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18 | 05 | 2013
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung

Online-Befragung zur Arbeitszufriedenheit in der Intensivpflege startet

 

Köln (19. April 2013) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. startet mit einer Online-Befragung zur Arbeitszufriedenheit von Pflegenden auf Intensivstationen. Im Vordergrund stehen Fragen zur Bewertung der belastenden sowie der positiven Berufsinhalte, um auch den persönlichen Gewinn, der mit der Arbeit verbunden ist, mit erfassen zu können. Teilnehmen können alle Pflegenden, die aktuell auf einer Intensivstation in einem deutschen Krankenhaus arbeiten. Das dip rechnet mit einem großen Interesse und hofft auf eine hohe Beteiligung an der Studie.

 

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G-BA legt Kriterien für Bestandsmarktaufruf fest und bestimmt erste Wirkstoffgruppen für die Nutzenbewertung

 

Berlin (18. April 2013) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin verbindliche Kriterien für den Aufruf von Arzneimitteln im so genannten Bestandsmarkt festgelegt und zugleich erste Präparate bestimmt, die in den nächsten Monaten nacheinander zu festgelegten Zeitpunkten einer Nutzenbewertung unterzogen werden. Der Beschluss tritt unmittelbar nach Veröffentlichung im Internet in Kraft.

 

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DBfK

Mehr Geld muss vor allem bei der Krankenhauspflege ankommen!

 

Berlin (17. April 2013) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert, dass die heute vom Bundeskabinett verabschiedeten finanziellen Hilfen für die Krankenhäuser vor allem der Pflege zugute kommen müssen. „Ausgangspunkt für das Zustandekommen des heutigen Beschlusses war das Auslaufen des auf drei Jahre befristeten Förderprogramms für zusätzliche Pflegestellen in den Kliniken Ende 2011. Dass pflegerische Kapazität und Kompetenz in allen Bereichen der Krankenhäuser seit langem fehlen ist in Fachkreisen unbestritten.“, sagt DBfK-Referentin Johanna Knüppel.

 

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BMG

Kabinett bringt finanzielle Hilfen für Krankenhäuser auf den Weg

 

Berlin (17. April 2013) - Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesministerium für Gesundheit vorgelegten Vorschlägen für kurzfristig wirksame Maßnahmen zu finanziellen Hilfen für Krankenhäuser zugestimmt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sehen eine Entlastung der Krankenhäuser in den Jahren 2013 und 2014 in Höhe von rd. 1,1 Milliarden Euro vor.

 

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Neuer Ratgeber für pädagogische Fachkräfte

„Essstörungen vorbeugen“

 

Köln (16. April 2013) - Essstörungen sind schwere psychosomatische Krankheiten mit gravierenden Auswirkungen für Körper und Psyche. Treten sie im Kindes- und Jugendalter auf, beeinträchtigen sie häufig die gesamte Entwicklung der Heranwachsenden. Deshalb ist es wichtig, die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken und damit der Entwicklung einer Essstörung vorzubeugen. Um pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit zu unterstützen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) den Ratgeber „Essstörungen vorbeugen - Informationen und Übungen für die Gruppenarbeit“ entwickelt. Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogische Fachkräfte, die in Vereinen, Jugendeinrichtungen oder anderen Organisationen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, finden in dem Ratgeber Informationen zu spezifischen Präventionsangeboten. Sie erfahren, wer die Maßnahmen durchführt und wo sie stattfinden, was ein gutes Angebot kennzeichnet und welche Themen eine Präventionsmaßnahme gegen Essstörungen aufgreifen sollte.

 

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Aktionsbündnis Patientensicherheit

Falsche Einnahme des Rheumamittels Methotrexat führt zu schweren Nebenwirkungen

 

Bonn (16. April 2013) – In Deutschland leiden mehr als 440.000 Menschen an entzündlichem Gelenkrheuma, der sogenannten rheumatoiden Arthritis (RA). Das bei RA verordnete Medikament Methotrexat dürfen Patienten jedoch nur einmal pro Woche einnehmen. Das betont das Aktionsbündnis für Patientensicherheit (APS) im Vorfeld seiner Jahrestagung, die am 18. und 19. April 2013 in Berlin stattfindet. Nehmen Patienten das Arzneimittel versehentlich häufiger, kann es zu schweren Nebenwirkungen wie Atembeschwerden, Übelkeit und Erbrechen oder sogar Knochenmarksschädigungen kommen. Aus diesem Grund hat das APS jetzt eine Handlungsempfehlung für die Einnahme des entzündungshemmenden Medikaments herausgegeben.

