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24 | 04 | 2018
KrankenPflege-Journal - aktuell
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Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) 2017

Gezieltes Management der Atemfunktion bei Duchenne-Muskeldystrophie:
Der Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis entgegenwirken

München, (10. Oktober 2017) – Während die Diagnose der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) durch molekulargenetische Untersuchungsmöglichkeiten heutzutage keine Herausforderung mehr darstellt, besteht aktuell häufig eine Hürde bei der praktischen Umsetzung von frühzeitigen Atemfunktions-Untersuchungen. In der Praxis bleibt die Einschränkung der Atemmuskulatur oftmals unbemerkt und wird erst mit Vorliegen von akuten Ereignissen – wie etwa eine Sekretverlegung der Atemwege oder Aspirationspneumonien – erkannt. Dabei stellt die Früherkennung der progredient abnehmenden Atemfunktion eine elementare Voraussetzung für eine optimale Versorgung der Patienten mit DMD dar. Dazu sollten alle Potentiale verfügbarer medikamentöser und physiotherapeutischer Behandlung gänzlich ausgenutzt werden. Möglicherweise kann die Versorgung der Patienten mit DMD in Zukunft auch durch neue Therapieansätze verbessert werden. Ein interdisziplinärer Austausch komplettiert die ganzheitliche Behandlung. Zu diesem Fazit kamen Prof. Maggie C. Walter (München), Dr. Abdel Hakim Bayarassou (Bonn) und Prof. Andreas Hahn (Gießen) im Rahmen eines Symposiums der Santhera (Germany) GmbH anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Santhera hat sich der Erforschung und Entwicklung einer neuen Therapie zur Behandlung des Atemfunktionsverlusts bei DMD verschrieben: Idebenon adressiert erstmals die Behandlung des zunehmenden Atemfunktionsverlusts bei Patienten mit DMD und ist zur Zulassung eingereicht.

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Nasale Glukokortikoide (nGKS) bei allergischer Rhinitis (AR)

Verordnungsunsicherheit und Erstattungschaos konterkarieren Behandlungserfolg – was Ärzte und Patienten noch erwarten können

Wiesbaden (6. Oktober 2017) – Dass einige wichtige nGKS bei AR nicht mehr grundsätzlich zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden dürfen, konterkariert die leitliniengerechte AR-Therapie. Zudem wird der Bagatellisierung und Unterbehandlung von AR weiter Vorschub geleistet, trotz bereits bekannter gesundheitlicher und sozioökonomischer Folgen.1,2 „Es herrscht vielfach Unklarheit, wann welche nGKS-Präparate zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnungsfähig sind“, erläuterte Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden und Präsident des AeDA* anlässlich einer Pressekonferenz der MEDA Pharma** im Rahmen des Deutschen Allergiekongresses, Wiesbaden. „Es liegt nahe, dass die Neuregelung Patienten demotiviert, wegen einer AR zum Arzt zu gehen – obgleich nur dieser ein adäquates AR-Management gewährleistet“, so Dr. med. Holger Wrede, HNO- und Allergiezentrum Herford. Sabine Jossé von MeinAllergiePortal www.mein-allergie-portal.com erklärte, die Selbstbehandlung der AR könne riskant werden, wenn die Patienten Erkrankungsverschlechterungen und Komplikationen wie beispielsweise Asthma gegebenenfalls nicht rechtzeitig erkennen und behandeln lassen. Die Experten brachten Klarheit in den derzeitigen Verordnungsdschungel: Es sei wichtig zu wissen, so Klimek, dass nach wie vor nGKS zur Verfügung stünden, die auf „rotem Rezept“ verschrieben werden könnten. So bietet z. B. das Kombinations-nasenspray Dymista® gesetzlich krankenversicherten AR-Patienten unter definierten Voraussetzungen die Option einer verordnungs- und erstattungsfähigen AR-Therapie.3 Dies könnte den Experten zufolge Patienten motivieren, ihre Behandlung vermehrt in die Hand des Allergologen zu legen und die so wichtige Symptomkontrolle in den Griff zu bekommen.

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115. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Diabetisches Makulaödem (DMÖ): Regelmäßiges Screening, frühzeitige und kontinuierliche IVOM-Therapie und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind wichtig

 

  • Interdisziplinäre Kommunikation und die Realisierung regelmäßiger Untersuchungen beim Augenarzt kann Patientenadhärenz und Therapie verbessern.
  • Behandlungsrealität zeigt Untertherapie beim Diabetischen Makulaödem.
  • Umfassende Services von Bayer unterstützen Ärzte im Praxisalltag.

Leverkusen (6. Oktober 2017) – Für eine erfolgreiche Therapie des Diabetischen Makulaödems (DMÖ) spielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Fachrichtungen eine herausragende Rolle, lautet das Fazit einer Pressekonferenz während des 115. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin. Bereits bei der Erstdiagnose des Diabetes sollte der Hausarzt, Internist oder Diabetologe an die regelmäßige Überweisung zum Ophthalmologen denken, so Professor Dr. med. Rüdiger Landgraf, Diabetologe, München.1 Nur dann kann ein behandlungsbedürftiges diabetisches Makulaödem (DMÖ) rechtzeitg erkannt und eine zielgerichtete Therapie eingeleitet werden. Ist eine Behandlung mit intravitrealer operativer Medikamenteneingabe (IVOM) durch VEGFInhibitoren wie Aflibercept (Eylea®) indiziert, kommt es darauf an, dass diese kontinuierlich und konsequent durchgeführt wird. Genauso wichtig sei ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis, um die Adhärenz und damit das Therapieergebnis beim DMÖ positiv zu beeinflussen, so Diabetologe Professor Landgraf und Ophthalmologe, Professor Dr. med. Michael Ulbig, Augenklinik des Klinikums rechts der Isar der TU-München.1

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Pankreaskarzinom

1 Jahr ONIVYDE: Wie hat sich die Therapie für Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom verändert?

  • Aktuelle Daten zu Langzeitüberleben, Verträglichkeit und Vortherapie zeigen, dass sich ONIVYDE in Kombination mit 5-FU und LV als einzige zugelassene Therapieoption nach Gemcitabin-Versagen bewährt hat.

Berlin (6. Oktober 2017) - ONIVYDE (pegyliertes liposomales Irinotecan, nal-IRI) in Kombination mit 5-Fluorouracil (5-FU) und Leucovorin (LV) ist das bisher einzige zugelassene Medikament für die Behandlung von Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des Pankreas, deren Erkrankung unter einer Gemcitabin-basierten Therapie fortgeschritten ist (post-Gemcitabin).1 Seit fast einem Jahr ist das Produkt in Deutschland verfügbar – Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Fazit der Experten: „Die praktischen Erfahrungen bestätigen die Studien-Daten: ONIVYDE ist im Therapiealltag angekommen.“

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Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) 2017

Die Bedeutung von Ponatinib (Iclusig®*) in der Therapie der Philadelphia-Chromosom-positiven akuten lymphatischen Leukämie (Ph+ ALL)

Martinsried (6. Oktober 2017) – Für Patienten mit Ph+ ALL gilt die Behandlung mit einem Tyrosinkinaseinhibitor (TKI), kombiniert mit einer Chemotherapie, als Standard in der Erstlinientherapie. Doch Rezidive sind weiterhin ein großes Problem in der Therapie der Ph+ ALL, oftmals vermittelt durch Resistenzen, hier insbesondere durch die T315I-Mutation der BCR-ABL-Kinase. Ponatinib, ein TKI der dritten Generation, kann BCR-ABL besonders effektiv hemmen und ist als einziger derzeit zugelassener TKI auch gegen die T315I-Mutation wirksam. Im Rahmen der DGHO-Jahrestagung in Stuttgart erläuterte Dr. med. Fabian Lang, Universitätsklinikum Frankfurt, die Bedeutung von Ponatinib als eine wichtige Therapieoption, die derzeit Erwachsenen mit Ph+ ALL in späteren Therapielinien zur Verfügung steht.

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Erster PD-L1-Inhibitor beim fortgeschrittenen NSCLC und Urothelkarzinom

Zulassung für Tecentriq: Die nächste Generation der Krebsimmuntherapie

Frankfurt am Main (4. Oktober 2017) - Seit Ende September 2017 ist der PD-L1-Inhibitor Tecentriq® (Atezolizumab) in der Europäischen Union (EU) zur Therapie von Patienten mit vorbehandeltem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) sowie zur Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom (mUC) zugelassen.1 Der erste PD-L1-Inhibitor in beiden Indikationen bietet den betroffenen Patienten eine hohe Wirksamkeit – und dies bei guter Verträglichkeit und unabhängig vom PD-L1-Status.2,3,4,5 Anlässlich der Zulassung von Tecentriq erläuterten Experten aus Praxis und Forschung im Rahmen einer Veranstaltung der Roche Pharma AG die aktuellen Studiendaten und den Stellenwert der Zulassung für die Patienten.

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Sanofi und Regeneron

Zulassung von Dupilumab zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis in der Europäischen Union

  • Erstes zielgerichtetes Biologikum in der Europäischen Union, das die Zulassung zur Anwendung bei atopischer Dermatitis erhält

Paris, Frankreich und Tarrytown, New York (2. Oktober 2017) – Sanofi und Regeneron Pharmaceuticals, Inc. haben am 28. September 2017 bekanntgegeben, dass die Europäische Kommission die Zulassung für Dupilumab (Dupixent®) zur Anwendung bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis erteilt hat, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen.

