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21 | 08 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Drogenpolitik

Neue Strategie gefordert

 

Frankfurt am Main (3. Juli 2014) -  Wenige Tage vor der Veröffentlichung des alljährlichen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung am kommenden Montag haben Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler heute in Berlin den ersten „Alternativen Drogen- und Suchtbericht“ vorgestellt. Namhafte Experten, darunter der Wissenschaftler Bernd Werse vom Centre for Drug Research der Goethe-Universität Frankfurt, beklagen darin, dass wissenschaftliche Erkenntnisse über Prävention und Drogenhilfe bislang nicht ausreichend in die Drogenpolitik einfließen würden. Schlimmer noch: „Repression und Strafverfolgung schaffen nur die Illusion, die Probleme im Griff zu haben und richten in Wirklichkeit viel Schaden an“, so Werse.

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Antibiotika-resistentes Bakterium A. baumannii

Neue Forschergruppe zu gefährlichem Krankenhauskeim

 

Frankfurt am Main (2. Juli 214) - Das Antibiotika-resistente Bakterium A. baumannii verursacht im Krankenhaus oft tödliche Infektionen. Eine heute von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligte Forschergruppe unter Federführung Frankfurter Wissenschaftler hat sich zum Ziel gesetzt, den Infektionsprozess des Keims und seine Mechanismen aufzuklären. So sollen grundlegende infektionsbiologische Einsichten gewonnen werden, die für die klinische Beherrschung des Keims entscheidend sein könnten.

 

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Abb.: Kursteilnehmer und Kursleiter nach der Übergabe der Zertifikate gestern in Berlin.Erfolgreiche Zusammenarbeit DBfK – DGN

Erster Kurs „Pflegeexperten Neurologie“ abgeschlossen

 

Berlin (2. Juli 2014) - Gestern erhielten in Berlin 13 frischgebackene Pflegeexpertinnen und –experten für das Arbeitsfeld Neurologie ihre Abschlusszertifikate überreicht. „Der DBfK beglückwünscht die Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich zum neuen Zertifikat. Qualifikation wird vor dem Hintergrund sich ständig verändernder Anforderungen immer wichtiger. Dieser erste Durchgang einer neuen und für den Neurologie-Bereich  breit aufgestellten, interdisziplinären Fortbildung für Gesundheitsberufe ist etwas Besonderes: Die Absolventen werden in einem sich ständig erweiternden Arbeitsfeld dringend gebraucht und sollen Multiplikatoren von Fachwissen und Impulsgeber ihrer Teams sein.“, erklärt DBfK-Referentin Johanna Knüppel. 

 

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Prof. Dr.med. Jael Backe / Alexandra Reinwarth: Dein innerer Arzt. Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung. Taschenbuch: 200 Seiten. mvg Verlag. München 2014. ISBN: 978-3868825060. Preis: 14,99 Euro. Erscheint am 7. März 2014.Prof. Dr. med. Jael Backe / Alexandra Reinwarth


Sei dein eigener Arzt

Die medizinisch fundierte Anleitung zur Selbstheilung

 

mvg Verlag

München 2014

Taschenbuch: 200 Seiten

ISBN: 978-3868825060

 

Preis: 14,99 Euro

 

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Studien belegen Überlegenheit und Sicherheit, Kosten-Nutzen-Vergleich darf nicht auf Therapiekosten reduziert werden

DGK-Klarstellung zu neuen blutverdünnenden Medikamenten (NOAKs)

 

Düsseldorf (30. Juni 2014) – „Immer mehr Patienten mit Vorhofflimmern oder einem erhöhten Thrombose- und Embolie-Risiko profitieren von innovativen blutverdünnenden Substanzen, den neuen oralen Antikoagulantien (NOAKs), die diese Therapie in den vergangenen Jahren anwenderfreundlicher und sicherer gemacht haben. Zuletzt hat allerdings in der öffentlichen Diskussion eine oft einseitige Darstellung der möglichen Risiken dieser Medikamente, die keineswegs die wissenschaftliche Evidenz widerspiegelt, zu einer Verunsicherung vieler Patienten, aber auch Verschreiber geführt“, sagt Prof. Dr. Christian W. Hamm, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). „Die DGK sieht sich daher zu einer Klarstellung veranlasst.“

