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Hygiene
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Hygiene-Tipp der DGKH, Mai 2009

Sofortmaßnahmen nach HIV-Exposition

 

Deutsche Gesellschaft für KrankenhaushygieneBerlin (1. Mai 2009) - Jeder Praxisinhaber ist verpflichtet, Regelungen zum Vorgehen bei Stich- und Schnittverletzungen zu treffen (u.a. laut TRBA 250). Besonders problematisch sind Stich- und Schnittverletzungen bei sicherer oder wahrscheinlicher Kontamination mit HIV-positivem Material. Möglichst innerhalb von 2 Stunden (mindestens innerhalb 24 Stunden) soll über eine Postexpositionsprophylaxe entschieden werden, wobei die Indikation eng gestellt werden sollte auf Grund der hohen Abbrecherquote wegen Nebenwirkungen. Außerdem sind gegebenenfalls Resistenzen zu berücksichtigen.

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Hygiene-Tipp der DGKH, April 2009

Umgang mit Trägern von Toxin-bildendem Clostridium difficile

Berlin (1. April 2009) - In den Krankenhäusern kommt es zunehmend zu Durchfall-Erkrankungen in Folge einer Infektion mit Toxin-bildendem Clostridum difficile. Betroffene Patienten können auch nach Entlassung aus dem Krankenhaus Träger des Erregers bleiben, wobei insbesondere die sehr beständigen Sporen über den Stuhl ausgeschieden und verbreitet werden können.

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Hygiene-Tipp der DGKH, März 2009

Händehygiene des Chirurgen

Berlin (1. März 2009) - Hände, Nägel und Nagelfalze sollen bei Betreten des OP-Trakts sauber sein. Hände und Unterarme sind wegen des Irritationsrisikos nicht mit einer Bürste zu reinigen. Fingernägel müssen kurz- und rund geschnitten sein, mit den Fingerkuppen abschließen und eine glatte Oberfläche aufweisen. Künstliche Fingernägel und Schmuck sind zu untersagen. Wurden die Hände nicht schon zu Dienstbeginn gewaschen, wird zur Sporenentfernung eine einmalige kurze Händewaschung vor Anlegen der Bereichskleidung in der OP-Schleuse durchgeführt. Anschließend sind die Hände mit keimarmem Tuch zu trocknen.

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Hygiene-Tipp der DGKH, Februar 2009

Rechtssicherheit: Hygienefehler vermeiden

 

Berlin (2. Februar 2009) - Hygiene gehört nach höchstrichterlicher Rechtsprechung zu den voll beherrschbaren Risiken in Krankenhaus und Praxis. Einzelne Abweichungen von allgemeinen hygienischen Vorgaben werden im Allgemeinen hinnehmbar sein; liegen jedoch mehrere schwerwiegende Abweichungen von hygienischen Regeln und Empfehlungen vor, so kann dies zu der Annahme führen, dass generell die Organisationsmängel so erheblich sind, dass auch im beklagten Einzelfall die Darlegungs- und Beweislast auf den Beklagten verlagert werden muss.

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Hygiene-Tipp der DGKH, Januar 2009

Präoperative Haarentfernung

 

Berlin (2. Januar 2009) - Trotz einiger Studien zu diesem Thema liegt keine strenge Evidenz für oder gegen die präoperative Haarentfernung vor. Dies liegt zum Teil daran, dass jeder Patient, jeder Eingriff und jede Situation oft einmalig ist. Der Chirurg muss daher die Entscheidung allein von der operations-technischen Notwendigkeit abhängig machen. Folgende Gründe können die Indikation bestimmen: übersichtliche Inzisionsstelle bei stark behaarten Patienten oder anatomischen Lokalisationen, Vermeidung der Kontamination des Operationssitus durch lange Haare, bessere Anhaftung steriler selbstklebender OP-Abdecktücher, Erleichterung der postoperativen Wundversorgung mit Wundauflagen.

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Kleidung und Schutzausrüstung für Pflegeberufe aus hygienischer Sicht

Aktualisierte Fassung 2008 ab sofort zur Verfügung

 

Berlin (15. Dezmber 2008) - Die Sektion „Hygiene in der ambulanten und stationären Krankenpflege”, eine Arbeitsgruppe der DGKH, erarbeitet Vorgaben für die praktische Umsetzung von Hygiene in verschiedenen Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen.

Häufig besteht Unsicherheit, wann welche Kleidung bei der Arbeit zu tragen ist, ob Kleidungsvorschriften stationärer Einrichtungen auch auf ambulante Einheiten übertragbar sind, und ob es sich dabei z.B. um Arbeits-, Berufs- oder Schutzkleidung handelt. Analog gilt für die Auswahl von Handschuhen, dass der Anwender sich nur bei sachgerechter Beratung für die unterschiedlichen Tätigkeiten‚ den jeweils richtigen Handschuh anziehen kann.

