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22 | 12 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Lasea®: Immer mehr Arbeitnehmer sind überfordert: „Wenn Arbeit Angst macht“. Die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz sind bundesweit inzwischen auf über 60 Millionen angestiegen(1). Einen wichtigen Auslöser für psychische Erkrankungen sehen Experten darin, dass wir im Arbeitsalltag immer größerem Stress ausgesetzt sind. Zudem belastet viele Beschäftigte die Angst um ihren Arbeitsplatz als Resultat von Fusionen, Produktionsverlagerungen und sonstigen Umstrukturierungen. Photo: Dr wilmar SchwabeLasea®

Immer mehr Arbeitnehmer sind überfordert: „Wenn Arbeit Angst macht“

 

Hamburg (21. Oktober 2014) - Die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz sind bundesweit inzwischen auf über 60 Millionen angestiegen(1). Einen wichtigen Auslöser für psychische Erkrankungen sehen Experten darin, dass wir im Arbeitsalltag immer größerem Stress ausgesetzt sind. Zudem belastet viele Beschäftigte die Angst um ihren Arbeitsplatz als Resultat von Fusionen, Produktionsverlagerungen und sonstigen Umstrukturierungen.

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Agitation bei psychiatrischen Notfällen

Inhalatives Loxapin als Einmalgabe zur raschen Deeskalation

 

Berlin (19. Oktober 2014) - Bei ganz unterschiedlichen Erkrankungen – z.B. bei Schizophrenie, Bipolarer Störung, aber auch bei Demenz und Alkoholabhängigkeit – können Zustände akuter Agitation auftreten. Dabei handelt es sich um eine Notfallsituation, wie die Referenten bei einem Symposium des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) am 19. Oktober in Berlin übereinstimmend betonten. Erregtheit und Aggressivität des Patienten führen oft zur Selbstund Fremdgefährdung und erfordern daher eine rasche Deeskalation. Als Notfall- oder Bedarfsmedikation mit nahezu idealem Profil hat sich die inhalative Applikation des Antipsychotikums Loxapin bewährt, dessen beruhigende Wirkung bereits innerhalb weniger Minuten spürbar wird. 

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Manisch-depressive Mischzustände – eine therapeutische Herausforderung

Asenapin stabilisiert die Stimmung

 

Berlin (18. Oktober 2014) - Manische Episoden mit depressiven Symptomen gehören zu den größten Herausforderungen in der Behandlung von Patienten mit bipolaren Störungen. Im DSM-51 wurde die diagnostische Schwelle gesenkt und die Definition von Mischzuständen breiter gefasst. Wie es im klinischen Alltag gelingen kann, sowohl die manischen als auch die depressiven Symptome in den Griff zu bekommen, erläuterten ausgewiesene Experten bei der 27. Jahrestagung des ECNP2. Die Ergebnisse aktueller Post-hoc-Analysen kontrollierter randomisierter Studien weisen darauf hin, dass der Multirezeptorantagonist Asenapin (Sycrest®) nicht nur bei manischen Episoden im Rahmen einer Bipolar-I-Störung, sondern auch bei manisch-depressiven Mischformen bipolarer Störungen gemäß dem DSM-5 „Mixed Feature Specifier“ wirksam und gut verträglich ist. Der Schlüssel für eine adäquate Therapie ist allerdings, depressive Symptome bei Patienten mit manischen Episoden möglichst frühzeitig zu erkennen. Hier kann der neue, validierte Patientenfragebogen M.I.N.I.3 helfen.

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Posttraumatische Belastungsstörungen

EMDR als Methode in der Psychotherapie anerkannt

 

Berlin (16. Oktober 2014) – Für die Behandlung gesetzlich krankenversicherter Patientinnen und Patienten, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, steht zukünftig eine weitere psychotherapeutische Methode zur Verfügung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin einen entsprechenden Beschluss gefasst, der vorsieht, dass Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR) als Behandlungsmethode im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzeptes der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie oder der analytischen Psychotherapie angewendet werden kann.

