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24 | 04 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Abb.: Das Nervensystem des Fadenwurms C. elegans. Photo: MCNMechanismen des Vergessens entdeckt

 

Basel, Schweiz (13. März 2014) - Um leistungsfähig zu bleiben muss das menschliche Gehirn vergessen können: Unwichtige Informationen werden so gelöscht und das Gehirn entlastet. Ist dieser Vorgang gestört, kann dies zu schweren psychischen Erkrankungen führen. Basler Wissenschaftler haben nun einen molekularen Mechanismus entdeckt, welcher den Prozess des Vergessens aktiv steuert. Die renommierte Fachzeitschrift «Cell» hat die Forschungsresultate veröffentlicht.

 

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Deutscher Pflegerat

Der Pflegekomplexmaßnahmen-Score hat die Erwartungen nicht erfüllt

 

Berlin (12. März 2014) - „Eine Beteiligung an der weiteren Ausgestaltung des Pflegekomplexmaßnahmen-Scores für Erwachsene wird seitens des Deutschen Pflegerates nicht mehr stattfinden", ist das Fazit, das Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR), aus den Erfahrungen mit und um den PKMS-E zieht.

 

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Untersuchung. Marianowicz Medizin – Zentrum für Diagnose und TherapieTag der Rückengesundheit 2014

Rückengesundheit bei Kindern und Jugendlichen:

Marianowicz Medizin warnt vor „Generation Haltungsschaden“ und Systemkollaps

 

München (11. März 2014) - Die Experten der Kinder- und Jugendorthopädie im Marianowicz Medizin – Zentrum für Diagnose und Therapie, München, warnen anlässlich des „Tags der Rückengesundheit“ am kommenden Samstag (15. März) vor der „Generation Haltungsschaden“ und einem drohenden Systemkollaps im Gesundheitssystem. Demnach weisen heute bereits über 50 Prozent der Schüler im Alter von 7 bis 14 Jahren gravierende Haltungsschäden auf, bei der Gruppe der 8- bis 18-Jährigen ist der Anteil laut einer Untersuchung des Zentrums noch größer. Statik-Probleme, Fettleibigkeit, Bandscheibenvorfälle – bereits in jungen Jahren haben immer mehr junge Menschen mit den Folgen einer veränderten Lebensweise zu kämpfen. Probleme, die unser ganzes Gesundheitssystem ins Wanken geraten lassen könnten. Wirbelsäulenexperte Dr. Martin Marianowicz: „Rückenleiden verschlingen bereits heute einen großen Budget-Teil unseres Gesundheitssystems. Aufgrund der veränderten Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen droht die Anzahl der Betroffenen weiter stark zu steigen. Es wird Zeit, dass unsere Gesellschaft gegensteuert – hier sind Eltern, Schulen aber auch unser Gesundheitssystem in der Pflicht.“ Mit einem kostenlosen Rücken- und Haltungscheck für Kinder und Jugendliche wollte das Team von Marianowicz Medizin nun ein Zeichen setzen und jungen Menschen veranschaulichen, wie wichtig es ist, seinen Bewegungsapparat zu pflegen und fit zu halten.

 

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Kortisol-Spiegel

Altersschwäche: enger Zusammenhang mit Stresshormonspiegeln

 

Neuherberg (26. Februar 2014) -  Eine gestörte dynamische Regulierung des Kortisol-Spiegels mit erniedrigten Spiegeln am Morgen und erhöhten abendlichen Werten hängt eng mit dem Auftreten von Schwächezuständen im Alter zusammen. Dies berichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München im Fachjournal ‘Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism’ (JCEM).

