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KrankenPflege-Journal - aktuell
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Sterben in der Schweiz

Dem Menschen mit all seinen Bedürfnissen begegnen

Bern, Schweiz (21. November 2017) - In der Schweiz sterben die meisten Menschen in Spitälern und Pflegeheimen. Ihre individuellen Bedürfnisse werden dabei oft zu wenig berücksichtigt. Zudem sind betreuende Fachpersonen noch nicht zureichend miteinander vernetzt. Die Förderung von Palliative Care, die Sterbende umfassend begleitet, könnte diese Situation verbessern. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm "Lebensende".

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26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin

Alkoholkonsum bei Substitutionspatienten stellt Suchtmediziner vor große Herausforderungen
 

  • Alkohol verstärkt die Wirkung von Substituten
  • retardiertes Morphin senkt bei einigen Patienten das Verlangen nach Alkohol erheblich
  • Das beste Psychopharmakon ist das persönliche Gespräch

Berlin/Limburg (20. November 2017) – Im Rahmen des 26. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin in Berlin wurde während des Mundipharma-Symposiums ausführlich über den problematischen Alkoholkonsum von Substitutionspatienten diskutiert. Erklärungen für dieses Phänomen wurden gesucht, Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht und Schlussfolgerungen für die Zukunft gezogen.

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NEUROCLUSTER 2017

Langfristige Behandlungsstrategien für chronische neurologische Erkrankungen wie MS oder Migräne

Berlin (18. November 2017) - Im Rahmen der diesjährigen Teva-Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER präsentierten Experten der Neurologie und angrenzender Fachgebiete ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen bei der Behandlung von chronischen neurologischen Erkrankungen – u.a. am Beispiel der Multiplen Sklerose (MS) und Migräne. Beide Erkrankungen haben einige Gemeinsamkeiten auf dem Weg zur optimalen Behandlung. Sie bedürfen in der Regel, insbesondere auch bei jüngeren Patienten, einer langfristigen Therapiestrategie, die sich leicht in den oft aktiven Alltag integrieren lässt. Prof. Dr. Thomas Berger (Innsbruck) stellte dar, welche Faktoren bei der MS in der Therapieentscheidung zu berücksichtigen sind. „Eine langfristige Therapie sollte für den Patienten verlässlich und gut verträglich sein. Dies ist Voraussetzung für eine gute Adhärenz. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Real-Life-Therapie ist hier der Immunmodulator Glatirameracetat (GA, Copaxone®) als eine bewährte Behandlung bei schubförmiger MS (RMS) zu nennen“, erklärte Prof. Berger. Mit über zwei Millionen Patientenjahren Erfahrung (GA20)1 gibt sie dem Anwender auch in der Langzeitanwendung Sicherheit. Die seit fast drei Jahren verfügbare nur dreimal wöchentlich zu spritzende 40 mg/ml-Dosierung ermöglicht eine höhere Anwenderfreundlichkeit, Adhärenz und Zufriedenheit – wie die jüngst veröffentlichte CONFIDENCE-Studie zeigt.2 Bei der Migräne sind es vor allem prophylaktische Ansätze, die derzeit im Fokus stehen. PD Dr. Tim Jürgens (Rostock) präsentierte hierzu Daten zu monoklonalen Antikörpern, die als die neuen Hoffnungsträger in der Migräneprophylaxe gelten.

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14. Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie

Therapiefortschritt beim fortgeschrittenen NSCLC und mUC dank PD-L1-Blockade

Berlin (17. November 2017) - Mit Tecentriq®▼ (Atezolizumab) steht seit September 2017 der erste PD-L1-Inhibitor für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) und des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms (mUC) in der Europäischen Union zur Verfügung.1 Der erste PD-L1-Inhibitor in beiden Indikationen bietet den betroffenen Patienten die Chance auf eine verbesserte Prognose – und dies bei guter Verträglichkeit und unabhängig vom PD-L1-Status.2-5 Bei einem Symposium der Roche Pharma AG anlässlich des 14. Herbstkongresses der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) in Berlin erläuterten Experten aus der klinischen Praxis die Bedeutung der Zulassung von Tecentriq beim Lungen- und Blasenkrebs.

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Perjeta plus Herceptin beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom

Optimierte Therapie durch doppelte Antikörper-Blockade

Berlin (17. November 2017) - Die Entwicklung von Herceptin® (Trastuzumab) hat die Heilungschancen beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom entscheidend erhöht. Dennoch gibt es Patientinnen, die trotz erfolgreicher Therapie mit Herceptin einen Rückfall erleiden, sodass nach wie vor Bedarf an weiteren Therapieoptimierungen besteht. Die Hinzunahme von Perjeta®▼ (Pertuzumab) zu Herceptin kann das bereits hohe therapeutische Niveau noch einmal signifikant verbessern. Das zeigten zunächst die Erkenntnisse aus der Neoadjuvanz, die zur Zulassung der doppelten Antikörper-Blockade in diesem Setting führten.1,2 Nun belegen die ersten Resultate der APHINITY-Studie, dass das Perjeta-Regime auch in der Adjuvanz überlegen ist: So reduzierte die zusätzliche Behandlung mit Perjeta das Rezidivrisiko gegenüber der alleinigen Therapie mit Herceptin plus Chemotherapie in der Phase-III-Studie signifikant um 19 % (HR: 0,81; p = 0,045).3 Im Rahmen eines Symposiums von Roche auf dem Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) wurden die aktuellen Erkenntnisse zu Perjeta bei der Behandlung von Frauen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom diskutiert.

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14. Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO)

Molekulares Tumorprofiling als Grundlage für eine zielgerichtete Therapie beim CUP-Syndrom

Berlin (17. November 2017) - Molekulare Informationen gewinnen in der Onkologie zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere für das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary), bei dem die Lokalisation des Primärtumors unbekannt ist. In einer geplanten Studie wird deshalb umfassendes Tumorprofiling durch FoundationOne® als Basis für eine zielgerichtete Therapiewahl untersucht. Details hierzu wurden im Symposium „Perspektiven in der Onkologie“ der Roche Pharma AG auf dem 14. AIO-Herbstkongress in Berlin vorgestellt.

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Chronischer Hypoparathyreoidismus

Mit Natpar®/rhPTH(1-84) therapeutische Herausforderungen meistern

Göttingen/Berlin (16. November 2017) ‑ Unter den endokrinen Krankheitsbildern nahm der chronische Hypoparathyreoidismus bislang eine Sonderrolle ein, da der chronische Hypoparathyreoidismus bis vor Kurzem die letzte klassische endokrine Erkrankung war, für die keine hormonelle Substitutionstherapie existierte.1-5 Betroffene leiden unter einem komplexen Krankheitsbild ‑ vor allem an Muskelschmerzen, Krämpfen, Parästhesien und kognitiven Einbußen ‑ und sind in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Wie kann die in diesem Jahr zugelassene Substitutionstherapie mit rekombinantem Parathormon (rPhTH 1-84) Patienten und Endokrinologen unterstützen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines Pressegesprächs mit Prof. Dr. Heide Siggelkow in Göttingen.

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Teriparatid ist Risedronat überlegen

Neue Daten zum Risiko für vertebrale Frakturen bei Osteoporose

Bad Homburg (10. November 2017) – Erstmals zeigt nun eine in „The Lancet“ veröffentlichte Studie zum Frakturrisiko bei post­meno­pausalen Frauen mit Osteoporose, dass durch Teriparatid (Forsteo®) vertebrale und klinische Frakturen deutlich besser vermieden werden können als durch das Bisphosphanat Risedronat.(1) In der doppelblinden, Doppeldummy VERO-Studie kam es nur bei 5,4 Prozent der Forsteo®-Patienten zu einer vertebralen Fraktur. In der Risedronat-Gruppe waren es 12 Prozent der Studienteilnehmerinnen. Der klare Vorteil für Teriparatid war bereits nach 12 Therapiemonaten zu beobachten. Im Vergleich zu Risedronat konnte das Risiko für klinische Frakturen - nicht-vertebrale und schmerzhafte vertebrale Frakturen kombiniert - durch Teriparatid um 52 Prozent vermindert werden. Die Ergebnisse sprechen deutlich für die osteoanabole Therapie bei Patientinnen mit fortgeschrittener Osteoporose und Fragilitätsfrakturen.

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Incyte Biosciences vergrößert klinischen Fußabdruck in Deutschland

  • Zur Unterstützung seines breiten klinischen Portfolios plant Incyte bei seinen Entwicklungsaktivitäten den Einschluss von mehr als 20 klinischen Prüfungen in Deutschland

Planegg/Martinsried (8. November 2017 – Incyte Corporation (NASDAQ: INCY), ein globales biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entdeckung, Entwicklung und Vermarktung neuartiger Arzneimittel zur Deckung dringender medizinischer Versorgungslücken bei Krebs- und anderen Erkrankungen konzentriert, verstärkt seine klinischen Entwicklungsaktivitäten in Deutschland. Um das breite und vielfältige Portfolio des Unternehmens zu unterstützen, strebt Incyte Biosciences Germany mit Sitz auf dem Wissenschaftscampus Martinsried bei München eine Partnerschaft mit einer Reihe deutscher Universitäts- und Forschungseinrichtungen an, um in Deutschland mehr als 20 geplante oder bereits rekrutierende klinische Prüfungen durchzuführen.

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Neues von der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft

Stellenwert von Mysimba® in der Pharmakotherapie bei Adipositas

Potsdam/Greifswald (28. Oktober 2017) – Seit über 40 Jahren steigt die globale Prävalenz der Adipositas an, wie eine Auswertung der Daten von 19,2 Millionen Erwachsenen aus 186 Ländern über einen Zeitraum von 1975 bis 2014 zeigt.1 Da die Adipositas mit zahlreichen Komorbiditäten wie kardiovaskulären Erkrankungen, Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels und Demenz assoziiert ist, ist diese Entwicklung von bedeutender volkswirtschaftlicher Relevanz.2 Im Rahmen der 33. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG)*diskutierten die Experten Prof. Dr. Dipl.-Biol. Stefan Engeli, Hannover, und der derzeitige Vorsitzende der DAG Prof. Dr. Matthias Blüher aus Leipzig über den Stellenwert der medikamentösen Adipositastherapie. Zudem wurden Studienergebnisse zu Wirksamkeit und Verträglichkeit von Mysimba® (Naltrexon/Bupropion) im Adipositas-Management vorgestellt.3-6 Mysimba® ist bereits seit 2015 zugelassen und wird ab Januar 2018 in Deutschland verfügbar sein.

