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Hygiene
Hygiene-Tipp der DGKH, Mai 2012
Trinkbrunnen und Water-Cooler
Berlin (1. Mai 2012) - In Krankenhäusern und niedergelassenen Praxen werden oft Trinkbrunnen oder ähnliche Angebote für Patienten zur Verfügung gestellt. Gründe hierfür sind der Wunsch nach einer höheren Patientenzufriedenheit sowie der Wegfall des Transportes von Wasserkästen.
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Stiftung Patientensicherheit Schweiz
Teamverhalten bei der Händedesinfektion - doppelter "follower"-Effekt
Basel, Schweiz (25. April 2012) - Die Spitalinfektionen stellen immer noch ein bedeutendes Problem der Patientensicherheit dar. Die korrekte Desinfektion der Hände ist eine wirkungsvolle Massnahme, um die Infektionsrate zu reduzieren. Mit verschiedenen Kampagnen, Hilfsmitteln, und Schulungen können gute Erfolge im Desinfektionsverhalten der Spitalmitarbeiter erzielt werden. Es zeigt sich aber auch, dass eine nachhaltig hohe compliance mit der Händedesinfektion oft schwer zu erreichen ist. Die soziale Norm und das Verhalten der Kollegen in einem Spital können einen erheblichen Einfluss auf das Händedesinfektionsverhalten haben, gerade in Ausbildungsinstitutionen in denen das soziale Lernen, z.B. bei Visiten, eine grosse Rolle spielt.
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Mecklenburg-Vorpommern verbessert Voraussetzungen für Krankenhaushygiene
Schwerin (3. April 2012) - Mecklenburg-Vorpommern wird den Hygienestandard in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen weiter erhöhen. Dazu dient die seit März geltende Verordnung zur Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO M-V). Gesundheitsministerin Manuela Schwesig sagte am Dienstag: „Ziel der Krankenhaushygieneverordnung ist es, den Schutz vor Infektionen zu erhöhen. Wir sind im Land schon auf einem sehr hohen Standard auf diesem Gebiet. Die Verordnung wird die Qualität noch einmal erhöhen.“
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Hygiene-Tipp der DGKH, April 2012
MRSA abrechnen – jetzt ambulant möglich
Berlin (29. März 2012) - Im Jahr 2011 wurden im Rahmen der Änderung des Infektionsschutzgesetzes auch die Möglichkeiten zur ambulanten Abrechnung von Leistungen bei MRSA-Patienten geschaffen. Ende Januar 2012 wurden die EBM-Ziffern veröffentlicht, nach denen nun auch niedergelassene Ärzte bei der Versorgung von MRSA-Patienten Abrechnungsmöglichkeiten haben (Tabelle).
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Klare regeln für Hygiene in medizinischen Einrichtungen
Hamburgische Verordnung über Hygiene und Infektionsprävention beschlossen
Hamburg (27. März 2012) - Der Senat hat heute die Hamburgische Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen beschlossen. Durch die Verordnung werden Maßnahmen zur Verhütung, Erkennung, Erfassung und Bekämpfung von nosokomialen Infektionen, d.h. Infektionen, die in Zusammenhang mit medizinischen Behandlungen erworben wurden, und Krankheitserregern mit Resistenzen geregelt. Die Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt, die in den nächsten Tagen erfolgen wird, in Kraft.
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Hygiene-Tipp der DGKH, März 2012
Handschuhe
Berlin (1. März 2012) - Handschuhe sollen immer dann getragen werden, wenn ein Kontakt mit Blut, Sekreten oder kontaminierten Gegenständen anzunehmen ist (immer bei Blutentnahme!). Zwischen verschiedenen Patienten müssen Handschuhe gewechselt werden. Der Handschuhwechsel ist auch zwischen verschiedenen Tätigkeiten an einem Patienten erforderlich, insbesondere wenn von unreinen Tätigkeiten zu reinen gewechselt wird.
Handschuhe sollen nur angezogen werden, wenn die Hände trocken sind. Befindet sich noch Händedesinfektionsmittel auf den Händen, kann dieses nicht verdunsten und es können verbrennungsähnliche Hauterscheinungen auftreten, die häufig als allergische Reaktion missgedeutet werden.
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Stellungnahme der DGKH
Offene Fragen im Rahmen des EHEC Ausbruchgeschehens und zukünftige Anforderungen an die Hygiene für Sprossen verarbeitende Betriebe
Berlin (28. Februar 2012) - Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) verfügt über fachliche Expertise auf dem Gebiet des systematischen Ausbruchmanagements, insbesondere von Ausbrüchen in medizinischen Bereichen, einschließlich lebensmittelbedingter Ausbrüche, der Ermittlung der Übertragungswege von Krankheitserregern über Personen, Wasser, Flächen und Luft, sowie den erforderlichen Maßnahmen zur Prävention durch Personalhygiene wie z.B. Händehygiene oder das Anlegen geeigneter Schutzkleidung, Reinigung und Desinfektion von Flächen und Geräten, Anforderungen an die betrieblich-organisatorischen und baulich-funktionellen Voraussetzungen sowie zur Schulung des Personals zu deren Prävention.
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Studie über ein vielseitiges Keim-Übertragungsmodell
Die Methode erlaubt auch eine Einschätzung von Infektionsrisiken durch Textilien im Gesundheitssystem
Bönnigheim (15. Februar 2012) - Infektionskrankheiten sind weltweit verbreitet und haben erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Auch deutsche Versicherer sehen in kommenden Pandemien das größte Risiko für unsere Gesellschaft (Ärzte Zeitung, Januar 2012). Die mit Abstand häufigsten Infektionserkrankungen sind Magen-Darm-Infektionen: Ob die alljährlich wiederkehrende Norovirus-Welle oder die EHECEpidemie im Jahre 2011, fast jeder Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens ein- oder mehrmals an einem Magen-Darm-Infekt.