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Fachtagung „Saubere Hände – Gesunde Haut“: Auf die richtige Schulung kommt es an

 

Infektionen von Patienten im Krankenhaus und Hauterkrankungen bei den Beschäftigten in Medizin und Pflege vermeiden

 

Köln / Düsseldorf / Bochum (5. November 2008) - Nicht mangelnde, sondern falsch verstandene Hygienemaßnahmen sind oft Ursache dafür, dass sich Patien­ten im Krankenhaus mit Krankheitskeimen anstecken. Mit der richtigen Händedesinfektion wäre rund ein Drittel der Infektionen, die sich Patienten im Krankenhaus zuziehen, zu vermeiden, so die Einschätzung von Experten. Gleichzeitig geht es auch um die Gesundheit der Beschäftigten in Medizin und Pflege, denn unter anderem durch falsche Hygienemaßnahmen ist die Zahl der Hauterkrankungen bei ihnen in den letzten Jahren gestiegen. Vor diesem Hintergrund diskutierten auf der Fachtung „Saubere Hände-Gesunde Haut – Präven­tion durch Hygiene und Hautschutz im Gesundheitswesen“ in Köln am 4. November rund 350 Experten aus dem Gesundheitswesen die Frage, wie die Gesundheit von Patienten und Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen besser geschützt werden kann. Dazu eingeladen hatten das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW), die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW) und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

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Händedesinfektion im Krankenhaus kann Leben retten

 

Nationale Kampagne "AKTION Saubere Hände" bietet fünf Module zur verbesserten Händedesinfektion

Bundesweiter Aktionstag am 22.10.2008

 

Berlin (21. Oktober 2008) - In Deutschland ereignen sich jährlich rund 500.000 Fälle von Krankenhausinfektionen (nosokomiale Infektionen). Diese Infektionen sorgen für längere Liegezeiten von Patienten (durchschnittlich vier Tage) und immense Zusatzkosten für das Gesundheitswesen (in Einzelfällen zwischen 4.000 und 20.000 Euro). Um eine Übertragung der Erreger von Patient zu Patient zu vermeiden, ist die häufige Händedesinfektion notwendig. "Meist gibt es zuwenig Personal, der Zeitdruck für die Pflege der Patienten ist extrem hoch, und es gibt ebenso zu wenige oder nur vom Patientenbett weit entfernte Möglichkeiten, um sich während der Pflege des Patienten die Hände zu desinfizieren," sagt Dr. Christiane  Reichardt von der "AKTION Saubere Hände". Dabei sei das Krankenhauspersonal ganz besonders daran interessiert, die Situation zu verbessern. Das habe die große Resonanz auf die Initiative gezeigt. Die Aktion unterstützt deshalb vor allem die in der Pflege tätigen Menschen und bietet auch den Krankenhäusern Hilfe an. Die bisher beteiligten Krankenhäuser setzen jeweils fünf Maßnahmen zur Verbesserung der Händedesinfektion um.

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IQWiG - Erkältungen vorbeugen: Händewaschen schützt mehr als Vitamine

 

Vitamin C kann Ansteckung nicht verhindern / Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig überschätzt

 

Berlin (8. Oktober 2008) - Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen - und mit der kalten Jahreszeit naht die Erkältungs- und Grippesaison. Viele Menschen greifen jetzt zu Vitamin-C-Tabletten, um vorzubeugen. Doch die Forschung hat gezeigt, dass vitaminhaltige Nahrungsergänzungsmittel längst nicht so gut schützen wie zum Beispiel häufiges Händewaschen - und dass hohe Dosierungen auch schaden können. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat heute Informationen und ein Quiz zum Thema Prävention veröffentlicht: Sie helfen, verbreitete Mythen von Fakten zu unterscheiden.

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Kupfer löscht in weltweitem Feldversuch resistente Krankenhauskeime aus

 

Abb. 1: Keime werden auch über das Berühren von Klinken und Schaltern übertragen. In der Asklepios Klinik Wandsbek werden Kupferoberflächen getestet, die die Übertragung verhindern. Das Bild zeigt eine Keimprobe.Hamburg (20. August 2008) - Manchmal kann Altbewährtes auch innovativ sein: Kupfer galt schon in der griechischen Antike als stark antimikrobiell. Diese Fähigkeit spielt jetzt beim Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime eine zentrale Rolle. In einem weltweit beachteten Feldversuch wurde in der Asklepios Klinik Wandsbek in Hamburg eine komplette Krankenhausstation mit Türgriffen, Türplatten und Lichtschaltern aus Kupfer ausgestattet. Denn die Keime werden nicht nur von Hand zu Hand, sondern in vielen Fällen auch über das Berühren von Klinken und Schaltern übertragen. Derzeit werten Wissenschaftler der Universität Halle-Wittenberg die Proben der ersten Untersuchungsphase aus. Damit ist die Asklepios Klinik Wandsbek Vorreiter dieser klinischen Forschung in Europa.

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Clostridium difficile – neue Gefahr am Krankenbett

Bedeutung der Wäschehygiene bei der Infektionsprophylaxe

 

Abb.: Um das RAL-GZ 992/2 für Krankenhauswäsche erhalten zu können, müssen die Mitgliedsbetriebe der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. besonders hohe hygienische und qualitative Anforderungen erfüllen. Photo: Hohensteiner Institute

Bönnigheim (31. Juli 2008) - Textilien stellen einen nicht zu unterschätzenden, potentiellen Verbreitungsweg für gefährliche Infektionen dar. Der sachgemäße Umgang und die hygienische Aufbereitung von Wäsche aus Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen hat deshalb bei der Infektionsprophylaxe äußerste Priorität.

Der Darm des Menschen ist durch Milliarden von Mikroorganismen besiedelt, die für eine geregelte Darmfunktion unverzichtbar sind. Bei rund 3 % der Bevölkerung gehören dazu auch Bakterien des Typs Clostridium difficile. Die Sporen bildenden, grampositiven Stäbchen fügen im Normalfall als sogenannte Kommensale ihrem Wirt keinen Schaden zu.

In der letzten Zeit häufen sich jedoch die Fälle, in denen in Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeheimen neue gefährliche Varianten auftreten. Die Besiedelungsraten liegen mit ca. 30 % zudem zehnmal so hoch wie bei der gesunden Bevölkerung.

Die neuartigen Stämme produzieren krank machende Enterotoxine (Enterotoxin TcdA, Cytotoxin TcdB und binäres Toxin CdtA/B), entlassen diese in den Darm und verursachen dadurch verschiedene Formen von Durchfallerkrankungen. Mittlerweile ist C. difficile der wichtigste Erreger von Antibiotika-assoziierten Durchfallerkrankungen und Entzündungen der Darmschleimhaut (Pseudomembröse Colitis), als deren Folge sich Komplikationen wie Darmdurchbruch (Perforation), Blutvergiftung (Sepsis) und das toxische Magacolon mit teilweise tödlichem Ausgang entwickeln können. Mehr als zwei solcher gastrointestinaler Infektionen pro Einrichtung sind nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Deutschland meldepflichtig.
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Infektionsverhütung im Krankenhaus

Früher MRSA-Schnelltest schützt nicht vor nosokomialen Infektionen

 

Das Risiko für nosokomiale Infektionen kann durch den Einsatz sicherer Einmalprodukte bei Operationen vermindert werden. Photo: Paul Hartmann AGHeidenheim (24. Juni 2008) - Experten raten zu einem MRSA-Screening, das bereits vor der Aufnahme stationärer Patienten MRSA-Träger identifiziert. Dadurch könnten frühzeitig Hygiene- und Kontrollmaßnahmen ergriffen werden, um eine Übertragung auf andere Patienten zu verhindern. Einer vor Kurzem veröffentlichten Studie der Universität Genf zufolge (JAMA 2008, 299 (10): 1149-1157) führte ein solches Screening wider Erwarten nicht zu einer Reduktion an nosokomialen Infektionen.

Die Wissenschaftler wählten innerhalb der Genfer Universitätskliniken zwölf Stationen verschiedener chirurgischer Fachrichtungen aus, wobei jede Station über neun Monate entweder der Studien- oder der Kontrollgruppe zugeordnet wurde. Anschließend wechselten die Stationen für weitere neun Monate ihre Gruppenzugehörigkeit. Insgesamt wurden mehr als 20.000 chirurgisch zu versorgende Patienten in die Studie eingeschlossen.

Bei der einen Hälfte der Patienten (Kontrollgruppe) wurden herkömmliche Maßnahmen zur Infektionskontrolle angewendet, während die andere Hälfte bei der stationären Aufnahme zusätzlich mit einem schnellen DNA-Test auf das Vorhandensein von MRSA getestet wurde. Nach Abschluss der Studie ließ sich jedoch kein Unterschied zwischen Kontroll- und Studiengruppe im Hinblick auf das Auftreten nosokomialer Infektionen feststellen.

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Infektionen und Tod im Krankenhaus

Versäumnisse der Politik zu Lasten der Patienten

 

Berlin (21. April 2008) - Die im Krankenhaus erworbenen Infektionen (nosokomiale Infektionen) stellen noch vor den Gefahren einer pandemischen Influenza und HIV-Infektionen die größte Bedrohung dar. Mindestens 50.000, eher 100.000 Tote in Europa bedeutet dies pro Jahr, betonte der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), Dr. Klaus-Dieter Zastrow heute in Berlin zu Beginn des 9. Internationalen Kongresses der DGKH. „Unverständlich ist angesichts dieser Zahlen die Untätigkeit der Politik, für eine ausreichende Zahl von Ärzten für Hygiene in den Krankenhäusern zu sorgen“, betonte Zastrow.

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Patientenschutz durch Hygiene

Bundesweite konzertierte Aktion startet mit Thema Händedesinfektion

 

Berlin (13. März 2008) - Mit dem wichtigen Thema Händedesinfektion in Klinik und Praxis startet jetzt die konzertierte Aktion ‚Patientenschutz durch Hygiene’. Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene und Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Hygieniker nannte Zahlen, die nachdenklich stimmen. Jahr für Jahr ereignen sich rund 800.000 Infektionen und mindestens 20.000 Todesfälle in deutschen Kliniken. Viele davon sind vermeidbar.

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