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03 | 05 | 2016
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Deutscher Anästhesiekongress vom 14. bis 16. April 2016 in Leipzig

Medizinische Einsatzteams in Krankenhäusern können Notfälle vermeiden

Leipzig (14. April 2016) – In Deutschland etablieren sich zunehmend Medizinische Einsatzteams (MET) in Krankenhäusern. Sie sollen dafür sorgen, dass Notfälle erst gar nicht entstehen. Schon vor der Operation wird von diesen Teams abgeschätzt, wie hoch das individuelle Risiko für den Patienten ist. Nach dem Eingriff werden zudem relevante intraoperative Veränderungen von Kreislauf, Blutverlust und Lungenfunktion ausgewertet. Das alles mit dem Ziel, früh reagieren zu können, sollte sich der Gesundheitszustand verschlechtern. MET sind ein wichtiger Baustein der Patientensicherheit, dessen Nutzen durch viele internationale Studien belegt wurde. Erfolgreich eingesetzt werden sie derzeit beispielsweise an den Universitätskliniken in Bonn, Dresden, Mainz und Münster sowie am Klinikum St. Marien in Amberg. „Unser Ziel ist es, in Deutschland eine präventive Intensivmedizin zu etablieren, um Notfälle von Anfang an zu vermeiden. Dabei können MET helfen“, sagt Professor Dr. Frank Wappler, Kongresspräsident des diesjährigen Deutschen Anästhesiekongresses (DAC) in Leipzig.

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Parenterale Ernährung in der Intensivmedizin

Tägliche Supplementation von Mikronährstoffen dringend empfohlen

Unterschleißheim / Bremen (12. April 2016) – Am Rande des diesjährigen intensivmedizinischen Kongresses in Bremen diskutierten am 25. Februar 2016 Experten über Proteine und Mikronährstoffe bei der parenteralen Ernährung in der Intensivmedizin. Intensivpatienten haben in der Regel einen deutlich höheren indikationsabhängigen Bedarf an Nährstoffen. Dieser muss adäquat gedeckt, mögliche hohe Verluste durch entsprechende Supplementation frühzeitig ausgeglichen und ein bereits vorliegender Mangel behoben werden.

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Behandlung des akuten Schlaganfalls

Neue Leitlinie empfiehlt Kombination aus Lyse und Katheter

Berlin (12. April 2016) – Das mechanische Entfernen von Blutgerinnseln im Gehirn mit einem Katheter (Thrombektomie) setzt sich in Deutschland durch. Die bahnbrechende neue Methode kann schwere Behinderungen nach einem schweren Schlaganfall vermeiden, indem sie eine verstopfte Hirnarterie von einem Blutgerinnsel (Thrombus) befreit. Eine neue Leitlinie empfiehlt in bestimmten Fällen eine Kombination aus bewährter Thrombolyse mit einem Medikament und der mechanischen Methode mittels Katheter. Die Thrombektomie soll möglichst schnell möglichst vielen Patienten zugutekommen. Dafür habe sich eine enge Zusammenarbeit von Stroke Units und Neurovaskulären Zentren bewährt, teilen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) mit. Zudem bieten Neuroradiologen, die den Kathetereingriff vornehmen, bereits verstärkt zertifizierte Fortbildungen an.

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Zukunftsweisende Forschung, leistungsstarker Produktionsstandort und hochwertige Arzneimittelversorgung

Ergebnisse des Pharmadialogs vorgestellt

Berlin (12. April 2016) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Sontowski haben heute in Berlin zusammen mit Vertretern der pharmazeutischen Industrie, der Wissenschaft und der Forschung sowie der Gewerkschaft IG BCE die Ergebnisse des „Pharmadialogs“ vorgestellt.

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Jobmotor Pflege

BDH fordert Aufwertung der Pflegeberufe

Bonn (12. April 2016) - Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. steht Deutschlands Arbeitsmarkt vor einem demografisch befeuerten Jobboom. Würden heute die richtigen Weichenstellungen gewählt, könne das Land das Gute mit dem Nützlichen verbinden und über eine qualitative Aufwertung der Pflegeberufe auf der einen Seite den wachsenden Pflegebedarf abbilden und auf der anderen Seite für Dynamik auf dem Arbeitsmarkt sorgen, so die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

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Teilzeitarbeit in Gesundheit und Pflege

IAT untersuchte Mobilisierung von Arbeitszeitreserven

Gelsenkirchen (11. April 2016) - Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in der Gesundheits- und Krankenpflege arbeitet in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung. Wäre die Aufstockung von Teilzeitstellen eine Möglichkeit den Fachkräftemangel in der Pflege abzufedern? In einer aktuellen Studie hat das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) untersucht, ob und welche Arbeitskraftreserven im Pflegebereich mobilisiert werden könnten.

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Woche fuer das LebenWoche für das Leben: Sterben in Würde

Wie wir mit unseren sterbenskranken Alten umgehen ist ein Indikator für die Humanität unserer Gesellschaft

                                      • Ein Beitrag von Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland

Berlin (8. April 2016) - Mit der vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz gemeinsam getragenen Aktion „Woche für das Leben“ leisten die großen Kirchen seit mehr als 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens. 2016 findet sie vom 9.-16. April statt und steht unter der Überschrift „Alter in Würde“. In diesem Namensbeitrag fordert Ulrich Lilie, Präsident von Diakonie Deutschland diese Würde bis ans Lebensende.

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Rote-Hand-Brief zu den BCR-ABL Tyrosinkinaseinhibitoren

Risiko einer Hepatitis-B-Reaktivierung

Bonn (8. April 2016) - Die Firmen Novartis Pharma GmbH, Bristol-Myers Squibb, Pfizer Pharma und ARIAD Pharmaceuticals informieren über das Risiko einer Hepatitis-B-Reaktivierung nach Anwendung von BCR-ABL Tyrosinkinaseinhibitoren und die Notwendigkeit der Untersuchung von Patienten auf Hepatitis-B-Viren vor Behandlungsbeginn.

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Bad Boller Reanimationsgespräche 2016

Reanimation geht jeden etwas an!