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BSG bestätigt Mindestmenge für Knie-TEP

 

Berlin (15. Oktober 2014) – Das Bundessozialgericht (BSG) hat am Dienstag in Kassel die Auffassung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bestätigt, dass Knie-TEP (Kniegelenk-Totalendoprothesen) planbare Leistungen sind, deren Ergebnisqualität in besonderem Maße von der Menge der erbrachten Leistungen abhängt. Dies sei rechtmäßig und hinreichend mit wissenschaftlichen Belegen untermauert – so das Gericht in seinem Urteil, mit dem auf die Revision der beklagten Krankenkasse der Rechtsstreit an das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen zurückverwiesen wurde (AZ: BSG B 1 KR 33/13 R). Die Einschätzung des G-BA sei vertretbar, dass eine Mindestmenge von 50 Knie-TEP im Kalenderjahr pro Betriebsstätte die Güte der Versorgung fördert. Nach dem allgemein anerkannten Stand medizinischer Erkenntnisse sei eine fortlaufende Befassung des gesamten Behandlungsteams mit Knie-TEP für eine qualitativ hinreichende Behandlungspraxis erforderlich.

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Tumorart spielt wichtige Rolle auch bei psychoonkologischer Behandlung

Jeder dritte Krebspatient braucht seelische Hilfe

 

Hamburg/Leipzig (13. Oktober 2014) – Angst, Anpassungsschwierigkeiten und Depressivität: Das sind die drei häufigsten psychischen Probleme, mit denen Krebspatienten zu kämpfen haben. Jeder Dritte ist davon betroffen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler im Rahmen einer Studie, für die sie bundesweit mehr als 4.000 Patienten zwischen 18 und 75 Jahren befragt haben. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher jetzt in dem Fachmagazin „Journal of Clinical Oncology“. Die Deutsche Krebshilfe hat die Studie mit 648.000 Euro gefördert.

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DBfK

Betrieblicher Gesundheitsschutz – ein neues Arbeitsfeld für Pflegeexperten?

 

Berlin (13. Oktober 2014) - In einem heute veröffentlichten Positionspapier schlägt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) in Deutschland die Einführung einer betrieblichen Gesundheitspflegerin vor.

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DGHO-Kongress 2014

Immuntherapie: auf dem Weg in eine neue Ära?

 

Hamburg (11. Oktober 2014) - Immuntherapie wird die Krebsbehandlung in den kommenden Jahren deutlich verändern. Neue und sehr unterschiedliche Ansätze wie bispezifische oder immunregulatorische Antikörper, die Tumorvakzine oder genmodifizierte T-Lymphozyten u.a. werden allein oder in Kombination mit bewährten Medikamenten eingesetzt werden. Dabei sind die Potenziale genauso groß wie der Forschungsbedarf. Auch für die Immuntherapie steht die Frage nach der Personalisierung im Raum. Diese und weitere Themen diskutieren 5.500 Krebsexperten auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Hamburg.

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Deutsch-österreichisches Absorb-Register evaluiert die Therapie

 

Düsseldorf (10. Oktober 2014) – Knapp ein Jahr nach dem Start des Registers sind bereits mehr als 1.000 Patienten in das Register eingeschlossen. Aktuell wird an der Auswertung der 30-Tagesergebnisse dieser ersten 1.000 Patienten gearbeitet. Die erste Interimsauswertung wurde nun im Rahmen der DGK Herbsttagung Fachjournalisten vorgestellt.

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Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern – Update 2014

 

Düsseldorf (10. Oktober 2014) – Nicht-VKA orale Antikoagulanzien (NOAC) haben nach Jahrzehnten des Stillstands Bewegung in die orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern gebracht. Die rasante Entwicklung auf diesem Gebiet erfordert regelmäßige Updates zu wichtigen klinischen Aspekten sowie der Anwendung im Praxisalltag. Im Rahmen der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) gaben Experten auf einem Symposium von Daiichi Sankyo unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Hans-Martin Hoffmeister, Solingen, und Prof. Dr. Norbert Frey, Kiel, einen aktuellen Überblick zur oralen Antikoagulation bei nichtvalvulärem Vorhofflimmern.

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Deutscher Pflegerat

„Wir brauchen eine Neuverteilung von Aufgaben aller Gesundheitsberufe“

 

Berlin (9. Oktober 2014) - „Wir brauchen eine umfassende Diskussion über die Neuverteilung von Aufgaben aller Gesundheitsberufe, insbesondere von Ärzten und Pflegefachpersonen“, forderte Thomas Meißner, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Pflegerats, bei der gestrigen Fachtagung der IKK zum Thema „Delegation und Substitution – Brauchen wir immer einen Arzt“ in Berlin. „Anstatt uns bei der Diskussion von Substitution und Delegation wieder einmal im Kreis zu drehen, sollten wir endlich anfangen, die Aufgaben im Gesundheitssystem sinnvoll neu zu verteilen“, macht Meißner deutlich.

