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31 | 07 | 2015
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Positive Zwischenbilanz der Pflege-Entbürokratisierungs-Tour

 

Berlin (9. Juni 2015) - Acht Bundesländer, zehn Städte und 3.300 Teilnehmer: Das ist die erste Zwischenbilanz der Entbürokratisierungs-Tour von Staatssekretär Karl-Josef Laumann. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung freut sich über die bisherige Resonanz der Tour.

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Abb.: Mit Hilfe von Microarrays können Wissenschaftler die Konzentration von Hunderten Molekülen, in diesem Fall von Mikro-RNA, gleichzeitig bestimmen. Bildrechte: Universitätsklinikum FreiburgBrustkrebs-Diagnostik

Neue Methode weist Tumor über Urin nach

 

Freiburg (9. Juni 2015) - Forscher der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg haben einen Ansatz entwickelt, Brustkrebs mit Hilfe von Urinproben nachzuweisen. Dafür ermittelten sie die Konzentration von Mikro-RNA-Molekülen, die den Zell-Stoffwechsel steuern und in Krebszellen oft fehlreguliert sind. Mit einer Sicherheit von 91 Prozent konnten die Wissenschaftler feststellen, ob eine Probandin gesund oder krank war. Das Verfahren könnte möglicherweise künftig zur Kontrolle des Behandlungserfolgs und in der Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt werden. Die Freiburger Wissenschaftler haben die Ergebnisse in der Fachzeitschrift BMC Cancer veröffentlicht und die Methode als Patent angemeldet.

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Abb.: Mit Hilfe der Medizintechniklösung PlasmaDerm können Dr. Helmke, Dr. Wandke (Cinogy GmbH), Prof. Viöl und Prof. Emmert (Universitätsmedizin Göttingen) die Heilung von Wunden beschleunigen (v.l.n.r.). Photo: Dirk Mahler/FraunhoferPlasmaDerm

Plasma lässt Wunden schneller heilen

 

Braunschweig (9. Juni 2015) - Hauterkrankungen machen vielen Menschen zu schaffen. Ein häufiges Problem sind offene Wunden – vor allem ältere Menschen sind betroffen. Die neue medizintechnische Lösung PlasmaDerm setzt Plasma ein, damit die Verletzungen schneller heilen. Hauterkrankungen gehören hierzulande zu den Volkskrankheiten. Neurodermitis, Schuppenflechte oder das sogenannte »offene Bein«, hervorgerufen durch Diabetes oder Krampfadern, verursachen bei Patientinnen und Patienten oft jahrelange Leiden. Dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig ist es in Kooperation mit dem Unternehmen Cinogy und der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen gelungen, die neuartige Medizintechniklösung PlasmaDerm zur Therapie von Wunden und Hautkrankheiten zu entwickeln. Plasma, unmittelbar auf der Haut erzeugt, fördert dabei die Wundheilung.

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BfArM und Bundesgesundheitsministerium wollen Kinderzulassung für patentfreie Arzneimittel stärken

Versorgungslücken bei Kinderarzneimitteln schließen

 

Berlin/Bonn (8. Juni 2015) - Beim Kinderarzneimittel-Symposium des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beraten heute 150 Fachleute über Maßnahmen zur Verbesserung der Arzneimittelsituation von Kindern und Jugendlichen. In dieser Altersgruppe werden häufig Arzneimittel eingesetzt, die nur an Erwachsenen geprüft worden sind. Die europäische Kinderarzneimittelverordnung hat zwar bei neu entwickelten Arzneimitteln Fortschritte erzielt. Zulassungs-Regelungen, mit denen auch bereits verfügbare und patentfreie Arzneimittel sicher bei Kindern angewendet werden könnten, werden von der pharmazeutischen Industrie jedoch kaum genutzt. Seit 2007 sind erst zwei solcher "PUMA"-Zulassungen (Paediatric use marketing authorisation) erfolgreich beantragt worden. Gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium, der pharmazeutischen Industrie, Kinderärzten, dem Gemeinsamen Bundesausschuss und Patientenvertretern will das BfArM Hemmschwellen identifizieren und abbauen, um diese Zulassungsmöglichkeiten für Kinder zu stärken.

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Umfrage und Stellungnahme zur ärztlichen Versorgung von Krebspatienten

Ärztlich assistierte Selbsttötung

 

Berlin (8. Juni 2015) – Vor dem Hintergrund des derzeit intensiv geführten Diskurses um die ärztlich assistierte Selbsttötung fordert die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. eine Versachlichung der Debatte. Um die für einen solchen Diskurs notwendigen Daten zu generieren, hat die DGHO eine Umfrage unter ihren Mitgliedern zu Aspekten der ärztlich assistierten Selbsttötung durchgeführt und jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisse werden im 7. Band der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe der DGHO "Ärztlich assistierte Selbsttötung. Umfrage zur ärztlichen Versorgung von Krebspatienten. Ethische Überlegungen und Stellungnahme.“ publiziert.

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Abb.: Fetus mit 31 Schwangerschaftswochen: Erst lächelt das Ungeborene etwas, wenige Minuten später zeigt es ein missmutiges Gesicht. Quelle: Prof. E. MerzWas Gesichtsausdrücke des Ungeborenen im Ultraschall verraten

 

Berlin (3. Juni 2015) - Gegen Ende des zweiten Schwangerschaftsdrittels haben Eltern gute Chancen, ihr Kind auf dem Ultraschallbild lächeln zu sehen. Mitunter verzieht es auch die Mundwinkel, runzelt die Stirn und schaut missmutig oder traurig aus. Eltern sollten in diese Momente nicht zu viel hineininterpretieren, rät die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Veränderungen des Gesichtsausdrucks spiegelten nicht etwa die Gefühle des Feten wieder, sondern sind vielmehr das Ergebnis unwillkürlicher, reflexhafter Bewegungen, berichten die Experten im Fachmagazin „Ultraschall in der Medizin". Ultraschalluntersuchungen von Ungeborenen allein zum Zwecke des „Babyfernsehens“ lehnt die DEGUM ab.

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Abb.: Die Anwendung der Forschungsergebnisse im Blick: Das Forschungsteam der drei Hochschulen. Photo: Projekt-OPENProjekt „OPEN“ fördert interkulturelle Öffnung in der Pflegeberatung

Spezielle Hilfsangebote für pflegende Angehörige von Migranten

 

Frankfurt am Main (1. Juni 2015) - „Wenn Menschen mit Migrationshintergrund pflegebedürftig werden, übernehmen meist Angehörige wie Ehefrauen, Töchter oder Schwiegertöchter die Pflege. Professionelle Pflegedienste und Hilfsangebote werden von dieser Zielgruppe kaum genutzt. Die Gründe dafür sind viel fältig“, so Prof. Dr. Ulrike Schulze, Professorin für Pflegewissenschaft/Klinische Pflege und Projektleiterin an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS). „Dazu zählen Sprachbarrieren oder ein unterschiedliches Krankheitsverständnis. Oft sind die Leistungs- und Informationsangebote auch nicht hinreichend auf kulturelle und soziale Wertvorstellungen, Lebensstile und Bedürfnisse von zugewanderten Menschen zugeschnitten.“

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Probleme bei der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen

Parkplatznot erschwert Pflegediensten die Arbeit

 

Leipzig (1. Juni 2015) - Der wachsende Verkehr in den sächsischen Metropolen stellt die ambulanten Pflegedienste des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) zunehmend vor Herausforderungen. Oft behindern lange Staus in der Innenstadt oder überfüllte Parkflächen das schnelle Durchkommen zum Patienten. Auf diese Weise wird die Arbeit der Pfleger unnötig erschwert. Längere Wegstrecken und somit Arbeitszeiten und der ein oder andere Strafzettel für das Falschparken, welcher aus Zeitdruck dann schon mal in Kauf genommen wird, sind die Folge. Der bpa Sachsen möchte jetzt mit einer Mitgliederbefragung herausfinden, ob die von einigen Pflegeunternehmen geäußerten Probleme generell zutreffen und hat aus diesem Grund eine Evaluation unter seinen rund 230 Mitgliedern aus dem ambulanten Bereich gestartet.