Bad Boll (8. April 2016) – Das Überleben nach Herz-Kreislauf-Stillstand wird von vier Faktoren bestimmt: dem Zeitfenster ohne Herzdruckmassage, dem reibungslosen Funktionieren der Rettungskette, der bestmöglichen Behandlung nach Wiederbelebung und der stetigen Verbesserung der Reanimationsmaßnahmen. Daran beteiligt sind nicht nur Rettungsdienste, Feuerwehr und Ärzte. Dazu gehören auch Laien, Politiker, Juristen, Arbeitgeber, Kostenträger, Schulen oder Städte und Landkreise. Denn eine Verbesserung des gesamten Systems, weit über die Grenzen der „klassischen“ Rettungskette hinaus, erhöht die Überlebensrate nach plötzlichem Herztod deutlich.

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Abb.: Virtuelle Spinne im Rahmen einer Expositionstherapie. Photo: Andreas RuiderArachnophobie

Angst lässt Spinnen größer wirken. Expositionstherapie kann Verzerrungen korrigieren

Regensburg (8. April 2016) - Menschen, die an Arachnophobie (Spinnenangst) leiden, überschätzen die Größe von Spinnentieren. Denn die Betroffenen können die angstbezogene visuelle Information nicht angemessen verarbeiten. Dies hat ein Team von Forschern der Universitäten in Regensburg und Würzburg und der Brown University (USA) erstmals nachgewiesen. Die Wissenschaftler konnten auch zeigen: Durch eine Expositionstherapie, bei der sich die Patientinnen und Patienten ihren Ängsten in einer sicheren Umgebung stellen, können die verzerrten Größeneinschätzungen korrigiert werden. Die Ergebnisse der Forscher wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Biological Psychology“ veröffentlicht (DOI: 10.1016/j.biopsycho.2016.03.005).

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Anpfiff zur Aufklärung am Weltgesundheitstag 2016: „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“. Der diesjährige Weltgesundheitstag – 7. April 2016 – stellte erstmals die Prävention und Behandlung von Typ-­2-­Diabetes in den Mittelpunkt. An diesem Tag startete die bundesweite Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Schwerin. Seit über zehn Jahren informiert Sanofi gemeinsam mit mehr als 20 Partnern über Prävention, Früherkennung und eine bestmögliche Versorgung von Menschen mit Diabetes. „Ein nachhaltiges Engagement ist erforderlich, um die dramatischen Erkrankungszahlen zu reduzieren und die Situation von Menschen mit Diabetes zu verbessern“, betonte Beate Schlupp, Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-­Vorpommern. Photo und Copyright: Tom MillerAnpfiff zur Aufklärung am Weltgesundheitstag 2016

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

Schwerin (7. April 2016) - Der diesjährige Weltgesundheitstag – 7. April 2016 – stellte erstmals die Prävention und Behandlung von Typ-­2-­Diabetes in den Mittelpunkt. An diesem Tag startete die bundesweite Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Schwerin. Seit über zehn Jahren informiert Sanofi gemeinsam mit mehr als 20 Partnern über Prävention, Früherkennung und eine bestmögliche Versorgung von Menschen mit Diabetes. „Ein nachhaltiges Engagement ist erforderlich, um die dramatischen Erkrankungszahlen zu reduzieren und die Situation von Menschen mit Diabetes zu verbessern“, betonte Beate Schlupp, Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-­Vorpommern.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene

„Unseren Patienten Vertrauen in die hygienische Sicherheit der medizinischen Versorgung geben“

Berlin (7. April 2016) - Unter diesem Motto steht der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene vom 10. bis 13. April 2016 in Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene ist die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft mit ihren 950 Mitgliedern zum Thema Hygiene in der medizinischen Versorgung.

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Weltgesundheitstag

Europäische Initiative zur Eindämmung von Typ-1-Diabetes

Neuherberg (7. April 2016) - Die flächendeckende Einführung einer Risikobestimmung für Typ-1-Diabetes bei Neugeborenen ist das Ziel von GPPAD (Global Platform for the Prevention of Autoimmune Diabetes). Die europäische Initiative möchte im nächsten Schritt den ermittelten Risikopersonen eine antigen-basierte Therapie zur Verhinderung der Krankheit anbieten. Das Modell könnte auch zur Behandlung weiterer Kinderkrankheiten, insbesondere Autoimmunerkrankungen und Allergien dienen.

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Neuer Infoflyer des G-BA

Was die Qualitätsberichte der Krankenhäuser bieten und wie sie sich nutzen lassen

Berlin (7. April 2016 ) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) stellt auf seiner Website einen neuen Informationsflyer (140.9 kB, PDF) zur Verfügung, der die grundlegenden Informationen zur Nutzung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser kurz zusammenfasst. Er richtet sich an Patientinnen und Patienten mit allgemeinem Informationsinteresse, ermöglicht einen einfachen Einstieg in das Thema und beantwortet die Fragen, wozu Qualitätsberichte dienen, welche Informationen sie liefern und wo diese zu finden sind.

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DBfK

Klinikpatienten brauchen mehr Pflegepersonal – jetzt!

Berlin (7. April 2016) - Nach dem Deutschen Ethikrat am Dienstag fordert heute auch die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene eine erhebliche Verbesserung des Pflegepersonalschlüssels auf den Krankenhaus-Stationen. Beide Organisationen stellen sich damit an die Seite der Pflegeberufsverbände, die eben dies seit vielen Jahren anmahnen – bisher vergeblich. „Niemand kann mehr bestreiten, dass die pflegerische Versorgungssituation in deutschen Kliniken mangelhaft und die Patientensicherheit nicht gewährleistet ist, dass seit Jahren eine implizite Rationierung von Pflege stattfindet.

