Home
01 | 04 | 2015
KrankenPflege-Journal - aktuell
PDF Drucken E-Mail

DGPPN

Alkohol- und Tabakabhängigkeit: neue evidenzbasierte Leitlinien definieren Behandlungsstandards

 

Berlin (3. Februar 2015) - Alkohol- und Tabakabhängigkeit sind in Deutschland die schwerwiegendsten Suchterkrankungen. Jedes Jahr sterben etwa 74.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs. Rund 110.000 Todesfälle sind auf das Rauchen zurückzuführen. Nun machen zwei neue Behandlungsleitlinien das Wissen um Prävention, Diagnose und Behandlung von schädlichem und abhängigem Alkohol- und Tabakkonsum greifbar. 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

10 Jahre Diabetesaufklärung

Aktuelle Auswertung von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ zeigt einen unverändert hohen Handlungsbedarf

 

Frankfurt (2. Februar 2015) – Die Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes bleibt unverändert wichtig. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Diabetesrisikochecks der von Sanofi initiierten bundesweiten Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“: Über die Hälfte (58 Prozent) aller Teilnehmer (n=1.987) hatte 2014 demnach ein erhöhtes Risiko, in den nächsten zehn Jahren an Diabetes zu erkranken. Zurzeit gibt es ca. sechs Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland. Täglich kommen 1.000 Neuerkrankungen hinzu.1 Bei der Aktion waren 69 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes, die ihren Langzeitblutzuckerwert überprüfen ließen (n=431), mit einem HbA1c-Wert  über sieben Prozent nicht optimal eingestellt. Damit steigt das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und  Schlaganfall. Nach zehn Jahren Diabetesaufklärung motivieren diese Daten Sanofi und mehr als 20 Partner, weiterhin zu informieren. So wird sich „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ im Jahr 2015 weiterhin für Prävention, Vorbeugung und ein besseres Leben mit der Volkskrankheit einsetzen. Erste Termine der Aktionstage in diesem Jahr sind der 23./24. April 2015 in Hamburg und der 23./24. Juli 2015 in Frankfurt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Initiative SAFETY FIRST!: Arbeitsschutz in der Pflege noch nicht angekommen. Seit März 2014 sind nun auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter vor Stich- und Schnittverletzungen angemessen zu schützen. Doch Pflegeheimbetreiber haben in der Praxis nur begrenzte Möglichkeiten, Verletzungsrisiken für ihre Mitarbeiter wirksam zu minimieren. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der Initiative SAFETY FIRST!, die auf dem Kongress Pflege 2015 in Berlin erstmals vorgestellt wurden. Initiative SAFETY FIRST!

Arbeitsschutz in der Pflege noch nicht angekommen

 

Berlin (30. Januar 2015) – Seit März 2014 sind nun auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter vor Stich- und Schnittverletzungen angemessen zu schützen. Doch Pflegeheimbetreiber haben in der Praxis nur begrenzte Möglichkeiten, Verletzungsrisiken für ihre Mitarbeiter wirksam zu minimieren. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der Initiative SAFETY FIRST!, die auf dem Kongress Pflege 2015 in Berlin erstmals vorgestellt wurden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM)

Orale Antikoagulation durch Faktor-Xa-Inhibition: Ausblick und Einblick 2015

 

Berlin (30. Januar 2015) – Zwischen Nicht-VKA oralen Antikoagulanzien (NOAKs) bestehen relevante substanzspezifische Unterschiede, die es bei der Anwendung im klinischen Alltag zu berücksichtigen gilt. Aktuelle Aspekte der oralen Antikoagulation durch NOAKs diskutierten Experten auf einem Symposium, das unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Darius G. Nabavi, Berlin, und Prof. Dr. Christian von Heymann, Berlin, im Rahmen der 32. Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM) stattfand.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Mütterliche Ernährung beeinflusst körperliche Leistungsfähigkeit der Nachkommen

 