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Deutsche Transplantationsgesellschaft

Besorgniserregender Tiefstand bei Organspende und Transplantation – keine Trendwende in Sicht

Bonn (26. Oktober 2017) - Im internationalen Vergleich hat trotz hoher Qualität der deutschen Transplantationsmedizin die entsprechende quantitative Versorgung der betroffenen Patienten einen besorgniserregenden Tiefstand erreicht. Bezogen auf je 1 Mio. Bürger betrug die Rate an transplantierten Patienten im Jahr 2016 in Deutschland 44,4, in Österreich hingegen 87,2 und in Spanien 102,3. Voraussetzung für eine grundlegende Verbesserung wäre ein gesamtgesellschaftlicher Konsens über das Ziel, eine Versorgungsqualität auf dem Niveau unserer Nachbarländer zu erreichen. Dieser ist aktuell nicht absehbar. Die DTG befürchtet stattdessen eine Diskussion über einen Rückbau der Transplantationsmedizin in Deutschland.

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Deutsche Transplantationsgesellschaft

Hat die Forschung bald alle Probleme gelöst?
Möglichkeiten zum Ersatz von Organen

Bonn (26. Oktober 2017) - Der eklatante Organmangel beschäftigt auch die Wissenschaft. Seit Jahren werden verschiedene Ansätze erforscht, um Lösungen zu finden, die eine Entspannung der Situation herbeiführen können. Besonders vielversprechend ist die Züchtung von Organen aus Körperzellen. Es ist bereits möglich, sogenannte Organoide, kleine Organvorläufer, herzustellen.
Weitere hoffnungsvolle Ansätze stellen die Xenotransplantation mit den Möglichkeiten der Gen-Manipulation, die für eine Humanisierung der Schweineorgane genutzt werden könnten, sowie auch das 3D-Bioprinting dar.

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Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)

Wie kann eine sinnvolle Verteilung der Spenderorgane erfolgen?

Bonn (26. Oktober 2017) - „Wir brauchen eine Organallokation, die vor dem Hintergrund des eklatanten Mangels an Spenderorganen als gerecht empfunden wird und medizinisch vertretbar ist“, erklärt Prof. Dr. Christian Strassburg, Präsident der 26. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) in Bonn und President-Elect der Fachgesellschaft. Notwendig sei dabei auch eine stärkere Beachtung der Erfolgsaussicht einer Transplantation, der Entwicklung ihrer transparenten Bewertung, was auch die Faktoren Alter und Gebrechlichkeit („frailty“) von Kandidaten umfasst.

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Add-on-Therapie der Karzinoid-Syndrom-bedingten Diarrhö

Ipsen Pharma führt Xermelo® (Telotristatethyl) ein

Ettlingen/Frankfurt am Main (18. Oktober 2017) - Seit dem 16.10.2017 steht in Deutschland mit Xermelo (Telotristatethyl) 250 mg eine Add-onTherapie zu Somatostatin-Analoga (SSA) zur Verfügung, die in klinischen Studien(1-2) eine nachhaltige Verbesserung der Karzinoid-Syndrom-bedingten Diarrhö gezeigt hat. Ab dem 01.11.2017 wird der Wirkstoff unter demselben Warenzeichen auch in Österreich verfügbar sein. Im Rahmen der Fachpressekonferenz von Ipsen Pharma in Frankfurt am Main am 18.10.2017 anlässlich der EU-Zulassung von Xermelo sowie der Einführung in Deutschland und Österreich stellten führende Experten für neuroendokrine Tumoren (NET) die Ergebnisse aus den klinischen Studien vor und sprachen über ihre Erfahrungen mit dem neuen Wirkstoff.

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39. Münchener Fachpresse-Workshop

Neue Aspekte im Management gastrointestinaler Tumoren mit Daten vom ESMO 2017

München (17. Oktober 2017) - Beim 39. Fachpresse-Workshop beschäftigten sich die Vorträge der Vormittagssitzung mit aktuellen Therapietrends beim metastasierten kolorektalen Karzinom, metastasierten Pankreaskarzinom und bei neuroendokrinen Tumoren. Beim Management des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) stehen laut PD Dr. med. Dominik P. Modest, München, derzeit die Aspekte Interdisziplinarität, Sequenztherapie und personalisierte Therapie im Mittelpunkt des Interesses. In diesem Kontext thematisierte der Experte unter anderem die Bedeutung der Metastasenchirurgie bzw.-ablation in Verbindung mit der systemischen Therapie und den wachsenden Stellenwert von Therapieoptionen jenseits der Zweitlinie. Beim metastasierten Pankreaskarzinom ist die medikamentöse Therapie nun so weit fortgeschritten, dass ein sequenzieller Einsatz der verfügbaren Behandlungsoptionen möglich ist, berichtete Prof. Dr. med. Helmut Oettle, Friedrichshafen. In seinem Vortrag präsentierte er einen auf aktuellen Studiendaten beruhenden Algorithmus für die Sequenztherapie des metastasierten Pankreaskarzinoms. Für die neuroendokrinen Tumoren stellte Dr. med. Alexander König, Göttingen, die in Kooperation mit Novartis Oncology entwickelte neue Webanwendung net-Xpert vor, die Ärzten die Möglichkeit gibt, anhand verschiedener, realer Patientenfälle im praxisnahen Training ihr Wissen über die Diagnose und Therapie dieser seltenen Tumoren zu vertiefen.

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39. Münchener Fachpresse-Workshop

Onkologie 2017: Integration von Biosimilars, Supportiv- und Komplementärmedizin,

Neue zielgerichtete Therapieoptionen beim Melanom

München (17. Oktober 2017) - Biosimilars tragen in der Onkologie zur Finanzierbarkeit moderner onkologischer Therapien bei. Truxima® (CT-P10) wurde von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) als erstes Rituximab-Biosimilar zugelassen. Seine vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit hat der biosimilare Antikörper in einem wissenschaftlich fundierten Zulassungsverfahren bewiesen, die Indikationsgebiete entsprächen deshalb denen des Originalpräparates, erklärte Dr. Tilman Schöning, Heidelberg. Verschiedene internationale Fachgesellschaften haben in der letzten Zeit ihre Leitlinien zu Antiemese bei Tumortherapie aktualisiert. Mit Rolapitant (Varuby®) steht ein neuer NK1-Rezeptorantagonist zur Verfügung, bei dem keine Dosisanpassungen von Dexamethason notwendig sind. Das mit einer Halbwertszeit von ca. 180 h sehr lang wirksame Rolapitant bietet die Möglichkeit einer unkomplizierten und leitliniengerechten Antiemese, so Prof. Karin Jordan, Heidelberg. Eine wichtige Maßnahme in der komplementären Therapie von Tumorpatienten stellt die Selensubstitution mit anorganischen Natriumselenit wie Cysel® dar. Die Supplementation soll nur bei nachgewiesenem Selenmangel der Patienten erfolgen und kann das Nebenwirkungsmanagement bei Chemo- und Strahlentherapie unterstützen, betonte Dr. Daniele Paepke, München. Eine Änderung der Standardtherapie zeichnet sich in der adjuvanten Therapie des malignen Melanoms ab. Patienten mit hohem Rezidivrisiko profitieren in hohem Maße von der Immuntherapie und vor allem von der kombinierten Therapie aus BRAF- und MEK-Inhibitor wie die Ergebnisse von beim ESMO 2017 vorgestellten Studien zeigen. Eine Zulassung für die adjuvante Therapie mit der Kombination aus Dabrafenib und Trametinib wird im nächsten Jahr erwartet, berichtete Prof. Carola Berking, München.

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Abb. Oben: Die Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Arzneimitteltherapie in AltenhilfeeinrichtungenPolypharmazie in der Altenhilfe

Therapiesicherheit und Verträglichkeit um 25 Prozent verbessert

 

                                    • In Einzelfällen konnte auf bis zu 5 Arzneimittel verzichtet werden
                                    • Online-Plattform und gemeinsame Schulungen brachten den Durchbruch

Mannheim (12. Oktober 2017) - „Mehr interprofessionelle Zusammenarbeit, mehr Technik, mehr Standardisierung.“ So lautet beim Deutschen Schmerzkongress das Fazit des Projekts InTherAKT zur Verbesserung der Medikation in Altenhilfeeinrichtungen. Rund zwei Jahre nach dem Start sind die in Mannheim vorgestellten Resultate beeindruckend: Die Angemessenheit der Arzneimitteltherapie wurde um 25 Prozent verbessert. In Einzelfällen wurden bis zu 5 Medikamente gestrichen. Übermedikation konnte generell vermieden werden. Herzstück der gemeinsamen Arbeit von 15 Hausärzten, 12 Apotheken und dem Pflegepersonal aus 10 münsterischen Altenhilfeeinrichtungen ist eine Online-Plattform, die inzwischen zum Patent angemeldet ist. Die Ergebnisse des Projektes gelten als bedeutsam für die Zukunft der Altenpflege.

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BODE SCIENCE CENTER: Patientenschutz? App-timierbar! „Die Digitalisierung geht nicht wieder weg, wie ein Schnupfen. Wir müssen uns mit ihr auseinandersetzen“, machte PD Dr. Urs-Vito Albrecht, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik, Hannover, auf dem fünften Mittags-Symposium des BODE SCIENCE CENTER am 12.10.2017 in Berlin unmissverständlich klar. Nach Meinung des eHealth-Experten sind digitale Lösungen bereits allgegenwärtig und werden künftig einen unverzichtbaren Bestandteil der Patientenversorgung ausmachen. Dabei müssen neue Technologien vor allem eins: Einen nachweisbaren Mehrwert für den Patienten erbringen. In Berlin wurden gleich zwei Ansätze vorgestellt, die diese Prämisse erfüllen.BODE SCIENCE CENTER

Patientenschutz? App-timierbar!

