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26 | 05 | 2016
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Kabinett beschließt Gesetz zur Bekämpfung der Verbreitung neuer psychoaktiver Stoffe

Legal Highs sind verbotene und hochgradig gesundheitsgefährdende Stoffe

Berlin (4. Mai 2016) - Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Bekämpfung der Verbreitung neuer psychoaktiver Stoffe (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz – NpSG), so genannte Legal Highs, beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Mit dem weitreichenden Verbot neuer psychoaktiver Stoffe durchbrechen wir endlich den Wettlauf zwischen dem Auftreten immer neuer chemischer Varianten bekannter Stoffe und daran angepassten Verbotsregelungen im Betäubungsmittelrecht. Damit geben wir das klare Signal: Legal Highs sind verbotene und hochgradig gesundheitsgefährdende Stoffe."

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Sexuell übertragbare Infektionen wirksam bekämpfen: Neue Informationskampagne LIEBESLEBEN. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, stellen heute gemeinsam mit dem Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V., Dr. Volker Leienbach, die neue Informationskampagne LIEBESLEBEN zur Eindämmung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vor. Sexuell übertragbare Infektionen wirksam bekämpfen

Neue Informationskampagne LIEBESLEBEN

Berlin (4. Mai 2016) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, stellen heute gemeinsam mit dem Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V., Dr. Volker Leienbach, die neue Informationskampagne LIEBESLEBEN zur Eindämmung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vor.

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Abb. 1: Vor einem operativen Linsenaustausch werden die Augen gründlich untersucht. Photo und Copyright: Alcon Endlich wieder klar und scharf sehen

Innovative Intraokularlinse korrigiert gleichzeitig Grauen Star und Altersweitsichtigkeit

                                    • Scharfes und klares Sehen in alle Entfernungen und erhöhte Brillenunabhängigkeit - mit einer einzigen kurzen Operation.
                                    • AcrySof ® IQ PanOptix® von Alcon®: Hohe Sehleistung und höchste Lichtausbeute im Vergleich zu anderen Multifokallinsen. Intermediärer Brennpunkt bei 60 cm: ideal für alltägliche Aufgaben wie Arbeiten am Computer oder Kochen.
                                    • In Europa jährlich mehr als drei Millionen Katarakt-Operationen,1 in Deutschland sca. eine Million pro Jahr.2

München (3. Mai 2016) – Seit etwa 300 Jahren gibt es Brillen, seit 50 Jahren Kontaktlinsen. Mit der sogenannten Intraokularlinse steht eine weitere interessante Option für Patienten mit Grauem Star und gleichzeitiger alters­bedingter Weitsichtigkeit zur Verfügung. Bei einem einzigen kurzen augenchirurgischen Eingriff wird die getrübte fehlsichtige Linse entnommen und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Besonders vorteilhaft für Patienten, die sich für eine multifokale Intraokularlinse entscheiden, ist die innovative multifokale Linse AcrySof ® IQ PanOptix® von Alcon®, dem Weltmarktführer in der Augenheilkunde. Sie erzielt neben der Fern- und Nahsicht genau dort eine optimale Sehschärfe, wo es im Alltag am nötigsten ist: in einem Abstand von 60 cm, in dem viele tägliche Arbeiten im Haushalt, am Computer oder Lesen stattfinden.

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Neue europäische Leitlinie für die Bergung von verschluckten Gegenständen bei Erwachsenen

Löffel, Käsepieker, Batterie: Was tun bei verschluckten Gegenständen?

Ulm (3. Mai 2016) - Kann man einen Löffel verschlucken, einen Käsepieker, eine Rasierklinge? Klar ist, ja, man kann. Unklar war bisher häufig, was genau ein Arzt in solchen Fällen tun sollte: Abwarten, den Gegenstand endoskopisch entfernen oder gar operieren? Bei einer verschluckten Knopfbatterie muss sofort gehandelt werden, bei einer kleinen Murmel nicht unbedingt. Wie entfernt man ein Steakstück, wie eine Rasierklinge? Jetzt haben Wissenschaftler aus ganz Europa unter Federführung der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin I für die Europäische Fachgesellschaft (European Society of Gatrointestinal Endoscopy, ESGE) eine Leitlinie zu dem Thema veröffentlicht. Sie gibt nach Auswertung der zur Verfügung stehenden internationalen Fachliteratur Diagnose- und Therapieempfehlungen.

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Zufriedene OP-Mitarbeiter sind Garant für Leistungsfähigkeit eines Krankenhauses

Frankfurt am Main (3. Mai 2016) - Aufgrund der Ergebnisse des OP-Barometers 2015, an dem mehr als 1.700 Pflegekräfte aus OP-Bereichen in deutschen Akut-Krankenhäusern teilgenommen haben, vergab das Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) an die drei erstplatzierten Krankenhäuser eine Ehrung für die Bewertung ihrer Mitarbeiterzufriedenheit. Als Kriterien einbezogen wurden die Ergebnisse der Antworten in Bezug auf „Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz“, „Bewertung der Unternehmenskultur“, „Bereitschaft beim gleichen Arbeitgeber wieder ein Arbeitsverhältnis aufzunehmen“, „die gleiche Berufswahl wiederzutreffen“ und „die Berücksichtigung der eigene Interessen in der vorhandenen OP-Organisation“.

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BfArM

Informationsbrief zu den canagliflozinhaltigen Arzneimitteln Invokana® (Canagliflozin) und Vokanamet® (Canagliflozin, Metformin): Risiko von Amputationen der unteren Gliedmaßen

Bonn (2. Mai 2016) - Canagliflozin gehört zur Arzneimittelgruppe der SGLT2-Inhibitoren. Vor dem Hintergrund des eingeleiteten europäischen Risikobewertungsverfahrens aufgrund einer beobachteten Zunahme von Amputationen, vorwiegend der Zehen, in einer laufenden klinischen Studie zu Canagliflozin, informiert die Firma Janssen-Cilag International N.V. über wichtige neue sicherheitsrelevante Erkenntnisse:

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Bundesteilhabegesetz

DBSV kündigt Widerstand an

Berlin (2. Mai 2016) - „Blinde, sehbehinderte und taubblinde Menschen dürfen nicht zu Verlierern des Bundesteilhabegesetzes werden!“ So steht es in einer Resolution, die der Verwaltungsrat des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) am vergangenen Wochenende in Berlin einstimmig verabschiedet hat. Das Forderungspapier nennt zehn Themenbereiche, in denen der Verband massiven Nachbesserungsbedarf sieht – vom völligen Ausschluss sehbehinderter Menschen von der Eingliederungshilfe über Bildungseinschränkungen bis zu Benachteiligungen bei der Blindenhilfe.

