Home
23 | 10 | 2017
KrankenPflege-Journal - aktuell
PDF Drucken

Neuer Behandlungsansatz bei Zwangsstörungen

Metakognitive Therapie

Leipzig (11. Juli 2016) - Zwangsstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Bisher wird diese Erkrankung meist mit einer kognitiven Verhaltenstherapie behandelt - einer effektiven Behandlungsmethode, von der aber nicht alle Patienten profitieren können. An den Psychologischen Instituten der Universität Leipzig und der Philipps-Universität Marburg wird deshalb derzeit eine neuartige Therapiemethode für die Zwangserkrankung erforscht - die metakognitive Therapie. Schwerpunkt ist dabei die Veränderung von krankheitstypischen Annahmen und Verhaltensweisen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Die neuen „Pflegegrade“: Fünf Broschüren erklären, welche Leistungen den Versicherten zustehen. Gleich fünf neue Broschüren des Bundesverbands Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) e.V. beschäftigen sich mit den fünf Pflegegraden, die ab Januar 2017 die bisherigen drei Pflegestufen ersetzen. Damit Pflegeunternehmen ihre Kunden darüber informieren können, welche Leistungen ihnen ab diesem Zeitpunkt zustehen, hat der Verband, der die Interessen von rund 1000 Pflegeeinrichtungen vertritt, diese kleinen Handreichungen zu den einzelnen Pflegegraden herausgegeben. Die neuen „Pflegegrade“

Fünf Broschüren erklären, welche Leistungen den Versicherten zustehen

Essen (11. Juli 2016) - Gleich fünf neue Broschüren des Bundesverbands Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) e.V. beschäftigen sich mit den fünf Pflegegraden, die ab Januar 2017 die bisherigen drei Pflegestufen ersetzen. Damit Pflegeunternehmen ihre Kunden darüber informieren können, welche Leistungen ihnen ab diesem Zeitpunkt zustehen, hat der Verband, der die Interessen von rund 1000 Pflegeeinrichtungen vertritt, diese kleinen Handreichungen zu den einzelnen Pflegegraden herausgegeben.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Computertomographie eines Nebennieren-Zufalltumors auf der linken Seite. UKWErstmalig Leitlinien für Nebennieren „Zufallstumoren“

Würzburg (11. Juli 2016) - Zufällig entdeckte Tumoren der Nebenniere, die bei Routineuntersuchungen mit bildgebenden Verfahren im Klinikalltag entdeckt werden, gehören zu den am häufigsten auftretenden Tumoren des Menschen. Forscher des Universitätsklinikum Würzburg (UKW) haben jetzt für die Behandlung dieser sogenannten Nebennieren-Zufallstumoren federführend eine neue europäische Leitlinie herausgebracht. Leitlinien sind zentrale Hilfen für Ärzte bei der Entscheidungsfindung welcher Diagnose- und Therapieweg eingeschlagen werden soll.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutscher Bundestag verabschiedet das Gesetz zur Errichtung eines Transplantationsregisters

Mehr Transparenz und Sicherheit in der transplantationsmedizinischen Versorgung

Berlin (8. Juli 2016) - Der Deutsche Bundestag hat gestern Abend in 2./3. Lesung das Gesetz zur Errichtung eines Transplantationsregisters verabschiedet. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "In Deutschland warten mehr als 10.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, mehr Menschen dazu zu bewegen, sich mit dem wichtigen Thema Organspende zu beschäftigen und ihre persönliche Entscheidung in einem Organspendeausweis festzuhalten. Das Transplantationsregister ist ein weiterer Schritt, das Vertrauen in die Organspende zu stärken. Es bündelt alle bundesweit erhobenen Daten von der Organentnahme bis hin zur Nachbetreuung nach einer Transplantation und schafft damit eine gesicherte Datengrundlage, auf der die Transplantationsmedizin weiterentwickelt werden kann. So können Patientinnen und Patienten in Zukunft noch gezielter und sicherer behandelt werden."