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DGHO-Jahrestagung 2017

Neue Daten zum Einsatz von Lenvatinib als Erstlinientherapie* bei Patienten mit nicht-resezierbarem Leberzellkarzinom (unresectable hepatocellular carcinoma, uHCC)

Frankfurt/Main (2. Oktober 2017) – Große Aufmerksamkeit fand bei der diesjährigen DGHOJahrestagung in Stuttgart eine Präsentation der Daten zur internationalen, multizentrischen, offenen Phase-III-Studie REFLECT (n=954), in der Lenvatinib bei Patienten mit nichtresezierbarem Leberzellkarzinom als erste Systemtherapie im Hinblick auf das Gesamtüberleben (overall survival, OS) als primären Endpunkt dem aktuellen Versorgungsstandard Sorafenib nicht unterlegen war, wie Prof. Arndt Vogel (Hannover) auf einer Presseveranstaltung berichtete. Bei den sekundären Endpunkten progressionsfreies Überleben (progression-free survival, PFS), Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung (time to progression, TTP) und objektive Ansprechrate (objective response rate, ORR) zeigte Lenvatinib darüber hinaus signifikante Verbesserungen gegenüber Sorafenib [1]. Die gezeigten Vorteile hinsichtlich der Wirksamkeit mit Lenvatinib gegenüber Sorafenib gingen nicht mit einer Verschlechterung der Lebensqualität einher [2].

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Mundipharma

Neueinführung von Cysel® (Natriumselenit-Pentahydrat) zur Behebung eines nachgewiesenen Selenmangels bei Tumorpatienten

Limburg (30. September 2017) - Mundipharma Deutschland GmbH & Co KG gibt bekannt, dass es am 1. Oktober sein onkologisches Supportivportfolio um das anorganische Selenpräprat Cysel® (Natriumselenit-Pentahydrat) erweitert. Cysel® ist angezeigt zur Behandlung eines klinisch nachgewiesenen Selenmangels, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann.1,2 Cysel® gleicht Selenmangel effektiv aus,1 steigert die Selenoprotein-Aktivität unter oxidativem Stress3,4,5 und unterstützt das Nebenwirkungsmanagement bei Chemo- und Strahlentherapie.5

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Onkologische Supportivtherapie

Komplementäre Therapieverfahren können onkologische Spitzenmedizin bereichern

Stuttgart (30. September 2017) - Bis zu 70% der Patienten mit Krebserkrankungen nutzen regelmäßig Naturheilverfahren, wovon allerdings nur ein Bruchteil - durchschnittlich 9% - ärztlich verordnet ist. Letzteres hält PD Dr. Claudia Löffler vom Onkologischen Zentrum der Universitätsklinik Würzburg für fragwürdig. „Es muss zur Aufgabe der „Schulmedizin“ werden, das Bedürfnis unserer Patienten nach entsprechenden Informationen zu erkennen und die Patienten kompetent zu beraten“, unterstrich Löffler bei der Einführungspressekonferenz für das Selenpräparat Cysel® (Natriumselenit) im Rahmen der DGHO-Jahrestagung in Stuttgart. Auch PD Dr. Michael Klein, Recklinghausen sprach sich bei der Tagung dafür aus, seriöse Verfahren der Komplementärmedizin wie etwa die Misteltherapie sinnvoll in schulmedizinische Konzepte zu integrieren, insbesondere, um Nebenwirkungen der tumoraktiven Therapie zu vermindern.

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Amgen: Der Patient im Mittelpunkt

Innovationen und Optionen für eine zeitgemäße Gesundheitsversorgung

München / Stuttgart (29. September 2017) – Innovative Arzneimittel zum Wohle des Patienten bereit zu stellen – das ist für Amgen ein zentrales Anliegen. Als Pionier in der Biotechnologie erforscht und entwickelt das Unternehmen seit mehr als 35 Jahren innovative Therapieansätze, die das Leben und Überleben von zahlreichen Patienten nachhaltig verbessert haben. Für die Zukunft ist Amgen gut gerüstet, wie Dr. Achim Rieth, Medical Development Director Therapeutic Area Hematology/Oncology bei Amgen, im Rahmen eines Pressegesprächs deutlich machte. Man werde nicht nur das bestehende innovative Portfolio ausbauen, sondern sich auch weiterhin mit der Erforschung und Entwicklung neuer (immun)-onkologischer Ansätze befassen, um die bei vielen Erkrankungen nach wie vor bestehenden Herausforderungen zu adressieren. Zudem engagiert sich Amgen bei der Entwicklung von Biosimilars, für die ein hoher medizinischer Bedarf besteht, um noch mehr Patienten Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

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Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

Verbesserungen auf hohem therapeutischem Niveau sind möglich

Stuttgart (29. September 2017) - Zielgerichtete Therapien bieten Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom heute die Chance auf ein signifikant verlängertes Überleben sowie ‒ im frühen Krankheitsstadium ‒ sogar auf Heilung. Doch trotz des hohen therapeutischen Niveaus gibt es weiterhin einen Bedarf an Therapieoptimierungen. Erste Resultate der Studie APHINITY zeigen nun, dass die zusätzliche adjuvante Behandlung mit Perjeta®▼ (Pertuzumab) das Rezidivrisiko gegenüber der alleinigen Therapie mit Herceptin® (Trastuzumab) plus Chemotherapie signifikant um 19 % reduziert.1 Derzeit kann das Perjeta-Regime beim frühen Mammakarzinom bereits als neoadjuvante Therapie eingesetzt werden.2 Zudem ist die doppelte Antikörper-Blockade in Kombination mit Docetaxel mit einem Überlebensvorteil von + 15,7 Monaten etablierter First-Line-Standard im metastasierten Setting.3 Therapie der Wahl für die Second-Line ist Kadcyla®▼ (Trastuzumab Emtansin) mit einem signifikanten Überlebensvorteil von + 5,8 Monaten gegenüber Capecitabin/Lapatinib.4 Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) in Stuttgart erörterten Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, und Prof. Dr. Rudolf Weide, Koblenz, die Bedeutung der aktuellen Studiendaten und berichteten von ihren Erfahrungen aus der klinischen Praxis.

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Abirateronacetat

Wirksamkeit und Verträglichkeit in der Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen mCRPC

Neuss (26. September 2017 ) - Die Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen, metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) erfolgt heute vor allem mit Abirateronacetat (Zytiga®) der Janssen-Cilag GmbH oder Enzalutamid. Auf einer Pressekonferenz von Janssen anlässlich des 69. DGU-Kongresses in Dresden standen aktuelle Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit der beiden Wirkstoffe und Erfahrungen aus dem Alltag im Mittelpunkt.

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Innovative Studie untersucht Unterschiede zwischen Patienten mit früh und spät einsetzender Demenz am Lebensende

Welche Palliativversorgung brauchen Menschen mit Demenz?

München (22. September 2017) - Welche Versorgung benötigen Patienten, die an Demenz leiden, am Lebensende? Eine neue Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München untersucht die Palliativversorgung von Menschen mit verschiedenen Formen von Demenz in Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen, die schon im jüngeren Alter an einer Demenz erkranken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die EPYLOGE-Studie über drei Jahre mit 500.000 Euro.

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Eisai: Epilepsie

Innovative Epilepsietherapie im Spannungsfeld zwischen Studien, Leitlinien und Gesundheitspolitik

Frankfurt am Main (22. September 2017) – Vor fünf Jahren erhielt das Antiepileptikum Fycompa® mit dem Wirkstoff Perampanel die Zulassung der Europäischen Kommission als Zusatztherapie zur Behandlung von fokalen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Epilepsiepatienten ab 12 Jahren. Im Juni 2015 folgte die Zulassungserweiterung für die Zusatztherapie primär generalisierter tonisch-klonischer Anfälle bei Epilepsiepatienten ab 12 Jahren. Mittlerweile wurden geschätzt mehr als 5.000 Epilepsiepatienten in Deutschland mit Perampanel behandelt. Weltweit liegen bereits Erfahrungen mit dem Medikament aus der Behandlung von mehr als 100.000 Patienten vor.

