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30 | 07 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert IQWiG-Bericht

Kombination Dapagliflozin plus Metformin hat einen klaren Zusatznutzen

 

Berlin (18. Juni 2014) – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat in einer Stellungnahme an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) den Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Bewertung der Fixdosiskombination von Dapagliflozin mit Metformin als nicht akzeptabel zurückgewiesen. Das IQWiG war zum Ergebnis gekommen, dass für diese Tablettenkombination kein therapeutischer Zusatznutzen belegt sei. „Es ist aber wissenschaftlich unbestritten, dass bei einer Dapagliflozin-Therapie weniger schwere Unterzuckerungen auftreten als etwa bei Sulfonylharnstoffen“, erklärt Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der DDG. „Hinzu kommt, dass bei einer Fixdosiskombination nur noch eine einzige Tablette eingenommen werden muss, was die Therapietreue erhöht.“ Erneut habe das IQWiG eine kritikwürdige Bewertung aufgrund praxisferner, formaler Kriterien abgegeben, so Siegel.

 

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DGG stellt Standards vor: Spezialstationen für akut erkrankte Demenzkranke

 

München (17. Juni 2014) - An einer besseren Versorgung von Demenzpatienten, die wegen Schenkelhalsbrüchen, Herzinfarkten, einer Infektion oder anderer Erkrankungen in ein Krankenhaus müssen, arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Dazu hat sie zusammen mit 22 Kliniken in Deutschland Standards erstellt, die Spezialstationen für Patienten mit kognitiven Einschränkungen erfüllen sollten.

 

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Neue Leitlinie

Gezielter und intelligenter Antibiotikaeinsatz kann Bakterien-Resistenzen mindern

 

Düsseldorf (16. Juni 2014) - Täglich infizieren sich Menschen mit teilweise resistenten und gleichzeitig lebensgefährlichen Keimen im Krankenhaus. Der Anteil der Bakterien, die gegen Breitspektrum-Antibiotika unempfindlich sind, habe in den letzten fünf Jahren deutlich zugenommen, warnen Infektiologen. Eine neue Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften soll die Verbreitung resistenter Keime jetzt aufhalten. Sie gibt Empfehlungen, die in anderen Ländern, wie den USA, den Niederlanden oder Schweden längst Standard sind. Über neue Ursachen der zunehmenden Resistenzen diskutieren Infektiologen und Virologen auf der Kongress-Pressekonferenz anlässlich des KIT 2014 am 26.6.14.

 

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Diabetes mellitus Typ 2

Zusatznutzen von Canagliflozin ist nicht belegt

 

  • Hersteller-Dossier liefert für kein Anwendungsgebiet geeignete Daten

 

Köln (16. Juni 2014) - Canagliflozin (Handelsname Invokana) ist seit November 2013 als Monotherapie und in verschiedenen Kombinationstherapien für Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff alleine (Monotherapie) oder in Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Wirkstoffen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller für keines der möglichen Anwendungsgebiete geeignete Daten vorgelegt hat.

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Neurowissenschaftler und Informatiker erforschen neue Behandlungsmethoden

Verbesserung motorischer Fähigkeiten nach einem Schlaganfall

 

Heidelberg (13. Juni 2014) - Ein großer Schlaganfall hat gravierende Auswirkungen auf unterschiedliche Gehirnfunktionen, wobei selbst unter intensiver Rehabilitation nur eine unzulängliche Verbesserung der massiv eingeschränkten motorischen Fähigkeiten gelingt. Eine kombinierte Therapie aus medikamentöser Stimulierung des Nervenfaserwachstums und motorischem Training haben Wissenschaftler aus der Schweiz gemeinsam mit Forschern des Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) der Universität Heidelberg an Ratten untersucht. Eine detaillierte computergestützte Analyse der Bewegungsmuster und der anatomischen Daten hat dabei gezeigt, dass nur ein richtiges Timing des rehabilitativen Trainings nach der Medikamentengabe zu einer beinahe vollständigen Erholung der Tiere führt, wie Prof. Dr. Björn Ommer vom HCI betont. Die Forschungsergebnisse wurden in „Science“ veröffentlicht.