 

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Bestimmte Männer mit metastasiertem Prostatakrebs haben Vorteile im Vergleich zu abwartendem Vorgehen

Abirateron: Anhaltspunkt für beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (15. April 2013) - Abirateronacetat (kurz: Abirateron, Handelsname Zytiga®) ist seit Dezember 2012 für Männer mit metastasiertem, durch eine Hormonblockade nicht beeinflussbaren Prostatakrebs zugelassen, die noch keine oder nur leichte Beschwerden haben und bei denen noch keine Chemotherapie angezeigt ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) überprüft, ob Abirateron gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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Herstellerdossier enthält keine relevanten Daten für Vergleich mit Diclofenac-Hyaluronsäure-Gel

Zusatznutzen von Ingenolmebutat ist nicht belegt

 

Köln (15. April 2013) - Der Wirkstoff Ingenolmebutat (Picato ®) ist in Deutschland seit November 2012 als Gel zur Behandlung bestimmter Formen der aktinischen Keratose bei Erwachsenen zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber Diclofenac-Hyaluronsäure-Gel einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller keine relevanten Daten vorgelegt hat: Studien, die Ingenolmebutat mit Diclofenac-Hyaluronsäure-Gel direkt vergleichen, hat der Hersteller nicht benannt und die von ihm gewählte Methode für einen indirekten Vergleich ist nicht geeignet.

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Zusatznutzen nicht belegt

Fidaxomicin bei Clostridium-difficile-Infektion

 

  • Für leichte Fälle legt Hersteller keine Studie vor, für schwere Fälle und für Rückfälle bereitet er Daten nicht in verwertbarer Weise auf

 

Köln (15. April 2013) - Das Antibiotikum Fidaxomicin (Handelsname Dificlir®) ist seit Dezember 2011 als Therapie für Erwachsene zugelassen, die eine durch Clostridium difficile ausgelöste Durchfallerkrankung haben. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) den Zusatznutzen von Fidaxomicin im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie überprüft. Demnach gibt es derzeit keine Belege für einen Zusatznutzen. Für nicht schwere Fälle hat der Hersteller keine Studien vorgelegt. Für schwere Krankheitsverläufe und Rückfälle hat er zwar Studien benannt. Er hat die Ergebnisse aber nicht so aufbereitet, dass gesicherte Gesamtaussagen zu Nutzen und Schaden von Fidaxomicin möglich sind.

 

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Ambulante Pflege

Mehr als jede zweite pflegebedürftige Person ist übergewichtig

 

  • Aktuelle Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) verdeutlicht Mangel  an frühzeitigen Kontrollen bei Gewichtsproblemen 

 

Berlin (15. April 2013) - Mehr als jede zweite ambulant gepflegte Person in Deutschland ist übergewichtig. Jede vierte ist sogar adipös bzw. fettleibig. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP), die das Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaften der Berliner Charité im Auftrag der  Stiftung durchgeführt hat. Bundesweit wurden 880 Pflegebedürftige befragt, die ambulant gepflegt werden. Hierbei wurde deutlich, dass Beratung und Prävention künftig gestärkt werden müssen, um etwaige Gesundheitsrisiken Pflegebedürftiger, wie beispielsweise Übergewicht, vorbeugen zu können.

 

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Fahrsicherheit lässt sich auch im hohen Alter wieder auffrischen

Für Autofahrer über 80 Jahre steigt das Unfallrisiko stark an

 

Zürich, Schweiz (12. April 2013) - Autofahrerinnen und Autofahrer über 80 Jahre verfügen über das höchste Unfallrisiko. So verursachen die über 80-Jährigen bis zu dreimal mehr Verkehrsunfälle mit Sachschaden als jüngere Autofahrer. Forscher der Universität Zürich schlagen deshalb vor, nicht wie heute üblich bereits die 70-Jährigen zu einem obligatorischen Fahreignungstest zu schicken. Geeigneter wäre ein Fahrtraining, denn die Fahrsicherheit lässt sich auch im hohen Alter wieder auffrischen.

 

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Hirnstimulation mit Geräuschen geringer Lautstärke

„Geräuschmassage“ für besseren Schlaf

 

Tübingen (12. April 2013) - Werden Hirnwellen im Tiefschlaf durch Geräusche stimuliert, verbessert dies Schlaf und Gedächtnisfunktionen, wie Wissenschaftler der Universität Tübingen herausfanden. Die langsamen Hirnwellen, die beim Menschen im Tiefschlaf auftreten, sind wesentlich, um Gelerntes besser im Gedächtnis zu behalten. Werden diese Wellen durch Geräusche im gleichen Rhythmus in der Schlafphase stimuliert, führt dies sowohl zu besserem Schlaf als auch zu besseren Gedächtnisleistungen.

 

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Neues zu Denosumab

Osteoporosetherapie mit Triple-A-Empfehlung

 

München (12. April 2013) – Denosumab (Prolia®) etabliert sich in der Osteoporose-Therapie von postmenopausalen Frauen immer mehr. Das untermauert auch der Entwurf zur neuen DVO-Leitlinie. Darin erhielt der RANK-Ligand-Inhibitor für die Reduktion des Frakturrisikos an Wirbelkörpern, proximalem Femur und peripheren Skelettlokalisationen jeweils den höchsten Empfehlungsgrad A.

 

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vdek begrüßt Gesetz zu Beitragsschulden

Staatliche Gegenfinanzierung erforderlich

 

Berlin (10. April 2013) - Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Gesetz zur Beseitigung von sozialer Überforderung bei Beitragsschulden erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek): „Es ist richtig, dass die Bundesregierung die hohen Zinsen bei Beitragsschulden wieder auf ein Prozent je Säumnismonat reduzieren will. Das entlastet die Schuldner – das Problem der Beitragsrückstände behebt es aber nicht. Die Beitragsschulden häufen sich unabhängig von der Zinshöhe Jahr für Jahr an.