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IQWiG

Mepolizumab bei schwerem Asthma: Zusatznutzen nicht belegt

  • Zweckmäßige Vergleichstherapie nicht umgesetzt, indirekter Vergleich ungeeignet

Köln (2. Mai 2016) - Der monoklonale Antikörper Mepolizumab ist seit Ende 2015 zur Behandlung von Erwachsenen mit schwerem refraktärem eosinophilem Asthma zugelassen. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob der Wirkstoff Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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IQWiG

Umeclidinium zur Symptomlinderung bei COPD: Zusatznutzen nicht belegt

  • Mittlerer Schweregrad: keine signifikanten Unterschiede
  • Höhere Schweregrade: keine Daten

Köln (2. Mai 2016) - Umeclidiniumbromid (kurz: Umeclidinium) ist seit 2014 zur bronchialerweiternden Erhaltungstherapie bei Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen und war zunächst nur in Kombination mit Vilanterol auf dem Markt. Seit 2016 ist es auch als Monopräparat erhältlich. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun in einer frühen Nutzenbewertung untersucht, ob dieses Monopräparat Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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GKV-Spitzenverband und Deutscher Verband der Ergotherapeuten (DVE)

Rahmenempfehlung Ergotherapie vereinbart

Berlin (2. Mai 2016) - Der GKV-Spitzenverband und der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE) e.V. haben nach intensiven und konstruktiven Gesprächen die neue Rahmenempfehlung Ergotherapie beschlossen. Sie ist am 1. Mai 2016 in Kraft getreten. Die Rahmenempfehlungen zur einheitlichen Versorgung mit Heilmitteln nach § 125 Abs.1 SGB V sind die Grundlage für die Verträge zwischen den Krankenkassen auf Landes- und Bundesebene und dem DVE. Bisher gab es allerdings keine ausschließlich auf die Ergotherapie bezogene Rahmenempfehlung. Die neuen Empfehlungen für diesen Leistungsbereich klären nun insbesondere offene Abrechnungsfragen und spezifizieren die Leistungsbeschreibung.

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DBfK Nordost

Tarifvertrag zur Personalausstattung in der Pflege ist ein Meilenstein

Berlin (2. Mai 2016) - Nach jahrelangen Tarifauseinandersetzungen konnten sich ver.di und Charité auf einen Tarifvertrag einigen, den es so in Deutschland noch nicht gegeben hat. Er wurde vor dem Wochenende, am Freitag Nachmittag, vom Aufsichtsrat der Charité und dem ver.di Bundesvorstand unterzeichnet. Der Tarifvertrag gilt für alle Beschäftigten der Charité. Ulla Rose, Geschäftsführerin DBfK Nordost: „ Ich gratuliere den Beschäftigten und ganz besonders den Pflegenden zu ihrem Erfolg. Sie haben eine bewundernswerte Entschlossenheit bewiesen und mit Phantasie und langem Atem gekämpft. Das Ergebnis ist ein Meilenstein für die Pflegeberufe.“

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Welthändehygienetag am 5. Mai 2016

Hygiene schützt! Erregersteckbriefe der BZgA informieren

Köln (2. Mai 2016) - Regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt vor Infektionen. Daran erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Welthändehygienetag. Der jährliche Aufruf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 5. Mai richtet sich in erster Linie an Personen, die in Gesundheitsberufen tätig sind. Doch jeder kann dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko für sich und andere zu senken.

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BVMed: Kritik an neuen Krankenkassen-Ausschreibungen von komplexen Hilfsmittel-Versorgungen. Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht beim Thema Hilfsmittel-Ausschreibungen einen dringenden politischen Handlungsbedarf, da von Krankenkassen mittlerweile auch dienstleistungsintensive und komplexe Bereiche wie die Stomaversorgung oder die Versorgung mit Antidekubitus-Hilfsmitteln ausgeschrieben werden. 'Wir befürchten ein weiteres Absinken des Versorgungsniveaus', so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Politik müsse vor dem Hintergrund der jüngsten Bekanntgaben von Hilfsmittelausschreibungen handeln, damit eine angemessene Patientenversorgung nicht unter dem Spardiktat der ausschreibenden Krankenkassen leidet. Photo und Copyright: BVMedBVMed

Kritik an neuen Krankenkassen-Ausschreibungen von komplexen Hilfsmittel-Versorgungen

Berlin (2. Mai 2016) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht beim Thema Hilfsmittel-Ausschreibungen einen dringenden politischen Handlungsbedarf, da von Krankenkassen mittlerweile auch dienstleistungsintensive und komplexe Bereiche wie die Stomaversorgung oder die Versorgung mit Antidekubitus-Hilfsmitteln ausgeschrieben werden. "Wir befürchten ein weiteres Absinken des Versorgungsniveaus", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Politik müsse vor dem Hintergrund der jüngsten Bekanntgaben von Hilfsmittelausschreibungen handeln, damit eine angemessene Patientenversorgung nicht unter dem Spardiktat der ausschreibenden Krankenkassen leidet.

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EMA

Meeting highlights from the Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) 25-28 April 2016

  • Six medicines, including one new antibacterial recommended for authorisation in the EU; antiseptic gel for newborns receives positive scientific opinion for use outside the EU

London, UK (April 29, 2016) - At its April meeting, the Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) gave a positive scientific opinion for Umbipro (chlorhexidine digluconate), an antiseptic gel to prevent umbilical cord infections (omphalitis) in newborn babies, for use in countries outside the European Union (EU).

