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24 | 06 | 2017
KrankenPflege-Journal - aktuell
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DGP 2017: Update Idiopathische Lungenfibrose (IPF)

Esbriet kann Husten bei IPF-Patienten verringern

Stuttgart (23. März 2017) - Esbriet® (Pirfenidon) kann Husten – ein Leitsymptom der IPF – verringern. Das bestätigt die Zwischenauswertung einer internationalen Studie, die auf dem 58. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) präsentiert wurde. Die Einschränkungen durch den Husten lassen unter der Therapie mit Esbriet nach, was sich in einer gesteigerten Lebensqualität der Patienten widerspiegelt.1 Um diese positiv zu beeinflussen und die Prognose zu verbessern, sei eine frühe Behandlung bedeutend – so das Fazit von IPF-Experten.2,3

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Abb. 1: Eine aktuelle FORSA-Umfrage zeigte, dass 99 Prozent der Frauen und 97 Prozent der Männer in der Altersklasse 60+ jeden Morgen etwas zum Frühstück trinken. Photo: Bayer HealthCareAm Ball bleiben bei Vorhofflimmern und Schlaganfall

Therapietreue ist sehr wichtig

                                    • Die von Bayer initiierte Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ informiert über die Bedeutung der Therapietreue bei Vorhofflimmern
                                    • Neue Broschüre „Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern – Mit der Erkrankung leben“

Leverkusen (21. März 2017) – Ein gesundes Herz schlägt etwa 60 bis 100 Mal pro Minute. Der Rhythmus, in dem es arbeitet, wird Sinusrhythmus genannt. Bei Menschen mit Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung, zieht sich das Herz über bis zu 400 Mal in der Minute zusammen, weil der Taktgeber des Herzens (Sinusknoten) in seiner Funktion gestört ist.1 Vorhofflimmern wird Experten zufolge in den nächsten Jahren immer mehr Menschen in Deutschland betreffen. Der Grund dafür liegt in der demografischen Entwicklung. Bleibt die Herzrhythmusstörung unbehandelt, kann der Schlaganfall eine verheerende Folge sein.

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 Kyleena™ – modernstes, kleinstes und niedrigstdosiertes LNG-IUS für 5 Jahre. Photo. Bayer HealthCareModernstes, kleinstes und niedrigstdosiertes 5-Jahres-LNG-IUS in Deutschland

Paradigmenwechsel in der Verhütung: KyleenaTM bietet auch Nulliparae fünf Jahre hohe kontrazeptive Sicherheit

Düsseldorf (20. März 2017) – Mit KyleenaTM bringt Jenapharm in Deutschland das weltweit kleinste levonorgestrelfreisetzende Intrauterinsystem (LNG-IUS) mit einer Wirkdauer von bis zu fünf Jahren auf den Markt. Die sehr gute Verträglichkeit, der niedrige Pearl-Index von 0,29 und die minimale lokal abgegebene Levonorgestrel-Menge stehen für das neue kontrazeptive Konzept. Das belegen die beiden weltweit durchgeführten Phase II- und Phase III-Studien, an denen insgesamt 623 nullipare und 1.074 pare Frauen zwischen 18 und 41 Jahren teilgenommen haben1,2,3. Mit KyleenaTM führt Jenapharm nach Mirena® und Jaydess® das dritte LNG-IUS in den Markt ein, das aber die Vorteile der beiden bisherigen LNG-IUS kombiniert: KyleenaTM ist niedrigstdosiert und genauso klein wie Jaydess®. Dabei zeigt es ein günstiges Blutungsprofil und ist fünf Jahre wirksam wie Mirena®. Gynäkologe Professor Dr. Thomas Römer vom Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal hält diese Erweiterung des Portfolios für besonders sinnvoll: „Das neue 5-Jahres-LNG-IUS bringt alles mit, um einen Paradigmenwechsel in der Verhütung einzuläuten. Jetzt haben auch junge nullipare Frauen, für die Familienplanung mittelfristig kein Thema ist, eine echte Alternative zur Pille.“

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Innovationspreis Dermatologie

Zytologie in der dermatologischen Praxis – zukunftsweisendes Projekt ausgezeichnet

Hamburg (20. März 2017) – Dermatologe Dr. Pierre Foss wurde im Rahmen der Fachtagung „Dermatologische Praxis“ in Frankenthal mit dem Innovationspreis Dermatologie ausgezeichnet. Sein Ziel: Die Wundbehandlung mithilfe zytologischer Methoden zu verbessern. Mit der Auszeichnung fördert der Bundesverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) gemeinsam mit der Professor Paul Gerson Unna Akademie Projekte, die den Behandlungserfolg von Patienten in der dermatologischen Praxis verbessern können.

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Ivermectin gegen Papeln und Pusteln als First-Line-Therapie einsetzen: Effektive und umfassende Therapieoptionen von Galderma für Rosacea-Patienten. Patienten mit Rosacea papulopustulosa profitieren aufgrund der starken Wirksamkeit und guten Verträglichkeit von der topischen Therapie mit Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra®). Dies wurde im Rahmen der „Fachtagung Dermatologische Praxis” in Frankenthal erneut bestätigt. Ein signifikanter und anhaltender Vorteil unter einmal täglich Ivermectin 10 mg/g Creme vs. zweimal täglich 0,75%ige Metronidazol-Creme zeigte sich in der ATTRACT-Studie, laut Prof. Martin Schaller, Universitäts-Hautklinik Tübingen, bereits ab der dritten Behandlungswoche.1 Zudem blieben Patienten, die ihre Therapie unter Ivermectin beendet hatten, wesentlich länger in Remission als Metronidazol-Patienten.2 „Ein besonderer Aspekt der ATTRACT-Studie war jedoch, dass unter Ivermectin insgesamt deutlich mehr Patienten komplett erscheinungsfrei wurden“, so der Experte.1 Bedingt durch den starken Behandlungseffekt, der mit Ivermectin erzielt werden kann, empfiehlt Schaller daher die Anwendung direkt als Erstlinientherapie.Ivermectin gegen Papeln und Pusteln als First-Line-Therapie einsetzen

Effektive und umfassende Therapieoptionen von Galderma für Rosacea-Patienten

Frankenthal (18. März 2017) – Patienten mit Rosacea papulopustulosa profitieren aufgrund der starken Wirksamkeit und guten Verträglichkeit von der topischen Therapie mit Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra®). Dies wurde im Rahmen der „Fachtagung Dermatologische Praxis” in Frankenthal erneut bestätigt. Ein signifikanter und anhaltender Vorteil unter einmal täglich Ivermectin 10 mg/g Creme vs. zweimal täglich 0,75%ige Metronidazol-Creme zeigte sich in der ATTRACT-Studie, laut Prof. Martin Schaller, Universitäts-Hautklinik Tübingen, bereits ab der dritten Behandlungswoche.1 Zudem blieben Patienten, die ihre Therapie unter Ivermectin beendet hatten, wesentlich länger in Remission als Metronidazol-Patienten.2 „Ein besonderer Aspekt der ATTRACT-Studie war jedoch, dass unter Ivermectin insgesamt deutlich mehr Patienten komplett erscheinungsfrei wurden“, so der Experte.1 Bedingt durch den starken Behandlungseffekt, der mit Ivermectin erzielt werden kann, empfiehlt Schaller daher die Anwendung direkt als Erstlinientherapie.

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Chance für bessere Versorgung Schwerkranker

Cannabinoidtherapie nach aktueller Gesetzesänderung

Berlin (16. März 2017) – Am 10. März 2017 ist die vom Deutschen Bundestag verabschiedete Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in Kraft getreten. Durch die vieldiskutierte Gesetzesmodifikation sind medizinische Cannabisextrakte und getrocknete Cannabisblüten nun verkehrs- und verschreibungsfähig und können im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet werden. Die Fachgesellschaften begrüßen diese Gesetzesänderung und sehen darin eine Reformierung der Cannabinoidtherapie für schwerkranke Patienten.

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EFFECT-HF-Studie(1)

i.v. Eisencarboxymaltose kann bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und Eisenmangel die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern

München (14. März 2017) – Die positiven Ergebnisse der neuen EFFECT-HF-Studie1 sowie die Leitlinienempfehlung der European Society of Cardiology (ESC)2 untermauern die Bedeutung einer intravenösen Eisentherapie. Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und Eisenmangel profitieren von einer Behandlung mit intravenöser Eisencarboxymaltose. 2 Demgegenüber konnte orales Eisen in der IRONOUT-Studie mit einem ähnlichen Patientenkollektiv die körperliche Leistungsfähigkeit nicht verbessern.3

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GKV-Spitzenverband

Transparenz über Medikamentenwirkung statt Geheimpreise für die Pharmaindustrie

Berlin (9. März 2017) - Heute wird der Deutsche Bundestag das Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz beschliessen. Mit Blick auf die gerade noch eingearbeiteten Änderungsanträge erklärt Johann-Magnus v. Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes:

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Ulipristalacetat ist mit seinem kausalen, nicht-invasiven Therapieansatz ein Meilenstein für die Behandlung von Gebärmuttermyomen

ESMYA®: 5 Jahre Therapieerfahrung in Deutschland

Düsseldorf (9. März 2017) – Millionen Frauen auf der ganzen Welt sind von Gebärmuttermyomen (medizinisch auch: Uterusmyome) betroffen. Die Marktzulassung von Ulipristalacetat (ESMYA®) im Februar 2012 läutete den Beginn einer neuen Ära in der medikamentösen Behandlung von Uterusmyomen ein. Statistiken zufolge wurden bislang mehr als 310.000 betroffene Frauen in 65 Ländern mit Ulipristalacetat (UPA) behandelt1, während gleichzeitig die Anzahl der Hysterektomien immer weiter zurück ging. ESMYA® wurde als erster Selektiver Progesteron­-Rezeptor-Modulator (SPRM) speziell für die Behandlung des symptomatischen Uterus myomatosus entwickelt und erlangt seitdem als medikamentöse Therapieoption immer größere Bedeutung, was auch der wachsende Trend zum Organerhalt bestätigt. Auf der Pressekonferenz ‚5 Jahre ESMYA®, waren sich Experten daher einig: Mit Ulipristalacetat steht eine effektive Therapie zur Verfügung, die nicht nur die Symptome wirkungsvoll und nachhaltig behandelt, sondern auch einen kausalen Wirkansatz hat. Die Substanz wirkt direkt auf das Endometrium, die Hypophyse und das Myom, stoppt rasch das Leitsymptom der starken Menstruationsblutungen, verringert die Größe der Myome und trägt so zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität bei.2

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Koalitionsfraktionen und Länder verständigen sich auf die Einführung von Personaluntergrenzen

Stärkung der Pflege im Krankenhaus

Berlin (7. März 2017) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Koalitionsfraktionen und der Länder die Schlussfolgerungen aus den Beratungen der Expertenkommission „Pflegepersonal im Krankenhaus“ vorgelegt. Darin haben sich die Beteiligten auf Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation in der pflegerischen Patientenversorgung verständigt. In Krankenhausbereichen, in denen dies aus Gründen der Patientensicherheit besonders notwendig ist, sollen künftig Pflegepersonaluntergrenzen festgelegt werden, die nicht unterschritten werden dürfen.

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DBfK

Bleibt Gender-Gerechtigkeit im Gesundheitswesen nur eine Vision?

Berlin (7. März 2017) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist anlässlich des morgigen Weltfrauentags auf nach wie vor gravierende Gender-Ungerechtigkeiten hin. Im September 2016 hat die WHO High-Level Commission on Health Employment and Economic Growth in einem Grundsatzpapier alle nationalen Regierungen zu Investitionen in Gesundheitspersonal aufgefordert. Eine der zentralen Forderungen lautet: „Maximize women`s economic participation and foster their empowerment through institutionalizing their leadership, adressing gender biases and inequities in education and the health labour market, and tackling gender concerns in health reform processes.“ Dahinter steckt die Erkenntnis, dass nachhaltige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sowie stabiles Wirtschaftswachstum weltweit vor allem der Leistung und dem Potenzial von Frauen zu verdanken sind.

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Actelion

Marktzulassung der Europäischen Kommission für Ledaga (Chlormethin-Gel) zur Behandlung von MF-CTCL

Allschwil / Basel, Schweiz ( 7. März 2017 ) - Actelion Ltd (SIX: ATLN) gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung für den Einsatz von 160 Mikrogramm/g Ledaga® (Chlormethin-Gel) zur Behandlung des kutanen T-Zell-Lymphoms vom Typ Mycosis fungoides (MF-CTCL) erteilt hat. MF-CTCL ist eine seltene, potenziell lebensbedrohliche Krebserkrankung des Immunsystems, die chronisch verläuft und normalerweise langsam voranschreitet. Der Krankheitsverlauf ist individuell sehr unterschiedlich. In etwa 34% der Fälle wird ein Fortschreiten der Erkrankung beobachtet, und in fortgeschrittenen Stadien können MF-CTCL-Zellen in andere Körpergewebe wie Leber, Milz und Lunge metastasieren. Ledaga ist für die topische Behandlung des kutanen T-Zell-Lymphoms vom Typ Mycosis fungoides (MF-CTCL) bei erwachsenen Patienten indiziert.

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Finanzergebnisse der GKV 2016

Gesamt-Reserve der gesetzlichen Krankenversicherung steigt auf 25 Milliarden Euro

Berlin (6. März 2017) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach den vorläufigen Finanzergebnissen des Jahres 2016 einen Überschuss von rund 1,38 Milliarden Euro erzielt. Damit steigen die Finanz-Reserven der Krankenkassen auf mehr als 15,9 Milliarden Euro. Am Ende des vergangenen Jahres betrug die Gesamt-Reserve von Krankenkassen und Gesundheitsfonds zusammen 25 Milliarden Euro.

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DBfK

Wie ernst meint es der Bundestag mit der Sicherung der Pflege?

Berlin (6. März 2017) - Der Koalitionsausschuss verhandelt am 7.3.2017 über das Pflegeberufereformgesetz. „Die Bundestagsfraktionen – insbesondere die der Union – müssen nun Farbe bekennen, wie ernst sie es mit der Verbesserung der Sicherung der Pflege und der Situation beruflich Pflegender tatsächlich meinen. Sie müssen wählen zwischen den Bedürfnissen der Klient/-innen und Forderungen der großen Mehrheit der Berufsvertreter einerseits und den Wünschen einiger privater Träger von Altenhilfeeinrichtungen und Altenpflegeschulen andererseits“, sagt Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK), heute in Berlin.

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Mit Binko® gegen das Tinnitus-O(h)rchester im Kopf

München (3. März 2017) - Lieblingsmusik, Baustellenlärm, Gespräche oder die Mücke im Zimmer – das Gehör spielt eine zentrale Rolle dabei, wie Menschen ihre Umwelt wahrnehmen. Pro Jahr erleben jedoch 10 Millionen Deutsche erstmals eine Hörstörung durch Tinnitus.1 Das kurz- oder langfristige Pfeifen, Rauschen oder Klingeln ohne äußere Schallquelle kann die Betroffenen massiv belasten. Die Ursachen und Therapieoptionen der Ohrgeräusche sind vielfältig. Präparate aus der Apotheke, wie Binko® mit Ginkgo biloba-Blätter Trockenextrakt, können dabei unterstützen, die Ohrgeräusche durch eine bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung von Innenohr und Gehirn zu reduzieren.2

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Aktuelle Daten und Fakten zur Behandlung von nAMD und DMÖ

Konsequenz und Kontinuität: Die Bausteine der erfolgreichen Patientenversorgung bei neovaskulären Retinaerkrankungen

  • PERSEUS Studie: Signifikant höherer Visusgewinn unter kontinuierlicher vs. nicht-kontinuierlicher Therapie1
  • Offene Gespräche und Motivationshilfen können Therapiehürden abbauen
  • Innovativer Service für die augenärztliche Praxis: Der EYLEA® IVOM-Manager unterstützt Augenärzte bei der Analyse und Visualisierung von Therapieverläufen

Berlin (3. März 2017) – Die Therapie mit VEGF-Hemmern wie Aflibercept führt bei neovaskulären Netzhauterkrankungen zu einer deutlichen Verbesserung des Sehvermögens – so die Ergebnisse aus klinischen Studien.2 Im Vergleich dazu fallen die in Beobachtungsstudien mit Anti-VEGF-Therapien bisher erzielten Resultate ab, weil die Patienten offensichtlich zumeist unterbehandelt sind.3,4 „Eine chronische Erkrankung wie die neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration muss chronisch behandelt werden. In der täglichen Praxis scheint aber häufig zu spät und zu wenig injiziert zu werden“, resümmierte Professor Dr. Carsten Framme, Hannover, bei einer Pressekonferenz anlässlich des Bayer-Symposiums Forum Oculus 2017. Besser sei es nach Ansicht des Ophthalmologen, konsequent kontinuierlich zu therapieren, „am besten schon, bevor sich wieder Flüssigkeit in der Netzhaut bildet“. Die PERSEUS Studie untermauert diese Empfehlung nun mit aktuellen Daten.

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Initiative von Bayer: Erste deutsche CME-App in der Ophthalmologie

„CME Makula App“ – zertifizierte Fortbildung für Augenärzte

 

  • Interaktive Bearbeitung anspruchsvoller Kasuistiken zu exsudativen Makulaerkrankungen
  • Eine Kooperation von Thieme, Bayer und ausgewiesenen Netzhaut-Experten
  • Voraussichtlich verfügbar ab 22. März 2017

Leverkusen (3. März 2017) – Augenärzte, die ihr Wissen über exsudative Makulaerkrankungen vertiefen wollen, können dies demnächst jederzeit und überall per Tablet oder Smartphone tun und gleichzeitig CME-Punkte sammeln. „Mit „CME Makula“ – einer Initiative von Bayer – wird erstmals eine deutsche App zur ophthalmologischen Fortbildung angeboten“, sagte Dr. med. Zoran Hasanbasic, Facharzt für Augenheilkunde und Leiter der medizinischen Fachabteilung für Neurologie, Immunologie und Ophthalmologie bei Bayer Vital.

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Internationale Experten empfehlen die Erweiterung der Therapieoptionen bei PPI-refraktären GERD-Patienten

Alginat als add-on-Therapie erhöht die Patientenzufriedenheit bei Reflux

Heidelberg (1. März 2017) – Im Management der Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) gibt es eine Therapielücke durch unzureichende Symptomkontrolle mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Darauf wiesen führende Gastroenterologen und Allgemeinmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei einem Expertentreffen in Frankfurt am Main hin. In Anlehnung an die bestehende Leitlinie zu GERD und aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse kamen die Experten überein, dass bei PPI-refraktären Patienten weitere Therapiemöglichkeiten, z.B. der Einsatz eines Alginats, in Erwägung zu ziehen seien. Auf dem DGVS Kongress im September 2016 wurde ein aktualisierter Therapiealgorithmus von Leitlinienautor Prof. Dr. Joachim Labenz vorgestellt, der genau hier ansetzt und die Therapieoption der Add-On- Therapie mit Alginat aufgenommen hat.1

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Schwere Nebenwirkungen in Erstlinientherapie nach Menopause

Palbociclib bei fortgeschrittenem Brustkrebs:
Bei bestimmten Patientinnen überwiegen die Nachteile

Köln (1. März 2017) - Palbociclib (Handelsname Ibrance) ist seit November 2016 zur Behandlung von Frauen mit fortgeschrittenem Hormonrezeptor-positiven Brustkrebs zugelassen, für die keine Chemotherapie, Strahlentherapie oder eine weitere Operation infrage kommen. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht, ob dieser Wirkstoff Patientinnen Vorteile gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien bietet.

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Eucerin® AtopiControl Akutpflege Creme

Atopische Dermatitis: Kältemediator Menthoxy-propandiol in 3D-Hautmodell untersucht

 

Hamburg (1. März 2017) – Der Beiersdorf Hautforschung ist es gelungen, ein dreidimensionales Hautmodell zu entwickeln, das die Charakteristika atopischer Haut abbildet.1 Durch Screening potentieller Kältemodulatoren mithilfe dieses Modellsystems wurde dabei der aktive Inhaltsstoff Menthoxypropandiol (MPD) charakterisiert. In vitro-Versuche zeigten eine MPD-vermittelte Aktivierung des Kälte-rezeptors TRPM8, der auf den Nervenendigungen der Haut lokalisiert ist. Dies legt nahe, dass MPD ein Kälteempfinden auslöst, das den durch atopische Dermatitis hervorgerufenen Juckreiz überlagert.2,3 Als Bestandteil der Eucerin® AtopiControl Akutpflege Creme verschafft MPD Betroffenen damit Linderung.
 

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Neue Version der Patientenleitlinie

Chronische Koronare Herzkrankheit: KHK
 

  • In Deutschland gehört die koronare Herzkrankheit (KHK) zu den "Volkskrankheiten". Bei etwa 7 von 100 Frauen und etwa 10 von 100 Männern in Deutschland wird im Laufe des Lebens eine KHK bekannt. KHK und Herzinfarkt gehören zu den häufigsten Todesursachen.

Berlin (23. Februar 2017) - Bei einer KHK sind die Blutgefäße, die das Herz versorgen, oft verengt. Wenn das Herz nicht mehr ausreichend Sauerstoff bekommt, können Beschwerden oder sogar Schäden am Herzen auftreten. Heilen kann man die KHK nicht. Aber mit einer guten Behandlung können Betroffene eine ähnliche Lebensqualität haben wie Gesunde. Die Behandlung verfolgt zwei Ziele: Beschwerden lindern und gefährlichen Folgen wie Herzinfarkt vorbeugen.

