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KrankenPflege-Journal - aktuell
Rote-Hand-Brief zu Protelos® (Strontiumranelat)
Einschränkungen der Anwendung
Berlin (13. Mai 2013) - Protelos® (Strontiumranelat) wird in der Behandlung der Osteoporose eingesetzt. Der Hersteller informiert in einem Rote-Hand-Brief über die Einschränkung der Indikation sowie neue Kontraindikationen und Warnhinweise, um das Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse zu reduzieren. Daten zur kardialen Sicherheit aus randomisierten klinischen Studien zu Strontiumranelat in der Behandlung der Osteoporose haben ein erhöhtes Risiko für Myokardinfarkte gezeigt, jedoch kein erhöhtes Risiko bezüglich der Mortalität. In den nächsten Monaten wird die Europäische Arzneimittel-Agentur eine umfassende Nutzen-Risiko-Bewertung von Protelos® durchführen.
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Retigabin bei Epilepsie
Langzeit-Nebenwirkungen mit Verfärbungen der Finger und Pigmentstörungen der Retina erfordern Kontrolluntersuchungen
Berlin (13. Mai 2013) – Das neue Antiepileptikum Retigabin, das als Trobalt® im Mai 2011 in den deutschen Markt eingeführt wurde, zeigt laut einer aktuellen Meldung der amerikanischen Zulassungsbehörde (FDA) Langzeitnebenwirkungen in Form von Blauverfärbungen der Finger sowie retinalen Pigmentveränderungen.
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12. Mai – International Nurses Day
Leistung beruflich Pflegender im Gesundheitssystem
Berlin (12. Mai 2013) - Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai rückt der Weltverband der Pflegenden ICN die gesundheitsrelevanten Millennium-Entwicklungsziele in den Vordergrund. „Die Gesundheitslücken schließen“ – vor allem im Blick auf Reduktion von Kindersterblichkeit, Verbesserung der Müttergesundheit und den weltweiten Kampf gegen HIV/AIDS, Malaria und andere übertragbare Erkrankungen, das ist das erklärte Ziel und Motto für 2013. Als die mit Abstand größte Berufsgruppe in den Gesundheitssystemen weltweit nehmen Pflegefachpersonen eine Schlüsselrolle ein, damit die gesteckten Ziele erreicht werden können. Vor allem durch ihren direkten Zugang zu Patienten und ihrem Umfeld sind sie prädestiniert, Gesundheitsdienstleistungen zu gestalten, zu koordinieren und effizient zu implementieren. Dies ganz im Sinne von Florence Nightingale, die als Vorreiterin wissensbasierter beruflicher Krankenpflege gilt. Am 12. Mai, ihrem Geburtstag, wird daher der Internationale Tag der Pflegenden begangen.
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Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und Bundesärztekammer (BÄK)
Empfehlungen zu leistungsbezogenen Zielvereinbarungen in Chefarztverträgen vorgelegt
Berlin (10. Mai 2013) - Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat im Einvernehmen mit der Bundesärztekammer (BÄK) Empfehlungen zu leistungsbezogenen Zielvereinbarungen in Chefarztverträgen vorgelegt. Sie kommt damit einer Vorgabe des Gesetzgebers nach, entsprechende Empfehlungen im Einvernehmen mit der BÄK zum Bestandteil ihrer Beratungs- und Formulierungshilfen für Verträge der Krankenhäuser mit leitenden Ärzten zu machen. Dabei müssen Zielvereinbarungen, die auf finanzielle Anreize bei einzelnen Leistungen abstellen, ausgeschlossen sein.
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Stiftung Männergesundheit
Suizid – bei Männern ein Phänomen aller Altersgruppen
Berlin (10. Mai 2013) - Die Stiftung Männergesundheit stellte Ende April den „Männergesundheitsbericht 2013 – im Fokus: Psychische Gesundheit“ vor. Der Bericht weist nicht nur auf Defizite in der Diagnostik und Versorgung psychischer Erkrankungen bei Männern hin, sondern liefert auch aufschlussreiche Erkenntnisse zu Hintergründen und Risikofaktoren, aus denen sich berufs- und gesundheitspolitische Forderungen zu deren Prävention ableiten lassen. Beispiel Depression und Suizid: Männer nehmen sich dreimal häufiger das Leben als Frauen und das hohe Suizidrisiko bei Männern ist nicht auf eine bestimmte Altersgruppe begrenzt. Diese Tatsachen sollten moderne Präventionsprogramme berücksichtigen.
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Diabetes Kongress 2013
Diabetes geschlechtsspezifisch behandeln
Leipzig (9. Mai 2013) - Diabetes ist eine chronische Erkrankung, bei der sowohl biologische wie auch psychosoziale Faktoren eine große Rolle spielen. So haben Menschen mit einem niedrigem Sozialstatus und Bildungsgrad ein höheres Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Bei Frauen ist der Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und dem Auftreten von Übergewicht und Typ-2-Diabetes höher als bei Männern. Frauen mit Diabetes geben meist auch eine schlechtere Lebensqualität als betroffene Männer an. Was geschlechtsspezifische Unterschiede für die Erkennung und Behandlung von Diabetes mellitus bedeuten, diskutieren Experten beim Diabetes Kongress 2013 vom 8. bis 11. Mai 2013 in Leipzig.
