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19 | 05 | 2013
Hygiene
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Steri-Report 2012

Zufriedenstellende Sterilgutversorgung in deutschen Krankenhäusern?

 

Frankfurt am Main (26. März 2013) - Erste Ergebnisse des Steri-Reports 2012 sind an der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) veröffentlicht worden. Das Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Hochschule führte 2012 eine Umfrage zur Situation und Ausstattung der zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) in deutschen Krankenhäusern durch.

 

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G-BA: Hygiene

Gesetzliche Vorgaben und Zuständigkeiten

 

Berlin (6. Dezember 2012) - In Deutschland gibt es auf Bundes- und Landesebene eine Vielzahl von Regelungen, die – im engeren oder weiteren Sinne – die Hygiene betreffen. Dies sind zum einen Vorgaben, die von baulichen, technischen oder organisatorischen Maßnahmen über Desinfektions- und Sterilisationsvorschriften bis zum Hygienemanagement reichen. Ziel ist es, das Infektionsrisiko bei einem Aufenthalt in einem Krankenhaus, einer Praxis oder einer anderen Gesundheitseinrichtung zu verringern. Zum anderen gibt es eine Reihe von Vorschriften, die nicht in erster Linie die Vorbeugung/Vermeidung von nosokomialen (in einer Behandlungseinrichtung erworbenen) Infektionen betreffen, sondern deren Erkennung, Erfassung, Bewertung und gezielte Kontrolle.

 

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Stellungnahme der  Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene

Klarstellung und Erläuterung zum Stellenwert von Surveillance-Systemen in Einrichtungen des Gesundheitswesens

 

1. Hintergrund und Anlass der Stellungnahme

 

Berlin (14. November 2012) - Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) stellt fest, dass in zunehmenden Maße von Auditoren im Rahmen von Zertifizierungen, von Gesundheitskonferenzen, Krankenhausgesellschaften und auch Versicherungen die Krankenhäuser verpflichtet werden sollen, an überregionalen Messungen nosokomialer Infektionen teilzunehmen. Derartige Forderungen entbehren einer inhaltlichen wie juristischen Grundlage (Bales et al. 2003).
Insbesondere wird häufig gefordert, an den KISS-Modulen teilzunehmen. Die DGKH lehnt dies entschieden ab, da die Ergebnisse nicht valide sind und das eingesetzte Personal sinnvollerweise anderweitig tätig werden sollte.

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BVMed-Hygieneforum 2012: Mit konsequenten Hygienemaßnahmen sind rund 30 Prozent aller Krankenhausinfektionen vermeidbar . Quelle: BVMed, 14.11.2012 (tB).BVMed-Hygieneforum 2012

Mit konsequenten Hygienemaßnahmen sind rund 30 Prozent aller Krankenhausinfektionen vermeidbar

 

Berlin (14. November 2012) - Bei konsequenten Hygienemaßnahmen ist mit ergebnisorientierter Zusammenarbeit und Kommunikation aller Beteiligten, ein großer Teil von nosokomialen Infektionen vermeidbar. Darüber waren sich die Referenten des BVMed-Hygieneforums 2012: "Prävention von Krankenhausinfektionen – Möglichkeiten, Grenzen und ökonomische Aspekte beim Einsatz von Medizinprodukten" am 13. November 2012 in Berlin einig. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen nach Ansicht der Experten verschiedene Strategien verfolgt werden, von Schulungen über die Optimierung der Arbeitsprozesse bis zum richtigen Einsatz der richtigen Medizintechnologien. "Hygiene ist ein Spagat zwischen eigenen Ansprüchen und Finanzierbarkeit in unserem Gesundheitssystem", so Moderator Hans-Peter Geisel.

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Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)

Infektionsgefahren bei Frühgeborenen auf Intensivstationen

 

Hannover (25. Oktober 2012) - In den letzten Tagen wurde in der Öffentlichkeit und in den Medien intensiv und zum Teil unsachlich über die Serratia-Infektionen bei Frühgeborenen in der Charité berichtet. Wir möchten mit dieser Pressemitteilung zur Versachlichung der öffentlichen Diskussion beitragen.