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Pflegebranche tut sich schwer mit Suche nach Fachkräften im Ausland

 

Gütersloh (1. Juni 2015) - Die deutschen Unternehmen fremdeln noch immer mit der gezielten Ansprache ausländischer Fachkräfte. Zu stark wirkt die Logik des Anwerbestopps nach: Seit den 70er Jahren hat die Politik qualifizierte Zuwanderung allenfalls erlaubt, aber selten aktiv ermöglicht. Genau das jedoch wäre heute notwendig, wie das Beispiel der Pflegebranche verdeutlicht.

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Abb.: Ein Team um Martin Voracek von der Universität Wien hat in einer aktuellen Studie die Intelligenztests über einen Zeitraum von mehr als hundert Jahren analysiert. Copyright: Universität WienSteigende IQ-Leistung in den letzten hundert Jahren

Intelligenz im Wandel

 

Wien, Österreich (1. Juni 2015) - Werden die Menschen wirklich intelligenter? Seit über hundert Jahren zeigt sich weltweit in zahlreichen Studien eine Zunahme beim Intelligenzquotient der Allgemeinbevölkerung. Die Psychologen Jakob Pietschnig und Martin Voracek von der Universität Wien erforschten mögliche Ursachen dafür. In einer aktuellen Publikation in der renommierten Fachzeitschrift "Perspectives on Psychological Science" zeigten sie eine durchschnittliche IQ-Zunahme von drei IQ-Punkten pro Jahrzehnt seit dem frühen 20. Jahrhundert.

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Abb.: Krankenhauskeime können auch bei Operationen zum Problem werden. Photo: Pfree 2014Krankenhauskeim Staphylococcus aureus

Neuer Wirkstoff gegen gefürchtete Krankenhauskeime

 

Braunschweig (29. Mai 2015) - Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) schließen sich Wissenschaftler der Universitäten Tübingen, Münster und München zusammen und bereiten gemeinsam mit der Firma Hyglos die klinische Prüfung eines Wirkstoffs gegen den gefürchteten Krankenhauskeim Staphylococcus aureus vor: Die prophylaktische Behandlung der Nasenbesiedlung könnte einer Ausbreitung insbesondere Methicillin-resistenter Erreger (MRSA) in Kliniken entgegenwirken und Infektionen beim Patienten verhindern.

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Abb.: Die Weiterbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik) hilft, die Behandlung von Diabetespatienten zu verbessern. Dr. med. Thomas Schaum (li.) und Britta Niebuhr am RED Institut. Photo: RED Institut für medizinische Forschung und Fortbildung GmbHDiabetesbehandlung verbessern und Klinikaufenthalt verkürzen

DDG bietet neue Weiterbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik) an

 

Berlin (29. Mai 2015) – Jährlich werden etwa zwei Millionen Patienten mit Diabetes in einer Klinik behandelt. Sie wollen sicher sein, dass ihre Grunderkrankung kompetent berücksichtigt wird, auch wenn sie sich wegen eines Eingriffs z.B. an Hüfte oder Herz in eine Klinik begeben, die über keine diabetologische Fachabteilung verfügt. Für solche Patienten benötigen Kliniken und auch Altenpflegeinrichtungen speziell fortgebildetes Pflegepersonal. Auf diesen Bedarf hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft reagiert und bietet examinierten Pflegekräften ab sofort die Weiterbildung „Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik)“ an.

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DPR lehnt Vorschlag der ASG für einen weiteren Berufsverband ab:

Starke Pflege braucht eine starke Pflegekammer

 

Berlin (28.Mai 2015) - „Nur eine starke Pflegekammer kann die Interessen der Pflegefachpersonen tatsächlich vertreten“, mahnte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin. „Ein Pflegeberufsverband, der auf freiwilliger Mitgliedschaft beruht, kann nicht in dem Maße für die professionell Pflegenden eintreten, wie es Aufgabe und zugleich Verpflichtung einer Pflegekammer ist.“

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Radioonkologen empfehlen, über Nebenwirkungen intensiv aufzuklären

Behandlung bei Prostatakrebs: OP, Bestrahlung oder Brachytherapie?

 

Berlin (28. Mai 2015) – Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 64.500 Männer an Prostatakrebs. Der Krebs der Vorsteherdrüse ist damit die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern. Inkontinenz und andere Blasenstörungen gehören für diese Patienten zu den schlimmsten Folgen der Behandlung. Dies kam in einer Studie heraus, die die Lebensqualität mithilfe von Tests aus der ökonomischen Spieltheorie untersucht hat. Frühere Studien hatten gezeigt, dass die Strahlentherapie gegenüber der Operation Vorteile bringt. Es kommt seltener zu Komplikationen an den Harnwegen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).

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Ultraschall-Screening auf Bauchaortenaneurysmen

Vorteile bei Männern, nicht aber bei Frauen

 

  • Belege für Nutzen bei Männern durch niedrigere Sterblichkeit, weniger Rupturen und Notfall-OPs
  • Bei Frauen zeigen Studien keine relevanten Unterschiede

 

Köln (28. Mai 2015) - Männer haben von einem einmaligen Screening auf Bauchaortenaneurysmen mittels Ultraschall einen Nutzen. Studien liefern Belege, dass ihr Sterberisiko sinkt, die Bauchschlagader seltener reißt und Notfalloperationen häufiger vermieden werden können. Für Frauen sind deutlich weniger Daten verfügbar und diese zeigen keine relevanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Zu diesem Ergebnis kommt der am 28. Mai 2015 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Angeborene Schmerzempfindungsstörungen

Mutiertes Gen führt zu Schmerzunempfindlichkeit mit dramatischen Folgen

 

München (28. Mai 2015) - Wissenschaftler der Universitäten München, Wien und Cambridge haben in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen eine Genmutation entdeckt, die zu einer angeborenen Schmerzunempfindlichkeit führt. Die Ergebnisse der Studie sind in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Nature Genetics“ veröffentlicht worden. Ausgangspunkt dieser Entdeckung waren zwei nicht miteinander verwandte Kinder mit einer sehr seltenen, ungewöhnlichen Erkrankung: Sie empfanden von Geburt an keinerlei Schmerzen. Was sich zunächst wie ein Segen anhört, kann schwere Folgen haben:

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Abb.: Welche Halbleiter eignen sich für Röntgendetektoren auf flexiblen Trägermaterialien? Das haben Forscher der FAU untersucht. Unten rechts ist die Kristallstruktur des verwendeten Halbleiters zu sehen. Graphik: FAUNeues Material für Röntgendetektoren

Wie Solarzellen helfen, Knochenbrüche zu finden

 