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Rote-Hand-Brief zu fentanylhaltigen transdermalen Pflastern

Mögliche lebensbedrohliche Folgen bei unbeabsichtigter Exposition

 

Bonn (13. Juni 2014) - Die Zulassungsinhaber fentanylhaltiger transdermaler Pflaster informieren darüber, dass es weiterhin Fälle gibt, in denen Personen (insbesondere Kinder), die nicht mit Fentanylpflastern behandelt werden, in Kontakt mit den Pflastern kommen. Um potentiell lebensbedrohliche Situationen durch die unbeabsichtigte Applikation von Fentanylpflastern zu vermeiden, werden Ärzte, Apotheker und Pflegepersonal daran erinnert, dass es wichtig ist, Patienten und Pflegepersonal über die Risiken einer unbeabsichtigten Übertragung eines Pflasters auf eine andere Person, eines versehentlichen Verschluckens von Pflastern und die Notwendigkeit einer angemessen Entsorgung genau zu informieren.

 

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DKG zu angeblich fehlerhaften Klinikabrechnungen

Kliniken weisen Vorwurf der Falschabrechnung zurück

 

Berlin (10. Juni 2014) - Zur Meldung des GKV-Spitzenverbands, den Krankenkassen entstünden durch fehlerhafte Abrechnungen der Kliniken Schäden von 2,3 Milliarden Euro, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Die Aussagen der Krankenkassen sind schlichtweg falsch. Wahr ist, dass von gezielten Falschabrechnungen der Krankenhäuser überhaupt keine Rede sein kann. Rund 70 Prozent der Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) stellen in Frage, ob Patienten ins Krankenhaus hätten aufgenommen werden sollen bzw. ob sie früher hätten entlassen werden können. Hier geht es nicht um Abrechnungen, sondern um die Infragestellung der von den Krankenhäusern umfassend geleisteten medizinischen Versorgung. Hinsichtlich dieser Fälle kann es aufgrund der Systematik des DRG-Systems dazu kommen, dass medizinische Sachverhalte unterschiedlich beurteilt werden. Ein Betrugsvorwurf kann darin nicht gesehen werden.

 

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Alois AlzheimerDeutsche Alzheimer Gesellschaft würdigt Alois Alzheimer, der vor 150 Jahren geboren wurde

Geburtstag eines Arztes, dessen Forschung heute wichtig ist wie nie zuvor

 

Berlin (10. Juni 2014) - Vor 150 Jahren, am 14. Juni 1864, wurde Alois Alzheimer geboren, der im Jahre 1906 erstmals die nach ihm benannte Krankheit wissenschaftlich beschrieb. Was damals nur in einem kleinen Kreis von Medizinern diskutiert wurde ist heute in aller Munde. Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung hat die Zahl der Demenzkranken, von denen etwa zwei Drittel von der Alzheimer-Krankheit betroffen sind, enorm zugenommen.

 

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12. Osnabrücker Gesundheitsforum an der Hochschule Osnabrück

Organisatorischer Wandel und Leadership in der Pflege

 

Am 10. Oktober 2014

In der Hochschule Osnabrück, Albrechtstraße 30,

AB-Gebäude, Raum AB 0019 (Aula), 49076 Osnabrück

 

Aufgrund massiver epidemiologischer, demografischer, (informations-)technologischer und ökonomischer Entwicklungen, Veränderungen und Krisen, wandeln sich alle Einrichtungen des Gesundheitswesens in zunehmendem Tempo – oft auch gegen den Willen der Akteure.

 

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Therapie mit Natalizumab (TYSABRI®)

Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose können langfristig von starker Wirksamkeit profitieren

 

Frankfurt am Main (3. Juni 2014) - Die Erweiterung der Therapielandschaft und neue Erkenntnisse zur Erkrankung haben die Zielsetzung bei der Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (MS) verändert. Im Fokus steht die möglichst vollständige Krankheitskontrolle, das heißt, die Freiheit von klinischer und subklinischer Krankheitsaktivität. Dieses Ziel nicht nur zu erreichen, sondern auch langfristig zu halten, ist heutzutage die zentrale Aufgabe der MS-Behandlung. Die Rolle von Natalizumab im Gesamtkonzept der MS-Therapie diskutierten die MS-Spezialisten Prof. Sven Meuth (Uniklinikum Münster), PD Dr. Björn Tackenberg (Uniklinikum Marburg) und Dr. Boris Kallmann (MS-Zentrum Bamberg) im Rahmen zweier Expertenforen, deren Ergebnisse sie auf einer Presseveranstaltung der Biogen Idec GmbH in Frankfurt am Main präsentierten.