Potsdam-Rehbrücke (29. Januar 2015) - Wie Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung erstmals zeigen, kann die mütterliche Ernährungsweise die körperliche Leistungsfähigkeit des Nachwuchses beeinflussen – zumindest bei Mäusen. Im Vergleich zu Tieren, deren Mütter eine fettarme Diät während der Trag- und Stillzeit einhielten, waren Nachkommen von Müttern, die fettreiches Futter bekamen, trotz Lauftrainings weniger leistungsfähig. Ebenso sprach ihre Muskulatur nicht gut auf das Training an. Die Studie weist darauf hin, dass bei langanhaltender Aktivität die Muskeln dieser Tiere nur unzureichend mit Energie versorgt sind. Die Leistungsschwäche könnte mit fortschreitendem Alter das Risiko für Übergewicht erhöhen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DBfK

Zunahme psychischer Erkrankung in Pflegeberufen zwingt zum Handeln

 

Berlin (28. Januar 2015) - Aus Sicht des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) sind die heute veröffentlichten Zahlen des ‚TK Depressionsatlas‘ ein Alarmsignal, das einfach nicht länger ignoriert werden darf. „Seit Jahren steigt die Rate psychischer Erkrankungen bei den Beschäftigten in der Pflege überproportional an. Nach den in dieser Woche von DAK und TK veröffentlichten Krankheitsdaten rangieren die Pflegeberufe inzwischen quasi an der Spitze derjenigen Berufe, die besonders von Depressionen betroffen sind. Zu viel Arbeit, Zeitdruck und Hektik, mangelnde Anerkennung, wenig Autonomie und eine schlechte Work-Life-Balance sind bekanntlich wesentliche berufsbedingte Risikofaktoren für das Entstehen einer psychischen Erkrankung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb. oben: 3D-gedrucktes Ohr auf der Basis von Spinnenseide. Photo: Universität WürzburgNeue Chancen für die regenerative Medizin

Biotinte basierend auf Spinnenseide

 

Bayreuth (28. Januar 2015) - Spinnenseide eignet sich hervorragend als Material für Biotinte, mit der gewebeähnliche Strukturen im dreidimensionalen Druck hergestellt werden können. Die dabei verwendeten lebenden Zellen von Menschen oder Tieren bleiben in der Regel funktionstüchtig. So eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für die Regeneration von Herzmuskel-, Haut- oder Nervengewebe. Zu diesem Ergebnis kommen Forschungsarbeiten, die aus einer engen Zusammenarbeit von Prof. Dr. Thomas Scheibel (Lehrstuhl für Biomaterialien, Universität Bayreuth) und Prof. Dr. Jürgen Groll (Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde, Universität Würzburg) hervorgegangen sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DBfK

Faire und gerechtere Gehälter für Pflegefachpersonen deutschlandweit!

 

Berlin (27. Januar 2015) - Der DBfK begrüßt die durch die Untersuchung im Auftrag von Staatssekretär Laumann hergestellte Transparenz zur Gehältersituation in der Pflege in Deutschland. „Die gravierenden Unterschiede waren bekannt, wurden jetzt aber erstmals systematisch dokumentiert und analysiert“, sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK. Es ist sachlich nicht nachzuvollziehen warum es derart große Unterschiede zwischen Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten sowie zwischen Ost- und Westdeutschland gibt, so Wagner weiter. Angesichts der vergleichbaren Verantwortung quer über alle Arbeitsbereiche der Pflege und 25 Jahre nach der Vereinigung müsse das aufhören. Auch die Benachteiligung von Frauen bei den Gehältern sei im Frauenberuf Pflege nicht akzeptabel.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Humalog® 200 E/ml im KwikPen: Das erste konzentrierte Mahlzeiteninsulin. Photo: Lilly DeutschlandNeue Option für Patienten mit einer Mahlzeiteninsulintherapie

Humalog® 200 E/ml im KwikPen:
Das erste konzentrierte Mahlzeiteninsulin

 

Bad Homburg (27. Januar 2015) - Die europäische Gesundheitsbehörde (EMA) hat Ende September die Zulassung für Humalog® 200 E/ml im KwikPen von Lilly Diabetes erteilt. Das erste konzentrierte Mahlzeiteninsulin ist eine Weiterentwicklung des bewährten Humalog®. Es ist doppelt so hoch konzentriert wie Humalog®, so dass Menschen mit Diabetes die gleiche glykämische Kontrolle bei halbem Injektionsvolumen erhalten. Die Substanz wird ab dem 15. Februar 2015 in Deutschland verfügbar sein.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

