Home HIV Zum Firmenjubiläum der Gilead Sciences GmbH - 10 Jahre Fortschritt für HIV- und Hepatitis B-Patienten in Deutschland
11 | 12 | 2017
PDF Drucken

Zum Firmenjubiläum der Gilead Sciences GmbH

10 Jahre Fortschritt für HIV- und Hepatitis B-Patienten in Deutschland

 

Hannover (15. Juni 2011) - Im Rahmen des 5. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses (DÖAK) in Hannover lud die Gilead Sciences GmbH anlässlich ihres 10-jährigen deutschen Firmenjubiläums zu einer Pressekonferenz mit hochrangigen Firmensprechern und Wissenschaftlern ein. Das Unternehmen wurde 2001 in Martinsried bei München gegründet und kann heute auf eine sehr erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken.

 

Gilead Sciences versteht sich als innovativer Vorreiter in den Therapiegebieten HIV/AIDS und Hepatitis B (HBV) und hat diese forschungsorientierte und auf den Patientennutzen angelegte Firmenphilosophie stets beibehalten. Seit der Gründung in Deutschland im Jahr 2001 hat Gilead Sciences neun innovative Produkte zur Behandlung von lebensbedrohlichen Erkrankungen in Deutschland eingeführt und rechnet im Jubiläumsjahr mit der Zulassung für ein weiteres Medikament.

 

Innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich Gilead Sciences zum Marktführer in den beiden Indikationen HIV und HBV entwickelt. 2010 wurden in Deutschland über 38.000 Patienten mit Medikamenten von Gilead Sciences behandelt(1). Das bedeutet: Zwei Drittel aller behandelten HIV-Patienten sowie die Hälfte der behandelten HBV-Patienten erhielten ein Medikament von Gilead Sciences.

 

 

Meilensteine in der Therapie von HIV- und Hepatitis B-Patienten

 

„Der Eintritt von Gilead Sciences in den deutschen HIV-Markt bleibt ein unvergessener Moment“, sagt Professor Dr. med. Jürgen Rockstroh, Oberarzt in der Innere-Rheuma-Tropen Ambulanz der Medizinischen Universitätsklinik Bonn. „Durch die Produkte von Gilead ergaben sich erstmals Alternativen in der Klasse der Reverse-Transkriptase-Inhibitoren, die durch ein verbessertes Nebenwirkungsprofil gekennzeichnet waren.“

 

Der große Durchbruch gelang Gilead Sciences mit der Einführung der Fixdosis-kombinationen. Diese ermöglichten die vor 20 Jahren unvorstellbare Vereinfachung der Therapie von sechs und mehr auf nur eine Tablette am Tag. Darüber hinaus wurden neue Wege für Kooperationen zwischen den Herstellern von HIV-Medikamenten sowie Wissenschaftlern an Universitäten und privaten Instituten eröffnet.

 

 

Erkenntnisgewinn und Patientennutzen stehen im Vordergrund

 

„Gilead Sciences hat einen hohen wissenschaftlichen Anspruch und investiert nachhaltig in die Durchführung klinischer Studien“, erklärt Dr. med. Rudolf Ertl, Geschäftsführer der Gilead Sciences GmbH. „Der Erkenntnisgewinn zur Therapieverbesserung ist uns sehr wichtig. Dazu arbeiten wir eng mit Fachärzten und Kooperationspartnern zusammen. Derzeit führen wir in Deutschland über 20 klinische Studien in den Indikationen Hepatitis B und C sowie HIV durch.“

 

Zum Beispiel hat Gilead Sciences für Hepatitis C klinische Studien der Phasen I und II mit sechs neuen Wirkstoffen begonnen. Diese innovativen Wirkstoffe repräsentieren fünf verschiedene gegen das Virus gerichtete Wirkmechanismen (Mode of Action). Die Vision des Unternehmens ist es, zukünftige Verbesserungen bei allen oralen Kombinationstherapien zu unterstützen. Das European Center for Disease Control and Prevention (ECDC) schätzt, dass in Deutschland über 328.000 mit dem Hepatitis C-Virus infizierte Menschen leben(2). Virale Hepatitiden sind eine Hauptursache für Leberkrebs mit steigenden Infektionsraten.

 

Die Förderung wissenschaftlicher Projekte geht sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus. Der Gilead HIV Clinical Cooperation Grant ermöglicht in der Indikation HIV die Zusammenarbeit deutscher Arbeitsgruppen mit Organisationen in weniger entwickelten Ländern (www.gilead-grant.de). Für Patienten und Ärzte in Entwicklungsländern gewährleistet das internationale Gilead Access Program den Zugang zu Medikamenten von Gilead Sciences für die Behandlung von HIV/AIDS und Leishmaniose (www.gilead.com/access_developing_world). In Deutschland unterstützt Gilead Sciences zahlreiche Patientenselbsthilfegruppen und engagiert sich als Arbeitgeber im Raum München bei sozialen Projekten. So wurde in 2010 im Kinderheim Inselhaus in Eurasburg renoviert und die Außenanlage neu bepflanzt.

 

 

10 Jahre innovative Produkte für Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen

 

Zu den wichtigsten Unternehmensereignissen der vergangenen 10 Jahre zählen in Deutschland die Zulassungen und Einführungen der bahnbrechenden HIV-Präparate:

 

Viread® 2002, Truvada® 2005 und Atripla® 2008. Die jüngste Produkteinführung war Ende 2010 Cayston® zur Behandlung der Zystischen Fibrose. Gilead Sciences ist derzeit mit neun Produkten für vier Indikationen im deutschen Arzneimittelmarkt vertreten:

 

  • HIV: Vistide®, Viread®, Emtriva®, Truvada®, Atripla®
  • Hepatitis B: Hepsera®, Viread®
  • Zystische Fibrose: Cayston®
  • Invasive Pilzerkrankungen: AmBisome®

 

 

Über die Gilead Sciences GmbH

 

Die Gilead Sciences GmbH ist eine 2001 in Deutschland gegründete Tochtergesellschaft der Gilead Sciences Inc. (USA) und ein spezialisierter biopharmazeutischer Hersteller von innovativen Arzneimitteln in den Bereichen HIV/AIDS, Hepatitis, invasiven Pilzerkrankungen und Atemwegserkrankungen. Gilead Sciences ist aufgrund der hervorragenden Produkte, eines hohen wissenschaftlichen Anspruchs und hoch qualifizierter Mitarbeiter führend in der Behandlung von HIV und Hepatitis B. Mit einer viel versprechenden Forschungspipeline ist Gilead Sciences auch für die Zukunft gut gerüstet.

 

 

Anmerkungen 

  1. Gilead Sciences interne Daten
  2. ECDC Technical Report: Hepatitis B and C in the EU neighbourhood: prevalence, burden of disease and screening policies, September 2010, www.ecdc.europa.eu  


Download

 

 

 

 

 

 


Quelle: Pressegespräch zum Thema "Gilead Sciences - 10 Jahre in Deutschland. Fortschritt für HIV- und Hepatitis B-Patienten" am 15.06.2011 in Hannover (HERING SCHUPPENER Healthcare) (tB).

 
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson