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30 | 08 | 2015
KrankenPflege-Journal - aktuell
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„Sicherheit im Fokus“

Großes Interesse an aktuellen Zwischenergebnissen zum Dabigatran-spezifischen Antidot

 

  • Boehringer Ingelheim bringt mit Idarucizumab(i) das erste spezifische Antidot für ein orales Nicht-Vitamin-K-bezogenes Antikoagulanz (NOAK) auf den Weg zur Zulassung

 

Ingelheim, 13. Juli 2015 – Boehringer Ingelheim informierte im Rahmen eines Presseworkshops Anfang Juli in Frankfurt am Main unter anderem über den aktuellen Entwicklungsstand des Dabigatran-spezifischen Antidots. Idarucizumab befindet sich derzeit in einem beschleunigten Zulassungsverfahren bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA, der EMA und bei Health Canada. Die Marktzulassung wird noch in 2015 erwartet.

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BfArM

Möglicher Zusammenhang zwischen Hypothermiegeräten und Infektionsrisiko mit Mykobakterien bei der Herzchirurgie

 

Bonn (10. Juli 2015) - Entsprechenden Veröffentlichungen in der Fachliteratur zufolge konnte in der Schweiz erstmals ein Zusammenhang zwischen operierten Patienten mit einer postoperativen Mykobakterium chimaera Infektion und Kontaminationen des Wassers in Hypothermiegeräten (HCU) hergestellt werden [1]. Inzwischen wurden vergleichbare Infektionen bei Patienten, die sich einer Herzoperation unter Verwendung eines Hypothermiegerätes unterzogen hatten, in mehreren EU-Staaten, so auch in Deutschland, bekannt.

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Compliance in der Händehygiene: Wissen ist Silber, Fühlen ist Gold. „Denn sie tun nicht, was sie wissen“ könnte der Titel eines Films zur Compliance in der Händehygiene lauten. Und genau wie der James Dean‐Klassiker wäre er keine Komödie, sondern eine Tragödie. Die Händedesinfektion gilt als wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen sogenannten nosokomialen Infektionen. 86 Prozent des Gesundheitspersonals sind davon überzeugt, dass die richtige Händehygiene Infektionen effektiv verhindert. 75 Prozent glauben sogar, dass durch gute und konsequente Händehygiene mindestens der Hälfte aller nosokomialen Infektionen vorgebeugt werden könnte. In der Praxis helfen diese Überzeugungen wenig: Im Schnitt wird nicht einmal jede zweite Händedesinfektion, die für den Patientenschutz erforderlich wäre, auch tatsächlich durchgeführt. Photo: Tom MillerCompliance in der Händehygiene:
Wissen ist Silber, Fühlen ist Gold

 

Berlin (10. Juli 2015) - „Denn sie tun nicht, was sie wissen“ könnte der Titel eines Films zur Compliance in der Händehygiene lauten. Und genau wie der James DeanKlassiker wäre er keine Komödie, sondern eine Tragödie. Die Händedesinfektion gilt als wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen sogenannten nosokomialen Infektionen. 86 Prozent des Gesundheitspersonals sind davon überzeugt, dass die richtige Händehygiene Infektionen effektiv verhindert. 75 Prozent glauben sogar, dass durch gute und konsequente Händehygiene mindestens der Hälfte aller nosokomialen Infektionen vorgebeugt werden könnte. In der Praxis helfen diese Überzeugungen wenig: Im Schnitt wird nicht einmal jede zweite Händedesinfektion, die für den Patientenschutz erforderlich wäre, auch tatsächlich durchgeführt. 

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DBfK

Raucherpausen zur Erholung ungeeignet

 

Berlin (8. Juli 2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist anlässlich des gestern veröffentlichten WHO Tabak Reports 2015 auf die Problematik des hohen Raucheranteils in den Pflegeberufen hin. „Wenn unter den heutigen Arbeitsbedingungen für beruflich Pflegende Raucherpausen die einzig möglichen Pausen sind, ist die Entwicklung vom Nichtraucher über das Passivrauchen zum aktiven Raucher vorprogrammiert. Eine Berufsgruppe, deren Aufgabe es ist, Menschen gesund zu pflegen bzw. gesund zu halten, setzt die eigene Gesundheit nachweislich aufs Spiel – wegen der Überbelastung am Arbeitsplatz. Das ist ein Armutszeugnis für das deutsche Gesundheitssystem, “ sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel.

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Prostatakrebs

mCRPC-Erstlinientherapie: Zytiga® kann Lebensqualität verbessern

 

München (7. Juli 2015) - In der Krebstherapie tritt neben der Wirksamkeit des Präparats auch die Lebensqualität während der Behandlung zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom stehen oft Knochenschmerzen durch Metastasen oder Erschöpfungszustände, die Fatigue, im Vordergrund. Für Abirateronacetat (Zytiga®) ließ sich beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) nicht nur eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens, sondern auch eine signifikante Besserung von mehreren Lebensqualitätsparametern zeigen.

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RKI: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch 2014. Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für das Jahr 2014 ist veröffentlicht worden. Das Jahrbuch enthält detaillierte Informationen und Auswertungen des Robert Koch-Instituts zu den rund 60 meldepflichtigen Infektionskrankheiten. Das Jahrbuch ergänzt die aktuelle Berichterstattung über das Infektionsgeschehen im wöchentlich erscheinenden Epidemiologischen Bulletin, die krankheitsspezifischen Jahresberichte und die Meldedaten in der Online-Datenbank SurvStat. RKI

Infektionsepidemiologisches Jahrbuch 2014

 

Berlin (7. Juli 2015) - Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für das Jahr 2014 ist veröffentlicht worden. Das Jahrbuch enthält detaillierte Informationen und Auswertungen des Robert Koch-Instituts zu den rund 60 meldepflichtigen Infektionskrankheiten. Das Jahrbuch ergänzt die aktuelle Berichterstattung über das Infektionsgeschehen im wöchentlich erscheinenden Epidemiologischen Bulletin, die krankheitsspezifischen Jahresberichte und die Meldedaten in der Online-Datenbank SurvStat.

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Spiolto® (Tiotropium/Olodaterol) Respimat® ist die neue COPDDauertherapie von Anfang an. Photo: Boehringer IngelheimSpiolto® Respimat® jetzt auch in Deutschland zugelassen

 

                            • Spiolto® Respimat® führt von Anfang* an zu signifikanten Verbesserungen der Lungenfunktion, der COPD-Symptome, der Lebensqualität sowie einem geringeren Verbrauch an Notfallmedikation1 im Vergleich mit Spiriva®
                            • Die neue COPD-Dauertherapie ist eine vielversprechende Option für Patienten aller Schweregrade, gerade für die frühzeitige therapeutische Intervention bei GOLD-II-Patienten2

 

Ingelheim (6. Juli 2015) – Boehringer Ingelheim hat heute bekannt gegeben, dass die deutsche Zulassungsbehörde (BfArM) Spiolto® (Tiotropium/Olodaterol) Respimat® als langwirksame Dauertherapie zur einmal täglichen Inhalation für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) in Deutschland zugelassen hat. Spiolto® Respimat® führt bei Patienten, die eine COPDDauertherapie benötigen, von Anfang* an zu signifikanten Verbesserungen der Lungenfunktion, der Lebensqualität und der Atemnot sowie zum reduzierten Verbrauch an Notfallmedikation1 gegenüber Spiriva® alleine. Alle Patienten, die einer Dauertherapie bedürfen, können unabhängig vom Schweregrad ihrer Erkrankung von einer signifikanten Verbesserung der Lungenfunktion profitieren. Gerade im frühen Stadium GOLD II der Erkrankung konnte eine besonders ausgeprägte Verbesserung der Lungenfunktion gezeigt werden.†2

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E-Health-Gesetzentwurf in erster Lesung im Deutschen Bundestag

Digitale Vernetzung stärkt die Patienten

 

Berlin (3. Juli 2015) - Der Deutsche Bundestag befasst sich heute in erster Lesung mit dem Entwurf eines "Gesetzes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" (E-Health-Gesetz). Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Digitale Vernetzung kann Leben retten und stärkt die Patienten. Dafür schaffen wir mit dem E-Health-Gesetz die entscheidende Grundlage. Gemeinsam mit der Bundesdatenschutzbeauftragten und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik konnte ein System entwickelt werden, das bestmöglichen Schutz der hochsensiblen Patientendaten bietet. Jetzt sind Selbstverwaltung und Industrie am Zug. Ich erwarte von allen Beteiligten entschlossenen Einsatz, damit der Nutzen der Telematik schnell den Patienten zugutekommt. Verzögerungen durch interessenpolitisches Klein-Klein darf es nicht mehr geben."

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Chronische Wunden. © PAUL HARTMANN AGChronische Wunden

Chronische Wunden – ein unterschätztes Problem?

 

Berlin (2. Juli 2015) - Bis zu vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an offenen Wunden. Die Behandlung der Betroffenen hat in Deutschland erhebliche Defizite. Die phasengerechte Wundversorgung nutzt den Patienten und spart Kosten. Experten schätzen, dass zwei bis vier Millionen Menschen in Deutschland an chronischen Wunden leiden. Genaue Zahlen liegen nicht vor. Am häufigsten treten das „offene Bein“ (Ulcus cruris), Druckgeschwüre (Dekubitus) und der diabetische Fuß auf. Die Behandlung offener Wunden kann mehrere Monate und sogar Jahre dauern, sie erfordert häufige Arzt- und Pflegebesuche. Das Leben der Betroffenen wird meist massiv beeinträchtigt. Die Patienten leiden oft an starken Schmerzen, besonders beim Verbandwechsel. Viele können sich wegen der Erkrankung nur noch wenig bewegen. Manche Wunden riechen unangenehm, was zu Scham und einem Rückzug aus der Öffentlichkeit bei den Patienten führen kann. Der Alltag der Betroffenen und ihrer Angehörigen wird durch die Erkrankung erheblich eingeschränkt, sie büßen deutlich an Lebensqualität ein.

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ARIAD präsentiert neue Langzeit-Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Ponatinib (Iclusig®) bei CP-CML-Patienten aus der klinischen Phase-II-Studie „PACE“

 

München (2. Juli 2015) – ARIAD Pharmaceuticals Inc. hat Nachbeobachtungsdaten aus der zulassungsrelevanten Phase-II-Studie „PACE“ zu Ponatinib (Iclusig®), dem zugelassenen BCR-ABL-Inhibitor, erhoben. Die Daten wurden jetzt im Rahmen der 20. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Hämatologie (EHA) in Wien vorgestellt. Inkludiert waren stark vorbehandelte Patienten mit behandlungsresistenter oder -intoleranter chronischer myeloischer Leukämie (CML) oder Philadelphia-Chromosom-positiver akuter lymphatischer Leukämie (Ph+ ALL). Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von rund 3,5 Jahren bei Studienteilnehmern mit CML in der chronischen Phase (CP-CML) und einer medianen Nachbeobachtungszeit von 2,9 Jahren bei allen Studienteilnehmern zeigte Iclusig®weiterhin eine überzeugende antileukämische Wirkung – diese Patienten, für die insgesamt nur begrenzt Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen, sprechen langfristig auf das Arzneimittel an. Rund 83% der CP-CMLPatienten, die ein gutes zytogenetisches Ansprechen (MCyR) erzielten, profitierten auch noch nach drei Jahren.

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Erste Lesung des Bundestages zum Krankenhausstrukturgesetz

Krankenhausversorgung zukunftsfest machen

 

Berlin (2. Juli 2015) - Der Deutsche Bundestag berät heute in erster Lesung den Gesetzentwurf zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhausstrukturgesetz – KHSG). Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Patientinnen und Patienten können sich auch künftig auf eine qualitativ hochwertige und gut erreichbare Versorgung im Krankenhaus verlassen. Mit dem Krankenhausstrukturgesetz werden wir die Finanzierung der Krankenhäuser deutlich verbessern. Gute Versorgung und gute Pflege im Krankenhaus können nur gelingen, wenn Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger nicht dauerhaft überlastet sind. Deshalb stellen wir als Sofortmaßnahme 660 Millionen Euro für mehr als 6.300 neue Pflegestellen in den Krankenhäusern zur Verfügung. Außerdem wird eine Expertenkommission prüfen, ob im Rahmen der Fallpauschalen oder über mögliche Zusatzentgelte ein erhöhter Pflegebedarf von demenzerkrankten, pflegebedürftigen oder behinderten Patientinnen und Patienten und der allgemeine Pflegebedarf in Krankenhäusern sachgerecht abgebildet werden."

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Zwei Jahre Tianeptin (Tianeurax®): Ein einzigartiges Wirkprofil überzeugt mit praxisrelevanten Vorteilen. Photo: NeuraxpharmZwei Jahre Tianeptin (Tianeurax®)

Ein einzigartiges Wirkprofil überzeugt mit praxisrelevanten Vorteilen

 

                          • Einzigartiges Wirkprinzip: glutamaterge Mechanismen beeinflussen zusätzlich die Neuroplastizität
                          • Vergleichbare Wirksamkeit wie andere moderne Antidepressiva in der Akut- und Langzeittherapie
                          • Gutes Verträglichkeitsprofil überzeugt in der Praxis: seltene gastrointestinale und sexuelle Funktionsstörungen, insgesamt vorteilhaftes Interaktionspotenzial

 

München (2. Juli 2015) - Seit mehr als zwei Jahren steht der Wirkstoff Tianeptin in Deutschland zur Behandlung von Depressionen zur Verfügung. Raum für die Darstellung konkreter Praxiserfahrungen mit dem Antidepressivum bot das Pressegespräch „Zwei Jahre Tianeptin in Deutschland: Praxiserfahrungen mit einem neuen Wirkprinzip“ in München. Depressionen sind komplexe Erkrankungen des Gehirns, die neuronale Systeme und ihre synaptischen Verbindungen beeinflussen. Eine alleinige Erklärung der Ätiopathogenese über eine Dysbalance der serotonergen und noradrenergen Neurotransmission scheint die vielfältigen Interaktionen der Erkrankung nicht ausreichend zu umfassen. Als Hinweis kann die Response-Rate auf klassische Antidepressiva gelten, die nur etwa 70 % beträgt. Zudem legen neurobiologische Untersuchungen nahe, dass zusätzlich strukturelle und neuroplastische Beeinträchtigungen in verschiedenen Hirnregionen am Entstehungsprozess der Depression beteiligt sind.

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Bundesverband Pflegemanagement: Friedrichshafener Erklärung

Pflege in Deutschlands Krankenhäusern – Wandel vom Kostenfaktor zum Erlösfaktor

 

Berlin (1. Juli 2015) - Hintergrund. Seit Einführung des DRG-Systems in Deutschland im Jahre 2003 hat sich ein massiver Wandel der Kosten- und Leistungssteuerung in den Krankenhäusern vollzogen. Die Leistungsplanung im Sinne von Case-Mix-Punkten ist der wohl elementarste Bestandteil der Wirtschaftsplanung geworden. Der zunehmende wirtschaftliche Druck auf die Krankenhäuser verschärft die Situation und zwingt Einrichtungen immer wieder dazu, über Möglichkeiten der Leistungsausweitung und damit der Erlöserzielung nachzudenken. Damit wächst der Druck auf die einzelnen medizinischen Fachabteilungen, das Leistungsspektrum zu erweitern, die Fallzahlen und somit die Erlöse zu steigern und die Verweildauern zu reduzieren.

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BerlinChemie. Photo: Tom MillerKongress der BERLIN-CHEMIE AG und Springer Medizin

Apple, Google & Co: Wie die zunehmende Digitalisierung Ihren Praxisalltag verändern wird

 

Berlin (26./27. Juni 2015) - Das individuelle Arzt-Patienten-Verhältnis ist maßgeblich für den Behandlungserfolg verantwortlich. Es hat sich aber im Laufe der letzten Jahrzehnte grundlegend verändert – aufgrund des medikamentösen, technologischen und nicht zuletzt gesellschaftlichen Fortschritts. Diese Entwicklung birgt völlig neue Herausforderungen für die Beteiligten: Der Arzt sieht sich einer immer höheren Belastung durch zeitliche, ökonomische und technische Rahmenbedingen ausgesetzt. Chancen der Digitalisierung wie z.B. die Integration von eHealth in die Praxis können ihn entlasten, stellen ihn aber auch vor Herausforderungen. Die Patienten möchten immer stärker in den therapeutischen Entscheidungsprozess einbezogen werden, sehen sich aber konfrontiert mit einer oft unübersichtlichen Flut an – auch digitalen – Informationen.

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Ein Jahr Abilify Maintena®

Aripiprazol-Depot: In Studien bestätigt – in der Praxis bewährt

 

Frankfurt am Main (26. Juni 2015) - Moderne Therapiekonzepte für Schizophrenie-Patienten berücksichtigen heutzutage nicht nur eine erfolgreiche Symptomkontrolle und die Vermeidung von psychotischen Rückfällen. Die Weiterentwicklung der langfristigen Therapieziele in den letzten Jahrzehnten führte dazu, dass auch der Erhalt bzw. die Verbesserung des psychosozialen Funktionsniveaus, des subjektiven Wohlbefindens und der Lebensqualität einen relevanten Stellenwert erhalten haben [1,2]. Zum Gelingen eines solchen Therapiekonzeptes kann das atypische Aripiprazol-Depot (Abilify Maintena®) beitragen, das nun seit einem Jahr in Deutschland zur Verfügung steht. Eine kontinuierliche Behandlung mit effektiven und möglichst gut verträglichen atypischen Depot-Antipsychotika wie Abilify Maintena®, die möglichst frühzeitig ansetzt, kann sich positiv auf den Verlauf der Schizophrenie auswirken [3,4] und zu einer besseren Lebensqualität der Patienten beitragen [5].

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie

Neue Ergebnisse zum Mammographiescreening – Wissenschaftliche Bewertung

 

Leipzig (25. Juni 2015) - Kritik am Mammographiescreening hat in den letzten 12 Monaten potentielle Teilnehmerinnen erheblich verunsichert. Angeblich erziele das Mammographiescreening die nach den sieben, vor über 20 Jahren durchgeführten, randomisierten Studien erwartete Mortalitätssenkung nicht. Diese Studien seien zum Teil fehlerhaft durchgeführt und ausgewertet worden. Als Beleg wurde eine dieser Studien, die kanadische randomisierte Studie (CNBSS) angeführt, die keine Reduktion der Brustkrebssterblichkeit gezeigt hatte. Zudem sei mit der Verbesserung der Prognose durch die heute durchgeführte medikamentöse Zusatzbehandlung eine wesentliche Senkung der Brustkrebssterblichkeit durch die Früherkennung nicht mehr zu erwarten.

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HER2-positives, metastasiertes Mammakarzinom

Zeitgemäße Therapie mit Perjeta und Kadcyla unter der Lupe

 

Leipzig (25. Juni 2015) - Innerhalb kürzester Zeit haben sich Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Docetaxel sowie das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Kadcyla® (Trastuzumab Emtansin) als Standards in der First- bzw. Second-Line-Therapie des fortgeschrittenen HER2-positiven Mamma-karzinoms etabliert. Beide Therapien bieten den betroffenen Frauen in der jeweiligen Behandlungssituation die Aussicht auf einen signifikanten Gewinn an Überlebenszeit – das belegen die Resultate der Zulassungsstudien.1,2 Über den Stellenwert der beiden HER2-gerichteten Therapien sowie Erfahrungen aus der klinischen Praxis berichteten Prof. Dr. Achim Rody, Lübeck, und Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, im Rahmen eines Symposiums der Roche Pharma AG auf der 35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) in Leipzig.

 

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Typische CLL-Patienten

Progressionsfreies Überleben mit Gazyvaro (Obinutuzumab) nahezu verdoppelt

 

Hamburg (24. Juni 2015) - In der Zulassungsstudie CLL11 hatte der Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Gazyvaro® (Obinutuzumab) in Kombination mit Chlorambucil seine deutliche Überlegenheit gegenüber der Chemoimmuntherapie mit dem bisherigen Therapiestandard Mab-Thera® (Rituximab) und auch der Chlorambucil-Monotherapie bewiesen.1 Ein Update der von Roche in Zusammenarbeit mit der Deutschen CLL-Studiengruppe (DCLLSG) durchgeführten Studie zeigt nun nochmals eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) sowie eine deutliche Verlängerung der behandlungsfreien Zeit um zehn Monate auf über dreieinhalb Jahre.2 Damit bestätigt Obinutuzumab erneut seinen Stellenwert als zentraler Baustein der Erstlinien-Therapie typischer Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL).

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Abb.: Das neue Fortbildungsformat Kardioteam in Kooperation mit dem BNK unterstützt die Patientenkommunikation in der Schlaganfallprävention. Photo: Boehringer IngelheimKardioteam

BNK und Boehringer Ingelheim gemeinsam zur Verbesserung der Therapietreue mit Gerinnungshemmern

 

                                    • Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e. V. (BNK) und Boehringer Ingelheim engagieren sich mit Fach- und Patientenschulungen für eine bessere Versorgung in der Schlaganfallprävention
  • Kardioteam macht Ärzte und medizinisches Fachpersonal fit in der Patientenkommunikation
  • Patientengerechte Aufklärung: Wissen um die eigene Krankheit und deren Behandlung fördert den Behandlungserfolg in der gerinnungshemmenden Therapie

 

Ingelheim (25. Juni 2015) – Mit der neuen Fortbildungsreihe „Kardioteam“ möchten der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e. V. (BNK) und Boehringer Ingelheim die Therapietreue und damit die Sicherheit in der Schlaganfallprävention stärken. Die Schulung hilft Ärzten und Medizinischen Fachangestellten, einheitliche Praxisabläufe in der gerinnungshemmenden Therapie zu sichern und Patienten verständlich über ihre Krankheit und Behandlung aufzuklären. Das gemeinsame Ziel der Kooperationspartner: Ärzte entlasten, Patienten einbinden und so den Behandlungserfolg in der gerinnungshemmenden Therapie erhöhen.

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Interimsdaten

Spezifisches Antidot hob Antikoagulation unter Dabigatran innerhalb weniger Minuten auf

 

  • RE-VERSE ADTM : Zwischenergebnisse der weltweit ersten Studie, die den Effekt eines NOAK-spezifischen Antidots bei Patienten in der klinischen Praxis untersucht, vorgestellt
  • Erste Daten der Patientenstudie zeigten die sofortige Aufhebung der gerinnungshemmenden Wirkung von Dabigatran (Pradaxa®) bei Patienten, die eine unaufschiebbare Notoperation oder -intervention benötigten oder bei denen schwere/lebensbedrohliche Blutungskomplikationen auftraten1,2
  • Die Daten wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht und beim diesjährigen Kongress der ISTH erstmals vorgestellt1,2

 

Ingelheim (23. Juni 2015) – Erste Zwischenergebnisse der Phase-III-Patientenstudie RE-VERSE AD™ zeigten, dass Idarucizumab(i) in einer Dosis von 5 g die Dabigatran-induzierte Gerinnungshemmung mit sofortiger Wirkung aufhob. Es wurden keine sicherheitsrelevanten Ereignisse festgestellt. Die Resultate werden im New England Journal of Medicine (NEJM) und auf dem diesjährigen Kongress der International Society of Thrombosis and Haemostasis (ISTH) in Toronto, Kanada, vorgestellt.1,2

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Qualitätsbericht der Krankenhäuser für das Berichtsjahr 2014

Anpassung der Qualitätsindikatoren

 

Berlin (18. Juni 2015) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Qualitätsindikatoren festgelegt, die von den Krankenhäusern in ihrem Qualitätsbericht zum Jahr 2014 zu veröffentlichen sind. Im Vergleich zum Berichtsjahr 2013 kommen 25 Indikatoren hinzu, 41 entfallen. Insgesamt müssen die Krankenhäuser damit 279 der 416 Qualitätsindikatoren aus der stationären Qualitätssicherung darstellen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am Donnerstag in Berlin.

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AQUA-Institut

Qualitätssicherung im Krankenhaus: Bundesauswertungen 2014 im Internet abrufbar

 

Göttingen (18. Juni 2015) - Das AQUA-Institut hat nach Freigabe durch den Gemeinsamen Bundesausschuss die Bundesauswertungen für das Jahr 2014 ins Internet gestellt. Ab sofort können die bundesweiten Ergebnisse der gesetzlichen Qualitätssicherung im Krankenhausbereich unter www.sqg.de im Bereich Ergebnisse/Leistungsbereiche eingesehen werden.

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Wie Krebsschmerz entsteht

 

  • Nervenzellen reagieren auf Botenstoffe von Tumoren und werden dadurch übersensibel für Schmerzreize

 

Heidelberg (18. Juni 2015) - Wie Krebsschmerz, unter dem besonders Patienten mit Krebsabsiedlungen im Knochen oder bestimmten Tumoren der Bauchspeicheldrüse leiden, seinen Anfang nimmt, haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Professor Dr. Rohini Kuner und des Deutschen Krebsforschungszentrums um Professor Dr. Hellmut Augustin nun entdeckt: Schütten Tumoren bestimmte Botenstoffe aus, um das Wachstum neuer Blutgefäße in ihrer Umgebung anzuregen, reagieren benachbarte Nervenzellen empfindlich. Das macht sie übersensibel für Schmerzreize. Der Sensor für diese Botenstoffe ist ein sogenanntes Rezeptorprotein (VEGF-Rezeptor 1), das zwar schon länger bekannt ist, über dessen genaue Funktion man bisher aber noch wenig weiß. Es kommt in Blutgefäßen und Nervenendigungen vor. Wird es im Experiment blockiert, lindert das die Tumorschmerzen. Die Forschungsergebnisse sind nun im renommierten Journal „Cancer Cell“ erschienen.

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Neue Studie zeigt erneut: Mehr Schlaganfälle mit intrakraniellen Stents

 

  • VISSIT-Studie bestätigt Nutzenbewertung des IQWiG
  • Fallserien zeigen keine Unterschiede zwischen akuter und nicht akuter Behandlung

 

Köln (18. Juni 2015) - Das Risiko für erneute Schlaganfälle ist höher, wenn Patientinnen und Patienten nach dem Aufweiten ihrer Blutgefäße im Gehirn nicht nur gerinnungshemmende Medikamente bekommen, sondern zusätzlich Gefäßstützen (Stents) eingesetzt werden. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der VISSIT-Studie bestätigen dieses Ergebnis eines Rapid Reports des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vom Oktober 2014. Aus der aktuellen Studienlage ergibt sich also weiterhin kein Anhaltspunkt für einen Nutzen der Behandlung mit intrakraniellen Stents (kurz PTAS genannt). Zu diesem Ergebnis kommt das am 18. Juni 2015 veröffentlichte Arbeitspapier des IQWiG.

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Vegetarierbund

Forderungen nach mehr vegetarisch-veganem Angebot in der Gesundheitsversorgung 

 

Berlin (18. Juni 2015) - In mehreren Umfragen hat der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) die Veggie-Freundlichkeit der deutschen Gesundheitsversorgung analysiert. Die Kunden von Krankenkassen wurden zu ihrer Zufriedenheit mit der Förderung der vegetarisch-veganen Lebensweise befragt. Darüber hinaus wurde die Zufriedenheit zur Informationsversorgung durch die Kassen abgefragt. Von Krankenhäusern und deren Cateringunternehmen wollte der VEBU wissen, wie das Angebot bei der Krankenhauskost aussieht. Beide Umfragen ergaben: Die Befragten wünschen sich ein umfangreicheres und besseres Veggie-Angebot.

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DBfK und ver.di fordern gemeinsam

Mehr Pflegepersonal im Krankenhaus!

 

Berlin (18. Juni 2015) - In einer heute in Berlin veröffentlichten gemeinsamen Erklärung fordern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) die Bundesregierung auf, durch spürbar mehr Pflegepersonal endlich für gute Arbeitsbedingungen und mehr Patientensicherheit in den Krankenhäusern zu sorgen. „Eine gründliche Reform des deutschen Krankenhauswesens ist lange überfällig. Der seit 10. Juni 2015 veröffentlichte Gesetzentwurf zeigt: Verlierer werden erneut die beruflich Pflegenden und ihre Patientinnen und Patienten sein. An den seit langem mehr als prekären Arbeitsbedingungen wird nichts verändert. Wieder einmal ist die Bundesregierung vor den Länderinteressen eingeknickt; es bleibt dabei, dass notwendige Investitionen durch Quersubvention aus dem Topf der Pflege finanziert werden. Statt Personalstellen werden Baustellen bezahlt. Das können und werden wir nicht hinnehmen“, sagt DBfK-Präsidentin Christel Bienstein.

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Hospiz- und Palliativgesetz in erster Lesung im Deutschen Bundestag

"Schwerstkranke Menschen gut versorgen und betreuen"

 

Berlin (17. Juni 2015) - Der Deutsche Bundestag befasst sich heute (Mittwoch) in erster Lesung mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland. Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz: "Alle Menschen in unserem Land sollen die Gewissheit haben, dass sie ihren letzten Lebensweg gut versorgt und begleitet gehen können. Deshalb werden wir den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung zu Hause und im Pflegeheim, genauso wie in Hospizen und Krankenhäusern, deutlich besser fördern. Denn schwerstkranke Menschen sollen überall dort gut betreut, versorgt und begleitet werden, wo sie ihre letzte Lebensphase verbringen wollen – zuhause, in Krankenhäusern oder in Pflegeheimen, in den Städten oder auf dem Land. Ziel ist ein flächendeckendes Angebot an Hospiz- und Palliativleistungen überall in Deutschland."

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Multiplikatoren helfen bei der Vereinfachung der Pflegedokumentation in Hessen

„Es stärkt die Kompetenz der Pflege“

 

Berlin (17. Juni 2015) - In vielen hessischen Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten wird in Zukunft mit deutlich weniger Aufwand dokumentiert. 20 ausgebildete Multiplikatoren des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) unterstützen hessenweit ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege bei der Einführung eines einfacheren Dokumentationssystems, das von einem Expertengremium im Auftrag der Bundesregierung entwickelt wurde.

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SOOLANTRA®

Neue Wirksamkeitsdimension bei Rosacea papulopustulosa

 

Düsseldorf (17. Juni 2015) - Die Behandlung der sensiblen und aufgrund der gestörten Hautbarrierefunktion trockenen Rosacea-Haut bedarf einer effektiven und zugleich krankheitsspezifischen Therapieoption. Das seit Juni 2015 zur Therapie der papulopustulösen Rosacea verfügbare Topikum SOOLANTRA® (Ivermectin) 10 mg/g Creme überzeugt in diesem Zusammenhang durch eine hohe und schnell einsetzende Wirksamkeit verbunden mit einer guten Verträglichkeit. In den Zulassungsstudien erwies sich Ivermectin sowohl gegenüber Vehikel und Azelainsäure 15% als auch dem bisherigen Therapiestandard Metronidazol 0,75% zweimal täglich als die signifikant überlegene Therapieoption. Anlässlich einer Pressekonferenz der Galderma Laboratorium GmbH begrüßten die Experten die Erweiterung der topischen Behandlungsmöglichkeiten durch die Zulassung von Ivermectin als einen wichtigen und dringend benötigten Fortschritt in der Therapie der Rosacea papulopustulosa.  

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Jinarc® (Tolvaptan)

Erstes in Europa zugelassenes Medikament bei autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD)

 

Frankfurt am Main (16. Juni 2015) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist eine stark lebensbeeinträchtigende, chronische und fortschreitende Erbkrankheit der Nieren, die in ein Nierenversagen mündet. Die Lebensqualität der Betroffenen wird mit dem Fortschreiten der Erkrankung immer weiter eingeschränkt, insbesondere die Aussicht auf eine Dialysepflicht ist für viele Patienten sehr belastend. Bisher konnte die ADPKD nur symptomatisch behandelt werden. Auf der Launch-Pressekonferenz der Otsuka Pharma GmbH wurde jetzt das erste in Europa zugelassene krankheitsmodifizierende Medikament der ADPKD vorgestellt: der selektive Vasopressin-2-Rezeptor-Antagonist Tolvaptan, der den jährlichen Nierenfunktionsverlust mindert und das renale Zystenwachstum reduziert.1,2 Seit 27. Mai 2015 ist Jinarc® (Tolvaptan) zur medikamentösen Behandlung der ADPKD in Europa zugelassen. Es ist indiziert bei erwachsenen Patissenten mit Niereninsuffizienzstadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.2

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„Diet-Body-Brain“

Schützt ein gesunder Lebensstil vor Alzheimer?

 

Bonn (16. Juni 2015) - Hat die langjährige Ernährungsweise einen Einfluss darauf, ob man im fortgeschrittenen Alter zum Beispiel an Alzheimer erkrankt? Kann ein gesunder Lebensstil vor der Erkrankung schützen? Diese Fragen untersuchen Wissenschaftler im neuen Kompetenzcluster „Diet-Body-Brain“ (DietBB). Welchen Ernährungs- und Lebensstil Menschen pflegen, kann sich auch auf das Gedächtnis und die Entwicklung einer neurodegenerativen Erkrankung auswirken. „Studien haben gezeigt, dass Mikronährstoffe - wie zum Beispiel Vitamine, Flavonoide und Fettsäuren - Gedächtniseinbußen durch neurodegenerative Erkrankungen vorbeugen können“, sagt Clustersprecherin Prof. Dr. Ute Nöthlings von der Ernährungsepidemiologie der Universität Bonn.

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ALK-Inhibitor und Immuntherapie zeigen vielversprechende Ergebnisse

 

Bonn (16. Juni 2015) - Aktuelle, auf der 51. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vom 29. Mai bis 2. Juni 2015 in Chicago/Illinois, USA, vorgestellte Daten sprechen dafür, dass in der Behandlung von Lungenkrebs zukünftig neue Wirkstoffe zur Verfügung stehen könnten. Den Studiendaten zufolge zeichnen sich die beiden neuen Prüfmedikamente Alectinib und Atezolizumab sowohl durch Wirksamkeit als auch Verträglichkeit aus. Der ALK-Inhibitor Alectinib ließ bei nahezu der Hälfte der Patienten mit fortgeschrittenem ALK-positivem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), die bereits mit Crizotinib vorbehandelt waren, die Tumore schrumpfen. Der Anti-PDL1-Antikörper Atezolizumab verdoppelte die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Patienten, deren Tumor einen Anteil von PD-L1-exprimierenden Tumorzellen von ≥ 50 % oder PD-L1-exprimierenden Immunzellen von ≥ 10 % aufwies gegenüber einer Chemotherapie. Im Rahmen einer Pressekonferenz der Roche Pharma AG in Bonn stellte Prof. Dr. Jürgen Wolf, Köln, die positiven Studienergebnisse vor und betonte das Potenzial der beiden Prüfmedikamente, die zukünftige NSCLC-Therapie zu verändern.

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Cobimetinib und Vemurafenib

Prüfkombination überzeugt bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom

 

Bonn (16. Juni 2015) - Kombinationstherapien zählen zu den wirksamsten Strategien, um die Prognose von Krebspatienten weiter zu verbessern. Beim fortgeschrittenen BRAFV600-Melanom bestätigen dies erneut aktuelle Daten zur Kombination von Cobimetinib plus Vemurafenib (Zelboraf®), die erstmals auf der 51. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago/Illinois, USA, präsentiert wurden: So verlängerte die zusätzliche Behandlung mit Cobimetinib in der Phase-III-Studie coBRIM das mediane progressionsfreie Überleben gegenüber der Vemurafenib-Monotherapie signifikant um mehr als fünf Monate.1 Im Rahmen einer Pressekonferenz der Roche Pharma AG in Bonn stellte PD Dr. Bastian Schilling, Essen, die positiven Studienergebnisse zur Kombinationstherapie vor und erläuterte deren Stellenwert für die künftige Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Melanom.

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Refraktäres indolentes Non-Hodgkin-Lymphom

Gazyvaro erzielt deutlich längeres progressionsfreies Überleben

 

Bonn (16. Juni 2015) - Der Anti-CD20-Antikörper Gazyvaro® (Obinutuzumab) hat in der GADOLIN-Studie eine hohe Wirksamkeit bei der Behandlung von Patienten mit refraktärem indolentem Non-Hodgkin-Lymphom (iNHL) gezeigt – das belegt eine aktuelle Analyse, die erstmals im Rahmen der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurde.1 Die Behandlung mit Obinutuzumab/Bendamustin und anschließender Erhaltungstherapie mit Obinutuzumab über zwei Jahre, reduzierte das Risiko für Progression oder Tod gegenüber einer Behandlung mit Bendamustin allein um 45 % (p = 0,00011). Aufgrund dieses signifikanten Behandlungsvorteils beim primären Studienendpunkt wurde die Studie nach der geplanten Interimsanalyse einer unabhängigen Kontrollkommission vorzeitig beendet. 

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ASCO 2015

Neues zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

 

Bonn (16. Juni 2015) - Ein Schwerpunkt des weltweit größten Krebskongresses, der 51. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), war auch in diesem Jahr die Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms. Im Fokus standen dabei insbesondere neue Studiendaten zum neoadjuvanten Einsatz von Perjeta® (Pertuzumab): Die vorgestellten Daten weisen darauf hin, dass Pertuzumab in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Docetaxel die Prognose von Frauen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom langfristig verbessern könnte.1 Präsentiert wurden zudem Daten zu Herceptin® SC (Trastuzumab) subkutan beim frühen Mammakarzinom und zum First-Line-Einsatz des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats Kadcyla® (Trastuzumab Emtansin).2,3 Die aktuellen Daten vom ASCO stellte PD Dr. Marc Thill, Frankfurt am Main, im Rahmen einer Pressekonferenz der Roche Pharma AG in Bonn vor.

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Abb.: Mittels Elektrokortikographie wird Gehirnaktivität aufgezeichnet (blaue Kreise). Aus den Aktivitätsmustern (blau/gelb) lassen sich die gesprochenen Wörter erkennen. Bild: CSL/KITBrain-to-Text

Spracherkennung aus Gehirnströmen

 

Karlsruhe (15. Juni 2015) - Sprache ist eine der Aufgaben der menschlichen Großhirnrinde (Kortex). Sprachprozesse drücken sich in Hirnströmen aus, die mittels Elektroden direkt am Kortex aufgezeichnet werden können. Nun ist es erstmals gelungen, aus diesen Strömen kontinuierlich gesprochene Laute, Wörter und ganze Sätze zu rekonstruieren und per Computer als Text wiederzugeben. Ihr Verfahren „Brain-to-Text“ stellen Forscher des KIT und des amerikanischen Wadsworth Centers nun in der Fachzeitschrift Frontiers in Neuroscience vor (doi: 10.3389/fnins.2015.00217).

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Diakonie

Flächendeckende palliative Versorgung sicherstellen

 

Berlin (12. Juni 2015) - Zu den Gesetzentwürfen zur Regelung des assistierten Suizids, die von verschiedenen Gruppen von Bundestagsabgeordneten vorgelegt wurden, erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Beihilfe zur Selbsttötung darf in einer humanen Gesellschaft keine Option unter anderen werden, um einem Menschen zu helfen und beizustehen. Daher begrüßt die Diakonie den Gesetzentwurf, mit dem sich überfraktionell Bundestagsabgeordnete gegen Sterbehilfe in Form eines verfügbaren, geschäftsmäßigen `Dienstleistungsangebotes` wenden.  Sie ziehen die Konsequenzen aus den in Umfragen geäußerten Ängsten und Sorgen der Menschen vor einem langen und qualvollen Sterben und plädieren für eine Verbesserung der gesundheitlichen, pflegerischen und palliativen Versorgung. 

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Quelle: Zentrum für Qualität in der PflegeThemenreport „Gewaltprävention in der Pflege“

„Gewalt fängt nicht erst beim Schlagen an“

 

Berlin (12. Juni 2015) - Auf das Problem der Gewalt im Verborgenen wird am 15. Juni, dem Welttag gegen Diskriminierung und Misshandlung alter Menschen, in bundesweiten Veranstaltungen aufmerksam gemacht. Auch in der Pflege sind gewalttätige oder aggressive Handlungen keine Seltenheit, wie der heute veröffentliche ZQP-Themenreport „Gewaltprävention in der Pflege“ verdeutlicht. In einer dem Report zugrunde liegenden repräsentativen Umfrage gab ein Drittel der Befragten mit Pflegeerfahrung an, sich schon mindestens einmal unangemessen gegenüber einem Pflegebedürftigen verhalten zu haben. Der Untersuchung zufolge fehlt es vor allem an gesellschaftlichem Problembewusstsein: Danach gefragt, in welchen Bereichen dringender Verbesserungsbedarf bei der Versorgung pflegebedürftiger Menschen besteht, nannten nur 18 Prozent der Bundesbürger den Schutz vor Gewalt und Aggression. Gegenüber der besonders gefährdeten Gruppe der Demenzkranken hielten es sogar nur zehn Prozent der Befragten für notwendig, Gewalt aktiv vorzubeugen.

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Bundeskonferenz "Gesund und aktiv älter werden"

Einblick in die Lebenswelten älterer Menschen

 

Köln (12. Juni 2015) - Wie geht es älteren Menschen in unserer Gesellschaft? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben älter werdende Frauen und Männer in ihrer jeweiligen Lebenswelt? Diese und weitere Fragen der Gesundheitsförderung älterer Menschen diskutieren Experten und Expertinnen auf der 4. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“. Die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter dem Titel „Altern gestalten – Lebensqualität fördern“ organisierte Veranstaltung findet heute in Berlin statt.

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Deutscher Pflegerat: „Der Gesetzgeber muss für die Patientensicherheit nachbessern“

Das geplante Pflegestellenprogramm ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein

 

Berlin (11. Juni 2015) - Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhaus-Strukturgesetz – KHSG) beschlossen. Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats: „Die jetzt im Bundeskabinett beschlossene Summe von 660 Mio. Euro für Neueinstellungen oder Aufstockungen im Pflegebereich für alle Krankenhäuser in Deutschland reicht bei weitem nicht aus, um die Personalsituation der Pflege im Krankenhaus zu entspannen. Somit ist nach wie vor die Patientensicherheit gefährdet. Die im Gesetzentwurf genannten 6.350 Stellen des Pflegestellenprogramms sind schöngerechnet. Sie sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der Gesetzgeber muss nachbessern.

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DIVI:

Umfrage zum Einsatz der Echokardiographie auf der Intensivstation

 

Düsseldorf (11. Juni 2015) - Der Einsatz der Echokardiographie auf der Intensivstation dient heute v.a. der schnellen Beurteilung der kardiovaskulären Funktion eines hämodynamisch instabilen Patienten. Dabei wird dieses Verfahren – sowohl als transösophageale als auch als transthorakalen Echokardiographie – zunehmend auch durch nicht-kardiologisch ausgebildete Anwender eingesetzt.

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„Aktionswoche Alkohol 2015“

Gesundheitliche Risiken durch Alkohol: Prävention verstärken

 

Berlin (11. Juni 2015) - Alkohol gilt in weiten Kreisen der Bevölkerung als Genussmittel. Viele denken sogar, dass ein Glas Rotwein am Tag gesund sei. Dabei bestehen gesundheitliche Risiken auch bei einem Trinkverhalten, das von vielen Menschen noch als unproblematisch erlebt wird. Anlässlich der „Aktionswoche Alkohol 2015“ rufen DHS und DGPPN deshalb dazu auf, den eigenen Alkoholkonsum kritisch zu hinterfragen. Gleichzeitig braucht es wirkungsvolle politische Maßnahmen, damit die Alkoholprävention in Deutschland noch besser bei der Bevölkerung ankommt. 

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Neurophysiologische Verfahren entdecken verborgenes Bewusstsein

Wachkoma häufig falsch diagnostiziert

 

Darmstadt (11. Juni 2015) – Rund 40 Prozent aller Wachkoma-Patienten sind bei minimalem Bewusstsein, ohne dass Angehörige und Ärzte dies erkennen und werden daher häufig nicht ausreichend therapiert. Derzeit prognostizieren Ärzte den Bewusstseinszustand mithilfe einer komplexen Skala, die unter anderem visuelle und motorische Funktionen erfasst. Dieser Goldstandard wird aber noch zu selten angewendet, bemängeln Experten der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN). Zudem könnten neurophysiologische Methoden dieses Verfahren ergänzen, um Patienten mit einem minimalen Bewusstsein sicher zu identifizieren, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.

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Abb. 1: Der spezielle Arzneilavendel wird im südlichen Mittelmeerraum ab einer Höhe von 800 m unter kontrollierten Bedingungen angebaut, sorgfältig geerntet und unverzüglich direkt vor Ort wirkstoff-schonend destilliert. Photo: Dr. Willmar SchwabeWie unterschiedlich sind Männer und Frauen bei psychischen Befindlichkeitsstörungen wirklich?

„Frauen schlafen schlecht und Männer haben keine Angst"

 

Hamburg (11. Juni 2015) - Frauen sind keine „Testosteron-freien“ Männer. So viel weiß jeder, denn verhaltenstypische Unterschiede kann sicher jeder benennen. Auch bei psychischen Befindlichkeitsstörungen gibt es markante Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer leiden nur halb so häufig unter Depressionen oder Angstzuständen und auch beim Thema Schlafstörungen liegt das weibliche Geschlecht weit vorn. Die Hormone, vor allem ein Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron, machen Wissenschaftler für den schlechteren Schlaf von Frauen verantwortlich. Bei Angst und Unruhe spielen dagegen Erziehung und Prägung die entscheidende Rolle. Weil das starke Geschlecht keine Schwäche zeigen will, werden die Beschwerden verdrängt, auf andere Ursachen zurückgeführt, und schon gar nicht ausgesprochen.

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Pflegekammer

Schleswig-Holstein stellt sich für die Pflegezukunft auf

 

Berlin (10. Juni 2015) - Schleswig-Holstein ist mit den Vorbereitungen zur Errichtung einer Pflegekammer auf gutem Weg zu einer zukunftsfähigen Pflege. Nach Überzeugung der Befürworter der Pflegekammer ist diese das notwendige Instrument, die Attraktivität des Pflegeberufes zu sichern.  Zwar könne die Selbstverwaltung der Pflege den aktuellen Pflegenotstand nicht abwenden, denn dieser ist von den bisherig zuständigen  Entscheidungsträgern zu verantworten. Diese haben vor allem die Attraktivität des Pflegeberufes in den zurückliegenden Jahrzehnten beschädigt.

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Bundesgesundheitsblatt: Epidemiologie, Methodik, Praxis: Migration und Gesundheit. Differenzierte Daten sind wichtig für zielgenaue Maßnahmen zur Ver­bes­se­rung der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung. Menschen mit Migra­tions­hinter­grund sind eine große Bevölkerungsgruppe: Etwa 20% der Einwohner von Deutschland sind zugewandert oder Kinder von Zuwanderern. Das Thema Migration und Gesundheit ist mit insgesamt elf Beiträgen Themen­schwer­punkt der Juni-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts.Bundesgesundheitsblatt

Epidemiologie, Methodik, Praxis: Migration und Gesundheit

 

Berlin (10. Juni 2015) - Differenzierte Daten sind wichtig für zielgenaue Maßnahmen zur Ver­bes­se­rung der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung. Menschen mit Migra­tions­hinter­grund sind eine große Bevölkerungsgruppe: Etwa 20% der Einwohner von Deutschland sind zugewandert oder Kinder von Zuwanderern. Das Thema Migration und Gesundheit ist mit insgesamt elf Beiträgen Themen­schwer­punkt der Juni-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts.

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"Hohe medizinische Qualität, sicher und gut erreichbar"

Bundeskabinett beschließt Krankenhaus-Strukturgesetz

 

Berlin (10. Juni 2015) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhaus-Strukturgesetz – KHSG) beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Mit dem "Krankenhaus-Strukturgesetz" schaffen wir eine solide Arbeitsgrundlage für die rund 2000 Krankenhäuser in Deutschland und für die Patienten ein Plus an Behandlungssicherheit und Versorgungsqualität. Patienten müssen sich auf eine gute Versorgung im Krankenhaus verlassen können. Deshalb stärken wir die Spitzenmedizin und sorgen dafür, dass sich besonders gute Qualität künftig auch finanziell lohnt. Außerdem bringen wir mehr Pflegepersonal ans Krankenbett. Denn gute Versorgung und Pflege im Krankenhaus können nur dann gelingen, wenn Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger nicht dauerhaft überlastet sind. Mit einem Strukturfonds unterstützen wir die Länder dabei, notwendige Umstrukturierungen zur Verbesserung der Versorgung voranzubringen. Das entlastet auch die Beitragszahler."

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Viele Herausforderungen – Eine gemeinsame Aufgabe

Postoperatives Schmerzmanagement in der Klinik

 

Frankfurt am Main (9. Juni 2015) - Ein zentraler Bestandteil der postoperativen Versorgung ist die möglichst schnelle und umfassende Akutschmerz-Kontrolle mit dem vorrangigen Ziel, Lebensqualität und Genesung des Patienten zu fördern, direkte schädliche physiologische Folgen von Akutschmerz zu vermeiden und eine Schmerzchronifizierung zu verhindern. In der täglichen Routine werden diese Ziele nicht immer erreicht, viele Patienten klagen nach einer Operation über Schmerzen1,2,3 – das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Österreich und die Schweiz. D-A-CH-Experten* aus den Gebieten der Anästhesie, der operierenden Fächer und der Pflege sehen daher einen Optimierungsbedarf beim postoperativen Schmerzmanagement in der Klinik, wie im Rahmen eines Presse-Hintergrundgesprächs der Grünenthal GmbH deutlich wurde.** Für ein optimales Ergebnis haben die interdisziplinäre Kooperation sowie die aktive Einbeziehung des Patienten in die Therapieentscheidung und in die praktische Umsetzung des postoperativen Schmerzmanagements einen hohen Stellenwert.4

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Intravenöse Injektion von Radium-223. Photo: Bayer Vital GmbHKnochengezielte Radionuklidtherapie mit Radium-223 beim mCRPC

 

Neue Studiendaten vom ASCO Krebskongress 2015: Wirksamkeit und Sicherheit von Radium-223 in der klinischen Praxis bestätigt

 

                                    • Radium-223 zeigt hohe therapeutische Wirksamkeit auch in klinischer Routine
                                    • Patienten profitieren von Therapiebeginn bei niedriger Metastasenlast
                                    • Hinweise auf verlängertes Überleben durch parallele Behandlung mit Radium-223 und  Abirateron
                                    • Urologen/Onkologen und Nuklearmediziner behandeln interdisziplinär – von Diagnose und Indikationsstellung bis zur Kontrolle des Therapieerfolgs

 

Frankfurt am Main (9. Juni 2015) – Die knochengezielte Radionuklidtherapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) ist heute fest mit Radium-223-dichlorid (Xofigo®) assoziiert. Der Alpha-Strahler bewirkt als erstes und einziges Radionuklid bei Erwachsenen mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom und symptomatischen Knochen­metastasen ohne bekannte viszerale Metastasen einen signifikanten Überlebensvorteil.1,2

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Positive Zwischenbilanz der Pflege-Entbürokratisierungs-Tour

 

Berlin (9. Juni 2015) - Acht Bundesländer, zehn Städte und 3.300 Teilnehmer: Das ist die erste Zwischenbilanz der Entbürokratisierungs-Tour von Staatssekretär Karl-Josef Laumann. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung freut sich über die bisherige Resonanz der Tour.

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Abb.: Mit Hilfe von Microarrays können Wissenschaftler die Konzentration von Hunderten Molekülen, in diesem Fall von Mikro-RNA, gleichzeitig bestimmen. Bildrechte: Universitätsklinikum FreiburgBrustkrebs-Diagnostik

Neue Methode weist Tumor über Urin nach

 

Freiburg (9. Juni 2015) - Forscher der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg haben einen Ansatz entwickelt, Brustkrebs mit Hilfe von Urinproben nachzuweisen. Dafür ermittelten sie die Konzentration von Mikro-RNA-Molekülen, die den Zell-Stoffwechsel steuern und in Krebszellen oft fehlreguliert sind. Mit einer Sicherheit von 91 Prozent konnten die Wissenschaftler feststellen, ob eine Probandin gesund oder krank war. Das Verfahren könnte möglicherweise künftig zur Kontrolle des Behandlungserfolgs und in der Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt werden. Die Freiburger Wissenschaftler haben die Ergebnisse in der Fachzeitschrift BMC Cancer veröffentlicht und die Methode als Patent angemeldet.

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Abb.: Mit Hilfe der Medizintechniklösung PlasmaDerm können Dr. Helmke, Dr. Wandke (Cinogy GmbH), Prof. Viöl und Prof. Emmert (Universitätsmedizin Göttingen) die Heilung von Wunden beschleunigen (v.l.n.r.). Photo: Dirk Mahler/FraunhoferPlasmaDerm

Plasma lässt Wunden schneller heilen

 

Braunschweig (9. Juni 2015) - Hauterkrankungen machen vielen Menschen zu schaffen. Ein häufiges Problem sind offene Wunden – vor allem ältere Menschen sind betroffen. Die neue medizintechnische Lösung PlasmaDerm setzt Plasma ein, damit die Verletzungen schneller heilen. Hauterkrankungen gehören hierzulande zu den Volkskrankheiten. Neurodermitis, Schuppenflechte oder das sogenannte »offene Bein«, hervorgerufen durch Diabetes oder Krampfadern, verursachen bei Patientinnen und Patienten oft jahrelange Leiden. Dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig ist es in Kooperation mit dem Unternehmen Cinogy und der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen gelungen, die neuartige Medizintechniklösung PlasmaDerm zur Therapie von Wunden und Hautkrankheiten zu entwickeln. Plasma, unmittelbar auf der Haut erzeugt, fördert dabei die Wundheilung.

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BfArM und Bundesgesundheitsministerium wollen Kinderzulassung für patentfreie Arzneimittel stärken

Versorgungslücken bei Kinderarzneimitteln schließen

 

Berlin/Bonn (8. Juni 2015) - Beim Kinderarzneimittel-Symposium des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beraten heute 150 Fachleute über Maßnahmen zur Verbesserung der Arzneimittelsituation von Kindern und Jugendlichen. In dieser Altersgruppe werden häufig Arzneimittel eingesetzt, die nur an Erwachsenen geprüft worden sind. Die europäische Kinderarzneimittelverordnung hat zwar bei neu entwickelten Arzneimitteln Fortschritte erzielt. Zulassungs-Regelungen, mit denen auch bereits verfügbare und patentfreie Arzneimittel sicher bei Kindern angewendet werden könnten, werden von der pharmazeutischen Industrie jedoch kaum genutzt. Seit 2007 sind erst zwei solcher "PUMA"-Zulassungen (Paediatric use marketing authorisation) erfolgreich beantragt worden. Gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium, der pharmazeutischen Industrie, Kinderärzten, dem Gemeinsamen Bundesausschuss und Patientenvertretern will das BfArM Hemmschwellen identifizieren und abbauen, um diese Zulassungsmöglichkeiten für Kinder zu stärken.

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Umfrage und Stellungnahme zur ärztlichen Versorgung von Krebspatienten

Ärztlich assistierte Selbsttötung

 

Berlin (8. Juni 2015) – Vor dem Hintergrund des derzeit intensiv geführten Diskurses um die ärztlich assistierte Selbsttötung fordert die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. eine Versachlichung der Debatte. Um die für einen solchen Diskurs notwendigen Daten zu generieren, hat die DGHO eine Umfrage unter ihren Mitgliedern zu Aspekten der ärztlich assistierten Selbsttötung durchgeführt und jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisse werden im 7. Band der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe der DGHO "Ärztlich assistierte Selbsttötung. Umfrage zur ärztlichen Versorgung von Krebspatienten. Ethische Überlegungen und Stellungnahme.“ publiziert.

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Abb.: Fetus mit 31 Schwangerschaftswochen: Erst lächelt das Ungeborene etwas, wenige Minuten später zeigt es ein missmutiges Gesicht. Quelle: Prof. E. MerzWas Gesichtsausdrücke des Ungeborenen im Ultraschall verraten

 

Berlin (3. Juni 2015) - Gegen Ende des zweiten Schwangerschaftsdrittels haben Eltern gute Chancen, ihr Kind auf dem Ultraschallbild lächeln zu sehen. Mitunter verzieht es auch die Mundwinkel, runzelt die Stirn und schaut missmutig oder traurig aus. Eltern sollten in diese Momente nicht zu viel hineininterpretieren, rät die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Veränderungen des Gesichtsausdrucks spiegelten nicht etwa die Gefühle des Feten wieder, sondern sind vielmehr das Ergebnis unwillkürlicher, reflexhafter Bewegungen, berichten die Experten im Fachmagazin „Ultraschall in der Medizin". Ultraschalluntersuchungen von Ungeborenen allein zum Zwecke des „Babyfernsehens“ lehnt die DEGUM ab.

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Abb.: Die Anwendung der Forschungsergebnisse im Blick: Das Forschungsteam der drei Hochschulen. Photo: Projekt-OPENProjekt „OPEN“ fördert interkulturelle Öffnung in der Pflegeberatung

Spezielle Hilfsangebote für pflegende Angehörige von Migranten

 

Frankfurt am Main (1. Juni 2015) - „Wenn Menschen mit Migrationshintergrund pflegebedürftig werden, übernehmen meist Angehörige wie Ehefrauen, Töchter oder Schwiegertöchter die Pflege. Professionelle Pflegedienste und Hilfsangebote werden von dieser Zielgruppe kaum genutzt. Die Gründe dafür sind viel fältig“, so Prof. Dr. Ulrike Schulze, Professorin für Pflegewissenschaft/Klinische Pflege und Projektleiterin an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS). „Dazu zählen Sprachbarrieren oder ein unterschiedliches Krankheitsverständnis. Oft sind die Leistungs- und Informationsangebote auch nicht hinreichend auf kulturelle und soziale Wertvorstellungen, Lebensstile und Bedürfnisse von zugewanderten Menschen zugeschnitten.“

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Probleme bei der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen

Parkplatznot erschwert Pflegediensten die Arbeit

 

Leipzig (1. Juni 2015) - Der wachsende Verkehr in den sächsischen Metropolen stellt die ambulanten Pflegedienste des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) zunehmend vor Herausforderungen. Oft behindern lange Staus in der Innenstadt oder überfüllte Parkflächen das schnelle Durchkommen zum Patienten. Auf diese Weise wird die Arbeit der Pfleger unnötig erschwert. Längere Wegstrecken und somit Arbeitszeiten und der ein oder andere Strafzettel für das Falschparken, welcher aus Zeitdruck dann schon mal in Kauf genommen wird, sind die Folge. Der bpa Sachsen möchte jetzt mit einer Mitgliederbefragung herausfinden, ob die von einigen Pflegeunternehmen geäußerten Probleme generell zutreffen und hat aus diesem Grund eine Evaluation unter seinen rund 230 Mitgliedern aus dem ambulanten Bereich gestartet.

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Pflegebranche tut sich schwer mit Suche nach Fachkräften im Ausland

 

Gütersloh (1. Juni 2015) - Die deutschen Unternehmen fremdeln noch immer mit der gezielten Ansprache ausländischer Fachkräfte. Zu stark wirkt die Logik des Anwerbestopps nach: Seit den 70er Jahren hat die Politik qualifizierte Zuwanderung allenfalls erlaubt, aber selten aktiv ermöglicht. Genau das jedoch wäre heute notwendig, wie das Beispiel der Pflegebranche verdeutlicht.

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Abb.: Ein Team um Martin Voracek von der Universität Wien hat in einer aktuellen Studie die Intelligenztests über einen Zeitraum von mehr als hundert Jahren analysiert. Copyright: Universität WienSteigende IQ-Leistung in den letzten hundert Jahren

Intelligenz im Wandel

 

Wien, Österreich (1. Juni 2015) - Werden die Menschen wirklich intelligenter? Seit über hundert Jahren zeigt sich weltweit in zahlreichen Studien eine Zunahme beim Intelligenzquotient der Allgemeinbevölkerung. Die Psychologen Jakob Pietschnig und Martin Voracek von der Universität Wien erforschten mögliche Ursachen dafür. In einer aktuellen Publikation in der renommierten Fachzeitschrift "Perspectives on Psychological Science" zeigten sie eine durchschnittliche IQ-Zunahme von drei IQ-Punkten pro Jahrzehnt seit dem frühen 20. Jahrhundert.

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Abb.: Krankenhauskeime können auch bei Operationen zum Problem werden. Photo: Pfree 2014Krankenhauskeim Staphylococcus aureus

Neuer Wirkstoff gegen gefürchtete Krankenhauskeime

 

Braunschweig (29. Mai 2015) - Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) schließen sich Wissenschaftler der Universitäten Tübingen, Münster und München zusammen und bereiten gemeinsam mit der Firma Hyglos die klinische Prüfung eines Wirkstoffs gegen den gefürchteten Krankenhauskeim Staphylococcus aureus vor: Die prophylaktische Behandlung der Nasenbesiedlung könnte einer Ausbreitung insbesondere Methicillin-resistenter Erreger (MRSA) in Kliniken entgegenwirken und Infektionen beim Patienten verhindern.

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Abb.: Die Weiterbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik) hilft, die Behandlung von Diabetespatienten zu verbessern. Dr. med. Thomas Schaum (li.) und Britta Niebuhr am RED Institut. Photo: RED Institut für medizinische Forschung und Fortbildung GmbHDiabetesbehandlung verbessern und Klinikaufenthalt verkürzen

DDG bietet neue Weiterbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik) an

 

Berlin (29. Mai 2015) – Jährlich werden etwa zwei Millionen Patienten mit Diabetes in einer Klinik behandelt. Sie wollen sicher sein, dass ihre Grunderkrankung kompetent berücksichtigt wird, auch wenn sie sich wegen eines Eingriffs z.B. an Hüfte oder Herz in eine Klinik begeben, die über keine diabetologische Fachabteilung verfügt. Für solche Patienten benötigen Kliniken und auch Altenpflegeinrichtungen speziell fortgebildetes Pflegepersonal. Auf diesen Bedarf hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft reagiert und bietet examinierten Pflegekräften ab sofort die Weiterbildung „Diabetes-Pflegefachkraft DDG (Klinik)“ an.

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DPR lehnt Vorschlag der ASG für einen weiteren Berufsverband ab:

Starke Pflege braucht eine starke Pflegekammer

 

Berlin (28.Mai 2015) - „Nur eine starke Pflegekammer kann die Interessen der Pflegefachpersonen tatsächlich vertreten“, mahnte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin. „Ein Pflegeberufsverband, der auf freiwilliger Mitgliedschaft beruht, kann nicht in dem Maße für die professionell Pflegenden eintreten, wie es Aufgabe und zugleich Verpflichtung einer Pflegekammer ist.“

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