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04 | 03 | 2015
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Bundesverband Geriatrie

Neue Qualitätsmaßstäbe in der Versorgungslandschaft

 

  • Mitgliedseinrichtungen führen permanente „Aufnahmeprüfungen“ ein
  • Mit flächendeckender und fachgerechter Versorgung Herausforderungen einer zunehmend alternden Gesellschaft meistern

 

Berlin (21. Januar 2015) - Gestärkt durch die Beschlüsse der im vergangenen Dezember stattgefundenen Mitgliederversammlung sowie weitere Neuaufnahmen stellt sich der Bundesverband Geriatrie e.V. im neuen Jahr den weiter wachsenden Herausforderungen. „Auch 2015 ist es unser Anliegen, eine flächendeckende, fachgerechte altersmedizinische Versorgung sicherzustellen“, erklärte Ansgar Veer, Vorstandsvorsitzender des Verbands. „Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird die Geriatrie als ein zentrales Element bei der medizinischen Versorgung älterer Menschen weiter an Bedeutung gewinnen.“ So würden die Patientenzahlen in den Mitgliedseinrichtungen des Verbands bereits seit Jahren kontinuierlich steigen.

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DBfK

Pflegende in Schleswig-Holstein wollen die Pflegekammer

 

Berlin (19. Januar 2015) - Nach Rheinland-Pfalz steht nun mit Schleswig-Holstein ein zweites Bundesland unmittelbar vor der Gründung einer Pflegekammer. Auch in Schleswig-Holstein haben sich jetzt Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften zusammengeschlossen und versuchen, den Erfolg langjähriger Forderung der Pflegenden nach beruflicher Selbstverwaltung noch im Zieleinlauf mit Vehemenz und zum Teil unseriösen Argumenten zu verhindern. Die Einmischung der  Arbeitgeber in die Frage, ob der Pflege eine Selbstverwaltung zusteht, ist für sich genommen schon unerträglich. Dass die Arbeitgeber der Pflegekammer einen Attraktivitätsverlust für die Pflegeberuf unterstellen, ist eine Frechheit. Die Attraktivität der Pflege wird durch die Arbeitsbedingungen bestimmt – und diese haben die Arbeitgeber gemeinsam mit den Gewerkschaften in der Hand.

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Abb.: Tuberkulose-Bakterien vom Beijing-Typ sind weltweit verbreitet und mit hohen Übertragungsraten und Antibiotikaresistenz assoziiert. Modifiziert nach http://commons.wikimedia.orgVon Ostasien in die ganze Welt

Neue Studie zur Ausbreitung multiresistenter Tuberkulose-Erreger

 

Braunschweig (19. Januar 2015) - Wissenschaftler unter der Leitung des Forschungszentrums Borstel und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), des Instituts Pasteur de Lille und des Muséum National d’Histoire Naturelle in Paris konnten erstmals die weltweite Verbreitung eines multiresistenten (MDR)-Tuberkulose-Stammes des sogenannten Beijing-Genotyps nachweisen. Die Studie zeigt, dass die effiziente Tuberkulose-Überwachung mit molekularbiologischen Methoden wichtig ist, um Ausbrüche von MDR-Stämmen rechtzeitig zu erkennen und die Ausbreitung der multiresistenten Tuberkulose in Zukunft einzudämmen.

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UKL-Infektiologen belegen in Studie erstmals für Deutschland die Import-Häufigkeit ESBL-bildender Bakterien

Fernreisende importieren multiresistente Erreger

 

Leipzig (15. Januar 2015) - Ein zunehmendes Auftreten multiresistenter Keime stellt Krankenhäuser auch in Deutschland vor große Herausforderungen. Woher kommen die gefährlichen Erreger, und welche Maßnahmen bieten Patienten den geeigneten Schutz? Antworten auf diese Fragen liefern Infektiologen und Mikrobiologen des Universitätsklinikums Leipzig anhand der Daten von Fernreisenden: Die Erreger werden oftmals mit nach Hause gebracht. Diese Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „International Journal of Medical Microbiology“ veröffentlicht.

