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18 | 12 | 2017
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Abbott und die Michael Stich Stiftung

Gemeinsam stark für Kinder mit HIV

Abbott engagiert sich als neuer Kooperationspartner der Michael Stich Stiftung, um die Behandlung von Kindern mit HIV zu verbessern / Erwartete europäische Zulassung der pädiatrischen Formulierung verbessert Therapieoptionen in Industrie- und Entwicklungsländern

 

Berlin (15. März 2008) – Abbott und die Michael Stich Stiftung haben heute ihre zukünftige Zusammenarbeit bekannt gegeben, die eine Verbesserung der Behandlungssituation von Kindern mit HIV in Deutschland bewirken soll und anlässlich der erwarteten Zulassung von Abbotts neuer, niedrig dosierter Formulierung von Kaletra® (Lopinavir/Ritonavir), dem einzigen koformulierten Proteasehemmer zur Behandlung von Kindern mit HIV, vereinbart wurde.
HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Kinder sind im Alltag nicht nur Ausgrenzung und Stigmatisierung ausgesetzt. Zudem stehen viele der auf dem Markt befindlichen HIV-Medikamente nicht in kindgerechten Dosierungen zur Verfügung. Um den jüngsten und meist hilflosen Betroffenen gemeinsam dabei zu helfen, diese Isolation aufzubrechen und die Versorgung von infizierten und erkrankten Kindern in Deutschland zu verbessern, hat das Pharmaunternehmen Abbott mit der Michael Stich Stiftung ab sofort eine Kooperation vereinbart. Durch die Nutzung spezifischer Kompetenzen der beiden Partner kann zukünftig ein großer Beitrag dazu geleistet werden, wichtige Präventions- und Aufklärungsprojekte weiter voranzutreiben. Darüber hinaus wird die Zulassung der pädiatrischen Formulierung des etablierten Proteasehemmers Kaletra® (Lopinavir/Ritonavir) die Therapieoptionen für infizierte Kinder deutlich verbessern. Die kindgerechte Dosierung hat den Vorteil, dass sie kleiner und damit leichter einzunehmen ist, was die Behandlung von Kindern enorm erleichtert. Bereits im Januar 2008 hat die European Medicines Agency (EMEA) die Positive Opinion für die Kindertablette erteilt, die Zulassung für Kinder ab zwei Jahren wird in den nächsten Wochen erwartet.

 

Abbott engagiert sich bereits seit Jahren im Kampf gegen HIV und AIDS. Neben zahlreichen Hilfsprogrammen in Ländern der Dritten Welt, verpflichtet sich das Unternehmen vor allem der Verbesserung der Versorgungssituation von betroffenen Kindern. Die Entwicklung der neuen, niedriger dosierten Tablette ist insbesondere für Kinder in Entwicklungsländern wichtig, da sie einfacher einzunehmen ist, nicht gekühlt werden muss und unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden kann. Dies sind entscheidende Vorteile für Länder, in denen eine Kühlung sowie eine regelmäßige Nahrungsaufnahme nicht garantiert werden können.

 

Mit der vereinbarten Partnerschaft geht das Pharmaunternehmen nun noch einen Schritt weiter: „Durch die Kooperation mit der Michael Stich Stiftung möchten wir auch auf andere Weise als durch effektive Medikamente dazu beitragen, die Versorgung von betroffenen Kindern mit HIV und AIDS in Deutschland zu verbessern“, erklärte Uwe Greife, Business Unit Manager HIV/AIDS bei Abbott Deutschland. „Wir verstehen unser aktives Handeln im Kampf gegen die Virusinfektion nicht nur als Selbstverständlichkeit, sondern betrachten es vor allem unter dem Aspekt unserer gesellschaftlichen Verantwortung“, so Greife weiter.

