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08 | 02 | 2016
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Gewisse Vorteile bei Nebenwirkungen, aber Gleichwertigkeit bei der Hauptwirkung nicht nachgewiesen

Netupitant/Palonosetron zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (16. November 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob die Wirkstoffkombination Netupitant/Palonosetron (Handelsname Akynzeo) gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Die Wirkstoffkombination ist seit Mai 2015 zugelassen zur Prävention von akuter und verzögert auftretender Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Patienten, die aufgrund einer Krebserkrankung eine mäßig oder stark emetogene (d. h. Brechreiz auslösende) Chemotherapie erhalten. Demnach ist ein solcher Zusatznutzen weder bei mäßig emetogenen noch bei stark emetogenen Chemotherapien belegt.

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COPD

Tiotropium/Olodaterol bei COPD: Nachteile bei schwerer Erkrankten, Vorteile für manche Patientinnen

 

  • Mehr Exazerbationen bei Personen mit höheren COPD-Schweregraden
  • Weniger Symptome bei Frauen mit seltenen Krankheitsschüben

 

Köln (16. November 2015) - Die Fixkombination aus Tiotropium und Olodaterol (Handelsname Spiolto Respimat) ist seit Juli 2015 für die Dauertherapie von Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Fortgeschrittener schwarzer Hautkrebs

Pembrolizumab bei fortgeschrittenem Melanom: Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

  • Weniger Nebenwirkungen bei bestimmten Vorbehandelten
  • Nicht Vorbehandelte ohne Tumormutation überleben länger

 

Köln (16. November 2015) - Seit Juli 2015 steht Pembrolizumab (Keytruda) für Erwachsene mit fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs (Melanom) zur Verfügung, der nicht mehr operativ entfernt werden kann oder bereits Metastasen gebildet hat. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Nivolumab bei Lungenkarzinom

Hinweis auf erheblichen Zusatznutzen für unter 75-Jährige

 

  • Unter 75-Jährige mit gutem Allgemeinzustand überleben deutlich länger
  • Bei Älteren Anhaltspunkt für nicht quantifizierbaren Zusatznutzen

 

Köln (16. November 2015) - Nivolumab ist ein antitumoraler Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper. Er ist seit Juni 2015 unter dem Handelsnamen Opdivo für Erwachsene mit fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs und seit Juli 2015 unter dem Handelsnamen Nivolumab BMS auch für Erwachsene mit metastasiertem, nicht kleinzelligem Lungenkarzinom mit plattenepithelialer Histologie zugelassen, die bereits eine Chemotherapie erhalten haben.

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Koinfektion verschlimmert Leberschäden

Hepatitis B-Patienten häufig auch mit Hepatitis E-Virus infiziert

 

Tübingen (16. November 2015) - Forscher des Instituts für Tropenmedizin am Universitätsklinikum Tübingen und des Robert Koch Instituts haben in Kooperation mit wissenschaftlichen Partnern eine Studie über die Infektion von Hepatitis B Patienten mit dem Hepatitis E Virus (HEV) im Journal EBioMedicine veröffentlicht. Das Team entdeckte, dass Hepatitis B Patienten überproportional häufig mit HEV infiziert sind, und dass diese Koinfektion die Leberschäden, die durch Hepatitis B (HBV) entstehen können, wesentlich verschlimmert.

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BVMed zum Weltdiabetestag

Versorgung von Pflegeheimbewohnern mit Diabetes mellitus verbessern

 

Berlin (14. November 2015) - Der BVMed-Fachbereich Diabetes fordert zum Weltdiabetestag am 14. November 2015 Verbesserungen bei der Versorgung von Pflegeheimbewohnern mit Diabetes mellitus. Ziel eines Maßnahmenpaketes müsse es sein, "die Versorgung nach einheitlichen Standards durchzuführen, damit Komplikationen und Folgeschäden bei den Betroffenen vermieden und ihre Lebensqualität und Selbständigkeit erhöht werden können", so Michael Spreth, Sprecher des BVMed-Fachbereichs. Zu den Komplikationen zählen schwere Unterzuckerungen oder Wundheilungsstörungen bis hin zu Amputationen. In Deutschland gibt es heute mehr als 6 Millionen diagnostizierte Diabetiker, die tatsächliche Zahl wird sogar auf 7 bis 8 Millionen geschätzt. Rund 2 Millionen Deutsche brauchen regelmäßig Insulin, das über Pens oder Insulinpumpen abgegeben wird.

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Verbesserungen für Pflegebedürftige und Angehörige

Bundestag beschließt das Zweite Pflegestärkungsgesetz

 

Berlin (13. November 2015) - Der Deutsche Bundestag hat heute (Freitag) das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Es bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "20 Jahre nach ihrer Einführung stellen wir die Soziale Pflegeversicherung jetzt auf eine neue Grundlage. Damit erhalten erstmals alle Pflegebedürftigen einen gleichberechtigten Zugang zu Pflegeleistungen – unabhängig davon, ob sie an körperlichen Beschwerden oder an einer Demenz erkrankt sind. Mehr Hilfe für Pflegebedürftige, eine bessere Absicherung der vielen pflegenden Angehörigen und mehr Zeit für die Pflegekräfte ­– das erreichen wir mit diesem Gesetz. Das ist ein Meilenstein für die Pflegebedürftigen und alle, die in unserem Land tagtäglich ihr Bestes geben, um für Pflegebedürftige da zu sein."

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DBfK

Reform der Pflegeversicherung muss konsequent umgesetzt und abgesichert werden

 

Berlin (13. November 2015) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) begrüßt die Verabschiedung des Pflegestärkungsgesetzes II im Deutschen Bundestag. „Damit ist endlich nach vielen Jahren der Diskussion ein pflegewissenschaftlich gestützter und der Situation pflegebedürftiger Menschen und ihrer pflegenden Angehöriger gerechterer Pflegebedürftigkeitsbegriff erreicht worden,“ sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK. Allerdings bedürfe es neben der Umsetzung eines neuen Begutachtungsverfahrens auch der Anpassung der Gestaltung der Leistungserbringung. Auch hier müsse sich der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff abbilden, so Wagner weiter. Neben der Erneuerung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes enthalte die Reform wichtige Verbesserungen im Detail.