 

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Aflibercept zur Injektion ins Auge:

Bayer erhält Empfehlung zur Zulassung für die Behandlung des Sehschärfenverlustes infolge eines diabetischen Makulaödems in der EU

 

Berlin (27. Juni 2014) - Bayer HealthCare hat vom Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) in Europa die Empfehlung zur Zulassung von Aflibercept zur Injektion ins Auge zur Behandlung des Sehschärfenverlustes infolge eines diabetischen Makula-Ödems (diabetic macular edema, DME) erhalten. Die empfohlene Dosis beträgt 2 Milligramm (mg) und entspricht 50 Mikrolitern Aflibercept-Injektionslösung. Die Behandlung mit Aflibercept zur Injektion ins Auge soll mit einer Injektion pro Monat über fünf Monate beginnen, gefolgt von einer Injektion alle zwei Monate. Zwischen den Injektionen ist kein zusätzlicher Besuch beim Arzt zur Kontrolle des Patienten erforderlich. Je nach Beurteilung der Verbesserung der Sehschärfe und der Netzhautanatomie kann das Behandlungsintervall nach den ersten 12 Monaten verlängert werden. Die Entscheidung der europäischen Kommission wird in den nächsten Monaten erwartet.

 

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Brustkrebskongress erfolgreich beendet

Senologen sehen Fortschritte auf hohem Niveau

 

Berlin (27. Juni 2014) – Brustkrebs wird in Deutschland immer frühzeitiger diagnostiziert, die Therapie hat sich in den letzten Jahren weiter verfeinert und die Überlebenschancen liegen im internationalen Vergleich auf einem hohen Niveau. Die von über 2.500 Experten besuchte Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, die im Juni in Berlin stattfand, ist interdisziplinäres Forum etabliert. In über 450 Vorträgen diskutierte man die neuesten Erkenntnisse des Fachgebietes. Großen Raum nahm dabei auch die aktuelle Debatte um das Mammographie-Screening-Programm (MSP) ein, die mit vielen Fakten kenntnisreich geführt wurde. Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) zieht am Ende ihres Jahreskongresses in Berlin eine positive Bilanz für die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Brust und rechnet in den nächsten Jahren mit weiteren Verbesserungen.

 

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Diakonie Deutschland

Breite Allianz von Verbänden wirbt für generalistische Pflegeausbildung

 

Berlin (25. Juni 2014) -   Eine breite Allianz von Verbänden spricht sich für eine generalistische Pflegeausbildung aus, da sie in einer gemeinsamen Ausbildung der bisherigen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege die Zukunft des Berufsfelds sehen. Die Forderung nach Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung wird seit Jahren von der Diakonie Deutschland, dem Deutschen Caritasverband und ihren Fachverbänden DEVAP (Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege), DEKV (Deutscher Evangelischer Krankenhausverband), VKAD (Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland) und KKVD (Katholischer Krankenhausverband Deutschland) sowie dem Deutschen Pflegerat und seinen 16 Mitgliedsverbänden erhoben.

 

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Abb.: Der neue 4er-Blister schützt die Tabletten vor Feuchtigkeit und gewährleistet eine einfache Entnahme des Präparates. Foto: Bayer HealthCare Deutschland (Aspirin®)Aspirinnovation nach über 100 Jahren

Bayer führt neue Generation der Aspirin® Tablette ein

 

    • Innovative MicroAktiv-Technologie
    • Doppelt so schnelle, deutlich spürbare Schmerzlinderung

 

Leverkusen (25. Juni 2014) – Seit der Einführung der ersten Aspirin Tablette um 1900 hat Bayer eine Reihe moderner Darreichungsformen des bewährten Wirkstoffs Acetylsalicylsäure eingeführt. Im Juli 2014 wird Bayer eine weitere Innovation – die neue Aspirin® 500 mg überzogene Tablette – auf den Markt bringen und damit die bisherige Aspirin-Tablette ersetzen. Die neue Generation der Aspirin-Tablette führt zu einer doppelt so schnellen, deutlich spürbaren Schmerzlinderung im Vergleich zur bisherigen Formulierung.1

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Auswirkungen von entstehenden Gasen bei chirurgischen Eingriffen und Schutzmaßnahmen

Rauchgase – Unterschätzte Gefahr im OP?!