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Logo_VIEKIRAX+EXVIERAAbbVie

VIEKIRAX® + EXVIERA® zur Therapie der chronischen Hepatitis C ab sofort in Deutschland verfügbar

 

  • VIEKIRAX® + EXVIERA®, mit oder ohne Ribavirin, zeigten hohe Heilungsraten von insgesamt 97 % bei HCV-Patienten mit Genotyp 1 (GT1) – bei guter Verträglichkeit
  • Erstes und einziges in Deutschland verfügbares interferonfreies HCV-Therapieregime mit drei direkt antiviral wirksamen Substanzen (direct-acting antivirals, DAA)
  • Untersuchung im Rahmen eines großen, robusten klinischen Studienprogramms mit mehr als 2.300 Patienten in über 25 Ländern, darunter auch Deutschland

 

Wiesbaden (20. Januar 2015) – Ab sofort ist das rein orale, interferonfreie Therapieregime von AbbVie, bestehend aus VIEKIRAX® (Ombitasvir / Paritaprevir / Ritonavir) + EXVIERA® (Dasabuvir) mit oder ohne Ribavirin (RBV), zur Behandlung der chronischen Hepatitis C vom Genotyp 1 (GT1) in Deutschland verfügbar. Mit VIEKIRAX + EXVIERA kann eine große Bandbreite von Patienten behandelt werden, darunter selbst bislang schwer zu behandelnde Patienten mit kompensierter Leberzirrhose, HCV-HIV-Koinfektion und nach Lebertransplantation. Die Behandlungsdauer beträgt für fast alle Patientengruppen einheitlich 12 Wochen. Zudem erhielt VIEKIRAX mit RBV die Zulassung für die Behandlung von HCV-Patienten mit Genotyp 4 (GT4).

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ASH 2014

Neuer Therapiestandard und Behandlungsperspektiven für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie

 

Frankfurt am Main (14. Januar 2015) - In der Behandlung von Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) werden aktuell kontinuierlich Fortschritte erzielt. So steht für typische CLL-Erstlinien-Patienten mit GazyvaroTM (Obinutuzumab) in Kombination mit Chlorambucil ein neuer Therapiestandard zur Verfügung, der bei über einem Drittel der in der CLL11-Studie behandelten Patienten einen negativen Status der minimalen Resterkrankung (MRD) erzielt.1 Welchen enormen Stellenwert dies für die Prognose der Patienten hat, belegen aktuelle Studiendaten, die im Dezember 2014 auf der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco präsentiert wurden.2 Darüber hinaus lassen erste Daten zur Therapie mit Gazyvaro und dem Bcl-2-Inhibitor GDC 0199 hoffen, CLLPatienten zukünftig mit einem chemotherapiefreien Regime behandeln zu können. 2 Zeitvorteile für Patienten bietet MabThera® SC (Rituximab), das analog zu dem erfolgreichen Einsatz bei B-Zell-Lymphomen auch bei der CLL der intravenösen Gabe nicht unterlegen ist.

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Abb.: Das Labor im Koffer ist ideal für den Einsatz in entlegenen Gebieten. Foto: Karin TilchNeue Methode ist sechs- bis zehnmal schneller als derzeitige und genauso empfindlich

„Labor-im-Koffer“ für schnellen Nachweis der Ebola-Infektion

 

Göttingen (8. Januar 2015) - Kein Strom, keine zuverlässige Kühlkette, keine funktionierende Ausrüstung – Wissenschaftler, die in Feldlaboratorien in Westafrika das Ebolafieber diagnostizieren und bekämpfen wollen, arbeiten oft unter sehr schwierigen Bedingungen. Infektionsforscher des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) haben daher einen Diagnosekoffer entwickelt, der alle notwendigen Reagenzien und Ausrüstung enthält, um das Ebolavirus innerhalb von 15 Minuten direkt vor Ort nachzuweisen.

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Abb.: Das Bild zeigt eine Uhr, die von einem Patienten gemalt wurde, der an einem visuell-räumlichen Neglect leidet. Foto: Neuropsychologische HochschulambulanzSchlaganfall

Neue Therapie hilft, linke Körperseite besser wahrzunehmen

 

Saarbrücken (8. Januar 2015) - Über 250.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Schlaganfall. Oft kämpfen die Patienten noch lange mit den Folgen. Bei einigen von ihnen kommt es etwa zum sogenannten visuell-räumlichen Neglect. Dabei vernachlässigen sie alles, was sich in ihrer linken Sicht- und Körperseite abspielt: Sie stoßen mit der linken Seite gegen Türrahmen, pflegen nur die rechte Gesichtshälfte oder schauen beim Überqueren der Straße nicht nach links. Klinische Neuropsychologen von der Saar-Uni haben nun ein Therapieverfahren erprobt, das diesen Patienten hilft, die Körperseite wieder besser wahrzunehmen. Die Methode stimuliert das Gleichgewichtssystem mit leichten elektrischen Strömen.