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Erfolgreiche Insulinpumpentherapie
Einstieg und Alltag für Ärzte und Patienten erleichtern
Leipzig (8. Mai 2013) - Die Insulinpumpentherapie stellt hohe Anforderungen an das Therapiemanagement sowohl für Ärzte als auch für Patienten. Für einen erfolgreichen Einstieg ist nicht nur eine klare Indikation erforderlich, sondern auch ein ausführliches Gutachten des Arztes mit einem über mehrere Monate geführten, lückenlosen Tagebuch. Denn der Beantragungsprozess ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Eine vollständige Diabetesdokumentation mittels Datenmanagement-Lösungen – beispielsweise mithilfe von Accu-Chek® Aviva Expert und Accu-Chek® Smart Pix Software von Roche Diagnostics – kann den Genehmigungsprozess mit validen und lückenlosen Daten unterstützen.
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Psyche und Diabetes
Genaue Messergebnisse geben der Seele Sicherheit
Leverkusen (8. Mai 2013) – Die Psyche spielt bei vielen Therapien eine Schlüsselrolle – besonders bei Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie Diabetes mellitus, ist der Therapieerfolg abhängig von der Mitarbeit der Patienten, denn sie müssen die notwendigen Verhaltensänderungen und Therapieentscheidungen umsetzen. Bei einer Abendveranstaltung von Bayer HealthCare im Rahmen der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) wird erläutert, wie die Psyche und der Erfolg bei der Diabetes-Therapie zusammenhängen.
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Versorgung chronischer Wunden
Neue Metaanalyse belegt bessere Heilungschancen durch hydroaktive Wundauflagen
Dresden (7. Mai 2013) - "Die Abheilungschance bei feuchten Wundauflagen ist im Schnitt 52 Prozent besser als beim Einsatz konventioneller Verbandmittel!" Das ist das Fazit einer neuen Studie, die Prof. Dr. Matthias Augustin, Direktor des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, auf der Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft Anfang Mai 2013 in Dresden vorstellte. Augustin und Kristina Heyer, wissenschaftliche Projektleiterin am Institut, präsentierten die Ergebnisse einer Metaanalyse, die die Vorteile moderner Wundauflagen gegenüber konventionellen Therapien in der Wundversorgung dokumentiert.
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Diabetes Kongress 2013
Untersuchung der Darmflora könnte Früherkennung und Behandlung des Typ-2-Diabetes verbessern
Leipzig (7. Mai 2013) – Die Darmflora im menschlichen Körper ist ein komplexes Ökosystem, das von einigen tausend Bakterienarten besiedelt ist. Ihr Gesamtgewicht beträgt etwa 1,5 Kilogramm. Menschen mit Adipositas und Typ-2-Diabetes (T2D) weisen Veränderungen in ihrer Darmflora auf. Diese von Gesunden abweichenden Merkmale könnten zukünftig zur Früherkennung und Behandlung von Diabetes beitragen. Die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Darmbakterien und ihrem Wirt, dem Menschen, steht allerdings noch am Beginn. Über diesen Forschungsansatz diskutieren Wissenschaftler beim Diabetes Kongress 2013, der 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, unter dem Motto „Forschung von heute für die Praxis von morgen“ vom 8. bis 11. Mai 2013 in Leipzig.
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Neuer HTA-Bericht
Akutschmerztherapie - noch keine klinische Routine
Wiesbaden (7. Mai 2013) - Jeder Patient hat Anspruch auf Linderung seiner Schmerzen. Viele Krankenhäuser behandeln akute Schmerzen jedoch noch nicht optimal. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die im Auftrag des DIMDI die Effektivität der Akutschmerztherapie in Krankenhäusern untersucht haben. Sie zeigen, dass eine effiziente Behandlung akuter Schmerzen wirksam ist und Kosten spart.
Ihre Ergebnisse fasst ein neuer HTA-Bericht zusammen (Health Technology Assessment, systematische Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien). Er ist kostenfrei auf den Webseiten des DIMDI abrufbar.
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Erster Welt-Eierstockkrebs-Tag am 8. Mai 2013
Grenzach-Wyhlen (7. Mai 2013) - Am 8. Mai 2013 findet erstmals der Welt-Eierstockkrebs-Tag statt. Weltweit möchte diese Initiative Frauen dazu ermutigen, bereits frühzeitig den Arzt aufzusuchen, sobald mögliche erste Symptome wahrgenommen werden. Denn je eher die Erkrankung erkannt wird, desto größer sind die Aussichten auf Heilung. Um betroffene Frauen und deren Angehörige im Umgang mit der Diagnose zu unterstützen, hat die Roche Pharma AG die Veranstaltungsreihe „Lebenssprung – Diagnose Eierstockkrebs“ ins Leben gerufen. Wertvolle Informationen finden Betroffene zudem auf der neuen Website www.eierstockkrebszentrale.de (Liveschaltung am 8. Mai 2013, 12.00 Uhr).
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Deutscher Pflegerat mobilisiert gegen den Pflegenotstand
Kampagne "Ich will Pflege!"