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Die ambulante Pflege ist ein wachsender Markt mit steigender Bedeutung, die mit limitierenden Faktoren zu kämpfen hat

Pflege-Thermometer 2016 zeigt die aktuelle Situation in der ambulanten Pflege auf

 

Köln (29. April 2016) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in Köln veröffentlicht mit dem Pflege-Thermometer 2016 die bislang größte Befragung zur Situation der ambulanten Pflege in Deutschland. In der bundesweiten und repräsentativen Studie wurden 1.653 Leitungskräfte aus der ambulanten Pflege befragt. Die Ergebnisse zeigen die Herausforderungen, vor denen der ambulante Sektor steht:

 

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Eine neue Studie erweitert die potentiellen Anwendungsmöglichkeiten für Stuhltransplantationen. Gleichzeitig werden die Notwendigkeit der Verträglichkeit und ein personalisierter Ansatz hervorgehoben

Stuhltransplantationen - ganz individuell

Heidelberg (28. April 2016) - Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern bei der Untersuchung von Stuhltransplantationen gelungen, diejenigen Bakterienstämme des Spenders genau zu bestimmen, denen es nach einer Transplantation gelingt, sich im Darm des Empfängers anzusiedeln. Das von Wissenschaftlern am EMBL geführte Team fand zusammen mit Forschern der Universitäten Wageningen und Helsinki sowie des Akademisch-medizinischen Zentrums in Amsterdam heraus, dass die Kompatibilität zwischen Spender und Empfänger sehr wahrscheinlich eine wichtigere Rolle spielt als bisher angenommen. Die heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie könnte dazu beitragen, den Einsatz von Stuhltransplantationen als wirksame Therapieoption auf andere Krankheitsbilder zu erweitern.

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DMP Rheumatoide Arthritis

Leitlinien decken wichtige Versorgungsaspekte ab

  • IQWiG identifiziert E mpfehlungen für mögliches DMP
  • Schwerpunkt liegt auf Arzneimitteltherapie

Köln (28. April 2016) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 28 April 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit rheumatoider Arthritis vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Rheumatoide Arthritis von Bedeutung sein könnten. Demnach decken die Empfehlungen fast alle Versorgungsaspekte ab, Maßnahmen zur Rehabilitation werden jedoch nur vereinzelt thematisiert. Der Schwerpunkt der Empfehlungen liegt auf der medikamentösen Therapie .

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3M Littmann Stethoskop 3200. Photo und Copyright: 3M CompanyVon Laënnec erfunden, von Littmann optimiert

200 Jahre Stethoskop: Vom Hörrohr zum Hightech-Instrument

Neuss (28. April 2016) - Seit es vor 200 Jahren erfunden wurde, gilt das Stethoskop als eines der wichtigsten Diagnose-Instrumente. Das ist in erster Linie David Littmann zu verdanken: Seine Entwicklung des doppelseitigen Bruststücks hat die Möglichkeiten der Auskultation wesentlich erweitert. Deren Befund ist für die meisten Mediziner auch durch bildgebende Verfahren nicht zu ersetzen.

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Patienten mit Lungenhochdruck

Bewegungstraining kräftigt geschwächtes Herz

Heidelberg (27. April 2016) - Trainingsstudie bei Lungenhochdruck mit Forschungspreis der René-Baumgart Stiftung ausgezeichnet. Studie zeigt: Bereits nach 15 Wochen verbessert ein individuell angepasstes Bewegungsprogramm die Sauerstoffaufnahme und die Herzkraft. Invasive Messungen mittels Katheter zeigen erstmals direkten Effekt auf die Herzleistung. Wissenschaftler der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg veröffentlichten Studienergebnisse im European Heart Journal.

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Wegweisende Erkenntnisse im Atemwegs- und Beatmungsmanagement von Schlaganfallpatienten

Jena (27. April 2016) - Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Tracheotomie (umgangssprachlich „Luftröhrenschnitt“) bei schwer erkrankten Schlaganfallpatienten durchführen? Wie sollten Patienten während einer endovaskulären Schlaganfalltherapie – also der Entfernung des Blutgerinnsels mittels Katheter – beatmet und sediert werden? Fragen, die für Schlaganfallpatienten in Deutschland und die behandelnden Ärzte eine hohe Relevanz haben. Antworten liefert jetzt PD Dr. med. Julian Bösel, Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Universität Heidelberg. Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe erforscht er das Atemwegs- und Beatmungsmanagement von Patienten mit schweren ischämischen oder hämorrhagischen Schlaganfällen.

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DBfK

Zurück zur Patientenorientierung!

Berlin (27. April 2016) - Krankenhausversorgung muss sich an den Bedürfnissen kranker Menschen ausrichten, ihr Ergebnis am Nutzen aus Patientensicht messen lassen. Das fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) aus Anlass der morgen beginnenden DBfK-Fortbildungstage für Pflegeberufe im Operationsdienst in Berlin.

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Der Patient im Fokus

Therapieentscheidung bei oraler Antikoagulation

Mannheim (27. April 2016) - Die Vorteile einer engmaschigen Therapiekontrolle bei Vitamin‑K‑Antagonisten (VKA) wurden auf dem 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im Rahmen des Symposiums „Spannungsfeld Antikoagulation: Innovation versus Praxiserfahrung" diskutiert. Im Gegensatz zur Therapie mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) kann bei VKA ein hohes Maß an Transparenz erreicht und bei Bedarf die Dosierung individuell angepasst werden. Die Auswahl des adäquaten Antikoagulans ist immer patientenindividuell zu treffen und von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, so der Tenor der Veranstaltung.

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MDS zur Diskussion um Betrugsfälle in der Pflege

Kontrollmöglichkeit für häusliche Krankenpflege verbessern

Essen (26. April 2016) - „Bei den bekannt gewordenen Betrugsfällen in ambulanten Pflegediensten können die MDK derzeit nicht prüfen, wenn es ausschließlich um Leistungen der häuslichen Krankenpflege nach der gesetzlichen Krankenversicherung geht. Die Medizinischen Dienste können nur dann prüfen, wenn gleichzeitig Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung erbracht werden. Nach den derzeitigen Regelungen sind auch keine MDK-Prüfungen in Wohngemeinschaften mit intensivpflegebedürftigen Menschen möglich. Hier fehlt es an Transparenz und an Kontrollmöglichkeiten. Insoweit sollten hier MDK-Prüfungen, die sowohl die Qualität der Versorgung als auch die Leistungsabrechnung in den Blick nehmen, eingeführt werden.