BVMed setzt sich für Stärkung des Diabetes-Selbstmanagements ein

Keine Verordnungsobergrenze für Blutzuckerteststreifen

 

Berlin (27. Januar 2015) - Für die Verordnung von Blutzuckerteststreifen bei insulinpflichtigem Diabetes gibt es keine Obergrenzen. Darauf hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) in einem neuen Positionspapier hingewiesen. Ärzte dürfen ihren Patienten die Menge an Teststreifen verschreiben, die diese nach ärztlicher Einschätzung benötigen. "Die ausreichende Verordnung von Blutzuckerteststreifen bei Diabetes-Patienten mit Insulinpflicht ist unverzichtbar zur Kontrolle und sicheren Einstellung des Blutglukosewerts, sowie für die korrekte Behandlung", heißt es in dem Papier des BVMed-Fachbereichs Diabetes.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: HPV-Impfung kein erhöhtes Risiko für Multiple=Nach jahrelangen Bedenken geben zwei große Studien Grund für eine Entwarnung

HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: kein erhöhtes Risiko für Multiple Sklerose

 

Berlin (27. Januar 2015) - Reihenimpfungen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs erhöhen nicht das Risiko für Multiple Sklerose (MS) oder ähnliche Nervenkrankheiten. Gleich zwei seriöse Studien haben dies nun kurz nacheinander bestätigt. „Wir Neurologen können Mädchen und jungen Frauen eine Impfung gegen das menschliche Papilloma-Virus HPV guten Gewissens empfehlen, denn der Schutz vor Gebärmutterhalskrebs wird nicht durch Erkrankungsrisiken des Nervensystems erkauft“, erklärt Professor Heinz Wiendl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Bis zu 45 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren nehmen die von den Krankenkassen bezahlte Impfung in Anspruch.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: REM-Aufnahme nach in vitro-Prüfung, kommerzielle Harnleiterschiene (links), beschichtetes Polymer (rechts).Kristalline Biofilme

Längere Verweildauer von Harnleiterschienen durch Senkung des Infektions- und Inkrustationsrisikos

 

Heilbad Heiligenstadt (26. Januar 2015) - Kristalline Biofilme bilden noch immer das folgenschwerste Risiko bei der medizinischen Applikation von Harnwegskathetern. Durch die Verkrustung des im Zusammenhang mit einer Infektion an den luminalen Oberflächen entstandenen Biofilms und die nachfolgende Verblockung des Urinflusses entstehen ernst zu nehmende Komplikationen für die betroffenen Patienten. In 90% der Fälle sind diese Komplikationen Katheter-assoziiert. Das Ziel der Arbeiten bildete daher die Entwicklung von Harnwegskatheter-Beschichtungen mit anti-adhäsiven und anti-mikrobiellen Eigenschaften zur Vermeidung von Infektionen und Inkrustationen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Potential von Gleichstrombehandlung

Stimulation für das alternde Gehirn

 

Berlin (26. Januar 2015) - Beeinträchtigungen bei der Wortfindung und anderen Sprachfunktionen gehören zu normalen Alterserscheinungen. Gleichzeitig können sie frühe Hinweise auf dementielle Erkrankungen und deren Vorstadien sein. Neurowissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten nun nachweisen, dass eine Gleichstromstimulation leichte kognitive Einschränkungen des alternden Gehirns verbessert. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Zeitschrift Alzheimers & Dementia* veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Europäische Kommission erteilt Zulassung für Cerdelga® (Eliglustat),
Genzymes orale Therapie des Morbus Gaucher Typ 1

 

Cambridge, Mass., USA / Neu-Isenburg (23. Januar 2015) – Genzyme, ein Unternehmen der Sanofi-Gruppe, hat bekannt gegeben, dass die EU-Kommission die Marktzulassung für Cerdelga® (Eliglustat, Hartkapseln) erteilt hat. Cerdelga® ist eine orale Therapie für Erwachsene mit Morbus Gaucher Typ 1. Demnach ist Cerdelga® in der EU zur Langzeitbehandlung von erwachsenen Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1 (GD1) indiziert, die langsame, intermediäre oder schnelle Metabolisierer in Bezug auf Cytochrom-P450 Typ 2D6 sind. Eine geringe Anzahl erwachsener Patienten, die Cerdelga® besonders schnell verstoffwechseln oder bei denen mittels eines spezifischen Labortests die Abbaugeschwindigkeit nicht bestimmbar ist, ist für die Behandlung mit Cerdelga® nicht geeignet. Im August 2014 erhielt Cerdelga® die Zulassung von der US-Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) und derzeit wird es von einer Reihe weiterer Aufsichtsbehörden weltweit geprüft. In den Ländern der EU ist die Verfügbarkeit von Cerdelga® auf dem Markt in 2015 und den kommenden Jahren zu erwarten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