Berlin (7. Mai 2013) – Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR), als führende Interessenvertretung der beruflich Pflegenden in Deutschland, fordert vier Monate vor der Bundestagswahl Lösungen für den Pflegenotstand in Deutschland. Dazu hat der DPR eine bundesweite Kampagne unter dem Titel „Ich will Pflege!“ initiiert. Sie soll engagierte Pflegefachpersonen sowie Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, Druck auf die Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik auszuüben, damit endlich Lösungen zur Zukunftssicherung der Pflege erarbeitet werden. „Der Pflegenotstand muss als drängendes gesamtgesellschaftliches Problem anerkannt werden, seine Lösung darf nicht länger von Legislaturperiode zu Legislaturperiode verschoben werden“, sagte Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR, beim Auftakt der Kampagne in Berlin. „Deutschland braucht jetzt ein parteiübergreifendes Commitment zur Neustrukturierung der professionellen Pflege – unabhängig von Legislaturperioden, Regierungskoalitionen und Parteiinteressen.“ Die Kampagne setzt darauf, der neuen Bundesregierung bereits vor ihrem Amtsantritt die Forderungen der Berufsangehörigen der Pflege deutlich zu machen.
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Weiterentwicklung eines Bachelor-Studiengangs für Pflegekräfte
Arztassistent in der Urologie
Düsseldorf (6. Mai 2013) - Mit einer Hochschulkooperation zur Weiterbildung für examinierte Pflegekräfte geht das Fach Urologie neue Wege: Ab Oktober 2013 bietet das Fachgebiet gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe eine akademische Ausbildung an, deren Absolventinnen und Absolventen im Arbeitsfeld zwischen Arzt/Ärztin und Pflegepersonal zahlreiche Aufgaben übernehmen. Das dreijährige Studium zum „Physician Assistant (PA)“, zu Deutsch Arztassistent, schließt mit dem Hochschulgrad Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Das spezielle Curriculum an der DHBW wurde in enger Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) weiterentwickelt und auf die speziellen Erfordernisse im Bereich der Urologie abgestimmt.
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Im Frühstadium der Erkrankung verhindert Hormon EPO, dass Nervenzellen in Sehnerv und Netzhaut absterben
Multiple Sklerose: Neues Behandlungskonzept schützt Nervenzellen
Heidelberg (6. Mai 2013) - Das Hormon Erythropoietin, auch bekannt als Dopingmittel EPO, kann bei einer Entzündung des Sehnervs - einem frühen Stadium der Multiplen Sklerose - das Absterben von Nervenzellen verhindern. Dies hat die Heidelberger Neurologin Professor Dr. Ricarda Diem im Rahmen einer Pilotstudie gezeigt. Nun soll das neue Behandlungskonzept in einer groß angelegten Patientenstudie der Universitätskliniken Heidelberg und Freiburg überprüft werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Förderung des Projekts mit einer Million Euro bewilligt. Erste Patientinnen und Patienten werden ab Oktober 2013 eingeschlossen.
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Hedgehog-Signalweg-Inhibition
Positives CHMP-Votum für Vismodegib zur Behandlung des fortgeschrittenen Basalzellkarzinoms – einer seltenen, aber schwerwiegenden Form von Hautkrebs
Grenzach-Wyhlen (6. Mai 2013) - Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Arzneimittel-Agentur EMA (European Medicines Agency) hat sich am 26. April 2013 für die Zulassung des Hedgehog-Signalweg-Inhibitors Vismodegib (Erivedge®) zur Therapie des lokal fortgeschrittenen Basalzellkarzinoms (locally advanced BCC, laBCC) sowie des symptomatischen metastasierten Basalzellkarzinoms (mBCC) ausgesprochen. Die Empfehlung des CHMP gilt für erwachsene Patienten, bei denen eine Operation oder Strahlentherapie nicht geeignet ist. Mit Erivedge® wird für Patienten mit dieser aggressiven, entstellenden und potenziell lebensbedrohlichen Form des weißen Hautkrebs in Europa in Kürze erstmals eine Therapieoption zur Verfügung stehen [1, 2, 3].
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Aktuelle Publikation im Chest-Journal
Signifikant weniger kardiovaskuläre Ereignisse unter Roflumilast (Daxas®)
Berlin (6. Mai 2013) – Eine Add-on-Therapie mit Roflumilast (Daxas®) kann positiven Einfluss auf die kardiovaskuläre Sicherheit von COPD-Patienten haben. Dies zeigt eine Post-hoc-Analyse der klinischen Sicherheitsdaten von 12.054 Patienten aus 14 COPD-Studien: Unter Roflumilast war die Rate schwerer unerwünschter kardiovaskulärer Ereignisse (MACE A) signifikant geringer als unter Placebo (p = 0,019). Die Untersuchung wurde unter der Leitung von Professor William B. White mit dem Titel „Cardiovascular Safety In Patients Receiving Roflumilast for the Treatment of Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ am 14. Februar 2013 im Chest Journal publiziert (Epub ahead of print).(1)
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Valproinsäure
Epilepsie-Präparat während der Schwangerschaft senkt IQ beim Kind
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Experten warnen Mütter jedoch vor Absetzen des Medikaments
Darmstadt (6. Mai 2013) – Nehmen Frauen während einer Schwangerschaft Valproinsäure, eines der am häufigsten verschriebenen Epilepsie-Medikamente, schadet das der Intelligenz der Kinder langfristig. Zu diesem Ergebnis kommt eine erste Langzeitstudie. Als Konsequenz warnt die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) jedoch davor, das Medikament einfach abzusetzen. Ein Neurologe müsse das Risiko individuell abschätzen, die Schwangere die Tagesdosis entsprechend herabsetzen und Folsäure einnehmen.