 

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Disease-Management-Programme

G-BA veröffentlicht Vorschläge für neue DMP: Prüfung auf Umsetzbarkeit in zuständigen Gremien

 

Berlin (2. Juni 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat auf seiner Website eine Liste mit Vorschlägen für neue strukturierte Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, DMP) veröffentlicht. „Die Vielzahl eingereichter Themen belegt das große Interesse der Fachöffentlichkeit an den Programmen. Immer mehr medizinische Fachgesellschaften und ärztliche Berufsverbände haben erkannt, dass ein gutes Zusammenspiel zwischen Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus Dreh- und Angelpunkt einer qualitativ besseren und wirtschaftlicheren Versorgung chronisch Kranker ist. Das Spektrum an Indikationen für die mögliche Entwicklung von neuen DMP ist breit gefächert, auch die im Koalitionsvertrag erwähnten Erkrankungen chronischer Rückenschmerz und Depression sind darunter. Sämtliche Vorschläge werden nun in den zuständigen Gremien des G-BA eingehend beraten und auf ihre Versorgungsrelevanz und Umsetzbarkeit hin überprüft“, sagte Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied im G-BA und Vorsitzende des zuständigen Unterausschusses am Montag in Berlin.

 

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Trockenpulverinhalator mit Fixkombination aus Budesonid und Formoterol

Für die Inhalationstherapie bei Asthma und COPD: DuoResp® Spiromax®

 

Hamburg (2. Juni 2014) - Die Inhalationstherapie bei Asthma und COPD wird um eine Therapieoption reicher: Mit DuoResp® Spiromax® können erwachsene Patienten ab 18 Jahren die Fixkombination aus dem inhalativen Kortikosteroid Budesonid und dem langwirksamen Bronchodilatator Formoterol als Trockenpulver inhalieren. DuoResp® Spiromax® ist in Wirkstärken von 160/4,5 μg bzw. 320/9 μg pro Hub verfügbar.

 

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Blutstropfen. Photo: AbbottREPLACE-Studie

Abbott startet klinische Studie für sensorbasierte Glukosemessung der nächsten Generation

 

Wiesbaden (28. Mai 2014) – Das weltweit tätige Gesundheitsunternehmen Abbott startet ab sofort eine klinische Studie, um seine neue Glukose-Sensortechnologie für Diabetiker zu untersuchen. Die REPLACE-Studie schließt in etwa 210 Menschen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ein. Darüber hinaus plant Abbott eine weitere europaweite klinische Studie mit Menschen mit Typ-1-Diabetes.

 

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Ergebnisse einer interaktiven Diskussion auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: Helicobacter pylori nicht immer mit bestmöglicher Option therapiert. „Paradigmenwechsel in der Helicobacter pylori-Eradikation (H. pylori)“ war das Hauptthema der interaktiven World-Café-Diskussion von Aptalis Pharma auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Unter der Leitung dreier renommierter Experten fanden verschiedene Gruppendiskussionen statt, die Indikation und Therapie der H. pylori-Infektion aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Die gemeinsame Abschluss-Diskussion zeigte, dass die Therapieentscheidung bei H. pylori in der täglichen Praxis meist auf Routine und Erfahrung basiert und dadurch nicht immer die für die jeweiligen Gegebenheiten bestmögliche Option gewählt wird. So werden zum Beispiel die zunehmenden Antibiotikaresistenzen und die in der Folge sinkende Wirksamkeit der aktuellen Clarithromycin-basierten Standard-Tripeltherapien häufig nicht in Betracht gezogen. Eine Option, die dieser Entwicklung Rechnung trägt ist die Bismut-basierte Quadrupeltherapie mit Pylera® plus Omeprazol (O-BMT*). In Studien wurde gezeigt, dass sich mit dieser Therapie signifikant höhere Eradikationsraten erreichen lassen als mit einer Standard-Tripeltherapie.1 Aktuelle Beispiele aus der Praxis bestätigen diese Ergebnisse. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich darüber hinaus einig, dass neben wirksamen Therapien auch die Compliance essentiell für eine erfolgreiche Behandlung ist. Ergebnisse einer interaktiven Diskussion auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