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Aktuelles vom DGGG 2014

Kritische Situationen in der Geburtshilfe frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln

 

München (9. Oktober 2014) – Wie kann man kritische Situationen in der Geburtshilfe rechtzeitig erkennen und erfolgreich behandeln? Darüber diskutierten Teilnehmer im Rahmen des 60. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. am 09. Oktober in München. Unter dem Vorsitz von Professor Dr. Marc Sütterlin, Direktor der Universitäts-Frauenklinik Mannheim, referierten renommierte Fachärzte anlässlich eines Lunchsymposiums zu den drei Themenschwerpunkten Rhesusprophylaxe, Früherkennung und Behandlung des von-Willebrand-Syndroms und Management schwerer Blutungen unter und nach der Geburt.

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Individuell ausbalanciert dosiert statt großzügig nach dem „Gießkannenprinzip“

Mikronährstoffe für Frauen – auf die Lebensphase kommt es an

 

München (9. Oktober 2014) - Frauen, die eine gynäkologische Praxis aufsuchen, erwarten im persönlichen Gespräch oft auch Hinweise, ob und wie sie ihre körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit mit Hilfe von Nährstoffsupplementen verbessern können. „Nach Daten der Nationalen Verzehrsstudie II (1) verwenden 31 % aller Frauen, aber nur 24 % der Männer entsprechende Produkte. Welchen Nutzen sie aus physiologischer Sicht besitzen, wird kontrovers diskutiert. Weder eine Hochdosisgabe nach dem ,Gießkannenprinzip’, noch eine generelle Ablehnung sind aus wissenschaftlicher Sicht zu begründen“, erläuterte Prof. Dr. Andreas Hahn (Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung, Leibniz Universität Hannover) jetzt auf dem Symposium „Mikronährstoffe für Frauen in verschiedenen Lebensphasen“ im Rahmen des 60. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in München.

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Schizophrenie

Familienangehörige von Schizophreniepatienten:
Als Betreuer oft an der eigenen Belastungsgrenze

 

Berlin (9. Oktober 2014) – Fast drei Viertel der Angehörigen von Schizophreniepatienten/innen in Deutschland sind hauptsächlich oder alleine für deren Betreuung zuständig und dadurch einer enormen emotionalen, physischen und auch finanziellen Belastung ausgesetzt. Das geht aus den ersten Ergebnissen einer großen internationalen Studie hervor, die von der European Federation of Associations of Families of People with Mental Illness (EUFAMI) in Zusammenarbeit mit der Universität Leuven/Belgien durchgeführt wird. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum World Mental Health Day, der dieses Jahr am 10. Oktober stattfand und das „Leben mit Schizophrenie“ zum Thema hatte, stellte die deutsche EUFAMI-Repräsentantin Janine Berg-Peer fest: „Viele der betreuenden Angehörigen sind oft jahrelang nicht in der Lage, eine Auszeit zu nehmen und erreichen häufig ihre persönliche Belastungsgrenze.“

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Neue ESC-Leitlinien

Prasugrel als First-Line-Therapieoption in der Behandlung von ACS-PCI-Patienten mit STEMI und NSTEMI/UA

 

Düsseldorf (9. Oktober 2014) – Bei einem Herzinfarkt muss das verschlossene Gefäß schnellstmöglich mittels perkutaner Koronarintervention (PCI) revaskularisiert werden, um den Schaden am Myokard gering zu halten. Welches Vorgehen ist jedoch bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) und Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI) oder instabiler Angina pectoris (UA) das richtige? Welche Empfehlungen geben die neuen gemeinsamen Leitlinien zur myokardialen Revaskularisierung der European Society of Cardiology (ESC) und der Europäischen Gesellschaft für Herz- und Thoraxchirurgie (EACTS)?1 Darüber diskutierten Experten auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland und Lilly Deutschland unterstützten wissenschaftlichen Symposium anlässlich der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Düsseldorf.

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DPR und Marburger Bund: „Versorgungszuschlag für Krankenhäuser unverändert beibehalten“

Pflege und Ärzte warnen vor Personalabbau durch Mittelkürzung

 

Berlin (7. Oktober 2014) - Der Deutsche Pflegerat (DPR) und der Marburger Bund (MB) warnen gemeinsam vor einer weiteren finanziellen Auszehrung der Krankenhäuser durch Regelungen im Pflegestärkungsgesetz und fordern eine unbegrenzte Beibehaltung des bundeseinheitlichen Versorgungszuschlages.

