Wochen erwartet.

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Neue, niedrig dosierte Kaletra®-Tablette (Lopinavir/Ritonavir) für Kinder erhält positive Bewertung der EMEA

Die Lopinavir/Ritonavir-Tablette ist das erste und einzige zugelassene Proteaseinhibitor-Kombinationspräparat zur Behandlung HIV-infizierter Kinder

 

Ludwigshafen/Wiesbaden (7. Februar 2008) — Das Committee for Medical Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde hat eine Zulassungsempfehlung für eine neue, niedrig dosierte Formulierung von Abbotts führendem HIV-Proteasehemmer Kaletra® (Lopinavir/Ritonavir) erteilt. Darüber hinaus hat das CHMP in Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch die Zulassung von Aluvia® (Lopinavir/Ritonavir) empfohlen, dem Handelsnamen, unter dem das neue Medikament in den Entwicklungsländern vertrieben wird.

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Neuer CCR-5 Inhibitor jetzt verfügbar
Maraviroc (Celsentri®) verbessert Therapieoptionen bei HIV

Karlsruhe / Berlin (6. November 2007) - In der HIV-Therapie stellt das jetzt erhältliche Medikament Maraviroc (Celsentri®) für Patienten mit CCR5-tropen HI-Viren eine grundlegend neue Option dar. Maraviroc blockiert den CCR5-Korezeptor, den das HIV-Virus für das Eindringen in CD4-Zellen benötigt und verhindert damit die Virus-Replikation. In den zulassungsrelevanten Studien MOTIVATE (Maraviroc plus Optimized Background Therapy in Viremic Antiretroviral Treatment-Experienced patients) 1 und 2 verringerte die Therapie mit Maraviroc zusätzlich zu einer optimierten antiretroviralen Basistherapie die Viruslast der Patienten mit CCR5-tropen Viren signifikant stärker als die optimierte Basistherapie alleine. Zudem erreichten beinahe dreimal so viele Patienten unter Maraviroc eine Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze. Maraviroc ist der erste Vertreter der neuen Substanzklasse der CCR5-Inhibitoren, für den Pfizer im September 2007 die Zulassung der EU-Kommission erhalten hat.

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Neue HIV-Therapie zugelassen:

Prezista® (Darunavir) zeigt signifikante Überlegenheit

 

Dresden (10. März 2007) - Positive Daten zweier randomisierter, kontrollierter Phase-IIb-Studien (POWER 1 und 2) bilden die Grundlage für die Zulassung des neuen Proteaseinhibitors (PI) Prezista® (Darunavir), die von der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA bedingt erteilt wurde. Die Studien verglichen die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Prezista® zusammen mit 100 mg Ritonavir mit anderen PIs. Darunavir war den anderen Proteasehemmern virologisch und immunologisch signifikant überlegen(1,2).

Zugelassen ist das Präparat von Tibotec, Division of Janssen-Cilag GmbH, für die Therapie von HIV-infizierten Erwachsenen, bei denen es unter mehr als einem Behandlungsschema mit einem PI zu einem Therapieversagen gekommen ist. Prezista® wird zweimal täglich (600 mg) mit je 100 mg Ritonavir als Booster eingenommen und mit weiteren antiretroviralen Medikamenten im Rahmen einer HIV-Kombinationstherapie eingesetzt.

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