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Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD)

An Demenz kann man auch persönlich wachsen

Witten (23. Februar 2017) - Kann Demenz im Alter auch persönliches Wachstum befördern? Diese und andere Fragen sind Schwerpunkte in dem aktuellen Forschungsnewsletter des DZD. In einer umfangreicheren Literaturstudie geht es um die Frage, welche positive Erfahrungen im Zusammenhang mit Demenz identifiziert werden können, also zum Beispiel das Streben nach Freude und Vergnügen bei gemeinsamem Kochen, Spazierengehen, Musik hören, Lesen, Spielen und auch durch Kunst. Im Wesentlichen bilden also das soziale Umfeld und die Aktivitäten, die in diesem Umfeld stattfinden, wichtige stabilisierende Faktoren bei einer Demenz.

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Wie unsere Stimme Beziehungen und Vertrauen schafft

Leipzig (22. Februar 2017) - Zum 15. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme diskutieren rund 500 Wissenschaftler und Musikpädagogen aus ganz Deutschland vom 24. bis 26. Februar über das „Bezugssystem Stimme“. In den Vorträgen und Workshops geht es unter anderem um die Bedeutung der Stimme beim Aufbau und der Pflege von Beziehungen zu anderen Menschen, den Bezug zur eigenen Stimme und um die Rolle der Stimme in der Musiktherapie wie im Kinderchor. Des Weiteren werden Schutz- und Präventionsprojekte zur Vorbeugung sexueller Übergriffe im Zusammenhang mit Stimmbildung, Gesangsunterricht oder Stimmtherapie vorgestellt.

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DBfK

Pflege als Wahlkampfthema:
Ausbildungsreform ist ein wichtiger Aspekt

Berlin (22. Februar 2017) - Für 43% der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ist die Versorgung älterer hilfebedürftiger Menschen sehr wichtig für ihre Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl im September 2017. Das hat eine aktuelle repräsentative Befragung der Stiftung Qualität in der Pflege (ZQP) ermittelt.

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Stiftung Kindergesundheit informiert über ein häufig es Problem in Kitas und Schulen

Kopfläuse: Was wirklich hilft und nicht schadet

München (22. Februar 2017) - Es passiert immer wieder und zu jeder Jahreszeit: Landauf, landab wird in Kindergärten und Schulen Läusealarm gegeben, Tendenz steigend. Der Befall mit Kopfläusen ist die häufigste Parasitenerkrankung im Kindesalter und nach den Atemwegsinfektionen die zweithäufigste Infektionskrankheit in der Alterstufe der Sieben- bis Elfjährigen, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

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G-BA

Intensivpflege in Perinatalzentren:
Meldepflicht bei Abweichen von Personalanforderungen

Berlin (16. Februar 2017) – Perinatalzentren, die die Anforderungen an die pflegerische Versorgung auf ihrer Intensivstation nicht erfüllen, sind verpflichtet, dies – unter Angabe der konkreten Gründe – dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) unverzüglich mitzuteilen. Einen entsprechenden Beschluss hat der G-BA zur Änderung der Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene ( QFR-RL ) gefasst.

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Bayer würdigt Engagement für Menschen mit Hämophilie

Förderpreis PHILOS zum vierten Mal vergeben

  • Platz 1 und 10.000 Euro für die „Eltern-Kind-Gruppe“ des Uniklinikums Dresden
  • Platz 2 und 5.000 Euro Preisgeld gehen an Bodensee-Dreiländertreffen der DHG
  • Platz 3 und 2.500 Euro für die DHG-Segelfreizeit für Jugendliche mit Hämophilie
  • Gewinner des mit 2.500 Euro dotierten Publikumspreises ist das Projekt „Sporttauchen“ der DHG-Regionalgruppe Süd in Zusammenarbeit mit dem Sonnen-Gesundheitszentrum
  • Neue PHILOS-Ausschreibung ist gestartet

Leverkusen (17. Februar 2017) – Der PHILOS-Förderpreis zeichnet erneut Wegbegleiter von Menschen mit Hämophilie für ihr Engagement aus: Bei der Preisverleihung am Rande der 61. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) in Basel wurden die Gewinner geehrt. Die drei von der sechsköpfigen PHILOS-Jury vergebenen Hauptpreise und der per Online-Wahl ermittelte Publikumspreis sind mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Mit dem für den gemeinnützigen Zweck gebundenen Preisgeld soll die Realisierung oder Fortsetzung der Projekte gesichert werden.

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SGLT2-Inhibitoren (vormals Canagliflozin)

Möglicherweise erhöhtes Risiko für Amputationen der unteren Extremitäten

Bonn (10. Februar 2017) - Der PRAC schlussfolgert, dass das Diabetesmittel Canagliflozin zum Risiko von Zehenamputation beitragen kann. Ein Risiko könnte auch für andere Arzneimittel derselben Klasse bestehen. Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) warnt, dass in zwei klinischen Prüfungen, CANVAS und CANVAS-R, eine größere Anzahl von Amputationen der unteren Extremitäten (vorwiegend der Zehen) bei Patienten beobachtet worden ist, die das Diabetesmittel Canagliflozin erhielten verglichen mit denen, die ein Scheinmedikament erhielten. Die noch laufenden Studien umfassten Patienten mit erhöhtem Risiko von Herzproblemen.

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Carfilzomib beim multiplen Myelom

Ein Jahr nach Markteinführung ist der Proteasominhibitor der nächsten Generation fest im Therapiealltag integriert

Hamburg (1. Februar 2017) - Nachdem Carfilzomib (Kyprolis®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem Myelom nach dem ersten Rezidiv im November 2015 in der Europäischen Union zugelassen wurde, folgte bereits wenige Monate später die Indikationserweiterung. Seit Juni 2016 kann der Wirkstoff auch als Zweifachkombination mit Dexamethason alleine gegeben werden.(1) Seine Erfahrungen aus dem deutschen Praxisalltag der vergangenen 13 Monate stellte Dr. med. Hans Salwender, Sektionsleiter Hämatologie und stellvertretender Chefarzt der Abteilung Hämatologie, internistische Onkologie und Palliativmedizin, Asklepios Klinik Altona, Hamburg, auf einem Pressegespräch von Amgen vor. Weitere Inhalte waren der Stellenwert der beiden Carfilzomib-Kombinationen unter den heutigen Therapieregimen sowie Empfehlungen für niedergelassene Onkologen und Hämatologen für ein proaktives Therapiemanagement.