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DGN-Kongress 2017: Die Qual der Wahl – moderne Therapiestrategien bei MS

Copaxone®: Langzeitverträglichkeit und -sicherheit als entscheidende Faktoren für Therapiefindung

Leipzig (22. September 2017) - Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) diskutierten namhafte Experten bei einem Satellitensymposium von Teva moderne Strategien und Wege zur Entscheidungsfindung für eine individuelle Therapie der Multiplen Sklerose (MS). Prof. Dr. Martin S. Weber, Prof. Dr. Uwe Zettl und Dr. Dieter Pöhlau stellten fest: Neue Behandlungsoptionen haben in den vergangenen Jahren den therapeutischen Handlungsspielraum erheblich vergrößert. Der individuelle Verlauf der MS ist jedoch noch immer weitgehend unvorhersehbar. Für den Arzt stelle sich immer wieder die Frage, für welchen Patienten welche Therapie am besten geeignet ist. Zukünftig sei hier ein verbessertes Verständnis der Wirkmechanismen der einzelnen Medikamente notwendig, damit Risiken vermindert, mit den Vorteilen abgewogen und eine verträgliche und zugleich wirksame Behandlung gewährleistet werden kann – auch langfristig. Ergänzend seien Kriterien wie Darreichung und Familienplanung sowie Adhärenz und Lebensqualität für eine Therapiefindung heranzuziehen. Ein Beispiel für eine seit über 15 Jahren etablierte Erstlinientherapie bei schubförmiger MS (RMS) ist der Immunmodulator Glatirameracetat (GA, Copaxone®). Auf die Erfahrungen aus über zwei Millionen Patientenjahren von GA 20 mg baut die neuere und nur dreimal wöchentlich zu spritzende 40 mg-Dosierung auf.1

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DGN Satelliten-Symposium Alexion Pharma Germany

Generalisierte therapierefraktäre Myasthenia gravis: Soliris® jetzt als einzige Komplement-basierte Therapie und neue Behandlungsstrategie zugelassen

 

Leipzig (22. September 2017) – Die Myasthenia gravis ist eine chronische, neuromuskuläre Autoimmunerkrankung, die durch unterschiedlich ausgeprägte, belastungsabhängige Schwäche der quergestreiften Muskulatur mit variablem Verlauf und variabler Prognose gekennzeichnet ist. Eine Untergruppe von rund 10 % bis 15 % der Patienten mit generalisierter Myasthenia gravis sind therapierefraktär und sprechen auch auf erweiterte Therapieansätze nicht an. Dies geht mit einer hohen Morbidität und Mortalität einher.1-3 Therapeutische Standards für diese Patienten gibt es nicht, die meisten Zweitlinienmedikamente sind nicht für die Behandlung der generalisierten therapierefraktären Myasthenia gravis zugelassen. Mit dem gegen den Komplementfaktor C5 gerichteten monoklonalen Antikörper Soliris® (Eculizumab) steht erwachsenen Patienten mit Acetylcholinrezeptor(AChR)-Antikörper-positiver, generalisierter therapierefraktärer Myasthenia gravis nun eine neue, evidenzbasierte Therapieoption zur Verfügung.4 Im Rahmen des DGN-Kongresses berichteten Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Meisel, Berlin, in einem von Alexion unterstützen Satelliten-Symposium über neue Erkenntnisse bei Patienten mit generalisierter therapierefraktärer Myasthenia gravis. 
 

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Multiple Sklerose

Novartis Fingolimod (Gilenya®) zeigt in Registerstudien über fünf Jahre anhaltend hohe Wirksamkeit und Sicherheit

  • Registerstudien PANGAEA 1.0 und PANGAEA 2.0: Gilenya® (Fingolimod) bei mehr als 4.000 Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose hoch wirksam und gut verträglich.1-3
  • PANGAEA 1.0: Patienten profitieren von Umstellung auf Fingolimod – unabhängig von der Vortherapie. Etwa 90 Prozent der Patienten bleiben in jedem Behandlungsjahr ihrer Fingolimod-Therapie treu.1,2
  • Vergleich PANGAEA 1.0 mit PANGAEA 2.0: Patienten sind bei Ein- bzw. Umstellung auf Fingolimod jünger, haben weniger Schübe und niedrigeren Behinderungsgrad.2

Nürnberg/Leipzig (22. September 2017) – Sechs Jahre nach Einführung von Fingolimod als erste orale MS-Therapie liegen nun Daten aus der Praxis vor, die die konsistenten Ergebnisse des umfangreichen klinischen Studienprogramms weiter untermauern. Aktuelle Auswertungen der Registerstudien PANGAEA 1.0, und PANGAEA 2.0 belegen, dass Patienten unabhängig von der Art der Vortherapie von einer Umstellung auf Fingolimod profitieren.1-3 Das Behandlungsziel bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) ist das Erreichen der bestmöglichen Krankheitskontrolle. Das heißt, es treten keine Schübe auf und Patienten müssen keine dauerhaften motorischen oder kognitiven Beeinträchtigungen hinnehmen. Für die behandelnden Ärzte bedeutet das, dass sie früh und konsequent handeln, sobald der Patient Anzeichen einer Krankheitsaktivität zeigt. Dies gilt für initial hochaktive Patienten genauso wie für Patienten, die bereits eine Basistherapie erhalten.

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Therapiedurchbruch bei Riesenzellarteriitis

RoACTEMRA zur Behandlung von Riesenzellarteriitis zugelassen

Grenzach-Wyhlen/Frankfurt am Main (21. September 2017) - Der IL-6-Rezeptorinhibitor RoACTEMRA® (Tocilizumab) ist jetzt auch zur Therapie der Riesenzellarteriitis (RZA) in der EU zugelassen.1 Die Zulassung basiert auf Ergebnissen der Phase-III-Studie GiACTA, der größten klinischen Studie, die bisher bei RZA durchgeführt wurde. Darin erwies sich RoACTEMRA als überlegen wirksam im Vergleich zu Glukokortikoiden (GC), die bislang als einzige Therapieoption bei RZA eingesetzt wurden.2 RoACTEMRA ist das erste und einzige Biologikum, das eine Wirksamkeit bei RZA bewiesen hat. Für Menschen mit RZA bedeutet dies den ersten Therapiefortschritt seit über einem halben Jahrhundert. Durch die Therapie mit RoACTEMRA kann die potenziell sehr nebenwirkungsreiche GC-Gabe verringert oder vermieden und gleichzeitig die Erkrankung effektiver behandelt werden.2 Riesenzellarteriitis ist eine schwerwiegende chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die unbehandelt zu Erblindung führen und die Lebensqualität von Patienten schwer beeinträchtigen kann.

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ESMO 2017:

Amgen und Allergan präsentieren Phase-III-Daten zu Biosimilar ABP 980, einem Biosimilar-Kandidaten für Trastuzumab

  • Äquivalenzstudie zwischen ABP 980 und Trastuzumab bei Patienten mit HER2-positivem frühem Brustkrebs erhöht die Evidenz der Biosimilarität

MÜNCHEN (21. September 2017) – Amgen und Allergan plc gaben Daten aus einer Phase-III-Studie bekannt, die die Wirksamkeit und Sicherheit von ABP 980, einem Biosimilar-Kandidaten für Herceptin® (Trastuzumab), mit dem Referenzprodukt bei Patienten mit HER2-positivem (human epidermal growth factor receptor 2) frühem Brustkrebs verglich. Die Ergebnisse aus der neoadjuvanten Phase der Studie, in der die Wirksamkeit einschließlich der pathologischen Komplettremissionen untersucht worden waren, wurden am 9. September 2017 im Rahmen einer Poster-Diskussion beim diesjährigen Kongress der ESMO (European Society for Medical Oncology) präsentiert. Die Daten waren sowohl durch lokale Pathologie-Gutachter in den teilnehmenden Zentren als auch durch ein zentrales, unabhängiges Pathologie-Gutachterteam bewertet worden. Die Daten zeigen die Biosimilariät zwischen ABP 980 und Herceptin ® und ergänzen die Evidenzlage, die derzeit durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und die U.S. Food and Drug Administration (FDA) überprüft wird.

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DGN-Kongress 2017

Multiple Sklerose:

Ocrelizumab bremst Krankheitsprogression zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung

Leipzig (21. September 2017) - Post-hoc-Analysen des ORCHESTRA-Studienprogrammes zu Ocrelizumab zeigen: Sowohl bei schubförmiger Multipler Sklerose (relapsing MS, RMS*) als auch bei primär progredienter MS (PPMS) reduzierte der Anti-CD20-Antikörper signifikant das Risiko einer bestätigten Behinderungsprogression (confirmed disability progression, CDP) auf die für RMS bzw. PPMS relevanten Meilensteine eines Expanded Disability Status Scale (EDSS) 4 bzw. EDSS 7 (Rollstuhlpflicht).1,2 In der RMS-Therapie gilt es, den Übertritt von der schubförmigen in die progrediente Phase der Erkrankung zu verhindern und einen EDSS-Wert von 3 nicht zu überschreiten.3 Auch in der Therapie der PPMS sollte das Ziel sein, die Krankheitsprogression so lange wie möglich hinauszuzögern, um den Patienten ein selbstbestimmtes Leben außerhalb des Rollstuhls (EDSS < 7) zu ermöglichen.3, 4, 5 Vor diesem Hintergrund stellten Experten beim Symposium der Roche Pharma AG auf dem diesjährigen 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) neue Erkenntnisse zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden der MS-Verlaufsformen, der Rolle der B-Zellen in der MS-Pathophysiologie sowie Möglichkeiten einer frühzeitigeren Diagnose der Krankheit vor.

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Abb.: In Münster nehmen die Teams der ersten zertifizierten Palliativstationen aus Bonn, Erlangen, Freiburg und Wiesbaden die Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin entgegen. Photo: Münster View - Heiner WitteQualitativ hochwertige Palliativversorgung sollte auch für den Außenstehenden erkennbar sein

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin zertifiziert Palliativstationen

Berlin (20. September 2017) - Die ersten Palliativstationen aus Bonn, Bremen, Erlangen, Freiburg und Wiesbaden haben ein umfassendes Zertifizierungsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) durchlaufen, das in Kooperation mit der Zertifizierungsstelle ClarCert durchgeführt wird. Fünf Pilotkliniken konnten beim DGP-Mitgliedertag in Münster ihre Zertifikate in Empfang nehmen. „Schwerkranke Patienten und ihre Angehörigen sollten auf den ersten Blick erkennen können, wo sie auf jeden Fall kompetente Behandlung und Begleitung erwarten dürfen.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der DGP. Dafür braucht es klare Qualitätskriterien, die das Zertifizierungsverfahren bietet und überprüft.