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Patienten und Pflegedienste profitieren von dem Beschluss des G-BA

Änderung der Richtlinie „Häusliche-Krankenpflege“

 

Berlin (7. Oktober 2014) - Krankenhausärzte können Patienten künftig für fünf Arbeitstage häusliche Krankenpflege verordnen statt wie bisher nur für drei Werktage. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Häusliche-Krankenpflege-Richtlinie entsprechend angepasst. Der Beschluss wurde gestern im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist damit ab sofort in Kraft. Auch wenn der G-BA hinter den Forderungen des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) geblieben ist, stellt die erweiterte Verordnungsmöglichkeit eine Verbesserung hinsichtlich des Übergangs von der Klinik in die Häuslichkeit dar.

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Regionale Unterschiede

Versorgungsatlas: Niedergelassene Ärzte verordnen weniger Antibiotika

 

Berlin (7. Oktober 2014) - In Deutschland verordnen die niedergelassenen Ärzte Antibiotika zunehmend zurückhaltender. Vorreiter sind dabei die Kinderärzte. Das zeigt erstmals eine Untersuchung der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas. Die Verordnungszahlen sinken jedoch regional unterschiedlich und es gibt altersabhängige Unterschiede. Sorgen bereitet Experten der relativ hohe Einsatz von „Reserveantibiotika“, die schweren Infektionen vorbehalten sein sollten.

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Entscheidung des EMA-Management Boards

Studienergebnisse noch detaillierter einsehbar

 

Berlin (7. Oktober 2014) - Am 2. Oktober hat das Management Board der europäischen Arzneimittelbehörde EMA darüber entschieden, wie detaillierte Ergebnisse von Arzneimittelstudien, die der EMA vorliegen, Interessierten zugänglich gemacht werden können. Konkret geht es um die Veröffentlichung der typischerweise mehr als tausend Seiten starken Clinical Study Reports (CSR), die Unternehmen zu jeder klinischen Studie einreichen müssen.

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Ebola: Madrider Krankenschwester mit Ebolavirus infiziert - Ausbruch des Marburg-Fiebers in Uganda. Mit dem Ebolavirus hat sich offenbar eine im Madrider Hospital Carlos III arbeitende Krankenschwester infiziert. Sie gehörte zu einem der Behandlungsteams, das für die Pflege von zwei Ebolapatienten zuständig war.Photo: WikipediaEbola

Madrider Pflegehelferin mit Ebolavirus infiziert

Ausbruch des Marburg-Fiebers in Uganda

 

Madrid, Spanien (6. Oktober 2014) – Mit dem Ebolavirus hat sich offenbar eine im Madrider Hospital Carlos III arbeitende Pflegehelferin infiziert. Sie gehörte zu einem der Behandlungsteams, das für die Pflege von zwei Ebolapatienten zuständig war. Damit hat sich erstmals ein Mensch innerhalb Europas mit dem Virus infiziert. Die 44-Jährige pflegte in dem Krankenhaus einen spanischen Geistlichen, der sich in Sierra Leone mit dem Virus infiziert hatte.

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Lymphdrüsenkrebs ALCL

Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und Krebsentstehung untersucht

 

Wien, Österreich (6. Oktober 2014) - Eine internationale Studiengruppe hat unter Beteiligung des Wiener Pathologen Lukas Kenner den Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und der Entstehung von Lymphomen, die im Narbengewebe um das Transplantat wachsen, untersucht. Die Forschenden gehen davon aus, dass Brustimplantate eine neue Unterart des seltenen, aber bösartigen Lymphdrüsenkrebses ALCL auslösen können. Zu diesem Ergebnis kamen die Autoren nach Analyse zahlreicher weltweit verfügbarer Studien und Daten. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Mutation Research veröffentlicht.

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DGPPN

Lebenskrise oder Krankheit – wo verläuft die Grenze?

 

Berlin (6. Oktober 2014) - Wo und wann beginnt Krankheit? Und was sind Lebensprobleme ohne Krankheitswert? Angesichts der drastisch zunehmenden Krankheitstage und Frühverrentungen aufgrund psychischer Erkrankungen muss sich die Solidargemeinschaft heute fragen, welche Voraussetzungen sie an die Erstattung therapeutischer Leistungen knüpfen will. Auf ihrem Hauptstadtsymposium in Berlin plädiert die DGPPN dafür, nicht jedes seelische oder soziale Leid zur psychischen Krankheit zu erklären und Krankheitsdiagnosen auf medizinisch relevantes Leiden zu beschränken.