Erlangen (28. Mai 2015) - Nicht um Sonnenlicht geht es ihnen, sondern um Röntgenstrahlen: Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben zusammen mit Forschern aus Österreich und der Schweiz erstmals gezeigt, dass ein Halbleiter, der normalerweise in Solarzellen zum Einsatz kommt, auch auf Röntgenstrahlen empfindlich reagiert – und zwar genauso gut wie Materialien, die bislang verwendet werden. Die Vorteile: Zum einen ist die Herstellung einfacher und damit deutlich günstiger und zum anderen erweitern sich die Anwendungsbereiche. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Fachzeitschrift Nature Photonics veröffentlicht.*

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JINARC® von Otsuka als erstes Medikament in Europa für die Behandlung von Erwachsenen mit APDKD, einer chronischen genetischen Nierenerkrankung, zugelassen

 

  • JINARC® (Tolvaptan) ist das erste in Europa zugelassene Medikament für Patienten mit autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD), das zielgerichtet der pathophysiologischen Ursachen der Erkrankung entgegen wirkt.
  • ADPKD ist eine chronische, progressive Erbkrankheit, die Zystenbildung und -wachstum in den Nieren verursacht. Das führt zu einer Vergrößerung der Nieren und entsprechenden Komplikationen, darunter chronische und akute Schmerzen, Bluthochdruck und Nierenversagen,1 wodurch eine Dialyse oder Nierentransplantation erforderlich werden kann.2
  • In einer klinischen Phase-III-Studie mit ADPKD-Patienten über einen Zeitraum von drei Jahren erreichte Tolvaptan eine signifikante Verringerung des jährlichen Nierenwachstums über drei Jahre im Vergleich zur Placebogruppe: 2,80 % pro Jahr gegenüber 5,51 % pro Jahr.3
  • Schätzungen zufolge leiden in Europa drei bis vier von 10.000 Menschen an ADPKD; das sind insgesamt 205.000 Menschen in Europa.4, 5

 

TOKYO, JAPAN (27. Mai 2015) – Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd. gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission JINARC® (Tolvaptan) für die Behandlung von erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung in den Stadien 1 bis 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für rasch fortschreitende Erkrankung zugelassen hat. Damit ist Tolvaptan die erste in Europa zugelassene medikamentöse Behandlungsmöglichkeit für die der ADPKD zugrunde liegenden Pathophysiologie.

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AQUA-Institut veröffentlicht aktuelle Fassung des Methodenpapiers im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss

Qualitätssicherung 4.0: Der Methodenkoffer ist gut gefüllt

 

Göttingen (27. Mai 2015) - Das AQUA-Institut hat die vierte Version des Methodenpapiers zur gesetzlichen Qualitätssicherung (QS) im Gesundheitswesen veröffentlicht. Es bildet die wissenschaftliche und konzeptionelle Grundlage für die Entwicklung und Durchführung der externen QS, die AQUA im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss umsetzt.

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Krankenhausreform verschärft Finanzproblematik

Unterbesetzte Pflegestellen in deutschen Krankenhäusern

 

Berlin (27. Mai 2015) – Zur Diskussion über unterbesetzte Pflegestellen in den Krankenhäusern erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), heute in Berlin: „Es steht außer Frage, dass viele Krankenhäuser sehr knapp bemessene Pflegeschichten fahren. Dies ist vielfach darauf zurückzuführen, dass die regionalen Arbeitsmärkte für Fachpflegekräfte Mehreinstellungen nicht möglich machen. Viele Krankenhäuser sind aber auch aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten zu engen Personalausstattungen gezwungen. Ursächlich dafür sind die gesetzlichen Finanzierungsregelungen, die die Refinanzierung der jährlichen Tarifsteigerungen nicht möglich machen. Bekanntlich wird der maximal mögliche Vergütungszuwachs über die sogenannte Grundlohnrate gedeckelt.

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Strafrechtler kritisiert Gesetzentwurf

Korruption im Gesundheitswesen

 

Leipzig (27. Mai 2015) - Der Leipziger Strafrechtler Prof. Dr. Hendrik Schneider sieht beim Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen erheblichen Änderungsbedarf. In einem Rechtsgutachten zum Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums stellt Schneider Verstöße gegen das strafrechtliche Bestimmtheitsgebot und gegen die Rechtseinheit fest, da Heilberufe in den Ländern unterschiedliche Berufsausübungspflichten haben. Auch zwischen den Heilberufen mit staatlicher Ausbildung können die Pflichten divergieren. Zudem könnte die Ärzteschaft zukünftig per Berufsordnung festlegen, welches Verhalten strafbar ist und welches nicht. Deshalb empfiehlt Schneider die Streichung der 2. Tatbestandsalternative „der Verletzung von Berufsausübungspflichten“.

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Bundeskabinett beschließt den E-Health Gesetzentwurf

"Patienten-Nutzen gehört in den Mittelpunkt"

 

Berlin (27. Mai 2015) - Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Viel zu lang wurde schon gestritten.‎ Jetzt gehört endlich der Patient und der konkrete Nutzen der elektronischen Gesundheitskarte für den Patienten in den Mittelpunkt. Deshalb machen wir Tempo durch klare gesetzliche Vorgaben, Fristen und Anreize, aber auch Sanktionen, wenn blockiert wird. Es gibt also viele gute Gründe, künftig Termine einzuhalten, aber keine Ausreden mehr - weder für die Selbstverwaltung noch für die Industrie:

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Adipositas

Starke Gewichtszunahme im jungen Erwachsenenalter ist mit erhöhtem Darmkrebsrisiko verbunden

 

Potsdam-Rehbrücke (27. Mai 2015) - Wie eine wissenschaftliche Auswertung von 12 Beobachtungsstudien nun zeigt, ist bereits im jungen Erwachsenenalter, d. h. zwischen 18 und 25 Jahren, eine Gewichtszunahme von durchschnittlich 15,2 Kilogramm mit einem um 22 Prozent erhöhten Darmkrebsrisiko verbunden. Männer sind dabei hinsichtlich einer Krebserkrankung des Dickdarms besonders gefährdet. Bezüglich des Enddarms waren keine geschlechtsspezifischen Unterschiede zu beobachten.

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Körperstolz-Protagonist Dietrich Garbrecht: Lebensqualität und Sicherheit mit Inkontinenz. Dietrich Garbrecht (79) ist einer von sechs Millionen Menschen in Deutschland, die mit Inkontinenz leben. Bei ihm ist sie Folge seiner Prostatakrebs-Erkrankung. Moderne Inkontinenzhilfen ermöglichen es ihm, seinen zahlreichen Hobbys wie Tanzen, Kunst und Theater trotzdem nachzugehen. 'Durch sie fühle ich mich sicher und habe Freude am Leben.' Als Protagonist der BVMed-Kampagne 'Körperstolz' zeigt Dietrich Garbrecht, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Inkontinenz kein Tabuthema sein muss. Photo: BVMedKörperstolz-Protagonist Dietrich Garbrecht

Lebensqualität und Sicherheit mit Inkontinenz

 

Berlin (26. Mai 2015) - Dietrich Garbrecht (79) ist einer von sechs Millionen Menschen in Deutschland, die mit Inkontinenz leben. Bei ihm ist sie Folge seiner Prostatakrebs-Erkrankung. Moderne Inkontinenzhilfen ermöglichen es ihm, seinen zahlreichen Hobbys wie Tanzen, Kunst und Theater trotzdem nachzugehen. "Durch sie fühle ich mich sicher und habe Freude am Leben." Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz" zeigt Dietrich Garbrecht, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass Inkontinenz kein Tabuthema sein muss.

