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26 | 07 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Disease-Management-Programme

G-BA veröffentlicht Vorschläge für neue DMP: Prüfung auf Umsetzbarkeit in zuständigen Gremien

 

Berlin (2. Juni 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat auf seiner Website eine Liste mit Vorschlägen für neue strukturierte Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, DMP) veröffentlicht. „Die Vielzahl eingereichter Themen belegt das große Interesse der Fachöffentlichkeit an den Programmen. Immer mehr medizinische Fachgesellschaften und ärztliche Berufsverbände haben erkannt, dass ein gutes Zusammenspiel zwischen Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus Dreh- und Angelpunkt einer qualitativ besseren und wirtschaftlicheren Versorgung chronisch Kranker ist. Das Spektrum an Indikationen für die mögliche Entwicklung von neuen DMP ist breit gefächert, auch die im Koalitionsvertrag erwähnten Erkrankungen chronischer Rückenschmerz und Depression sind darunter. Sämtliche Vorschläge werden nun in den zuständigen Gremien des G-BA eingehend beraten und auf ihre Versorgungsrelevanz und Umsetzbarkeit hin überprüft“, sagte Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied im G-BA und Vorsitzende des zuständigen Unterausschusses am Montag in Berlin.

 

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Trockenpulverinhalator mit Fixkombination aus Budesonid und Formoterol

Für die Inhalationstherapie bei Asthma und COPD: DuoResp® Spiromax®

 

Hamburg (2. Juni 2014) - Die Inhalationstherapie bei Asthma und COPD wird um eine Therapieoption reicher: Mit DuoResp® Spiromax® können erwachsene Patienten ab 18 Jahren die Fixkombination aus dem inhalativen Kortikosteroid Budesonid und dem langwirksamen Bronchodilatator Formoterol als Trockenpulver inhalieren. DuoResp® Spiromax® ist in Wirkstärken von 160/4,5 μg bzw. 320/9 μg pro Hub verfügbar.

 

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Blutstropfen. Photo: AbbottREPLACE-Studie

Abbott startet klinische Studie für sensorbasierte Glukosemessung der nächsten Generation

 

Wiesbaden (28. Mai 2014) – Das weltweit tätige Gesundheitsunternehmen Abbott startet ab sofort eine klinische Studie, um seine neue Glukose-Sensortechnologie für Diabetiker zu untersuchen. Die REPLACE-Studie schließt in etwa 210 Menschen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ein. Darüber hinaus plant Abbott eine weitere europaweite klinische Studie mit Menschen mit Typ-1-Diabetes.

 

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Ergebnisse einer interaktiven Diskussion auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: Helicobacter pylori nicht immer mit bestmöglicher Option therapiert. „Paradigmenwechsel in der Helicobacter pylori-Eradikation (H. pylori)“ war das Hauptthema der interaktiven World-Café-Diskussion von Aptalis Pharma auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Unter der Leitung dreier renommierter Experten fanden verschiedene Gruppendiskussionen statt, die Indikation und Therapie der H. pylori-Infektion aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Die gemeinsame Abschluss-Diskussion zeigte, dass die Therapieentscheidung bei H. pylori in der täglichen Praxis meist auf Routine und Erfahrung basiert und dadurch nicht immer die für die jeweiligen Gegebenheiten bestmögliche Option gewählt wird. So werden zum Beispiel die zunehmenden Antibiotikaresistenzen und die in der Folge sinkende Wirksamkeit der aktuellen Clarithromycin-basierten Standard-Tripeltherapien häufig nicht in Betracht gezogen. Eine Option, die dieser Entwicklung Rechnung trägt ist die Bismut-basierte Quadrupeltherapie mit Pylera® plus Omeprazol (O-BMT*). In Studien wurde gezeigt, dass sich mit dieser Therapie signifikant höhere Eradikationsraten erreichen lassen als mit einer Standard-Tripeltherapie.1 Aktuelle Beispiele aus der Praxis bestätigen diese Ergebnisse. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich darüber hinaus einig, dass neben wirksamen Therapien auch die Compliance essentiell für eine erfolgreiche Behandlung ist. Ergebnisse einer interaktiven Diskussion auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

Helicobacter pylori nicht immer mit bestmöglicher Option therapiert

 

 

Paris-La Défense, Frankreich (27. Mai 2014) - „Paradigmenwechsel in der Helicobacter pylori-Eradikation (H. pylori)“ war das Hauptthema der interaktiven World-Café-Diskussion von Aptalis Pharma auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Unter der Leitung dreier renommierter Experten fanden verschiedene Gruppendiskussionen statt, die Indikation und Therapie der H. pylori-Infektion aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Die gemeinsame Abschluss-Diskussion zeigte, dass die Therapieentscheidung bei H. pylori in der täglichen Praxis meist auf Routine und Erfahrung basiert und dadurch nicht immer die für die jeweiligen Gegebenheiten bestmögliche Option gewählt wird. So werden zum Beispiel die zunehmenden Antibiotikaresistenzen und die in der Folge sinkende Wirksamkeit der aktuellen Clarithromycin-basierten Standard-Tripeltherapien häufig nicht in Betracht gezogen. Eine Option, die dieser Entwicklung Rechnung trägt ist die Bismut-basierte Quadrupeltherapie mit Pylera® plus Omeprazol (O-BMT*). In Studien wurde gezeigt, dass sich mit dieser Therapie signifikant höhere Eradikationsraten erreichen lassen als mit einer Standard-Tripeltherapie.(1) Aktuelle Beispiele aus der Praxis bestätigen diese Ergebnisse. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich darüber hinaus einig, dass neben wirksamen Therapien auch die Compliance essentiell für eine erfolgreiche Behandlung ist.

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DDG-Kongress 2014

Neue Technologien vereinfachen Diabetestherapie im Alltag

 

Berlin (27. Mai 2014) - Gleich zwei neue Produkte stellte Roche Diagnostics Deutschland im Rahmen der 49. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin erstmals der Fachöffentlichkeit vor: Das neue Insulinpumpensystem Accu-Chek® Insight, das ab Ende 2014 erhältlich sein wird und das ab Herbst lieferbare Accu-Chek® Connect Diabetes Management System, bestehend aus Blutzuckermesssystem, App und einer Onlineplattform. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Insulinpumpentherapie bei Kindern, über deren spezielle Anforderungen Professor Thomas Danne aus Hannover sprach. Egal ob bei Kindern oder bei Erwachsenen, wichtig für eine erfolgreiche Diabetestherapie im Alltag – so waren sich die Experten einig – ist das zur Therapie passende Diabetes Management. Denn ein strukturierter und transparenter Umgang mit allen Diabetesdaten kann die Therapieumsetzung erleichtern und alle Beteiligten im Umgang mit der Erkrankung unterstützen.

 

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Hoffnung auf Stärkung der Therapieadhärenz: Neuer Injektomat erlaubt individualisiertes Therapiemanagement

BETACONNECT™ - ein weiterer Schritt in die Zukunft

 

München (23. Mai 2014) - Ein Behandlungserfolg ist bei der Multiplen Sklerose (MS) nur bei einer guten Therapieadhärenz zu erwarten. Das aber bedeutet für viele MS-Patienten eine enorme Herausforderung. Mit dem neuen Injektomaten BETACONNECT™ kann die Injektionstherapie individualisiert werden. Das Therapiemanagement wird einfacher, die Behandlung für die Patienten komfortabler. Damit verbindet sich die Hoffnung auf eine bessere Therapieadhärenz.

 

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Dumpfes Gefühl in der Magengegend angesichts einer bedrohlichen Situation

Der Bauch redet mit

 

Zürich, Schweiz (22. Mai 2014) - Ein unbeleuchtetes, einsames Parkhaus bei Nacht, Schritte in der Dunkelheit. Das Herz schlägt schneller, der Magen zieht sich zusammen. Bedrohliche Situationen spüren wir oft im Bauch. Diesem sprichwörtlichen Bauchgefühl wollen Forschende zunehmend auf den Grund gehen, nachdem lange das Gehirn als Zentrum aller Emotionen galt.

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G-BA prüft Operationsverfahren auf Nutzen und Risiken

Fettabsaugung bei Lipödem

 

Berlin (22. Mai 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin das Beratungsverfahren zur operativen Behandlung des Lipödems mittels Fettabsaugung (Liposuktion) eingeleitet und damit einen Antrag der Patientenvertretung angenommen. Das Ergebnis der nun beginnenden Nutzenbewertung entscheidet darüber, ob die Operation künftig ambulant und stationär zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angewendet werden kann, teilte der G-BA mit.

 

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GBASonderauswertung im Auftrag des G-BA abgeschlossen und veröffentlicht

Daten zu nosokomialen Infektionen

 

Berlin (22. Mai 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Veröffentlichung einer Auswertung von Qualitätsdaten zu nosokomialen Infektionen in Krankenhäusern veranlasst, die in Kürze auf den Internetseiten des AQUA-Instituts (Institution nach § 137a SGB V) unter www.sqg.de abrufbar sein wird.

 

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Religion hat Wohlfahrtsstaaten weit mehr beeinflusst als bekannt

 

Münster (22. Mai 2014) - Religionsgemeinschaften haben laut einer neuen Studie aus dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ weit mehr Einfluss auf die Entstehung europäischer Wohlfahrtsstaaten gehabt als bislang bekannt. „Vor allem in Ländern wie Deutschland und den Niederlanden, in denen Staat und Kirchen sowie die Konfessionen untereinander konkurrierten, entwickelten Religionen viel Einsatz für den Wohlfahrtssektor“, sagt der evangelische Theologe und Sozialethiker Prof. Dr. Hans-Richard Reuter vom Exzellenzcluster der Uni Münster. „In Ländern wie Spanien oder Polen hingegen, wo der Katholizismus lange ein Monopol innehatte und eng an den Staat gebunden war, haben Religionen kaum Einfluss auf die bis heute schwächere Ausprägung von Sozialstaatlichkeit genommen.“ Sie bestimmten insofern entscheidend mit, wie und wie stark sich der Wohlfahrtssektor in einem Land entwickelte. Die Studie untersucht 13 europäische Länder. Es handelt sich um die bislang größte Untersuchung zum Einfluss von Religionen auf die Sozialstaaten Europas.

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Medizin und Ökonomie

Der Grat zwischen Medizin und Ökonomie – Neurologen beziehen Stellung

 

Berlin (21. Mai 2014) – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) gibt als erste medizinische Fachgesellschaft in Deutschland ihren Mitgliedern Handlungsrichtlinien an die Hand – für Fälle, in denen ökonomische Interessen die Therapiefreiheit beeinträchtigen. Gleichzeitig formuliert die Gesellschaft Regeln für ihr eigenes Verhalten.

 

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Entsteht Religion im Gehirn?

Religion als Instrument der Angstbewältigung

 

Münster (21. Mai 2014) - Religion lässt sich aus Sicht des Freiburger Neurobiologen Prof. Dr. Robert-Benjamin Illing primär als Instrument der Angstbewältigung ansehen. „Mit Angstgefühlen sind unsere Vorfahren seit Urzeiten vertraut. Im Zuge der Zivilisations- und Bewusstseinsentwicklung sah sich der Mensch jedoch mit neuen Ängsten konfrontiert: vor Krankheit, Verfall und Tod“, sagte der Wissenschaftler am Dienstagabend in der Reihe „Streitgespräche über Gott und die Welt“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ in Münster. „Anders als vor Schlangen oder Leoparden können wir vor Existenzängsten und Sinnkrisen nicht physisch fliehen, weil sie in uns wohnen“, so der Forscher. „Im Rahmen unserer kognitiven Möglichkeiten fassen wir die neuen Ängste deswegen in Mythen und entwickeln daraus Religionen, um ihnen doch zu entkommen.“

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roche_logoEU-Zulassung für MabThera SC

Lymphom-Therapie wesentlich vereinfacht

 

Berlin (20. Mai 2014) - Die neue subkutane Applikation (SC) des Anti-CD20-Antikörpers MabThera® (Rituximab, Roche) wurde von der EU Kommission für Patienten mit follikulärem Lymphom (FL) und diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) zugelassen. Durch die subkutane Gabe des Antikörpers wird die Therapie für Ärzte und medizinisches Fachpersonal erheblich vereinfacht. Bei gleicher Wirksamkeit und Verträglichkeit kann MabThera SC innerhalb weniger Minuten gegeben werden. Die deutlich kürzere Injektionszeit verbessert die Behandlung und Lebensqualität für Lymphompatienten.

 

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Abb. oben: Andreas Westerfellhaus (rechts), Präsident des Deutschen Pflegerats, im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbHAndreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, sprach auf einem Schülerkongress über die aktuelle Situation und Perspektiven der Pflegeberufe in Deutschland

„Das, was Sie nach Ihrer Ausbildung können, das können nur Sie!“

 

Wiesloch (18. Mai 2014) - Ein besonderes Highlight erlebten rund 80 Schülerinnen und Schüler der Pflegefachschule Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH (BZG) in Wiesloch: Der Präsident des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, stellte sich ihnen im Rahmen eines „Schülerkongresses“ als Fürsprecher der Pflegeberufe in Deutschland vor und formulierte deren gemeinsame Anliegen. Dabei wurde deutlich, dass sich angesichts des herrschenden „Pflegenotstands“ sowohl die Pflegenden selbst als auch die Politik in den nächsten Jahren einigen Herausforderungen stellen werden müssen. Gleichzeitig betonte Westerfellhaus jedoch: „Ich glaube an diesen Beruf!“ Und bestärkte sein Publikum: „Wenn Sie in der Pflege arbeiten wollen, müssen Sie aktiv an der Weiterentwicklung unseres Berufsstandes mitwirken.“

 

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Rheuma

Warnung vor dem Wunderpulver

 

Würzburg (13. Mai 2014) - Wenn Patienten unter einer chronischen Erkrankung leiden, setzen sie häufig ihre Hoffnung auf vermeintlich pflanzliche Mittel. Solch ein „Wundermittel“ gegen Rheuma aus Vietnam haben Pharmazeuten der Universität Würzburg jetzt analysiert – mit einem alarmierenden Ergebnis.

 

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Tag der Pflegenden

Pflegende sind Schlüssel der Versorgungsqualität

 

Berlin (12. Mai 2014) - "Die hervorragende Arbeit der Pflegenden muss an jedem einzelnen Tag im Jahr anerkannt werden", sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates, in Berlin anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden. Dieser wird weltweit in Erinnerung an die Vorreiterin der modernen Pflege, Florence Nightingale, am 12. Mai begangen. 

 

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RKI: Norovirus-Infektionen in Deutschland. Quelle: Robert Koch-Institut, 12.05.2014. Photo: Robert Koch-InstitutRKI

Norovirus-Infektionen in Deutschland

 

Berlin (12. Mai 2014) - Akute Gastroenteritiden gehören zu den häufigsten Erkrankungen beim Menschen. Eine herausragende Rolle spielen dabei Infektionen durch Noroviren. Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit etwa die Hälfte aller Gastroenteritis-Ausbrüche durch Noroviren verursacht werden. Norovirus-Gastroenteritis ist die Erkrankung mit den meisten jährlich gemäß Infektions­schutz­gesetz an das RKI übermittelten Erkrankungs­fällen. Im Epidemiologischen Bulletin 19/2014 vom 12. Mai 2014 werden die dem Robert Koch-Institut übermittelten Melde­daten insbesondere der Jahre 2009 bis 2013 analysiert sowie Daten aus dem Konsiliar­labor für Noroviren, das sich am Robert Koch-Institut befindet.

 

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Diakonie-Präsident Stockmeier übergibt Bundesgesundheitsminister Gröhe symbolisches Rettungspaket

Diakonie fordert Rettungspaket für die Altenpflege

 

Berlin (12. Mai 2014) - Bundesweit haben heute am Internationalen Tag der Pflege diakonische Altenpflegeheime und ambulante Pflegedienste bessere Rahmenbedingungen für die Altenpflege gefordert. In symbolischen Rettungspaketen haben sie Forderungen und Wünsche von Menschen, die in der Pflege arbeiten, pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen an das Bundesgesundheitsministerium gesandt.

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Einbezug neuer Studiendaten ändert nichts am Ergebnis des IQWiG-Vorberichts

Arthroskopie des Kniegelenks bei Arthrose: kein Nutzen erkennbar

 

Köln (12. Mai 2014) - Der Nutzen der therapeutischen Arthroskopie mit Lavage und gegebenenfalls Debridement zur Behandlung einer Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose) ist nicht belegt. Für keinen patientenrelevanten Endpunkt zeigte sich gegenüber nicht aktiven Vergleichsinterventionen, beispielsweise Scheinoperationen, ein Anhaltspunkt, Hinweis oder Beleg für einen Nutzen der therapeutischen Arthroskopie. Unter den aktiven Vergleichstherapien schnitt lediglich die Injektion von Glukokortikoiden in das Kniegelenk beim Endpunkt „globale Bewertung der Symptomatik der Gonarthrose“ schlechter ab als die Arthroskopie.

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Photo: Siemens-Betriebskrankenkasse SBKObjektive Pflegebegutachtung

SBK empfiehlt Anwesenheit einer dritten Person

 

München (12. Mai 2014) – Grundlage für die finanzielle Unterstützung der Pflege durch die Pflegeversicherung ist die Einstufung des Pflegebedürftigen in eine Pflegestufe durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai empfiehlt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK die Anwesenheit einer dritten Person des Vertrauens bei dieser Begutachtung.

 

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Abb oben. 1: Der 15,3“-Widescreen-Monitor des neuen Anästhesiearbeitplatzes Perseus A500 ist mit dem Infinity Acute Care System Monitoring (IACS) kombinierbar. Photo: Drägerwerk AG & Co. KGaAAnästhesiearbeitsplatz für die Kleinsten im OP

Schonende Beatmung mit Perseus A500

 

Leipzig (10. Mai 2014) – Der Anästhesiearbeitsplatz Perseus A500 unterstützt bei der schonenden Beatmung von Früh- und Neugeborenen sowie Säuglingen vor, während und nach der Operation. Die Herausforderungen der Beatmung dieser kleinen Patienten diskutierten Experten anlässlich eines Symposiums zum Deutschen Anästhesiecongress (DAC) in Leipzig.

 

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gilead_logoSofosbuvir bei Hepatitis C

Die meisten Patienten können geheilt werden

 

Köln (9. Mai 2014) – Niedrige Diagnoseraten sowie belastende und eingeschränkt wirksame Therapien ließen bislang vielen Menschen mit chronischer HCV-Infektion keine Chance auf Heilung.(1) Das kann jetzt anders werden. Sofosbuvir-haltige Kombinationen werden als Durchbruch in der Hepatitis-C-Behandlung gesehen,(2) die vielen Patienten die Rückkehr zu einem normalen Leben ermöglichen. Darüber hinaus ließe sich mit derart effektiven Therapien auch der drohende Inzidenzgipfel bei der HCV-bedingten Morbidität und Mortalität abwenden – wenn denn die Diagnose- und Therapierate ansteigen würden.

 

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teva_logoFrühe und individuelle Behandlung von Fluktuationen

Europäischer Experten-Dialog: Unterschiede und Parallelen in der Parkinson-Therapie

 

Berlin (9. Mai 2014) - Auch wenn die symptomatische Therapie des Morbus Parkinson in Europa landesspezifische Besonderheiten aufweist: Die Behandlung sollte frühzeitig beginnen und individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Hierbei seien im Verlauf vor allem Fluktuationen die besondere Herausforderung, erörterten Prof. M.D. Ph.D. Fabrizio Stocchi, Rom, und Prof. Dr. Alexander Storch, Dresden, bei einem europäischen Experten-Dialog der Teva Specialty Medicines im Rahmen des 8th World Congress on CONTROVERSIES IN NEUROLOGY (CONy). Zwar hat sich die Parkinson-Therapie in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immens entwickelt, doch sei es für Parkinson-Erkrankte in Europa nicht überall gewährleistet, von einem spezialisierten Arzt behandelt zu werden. Nicht zuletzt aufgrund der alternden Gesellschaft ist es in der vielschichtigen Erhaltungstherapie bei der Wahl der Medikamente entscheidend, dass sie sich ergänzen und damit auch in Kombination wirksam und zudem gut verträglich sind. „Die Behandlung mit Rasagilin in Europa ist unter Parkinson-Spezialisten etabliert. In einigen Ländern kommt Selegilin häufig zum Einsatz, obwohl die wissenschaftliche Evidenz für Rasagilin stärker ist. Zudem ist es noch nicht überall bekannt, dass Rasagilin auch eine effektive Therapieoption bei Wirkfluktuationen sein kann“, resümierte Stocchi zum Einsatz von Rasagilin.

 

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Deutscher Ethikrat

Neue Herausforderungen für das Verbot des Klonens zu Fortpflanzungszwecken?

 

Berlin (9. Mai 2014) - Der Deutsche Ethikrat hat im Rahmen seiner gestrigen Plenarsitzung eine öffentliche Anhörung zur Forschung an humanen embryonalen Stammzellen durch Zellkerntransfer und an induzierten pluripotenten Stammzellen durchgeführt sowie die sich daraus eventuell ergebenden rechtlichen Herausforderungen diskutiert.

 

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G-BA

Erprobung von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden:  
Weiterer Meilenstein erreicht

 

Berlin (8. Mai 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat für drei Untersuchungsmethoden und eine Behandlungsmethode die Beratungsverfahren zur Erstellung von Erprobungs-Richtlinien eingeleitet. Für diese Methoden, denen entsprechende Erprobungsanträge gemäß § 137e Abs. 7 SGB V zu Grunde lagen, konnte das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative festgestellt werden.

 

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Sehstörungen bei Parkinson-Patienten besser erklärt

“Blind für blindes Sehen”

 

Luxemburg, Luxembourg (8. Mai 2014) - Neurowissenschaftlern des Centre Hospitalier de Luxembourg, der Universität Luxemburg und des Rush University Medical Center in Chicago/USA ist es erstmals gelungen, die geschädigten Nervenbahnen zu identifizieren, die den häufig vorkommenden Sehstörungen bei Parkinson-Kranken zugrunde liegen. Ihr neuartiges Konzept “Blind für blindes Sehen” wurde in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Brain veröffentlicht.

 

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Studie untersucht, ob das Gruppenprogramm "Älter werden im Beruf" die Lebensqualität und Zufriedenheit im Beruf verbessern kann

Ältere Pflegekräfte lernen mit den Belastungen des Alltags umzugehen

 

Heidelberg (7. Mai 2014) - Ältere Pflegekräfte zufrieden im Beruf zu halten, ist Ziel eines Projekts des Kompetenzzentrums "Prävention psychischer und psychosomatischer Störungen in der Arbeits- und Ausbildungswelt", das die Baden-Württembergische Landesregierung seit 2013 an den Medizinischen Fakultäten des Landes fördert. Damit soll sicher gestellt werden, dass Pflegekräfte auch in ihren späten Berufsjahren gesund, zufrieden und leistungsfähig sind; zudem soll dem drohenden Mangel an Pflegekräften vorgebeugt werden. Die Pflegekräfte werden geschult, sich ihre Arbeit zu gestalten, persönlich wichtigen Handlungsbereichen Vorrang einzuräumen und Leistungsausfälle zu kompensieren.

 

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