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Rahmenempfehlung „Fachweiterbildung Notfallpflege“ von DGF erstellt

 

Berlin (2. Oktober 2014) - Die DGF hat seit 2012 eine eigene Fachgruppe „Notfallpflege“ eingerichtet. Diese Fachgruppe hat nun erste Ergebnisse erzielt und ,,den Begriff Notfallpflege genauer definiert sowie eine Rahmenempfehlung zur Ausgestaltung von Curricula einer Fachweiterbildung Notfallpflege“ erstellt, so Lothar Ullrich, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste.

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Ähnliches Spektrum an Begleiterkrankungen wie bei Alkoholabhängigen

Internetabhängigkeit auf dem Vormarsch:
Betroffene leiden oft unter weiteren Erkrankungen

 

Bochum (2. Oktober 2014) - Internetabhängige leiden oft unter Begleiterkrankungen, vor allem unter depressiven Störungen, Angsterkrankungen und ADHS. Bochumer Mediziner erhoben das sogenannte Komorbiditätsprofil von 25 Internetabhängigen. Jeder Patient wies mindestens eine Begleiterkrankung auf. Mit seinen Kollegen untersuchte Bert te Wildt zum Vergleich auch 25 Alkoholabhängige. Das Komorbiditätsprofil sah ganz ähnlich aus. Allerdings litt nur jeder zweite dieser Patienten an einer weiteren Erkrankung. „Die Ergebnisse verdeutlichen die große Bedeutung der Komorbidität für die Internetabhängigkeit“, sagt te Wildt. Er betont auch: „Das ist natürlich keine Einbahnstraße, die Erkrankungen bedingen sich gegenseitig.“ In einer weiteren Studie fand er jedoch Hinweise, dass die Internetsucht bei einem Teil der Betroffenen auf ähnlich gelagerte Persönlichkeitsstrukturen zurückzuführen sein könnte.

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DGU 2014 / Aktualisierung der S3-Leitlinie PCa

mCRPC: Zytiga® in der Erstlinie empfohlen

 

Düsseldorf (2. Oktober 2014) - Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) wurde die aktuelle Version der S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms (PCa) vorgestellt. Zu den empfohlenen Erstlinienoptionen bei nicht oder mild symptomatischen Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) gehört auch Abirateronacetat (Zytiga®). Nach der kürzlich präsentierten finalen Analyse der Zulassungsstudie COU-AA-302 kann der Androgenbiosynthese-Hemmer gegenüber Placebo das Überleben bei dieser Indikation signifikant verlängern.

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Abb.: Mithilfe des FDM-Verfahrens können individuelle Prothesen und Orthesen kostengünstig gedruckt werden. Quelle: Fraunhofer IPA

Orthopädie

Kostengünstige Prothesenherstellung durch FDM-Druck

 

Stuttgart (1. Oktober 2014) - Der 3D-Druck kommt in zahlreichen Branchen zum Einsatz. Da die Technologien individuelle Produktanforderungen berücksichtigen, werden sie vor allem bei der Herstellung einzelner Bauteile und Prototypen verwendet. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kosten in den letzten Jahren stark gesenkt wurden. Von beiden Faktoren profitiert auch die Medizin- und Orthopädietechnik. Hier ermöglicht die generative Fertigung passgenaue Prothesen und Orthesen zu niedrigen Preisen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung arbeitet daran, günstige Druckmethoden für die Herstellung von Prothesen zu entwickeln.

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Photo: World Hepatitis AllianceHepatitis-C-Report

Bessere Aufklärung gefordert

 

Neuss (1. Oktober 2014) - Chronische Infektionen mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) verursachen weltweit rund 350.000 Todesfälle pro Jahr. Größte Herausforderung im Kampf gegen die Krankheit ist die nach wie vor hohe Dunkelziffer. Zwar könnten mittlerweile dank innovativer Therapien ein Großteil der betroffenen Patienten geheilt werden, doch viele wissen gar nicht, dass sie infiziert sind. Darauf macht der Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli unter dem Motto „Think again“ aufmerksam. Patientenorganisationen setzen sich grenzüberschreitend für eine bessere Aufklärung ein und appellieren an alle Beteiligten der Versorgung, eng zusammen zu arbeiten. Ein aktuell vom britischen Marktforschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) veröffentlichter und vom forschenden Pharmaunternehmen Janssen geförderter Bericht verdeutlicht allerdings, dass trotz erfolgter Regierungszusagen viele Länder nur langsam mit nationalen Aktionsplänen auf die Ausbreitung von Hepatitis C reagieren.

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