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Paradigmenwechsel in der Brustkrebstypisierung: MammaTyper®. Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 57.000 Frauen und weltweit mehr als eine Million neu mit Brustkrebs diagnostiziert.7,8 Um das individuelle Risiko einer Patientin einzustufen und Therapieerfolge bei dieser heterogenen Erkrankung zu erzielen, spielt die präzise Bestimmung der Biomarker ER, PR, HER2 und Ki-67 neben anderen klinisch-pathologischen Parametern wie Tumorgröße und Nodalstatus eine zentrale Rolle. Sie bilden die Grundlage für die Wahl einer individuell geeigneten Therapie. „Die etablierten semi-quantitativen Methoden zur Bestimmung dieser Biomarker unterliegen jedoch einer hohen Variabilität und werden in Fachkreisen häufig kontrovers diskutiert 9,10“, erklärte Prof. Dr. Michael Untch, Helios Kliniken Berlin, bei einer Veranstaltung von BioNTech Diagnostics.Paradigmenwechsel in der Brustkrebstypisierung

MammaTyper®

  • MammaTyper® (CE markiertes IVD) bestimmt quantitativ die mRNA-Expression der vier Biomarker ERBB2 (HER2), ESR1 (ER), PGR (PR) und MKI67 (Ki-67)1 mittels RT-qPCR.
  • MammaTyper® zeigt in mehreren Studien eine hohe Präzision und Reproduzierbarkeit sowie eine signifikante Überlegenheit im Vergleich zur Immunhistochemie (IHC) bei der Bestimmung des Proliferationsmarkers Ki-67 (MKI67).1-3
  • MammaTyper® hat das Potenzial, die etablierten Nachweismethoden zu ersetzen und prognostische Aussagen zum Krankheitsverlauf zu liefern.2,3

Frankfurt a. Main (26. Januar 2017) - Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 57.000 Frauen und weltweit mehr als eine Million neu mit Brustkrebs diagnostiziert.7,8 Um das individuelle Risiko einer Patientin einzustufen und Therapieerfolge bei dieser heterogenen Erkrankung zu erzielen, spielt die präzise Bestimmung der Biomarker ER, PR, HER2 und Ki-67 neben anderen klinisch-pathologischen Parametern wie Tumorgröße und Nodalstatus eine zentrale Rolle. Sie bilden die Grundlage für die Wahl einer individuell geeigneten Therapie. „Die etablierten semi-quantitativen Methoden zur Bestimmung dieser Biomarker unterliegen jedoch einer hohen Variabilität und werden in Fachkreisen häufig kontrovers diskutiert 9,10“, erklärte Prof. Dr. Michael Untch, Helios Kliniken Berlin, bei einer Veranstaltung von BioNTech Diagnostics.

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Abb.: Akupunktur als Therapie? Ein neuer Forschungsverbund zu Komplementärmedizin startet. Foto: Universitätsklinikum HeidelbergPflanzliche Wirkstoffe, Ernährung, Akupunktur

Neuer Forschungsverbund der Universitätsklinika in Baden-Württemberg zu Komplementärmedizin

Heidelberg (25. Januar 2017) - Pflanzliche Wirkstoffe, Ernährung, Akupunktur – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert Forschung und Strukturbildung zur Komplementärmedizin über drei Jahre mit insgesamt 1,2 Millionen Euro / Universitätsklinika Heidelberg, Freiburg, Ulm und Tübingen bündeln Expertise in Immunologie, Onkologie, Naturstoffanalytik und Versorgungsforschung.

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Wittener Studie

Ein Drittel weniger Einweisungen aus dem Altenheim ins Krankenhaus möglich

 

Witten (25. Januar 2017) - 35 Prozent weniger Einweisungen aus Altenheimen in Krankenhäuser sind möglich – das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Witten/Herdecke (UW/H), die am 3. Februar ab 11 Uhr auf einer Fachtagung vorgestellt wird. Über zwei Jahre haben Pflegewissenschaftlerinnen der UW/H mit vier Alteneinrichtungen in NRW kooperiert und ein Interventionsmodell entwickelt, das anschaulich zeigt, welche Instrumente zur Verringerung von Krankenhauseinweisungen eingesetzt werden können. 
 

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Abb.(oben): Erst passt man den ph-Wert an, dann setzt man den Wirkstoff frei. (c) Wiley-VCHMikromotoren neutralisieren Magensäure und setzen Wirkstoffe pH-abhängig frei

Mikro-U-Boote für den Magen

Frankfurt am Main (24. Januar 2017) - Winzige „U-Boote“, die eigenständig durch den Magen sausen, Magensäure als Treibstoff verwenden, diese dabei rasch neutralisieren, um dann ihre Fracht passgenau beim gewünschten pH-Wert freizusetzen: Was nach Science Fiction klingt, ist ein neuer Ansatz zur Behandlung von Magenerkrankungen mit säureempfindlichen Medikamenten, den Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie vorstellen. Er basiert auf protonenangetriebenen Mikromotoren mit einer pH-abhängigen Polymerschicht, die mit Wirkstoffen beladen werden kann.

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BDH

Aktionsfeld Pflege

Bonn (23. Januar 2017) - Die Zahl der Pflegebedürftigen stieg in Deutschland bis Ende 2015 auf 2,86 Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wuchs die Zahl seit 2013 damit um 8,9 Prozent. Diese Entwicklung fordere politische Rahmenbedingungen, die die Tragfähigkeit der Pflege in Deutschland nachhaltig stärken, forderte die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

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Folgenhafter Eingriff ins Gehirn

Ethische Implikationen der Tiefen Hirnstimulation

Ulm (23. Januar 2017) - Wie sehr sich die ethisch-moralische Bewertung medizinischer Eingriffe über die Zeit hinweg verändert, demonstrierte Professor Heiner Fangerau im sehr gut besuchten Ulmer Stadthaus am Beispiel der Tiefen Hirnsimulation (THS). Im Rahmen der Unijubiläums-Vortragsreihe „Das Gehirn – ein außergewöhnliches Organ“ machte der Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf deutlich, dass diese auch als Hirnschrittmacher bezeichnete neurologische Behandlungsmethode heute zwar durchaus erfolgreich eingesetzt werde. Allerdings blieben dabei gewisse ethische Probleme sowie ein „moralisches Unbehagen“ bestehen.

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Abb.: Das ambulante Palliativteam Jena ist direkt an die Palliativstation des Uniklinikums angebunden. Die Unimediziner evaluieren Qualität und Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Foto: Uniklinikum JenaSAPV

Wie funktioniert gute Palliativversorgung zuhause?

Jena (23. Januar 2017) - Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena untersuchen die Qualität und die Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Seit zehn Jahren haben schwerkranke Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf die Betreuung zuhause durch spezialisierte Teams, für die daraufhin bundesweit sehr unterschiedliche Vertrags-, Versorgungs- und Finanzierungsmodelle entwickelt wurden. Mit Förderung aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses befragen die Jenaer Mediziner in den kommenden zwei Jahren die Patienten und Angehörige, Hausärzte, Pflegedienste und andere Beteiligte, um Empfehlungen für eine Optimierung dieser wichtigen Versorgungsform zu erarbeiten.

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Palo Alto Networks nennt 6 Maßnahmen, um gefälschte E-Mails zu erkennen

Eine gesunde Portion Skepsis ist entscheidend

München (20. Januar 2017) - Im vergangenen Jahr waren Einrichtungen sämtlicher Größenordnungen von Cyberangriffen betroffen. Beispielsweise im Healthcare-Bereich kam bei den meisten der Angriffe Malware der einen oder anderen Art zum Einsatz. Bei weitem die häufigste Art und Weise, wie Malware in Kliniknetzwerke gelangt, ist die Nutzung manipulierter E-Mails.