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FlexiseqTM
Studiendaten belegen gute Wirksamkeit von innovativem Gel gegen Arthroseschmerzen
Baden-Baden (3. Mai 2013) - FLEXISEQTM, das innovative, arzneistofffreie, topische Gel gegen Arthroseschmerzen wirkt so gut wie das häufig verordnete Celecoxib. Dies wurde anhand umfangreicher Studiendaten während zweier Vorträge und eines Kolloquiums auf der Frühjahrstagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) aufgezeigt. Grundlage ist die in Deutschland entwickelte SequessomeTM Technologie. Ultraverformbare Phospholipidvesikel, mit dem Gel auf die Haut aufgetragen, können diese durchdringen und bis in das Gelenk gelangen. Dort bilden sie eine biologische Schmiere, die nachweislich den Schmerz lindert und die Beweglichkeit verbessert. Da FLEXISEQTM keinen pharmakologischen Wirkstoff enthält, hat es kaum Nebenwirkungen und kann ohne Probleme mit allen anderen Medikamenten, die der Arthrose-Patient einnehmen muss, kombiniert werden.
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Onkologikum gegen seltenes Leiden
G-BA bewertet Zusatznutzen von Dacogen®
Neuss (3. Mai 2013) - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Beschluss zu Dacogen® (Decitabin)1 im Rahmen der frühen Nutzenbewertung bekanntgegeben.2 Darin stuft der G-BA das Ausmaß des Zusatznutzens als „gering“ ein. Da Dacogen® als Arzneimittel zur Behandlung eines seltenen Leidens im Bereich der Hämato-Onkologie zugelassen ist („Orphan Drug“), galt der medizinische Zusatznutzen bereits durch die Zulassung als belegt.
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Zentrale Ethikkommission bei der BÄK legt Stellungnahme zur „Versorgung von nicht regulär krankenversicherten Patienten mit Migrationshintergrund“ vor
Migranten medizinische Versorgung nicht vorenthalten
Berlin (2. Mai 2013) - „Es darf nicht sein, dass Menschen mit Migrationshintergrund aus Angst vor Abschiebung oder wegen eines fehlenden Versicherungsschutzes gar nicht oder erst sehr spät einen Arzt aufsuchen. Oft kommt es zu einer Verschlimmerung und sogar Chronifizierung von Erkrankungen. Nicht selten endet dies im medizinischen Notfall.“ Das sagte Dr. Ulrich Clever, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesärztekammer (BÄK) und Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, bei der Vorstellung der Stellungnahme der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) zur „Versorgung von nicht regulär krankenversicherten Patienten mit Migrationshintergrund“ in Berlin.
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Altenpfleger können helfen
Sucht im Alter
Berlin (2. Mai 2013) - Medikamente, Alkohol und Tabak sind unter alten Menschen in Deutschland weit verbreitet. Vor allem der Gebrauch von Medikamenten ist bei der Generation 60 plus oft problematisch. Häufig passiert dies in Alten- und Pflegeheimen, in denen bis zu einem Viertel der über 70-Jährigen von Psychopharmaka abhängig sein soll. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen bietet gemeinsam mit der BARMER GEK jetzt verstärkt Pflegekräften und Pflegedienstleitungen in den stationären Einrichtungen und der ambulanten Pflege Unterstützung beim Thema „Sucht im Alter“ an.
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App zeigt richtige Ersthilfe
Rettung bei plötzlichem Herzstillstand
Mainz (2. Mai 2013) - Die häufigste Todesursache in Deutschland ist mit über 100.000 Fällen pro Jahr der plötzliche Herzstillstand. Mit jeder Minute, die ohne Wiederbelebensmaßnahmen verstreicht, sinkt die Überlebenschance um rund 10 Prozent. Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden Menschen jederzeit ohne Vorwarnung ereilen: Den Partner, der zuhause unvermutet zusammenbricht. Oder eine Passantin, deren Herz von einer Sekunde auf die andere auf offener Straße aussetzt. In solchen Situation ist schnelle und wirksame Hilfe für den Betroffenen überlebensnotwendig. Doch viele Menschen wissen nicht genau, wie sie im Notfall handeln sollen. Defi Now!, eine Applikation, die an der Universität in Koblenz entwickelt wurde, hilft hier effektiv weiter.
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Ein Klassiker startet zu neuen Ufern
Hyaluronidase überzeugt durch breites Anwendungsspektrum
Dresden (2. Mai 2013) – Im Rahmen eines Presseroundtables anlässlich der 47. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) diskutierten namhafte Experten aus den Bereichen der klassischen und der ästhetischen Dermatologie über den Einsatz von Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zur Unterstützung der Lokalanästhesie. Die detaillierte Darstellung aktueller Studienergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit des Enzyms mündete in die Vorstellung potenzieller Forschungs- und Anwen dungsgebiete innerhalb der dermatologischen Praxis. Der durch das Adjuvans für Ärzte und Patienten entstehende Zusatznutzen stand neben den Einblicken in die Praxis im Mittelpunkt der Diskussion.
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Frühe Nutzenbewertung
G-BA trifft drei weitere Entscheidungen zu neuen Wirkstoffen
Berlin (2. Mai 2013) – Im Rahmen der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin drei weitere Entscheidungen zu neuen Wirkstoffen getroffen. Bewertet wurden die feste Wirkstoffkombination aus Saxagliptin plus Metformin sowie die Wirkstoffe Crizotinib und Decitabin. Die Beschlüsse treten unmittelbar nach Veröffentlichung im Internet in Kraft.