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Adipositas

Übergewicht und Persönlichkeit

 

Berlin (26. Mai 2015) - Die Behandlung von Übergewicht könnte effektiver werden, wenn die Persönlichkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt wird. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologen der Universitäten Bamberg und Bochum in einer Zusammenschau von mehr als 70 einschlägigen Studien. Ihre Analysen zeigen, dass Übergewicht, Adipositas und „Essanfälle“ mit bestimmten Persönlichkeitseigenschaften zusammenhängen. Während impulsive Persönlichkeitszüge Essstörungen eher begünstigen, wirken Gewissenhaftigkeit und Selbstkontrolle als Schutzfaktoren vor Essstörungen. Die Ergebnisse der Literaturanalyse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Obesity Reviews“ veröffentlicht.

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Gynäkologie und Geburtshilfe

Reduzieren gerinnungshemmende Medikamente wiederholte Fehlgeburten?

 

Jena (26. Mai 2015) - Der gerinnungshemmende Wirkstoff Dalteparin reduziert nicht das Risiko von wiederholten Fehlgeburten. Dies ist das Ergebnis der Ethig II-Studie von Geburtsmedizinern aus Deutschland und Österreich, die zwischen 2006 und 2013 mit 449 Schwangeren durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Studie wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht.

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Placeboeffekte bei Altersdepressionen – unabhängig vom Schweregrad

 

Basel, Schweiz (26. Mai 2015) - Ältere Menschen mit einer depressiven Störung sprechen bei einer Behandlung mit Medikamenten stark auf Placebo an. Der Schweregrad ihrer Depression hat dabei keinen Einfluss – ganz im Unterschied zu Patienten im Erwachsenenalter. Das zeigt eine Meta-Analyse verschiedener Studien mit über 5.700 Patienten, die Forschende der Universität Basel mit internationalen Kollegen im Fachmagazin «Journal of Affective Disorders» veröffentlicht haben.

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Pfingstbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden

Der Heilige Geist bringt Bewegung

 

Hannover (24. Mai 2015) - Auf die Bedeutung des Heiligen Geistes für Kirche und Gesellschaft hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, angesichts des bevorstehenden Pfingstfests hingewiesen. Die Trinitätslehre vom dreieinigen Gott als untrennbare Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist, sei kein „theologisches Glasperlenspiel“, sondern entscheidend für den christlichen Glauben, so Bedford Strohm in einer vorab veröffentlichten Pfingstpredigt. „Es ist der Heilige Geist, durch den Jesus sagen kann, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“

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„Die Vermessung des Menschen – Big Data und Gesundheit“:

Big Data und Gesundheit im Fokus der Jahrestagung des Deutschen Ethikrates

 

Berlin (22. Mai 2015) - Über 500 Menschen sind am gestrigen Donnerstag der Einladung des Deutschen Ethikrates zu seiner Jahrestagung nach Berlin gefolgt, um über „Die Vermessung des Menschen – Big Data und Gesundheit“ zu diskutieren. Zu den Rednern gehörte auch der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther Oettinger. Die Sammlung und Speicherung von Daten, die Verknüpfung unterschiedlicher Datensätze sowie ihre Nutzung und Anwendung versprechen große Fortschritte in der Medizin, bringen aber auch ethische und rechtliche Herausforderungen mit sich.

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Gestern – Heute – Morgen

10 Jahre erfolgreiche Antikörper-Therapie mit Avastin

 

Berlin (22. Mai 2015) - Avastin® (Bevacizumab) hat die antiangiogene Therapie zu einem Grundpfeiler der heutigen Krebsbehandlung gemacht: Über 2 Millionen1 Patienten wurden bereits mit dem Angiogenese-Hemmer behandelt. 2005 war Avastin das erste antiangiogen wirksame Krebsmedikament, das für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Krebs zur Verfügung stand. Bevacizumab-haltige Therapieregime durchbrachen erstmals das bei alleiniger Chemotherapie bestehende Wirksamkeitsplateau. In Bezug auf das Gesamtüberleben (OS) und/oder progressionsfreie Überleben (PFS) konnte der monoklonale Antikörper die Prognose für Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen entscheidend verbessern.

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Diabeteskrank und pflegebedürftig

Sieben Tipps, wie Sie Ihre Angehörigen im Altersheim unterstützen können

 

Berlin (21. Mai 2015) – Jeder Vierte, der in einem Pflegeheim lebt, leidet unter Diabetes mellitus. In Deutschland sind über 500. 000 Menschen betroffen. Häufig gesellt sich zu der Stoffwechselstörung auch noch eine Demenzerkrankung, was die Behandlung zusätzlich erschwert. Worauf bei der Therapie zu achten ist und was Angehörige tun können, erklärt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG).

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Prognos-Studie „Arbeitslandschaft 2040“: Pflege für die Pflegeberufe! Die heute veröffentlichte Prognos-Studie ‚Arbeitslandschaft 2040‘ wirft ein grelles Schlaglicht auf den Fachkräftemangel und seine Auswirkungen für den Standort Deutschland. Und sie bestätigt einen lange bekannten und zunehmend alarmierenden Trend: Die größten Engpässe treten im Dienstleistungssektor auf, insbesondere bei Gesundheit und Pflege. „Der Saldo zwischen Nachfrage und Angebot an Fachpersonal in den Pflegeberufen verschlechtert sich weiter und erreicht in wenigen Jahren dramatische Dimensionen. Demografischer Wandel in der Bevölkerung, geänderte gesellschaftliche Strukturen und Werte sowie die internationale Konkurrenz um Fachkräfte wirken sich immer stärker auf den Arbeitsmarkt für Pflegefachpersonal aus. Wer seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht pfleglich behandelt, wird bald keine mehr haben“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. Photo: DBfKPrognos-Studie „Arbeitslandschaft 2040“

Pflege für die Pflegeberufe!

 

Berlin (21. Mai 2015) - Die heute veröffentlichte Prognos-Studie ‚Arbeitslandschaft 2040‘ wirft ein grelles Schlaglicht auf den Fachkräftemangel und seine Auswirkungen für den Standort Deutschland. Und sie bestätigt einen lange bekannten und zunehmend alarmierenden Trend: Die größten Engpässe treten im Dienstleistungssektor auf, insbesondere bei Gesundheit und Pflege. „Der Saldo zwischen Nachfrage und Angebot an Fachpersonal in den Pflegeberufen verschlechtert sich weiter und erreicht in wenigen Jahren dramatische Dimensionen. Demografischer Wandel in der Bevölkerung, geänderte gesellschaftliche Strukturen und Werte sowie die internationale Konkurrenz um Fachkräfte wirken sich immer stärker auf den Arbeitsmarkt für Pflegefachpersonal aus. Wer seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht pfleglich behandelt, wird bald keine mehr haben“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel.

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IQWiG zu Ledipasvir plus Sofosbuvir

Anhaltspunkt für Zusatznutzen bei weiterer Patientengruppe

 

  • Nachgereichte Hersteller-Unterlagen zeigen Vorteil beim SVR auch für Genotyp 1 mit HIV-Koinfektion ohne Leberzirrhose

 

Köln (21. Mai 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Unterlagen bewertet, die der Hersteller im Stellungnahmeverfahren zur Dossierbewertung der festen Wirkstoffkombination von Ledipasvir und Sofosbuvir (Handelsname: Harvoni) nachgereicht hatte. Demnach lässt sich aus diesen zusätzlichen Informationen für eine weitere Patientengruppe ein Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen ableiten.