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Diakonie

Pflegereform löst nicht die Probleme in der Pflege

Berlin (13. November 2015) -  Heute verabschiedet der Bundestag den zweiten Teil des Pflegestärkungsgesetzes. Es sieht vor, dass es ab 2017 fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Stufen gibt. Profitieren sollen davon vor allem Demenzkranke und ihre Angehörigen. Dazu sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: 

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Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie

Nutzen bleibt unklar

 

  • Auch im Stellungnahmeverfahren wurde keine relevante Studie genannt

 

Köln (13. November 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Nutzen einer diagnostisch-therapeutischen Strategie mit einer Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie (DNP) bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus und arteriellem Hypertonus im Vergleich zur konventionellen diagnostischen Strategie untersucht. Nach der Veröffentlichung des Vorberichts im Juni 2015 hatten interessierte Personen und Institutionen die Möglichkeit, zu den vorläufigen Ergebnissen Stellung zu beziehen.

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Je verbitterter Menschen sind, umso eher machen sie sich Sorgen wegen Zuwanderung

 

Berlin (12. November 2015) - Je verbitterter Menschen sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich wegen Zuwanderung nach Deutschland Sorgen machen. Das gilt für Frauen und Männer aus allen gesellschaftlichen Schichten. So lauten die zentralen Ergebnisse einer Studie auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), die Ökonomen des Ifo Instituts in München und der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg erstellt haben. Die Studie wurde jetzt als 800. SOEPpaper veröffentlicht.

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DBfK

Gute Versorgung nur mit genügend Personal!

 

Berlin (12. November 2015) - Das gestern der Bundesregierung übergebene Jahresgutachten 2015/16 der sog. „Wirtschaftsweisen“ nimmt u.a. Stellung zum Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) und kritisiert das darin vorgesehene Pflegestellenförderprogramm (Jahresgutachten 2015/16, S. 271, 588. und 589.). „Wer den Nutzen von mehr Pflege am Krankenbett infrage stellt und dies mit einem einzigen Gutachten einer Forschergruppe der Universität Southampton zu belegen versucht, kennt die internationale Evidenz zu diesem Thema nicht“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel.

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BMG

Bundesregierung stärkt die Versorgung am Lebensende

 

Berlin (12. November 2015) - Schwerkranke und sterbende Menschen benötigen in ihrer letzten Lebensphase die bestmögliche menschliche Zuwendung, Pflege und Betreuung. Mit einer neuen Förderinitiative will die Bundesregierung die Forschung und damit die Versorgung am Lebensende weiter verbessern. Um die Betreuung schwerkranker Menschen überall in Deutschland zu stärken, hat der Deutsche Bundestag am 5. November 2015 mit großer Mehrheit das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung beschlossen.

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BZgA-Studie „Jugendsexualität 2015“

Jugend nicht früher sexuell aktiv

 

Köln (12. November 2015) - Sie sind sexuell aktiv und verhüten gut. Das kennzeichnet die heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Kulturelle Unterschiede finden sich je nach Herkunft. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Studie „Jugendsexualität 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher sexuell aktiv werden, bestätigen sich nicht. Bei der Verhütung verhalten sich die 14- bis 17-Jährigen ausgesprochen umsichtig. Über 90 Prozent der sexuell aktiven jungen Menschen sprechen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin über Verhütung.

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Bedaquilin und Delamanid

Erste Resistenzen gegen eine neue Generation von Tuberkulose-Medikamenten nachgewiesen

 

Basel, Schweiz (11. November 2015) - Die beiden Antibiotika Bedaquilin und Delamanid gehören zu einer neuen Generation von hochwirksamen Tuberkulose-Medikamenten. Sie werden bislang nur als letztes verfügbares Mittel bei multiresistenter Tuberkulose eingesetzt. Nun weisen Wissenschaftler des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) und der Universität Zürich Resistenzen gegen diese beiden Antibiotika nach. Die Behandlung einer multiresistenten Tuberkulose wird damit zu einer grossen Herausforderung, warnen die Forschenden in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

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Tropenmedizinisches Symposium am UKL

Wenn ferne Gefahren näher rücken - Infektionsmedizin in einer globalisierten Welt

 

Leipzig (11. November 2015) - In einer globalisierten Welt können medizinische Probleme anderer Länder schnell zu eigenen werden. Das belegen seit Jahren die Entwicklungen in der Infektionsmedizin, die eindrücklich zeigen, dass Viren und Bakterien nicht vor Länder- oder Kontinentgrenzen halt machen, aber auch dass enorme Unterschiede in den Gesundheitssystemen betroffener Länder bestehen. Diesem Thema widmet sich unter verschiedenen Aspekten das diesjährige Tropenmedizinische Symposium am Universitätsklinikum Leipzig, das am 14. November versucht, Antworten zu geben auf die Frage „Wurden die Millenniumsziele der Vereinten Nationen erreicht?“.

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Die allergische Spirale: ERSTKONTAKT / SENSIBLISIERUNGSPHASE: Dendritische Zellen (DZ) oder Makrophagen nehmen Allergene auf und präsentieren sie naiven T-Lympho¬zyten (TL). Diese differenzieren sich Zytokin-vermittelt zu TH2-Zellen (TH2). T-Zell-B-Zell-Inter-aktion aktiviert B-Lymphozyten (BL), die IgE-Antikörper freisetzen. Die IgE-Antikörper binden mit hoher Affinität an Mastzellen (MZ). Graphik: Meda Pharma10. Deutscher Allergiekongress Köln 2015

App-basiertes Kommunikationssystem bringt Allergie unter Kontrolle

 

Köln (11. November 2015) – Ist eine Aktualisierung der Behandlungsstrategien für allergische Patienten notwendig? Dieser Frage widmeten sich die Allergie-Experten Prof. Dr. Jean Bousquet, Montpellier; Prof. Dr. Philippe Stock, Hamburg; Prof. Dr. Knut Brockow, München und Prof. Dr. Ludger Klimek, Wiesbaden anlässlich des MEDA-Satellitensymposiums beim Allergiekongress. Die Antwort der Referenten ist einstimmig: Es braucht dringend ein innovatives europäisches Krankheitsmanagement, um einer der häufigsten Erkrankungen Herr zu werden. Allein an allergischer Rhinitis (AR) leiden 25 Prozent der europäischen Bevölkerung (1), hinzukommen weitere allergische Erkrankungen.

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Bundesverband Geriatrie nimmt zum Pflegestärkungsgesetz II Stellung

Ein kleiner Schritt zur Stärkung des Grundsatzes „Reha vor Pflege

 

Berlin (11. November 2015) - Der Bundesverband Geriatrie e.V. sieht im Pflegestärkungsgesetz II ein Signal zur Stärkung der Rehabilitation auch im Bereich der Altersmedizin. „Mit der angedachten Änderung im Rahmen des Gesetzes wird ein zwar kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung Stärkung des Grundsatzes 'Reha vor Pflege' unternommen“, erklärte der Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie, Dirk van den Heuvel, in Berlin zu den entsprechenden Vorhaben der Bundesregierung. Der Bundestag hatte am 25.09.2015 den Entwurf des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) in erster Lesung beraten. Damit soll der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in die Praxis umgesetzt werden. In Kraft treten soll das Gesetz am 1. Januar 2016.

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Ergebnisse der bisher größten Studie zur Belastung von Pflegekräften in deutschen Altenheimen

Nachtschicht im Altenheim: Alleinverantwortlich für 52 Bewohner

 

Witten/Herdecke (11. November 2015) - Pflegewissenschaftler der Universität Witten/Herdecke (UW/H) haben in einer Online-Befragung (276 auswertbare Fragebögen) die Belastung von Pflegenden im Nachtdienst in deutschen Altenheimen erhoben. Sie kommen u.a. zu diesen Ergebnissen:

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Dr. Martin Marianowicz: Den Rücken selbst heilen. Schmerzfrei werden und bleiben – das ganzheitliche Programm. Gräfe und Unzer Verlag 2015, 192 Seiten, mit ca. 50 Farbfotos und -illustrationen, Preis: 19,99 €€ (D), ISBN: 978-3-8338-3414-1.Dr. Martin Marianowicz

Den Rücken selbst heilen

Schmerzfrei werden und bleiben – das ganzheitliche Programm

 

Gräfe und Unzer Verlag 2015

192 Seiten, mit ca. 50 Farbfotos und -illustrationen

 

Preis: 19,99 € (D)

 

ISBN: 978-3-8338-3414-1

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Revolution in der Orthopädie bei Gelenk- und Bandscheibenverschleiß

Marianowicz Medizin startet bioregenerative Therapie mit Stammzellen

 

  • Zentrum bietet neues Verfahren in dieser Form als erste Einrichtung an
  • Schonende ambulante Therapie verhindert unnötige Arthroskopien und Gelenkersatz
  • Marianowicz Medizin startet eigenes Zentrum für bioregenerative Orthopädie

 

München/Bad Wiessee (10. November 2015) - 5 Millionen Betroffene in Deutschland, Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit, Frühverrentung, schmerzbedingte zunehmende Immobilisierung, Schmerzchronifizierung – Arthrose gehört hierzulande nicht nur zu den am weitesten verbreiteten Krankheitsbildern, sondern stellt auch das Gesundheitssystem auf eine harte Probe. Helfen konservative Verfahren nicht, wird selbst bei jüngeren Patienten – unter 60 Jahren – trotz zweifelhaften Erfolgs viel zu oft zu unnötigen und kostspieligen Eingriffen wie Wirbelsäulenoperationen, Arthroskopien oder Gelenkersatz gegriffen. Das Problem: Der Verschleiß von Gelenkknorpel und Bandscheiben ist irreversibel, er lässt sich zwar entschleunigen und mitunter stoppen, aber nie rückgängig machen.

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Photo: Robert Koch-InstitutRKI

HIV/AIDS in Deutschland

 

Berlin (9. November 2015) - In Deutschland leben rund 83.400 Menschen mit HIV oder AIDS. Etwa 480 HIV-Infizierte sind 2014 ge­stor­ben. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen im Jahr 2014 wird auf 3.200 ge­schätzt und bleibt damit ge­gen­über 2013 unverändert. Das hat die neue Schätzung des Robert Koch-Instituts ergeben, die im Hinblick auf den Welt-AIDS-Tag im Epi­de­mi­o­lo­gi­schen Bulletin 45/2015 veröffentlicht ist. Der Anteil der Infizierten, die Medi­ka­men­te gegen das Virus einnehmen und damit in der Regel kaum noch infektiös sind, ist in den ver­gan­ge­nen Jahren gestiegen. Dieser positive Effekt und die bisherigen Präventions­an­stren­gun­gen haben aber bislang nicht ausgereicht, die Zahl der Neuinfektionen zu verringern. Die Schätzungen sind online auch für alle Bundesländer verfügbar.

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CB12 MundSpüllösung. Photo: Meda PharmaHalitosis wirksam behandeln

Neue, harte Studiendaten bestätigen die Effektivität von CB12
bei der Reduktion intra-oraler Halitosis

 

Frankfurt am Main / Bad Homburg (7. November 2015) – Die patentierte Mundspülung CB12 reduziert effektiv und langanhaltend flüchtige Schwefelverbindungen (VSCs, volatile sulphur compounds) im Mundraum, die häufigste Ursache intraoraler Halitosis. Dies bestätigen die beim Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt am Main erstmals publizierten Daten einer doppelblinden, kontrollierten, randomisierten, 2-Phasen, 3- fach-replizierten Cross-over-Studie.1 Im Gegensatz zum Placebo reduzierte die Mundspülung primäre wie sekundäre Halitosis-Parameter signifikant über mindestens 12 Stunden. „Die Effektivität von CB12 bei der Halitosis-Behandlung wurde somit erneut anhand harter Studienparameter belegt. Daher kann die Anwendung von CB12 eine Option zur Reduktion intraoraler Halitosis sein“, kommentierte Dr. med. dent. Sebastian Michaelis, Düsseldorf, Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstandes des Arbeitskreises Halitosis der DGZMK*.