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IQWiG bewertet nachgereichte Herstellerangaben zu zwei Dossiers
Köln (2. Mai 2013) - Im Stellungnahmeverfahren zur frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG(Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) können Hersteller unter bestimmten Umständen ergänzende Unterlagen zu Dossiers beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) nachreichen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt solche zusätzlichen Informationen zu Studien für zwei Arzneimittel bewertet. Aufgrund der neuen Datenlage hat sich das Ergebnis der Nutzenbewertung für Crizotinib geändert: Im Unterschied zur ersten Dossierbewertung sieht das Institut nun bei Crizotinib im Vergleich zur Chemotherapie jeweils einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen bei Symptomen und Lebensqualität. Bei der Fixkombination von Saxagliptin und Metformin bleibt das Institut dagegen bei seiner ursprünglichen Bewertung, wonach ein Zusatznutzen nicht belegt ist.
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Aktuelles zum chronischen Handekzem
Neue Daten stützen leitliniengerechte Behandlung im Praxisalltag
Dresden (2. Mai 2013) – Das chronische Handekzem (CHE) stellt für Dermatologen eine große diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Für die Patienten ist es mit hoher Krankheitslast und psychosozialen Beeinträchtigungen verbunden. Vor allem berufsbedingte Erkrankungen und deren oft langwierige Verläufe haben enorme gesundheitsökonomische Belastungen zur Folge. Der Schlüssel für das Langzeitmanagement liegt in der Hautbarrierefunktion. Das innovative Vitamin-A-Derivat Alitretinoin (Toctino®) ist als bisher einziges spezifisches Medikament zur systemischen Therapie des CHE zugelassen. Anlässlich der 47. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) präsentierten Experten neue Daten zum CHE unter besonderer Berücksichtigung des frühzeitigen leitliniengerechten Einsatzes von Alitretinoin im Praxisalltag.
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Deutscher Ethikrat
Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik
Berlin (30. April 2013) - Der Deutsche Ethikrat hat im Auftrag der Bundesregierung eine Stellungnahme zur Zukunft der genetischen Diagnostik erarbeitet. Ausgehend vom Recht auf Wissen, auf Nichtwissen und auf informationelle Selbstbestimmung der von einem Gentest betroffenen Personen empfiehlt er insbesondere Maßnahmen zur verbesserten Information, Aufklärung und Beratung. Darüber hinaus fordert er unter anderem besondere Regelungen für die Durchführung pränataler Gendiagnostik, für den Schutz von Nichteinwilligungsfähigen sowie für die Qualität von Gentests und ihre Finanzierung im Gesundheitswesen. Er gibt nicht nur Empfehlungen für politisches und gesetzgeberisches Handeln, sondern möchte zugleich die öffentliche Diskussion über zukünftige Entwicklungen der genetischen Diagnostik fördern.
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Herzinsuffizienz-Schwestern
Pflegekräfte als Wegbereiter für Reform im Gesundheitswesen
Berlin (30. April 2013) - Aus Anlass des „Europäischen Tages der Herzschwäche“ vom 10.-12.05.13 hat das Kompetenznetz Herzinsuffizienz, eine bundesweite Forschungsallianz, zum Auftakt zu einer Pressekonferenz nach Berlin geladen. Führende Vertreter des Netzes diskutierten mit Ulrich Weigeldt (Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Hausärzte) und Dr. Benny Levenson (Stellv. Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen) über neue zukunftsweisende Modelle, die die Patientenversorgung verbessern, zu einer Senkung der Behandlungskosten beitragen und dem ärztlichen Fachkräftemangel Rechnung tragen.
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Intelligenter Rollstuhl
Der Roboter und das Recht
Würzburg (30. April 2013) - Bei der Entwicklung von mobilen Servicerobotern sind neben den technischen Herausforderungen auch rechtliche und ethische Aspekte zu berücksichtigen. Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Forschungsstelle RobotRecht der Universität Würzburg in einem neuen, von EU und Bund geförderten Projekt. Wie kann man älteren und bewegungseingeschränkten Menschen die Teilhabe am sozialen Leben erleichtern? Dieser Frage geht der neue, EU-weite Forschungsverbund ALMA – Ageing without Losing Mobility and Autonomy – nach. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Rollstuhls, der seine Nutzer in die Lage versetzt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ermöglicht werden soll dies durch eine autonome Funktionsweise und ein intelligentes Navigationssystem. Nach Ende der dreijährigen Projektlaufzeit soll das Gerät zur Marktreife geführt werden können.
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60 Prozent aller Unfälle bei Frauen ab 70 Jahren passieren im Haus
Unfälle sind häufig und folgenreich
Berlin (29. April 2013) - Neue Daten des Robert Koch-Instituts ermöglichen einen aktuellen und umfassenden Blick auf das nicht-tödliche Unfallgeschehen bei Erwachsenen in Deutschland. Die Auswertung ist in der Reihe „Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes“ (GBE) erschienen.