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IQWiG

Kontinuierliche Glukosemessung (CGM) mit Real-Time-Messgeräten hat einen Zusatznutzen

 

  • Vorteile bei der gemeinsamen Betrachtung von schweren oder schwerwiegenden Hypoglykämien und HbA1c-Werten

 

Köln (21. Mai 2015) - Patientinnen und Patienten mit insulinpflichtigem Diabetes können mit einer Kombination aus Blutglukoseselbstmessung (BGSM) und kontinuierlicher interstitieller Glukosemessung (CGM) durch ein Real-Time-Messgerät (Real-Time-CGM) ihren HbA1c-Wert besser einstellen als mit einer reinen BGSM, ohne dass schwere oder schwerwiegende Hypoglykämien häufiger auftreten.

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Behandlungsfehler-Begutachtung der Medizinischen Dienste

Trend zu mehr Vorwürfen hält an

 

Berlin/Essen (20. Mai 2015) - 14.663 Behandlungsfehlervorwürfe haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2014 begutachtet. In jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten. Das geht aus der Jahresstatistik der Behandlungsfehler-Begutachtung hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Medizinische Dienst fordert einen offenen Umgang mit Fehlern und eine neue Sicherheitskultur.

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Leben ohne Arbeit

Wer regelmäßig zum Gottesdienst geht, leidet weniger unter einem Jobverlust

 

Berlin (20. Mai 2015) - Menschen, die regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, leiden weniger unter einem Jobverlust als andere. Außerdem gewöhnen sie sich schneller an ein Leben ohne Arbeit. Das belegt eine Studie, die kürzlich Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Amsterdam auf der Basis von Daten der Längsschnitterhebung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) erstellt haben. „Wer einmal pro Woche eine Kirche, Moschee oder Synagoge besucht, ist nach drei Jahren Arbeitslosigkeit nahezu genauso zufrieden mit seinem Leben wie zuvor“, sagt der Jenaer Psychologe Clemens Lechner, einer der Autoren.

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Demenz

Versorgungsatlas-Studie zeigt Optimierungsbedarf bei der medikamentösen Demenz-Therapie

 

Pöcking (20. Mai 2015) - Demenz-Patienten erhalten in Deutschland selten spezifische Medikamente („Antidementiva“) und unerwartet häufig „Antipsychotika“, die ausschließlich Begleiterscheinungen der Demenz dämpfen. Dies belegt erstmals eine Studie der Forscher vom Versorgungsatlas an einer Stichprobe von über einer Million Menschen mit Demenz. Die Untersuchung zeigt auch deutliche regionale Unterschiede sowie alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten. 

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Hepatitis C

LDV/SOF mit überzeugenden Daten bei Zirrhotikern und bei der Kurzzeitbehandlung von therapienaiven Nicht-Zirrhotikern

 

Frankfurt am Main (20. Mai 2015) – Studien, die auf dem Internationalen Leber-Kongress 2015[*] präsentiert wurden, zeigen: LDV/SOF ist auch bei bislang schwer zu behandelnden Patienten hochwirksam und verträglich. Real-Life-Daten bestätigen, dass das 8-wöchige Ribavirin-freie LDV/SOF-Regime bei nicht-zirrhotischen Patienten im Praxisalltag ebenso wirksam ist wie im Studien-Setting. Und die Entwicklung geht weiter. Mit neuen Wirkstoffen und Kombinationen sollen noch vorhandene therapeutische Beschränkungen beseitigt werden.

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GKV-Spitzenverband

Hebammenverbände lehnen schnellen und gerechten Ausgleich steigender Haftpflichtprämien ab

 

Berlin (19. Mai 2015) - Gestern haben die Hebammenverbände (Deutscher Hebammenverband und Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands) und der GKV-Spitzenverband erstmals über einen Ausgleich der ab 1. Juli 2015 erneut steigenden Prämien der Berufshaftpflichtversicherungen verhandelt. Zugleich sollte eine Umsetzungslösung für den sogenannten Sicherstellungszuschlag ab 1. Juli 2015 gefunden werden, der vor allem den Hebammen hilft, die nur wenige Geburten betreuen. Ein vom GKV-Spitzenverband vorgelegtes Konzept, das beide Punkte vereint, haben die Hebammenverbände jedoch bereits nach wenigen Verhandlungsstunden abgelehnt und beharren bei den nach wie vor anhaltenden Gesprächen darauf, nur noch über ihre Vorschläge zu sprechen. Mit dieser Haltung gefährden die Hebammenverbände bedauerlicherweise eine nahtlose Anschlussregelung für einen finanziellen Ausgleich der ab Juli um mehr als 20 Prozent steigenden Haftpflichtprämien aller freiberuflichen Hebammen mit Geburtshilfe.

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Aktionstag „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“

Morbus Crohn-Patienten brauchen individuelle Therapie

 

Berlin (19. Mai 2015) – Deutet sich bei Morbus Crohn ein komplizierter Krankheitsverlauf an, sollten Mediziner schon früh eine immunsuppressive Therapie erwägen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in ihrer neuen Leitlinie „Morbus Crohn und Colitis ulcerosa“. Dies könnte den Patienten eine Dauertherapie mit Kortison und deren schwere Nebenwirkungen ersparen. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ der Gastro-Liga am 19. Mai 2015, weist die Fachgesellschaft auf besondere Risikofaktoren hin, die einen komplizierten Krankheitsverlauf der Darmkrankheit ankündigen.

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Akzeptanz im Alltag

Wie Roboter alte und kranke Menschen unterstützen könnten

 

Bochum (19. Mai 2015) - Roboter könnten alte oder kranke Menschen zuhause unterstützen, indem sie Gemütszustand und körperliche Verfassung im Blick behalten. Es müsste jedoch gelingen, sie unaufdringlich in den Alltag zu integrieren. Ob und wie das möglich ist, untersucht ein internationales Forscherteam im Projekt „RADIO: Robots in Assisted Living Environments“, gefördert mit rund 3,8 Millionen Euro von der EU im Rahmen des Programms „Horizon 2020“.

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Pflegedokumentation

MDS unterstützt Entbürokratisierung in der Pflege

 

Essen (18. Mai 2015) - Eine effiziente und schlanke Dokumentation in Pflegeheimen und ambulanten Diensten ist das Ziel des Strukturmodells zur Effizienzsteigerung in der Pflege, das sogenannte Beikirch-Projekt. Zur Umsetzung des Projektes hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, zu Jahresanfang ein Projekt-Büro (www.ein-step.de) eingerichtet. Das Projektbüro begleitet einen Implementierungsprozess, in dem das neue Strukturmodell in 25 Prozent aller ambulanten Pflegedienste und Pflegeheimen umgesetzt werden soll. Um den Erfolg des Projektes zu unterstützen, wurden jetzt vom MDS in drei Seminaren 120 Multiplikatoren der MDK, des PKV-Prüfdienstes und der Heimaufsichtsbehörden der Bundesländer geschult.

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neuraxWiki

Praxis-Sozialdienst bringt Licht ins Dunkel der vielfältigen Fragen zu sozialrechtlichen Leistungsansprüchen

 

  • Online-Suchmaschine www.neuraxWiki.de für sozialrechtliche und psychosoziale Fragestellungen
  • Praxisleitfäden zu sozialrechtlichen Ansprüchen
  • Persönliche Fachberatung über das neuraxWikiphone

 

München (18. Mai 2015) – „Wo beantrage ich eine Haushaltshilfe?“ „Was ist der Unterschied zwischen ‚arbeitsunfähig‘, ‚erwerbsgemindert‘ und ‚berufsunfähig‘?“ „Was kann ich tun, wenn die Krankenkasse eine Leistung ablehnt?“ Ärzte und andere Fachkräfte im Gesundheitsbereich müssen Patienten nicht nur medizinisch betreuen, sondern werden auch häufig von diesen hinsichtlich der möglichen sozialrechtlichen Leistungen, geeigneter Anlaufstellen und möglicher Ansprechpartner konsultiert. Eine adäquate Beratung auf dem Gebiet des Sozialrechts stellt sie dabei vor eine besondere Herausforderung.  