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Patientensicherheitschweiz_logoPatientensicherheit Schweiz

Fixierungsmassnahmen und ihr Zusammenhang mit dem Skill-mix des Pflegepersonals

Zürich, Schweiz (20. Januar 2017) - Die Fixierung von Patienten im Spital ist eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit und zu Recht nur unter hohen Auflagen erlaubt. Neben ethischen und juristischen Aspekten sind Fixierungsmassnahmen auch ein Thema der Patientensicherheit. Und zwar zum einen, weil die Gewährleistung der Sicherheit als Begründung für Fixierungsmassnahmen genannt wird, zum Beispiel um Stürze zu verhindern oder um bei aggressivem Verhalten die Selbst- und Fremdgefährdung zu reduzieren. Andererseits stellt die Verwendung von Fixierungsmassnahmen selbst ein erhebliches Risiko für die betroffenen Patienten dar, zum Beispiel für Strangulationen, Druckgeschwüre oder psychische Destabilisierung. Der Verzicht auf Fixierungsmassnahmen kann eine aufwendigere Patientenbetreuung erfordern. Lesen Sie das aktuelle Paper of the Month zur Publikation von Staggs et al., die in ihrer Studie den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Anwendung von Fixierungsmassnahmen und der Verfügbarkeit von qualifiziertem Pflegepersonal untersuchten:

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Neuer Service von Takeda jetzt verfügbar

Das Patientensupportprogramm myvyoTM mit individualisiertem Coaching-Konzept für CED-Patienten mit Vedolizumab (Entyvio®)-Therapie

Köln (20. Januar 2017) - Takeda hat ein umfassendes Unterstützungsprogramm für Patienten gestartet, die unter einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) leiden und mit Vedolizumab (Entyvio®) behandelt werden. Einzigartig ist dabei der Ansatz, Informationsangebote mit einem individualisierten Coaching zu verbinden. Inwieweit solche Programme die medizinisch-fachliche Betreuung von CED-Patienten sinnvoll ergänzen und unterstützen können, erörterten Experten heute bei einem Fachpresse-Gespräch von Takeda.

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Schlafwandler

Während du schliefst …

Bern, Schweiz (19. Januar 2017) - Wer nach einer Sturzverletzung in den Notfall kommt, kann meistens erklären, was passiert ist. Es sei denn er oder sie haben sich im Schlaf verletzt. Nicht häufig – aber möglich. Das zeigt das Notfallzentrum am Inselspital in einer Studie. Wie in Trance bewegen sich Schlafwandler durch den Raum. Ihr Bewusstsein befindet sich in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen. Das ist zwar seltsam, aber weder für den Schlafwandler noch für seine Umgebung gefährlich. Eine Studie des Universitären Notfallzentrums am Inselspital zeigt nun jedoch, dass sich Schlafwandler auf ihren nächtlichen Ausflügen durchaus verletzen können.

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Gesetz „Cannabis als Medizin“ vom Bundestag einstimmig beschlossen

Schwerkranke müssen bestmöglich versorgt werden

Berlin (19. Januar 2017) - Der Bundestag hat heute einstimmig in 2./3. Lesung das Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Schwerkranke Menschen müssen bestmöglich versorgt werden. Dazu gehört, dass die Kosten für Cannabis als Medizin für Schwerkranke von ihrer Krankenkasse übernommen werden, wenn ihnen nicht anders wirksam geholfen werden kann. Das ist auch ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Palliativversorgung. Außerdem wird es eine Begleiterhebung geben, um den medizinischen Nutzen genau zu erfassen."

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„Organoide“

Wissenschaftler initiieren ersten ethischen Leitfaden für Organe aus dem Reagenzglas

Wien (19. Januar 2017) - Jürgen Knoblich, führender Stammzell-Experte und stellvertretender Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften), stellt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Science“ zusammen mit Hans Clevers, dem früheren Präsidenten der niederländischen Akademie der Wissenschaften einen ersten ethischen Wegweiser für die Forschung an menschlichen Organmodellen vor. Darin spricht er sich auch für einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit der neuartigen Technologie aus.

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Die Dinge in der Pflege

Wie Waschlappen, Hebelifter und Einmalhandschuhe zum Einsatz kommen

Hildesheim (18, Januar 2017) - Ob im Krankenhaus, im Pflegeheim oder zu Hause: In der Pflege kommen Dinge wie Waschlappen und Einmalhandschuhe zum Einsatz. „Die Dinge wandeln das private Zimmer der Bewohner in einen Raum der Pflege“, sagt Lucia Artner. Die Wissenschaftlerin der Universität Hildesheim untersucht, welche Bedeutung Objekte im Pflegealltag einnehmen. Seit 2014 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt „Pflegedinge“. Einblicke in Ergebnisse aus der Forschung.

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Terrorgefahr

Mediziner fordern Ausstattung von Rettungswagen mit Tourniquets

Berlin (18.Januar 2017) - Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) fordern, dass Rettungswagen bundesweit mit sogenannten Tourniquets ausgestattet werden. Das Tourniquet ist ein Abbindesystem, mit dem eine lebensbedrohliche Blutung an Armen oder Beinen unterbrochen und gestoppt werden soll – beispielsweise nach Explosions- oder Schussverletzungen bei einem Terroranschlag. Auf diese Forderung verständigten sich die Unfallchirurgen und Rettungsmediziner auf der DGU-Veranstaltung „Terroranschläge – eine neue traumatologische Herausforderung“ am 14. Januar 2017 in München.

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36. Münchener Fachpresse-Workshop

Neue Studiendaten zum frühen und metastasierten Mammakarzinom vom SABCS 2016 und zur Supportivtherapie

München (18. Januar 2017) - In der Nachmittagssitzung des 36. Münchener Fachpresse-Workshops der POMME-med stand zunächst das frühe Mammakarzinom im Mittelpunkt. Neben verschiedenen Highlights vom vergangenen San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) stellte Prof. Michael Untch, Berlin, neue Erkenntnisse zur Risikostratifizierung von Patientinnen mit primärem Mammakarzinom vor, die eine bessere Abschätzung der Frage erlauben, ob vor einer endokrinen Therapie eine adjuvante Chemotherapie notwendig ist. In dem auf dem SABCS 2016 präsentierten Vergleich verschiedener Genexpressionstests aus der TransATAC-Studie ermöglichte der Genexpressionstest EndoPredict (EPclin-Score) - eine Kombination des molekularen EP-Scores mit klinisch-pathologischen Befunden - sowohl in der nodalnegativen als auch in der nodalpositiven Gruppe der Patientinnen eine sehr gute Prognosevoraussage über 10 Jahre. Frauen mit einem Metastasierungsrisiko unter 10% kann so die adjuvante Chemotherapie erspart werden.

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36. Münchener Fachpresse-Workshop

Im Fokus: Therapierelevante Daten zu Lymphomen und Myeloproliferativen Neoplasien vom ASH 2016

München (18. Januar 2017) - Die Vorträge der Vormittagssitzung beim 36. Münchener Fachpresse-Workshop beschäftigten sich mit Neuigkeiten von der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2016, dem weltweit größten hämatologischen Fachkongress. Im Mittelpunkt standen neue Daten zu Lymphomen und myeloproliferativen Neoplasien. Wie Prof. Martin Dreyling, München, berichtete, lag beim ASH in diesem Jahr das Hauptaugenmerk auf den Lymphomen, und es gab zu diesem Themenkreis einige Daten, die den klinischen Therapiestandard schon bald ändern könnten. Zu den Highlights zählte Dreyling etwa die Ergebnisse der Phase-III-Studie GALLIUM, die beim follikulären Lymphom nun die Kombinationstherapie mit Obinutuzumab als neuen Standard definieren und die Daten der französischen LyMa-Studie, die bei jüngeren Patienten mit Mantelzelllymphom einen signifikanten Überlebensvorteil durch Erweiterung der Standardmedikation um eine dreijährige Erhaltungstherapie mit Rituximab aufgezeigt haben.