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3D-Reise durch den Körper im Kampf gegen den Krebs: Hightech-MVZ installiert erstes PET/MR in Berlin. Was lange Zeit als Zukunftsvision galt, ist nun für Berliner Krebspatienten Realität geworden: Mit der heutigen Einweihung der innovativen PET/MR-Installation am DTZ am Frankfurter Tor werden die Möglichkeiten der modernen Krebs- und Alzheimerdiagnostik maßgeblich erweitert. Mit höchster Präzision können selbst winzige Krankheitsherde im gesamten Körper dreidimensional in einem frühen Stadium visualisiert werden. Eine solche punktgenaue Diagnostik von selbst schwierig darzustellenden Organen ebnet den Weg für eine auf den Patienten angepasste Therapie. Und je früher diese erfolgt, desto größer die Heilungschancen. Abb.: SIEMENS Biograph mMR. Photo: Siemens AG3D-Reise durch den Körper im Kampf gegen den Krebs

Hightech-MVZ installiert erstes PET/MR in Berlin

Berlin (7. April 2016) - Was lange Zeit als Zukunftsvision galt, ist nun für Berliner Krebspatienten Realität geworden: Mit der Einweihung der innovativen PET/MR-Installation am DTZ am Frankfurter Tor werden die Möglichkeiten der modernen Krebs- und Alzheimerdiagnostik maßgeblich erweitert. Mit höchster Präzision können selbst winzige Krankheitsherde im gesamten Körper dreidimensional in einem frühen Stadium visualisiert werden. Eine solche punktgenaue Diagnostik von selbst schwierig darzustellenden Organen ebnet den Weg für eine auf den Patienten angepasste Therapie. Und je früher diese erfolgt, desto größer die Heilungschancen.

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Parkinson-Krankheit: Neue Leitlinie für Diagnostik und Therapie veröffentlicht

Berlin (6. April 2016) – Rechtzeitig vor dem Welt-Parkinson-Tag am 11. April veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) nach vierjähriger Arbeit heute die vollständig überarbeitete und erweiterte S3-Leitlinie „Idiopathisches Parkinson-Syndrom“ (IPS). Systematisch entwickelt, wissenschaftlich begründet und praxisorientiert stellt sie einen bedeutenden Fortschritt für die rund 200.000 Patienten dar, die in Deutschland von der neurodegenerativen Krankheit betroffen sind.

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Angehörige können durch Unterstützung von paartherapeutischen Übungen den Alltag mit einem demenziell erkrankten Partner besser meistern

Demenz betrifft auch den Partner

Berlin (6. April 2016) - Demenzielle Erkrankungen belasten nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren soziales Umfeld erheblich. Das Fortschreiten der Krankheit stellt vor allem pflegende Partner vor große Herausforderungen. Erschöpfungszustände und Beziehungskonflikte können die Folgen sein. Dass durch gemeinsames Training mit dem demenzkranken Partner das eigene Befinden verbessert und die Beziehung entlastet werden kann, zeigen die Ergebnisse einer neuen ZQP-Untersuchung, dem sogenannten Dyadem-Projekt des ZQP und der Universität Potsdam.

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Abb.: Das Minisensorsystem im zukünftigen Einsatz: Der Messfühler wird im Ohr befestigt und ein Smartphone übermittelt die Daten an einen Rechner, der die Signale auf epileptische Anfälle hin auswertet. © Foto: Rainer Surges Projekt „EPItect“

Minisensor soll bei epileptischen Anfällen warnen

Bonn (6. April 2016) - Für Epilepsie-Patienten und behandelnde Ärzte ist es bislang eine Herausforderung, ohne stationäre Aufzeichnungsgeräte die Häufigkeit und Schwere von epileptischen Anfällen richtig einzuschätzen. Ein Konsortium, das von Epileptologen des Universitätsklinikums Bonn koordiniert wird, entwickelt nun ein mobiles Sensorsystem, das Anfälle erkennt. Über einen Warnruf sollen dann Angehörige oder behandelnde Ärzte zur Hilfe herbeigeholt werden. Das Projekt „EPItect“ wird vom Bundesforschungsministerium in den nächsten drei Jahren mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Bei der Umsetzung erhält das Konsortium Unterstützung durch den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.

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Bundeskabinett

Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen

Berlin (6. April 2016 ) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf einer Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen ("BIS 2030 - Bedarfsorientiert, Integriert, Sektorübergreifend") beschlossen. Die vom Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam vorgelegte Strategie wird nun Bundestag und Bundesrat zugeleitet.

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Medtronic “Micra”

FDA approves first leadless pacemaker to treat heart rhythm disorders

Atlanta, Ga., USA ( April 6, 2016 ) - The U.S. Food and Drug Administration today approved the first pacemaker that does not require the use of wired leads to provide an electrical connection between the pulse-generating device and the heart. While the Micra Transcatheter Pacing System works like other pacemakers to regulate heart rate, the self-contained, inch-long device is implanted directly in the right ventricle chamber of the heart.

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Abb.: Das Team des Forschungsprojekts „Umgang mit Krankheit in der Familie“. Photo: AppelhansWelche Aufgaben übernehmen Kinder in der Familie, wenn jemand chronisch krank wird?

Repräsentative Umfrage: Forschungsprojekt „Umgang mit Krankheit in der Familie“

Witten / Herdecke (5. April 2016) - Pflegewissenschaftler der Universität Witten/Herdecke wollen im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erforschen, wie Familien ihren Alltag regeln, wenn jemand in der Familie krank wird. Krebs, Multiple Sklerose, Rheuma, Depression - wenn Eltern chronisch krank sind, können sie oft nicht mehr einkaufen, kochen oder putzen. Da springen dann die Kinder ein und übernehmen manchmal auch Teile der Pflege. „Wir wissen weder für Nordrhein-Westfalen noch für ganz Deutschland, wie viele Familien von Krankheit betroffen sind und ebenso wenig, welche Unterstützung sie benötigen“, beklagt Jun.-Prof. Dr. Sabine Metzing die Ausgangslage. „Aus Österreich ist bekannt, dass in der Gruppe der fünf- bis 18jährigen 3,5 Prozent bei Krankheit zuhause mithelfen, wenn wir das auf Deutschland übertragen, wären hier rund 270.000 Minderjährige regelmäßig zuhause eingespannt. Aber wie gesagt: Wir können nur schätzen!“

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Deutscher Ethikrat fordert

Patientenwohl als Maßstab für das Krankenhaus verankern

Berlin (5. April 2016) - In seiner heute veröffentlichten Stellungnahme legt der Deutsche Ethikrat Empfehlungen für eine am Patientenwohl orientierte Ausgestaltung der Krankenhausversorgung vor. Die Krankenhausversorgung ist seit Jahrzehnten Gegenstand kontroverser politischer Debatten. Sie entzünden sich etwa an der allgemeinen Kostenentwicklung im Gesundheitswesen, an Innovationen in der Medizin, an veränderten Erwartungshaltungen der Patienten und an der demografischen Entwicklung. Der zunehmende ökonomische Druck, insbesondere auch auf den Krankenhaussektor, wirft zunehmend Fragen nach dem leitenden normativen Maßstab der Krankenhausversorgung auf.

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HER2-positives metastasiertes Mammakarzinom

Erfahrungen mit Kadcyla in der Second-Line: Überlebensvorteil bei hoher Lebensqualität

Frankfurt am Main (5. April 2016) - Kadcyla® (Trastuzumab Emtansin) ist die derzeit wirksamste Second-Line-Therapie für Frauen mit HER2-positivem metastasiertem Mammakarzinom. Das belegen die Daten der EMILIA-Studie: In der Zulassungsstudie lebten die Patientinnen median 5,8 Monate länger, wenn sie Trastuzumab Emtansin anstelle der Kombination Capecitabin plus Lapatinib erhielten.1 Im Rahmen eines Pressegesprächs berichteten Prof. Dr. Diana Lüftner, Berlin, und Prof. Dr. Jens Huober, Ulm, anhand konkreter Patientinnen-Beispiele von ihren Erfahrungen aus der klinischen Praxis.

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GKV-Spitzenverband

Schrittweise Marktzulassung bei Arzneimitteln: Prinzip Hoffnung darf Prinzip Sicherheit nicht verdrängen

Berlin (4. April 2016) - Auf europäischer Ebene wird derzeit diskutiert, den Zulassungsprozess von neuen Arzneimitteln deutlich zu verkürzen und dafür bisherige Zulassungsstandards für Hersteller zu senken. Vor allem Patienten mit schweren Erkrankungen und fehlenden Therapieoptionen sollen von einem früheren Zugang profitieren, argumentieren Unterstützer dieser Pläne. Aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherung ist jedoch Vorsicht geboten: „So verständlich die Hoffnung auf Heilung oder Linderung einer Krankheit durch neue Arzneimittel ist, sie darf nicht mit einer partiellen Abkehr vom Grundsatz Sicherheit als Bedingung für die Marktzulassung erkauft werden“, warnt Johann-Magnus v. Stackelberg, stv. Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes.

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RKI

Nationaler Pandemieplan überarbeitet

Berlin (4. April 2016) - Das Robert Koch-Institut hat den Wissenschaftlichen Teil des Nationalen Influenza-Pandemieplans überarbeitet und veröffentlicht. Bei der Überarbeitung des zuletzt 2007 aktualisierten Teils wurde das Robert Koch-Institut vom "Expertenbeirat Influenza" unterstützt. Der Wissenschaftliche Teil (Teil II) fasst den Stand des Wissens zusammen, bewertet die verfügbare Evidenz und dient als fachliche Grundlage für Entscheidungen über Maßnahmen zur Vorbereitung und im konkreten Pandemiefall. Teil I zu Strukturen und Maßnahmen wird derzeit von Bund und Ländern erarbeitet. Teil I gibt einen Rahmen vor, der die Grundlage für die Pandemiepläne der Länder und die Ausführungspläne der Kommunen bildet.

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Videos Deutscher Pflegetag 2016

Berlin (4. April 2016) - Unter den folgenden Links sind die brandneuen Videos zum Deutschen Pflegetag auf der Website des Deutschen Pflegetages und dem Youtube Channel eingebunden:

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Genvoya bei HIV-Infektion

Bei einigen erwachsenen Patienten überwiegen positive Effekte, bei anderen negative

 

  • Für Jugendliche sowie vorbehandelte Erwachsene mit Umstellungsindikation fehlen Daten

 

Köln (1. April 2016) - Die Fixkombination aus den Wirkstoffen Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofoviralafenamid ist unter dem Handelsnamen Genvoya seit November 2015 als Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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Bronchialkarzinom

Zusatznutzen von Crizotinib zur Erstbehandlung nicht belegt

 

  • Kontrollarm der einzigen Studie bildet zweckmäßige Vergleichstherapie nicht adäquat ab

 

Köln (1. April 2016) - Seit 2012 steht der Wirkstoff Crizotinib (Handelsname Xalkori) Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem nicht kleinzelligem Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) zur Verfügung, die eine hohe Aktivität des Enzyms anaplastische Lymphomkinase (ALK) aufweisen und bereits mit einer anderen Therapie vorbehandelt sind. Im November 2015 wurde die Zulassung auf die Erstlinienbehandlung erweitert.

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IQWiG

Efmoroctocog alfa bei Hämophilie A: Zusatznutzen nicht belegt

 

  • Studienpool unvollständig, Angaben zu den Ergebnissen unzureichend

 

Köln (1. April 2016) - Efmoroctocog alfa (Handelsname Elocta) ist seit November 2015 für Personen mit Hämophilie des Typs A zugelassen, die häufig auch als „Bluterkrankheit“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet, und zwar sowohl für die Prophylaxe als auch für eine anlassbezogene Behandlung. Ein solcher Zusatznutzen ist aus dem Dossier jedoch nicht ableitbar, da es keine der Fragestellung angemessenen Studiendaten enthält.