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Neue Studie

Menschen, die in der Seelsorge arbeiten, sind zufriedener mit ihrer Arbeit als die Allgemeinbevölkerung

 

Witten (18. Mai 2015) - Was, wenn Seelsorger selber in eine spirituelle Krise geraten? Fast die Hälfte der Priester in Deutschland durchlebt gelegentlich Phasen "geistlicher Trockenheit", bei zwölf Prozent tritt dieses Phänomen regelmäßig auf. Das tatsächliche Gefühl, dass Gott ihnen fern ist, erleben allerdings nur vier Prozent regelmäßig. Dies sind Ergebnisse einer Studie zur Lage der Seelsorge in Deutschland, an der sich 22 von 27 katholischen Diözesen beteiligt haben. "Unseres Wissens nach handelt es sich damit um die größte Studie zum Thema weltweit", sagt Arndt Büssing, Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Gemeinsam mit Forschern der Universität Freiburg, der Hochschule für Philosophie und der LMU in München, der Theologischen Fakultät Paderborn und der Universität Osnabrück wurden 8.600 katholische Seelsorgende (Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten) zu Themen wie Lebens- und Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsbelastungen, sozialen Beziehungen und ihrer persönlichen Spiritualität befragt.

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Abb. 1: Der intelligente Pflegewagen fährt autonom zum Einsatzort. Quelle: Fraunhofer IPATechnische Assistenzsysteme

Prototyp eines intelligenten Pflegewagens entwickelt

 

Stuttgart (18. Mai 2015) - Er kommt auf Anforderung, hält Pflegematerial vorrätig und dokumentiert den Verbrauch: Das Fraunhofer IPA entwickelt einen intelligenten Pflegewagen, der die Pflegekräfte im Berufsalltag informatorisch und physisch unterstützt. Einen ersten Prototyp haben die Wissenschaftler jetzt fertiggestellt. Damit engagieren sie sich weiterhin für verbesserte Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche und entwickeln Lösungen für die Herausforderungen des demographischen Wandels.

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Molekularbiologische Analysen an Blut

Liquid Biopsy ist noch nicht „fit“ für die Diagnostik

 

Berlin (18. Mai 2015) - Molekularbiologische Analysen an Blut (sog. Liquid Biopsy Analysen) könnten in den nächsten Jahren zu einer neuen wichtigen Methode in der Diagnostik werden – vor allem unter dem Aspekt der personalisierten Medizin. Doch ist die blutbasierte Analytik von Nukleinsäuren, speziell in der Krebsdiagnostik, wirklich bereits auf dem Weg zum neuen „Gold-Standard“, wie von einigen Seiten geäußert? Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) meint: Noch nicht – und sieht den Einsatz der Liquid Biopsy Analysen unter Vorbehalt. Denn noch weisen sie zu große Unsicherheiten auf, um damit verlässliche Aussagen für Diagnostik oder Therapie treffen zu können.

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Diabetes Kongress 2015

Diabetes Typ 2 im Alter maßgeschneidert behandeln

 

Berlin (15. Mai 2015) - In Deutschland leidet ein Viertel der über 75-Jährigen unter einem Diabetes mellitus, dies betrifft etwa drei Millionen Menschen in Deutschland. Biologisch ältere, multimorbide und in ihren Funktionen eingeschränkte Menschen mit Diabetes benötigen spezielle Vorgehensweisen bei Zielplanung, Allgemeinmaßnahmen und Pharmakotherapie. Dies ist ein Schwerpunkt beim Diabetes Kongress 2015. Die 50. Jahrestagung der DDG findet unter dem Motto „Personalisierte Diabetologie: innovativ, individuell, nachhaltig“ noch bis zum 16. Mai 2015 in Berlin statt. Diabetologe Dr. Dr. Andrej Zeyfang erläuterte neueste Erkenntnisse dazu im Rahmen einer Pressekonferenz der DDG am Freitag, den 15. Mai 2015.

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Apremilast bei Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis

Kein Zusatznutzen ableitbar

 

Köln (15. Mai 2015) - Apremilast (Handelsname: Otezla) steht seit Januar 2015 Erwachsenen zur Verfügung, die entweder an einer mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis oder an einer aktiven Psoriasis-Arthritis erkrankt sind und bei denen bestimmte Vorbehandlungen nicht ausreichend wirken oder nicht geeignet sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in zwei Dossierbewertungen überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber den jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapien einen Zusatznutzen bietet. Ein solcher Zusatznutzen ist jedoch aus keinem der Dossiers ableitbar, da sie keine relevanten Daten enthalten.

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Strahlen- und Kontrastmittel-Dosismanagement in der Radiologie

Radimetrics Enterprise Platform 2.5: Höhere Patientensicherheit und umfassende Unterstützung des Radiologen

 

  • Radimetrics Enterprise Platform 2.5 ermöglicht erstmals Strahlen- und Kontrastmittel-Dosismanagement in einem System.
  • Innovative Software zur bestmöglichen Reduktion der Strahlenexposition  ohne Einbußen an diagnostischer Aussagekraft.
  • Geeignet für alle bildgebenden Modalitäten sämtlicher Hersteller.

 

Hamburg (13. Mai  2015) – Radiologische Diagnostik sollte effizient, zuverlässig und sicher für den Patienten sein. In dem Spannungsfeld immer strengerer Richtlinien, knapper Ressourcen, zunehmender klinischer Komplexität und eines steigenden Strahlenschutzbewusstseins werden die Radiologen heute mit einer hohen Verantwortung konfrontiert. Mit den neuen europäischen Vorgaben (Euratom-Richtlinie), die im Jahr 2018 in Deutschland in Kraft treten, wird es verpflichtend sein, die Dosis der radioaktiven Strahlung für jeden Patienten umfassend zu dokumentieren. Damit sollen höchste Sicherheitsstandards in der bildgebenden Diagnostik gewährleistet werden. Die manuelle Erhebung und Dokumentation der Strahlenexposition ist allerdings aufwändig und zeitintensiv. Einen Lösungsansatz stellt das Strahlen- und Kontrastmittel-Dosismanagementsystem „Radimetrics Enterprise Platform 2.5“ dar. Im Rahmen des 96. Deutschen Röntgen-Kongresses wurde diese innovative Software, ihre Funktionen, Anwendungsmöglichkeiten sowie erste damit bereits gewonnene Erfahrung aus dem klinisch-radiologischen Alltag vorgestellt.

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Optimierte Diabetestherapie durch Personalisiertes Diabetes Management –
neue Wege und Lösungen

 

Berlin (13. Mai 2015) - Eine gute Blutzuckereinstellung mit einem geringen Risiko für Hypoglykämien, eine hohe Adhärenz und ein einfaches Datenmanagement – das sind die Anforderungen an eine moderne Diabetestherapie. Hierfür bedarf es maßgeschneiderter Lösungen, die Behandler und Menschen mit Diabetes gleichermaßen im Alltag entlasten können. Diese haben einen besonders hohen Stellenwert bei der Intensivierten Insulintherapie (ICT) und beim Einsatz einer Insulinpumpe (CSII). Im Rahmen des Symposiums von Roche Diagnostics(1), parallel zum Auftakt der 50. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin, diskutierten Experten über den Einsatz von modernen mHealth-Konzepten sowie innovativen Technologien. Neue Kommunikationswege und der Umgang mit sensiblen Patientendaten standen hierbei im Fokus des Interesses.