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Einsatz von Liprolog® 200 im Praxisalltag

Diabetesteam & Patient melden: Vorteile bestätigt!

 

Düsseldorf (6. November 2015) - Seit Februar 2015 steht mit Liprolog® 200 Einheiten/ml KwikPenTM (Insulin lispro) das erste hochkonzentrierte Insulinanalogon zur Verfügung. Durch seine doppelte Konzentration verringert sich das Injektionsvolumen um die Hälfte. Welche Vorteile Liprolog® 200 für Praxis und Patienten bietet, berichteten die Diabetologen Dr. med. Ralph Achim Bierwirth und Dr. med. Jens Kröger sowie die Diabetesberaterin Manuela Thijssen während eines Presse-Round-Tables der BERLIN-CHEMIE AG im Rahmen der DDG-Herbsttagung 2015 in Düsseldorf. Nach Erfahrung der Diabetesteams und Patienten bietet Liprolog® 200 je nach Lebenssituation unterschiedliche Vorteile im Patientenalltag.

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Pflegestudie

Neue Maßnahmen gegen psychische Überlastung im Job

 

Bonn (5. November 2015) - Mit ca. einer Million Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erstmals ein Forschungsprojekt im Bereich der Pflege am Universitätsklinikum Bonn (UKB). Thematischer Schwerpunkt sind präventive Maßnahmen gegen emotionale Überlastung im Berufsalltag.

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Bundestag beschließt Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung

Hilfe im Sterben ist ein Gebot der Menschlichkeit

 

Berlin (5. November 2015) - Mit Zustimmung von Union, SPD und den Grünen hat der Deutsche Bundestag heute in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Schwerkranken Menschen Hilfe im Sterben zu bieten ist ein Gebot der Menschlichkeit. Dazu gehört jegliche medizinische, pflegerische, psychologische und seelsorgliche Hilfe, die einen Menschen in der letzten Lebensphase begleitet. Diese Hilfe muss in ganz Deutschland ausgebaut werden. Deshalb stärken wir die Hospiz- und Palliativversorgung überall dort, wo Menschen ihre letzte Lebensphase verbringen – sei es zu Hause, im Krankenhaus, im Pflegeheim oder im Hospiz. Zugleich verbessern wir die Information und Beratung, damit Hilfsangebote besser bekannt werden. Denn jeder soll die Gewissheit haben, am Lebensende gut betreut und versorgt zu werden."

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Bundestag berät Krankenhausstrukturgesetz

Krankenhausstrukturgesetz sichert gute Patientenversorgung

 

Berlin (5. November 2015) - Der Bundestag wird heute das Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhausstrukturgesetz – KHSG) in zweiter und dritter Lesung beraten. Das Gesetz, das nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, soll grundsätzlich zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Eine gut erreichbare Versorgung vor Ort und hohe Qualität durch Spezialisierung, z.B. in unseren Universitätskliniken – das bringt die Krankenhausreform. Eine gute Versorgung von Patientinnen und Patienten im Krankenhaus kann nur mit ausreichend Personal gelingen. Deshalb sorgen wir für mehr Pflegepersonal am Krankenbett. Mit dem Pflegezuschlag und dem Pflegestellen-Förderprogramm erhalten die Krankenhäuser bis zu 830 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr, um dauerhaft mehr Personal zu beschäftigen. Außerdem verbessern wir mit einem Hygieneförderprogramm den Schutz der Patienten vor gefährlichen Krankenhausinfektionen. Und mit erweiterten Möglichkeiten der häuslichen Krankenpflege und einer neuen Kurzzeitpflege als Leistungen der Krankenkassen stellen wir sicher, dass Patientinnen und Patienten nach einem längeren Krankenhausaufenthalt weiter gut betreut werden. Zugleich helfen wir den Ländern beim Abbau kostspieliger Überkapazitäten und leisten damit einen Beitrag zur nachhaltigen Finanzierbarkeit unseres Gesundheitswesens.“

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Kostenlose Checkliste für Praxen hilft bei dem Vermeiden rechtlicher Probleme

Juristische Risiken durch Software, Online-Tagebücher und Apps

 

Berlin (5. November 2015) – Elektronische Lösungen zum Datenmanagement spielen bei der Behandlung von Diabetespatienten eine immer wichtigere Rolle. Nicht selten ist dabei aber zu beobachten, dass die damit verbundenen (berufs-)rechtlichen Anforderungen unterschätzt oder von den entsprechenden Anbietern beziehungsweise deren Außendienst bewusst verharmlost werden, mahnt Oliver Ebert, Fachanwalt für IT-Recht und Mitglied im Beirat der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Mit Hilfe einer Checkliste können Praxen nun schnell und einfach ermitteln, ob ein vorhandenes oder zur Anschaffung geplantes System wesentliche Risiken birgt und erhalten gleichzeitig Tipps, wie sie diese minimieren können.

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Meta-Studie

Antidepressiva sind wirksamer als Psychotherapie

 

Leipzig (5. November 2015) - Viele an Depression erkrankte Menschen fragen sich, ob Antidepressiva und/oder Psychotherapie die richtige Behandlung für sie sind. Um herauszufinden, ob eines der beiden Behandlungsverfahren größere Vorteile bietet, werteten nun Prof. Pim Cuijpers (Department of Clinical Psychology, VU University Amsterdam) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Leipzig) 35 Studien zu diesem Thema aus den Jahren 1966 bis 2014 aus. Fazit dieser Meta-Studie: Antidepressiva zeigen einen kleinen, aber statistisch signifikanten Vorteil gegenüber der Psychotherapie.

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IQWiG publiziert Vorbericht

Was die Umsetzung von Leitlinien beeinflusst

 

  • Best-Practice-Modell gibt es nicht
  • Lokale Anwendbarkeit, Anwender-Schulungen und Erinnerungssysteme könnten förderlich sein

 

Köln (4. November 2015) - Leitlinien können die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern. Voraussetzung ist allerdings, dass sie verbreitet und angewendet werden. Welche Faktoren ihre Umsetzung beeinflussen, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Am 4. November 2015 hat das Institut die vorläufigen Ergebnisse veröffentlicht.