 

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Aufbereitung von Medizinprodukten

RKI stellt Neufassung der Empfehlungen vor

 

Berlin (21. September 2012) - Die Neufassung der Empfehlung über die "Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten" liegt nach Informationen des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) nun vor. In einer aktuellen Mitteilung informiert das Robert Koch-Institut (RKI) über die Vorveröffentlichung der Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim RKI und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

 

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Merkblatt: Schutz vor Infektionen mit enterohämorrhagischen E. coli (EHEC)

Schutz vor EHEC: Sorgfältiger Umgang mit Rohmilch, rohem Fleisch und Sprossen notwendig

 

Berlin (13. Juni 2012) - EHEC-Erreger kommen natürlicherweise im Darm von Rindern und anderen Wiederkäuern vor. Menschen infizieren sich mit dem Keim in erster Linie durch direkten Tierkontakt oder über rohe Lebensmittel, die vom Tier stammen. Auch durch Obst und Gemüse kann EHEC übertragen werden, das Vorkommen in diesen Lebensmitteln ist aber deutlich seltener. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in einem Merkblatt Verbrauchertipps zum Schutz vor EHEC-Infektionen zusammengefasst.

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Hygiene-Tipp der DGKH, Juni 2012

Aufbereitung von Medizinprodukten – Was ist eigentlich der A0-Wert?

 

Berlin (1. Juni 2012) - In der Norm EN DIN ISO 15883-1 wird der Begriff A0 eingeführt: Dieser ist ein Maßstab für die Abtötung von Mikroorganismen in Desinfektionsverfahren mit feuchter Hitze. Dieser Wert wird heute benutzt, um bei der thermischen Desinfektion in den maschinellen Desinfektionsverfahren und -geräten, also bei RDG (Reinigungs-Desinfektions-Geräte) für chirurgische Instrumente und für Steckbecken, die benötigte Menge an feuchter Hitze festzulegen. Der A0-Wert kann im Prozess mit Thermologgern bestimmt werden und ist, vereinfacht gesagt, die auf die Oberfläche der Instrumente einwirkende Temperatur über die Zeit integriert.

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Hygiene-Tipp der DGKH, Mai 2012

Trinkbrunnen und Water-Cooler

 

Berlin (1. Mai 2012) - In Krankenhäusern und niedergelassenen Praxen werden oft Trinkbrunnen oder ähnliche Angebote für Patienten zur Verfügung gestellt. Gründe hierfür sind der Wunsch nach einer höheren Patientenzufriedenheit sowie der Wegfall des Transportes von Wasserkästen.

 

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Stiftung Patientensicherheit Schweiz

Teamverhalten bei der Händedesinfektion - doppelter "follower"-Effekt

 

Basel, Schweiz (25. April 2012) - Die Spitalinfektionen stellen immer noch ein bedeutendes Problem der Patientensicherheit dar. Die korrekte Desinfektion der Hände ist eine wirkungsvolle Massnahme, um die Infektionsrate zu reduzieren. Mit verschiedenen Kampagnen, Hilfsmitteln, und Schulungen können gute Erfolge im Desinfektionsverhalten der Spitalmitarbeiter erzielt werden. Es zeigt sich aber auch, dass eine nachhaltig hohe compliance mit der Händedesinfektion oft schwer zu erreichen ist. Die soziale Norm und das Verhalten der Kollegen in einem Spital können einen erheblichen Einfluss auf das Händedesinfektionsverhalten haben, gerade in Ausbildungsinstitutionen in denen das soziale Lernen, z.B. bei Visiten, eine grosse Rolle spielt.

 

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Mecklenburg-Vorpommern verbessert Voraussetzungen für Krankenhaushygiene

 

Schwerin (3. April 2012) - Mecklenburg-Vorpommern wird den Hygienestandard in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen weiter erhöhen. Dazu dient die seit März geltende Verordnung zur Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO M-V). Gesundheitsministerin Manuela Schwesig sagte am Dienstag: „Ziel der Krankenhaushygieneverordnung ist es, den Schutz vor Infektionen zu erhöhen. Wir sind im Land schon auf einem sehr hohen Standard auf diesem Gebiet. Die Verordnung wird die Qualität noch einmal erhöhen.“

 

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Hygiene-Tipp der DGKH, April 2012

MRSA abrechnen – jetzt ambulant möglich

 

Berlin (29. März 2012) - Im Jahr 2011 wurden im Rahmen der Änderung des Infektionsschutzgesetzes auch die Möglichkeiten zur ambulanten Abrechnung von Leistungen bei MRSA-Patienten geschaffen. Ende Januar 2012 wurden die EBM-Ziffern veröffentlicht, nach denen nun auch niedergelassene Ärzte bei der Versorgung von MRSA-Patienten Abrechnungsmöglichkeiten haben (Tabelle).