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„NutRedOx“

Neues Verbundprojekt erforscht Einflüsse der Ernährung auf Krankheiten und Altern

Saarbrücken (17. Januar 2017) - Wie man mit der richtigen Ernährung vielen Krankheiten vorbeugen kann, und inwiefern sich mit einer spezifischen Diät Alterungsprozesse beeinflussen lassen, ist Gegenstand des Verbundprojekts „NutRedOx“. Es wurde im Dezember von der Europäischen Union bewilligt und wird ab Mitte 2017 für vier Jahre gefördert. Am Forschernetzwerk beteiligt sind rund hundert Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Fachrichtungen und aus verschiedenen Ländern – von den Maghreb-Staaten bis zum Kaukasus –, darunter auch das Team von Claus Jacob, Professor für Bioorganische Chemie an der Universität des Saarlandes.

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DBfK

Höchste Zeit für gute Arbeitsplätze!

Berlin (17. Januar 2017) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) sieht in den gestern veröffentlichten Daten der Pflegestatistik einen wichtigen Ansporn für die amtierende sowie die in diesem Herbst zu wählende neue Bundesregierung. „Aus der Pflegestatistik 2015 lässt sich ablesen, welche Bedeutung die Sicherstellung einer guten Versorgung der Bevölkerung bei Pflegebedürftigkeit hat; allerdings auch, wie groß und herausfordernd diese Aufgabe ist und bleibt“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „‚Ambulant vor stationär‘ muss die Devise heißen – und so konsequent wie möglich umgesetzt werden. Die jüngsten Reformen der Pflegeversicherung bahnen den richtigen Weg, er ist nun mit Augenmaß und dem Blick auf die Pflegezukunft zu gehen“, sagt die Pflegeexpertin.

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Internationale Studie belegt Wirksamkeit eines neuen Medikaments

Neue Therapiemöglichkeit für Patienten mit Morbus Waldenström

Ulm (16. Januar 2017) - Hinter der Bezeichnung „Morbus Waldenström“ verbirgt sich eine seltene Erkrankung. Der Morbus Waldenström gehört zur Gruppe der langsam wachsenden sogenannten indolenten Lymphome. Die Patienten leiden häufig unter Blutarmut, aber auch Nervenschmerzen oder Blutungsneigungen, da das Lymphom immer das Knochenmark befällt und zudem einen Antikörper produziert, der sich gegen Thrombozyten oder Gerinnungsfaktoren und gesunde Nervenzellen richten kann. Eine internationale Studie am Universitätsklinikum Ulm belegt nun die Wirksamkeit eines neuen Medikaments für Patienten mit Morbus Waldenström.

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Abb.: Ein winziges Röhrchen mit Ventil übernimmt die Funktion der schadhaften Herzklappe. Photo: Universitätsklinikum TübingenHerzforschung

Schonendes Verfahren für Trikuspidalklappen-Ersatz:
Neue Katheterklappe in Tübingen entwickelt

Tübingen (16. Januar 2017) - Herzchirurgen am Deutschen Herzkompetenz Zentrum des Universitätsklinikums Tübingen forschen derzeit daran, wie auch älteren, nicht operablen Patienten mit einer Funktionsstörung der Trikuspidalklappe geholfen werden kann. Für diese „vergessene“ Herzklappe im rechten Vorhof des Herzens gibt es bisher noch keine wirklich befriedigende Lösung, um die Klappe ohne Herzoperation reparieren zu können.

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Mundipharma: BREMISTAL® - neuer Mistelextrakt für die begleitende onkologische Therapie. Mundipharma Deutschland gab heute die Markteinführung von BREMISTAL® bekannt, einem Mistelextrakt, der begleitend zur onkologischen Therapie eingesetzt wird. BREMISTAL® unterstützt die Lebensqualität von Patienten, die unter einer antitumoralen Therapie stehen und wirkt effektiv gegen Fatigue.1 2 3 Die Therapie wird vor allem bei Patienten mit Mamma- und Prostatakarzinom empfohlen.4 Mit BREMISTAL® erweitert Mundipharma Deutschland sein Portfolio im Bereich der onkologischen und supportiven Therapie um ein weiteres Präparat. Packshot. Photo: MundipharmaMundipharma

BREMISTAL® - neuer Mistelextrakt für die begleitende onkologische Therapie

Limburg (16. Januar 2017) - Mundipharma Deutschland gab heute die Markteinführung von BREMISTAL® bekannt, einem Mistelextrakt, der begleitend zur onkologischen Therapie eingesetzt wird. BREMISTAL® unterstützt die Lebensqualität von Patienten, die unter einer antitumoralen Therapie stehen und wirkt effektiv gegen Fatigue.1 2 3 Die Therapie wird vor allem bei Patienten mit Mamma- und Prostatakarzinom empfohlen.4 Mit BREMISTAL® erweitert Mundipharma Deutschland sein Portfolio im Bereich der onkologischen und supportiven Therapie um ein weiteres Präparat.

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BVMed

Hilfsmittelverbände vereinbaren Forderungskatalog zur besseren Dekubitus-Versorgung

Berlin (13. Januar 2017) - Einen erheblichen Qualitätsverfall bei Produkten und Dienstleistungen in der Dekubitusversorgung kritisieren sieben Hilfsmittelverbände in einem gemeinsamen Positionspapier. Die Fehlentwicklungen in der Dekubitusversorgung führen zu dramatischen Kostenanstiegen durch unnötig entstandene Druckgeschwüre, so der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), die EGROH, die Fachvereinigung Medizinprodukte (fmp), Reha-Service-Ring (RSR), rehaVital sowie Sanitätshaus Aktuell. Die Verbände vereinbarten einen Forderungskatalog. Dazu gehören Verbesserungen im Hilfsmittelverzeichnis und ein Ausschluss von Ausschreibungen im Dekubitusbereich. Das gemeinsame Positionspapier "Dramatischer Kostenanstieg durch Fehlentwicklungen in der Dekubitusversorgung" kann kostenlos abgerufen werden.

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Internationale Experten stützen Warnung des BfS vor Solariennutzung

Solarien bergen Gesundheitsgefahren

 

Salzgitter (12. Januar 2017) - Wer Solarien nutzt, geht Gesundheitsrisiken ein. Diese Warnung, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereits in der Vergangenheit ausgesprochen hat, bestätigen internationale Experten. Die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken (SCHEER) haben jüngst eine Stellungnahme zu den gesundheitlichen Folgen von UV-Strahlung veröffentlicht. Dabei bewertete das Gremium insbesondere auch die Nutzung künstlicher UV-Strahlung in Solarien.
 