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IQWiG

Sacubitril/Valsartan bei chronischer Herzinsuffizienz: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

  • Vorteil bei Sterblichkeit, Klinikeinweisungen und Lebensqualität
  • Nachteil bei nicht schweren Nebenwirkungen

 

Köln (1. April 2016) - Die Fixkombination aus Sacubitril und Valsartan (Handelsname: Entresto) ist seit November 2015 für Erwachsene mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz zugelassen, bei denen die Pumpfunktion (Ejektionsfraktion), eingeschränkt ist. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Kardiogener Schock: Überlebenschancen werden besser

 

Mannheim (1. April 2016) - Die Akut-Sterblichkeit von Patienten im kardiogenen Schock konnte in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesenkt werden. Dennoch haben Menschen, die beispielsweise infolge eines Herzinfarkts in diesen lebensbedrohlichen Zustand geraten, nach wie vor ein hohes Risiko, zu versterben. Eine sofortige Katheterintervention hat höchste Priorität, betonten Experten bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Lebensrettende Pumpen und „Kunstherzen“

 

Mannheim (1. April 2016) – Mechanische Pumpen, die die Funktion des Herzens ganz oder zumindest teilweise übernehmen, sind längst keine Utopie mehr. Sie kommen auf Intensivstationen zum Einsatz, um beispielsweise Patienten nach einem Herzinfarkt über die ersten, kritischen Tage zu bringen. Mit Kunstherzen können schwer Herzkranke mehrere Jahre leben, berichten Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.

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Kein Nobelpreis für die Pioniere der Anästhesiologie

 

Düsseldorf (31. März 2016) - Verjährt und wissenschaftlich umstritten: Düsseldorfer Medizinhistoriker klären auf, warum die bahnbrechenden Entdeckungen zur Schmerzfreiheit nie ausgezeichnet wurden. Seit 115 Jahren wird der Nobelpreis für Medizin und Physiologie vergeben. Bislang wurden 210 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechenden Entdeckungen in der medizinischen Grundlagenforschung und der klinischen Wissenschaft, z.B. in der Chirurgie, ausgezeichnet. Die Anästhesiologie ging dagegen immer leer aus, obwohl die rasante Entwicklung der Medizin in den vergangenen 150 Jahren ohne Narkose und Lokalanästhesie und die Schmerzfreiheit von Operationen nicht möglich gewesen wäre.

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Abb.1: Test im Bewegungslabor. Photo: ZHAWSoft-Exoskelett

Forschende entwickeln intelligente Leggins

 

Zürich, Schweiz (30. März 2016) - ZHAW-Forschende aus den Bereichen Technik und Gesundheit entwickeln zusammen mit europäischen Partnern ein Soft-Exoskelett für Menschen, die beim Gehen beeinträchtigt sind. Das verwendete Material soll lernfähig sein und sich je nach Bewegungsablauf mehr oder weniger versteifen. Wer aufgrund eines Schlaganfalles oder von Geburt an beim Gehen beeinträchtigt ist, kann heut-zutage mittels Stützstrukturen wieder besser laufen. Doch diese meist schweren und unflexiblen Konstruktionen passen sich oft nur einem Teil des Bewegungsablaufes an. Deshalb entwickeln ZHAW-Forschende zusammen mit europäischen Partnern eine Stützstruktur, welche sich je nach Bewegung versteift oder weich wird.

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Medizintechnikunternehmen: Über 25 Milliarden Euro Umsatz. Der Gesamtumsatz der produzierenden Medizintechnikunternehmen (mit über 20 Beschäftigten) legte in Deutschland im Jahr 2015 um 11,6 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro zu (Quelle: Spectaris, Wirtschaftsstatistik 2015). Der Inlandsumsatz stieg um fast 13 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz stieg 2015 um 11 Prozent auf insgesamt 19,2 Milliarden Euro. Der Exportanteil lag damit wie im Vorjahr bei 68 Prozent. Begründet werden die starken Steigerungen 2015 mit Nachholeffekten im Inland, dem schwachen Eurokurs, den niedrigen Ölpreisen und einer gestiegenen Nachfrage in den Schwellenländern. Photo und Copyright: ST.JUDE Medical GmbH.jpgMedizintechnikunternehmen

Über 25 Milliarden Euro Umsatz

 

Berlin (29. März 2016) - Der Gesamtumsatz der produzierenden Medizintechnikunternehmen (mit über 20 Beschäftigten) legte in Deutschland im Jahr 2015 um 11,6 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro zu (Quelle: Spectaris, Wirtschaftsstatistik 2015). Der Inlandsumsatz stieg um fast 13 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz stieg 2015 um 11 Prozent auf insgesamt 19,2 Milliarden Euro. Der Exportanteil lag damit wie im Vorjahr bei 68 Prozent. Begründet werden die starken Steigerungen 2015 mit Nachholeffekten im Inland, dem schwachen Eurokurs, den niedrigen Ölpreisen und einer gestiegenen Nachfrage in den Schwellenländern.

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Abb.: Ein Schlaganfall führt häufig zu einer räumlichen Wahrnehmungsstörung. Diese fällt wesentlich schwächer aus, wenn die Kommunikation zwischen linker und rechter Gehirnhälfte intensiv ist. Photo und Copyright: Uniklinik FreiburgPatienten mit Neglect

Heilungsverlauf nach Schlaganfall früh vorhersagbar

 

Freiburg (24. März 2016) - Welche Patienten nach einem Schlaganfall langfristig besonders viel Unterstützung benötigen, konnten Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg jetzt bereits in den ersten Tagen nach dem Schlaganfall ermitteln. Mit Hilfe bildgebender Verfahren untersuchten sie die Hirnaktivität bei 34 Patienten mit rechtsseitig schwerem Schlaganfall. Dabei zeigte sich: Je aktiver die Zellen im rechten Aufmerksamkeitszentrum des Gehirns waren, desto besser war auch die langfristige Gesamterholung. Zudem erholten sich Patienten besonders gut von einer als Neglect bezeichneten räumlichen Wahrnehmungsstörung, wenn links das Areal besonders aktiv war, das rechts geschädigt wurde.

 

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Abb.: Moleküle im Blut sollen Ärzten künftig verraten, ob ein Mensch an Tuberkulose erkranken wird. Photo und Copyright: MPG/J.SteengardBiomarker sollen in Zukunft das Ausbruchsrisiko einer Tuberkulose voraussagen können

Bluttest für Tuberkulose

 

Berlin (24. März 2016) - Sie ist zusammen mit Aids eine der Infektionskrankheiten mit der weltweit höchsten Sterberate. Die Rede ist von Tuberkulose, an der jedes Jahr zwischen 1,5 und zwei Millionen Menschen sterben. Doch nicht jeder, der mit dem Bakterium infiziert ist, entwickelt auch eine Tuberkulose: Bei weniger als zehn Prozent der Infizierten bricht die Krankheit tatsächlich aus. Ein internationales Wissenschaftlerteam, an dem auch Forscher des Max-Planck Instituts für Infektionsbiologie in Berlin beteiligt waren, hat nun einen Tuberkulosetest entwickelt, der einen Ausbruch der Krankheit bei Infizierten zuverlässig voraussagen kann. Durch diesen Test können zukünftig Ärzte den Verlauf der Krankheit abschätzen und frühzeitig mit einer medizinischen Versorgung beginnen.

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Rote-Hand-Brief zu Zydelig® (Idelalisib)

Einschränkungen für die Anwendung

 

Bonn (24. März 2016) - Die Firma Gilead Sciences GmbH informiert über vorläufige Empfehlungen zu Einschränkungen der Anwendung. Idelalisib sollte nicht als Erstlinientherapie bei Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), bei denen eine 17pDeletion oder eine TP53 Mutation vorliegt, angewendet werden. Bei CLLPatienten mit 17pDeletion oder TP53Mutation, die Idelalisib bereits als Erstlinientherapie erhalten, ist die Entscheidung, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll, nach einer sorgfältigen, individuellen Abwägung des NutzenRisikoVerhältnisses zu treffen.

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Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Errichtung eines Transplantationsregisters

"Transplantationsregister verbessert die Versorgung und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten"

 

Berlin (23. März 2016) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung eines Transplantationsregisters beschlossen. Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates und soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.

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Abb.: Bild: links: Durch ein Blutgerinnsel (Pfeil) wird ein großer Bereich des Gehirns von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten. Rechts: Wiedereröffnetes Gefäß nach Entfernen des Gerinnsels mittels Stent. Photo und Copyright: Universitätsklinikum FreiburgSchlaganfall-Therapie

Zeitfenster für neue Kathetertechnik oft größer als gedacht

 

Freiburg (22. März 2016) - Die Hirnschädigung nach einem Schlaganfall nimmt nicht zwangsläufig mit der Zeit zu. Das haben nun Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gezeigt. Sie werteten Daten von Patienten aus, die eine bis sechs Stunden zuvor einen schweren Schlaganfall erlitten hatten. Wichtiger als die verstrichene Zeit war offensichtlich eher, wie gut die betroffenen Gehirnbereiche über kleinere Arterien mit Blut versorgt wurden. Das erklärt auch, weshalb mit einer mechanischen Entfernung des Blutgerinnsels bis zu sechs Stunden und im Einzelfall auch deutlich länger gute Behandlungserfolge erzielt werden. Die Studie erschien in der Februarausgabe der Fachzeitschrift Clinical Neuroradiology.

 

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Ergebnisse des Surveys 2015 und Trends

Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland

 

Köln (22. März 2016) - Die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland ist insgesamt weiterhin rückläufig. Das belegen die neuen Ergebnisse der repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2015“ zur Verbreitung von Glücksspielen und damit assoziierten Problemen. Die Ergebnisse bestätigen den Trend, der sich auch in den vorangegangenen Befragungen abzeichnete.

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Deutscher Ethikrat empfiehlt gesetzliche Regelung der Spende und Adoption überzähliger Embryonen

 

Berlin (22. März 2016) - In seiner heute veröffentlichten Stellungnahme legt der Deutsche Ethikrat Empfehlungen zur gesetzlichen Regelung der Embryospende, Embryoadoption und Übernahme elterlicher Verantwortung vor. Spätestens seit 2013 wird auch in Deutschland die Weitergabe sogenannter überzähliger Embryonen zur Austragung und dauerhaften Übernahme elterlicher Verantwortung durch Dritte praktiziert. Damit sind grundlegende Fragen der Lebens- und Entwicklungschancen von Kindern, elterlicher Verantwortung und familiärer Beziehungen verbunden. Der Deutsche Ethikrat hält es für ethisch geboten, die Rahmenbedingungen für die Embryospende/Embryoadoption gesetzlich festzulegen.

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Nierenersatztherapie

AQUA-Institut zeigt Wege zur besseren Qualitätssicherung auf

 

Göttingen (18. März 2016) - Das AQUA-Institut entwickelte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren, mit dem die Nierenersatztherapie bei Patienten mit chronischem Nierenversagen deutlich verbessert werden könnte. Der entsprechende Bericht wurde im Internet veröffentlicht.

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Weltgipfeltreffen der Nationalen Ethikräte in Berlin

 

Berlin (18. März 2016) - Am 17. und 18. März 2016 war der Deutsche Ethikrat Gastgeber des 11. Global Summit der Nationalen Ethik-/Bioethik-Kommissionen. Bundespräsident Joachim Gauck hielt die Eröffnungsansprache.  Unter dem Motto „Globale Gesundheit – Globale Ethik – Globale Gerechtigkeit“ kamen rund 200 Vertreter Nationaler Ethik/Bioethik-Kommissionen aus ca. 100 Ländern, Mitglieder internationaler Organisationen wie WHO, UNESCO und CIOMS sowie Regierungsvertreter zusammen.

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BfArM: Gadoliniumhaltige Kontrastmittel

Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens

 

Bonn (18. März 2016) - Das BfArM informiert über die Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens zu gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln, die bei der Durchführung von Kernspintomografien (MRT) verwendet werden. Die Kernspintomografie, auch Magnetresonanztomografie (MRT) genannt, ist eine diagnostische Technik zur bildhaften Darstellung der inneren Organe und Gewebe mithilfe von Magnetfeldern und elektromagnetischen Wellen.

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Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe im Bundestag

 

Berlin (18. März 2016) - Der Deutsche Bundestag hat heute (Freitag) in erster Lesung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der Pflegeberufe beraten. Mit dem Gesetzentwurf sollen die Ausbildungen in der Alten-, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer neuen gemeinsamen Ausbildung mit den Berufsabschlüssen Pflegefachfrau und Pflegefachmann zusammengeführt werden. Dadurch werden die Grundlagen für ein Berufsbild "Pflege" geschaffen, das den stetig wachsenden Anforderungen an die Pflege der Zukunft entspricht.

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Gefährliche Erreger wirksam bekämpfen

Bundesrat stimmt neuer Meldepflichtverordnung zum Infektionsschutzgesetz zu

 

Berlin (18. März 2016) - Der Bundesrat hat heute (Freitag) der vom Bundesministerium für Gesundheit vorgelegte IfSG-Meldepflicht-Anpassungsverordnung zugestimmt. Damit werden die Meldepflichten für Antibiotika-resistente Erreger verschärft und eine neue Meldepflicht für sog. Arboviren, z.B. das Zika-Virus, eingeführt. Die Verordnung soll im Mai 2016 in Kraft treten.

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Handbuch zum Internationalen Tag der Pflegenden 2016. Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK e.V., 17.03.2016 (tB)Handbuch zum Internationalen Tag der Pflegenden 2016

 

Berlin (17. März 2016) - Am 12. Mai wird weltweit der Tag der Pflegenden begangen. Zu diesem Anlass ist jetzt das Handbuch 2016 mit umfangreichen Hintergrundinformationen ins Deutsche übersetzt worden und steht ab sofort für Interessierte als Download bereit.

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IQTIG erhält Auftrag zur Entwicklung eines Verfahrens mit planungsrelevanten Qualitätsindikatoren

Qualität der Krankenhäuser wird bedeutsam für die Krankenhausplanung

 

Berlin (17. März 2016) – Das IQTIG hat am 17.03.2016 durch den gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) den Auftrag erhalten, bis zum 31. August 2016 Empfehlungen für Qualitätsindikatoren als Grundlage für eine qualitätsorientierte Krankenhausplanung zu erarbeiten. Hintergrund: Mit dem seit Anfang des Jahres geltenden Krankenhausstrukturgesetz soll erstmals die bundesweite Berücksichtigung der Versorgungsqualität bei der Krankenhausplanung ermöglicht werden.

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Kaffee gegen Parkinson?

 

Göttingen (17. März 2016) - Wissenschaftler des Exzellenzclusters CNMPB an der Universitätsmedizin Göttingen und des Instituts für Molekulare Medizin in Lissabon, Portugal, beschreiben schützenden Effekt von Coffein-ähnlichen Substanzen auf Nervenzellen im Parkinson Modell. Publiziert in der Fachzeitschrift „Cerebral Cortex“. Aktuelle Therapien bei Morbus Parkinson konzentrieren sich aus-schließlich auf die Linderung der Symptome, wie die für diese Erkrankung typischen motorischen Begleiterscheinungen. Eine ursächliche Behandlungsmethode gibt es nach wie vor nicht. Auffällig kurze Schritte, schlurfender Gang, erstarrte Mimik oder Zittern der Hände machen die Parkinson Krankheit in einem frühen Stadium sichtbar.

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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

DBfK fordert zum Equal Pay Day faire Löhne für Pflegefachpersonen

 

München (17. März 2016) - Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – diese immer wieder veröffentlichte frauenpolitische Forderung hat sich nach wie vor nicht eingelöst. Der DBfK setzt sich unvermindert für eine gerechte Bezahlung der Frauen in Pflegeberufen ein und unterstützt damit den Equal Pay Day am 19. März mit dem Motto „Was ist meine Arbeit wert?“, zum Beispiel in München und Dessau / Sachsen-Anhalt.

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Eine Sexualbegleiterin erzählt aus ihrem Alltag, ein Jurist fragt „Gibt es ein Recht auf Sexualität?“ - Tagungsrückblick: Sexualität einen Raum geben. Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Diskussion um sexuelle Bedürfnisse von älteren Menschen noch immer ein Thema, über das man lieber nicht spricht. Dies gilt insbesondere für den Zusammenhang von Sexualität und Demenz. In der professionellen Pflege kann dieses Thema jedoch nicht einfach verschwiegen werden, gehört Sexualität doch zu den Grundbedürfnissen. Aber wie verändert sich unsere Sexualität im Alter? Was bedeutet Demenz für die Intimität in Partnerschaften? Und wie sieht es mit dem Recht auf Sexualität in den Pflegeeinrichtungen aus? Photo: UNI Witten/HerdeckeEine Sexualbegleiterin erzählt aus ihrem Alltag, ein Jurist fragt „Gibt es ein Recht auf Sexualität?“

Tagungsrückblick: Sexualität einen Raum geben

 

Witten (17. März 2016) - Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird, ist die Diskussion um sexuelle Bedürfnisse von älteren Menschen noch immer ein Thema, über das man lieber nicht spricht. Dies gilt insbesondere für den Zusammenhang von Sexualität und Demenz. In der professionellen Pflege kann dieses Thema jedoch nicht einfach verschwiegen werden, gehört Sexualität doch zu den Grundbedürfnissen. Aber wie verändert sich unsere Sexualität im Alter? Was bedeutet Demenz für die Intimität in Partnerschaften? Und wie sieht es mit dem Recht auf Sexualität in den Pflegeeinrichtungen aus?

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Erklärung des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes zur gesundheitlichen Versorgung der Asylbewerber und Flüchtlinge

Einheitliche Regelungen für medizinische Versorgung von Asylbewerbern notwendig

 

Berlin (17. März 2016) - Die nach Deutschland geflüchteten Menschen haben Anspruch auf eine angemessene gesundheitliche Versorgung. Es liegt in gesamtstaatlicher Verantwortung, bundesweit den gleichen Zugang zu den erforderlichen Leistungen sicherzustellen. Angesichts des im Bundesgebiet weiterhin sehr heterogen ausgestalteten Zugangs zur medizinischen Versorgung erneuert der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes seinen bereits im September 2015 an Bund, Länder und Kommunen gerichteten Appell, eine bundesweit geltende Regelung herbeizuführen, die eine einheitliche und angemessene medizinische Versorgung von Asylbewerbern ermöglicht.