 

Berlin (24. Juni 2014) - Bei Operationen können bei chirurgischen Verfahren, bei denen durch Hitzeeinwirkung oder durch Ultraschall beispielsweise Gewebe getrennt wird, gefährliche Rauche entstehen. Diese so genannten chirurgischen Rauchgase enthalten gas- und dampfförmige sowie partikuläre Schadstoffe und können für Operateur und Krankenschwester gesundheitsgefährdend sein.

 

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Polymedikation im Alter: Eine Herausforderung für den Urologen

Wenn der Pillencocktail zur Gefahr wird

Hamburg (24. Juni 2014) - Niedrige Geburtenziffern und eine steigende Lebenserwartung führen in Deutschland zu einer stetig alternden Bevölkerung. 2012 war bereits jeder Fünfte 65 Jahre oder älter. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch auch die Multimorbidität, also das zeitgleiche Auftreten mehrerer chronischer und/oder akuter Erkrankungen. 62 Prozent der Deutschen in der Altersgruppe ab 65 Jahren sind von Multimorbidität betroffen.

 

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Viele Faktoren spielen eine Rolle

Alkohol und Aggression

 

Köln (24. Juni 2014) - Wenn Alkohol aggressiv macht: was sind die Gründe dafür? Berliner Wissenschaftler haben in einer Übersichtsarbeit den aktuellen Forschungsstand zusammengefasst und festgestellt, dass soziale und neurobiologische Einflussfaktoren bei alkoholbezogener Gewalt oft Hand in Hand gehen. Der BZgA-Newsletter "Alkoholspiegel", der heute erscheint, informiert unter anderem über dieses Thema.

 

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DBfK

Gutachten Sachverständigenrat weist Weg für Reformbedarf in der Pflege und bei den Pflegeberufen

 

Berlin (23. Juni 2014) - In seinem neuen Gutachten „Bedarfsgerechte Versorgung – Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche“ hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen u.a. 14 Empfehlungen für die Sicherstellung einer bedarfsgerechten gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung vorgestellt. „Der Sachverständigenrat weist erneut den Weg hin zu einer nachhaltigen Reform der Versorgung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit“, sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK. Insbesondere im Kapitel zur Pflege gibt es eine Reihe von konkreten Hinweisen zur Verbesserung. Es belegt erneut, dass die Ressource, die in der Berufsgruppe Pflege steckt, bisher nicht ausreichend genutzt wurde.

 

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Robert Koch-Institut (RKI): Neue Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit. Das Robert Koch-Institut hat umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ veröffentlicht. Die Ergebnisse der von 2009 bis 2012 durchgeführten Studie (KiGGS Welle 1) und die Trends seit dem ersten Survey 2003 bis 2006 sind in der Ausgabe Juli 2014 des Bundesgesundheitsblatts in 14 Beiträgen erschienen. Ein Hintergrundpapier bündelt die Kernaussagen zur Gesundheit der 0- bis 17-Jährigen.Robert Koch-Institut (RKI)

Neue Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit

 

Berlin (23. Juni 2014) - Das Robert Koch-Institut hat umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ veröffentlicht. Die Ergebnisse der von 2009 bis 2012 durchgeführten Studie (KiGGS Welle 1) und die Trends seit dem ersten Survey 2003 bis 2006 sind in der Ausgabe Juli 2014 des Bundesgesundheitsblatts in 14 Beiträgen erschienen. Ein Hintergrundpapier bündelt die Kernaussagen zur Gesundheit der 0- bis 17-Jährigen.

 

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Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen übergibt Gutachten

„Bedarfsgerechte Versorgung - Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche“

 

Berlin (23. Juni 2014) - Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat heute Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sein diesjähriges Gutachten mit dem Titel „Bedarfsgerechte Versorgung - Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche“ übergeben. Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Der Sachverständigenrat hat in seinem aktuellen Gutachten die künftige Versorgung im ländlichen Raum in den Mittelpunkt gestellt. Dieses Thema hat auch für die Koalition eine sehr hohe Bedeutung. Wir wollen die Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung gerade in strukturschwachen Regionen weiter verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir in Kürze gesetzliche Maßnahmen auf den Weg bringen. Das Gutachten gibt hierzu wertvolle Impulse und bietet eine gute Diskussionsgrundlage für kurzfristige, aber auch langfristige Maßnahmen.“

 

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Datenerfassung ab 2015

Qualitätssicherung für Kunstherzen: Indikatoren stehen bereit

 

Göttingen (20. Juni 2014) - Kunstherzen und Herzunterstützungssysteme werden ab dem Erfassungsjahr 2015 in die gesetzliche Qualitätssicherung eingehen. Der Gemeinsame Bundesausschuss nahm einen entsprechenden Bericht des  AQUA-Instituts am 19. Juni 2014 ab, in dem vor allem die Qualitätsindikatoren und die weitere Umsetzung beschrieben werden.

 

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Daten zur Behandlungsqualität in Krankenhäusern

G-BA treibt Follow-up-Verfahren voran

 

Berlin (19. Juni 2014) – Ab dem Erfassungsjahr 2015 werden in drei Leistungsbereichen der externen stationären Qualitätssicherung regelhaft Follow-up-Erhebungen durchgeführt. Diese und andere Empfehlungen der Bundesfachgruppen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute in Berlin beschlossen.

 

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)

DMP: Anforderungen an eine kontinuierliche Evaluation sowie an Qualitätsberichte festgelegt

 

Berlin (19. Juni 2014) – Disease-Management-Programme werden künftig kontinuierlich evaluiert. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss am Donnerstag in Berlin indikationsübergreifende Anforderungen, nach denen die Versorgung in Behandlungsprogrammen für spezifische chronische Erkrankungen (Disease-Management-Programme, DMP) zukünftig evaluiert werden soll. Darüber hinaus bestimmte er die Vorgaben an die jährlichen Berichte der Krankenkassen über Qualitätssicherungsmaßnahmen in zugelassenen DMP.

 

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Qualitätsbericht der Krankenhäuser

Qualitätsindikatoren für das Berichtsjahr 2013 stehen fest

 

Berlin (19. Juni 2014) – Für den jährlich zu veröffentlichenden Qualitätsbericht der Krankenhäuser liegen aktualisierte Qualitätsindikatoren vor. Mit einem entsprechenden Beschluss legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin für das Berichtsjahr 2013 fest, dass 295 der insgesamt 434 Qualitätsindikatoren der externen stationären Qualitätssicherung darzustellen sind. Im Vergleich zum Qualitätsbericht 2012 kommen 37 Indikatoren hinzu, 32 fallen weg.

 

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Sektorenübergreifende Qualitätssicherung

G-BA forciert Routinedaten-Nutzung

 

Berlin (19. Juni 2014) – Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat das AQUA-Institut (Institution nach § 137a SGB V) vorbereitende Leistungen zur Nutzung der Sozialdaten bei den Krankenkassen im Rahmen des Qualitätssicherungsverfahrens (QS-Verfahren) Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie (PCI) abgeschlossen. Weiterhin wurde das AQUA-Institut vom G-BA am Donnerstag in Berlin mit der Entwicklung von weiteren Qualitätssicherungsverfahren beauftragt, bei denen ebenfalls Auswertungen auf Basis der Sozialdaten erfolgen werden. Konkret geht es um die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen sowie um die Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen. Auch die zum Entlassungsmanagement an der Schnittstelle stationär-ambulant geplante Qualitätssicherung, zu der vom G-BA zudem eine Konzeptskizze beauftragt wurde, soll die in den Sozialdaten vorhandenen Informationen nutzen.

 

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Entyvio® (Vedolizumab)

Erste darmselektive Therapie bei mittelschweren bis schweren Formen von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

 

Berlin (18. Juni 2014) – Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind durch die Symptome dieser chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) in ihrer Lebensqualität meist stark eingeschränkt. Insbesondere bei schwereren Verläufen können Biologika helfen, doch nicht alle CED-Patienten sprechen gleichermaßen darauf an. Auf einer Launch-Pressekonferenz von Takeda wurde jetzt der biotechnologisch hergestellte Wirkstoff Vedolizumab mit neuem Wirkmechanismus vorgestellt. Ab Juli steht Entyvio® (Vedolizumab) als erstes darmselektives Biologikum zur medikamentösen Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschweren bis schweren Formen von CU und MC zur Verfügung, die auf konventionelle Therapien oder TNF-α-Antagonisten unzureichend oder nicht mehr ansprechen oder Unverträglichkeiten gegen diese aufweisen.

 

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Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert IQWiG-Bericht

Kombination Dapagliflozin plus Metformin hat einen klaren Zusatznutzen

 

Berlin (18. Juni 2014) – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat in einer Stellungnahme an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) den Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Bewertung der Fixdosiskombination von Dapagliflozin mit Metformin als nicht akzeptabel zurückgewiesen. Das IQWiG war zum Ergebnis gekommen, dass für diese Tablettenkombination kein therapeutischer Zusatznutzen belegt sei. „Es ist aber wissenschaftlich unbestritten, dass bei einer Dapagliflozin-Therapie weniger schwere Unterzuckerungen auftreten als etwa bei Sulfonylharnstoffen“, erklärt Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der DDG. „Hinzu kommt, dass bei einer Fixdosiskombination nur noch eine einzige Tablette eingenommen werden muss, was die Therapietreue erhöht.“ Erneut habe das IQWiG eine kritikwürdige Bewertung aufgrund praxisferner, formaler Kriterien abgegeben, so Siegel.

 

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Abb.: v. l. n. r. Prof. Ziegler, Prof. Steinhagen-Thiessen, Prof. Frieling, Prof. Wedel. Photo: ShireEine der häufigsten Beschwerden

Chronische Obstipation als Folge neurodegenerativer Erkrankungen

 

Berlin (18. Juni 2014) - Die chronische Obstipation ist eine der häufigsten Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung. Nicht selten wird sie durch neurodegenerative Erkrankungen verursacht. Auf einer Pressekonferenz der Firma Shire in Berlin wurden unter dem Vorsitz von Prof. Thomas Frieling verschiedene Ursachen diskutiert. So kann nicht zuletzt der Diabetes mellitus über eine Schädigung des autonomen Nervensystems die Darmpassage beeinträchtigen. Ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist die zunehmende Alterung der Gesellschaft. Auch das Altern ist – ohne zusätzliche Krankheiten – mit degenerativen Veränderungen an Nerven und Organen verbunden. Kommen noch Bewegungsmangel und verringerte Flüssigkeitszufuhr hinzu, so wird der verlangsamte Darmtransit unausweichlich. Therapeutisch ist – neben der Therapie einer eventuellen Grunderkrankung – ein leitliniengerechter Stufenplan einzuhalten. Dieser sieht, bleiben Basismaßnahmen einschließlich der Verwendung verschiedener Laxativa erfolglos, bei Frauen auch den Einsatz des Prokinetikums Prucaloprid (Resolor®) vor.

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DGG stellt Standards vor: Spezialstationen für akut erkrankte Demenzkranke

 

München (17. Juni 2014) - An einer besseren Versorgung von Demenzpatienten, die wegen Schenkelhalsbrüchen, Herzinfarkten, einer Infektion oder anderer Erkrankungen in ein Krankenhaus müssen, arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Dazu hat sie zusammen mit 22 Kliniken in Deutschland Standards erstellt, die Spezialstationen für Patienten mit kognitiven Einschränkungen erfüllen sollten.