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Zusammenhang von Preis, Qualität und Profitorientierung

Pflegeheime pflegen schlechter, wenn sie profitorientiert und billig sind

 

Witten/Herdecke (3. November 2015) - Profitorientierte Pflegeheime in Deutschland bieten im Vergleich zu nicht-profitorientierten Pflegeheimen insgesamt eine geringere Qualität. Gerade im unteren Preissegment pflegen die profitorientierten Pflegeheime schlechter als die nicht-profitorientierten. Im obersten Preissegment unterscheiden sich die Pflegeheime kaum noch nach ihrer Profitorientierung. Das sind die Kernthesen einer Forschergruppe um den Gesundheitssystemforscher Prof. Dr. Max Geraedts von der Universität Witten/Herdecke (UW/H), die jetzt veröffentlicht worden ist.

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IQWiG

Edoxaban: Beträchtlicher Zusatznutzen für bestimmte Patienten

 

  • Als Prophylaxe bei Vorhofflimmern: weniger Schlaganfälle und Blutungen
  • Für zweites Anwendungsgebiet fehlen Datenanalysen

 

Köln (3. November 2015) - Seit Juni 2015 ist Edoxaban (Handelsname Lixiana) bei Erwachsenen für zwei Anwendungsgebiete zugelassen: zum einen als Prophylaxe gegen Schlaganfall und systemische Embolien bei Erwachsenen mit Vorhofflimmern (NVAF) sowie weiteren Risikofaktoren für Schlaganfall, zum anderen zur Behandlung und Prophylaxe von tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Osteoporose

IQWiG legt vorläufige Ergebnisse von Leitlinien-Recherche vor

 

  • Empfehlungen decken fast alle Versorgungsaspekte ab, nur Reha fehlt
  • Institut bittet um Stellungnahmen

 

Köln (3. November 2015) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 2. November 2015 die vorläufigen Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Indikation Osteoporose veröffentlicht. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose von Bedeutung sein könnten. Bis zum 30. November können interessierte Personen und Institutionen zu diesem Vorbericht Stellungnahmen abgeben.

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Abb.: Ghanaische Rundblattnasen: Fledermäuse sind ökologisch äußerst wichtig. Oft leben sie in großen Kolonien und bilden Reservoire für verschiedene Viren. © Foto: Marco Tschapka/Uni UlmHepatitis A-Virus ist tierischen Ursprungs

 

Bonn (3. November 2015) - Das Hepatitis A-Virus kann akute Leberentzündungen auslösen, die bei kleinen Kindern meist milde verlaufen, Erwachsenen aber gefährlich werden können. Das weltweit vorkommende Virus galt bisher als rein humaner Erreger, der allenfalls vereinzelt in Affen vorkommt. Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun in einer groß angelegten Studie mit fast 16.000 Proben von Kleinsäugern aus verschiedenen Erdteilen herausgefunden, dass das Hepatitis A-Virus – wie etwa auch HIV oder Ebola – tierischen Ursprungs ist. Die Ergebnisse erscheinen nun in der Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America”.

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Neuer RKI-Ratgeber für Ärzte

Hepatitis E

 

Berlin (2. November 2015) - Hepatitis E wird durch das Hepatitis-E-Virus (HEV) verursacht und tritt als akut verlaufende Leberentzündung weltweit auf. In Europa und anderen westlichen Indus­trie­staaten stellt die Übertragung vom Tier (z.B. Wild- und Hausschwein) über tierische Lebens­mittel auf den Menschen den sehr wahrscheinlich wich­tigs­ten Infektionsweg dar. Im Epidemiologischen Bulletin 44/2015 hat das RKI erst­mals einen Ratgeber für Ärzte zum Thema Hepatitis E veröffentlicht.  

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BMG

Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung für 2016 bei 1,1 Prozent

 

Berlin (30. Oktober 2015) - Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das Jahr 2016 wird heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Aus der Differenz der prognostizierten Einnahmen und Ausgaben der GKV im kommenden Jahr (rund 14 Milliarden Euro ohne Berücksichtigung von Finanz-Reserven) ergibt sich ein durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in Höhe von 1,1 Prozent, der um 0,2 Prozentpunkte moderat höher liegt als im laufenden Jahr. Wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse ab 2016 für ihre Mitglieder tatsächlich ausfällt, legt die jeweilige Krankenkasse selbst fest und richtet sich unter anderem danach, wie wirtschaftlich eine Krankenkasse arbeitet und inwieweit die Krankenkassen ihre zum Teil erheblichen  Finanz-Reserven  im Sinne der Versicherten einsetzen. Die derzeit 123 Krankenkassen verfügen insgesamt über Finanz-Reserven von rund 15 Milliarden Euro, die sich unterschiedlich auf die einzelnen Versicherungsträger verteilen.  

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Ondansetron

Kontraindikationen und Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Anwendung mit Apomorphin

 

Bonn (30. Oktober 2015) - Zur Umsetzung der Hinweise auf Kontraindikationen und Wechselwirkungen bei der gleichzeitigen Anwendung mit Apomorphin erlässt das BfArM einen Stufenplanbescheid.

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Pants-Inkontinenz-Hilfsmittel. Photo: © SCA Hygiene ProductsAusschreibung von Inkontinenzhilfsmitteln

BVMed unterstützt Petition zur Berücksichtigung persönlicher Patientenbelange

 

Berlin (27. Oktober 2015) - Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) unterstützt die aktuelle e-Petition des Selbsthilfeverbandes Inkontinenz an den Deutschen Bundestag, wonach bei Ausschreibungen und Beitrittsverträgen von ableitenden und aufsaugenden Inkontinenzhilfsmitteln die persönlichen Belange der Patienten berücksichtigt werden sollen. Je nach Schwere der Harn- und / oder Stuhlinkontinenz sollte das passende Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden: in ausreichender Anzahl, korrekter Passform, mit einfacher Handhabung sowie für den persönlichen Alltag des Patienten geeignet. Inkontinente Menschen sollten demnach grundsätzlich ohne Aufzahlung adäquat versorgt werden. Die Initiatoren der Petition setzen sich zudem dafür ein, dass die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) dies überwacht und dem Versicherten die Verträge offenlegt. Petition unter: epetitionen.bundestag.de (Petitions-Forum / Nr. 61566).