 

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BMG

Kabinett beschließt Bericht der Bundesregierung über die Durchführung der unabhängigen Verbraucher- und Patientenberatung

 

Berlin (10. April 2013) - Das Bundeskabinett hat heute den Bericht der Bundesregierung über die Durchführung der unabhängigen Verbraucher- und Patientenberatung nach § 65b Absatz 3 SGB V beschlossen. Patientenorientierung und Transparenz im Gesundheitswesen sind wichtige Ziele der Bundesregierung. Damit bei der medizinischen Versorgung das Wohl der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt steht, ist es von großer Bedeutung, dass sie ihre Rechte gegenüber den Krankenkassen und Leistungserbringern möglichst selbständig wahrnehmen. Um sie dabei zu unterstützen, steht ihnen seit Anfang 2011 die unabhängige Verbraucher- und Patientenberatung als reguläres Angebot der Krankenkassen zur Verfügung. Zuvor war sie modellhaft erprobt worden.

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Rote-Hand-Brief zu Incivo® (Telaprevir)

Vorgehensweise bei Auftreten schwerer Hautreaktionen

 

Berlin (9. April 2013) - Incivo® (Telaprevir) ist in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin zur Behandlung der chronischen Hepatitis C vom Genotyp 1 bei erwachsenen Patienten mit kompensierter Lebererkrankung (einschließlich Zirrhose) zugelassen.

 

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Liste der zu erfassenden nosokomialen Infektionen und Krankheitserreger mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen

 

Berlin (9. April 2013) - Surveillance nosokomialer Infektionen sowie die Erfassung von Krankheitserregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen Fortschreibung der Liste der gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b in Verbindung mit § 23 Abs. 4 IfSG zu erfassenden nosokomialen Infektionen und Krankheitserreger mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen Bundesgesundheitsblatt, April 2013:

 

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Massive Kürzung der Dialyse-Behandlungspauschale

Ein unsachgemäßer Beschluss, der zu Lasten der Patienten geht

 

Dr. Michael Daschner, Saarbrücken, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutsche Nierenzentren (DN) e.V.

 

Wiesbaden (8. April 2013) - Die Versorgung von Dialysepatienten in Deutschland erfolgt flächendeckend auf hohem Niveau. Mit dem Beschluss der KBV und des GKV-Spitzenverbandes, die Pauschale für Sach- und Dienstleistungen der Dialysebehandlung in einem zweistufigen Verfahren drastisch abzusenken, wird diese hohe Versorgungsqualität nun willkürlich und ohne Not gefährdet – die Kassen erwirtschaften derzeit Milliardenüberschüsse. Die Warnungen und Weiterentwicklungsvorschläge der Nephrologen und des nephrologischen Pflegepersonals wurden bei den Verhandlungen ignoriert, konstruktive Gespräche bzw. die Erarbeitung eines Kompromisses scheiterten – offensichtlich waren die Beschlüsse der KBV und des GKV bereits vor den Verhandlungen nicht mehr verhandelbar!

 

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Qualität zahlt sich aus

Dialysepatienten in Deutschland haben eine gute Prognose

 

Prof. Dr. Reinhard Brunkhorst, Präsident der DGfN

 

Wiesbaden (8. April 2013) - Seit 2007 gibt es die „Qualitätssicherungsrichtlinie Dialyse“ (QSD-RL), im Rahmen derer jede einzelne Dialysebehandlung evaluiert wird. Wie in keiner anderen medizinischen Disziplin unterliegt die Arbeit der Nephrologen somit einer ständigen Qualitäts- und Erfolgskontrolle, unsere ärztliche Tätigkeit wird also genau überwacht, bei unzureichender Behandlungsqualität kommt es zu Vergütungssanktionen. Dieses Qualitätssicherungssystem hat sich bewährt – unsere Dialysepatienten haben eine hohe Lebensqualität und eine bessere Prognose als beispielsweise ihre Schicksalsgenossen den USA oder Großbritannien [1].

 

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Mehr Pflegeaufwand, weniger Mittel

Der nephrologische Pflegeberuf in der „Kostenfalle“

 

Kerstin Gerpheide

 

Wiesbaden (8. April 2013) - Die Reduzierung der Wochenpauschale trifft das Pflegepersonal in den Dialyseeinrichtungen zum zweiten Mal unmittelbar. Schon die Einführung der Wochenpauschale 2002 führte zu personellen Veränderungen bei der direkten Versorgung von Dialysepatienten. Waren früher überwiegend 2 jährig weitergebildete nephrologische Fachpflegekräfte² und examinierte Pflegekräfte für die pflegerische Versorgung und Betreuung der Menschen mit chronischer Niereninsuffizienz und der angeordneten Durchführung der Nierenersatztherapie verantwortlich, so waren die Dialyseanbieter seit 2002 gezwungen mit dem Fortbildungscurriculum „Dialyse“ für Arzthelferinnen, preiswerteres Personal in den Einrichtungen auszubilden und einzusetzen. Die Wochenpauschale jetzt nochmals stufenweise, ohne finanzielle Not der Kostenträger, abzusenken, gefährdet die „noch“ gute Versorgungsqualität und die Patienten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Personalschlüssel mit durchschnittlich 1:6 (eine Pflegekraft betreut 6-10 Dialysepatienten) schon jetzt niedriger als im Vergleich zu anderen europäischen Ländern (z.B. Schweiz, Skandinavien haben einen Schlüssel von 1:4).