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG-Vorbericht publiziert

Lungenvolumenreduktion bei schwerem Lungenemphysem

  • Bei chirurgischen Verfahren Hinweise auf Nutzen , aber auch Beleg für Schaden
  • Bei bronchoskopischen Verfahren fehlen aussagekräftige Studien

Köln (8. Juli 2016) - Bei einem Lungenemphysem ist Lungengewebe dauerhaft erweitert oder zerstört, was zu einer Überblähung der Lunge führt. Die Betroffenen leiden vor allem unter Atemnot, in schweren Fällen auch ohne körperliche Belastung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) prüft derzeit, welche Vor- und Nachteile chirurgische und bronchoskopische Verfahren haben, mittels derer das Lungenvolumen reduziert werden kann.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Report Altersdaten

„Pflege und Unterstützung durch Angehörige“

Berlin (8. Juli 2016) - Langzeitpflege bedeutet in Deutschland vor allem Pflege innerhalb der Familie. Die Leistungen der Angehörigen ermöglichen es gesundheitlich eingeschränkten Menschen, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, auch wenn sie den Alltag nicht mehr allein bewältigen können. Mit Daten der amtlichen Statistik, des Deutschen Alterssurveys (DEAS) sowie Befunden aus anderen Studien beleuchtet dieser Report Altersdaten die beiden Bereiche informelle Pflege im engeren Sinne und Unterstützung im Alltagsleben. Nach einem Überblick über die Entwicklung der häuslich versorgten Pflegebedürftigen widmet sich der Report den pflegenden Angehörigen und ihren Lebensumständen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

BMG

"Schwerkranke müssen bestmöglich versorgt werden"

  • Erste Lesung des Gesetzentwurfs "Cannabis als Medizin" im Bundestag

Berlin (7. Juli 2016) - Der Bundestag wird heute Abend den Gesetzentwurf zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften in erster Lesung beraten. Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Schwerkranke Menschen müssen bestmöglich versorgt werden – dafür setze ich mich ein. Wir wollen, dass für Schwerkranke die Kosten für Cannabis als Medizin von ihrer Krankenkasse übernommen werden, wenn ihnen nicht anders geholfen werden kann. Außerdem wollen wir eine Begleiterhebung auf den Weg bringen, um den medizinischen Nutzen genau zu erfassen."

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

BVMed

Medizinische Apps und kognitive Systeme verbessern die Patientenversorgung

Berlin (7. Juli 2016) - Die Digitalisierung und mobile Kommunikationen werden die Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren revolutionieren. Dazu gehören medizinische Apps ebenso wie kognitive Systeme, die aus großen Datenmengen Muster erkennen und individuelle Therapievorschläge ableiten können. Das veranschaulichten die Experten des BVMed-Events „Die Digitalisierung der Gesundheit“ am 6. Juli 2016 in Berlin. Nach Ansicht von BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt steht die Medizinproduktebranche vor einem „Sensoren-Boom“. Alle Medizintechnologien der Zukunft würden auch Daten generieren, vom modernen Pflaster bis zum intelligenten Implantat.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Über das Verhältnis von käuflichen Dingen und religiösen Praktiken

Macht Shoppen selig?

Frankfurt am Main (7. Juli 2016) - Apples iPhone wurde bei seiner Markteinführung in den USA „Jesus-Phone“ genannt, , die Flagship-Stores dieser und anderer Firmen laden als „Tempel des Konsums“ zur käuflichen Einkehr ein. Der Tanz um das goldene Kalb scheint ein grundlegendes Bewegungsmuster unserer Zeit zu sein. Ist der Konsum wirklich eine „Ersatzreligion“ und das Shoppen eine „quasi-religiöse“ Handlung? Diesen Fragen geht der Journalist Bernd Frye in seinem Beitrag für die aktuelle Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ nach. Anregungen und Anschauungsmaterial lieferte ihm dabei auch das Forschungsprojekt „Konsumästhetik – Formen des Umgangs mit käuflichen Dingen“ unter maßgeblicher Beteiligung der Goethe-Universität.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Stiftung Patientenschutz

Pflegezeit: Schwesigs Modell ist ein Flop

Berlin (7. Juli 2016) - "Es gibt keinen Grund für Jubelmeldungen, wie sie Familienministerin Schwesig heute verbreitet. Für die Betroffenen sind ihre Zahlen zur Pflegezeit und Familienpflegezeit kein Erfolg. Denn Schwesigs Pflegezeit-Modell geht an den Bedürfnissen der pflegenden Berufstätigen vorbei. Von den 360.000 pflegenden Berufstätigen nimmt nicht mal jeder Zehnte das Pflegezeitmodell der Ministerin in Anspruch. Auch sagt Schwesig nicht, wie überproportional hoch der Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist. Hier gibt es schon seit Jahren die Regelung in Teilzeit zu gehen, um zu Hause zu pflegen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)