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Vereinfachte Behandlung und beschleunigte Heilungsdauer von ulzerativen Wunden: UrgoStart Plus verkürzt die Heilungsdauer von Therapiebeginn bis zur Abheilung. Die Behandlung chronischer, ulzerierender Wunden ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die i.d.R. durch lange Abheilungszeiten mit auftretenden Komplikationen gekennzeichnet ist. Die neue Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus setzt hier einen Kontrapunkt. Die Wirksamkeit der UrgoStart-Therapie mit der sogenannten TLC-NOSFWundheilungsmatrix ®, die zu einer signifikanten Beschleunigung der Wundheilung führt, wurde bereits durch mehrere klinische Studien belegt1,2. Mit der neuen Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus steht nun eine Therapie zur Verfügung, welche die klinisch nachgewiesene Effizienz der TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® mit der ebenfalls klinisch nachgewiesenen Effizienz von polyabsorbierenden Polyacrylatfasern kombiniert. Dies ermöglicht die Behandlung mit UrgoStart Plus in allen Heilungsphasen, wodurch die Komplexität in der Wundbehandlung reduziert wird. Damit ist UrgoStart Plus nicht nur von Therapiebeginn bis zur Abheilung einsetzbar, sondern kann auch die Heilungsdauer um durchschnittlich 100 Tage verkürzen. In einer klinischen Studie3 führte der Einsatz von UrgoStart Plus nachweislich sowohl zu einer raschen Reduktion der fibrinösen Beläge als auch zu einer Verkleinerung der Wundoberfläche. Photo und Copyright: URGOVereinfachte Behandlung und beschleunigte Heilungsdauer von ulzerativen Wunden

UrgoStart Plus verkürzt die Heilungsdauer von Therapiebeginn bis zur Abheilung

Stuttgart (20. September 2017) – Die Behandlung chronischer, ulzerierender Wunden ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die i.d.R. durch lange Abheilungszeiten mit auftretenden Komplikationen gekennzeichnet ist. Die neue Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus setzt hier einen Kontrapunkt. Die Wirksamkeit der UrgoStart-Therapie mit der sogenannten TLC-NOSFWundheilungsmatrix ®, die zu einer signifikanten Beschleunigung der Wundheilung führt, wurde bereits durch mehrere klinische Studien belegt1,2. Mit der neuen Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus steht nun eine Therapie zur Verfügung, welche die klinisch nachgewiesene Effizienz der TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® mit der ebenfalls klinisch nachgewiesenen Effizienz von polyabsorbierenden Polyacrylatfasern kombiniert. Dies ermöglicht die Behandlung mit UrgoStart Plus in allen Heilungsphasen, wodurch die Komplexität in der Wundbehandlung reduziert wird. Damit ist UrgoStart Plus nicht nur von Therapiebeginn bis zur Abheilung einsetzbar, sondern kann auch die Heilungsdauer um durchschnittlich 100 Tage verkürzen. In einer klinischen Studie3 führte der Einsatz von UrgoStart Plus nachweislich sowohl zu einer raschen Reduktion der fibrinösen Beläge als auch zu einer Verkleinerung der Wundoberfläche.

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Kopfschmerz

Schwere Migräne – Novartis informiert über Krankheitslast und Bedeutung wirksamer und sicherer Prophylaxe

  • Hohe Krankheitslast bei chronischer und hochfrequenter Migräne. Kompletter Funktionsverlust als größte Belastung. Hohe gesamtwirtschaftliche Kosten.
  • Zugelassene Migräne-Medikamente adressieren meist Symptome nach Ausbruch einer Attacke. Bislang sind keine spezifisch zur Migräne-Prophylaxe entwickelten Therapien verfügbar.
  • Großes Potenzial der innovativen Substanzen zur Hemmung des CGRP-Moleküls bzw. dessen Rezeptors. CGRP spielt wichtige Rolle bei Übertragung des Migräneschmerzes.

Leipzig (19. September 2017) – Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit mehr als 10 % der Bevölkerung an Migräne leiden.1-3 Damit ist Migräne nicht nur eine der häufigsten chronischen Erkrankungen, sondern zählt auch zu den Krankheiten, die die Betroffenen am meisten beeinträchtigen. Dennoch wird Migräne nach wie vor unterschätzt. Die derzeit verfügbaren Medikamente lindern meist lediglich die Symptome, nachdem die Migräneattacke bereits begonnen hat. Insbesondere schwer betroffene Patienten mit hochfrequenter episodischer oder chronischer Migräne benötigen jedoch dringend spezifische und wirksame Medikamente zur Prophylaxe der Attacken.

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DGfN 2017

ADPKD-Therapie mit Tolvaptan: einfache Identifizierung geeigneter Patienten möglich

Mannheim (16. September 2017) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist die vierthäufigste Ursache für terminales Nierenversagen.1 Bis vor Kurzem konnten nur Symptome und Begleiterkrankungen dieser stark lebensbeeinträchtigenden, chronischen und fortschreitenden Erbkrankheit der Nieren behandelt werden. Mit Tolvaptan (JINARC®) steht seit August 2015 erstmals in Europa eine Therapiemöglichkeit der ADPKD zur Verfügung. Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist kann die Krankheitsprogression verlangsamen und ein Nieren-versagen hinauszögern.2,3 Über die seither gewonnenen Erfahrungen mit der Tolvaptan-Therapie und die Möglichkeiten einer einfachen, praktikablen Identifizierung der für Tolvaptan geeigneten Patienten berichteten Experten auf einem Symposium von Otsuka Pharma GmbH anlässlich der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). JINARC® ist indiziert bei erwachsenen Patienten mit ADPKD im Niereninsuffizienzstadium (CKD) 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für rasche Krankheitsprogression.2

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Hyperkaliämie – das Damoklesschwert bei kardio-renalen Patienten: Risiken und therapeutische Herausforderungen 

  • Die Behandlung kardio-renaler Patienten erfordert effektive Medikamente, um die Krankheits-Progression aufzuhalten und die Prognose zu verbessern; allerdings führen diese Therapeutika häufig zu einer Hyperkaliämie, die ihrerseits mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergeht.1-4
  • Es besteht ein großer, ungedeckter Bedarf an verträglichen neuen Behandlungsstrategien für Patienten mit Hyperkaliämie.1,5
  • Der kaliumbindende Wirkstoff Patiromer bietet eine neuartige potenzielle Therapieoption für eine effektive Kontrolle der Kaliumspiegel. 5,6

Mannheim (16. September 2017)Patienten mit Herz- und Niereninsuffizienz haben ein erhöhtes Risiko für potenziell lebensbedrohliche Hyperkaliämien. Dieses wird weiter verschärft, wenn sie leitliniengemäß eine Therapie mit Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) erhalten. Die Hyperkaliämie erhöht das Risiko für Notfalleinweisungen, Hospitalisierungen und Tod.1 Deshalb werden RAASi häufig in der Dosis reduziert oder abgesetzt; damit wird in Kauf genommen, dass deren kardio- und nephroprotektive Wirkung verloren geht – mit ebenfalls potenziell lebensbedrohlichen Folgen.4 Auf einem von Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma veranstalteten Symposium im Rahmen der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) diskutierten international anerkannte Experten mögliche Strategien im Umgang mit diesem Dilemma aus nephrologischer und kardiologischer Sicht. Bislang verfügbare Optionen zum mittel- bis langfristigen Kaliummanagement sind in ihrem Einsatz limitiert – nicht zuletzt aufgrund teils schwerwiegender Nebenwirkungen.1,5 Einen Ausweg können die Kaliumbinder Patiromer und ZS-9 als potenzielle neue Therapieoptionen bieten.5-7

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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP):

Hospiz- und Palliativversorgung für hochaltrige Menschen muss ausgeweitet und vernetzt werden

Berlin (15. September 2017) - Die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland muss ausgeweitet und vernetzt werden, insbesondere für hochaltrige Menschen. Um die qualitativen Anforderungen an die Versorgung Schwerstkranker konstruktiv, kritisch und vielfältig zu diskutieren, finden am 15. & 16. September in Münster die 2. Mitgliedertage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) statt. Sie stehen unter dem Motto „Die DGP im Dialog“.

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Interview mit Prof. Dr. med. Christoph Sarrazin, Chefarzt Medizinische Klinik II am St. Josefs-Hospital und Leiter des Leberzentrums Wiesbaden anlässlich der 72. Jahrestagung der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V.) 2017

Wandel in der Hepatitis-C-Therapie: Neue Therapieregime, neue Chancen

Wiesbaden (15. September 2017) - „Patienten ändern sich – wir uns auch.“ lautet das Motto der diesjährigen Jahrestagung der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V.). Zu dieser Aussage diskutierten drei der führenden Experten - Prof. Sarrazin (Wiesbaden), Prof. Petersen (Hamburg) und Prof. Cornberg (Hannover) - aktuelle Veränderungen und Chancen der Hepatitis-C-Therapie im Rahmen des AbbVie-Symposiums „Hepatitis C: Therapien, Patienten, Perspektiven“ am Mittag des dritten Kongresstages (Freitag, 15. September).