 

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An Zahnimplantaten kann es Komplikationen geben, die auch den Kieferknochen bedrohen. Ein Spezial-Kaugummi soll künftig dabei helfen, dieses Problem frühzeitig zu erkennen: Diagnose-Kaugummi für Implantate. Wenn im Gebiss Zähne fehlen, lassen sie sich durch Implantate ersetzen. Dabei wird eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen verschraubt und mit einer Krone versehen. Bis zu einer Million solcher Implantate werden jedes Jahr in Deutschland gesetzt, wie die Deutsche Gesellschaft für Implantologie schätzt.An Zahnimplantaten kann es Komplikationen geben, die auch den Kieferknochen bedrohen. Ein Spezial-Kaugummi soll künftig dabei helfen, dieses Problem frühzeitig zu erkennen

Diagnose-Kaugummi für Implantate

 

Würzburg (25. Februar 2014) - Wenn im Gebiss Zähne fehlen, lassen sie sich durch Implantate ersetzen. Dabei wird eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen verschraubt und mit einer Krone versehen. Bis zu einer Million solcher Implantate werden jedes Jahr in Deutschland gesetzt, wie die Deutsche Gesellschaft für Implantologie schätzt.

 

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Endlich non-invasiv

Erstmals in Deutschland werden Schilddrüsenknoten per Ultraschall entfernt

 

Frankfurt am Main (25. Februar 2014) - Am Universitätsklinikum Frankfurt wurde die erste Ultraschallbehandlung von Schilddrüsenknoten in Deutschland durchgeführt. Die Wellen beseitigen das betroffene Gewebe unter der Haut, ohne die Haut selbst zu beschädigen. Fast 20 Prozent der Deutschen haben einen oder mehrere Schilddrüsenknoten. Die Vergrößerung der Schilddrüse durch die Knoten kann sich für die Betroffenen sehr unangenehm auswirken: Ein Gefühl wie bei einem Kloß im Hals, ein unangenehmes Druckgefühl, Heiserkeit oder Räusperzwang können die Folge sein.

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BiogenIdec-LogoBiogen Idec

20 Jahre Fumarsäureester – ein Meilenstein verändert die systemische Psoriasistherapie

München (25. Februar 2014) – Eine langjährige Therapieerfahrung, gute Wirksamkeit, geringes Interaktionspotential und hohe Patientenakzeptanz beeinflussen heute die Therapieentscheidung bei mittelschweren bis schweren Formen der Psoriasis vulgaris maßgeblich. Fumaderm® – Marktführer in der Systemtherapie der Psoriasis in Deutschland – genügt nicht nur modernsten therapeutischen Anforderungen, sondern blickt auch auf eine langjährige Therapieerfahrung zurück.1 20 Jahre Fumarsäureester-Therapie stehen heute für effektive und einfache Langzeitanwendung bei gutem Sicherheitsprofil2 – vor allem für Patienten, die aktiv im Leben stehen und der Psoriasis wieder selbstbewusst begegnen können.

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Neisseria meningitidis. Photo Mushin Oezel; Rolf Reissbrodt / RKIEpidemiologisches Bulletin

Ratgeber zu Meningokokken-Erkrankungen

 

Berlin (24. Februar 2014) - Im Epidemiologischen Bulletin 8/2014 ist ein vollständig aktualisierter Ratgeber für Ärzte zu Meningokokken-Erkrankungen erschienen. Die Herausgabe dieser Ratgeber-Reihe durch das Robert Koch-Institut erfolgt auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes (§ 4). Praktisch bedeutsame Angaben zu wichtigen Infektionskrankheiten sollen aktuell und konzentriert der Orientierung dienen. Die Beiträge werden in Zusammenarbeit mit den Nationalen Referenzzentren, Konsiliarlaboratorien sowie weiteren Experten erarbeitet. Die Erstpublikation erfolgt im Epidemiologischen Bulletin und im Internet.

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MDK-GEMEINSCHAFT

DRG-Kodierempfehlungen: Gesamt-Update und drei neue Empfehlungen

 

Essen (22. Januar 2014) - Die Expertengruppe "Vergütung und Abrechnung" der MDK-Gemeinschaft (SEG 4) hat alle bisher veröffentlichten DRG-Kodierempfehlungen einem Review unterzogen und an die Kodierrichtlinien, die ICD-10-GM, den OPS und die Fallpauschalenverordnung (FPV) für das Jahr 2014 angepasst. Außerdem haben die Experten drei neue Kodierempfehlungen mit den Nummern 496,509 und 513 erarbeitet.