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Robert Koch-Institut (RKI)
Vermehrt Hepatitis-A-Erkrankungen nach Aufenthalt in Ägypten
Berlin (29. April 2013) - Seit November 2012 sind in Deutschland ca. viermal so viele Hepatitis-A-Fälle (insgesamt 39) nach Reiseaufenthalten in Ägypten aufgetreten wie in den Vorjahren. Auch die Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden, das Vereinigte Königreich und weitere EU-Länder verzeichnen weitere 41 Fälle (Stand: 25.4.2013). Die Erkrankten waren in verschiedenen Touristenorten.
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Adjuvante medikamentöse Adipositastherapie
Aktuelle Studie zeigt Gewichtsreduktion mit Cathin
Greifswald (29. April 2013) - Die Adipositas hat sich in Europa zu einer Volkskrankheit entwickelt und ist auch in Deutschland ein großes Problem: Folgeerkrankungen wie Typ-II-Diabetes, Bluthochdruck und koronare Herzerkrankungen können das Leben verkürzen und zum vorzeitigem Tod führen. Die Suche nach einem Ausweg aus dieser chronischen Erkrankung ist zu einer zentralen Herausforderung des Gesundheitssystems geworden. Wer sein Übergewicht reduziert, kann seine persönlichen Gesundheitsrisiken erheblich senken. Doch eine kalorienreduzierte Diät alleine reicht oft nicht aus, um das Körpergewicht nicht nur zu verringern, sondern auch langfristig niedrig zu halten. In Verbindung mit einem multimodalen Therapiekonzept kann der kurzfristige Einsatz eines Antiadipositas-Medikaments wie Alvalin® (Cathin) Patienten bei der Gewichtsabnahme unterstützen wie neue Daten aus einer Dosisfindungsstudie belegen.1
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Vorwärts in die Vergangenheit oder:
Wer bestimmt über die Zukunft der Altenpflege?
Berlin (28. April 2013) - Mit ganz wenigen Ausnahmen besteht breiter Konsens für eine Ausbildungsreform mit dem Ziel einer generalistischen Ausbildung und der berufsrechtlichen Schaffung eines zweiten Wegs in die Profession durch ein Bachelorstudium. Die Argumente dafür – und dagegen - sind bekannt und breit diskutiert. Das hat bei den Fachleuten zu dem genannten großen Konsens geführt. Kurz zusammengefasst begründet sich der Reformansatz aus den veränderten und steigenden Anforderungen bei Klienten und Versorgungssystemen, den demographischen Veränderungen und der daraus resultierenden Einsicht, dass wir heute anders und besser qualifizieren müssen, wenn wir Menschen für den Beruf gewinnen und sie dort möglichst ein Arbeitsleben lang halten wollen. Angesichts immer weiter sinkender Halbwertszeit von Wissen und Know-how ist das ein weiteres starkes Argument für eine generalistische Qualifizierung, die eher lehrt wie Wissen erworben, aktualisiert und in die Praxis umgesetzt wird, als Fakten und Techniken zu vermitteln. Ausbildung durch Einarbeitung hat ausgedient! Wir brauchen Menschen, die ihren Beruf möglichst lange ausüben können und wollen.
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Nebenwirkungen auf die Leber akribisch testen
HepaChip auf dem Sprung in den Markt
Tübingen (26. April 2013) - Die Pharmaindustrie setzt immer mehr auf zelluläre Testsysteme, um Nebenwirkungen ihrer Produkte zu überprüfen. Den nächsten Technologieschub liefern organähnliche Testsysteme wie der HepaChip des NMI Reutlingen. Die Leber ist ein Hauptumschlagplatz für Substanzen aller Art, hier werden Nährstoffe und Medikamente ab- und umgebaut. Manche Medikamente schädigen jedoch das Lebergewebe selbst. Das gilt es unbedingt zu vermeiden, deshalb werden Nebenwirkungen auf die Leber akribisch getestet. Die bisherigen Methoden sind jedoch nicht immer zufriedenstellend. „Manche Medikamente mussten trotz umfangreicher Testreihen im Tiermodell wieder vom Markt genommen werden, weil sie nur bei der Anwendung am Menschen zu Nebenwirkungen geführt haben“, sagt Dr. Martin Stelzle vom NMI Reutlingen. Hinzu kommt, dass manche Substanzen im tierischen Organismus schneller oder langsamer abgebaut werden als im Menschen.
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"SOS"-Reaktion
Auch niedrig dosierte Antibiotika fördern die Entstehung von multiresistenten Bakterien
Paris, Frankreich (26. April 2013) - Forscher des Pasteur-Instituts und des CNRS haben gezeigt, dass auch der Einsatz von niedrig dosierten Antibiotika das Auftreten von Resistenzen bei pathogenen Bakterien erhöhen kann. Die Wissenschaftler konnten feststellen, dass eine geringe Konzentration an Antibiotika bereits ausreicht, um bei diesen Bakterien eine Stress-Reaktion - "SOS"-Reaktion – auszulösen, die wiederum zur Bildung von Resistenzgenen führt.
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Studie Versorgungsatlas
Jugendliche sind Vorsorge-Muffel
Berlin (26. April 2013) - Nur 43 Prozent aller Jugendlichen nehmen an der Gesundheitsuntersuchung J1 teil. Dies belegt erstmals eine bundesweite Studie der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas (www.versorgungsatlas.de). Die Detail-Analyse der Daten offenbart allerdings auch gravierende regionale Unterschiede: Während in manchen Regionen nur jeder fünfte Jugendliche das Angebot in Anspruch nimmt, glänzen andere mit Teilnehmerraten knapp unter 70 Prozent.