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Bei chronischer Infektion fördern Immunzellen und nicht Bakterie n den Knochenabbau am Implantat

Warum sich künstliche Gelenke lockern

Heidelberg (26. April 2016) - Für ihre wegweisenden Arbeiten zu Entzündungsprozessen an Gelenkprothesen ist Dr. Ulrike Dapunt von der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg nun mit dem Anita und Friedrich Reutner Preis der Medizinischen Fakultät Heidelberg ausgezeichnet worden. Etwa ein bis zwei Prozent der Gelenkprothesen lockern sich frühzeitig nach der Implantation, häufig hervorgerufen von einer hartnäckigen bakteriellen Infektion. Aber nicht die Aktivität der Bakterien oder deren Absonderungen schädigen direkt den Knochen. Vielmehr fördern körpereigene Immunzellen im Laufe der chronischen Entzündung dessen Abbau, wie Dr. Dapunt in ihren Forschungsprojekten entdeckte. Neu ist auch die Erkenntnis, wie die Immunzellen die in einer schleimigen Schutzschicht verborgenen Eindringlinge überhaupt erkennen. Die Wissenschaftlerin identifizierte erstmals ein Protein aus diesem sogenannten Biofilm, das die Immunantwort auslöst. Derzeit erforscht sie die molekularen Signalwege, über die Immunzellen das Biofilm-Protein wahrnehmen, und prüft, ob eine gezielte Blockade eine Lockerung des Implantats verhindern kann.

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DBfK

Schulgesundheit erfordert systemischen Ansatz

Berlin (26. April 2016) - Die Ergebnisse der heute in Berlin vorgestellten DAK-Studie „Gesundheitsfalle Schule – Probleme und Auswege“ zeigen, dass im Setting Schule ganz erheblicher Handlungsbedarf besteht. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert, statt vieler befristeter Einzelprojekte das Thema Schulgesundheit systematisch und nachhaltig aufzugreifen. Die DAK-Studie zeigt einen starken Anstieg von Schülern mit Konzentrationsproblemen, Verhaltensauffälligkeiten, motorischen Defiziten sowie psychosomatischen Beschwerden. Das sind wichtige, aber nicht die einzigen gesundheitlichen Herausforderungen, die im Setting Schule bewältigt werden müssen.

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Studie "Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps"

Gesundheits-Apps müssen Patienten echten Nutzen bringen

Berlin (25. April 2016) - Heute wurde die vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Studie "Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps – CHARISMHA", die am Peter L. Reichertz Institut für medizinische Informatik erarbeitet wurde, veröffentlicht. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Für viele sind Apps heute schon ein Ansporn, sich mehr zu bewegen, sich gesünder zu ernähren - und sie unterstützen z. B. auch ‎bei der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten. Das kann vielen Menschen eine wertvolle Hilfe sein. Doch bei mehr als 100.000 Gesundheits-Apps ist es für Bürger, aber auch für Ärzte nicht einfach, zwischen guten und schlechten Angeboten zu unterscheiden. Nötig sind klare Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Patienten, medizinisches Personal und App-Hersteller. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass Produkte, die einen wirklichen Nutzen für Patienten bringen, schnell in die Versorgung gelangen. Die heute vorgelegte Studie ist eine wichtige Grundlage für den Fachdialog mit Experten und Verantwortlichen im Gesundheitswesen, in den wir nun eintreten wollen."

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Rote-Hand-Brief zu Imnovid® (Pomalidomid)

Vor Beginn der Behandlung ist der Hepatitis-B-Virusstatus abzuklären

Bonn (25. April 2016) - Die Firma Celegen GmbH informiert darüber, dass in seltenen Fällen bei Patienten, die Pomalidomid in Kombination mit Dexamethason erhielten und sich zuvor mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infiziert hatten, eine Reaktivierung von Hepatitis B stattfand. In einigen Fällen führte dies zu einem akuten Leberversagen, was ein Absetzen von Pomalidomid zur Folge hatte. Der HBV-Status ist vor Beginn der Behandlung mit Pomalidomid abzuklären.

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Forschungsprogramm Mensch-Technik-Interaktion. Photo: Bundesministerium für Bildung und ForschungAktuelle Umfrage

Service-Roboter statt Pflegeheim ?

Berlin (25. April 2016) - Service-Roboter oder Pflegeheim? Die Antwort der Deutschen ist eindeutig: 83 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, einen Service-Roboter zuhause zu nutzen - wenn sie dadurch im Alter länger in den eigenen vier Wänden wohnen könnten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) anlässlich der Hannover Messe durchgeführt hat. Mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) können sich demnach schon jetzt vorstellen, einen Service-Roboter für den eigenen Haushalt zu kaufen. Auch wenn bislang nur jeder vierte Bundesbürger Kontakt mit einem Roboter hatte, sind 76 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass Service-Roboter in Zukunft eine immer wichtigere Rolle in ihrem Alltag spielen werden. Die Forschung an Service-Robotern für den Einsatz in Haushalt, Pflege und Gesundheit halten daher 80 Prozent der Befragten für wichtig oder sogar sehr wichtig.

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Rote-Hand-Brief zu fusafunginhaltigen Arzneimitteln (Locabiosol®)

Widerruf der Zulassung

Bonn (22. April 2016) - Mittels Rote-Hand-Brief informiert die betroffene Firma die Fachkreise über den Widerruf der Zulassungen von fusafunginhaltiger Arzneimitteln (Locabiosol® als Mund/Nasenspray) innerhalb der EU. Die Arzneimittel wurden zur symptomatischen Behandlung von oberen Atemwegsinfektionen eingesetzt. Das BfArM beabsichtig mit Wirkung zum 28. Mai 2016 den Widerruf der Zulassungen fusafunginhaltiger Arzneimittel anzuordnen.

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Initiative Schmerzlos. Photo Christopher Futcher iStock.com5. Dreiländertagung – Kopfschmerzsymposium der DMKG, ÖKSG und SKG

„Kopfschmerzen bei Jugendlichen – der Herausforderung begegnen“

Tutzing (22. April 2016) – Im Fokus des Symposiums „Kopfschmerzen bei Jugendlichen – der Herausforderung begegnen“ auf der 5. Dreiländertagung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizerischen Kopfwehgesellschaft (SKG) in der Evangelischen Akademie in Tutzing standen seltene idiopathische Kopfschmerzerkrankungen im Kindes- und Jugendalter sowie Optionen zur altersgerechten Therapie. Das Symposium wurde von der Initiative Schmerzlos zum richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen, einer Aufklärungskampagne von RB (Reckitt Benckiser), unterstützt.