Berlin (12. Oktober 2017) - „Die Digitalisierung geht nicht wieder weg, wie ein Schnupfen. Wir müssen uns mit ihr auseinandersetzen“, machte PD Dr. Urs-Vito Albrecht, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik, Hannover, auf dem fünften Mittags-Symposium des BODE SCIENCE CENTER am 12.10.2017 in Berlin unmissverständlich klar. Nach Meinung des eHealth-Experten sind digitale Lösungen bereits allgegenwärtig und werden künftig einen unverzichtbaren Bestandteil der Patientenversorgung ausmachen. Dabei müssen neue Technologien vor allem eins: Einen nachweisbaren Mehrwert für den Patienten erbringen. In Berlin wurden gleich zwei Ansätze vorgestellt, die diese Prämisse erfüllen.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) 2017

Metastasiertes Nierenzellkarzinom (mRCC): Therapie optimieren und Patienten mit Sunitinib individuell durch die Erstlinie begleiten

  • Der Tyrosinkinase-Inhibitor bietet beim mRCC mehrere Möglichkeiten, die Therapie und auftretende Nebenwirkungen patientenindividuell zu managen

Berlin/Dresden (11. Oktober 2017) - „Die Behandlungsdauer beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC) steigt stetig an: 30 bis 40 Monate sind in unserer Klinik mittlerweile möglich“, unterstrich Privatdozent Dr. Bernhard Brehmer, Schwäbisch Hall*, in einem von Pfizer Oncology unterstützten Symposium auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Dresden.1 „Damit steigt auch die Bedeutung eines Therapie- und Nebenwirkungsmanagements, das direkten Einfluss auf das Befinden der Patienten hat und dabei hilft, den Effekt der Therapie zu optimieren“, ergänzte Professor Dr. Viktor Grünwald, Hannover**. Die Grundlage für Langzeitbehandlungen ist, dass heute zielgerichtete Medikamente sequenziell in mehreren Therapielinien hintereinander eingesetzt werden können.2 „Im Laufe der Sequenztherapie treten bei nahezu jedem Patienten Nebenwirkungen auf“, berichtete Dr. Katrin Bothe, Kiel***. „In dieser Situation ist es wichtig, die Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen, ohne ein Medikament absetzen zu müssen, das Wirksamkeit zeigt“, verwies die Urologin auf das Therapieziel, die Patienten beim mRCC möglichst lange auf einer effektiven Therapie zu halten und jede Therapielinie bestmöglich auszuschöpfen.3,4 „Mit Sunitinib eröffnen sich in der mRCC-Erstlinie eine Reihe von Möglichkeiten, die Therapie patientenindividuell zu managen: Neben einem breiten Spektrum an bewährten Supportivmaßnahmen lassen sich unerwünschte Therapieeffekte durch individualisierte Dosierungsunterbrechungen und/oder Dosisanpassungen meist gut kontrollieren“3,4,5,6, so Bothe.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) 2017

Metastasiertes Nierenzellkarzinom (mRCC): Therapie optimieren und Patienten mit Sunitinib individuell durch die Erstlinie begleiten

  • Der Tyrosinkinase-Inhibitor bietet beim mRCC mehrere Möglichkeiten, die Therapie und auftretende Nebenwirkungen patientenindividuell zu managen

Berlin/Dresden (11. Oktober 2017) - „Die Behandlungsdauer beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC) steigt stetig an: 30 bis 40 Monate sind in unserer Klinik mittlerweile möglich“, unterstrich Privatdozent Dr. Bernhard Brehmer, Schwäbisch Hall*, in einem von Pfizer Oncology unterstützten Symposium auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Dresden.1 „Damit steigt auch die Bedeutung eines Therapie- und Nebenwirkungsmanagements, das direkten Einfluss auf das Befinden der Patienten hat und dabei hilft, den Effekt der Therapie zu optimieren“, ergänzte Professor Dr. Viktor Grünwald, Hannover**. Die Grundlage für Langzeitbehandlungen ist, dass heute zielgerichtete Medikamente sequenziell in mehreren Therapielinien hintereinander eingesetzt werden können.2 „Im Laufe der Sequenztherapie treten bei nahezu jedem Patienten Nebenwirkungen auf“, berichtete Dr. Katrin Bothe, Kiel***. „In dieser Situation ist es wichtig, die Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen, ohne ein Medikament absetzen zu müssen, das Wirksamkeit zeigt“, verwies die Urologin auf das Therapieziel, die Patienten beim mRCC möglichst lange auf einer effektiven Therapie zu halten und jede Therapielinie bestmöglich auszuschöpfen.3,4 „Mit Sunitinib eröffnen sich in der mRCC-Erstlinie eine Reihe von Möglichkeiten, die Therapie patientenindividuell zu managen: Neben einem breiten Spektrum an bewährten Supportivmaßnahmen lassen sich unerwünschte Therapieeffekte durch individualisierte Dosierungsunterbrechungen und/oder Dosisanpassungen meist gut kontrollieren“3,4,5,6, so Bothe.

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Samsca® (Tolvaptan)

Hyponatriämie in der Geriatrie – rechtzeitige und effektive Behandlung hat hohe klinische Relevanz

Nürnberg (10. Oktober 2017) – Die Hyponatriämie ist eine oft schwerwiegende Elektrolytstörung, die mit zunehmendem Alter immer häufiger auftritt.1 Sie wird aufgrund der Variabilität der Symptome häufig nicht erkannt und daher nicht angemessen behandelt.2 Und das, obwohl eine Hyponatriämie die Hospitalisierung verlängern3,4 und das Mortalitätsrisiko erhöhen kann5. Bei etwa einem Drittel der Fälle wird die Hyponatriämie durch ein Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH) ausgelöst.6 Im Rahmen eines von Otsuka Pharma unter-stützten Media-Workshops erläuterte Univ.-Prof. Markus Gosch, Chefarzt der Universitätsklinik für Geriatrie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg, die Dringlichkeit, bei geriatrischen Patienten eine Hyponatriämie zu erkennen und adäquat zu therapieren. Er stellte neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Hyponatriämie und assoziierten Erkrankungen wie Demenz und Delir vor und erläuterte anhand von Fallbeispielen Diagnostik und Therapie der Hyponatriämie bei geriatrischen Patienten. Zudem berichtete er über seine klinischen Erfahrungen mit dem Einsatz von Samsca® (Tolvaptan) bei Patienten mit SIADH. Samsca® ist der erste und einzige orale selektive Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist, der in Europa für die Behandlung von Erwachsenen mit Hyponatriämie als sekundäre Folge des SIADH zugelassen ist.7

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Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) 2017

Gezieltes Management der Atemfunktion bei Duchenne-Muskeldystrophie:
Der Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis entgegenwirken

München, (10. Oktober 2017) – Während die Diagnose der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) durch molekulargenetische Untersuchungsmöglichkeiten heutzutage keine Herausforderung mehr darstellt, besteht aktuell häufig eine Hürde bei der praktischen Umsetzung von frühzeitigen Atemfunktions-Untersuchungen. In der Praxis bleibt die Einschränkung der Atemmuskulatur oftmals unbemerkt und wird erst mit Vorliegen von akuten Ereignissen – wie etwa eine Sekretverlegung der Atemwege oder Aspirationspneumonien – erkannt. Dabei stellt die Früherkennung der progredient abnehmenden Atemfunktion eine elementare Voraussetzung für eine optimale Versorgung der Patienten mit DMD dar. Dazu sollten alle Potentiale verfügbarer medikamentöser und physiotherapeutischer Behandlung gänzlich ausgenutzt werden. Möglicherweise kann die Versorgung der Patienten mit DMD in Zukunft auch durch neue Therapieansätze verbessert werden. Ein interdisziplinärer Austausch komplettiert die ganzheitliche Behandlung. Zu diesem Fazit kamen Prof. Maggie C. Walter (München), Dr. Abdel Hakim Bayarassou (Bonn) und Prof. Andreas Hahn (Gießen) im Rahmen eines Symposiums der Santhera (Germany) GmbH anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Santhera hat sich der Erforschung und Entwicklung einer neuen Therapie zur Behandlung des Atemfunktionsverlusts bei DMD verschrieben: Idebenon adressiert erstmals die Behandlung des zunehmenden Atemfunktionsverlusts bei Patienten mit DMD und ist zur Zulassung eingereicht.

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Nasale Glukokortikoide (nGKS) bei allergischer Rhinitis (AR)

Verordnungsunsicherheit und Erstattungschaos konterkarieren Behandlungserfolg – was Ärzte und Patienten noch erwarten können

Wiesbaden (6. Oktober 2017) – Dass einige wichtige nGKS bei AR nicht mehr grundsätzlich zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden dürfen, konterkariert die leitliniengerechte AR-Therapie. Zudem wird der Bagatellisierung und Unterbehandlung von AR weiter Vorschub geleistet, trotz bereits bekannter gesundheitlicher und sozioökonomischer Folgen.1,2 „Es herrscht vielfach Unklarheit, wann welche nGKS-Präparate zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnungsfähig sind“, erläuterte Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden und Präsident des AeDA* anlässlich einer Pressekonferenz der MEDA Pharma** im Rahmen des Deutschen Allergiekongresses, Wiesbaden. „Es liegt nahe, dass die Neuregelung Patienten demotiviert, wegen einer AR zum Arzt zu gehen – obgleich nur dieser ein adäquates AR-Management gewährleistet“, so Dr. med. Holger Wrede, HNO- und Allergiezentrum Herford. Sabine Jossé von MeinAllergiePortal www.mein-allergie-portal.com erklärte, die Selbstbehandlung der AR könne riskant werden, wenn die Patienten Erkrankungsverschlechterungen und Komplikationen wie beispielsweise Asthma gegebenenfalls nicht rechtzeitig erkennen und behandeln lassen. Die Experten brachten Klarheit in den derzeitigen Verordnungsdschungel: Es sei wichtig zu wissen, so Klimek, dass nach wie vor nGKS zur Verfügung stünden, die auf „rotem Rezept“ verschrieben werden könnten. So bietet z. B. das Kombinations-nasenspray Dymista® gesetzlich krankenversicherten AR-Patienten unter definierten Voraussetzungen die Option einer verordnungs- und erstattungsfähigen AR-Therapie.3 Dies könnte den Experten zufolge Patienten motivieren, ihre Behandlung vermehrt in die Hand des Allergologen zu legen und die so wichtige Symptomkontrolle in den Griff zu bekommen.