Aktualisierte Leitlinie zu Harninkontinenz erhält S2e-Status

München (6. Juli 2016) - Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema. Doch vor allem ältere Menschen verlieren ungewollt Urin – etwa beim Husten – oder schaffen es nicht mehr rechtzeitig auf die Toilette. Schätzungen zufolge sind ca. 40 % der über 70-Jährigen in Deutschland inkontinent. Entsprechend viele ältere Patienten werden wegen ihrer Inkontinenz behandelt. Daher brauchen die betreuenden Ärzte Behandlungsleitfäden und Studien, um bestmöglich behandeln zu können. Die Arbeitsgruppe Inkontinenz der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat dieser Notwendigkeit nun Rechnung getragen und eine aktualisierte Leitlinie zu Harninkontinenz bei geriatrischen Patienten veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: RKI Deutscher STI-Kongress

Prävention sexuell übertragbarer Infektionen

Berlin (6. Juli 2016) - Vom 6. bis 9. Juli findet in Berlin der Deutsche STI-Kongress statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Motto "Sexuelle Lebens­welten - Wege der Prävention". Dabei geht es um Fragen wie: Welche Möglich­keiten der Prävention gibt es bereits jetzt und wo bestehen Defizite? Welche Träger der HIV- und STI-Prävention verfolgen welche Projekte? Wie kann und soll mit kulturellen Unter­schieden umgegangen werden? Wie kann eine HIV-Prä­expositions­prophylaxe in Deutschland im­plemen­tiert werden? Brauchen wir besondere Angebote für Jugendliche? Welche Möglich­keiten der Impfung gibt es? Kann sexuelles Risiko­verhalten beeinflusst werden? Neben der medi­zi­nischen Sicht geht es in den Vorträgen und Work­shops auch um sozial­wissen­schaftliche und sexual­pädagogische Aspekte. Das Robert Koch-Institut ist sowohl in der wissen­schaftlichen Organisation als auch mit Vorträgen beteiligt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

ZQP-Internetdienst bietet eine Plattform, um neue Pflege-Projekte darzustellen und von diesen zu lernen

„Ideenbörse“ für gute Praxisbeispiele in der Pflege

Berlin (5. Juli 2016) - Es gibt eine Vielzahl von Projekten in der Langzeitpflege, die innovative Hilfs- und Unterstützungsansätze erfolgreich erprobt haben. Allerdings sind diese oftmals für Interessierte nur schwer zu finden. Auch wertvolle Impulse für die Qualitätsentwicklung in der Pflege gehen somit verloren. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) eine „Ideenbörse“ für Praxisbeispiele entwickelt, die solche Projekte sichtbar macht. „Dass die Pflege in Deutschland viele inspirierende Ideen für eine bedürfnisorientierte Versorgung pflegebedürftiger Menschen bereithält, bestätigt unser neues, kostenloses Online-Angebot“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zu Adempas® (Riociguat)

Neue Kontraindikation für Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit idiopathischen interstitiellen Pneumonien (PH-IIP)

Bonn (5. Juli 2016) - Die Firmen Bayer AG und MSD Sharp & Dohme GmbH informieren in einem Rote-Hand-Brief zu Adempas® über Zwischenergebnisse der Studie RISE-IIP – in der Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit idiopathischen interstitiellen Pneumonien (PH-IIP) behandelt wurden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Posttraumatische Belastungsstörung

Psychologen identifizieren Risikofaktoren

Berlin (5. Juli 2016) - Die Konfrontation mit Extremsituationen im Berufsalltag kann Posttraumatische Belastungsstörungen oder Depressionen auslösen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass bestimmte Denkmuster das Risiko für solche Reaktionen erhöhen und damit mögliche Ansatzpunkte für gezielte Trainingsprogramme liefern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um die renommierte Psychologin Anke Ehlers begleiteten 386 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter während ihrer Ausbildung und untersuchten, wie diese mit belastenden Ereignissen umgingen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift „Psychological Medicine“ erschienen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