Helicobacter pylori nicht immer mit bestmöglicher Option therapiert

 

 

Paris-La Défense, Frankreich (27. Mai 2014) - „Paradigmenwechsel in der Helicobacter pylori-Eradikation (H. pylori)“ war das Hauptthema der interaktiven World-Café-Diskussion von Aptalis Pharma auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Unter der Leitung dreier renommierter Experten fanden verschiedene Gruppendiskussionen statt, die Indikation und Therapie der H. pylori-Infektion aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Die gemeinsame Abschluss-Diskussion zeigte, dass die Therapieentscheidung bei H. pylori in der täglichen Praxis meist auf Routine und Erfahrung basiert und dadurch nicht immer die für die jeweiligen Gegebenheiten bestmögliche Option gewählt wird. So werden zum Beispiel die zunehmenden Antibiotikaresistenzen und die in der Folge sinkende Wirksamkeit der aktuellen Clarithromycin-basierten Standard-Tripeltherapien häufig nicht in Betracht gezogen. Eine Option, die dieser Entwicklung Rechnung trägt ist die Bismut-basierte Quadrupeltherapie mit Pylera® plus Omeprazol (O-BMT*). In Studien wurde gezeigt, dass sich mit dieser Therapie signifikant höhere Eradikationsraten erreichen lassen als mit einer Standard-Tripeltherapie.(1) Aktuelle Beispiele aus der Praxis bestätigen diese Ergebnisse. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich darüber hinaus einig, dass neben wirksamen Therapien auch die Compliance essentiell für eine erfolgreiche Behandlung ist.

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DDG-Kongress 2014

Neue Technologien vereinfachen Diabetestherapie im Alltag

 

Berlin (27. Mai 2014) - Gleich zwei neue Produkte stellte Roche Diagnostics Deutschland im Rahmen der 49. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin erstmals der Fachöffentlichkeit vor: Das neue Insulinpumpensystem Accu-Chek® Insight, das ab Ende 2014 erhältlich sein wird und das ab Herbst lieferbare Accu-Chek® Connect Diabetes Management System, bestehend aus Blutzuckermesssystem, App und einer Onlineplattform. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Insulinpumpentherapie bei Kindern, über deren spezielle Anforderungen Professor Thomas Danne aus Hannover sprach. Egal ob bei Kindern oder bei Erwachsenen, wichtig für eine erfolgreiche Diabetestherapie im Alltag – so waren sich die Experten einig – ist das zur Therapie passende Diabetes Management. Denn ein strukturierter und transparenter Umgang mit allen Diabetesdaten kann die Therapieumsetzung erleichtern und alle Beteiligten im Umgang mit der Erkrankung unterstützen.

 

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Hoffnung auf Stärkung der Therapieadhärenz: Neuer Injektomat erlaubt individualisiertes Therapiemanagement

BETACONNECT™ - ein weiterer Schritt in die Zukunft

 

München (23. Mai 2014) - Ein Behandlungserfolg ist bei der Multiplen Sklerose (MS) nur bei einer guten Therapieadhärenz zu erwarten. Das aber bedeutet für viele MS-Patienten eine enorme Herausforderung. Mit dem neuen Injektomaten BETACONNECT™ kann die Injektionstherapie individualisiert werden. Das Therapiemanagement wird einfacher, die Behandlung für die Patienten komfortabler. Damit verbindet sich die Hoffnung auf eine bessere Therapieadhärenz.