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Diabetes-Kongress 2015

Advanced Glycation Endproducts (AGEs) – zuverlässige, schnelle nicht-invasive Bestimmung des individuellen CVR

 

Berlin (13. Mai 2015) – Der Diabetes Kongress 2015 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) findet in diesem Jahr unter dem Motto „Personalisierte Diabetologie: innovativ – individuell – nachhaltig“ statt. Eine wichtige Rolle in der personalisierten Diabetestherapie kommt der Einschätzung des individuellen kardio-vaskulären Risikos (CVR) zu. Ein starker Prädiktor für kardiovaskuläre Komplikationen ist die Menge an Advanced Glycation Endproducts (AGEs) im Gewebe, die aufgrund ihrer Fluoreszenz in der Haut gemessen werden können. Auf der von Diagnoptics veranstalteten Pressekonferenz anlässlich des Diabetes-Kongresses diskutierten renommierte Diabetologen über die Bedeutung der AGEs und berichteten über ihre Erfahrungen mit der nicht-invasiven Messung der Autofluoreszenz der Haut mit Hilfe des AGE Readers. Das innovative Gerät ermöglicht nicht nur eine sofortige Diagnose und Einschätzung des kardiovaskulären Risikos bei Diabetes mellitus, sondern liefert dem Arzt auch die notwendigen Informationen für die Aufstellung eines individualisierten Behandlungsplans seines Patienten.

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Diabetes-Kongress 2015: Diabetische Neuropathie: Frühzeitige Diagnose – bessere Prognose! Sie ist häufig, folgenschwer und trotzdem bleibt sie oft unerkannt: Von einer diabetischen Neuropathie ist etwa jeder dritte Mensch mit Diabetes betroffen – viele, ohne es zu wissen. Durch ihre vielfältigen Symptome und die multifaktorielle Pathogenese stellt die Nervenerkrankung sowohl eine diagnostische als auch eine therapeutische Herausforderung dar: Während bei rund einem Drittel der Patienten eine möglichst wirksame und nebenwirkungsarme Linderung von quälenden Schmerzen und Parästhesien im Vordergrund steht, gilt es bei anderen Patienten, einer „stillen“ Neuropathie möglichst frühzeitig auf die Spur zu kommen. Denn je eher diese diabetische Folgeerkrankung erkannt wird, umso besser kann der Progression der Nervenschädigung und schwerwiegenden Folgen wie einem diabetischen Fußsyndrom entgegengewirkt werden. Welche Ursachen einer diabetischen Neuropathie zugrunde liegen können, wie die Frühdiagnose der Nervenschädigung gelingt und wie man sie sowohl kausal als auch symptomatisch möglichst erfolgreich behandeln kann, machten renommierte Experten auf einer Pressekonferenz anlässlich der 50. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 13. Mai 2015 in Berlin deutlich. Graphik: Wörwag PharmaDiabetes-Kongress 2015: Diabetische Neuropathie

Frühzeitige Diagnose – bessere Prognose!

 

Berlin (13. Mai 2015) – Sie ist häufig, folgenschwer und trotzdem bleibt sie oft unerkannt: Von einer diabetischen Neuropathie ist etwa jeder dritte Mensch mit Diabetes betroffen – viele, ohne es zu wissen. Durch ihre vielfältigen Symptome und die multifaktorielle Pathogenese stellt die Nervenerkrankung sowohl eine diagnostische als auch eine therapeutische Herausforderung dar: Während bei rund einem Drittel der Patienten eine möglichst wirksame und nebenwirkungsarme Linderung von quälenden Schmerzen und Parästhesien im Vordergrund steht, gilt es bei anderen Patienten, einer „stillen“ Neuropathie möglichst frühzeitig auf die Spur zu kommen. Denn je eher diese diabetische Folgeerkrankung erkannt wird, umso besser kann der Progression der Nervenschädigung und schwerwiegenden Folgen wie einem diabetischen Fußsyndrom entgegengewirkt werden. Welche Ursachen einer diabetischen Neuropathie zugrunde liegen können, wie die Frühdiagnose der Nervenschädigung gelingt und wie man sie sowohl kausal als auch symptomatisch möglichst erfolgreich behandeln kann, machten renommierte Experten auf einer Pressekonferenz anlässlich der 50. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 13. Mai 2015 in Berlin deutlich.

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Aktuelle Daten zu Simeprevir und Sofosbuvir* vom EASL-Kongress

Simeprevir bewährt sich in der Behandlungsrealität

 

Berlin (13. Mai 2015) - Nach 12-wöchiger Therapie mit einmal täglich Simeprevir (Olysio®) und Sofosbuvir (SMV/SOF) können Patienten mit chronischer Hepatitis C (HCV)-Infektion vom Genotyp (GT) 1 mit und ohne Zirrhose Heilungsraten von bis zu 97 Prozent erreichen.* Dies zeigen Daten der Phase III-Studien OPTIMIST I und II, die vom forschenden Pharmaunternehmen Janssen auf dem internationalen Leberkongress der „European Association for the Study of the Liver“ (EASL) Ende April 2015 in Wien vorgestellt wurden.[1,2] Auf dem Kongress präsentierte Ergebnisse aus Patientenkohorten untermauern diese Studiendaten.[3,4,5,6,8] Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Simeprevir zur Behandlung von Hepatitis C am 8. Mai 2015 in ihre Liste der unentbehrlichen Arzneimittel aufgenommen.

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Aktuelle Risikoinformation im Zusammenhang mit der adaptiven Servo-Ventilation (ASV) bei Patienten mit zentralen schlafbezogenen Atmungsstörungen (zentrale Schlafapnoe) und Herzinsuffizienz

 

Bonn (13. Mai 2015) - Bei der vorläufigen Auswertung der multizentrischen, randomisierten klinischen Studie SERVE-HF der Firma ResMed wurde aktuell ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko identifiziert: Bei Patienten mit symptomatisch-chronischer, systolischer Herzinsuffizienz (NYHA 2-4) mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF ≤ 45%) und moderater bis schwerer prädominant zentraler Schlafapnoe wurde ein sehr deutlich erhöhtes Risiko kardiovaskulärer Mortalität festgestellt, sofern die Patienten mit der adaptiven Servo-Ventilation beatmet wurden gegenüber solchen Patienten, die keine ASV-Therapie erhalten haben.

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Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Keime

Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie - DART 2020

 

Berlin (13. Mai 2015) - Zum heutigen Beschluss der neuen "Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie - DART 2020" stellt Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), fest: "Die DKG begrüßt die "Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie - DART 2020". Sie fordert seit langer Zeit, die Resistenzbildung von Bakterien gegen Antibiotika nicht auf ein Krankenhaus-Hygiene-Problem zu reduzieren, sondern die Resistenzbildung als bevölkerungspolitisches Problem breit anzugehen. Sehr viele Patienten, die Infektionen im Krankenhaus erleiden, haben die verursachenden Keime selbst mit in die Klinik gebracht. Daher ist es konsequent, dass die Kliniken die Patienten, bei denen besondere Risiken bestehen, schon in der Krankenhausaufnahme auf diese Keime hin untersuchen. Noch besser wäre es, schon im Vorfeld geplanter stationärer Eingriffe Risikopatienten von ambulant tätigen Ärzten untersuchen und gegebenenfalls behandeln zu lassen, so dass diese Patienten bereits ohne multiresistente Keime in die Klinik kämen. Hier sind die Krankenkassen gefordert, mit den niedergelassenen Ärzten entsprechende Vergütungsmöglichkeiten zu schaffen.