 

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Generalistische Pflegeausbildung

Ein Muss für die Zukunft der Pflege

 

Berlin (8. April 2013) - Der Bundesverband Pflegemanagement spricht sich klar für die generalistische Pflegeausbildung aus und schließt sich damit den Forderungen des Deutschen Pflegerats und dem Eckpunktepapier einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe an.

 

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Rote-Hand-Brief zu Thalidomide Celgene® (Thalidomid)

Risiko des Auftretens hämatologischer sekundärer Primärmalignome

 

Berlin (8. April 2013) - Thalidomide Celgene® (Thalidomid) ist in Kombination mit Melphalan und Prednison für die Erstlinienbehandlung von Patienten mit unbehandeltem multiplen Myelom ab einem Alter von 65 Jahren zugelassen bzw. für Patienten, für die eine hochdosierte Chemotherapie nicht in Frage kommt.

 

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Satellitensymposium anlässlich der 79. Jahrestagung der DGK 2013

Orale Plättchenhemmung bei akutem Koronarsyndrom mit perkutaner Koronarintervention: moderne risikoadaptierte Therapieoptionen

 

Mannheim (6. April 2013) – Eine potente und schnelle duale Thrombozyten-Aggregationshemmung (TAH) spielt in der Therapie von Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) und perkutaner Koronarintervention (PCI) eine entscheidende Rolle. Moderne Thrombozyten-Aggregationshemmer wie Prasugrel(Efient®) stellen im Hinblick auf die Prognose der ACS-PCI-Patienten einen Fortschritt dar, weil sie gegenüber der älteren Substanz Clopidogrel Vorteile aufweisen.*/** Dies geht aus den Ergebnissen der großen TRITON-TIMI 38 Studie zu Prasugrel hervor, die auch in den aktuellen Leitlinien der kardiologischen Fachgesellschaften Eingang gefunden haben.1,2,3 Insbesondere die Hochrisikogruppe der ACS-PCI-Patienten mit Diabetes mellitus kann einen erheblichen Nutzen aus der Therapie mit Prasugrel ziehen, wie eine präspezifizierte Subgruppenanalyse der TRITON-Studie gezeigt hat.4** Auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland und Lilly Deutschland veranstalteten Satellitensymposium im Rahmen der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) diskutierten Experten über die moderne duale TAH bei Patienten mit ACS und PCI in Abhängigkeit des individuellen Risikoprofils.

 

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79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

TAVI: Schonender Aortenklappen-Ersatz für alte und Hochrisiko Patienten

 

Mannheim (5. April 2013) - Patienten mit verengter Aortenklappe und mit einem hohen Risiko können mit der Katheter-gestützten Aortenklappen-Implantation (TAVI) mindestens mit gleichem Erfolg wie mit einer konventionellen, offenen Operation mit Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine behandelt werden. Mit dem Vorteil, dass TAVI der schonendere Eingriff ist. Das berichtet Prof. Christian Hamm (Gießen und Bad Nauheim), Präsident elect der DGK, auf der 79. Jahrestagung der DGK in Mannheim.

 

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Oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern

Verbesserte Therapieoptionen durch neue potente Wirkstoffe

 

Mannheim (4. April 2013) – Die Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) einschließlich der Primär- und Sekundärprävention von Schlaganfällen und anderen thromboembolischen Komplikationen stellt eine interdisziplinäre Herausforderung dar. Im Fokus des gemeinsamen Interesses stehen dabei die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAC) wie z.B. die Faktor-Xa-Inhibitoren. Diese Substanzen, beispielsweise Edoxaban*, könnten einen entscheidenden Fortschritt in der Antikoagulation bei VHF darstellen, da sie im Vergleich zu den etablierten Vitamin-K-Antagonisten (VKA) ein verbessertes Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen. Auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland veranstalteten Symposium anlässlich der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) diskutierten Experten aus Kardiologie, Neurologie und Hämostaseologie über die neuen Therapieoptionen mit NOAC bei VHF. Sie berichteten über aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen mit den neuen Substanzen aus der Sicht ihres jeweiligen Fachgebiets.

 

 

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Statistisches Bundesamt (Destatis)

Gesund­heits­aus­gaben im Jahr 2011 bei rund 294 Milli­arden Euro

 

Wiesbaden (4. April 2013) – Die Ausgaben für Gesundheit lagen in Deutschland im Jahr 2011 bei insgesamt 293,8 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltgesund­heitstages mitteilt, waren das 5,5 Milliarden Euro oder 1,9 % mehr als 2010. Auf jeden Einwohner entfielen gut 3.590 Euro (2010: 3.530 Euro). 