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G-BA

Darmkrebs-Screening wird auf neuem Testverfahren basieren

Berlin (21. April 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin beschlossen, dass bei der Früherkennung von Darmkrebs zukünftig neue Testverfahren anzuwenden sind. Quantitative immunologische Tests zum Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhl (iFOBT) lösen den derzeit verwendeten Gujak-basierten Test (gFOBT) ab. Die beiden Testverfahren sind im Hinblick auf die gesetzlich vorgesehene Weiterentwicklung der Früherkennungsmaßnahmen zu einem organisierten Screening-Programm verglichen worden.

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G-BA

Substitutionsausschluss: Zweite Tranche von Arzneimitteln gelistet

Berlin (21. April 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die zweite Tranche der Arzneimittel festgelegt, die von den Apotheken generell nicht durch ein wirkstoffgleiches Produkt ersetzt werden dürfen. Der G-BA hat mit Beschluss vom 18. September 2014 erstmals über Arzneimittel zur Aufnahme in die sogenannte Substitutionsausschlussliste beschlossen.

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Standpunkt am Standort: Innovationen für ein besseres Leben - Bundesgesundheitsminister Gröhe bei Bayer. Photo: tom MillerStandpunkt am Standort

Innovationen für ein besseres Leben - Bundesgesundheitsminister Gröhe bei Bayer

                                    • Pharmaindustrie ist dynamische Zukunftsbranche
                                    • Arzneimittelinnovationen müssen rasch bei den Patienten ankommen
                                    • Pharmadialog: Bundesregierung setzt Gespräche mit Akteuren fort

Leverkusen (21. April 2016) - Mit dem Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe hat Bayer einen besonderen Gast bei der Diskussionsveranstaltung "Standpunkt am Standort" empfangen. "Die Teilnahme unseres Bundesgesundheitsministers an dieser Veranstaltung zeigt das Interesse an unserem Unternehmen und seiner Bedeutung für den Standort Deutschland", freute sich Frank Schöning, Geschäftsführer der Bayer Vital GmbH.

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Qualitätsbericht der Krankenhäuser

Datensatzbeschreibung für das Berichtsjahr 2015 angepasst

Berlin (21. April 2016) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin eine überarbeitete Datensatzbeschreibung für den Qualitätsbericht der Krankenhäuser beschlossen. Die aktualisierten Servicedateien zum Berichtsjahr 2015 werden ebenfalls in Kürze auf den Internetseiten des G-BA veröffentlicht.

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Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Bei den Hilfsbedürftigsten und Schwächsten soll erneut gespart werden

Heidelberg (21. April 2016) - Teilstationäre Dialyse vor dem Aus: Die Lage ist für multimorbide Dialysepatienten und für nephrologische Kliniken in Nordrhein-Westfalen prekär. Die AOK Rheinland/Hamburg sowie die Knappschaft-Krankenkasse weigern sich, die teilstationäre Dialyse adäquat zu vergüten, letztere fordert nun sogar Teile der Vergütung der letzten fünf Jahre zurück. „Nephrologische Abteilungen sollen systematisch ausgeblutet werden, was aber noch schwerer wiegt: Die Kassen betreiben ihre Sparpolitik zu Lasten der Patientensicherheit“, so Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Klinik für Nephrologie am Marien Hospital Marl und Vorstandsmitglied im VLKN.

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Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

S3-­Leitlinie zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit erschienen

München (21. April 2016) - Wenn Schmerzen in den Beinen zum Stehenbleiben zwingen: Rund 4,5 Millionen Deutsche leiden an Durchblutungsstörungen in den Extremitäten, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist nun eine neue S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge erschienen, auch mit Blick auf erweiterte Therapiemöglichkeiten katheterinterventioneller Verfahren. Insgesamt 23 Fachgesellschaften waren beteiligt – auch die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Denn gerade bei geriatrischen Patienten ist die Behandlung schwierig, da Symptome oft spät erkennbar sind.

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Multimedikation

Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin (21. April 2016) - Richtig eingesetzt helfen Medikamente, Krankheiten vorzubeugen, Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen. Wer aber wegen vieler Beschwerden dauerhaft behandelt wird, muss oft eine Menge Tabletten schlucken. In der Fachsprache heißt die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente Multimedikation oder Polypharmazie. In der Kurzinformation "Nehme ich zu viele Medikamente ein?" erfahren Leser, wie es zu Multimedikation kommt und welche Risiken damit verbunden sind.

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Logo Netzwerk Männer mit Brustkrebs.Neues Projekt

Medizinische und psychosoziale Bedürfnisse männlicher Brustkrebspatienten

Berlin (20. April 2016) - Die medizinischen und psychosozialen Bedürfnisse von männlichen Brustkrebspatienten stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts, das unter dem Namen N-MALE im April 2016 startet. Das Vorhaben findet unter der Leitung der Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn statt; als weitere Partner nehmen das Netzwerk Männer mit Brustkrebs e. V., Forscher der Uniklinik Köln, das Brustzentrum des Klinikums der Universität München sowie der Bereich Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) teil.

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logo_ornetNeue Forschungsergebnisse ermöglichen Vernetzung im Operationssaal

Wenn Medizingeräte im OP miteinander reden

Berlin (20. April 2016) - Erstmals können im vernetzten Operationssaal Medizingeräte unterschiedlichster Art und Hersteller in Echtzeit miteinander, mit dem Operateur und mit der IT-Infrastruktur der Krankenhäuser kommunizieren. Das neue System wurde in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „OR.NET“ entwickelt. Es schafft Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Medizingeräten. Die dadurch gebündelten Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten stehen dem Arzt in Echtzeit während der Operation visualisiert zur Verfügung.