 

Als erste Maßnahme wird Abbott am 13. Juni 2008 den 4. Drachenboot Cup der Michael Stich Stiftung unterstützen, der traditionell auf der Hamburger Binnenalster ausgetragen wird. Dass dabei aber nicht nur die bloße Patenschaft für ein Drachenboot übernommen wird, sondern auch entsprechende Man-Power für das Rennen bereitgestellt wird, versteht sich für das Unternehmen von selbst. Auch Michael Stich, der Gründungsvater der 1994 ins Leben gerufenen Stiftung, freut sich über die neue Zusammenarbeit. „Es ist schön, dass wir mit Abbott auch ein internationales Healthcare Unternehmen sprichwörtlich ins Boot holen konnten, das uns bei unserer Arbeit für diese besonders hilfsbedürftige Gruppe unterstützt“, erklärt Stich. „Mit vereinten Kräften lässt sich einfach mehr bewegen.“

 

Über Abbott

Abbott Laboratories ist als globales Unternehmen auf den Gebieten der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von pharmazeutischen und diagnostischen Erzeugnissen, Ernährungsprodukten und Krankenhausbedarf tätig. Es gehört seit der Entdeckung der HI-Virusinfektion zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der HIV- und AIDS-Forschung. Über den wissenschaftlichen Beitrag hinaus haben Abbott und der Abbott Fund mehr als 100 Millionen US-Dollar in Entwicklungsländer investiert, um das Leben von Menschen mit HIV und AIDS zu verbessern. Dazu gehören eine Stärkung des Gesundheitssystems, die Unterstützung von betroffenen Kindern und ein besserer Zugang zu HIV-Tests sowie die Behandlung. Mehr Informationen über das Engagement von Abbott im Kampf gegen HIV/AIDS finden Sie auf der Website www.abbott.com/hiv und www.abbottglobalcare.org 

 

Das Unternehmen hat weltweit 68.000 Angestellte und vertreibt seine Produkte in mehr als 130 Ländern. In Deutschland ist Abbott an den Standorten Wiesbaden und Ludwigshafen vertreten. Der Bereich Abbott Vascular ist in Rangendingen und Wetzlar angesiedelt.

 

Über die Michael Stich Stiftung

Die Michael Stich Stiftung wurde 1994 von Michael Stich gegründet. Der Unternehmer und ehemalige Tennis-Profi hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine besonders hilfsbedürftige Gruppe im Kampf gegen HIV und AIDS zu unterstützen: die Kinder. „HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Kinder und Kinder mit infizierten Familienangehörigen stoßen in unserer Gesellschaft immer noch auf Ablehnung“ so der Gründer. Viele Familien halten die Krankheit geheim – aus Furcht vor sozialer Ausgrenzung, denn zu groß ist die Angst vor Ansteckung. Wir wollen helfen, mit diesen unbegründeten Ängsten aufzuräumen, damit HIV-betroffene Kinder und Familien aus ihrer Isolierung herausgeholt werden und mit der Krankheit offener umgehen dürfen“. Ein offener Umgang mit HIV und AIDS bedeutet vor allem eines: zu wissen, wie man sich mit dem Virus anstecken kann und wie nicht. Wer dies weiß, muss keine Angst mehr haben. Und wer keine Angst hat, wird niemanden mehr ausgrenzen.

 

Die Hilfe beginnt mit der ersten Babyausstattung, Sommer- und Winterbekleidung sowie Kinderzimmereinrichtungen. Darüber hinaus werden viele Herzenswünsche der Kinder erfüllt, zum Beispiel Spielzeug, Geburtstagsfeiern, Mitgliedschaften in Sportvereinen, Nachhilfe, Klassenfahrten und Sprachreisen. Zudem finanziert die Stiftung seit vielen Jahren Arzt- und Schwesterstellen, Kunsttherapeuten und Sozialpädagogen an Universitätskliniken.

 

Seit 2006 hat es sich die Stiftung zur Aufgabe gemacht, verstärkt Prävention und Aufklärung zu betreiben. Das Thema HIV/ AIDS ist in den letzten Jahren immer mehr aus den Medien und dem Bewusstsein der Menschen verschwunden und der Wissenstand über die Krankheit in Deutschland ist schlecht. Im November 2006 startete daher das Pilotprojekt „Prävention und Aufklärung zum Thema HIV/ AIDS“ an Hamburger Schulen, dass auf weitere Städte ausgeweitet werden soll. Ebenso folgte die Entwicklung einer Anzeigenkampagne und eines TV-/Kino-Spots, damit HIV/ AIDS wieder verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt.


Quelle: Pressekonferenz von Abbott Virology im Rahmen der Münchener AIDS-Tage anlässlich der bevorstehenden Zulassung der Kaletra®-Kindertablette. Thema der Veranstaltung am 15.03.08 in München war „Große Fortschritte für kleine Patienten – Neues in der Therapie und Versorgung von Kindern mit HIV und AIDS“ (Weber Shandwick).
 
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