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KrankenPflege-Journal - aktuell
Forschungsprojekt: Ökonomisierung und Aktivierung in der Krankenpflege
Befragung von Pflegepersonal in Allgemeinkrankenhäusern – online-Umfrage
Heidelberg (15. Mai 2012) - Über den Arbeitsbereich und die Rolle der Pflege in Deutschland wird viel diskutiert. Aber was ist dort wirklich los? Welche Anforderungen prägen den Alltag von Pflegekräften? Unter welchen Rahmenbedingungen verrichten Pflegekräfte ihre anspruchvolle Tätigkeit?
Sie sind in diesem Feld berufstätig und wir sind an Ihren Erfahrungen und Einschätzungen zu Ihrer Arbeit interessiert.
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Ernährung nach großen Operationen
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Einzigartiger Kochkurs: Ernährungsmediziner, Chirurg und Sternekoch mit innovativem Modulkonzept für Patienten
Berlin (15. Mai 2012) - „Was darf ich eigentlich noch essen? Darf ich mich überhaupt noch normal ernähren?“ Diese und andere Fragen stehen häufig im Mittelpunkt, wenn Patienten nach einer Operation am Magen, Darm oder anderen Organen im Bauch wieder anfangen sollen, wie üblich zu Hause zu kochen und die eigene Versorgung zu bewältigen.
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Betablocker senken das Darmkrebsrisiko nicht
Heidelberg (15. Mai 2012) - Seit Jahren haben Krebsforscher Hinweise darauf, dass die millionenfach gegen Bluthochdruck verschriebenen Betablocker das Krebsrisiko beeinflussen können. Zum Welt-Hypertonietag am 17. Mai erscheint nun eine detaillierte Studie aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, die diese Hypothese für Darmkrebs widerlegt.
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Mehr Komfort für Brustkrebs-Patientinnen
Spezial-BH für hochempfindliche Haut
BÖNNIGHEIM (15. Mai 2012) - Die Forscher der Hohenstein Institute haben sich zusammen mit der Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH eines höchst sensiblen, jedoch sehr wichtigen Themas angenommen. Im Rahmen eines öffentlich geförderten Forschungsprojektes (AiF-Nr. KF2136714HG0) haben Sie einen speziellen Büstenhalter für Brustkrebspatientinnen entwickelt. Der neue Büstenhalter kann während und unmittelbar nach der Strahlentherapie getragen werden und berücksichtigt die hohe Empfindlichkeit der Haut, die während der Behandlung häufig auftritt sowie Veränderungen des Brustvolumens.
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Mehr Durchblick bei der Pflegeheimwahl
Berlin (15 Mai 2012) - Fast drei Viertel aller Qualitätssiegel und Zertifikate sind seit der letzten Marktstudie im Jahr 2004 in deutschen Pflegeeinrichtungen vergeben worden. Die Folge: Der Siegelmarkt ist sowohl für die Einrichtungen als auch für den Verbraucher unübersichtlicher geworden. Aus diesem Grund hat das ZQP eine Studie durchgeführt, die einen umfassenden Überblick über die Qualitätssiegel und Zertifikate in der deutschen Langzeitpflege gibt. Ziel des Projekts war es, neben der aktuellen Marktübersicht auch eine Nutzeneinschätzung der Pflegeanbieter zu erhalten.
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Deutsche Schmerzgesellschaft feiert Erfolg für Patienten und Ärzte
Endlich: Schmerzmedizin wird Pflichtfach
Bochum (15. Mai 2012) - Die Schmerzmedizin wird verbindliches Prüfungsfach für alle angehenden Ärzte. Der Bundesrat gab am Freitag (11.5.) grünes Licht für diese Änderung der Approbationsordnung, die damit um einen Querschnittsbereich 14 ergänzt wird. „Diese Änderung ist für uns und vor allem für die von Schmerz betroffenen Patienten eine sehr gute Nachricht“, freut sich Prof. Dr. Wolfgang Koppert, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft. „Sie ist das Resultat eines über viele Jahre andauernden Bemühens der Deutschen Schmerzgesellschaft – damals noch DGSS – bereits im Studium strukturierte Wissensinhalte zum Thema Schmerz fest zu verankern.“
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GKV
Arzneimittel-Festbeträge für 13 Gruppen werden zum 1. Juli 2012 angepasst
Berlin (14. Mai 2012) - Der GKV-Spitzenverband hat am 9. Mai 2012 die Festbeträge in 13 Gruppen aufgrund von Marktdynamik abgesenkt. Bei diesen Festbetragsgruppen handelt es sich um zehn Gruppen der Stufe 2 (Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen) und drei Gruppen der Stufe 3 (Arzneimittel mit therapeutisch vergleichbarer Wirkung). Auch nach diesen aktuellen Beschlüssen wird in allen 13 Gruppen eine für die Therapie hinreichende Arzneimittelauswahl sowie eine in der Qualität gesicherte Versorgung gewährleistet.