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Grippe und Bakterien
Neue Heilungschancen der potentiell tödlichen Kombination
Wien, Österreich (26. April 2013) - Neue Erkenntnisse von WissenschafterInnen der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien zeigen, wie sehr Bakterien die Lunge von Grippepatienten schädigen. Grippe und Bakterien, das ist ein Angriff auf unseren Körper, der auch tödlich sein kann. Die aktuellen Forschungen könnten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Therapien zur Behandlung von grippebedingten bakteriellen Infektionen leisten. Ziel ist es, Patienten besser behandeln und vor einer permanenten Schädigung der Lunge schützen zu können. Aktuell erscheint dazu eine Studie im renommierten Fachjournal "Science".
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Weniger Volumen, mehr Funktionalität
Neue Methotrexat-Fertigspritzen erleichtern Rheumapatienten die Selbstinjektion
Holzkirchen (26. April 2013) – Von MTX HEXAL® stehen jetzt neue Fertigspritzen in der Konzentration 25 mg/ml mit verschiedenen Wirkstärken zur Verfügung.1 Gegenüber den bisher verfügbaren Fertigspritzen mit Methotrexat (MTX) zur Rheumatherapie wurde das Injektionsvolumen hier nochmals um 20 % reduziert. Weitere patientenfreundliche Verbesserungen mit einem ergonomischen Design mit fest integrierter Nadel sorgen für noch einfachere und sicherere Anwendung und mehr Komfort bei der subkutanen Selbstinjektion. Mit bis zu 23 % Kostenersparnis* bietet die Weiterentwicklung zudem wirtschaftliche Vorteile. Sie erleichtert somit in mehrfacher Hinsicht den Einsatz von MTX als eine Standardtherapie in der Rheumatologie.
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Prof. Dr. med. Jael Backe
Schwangerschaft ist keine Krankheit
Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchen
Moderne Verlagsgesellschaft Mvg
August 2012
224 Seiten, broschiert
ISBN-10: 3868822690
Preis: 16,99 EUR
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Nur echte Innovationen dürfen bezahlt werden
vdek-Zukunftsforum: Medizinischer Fortschritt muss für alle zugänglich sein
Berlin (25. April 2013) - Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) fordert, dass sich die medizinische Forschung künftig konsequent am Versorgungsbedarf in der Gesellschaft und am patientenrelevanten Nutzen orientiert. Auf dem vdek-Zukunftsforum zum Thema „Wohin entwickelt sich unsere medizinische Versorgung?“ am 25. April 2013 in Berlin erklärte Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek: „Nicht jede neue Entwicklung, zum Beispiel im Arzneimittelbereich, führt automatisch zu einer besseren Versorgung der Versicherten. Hier gilt es im Sinne der Patienten, die Spreu vom Weizen zu trennen – das geht nur durch eine konsequente Ausrichtung am medizinischen Nutzen, Bedarf und an der Qualität. Dabei ist auch ein höchstmögliches Maß an Patientensicherheit anzustreben.“ Dies sei erforderlich, um den medizinischen Fortschritt auch in Zukunft allen Menschen zugänglich zu machen und gleichzeitig im Rahmen der solidarischen Krankenversicherung zu finanzieren.
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BMG
Neues Register beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte über Lieferengpässe bei Arzneimitteln
Berlin (25. April 2013) - In Deutschland werden jedes Jahr über 1,6 Milliarden Arzneimittelpackungen abgegeben. Das sind im Durchschnitt 4,5 Millionen Packungen pro Tag. Trotz der sehr guten Versorgung mit Arzneimitteln in Deutschland kam es in den letzten Monaten zu Lieferengpässen bei einzelnen Arzneimitteln. Besonders betroffen waren hiervon die Krankenhäuser.
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BfArM
Arzneimittel unter zusätzlicher Überwachung
Bonn (25. April 2013) - Die Europäische Union (EU) hat ein neues Verfahren zur Kennzeichnung von Arzneimitteln eingeführt, die besonders engmaschig von den Regulierungsbehörden überwacht werden. Diese Arzneimittel werden als Arzneimittel unter „zusätzlicher Überwachung“ bezeichnet.
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27. Jahrestag des Atomunfalls von Tschernobyl
Hohe Überlebensraten nach Reaktorunfall
Würzburg (25. April 2013) - Zum 27. Jahrestag des Atomunfalls von Tschernobyl legen Mediziner aus Würzburg und Minsk eine neue Langzeitstudie vor. Ihr zufolge haben fast alle Kinder und Jugendlichen, die nach dem Unfall an Schilddrüsenkrebs erkrankt sind, bis heute überlebt. Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk von Tschernobyl in der Ukraine zu einer Explosion, in deren Folge große Mengen radioaktive Stoffe in die Umwelt entwichen. In den Jahren danach wurde bei Kindern und Jugendlichen in der Ukraine, in Weißrussland und im Westen von Russland vermehrt Schilddrüsenkrebs festgestellt.