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base1_Studie. Photo: MPIB/K.GroßKernergebnisse der Berliner Altersstudie II

Die Phänomene des Alterns

Berlin (20. April 2016) - Kernergebnisse der Berliner Altersstudie II veröffentlicht: Wie altern wir heute und wie gelingt es vielen Menschen, auch im Alter fit und gesund zu bleiben? Diese Fragen erforscht seit 2009 die Berliner Altersstudie II (BASE-II). Bis heute wurden mehr als 1.600 ältere und 600 jüngere Menschen von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen untersucht, darunter Psychologen, Mediziner, Ernährungs- und Sozialwissenschaftler sowie Genetiker. Wesentliche Ergebnisse liegen nun gesammelt in einem Sonderheft der Fachzeitschrift „Gerontology“ vor.

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DBfK zu Abrechnungsbetrug

Umgehende lückenlose Aufklärung und Schutz vor Generalverdacht

Berlin (20. April 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) verurteilt ausdrücklich jede Form von Leistungsmissbrauch und Abrechnungsbetrug und distanziert sich von den jetzt bekannt gewordenen Machenschaften bestimmter Pflegedienste. „Der weit überwiegende Teil der Pflegedienste und Pflegefachpersonen in Deutschland arbeitet völlig korrekt und gesetzeskonform. Das Vertrauen der Bevölkerung in deren gute Arbeit ist hoch – zu Recht. Dass jetzt wieder einmal durch Raffgier und Skrupellosigkeit einzelner eine ganze Berufsgruppe in Verruf gerät, ist höchst bedauerlich“, sagt DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein.

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Innovationsforschung am Forschungsstandort Ludwigshafen (1): Am weltweit zweitgrößten Forschungsstandort von AbbVie in Ludwigshafen wird an neuen Wirkansätzen bewährter Präparate geforscht und an der kontinuierlichen Verbesserung der Applikationsformen gearbeitet. Ein Mitarbeiter überprüft die Eigenschaften des Schmelzextrudats während der Herstellung. © AbbVie Deutschland GmbH & Co. KGKomplexe Biologika/Biosimilars:
Kein Austausch ohne medizinischen Grund

Ludwigshafen (20. April 2016) – Bei Patienten, die mit einem Biologikum behandelt werden, sollte kein Therapiewechsel aus nicht medizinischen Gründen erfolgen. Dies forderten AbbVie-Experten in Anlehnung an die Positionen von Fachgesellschaften und Patientenorganisationen(1,2) im Rahmen des Pressetermins „Fascination Biologics – Qualitätsgesicherter Einsatz von Biologika. Heute und in Zukunft“*. Nachahmer­produkte von Biologika, sogenannte Biosimilars, sind nie identisch mit dem Referenzprodukt, da sie auf Basis einer anderen Zelllinie und anderer Herstellungsprozesse produziert werden.(3) Unter dem Aspekt der Unterscheidbarkeit und Transparenz beleuchteten die Referenten die Implikationen der Unterschiede zwischen Original-Biologika und Biosimilars für die Austauschbarkeit und Nachverfolgbarkeit bei unerwünschten Ereignissen.(4,5,6) Ein weiterer Schwerpunkt des Pressetermins behandelte das Thema Innovation: Trotz moderner Therapien gibt es Patienten, die nicht ausreichend auf die zur Verfügung stehenden Behandlungen ansprechen.(7) Damit die Versorgungs­situation dieser Patienten auch in Zukunft verbessert werden kann, forscht AbbVie konsequent weiter an der Entwicklung innovativer Therapien.

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Selbstverwaltung einigt sich auf Katalog für Investitionspauschalen in Krankenhäusern für 2016

Berlin (19. April 2016) - Im dritten Jahr in Folge haben sich der GKV-Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) auf einen Katalog von Investitionsbewertungsrelationen geeinigt. Sie zeigen den leistungsbezogenen Investitionsbedarf für die unterschiedlichen Fallpauschalen. Die von den Bundesländern bereitgestellten Investitionsmittel für Krankenhäuser können mit diesem Katalog besser verteilt werden, als wenn die Bettenanzahl die Bezugsgröße wäre.

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Herceptin.Evidenz, Erfahrung, Effektivität

10 Jahre Herceptin in der adjuvanten Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

Frankfurt am Main (19. April 2016) - Etwa 8 von 10 Frauen, die gegen ihre HER2-positive Brustkrebserkrankung über 1 Jahr adjuvant mit Herceptin® (Trastuzumab, Roche) behandelt wurden, sind nach 10 Jahren am Leben. Zudem sind etwa 7 von 10 Frauen auch nach einem Jahrzehnt weiterhin krankheitsfrei. Diese zentralen Erkenntnisse zur langfristigen Wirksamkeit von Herceptin in der Adjuvanz liefern die aktuellen 10-Jahresdaten der beiden europäischen Zulassungsstudien HERA und BCIRG 006.1,2 Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG stellte PD Dr. Beyhan Ataseven, Essen, die aktuellen Studiendaten vor und erläuterte, wie Herceptin die Behandlung von Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom verändert hat.

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DBfK Nordost verurteilt pauschale Vorwürfe wegen Abrechnungsbetrug

Berlin (18. April 2016) - Angesichts der Berichte von Bayerischer Rundfunk und „Welt am Sonntag“ über BKA-Ermittlungen zu Abrechnungsbetrug bei ambulanten Pflegediensten mit Schwerpunkt in Berlin fordert der DBfK Nordost rasche Aufklärung.

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GKV-Spitzenverband

Unangemeldetes Prüfrecht bei häuslicher Krankenpflege nötig

Berlin (18. April 2016) - Der Bayrische Rundfunk und die "Welt am Sonntag" haben am Wochenende berichtet, dass das Bundeskriminalamt (BKA) Hinweise auf systematische Betrügereien von Pflegediensten hat, bei denen es sich in einzelnen Fällen auch um Aktivitäten "russisch-eurasischer Organisierter Kriminalität" handeln soll. Dazu erklärt Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes:

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Medizinprodukteverordnung

Hersteller müssen sich auf die neuen Regelungen vorbereiten

Bonn / Berlin (18. April 2016) - Die Hersteller müssen sich schnellstens auf die Anwendung der anstehenden europäischen Verordnung zu Medizinprodukten (Medical Device Regulation – MDR) vorbereiten, auch wenn sie noch nicht beschlossen und verkündet ist. Wer noch nicht mit den Vorbereitungen begonnen habe, laufe Gefahr, erheblichen Schaden zu erleiden. Das war das Fazit der Experten der MedInform-Konferenz "Empfehlungen zur Umsetzung der MDR in der industriellen Praxis" am 14. April 2016 in Bonn. MedInform ist der Informations- und Seminar-Service des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed).