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115. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Diabetisches Makulaödem (DMÖ): Regelmäßiges Screening, frühzeitige und kontinuierliche IVOM-Therapie und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind wichtig

 

  • Interdisziplinäre Kommunikation und die Realisierung regelmäßiger Untersuchungen beim Augenarzt kann Patientenadhärenz und Therapie verbessern.
  • Behandlungsrealität zeigt Untertherapie beim Diabetischen Makulaödem.
  • Umfassende Services von Bayer unterstützen Ärzte im Praxisalltag.

Leverkusen (6. Oktober 2017) – Für eine erfolgreiche Therapie des Diabetischen Makulaödems (DMÖ) spielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Fachrichtungen eine herausragende Rolle, lautet das Fazit einer Pressekonferenz während des 115. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin. Bereits bei der Erstdiagnose des Diabetes sollte der Hausarzt, Internist oder Diabetologe an die regelmäßige Überweisung zum Ophthalmologen denken, so Professor Dr. med. Rüdiger Landgraf, Diabetologe, München.1 Nur dann kann ein behandlungsbedürftiges diabetisches Makulaödem (DMÖ) rechtzeitg erkannt und eine zielgerichtete Therapie eingeleitet werden. Ist eine Behandlung mit intravitrealer operativer Medikamenteneingabe (IVOM) durch VEGFInhibitoren wie Aflibercept (Eylea®) indiziert, kommt es darauf an, dass diese kontinuierlich und konsequent durchgeführt wird. Genauso wichtig sei ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis, um die Adhärenz und damit das Therapieergebnis beim DMÖ positiv zu beeinflussen, so Diabetologe Professor Landgraf und Ophthalmologe, Professor Dr. med. Michael Ulbig, Augenklinik des Klinikums rechts der Isar der TU-München.1

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Pankreaskarzinom

1 Jahr ONIVYDE: Wie hat sich die Therapie für Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom verändert?

  • Aktuelle Daten zu Langzeitüberleben, Verträglichkeit und Vortherapie zeigen, dass sich ONIVYDE in Kombination mit 5-FU und LV als einzige zugelassene Therapieoption nach Gemcitabin-Versagen bewährt hat.

Berlin (6. Oktober 2017) - ONIVYDE (pegyliertes liposomales Irinotecan, nal-IRI) in Kombination mit 5-Fluorouracil (5-FU) und Leucovorin (LV) ist das bisher einzige zugelassene Medikament für die Behandlung von Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des Pankreas, deren Erkrankung unter einer Gemcitabin-basierten Therapie fortgeschritten ist (post-Gemcitabin).1 Seit fast einem Jahr ist das Produkt in Deutschland verfügbar – Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Fazit der Experten: „Die praktischen Erfahrungen bestätigen die Studien-Daten: ONIVYDE ist im Therapiealltag angekommen.“

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Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) 2017

Die Bedeutung von Ponatinib (Iclusig®*) in der Therapie der Philadelphia-Chromosom-positiven akuten lymphatischen Leukämie (Ph+ ALL)

Martinsried (6. Oktober 2017) – Für Patienten mit Ph+ ALL gilt die Behandlung mit einem Tyrosinkinaseinhibitor (TKI), kombiniert mit einer Chemotherapie, als Standard in der Erstlinientherapie. Doch Rezidive sind weiterhin ein großes Problem in der Therapie der Ph+ ALL, oftmals vermittelt durch Resistenzen, hier insbesondere durch die T315I-Mutation der BCR-ABL-Kinase. Ponatinib, ein TKI der dritten Generation, kann BCR-ABL besonders effektiv hemmen und ist als einziger derzeit zugelassener TKI auch gegen die T315I-Mutation wirksam. Im Rahmen der DGHO-Jahrestagung in Stuttgart erläuterte Dr. med. Fabian Lang, Universitätsklinikum Frankfurt, die Bedeutung von Ponatinib als eine wichtige Therapieoption, die derzeit Erwachsenen mit Ph+ ALL in späteren Therapielinien zur Verfügung steht.

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Erster PD-L1-Inhibitor beim fortgeschrittenen NSCLC und Urothelkarzinom

Zulassung für Tecentriq: Die nächste Generation der Krebsimmuntherapie

Frankfurt am Main (4. Oktober 2017) - Seit Ende September 2017 ist der PD-L1-Inhibitor Tecentriq® (Atezolizumab) in der Europäischen Union (EU) zur Therapie von Patienten mit vorbehandeltem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) sowie zur Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom (mUC) zugelassen.1 Der erste PD-L1-Inhibitor in beiden Indikationen bietet den betroffenen Patienten eine hohe Wirksamkeit – und dies bei guter Verträglichkeit und unabhängig vom PD-L1-Status.2,3,4,5 Anlässlich der Zulassung von Tecentriq erläuterten Experten aus Praxis und Forschung im Rahmen einer Veranstaltung der Roche Pharma AG die aktuellen Studiendaten und den Stellenwert der Zulassung für die Patienten.

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Sanofi und Regeneron

Zulassung von Dupilumab zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis in der Europäischen Union

  • Erstes zielgerichtetes Biologikum in der Europäischen Union, das die Zulassung zur Anwendung bei atopischer Dermatitis erhält

Paris, Frankreich und Tarrytown, New York (2. Oktober 2017) – Sanofi und Regeneron Pharmaceuticals, Inc. haben am 28. September 2017 bekanntgegeben, dass die Europäische Kommission die Zulassung für Dupilumab (Dupixent®) zur Anwendung bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis erteilt hat, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen.

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DGHO-Jahrestagung 2017

Neue Daten zum Einsatz von Lenvatinib als Erstlinientherapie* bei Patienten mit nicht-resezierbarem Leberzellkarzinom (unresectable hepatocellular carcinoma, uHCC)

Frankfurt/Main (2. Oktober 2017) – Große Aufmerksamkeit fand bei der diesjährigen DGHOJahrestagung in Stuttgart eine Präsentation der Daten zur internationalen, multizentrischen, offenen Phase-III-Studie REFLECT (n=954), in der Lenvatinib bei Patienten mit nichtresezierbarem Leberzellkarzinom als erste Systemtherapie im Hinblick auf das Gesamtüberleben (overall survival, OS) als primären Endpunkt dem aktuellen Versorgungsstandard Sorafenib nicht unterlegen war, wie Prof. Arndt Vogel (Hannover) auf einer Presseveranstaltung berichtete. Bei den sekundären Endpunkten progressionsfreies Überleben (progression-free survival, PFS), Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung (time to progression, TTP) und objektive Ansprechrate (objective response rate, ORR) zeigte Lenvatinib darüber hinaus signifikante Verbesserungen gegenüber Sorafenib [1]. Die gezeigten Vorteile hinsichtlich der Wirksamkeit mit Lenvatinib gegenüber Sorafenib gingen nicht mit einer Verschlechterung der Lebensqualität einher [2].

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Mundipharma

Neueinführung von Cysel® (Natriumselenit-Pentahydrat) zur Behebung eines nachgewiesenen Selenmangels bei Tumorpatienten

Limburg (30. September 2017) - Mundipharma Deutschland GmbH & Co KG gibt bekannt, dass es am 1. Oktober sein onkologisches Supportivportfolio um das anorganische Selenpräprat Cysel® (Natriumselenit-Pentahydrat) erweitert. Cysel® ist angezeigt zur Behandlung eines klinisch nachgewiesenen Selenmangels, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann.1,2 Cysel® gleicht Selenmangel effektiv aus,1 steigert die Selenoprotein-Aktivität unter oxidativem Stress3,4,5 und unterstützt das Nebenwirkungsmanagement bei Chemo- und Strahlentherapie.5

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Onkologische Supportivtherapie

Komplementäre Therapieverfahren können onkologische Spitzenmedizin bereichern

Stuttgart (30. September 2017) - Bis zu 70% der Patienten mit Krebserkrankungen nutzen regelmäßig Naturheilverfahren, wovon allerdings nur ein Bruchteil - durchschnittlich 9% - ärztlich verordnet ist. Letzteres hält PD Dr. Claudia Löffler vom Onkologischen Zentrum der Universitätsklinik Würzburg für fragwürdig. „Es muss zur Aufgabe der „Schulmedizin“ werden, das Bedürfnis unserer Patienten nach entsprechenden Informationen zu erkennen und die Patienten kompetent zu beraten“, unterstrich Löffler bei der Einführungspressekonferenz für das Selenpräparat Cysel® (Natriumselenit) im Rahmen der DGHO-Jahrestagung in Stuttgart. Auch PD Dr. Michael Klein, Recklinghausen sprach sich bei der Tagung dafür aus, seriöse Verfahren der Komplementärmedizin wie etwa die Misteltherapie sinnvoll in schulmedizinische Konzepte zu integrieren, insbesondere, um Nebenwirkungen der tumoraktiven Therapie zu vermindern.