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Abb.: Beifuß-Pflanze (Artemisia annua) und Formel des Inhaltsstoffs ArtemisininArtemisinin nicht nur für die Malaria-Therapie bedeutend, sondern auch vielversprechender Wirkstoff für die Krebsbehandlung

Medizin-Nobelpreis für Naturstoffe: Auftrieb für die Phytomedizin

 

Mainz (27. Oktober 2015) - Die diesjährige Vergabe des Medizin-Nobelpreises wird in Fachkreisen als großartige Entscheidung für die Pflanzenheilkunde angesehen. Es sei bemerkenswert und ein großes Glück für das gesamte Feld der Phytomedizin, dass der Naturstoff Artemisinin durch die Preisverleihung ins Scheinwerferlicht der akademischen und der allgemeinen Öffentlichkeit gelangt, so Univ.-Prof. Dr. Thomas Efferth von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). „Das Nobelkomitee hat mit seiner Entscheidung die Naturstoffe in den Fokus gerückt und damit ein wichtiges Signal für künftige Forschungsfelder und Aufgaben gegeben“, teilte der Mainzer Wissenschaftler mit, der selbst auf dem Gebiet arbeitet.

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Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt

Ruhen der Zulassung für InductOs® 1,5 mg/ml

 

Bonn (26. Oktober 2015) - Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat das Ruhen der Zulassung von InductOs®, einem Implantat zur Unterstützung bei der Bildung von neuem Knochengewebe, empfohlen. Es wird während der Operation bei Patienten mit beschädigten Bandscheiben oder (Schien)-Beinfrakturen eingesetzt.

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Mycophenolat (z.B. CellCept®)

Verschärfung der Warnungen um die Anwendung in der Schwangerschaft zu verhindern

 

Bonn (26. Oktober 2015) - Die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) warnt, dass der in der Transplantationsmedizin eingesetzte Wirkstoff Mycophenolat (z.B. Cellcept®, sowie diverse andere Arzneimittelnamen) nicht in der Schwangerschaft eingesetzt werden darf, wenn andere Behandlungsalternativen verfügbar sind. Mycophenolat wird bei organtransplantierten Patienten zur Prophylaxe von Transplantationsabstoßungsreaktionen eingesetzt.

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Tumortherapie und Supportivtherapie: Behandlungslücken schließen

Neues zur Supportivtherapie, zum Schilddrüsenkarzinom und zu leptomeningealen Metastasen

 

München (26. Oktober 2015) - Myelosuppressive Chemotherapien können ohne ausreichende Prophylaxe mit Granulozyten-koloniestimulierender Faktor-Präparaten (G-CSF) wie Pegfilgrastim (Neulasta®) zu febrilen Neutropenien und Infektionen führen, die bei Tumorpatienten eine häufige therapiebedingte Todesursache darstellen. Auf dem 31. Münchener Fachpresse-Workshop „Supportive Therapie und Onkologie“ präsentierte Prof. Hartmut Link, Kaiserslautern, die finalen Ergebnisse einer repräsentativen Patientendokumentation und Ärzteumfrage zur Neutropenieprophylaxe bei Chemotherapie in Deutschland, die zeigten, dass sich die Einhaltung der EORTC-Leitlinien zur G-CSF-Prophylaxe zwischen den verschiedenen Indikationen unterscheidet.

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Neuer Ratgeber gibt Praxistipps zum Einsatz von Naturheilverfahren in der Pflege

Husten, Fieber, Heiserkeit – Naturheilmittel in der kalten Jahreszeit richtig nutzen

 

Berlin (26. Oktober 2015) - Die kalte Jahreszeit kann die Gesundheit pflegebedürftiger Menschen besonders belasten. Sie sind beispielsweise deutlich anfälliger für Atemwegserkrankungen als Menschen, die jung und mobil sind, denn ihr Immunsystem ist weniger stark. Bei pflegebedürftigen Menschen sollten Symptome wie Husten und Fieber daher immer ernst genommen werden. Ärztlicher Rat sollte frühzeitig eingeholt werden, damit Krankheiten erkannt, behandelt und Komplikationen - etwa eine Lungenentzündung - vermieden werden können. Aber nicht nur der Arzt, auch Pflegende können wirksam unterstützen, Beschwerden lindern und den Krankheitsverlauf verbessern: Zum Beispiel mit Naturheilmitteln – allerdings ist der richtige Einsatz ausschlaggebend.

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Neue DGS-PraxisLeitlinie „Primäre Kopfschmerzerkrankungen“

 

Oberursel (23. Oktober 2015) - Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat mit „Primäre Kopfschmerzerkrankungen“ eine neue PraxisLeitlinie zur Behandlung dieser sehr häufigen und am häufigsten bagatellisierten Gesundheitsstörung in den westlichen Industrienationen veröffentlicht. „Für viele Menschen in Deutschland gehören Kopfschmerzen zum Alltagsleben, wie der Kaffee zum Frühstück, und nicht wenige Betroffene haben bei ihren Bemühungen zur Linderung ihrer Beschwerden bisher nur wenig Hilfe erhalten, werden oft auch gar nicht ernst genommen“, so der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe.

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Sarkoidose

Neue Diagnosemöglichkeit durch Oberflächenmarker

 

Neuherberg (23. Oktober 2015) - Ein Wissenschaftlerteam am Helmholtz Zentrum München hat kürzlich gemeinsam mit Kollegen der LMU eine neue Strategie entwickelt, verschiedene Unterarten von Monozyten zu unterscheiden und deren Beteiligung bei Erkrankungen zu untersuchen. Die in der Zeitschrift ‚Blood‘ veröffentlichten Ergebnisse sollen künftig unter anderem die Diagnose von Sarkoidose erleichtern und so das Patientenmanagement verbessern.