 

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Neue Leitlinie

Gezielter und intelligenter Antibiotikaeinsatz kann Bakterien-Resistenzen mindern

 

Düsseldorf (16. Juni 2014) - Täglich infizieren sich Menschen mit teilweise resistenten und gleichzeitig lebensgefährlichen Keimen im Krankenhaus. Der Anteil der Bakterien, die gegen Breitspektrum-Antibiotika unempfindlich sind, habe in den letzten fünf Jahren deutlich zugenommen, warnen Infektiologen. Eine neue Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften soll die Verbreitung resistenter Keime jetzt aufhalten. Sie gibt Empfehlungen, die in anderen Ländern, wie den USA, den Niederlanden oder Schweden längst Standard sind. Über neue Ursachen der zunehmenden Resistenzen diskutieren Infektiologen und Virologen auf der Kongress-Pressekonferenz anlässlich des KIT 2014 am 26.6.14.

 

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Diabetes mellitus Typ 2

Zusatznutzen von Canagliflozin ist nicht belegt

 

  • Hersteller-Dossier liefert für kein Anwendungsgebiet geeignete Daten

 

Köln (16. Juni 2014) - Canagliflozin (Handelsname Invokana) ist seit November 2013 als Monotherapie und in verschiedenen Kombinationstherapien für Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff alleine (Monotherapie) oder in Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Wirkstoffen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller für keines der möglichen Anwendungsgebiete geeignete Daten vorgelegt hat.

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Wo liegen die Probleme? Effektives Phosphatmanagement bei chronischer Niereninsuffizienz. Internationaler Wissens- und Erfahrungsaustausch über die optimale Versorgung chronisch nierenkranker Patienten war das Ziel einer innovativen Veranstaltung in Frankfurt. Unter der lokalen Moderation von Herrn Prof. Brunkhorst waren die Teilnehmer live verbunden, sowohl mit einer wissenschaftlichen Konferenz in London, als auch mit zahlreichen anderen Kollegen in aller Welt, die ebenfalls live die Vorträge verfolgten und über sie diskutierten. Thema war das effektive Phospatmanagement bei chronischer Niereninsuffizienz. Dabei wurden die Schwierigkeiten bei der Phosphatkontrolle ebenso diskutiert wie die Sicht des Patienten und es wurde klar: Einfache Therapieregime mit kalziumfreien Phosphatbindern wie Lanthankarbonat können dazu beitragen, die Adhärenz des Betroffenen zu erhöhen und gleichzeitig seine Lebenserwartung zu verbessern. v.l.n.r Prof. Floege, Dr Hutchison, Dr Jarvis, Dr Rile. Photo: ShireWo liegen die Probleme?

Effektives Phosphatmanagement bei chronischer Niereninsuffizienz

 

Frankfurt am Main (14. Juni 2014) - Internationaler Wissens- und Erfahrungsaustausch über die optimale Versorgung chronisch nierenkranker Patienten war das Ziel einer innovativen Veranstaltung in Frankfurt. Unter der lokalen Moderation von Herrn Prof. Brunkhorst waren die Teilnehmer live verbunden, sowohl mit einer wissenschaftlichen Konferenz in London, als auch mit zahlreichen anderen Kollegen in aller Welt, die ebenfalls live die Vorträge verfolgten und über sie diskutierten. Thema war das effektive Phospatmanagement bei chronischer Niereninsuffizienz. Dabei wurden die Schwierigkeiten bei der Phosphatkontrolle ebenso diskutiert wie die Sicht des Patienten und es wurde klar: Einfache Therapieregime mit kalziumfreien Phosphatbindern wie Lanthankarbonat können dazu beitragen, die Adhärenz des Betroffenen zu erhöhen und gleichzeitig seine Lebenserwartung zu verbessern.

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