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Eisen(III)-Maltol bewährt sich in der Praxis

Ein Jahr Erfahrung mit Feraccru®: Therapie der Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Dresden (15. September 2017) – Die Behandlung der Eisenmangelanämie bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist eine besondere Herausforderung: Entzündungen der Darmmukosa können zu Problemen in der Absorption des Eisens und der Verträglichkeit von oralen zweiwertigen Präparaten führen.1 Seit Juli 2016 ist orales Eisen(III)-Maltol (Feraccru®) in Deutschland verfügbar, das speziell zur Behandlung der Eisenmangelanämie bei erwachsenen Patienten mit CED entwickelt wurde.2 Ausschlaggebend für die Zulassung waren die Ergebnisse des Studienprogramms AEGIS, die nach einem Jahr Praxiserfahrung bestätigt wurden.3,4 Zu ihren praktischen Erfahrungen in der Anwendung der dreiwertigen oralen Therapieoption bei CED tauschten sich Experten im Rahmen der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in Dresden aus:5 Eisen(III)-Maltol ist eine schnell und anhaltend wirksame sowie gut verträgliche Therapieoption, die eine einfach einzunehmende Alternative vor der invasiven intravenösen Eisengabe darstellt.

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Viszeralmedizin 2017

Vedolizumab: Langzeitwirksamkeit und -sicherheit in der Therapie von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn bei Erwachsenen

Dresden (14. September 2017) – Die Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankun-gen Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) stellen Arzt und Patient häufig vor Herausforderungen. Um eine anhaltende Remission und eine Mukosaheilung zu erreichen, ist eine effektive und generell gut verträgliche Therapie sinnvoll, die frühzeitig und als Langzeitanwendung eingesetzt werden kann. Über die zur Verfügung stehenden Behandlungs-möglichkeiten berichteten gastroenterologische Experten auf einem von Takeda unterstützten Symposium im Rahmen der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Option in der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist der Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Vedolizumab blockiert spezifisch das zelluläre Adhäsionsmolekül α4β7- Integrin, das bevorzugt auf in die Darmwand eindringenden Lymphozyten exprimiert wird, und wirkt damit darmselektiv.1 Seit 2014 ist Vedolizumab in Europa zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.1 Neue Studienergebnisse und Real-World-Daten bestätigen die Langzeitwirksamkeit und -sicherheit von Vedolizumab.2-4

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Hepatitis C

Weitere Behandlungslücke geschlossen – hohe Heilungschancen nun auch für schwer therapierbare, DAA-vorbehandelte Patienten

Dresden (14. September 2017)* – Dank neuer direkt antiviral wirksamer Medikamente (Direct-acting Antivirals, DAA) haben heute die meisten Menschen mit Hepatitis C sehr gute Heilungschancen und die Elimination dieser häufig chronischen Leberinfektion rückt in greifbare Nähe. Besonders Hausärzte können durch gezieltes Screening von Personen mit erhöhtem Risiko1 entscheidend dazu beitragen. Zur pangenotypischen Therapie steht neben dem bewährten auf Sofosbuvir-basierten Single-Tablet-Regime (STR) Epclusa® mit Vosevi® seit kurzem nun auch eine wirksame und gut verträgliche Therapieoption für DAA-vorbehandelte Patienten zur Verfügung.2,3

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DGRh-Kongress 2017: Erweiterte Zulassung und neue Studiendaten für RoACTEMRA

RoACTEMRA sorgt für Therapiefortschritt bei Riesenzellarteriitis und verhindert Folgeerkrankungen der rheumatoiden Arthritis

Stuttgart (8. September 2017) - Der Einsatz von RoACTEMRA® (Tocilizumab) bei Riesenzellarteriitis (RZA) ist beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) ein dominierendes Thema. Der IL-6-Rezeptorinhibitor ist das erste und einzige Biologikum, dessen Effektivität bei RZA nachgewiesen werden konnte: In der Phase-III-Studie GiACTA1 waren die Remissionsraten unter RoACTEMRA etwa viermal höher als unter Glukokortikoiden (GC), die bislang als einzige Therapieoption bei RZA galten.

Neue Daten zu RoACTEMRA bei rheumatoider Arthritis (RA) verdeutlichen zudem, dass ein frühzeitiger Einsatz des IL-6-Rezeptorinhibitors RA-Patienten langfristig vor den beeinträchtigenden Krankheitsfolgen bewahren kann. So zeigte die nicht-interventionelle Studie ARATA zum einen, dass RoACTEMRA als erstes Biologikum direkt nach Versagen synthetischer DMARDs eine schnelle und anhaltende Remission erzielt2 – und zum anderen, dass RoACTEMRA auch Folgeerkrankungen wie z.B. depressive Symptome von RAPatienten verringert.3

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Hexal

Erelzi® und Rixathon®: zwei Biosimilars als neue Therapieoptionen für rheumatologische Patienten

Stuttgart (8. September 2017) – Seit Juni dieses Jahres erweitern zwei neue Biosimilars die Therapiemöglichkeiten in der Rheumatologie: Erelzi® und Rixathon® des Biosimilar-Pioniers Sandoz erhielten die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA). Das Etanercept-Biosimilar Erelzi®, ein Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)-Inhibitor, wurde für alle Indikationen des Referenzpräparates wie u. a. rheumatoide Arthritis (RA) und axiale Spondylo-arthritis zugelassen.1 Zeigt die TNFα-Blockade bei RA keine Wirkung, kommen häufig CD20-Antikörper zum Einsatz. Hier bietet sich nun das Rituximab-Biosimilar Rixathon® als weitere Therapieoption bei RA an.2 Rixathon® ist zudem auch in der Onkologie bei Non-Hodgkin-Lymphom und chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) zugelassen.2 Über die Entwicklung und strenge Zulassung von Biosimilars sowie über die Äquivalenz der beiden neuen Bio-similars zum jeweiligen Referenzpräparat berichteten Experten auf einem Lunch-Symposium von Hexal anlässlich des 45. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Intensiv wurden auch die Chancen diskutiert, die die neuen Biosimilars als gleich-wertige Alternative zum jeweiligen Referenzpräparat bieten, um eine nachhaltige und wirtschaftliche Versorgung rheumatologischer Patienten sicherzustellen.

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DGRh 2017

AbbVie-Initiative „RheuMotion“ bringt Bewegung in die Rheumatherapie

  • Regelmäßige, an die körperlichen Voraussetzungen angepasste Bewegung kann anti-entzündlich wirken und damit nachweislich positiven Einfluss auf den Verlauf rheumatischer Erkrankungen nehmen
  • Körperliches Training ist neben Medikation eine wichtige Säule der anti-rheumatischen Therapie
  • Psychologische Faktoren, die Patienten an regelmäßiger Bewegung hindern, müssen berücksichtigt werden
  • AbbVie hat mit „RheuMotion” eine Initiative ins Leben gerufen, die sich diesen Aspekten widmet

Stuttgart (8. September 2017) – DMARDs, TNF-Blocker, JAK-Inhibitoren – und jetzt auch noch ein DMART? Unbedingt! Denn ohne Bewegung, oder auch „Disease Modifying Anti Rheumatic Training“, kurz DMART, ist jede antirheumatische Therapie unvollständig. Bewegung bei rheumatischen Erkrankungen nimmt nachweislich einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf, waren sich die Experten unter dem Vorsitz von Professor Dr. Andreas Krause, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin und Chefarzt der Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie am Immanuel Krankenhaus Berlin, beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) einig.1 Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sollten daher in jedem Fall zu regelmäßiger körperlicher Bewegung motiviert werden – auch dann, wenn Schmerzen und Funktionseinschränkungen auf den ersten Blick dagegensprechen. AbbVie hat mit „RheuMotion“ eine Initiative ins Leben gerufen, die Patienten und Ärzte unterstützt, in Bewegung zu kommen – und langfristig zu bleiben.

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Patientenorientierung

Bayer setzt auf stärkere Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen

  • Drei wichtige Faktoren im Fokus: Forschung und Entwicklung; Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern und Patienten; Patientenbedürfnisse verstehen und umsetzen
  • Investitionen in die Gesundheit sind Zukunftsinvestitionen
  • Gesundes Altern - eine große gesellschaftliche Herausforderung

Leverkusen (7. September 2017) - Das übergeordnete Ziel für Patienten, die eine medizinische Behandlung benötigen, heißt Heilung, zumindest aber dauerhafte Linderung der Beschwerden und ein Gewinn an Lebenszeit sowie lebenswerter Lebenszeit. Dazu soll die Pharma-Industrie forschen und die besten Medikamente zur Verfügung stellen, so die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Meinungsumfrage. Das Interesse der Bevölkerung richtet sich dabei besonders auf die Entwicklung neuer Wirkstoffe und Medikamente zur Behandlung chronischer und schwerer Erkrankungen. Gleichzeitig möchte jeder dritte Bundesbürger mehr Beratung bei der Medikamenteneinnahme und sieht dabei Ärzte, Apotheker und Arzneimittelhersteller als wesentliche Informationsquelle. (1)

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Die i.v. Gabe von Eisencarboxymaltose (ferinject®) hat einen wichtigen Stellenwert im Rahmen der leitliniengerechten Behandlung von herzinsuffizienten Patienten mit Eisenmangel – dies wird durch umfangreiche Daten aus Klinik und Forschung gestützt.