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Amgen: Der Patient im Mittelpunkt

Innovationen und Optionen für eine zeitgemäße Gesundheitsversorgung

München / Stuttgart (29. September 2017) – Innovative Arzneimittel zum Wohle des Patienten bereit zu stellen – das ist für Amgen ein zentrales Anliegen. Als Pionier in der Biotechnologie erforscht und entwickelt das Unternehmen seit mehr als 35 Jahren innovative Therapieansätze, die das Leben und Überleben von zahlreichen Patienten nachhaltig verbessert haben. Für die Zukunft ist Amgen gut gerüstet, wie Dr. Achim Rieth, Medical Development Director Therapeutic Area Hematology/Oncology bei Amgen, im Rahmen eines Pressegesprächs deutlich machte. Man werde nicht nur das bestehende innovative Portfolio ausbauen, sondern sich auch weiterhin mit der Erforschung und Entwicklung neuer (immun)-onkologischer Ansätze befassen, um die bei vielen Erkrankungen nach wie vor bestehenden Herausforderungen zu adressieren. Zudem engagiert sich Amgen bei der Entwicklung von Biosimilars, für die ein hoher medizinischer Bedarf besteht, um noch mehr Patienten Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

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Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

Verbesserungen auf hohem therapeutischem Niveau sind möglich

Stuttgart (29. September 2017) - Zielgerichtete Therapien bieten Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom heute die Chance auf ein signifikant verlängertes Überleben sowie ‒ im frühen Krankheitsstadium ‒ sogar auf Heilung. Doch trotz des hohen therapeutischen Niveaus gibt es weiterhin einen Bedarf an Therapieoptimierungen. Erste Resultate der Studie APHINITY zeigen nun, dass die zusätzliche adjuvante Behandlung mit Perjeta®▼ (Pertuzumab) das Rezidivrisiko gegenüber der alleinigen Therapie mit Herceptin® (Trastuzumab) plus Chemotherapie signifikant um 19 % reduziert.1 Derzeit kann das Perjeta-Regime beim frühen Mammakarzinom bereits als neoadjuvante Therapie eingesetzt werden.2 Zudem ist die doppelte Antikörper-Blockade in Kombination mit Docetaxel mit einem Überlebensvorteil von + 15,7 Monaten etablierter First-Line-Standard im metastasierten Setting.3 Therapie der Wahl für die Second-Line ist Kadcyla®▼ (Trastuzumab Emtansin) mit einem signifikanten Überlebensvorteil von + 5,8 Monaten gegenüber Capecitabin/Lapatinib.4 Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) in Stuttgart erörterten Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, und Prof. Dr. Rudolf Weide, Koblenz, die Bedeutung der aktuellen Studiendaten und berichteten von ihren Erfahrungen aus der klinischen Praxis.

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Abirateronacetat

Wirksamkeit und Verträglichkeit in der Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen mCRPC

Neuss (26. September 2017 ) - Die Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen, metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) erfolgt heute vor allem mit Abirateronacetat (Zytiga®) der Janssen-Cilag GmbH oder Enzalutamid. Auf einer Pressekonferenz von Janssen anlässlich des 69. DGU-Kongresses in Dresden standen aktuelle Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit der beiden Wirkstoffe und Erfahrungen aus dem Alltag im Mittelpunkt.

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Innovative Studie untersucht Unterschiede zwischen Patienten mit früh und spät einsetzender Demenz am Lebensende

Welche Palliativversorgung brauchen Menschen mit Demenz?

München (22. September 2017) - Welche Versorgung benötigen Patienten, die an Demenz leiden, am Lebensende? Eine neue Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München untersucht die Palliativversorgung von Menschen mit verschiedenen Formen von Demenz in Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen, die schon im jüngeren Alter an einer Demenz erkranken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die EPYLOGE-Studie über drei Jahre mit 500.000 Euro.

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Eisai: Epilepsie

Innovative Epilepsietherapie im Spannungsfeld zwischen Studien, Leitlinien und Gesundheitspolitik

Frankfurt am Main (22. September 2017) – Vor fünf Jahren erhielt das Antiepileptikum Fycompa® mit dem Wirkstoff Perampanel die Zulassung der Europäischen Kommission als Zusatztherapie zur Behandlung von fokalen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Epilepsiepatienten ab 12 Jahren. Im Juni 2015 folgte die Zulassungserweiterung für die Zusatztherapie primär generalisierter tonisch-klonischer Anfälle bei Epilepsiepatienten ab 12 Jahren. Mittlerweile wurden geschätzt mehr als 5.000 Epilepsiepatienten in Deutschland mit Perampanel behandelt. Weltweit liegen bereits Erfahrungen mit dem Medikament aus der Behandlung von mehr als 100.000 Patienten vor.

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DGN-Kongress 2017: Die Qual der Wahl – moderne Therapiestrategien bei MS

Copaxone®: Langzeitverträglichkeit und -sicherheit als entscheidende Faktoren für Therapiefindung

Leipzig (22. September 2017) - Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) diskutierten namhafte Experten bei einem Satellitensymposium von Teva moderne Strategien und Wege zur Entscheidungsfindung für eine individuelle Therapie der Multiplen Sklerose (MS). Prof. Dr. Martin S. Weber, Prof. Dr. Uwe Zettl und Dr. Dieter Pöhlau stellten fest: Neue Behandlungsoptionen haben in den vergangenen Jahren den therapeutischen Handlungsspielraum erheblich vergrößert. Der individuelle Verlauf der MS ist jedoch noch immer weitgehend unvorhersehbar. Für den Arzt stelle sich immer wieder die Frage, für welchen Patienten welche Therapie am besten geeignet ist. Zukünftig sei hier ein verbessertes Verständnis der Wirkmechanismen der einzelnen Medikamente notwendig, damit Risiken vermindert, mit den Vorteilen abgewogen und eine verträgliche und zugleich wirksame Behandlung gewährleistet werden kann – auch langfristig. Ergänzend seien Kriterien wie Darreichung und Familienplanung sowie Adhärenz und Lebensqualität für eine Therapiefindung heranzuziehen. Ein Beispiel für eine seit über 15 Jahren etablierte Erstlinientherapie bei schubförmiger MS (RMS) ist der Immunmodulator Glatirameracetat (GA, Copaxone®). Auf die Erfahrungen aus über zwei Millionen Patientenjahren von GA 20 mg baut die neuere und nur dreimal wöchentlich zu spritzende 40 mg-Dosierung auf.1

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DGN Satelliten-Symposium Alexion Pharma Germany

Generalisierte therapierefraktäre Myasthenia gravis: Soliris® jetzt als einzige Komplement-basierte Therapie und neue Behandlungsstrategie zugelassen

 

Leipzig (22. September 2017) – Die Myasthenia gravis ist eine chronische, neuromuskuläre Autoimmunerkrankung, die durch unterschiedlich ausgeprägte, belastungsabhängige Schwäche der quergestreiften Muskulatur mit variablem Verlauf und variabler Prognose gekennzeichnet ist. Eine Untergruppe von rund 10 % bis 15 % der Patienten mit generalisierter Myasthenia gravis sind therapierefraktär und sprechen auch auf erweiterte Therapieansätze nicht an. Dies geht mit einer hohen Morbidität und Mortalität einher.1-3 Therapeutische Standards für diese Patienten gibt es nicht, die meisten Zweitlinienmedikamente sind nicht für die Behandlung der generalisierten therapierefraktären Myasthenia gravis zugelassen. Mit dem gegen den Komplementfaktor C5 gerichteten monoklonalen Antikörper Soliris® (Eculizumab) steht erwachsenen Patienten mit Acetylcholinrezeptor(AChR)-Antikörper-positiver, generalisierter therapierefraktärer Myasthenia gravis nun eine neue, evidenzbasierte Therapieoption zur Verfügung.4 Im Rahmen des DGN-Kongresses berichteten Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Meisel, Berlin, in einem von Alexion unterstützen Satelliten-Symposium über neue Erkenntnisse bei Patienten mit generalisierter therapierefraktärer Myasthenia gravis. 
 

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Multiple Sklerose

Novartis Fingolimod (Gilenya®) zeigt in Registerstudien über fünf Jahre anhaltend hohe Wirksamkeit und Sicherheit

  • Registerstudien PANGAEA 1.0 und PANGAEA 2.0: Gilenya® (Fingolimod) bei mehr als 4.000 Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose hoch wirksam und gut verträglich.1-3
  • PANGAEA 1.0: Patienten profitieren von Umstellung auf Fingolimod – unabhängig von der Vortherapie. Etwa 90 Prozent der Patienten bleiben in jedem Behandlungsjahr ihrer Fingolimod-Therapie treu.1,2
  • Vergleich PANGAEA 1.0 mit PANGAEA 2.0: Patienten sind bei Ein- bzw. Umstellung auf Fingolimod jünger, haben weniger Schübe und niedrigeren Behinderungsgrad.2

Nürnberg/Leipzig (22. September 2017) – Sechs Jahre nach Einführung von Fingolimod als erste orale MS-Therapie liegen nun Daten aus der Praxis vor, die die konsistenten Ergebnisse des umfangreichen klinischen Studienprogramms weiter untermauern. Aktuelle Auswertungen der Registerstudien PANGAEA 1.0, und PANGAEA 2.0 belegen, dass Patienten unabhängig von der Art der Vortherapie von einer Umstellung auf Fingolimod profitieren.1-3 Das Behandlungsziel bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) ist das Erreichen der bestmöglichen Krankheitskontrolle. Das heißt, es treten keine Schübe auf und Patienten müssen keine dauerhaften motorischen oder kognitiven Beeinträchtigungen hinnehmen. Für die behandelnden Ärzte bedeutet das, dass sie früh und konsequent handeln, sobald der Patient Anzeichen einer Krankheitsaktivität zeigt. Dies gilt für initial hochaktive Patienten genauso wie für Patienten, die bereits eine Basistherapie erhalten.

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Therapiedurchbruch bei Riesenzellarteriitis

RoACTEMRA zur Behandlung von Riesenzellarteriitis zugelassen

Grenzach-Wyhlen/Frankfurt am Main (21. September 2017) - Der IL-6-Rezeptorinhibitor RoACTEMRA® (Tocilizumab) ist jetzt auch zur Therapie der Riesenzellarteriitis (RZA) in der EU zugelassen.1 Die Zulassung basiert auf Ergebnissen der Phase-III-Studie GiACTA, der größten klinischen Studie, die bisher bei RZA durchgeführt wurde. Darin erwies sich RoACTEMRA als überlegen wirksam im Vergleich zu Glukokortikoiden (GC), die bislang als einzige Therapieoption bei RZA eingesetzt wurden.2 RoACTEMRA ist das erste und einzige Biologikum, das eine Wirksamkeit bei RZA bewiesen hat. Für Menschen mit RZA bedeutet dies den ersten Therapiefortschritt seit über einem halben Jahrhundert. Durch die Therapie mit RoACTEMRA kann die potenziell sehr nebenwirkungsreiche GC-Gabe verringert oder vermieden und gleichzeitig die Erkrankung effektiver behandelt werden.2 Riesenzellarteriitis ist eine schwerwiegende chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die unbehandelt zu Erblindung führen und die Lebensqualität von Patienten schwer beeinträchtigen kann.

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ESMO 2017:

Amgen und Allergan präsentieren Phase-III-Daten zu Biosimilar ABP 980, einem Biosimilar-Kandidaten für Trastuzumab

  • Äquivalenzstudie zwischen ABP 980 und Trastuzumab bei Patienten mit HER2-positivem frühem Brustkrebs erhöht die Evidenz der Biosimilarität

MÜNCHEN (21. September 2017) – Amgen und Allergan plc gaben Daten aus einer Phase-III-Studie bekannt, die die Wirksamkeit und Sicherheit von ABP 980, einem Biosimilar-Kandidaten für Herceptin® (Trastuzumab), mit dem Referenzprodukt bei Patienten mit HER2-positivem (human epidermal growth factor receptor 2) frühem Brustkrebs verglich. Die Ergebnisse aus der neoadjuvanten Phase der Studie, in der die Wirksamkeit einschließlich der pathologischen Komplettremissionen untersucht worden waren, wurden am 9. September 2017 im Rahmen einer Poster-Diskussion beim diesjährigen Kongress der ESMO (European Society for Medical Oncology) präsentiert. Die Daten waren sowohl durch lokale Pathologie-Gutachter in den teilnehmenden Zentren als auch durch ein zentrales, unabhängiges Pathologie-Gutachterteam bewertet worden. Die Daten zeigen die Biosimilariät zwischen ABP 980 und Herceptin ® und ergänzen die Evidenzlage, die derzeit durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und die U.S. Food and Drug Administration (FDA) überprüft wird.

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DGN-Kongress 2017

Multiple Sklerose:

Ocrelizumab bremst Krankheitsprogression zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung

Leipzig (21. September 2017) - Post-hoc-Analysen des ORCHESTRA-Studienprogrammes zu Ocrelizumab zeigen: Sowohl bei schubförmiger Multipler Sklerose (relapsing MS, RMS*) als auch bei primär progredienter MS (PPMS) reduzierte der Anti-CD20-Antikörper signifikant das Risiko einer bestätigten Behinderungsprogression (confirmed disability progression, CDP) auf die für RMS bzw. PPMS relevanten Meilensteine eines Expanded Disability Status Scale (EDSS) 4 bzw. EDSS 7 (Rollstuhlpflicht).1,2 In der RMS-Therapie gilt es, den Übertritt von der schubförmigen in die progrediente Phase der Erkrankung zu verhindern und einen EDSS-Wert von 3 nicht zu überschreiten.3 Auch in der Therapie der PPMS sollte das Ziel sein, die Krankheitsprogression so lange wie möglich hinauszuzögern, um den Patienten ein selbstbestimmtes Leben außerhalb des Rollstuhls (EDSS < 7) zu ermöglichen.3, 4, 5 Vor diesem Hintergrund stellten Experten beim Symposium der Roche Pharma AG auf dem diesjährigen 90. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) neue Erkenntnisse zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden der MS-Verlaufsformen, der Rolle der B-Zellen in der MS-Pathophysiologie sowie Möglichkeiten einer frühzeitigeren Diagnose der Krankheit vor.

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Abb.: In Münster nehmen die Teams der ersten zertifizierten Palliativstationen aus Bonn, Erlangen, Freiburg und Wiesbaden die Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin entgegen. Photo: Münster View - Heiner WitteQualitativ hochwertige Palliativversorgung sollte auch für den Außenstehenden erkennbar sein

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin zertifiziert Palliativstationen

Berlin (20. September 2017) - Die ersten Palliativstationen aus Bonn, Bremen, Erlangen, Freiburg und Wiesbaden haben ein umfassendes Zertifizierungsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) durchlaufen, das in Kooperation mit der Zertifizierungsstelle ClarCert durchgeführt wird. Fünf Pilotkliniken konnten beim DGP-Mitgliedertag in Münster ihre Zertifikate in Empfang nehmen. „Schwerkranke Patienten und ihre Angehörigen sollten auf den ersten Blick erkennen können, wo sie auf jeden Fall kompetente Behandlung und Begleitung erwarten dürfen.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der DGP. Dafür braucht es klare Qualitätskriterien, die das Zertifizierungsverfahren bietet und überprüft.

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Vereinfachte Behandlung und beschleunigte Heilungsdauer von ulzerativen Wunden: UrgoStart Plus verkürzt die Heilungsdauer von Therapiebeginn bis zur Abheilung. Die Behandlung chronischer, ulzerierender Wunden ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die i.d.R. durch lange Abheilungszeiten mit auftretenden Komplikationen gekennzeichnet ist. Die neue Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus setzt hier einen Kontrapunkt. Die Wirksamkeit der UrgoStart-Therapie mit der sogenannten TLC-NOSFWundheilungsmatrix ®, die zu einer signifikanten Beschleunigung der Wundheilung führt, wurde bereits durch mehrere klinische Studien belegt1,2. Mit der neuen Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus steht nun eine Therapie zur Verfügung, welche die klinisch nachgewiesene Effizienz der TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® mit der ebenfalls klinisch nachgewiesenen Effizienz von polyabsorbierenden Polyacrylatfasern kombiniert. Dies ermöglicht die Behandlung mit UrgoStart Plus in allen Heilungsphasen, wodurch die Komplexität in der Wundbehandlung reduziert wird. Damit ist UrgoStart Plus nicht nur von Therapiebeginn bis zur Abheilung einsetzbar, sondern kann auch die Heilungsdauer um durchschnittlich 100 Tage verkürzen. In einer klinischen Studie3 führte der Einsatz von UrgoStart Plus nachweislich sowohl zu einer raschen Reduktion der fibrinösen Beläge als auch zu einer Verkleinerung der Wundoberfläche. Photo und Copyright: URGOVereinfachte Behandlung und beschleunigte Heilungsdauer von ulzerativen Wunden

UrgoStart Plus verkürzt die Heilungsdauer von Therapiebeginn bis zur Abheilung

Stuttgart (20. September 2017) – Die Behandlung chronischer, ulzerierender Wunden ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die i.d.R. durch lange Abheilungszeiten mit auftretenden Komplikationen gekennzeichnet ist. Die neue Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus setzt hier einen Kontrapunkt. Die Wirksamkeit der UrgoStart-Therapie mit der sogenannten TLC-NOSFWundheilungsmatrix ®, die zu einer signifikanten Beschleunigung der Wundheilung führt, wurde bereits durch mehrere klinische Studien belegt1,2. Mit der neuen Ulcus-Therapie mit UrgoStart Plus steht nun eine Therapie zur Verfügung, welche die klinisch nachgewiesene Effizienz der TLC-NOSFWundheilungsmatrix ® mit der ebenfalls klinisch nachgewiesenen Effizienz von polyabsorbierenden Polyacrylatfasern kombiniert. Dies ermöglicht die Behandlung mit UrgoStart Plus in allen Heilungsphasen, wodurch die Komplexität in der Wundbehandlung reduziert wird. Damit ist UrgoStart Plus nicht nur von Therapiebeginn bis zur Abheilung einsetzbar, sondern kann auch die Heilungsdauer um durchschnittlich 100 Tage verkürzen. In einer klinischen Studie3 führte der Einsatz von UrgoStart Plus nachweislich sowohl zu einer raschen Reduktion der fibrinösen Beläge als auch zu einer Verkleinerung der Wundoberfläche.

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Kopfschmerz

Schwere Migräne – Novartis informiert über Krankheitslast und Bedeutung wirksamer und sicherer Prophylaxe

  • Hohe Krankheitslast bei chronischer und hochfrequenter Migräne. Kompletter Funktionsverlust als größte Belastung. Hohe gesamtwirtschaftliche Kosten.
  • Zugelassene Migräne-Medikamente adressieren meist Symptome nach Ausbruch einer Attacke. Bislang sind keine spezifisch zur Migräne-Prophylaxe entwickelten Therapien verfügbar.
  • Großes Potenzial der innovativen Substanzen zur Hemmung des CGRP-Moleküls bzw. dessen Rezeptors. CGRP spielt wichtige Rolle bei Übertragung des Migräneschmerzes.

Leipzig (19. September 2017) – Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit mehr als 10 % der Bevölkerung an Migräne leiden.1-3 Damit ist Migräne nicht nur eine der häufigsten chronischen Erkrankungen, sondern zählt auch zu den Krankheiten, die die Betroffenen am meisten beeinträchtigen. Dennoch wird Migräne nach wie vor unterschätzt. Die derzeit verfügbaren Medikamente lindern meist lediglich die Symptome, nachdem die Migräneattacke bereits begonnen hat. Insbesondere schwer betroffene Patienten mit hochfrequenter episodischer oder chronischer Migräne benötigen jedoch dringend spezifische und wirksame Medikamente zur Prophylaxe der Attacken.