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Im Fokus: Psychische Gesundheit
Männergesundheitsbericht 2013
Berlin (24. April 2013) - Die Stiftung Männergesundheit stellt heute mit freundlicher Unterstützung der DKV Deutsche Krankenversicherung AG den „Männergesundheitsbericht 2013 – im Fokus: Psychische Gesundheit“ vor. Der Bericht schließt eine Lücke in der medizinischen Versorgungsforschung und zeigt Defizite in der Diagnostik und Versorgung psychischer Erkrankungen bei Männern auf. Darüber hinaus wird deutlich, dass seelische Leiden bei Männern stigmatisiert und tabuisiert werden. Eine gesellschaftspolitische und medizinische Auseinandersetzung mit dem Thema ist überfällig.
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Transparenz bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen
BfArM-Datenbank mit Verdachtsmeldungen jetzt öffentlich zugänglich
Bonn (23. April 2013) - Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bietet seit heute einen Online-Zugang zu seiner Datenbank mit Verdachtsmeldungen unerwünschter Arzneimittelwirkungen an. Mit dem neuen Internetangebot steht Ärzten und Patienten jetzt eine weitere Möglichkeit offen, sich vertieft über Arzneimittelrisiken zu informieren.
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Vancomycin
Zielgerichtete Therapie der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoe von Anfang an
Münster (23. April 2013) – Im Rahmen eines Presseroundtables diskutierten drei namhafte Experten über die vor allem im ambulanten Bereich zunehmende Prävalenz der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoe (CDAD). Die Darstellung der verschiedenen Therapiemöglichkeiten sowie die Diskussion wann welcher Wirkstoff warum indiziert ist, mündeten in konkrete Handlungsempfehlungen für die hausärztliche Praxis. Orales Vancomycin (Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg) hat sich dabei zur Behandlung von leichten bis schweren CDAD-Fällen als Mittel der Wahl erwiesen.
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Systemfehler bei Transplantationen
Konkurrenzdruck und schlechte Organverteilung
München (23. April 2013) - Der Skandal um gefälschte Laborwerte bei Lebertransplantationen ist für den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Professor Karl-Walter Jauch, nicht zuletzt auch zurückzuführen auf „Systemfehler“ in der deutschen Transplantationsmedizin. Dies betont Jauch im Vorfeld des 130. Chirurgenkongresses. Insbesondere sei die Konkurrenz um Organe zwischen den Kliniken in Deutschland zu hoch. Der DGCH-Vorsitzende fordert daher, die Zahl der Kliniken von 47 auf sechs übergeordnete Zentren zu verringern.
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Internationale Multicenter-Studie
Aminosäure Glutamin schadet Intensivpatienten mit Multiorganversagen
Kiel (23. April 2013) - Die Gabe von Glutamin ist verantwortlich für eine höhere Sterblichkeit bei Patienten mit Organversagen. Dieses überraschende Ergebnis einer aktuellen internationalen Multicenter-Studie, die kürzlich im renommierten New England Journal of Medicine (Heyland et al., 2013;368:1489-97) publiziert wurde, beantwortet eine wichtige Frage, ob eine frühzeitige Gabe von Glutamin und/oder Antioxidanzien zusätzlich zur Standardernährung einen Effekt auf das Überleben und den Heilungsverlauf von kritisch kranken Patienten hat. In Kooperation mit der weltweit renommierten Studiengruppe der „Canadian Critical Care Trials Group“ leitete Dr. Gunnar Elke, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, die Studie in Europa, stellvertretend für den internationalen Initiator, Prof. Daren Heyland (Kingston General Hospital, Queen‘s University Kingston, Kanada).
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BfArM
Nebenwirkungsmeldung durch Verbraucher (online)
Bonn (22. April 2013) - In der Europäischen Union wurden Änderungen im Bereich der Arzneimittelsicherheit (Pharmakovigilanz) implementiert, um Meldungen von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen durch Patienten und Verbraucher (z.B. Erziehungsberechtigte, Angehörige) eine größere Bedeutung zukommen zu lassen. Danach sollen in der Europäischen Union Patienten und Verbraucher die Möglichkeit bekommen, den Verdacht einer Nebenwirkung direkt, möglichst elektronisch, der zuständigen Behörde, in Deutschland sind dies BfArM und PEI, zu melden.
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Vorstellung des Aktionsplans "Individualisierte Medizin“
Bessere Versorgung durch maßgeschneiderte Therapien
Berlin (22. April 2013) - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet ein Maßnahmenpaket zur Forschungsförderung der individualisierten Medizin. "Die individualisierte Medizin ist eines der vielversprechendsten Felder unserer modernen Medizin und eine der zentralen Herausforderungen der Gesundheitsforschung", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka anlässlich der Vorstellung des Aktionsplans "Individualisierte Medizin: Ein neuer Weg in Forschung und Gesundheitsversorgung" in Berlin.
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BAuA gibt Überblick über Epidemiologie biologischer Arbeitsstoffe
Infektionsrisiken bei der Arbeit auf einen Blick
Berlin (19. April 2013) – Das Arbeitsschutzgesetz schreibt eine Gefährdungsbeurteilung in den Betrieben vor, auch für die Beurteilung von Infektionsrisiken am Arbeitsplatz. Allerdings ist die Datenlage in einigen Bereichen eher ernüchternd. Um die Gefährdungsbeurteilung von Infektionsrisiken am Arbeitsplatz zu erleichtern, wurden im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Informationen zu den möglichen Erregern zusammengestellt. Die BAuA hat jetzt den Forschungsbericht „Epidemiologie arbeitsbedingter Infektionskrankheiten“ veröffentlicht.
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