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Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin

Beträchtlicher Zusatznutzen für therapienaive Erwachsene mit HIV

 

  • Für Jugendliche und vorbehandelte Erwachsene ist ein Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (2. Januar 2015) - Die Fixkombination Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin (Handelsname Triumeq) ist seit September 2014 für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren zugelassen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) infiziert sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das im Frühjahr bereits ein Dossier zu Dolutegravir bewertet hatte, hat nun in einer weiteren Dossierbewertung überprüft, ob auch die Wirkstoffkombination einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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Albiglutid bei Typ-2-Diabetes

Anhaltspunkt für geringen Zusatznutzen

 

  • Weniger symptomatische Hypoglykämien bei Kombination mit Metformin
  • Kein Zusatznutzen für andere Indikationen

 

Köln (2. Januar 2015) - Albiglutid (Handelsname Eperzan) ist seit März 2014 für Erwachsene zugelassen, die an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind und bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob der Wirkstoff bei diesen Patientengruppen gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien einen Zusatznutzen bietet. Demnach gibt es einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen für Albiglutid plus Metformin im Vergleich zu Metformin plus Sulfonylharnstoff, da Unterzuckerungen seltener auftreten.

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Neujahrslied

 

Mit der Freud zieht der Schmerz

Traulich durch die Zeiten,

Schwere Stürme, milde Weste,

Bange Sorgen, frohe Feste

Wandeln sich zur Seiten.

 

Und wo eine Träne fällt,

Blüht auch eine Rose.

Schön gemischt, noch eh’ wir’s bitten,

Ist für Thronen und für Hütten

Schmerz und Lust im Lose.

 

War’s nicht so im alten Jahr?

Wird’s im neuen enden?

Sonnen wallen auf und nieder.

Wolken gehen und kommen wieder,

Und kein Wunsch wird’s wenden.

 

Gebe denn, der über uns,

Wägt mit rechter Waage,

Jedem Sinn für seine Freuden,

Jedem Mut für seine Leiden

In die neuen Tage;

 

Jedem auf des Lebens Pfad

Einen Freund zur Seite,

Ein zufriedenes Gemüte,

Und zu stiller Herzensgüte

Hoffnung ins Geleite!

 

Johann Peter Hebel (1760 - 1826)

 



Quelle: Johann Peter Hebel, Werke, Insel Verlag, Frankfurt am Main 1968.

 

 

 
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Neuartige Schlafmittel

Schlummertrunk erhält Konkurrenz

 

Marburg (22. Dezember 2014) - Neuartige Schlafmittel in Sicht: Marburger Wissenschaftler haben gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen herausgefunden, wie körpereigene Moleküle beeinflusst werden können, die für Schlaflosigkeit verantwortlich sind. Das Team ermittelte die Struktur eines Rezeptors, an den der Wirkstoff Suvorexant bindet, der erst kürzlich von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde als Medikament gegen Schlaflosigkeit zugelassen wurde. Der Aufbau erklärt auch, wie andere Moleküle binden, berichten die Wissenschaftler vorab in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Nature“ vom 22. Dezember 2014.

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Chronische Hepatitis-C-Infektion

Mit Harvoni® in eine Zukunft ohne HCV?

 