 

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Dumpfes Gefühl in der Magengegend angesichts einer bedrohlichen Situation

Der Bauch redet mit

 

Zürich, Schweiz (22. Mai 2014) - Ein unbeleuchtetes, einsames Parkhaus bei Nacht, Schritte in der Dunkelheit. Das Herz schlägt schneller, der Magen zieht sich zusammen. Bedrohliche Situationen spüren wir oft im Bauch. Diesem sprichwörtlichen Bauchgefühl wollen Forschende zunehmend auf den Grund gehen, nachdem lange das Gehirn als Zentrum aller Emotionen galt.

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G-BA prüft Operationsverfahren auf Nutzen und Risiken

Fettabsaugung bei Lipödem

 

Berlin (22. Mai 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin das Beratungsverfahren zur operativen Behandlung des Lipödems mittels Fettabsaugung (Liposuktion) eingeleitet und damit einen Antrag der Patientenvertretung angenommen. Das Ergebnis der nun beginnenden Nutzenbewertung entscheidet darüber, ob die Operation künftig ambulant und stationär zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angewendet werden kann, teilte der G-BA mit.

 

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GBASonderauswertung im Auftrag des G-BA abgeschlossen und veröffentlicht

Daten zu nosokomialen Infektionen

 

Berlin (22. Mai 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Veröffentlichung einer Auswertung von Qualitätsdaten zu nosokomialen Infektionen in Krankenhäusern veranlasst, die in Kürze auf den Internetseiten des AQUA-Instituts (Institution nach § 137a SGB V) unter www.sqg.de abrufbar sein wird.

 

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Religion hat Wohlfahrtsstaaten weit mehr beeinflusst als bekannt

 

Münster (22. Mai 2014) - Religionsgemeinschaften haben laut einer neuen Studie aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ weit mehr Einfluss auf die Entstehung europäischer Wohlfahrtsstaaten gehabt als bislang bekannt. „Vor allem in Ländern wie Deutschland und den Niederlanden, in denen Staat und Kirchen sowie die Konfessionen untereinander konkurrierten, entwickelten Religionen viel Einsatz für den Wohlfahrtssektor“, sagt der evangelische Theologe und Sozialethiker Prof. Dr. Hans-Richard Reuter vom Exzellenzcluster der Uni Münster. „In Ländern wie Spanien oder Polen hingegen, wo der Katholizismus lange ein Monopol innehatte und eng an den Staat gebunden war, haben Religionen kaum Einfluss auf die bis heute schwächere Ausprägung von Sozialstaatlichkeit genommen.“ Sie bestimmten insofern entscheidend mit, wie und wie stark sich der Wohlfahrtssektor in einem Land entwickelte. Die Studie untersucht 13 europäische Länder. Es handelt sich um die bislang größte Untersuchung zum Einfluss von Religionen auf die Sozialstaaten Europas.

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Medizin und Ökonomie

Der Grat zwischen Medizin und Ökonomie – Neurologen beziehen Stellung

 

Berlin (21. Mai 2014) – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) gibt als erste medizinische Fachgesellschaft in Deutschland ihren Mitgliedern Handlungsrichtlinien an die Hand – für Fälle, in denen ökonomische Interessen die Therapiefreiheit beeinträchtigen. Gleichzeitig formuliert die Gesellschaft Regeln für ihr eigenes Verhalten.

 

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Entsteht Religion im Gehirn?

Religion als Instrument der Angstbewältigung

 

Münster (21. Mai 2014) - Religion lässt sich aus Sicht des Freiburger Neurobiologen Prof. Dr. Robert-Benjamin Illing primär als Instrument der Angstbewältigung ansehen. „Mit Angstgefühlen sind unsere Vorfahren seit Urzeiten vertraut. Im Zuge der Zivilisations- und Bewusstseinsentwicklung sah sich der Mensch jedoch mit neuen Ängsten konfrontiert: vor Krankheit, Verfall und Tod“, sagte der Wissenschaftler am Dienstagabend in der Reihe „Streitgespräche über Gott und die Welt“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in Münster. „Anders als vor Schlangen oder Leoparden können wir vor Existenzängsten und Sinnkrisen nicht physisch fliehen, weil sie in uns wohnen“, so der Forscher. „Im Rahmen unserer kognitiven Möglichkeiten fassen wir die neuen Ängste deswegen in Mythen und entwickeln daraus Religionen, um ihnen doch zu entkommen.“