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DGfN 2017

ADPKD-Therapie mit Tolvaptan: einfache Identifizierung geeigneter Patienten möglich

Mannheim (16. September 2017) – Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist die vierthäufigste Ursache für terminales Nierenversagen.1 Bis vor Kurzem konnten nur Symptome und Begleiterkrankungen dieser stark lebensbeeinträchtigenden, chronischen und fortschreitenden Erbkrankheit der Nieren behandelt werden. Mit Tolvaptan (JINARC®) steht seit August 2015 erstmals in Europa eine Therapiemöglichkeit der ADPKD zur Verfügung. Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist kann die Krankheitsprogression verlangsamen und ein Nieren-versagen hinauszögern.2,3 Über die seither gewonnenen Erfahrungen mit der Tolvaptan-Therapie und die Möglichkeiten einer einfachen, praktikablen Identifizierung der für Tolvaptan geeigneten Patienten berichteten Experten auf einem Symposium von Otsuka Pharma GmbH anlässlich der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). JINARC® ist indiziert bei erwachsenen Patienten mit ADPKD im Niereninsuffizienzstadium (CKD) 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für rasche Krankheitsprogression.2

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Hyperkaliämie – das Damoklesschwert bei kardio-renalen Patienten: Risiken und therapeutische Herausforderungen 

  • Die Behandlung kardio-renaler Patienten erfordert effektive Medikamente, um die Krankheits-Progression aufzuhalten und die Prognose zu verbessern; allerdings führen diese Therapeutika häufig zu einer Hyperkaliämie, die ihrerseits mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergeht.1-4
  • Es besteht ein großer, ungedeckter Bedarf an verträglichen neuen Behandlungsstrategien für Patienten mit Hyperkaliämie.1,5
  • Der kaliumbindende Wirkstoff Patiromer bietet eine neuartige potenzielle Therapieoption für eine effektive Kontrolle der Kaliumspiegel. 5,6

Mannheim (16. September 2017)Patienten mit Herz- und Niereninsuffizienz haben ein erhöhtes Risiko für potenziell lebensbedrohliche Hyperkaliämien. Dieses wird weiter verschärft, wenn sie leitliniengemäß eine Therapie mit Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) erhalten. Die Hyperkaliämie erhöht das Risiko für Notfalleinweisungen, Hospitalisierungen und Tod.1 Deshalb werden RAASi häufig in der Dosis reduziert oder abgesetzt; damit wird in Kauf genommen, dass deren kardio- und nephroprotektive Wirkung verloren geht – mit ebenfalls potenziell lebensbedrohlichen Folgen.4 Auf einem von Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma veranstalteten Symposium im Rahmen der 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) diskutierten international anerkannte Experten mögliche Strategien im Umgang mit diesem Dilemma aus nephrologischer und kardiologischer Sicht. Bislang verfügbare Optionen zum mittel- bis langfristigen Kaliummanagement sind in ihrem Einsatz limitiert – nicht zuletzt aufgrund teils schwerwiegender Nebenwirkungen.1,5 Einen Ausweg können die Kaliumbinder Patiromer und ZS-9 als potenzielle neue Therapieoptionen bieten.5-7

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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP):

Hospiz- und Palliativversorgung für hochaltrige Menschen muss ausgeweitet und vernetzt werden

Berlin (15. September 2017) - Die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland muss ausgeweitet und vernetzt werden, insbesondere für hochaltrige Menschen. Um die qualitativen Anforderungen an die Versorgung Schwerstkranker konstruktiv, kritisch und vielfältig zu diskutieren, finden am 15. & 16. September in Münster die 2. Mitgliedertage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) statt. Sie stehen unter dem Motto „Die DGP im Dialog“.

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Interview mit Prof. Dr. med. Christoph Sarrazin, Chefarzt Medizinische Klinik II am St. Josefs-Hospital und Leiter des Leberzentrums Wiesbaden anlässlich der 72. Jahrestagung der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V.) 2017

Wandel in der Hepatitis-C-Therapie: Neue Therapieregime, neue Chancen

Wiesbaden (15. September 2017) - „Patienten ändern sich – wir uns auch.“ lautet das Motto der diesjährigen Jahrestagung der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V.). Zu dieser Aussage diskutierten drei der führenden Experten - Prof. Sarrazin (Wiesbaden), Prof. Petersen (Hamburg) und Prof. Cornberg (Hannover) - aktuelle Veränderungen und Chancen der Hepatitis-C-Therapie im Rahmen des AbbVie-Symposiums „Hepatitis C: Therapien, Patienten, Perspektiven“ am Mittag des dritten Kongresstages (Freitag, 15. September).

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Eisen(III)-Maltol bewährt sich in der Praxis

Ein Jahr Erfahrung mit Feraccru®: Therapie der Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Dresden (15. September 2017) – Die Behandlung der Eisenmangelanämie bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist eine besondere Herausforderung: Entzündungen der Darmmukosa können zu Problemen in der Absorption des Eisens und der Verträglichkeit von oralen zweiwertigen Präparaten führen.1 Seit Juli 2016 ist orales Eisen(III)-Maltol (Feraccru®) in Deutschland verfügbar, das speziell zur Behandlung der Eisenmangelanämie bei erwachsenen Patienten mit CED entwickelt wurde.2 Ausschlaggebend für die Zulassung waren die Ergebnisse des Studienprogramms AEGIS, die nach einem Jahr Praxiserfahrung bestätigt wurden.3,4 Zu ihren praktischen Erfahrungen in der Anwendung der dreiwertigen oralen Therapieoption bei CED tauschten sich Experten im Rahmen der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in Dresden aus:5 Eisen(III)-Maltol ist eine schnell und anhaltend wirksame sowie gut verträgliche Therapieoption, die eine einfach einzunehmende Alternative vor der invasiven intravenösen Eisengabe darstellt.

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Viszeralmedizin 2017

Vedolizumab: Langzeitwirksamkeit und -sicherheit in der Therapie von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn bei Erwachsenen

Dresden (14. September 2017) – Die Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankun-gen Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) stellen Arzt und Patient häufig vor Herausforderungen. Um eine anhaltende Remission und eine Mukosaheilung zu erreichen, ist eine effektive und generell gut verträgliche Therapie sinnvoll, die frühzeitig und als Langzeitanwendung eingesetzt werden kann. Über die zur Verfügung stehenden Behandlungs-möglichkeiten berichteten gastroenterologische Experten auf einem von Takeda unterstützten Symposium im Rahmen der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Option in der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist der Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Vedolizumab blockiert spezifisch das zelluläre Adhäsionsmolekül α4β7- Integrin, das bevorzugt auf in die Darmwand eindringenden Lymphozyten exprimiert wird, und wirkt damit darmselektiv.1 Seit 2014 ist Vedolizumab in Europa zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.1 Neue Studienergebnisse und Real-World-Daten bestätigen die Langzeitwirksamkeit und -sicherheit von Vedolizumab.2-4

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Hepatitis C

Weitere Behandlungslücke geschlossen – hohe Heilungschancen nun auch für schwer therapierbare, DAA-vorbehandelte Patienten

Dresden (14. September 2017)* – Dank neuer direkt antiviral wirksamer Medikamente (Direct-acting Antivirals, DAA) haben heute die meisten Menschen mit Hepatitis C sehr gute Heilungschancen und die Elimination dieser häufig chronischen Leberinfektion rückt in greifbare Nähe. Besonders Hausärzte können durch gezieltes Screening von Personen mit erhöhtem Risiko1 entscheidend dazu beitragen. Zur pangenotypischen Therapie steht neben dem bewährten auf Sofosbuvir-basierten Single-Tablet-Regime (STR) Epclusa® mit Vosevi® seit kurzem nun auch eine wirksame und gut verträgliche Therapieoption für DAA-vorbehandelte Patienten zur Verfügung.2,3

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DGRh-Kongress 2017: Erweiterte Zulassung und neue Studiendaten für RoACTEMRA

RoACTEMRA sorgt für Therapiefortschritt bei Riesenzellarteriitis und verhindert Folgeerkrankungen der rheumatoiden Arthritis

Stuttgart (8. September 2017) - Der Einsatz von RoACTEMRA® (Tocilizumab) bei Riesenzellarteriitis (RZA) ist beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) ein dominierendes Thema. Der IL-6-Rezeptorinhibitor ist das erste und einzige Biologikum, dessen Effektivität bei RZA nachgewiesen werden konnte: In der Phase-III-Studie GiACTA1 waren die Remissionsraten unter RoACTEMRA etwa viermal höher als unter Glukokortikoiden (GC), die bislang als einzige Therapieoption bei RZA galten.

Neue Daten zu RoACTEMRA bei rheumatoider Arthritis (RA) verdeutlichen zudem, dass ein frühzeitiger Einsatz des IL-6-Rezeptorinhibitors RA-Patienten langfristig vor den beeinträchtigenden Krankheitsfolgen bewahren kann. So zeigte die nicht-interventionelle Studie ARATA zum einen, dass RoACTEMRA als erstes Biologikum direkt nach Versagen synthetischer DMARDs eine schnelle und anhaltende Remission erzielt2 – und zum anderen, dass RoACTEMRA auch Folgeerkrankungen wie z.B. depressive Symptome von RAPatienten verringert.3

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Hexal

Erelzi® und Rixathon®: zwei Biosimilars als neue Therapieoptionen für rheumatologische Patienten

Stuttgart (8. September 2017) – Seit Juni dieses Jahres erweitern zwei neue Biosimilars die Therapiemöglichkeiten in der Rheumatologie: Erelzi® und Rixathon® des Biosimilar-Pioniers Sandoz erhielten die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA). Das Etanercept-Biosimilar Erelzi®, ein Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)-Inhibitor, wurde für alle Indikationen des Referenzpräparates wie u. a. rheumatoide Arthritis (RA) und axiale Spondylo-arthritis zugelassen.1 Zeigt die TNFα-Blockade bei RA keine Wirkung, kommen häufig CD20-Antikörper zum Einsatz. Hier bietet sich nun das Rituximab-Biosimilar Rixathon® als weitere Therapieoption bei RA an.2 Rixathon® ist zudem auch in der Onkologie bei Non-Hodgkin-Lymphom und chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) zugelassen.2 Über die Entwicklung und strenge Zulassung von Biosimilars sowie über die Äquivalenz der beiden neuen Bio-similars zum jeweiligen Referenzpräparat berichteten Experten auf einem Lunch-Symposium von Hexal anlässlich des 45. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Intensiv wurden auch die Chancen diskutiert, die die neuen Biosimilars als gleich-wertige Alternative zum jeweiligen Referenzpräparat bieten, um eine nachhaltige und wirtschaftliche Versorgung rheumatologischer Patienten sicherzustellen.