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Mahnwachen „Rettungsschirm für die Pflegenden“ unter erschwerten Bedingungen, aber mit positiver Resonanz
Berlin (14. Mai 2012) - Mit schwierigen Bedingungen hatten die zahlreich erschienenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den bundesweiten Mahnwachen anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden zu kämpfen. Parallel in neun Landeshauptstädten forderte der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) am 11. und 12. Mai den „Rettungsschirm für die Pflegenden“ und wies auf die belastenden Arbeitsbedingungen der Pflege hin. Während an einigen Standorten Aktionen rund um die Uhr nicht genehmigt worden waren, hielten die Aktivisten in Berlin neben dem Bundesgesundheitsministerium tapfer über volle 24 Stunden durch. Trotz Sturmböen, Blitz und Donner, …
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International Nurses Day 2012
Closing the gap: from evidence to action
Geneva, Switzerland (May 12, 2012) - International Nurses Day is celebrated around the world every May 12, the anniversary of Florence Nightingale's birth. The International Council of Nurses commemorates this important day each year with the production and distribution of the International Nurses' Day (IND) Kit. The IND Kit 2012 contains educational and public information materials, for use by nurses everywhere.
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Pflege-Neuausrichtungsgesetz
Bundesregierung betreibt Etikettenschwindel
Mainz (11. Mai 2012) - Als "Etikettenschwindel" hat Sozialministerin Malu Dreyer heute in Mainz den Entwurf für ein ‚Pflege-Neuausrichtungsgesetz‘ der Bundesregierung bezeichnet. "Es handelt sich bei dem Gesetz keinesfalls um eine Neuausrichtung der Pflege", kritisierte die Ministerin aus Anlass der heutigen Befassung im Bundesrat und im Vorfeld des morgigen Tages der Pflege. "Die zentralen Probleme und Herausforderungen im Pflegebereich im Sinne einer umfassenden, solidarischen, gerechten und zukunftssichernden Pflege werden nicht angegangen", sagte die Ministerin.
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Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Erfolge für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen
Berlin (11.Mai 2012) - Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Wunsch nach familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist längst nicht mehr ausschließlich ein Thema für Frauen. Dennoch tragen sie häufig den größeren Teil zur Versorgung von Kindern und Familie bei. Anlässlich des Muttertages am 13. Mai 2012 weist das Bundesministerium für Gesundheit darauf hin, dass berufstätige Mütter deshalb ganz besonders auf ihre Situation zugeschnittene Arbeitsmöglichkeiten brauchen.
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Wissenschaftler und Kliniker ziehen Bilanz
Neueste Erkenntnisse vom EHEC-Weltkongress VTEC 2012 – ein Jahr nach großen EHEC O104:H4-Ausbruch
Münster (11. Mai 2012). Ein Jahr nach dem großen EHEC-O104:H4-Ausbruch in Deutschland, bei dem Ärzte des Universitätsklinikums Münster (UKM) schwer erkrankte Patienten versorgten und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Münster (MFM) des Institutes für Hygiene am UKM maßgeblich an der Erregeridentifizierung und -charakterisierung beteiligt waren, ziehen Kliniker und Wissenschaftler Bilanz.
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Bundesrat stimmt Entwurf über die Umsetzung der EU-Hochqualifizierten-Richtlinie zu
„Blaue Karte“: Kein Signal für die Lösung des Fachkräftemangels in der Pflege
Berlin (11. Mai 2012) - Der Bundesrat beriet heute abschließend über die Umsetzung eines Gesetzes zur Neuregelung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union und stimmte dem Gesetzentwurf zu. Künftig soll hochqualifizierten Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten sowohl die Zuwanderung als auch die Möglichkeit der Beschäftigung mit der „Blauen Karte EU“ in Deutschland erleichtert werden.
