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Hygiene
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BARMER GEK fordert im Kampf gegen Klinikkeime rechtsverbindliche Maßnahmen

Berlin (18. Januar 2011) - "Das Konzept der Regierungskoalition gegen Klinikkeime ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem nun rechtsverbindliche Vorgaben folgen müssen", erklärt die Vorstandsvorsitzende der BARMER GEK, Birgit Fischer. Es bleibe fraglich, ob die angekündigten Maßnahmen in irgendeiner Art und Weise verbindlich für Bundesländer, Kliniken und Ärztinnen und Ärzte sein werden. Die Erfahrung lehre, dass appellative Kann-Maßnahmen nicht geeignet seien, den Infektionen und multiresistenten Keimen wirksam zu begegnen. Fischer: "Wir unterstreichen deshalb unsere Forderung nach einheitlichen und verbindlichen Hygieneverordnungen in allen Bundesländern. Wir brauchen endlich eine nachhaltige und wirkungsvolle Überprüfung gesetzlicher Vorgaben durch die Bundesländer."

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Techniker Krankenkasse Hessen begrüßt Hygieneverordnung

 

Frankfurt am Main (2. Dezember 2010) - Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen begrüßt die Ankündigung des hessischen Sozialministers Stefan Grüttner, im kommenden Jahr eine Verordnung zur Krankenhaushygiene zu erlassen. Nach Schätzungen der Techniker Krankenkasse (TK) erleiden in Hessen jährlich über 40.000 Menschen Infektionen, die sie in der Klinik erworben haben, sogenannte nosokomiale Infektionen. Bei etwa jedem 40. von einer solchen Infektion betroffenen Patienten sind sie die Todesursache. Zu den gefährlichsten Erregern der nosokomialen Infektionen gehört der MRSA-Keim.

 

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Etappensieg mit Antikörpern

Immuntherapie zur Behandlung von Krankenhausinfektionen mit resistenten Staphylococcus-aureus-Bakterien

 

Würzburg (28. Oktober 2010) - Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, stellen vor allem für kranke und geschwächte Menschen eine Bedrohung dar. Bei der Suche nach neuen Medikamenten haben Wissenschaftler der Universität Würzburg einen ersten Erfolg erzielt.

In Europa erleiden jedes Jahr mehr als vier Millionen Patienten eine Infektion, während sie im Krankenhaus liegen – denn geschwächte Menschen sind dafür anfälliger als gesunde. Verantwortlich für die so genannten Krankenhausinfektionen ist meistens die Bakterienart Staphylococcus aureus. Eine gewisse Berühmtheit hat in diesem Fall das Kürzel MRSA erreicht. Es steht für Staphylococcus-Bakterienstämme, die gegen das Antibiotikum Methicillin resistent sind und die sich auch mit anderen Wirkstoffen kaum noch bekämpfen lassen.

Staphylococcus aureus-Bakterien finden sich zwar auch auf der Haut vieler gesunder Menschen, wo sie in der Regel keine Beschwerden hervorrugen. Doch wenn die Erreger bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem ins Körperinnere eindringen, verursachen sie kaum heilbare Entzündungen.

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HändedesinfektionHändedesinfektion schützt besser vor Darminfektionen und Erkältungen als erwartet

 

Greifswald (24. August 2010) - Die Desinfektion der Hände am Arbeitsplatz schützt nachweisbar vor weit verbreiteten und wiederkehrenden Masseninfektionen. Das belegt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Greifswald, die jetzt in der Zeitschrift BMC Infectious Diseases veröffentlicht wurde.

Die Untersuchungsteilnehmer litten nach regelmäßiger Händedesinfektion deutlich seltener an Erkältungskrankheiten bzw. deren Symptomen. Besonders auffällig war der Rückgang von Durchfallerkrankungen. In die Untersuchung konnten 129 Mitarbeiter der Stadtverwaltung der Universitäts- und Hansestadt, der Universität Greifswald sowie der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern einbezogen werden.

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„Standardhygiene statt Isolierung“ – Tatbestand der Körperverletzung

Stellungnahme des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene

Berlin (20. August 2010) - Im Artikel „Standardhygiene statt Isolierung“ der Augustausgabe 2010 von Management&Krankenhaus lehnt die Autorin, Frau Prof. Dr. med. Ines Kappstein (Traunstein), die Isolierung von Patienten mit Nachweis von MRSA mit der Begründung der fehlenden Evidenz und sogar der Ineffektivität ab. Europaweit durchgeführte Studien widerlegen diese Aussage. Diese unethische Forderung gefährdet die Patientensicherheit in gröbster Form. Unter Bezug auf den aktuellen Erkenntnisstand [1] erfüllt die Empfehlung unserer Ansicht nach den Tatbestand der Körperverletzung.

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Hygiene-Tipp der DGKH

Schutz vor Papillomviren im OP-Saal

Berlin (1. August 2010) - Diverse Papillomviren - vor allem die Typen 6, 11, 16 und 18 – rufen gesichert Krebs beim Menschen hervor. Sie können eine ursächliche Rolle spielen bei Tumoren der Zervix, der Vulva, der Vagina, des Penis, des Anus, der Mundhöhle, des Oropharynx, des Larynx und der periungualen Haut.

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Aufbereitung von Einmal-Medizinprodukten

Risiko nicht quantifizierbar

 

Berlin (4. Mai 2010) - Das Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR) hat am 20. April 2010 eine Expertise zur Sicherheit von aufbereiteten Einmal-Medizinprodukten veröffentlicht. Die Expertise ist Teil eines umfassenden Berichts der EU-Kommission - und der wird in ganz Europa mit Spannung erwartet.

Der im April vorgelegte Bericht des SCENIHR beinhaltet das, was in Deutschland längst bekannt ist: Die Aufbereitung von Medizinprodukten ist mit Risiken verbunden und nicht jedes Einmalprodukt ist für die Aufbereitung geeignet. Außerdem empfiehlt das SCENIHR eine Evaluation und Validierung des gesamten Aufbereitungsprozesses von Einmalprodukten - vom Einsammeln beim Anwender nach Gebrauch bis zur Sterilisation und zum Transport - einschließlich der funktionellen Leistungsfähigkeit.

 

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MRSA im Krankenhaus

Prävention und Kontrolle erfolgreich

 

Köln (17. März 2010) - Vorsorge und Kontrolle können bakterielle Infektionen durch Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) im Krankenhaus effektiv verhindern. So lautet das Ergebnis eines jetzt vom DIMDI veröffentlichten HTA-Berichts (Health Technology Assessment). Er untersucht Wirksamkeit und Kosteneffektivität unterschiedlicher Maßnahmen. Auf Basis der vorliegenden Studien lassen sich einzelne Maßnahmen nicht abschließend beurteilen. Auch die Informationen zur Kosteneffektivität decken derzeit nur Teilaspekte ab. Die Autoren halten weitere Studien für dringend erforderlich.

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Kompetenzteam Händehygiene gegründet

 

Freiburg (13. Januar 2010) - Wissenschaftliche Untersuchungen zur Händehygiene sind das Ziel des neuen "Kompetenzteams Händehygiene", das mit Unterstützung des Unternehmens B. Braun am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg gegründet wurde. In den kommenden zwei Jahren werden hier systematische, praxisnahe Studien insbesondere zur Verträglichkeit von Händehygienepräparaten durchgeführt.

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Impfappell des Vorstands der DGKH zur „Neuen Grippe“

 

Berlin (11. November 2009) - Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) empfiehlt nachdrücklich allen Mitarbeitern in Gesundheitseinrichtungen, sich gegen die Neue Grippe (Schweinegrippe) impfen zu lassen. Die Schutzimpfung dient sowohl

 

  • dem Eigenschutz als auch insbesondere
  • dem Schutz der anvertrauen Patienten sowie
  • der Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit des medizinischen Personals.
  • Nur bei einer Durchimpfungsrate > 90 % kann ein Kollektivschutz erreicht werden kann.

 

Intensivpatienten und immunsupprimierte Patienten sind durch die Grippeinfektion lebensbedrohlich gefährdet. So betrug die Sterblichkeit bei Patienten mit kritischer Grunderkrankung in Kanada 17,3 %. Am sog. Atemnot-Syndrom erkrankten vor allem 30-50 jährige relativ gesunde Patienten. In einer Studie in Mexiko ereignete sich bei Kindern in 6,5 % ein schwerer Verlauf, insbesondere bei den Komorbiditäten Adipositas und respiratorische Erkrankungen waren die Verläufe besonders schwer und endeten in 41 % tödlich.

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Händedesinfektion kann Leben retten

2. Nationaler Aktionstag zur Händedesinfektion am 12. November 2009

 

Berlin (12. November 2009) -  Der zweite nationale Aktionstag „AKTION Saubere Hände“ findet bundesweit am 12.11.2009 statt. Über 600 Einrichtungen, darunter Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und nicht stationäre Einrichtungen (z.B. Rettungsdienste und niedergelassene Ärzte) veranstalten anlässlich dieses Tages Aktionen, um auf die Wichtigkeit der Händedesinfektion hinzuweisen. „Beim diesjährigen Aktionstag werden außerdem die Schüler der Pflegeberufe besonders einbezogen. In vielen Schulen laufen Projekte zur Händedesinfektion, in denen vor allem das von der WHO entwickelte Modell der „My 5 Moments of Hand Hygiene“ bearbeitet wird. Die geschieht zum Teil auch sehr kreativ in Form von Theaterstücken oder Musikdarbietungen,“ sagt Dr. Christiane Reichardt, Koordinatorin der AKTION Saubere Hände.

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Töten mit Licht

Nanopartikel als Wirkstoff für die photodynamische Abtötung Antibiotika-resistenter Bakterien

 

Münster (5. Oktober 2009) - Krankheitserregern werden zunehmend resistent gegen Antibiotika. Vor allem in Krankenhäusern finden sich Stämme, gegen die praktisch jedes heutige Antibiotikum wirkungslos ist. Im Kampf gegen resistente Mikroben verfolgt ein Team von der Universität Münster jetzt einen neuen Ansatz mit der photodynamischen Therapie, einer Methode, die bereits bei der Behandlung bestimmter Krebsarten sowie der Makula-Degeneration eingesetzt wird. Dabei erzeugt ein Wirkstoff unter Bestrahlung mit Licht Sauerstoff in einer speziellen aktivierten Form, die sehr toxisch für Zellen ist. Wie die Forscher um Cristian A. Strassert und Luisa De Cola in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, wollen sie dazu speziell entwickelte Nanomaterialien einsetzen, die spezifisch an Bakterienzellen binden, diese markieren und unter Bestrahlung abtöten.

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Umgang mit Wäsche im Hinblick auf Neue Influenza (A/H1N1)

 

Bönnigheim (6. August 2009) - Stellungnahme der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege zum Thema „Umgang mit Wäsche im Hinblick auf Neue Influenza (A/H1N1) , oder auch Schweine Grippe bzw. Mexikanische Grippe“ (Stand 6.8.2009).

Was müssen Wäschereien bei der sachgemäßen Wiederaufbereitung von Wäsche, die mit Erregern der Neuen Influenza kontaminiert ist, beachten?

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Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)

Zusätzlicher Schutz vor der neuen (A/H1N1)-Influenza durch Händedesinfektion

 

Berlin (2. August 2009) - Aufgrund von verschiedenen Rückfragen präzisiert die DGKH ihre Pressemitteilung vom 27.7.2009. Zusätzlich wurde die berücksichtigte Literatur ergänzt. Die Aussage zur Wirkungslosigkeit des Händewaschens bezog sich auf die Wirkung des Händewaschens als alleinige antiepidemische Maßnahme zur Händehygiene ohne Berücksichtigung der Händedesinfektion zur Kontrolle einer Influenza-Pandemie. Von Beginn des Auftretens der neuen (A/H1N1)-Influenza hat die DGKH darauf hingewiesen, dass die Empfehlung zum Händewaschen auch unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur und in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der US-amerikanischen Gesundheitsbehörden ergänzungsbedürftig ist(1-12).

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Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene: Händewaschen ist falsch!

Schutz vor Schweinegrippe

 

Berlin (27. Juli 2009) - Von der ersten Stunde an hat die DGKH darauf hingewiesen, dass die Empfehlung „Händewaschen“ völlig unzureichend ist. Da die Zahl der Erkrankten immer größer wird, weist die DGKH nochmals mit Nachdruck darauf hin, dass die entscheidende Maßnahme zur Vermeidung der Weiterverbreitung der Krankheit nur die Händedesinfektion ist.

 

Falsch ist: Händewaschen, denn

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Kupfer gegen Keime:

Erwartungen wurden übertroffen

 

Prof. Dr. Jörg Braun mit einer Kupfer-Türklinke in der Asklepios Klinik WandsbekHamburg (16. Juni 2009) - Türgriffe und Lichtschalter aus Kupfer sind ein wirksames, zusätzliches Mittel um die Verbreitung von gefährlichen Keimen in Krankenhäusern zu stoppen. Das ist das Ergebnis eines weltweit beachteten Feldversuchs in der Asklepios Klinik Wandsbek in Hamburg. Dabei wurden jeweils über mehrere Monate hinweg im Sommer 2008 und im Winter 2008/2009 zwei Krankenhausstationen mit Türgriffen, Türplatten und Lichtschaltern aus speziellen Kupferlegierungen ausgestattet.

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