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DGRh 2017

AbbVie-Initiative „RheuMotion“ bringt Bewegung in die Rheumatherapie

  • Regelmäßige, an die körperlichen Voraussetzungen angepasste Bewegung kann anti-entzündlich wirken und damit nachweislich positiven Einfluss auf den Verlauf rheumatischer Erkrankungen nehmen
  • Körperliches Training ist neben Medikation eine wichtige Säule der anti-rheumatischen Therapie
  • Psychologische Faktoren, die Patienten an regelmäßiger Bewegung hindern, müssen berücksichtigt werden
  • AbbVie hat mit „RheuMotion” eine Initiative ins Leben gerufen, die sich diesen Aspekten widmet

Stuttgart (8. September 2017) – DMARDs, TNF-Blocker, JAK-Inhibitoren – und jetzt auch noch ein DMART? Unbedingt! Denn ohne Bewegung, oder auch „Disease Modifying Anti Rheumatic Training“, kurz DMART, ist jede antirheumatische Therapie unvollständig. Bewegung bei rheumatischen Erkrankungen nimmt nachweislich einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf, waren sich die Experten unter dem Vorsitz von Professor Dr. Andreas Krause, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin und Chefarzt der Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie am Immanuel Krankenhaus Berlin, beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) einig.1 Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sollten daher in jedem Fall zu regelmäßiger körperlicher Bewegung motiviert werden – auch dann, wenn Schmerzen und Funktionseinschränkungen auf den ersten Blick dagegensprechen. AbbVie hat mit „RheuMotion“ eine Initiative ins Leben gerufen, die Patienten und Ärzte unterstützt, in Bewegung zu kommen – und langfristig zu bleiben.

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Patientenorientierung

Bayer setzt auf stärkere Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen

  • Drei wichtige Faktoren im Fokus: Forschung und Entwicklung; Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern und Patienten; Patientenbedürfnisse verstehen und umsetzen
  • Investitionen in die Gesundheit sind Zukunftsinvestitionen
  • Gesundes Altern - eine große gesellschaftliche Herausforderung

Leverkusen (7. September 2017) - Das übergeordnete Ziel für Patienten, die eine medizinische Behandlung benötigen, heißt Heilung, zumindest aber dauerhafte Linderung der Beschwerden und ein Gewinn an Lebenszeit sowie lebenswerter Lebenszeit. Dazu soll die Pharma-Industrie forschen und die besten Medikamente zur Verfügung stellen, so die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Meinungsumfrage. Das Interesse der Bevölkerung richtet sich dabei besonders auf die Entwicklung neuer Wirkstoffe und Medikamente zur Behandlung chronischer und schwerer Erkrankungen. Gleichzeitig möchte jeder dritte Bundesbürger mehr Beratung bei der Medikamenteneinnahme und sieht dabei Ärzte, Apotheker und Arzneimittelhersteller als wesentliche Informationsquelle. (1)

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Die i.v. Gabe von Eisencarboxymaltose (ferinject®) hat einen wichtigen Stellenwert im Rahmen der leitliniengerechten Behandlung von herzinsuffizienten Patienten mit Eisenmangel – dies wird durch umfangreiche Daten aus Klinik und Forschung gestützt.

Eisenmangel bei Herzinsuffizienz korrigieren:
ESC-Leitlinien erfordern Umsetzung im Praxisalltag


  • Eisenmangel mit oder ohne Anämie ist klinisch bedeutsam; er tritt häufig bei chronischer Herzinsuffizienz (CHI) auf und geht mit einer ungünstigen Prognose einher.(1-6)
  • Die ESC-Leitlinien empfehlen ein diagnostisches Screening auf Eisenmangel bei Patienten mit Herzinsuffizienz und die intravenöse Gabe von Eisencarboxymaltose (ferinject®) bei symptomatischen Patienten.(1)
  • Die Evidenz-basierten klinischen Studiendaten, welche den signifikanten Nutzen der Gabe von Eisencarboxymaltose zeigen,(7-11) werden durch neuere Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zur Eisenregulation in Herzmuskelzellen gestützt.(12)

Hannover (5. September 2017) – Herzinsuffizienz (HI) ist insbesondere in der Altersgruppe der über 65-Jährigen weit verbreitet und in Deutschland der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt,(13) wie Prof. Tibor Kempf (Klinik für Kardiologie und Angiologie an der Medizinische Hochschule Hannover [MHH]) auf der Presseveranstaltung Inside Medicine „Eisenmangel und Herzinsuffizienz – Klinische Betrachtungen und leitliniengerechte Therapie“ berichtete. Sie ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.(14)

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RNA-Interferenz

Ein Paradigmenwechsel in der Therapie von schwerwiegenden Erkrankungen

München (9. August 2017) - Substanzen, die auf neuen Wirkmechanismen basieren, können die Behandlung von Erkrankungen tiefgreifend verändern. Das junge Unternehmen Alnylam® Pharmaceuticals hat es sich zum Ziel gesetzt, insbesondere für komplexe und schwer therapierbare Krankheitsbilder sowie für seltene Erkrankungen, bei denen bis dato keine zufriedenstellenden Therapieoptionen existieren, neue Wirkstoffe zu entwickeln, die das Potenzial besitzen, das Leben der Patienten nachhaltig zu verbessern.

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Die neue Therapie-Generation Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir, G/P) von AbbVie

Don´t look back: Auf dem Weg in ein Leben ohne Hepatitis C

Wiesbaden (18. August 2017) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2030 Hepatitis C weltweit zu besiegen.1 Hintergrund dieser Vision sind die enormen Fortschritte in der Hepatitis-C-Therapie durch die Einführung von DAA-Kombinationstherapien (direct acting antivirals, DAA) seit 2014. Diese können heute bereits viele Patienten von Hepatitis C heilen. Neue innovative DAA-Kombinationstherapien haben nun den Anspruch, die Therapie zu vereinfachen und breiter einsetzbar zu machen.2 Mit diesem Ziel hat AbbVie die neue Therapie-Generation Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) zur Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C entwickelt. Das kürzlich zugelassene Therapieregime steht als pangenotypische 8-Wochen-Therapie zur Behandlung therapienaiver* Hepatitis-C-Patienten ohne Zirrhose für alle Genotypen (GT1-6) zur Verfügung. Diese Patientengruppe macht heutzutage den Großteil der Patienten in Deutschland aus. Die Einnahme erfolgt einmal täglich und ist komplett Ribavirin-frei.3,4 Im Rahmen des Launch-Pressegesprächs zur Markteinführung von Maviret verdeutlichten Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, Hannover und Prof. Dr. Christoph Sarrazin, Wiesbaden, gemeinsam mit Dr. Bettina König, AbbVie Deutschland, wie die neue Hepatitis-C-Therapie von AbbVie bestehende Herausforderungen der Hepatitis-C-Therapie beantwortet und es nun für Ärzte und Patienten heißt: "Don´t look back".

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Frauen sterben kostengünstiger als Männer

Kulturelle Differenzen sorgen für Kostenunterschiede am Lebensende

 

Bern, Schweiz (3. August 2017) - Im letzten Lebensjahr verursachen Männer im Schnitt mehr Gesundheits-kosten als Frauen. Zu sterben ist in der französischen und italienischen Schweiz teurer als in der deutschen Schweiz. Das zeigt eine Analyse von Krankenkassendaten im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Lebensende" (NFP 67).
 

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Abbvie

Maviret® erhält Zulassung zur pangenotypischen 8-Wochen-Therapie der chronischen Hepatitis C

 

  • Mit Maviret (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) steht ab sofort für den Großteil aller Hepatitis-C-Patienten, unabhängig vom Genotyp, eine einmal tägliche 8-Wochen-Therapie zur Verfügung 1,2
  • Das beschleunigte Zulassungsverfahren unterstreicht die Innovationskraft dieser Wirkstoffkombination
  • In den Zulassungsstudien erreichten bis zu 100 % der untersuchten therapienaiven* Patienten ohne Zirrhose der Genotypen 1–6 nach 8-wöchiger Behandlung mit Maviret eine SVR12 (sustained virologic response 12 Wochen nach Therapieende)2,3

 

 

Wiesbaden (31. Juli 2017) – Die Europäische Kommission hat Maviret® (Glecaprevir/Pibrentasvir; G/P) als pangenotypische Therapie zur Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C zugelassen. Maviret kann damit als einmal tägliche, pangenotypische 8-Wochen-Therapie zur Behandlung therapienaiver*, nicht-zirrhotischer Hepatitis-C-Patienten aller Genotypen (GT1–6) ohne Ribavirin eingesetzt werden.2 Diese bilden die größte Behandlungsgruppe unter den HCV-Infizierten.1 Maviret kombiniert zwei neu entwickelte antiviral wirksame Substanzen (direct-acting antiviral agents, DAAs) – den NS3/4A-Protease-Inhibitor Glecaprevir (100 mg) und den NS5A-Inhibitor Pibrentasvir (40 mg) – mit einem gut belegten Sicherheitsprofil.3,4 Die Wirksamkeit ist unabhängig von Viruslast und Baseline-Resistenzen.2 Die Innovationskraft dieser Wirkstoffkombination wird durch die beschleunigte Zulassung – in einem der bislang schnellsten zentralen Zulassungsverfahren in der Europäischen Union (EU) – unterstrichen. Maviret ist ab sofort auf dem deutschen Markt verfügbar.

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Pohl Boskamp

Bewegung und physikalische Therapie bei Atemwegserkrankungen:
Atemtherapiegerät GeloMuc® zur effektiven Mukosekretolyse

Bad Reichenhall (25. Juli 2017) – Bewegungstraining und physikalische Therapie sind wichtige Säulen der pneumologischen Rehabilitation und können bei Patienten mit Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zu mehr Lebensqualität führen, so das Fazit der Experten beim Bad Reichenhaller Kolloquium am 23. Juni 2017 in Bad Reichenhall.* Die nicht-medikamentöse Therapie von Atemwegserkrankungen besteht aus drei Säulen: Patientenschulung, Bewegungs- und Trainingstherapie sowie der physikalischen Therapie mit dem Erlernen von Selbsthilfetechniken. „Bewegung verbessert die Prognose und steigert die Lebensqualität“, betonte Professor Wolfgang Petro, Bad Reichenhall. Neben dem Bewegungstraining sei auch die physikalische Therapie wichtig. Die richtige Hustentechnik hilft unter anderem bei der Bronchialreinigung. Zur Lösung des festsitzenden Bronchialschleims (Mukosekretolyse) kommen auch Atemtherapiegeräte wie beispielsweise GeloMuc® zum Einsatz. GeloMuc® stärkt die Lungenfunktion, öffnet die Atemwege und erweitert die Bronchien.

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