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Abb.: Musiktherapie bei Palliativpatienten. Foto: SRH Hochschule HeidelbergPositiv wirksam

Musiktherapie in der Palliativmedizin

Heidelberg (18. April 2016) - Die Wirksamkeit von Musiktherapie bei Menschen am Lebensende wurde in einer wissenschaftlichen Studie in Heidelberg untersucht. Das Kooperationsprojekt des Zentrums für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg erbrachte den Nachweis, dass Musik das subjektive Wohlbefinden deutlich verbessert.

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ZQP-Studie: Bei der Wahl des passenden Pflegeangebots sind Erfahrungen aus erster Hand gefragt

Pflegequalität: Deutsche sind verunsichert

Berlin (18. April 2016) - Viele Bürger sind verunsichert, ob wirklich alle Menschen in deutschen Pflegeeinrichtungen qualitativ gut versorgt werden. Dies geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) hervor. Demnach glauben über zwei Drittel der Befragten (70 Prozent), dass die Pflegequalität von Einrichtung zu Einrichtung stark variiert. Von denjenigen, die vermuten, dass häufig erhebliche Mängel in der Qualität professioneller Pflegeangebote vorkommen, macht die große Mehrheit (71 Prozent) fehlendes Personal und daraus resultierende Arbeitsüberlastung als Hauptursache für Missstände verantwortlich.

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DGfN fordert Dialyseregister

  • Stellungnahme zum Beitrag „Nach Transplantationsskandal neue Systemlücke aufgetaucht“ in der Sendung "Fakt", die am 12. April 2016 in der ARD ausgestrahlt wurde

Heidelberg (15. April 2016) - Am 12.04. berichtete die ARD TV-Sendung „Fakt“ über eine „Lücke im Gesundheitssystem“ [1]. Im Begleittext zur Sendung auf der Website des mdr ist nachzulesen: „ Zwei in Nordrhein-Westfalen tätige Ärzte werden beschuldigt, aus persönlichem Profitstreben über Jahre Dialysepatienten nicht zur Transplantation angemeldet zu haben. Dies haben mehrere Patienten bei der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Anzeige gebracht.“ [1]. Sollten diese Anschuldigungen zutreffen, handelt es sich um ein skandalöses Fehlverhalten, das die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) aufs Schärfste verurteilt. Denn mit dem Versäumnis, die Patienten zur Transplantation zu melden, wäre ihnen die Form der Nierenersatztherapie verwehrt worden, die für viele Patienten gerade im Hinblick auf die Lebensqualität die bei weitem beste darstellt. Darüber hinaus hätte eine unentschuldbare Entmündigung der Patienten stattgefunden.

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3748_Cover_Wissen-w-300_5cc9fd86c55c57ce5eb97f6da8cf1220.jpgGenetische Untersuchungen während der Schwangerschaft

Wissen können, dürfen, wollen?

Bern, Schweiz (15. April 2016) - Die interdisziplinäre TA-SWISS-Studie «Wissen können, dürfen, wollen? Genetische Untersuchungen während der Schwangerschaft» schätzt die Chancen und Risiken von vorgeburtlichen genetischen Untersuchungen ab, zeigt auf, wie sich die neuen Tests auf die Zukunft der pränatalen Diagnostik und die medizinische Versorgung werdender Mütter auswirken könnten, analysiert ethische, rechtliche und ökonomische Fragen und formuliert Empfehlungen. Sie legt damit die Grundlage für die notwendige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen, die kurz vor der Referendumsabstimmung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) von höchster Aktualität sind.

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MDK veröffentlichen Berichte für 2015

Bundesweite Versichertenbefragung zur Pflegebegutachtung

Essen (15. April 2016) - 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen sind mit der Begutachtung durch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) zufrieden. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Versichertenbefragung, die ein neutrales Unternehmen im Auftrag der Medizinischen Dienste durchgeführt hat. Die Berichte über die regionalen Ergebnisse der MDK sowie einen Gesamtbericht zu den bundesweiten Ergebnissen hat der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverband (MDS) heute veröffentlicht. Insgesamt wurden 16.810 Fragebögen aus dem Jahr 2015 ausgewertet.

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FORTA-Liste (Fit fOR The Aged)

Neue Positiv-Negativ-Liste für Arzneimittel bei älteren Patienten

Mannheim (15. April 2016) - Die FORTA-Liste (Fit fOR The Aged), die erste umfassende Positiv-Negativ-Bewertung von Arzneimitteln zur Behandlung älterer Patienten, ist jetzt zum ersten Mal aktualisiert und neu veröffentlicht worden. Die an der Universitätsmedizin Mannheim entwickelte Liste führt nicht nur Arzneimittel auf, die für ältere Patienten untauglich sind, sondern benennt auch die nachweislich nützlichen Arzneimittel.

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Studie Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung in NRW gestartet

Köln, Bochum (15. April 2016) - Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum sowie das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (dip) in Köln haben Anfang Februar 2016 im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) eine 18-monatige Studie zur Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung gestartet.

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Abb.: In diesem Testfall müsste der Patient so schnell er dazu nach der OP in der Lage ist im Viererzahlenfeld die Taste 2 drücken. Photo: UMG/Taras UsichenkoGreifswalder Wissenschaftler holen gleich zwei Preise beim Deutschen Anästhesiecongress (DAC) in Leipzig

Klarheit nach der OP und Kommunikation im Notfall

Greifswald (15. April 2016) - Bei der 63. Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) vom 14. bis 16. April in Leipzig konnten Greifswalder Wissenschaftler gestern Abend bei der feierlichen Auftaktveranstaltung ein Zeichen setzen. Mit innovativen Forschungsprojekten gewannen sie gleich zwei der 15 zu vergebenen renommierten Preise.

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Medtronic gibt CE-Kennzeichnung des Micra®-Transkatheter-Schrittmachers bekannt, des kleinsten Herzschrittmachers der Welt

Schrittmacher im Miniaturformat nicht einmal ein Zehntel so groß wie herkömmliche Modelle und unmittelbar im Herzen implantiert

DUBLIN, Irland (14. April 2015) – Medtronic plc (NYSE: MDT) gab heute den Erhalt der CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) für das Micra® Transcatheter Pacing System (TPS) bekannt, den kleinsten Herzschrittmacher der Welt. Diese Micra‐Herzschrittmachersystem ist weniger als ein Zehntel so groß wie herkömmliche Schrittmacher. Es bietet die fortschrittlichste Herzschrittmachertechnologie in einem kosmetisch unsichtbaren Gerät, das über einen Katheter minimalinvasiv unmittelbar ins Herz eingebracht werden kann.

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Deutscher Anästhesiecongress vom 14. bis 16. April 2016 in Leipzig

Verbesserte Kommunikation nach Operationen für mehr Patientensicherheit im Krankenhaus

Leipzig (14. April 2016) – Damit die Teamarbeit im Operationssaal und auf der Intensivstation gelingt, ist eine klare Kommunikation zwischen den beteiligten Ärzten und Pflegekräften notwendig. Um die Zusammenarbeit innerhalb des medizinischen Personals zu verbessern, hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) aktuelle Empfehlungen zu einer strukturierten Patientenübergabe nach Operationen herausgegeben [1]. Kernpunkt ist die Einführung eines Kommunikationstools in der Anästhesie und Intensivmedizin, dem SBAR-Konzept. Hierdurch sollen Fehler aufgrund von Kommunikationsproblemen reduziert werden [2]. Das SBAR-Konzept (S = Situation, B = Background, Hintergrund, A = Assessment, Bewertung, R = Recommendation, Empfehlung) wurde in zahlreichen Studien in Europa, USA, Kanada und Australien evaluiert [2]. „Eine strukturierte Patientenübergabe trägt maßgeblich zur Verbesserung der Patientensicherheit bei. Denn gerade in stressigen Situationen müssen wir in der Anästhesie klar und deutlich miteinander kommunizieren, damit auch alle wichtigen Informationen ankommen“, so Professor Dr. Frank Wappler, Kongresspräsident des diesjährigen Deutschen Anästhesie­congresses (DAC) in Leipzig.

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Deutscher Anästhesiekongress vom 14. bis 16. April 2016 in Leipzig

Medizinische Einsatzteams in Krankenhäusern können Notfälle vermeiden

Leipzig (14. April 2016) – In Deutschland etablieren sich zunehmend Medizinische Einsatzteams (MET) in Krankenhäusern. Sie sollen dafür sorgen, dass Notfälle erst gar nicht entstehen. Schon vor der Operation wird von diesen Teams abgeschätzt, wie hoch das individuelle Risiko für den Patienten ist. Nach dem Eingriff werden zudem relevante intraoperative Veränderungen von Kreislauf, Blutverlust und Lungenfunktion ausgewertet. Das alles mit dem Ziel, früh reagieren zu können, sollte sich der Gesundheitszustand verschlechtern. MET sind ein wichtiger Baustein der Patientensicherheit, dessen Nutzen durch viele internationale Studien belegt wurde. Erfolgreich eingesetzt werden sie derzeit beispielsweise an den Universitätskliniken in Bonn, Dresden, Mainz und Münster sowie am Klinikum St. Marien in Amberg. „Unser Ziel ist es, in Deutschland eine präventive Intensivmedizin zu etablieren, um Notfälle von Anfang an zu vermeiden. Dabei können MET helfen“, sagt Professor Dr. Frank Wappler, Kongresspräsident des diesjährigen Deutschen Anästhesiekongresses (DAC) in Leipzig.

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Parenterale Ernährung in der Intensivmedizin

Tägliche Supplementation von Mikronährstoffen dringend empfohlen

Unterschleißheim / Bremen (12. April 2016) – Am Rande des diesjährigen intensivmedizinischen Kongresses in Bremen diskutierten am 25. Februar 2016 Experten über Proteine und Mikronährstoffe bei der parenteralen Ernährung in der Intensivmedizin. Intensivpatienten haben in der Regel einen deutlich höheren indikationsabhängigen Bedarf an Nährstoffen. Dieser muss adäquat gedeckt, mögliche hohe Verluste durch entsprechende Supplementation frühzeitig ausgeglichen und ein bereits vorliegender Mangel behoben werden.

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Behandlung des akuten Schlaganfalls

Neue Leitlinie empfiehlt Kombination aus Lyse und Katheter

Berlin (12. April 2016) – Das mechanische Entfernen von Blutgerinnseln im Gehirn mit einem Katheter (Thrombektomie) setzt sich in Deutschland durch. Die bahnbrechende neue Methode kann schwere Behinderungen nach einem schweren Schlaganfall vermeiden, indem sie eine verstopfte Hirnarterie von einem Blutgerinnsel (Thrombus) befreit. Eine neue Leitlinie empfiehlt in bestimmten Fällen eine Kombination aus bewährter Thrombolyse mit einem Medikament und der mechanischen Methode mittels Katheter. Die Thrombektomie soll möglichst schnell möglichst vielen Patienten zugutekommen. Dafür habe sich eine enge Zusammenarbeit von Stroke Units und Neurovaskulären Zentren bewährt, teilen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) mit. Zudem bieten Neuroradiologen, die den Kathetereingriff vornehmen, bereits verstärkt zertifizierte Fortbildungen an.

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Zukunftsweisende Forschung, leistungsstarker Produktionsstandort und hochwertige Arzneimittelversorgung

Ergebnisse des Pharmadialogs vorgestellt

Berlin (12. April 2016) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Sontowski haben heute in Berlin zusammen mit Vertretern der pharmazeutischen Industrie, der Wissenschaft und der Forschung sowie der Gewerkschaft IG BCE die Ergebnisse des „Pharmadialogs“ vorgestellt.

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Jobmotor Pflege

BDH fordert Aufwertung der Pflegeberufe

Bonn (12. April 2016) - Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. steht Deutschlands Arbeitsmarkt vor einem demografisch befeuerten Jobboom. Würden heute die richtigen Weichenstellungen gewählt, könne das Land das Gute mit dem Nützlichen verbinden und über eine qualitative Aufwertung der Pflegeberufe auf der einen Seite den wachsenden Pflegebedarf abbilden und auf der anderen Seite für Dynamik auf dem Arbeitsmarkt sorgen, so die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

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