Eisenmangel bei Herzinsuffizienz korrigieren:
ESC-Leitlinien erfordern Umsetzung im Praxisalltag


  • Eisenmangel mit oder ohne Anämie ist klinisch bedeutsam; er tritt häufig bei chronischer Herzinsuffizienz (CHI) auf und geht mit einer ungünstigen Prognose einher.(1-6)
  • Die ESC-Leitlinien empfehlen ein diagnostisches Screening auf Eisenmangel bei Patienten mit Herzinsuffizienz und die intravenöse Gabe von Eisencarboxymaltose (ferinject®) bei symptomatischen Patienten.(1)
  • Die Evidenz-basierten klinischen Studiendaten, welche den signifikanten Nutzen der Gabe von Eisencarboxymaltose zeigen,(7-11) werden durch neuere Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zur Eisenregulation in Herzmuskelzellen gestützt.(12)

Hannover (5. September 2017) – Herzinsuffizienz (HI) ist insbesondere in der Altersgruppe der über 65-Jährigen weit verbreitet und in Deutschland der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt,(13) wie Prof. Tibor Kempf (Klinik für Kardiologie und Angiologie an der Medizinische Hochschule Hannover [MHH]) auf der Presseveranstaltung Inside Medicine „Eisenmangel und Herzinsuffizienz – Klinische Betrachtungen und leitliniengerechte Therapie“ berichtete. Sie ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.(14)

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RNA-Interferenz

Ein Paradigmenwechsel in der Therapie von schwerwiegenden Erkrankungen

München (9. August 2017) - Substanzen, die auf neuen Wirkmechanismen basieren, können die Behandlung von Erkrankungen tiefgreifend verändern. Das junge Unternehmen Alnylam® Pharmaceuticals hat es sich zum Ziel gesetzt, insbesondere für komplexe und schwer therapierbare Krankheitsbilder sowie für seltene Erkrankungen, bei denen bis dato keine zufriedenstellenden Therapieoptionen existieren, neue Wirkstoffe zu entwickeln, die das Potenzial besitzen, das Leben der Patienten nachhaltig zu verbessern.

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Die neue Therapie-Generation Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir, G/P) von AbbVie

Don´t look back: Auf dem Weg in ein Leben ohne Hepatitis C

Wiesbaden (18. August 2017) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2030 Hepatitis C weltweit zu besiegen.1 Hintergrund dieser Vision sind die enormen Fortschritte in der Hepatitis-C-Therapie durch die Einführung von DAA-Kombinationstherapien (direct acting antivirals, DAA) seit 2014. Diese können heute bereits viele Patienten von Hepatitis C heilen. Neue innovative DAA-Kombinationstherapien haben nun den Anspruch, die Therapie zu vereinfachen und breiter einsetzbar zu machen.2 Mit diesem Ziel hat AbbVie die neue Therapie-Generation Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) zur Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C entwickelt. Das kürzlich zugelassene Therapieregime steht als pangenotypische 8-Wochen-Therapie zur Behandlung therapienaiver* Hepatitis-C-Patienten ohne Zirrhose für alle Genotypen (GT1-6) zur Verfügung. Diese Patientengruppe macht heutzutage den Großteil der Patienten in Deutschland aus. Die Einnahme erfolgt einmal täglich und ist komplett Ribavirin-frei.3,4 Im Rahmen des Launch-Pressegesprächs zur Markteinführung von Maviret verdeutlichten Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, Hannover und Prof. Dr. Christoph Sarrazin, Wiesbaden, gemeinsam mit Dr. Bettina König, AbbVie Deutschland, wie die neue Hepatitis-C-Therapie von AbbVie bestehende Herausforderungen der Hepatitis-C-Therapie beantwortet und es nun für Ärzte und Patienten heißt: "Don´t look back".

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Frauen sterben kostengünstiger als Männer

Kulturelle Differenzen sorgen für Kostenunterschiede am Lebensende

 

Bern, Schweiz (3. August 2017) - Im letzten Lebensjahr verursachen Männer im Schnitt mehr Gesundheits-kosten als Frauen. Zu sterben ist in der französischen und italienischen Schweiz teurer als in der deutschen Schweiz. Das zeigt eine Analyse von Krankenkassendaten im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Lebensende" (NFP 67).
 

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Abbvie

Maviret® erhält Zulassung zur pangenotypischen 8-Wochen-Therapie der chronischen Hepatitis C

 

  • Mit Maviret (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) steht ab sofort für den Großteil aller Hepatitis-C-Patienten, unabhängig vom Genotyp, eine einmal tägliche 8-Wochen-Therapie zur Verfügung 1,2
  • Das beschleunigte Zulassungsverfahren unterstreicht die Innovationskraft dieser Wirkstoffkombination
  • In den Zulassungsstudien erreichten bis zu 100 % der untersuchten therapienaiven* Patienten ohne Zirrhose der Genotypen 1–6 nach 8-wöchiger Behandlung mit Maviret eine SVR12 (sustained virologic response 12 Wochen nach Therapieende)2,3

 

 

Wiesbaden (31. Juli 2017) – Die Europäische Kommission hat Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) als pangenotypische Therapie zur Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C zugelassen. Maviret kann damit als einmal tägliche, pangenotypische 8-Wochen-Therapie zur Behandlung therapienaiver*, nicht-zirrhotischer Hepatitis-C-Patienten aller Genotypen (GT1–6) ohne Ribavirin eingesetzt werden.2 Diese bilden die größte Behandlungsgruppe unter den HCV-Infizierten.1 Maviret kombiniert zwei neu entwickelte antiviral wirksame Substanzen (direct-acting antiviral agents, DAAs) – den NS3/4A-Protease-Inhibitor Glecaprevir (100 mg) und den NS5A-Inhibitor Pibrentasvir (40 mg) – mit einem gut belegten Sicherheitsprofil.3,4 Die Wirksamkeit ist unabhängig von Viruslast und Baseline-Resistenzen.2 Die Innovationskraft dieser Wirkstoffkombination wird durch die beschleunigte Zulassung – in einem der bislang schnellsten zentralen Zulassungsverfahren in der Europäischen Union (EU) – unterstrichen. Maviret ist ab sofort auf dem deutschen Markt verfügbar.

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Pohl Boskamp

Bewegung und physikalische Therapie bei Atemwegserkrankungen:
Atemtherapiegerät GeloMuc® zur effektiven Mukosekretolyse

Bad Reichenhall (25. Juli 2017) – Bewegungstraining und physikalische Therapie sind wichtige Säulen der pneumologischen Rehabilitation und können bei Patienten mit Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zu mehr Lebensqualität führen, so das Fazit der Experten beim Bad Reichenhaller Kolloquium am 23. Juni 2017 in Bad Reichenhall.* Die nicht-medikamentöse Therapie von Atemwegserkrankungen besteht aus drei Säulen: Patientenschulung, Bewegungs- und Trainingstherapie sowie der physikalischen Therapie mit dem Erlernen von Selbsthilfetechniken. „Bewegung verbessert die Prognose und steigert die Lebensqualität“, betonte Professor Wolfgang Petro, Bad Reichenhall. Neben dem Bewegungstraining sei auch die physikalische Therapie wichtig. Die richtige Hustentechnik hilft unter anderem bei der Bronchialreinigung. Zur Lösung des festsitzenden Bronchialschleims (Mukosekretolyse) kommen auch Atemtherapiegeräte wie beispielsweise GeloMuc® zum Einsatz. GeloMuc® stärkt die Lungenfunktion, öffnet die Atemwege und erweitert die Bronchien.

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Aktuelle Entwicklungen in der Behandlung der Hämophilie A

Individuelle Therapieplanung mit myPKFiT – davon profitieren Arzt und Patient

Berlin/München (17. Juli 2017) - In der Behandlung der Hämophilie A sind bereits große Fortschritte erzielt worden, kommentierten die Experten auf einem von Shire veranstalteten MEDialog* in Dreieich. „In Zukunft wird sich die Therapie aber noch mehr an den individuellen Lebenssituationen und den Bedürfnissen des Patienten orientieren“, so der Hämostaseologe Dr. med. Robert Klamroth, Berlin. Dies ermöglicht ihnen ein Leben in größtmöglicher Unabhängigkeit von der Erkrankung. Als äußerst hilfreich hat sich dabei bereits das Programm myPKFiT erwiesen, das unter Einbeziehung der individuellen Pharmakokinetik eine optimierte Therapieeinstellung für den einzelnen Patienten ermöglicht und dies auch grafisch darstellt. Auf der dazu neu entwickelten myPKFiT-App kann der Patient selbst überall seinen berechneten Faktor VIII-Spiegel einfach ablesen.