Die aktualisierte Gesamtfassung der DRG-Kodierempfehlungen Nr. 1 bis 513 mit Stand 15.01.2014 finden Sie in der DRG-Datenbank in diesem Internetangebot. Darüber hinaus stehen dort alle Empfehlungen auch gebündelt in einer PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

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Neues Psychiatrie-Entgeltsystem

Politik muss Kritik von Patienten, Ärzteschaft und Pflegekräften ernst nehmen 

 

Berlin (21. Februar 2014) - Heute beschäftigt sich der Bundestag mit dem neuen pauschalierenden Entgeltsystem (PEPP), mit dem ab 2015 alle psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken verbindlich abrechnen sollen. PEPP steht bei Patienten, Ärzten und Pflegekräften bereits seit vielen Monaten in der Kritik, da es zu schwer wiegenden Fehlanreizen in der stationären Versorgung psychisch erkrankter Menschen führt. Die DGPPN begrüßt, dass sich die Bundestagsabgeordneten jetzt mit dem Gesetz auseinandersetzen. Viel zu lange blieben die Bedenken der Experten der psychischen Gesundheit auf politischer Ebene nicht gehört.

 

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Krebs: Auch die Seele leidet mit

Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft fordern flächendeckende psychoonkologische Versorgung

 

Berlin (20. Februar 2014) – Immer mehr Menschen erhalten die Diagnose Krebs. Etwa ein Drittel der Betroffenen leidet so sehr unter der Erkrankung, dass sie psychologische Hilfe benötigen. Doch bundesweit werden noch nicht alle Patienten adäquat und nach den gleichen Qualitätsstandards versorgt. „Die Deutsche Krebshilfe appelliert an die Gesundheitspolitik und die Kostenträger, sich dem Thema verstärkt zu widmen und die notwendigen Versorgungsstrukturen in den Krebszentren sowie deren adäquate Finanzierung sicherzustellen“, forderte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, heute auf einer Pressekonferenz auf dem Deutschen Krebskongress 2014 in Berlin.

 

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G-BA: Behandlung von gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle

Erste Konkretisierung für schwere Verlaufsform einer Erkrankung mit besonderem Krankheitsverlauf

 

Berlin (20. Februar 2014) – Patientinnen und Patienten, die an gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle erkrankt sind, können künftig nach bestimmten Vorgaben in Kliniken und Praxen ambulant spezialfachärztlich versorgt werden. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin gefasst und damit die erste Regelung für eine schwere Verlaufsform einer Erkrankung mit besonderem Krankheitsverlauf in der Anlage der Richtlinie ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV-RL) konkretisiert. Im Dezember 2013 hatte der G-BA bereits eine Konkretisierung der ASV beschlossen, die die Behandlung von Tuberkulose und Mykobakteriose betrifft.

 

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Wirksamkeit von PEGyliertem anti-TNF bei axSpA und PsA: Certolizumab Pegol erweitert Therapieoptionen für Patienten mit axialer Spondyloarthritis und Psoriasis-Arthritis. Certolizumab Pegol steht seit der EU-Zulassung Ende 2013 auch für die Therapie von erwachsenen Patienten mit axialer Spondyloarthritis (axSpA) und in Kombination mit Methotrexat (MTX) für die Behandlung der Psoriasis-Arthritis (PsA) zur Verfügung.(1) Im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterten Experten die wesentlichen Ergebnisse der RAPID-axSpA- und RAPID-PsA-Studie, die zur Zulassung des Wirkstoffes in den beiden neuen Indikationen führten und den sich daraus ergebenden Stellenwert der neuen Behandlungsoption. Der erste und bislang einzige PEGylierte, Fc-freie TNF-alpha-Inhibitor ist seit 2009 auch zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (RA) zugelassen. Wirksamkeit von PEGyliertem anti-TNF bei axSpA und PsA

Certolizumab Pegol erweitert Therapieoptionen für Patienten mit axialer Spondyloarthritis und Psoriasis-Arthritis

 

Frankfurt am Main (20. Februar 2014) - Certolizumab Pegol steht seit der EU-Zulassung Ende 2013 auch für die Therapie von erwachsenen Patienten mit axialer Spondyloarthritis (axSpA) und in Kombination mit Methotrexat (MTX) für die Behandlung der Psoriasis-Arthritis (PsA) zur Verfügung.(1) Im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterten Experten die wesentlichen Ergebnisse der RAPID-axSpA- und RAPID-PsA-Studie, die zur Zulassung des Wirkstoffes in den beiden neuen Indikationen führten und den sich daraus ergebenden Stellenwert der neuen Behandlungsoption. Der erste und bislang einzige PEGylierte, Fc-freie TNF-alpha-Inhibitor ist seit 2009 auch zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (RA) zugelassen.

 

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24. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege Bremen - Sepsis früher erkennen mit neuer Software: SmartSonar Sepsis unterstützt leitlinienkonforme Diagnose. Der SmartSonar Sepsis ist eine neue Software, die Ärzte und Pflegekräfte darin unterstützt, die Sepsis-Zustände Systemic Inflammatory Response Syndrome (SIRS), SIRS und Organversagen, Sepsis, Schwere Sepsis und Septischer Schock frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Erstmals vorgestellt wurde sie auf dem 24. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege Bremen. Photo: Tom Miller24. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege Bremen - Sepsis früher erkennen mit neuer Software

SmartSonar Sepsis unterstützt leitlinienkonforme Diagnose

 

Bremen (20. Februar 2014) – Der SmartSonar Sepsis ist eine neue Software, die Ärzte und Pflegekräfte darin unterstützt, die Sepsis-Zustände Systemic Inflammatory Response Syndrome (SIRS), SIRS und Organversagen, Sepsis, Schwere Sepsis und Septischer Schock frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Erstmals vorgestellt wurde sie auf dem 24. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege Bremen.

 

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G-BA

Mittel zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit unter bestimmten Voraussetzungen künftig zulasten der GKV verordnungsfähig

 

Berlin (20. Februar 2014) – Arzneimittel, die der Verringerung des Alkoholkonsums bei Patientinnen und Patienten mit Alkoholabhängigkeit dienen, sind künftig unter bestimmten Voraussetzungen und für einen begrenzten Zeitraum zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnungsfähig. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin gefasst.

 

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Auftakt des 31. Deutschen Krebskongresses

Intelligente Konzepte in der Onkologie – der Mensch im Mittelpunkt

 

Berlin (19. Februar 2014) - Wenn Patienten mit einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) und Mutation im IGHV-Gen eine Kombinationstherapie aus Chemotherapie und Antikörper erhalten, haben sie ein deutlich längeres krankheitsfreies Überleben sowie generell ein längeres Überleben als CLL-Patienten ohne mutiertem IGHV-Gen. Dieses Ergebnis einer neuen, bislang unveröffentlichten Studie zum krankheitsfreien Überleben bei CLL wurden heute auf der Auftaktpressekonferenz des 31. Deutschen Krebskongresses in Berlin vorgestellt. PD Dr. Barbara Eichhorst, Uniklinik Köln, sagt: „Patienten mit einer fortgeschrittenen chronisch lymphatischen Leukämie leben heute mehr als doppelt so lang als noch vor zehn Jahren. Das ist ein großer Erfolg, und wir arbeiten daran, dass diese Leukämie eines Tages heilbar oder zumindest ein Leben lang kontrollierbar ist. Unsere neue Studie ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg. Auf der Basis unserer Daten können wir nun bestimmten Patientengruppen sagen, dass sie gute Chancen haben, nach einer Standard-Chemoimmunotherapie für viele Jahre krankheitsfrei zu leben.“ 

 

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Vorschläge zur Vereinfachung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Pflege vorgestellt

„Weniger Bürokratie entlastet Pflegekräfte“

 

Berlin (19. Februar 2014) - Viele Pflegekräfte, aber auch Angehörige von Pflegebedürftigen sind unzufrieden mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands in der Pflege. Das Bundesministerium für Gesundheit hat daher ein Projekt zum Bürokratieabbau in der Pflege finanziell unterstützt, welches die Ombudsfrau für Entbürokratisierung in der Pflege, Elisabeth Beikirch, durchgeführt hat . Die in der Zeit von September 2013 bis Januar 2014 erprobten Vorschläge zur Vereinfachung der Pflegedokumentation werden heute in Berlin der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

 

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Mehr als jeder fünfte Deutsche, der bereits einen Sterbenden begleitet hat, stuft die Versorgung als schlecht ein

Versorgungslücken am Lebensende

 

Berlin (18. Februar 2014) - Die Zahl älterer Menschen wird in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten stark zunehmen. Dies wird auch einhergehen mit einer wachsenden Zahl hochbetagter, schwerstkranker Menschen. Damit rückt vor allem auch die Frage einer bedürfnisorientierten medizinischen und pflegerischen Versorgung am Lebensende in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Das ZQP hat daher in einer aktuellen, repräsentativen Forsa-Befragung die Einstellungen der Deutschen zur Versorgung schwerkranker Menschen und zum eigenen Sterben untersucht. Dabei zeigt sich der dringende Handlungsbedarf: Mehr als jeder Fünfte, der bereits einen Sterbenden begleitet hat, stuft die Versorgung als schlecht ein.

 

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Abb.: Prof. Dr. Lars Timmermann (links) und Dr. Michael Barbe (rechts) diskutieren die Lage der Elektrode und die beiden aktiven Ladungswolken im Zielareal. Photo: UniKlinik KölnNeue Studie zu Essentiellem Tremor

Moderner „Hirnschrittmacher“ vermeidet Sprachstörungen

 

Köln (18. Februar 2014) - Das Familiäre Zittern – medizinisch Essentieller Tremor genannt – ist die häufigste neurologische Bewegungsstörung. Nach Angaben der International Essential Tremor Foundation (IETF) ist etwa ein Fünftel der Menschen über 65 Jahre davon betroffen. Der Essentielle Tremor ist gekennzeichnet durch ein Zittern der Arme und Hände, oft aber auch des Kopfes oder der Beine. Behandelt werden kann er mit der Tiefen Hirnstimulation – wobei dabei bisher oft Sprachstörungen auftraten. Neurologen der Uniklinik Köln haben nun einen Weg gefunden, dies zu vermeiden. Das Ergebnis einer neuen Studie erscheint heute in der Fachzeitung Neurology.

 

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Weniger Atembeschwerden bei mittleren Schweregraden

Geringer Zusatznutzen für Indacaterol/Glycopyrronium bei COPD

 

Köln (17. Februar 2014) - Die Wirkstoffkombination Indacaterol/Glycopyrronium (Handelsname Ultibro Breezhaler, Xoterna Breezhaler) ist seit September 2013 für Erwachsene mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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Lungenkrebspatienten mit Mutation Del19 profitieren am stärksten

Afatinib: Zusatznutzen vom Mutationsstatus abhängig

 

Köln (17. Februar 2014) - Seit September 2013 ist Afatinib (Handelsname GIOTRIF) zugelassen zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem bzw. metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit aktivierenden EGF-Rezeptor-Mutationen, die noch nicht mit einem EGF-Rezeptor-Tyrosinkinase-Inhibitor (EGFR-TKI) behandelt wurden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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Abb.: Seit 2012 vergibt Bayer den PHILOS Förderpreis für Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung. Die Preisträger wurden am Donnerstag in Wien ausgezeichnet. Photo: Bayer HealthCare DeutschlandPHILOS Förderpreis verliehen

Bayer zeichnet erneut Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung aus

 

Wien, Österreich (14. Februar 2014) - Zum zweiten Mal zeichnet Bayer Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung mit dem PHILOS Förderpreis aus. Preisträger sind Initiativen und Projekte, die dazu beitragen, das Leben von Menschen mit der so genannten Bluterkrankheit (Hämophilie) zu erleichtern. Am Rande der 58. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) ehrte die sechsköpfige Jury gestern vor rund 100 geladenen Gästen in Wien die fünf Gewinner des mit insgesamt 22.500 Euro dotierten PHILOS Förderpreises.