 

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Klare regeln für Hygiene in medizinischen Einrichtungen

Hamburgische Verordnung über Hygiene und Infektionsprävention beschlossen

 

Hamburg (27. März 2012) - Der Senat hat heute die Hamburgische Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen beschlossen. Durch die Verordnung werden Maßnahmen zur Verhütung, Erkennung, Erfassung und Bekämpfung von nosokomialen Infektionen, d.h. Infektionen, die in Zusammenhang mit medizinischen Behandlungen erworben wurden, und Krankheitserregern mit Resistenzen geregelt. Die Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt, die in den nächsten Tagen erfolgen wird, in Kraft.

 

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Gammex AMT -powder free mit Antimikrobieller Technologie. Photo: Ansell, www.anselleurope.comHygiene-Tipp der DGKH, März 2012

Handschuhe

 

Berlin (1. März 2012) - Handschuhe sollen immer dann getragen werden, wenn ein Kontakt mit Blut, Sekreten oder kontaminierten Gegenständen anzunehmen ist (immer bei Blutentnahme!). Zwischen verschiedenen Patienten müssen Handschuhe gewechselt werden. Der Handschuhwechsel ist auch zwischen verschiedenen Tätigkeiten an einem Patienten erforderlich, insbesondere wenn von unreinen Tätigkeiten zu reinen gewechselt wird.

Handschuhe sollen nur angezogen werden, wenn die Hände trocken sind. Befindet sich noch Händedesinfektionsmittel auf den Händen, kann dieses nicht verdunsten und es können verbrennungsähnliche Hauterscheinungen auftreten, die häufig als allergische Reaktion missgedeutet werden.

 

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Stellungnahme der DGKH

Offene Fragen im Rahmen des EHEC Ausbruchgeschehens und zukünftige Anforderungen an die Hygiene für Sprossen verarbeitende Betriebe

 

Berlin (28. Februar 2012) - Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) verfügt über fachliche Expertise auf dem Gebiet des systematischen Ausbruchmanagements, insbesondere von Ausbrüchen in medizinischen Bereichen, einschließlich lebensmittelbedingter Ausbrüche, der Ermittlung der Übertragungswege von Krankheitserregern über Personen, Wasser, Flächen und Luft, sowie den erforderlichen Maßnahmen zur Prävention durch Personalhygiene wie z.B. Händehygiene oder das Anlegen geeigneter Schutzkleidung, Reinigung und Desinfektion von Flächen und Geräten, Anforderungen an die betrieblich-organisatorischen und baulich-funktionellen Voraussetzungen sowie zur Schulung des Personals zu deren Prävention.

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Bekanntermaßen gelangen Krankheitserreger bei Durchfall oder Erbrechen in bzw. an die Toilettenschüssel. Sie werden durch die Toilettenspülung aufgewirbelt und gelangen so auch über die Luft auf benachbarte Oberflächen und Objekte, auf welchen sie sich absetzen. Nach Berührung dieser Objekte werden die Keime über Hände rasch im Toilettenraum verteilt. Photo: FotoliaStudie über ein vielseitiges Keim-Übertragungsmodell

 

Die Methode erlaubt auch eine Einschätzung von Infektionsrisiken durch Textilien im Gesundheitssystem

 

Bönnigheim (15. Februar 2012) - Infektionskrankheiten sind weltweit verbreitet und haben erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Auch deutsche Versicherer sehen in kommenden Pandemien das größte Risiko für unsere Gesellschaft (Ärzte Zeitung, Januar 2012). Die mit Abstand häufigsten Infektionserkrankungen sind Magen-Darm-Infektionen: Ob die alljährlich wiederkehrende Norovirus-Welle oder die EHECEpidemie im Jahre 2011, fast jeder Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens ein- oder mehrmals an einem Magen-Darm-Infekt.

 

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