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Krankenhäuser können in die Pflicht genommen werden: Keime kennen keine Sonntagsruhe. Photo und Copyright: HYSYSTKrankenhäuser können in die Pflicht genommen werden

Keime kennen keine Sonntagsruhe

Düsseldorf (14. Juli 2017) - Die desinfizierende Reinigung der Patientenzimmer findet in vielen Kliniken offenbar von Montag bis Freitag statt. So werden nach einer Umfrage der Gesellschaft für Krankenhaushygiene am Sonntag 52 Prozent der Patientenzimmer nicht gereinigt, in 38 Prozent findet nur eine Sichtreinigung statt. Auch am Mittwochnachmittag und samstags lässt die Reinigung im patientennahen Umfeld zu wünschen übrig. „Die in der aktuellen Apothekenumschau zitierte Umfrage stammt zwar aus dem Jahr 2013, aber in vielen Kliniken ist das exakt die Situation, die wir vorfinden“, bestätigt Thomas Meyer, Geschäftsführer des Krankenhausberatungsunternehmens HYSYST.

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„Warm glow“

Grosszügige leben glücklicher

Zürich, Schweiz (11.07.2017) - Grosszügigkeit macht Menschen glücklicher. Weniger glücklich sind Menschen, die aus purem Selbstinteresse handeln. Dabei ist es zweitrangig, wie grosszügig man sich verhält. Bereits das feste Versprechen freigiebiger zu sein, löst eine Veränderung im Gehirn aus, die uns glücklicher macht. Dies belegen UZH-Neuroökonomen in einer neuen Studie.

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Bispezifischer Antikörper bei Hämophilie A

Emicizumab reduziert jährliche Blutungsrate signifikant

Berlin (10. Juli 2017) - Auf dem Kongress der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) wurden erste positive Ergebnisse des umfassenden Studienprogramms HAVEN vorgestellt. Der bispezifische Antikörper Emicizumab wird für die prophylaktische Therapie bei Menschen mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII geprüft. In der Phase-III-Studie HAVEN 1 reduzierte die wöchentliche subkutane Applikation von Emicizumab als prophylaktische Therapie bei Jugendlichen und Erwachsenen (mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII) die Blutungsrate signifikant und klinisch relevant, verglichen mit der typischen intravenösen Bedarfstherapie mit Bypass-Medikamenten.1 Positive Ergebnisse zeigte auch eine Interimsanalyse der Phase-III-Studie HAVEN 2, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Emicizumab bei Kindern mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII untersucht.2

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Wegen Stress

Mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte haben körperliche Beschwerden

  • Hohes Stresslevel an normalem Arbeitstag für jede fünfte Krankenschwester
  • Mehr als die Hälfte der Teilnehmer an Asklepios Umfrage leidet unter körperlichen Symptomen
  • Stress kommt von Bürokratie/Dokumentation, Arbeitsverdichtung und zu wenig Zeit pro Patient

Hamburg (6. Juli 2017) - Mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte in Pflegeheimen, im ambulanten Pflegedienst und in Kliniken leidet aufgrund von Stress häufig oder regelmäßig unter körperlichen Beschwerden, ein Drittel unter psychischen Symptomen. Auslöser von Stress sind zu viel Bürokratie und Dokumentation, Arbeitsverdichtung und zu wenig Zeit pro Patient. Am wenigsten belasten Mobbing und Personalmangel. Das ergab eine online-Befragung von 240 Pflegekräften aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten in Deutschland, durchgeführt von DocCheck im Auftrag der Asklepios Kliniken. Während in Kliniken mit 45 Prozent die Arbeitsverdichtung generell am meisten belastet, sind es in Pflegeheimen mit 51 Prozent zu wenig Zeit pro Bewohner und im ambulanten Pflegedienst mit 44 Prozent die Bürokratie und Dokumentation. Das gleiche steht auch für Pflegepersonal privater Kliniken mit 41 Prozent im Vordergrund, damit deutlich stärker als die bekanntermaßen in Deutschland besonders hohe Arbeitsverdichtung (26 Prozent), unter der ihre Kollegen unter öffentlicher (37 Prozent) und konfessioneller (38 Prozent) Trägerschaft am stärksten leiden.

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Sanofi und Regeneron geben Zulassung von Kevzara® (Sarilumab) zur Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei erwachsenen Patienten in der Europäischen Union bekannt

Paris,Frankreich und Tarrytown, New York – (27. Juni 2017) – Sanofi und Regeneron Pharmaceuticals, Inc. gaben heute bekannt, dass die Europäische Kommission (EC) Kevzara® (Sarilumab) zugelassen hat: Kevzara® ist in Kombination mit Methotrexat (MTX) indiziert zur Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende antirheumatische Arzneimittel (DMARDs) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Kevzara® kann als Monotherapie gegeben werden, wenn MTX nicht vertragen wird oder wenn eine Behandlung mit MTX ungeeignet ist.1

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Parsabiv® (Etelcalcetid) bei Dialysepatienten

sHPT-Therapie 2.0

München (23. Juni 2017) – Der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT) ist eine ernst zu nehmende Stoffwechselstörung, die bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit häufig progredient verläuft und mit erheblichen klinischen Folgen wie Gefäß- und Knochenerkrankungen verbunden ist.1 An die Therapie des sHPT werden hohe Anforderungen gestellt, da es nicht nur gilt, die pathologisch erhöhte Parathormonkonzentration (PTH) im Serum abzusenken, sondern auch, die risikoassoziierten Begleitparameter Serumcalcium und Serumphosphat in Balance zu halten. Calcimimetika, die bei dialysepflichtigen Patienten eingesetzt werden, können diesen Therapieanforderungen gerecht werden.

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Molekulare Brustkrebstypisierung

Studie bestätigt Vorteile des in-vitro-diagnostischen Test-Kits MAMMATYPER® gegenüber Immunhistochemie (ICH)

Mainz (16. Juni 2016) - BioNTech Diagnostics GmbH, eine Tochtergesellschaft der BioNTech AG, gibt die Veröffentlichung von neuen Studiendaten bekannt, die wesentliche Vorteile des in vitrodiagnostischen Test-Kits MammaTyper®(CE/ IVD zertifiziert) gegenüber der derzeit in der Brustkrebstypisierung etablierten Nachweismethodenbelegen[1]. In der prospektiven-retrospektiven Studie erzielte MammaTyper® zukunftsweisende Ergebnisse durch eine präzisequantitativeBestimmung der Biomarker ERBB2 (HER2), ESR1 (ER), PGR (PR) sowie MKI67(Proliferationsmarker Ki-67). Besonders hervorzuheben ist, dass bei der Bestimmungvon MKI67/Ki-67 MammaTyper®der Immunhistochemie in Bezug auf die Prognose überlegen war. Damit zeigt die Studie, dass MammaTyper®eine Patientenstratifizierung gemäßSt.-Gallen-Kriterien sowie eine verlässliche Proliferationsmessung mittels MKI67gewährleistet.„Die positiven Studiendaten von MammaTyper® unterstreichen erneut unseren Anspruch, personalisierte Medizin für die Krebsbehandlung allgemein verfügbar zu machen“, ergänzte Dr. Sierk Pötting, Managing Director der BioNTech Diagnostics.

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Gewalt gegen Pflegebedürftige

Gewalt im Pflegeheim ist ein relevantes Problem

Berlin (14. Juni 2017) - Das ZQP hat Pflegekräfte zum Thema Gewalt gegen Pflegebedürftige befragt. 47 Prozent sind demnach der Meinung, dass der Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt die stationäre Pflege besonders herausfordert. Wenn es um kritisches Handeln von Pflegenden gegen Bewohner geht, werden verbale Übergriffe und Vernachlässigung als am häufigsten beschrieben.

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Aktuelles vom Amerikanischen Krebskongress 2017

Roche präsentiert neue Daten zur personalisierten Medizin und Krebsimmuntherapie

Düsseldorf (14. Juni 2017) - Fast 200 Abstracts zu 20 unterschiedlichen Substanzen gegen Krebs – das war der Beitrag von Roche auf der 53. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), die vom 2. bis 6. Juni 2017 in Chicago, USA, stattfand. Im Fokus standen neue Erkenntnisse zur personalisierten Medizin: So zeigen die ersten Resultate der Studie APHINITY, dass die adjuvante Behandlung mit Perjeta®▼ und Herceptin® plus Chemotherapie das Rezidivrisiko von Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom gegenüber dem aktuellen Standard nach 3 Jahren signifikant reduziert.1 Einen Fortschritt gegenüber einem zugelassenen Standard stellt auch Alecensa®▼ beim ALK-positiven nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) in Aussicht: Die First-Line-Therapie mit Alecensa reduzierte in der ALEX-Studie das Progressionsrisiko gegenüber Crizotinib um mehr als die Hälfte.2 Ein weiterer Schwerpunkt für Roche auf dem ASCO 2017 war die Krebsimmuntherapie: Hier wurden unter anderem neue Daten aus der Studie OAK zum Einsatz von Atezolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC vorgestellt.3 Im Rahmen einer Pressekonferenz von Roche diskutierten Experten aus Forschung und Praxis die aktuellen Studiendaten und deren Stellenwert für die künftige klinische Praxis.