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Abb.: Ein modernes Duodenoskop mit abnehmbarem Albarran-Hebel. Quelle: StorzÜbertragung von Krankheitserregern

Hygiene: Neuartige Endoskope

 

Mannheim (23. Oktober 2015) - Als erstes Krankenhaus in Deutschland nutzt die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) für Spiegelungen im oberen Dünndarm ausschließlich spezielle Endoskope mit einer neuartigen Bauart. Die bisher weit verbreiteten Geräte waren in jüngster Zeit mit der Übertragung von Krankheitserregern in Zusammenhang gebracht worden: Anfang 2015 hatte die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) erstmals darauf hingewiesen, dass ihr Keimübertragungen über so genannte Duodenoskope mehrerer renommierter Hersteller gemeldet wurden. Im Sommer 2015 wurde dann auf einem internationalen Hygienekongress über mehrere Ausbrüche multiresistenter Erreger im Berliner Raum im Zusammenhang mit diesen Endoskopen berichtet. 

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Gestationsdiabetes

Einfacher Risikotest für Diabetes nach der Schwangerschaft

 

Neuherberg (22. Oktober 2015) - Gestationsdiabetes ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen während der Schwangerschaft. Obwohl die Symptome nach der Entbindung in der Regel verschwinden, haben Gestationsdiabetikerinnen ein erhöhtes Risiko, in den folgenden Jahren einen sogenannten ‚postpartum Diabetes‘ zu entwickeln. Forscher des Helmholtz Zentrums München haben nun eine Methode entwickelt, die es erlaubt, die Wahrscheinlichkeit dieser fortdauernden Diabeteserkrankung nach der Schwangerschaft präzise vorherzusagen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in ‚Acta Diabetologica‘ publiziert.

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Zwischen Komorbiditäten und Therapieeskalation

Praxisrelevante Aspekte zum Einsatz von TNF-alpha-Blockern wie Adalimumab

 

Wiesbaden (21. Oktober 2015) - Individuelle Voraussetzungen, unterschiedliche Krankheitsverläufe und Komorbiditäten bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen stellen den behandelnden Arzt häufig vor Herausforderungen, wenn es um die Wahl der adäquaten Therapie geht. Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Bremen1 wurden vor diesem Hintergrund für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) oder axialer Spondyloarthritis (SpA) praxisrelevante Aspekte der Biologikatherapie anhand von Fallbeispielen diskutiert. So wurde gezeigt, dass eine Biologikatherapie auch bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko oder bei Malignomen in der Anamnese möglich sein kann. Im Hinblick auf das Behandlungsschema unterstrichen neue Studiendaten den Wert der Kombination von TNF-alpha-Blockern mit MTX für die Therapie der RA.2,3 Wie die CONCERTO-Studie4 anhand des TNF-alpha-Blockers Adalimumab (HUMIRA®) belegt, können bei gemeinsamer Gabe mit einem Biologikum 10 mg MTX bereits ausreichen – wodurch eine flexiblere Therapiegestaltung möglich wird.

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OPS 2016

DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung

 

Köln (21. Oktober 2015) - Das DIMDI hat die endgültige Fassung der Version 2016 des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) veröffentlicht. Eingeflossen sind 371 Vorschläge und zusätzliche Anforderungen aus der Weiterentwicklung der Entgeltsysteme für Krankenhausleistungen. Vorschläge kamen dabei zumeist von den Fachgesellschaften sowie von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken. Viele Prozeduren können mit der neuen Version präziser und differenzierter verschlüsselt werden.

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DBfK

Kapituliert die Bundesregierung vor den Anforderungen an moderne Berufsausbildung?

 

Berlin (20. Oktober 2015) - Gestern öffentlich lancierte „Gedanken zum Pflegeberufegesetz“  des CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel über das voraussichtliche Scheitern der Pflegebildungsreform im Sinne einer generalistischen Pflegeausbildung sorgen für heftige Irritationen.  

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Informationsbrief zu Zelboraf®

Potenzierung von Strahlenschäden

 

Bonn (20. Oktober 2015) - Die Roche Pharma AG informiert, dass bei Patienten, die vor, während oder unmittelbar nach der Behandlung mit Zelboraf eine Strahlentherapie erhielten, Fälle schwerer Strahlenschäden berichtet wurden, von denen einige einen tödlichen Verlauf hatten. Die meisten Fälle betrafen die Haut, aber bei einigen Fällen waren viszerale Organe betroffen. Zelboraf sollte vor, während und unmittelbar nach einer Strahlentherapie mit Vorsicht angewendet werden.

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Inkontinenzversorgung. Quelle und Copyright: BVMedInkontinenzversorgung

Verpflichtende Qualitätssicherung bei Inkontinenz-Ausschreibungen

 

Berlin (19. Oktober 2015) - Der BVMed-Fachbereich "aufsaugende Inkontinenzversorgung" fordert in einem neuen Positionspapier zu Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich die Einführung differenzierter Versorgungspauschalen, die verpflichtende Kontrolle der Vertragsinhalte durch die Krankenkassen sowie eine regelmäßige Überarbeitung des Hilfsmittelverzeichnisses. Hintergrund ist, dass die "Ausschreibungen für aufsaugende Inkontinenzprodukte zu einer standardisierten Versorgung geführt haben, die vielfach die individuellen Bedarfe der Betroffenen nur eingeschränkt berücksichtigen kann", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Das BVMed-Positionspapier kann unter www.bvmed.de/positionen abgerufen werden.

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FDA erteilt Zulassung für Praxbind® (Idarucizumab) als spezifisches Antidot für Pradaxa® (Dabigatranetexilat)

 

  • FDA-Zulassung für das erste NOAK-spezifische Antidot1
  • Praxbind® hebt die Wirkung von Pradaxa® innerhalb von Minuten auf2,3

 

Ingelheim (19. Oktober 2015) – Boehringer Ingelheim gab heute bekannt, dass die U.S. Food and Drug Administration (FDA) für Praxbind® (Idarucizumab) die Zulassung erteilt hat.4 Das Medikament wurde für Patienten zugelassen, die mit Pradaxa® (Dabigatranetexilat) behandelt werden und bei denen entweder eine Notoperation oder - intervention erforderlich ist sowie für Patienten mit nicht beherrschbaren oder lebensbedrohlichen Blutungskomplikationen.