 

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Blick in den hochmodernen OP-Saal der Neurochirurgie. Photo: Universitätsklinikum ErlangenKombination von computerassistierten Operationen, Magnetresonanz-Bildgebung und  Tumor-Fluoreszenz-Visualisierung

Neue Studie zu OP-Technik bei Hirntumorpatienten

 

Erlangen (4. April 2013) - Patienten, die einen Hirntumor zum Beispiel in der Nähe des Sprach-, Seh- oder Hörzentrums haben, können computerassistiert mit größerem Erfolg operiert werden. Das ergab jetzt eine internationale Vergleichsstudie der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

 

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79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Armut fördert Herz-Risikofaktoren: Mehr Infarkte in sozial schwächeren Stadteilen

 

Mannheim (4. April 2013) – In Bremer Stadtteilen mit niedrigem Sozialstatus gibt es deutlich mehr Herzinfarkte als in sozial stärkeren Bezirken, und Infarktpatienten aus sozial schwachen Vierteln sind deutlich jünger als ihre Leidensgenossen aus den besser gestellten Gegenden der Stadt. Das zeigt eine Auswertung der Daten aus dem Bremer Herzinfarktregister, die heute bei der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim vorgestellt wurde. „Diese Ergebnisse können zumindest teilweise mit einem höheren Anteil von Rauchern und Übergewichtigen in den sozial benachteiligten Stadtteilen erklärt werden, weshalb gerade hier die Primärprävention eine besondere Bedeutung gewinnt“, so Studien-Koautorin Dr. Susanne Seide vom Klinikum Links der Weser in Bremen.

 

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79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

„Elektronische Nase“ erschnüffelt Herzkrankheiten

 

Mannheim (4. April 2013) – Eine Analyse der Ausatemluft mittels „elektronischer Nase“ ermöglicht es, Menschen mit Herzerkrankungen von Gesunden zu unterscheiden. Innerhalb der Gruppe der Erkrankten lässt sich mit dieser Methode zum Beispiel der Schweregrad der Herzmuskelerkrankung abschätzen. Das zeigt eine aktuelle Studie einer Münchner Forschergruppe, die heute bei der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim vorgestellt wurde.

 

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Abb.: Professor Dr. Michael Jagodzinski, Patient André S. und Professor Dr. Christian Krettek (von links nach rechts). Foto: MHH/KaiserErste Patienten leben seit fünf Jahren mit Knochen, Knorpel, Sehnen und Bändern aus regenerativer Medizin

Gelenke aus körpereigenem Material bestehen Langzeittest

 

Hannover (4. April 2013) - Täglich werden in die Unfallchirurgie Patienten eingeliefert, die beispielsweise durch Verkehrsunfälle oder Stürze schwere Schädigungen an Knie, Hüfte, Schulter oder Sprunggelenk erlitten haben. Die Rekonstruktion und Regeneration dieser verletzungsanfälligen Gelenke ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Klinik für Unfallchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Eine große Rolle spielt dabei das Tissue Engineering, also die Gewebezüchtung. Mit deren Hilfe können zum Beispiel Knorpel- und Knochenstücke aus körpereigenem Material nachgebildet und zur Behandlung von Gelenkschäden eingesetzt werden. Im Jahr 2008 Jahren bekamen die ersten Patienten an der MHH Gelenke und Knochen „aus dem Labor“. Auch nach fünf Jahren sind sowohl die Patienten als auch die Ärzte mit dem Ergebnis zufrieden.

 

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Daclizumab-Spritzen alle vier Wochen reduzieren Schübe und bleibende Schäden

Neues Medikament gegen Multiple Sklerose

 

Bochum (4. April 2013) - Auf der Suche nach neuen Medikamenten gegen die schubförmige Multiple Sklerose (MS) haben Forscher unter Studienleitung der Neurologie des RUB-Klinikums St. Josef Hospital (Prof. Dr. Ralf Gold) einen erfolgversprechenden Kandidaten getestet: Eine pharmakologisch modifizierte Form von Daclizumab reduzierte im Vergleich zu Placebo bei Anwendung alle vier Wochen über ein Jahr hinweg die Wahrscheinlichkeit für einen MS-Schub um über 50 Prozent. Auch das Risiko für bleibende Einschränkungen sank um rund die Hälfte. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe des renommierten Magazins „The Lancet“.

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Abb.: Zu gut vernetzt: Bei anhaltenden Schmerzen sorgt Kalzium in den Nervenzellen dafür, dass diese mehr Kontakte zu anderen Schmerz weiterleitenden Nervenzellen knüpfen. Diese Entdeckung von Heidelberger Wissenschftlern erklärt, wie es im Rückenmark zur Ausbildung des sogenannten Schmerzgedächtnisses kommt. Auf dem Bild zu sehen sind Ausläufer von Nervenzellen (rot und blau) mit den knotenförmigen Kontaktstellen (Synapsen). Photo: Uni HeidelbergSchmerzgedächtnis

Kalzium macht Nervenzellen chronisch schmerzempfindlich

 

Heidelberg (3. April 2013) - Heidelberger Pharmakologen und Neurobiologen haben einen Schlüsselmechanismus bei der Entstehung chronischer Schmerzen entdeckt: Bei anhaltenden Schmerzen sorgt Kalzium in den Nervenzellen dafür, dass diese mehr Kontakte zu anderen Schmerz weiterleitenden Nervenzellen knüpfen und dauerhaft empfindlicher auf schmerzhafte Reize reagieren. Diese Veränderungen im Rückenmark erklären erstmals, wie es zur Ausbildung des sogenannten Schmerzgedächtnisses kommt. Die Ergebnisse, die im Journal „Neuron“ erschienen sind, eröffnen neue Perspektiven für die Therapie chronischer Schmerzen.