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roche_logoEU-Zulassung für MabThera SC

Lymphom-Therapie wesentlich vereinfacht

 

Berlin (20. Mai 2014) - Die neue subkutane Applikation (SC) des Anti-CD20-Antikörpers MabThera® (Rituximab, Roche) wurde von der EU Kommission für Patienten mit follikulärem Lymphom (FL) und diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) zugelassen. Durch die subkutane Gabe des Antikörpers wird die Therapie für Ärzte und medizinisches Fachpersonal erheblich vereinfacht. Bei gleicher Wirksamkeit und Verträglichkeit kann MabThera SC innerhalb weniger Minuten gegeben werden. Die deutlich kürzere Injektionszeit verbessert die Behandlung und Lebensqualität für Lymphompatienten.

 

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Abb. oben: Andreas Westerfellhaus (rechts), Präsident des Deutschen Pflegerats, im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbHAndreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, sprach auf einem Schülerkongress über die aktuelle Situation und Perspektiven der Pflegeberufe in Deutschland

„Das, was Sie nach Ihrer Ausbildung können, das können nur Sie!“

 

Wiesloch (18. Mai 2014) - Ein besonderes Highlight erlebten rund 80 Schülerinnen und Schüler der Pflegefachschule Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH (BZG) in Wiesloch: Der Präsident des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, stellte sich ihnen im Rahmen eines „Schülerkongresses“ als Fürsprecher der Pflegeberufe in Deutschland vor und formulierte deren gemeinsame Anliegen. Dabei wurde deutlich, dass sich angesichts des herrschenden „Pflegenotstands“ sowohl die Pflegenden selbst als auch die Politik in den nächsten Jahren einigen Herausforderungen stellen werden müssen. Gleichzeitig betonte Westerfellhaus jedoch: „Ich glaube an diesen Beruf!“ Und bestärkte sein Publikum: „Wenn Sie in der Pflege arbeiten wollen, müssen Sie aktiv an der Weiterentwicklung unseres Berufsstandes mitwirken.“

 

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Rheuma

Warnung vor dem Wunderpulver

 

Würzburg (13. Mai 2014) - Wenn Patienten unter einer chronischen Erkrankung leiden, setzen sie häufig ihre Hoffnung auf vermeintlich pflanzliche Mittel. Solch ein „Wundermittel“ gegen Rheuma aus Vietnam haben Pharmazeuten der Universität Würzburg jetzt analysiert – mit einem alarmierenden Ergebnis.

 

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Tag der Pflegenden

Pflegende sind Schlüssel der Versorgungsqualität

 

Berlin (12. Mai 2014) - "Die hervorragende Arbeit der Pflegenden muss an jedem einzelnen Tag im Jahr anerkannt werden", sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates, in Berlin anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden. Dieser wird weltweit in Erinnerung an die Vorreiterin der modernen Pflege, Florence Nightingale, am 12. Mai begangen. 

 

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RKI: Norovirus-Infektionen in Deutschland. Quelle: Robert Koch-Institut, 12.05.2014. Photo: Robert Koch-InstitutRKI

Norovirus-Infektionen in Deutschland

 

Berlin (12. Mai 2014) - Akute Gastroenteritiden gehören zu den häufigsten Erkrankungen beim Menschen. Eine herausragende Rolle spielen dabei Infektionen durch Noroviren. Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit etwa die Hälfte aller Gastroenteritis-Ausbrüche durch Noroviren verursacht werden. Norovirus-Gastroenteritis ist die Erkrankung mit den meisten jährlich gemäß Infektions­schutz­gesetz an das RKI übermittelten Erkrankungs­fällen. Im Epidemiologischen Bulletin 19/2014 vom 12. Mai 2014 werden die dem Robert Koch-Institut übermittelten Melde­daten insbesondere der Jahre 2009 bis 2013 analysiert sowie Daten aus dem Konsiliar­labor für Noroviren, das sich am Robert Koch-Institut befindet.

 

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