G-BA

Anforderungen an einrichtungsübergreifende Fehlermeldesysteme von Krankenhäusern als Grundlage für Vergütungszuschläge in Kraft getreten

Berlin ( 5. Juli 2016 ) – Die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) an einrichtungsübergreifende Fehlermeldesysteme (üFMS) von Krankenhäusern sind am 5. Juli 2016 in Kraft getreten. Nimmt ein Krankenhaus nachweislich an einem solchen Fehlermeldesystem teil, kann es hierfür Vergütungszuschläge beanspruchen. Die Höhe der Vergütungszuschläge wird bundeseinheitlich zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen und dem Verband der privaten Krankenversicherung vereinbart.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

89. Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) spricht sich für eine Neuverteilung der Aufgaben im Gesundheitsbereich aus

Patientensicherheit ist nur gemeinsam zu sichern

Berlin (5. Juli 2016) - Auf der 89. Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) wurde in der vergangenen Woche (29. und 30. Juni 2016) in Rostock-Warnemünde mehrheitlich der Antrag „Erweiterte Delegation ärztlicher Leistungen beschlossen“.
Demnach soll das Bundesministerium für Gesundheit prüfen, ob durch eine Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen der Gesundheitsfachberufe erweiterte Delegationsmöglichkeiten ärztlicher Leistungen eröffnet werden können. Darüber hinaus wird das Bundesministerium für Gesundheit gebeten, in die weiteren Überlegungen auch die Möglichkeit einer etwaigen Substitution einzubeziehen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Vocado HCT. Photo und Copyright: Berlin-ChemieSPRINT-Studie

Bluthochdrucktherapie ernst nehmen

Berlin (5. Juli 2016) ‑ Aktuell wird von allen nationalen und internationalen Leitlinien ein fast einheitlicher Zielblutdruck von < 140/90 mmHg unabhängig von den Risikogruppen der Hypertonie empfohlen.(1) Die SPRINT‑Studie stellt dies nun in Frage.(2) Denn bei Patienten, deren Blutdruck auf unter 120 mmHg gesenkt wurde, traten im Schnitt 25 % weniger kardiovaskuläre Ereignisse auf als in der Vergleichsgruppe der Patienten mit Werten < 140 mmHg. Für diese Zielwerte reichte ein antihypertensiver Wirkstoff oft nicht aus. Fixkombinationen wie Vocado® (Olmesartan/Amlodipin) und Vocado HCTO (Olmesartan/ Amlodipin/ HCT) können dabei zu einer Erleichterung der Therapieadhärenz, zu einer verbesserten Zielwerterreichung und zu einer Risikoreduktion kardiovaskulärer Ereignisse im Vergleich zu freien Kombinationen führen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

„Gott und die Welt“

Religion in der Gesellschaft – mehr als Spezialistin für Transzendenz?

Frankfurt am Main (5. Juli 2016) - In einem Aphorismus Friedrich Nietzsches ruft ein „Gottsucher“ aus: „Was sind denn diese Kirchen noch, wenn sie nicht die Grüfte und Grabmäler Gottes sind?“ Das war vor mehr als 130 Jahren. Heute leben wir in einer säkularen Gesellschaft mit immer weniger Kirchenmitgliedern, doch noch immer gibt es viele Anlässe, bei denen Gottesdienste zum großen öffentlichen Ereignis werden und als besonders angemessener Ausdruck kollektiver Gefühle und Stimmungen empfunden werden. Religion und Gesellschaft – das gehört offenbar zusammen. Welche Bedeutung hat Religion und welche Rolle spielt sie in der Gesellschaft?

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQWiG

Umsetzung von Leitlinien:
Best-Practice-Modell für Deutschland fehlt noch

  • Lokale Anwendbarkeit, Anwender-Schulungen und Erinnerungssysteme könnten förderlich sein

Köln (5. Juli 2016) - Leitlinien können die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern. Voraussetzung ist allerdings, dass sie verbreitet und angewendet werden. Zwar gibt es kein Best-Practice-Modell für Deutschland, wohl aber eine ganze Reihe von Bedingungen und Maßnahmen, die die Umsetzung befördern könnten: So sollten Leitlinien beispielsweise mit Evidenz hinterlegt und lokal anwendbar sein. Zudem könnten Schulungen und Erinnerungssysteme für die Anwender hilfreich sein. Zu diesem Ergebnis kommt der am 5. Juli 2016 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb. 1: Augenfarbentafel nach Prof. Dr. Rudolf Martin, um 1910. © Archiv der Friedrich-Schiller-Universität, JenaAusstellung in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Die Vermessung des Unmenschen
Zur Ästhetik des Rassismus. Proposition IV

Dresden (4. Juli 2016) - Nach den Ausstellungen „Die Dinge des Lebens / Das Leben der Dinge“, „Die Logik des Regens“ und „Supermarket of the Dead“ zeigen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die nunmehr vierte Präsentation des Philosophen Wolfgang Scheppe. Wie ihre Vorgängerinnen in der Propositionen-Reihe begann auch die Ausstellung „Die Vermessung des Unmenschen. Zur Ästhetik des Rassismus“ mit einem Fund im Museumsdepot, diesmal im Depot des Museums für Völkerkunde Dresden. Sie rückt das Thema „Rassismus“ in den Fokus der Auseinandersetzung. Anhand von bislang nicht gezeigtem Material behandelt sie das Verhältnis wissenschaftlicher Deutungsversuche von Rasse und volkstümlicher rassistischer Vorstellungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

"Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre" geht in die zweite Runde

Wettbewerb zum Thema "Serious Games for Health"

Witten (4. Juli 2016) - Pascal Fischer, Lisa Krause, Lukas Leicht, Stefan Peukert und Nick Pfisterer gehören zum neuen Team, das in diesem Jahr den Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre verleiht. Sie haben die spannende Herausforderung angenommen und organisieren den Wettbewerb dieses Mal mit dem Thema "Serious Games for Health". Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) zeichnet sich unter anderem durch Interdisziplinarität aus. Dies spiegelt auch das diesjährige Team wider, in dem alle drei Fakultäten, Gesundheit, Wirtschaft und Kultur, vertreten sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Intermittierender Selbstkatheterismus (ISK)

BVMed startet Patientenbefragung zur ISK-Versorgung

Berlin (4. Juli 2016) - Die Initiative "Faktor Lebensqualität" von führenden ISK-Herstellern im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) startet mit Unterstützung des Arbeitskreises Neuro-Urologie der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) eine Patientenbefragung. ISK steht für "Intermittierenden Selbstkatheterismus". Dabei wird die Harnblase mittels eines sterilen Einmalkatheters in regelmäßigen Intervallen entleert, wobei der Patient sich selbst katheterisiert. Die Umfrage soll die Versorgungsrealität und die Bedürfnisse der ISK-Patienten ermitteln und Erkenntnisse für die Verbesserung der Versorgungsqualität liefern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DZHI-Studie zeigt Wirkungslosigkeit von Escitalopram bei Herzinsuffizienz und Depression

Depressiven Herzschwächepatienten kein Antidepressivum verabreichen?

Würzburg (4. Juli 2016) - Dass ein erkranktes, schwaches Herz auf‘s Gemüt schlagen kann, ist bekannt. Depression ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen der Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Je schwerer sie ist, desto mehr belastet sie die Prognose und Lebensqualität Betroffener. Forscher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI), einer Forschungs- und Behandlungseinrichtung von Universität und Uniklinikum Würzburg, koordinierten eine BMBF-geförderte, multidisziplinäre und multizentrische Studie, die zeigte, dass depressive Herzschwächepatienten weder in puncto Überleben oder Häufigkeit von Krankenhausaufnahmen, noch hinsichtlich ihrer Stimmung von einer antidepressiven Behandlung mit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Escitalopram profitierten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Europäischer Wundkongress 2016 in Bremen: Crawford Healthcare stellt sich vor: Wundspülung und Wundreinigung. Der Europäische Wundkongress 2016 in Bremen war mit über 6.000 Fachbesuchern eine Leitmesse. Auf ihr stellte sich erstmals die deutsche Niederlassung der Firma Crawford Healthcare der Fachöffentlichkeit und auf einer Pressekonferenz der medizinischen Fachpresse vor. Das Thema Moderne Wundversorgung in Deutschland spielt bei mehr als 2 Millionen Patienten mit chronischen Wunden eine immer größere Rolle, so der Dermatologe und zertifizierte Experte für Wundmanagement, Dr. Thomas Eberlein aus Leipzig.Europäischer Wundkongress 2016 in Bremen