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Tivicay Packshot Dose.Antivirale Kombinationstherapie bei der HIV-Infektion

Antivirale Therapie mit Dolutegravir – ein neuer Maßstab in der HIV-Behandlung

München (13. Februar 2014) – Mit Tivicay® (Dolutegravir, ViiV Healthcare) ist jetzt ein neues Medikament zur antiviralen Kombinationstherapie bei der HIV-Infektion zugelassen. Der Integrase-Inhibitor zeigte in drei Studien im Vergleich zu drei gängigen, modernen antiretroviralen Substanzen eine statistisch überlegene Wirksamkeit. Er ist dabei gut verträglich, einfach anzu­wenden und besitzt eine hohe Resistenzbarriere. Damit hat Dolutegravir das Potenzial, die HIV-Therapie entscheidend zu verbessern und neue Maßstäbe zu setzen.

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Bundesweite Befragung zur Demenzsituation in Krankenhäusern startet

Pflege-Thermometer 2014 befragt Stationsleitungen zu  Demenz- und Delirkonzepten im Krankenhaus

 

Köln (12. Februar 2014) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) startet mit dem Pflege-Thermometer 2014 die größte bundesweite Befragung von Abteilungs-/Stationsleitungen in Krankenhäusern zur Situation und Versorgung von Menschen mit einer Demenz. Rund 7.500 Fragebögen wurden in den vergangenen Tagen an Krankenhäuser in ganz Deutschland versendet. Es geht in der Studie um Fragen zu der Versorgung von Menschen mit Demenz, den besonderen Anforderungen der Pflegenden, der personellen Ausstattung der Stationen sowie den geeigneten Maßnahmen zur Versorgung. Darüber hinaus soll auch der Einsatz spezifischer Konzepte zur Delirprävention ermittelt werden.

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Abb.: Mittels eines mobilen ECMO-Gerätes können auch Patienten mit Herz-Lungenversagen in einem stabilen Zustand zur Weiterbehandlung transportiert werden. Photo: Jan Pauls / KUVECMO-Fortbildung am Uni-Klinikum Bergmannsheil

Lebensrettendes Verfahren bei akutem Herz- und Lungenversagen

 

Bochum (12. Februar 2014) - Nicht erst seit den jüngsten H1N1-Pandemien („Schweinegrippe“) sind die therapeutischen Möglichkeiten von mobilen Herz-Lungenmaschinen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Diese Unterstützungssysteme (sogenannte ECMO bzw. ECLS) erlauben es, bei akutem Herz- oder Lungenversagen die Funktion der erkrankten Organe für einen begrenzten Zeitraum zu übernehmen. Die betroffenen Organe werden dadurch entlastet und erhalten die Chance, sich zu regenerieren. Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil zählt zu den Vorreitern dieses Verfahrens und veranstaltet jetzt eine medizinische Fortbildungsveranstaltung zum Thema „ECLS/ECMO: Neue Wege, neue Indikationen“.

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Olimel Peri/Olimel®

Verminderung der maximalen Infusionsrate pro Stunde bei Kindern

 

Bonn (11. Februar 2014) - Die Firma Baxter Deutschland GmbH weist darauf hin, dass die Angaben zur Dosierung in den Gebrauchs- und Fachinformationen zu Olimel Peri/Olimel-Nährlösungen hinsichtlich der maximalen Infusionsrate pro Stunde für Lipide bei Kindern in der Altersgruppe von 2 bis 11 Jahren geändert werden müssen, da die derzeitigen Angaben nicht mit den Empfehlungen der 2005 ESPGHAN / ESPEN-Richtlinien für diese Altersgruppe übereinstimmen.

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Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

Darstellung von Menschen mit psychischen Krisen im Film entspricht häufig negativen Klischees

 

Berlin (11. Februar 2014) - Mit der Eröffnung der 64. Berlinale steht die Hauptstadt wieder im Zentrum der internationalen Kinowelt. Unter den mehr als 400 Filmen des Festivals finden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Produktionen, die psychische Erkrankungen thematisieren. Einer der Höhepunkte im Programm war in dieser Woche die Weltpremiere von A Long Way Down mit Pierce Brosnan und Toni Collette nach dem Roman von Nick Hornby. Der Film erzählt die Geschichte von vier lebensmüden Menschen, die sich in der Silvesternacht auf einem Hochhausdach begegnen und beschließen, den geplanten Selbstmord bis zum Valentinstag zu verschieben.

 

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