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Neue Kurzinformation für Patienten

"Testosteron bei älteren Männern"

Berlin (12. Januar 2017) - Das kostenlose Informationsblatt vermittelt wichtige Fakten zum Männerhormon Testosteron. Es fasst aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Nutzen und Schaden von Testosteron-Mitteln verständlich und kompakt zusammen. Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Mit zunehmendem Alter sinkt es bei Männern. Das ist normal. Trotzdem wurde in den letzten Jahren das Krankheitsbild der „männlichen Wechseljahre“ erfunden. Dagegen sollen Testosteron-Präparate helfen. Die Hersteller versprechen mehr Jugendlichkeit, Manneskraft sowie ein besseres und längeres Leben.

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GKV-Spitzenverband

Gute Klinikversorgung beginnt mit dem Entlassmanagement

Berlin (12. Januar 2017) - „Mit ihrer Klage erzeugt die Deutsche Krankenhausgesellschaft jetzt Unsicherheit, wo die Schiedsstelle bereits für Klarheit gesorgt hatte. Wir erwarten, dass im Interesse der Patienten auch durch die DKG mit der Umsetzung des Vertrages begonnen wird, denn solche Klagen haben keine aufschiebende Wirkung. Der jetzt beklagte Rahmenvertrag gilt für alle Patienten, die aus einer Krankenhausbehandlung entlassen werden. Die Schiedsamtsentscheidung sorgt dafür, dass der gesetzliche Anspruch der Versicherten durchgesetzt wird.

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Broschüre informiert Patienten: Hautkrebs und Ernährung. Patienten mit Hautkrebs möchten häufig selbst etwas tun, um sich besser zu fühlen. Die Ernährung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Ärzte und Ernährungsexperten haben deshalb die Broschüre „Ernährung bei Hautkrebs – Wissenswertes und Praktisches für den Alltag“ mit zahlreichen praktischen Tipps herausgegeben. Sie entstand anlässlich der ADO-Jahrestagung im Rahmen eines Workshops in Zusammenarbeit mit der Roche Pharma AG. Die Experten geben Antworten auf konkrete Fragen von Patienten: Was ist gesunde Ernährung? Was hilft bei Therapie-Nebenwirkungen? Was ist von Krebsdiäten zu halten? Wie gelingt die Ernährungsumstellung im Alltag?Broschüre informiert Patienten

Hautkrebs und Ernährung

 

Grenzach-Wyhlen (12. Januar 2017) -  Patienten mit Hautkrebs möchten häufig selbst etwas tun, um sich besser zu fühlen. Die Ernährung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Ärzte und Ernährungsexperten haben deshalb die Broschüre „Ernährung bei Hautkrebs – Wissenswertes und Praktisches für den Alltag“ mit zahlreichen praktischen Tipps herausgegeben. Sie entstand anlässlich der ADO-Jahrestagung im Rahmen eines Workshops in Zusammenarbeit mit der Roche Pharma AG. Die Experten geben Antworten auf konkrete Fragen von Patienten: Was ist gesunde Ernährung? Was hilft bei Therapie-Nebenwirkungen? Was ist von Krebsdiäten zu halten? Wie gelingt die Ernährungsumstellung im Alltag?

 

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ASH 2016

Gazyvaro beim FL und CLL:
Aktuelle Studiendaten bestätigen hohes klinisches Potenzial

Frankfurt am Main (11. Januar 2017) - Der glykomodifizierte Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Gazyvaro® ▼ (Obinutuzumab) ist zentraler Baustein in der Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) und beim follikulären Lymphom (FL). Das untermauern aktuelle Studiendaten, die kürzlich auf der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) vorgestellt wurden. So bestätigt eine aktuelle Analyse der GADOLIN-Studie, dass vorbehandelte FL-Patienten mit Gazyvaro einen signifikanten Überlebensvorteil haben im Vergleich zu Patienten unter einer Bendamustin-Monotherapie.1 Erste Resultate der GALLIUM-Studie belegen zudem, dass Gazyvaro das Rezidivrisiko von therapienaiven FL-Patienten gegenüber dem bisherigen Therapiestandard signifikant reduziert.2 Darüber hinaus wurden Daten zu verschiedenen Gazyvaro-Kombinationen vorgestellt, die CLL-Patienten hoch wirksame Chemotherapie-freie Regime in Aussicht stellen.3-5

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Neues sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren gestartet

Besserer Schutz vor Wundinfektionen nach Operationen

Berlin ( 11. Januar 2017 ) – Wundinfektionen gehören zu den typischen Komplikationen, die infolge eines chirurgischen Eingriffes auftreten können. Das gilt unabhängig davon, ob der Patient ambulant oder stationär behandelt wurde. Um die Gefährdung der Patienten erkennen und reduzieren zu können, werden seit dem 1. Januar 2017 Wundinfektionen in dem neuen Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen (QS WI) sektorenübergreifend bis zu einem Jahr nach dem Eingriff erfasst. Dazu werden auch die Sozialdaten der Versicherten bei den Krankenkassen genutzt. Neben Informationen zu postoperativen Wundinfektionen werden auch Informationen zum Hygiene- und Infektionsmanagement der teilnehmenden Leistungserbringer erfasst.

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IGeL-Monitor

Infusion beim Hörsturz: Nebenwirkungen ja, Nutzen nein

Essen (10. Januar 2017) - Die dritte Hörsturz-Bewertung des IGeL-Monitors zeigt ein klares Ergebnis: Mit Infusionen die Durchblutung im Ohr verbessern zu wollen, bringt Hörsturz-Patienten keinen Nutzen, kann aber schaden.

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Die Symptome von Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung sind für Außenstehende befremdlich

Wenn fremde Stimmen das Kommando übernehmen

Frankfurt am Main (9. Januar 2017) - Die neuere psychiatrische Forschung zeigt: Schizophrenie beruht auf gestörter Informationsverarbeitung im Gehirn. Das macht die Krankheit für Außenstehende weniger befremdlich und hilft Betroffenen in der Therapie. Sie hören Stimmen, vermuten Botschaften in bedeutungslosen Ereignissen oder fühlen sich ferngesteuert: Die Symptome von Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung sind für Außenstehende befremdlich. Wie der Psychiater Dr. Robert Bittner in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Forschung Frankfurt“ der Goethe-Universität erklärt, beruht die Verwechslung von „eigen“ und „fremd“ auf verschiedenen Störungen der Informationsverarbeitung im Gehirn.

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Online-Befragung

DIP startet Online-Befragung zur Personalsituation und Patientenversorgung in der Intensivpflege

Köln (9. Januar 2017) - Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) startet mit einer Online-Befragung zur Personalausstattung, Arbeitssituation und Patientenversorgung auf Intensivstationen im deutschsprachigen Raum. Ziel ist, aktuelle aussagekräftige Daten für die berufs- und pflegepolitischen Diskussionen zu bekommen und die Einschätzungen der Expertinnen und Experten vor Ort zu bündeln.

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UKL-Institut für Hygiene

Erste große klinische Studie zur Krankenhaushygiene in Deutschland

 

Leipzig (4. Januar 2017) - Wie können wir Krankenhausinfektionen durch Alltagshandlungen wirksam verhindern? Eine mögliche Antwort darauf untersucht jetzt das Institut für Hygiene/Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Leipzig mit einer großen klinischen Studie, die mit knapp 2,5 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Geprüft wird dabei die Wirksamkeit spezieller Waschungen auf Intensivstationen. Die auf drei Jahre angelegte Studie startet im Januar 2017 auf 45 Intensivstationen, unter anderem am Universitätsklinikum Leipzig. 
 

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