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Dabrafenib/Trametinib

Beträchtlicher Zusatznutzen für Männer mit fortgeschrittenem Melanom

 

  • Nachgereichte Studiendaten ermöglichen Quantifizierung
  • Für Frauen unverändert erheblicher Zusatznutzen

 

Köln (17. März 2016) - Dabrafenib (Handelsname Tafinlar) ist seit 2013 zur Behandlung von fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs zugelassen, und zwar bei Erwachsenen mit metastasiertem oder nicht mehr operablem Melanom mit einer BRAF-V600-Mutation. Seit September 2015 ist Dabrafenib für diese Indikation auch in Kombination mit Trametinib (Handelsname Mekinist) zugelassen. In zwei Dossierbewertungen stellte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Ende 2015 fest: Für diese Kombinationstherapie gibt es einen Hinweis auf einen erheblichen Zusatznutzen bei Frauen und auf einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen bei Männern.

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Patienteninformation zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) verfügbar

 

Berlin (17. März 2016) – Auf den Internetseiten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) steht ab sofort eine Patienteninformation zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) zum Download bereit. Das zweiseitige Servicedokument stellt die Grundzüge der medizinischen Versorgung innerhalb der ASV dar. Es wird unter anderem erläutert, wie Patienten Zugang zu diesem Versorgungsangebot erhalten, welche Leistungen das Angebot umfasst und wie das Behandlungsteam zusammengesetzt ist.

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Monatszyklus ohne Beschwerden

Startschuss für die Aufklärungskampagne „Ganz normale Tage“

  • Prominente Botschafterin: TV-Star Janine Kunze

Berlin (17. März 2016) - Bis zu 30 Prozent aller Frauen im reproduktiven Alter leiden unter zu starken oder lang anhaltenden Monatsblutungen (Hypermenorrhoe bzw. Menorrhagie).1,2,3 Oft sind diese Menstruationsstörungen mit Schamgefühlen und Schmerzen verbunden, aufgrund derer die Betroffenen im Alltag stark eingeschränkt sind. Trotz des Leidensdrucks finden sich viele Frauen jedoch mit den Symptomen ab, ohne mit ihrem Arzt darüber zu sprechen.

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Neue Studiendaten belegen

Sativex® kann die durch Spastik eingeschränkte Gangqualität bei MS-Patienten verbessern.1

Düsseldorf (17. März 2016) - Im August 2015 wurde eine unabhängige Studie zu Delta-9-Tetrahydrocannabinol/Cannabidiol (THC/CBD) veröffentlicht, deren Studienziel es war, bei MS-Patienten mit MS-induzierter Spastik unter Medikation von THC/CBD die Gangqualität durch objektive und quantitative Untersuchungen zu messen.1 50-60% der MS-Patienten leiden unter einer Spastik in den unteren Extremitäten, die häufig auch mit Stürzen einhergeht (selbst nach Adjustierung für den EDSS)2. MS-Patienten mit Spastik sind in ihrer Mobilität und Balance signifikant stärker betroffen als MS-Patienten ohne Spastik.3

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Vancomycin Enterocaps. Photo und Copyright: Riemser PharmaMit Weitblick den Therapieerfolg anhaltend sichern

Orales Vancomycin zur Behandlung der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoe

Frankfurt am Main (16. März 2016) – Mehr als 40 % der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoen (CDAD) treten heute außerhalb von stationären Einrichtungen auf.1 Doch damit nicht genug: Auch die Zahl an Therapieversagern und CDAD-Rezidiven nimmt stetig zu. 2-5 Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg überzeugen bei allen Formen der CDAD, auch bei der mehrwöchigen Therapie von Rezidiven. 6 So ermöglicht der Wirkstoff auch über die Initialtherapie hinaus eine wirkungsvolle Behandlung bei multiplen rezidivierenden CDAD-Formen. Basis hierfür ist das sogenannte Pulsschema der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH).7

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Vom BMG gefördertes Evaluationsprojekt zeigt weniger Krankenhaustage und bessere Lebensqualität

Vernetzte Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Göttingen/Berlin (16. März 2016) - Welche Strukturen und Prozesse sorgen für eine bessere Versorgung von psychisch kranken Menschen? Diesen Fragen ging heute eine Konferenz in Berlin nach, auf dem die Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Evaluationsprojekts vorgestellt wurden.

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Seit 2004 erheblich mehr für die Ärzte und weniger für die Pflege

Krankenhausfinanzierung: Pflege hat verloren!

 

Köln (16. März 2016) - Im Jahr 2004 wurde die Krankenhausfinanzierung in Deutschland grundsätzlich umgestellt. Seither gelten diagnosebezogene Fallpauschalen, d.h. Krankenhäuser bekommen heute pro Diagnose und Fall ein definiertes Entgelt. Vor dem Hintergrund dieses sogenannten DRG-Systems hat eine massive Verschiebung beim Personal und den Kosten insbesondere von der Krankenhauspflege auf die Ärzteschaft stattgefunden. Auf diesen Missstand hat Prof. Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin in einem Vortrag hingewiesen.

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BfArM

Risiken durch ungenügend abgesicherte WLAN-/Netzwerkschnittstellen bei Medizinprodukten

 

Bonn (15. März 2016) - Das BfArM nimmt die aktuelle Diskussion um Sicherheitslücken bzw. Hackingangriffe bei IT-Netzwerken in Gesundheitseinrichtungen zum Anlass, Hersteller und Betreiber auch auf Risiken durch ungenügend abgesicherte WLAN- und Netzwerkschnittstellen bei Medizinprodukten hinzuweisen.
Bei Tests konnten Angreifer in Einzelfällen z.B. den nur ungenügend abgesicherten WLAN-Schlüssel auf dem Gerät im Klartext auslesen und infolge dessen die Produkte bis hin zur falschen Abgabe von Medikamenten manipulieren.

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