 

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Ein Drittel der Patienten leidet unter Knochenschmerzen

Nuklearmediziner warnen vor Vitamin-D-Mangel

 

Berlin (3. April 2013) – Nuklearmediziner spüren, dass der Winter in Deutschland lang und sonnenlos war. „In unsere Praxen kommen derzeit auffallend viele Patienten mit unklaren Knochen- oder Muskelschmerzen“, sagt Dr. med. Detlef Moka, Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Nuklearmediziner e. V. (BDN). Doch viele leiden gar nicht unter Rheuma oder entzündlichen Gelenkerkrankungen, wie zunächst vermutet. Immer häufiger sind die Beschwerden Folge eines schweren Vitamin-D-Mangels – Resultat einer anhaltenden Unterversorgung mit direktem Sonnenlicht. Zur Vorbeugung rät der BDN in den Monaten Oktober bis März zur Einnahme von Vitamin D, insbesondere bei älteren Menschen, die während der Sommermonate nicht genug Sonnenlicht „tanken“ können.

 

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Weniger Schlaganfälle und Embolien als bei ASS

Bei über 65-Jährigen weniger Todesfälle, Schlaganfälle und Blutungen im Vergleich zu Warfarin

 

Apixaban bei Vorhofflimmern: Hinweise auf beträchtlichen Zusatznutzen

 

Köln (2. April 2013) - Der gerinnungshemmende Wirkstoff Apixaban (Handelsname Eliquis®) ist seit November 2012 bei Erwachsenen mit nicht valvulärem Vorhofflimmern zur Vorbeugung von Embolien und Schlaganfällen zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) den Zusatznutzen von Apixaban überprüft.

 

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Repräsentative Umfrage des Gesundheitsministeriums zur Pflegekammer in Bayern startet am 15. April 2013

Jede Stimme zählt! Wichtige Information für alle Pflegefachkräfte!

 

Berlin (2. April 2013) - Im Auftrag des Bayerischen Gesundheitsministeriums startet am 15. April 2013 eine repräsentative Befragung unter professionell Pflegenden, ob sie eine Pflegekammer möchten. Die Befragung dauert bis 15. Juni 2013.

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Abschlussbericht DRG-Begleitforschung

Sehr gute medizinische Versorgung in Kliniken auch im Fallpauschalensystem

 

Berlin (2. April 2013) - Allen kritischen Voraussagen zum Trotz hat sich die Qualität stationärer Leistungen durch das seit 2004 geltende pauschalierende Vergütungssystem nicht verschlechtert. Das zeigt der Endbericht des dritten Forschungszykluses zur G-DRG-Begleitforschung (German Diagnosis Related Groups, G-DRG) nach § 17b Abs. 8 KHG, den das IGES-Institut erstellt hat.

 

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Gesellschaft für Virologie (GfV)

Neuartiges Coronavirus keine unmittelbare Gefahr

 

Ulm (2. April 2013) – Von dem neuartigen Coronavirus, das in München vor wenigen Tagen zum Tod eines Menschen geführt hat, geht nach Einschätzung der Gesellschaft für Virologie (GfV) keine unmittelbare Gefahr für die Allgemeinbevölkerung aus. Eine Epidemie wie 2002/2003 durch das verwandte SARS-Virus sei nicht zwingend zu befürchten, teilt die Fachgesellschaft in einer aktuellen Stellungnahme mit.

 

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BMG

Verbesserter Gesundheitsschutz bei Infektionsausbrüchen

 

Berlin (28. März 2013) - Heute ist das Gesetz zur Durchführung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) und zur Änderung weiterer Gesetze im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Damit kann es am 29. März 2013 in Kraft treten. Mit dem Gesetz werden Regelungen zur Verbesserung des Meldesystems bei Infektionskrankheiten eingeführt, die einen besseren Schutz für die Menschen bedeuten. Die Melde- und Übermittlungsfristen für Infektionskrankheiten werden verkürzt, damit die Gesundheitsämter und das Robert Koch-Institut schneller über meldepflichtige ärztliche Diagnosen und Labornachweise informiert sind und schneller Maßnahmen ergreifen können. So verkürzt sich die Zeit von der Arztpraxis oder dem Labor über das Gesundheitsamt und die zuständige Landesstelle an das Robert Koch-Institut auf 3 bis 5 Tage. Bisher konnten diese Fristen bis zu etwa 16 Tagen betragen. Damit werden aus Erfahrungen Konsequenzen gezogen, die man während der EHEC-Krise in Deutschland gemacht hat.

 

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Entwicklung von Kindern variabel und schwer vorhersehbar

Zeitpunkt der ersten Schritte lässt keine Schlüsse auf Intelligenz zu

 

Zürich, Schweiz (28. März 2013) - Im Durchschnitt machen Kinder im Alter von 12 Monaten ihre ersten selbstständigen Schritte. Das ist für viele Eltern ein einschneidendes Erlebnis. Doch wann es passiert, spielt offenbar keine Rolle: Kinder, die früher zu gehen beginnen, sind später weder intelligenter noch motorisch geschickter. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Untersuchung.