G-BA

Bessere Behandlungsmöglichkeiten bei Marfan-Syndrom und gynäkologischen Tumoren

  

Berlin (22. Januar 2015) – Patientinnen und Patienten, die an dem seltenen Marfan-Syndrom leiden, sowie Patientinnen, die an gynäkologischen Tumoren erkrankt sind, können künftig nach bestimmten Vorgaben in Kliniken und Praxen ambulant spezialfachärztlich versorgt werden. Entsprechende Beschlüsse hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin gefasst. Im Februar 2014 und im Dezember 2013 hatte der G-BA bereits zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) von Patienten mit gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle sowie Tuberkulose und Mykobakteriose beschlossen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Soziotherapie für schwer psychisch Kranke

G-BA erweitert Verordnungsmöglichkeiten

 

Berlin (22. Januar 2015) – Das Spektrum der Diagnosen und der Fähigkeitsstörungen, bei denen die Verordnung einer Soziotherapie in Betracht kommt, wurden mit einer Neufassung der Soziotherapie-Richtlinie erweitert und präzisiert. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Minimalinvasive Herzklappeninterventionen

G-BA beschließt Mindeststandards für Krankenhäuser

 

Berlin (22. Januar 2015) – Für minimalinvasive Herzklappeninterventionen gelten künftig qualitätssichernde Mindeststandards. Krankenhäuser, die kathetergestützte Aortenklappenimplantationen (TAVI) oder das Clipverfahren an der Mitralklappe (transvenöse Clip-Rekonstruktion der Mitralklappe) durchführen wollen, müssen bestimmte strukturelle, fachliche und personelle Anforderungen nachweislich erfüllen, um diese Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung anbieten zu dürfen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin. Die Qualitätsvorgaben der neuen G-BA-Richtlinie betreffen die Indikationsstellung, die Durchführung der Eingriffe sowie die stationäre Nachbehandlung der Patientinnen und Patienten. Ziel ist es, das Komplikationsrisiko zu senken und die Behandlung von Komplikationen zu verbessern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Mit Hilfe von Blutkulturen wird nach krankheitserregenden Bakterien gesucht. Dafür wird dem Patienten eine bestimmte Menge Blut entnommen und sofort in die „Blutkulturflaschen“ gegeben. Photo: HZI/SternNeuer Richtwert für Diagnostik auf Intensivstationen

Blutvergiftungen besser erkennen

 

Braunschweig (22. Januar 2015) - Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 150.000 Menschen an einer Sepsis, landläufig auch Blutvergiftung genannt. Für rund ein Drittel der Patienten endet sie tödlich. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun untersucht, wie man die diagnostischen Prozesse bei einer Sepsis verbessern kann. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im „Journal of Clinical Microbiology“.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Klartraum: Wie kann ich wissen, dass ich gerade träume? Hirnforscher entdecken Gemeinsamkeiten zwischen Traum und Wachzustand. Bei Klarträumern ist der Bereich im Gehirn größer, der uns in die Lage versetzt, kognitive Prozesse bewusst zu reflektieren. Das zeigt eine Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „The Journal of Neuroscience“ veröffentlicht. Klartraum

Wie kann ich wissen, dass ich gerade träume?