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Abb.: Leptospira. Negative Kontrastierung; Elektronenmikroskop; TEM. Bar = 500 nm. Quelle: Hans R. Gelderblom/RKINeuer RKI-Ratgeber erschienen

Leptospirose

 

Berlin (19. Oktober 2015) - Das Robert Koch-Institut hat im Epidemiologischen Bulletin 42/2015 einen neuen Ratgeber für Ärzte zum Thema Leptospirose veröffentlicht. In Deutschland wurden seit dem Jahr 2000 pro Jahr zwischen 37 und 166 Leptospirosefälle an das RKI übermittelt, bei vermutlich deutlicher Dunkelziffer. Dabei sind im Durchschnitt mehr als drei Viertel der übermittelten Infektionen in Deutschland erworben. Das klinische Bild der Leptospirose ist ausgesprochen vielseitig und reicht von milden, grippeähnlichen Symptomen bis hin zu fulminant verlaufenden, septischen Erkrankungen.

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Deutscher Pflegerat

Flüchtlinge brauchen noch lange unsere Hilfe

 

Berlin (16. Oktober 2015): „Der Deutsche Pflegerat dankt allen Freiwilligen und beruflich Pflegenden für ihre hervorragende Arbeit bei der Versorgung und Betreuung der Flüchtlinge“, betonte Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin. „Sie helfen, ohne große Worte abzuwarten, direkt und unmittelbar. Damit spiegeln sie das wider, was unseren Pflegeberuf besonders auszeichnet und wertschätzt“, sagte Wagner weiter.

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Implantate des Herstellers Silimed

Aussetzung des CE-Zertifikats

 

Bonn (16. Oktober 2015) - Das BfArM weist daraufhin, dass Hodenprothesen und Vaginalstents der Firma Coloplast ebenfalls von der Aussetzung des Zertifikates betroffen sind. Diese Produkte werden von Silimed für Coloplast hergestellt. Das BfArM arbeitet bei den aktuellen Untersuchungen eng mit den europäischen Partnerbehörden zusammen und wird über neue Erkenntnisse auf seiner Webseite informieren. 

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Codein

Risiko einer Atemdepression

 

Bonn (16. Oktober 2015) - Für codeinhaltige Arzneimittel zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Husten ist aufgrund des Risikos einer Atemdepression ein europäisches Risikobewertungsverfahren durchgeführt worden. Unter anderem ist die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren mit codeinhaltigen Arzneimitteln gegen Husten nicht mehr erlaubt. Das BfArM ergänzt das Stufenplanverfahren nun mit einem an AbZ-Pharma GmbH gerichteten Feststellungsbescheid.

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Außerordentliche Leistungen in der Betreuung von Patienten mit Schmerzen

Mundipharma schreibt „Pain Care Award 2016“ aus

 

Mannheim/Limburg (15. Oktober 2015) – Zum vierten Mal schreibt der Schmerzspezialist Mundipharma aus Limburg den Pain Care Award (ehemals „Pain Nurse des Jahres“) für außerordentliche Leistungen in der Betreuung von Patienten mit Schmerzen aus. Das Unternehmen würdigt damit Projekte, die als Anreiz und Vorbild für eine professionelle Versorgung dienen sollen. Der wissenschaftliche Beirat hat auf dem Deutschen Schmerzkongress 2015 in Mannheim die Ausschreibung gestartet. Pain Nurses, algesiologisches Fachassistenzpersonal und Pain Care Assistants können sich ab sofort auf www.pain-care-award.de bewerben. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2016.

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Nierenschwäche tritt seltener auf

Belatacept nach Nierentransplantation: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (15. Oktober 2015) - Seit Juni 2011 ist Belatacept (Handelsname Nulojix) zugelassen für Erwachsene nach einer Nierentransplantation. Zusammen mit anderen Medikamenten soll es einer Abstoßungsreaktion des Körpers auf das Spenderorgan vorbeugen. Nach einer ersten frühen Nutzenbewertung im April 2012 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun erneut überprüft, ob der Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Grund dafür war eine Befristung des entsprechenden Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die im Juli 2015 auslief.

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Überlebensvorteil für nicht Vorbehandelte mit BRAF-V600-wt-Tumor

Nivolumab bei schwarzem Hautkrebs: Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

 

Köln (15. Oktober 2015) - Nivolumab (Handelsname Opdivo) ist seit Juni 2015 für Erwachsene mit fortgeschrittenem Melanom (schwarzer Hautkrebs) zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Mangelernährung und Gewichtsverlust

Wie die Ernährung die Demenz beeinflusst

 

München (15. Oktober 2015) - Demenz ist ursächlich nicht heilbar. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf hinauszuzögern – auch durch die Ernährung. Die Chancen, aber auch die Grenzen abgestimmter Ernährung und mögliche Wechselwirkungen erläutert PD Dr. Werner Hofmann, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation am Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster.

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Aktuelles Projekt an der Uni Witten/Herdecke

Weniger Krankenhaus – mehr Lebensqualität!

 

Witten/Herdecke (15. Oktober 2015) - Wer in einer Pflegeeinrichtung versorgt wird, kommt auch wegen akuter Beschwerden wie etwa einer Atemwegsinfektion oder nach einem Sturz ins Krankenhaus. Insbesondere bei Menschen mit Demenzerkrankungen können allein die ungewohnte Umgebung, fremde Menschen und Orientierungsverlust dazu führen, dass sich der Allgemeinzustand deutlich verschlechtert. Deshalb stand beim Projekt „Innovative Versorgung von akut erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern im Altenheim“ die Annahme im Vordergrund, dass sich die Vermeidung von Krankenhausaufenthalten positiv auf die Lebensqualität auswirken könne.

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