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Erste Studie zu chronischem Juckreiz in der Allgemeinbevölkerung
Jeden Fünften quält einmal im Leben anhaltender Juckreiz
Heidelberg (11. Mai 2012) - Jeder Fünfte leidet einmal im Leben unter mindestens 6 Wochen anhaltendem Juckreiz. Zu diesem Ergebnis ist eine repräsentative Umfrage mit 2.540 Teilnehmern im Rhein-Neckar-Kreis gekommen, die von der Abteilung für Klinische Sozialmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt wurde. Sie ist in der renommierten dermatologischen Zeitschrift „Acta Dermato-Venerologica“ erschienen. Die Studie liefert die weltweit ersten Daten zur Häufigkeit des chronischen Juckreiz in der Bevölkerung. „Chronischer Juckreiz ist in der Allgemeinbevölkerung weiter verbreitet als bislang abgenommen wurde“, erklärt Studienleiterin Professor Dr. Elke Weisshaar.
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Demenzforschung
Pflege und Versorgung sind essenzielle Bestandteile
Bonn (11. Mai 2012) - „In der Demenzforschung gewinnt die Entwicklung neuer Ansätze für die Pflege und Versorgung von Menschen mit Demenz immer mehr an Bedeutung“, betont Prof. Pierluigi Nicotera zum „Internationalen Tag der Pflege“ (12.5.2012). Der wissenschaftliche Vorstand und Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wünscht sich daher eine stärkere Vernetzung der beteiligten Akteure in Deutschland. Ein Schritt in diese Richtung könnte der Nationale Aktionsplan Demenz sein, der zurzeit in der Diskussion steht.
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Diakonie
Pflegeberufe attraktiver gestalten!
Berlin (11. Mai 2012) - Um eine gute Pflege in Senioreneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten anbieten zu können, müssen auch zukünftig ausreichend beruflich qualifizierte Mitarbeitende für den Pflegeberuf gewonnen werden. Die Diakonie fordert daher, die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen und gleichzeitig dem Berufsausstieg ausgebildeter Pflegekräfte entgegenzuwirken. "Dies ist nur möglich, wenn die Pflege ausreichend und nachhaltig finanziert wird. Altenpflege ist ein sinngebender und verantwortungsvoller Beruf, der leistungsgerecht vergütet werden muss", sagt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai.
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DBfK „Rettungsschirm für die Pflegenden“
Berlin (11. Mai 2012) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bringt ab heute bundesweit mit 24-Stunden-Mahnwachen in neun Landeshauptstädten die unerträglichen Arbeitsbedingungen für beruflich Pflegende in die Öffentlichkeit. Anlass ist der morgige Internationale Tag der Pflegenden. „2011 hatte die Bundesregierung das Jahr der Pflege ausgerufen und damit Hoffnungen auf eine Verbesserung der Situation geweckt. Passiert ist – nichts! Wir können angesichts von Hilferufen der Pflegenden einerseits und betroffenen Patienten und Bewohner andererseits nicht länger schweigen.
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Europäische Allergiestudie untersucht Birken-, Oliven- und Gräserpollen
Große Unterschiede bei Pollen-Aggressivität
München (11. Mai 2012) - Pollen ist nicht gleich Pollen: In einer europaweiten Studie untersuchten Wissenschaftler das allergische Potenzial von Birken, Gräsern und Oliven. Die Pollen dieser drei Pflanzen sind in Europa die wesentlichen Auslöser für Heuschnupfen. Die allergische Reaktion gegen eine bestimmte Pollenart kann dabei höchst unterschiedlich ausfallen. Wie die Forscher der Hialine-Studie jetzt feststellten, variiert auch die Schlagkraft der Pollen: Abhängig von Zeit und Region produzieren die Pollen verschieden große Mengen an Eiweißverbindungen, die letztlich für die allergische Immunantwort verantwortlich sind.
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Gewalt in der Pflege - jeder fünfte Deutsche hat Erfahrungen
Berlin (10. Mai 2012) - "Versorgungslücken schließen - vom Wissen zum Handeln" heißt das Motto des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai. Eine derartige Lücke gilt es aus Sicht des ZQP im Bereich der Prävention von Gewalt in der Pflege zu schließen. Denn das oft tabuisierte Thema Gewalt ist im pflegerischen Alltag weit verbreitet - wie eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Stiftung zeigt:
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Mit der Kraft der optimistischen Einstellung in ein gesundes Alter
Berlin (9. Mai 2012) - Mit der Kraft der optimistischen Einstellung in ein gesundes Alter: Wer sich sein Leben im Ruhestand aktiv, gesund und gesellig vorstellt, wird später enorm davon profitieren - das weist eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen nach. Die jetzt startende Fortsetzung der Studie PREFER "Den Ruhestand aktiv gestalten" erprobt diese Erkenntnisse in der Praxis.