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Starkes Übergewicht steigt weltweit an: Neue Studiendaten

Pharmakotherapie mit ALVALIN® bei Adipositas

Mannheim/Berlin (13. Juni 2017) – Die Adipositas-Prävalenz ist in den vergangenen Jahrzehnten rapide angestiegen. Komorbiditäten wie kardiovaskuläre Erkrankungen sind daher wesentliche Gesundheitsprobleme unserer Gesellschaft. Im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)* diskutierten Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jens Jordan, Köln, über Neuigkeiten in der leitliniengerechten Adipositas-Pharmakotherapie. Erstmals wurden ausführliche Studien-ergebnisse vorgestellt, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Cathin (ALVALIN®) umfassend belegen. Die Substanz ist bereits seit über 40 Jahren im Bereich der Adipositas-Therapie im praktischen Einsatz.

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Innovationen, Nutzenbewertung, Rationierung -
wie geht es weiter mit der Arzneimittelversorgung?

  • Patientenperspektive stärker berücksichtigen
  • Patientenpräferenzen sind neben klinischen Daten wichtiger Baustein rationaler Entscheidungen Schwächen der Arzneimittelbewertung stärker in den Blick nehmen
  • Schnellen Zugang zu medizinischen Innovationen sicherstellen

Berlin (12. Juni 2017) - Für Wissenschaftler aus Medizin und Ökonomie stehen Fragen zum Wert von Arzneimitteln und die Anerkennung von Innovationen im System der gesetzlichen Krankenversicherung im Mittelpunkt der Diskussion um die Zukunft der Arzneimittelversorgung. Zentral ist, dass Innovationen nach der Zulassung schnell und sicher den Patienten zur Verfügung stehen.

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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)

Orthopäden und Unfallchirurgen geben Tipps für die Sicherheit beim Trampolinspringen

Berlin (8. Juni 2017) - Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) macht zum Tag der Kindersicherheit am 10. Juni 2017 auf Verhaltensregeln beim Trampolinspringen aufmerksam. Auf deren Einhaltung sollten Eltern und ihre Kinder achten, damit Trampolinnutzer sicher springen und vor allem wieder sicher landen. Denn seitdem vielerorts große Trampoline in privaten Gärten stehen, steigt auch die Anzahl der Verletzungen: Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen, Prellungen und Platzwunden. Zu den Unfallursachen gehören beispielsweise gefährliche Sprünge wie Saltos, mehrere Kinder auf dem Sprungnetz sowie verwitterte bzw. kaputte Sicherheitsnetze.

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Starke Belege

Parkinson-Erkrankung könnte im Magen beginnen

Berlin (8. Juni 2017) – Trennt man einen Nerv, der das Gehirn mit dem Bauchraum verbindet, sinkt das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. Dieser Zusammenhang zwischen Bauch und Hirn wurde jetzt von schwedischen Forschern bestätigt. „Die neue Studie stützt die Hypothese, dass die Parkinson-Krankheit im Magen entsteht und sich über die Nervenbahnen ins Gehirn ausbreitet“, kommentiert Professorin Daniela Berg von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) die aktuelle Untersuchung aus Skandinavien. „Die neue Studie hat zwar keine unmittelbaren Konsequenzen für die Therapie, aber sie zeigt uns, dass wir bei der Erforschung neuer Behandlungsoptionen den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so die Direktorin der Klinik für Neurologie am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.

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Cadazolid im Vergleich zu Vancomycin bei der Behandlung von Clostridium difficile-assoziierter Diarrhoe (CDAD)

Actelion veröffentlicht Update zum Phase-III-Programm IMPACT mit Cadazolid bei CDAD

 

Allschwil, Schweiz  (8. Juni 2017) - Actelion Ltd gab heute ein Update zum Phase-III-Programm IMPACT zur Ermittlung der Wirksamkeit und Sicherheit des neuartigen Antibiotikums Cadazolid im Vergleich zu Vancomycin bei der Behandlung von Clostridium difficile-assoziierter Diarrhoe (CDAD). Im Rahmen dieses zulassungsrelevanten Programms erreichte die klinische Studie IMPACT 1 den primären Endpunkt, während die zweite Studie, IMPACT 2, den primären Endpunkt verfehlte. Im Rahmen des IMPACT-Programms wies Cadazolid ein vertretbares Verträglichkeits- und Sicherheitsprofil auf.
 

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Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD): Häufigkeit der CDAD steigt auch im ambulanten Bereich: Orales Vancomycin zur Therapie aller CDAD-Formen geeignet . Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) verbreitet sich weltweit immer mehr, auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.1 , 2 Immer häufiger ist dabei auch der ambulante Bereich betroffen.3 Die Infektion kann tückisch sein und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.4 Einer frühzeitigen adäquaten Therapie kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Orales Vancomycin ist zur Therapie aller Formen der CDAD geeignet. Bei schweren und komplizierten Verläufen sowie bei Rezidiven gilt es, gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), als Mittel der ersten Wahl. Photound Copyright: Riemser PharmaClostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD)

Häufigkeit der CDAD steigt auch im ambulanten Bereich:
Orales Vancomycin zur Therapie aller CDAD-Formen geeignet

Berlin (7. Juni 2017) – Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) verbreitet sich weltweit immer mehr, auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.1 , 2 Immer häufiger ist dabei auch der ambulante Bereich betroffen.3 Die Infektion kann tückisch sein und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.4 Einer frühzeitigen adäquaten Therapie kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Orales Vancomycin ist zur Therapie aller Formen der CDAD geeignet. Bei schweren und komplizierten Verläufen sowie bei Rezidiven gilt es, gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), als Mittel der ersten Wahl.5

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Forscher beobachten Tumorbildung, bei der die auslösenden Signale aus angrenzendem Gewebe kommen

Krebs aus der Nachbarschaft

Freiburg (2. Juni 2017) - Der gängigen Lehrmeinung nach entsteht Krebs dadurch, dass einzelne Zellen durch Defekte in ihrer Erbsubstanz entarten, dadurch zusätzliche Fehler entstehen und letztlich die betroffenen Zellen beginnen, unkontrolliert zu wachsen. Diese Primärtumoren können streuen und an anderen Stellen im Körper Metastasen, so genannte Sekundärtumoren, bilden. Aber der Ursprung für Tumorbildung muss nicht notwendigerweise in den betroffenen Zellen selbst liegen, wie eine Studie der Universität Freiburg jetzt zeigt. Signale zur Entartung können auch von außen kommen – und besonders teilungsaktive, aber eigentlich intakte Stammzellen umprogrammieren.

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Ethikrat verneint Anspruch auf staatliche Unterstützung bei Suizid

Berlin (1. Juni 2017) - Der Deutsche Ethikrat empfiehlt, der gebotenen Achtung individueller Entscheidungen über das eigene Lebensende keine staatliche Unterstützungsverpflichtung zur Seite zu stellen. Damit widerspricht der Ethikrat dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. März 2017.

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DIVI

Fachübergreifende Empfehlungen zu Intermediate Care-Stationen

Berlin (1. Juni 2017) - In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr Intermediate Care-Stationen (IMC) eingerichtet. Aber: Bis heute finden Kliniken keine klaren, bereichsübergreifenden Empfehlungen für die Einrichtung einer solchen Station. Diese Lücke hat eine Arbeitsgruppe der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) nunmehr geschlossen.

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Abb.: Unter Narkose produziert das Gehirn weniger Informationen.Foto: Stefan_Schranz/ pixabay, CC 0Narkosemittel bewirken, dass manche Hirnareale weniger Informationen produzieren

Warum verliert man bei der Narkose das Bewusstsein?

Frankfurt am Main (1. Juni 2017) - Bisher gingen Forscher davon aus, dass Narkosemittel die Signalübertragung zwischen verschiedenen Hirnarealen unterbrechen und man deshalb bewusstlos wird. Neurowissenschaftler der Goethe-Universität sowie des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation fanden jetzt heraus, dass bestimmte Areale unter Narkose weniger Informationen produzieren. Die oft gemessene Reduktion von Informationstransfer unter Narkose könnte eine Folge dieser reduzierten Informationsproduktion sein und nicht – wie bisher vermutet – eine Folge gestörter Signalübertragung.

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Update zu den Therapieempfehlungen

Einsatz von Ponatinib (Iclusig® ) in der täglichen Praxis

Frankfurt am Main ( 31. Mai 2017 ) - Die 4-Jahres-Daten aus der zulassungsrelevanten PACE Studie zu Ponatinib [1] wie auch die neuesten Auswertungen der PACE-Studie (5-Jahres-Daten), die auf dem ASCO Annual Meeting 2017 in Chicago vorgestellt werden [2], bestätigen, dass bei der Mehrheit der Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) das Ansprechen unter einer Dosisreduktion über die gesamte Beobachtungsdauer erhalten bleibt. In der nun aktualisierten Fachinformation zu Iclusig® wird daher empfohlen, bei CML-Patienten in der chronischen Phase (CP-CML) mit gutem zytogenetischen Ansprechen eine Dosisreduktion in Betracht zu ziehen [3]. Da mittlerweile für Ponatinib ein Zusammenhang zwischen Dosisintensität und dem Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse belegt ist [4], kann diese Neuerung das Sicherheitsprofil von Ponatinib bei gleichbleibend gutem Ansprechen optimieren. Bisher gab es keine Empfehlung zur Dosisreduktion ohne Vorliegen eines unerwünschten Ereignisses. Frau PD Dr. med. Susanne Saußele, medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, erläutert die Bedeutung der neuen Therapieempfehlung für den Einsatz von Ponatinib und die Möglichkeiten, die sich zukünftig daraus für den klinischen Alltag ergeben könnten.

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