 

Berlin (21. Januar 2015) - Hirnforscher entdecken Gemeinsamkeiten zwischen Traum und Wachzustand. Bei Klarträumern ist der Bereich im Gehirn größer, der uns in die Lage versetzt, kognitive Prozesse bewusst zu reflektieren. Das zeigt eine Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „The Journal of Neuroscience“ veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Der Messkopf des «Glucolight» mit der «smarten» Membran. Bild: EmpaBlutzuckermessung

Licht statt Spritze

 

Zürich, Schweiz (21. Januar 2015) - Die Empa und das Universitätsspital Zürich haben zusammen einen Sensor entwickelt, der den Blutzucker durch Hautkontakt misst. Das Besondere dabei: Es ist keine Blutentnahme nötig, nicht einmal zur Kalibrierung des Sensors. Eingesetzt werden soll «Glucolight» zunächst bei Frühgeborenen, um eine Unterzuckerung und daraus folgende Hirnschäden zu vermeiden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Bundesverband Geriatrie

Neue Qualitätsmaßstäbe in der Versorgungslandschaft

 

  • Mitgliedseinrichtungen führen permanente „Aufnahmeprüfungen“ ein
  • Mit flächendeckender und fachgerechter Versorgung Herausforderungen einer zunehmend alternden Gesellschaft meistern

 

Berlin (21. Januar 2015) - Gestärkt durch die Beschlüsse der im vergangenen Dezember stattgefundenen Mitgliederversammlung sowie weitere Neuaufnahmen stellt sich der Bundesverband Geriatrie e.V. im neuen Jahr den weiter wachsenden Herausforderungen. „Auch 2015 ist es unser Anliegen, eine flächendeckende, fachgerechte altersmedizinische Versorgung sicherzustellen“, erklärte Ansgar Veer, Vorstandsvorsitzender des Verbands. „Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird die Geriatrie als ein zentrales Element bei der medizinischen Versorgung älterer Menschen weiter an Bedeutung gewinnen.“ So würden die Patientenzahlen in den Mitgliedseinrichtungen des Verbands bereits seit Jahren kontinuierlich steigen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DBfK

Pflegende in Schleswig-Holstein wollen die Pflegekammer

 

Berlin (19. Januar 2015) - Nach Rheinland-Pfalz steht nun mit Schleswig-Holstein ein zweites Bundesland unmittelbar vor der Gründung einer Pflegekammer. Auch in Schleswig-Holstein haben sich jetzt Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften zusammengeschlossen und versuchen, den Erfolg langjähriger Forderung der Pflegenden nach beruflicher Selbstverwaltung noch im Zieleinlauf mit Vehemenz und zum Teil unseriösen Argumenten zu verhindern. Die Einmischung der  Arbeitgeber in die Frage, ob der Pflege eine Selbstverwaltung zusteht, ist für sich genommen schon unerträglich. Dass die Arbeitgeber der Pflegekammer einen Attraktivitätsverlust für die Pflegeberuf unterstellen, ist eine Frechheit. Die Attraktivität der Pflege wird durch die Arbeitsbedingungen bestimmt – und diese haben die Arbeitgeber gemeinsam mit den Gewerkschaften in der Hand.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Tuberkulose-Bakterien vom Beijing-Typ sind weltweit verbreitet und mit hohen Übertragungsraten und Antibiotikaresistenz assoziiert. Modifiziert nach http://commons.wikimedia.orgVon Ostasien in die ganze Welt

Neue Studie zur Ausbreitung multiresistenter Tuberkulose-Erreger

 

Braunschweig (19. Januar 2015) - Wissenschaftler unter der Leitung des Forschungszentrums Borstel und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), des Instituts Pasteur de Lille und des Muséum National d’Histoire Naturelle in Paris konnten erstmals die weltweite Verbreitung eines multiresistenten (MDR)-Tuberkulose-Stammes des sogenannten Beijing-Genotyps nachweisen. Die Studie zeigt, dass die effiziente Tuberkulose-Überwachung mit molekularbiologischen Methoden wichtig ist, um Ausbrüche von MDR-Stämmen rechtzeitig zu erkennen und die Ausbreitung der multiresistenten Tuberkulose in Zukunft einzudämmen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

UKL-Infektiologen belegen in Studie erstmals für Deutschland die Import-Häufigkeit ESBL-bildender Bakterien

Fernreisende importieren multiresistente Erreger

 