Frankfurt am Main (12. Dezember 2014) – Für Patienten mit chronischer Hepatitis-C-Infektion ergeben sich völlig neue Heilungschancen, die noch vor kurzem undenkbar schienen. Die neueste Innovation ist Harvoni®, eine Fixkombination (STR) des neuen NS5A-Inhibitors Ledipasvir und Sofosbuvir. Im Phase-III-Studienprogramm ION wurde damit bei 94 % bis 99 % der unvorbehandelten und bei 86 % bis 100 % der vorbehandelten Genotyp 1 (GT1) Patienten eine Heilung erreicht, auch wenn bereits eine Zirrhose vorlag.1,2,3 Zudem überzeugt die Therapieinnovation durch gute Verträglichkeit und die Möglichkeit einer Verkürzung der Behandlungsdauer auf bis zu acht Wochen bei unvorbehandelten GT1 oder GT4 Patienten ohne Zirrhose, Ribavirin-frei ist die Therapie bei GT1 oder GT4 Patienten ohne oder mit kompensierter Zirrhose – und das ohne gleichzeitige Gabe von Interferon oder Proteaseinhibitoren. Mit diesem hochwirksamen und Compliance-fördernden Regime haben nicht nur weit mehr Patienten als bisher eine Heilungschance. Vielmehr rückt sogar die vollständige Elimination einer chronischen Infektionskrankheit, die mit schweren Spätkomplikationen wie Zirrhose und Leberkrebs assoziiert ist, in greifbare Nähe: ein großer Schritt für die Patienten, die Medizin und das gesamte Gesundheitswesen.

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Kona Surround Sound Technology: Klinische Studie WAVE IV untersucht erste nicht-invasive Methode zur renalen Denervierung bei resistenter Hypertonie. Anfang 2015 wird die klinische Studie WAVE IV zu einer neuartigen nicht-invasiven Therapie bei resistenter Hypertonie gestartet. Der Studienleiter Prof. Dr. Roland Schmieder, Erlangen, stellte die Studie zur nicht-invasiven renalen Denervierung auf einem von Kona Medical unterstützten „Meet the Expert“ anlässlich des 38. wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutschen Gesellschaft für Hypertonie vor. WAVE IV untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit des von Kona Medical entwickelten Surround Sound® Therapiesystems* zur nicht-invasiven renalen Denervierung mittels fokussierter Ultraschallapplikation. Photo: Kona Medical Inc.Klinische Studie WAVE IV untersucht erste nicht-invasive Methode zur renalen Denervierung bei resistenter Hypertonie

 

Berlin (11. Dezember 2014) – Anfang 2015 wird die klinische Studie WAVE IV zu einer neuartigen nicht-invasiven Therapie bei resistenter Hypertonie gestartet. Der Studienleiter Prof. Dr. Roland Schmieder, Erlangen, stellte die Studie zur nicht-invasiven renalen Denervierung auf einem von Kona Medical unterstützten „Meet the Expert“ anlässlich des 38. wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutschen Gesellschaft für Hypertonie vor. WAVE IV untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit des von Kona Medical entwickelten Surround Sound® Therapiesystems* zur nicht-invasiven renalen Denervierung mittels fokussierter Ultraschallapplikation.

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Neue Ergebnisse der RKI-Studie

„Gesundheit in Deutschland aktuell“

 

Berlin (11. Dezember 2014) - Immer mehr Menschen achten auf ihre Gesundheit: Das ist eines der Ergebnisse der GEDA-Welle 2012 („Gesundheit in Deutschland aktuell“). Seit der ersten Befragung 2003 ist zum Beispiel die Rauchquote bei Frauen und Männern zurückgegangen und die Sportbetätigung gestiegen. Dieser Trend hat sich zwischen 2010 und 2012 nochmals deutlich fortgesetzt. Im Jahr 2012 rauchten 24 % der Frauen (29 % in 2003) und 31 % der Männer (38 % in 2003). Allerdings hat in diesem Zeitraum auch die Verbreitung einiger chronischer Krankheiten zugenommen (zum Teil wegen des gestiegenen Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung). So ist der Anteil von Männern mit Arthrose von 16 % in 2003 auf 20 % in 2012 gestiegen, der Anteil von Frauen mit Arthrose von 23 % auf 28 %.

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Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck

Neuer Test auf Wachstumsfaktor erlaubt besseren Schutz für Mutter und Kind

 

Berlin (11. Dezember 2014) – Es trifft eine von 20 Schwangerschaften und ist die häufigste Ursache dafür, dass Mutter und Kind erkranken oder gar sterben: schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, die sogenannte Präeklampsie. Jetzt ist es möglich, mithilfe von Biomarker-Tests die Diagnosefindung zu erleichtern und zwischen einer Frühform und einer Spätform der Erkrankung zu unterscheiden. Dies erlaubt Ärzten voraussichtlich eine gezieltere Behandlung und damit mehr Sicherheit für Mutter und Ungeborenes, betont die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention bei ihrer 38. Jahrestagung „Hypertonie und Prävention 2014“ vom 11. bis 13. Dezember in Berlin. Die Experten erhoffen sich von diesen Erkenntnissen weitere Fortschritte in Diagnostik und Therapie dieser komplexen Erkrankung.