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Sterbehilfe-Debatte

Die Ängste der Deutschen

 

Hannover (12. Mai 2015) - Die Legalisierung von ärztlich assistiertem Suizid setzt Menschen unter Druck, ihr Leben vorzeitig zu beenden. Diese Befürchtung teilen laut einer am Dienstag in Hannover vorgestellten Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SI) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowohl Gegner als auch Befürworter der Beihilfe zur Selbsttötung. Demnach erwartet eine deutliche Mehrheit der Deutschen (60,8 Prozent), dass die Zahl der Menschen, die ihr Leben vorzeitig beenden wollen, um nicht zur Belastung für die Familie zu werden, durch eine Legalisierung ärztlicher Suizidbeihilfe steigen wird.

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Inhalative Kortikosteroide (ICS)

Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens

 

Bonn (12. Mai 2015) - Das BfArM informiert über die Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG zu inhalativen Kortikosteroiden. Eingeleitet wurde das Verfahren durch die Europäische Kommission. Inhalative Kortikosteroide werden als Monopräparat oder in Kombination mit langwirksamen Bronchodilatatoren (z.B. langwirksame Beta-2-Sympathomimetika (LABA)) zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt.

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Abb1: Der Einsatz mobiler Scanlösungen reduziert den bürokratischen Aufwand bei der Pflegedokumentation und schafft mehr Zeit für Patienten. Photo: PFU (EMEA) LimitedDigitalisierung im Pflegeberuf

Scanner reduzieren bürokratischen Aufwand

 

München (11. Mai 2015) - Pflegeeinrichtungen haben vor allem mit einem zu kämpfen: enormen Kostendruck. Ein Grund dafür ist die starke Zunahme pflegebedürftiger Personen. So wächst die Zahl laut des Statistischen Bundesamtes bis 2040 in Deutschland auf mehr als vier Millionen. Im Gegenzug geht aufgrund des demografischen Wandels die Zahl der Erwerbstätigen zurück. Als Folge sinken die Einnahmen der Krankenversicherungen und Pflegekassen.

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Chronische Niereninsuffizienz

Wechsel des Phosphatbinders kann zur Senkung der Tablettenlast beitragen

 

Berlin (11. Mai 2015) - Eine effektive Phosphatbindung ist für Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz unerlässlich. Zunehmend setzen sich hierfür calziumfreie Substanzen wie Lanthancarbonat und Sevelamercarbonat durch. Gelegentlich wird ein Wechsel zwischen den Präparaten notwendig, mit deren Dosisrelativität sich eine Studie beschäftigt hat. Generell sollte die Tablettenlast des nierenkranken Patienten so gering wie möglich gehalten werden. Die lebensnotwendige Phosphatbindung muss Teil eines adhärenzfördernden Gesamtkonzeptes sein, das auch einen ausgeglichenen Vitaminhaushalt einschließt.

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Wissenschaft, Praxis, Innovation

TNF-alpha-Blocker in der Therapie der Rheumatoiden Arthritis

 

Wiesbaden (7. Mai 2015) - Tumornekrosefaktor (TNF)-alpha-Blocker haben neue Maßstäbe in der Behandlung chronisch-inflammatorischer Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis (RA) gesetzt. Aktuelle Behandlungskonzepte zielen im Sinne des Treat-to-Target-Grundsatzes auf das Erreichen der klinischen Remission.1,2 Die anfängliche Skepsis gegenüber der TNF-alpha-Therapie ist der langjährigen Erfahrung mit dem Ergebnis eines guten Wirksamkeits- und Sicherheitsprofils gewichen.3 Mit der Kombination aus Adalimumab (HUMIRA®) und Methotrexat (MTX) ist es heute möglich, über eine langanhaltende klinische Remission hinaus, die umfassende Krankheitskontrolle zu erreichen.4 Dabei scheint sich der frühe Einsatz von TNF-alpha-Blockern besonders günstig auf die Eindämmung der Krankheitsaktivität auszuwirken.5,6 Parallel wird daran geforscht, die Therapie weiter zu optimieren. Die CONCERTO-Studie7 zur Reduktion von MTX in der Kombinationstherapie mit Adalimumab hat hier neue Erkenntnisse geliefert. Aufgrund ihrer herausragenden Stellung im Entzündungsgeschehen ist der Einsatz von TNF-alpha-Blockern in besonders vielen Indikationen wirksam.8 Die Erforschung des Zytokins TNF-alpha dauert indes an. An weiteren Zulassungen wird gearbeitet.

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Packshot Vitango. Photo: Schaper & BrümmerAdaptogene Effekte eines pflanzlichen Arzneimittels

Stressbedingte Symptome wirksam behandeln

 

Berlin (6. Mai 2015) - Permanente Erreichbarkeit, Multitasking, immer höhere Anforderungen, ständig unter Zeit- und Leistungsdruck stehen – Stress ist für viele Menschen ein allgegenwärtiger Begleiter im Berufs- aber auch im Privatleben. Zahlreiche Umfragen und Studien aus der jüngsten Vergangenheit zeigen: Übermäßiger Stress belastet Millionen von Menschen. Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse (2013) empfinden sich etwa 50 Prozent der Männer und über 60 Prozent der Frauen als „gestresst“. Besonders häufig betroffen ist die so genannte Sandwich-Generation. 80 Prozent dieser Menschen zwischen 36 und 45 Jahren fühlen sich unter Druck, kümmern sie sich doch oft gleichzeitig um Beruf, Kinder und die eigenen Eltern.

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Abb. 1: In einem sehr komplexen Verfahren wird aus den Blättern des Ginkgo-biloba der Spezialextrakt EGb 761® gewonnen. Bildquelle: istock.comFaszination Ginkgo: 50 Jahre Tebonin®

 

                                    • 250 Millionen Jahre Evolution
                                    • 50 Jahre Forschung und erfolgreiche Anwendung
                                    • Tebonin® feiert Geburtstag
                                    • Eine fiktive Diskussionsrunde mit Zeitzeugen zu einem besonderen Geburtstag

 

Herr Ginkgo, Sie sahen die Dinosaurier kommen und vergehen, Sie haben als einziger Vertreter Ihrer Familie die harte Auslese der Evolution überlebt – fühlen Sie sich manchmal auch einsam?

 

Der Baum: Ich bin mir durchaus bewusst: Ja, ich bin ein Eigenbrötler, nicht nur wegen der langen Ahnenreihe meiner Familie und Anverwandter, die in der Tat mindestens 250 Millionen Jahre zurückreicht. Meine Widerstandskraft, meine Biologie und Biochemie sind in aller Bescheidenheit einzigartig. Ich bin das letzte lebende Verbindungsglied zwischen den Farnen mit ihrer archaischen Form der Fortpflanzung und den eigentlichen Samenpflanzen: Meine Frau verbreitet keine Sporen und sie trägt keine Samen, auf ihr wächst eine Zwischenform, die Samenanlage. Die gibt es nur noch bei uns. Daher bilden wir im botanischen System nicht nur eine eigene Gattung, nein, auch eine eigene Familie, Ordnung, Klasse.

Nicht so einmalig ist übrigens unsere Zweihäusigkeit, also dass es von uns Männlein und Weiblein gibt.

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