 

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Foto: Sathish Kumar/Neurologie Uni BonnAblagerungen in Nervenzellen

Früher Hinweis auf die Alzheimer-Erkrankung

 

Bonn (28. März 2013) - Alzheimer-Forscher gingen bislang davon aus, dass sich schädliche Plaques von außen an die Nervenzellen anlagern und sie schließlich in den Untergang treiben. Wissenschaftler des Bonner Universitätsklinikums und ihre Göttinger Kollegen entdeckten nun in Mäusegehirnen gefährliche Ablagerungen direkt in den Nervenzellen. Diese Variante verklumpt stärker und ist auch schwerer abbaubar. Möglicherweise dienen die im Inneren befallenen Zellen als ein Keim, von dem aus sich weitere schädliche Plaques im Gehirn bilden. Die Ergebnisse werden nun im renommierten Fachjournal „Acta Neuropathologica” vorgestellt.

 

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InEK

Endbericht zum dritten Zyklus der G-DRG-Begleitforschung

 

Siegburg (27. März 2013) - Ab sofort stellen wir Ihnen den Endbericht zum dritten Zyklus der G-DRG-Begleitforschung gem. § 17b Abs. 8 KHG (Datenjahre 2008-2010) zur Verfügung. Neben dem ca. 650seitigen Bericht stellen wir eine anwenderfreundliche Datenbank zur Verfügung, in der die für alle drei Forschungszyklen analysierten Daten zusammengestellt wurden. Der Bericht ist ebenfalls in die Datenbank integriert.

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„Sichtprüfung“: Neues Gerätesystem erleichtert Arbeitsalltag des Pflegepersonals. Quelle: Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (tB).„Sichtprüfung“

Neues Gerätesystem erleichtert Arbeitsalltag des Pflegepersonals

 

Wilhelmshaven (27. März 2013) - Der Gesetzgeber schreibt vor, dass sich der Anwender eines medizintechnischen Gerätes vor jeder Anwendung von der Funktionsfähigkeit und dem ordnungsgemäßen Zustand des Gerätes überzeugen muss. Diese „Sichtprüfung“ wird aber oft aus Zeitmangel weder durchgeführt noch dokumentiert. Auch kann das Pflegepersonal bei der steigenden Anzahl zu bedienender Geräte nicht alle Besonderheiten oder eventuelle „Schwachstellen“ von bestimmten medizintechnischen Geräten kennen. Ein Projektteam der Jade Hochschule hat jetzt unter der von Leitung Dr. Thomas Lekscha ein System entwickelt, welches die „Sichtprüfung“ an medizinischen Geräten für das Personal wesentlich erleichtert.

 

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Qualitätssicherung

Arthroskopie am Kniegelenk

 

Göttingen (26. März 2013) - Das AQUA-Institut erarbeitet im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ein neues Qualitätssicherungsverfahren für die Arthroskopie am Kniegelenk. Der jetzt erteilte Auftrag setzt auf dem gleichnamigen Abschlussbericht des AQUA-Instituts zur Arthroskopie am Kniegelenk vom Dezember 2011 auf. Damals wie heute soll ein Schwerpunkt auf die Qualität der Indikationsstellung und auf das Behandlungsergebnis gelegt werden.

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Steri-Report 2012

Zufriedenstellende Sterilgutversorgung in deutschen Krankenhäusern?

 

Frankfurt am Main (26. März 2013) - Erste Ergebnisse des Steri-Reports 2012 sind an der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) veröffentlicht worden. Das Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Hochschule führte 2012 eine Umfrage zur Situation und Ausstattung der zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) in deutschen Krankenhäusern durch.

 

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Multiple Sklerose

Kein Nutzen durch umstrittenen Eingriff an Blutgefäßen

 

Berlin (26. März 2013) - Ein Eingriff an den Halsvenen, der angebliche Blutflussblockaden bei MS-Patienten beseitigen soll, hat in der bislang strengsten Untersuchung zu diesem Thema schlechtere Ergebnisse erbracht als eine Scheinbehandlung. Dies berichteten die Studienärzte aus New York auf der weltweit größten Neurologen-Tagung AAN in San Diego vergangene Woche. Bereits im Jahr 2010 hatte die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) erstmals vor dem Eingriff gewarnt und darauf hingewiesen, dass die zugrunde liegende Venöse Stauungshypothese der MS (CCSVI) nicht haltbar ist. Dennoch wurden bisher weltweit rund 30.000 Eingriffe vollzogen – unter anderem auch in Deutschland.

 

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Rote-Hand-Brief zu Mimpara® (Cinacalcet)

Schwere Hypokalzämie mit tödlichem Verlauf in einer klinischen Studie bei Kindern und Jugendlichen

 

Berlin (25. März 2013) - Mimpara® (Cinacalcet) ist zur Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus bei dialysepflichtigen Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz zugelassen. Es ist ebenfalls indiziert zur Verminderung von Hyperkalzämie bei Patienten mit Nebenschilddrüsenkarzinom oder bei Patienten mit primärem Hyperparathyreoidismus, bei denen eine Parathyreoidektomie aufgrund der Serumkalziumspiegel angezeigt wäre, jedoch klinisch nicht angebracht oder kontraindiziert ist. Mimpara® ist nur für Erwachsene zugelassen.