Leipzig (15. Januar 2015) - Ein zunehmendes Auftreten multiresistenter Keime stellt Krankenhäuser auch in Deutschland vor große Herausforderungen. Woher kommen die gefährlichen Erreger, und welche Maßnahmen bieten Patienten den geeigneten Schutz? Antworten auf diese Fragen liefern Infektiologen und Mikrobiologen des Universitätsklinikums Leipzig anhand der Daten von Fernreisenden: Die Erreger werden oftmals mit nach Hause gebracht. Diese Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „International Journal of Medical Microbiology“ veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Logo_VIEKIRAX+EXVIERAAbbVie

VIEKIRAX® + EXVIERA® zur Therapie der chronischen Hepatitis C ab sofort in Deutschland verfügbar

 

  • VIEKIRAX® + EXVIERA®, mit oder ohne Ribavirin, zeigten hohe Heilungsraten von insgesamt 97 % bei HCV-Patienten mit Genotyp 1 (GT1) – bei guter Verträglichkeit
  • Erstes und einziges in Deutschland verfügbares interferonfreies HCV-Therapieregime mit drei direkt antiviral wirksamen Substanzen (direct-acting antivirals, DAA)
  • Untersuchung im Rahmen eines großen, robusten klinischen Studienprogramms mit mehr als 2.300 Patienten in über 25 Ländern, darunter auch Deutschland

 

Wiesbaden (20. Januar 2015) – Ab sofort ist das rein orale, interferonfreie Therapieregime von AbbVie, bestehend aus VIEKIRAX® (Ombitasvir / Paritaprevir / Ritonavir) + EXVIERA® (Dasabuvir) mit oder ohne Ribavirin (RBV), zur Behandlung der chronischen Hepatitis C vom Genotyp 1 (GT1) in Deutschland verfügbar. Mit VIEKIRAX + EXVIERA kann eine große Bandbreite von Patienten behandelt werden, darunter selbst bislang schwer zu behandelnde Patienten mit kompensierter Leberzirrhose, HCV-HIV-Koinfektion und nach Lebertransplantation. Die Behandlungsdauer beträgt für fast alle Patientengruppen einheitlich 12 Wochen. Zudem erhielt VIEKIRAX mit RBV die Zulassung für die Behandlung von HCV-Patienten mit Genotyp 4 (GT4).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

ASH 2014

Neuer Therapiestandard und Behandlungsperspektiven für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie

 

Frankfurt am Main (14. Januar 2015) - In der Behandlung von Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) werden aktuell kontinuierlich Fortschritte erzielt. So steht für typische CLL-Erstlinien-Patienten mit GazyvaroTM (Obinutuzumab) in Kombination mit Chlorambucil ein neuer Therapiestandard zur Verfügung, der bei über einem Drittel der in der CLL11-Studie behandelten Patienten einen negativen Status der minimalen Resterkrankung (MRD) erzielt.1 Welchen enormen Stellenwert dies für die Prognose der Patienten hat, belegen aktuelle Studiendaten, die im Dezember 2014 auf der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco präsentiert wurden.2 Darüber hinaus lassen erste Daten zur Therapie mit Gazyvaro und dem Bcl-2-Inhibitor GDC 0199 hoffen, CLLPatienten zukünftig mit einem chemotherapiefreien Regime behandeln zu können. 2 Zeitvorteile für Patienten bietet MabThera® SC (Rituximab), das analog zu dem erfolgreichen Einsatz bei B-Zell-Lymphomen auch bei der CLL der intravenösen Gabe nicht unterlegen ist.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Das Labor im Koffer ist ideal für den Einsatz in entlegenen Gebieten. Foto: Karin TilchNeue Methode ist sechs- bis zehnmal schneller als derzeitige und genauso empfindlich

„Labor-im-Koffer“ für schnellen Nachweis der Ebola-Infektion

 

Göttingen (8. Januar 2015) - Kein Strom, keine zuverlässige Kühlkette, keine funktionierende Ausrüstung – Wissenschaftler, die in Feldlaboratorien in Westafrika das Ebolafieber diagnostizieren und bekämpfen wollen, arbeiten oft unter sehr schwierigen Bedingungen. Infektionsforscher des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) haben daher einen Diagnosekoffer entwickelt, der alle notwendigen Reagenzien und Ausrüstung enthält, um das Ebolavirus innerhalb von 15 Minuten direkt vor Ort nachzuweisen.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 2 von 33
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson