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22 | 11 | 2014
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Ebola: Madrider Krankenschwester mit Ebolavirus infiziert - Ausbruch des Marburg-Fiebers in Uganda. Mit dem Ebolavirus hat sich offenbar eine im Madrider Hospital Carlos III arbeitende Krankenschwester infiziert. Sie gehörte zu einem der Behandlungsteams, das für die Pflege von zwei Ebolapatienten zuständig war.Photo: WikipediaEbola

Madrider Pflegehelferin mit Ebolavirus infiziert

Ausbruch des Marburg-Fiebers in Uganda

 

Madrid, Spanien (6. Oktober 2014) – Mit dem Ebolavirus hat sich offenbar eine im Madrider Hospital Carlos III arbeitende Pflegehelferin infiziert. Sie gehörte zu einem der Behandlungsteams, das für die Pflege von zwei Ebolapatienten zuständig war. Damit hat sich erstmals ein Mensch innerhalb Europas mit dem Virus infiziert. Die 44-Jährige pflegte in dem Krankenhaus einen spanischen Geistlichen, der sich in Sierra Leone mit dem Virus infiziert hatte.

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Lymphdrüsenkrebs ALCL

Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und Krebsentstehung untersucht

 

Wien, Österreich (6. Oktober 2014) - Eine internationale Studiengruppe hat unter Beteiligung des Wiener Pathologen Lukas Kenner den Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und der Entstehung von Lymphomen, die im Narbengewebe um das Transplantat wachsen, untersucht. Die Forschenden gehen davon aus, dass Brustimplantate eine neue Unterart des seltenen, aber bösartigen Lymphdrüsenkrebses ALCL auslösen können. Zu diesem Ergebnis kamen die Autoren nach Analyse zahlreicher weltweit verfügbarer Studien und Daten. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Mutation Research veröffentlicht.

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DGPPN

Lebenskrise oder Krankheit – wo verläuft die Grenze?

 

Berlin (6. Oktober 2014) - Wo und wann beginnt Krankheit? Und was sind Lebensprobleme ohne Krankheitswert? Angesichts der drastisch zunehmenden Krankheitstage und Frühverrentungen aufgrund psychischer Erkrankungen muss sich die Solidargemeinschaft heute fragen, welche Voraussetzungen sie an die Erstattung therapeutischer Leistungen knüpfen will. Auf ihrem Hauptstadtsymposium in Berlin plädiert die DGPPN dafür, nicht jedes seelische oder soziale Leid zur psychischen Krankheit zu erklären und Krankheitsdiagnosen auf medizinisch relevantes Leiden zu beschränken.

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Rahmenempfehlung „Fachweiterbildung Notfallpflege“ von DGF erstellt

 

Berlin (2. Oktober 2014) - Die DGF hat seit 2012 eine eigene Fachgruppe „Notfallpflege“ eingerichtet. Diese Fachgruppe hat nun erste Ergebnisse erzielt und ,,den Begriff Notfallpflege genauer definiert sowie eine Rahmenempfehlung zur Ausgestaltung von Curricula einer Fachweiterbildung Notfallpflege“ erstellt, so Lothar Ullrich, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste.

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Ähnliches Spektrum an Begleiterkrankungen wie bei Alkoholabhängigen

Internetabhängigkeit auf dem Vormarsch:
Betroffene leiden oft unter weiteren Erkrankungen

 

Bochum (2. Oktober 2014) - Internetabhängige leiden oft unter Begleiterkrankungen, vor allem unter depressiven Störungen, Angsterkrankungen und ADHS. Bochumer Mediziner erhoben das sogenannte Komorbiditätsprofil von 25 Internetabhängigen. Jeder Patient wies mindestens eine Begleiterkrankung auf. Mit seinen Kollegen untersuchte Bert te Wildt zum Vergleich auch 25 Alkoholabhängige. Das Komorbiditätsprofil sah ganz ähnlich aus. Allerdings litt nur jeder zweite dieser Patienten an einer weiteren Erkrankung. „Die Ergebnisse verdeutlichen die große Bedeutung der Komorbidität für die Internetabhängigkeit“, sagt te Wildt. Er betont auch: „Das ist natürlich keine Einbahnstraße, die Erkrankungen bedingen sich gegenseitig.“ In einer weiteren Studie fand er jedoch Hinweise, dass die Internetsucht bei einem Teil der Betroffenen auf ähnlich gelagerte Persönlichkeitsstrukturen zurückzuführen sein könnte.

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DGU 2014 / Aktualisierung der S3-Leitlinie PCa

mCRPC: Zytiga® in der Erstlinie empfohlen

 

Düsseldorf (2. Oktober 2014) - Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) wurde die aktuelle Version der S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms (PCa) vorgestellt. Zu den empfohlenen Erstlinienoptionen bei nicht oder mild symptomatischen Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) gehört auch Abirateronacetat (Zytiga®). Nach der kürzlich präsentierten finalen Analyse der Zulassungsstudie COU-AA-302 kann der Androgenbiosynthese-Hemmer gegenüber Placebo das Überleben bei dieser Indikation signifikant verlängern.

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Abb.: Mithilfe des FDM-Verfahrens können individuelle Prothesen und Orthesen kostengünstig gedruckt werden. Quelle: Fraunhofer IPA

Orthopädie

Kostengünstige Prothesenherstellung durch FDM-Druck

 

Stuttgart (1. Oktober 2014) - Der 3D-Druck kommt in zahlreichen Branchen zum Einsatz. Da die Technologien individuelle Produktanforderungen berücksichtigen, werden sie vor allem bei der Herstellung einzelner Bauteile und Prototypen verwendet. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kosten in den letzten Jahren stark gesenkt wurden. Von beiden Faktoren profitiert auch die Medizin- und Orthopädietechnik. Hier ermöglicht die generative Fertigung passgenaue Prothesen und Orthesen zu niedrigen Preisen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung arbeitet daran, günstige Druckmethoden für die Herstellung von Prothesen zu entwickeln.

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Photo: World Hepatitis AllianceHepatitis-C-Report

Bessere Aufklärung gefordert

 

Neuss (1. Oktober 2014) - Chronische Infektionen mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) verursachen weltweit rund 350.000 Todesfälle pro Jahr. Größte Herausforderung im Kampf gegen die Krankheit ist die nach wie vor hohe Dunkelziffer. Zwar könnten mittlerweile dank innovativer Therapien ein Großteil der betroffenen Patienten geheilt werden, doch viele wissen gar nicht, dass sie infiziert sind. Darauf macht der Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli unter dem Motto „Think again“ aufmerksam. Patientenorganisationen setzen sich grenzüberschreitend für eine bessere Aufklärung ein und appellieren an alle Beteiligten der Versorgung, eng zusammen zu arbeiten. Ein aktuell vom britischen Marktforschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) veröffentlichter und vom forschenden Pharmaunternehmen Janssen geförderter Bericht verdeutlicht allerdings, dass trotz erfolgter Regierungszusagen viele Länder nur langsam mit nationalen Aktionsplänen auf die Ausbreitung von Hepatitis C reagieren.

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European Health Forum

Experten fordern gesundheitspolitische Maßnahmen gegen Hörverlust

 

Bad Hofgastein, Österreich (1. Oktober 2014) - Hörbeeinträchtigungen werden mittlerweile sogar mit Demenz in Zusammenhang gebracht und betreffen Millionen älterer Menschen in Europa, betonten Experten auf dem European Health Forum Gastein. Eine neue Studie zeigt erstmals, dass Hörhilfen den kognitiven Abbau verlangsamen können. Hörverlust, ein Problem dass allein in Frankreich 10 Millionen ältere Menschen betrifft, „kann verhindert, diagnostiziert und kompensiert werden“, betonte Dr. Pierre Anhoury, Vorstand der französischen Organisation ‚Agir Pour l'Audition’ (Handeln für das Hören), auf dem European Health Forum Gastein (EHFG). Er plädierte für neue ökonomische Lösungen, um die Versorgung älterer Menschen mit Hörgeräten sicherzustellen, und stellte einen 10-Punkte-Plan vor, mit dem das Problem angegangen werden soll: „Es ist höchste Zeit, dass auf EU-Ebene reagiert wird.“

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Deutsche Schmerzgesellschaft und AWMF veröffentlichen Aktualisierung der S3-Leitlinie LONTS

 

Berlin (30. September 2014) - Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) hat die unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft aktualisierte S3-Leitlinie LONTS zur Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen veröffentlicht, darauf weist die Deutsche Schmerzgesellschaft heute hin. Die Leitlinie wurde in den letzten Monaten unter Beteiligung von über 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften (u. a. Vertreter aller Gebiete mit Bezug zu erwachsenen Patienten der Muster-Weiterbildungsordnung für Ärzte zuzüglich psychologischer Fachgesellschaften) sowie unter Mitwirkung von Patientenvertretern überarbeitet.

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Deutsche Gesellschaft für Geriatrie fordert bessere Versorgung akut erkrankter Demenzpatienten

„Das Krankenhaus ist für Demenzkranke der denkbar schlechteste Aufenthaltsort“

 

Köln (30. September 2014) - Akut erkrankte Demenzpatienten sind eine Herausforderung für Ärzte und Pflegekräfte. Bereits im Jahr 2020 wird voraussichtlich jeder fünfte Patient, der mit einem Herzinfarkt, Knochenbrüchen nach Stürzen oder einer akuten Infektion in ein Krankenhaus kommt, auch unter einer Demenz leiden. „Die Versorgung dieser Patienten bedeutet für die Kliniken eine besondere Herausforderung. Urologische, internistische, chirurgische und andere Stationen sind mit der Behandlung und Pflege dieser Patienten häufig überfordert“, berichtet der Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Priv.-Doz. Dr. Werner Hofmann. „Ärzte und Personal müssen für diese Aufgabe besser vorbereitet werden!“

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Gutachten des Sachverständigenrates wird diskutiert

"Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen sicherstellen"

 

Berlin (30. September 2014) - In einer gemeinsamen Veranstaltung des Bundesministeriums für Gesundheit und des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen wird heute das Gutachten 2014 des Sachverständigenrates präsentiert und der Fachöffentlichkeit zur Diskussion gestellt. In seinem Gutachten stellt der Sachverständigenrat Konzepte vor, wie die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen auch künftig sichergestellt werden kann. Weitere Themen sind die bedarfsgerechte Versorgung mit Arzneimitteln, mit Medizinprodukten und mit medizinischen Rehabilitationsleistungen.

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Paradigmenwechsel

Die Persönlichkeit ändert sich im hohen Alter stärker als bisher angenommen

 

Berlin (29. September 2014) - Im hohen Alter verändert sich nach den Erkenntnissen einer deutsch-amerikanischen Untersuchung die Persönlichkeit der Menschen noch einmal ähnlich stark wie im jungen Erwachsenenalter. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie auf Basis der Langzeitstudien „Sozio-oekonomisches Panel“ (SOEP) und „Household Income and Labour Dynamics in Australia“ Survey (HILDA Survey). „Unsere Studie widerlegt die unter Psychologen vorherrschende Ansicht, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens immer stärker stabilisiert“, sagt die Psychologin Jule Specht von der Freien Universität Berlin, eine der Autorinnen und Autoren.

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Bund-Länder-AG zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege kommt zusammen

Hilfsmaßnahmen besser verzahnen

 

Berlin (29. September 2014) - Wie verschiedene Angebote der Altenpflege und der Pflegeversicherung enger miteinander verzahnt werden können und wie die Planungs- und Steuerungskompetenz der Kommunen in der Pflege gestärkt werden kann, wird in der Bund-Länder Arbeitsgruppe zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege diskutiert. Zur konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe sind heute im Bundesministerium für Gesundheit Ministerinnen und Minister der Bundes- und Landesebene sowie die Präsidenten der Kommunalen Spitzenverbände zusammengekommen.

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112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie: Aktuelle und zukünftige Anwendungsfelder von Hyaluronidase. Verbesserte Diffusion, beschleunigter Wirkeintritt und ein vergrößerter schmerzunempfindlicher Bereich: Operierende Augenärzte machen sich die Eigenschaften des Enzyms Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) in Kombination mit einem Lokalanästhetikum bereits seit Jahrzehnten zunutze.1 Bewährt hat sich das Adjuvans bisher vor allem bei Katarakt- und Strabismusoperationen sowie bei anderen klassischen ophthalmo-chirurgischen Eingriffen. Im Rahmen des 112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft blicken Experten über den Tellerrand und stellen ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Hyaluronidase im Bereich der Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie vor. Photo: Riemser Pharma112. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie:
Aktuelle und zukünftige Anwendungsfelder von Hyaluronidase

 

Leipzig (26. September 2014) – Verbesserte Diffusion, beschleunigter Wirkeintritt und ein vergrößerter schmerzunempfindlicher Bereich: Operierende Augenärzte machen sich die Eigenschaften des Enzyms Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) in Kombination mit einem Lokalanästhetikum bereits seit Jahrzehnten zunutze.1 Bewährt hat sich das Adjuvans bisher vor allem bei Katarakt- und Strabismusoperationen sowie bei anderen klassischen ophthalmo-chirurgischen Eingriffen. Im Rahmen des 112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft blicken Experten über den Tellerrand und stellen ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Hyaluronidase im Bereich der Lid-, Tumor- und Ophthalmo-Chirurgie vor.

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Abb.: Dr. Georg Pinter, Klagenfurt beim DGG-Jahreskongress in Halle (Saale). Photo: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Halle (Saale)

Mehr als 30 Prozent der Notfallpatienten sind älter als 80 Jahre – Strukturwandel in der Notaufnahme

 

Halle (26. September 2014) - Autounfall, Treppensturz, allergischer Schock – in der Notaufnahme eines Krankenhauses ist rasches, situatives Handeln erforderlich. Doch die Patienten werden immer älter, ihre Beschwerden komplexer – und addieren sich damit zu den täglichen Herausforderungen, denen Ärzte sich stellen müssen. Wie darauf zu reagieren ist, medizinisch und strukturell, erklärte Dr. Georg Pinter, Chefarzt am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Halle (Saale). In seiner Keynote-Lecture „Geriatrische Notfallsversorgung – Strategien und Konzepte“ stellte er aktuelle Zahlen, Lösungsansätze und erfolgreich realisierte Projekte vor.

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Abb. 1: Mithilfe des neuartigen Reanimationseinsatzfahrzeugs sollen die Überlebensraten bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand gesteigert werden können. Photo: Uniklinik RegensburgNeuartiges Reanimationsfahrzeug

Wenn jede Sekunde zählt

 

Regensburg (26. September 2014) - Spezialisten des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) realisieren ein neuartiges Reanimationsfahrzeug. Im Rahmen von Notarzteinsätzen soll damit die Überlebensrate bei plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand verbessert werden können. Jährlich erleiden in Deutschland circa 150.000 Menschen einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Statistisch überleben drei bis acht von 100 Betroffenen. Ursächlich für diese geringen Überlebensraten sind zum einen die Dauer, bis Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen werden, und zum anderen deren Qualität bzw. Kontinuität.

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GKV, PKV und DKG vereinbaren DRG- und PEPP-Katalog

Selbstverwaltung beschließt Krankenhausentgeltkataloge 2015

 

Berlin (26. September 2014) - Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhaus-esellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich für das Jahr 2015 auf den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser geeinigt. Ebenfalls eine Verständigung erzielt wurde über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog). Über die seit 2004 für Krankenhäuser verbindlich geltenden Fallpauschalen wird derzeit ein Finanzierungsvolumen von knapp 70 Milliarden Euro umgesetzt. Der Katalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP) kann seit 2013 von den Krankenhäusern optional zur Abrechnung angewendet werden. Bis 2018 erfolgt dies noch budgetneutral. Ab 2019 beginnt die sogenannte Konvergenzphase mit der Anpassung der bisher unterschiedlichen Vergütungssätze.

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Neue Therapieoption des diabetischen Makulaödems zugelassen

EYLEA® verbessert die Sehschärfe gegenüber einer Lasertherapie signifikant

 

  • Indikation besteht bei Erwachsenen mit Visusbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems.(1)
  • Das diabetische Makulaödem ist die häufigste Erblindungsursache bei Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter.
  • Studien zeigen überlegene Wirksamkeit gegenüber der früheren Standardtherapie.(2)
  • Behandlungsregime ermöglicht gut planbare Therapie.(1)

Leipzig (26. September 2014) - Für Patienten mit einer Sehbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems (DMÖ) steht jetzt mit EYLEA®(Aflibercept) eine neue Erfolg versprechende Therapieoption zur Verfügung. Wie die zulassungsrelevanten Phase-III-Studien VIVID-DME(*) und VISTA-DME(*) mit insgesamt über 860 Patienten zeigten, kann mit Injektionen in den Glaskörper des Auges (intravitreal) die Sehschärfe deutlich verbessert werden.

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Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert Entscheidung des G-BA zu Canagliflozin

Neuer Wirkstoff wird Patienten mit Diabetes mellitus in Deutschland künftig vorenthalten

 

Berlin (26. September 2014) – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), das Diabetesmedikament Canagliflozin nicht von den Krankenkassen erstatten zu lassen, scharf kritisiert. Der G-BA verhindere durch seine Entscheidung die Einführung einer neuen Gruppe von effektiven und sicheren Wirkstoffen, die für die Versorgung von Menschen mit Typ-2-Diabetes benötigt werden, erklärte DDG Präsident Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel. Auf Grund des Beschlusses wird der Vertrieb in Deutschland nun eingestellt.

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Abb.: Prof. Dr. Martin Wehling beim Vortrag. Photo: Media Concept26. Deutscher Geriatriekongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie

Ursachen und Therapie der chronischen Obstipation im Alter

 

Halle (25. September 2014) - Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an einer chronischen Obstipation zu erkranken. In Pflegeheimen leiden bis zu 80 % der Bewohner daran. Auf einem Symposium der Firma Shire wurden von den Professoren Frieling und Wehling Ursachen, Auswirkungen und therapeutische Möglichkeiten diskutiert. Sehr häufig sind Medikamente Auslöser der chronischen Verstopfung, aber auch Erkrankungen Nervensystems oder des Bewegungsapparates können eine Rolle spielen. Therapeutisch sollte bei einer Verlangsamung des Kolontransits nach einem Stufenprogramm vorgegangen werden. Hierbei schließt sich an eine Änderung des Lebensstils und der Ernährung die Gabe von Laxantien an. Frauen, bei denen die üblichen Abführmittel keine Erfolg zeigen, kann Prucaloprid (Resolor®) verordnet werden, hierbei handelt es sich um einen 5-HT4-Rezeptoragonisten, der durch die Stimulation höherer Kontraktionsamplituden direkt auf die gestörte Darmmotilität wirkt.

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Die Pflege braucht endlich flächendeckend Tarifverträge

 

Berlin (25. September 2014) - Zur Debatte über die Bezahlung der Pflegekräfte in Deutschland erklärt der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann: "Es ist gut, dass die Politik endlich eine Debatte über faire Löhne in der Pflege führt. Denn wer als Pflegekraft tagtäglich einen so anspruchsvollen Job ausübt, muss auch angemessen verdienen. Für mich ist klar: Mindestlöhne können nur eine Übergangslösung sein. Wir brauchen endlich in der Fläche faire Löhne, die von Arbeitgebern und Gewerkschaften in Tarifverträgen ausgehandelt werden. Es passt einfach nicht zusammen, wenn auf der einen Seite der zunehmende Fachkräftemangel beklagt wird, wenn wir auf der anderen Seite noch nicht einmal überall Tarifverträge haben.