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MHH-Forscher zeigen neue Möglichkeiten für die Therapie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)
Teamwork verlängert das Leben
Hannover (9. Mai 2012) - Ein Forscherteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) fand neue Wege für die Therapie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Bisher nahm man an, dass ein Protein namens FGF-2 einen positiven Einfluss auf diese tödlich verlaufende Nervenerkrankung hat. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ohne dieses Protein verläuft die Krankheit milder. Das fand Professorin Dr. Claudia Grothe, MHH-Institut für Neuroanatomie, gemeinsam mit Professorin Dr. Susanne Petri, MHH-Klinik für Neurologie, und Dipl.-Biol. Nadine Thau, Zentrum für Systemische Neurowissenschaften, heraus. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe der angesehenen Zeitschrift „Neurobiology of Disease“.
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Alternsforscher untersuchen die Nutzung von Hörgeräten im Alltag
Erlangen-Nürnberg (9. Mai 2012) - Welche Erfahrungen ältere Erwachsene mit ihrem Hörgerät machen, wann und von wem Hörgeräte getragen werden, welche Schwierigkeiten bei der Nutzung der Geräte auftreten und in welchen Situationen ein Hörgerät als hilfreich oder störend erlebt wird – das will ein neues Forschungsprojekt am Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) klären. Eine Online-Studie soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Studie richtet sich an Männer und Frauen ab 50 Jahren, die ein Hörgerät jeglicher Art besitzen und in ihrem Haushalt über einen Internet-Zugang verfügen.
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Wie können Blutverluste am besten ausgeglichen werden?
Tübingen (9. Mai 2012) - Alle zwei Jahre wählt die europäische Vereinigung der Anästhesisten (European Society of Anesthesiology, ESA) drei Forschungsgruppen aus, um eine klinische Untersuchung unter dem Dach eines europaweiten Forschungsverbundes, dem Clinical Trial Network (CTN), durchzuführen. 2012 ist es der Tübinger Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin gelungen, die Förderung für eine klinische Beobachtungsstudie zu erhalten. Mit Hilfe dieser Studie soll das europaweite Vorgehen bei der Transfusion von Fremdblut und der Gabe von Blutkomponenten und Blutprodukten erfasst und verglichen werden.
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Schlaf und Schlafstörungen im Alter – Schritte zum gesunden Schlaf
Kraftquelle Schlaf
Tübingen (9. Mai 2012) - Zusammen mit der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus veranstaltete der Kreisseniorenrat Tübingen eine Gesprächsrunde zum Thema „Schlaf und Schlafstörungen im Alter – Schritte zum gesunden Schlaf“. Viele interessierte Senioren strömten am 25. April ins Bürgerheim, um nähere Informationen rund um das Thema Schlaf und Schlafstörungen zu erfahren. Oberarzt Dr. med. Heinrich Glöser, stellv. Ärztlicher Leiter der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus und Jürgen Schuster, Trainer und Referent für gesundheitliche Prävention mit Schwerpunkt Schlaf und Schlafdefizite lieferten wichtige Erkenntnisse und eine geeignete Plattform für einen regen Austausch unter den Zuhörern.
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Offener Brief an den Aufsichtsrat der Universitätsklinik Leipzig
Pflegemanagement gehört in den Vorstand einer Universitätsklinik
Der Sächsische Pflegerat reagiert mit Unverständnis auf die geplante Auflösung der Stabstelle Pflegemanagement im Universitätsklinikum Leipzig
Dresden (8. Mai 2012) - Die Stelle des Pflegedirektors soll im Universitätsklinikum Leipzig, nach dem Ausscheiden von Klaus Tischler, nicht mehr besetzt werden. Zukünftig soll die größte Berufsgruppe, der Pflegedienst, durch 4-5 pflegerische Departmentleitungen geführt werden. Der Einfluss des Pflegedienstes wird dadurch deutlich beschnitten.
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Evangelische Heimstiftung zur Pflegeausbildung
Akademisierung ist keine Lösung!
Stuttgart (7. Mai 2012) - Die Politik diskutiert aktuell verschiedene Ansätze zur zukünftigen Gestaltung der Pflegeausbildung. Die Evangelische Heimstiftung appelliert an die Politik, sich bei der zukünftigen Ausrichtung der Pflegeausbildung am Fachkräftebedarf und deren Anforderungen, sowie der Anzahl der zukünftigen Ausbildungswilligen und deren schulischen Bildung zu orientieren.
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Assistent im OP: Dräger Perseus A500
Neuer Anästhesiearbeitsplatz unterstützt sichere Narkoseführung
Leipzig (7. Mai 2012) – Der neue Anästhesiearbeitsplatz Perseus A500 kann mit seinen Assistenzfunktionen die Ausbildung von Nachwuchsanästhesisten unterstützen und so einen Beitrag zur Patientensicherheit im OP leisten. Auf dem Deutschen Anästhesiecongress (DAC) feierte Dräger die Deutschland-Premiere des Perseus A500.
„Mit der Integration zukunftsweisender Assistenzsysteme in die Ausbildung bieten wir unseren Nachwuchsanästhesisten eine stärkere technologische Unterstützung“, sagt Dr. Lars Friedrich, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin und Lehrbeauftragter an der Medizinischen Hochschule Hannover. „Das hilft ihnen dabei, fit für den praktischen Einsatz im OP zu sein und erhöht so die Patientensicherheit im Sinne der Helsinki-Deklaration.(1)“
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Das erste orale MS-Arzneimittel steht seit einem Jahr zur Verfügung
Gilenya® überzeugt mit Langzeitdaten bis zu sieben Jahre
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Erfahrung aus bis zu sieben Jahren: Neue Daten bestätigen die anhaltende hohe Wirksamkeit und Sicherheit1
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Im Durchschnitt erlitt jeder Patient nur etwa alle sechs Jahre einen Schub – mehr als die Hälfte der Patienten blieb schubfrei1
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FIRST-Studie mit über 2.400 Patienten belegt niedrige Gesamtinzidenz von Bradykardien und Überleitungsstörungen nach Einnahme der ersten Dosis2
Berlin / New Orleans, USA (7. Mai 2012) – Jeden Morgen ins Büro gehen, die Freizeit mit Freunden verbringen, mit der Familie rausgehen und aktiv sein: Was sich für viele Menschen als „normaler“ Alltag gestaltet, ist für Multiple Sklerose-Betroffene nicht immer alltäglich: Denn die Angst vor dem nächsten Schub oder der Therapie können das tägliche Leben stark beeinflussen.
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Deutscher Ethikrat
Berlin (7. Mai 2012) - Zu den Möglichkeiten und Grenzen von Gentests bei der Vorhersage und Diagnostik weit verbreiteter Volkskrankheiten hat der Deutsche Ethikrat am 3. Mai 2012 Experten in einer öffentlichen Anhörung befragt. Die Ergebnisse werden in die Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik einfließen, die der Ethikrat derzeit im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet.
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Roche stellt klinische Entwicklung des Lipidsenkers Dalcetrapib ein
Basel, Schweiz (7. Mai 2012) - Roche hat heute bekannt gegeben, dass ein unabhängiges Gremium (Data Safety Monitoring Board) aufgrund der Ergebnisse der zweiten Interimsanalyse empfohlen hat, die Phase-III-Studie dal-OUTCOMES mit Dalcetrapib wegen mangelnder klinischer Wirksamkeit zu beenden. Die so genannte dal-OUTCOMES-Studie prüft die Wirksamkeit und Sicherheit von Dalcetrapib als Zusatz zur Standardtherapie bei Patienten mit einer stabilen Herz-Kreislauf-Erkrankung, die kürzlich ein akutes Koronarsyndrom erlitten haben. Das unabhängige Data Safety Monitoring Board hat in der dal-OUTCOMES-Studie keine Sicherheitsbedenken festgestellt.
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MDK-Gemeinschaft
Vier neue DRG-Kodierempfehlungen
Essen (4. Mai 2012) - Am 19. April 2012 hat die AG Kodierempfehlungen der SEG 4 vier neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen und bestehende Kodierempfehlungen überarbeitet. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die neuen Empfehlungen mit den Nummern 430, 433, 436 und 438 ergänzt. Außerdem wurden die Kodierempfehlungen mit den Nummern 106, 216, 317, 333 und 366 überarbeitet.
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Neue Projektphase zur Umsetzung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland
Palliativversorgung in Deutschland weiter ausbauen
Berlin (4. Mai 2012) - „Wir brauchen in Deutschland dringend mehr Palliativstationen und Hospize für die Versorgung sterbenskranker Menschen. In den vergangenen Jahren hat es in diesem Bereich zwar große Fortschritte gegeben, doch noch immer werden viele der schwerstkranken und sterbenden Menschen von den Angeboten nicht erreicht.“ Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery am Donnerstag bei dem Treffen der Steuerungsgruppe der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland in Berlin. Die Palliativmedizin könne dazu beitragen, das Vertrauen der Menschen in eine fürsorgliche Medizin am Lebensende zu stärken, so der BÄK-Präsident.
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Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht Hebammengutachten
Berlin (4. Mai 2012) - Das Bundesministerium für Gesundheit hat heute das Gutachten zur „Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Hebammenhilfe“ veröffentlicht. Das Gutachten wurde vom IGES Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit erstellt.
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Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft
Vorbericht zu Aufklärung, Einwilligung und ärztlicher Beratung veröffentlicht
Erstmalig sollen Schwangere vor der Untersuchung umfassend informiert werden
Köln (3. Mai 2012) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 3. Mai 2012 mit diesem Vorbericht die vorläufige Version eines Merkblatts zur Aufklärung, Einwilligung und ärztlichen Beratung zum Ultraschallscreening in der Schwangerschaft vorgelegt, das im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erarbeitet werden soll.
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Zusatznutzen von Fampridin ist nicht belegt
Hersteller legt keine verwertbaren Studiendaten zur zweckmäßigen Vergleichstherapie vor
Köln (2. Mai 2012) - Fampridin (Handelsname Fampyra®) ist seit Juli 2011 in Deutschland für Patientinnen und Patienten zugelassen, die als Folge einer Multiplen Sklerose (MS), eine Gehbehinderung höheren Grades haben (Grad 4-7 auf der EDSS-Behinderungsskala). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß AMNOG überprüft. Demnach gibt es keine Belege für einen Zusatznutzen. Denn der Hersteller hat in seinem Dossier keine verwertbaren Studiendaten für einen Vergleich von Fampridin mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorgelegt.
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Beträchtlicher Zusatznutzen von Ipilimumab bei fortgeschrittenem Melanom
Vorteile beim Gesamtüberleben, aber auch Nachteile in Form von Nebenwirkungen
Köln (2. Mai 2012) - Der humanisierte Antikörper Ipilimumab (Handelsname Yervoy®) ist seit August 2011 zugelassen zur Behandlung von erwachsenen Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Melanom (schwarzer Hautkrebs), die bereits zuvor eine Behandlung erhalten haben. Fortgeschritten bedeutet hier, dass das Melanom nicht mehr operativ entfernt werden kann oder Metastasen gebildet hat. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß AMNOG überprüft. Demnach stehen erhebliche Vorteile des Wirkstoffs in Bezug auf das Gesamtüberleben einem erheblichen Schadenspotential in Form von Nebenwirkungen gegenüber. In der Gesamtschau ergibt sich ein beträchtlicher Zusatznutzen von Ipilimumab.
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Belimumab bei Lupus: Zusatznutzen ist nicht belegt
Hersteller legt keine für die Nutzenbewertung relevanten Studien vor
Köln (2. Mai 2012) - Belimumab (Handelsname Benlysta ®) ist seit Februar 2012 als Zusatzbehandlung für erwachsene Patientinnen und Patienten mit der Autoimmunerkrankung "systemischer Lupus erythematodes" (SLE) zugelassen. Der monoklonale Antikörper kommt nur infrage, wenn die Erkrankung trotz Standardbehandlung weiter aktiv ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt den Zusatznutzen des Wirkstoffs gemäß AMNOG überprüft.
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Internationaler Tag der Pflegenden am 12. Mai
Bundesweite Mahnwachen zur Situation der Pflegenden in Deutschland
Berlin (2. Mai 2012) - Der diesjährige Internationale Tag der Pflegenden (12. Mai) ist ein Samstag. Ein guter Anlass, um Pflegende zum gemeinsamen Protest gegen ihre teilweise unzumutbaren und hoch belastenden Arbeitsbedingungen aufzurufen. In neun Landeshauptstädten gehen wir zeitgleich auf die Straße und werden unsere Forderungen deutlich zum Ausdruck bringen. „Vom Wissen zum Handeln“ ist das diesjährige Motto des Tags der Pflegenden. Und tatsächlich: Bekannt sind die Probleme in der Pflege seit langem, nur beim Handeln redet man sich als zuständiger Politiker gerne heraus und versucht, durch Aktionismus, teure Imagekampagnen oder vollmundige Versprechungen die eigene Tatenlosigkeit zu kaschieren. Das dürfen wir Pflegenden nicht länger hinnehmen.