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Gesunde Zähne = niedriger Blutdruck

Zahnarztbesuch senkt Herzinfarkt-und Schlaganfallrisiko

 

Berlin (11. Dezember 2014) – Menschen mit Parodontitis, einer bakteriellen Zahnfleischentzündung, erleiden häufiger einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. In einer aktuellen Studie stellten Bluthochdruckforscher nun fest, dass eine Behandlung der Parodontitis auch einen erhöhten Blutdruck absenken kann. Auf der heutigen Pressekonferenz anlässlich des 38. wissenschaftlichen Kongresses „Hypertonie und Prävention 2014“ der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention in Berlin stellen Experten die Studie vor. Sie erörtern auch, was sich daraus für den Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ableiten lässt.

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ferinject®

Eisenmangel – die große Unbekannte?

 

Mönchengladbach (10. Dezember 2014) - Wer sich rascher Ermüdbarkeit, Schwindel oder gelegentlichem Herzrasen ausgesetzt sieht, wird nicht immer gleich den Arzt zur Abklärung aufsuchen. Das ist typisch für Beschwerden, die durchaus als gesundheitliche Beeinträchtigung, aber nicht als alarmierend empfunden werden. Genau dies trifft für die Symptome des Eisenmangels und der Eisenmangelanämie zu.1 Die Diagnose lässt sich mit den geeigneten Laborparametern relativ rasch und ohne großen Aufwand stellen. Der nächste Schritt ist dann – neben der Therapie der Grunderkrankung – die Beseitigung des Eisenmangels bzw. der Anämie. Das Ziel, mittels oraler Therapie den Eisengesamtbedarf rasch und nachhaltig zu decken, ist beispielsweise für Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung kaum erreichbar.1,2 Dann sollte sich die Behandlung an einer effektiven i.v.-Eisentherapie – z.B. mit ferinject® – orientieren.

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DBfK

Vorschläge zu Pflegesituation im Krankenhaus absolut unzureichend

 

Berlin (9. Dezember 2014) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bewertet die am 5. Dezember vorgelegten Eckpunkte für die Reform der Krankenhausfinanzierung aus Sicht der Pflegenden als inakzeptabel. „In der Summe können die Vorschläge nur als unzureichend bezeichnet werden, obwohl sie ein Gesamtvolumen von 3,8 Milliarden EURO für die Jahre 2016 bis 2018 umfassen. Für ein neues Pflegestellen-Förderprogramm sollen für drei Jahre insgesamt 660 Millionen EURO bereitgestellt werden. Das entspricht durchschnittlich knapp zwei Planstellen pro Krankenhaus!  Da hat jemand nicht verstanden, was heute in unseren Krankenhäusern mit der Pflege wirklich los ist“, sagt DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner. „Es würde die Lage schon deutlich entspannen, wenn ab 2015 die Verwendung der in den DRG kalkulatorisch enthaltenen Kosten für den Pflegeaufwand tatsächlich für Planstellen in der Pflege nachgewiesen werden müsste. Aber nicht einmal dazu konnte sich die Arbeitsgruppe durchringen“, so Wagner.

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Abb. Oben: Enterobacteriaceen zunehmend ein Problem. Photo: Institut für Medizinische Mikrobiologie, JLU GießenBewegliche Resistenzen

Eine neue Dimension von Krankenhaus-Infektionen

 

Braunschweig (5. Dezember 2014) - Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) konnten die Ausbreitung eines „Multiresistenz-Plasmides“ in einem Krankenhaus nachweisen. Hierbei handelt es sich um ein bewegliches genetisches Element, das die Resistenz gegen bestimmte Antibiotika auf unterschiedliche Bakterien überträgt. Dieser Mechanismus kann das Risiko für schwer einzudämmende Infektionsausbrüche in Krankenhäusern erhöhen. Multiresistente Bakterien, gegen die verschiedenste Antibiotika machtlos sind, stellen Ärzte und Gesundheitsbehörden in Deutschland immer häufiger vor kaum lösbare Probleme. Für Krankenhaus-Infektionen spielen neben den bekannten Staphylococcus-aureus-Stämmen zunehmend multiresistente gramnegative Bakterien – Enterobacteriaceen – eine wichtige Rolle.