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EASD-Kongress: Vernetzte Systeme für das Personalisierte Diabetes Management. Im Rahmen des EASD-Kongresses in Wien diskutierten Experten über neue, digitale Lösungen zur Verbesserung der Diabetes-Versorgung und zur Optimierung des Diabetes Managements. Mobile Gesundheitslösungen (mHealth) wie beispielsweise das Accu-Chek® Connect System tragen zu dieser Entwicklung bei: Auf Basis der innovativen Technik können persönliche Diabetesdaten von Arzt und Patient virtuell eingesehen und bewertet werden. Die dadurch entstehende Transparenz ermöglicht schnelle Absprachen zwischen allen Beteiligten sowie eine lückenlose Übersicht. Photo: Roche DiagnosticsEASD-Kongress

Vernetzte Systeme für das Personalisierte Diabetes Management

 

Wien, Österreich (24. September 2014) - Im Rahmen des EASD-Kongresses in Wien diskutierten Experten über neue, digitale Lösungen zur Verbesserung der Diabetes-Versorgung und zur Optimierung des Diabetes Managements. Mobile Gesundheitslösungen (mHealth) wie beispielsweise das Accu-Chek® Connect System tragen zu dieser Entwicklung bei: Auf Basis der innovativen Technik können persönliche Diabetesdaten von Arzt und Patient virtuell eingesehen und bewertet werden. Die dadurch entstehende Transparenz ermöglicht schnelle Absprachen zwischen allen Beteiligten sowie eine lückenlose Übersicht.

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PainCare

10 Jahre Erfahrung mit Pregabalin:
Meilensteine in der Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzen

 

Frankfurt am Main (24. September 2014) - Das Verständnis des Phänomens Schmerz hat sich in der vergangenen Dekade wesentlich verändert. Das wachsende Wissen ebnete insbesondere im Bereich neuropathischer Schmerzen den Weg für eine zielgerichtete Diagnose und Behandlung. Die Einführung des Kalziumkanal-Modulators Lyrica® (Pregabalin) markierte für die Pharmakotherapie einen wichtigen Meilenstein. Über die Fortschritte und die bestehenden Herausforderungen in der Schmerzbekämpfung sowie den Stellenwert von Lyrica® bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen diskutierten Experten im Rahmen eines Pressegesprächs.1

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Besonderer Versorgungsbedarf bestimmter zahnmedizinischer Risikogruppen

Mehr zahnmedizinische Prävention für Kinder, ältere und pflegebedürftige Menschen

 

Berlin (24. September 2014) – Anlässlich des morgigen Tages der Zahngesundheit haben Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) den besonderen Versorgungsbedarf bestimmter zahnmedizinischer Risikogruppen in der Bevölkerung hervorgehoben. Mit Verweis auf entsprechende Versorgungskonzepte sprechen sich beide Organisationen für eine konsequente Ausweitung zahnmedizinisch-präventiver Betreuung für Kinder, Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung aus.

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Konsequenz aus dem G-BA-Beschluss vom 4. September gezogen

Janssen stellt den Vertrieb für Invokana® (Canagliflozin) in Deutschland ein

 

Neuss (23. September 2014) - Das forschende Pharmaunternehmen Janssen stellt ab sofort den Vertrieb für das Medikament Invokana (Canagliflozin) in Deutschland ein. Folglich wird Janssen nicht in Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband eintreten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seinem Beschluss vom 4. September diesen Jahres Invokana mit „kein Zusatznutzen“ bewertet. Das Medikament ist ein Vertreter der neuen Substanzklasse der SGLT-2-Inhibitoren zur Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus.

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Abb. oben: Elektronenmikroskopische Aufnahme von Influenza-Viren. Photo: Gudrun Holland/RKIInfluenza in Deutschland 2014

Schutzmöglichkeiten gegen Grippe nutzen

 

Berlin (23. September 2014) - Die Grippewelle in der Saison 2013/2014 begann spät und endete früh. Die Zahl der zusätzlichen Arztbesuche während der Influenzawelle 2013/2014 wird auf 780.000 geschätzt. Das sind Daten aus dem neuen Bericht zur Influenzasaison 2013/2014. Mit 780.000 ist die Zahl der Influenza-bedingten Arztbesuche historisch gering und beträgt nur ein Zehntel des Wertes der außergewöhnlich starken Saison 2012/2013. Diese Stärkeschwankungen im Zwei-Jahres-Rhythmus wurden auch schon häufig in der Vergangenheit beobachtet und mahnen zur Vorsicht für die kommende Saison. „Um das individuelle Erkrankungsrisiko zu senken, sollten alle Schutzmöglichkeiten gegen Grippe genutzt werden“, betont Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI).

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