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Die medizinische Versorgung Demenzkranker verbessern hilft der Pflege
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Mit der richtigen medizinischen Behandlung können Demenzkranke länger selbstbestimmt leben
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Fachgesellschaften DGPPN und DGGPP fordern bessere Honorierung ärztlicher Leistungen
Berlin (2. Mai 2012) - „Die Versorgung von Demenzpatienten wird viel zu oft als rein pflegerisches Problem betrachtet. Dabei wird übersehen, dass ein sehr großer Anteil von demenziell erkrankten Menschen unzulänglich medizinisch behandelt wird. Unmittelbare Folgen sind zusätzliche Probleme in der Pflege“, so der designierte DGPPN-Präsident und Sprecher des Kompetenznetz Degenerative Demenzen (KNDD) Professor Wolfgang Maier vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Pflegeversicherung und der Situation in den Pflegeheimen.
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dip begleitet neue Servicestelle in Rheinland-Pfalz
Kommunale Pflegeinfrastrukturen entwickeln
Köln (2. Mai 2012) - Zur Unterstützung der Entwicklung kommunaler Pflegeinfrastrukturen hat das Land Rheinland-Pfalz bereits im vergangenen Jahr eine zentrale Servicestelle für kommunale Pflegestrukturplanung und Sozialraumentwicklung in Mainz eingerichtet. Die Servicestelle soll Kommunen dabei beraten und unterstützen, häusliche, ambulante, stationäre und andere Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln und besser aufeinander abzustimmen. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat den Auftrag der wissenschaftlichen Begleitung dieses Vorhabens übernommen. Das dip unterstützt die Servicestelle sowie das Landesgesundheitsministerium (MSAGD) bei der Entwicklung der Verfahren und Methoden und evaluiert die Arbeit.
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Studie zeigt fehlendes Problembewusstsein bei Eltern übergewichtiger Kinder
Leipzig (2. Mai 2012) - "Mein Kind ist doch nicht dick" oder "Das ist doch nur Babyspeck" sind Sätze, die häufig von Eltern mit übergewichtigen oder gar fettleibigen (adipösen) Kindern zu hören sind. Nach einer aktuellen Studie zur Teilnahme von Familien an einem Präventionsprogramm gegen Fettleibigkeit bei Kindern werden Eltern erst dann aktiv, wenn ihr Nachwuchs bereits adipös ist. Kindliches Übergewicht wird meist noch nicht als Problem erkannt. Die Studie ist ein Kooperationsprojekt des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen, des Kinderärztenetzwerks CrescNet und der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig.
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Hygiene-Tipp der DGKH, Mai 2012
Trinkbrunnen und Water-Cooler
Berlin (1. Mai 2012) - In Krankenhäusern und niedergelassenen Praxen werden oft Trinkbrunnen oder ähnliche Angebote für Patienten zur Verfügung gestellt. Gründe hierfür sind der Wunsch nach einer höheren Patientenzufriedenheit sowie der Wegfall des Transportes von Wasserkästen.
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Der Pflegereform fehlt die nötige Perspektive
Zu wenig Lösungsansätze für Pflegebedürftige, Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen
Berlin (26. April 2012) - Heute fand die erste Lesung zum Pflegeneuausrichtungsgesetz (PNG) im Bundestag statt. Damit beginnt der Abstimmungsprozess für das vom Gesundheitsminister eingebrachte neue Gesetz zu den Änderungen in der Pflegeversicherung. Allerdings fehlen noch wesentliche Teile. Die angekündigte finanzielle Absicherung der Pflegefinanzierung aufgrund der drastisch ansteigenden Zahl an Pflegebedürftigen steht ebenso aus wie die Maßnahmen zum Bürokratieabbau.
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Deutscher Pflegerat
MDS-Bericht zeigt Personalsituation in Pflegeeinrichtungen auf
Berlin (26 April 2012) – Der Bericht des Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDS) belegt eine verbesserte Versorgung der Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen und beklagt weiterhin die hohe Zahl an freiheitsentziehenden Maßnahmen. Gerne melden sich sofort nach den sachlich dargestellten Fakten „Unberufene“ anderer Verbände mit vermeintlichen Kenntnissen der Situation, bezweifeln die Daten des MDS und verweisen auf eine höhere Dunkelziffer.
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Linagliptin - Trajenta®
Boehringer Ingelheim beendet aktuelle Preisverhandlungen mit GKV-Spitzenverband
Ingelheim und Bad Homburg (26. April 2012) - Boehringer Ingelheim beendet die aktuellen Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zu Trajenta® (Linagliptin). Ein Erstattungspreis auf dem Niveau der generischen Vergleichstherapie der Sulfonylharnstoffe im niedrigen zweistelligen Centbereich (Tagestherapiekosten) ist für das Unternehmen nicht akzeptabel.