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Herceptin SC

Ein weiterer Schritt zu mehr Normalität im Alltag von Brustkrebspatientinnen

 

Hamburg (4. Dezember 2014) - Seit über einem Jahr steht der bewährte Antikörper Herceptin® (Trastuzumab Roche) zur Behandlung des HER2-positiven Mamma-karzinoms als subkutane (SC) Formulierung zur Verfügung. Herceptin SCermöglicht eine deutlich schnellere, weniger invasive und damit patientinnen-freundlichere Therapie. Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG in Hamburg erörterte der Gynäkoonkologe Professor Volkmar Müller, Hamburg, zusammen mit einer Patientin und Doris C. Schmitt, Patientinnenvertreterin aus München, wie Herceptin SC die Brustkrebstherapie verbessert.

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14. DIVI-Kongress in Hamburg

Die fürsorgliche Intensivstation

 

Hamburg (4. Dezember 2014) - Geräte, die piepsende Geräusche von sich geben, Monitore auf denen flimmernde Kurven zu sehen sind, dazu viele Kabel und Schläuche durch die Medikamente fließen. Mittendrin ein Mensch - völlig hilflos, künstlich beatmet, ohne Bewusstsein. Normaler Alltag für die Menschen, die auf einer Intensivstation arbeiten. Eine beängstigende Situation für schwerkranke Betroffene und deren Angehörige. Trotzdem ist es falsch, von kalter Apparatemedizin zu sprechen. „Auf einer Intensivstation geht es in erster Linie darum, Leben zu retten“, sagt Professor Andreas Unterberg, der Kongresspräsident des DIVI2014. „Da kommt extrem viel moderne Technik zum Einsatz. Aber wenn die Menschen verstehen, warum welche Maßnahmen getroffen werden, verliert die Intensivstation viel von ihrem Schrecken.“

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Wie die Leitlinie ans Bett kommt - Neue Fortbildungsinitiative für Ärzte und Pflegekräfte auf Intensivstationen. Orion Pharma startet eine neue Fortbildungsinitiative für ein patientenorientiertes Management von Schmerz, Agitation und Delir auf der Intensivstation. Ärzte und Pflegekräfte werden gemeinsam geschult und trainiert, um die evidenzbasierten Vorgaben der deutschen S3-Leitlinie1 und der US-PAD-Guidelines2 konsequent, strukturiert und nachhaltig umzusetzen. Ziel ist eine signifikante Verbesserung von Patientenführung und Outcome. Ziel ist der wache, kooperative, schmerzfreie, delirfreie, mobilisierbare Patient ohne kognitive Einbußen. Photo: Orion PharmaWie die Leitlinie ans Bett kommt

Neue Fortbildungsinitiative für Ärzte und Pflegekräfte auf Intensivstationen

 

Hamburg (4. Dezember 2014) – Orion Pharma startet eine neue Fortbildungsinitiative für ein patientenorientiertes Management von Schmerz, Agitation und Delir auf der Intensivstation. Ärzte und Pflegekräfte werden gemeinsam geschult und trainiert, um die evidenzbasierten Vorgaben der deutschen S3-Leitlinie1 und der US-PAD-Guidelines2 konsequent, strukturiert und nachhaltig umzusetzen. Ziel ist eine signifikante Verbesserung von Patientenführung und Outcome. Ziel ist der wache, kooperative, schmerzfreie, delirfreie, mobilisierbare Patient ohne kognitive Einbußen.

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Internisten warnen vor dem „Chamäleon der Medizin“

Syphilis in Deutschland auf dem Vormarsch

 

Wiesbaden (3. Dezember 2014) – Nachdem Syphilis-Infektionen in Deutschland zuletzt nur noch vereinzelt auftraten, nimmt ihre Zahl seit Anfang des Jahrzehnts wieder zu. Waren es 2009 noch rund 3.000 gemeldete Fälle, verzeichnete das Robert Koch-Institut 2013 bereits mehr als 5.000 Meldungen der Geschlechtskrankheit. Eine Syphilis-Infektion verläuft oft unbemerkt. Häufig erkennen Betroffene und auch Ärzte sie erst viele Jahre nach der Ansteckung. Angesichts der steigenden Zahlen rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) zu erhöhter Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild. Denn Syphilis kann tödlich enden. Doch bei früher Diagnose lässt sie sich wirksam behandeln, ohne bereits schwere bleibende Schäden verursacht zu haben.

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Abb. 1 (oben): »Mrs. Taylor« singt zusammen mit dem Assistenzroboter. Photo: Fraunhofer IPAIPA-Assistenzroboter Care-O-bot®3 im EU-Verbundprojekt »ACCOMPANY« signifikant weiterentwickelt

Länger selbstbestimmt leben mit dem Roboter als Helfer und interagierendem Begleiter

 

Stuttgart (2. Dezember 2014) - »Mrs. Taylor« lebt allein und hat doch einen Gefährten: Ihr Assistenzroboter animiert die ältere Dame zu geistiger und körperlicher Aktivität, unterstützt sie bei Verrichtungen im Haushalt und nimmt ihr beschwerliche Tätigkeiten ab. Der am Fraunhofer IPA in Stuttgart entwickelte mobile Assistenzroboter »Care-O-bot®3« stand im Zentrum des gerade abgeschlossenen EU-Verbundprojekts »ACCOMPANY« (»Acceptable robotiCs COMPanions for AgeiNg Year«). Gemein-sam mit Partnern aus England, Frankreich, den Niederlanden und Italien haben die Stuttgarter Forscher ein System entwickelt, das älteren Menschen erlauben soll, mit Hilfe eines interagierenden und als Assistent akzeptierten Serviceroboters in einer intelligenten Umgebung länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können. Care-O-bot®3 konnte im Zuge des dreijährigen Projekts signifikant weiterentwickelt und mit grundlegenden neuen Fähigkeiten verbessert werden.

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MiPeTa 2014 – Bedeutung der Schmerzbehandlung während der Geburt. Auf dem Lunchsymposium „Lachgasanalgesie im Kreißsaal“ im Rahmen der 1. Mitteldeutschen Perinataltagung (MiPeTa) in Magdeburg wurden unter dem Vorsitz von Dr. Babett Ramsauer (Berlin) die derzeitigen Standards der Schmerzbehandlung während der Geburt sowie die aktuelle Datenlage diskutiert. Photo: Linde HealthcareMiPeTa 2014

Bedeutung der Schmerzbehandlung während der Geburt

 

Magdeburg (28. November 2014) - Auf dem Lunchsymposium „Lachgasanalgesie im Kreißsaal“ im Rahmen der 1. Mitteldeutschen Perinataltagung (MiPeTa) in Magdeburg wurden unter dem Vorsitz von Dr. Babett Ramsauer (Berlin) die derzeitigen Standards der Schmerzbehandlung während der Geburt sowie die aktuelle Datenlage diskutiert.

Nach einer kurzen Einführung zu den individuellen Unterschieden beim Schmerzempfinden sowie der Schmerzverarbeitung, informierte Dr. Babett Ramsauer (Berlin) über die Eigenschaften der inhalativen Analgesie: „Das Gasgemisch LIVOPAN® setzt sich aus 50% Lachgas und 50% Sauerstoff zusammen. Seine analgetische Wirkung schaltet den Geburtsschmerz nicht vollständig aus, sondern nimmt vielmehr den Wehen die Spitzen, so dass der Schmerz noch gespürt, aber deutlich gelindert wird.“

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Effektive Erhaltungstherapie und Rezidivreduktion mit Aripiprazol-Depot

Depot-Antipsychotika – frühzeitige Chance statt letzter Ausweg

 

Berlin (28. November 2014) - Die Vermeidung von Rezidiven gehört zu den wichtigsten Zielen der Therapie schizophrener Patienten. Vor allem mangelnde Adhärenz begünstigt jedoch immer wieder Rezidive, welche die Betroffenen nachhaltig aus der Bahn werfen. Moderne Depot-Antipsychotika sind hier eine wichtige Therapieoption für eine frühe und effektive antipsychotische Erhaltungstherapie, betonte Prof. Hans-Jürgen Möller, München, auf der DGPPN-Jahrestagung 2014 in Berlin. Auf dem Kongress vorgestellte Daten zeigen jetzt, dass Aripiprazol-Depot (Abilify Maintena®) sowohl in klinischen Studien als auch in einem Real-Life-Setting eine effektive Stabilisierung und Rezidivreduktion ermöglicht und die dafür notwendige Behandlungskontinuität fördert.

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