Crawford Healthcare stellt sich vor: Wundspülung und Wundreinigung

Bremen (4. Juli 2016) - Der Europäische Wundkongress 2016 in Bremen war mit über 6.000 Fachbesuchern eine Leitmesse. Auf ihr stellte sich erstmals die deutsche Niederlassung der Firma Crawford Healthcare der Fachöffentlichkeit und auf einer Pressekonferenz der medizinischen Fachpresse vor. Das Thema Moderne Wundversorgung in Deutschland spielt bei mehr als 2 Millionen Patienten mit chronischen Wunden eine immer größere Rolle, so der Dermatologe und zertifizierte Experte für Wundmanagement, Dr. Thomas Eberlein aus Leipzig.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Suchtpatienten im Blick

Chronische Hepatitis C: Die Weichen zur Elimination sind gestellt

München (1. Juli 2016)* – Dank neuer Medikamente rückt die Elimination der Hepatitis C endgültig in greifbare Nähe. Was nun noch fehlt, ist ein intensiviertes Screening sowie Maßnahmen, die Neu- und Reinfektionen vorbeugen.1 Suchtpatienten sind diesbezüglich eine besonders wichtige Zielgruppe, da die meisten Neudiagnosen auf sie entfallen.2

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Necitumumab bei NSCLC

Hinweis auf geringen Zusatznutzen für Patienten mit Metastasen

  • Nachteile bei Nebenwirkungen heben Vorteil beim Gesamtüberleben nicht auf

Köln (1. Juli 2016) - Der monoklonale Antikörper Necitumumab ist seit Februar 2016 zugelassen zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) exprimierendem, nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), die bislang keine Chemotherapie für dieses Stadium ihrer Erkrankung erhalten haben. Der Wirkstoff wird mit Gemcitabin und Cisplatin kombiniert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Idelalisib in der Zweitlinientherapie bei CLL

Zusatznutzen erneut nicht belegt

  • Zulassungsänderung wegen Komplikationen

Köln (1. Juli 2016) - Bereits 2014 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einer frühen Nutzenbewertung untersucht, ob Idelalisib bestimmten Patientinnen und Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) Vorteile gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Ein Zusatznutzen war demnach nicht belegt, da der Hersteller keine geeigneten Daten vorgelegt hatte.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erstattungsbetrag auf niedrigstem generischem Niveau beschlossen

Lundbeck sieht sich gezwungen, den Vertrieb des Antidepressivums Brintellix® in Deutschland zum 15. August 2016 einzustellen

Hamburg (1. Juli 2016) - Die Lundbeck GmbH teilt mit großem Bedauern mit, dass am 27. Juni 2016 der endgültige Erstattungspreis für das Antidepressivum Brintellix® (Wirkstoff: Vortioxetin) durch die AMNOG-Schiedsstelle auf niedrigstem generischem Preisniveau festgesetzt worden ist. Lundbeck sieht sich daher außerstande, Brintellix® in Deutschland weiterhin kostendeckend anzubieten und zum Marktrückzug zum 15. August 2016 gezwungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Glucocorticoidrezeptor in glutamatergen Neuronen

Wo die Angst sitzt

München (1. Juli 2016) - Stress kann Angst erhöhen. Der Glucocorticoidrezeptor für das Stresshormon Cortisol vermittelt verstärkte Angst. Spielen unterschiedliche Zelltypen, in denen er sich findet, dabei eine Rolle? Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie konnten erstmals nachweisen, dass nicht nur die Hirnregion, sondern auch die Art der Neuronenpopulation eine entscheidende Rolle spielt. Diese Erkenntnis liefert einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung von Angststörungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Prophylaxe und Therapie der Transplantatabstoßung bei erwachsenen Nieren- oder Lebertransplantatempfängern

Envarsus® – Tacrolimus mit innovativer MeltDose®-Technologie für eine effektive Immunsuppression