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Rote-Hand-Brief zur Aktualisierung der kardiovaskulären Überwachung zu Beginn der Therapie mit Gilenya® (Fingolimod)
Berlin (26. April 2012) - Das selektive Immunsuppressivum Fingolimod ist als Monotherapie zugelassen zur Behandlung von Patienten mit hochaktiver, schubförmig-remittierend verlaufender Multipler Sklerose, die entweder eine hohe Krankheitsaktivität trotz Behandlung mit einem Beta-Interferon zeigen oder die einen rasch fortschreitenden, schweren Verlauf aufweisen.
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Stiftung Patientensicherheit Schweiz
Teamverhalten bei der Händedesinfektion - doppelter "follower"-Effekt
Basel, Schweiz (25. April 2012) - Die Spitalinfektionen stellen immer noch ein bedeutendes Problem der Patientensicherheit dar. Die korrekte Desinfektion der Hände ist eine wirkungsvolle Massnahme, um die Infektionsrate zu reduzieren. Mit verschiedenen Kampagnen, Hilfsmitteln, und Schulungen können gute Erfolge im Desinfektionsverhalten der Spitalmitarbeiter erzielt werden. Es zeigt sich aber auch, dass eine nachhaltig hohe compliance mit der Händedesinfektion oft schwer zu erreichen ist. Die soziale Norm und das Verhalten der Kollegen in einem Spital können einen erheblichen Einfluss auf das Händedesinfektionsverhalten haben, gerade in Ausbildungsinstitutionen in denen das soziale Lernen, z.B. bei Visiten, eine grosse Rolle spielt.
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Kabinett beschließt die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Medizinproduktegesetzes
Berlin(25. April 2012) - Das Bundeskabinett hat heute die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Medizinproduktegesetzes (MPGVwV) in der Fassung, die sich aus dem Beschluss des Bundesrates der 895.Sitzung vom 30.März 2012 (Drucksache 863/11 - Beschluss) ergibt, beschlossen.
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CIRS-AINS Spezial
„Problemfelder bei der Verwendung von Perfusoren“
Nürberg (25. April 2012) - Die Verwendung von Perfusoren in der Medizin ermöglicht die genaue Dosierung hochwirksamer Medikamente, insbesondere von Katecholaminen und von anderen kreislaufwirksamen Pharmaka. Medikamente mit kurzer Halbwertszeit können teilweise nur mit Perfusoren appliziert werden, da andernfalls ein gleichmäßiger Wirkspiegel nicht erreicht werden kann.
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DBfK
MDS-Bericht ist nur die halbe Wahrheit
Berlin (25. April 2012) - Der dritte Bericht zur Qualität in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen wurde gestern vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) vorgestellt. Im Vergleich zum letzten Bericht 2007 hat sich aus Sicht des MDS die Qualität der Pflege weiter verbessert. Insbesondere sind Verbesserungen bei Ernährung und Flüssigkeitsversorgung zu beobachten. Qualitätsentwicklungen werden speziell bei der Vermeidung von Druckgeschwüren (Dekubitus) und in der Versorgung von Menschen mit Demenz in der häuslichen Pflege gesehen.
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Deutscher Hospiz- und PalliativVerband zum 3. Pflege-Qualitätsbericht
Hospizhaltung und Palliativkompetenz müssen in Pflegeeinrichtungen selbstverständlich werden
Berlin (25. April 2012) - „Die Tendenz stimmt: Die Qualität in den Pflegeeinrichtungen hat sich verbessert. Der Bericht macht aber auch deutlich, dass noch viel zu tun ist. Eine hospizliche Haltung und eine gute Palliativkompetenz gehören noch immer nicht zum Selbstverständnis jeder Pflegeeinrichtung. Nur so aber können alle Bewohnerinnen und Bewohner bis zum Lebensende würdevoll begleitet werden. Wir werden uns weiterhin
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Deutscher Ethikrat
Selbstbestimmung Demenzbetroffener achten und bewahren
Berlin (24. April 2012) - Der Deutsche Ethikrat stellt heute seine Stellungnahme "Demenz und Selbstbestimmung" vor, mit der er zu einem besseren Verständnis der Situation von Menschen mit Demenz beitragen und Empfehlungen geben will, um einen achtsameren und die Selbstbestimmung wahrenden Umgang mit den Betroffenen zu fördern.
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