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Hygieneverordnung Rheinland-Pfalz
Stellenwert der Hygiene in medizinischen Einrichtungen gestärkt
Mainz (14. Februar 2012) - Das Land will die Hygiene in medizinischen Einrichtungen weiter verbessern. Der rheinland-pfälzische Ministerrat beschloss dazu heute eine Hygieneverordnung, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet worden ist und in Kürze in Kraft tritt, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte. Angesichts steigender Zahlen von während einer medizinischen Behandlung erworbenen, so genannten nosokomialen Infektionen sei es notwendig, die bestehenden Empfehlungen beispielsweise des Robert Koch-Institutes (RKI) verbindlich zu machen, sagte die Ministerin. Grundlage ist die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, mit der die Bundesregierung die Länder ermächtigt und verpflichtet, Rechtsverordnungen zur Hygiene zu erlassen. Die Länder hatten beim Bund auf diese einheitliche Rechtsgrundlage gedrängt. In Deutschland erkranken jährlich bis zu 600.000 Patientinnen und Patienten an Krankenhausinfektionen, bis zu 15.000 Erkrankte sterben daran.
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„AKTION Saubere Hände“ empfiehlt eigenverantwortliche Einreibemethode
Berlin (9. Februar 2012) - Die „AKTION Saubere Hände“ empfiehlt seit Ende letzten Jahres die Hände unabhängig von festgelegten Schrittfolgen zu desinfizieren. Diese Empfehlung geht auf eine evidenzbasierte Studie von Kampf et al. zurück, die somit zu einem Paradigma-Wechsel in der Händedesinfektion führt.
Kampf und Kollegen zeigen, dass eine eigenverantwortliche Händedesinfektion zu signifikant besseren Benetzungsergebnissen führt, als die jahrzehntelang angewendeten Bewegungsabläufe nach der europäischen Prüfmethode EN 1500. Unzureichend desinfizierte Handpartien stellen ein Infektionsrisiko dar. Die eigenverantwortliche Einreibemethode als neuer Standard bietet in der klinischen Praxis mehr Sicherheit für den Patienten.
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Hygiene-Tipp der DGKH, Februar 2012
Wie viele nosokomiale Infektionen können verhindert werden?
Berlin (1. Februar 2012) - Immer wieder wird behauptet, dass 20 bis 30 % der Krankenhausinfektionen vermeidbar seien. Tatsächlich stützen sich diese Angaben überwiegend auf alte Untersuchungen: So konnten bei der Senic-Studie in den USA, bei der vermehrt Hygienefachpersonal eingesetzt wurde, etwa 30 % der Infektionen verhütet werden und bei der NIDEP-2-Studie in den 90er Jahren in Deutschland etwa ein Viertel der Infektionen.
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Angebote des NLGA zur Hygiene in der stationären und ambulanten Pflege
Hannover (25. Januar 2012) - Seit vielen Jahren bietet das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) Fortbildungsveranstaltungen und Informationsmaterialien für Hygienebeauftragte in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und -diensten an.
Um die Arbeit der Hygienebeauftragten zu unterstützen und zu fördern wurde Anfang dieses Jahres die Website überarbeitet und wesentlich erweitert. Unter dem Motto - „Alles was Hygienebeauftragte brauchen“ steht ein breites Sortiment an Informationsschriften, Arbeitshilfen und Schulungsdateien kostenfrei als Download zur Verfügung:
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Neuer Studiengang Krankenhaushygiene
Gießen (25. Januar 2012) - Im Wintersemester 2012/13 startet an der Technischen Hochschule Mittelhessen der europaweit erste Bachelorstudiengang „Krankenhaushygiene“. Das Ausbildungsangebot des Gießener Fachbereichs Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie vermittelt Fachkenntnisse zur Risiko- und Infektionsprävention in Einrichtungen des Gesundheitswesens.
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Stellungnahme der DGKH
Tragen von Kopftüchern bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen
Berlin (15. Dezember 2011) - Teilweise wird von Mitarbeiterinnen (und Mitarbeitern: hier speziell textile „Piraten-Hauben“) im Gesundheitswesen der Wunsch geäußert, während der Arbeit am Patienten Kopftücher zu tragen. Das Tragen von Kopftüchern und anderen Kopfbedeckungen auch bei der direkten Arbeit am Krankenbett verursacht keine krankenhaushygienischen Probleme. Bestimmte Rahmenbedingungen im Sinne der Tragedauer, des Kontaminationsschutzes und Bedingungen der Aufbereitung müssen aber in Einrichtungen des Gesundheitswesens, analog der übrigen Dienstkleidung, geregelt sein.
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Hygiene-Tipp der DGKH, Oktober 2011
Sichere Arbeitsschuhe
Berlin (1. Oktober 2011) - Viele Arbeitsunfälle passieren durch ungeeignetes Schuhwerk. Bei der Auswahl sollten daher einige Kriterien beachtet werden:
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Hygiene-Tipp der DGKH, September 2011
Mund-Nasen-Schutz
Berlin (1. September 2011) - Dass im Operationssaal Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen ist, ist allgemein bekannt. Dazu präzisiert die Krankenhaushygiene-Kommission (KRINKO) am RKI (2000, 2007):
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