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Änderung im Hebammengesetz

Außerklinische Praxisstunden bald vorgeschrieben

 

Karlsruhe (25. März 2013) - Am Freitag, den 22. März, hat ein Gesetz den Deutschen Bundesrat passiert, das dem Namen nach wenig mit den Hebammen zu tun haben scheint: das Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters. Doch in dem insgesamt 16-seitigen Gesetzestext wurden auch ein paar Vorschriften geändert. Unter anderem eine, die konkrete Auswirkungen auf die Hebammenausbildung haben wird: Die Hebammenschülerinnen sollen bis zu 480 Stunden praktisch und außerklinisch ausgebildet werden. Die Änderung des Hebammengesetzes tritt mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft.

 

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Dialyse

Mengenabstaffelung bei Sachkostenpauschale

 

Berlin (25. März 2013) – Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband haben sich im Bewertungsausschuss über die künftige Vergütung zur Dialyse verständigt. Die Sachkostenpauschale wird abgestaffelt, erhöht werden sollen ärztliche Betreuungsleistungen.

 

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Neue Daten zum DGP-Kongress 2013 vorgestellt

Weniger Symptome und mehr Lebensqualität unter Roflumilast

 

Hannover (22. März 2013) – In der nicht-interventionellen Studie (NIS) DACOTA (Daxas® in der COPD Therapie) zum Gesundheitszustand und zur Lebensqualität von Patienten unter der Therapie mit Roflumilast konnte gezeigt werden, dass sich unter der Add-on-Therapie mit Roflumilast der Gesundheitszustand der Patienten innerhalb eines halben Jahres signifikant um 21,6 Prozent und die Lebensqualität um 23,0 Prozent besserte.(1,2) Bereits nach drei Monaten zeigten sich erste positive gesundheitliche Veränderungen, die bis zum Abschluss der Beobachtungen weiter zunahmen. Patienten mit häufigen Exazerbationen in der Vergangenheit profitierten besonders. Dies wurde im Rahmen des 54. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Hannover vorgestellt. Ziel der Studie war es, über die klinischen Zulassungsstudien hinausgehende Informationen zum Einsatz des Phosphodiesterase-4-Hemmers im klinischen Alltag zu generieren.

 

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Idiopathische Lungenfibrose (IPF)

Neues Webportal „Sounds of IPF“ hilft frühe Diagnose zu stellen

 

  • Akustische Beispiele auf der Internetseite „www.soundsofipf.de“ schulen das Erkennen des für IPF charakteristischen inspiratorischen Knisterrasselns (engl. velcro crackles - Klettverschlussgeräusch)

 

Hannover (22. März 2013) – Die idiopathische Lungenfibrose (IPF) ist eine chronische, progressive Lungenerkrankung, die insgesamt mit einer sehr schlechten Prognose assoziiert ist. Mit einer Inzidenz von 14 bis 43 Betroffenen pro 100.000 zählt die IPF zu den „Seltenen Erkrankungen“ („Orphan Diseases“).1

Die Symptome dieser seltenen Erkrankung sind eher unspezifisch und umfassen beispielsweise Atemnot und Husten. Die Diagnose von IPF wird insbesondere dadurch erschwert, dass andere Erkrankungen wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma oder chronische Herzinsuffizienz oft mit ähnlichen Symptomen einhergehen.2,3 Daher wird zunächst etwa die Hälfte aller IPF-Patienten fehldiagnostiziert.3

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Bevacizumab-haltige Therapie beim fortgeschrittenen NSCLC als First-Line-Standard bestätigt und in neuen ESMO-Guidelines mit IA-Empfehlung bewertet

 

Hannover (22. März 2013) - First-Line-Schemata mit Bevacizumab (Avastin®) gelten heute beim fortgeschrittenen Nicht-Plattenepithel-NSCLC als Therapiestandard. Dieser hohe Stellenwert basiert unter anderem auf den Ergebnissen der Phase-III-Studien E4599 und PointBreak sowie den neuen ESMO-Guidelines. Die Bedeutung der aktuellen Studiendaten für die klinische Praxis und die Grundlagen der neuen ESMO-Empfehlungen erläuterten Dr. Claus-Peter Schneider, Bad Berka, und PD Dr. Martin Reck, Großhansdorf, bei der Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Hannover [1].

 

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DGP-Kongress 2013: ErbB-Family-Blocker Afatinib* zeigt in Phase-III-Studie signifikante Vorteile bei Wirksamkeit und Symptomverbesserung gegenüber Vergleichschemotherapie

NSCLC entscheidend für Lebensqualität in der progressionsfreien Zeit

 

Hannover (21. März 2013) – Husten, Schmerzen und Atemnot – diese Symptome prägen das Krankheitsbild von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und erhöhen ihren Leidensdruck zusätzlich. Wirksame Therapien für diese Patienten werden dringend benötigt. Die LUX-Lung 3-Daten zeigen eine effektive Verzögerung des Tumorwachstums in der Erstlinientherapie bei Patienten mit NSCLC und positivem EGFR-Mutationsstatus gegenüber der Vergleichschemotherapie mit Cisplatin/Pemetrexed. Es besserten sich die tumorbedingten Beschwerden spürbar.

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