Berlin (1. Juli 2016) - Die Verlängerung des Transplantatüberlebens durch Calcineurininhibitoren (CNI) wie Tacrolimus hat maßgeblich zur Erfolgsgeschichte der Organtransplantation beigetragen.1,2 CNI haben ein enges therapeutisches Fenster und Tacrolimus hat daneben noch eine individuell schwankende Bioverfügbarkeit basierend auf schlechter Wasserlöslichkeit. Envarsus® ist das einzige Tacrolimus-Originalprodukt mit MeltDose®-Technologie zur Verbesserung der Tacrolimus-Bioverfügbarkeit. Es wird zur Prophylaxe der Transplantatabstoßung bei erwachsenen Nieren- oder Lebertransplantatempfängern eingesetzt sowie zur Therapie der Transplantatabstoßung bei Erwachsenen, die sich gegenüber anderen Immunsuppressiva als therapieresistent erweisen.3 Envarsus® wurde mit der innovativen MeltDose®-Technologie als retardierte Tacrolimus-Formulierung zur einmal täglichen oralen Gabe entwickelt. Aufgrund der besonderen Galenik ist das pharmakokinetische Profil von Envarsus® stabiler als bei den konventionellen Tacrolimus-Formulierungen.4

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ticagrelor zur Prävention nach Myokardinfarkt

Hinweis auf geringen Zusatznutzen

  • Zulassungserweiterung
  • Nachteile stellen Vorteile bei der Mortalität nicht infrage

Köln (1. Juli 2016) - Den Zusatznutzen von Ticagrelor für Patientinnen und Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bereits 2011 in seiner allerersten Dossierbewertung untersucht, als das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) gerade in Kraft getreten war. Damals zeigte sich, dass der Wirkstoff Betroffenen mit einem leichteren Herzinfarkt ohne typische EKG-Veränderungen oder mit einer instabilen Angina pectoris einen beträchtlichen Zusatznutzen bietet. Für schwerere Herzinfarkte fehlten entsprechende Belege.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Wärme für Wunden

Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) fördert die Wundheilung

Düsseldorf (30. Juni 2016) - Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) ist eine spezielle Form der Wärmestrahlung mit hohem Eindringvermögen in das Gewebe und geringer thermischer Belastung der Hautoberfläche (Abb. 1). wIRA fördert die Heilung akuter und chronischer Wunden sowohl über thermische (auf Wärmeenergieübertragung bezogene) und temperaturabhängige als auch über nicht-thermische und temperaturunabhängige zelluläre Effekte. wIRA entspricht dem Großteil der die Erdoberfläche in gemäßigten Klimazonen durch Wasser und Wasserdampf der Atmosphäre gefiltert erreichenden Sonnenwärmestrahlung.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Capsazepin

Schmerz lass‘ nach

Erlangen (30. Juni 2016) - Wer schon einmal Chilis geschnitten hat und danach mit den Fingern an die Augen gekommen ist, weiß: Es brennt höllisch. Die Substanz, die dafür verantwortlich ist, Capsaicin, kann aber auch helfen, zum Beispiel bei Post-Zoster-Neuralgie nach einer Gürtelrose. Häufig kommt es jedoch zu Nebenwirkungen wie starkem Brennen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun eine Substanz ausfindig gemacht, die sich ebenso eignen könnte, um starke Schmerzen zu bekämpfen – jedoch weitaus verträglicher ist. Die Ergebnisse sind jetzt in Scientific Reports* veröffentlicht worden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Unstatistik des Monats

Microsofts Suchmaschine erhöht Überlebensrate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Essen (30. Juni 2016) - Die Unstatistik des Monats Juni 2016 ist die Meldung, dass Microsoft-Wissenschaftler mittels der Suchmaschine „Bing“ Bauchspeicheldrüsenkrebs erkennen können und dies Leben rettet. Diese Früherkennung kann „die 5-Jahres-Überlebensrate der Patienten von 3% auf 5 bis 7% erhöhen“, schreibt die New York Times. Ein Anstieg von 5-Jahres-Überlebensraten sagt jedoch nichts darüber aus, ob Früherkennung Leben rettet. Der Krebs wird zwar früher erkannt, Studien zeigen aber, dass höhere Überlebensraten nach einem Screening nicht mit niedrigerer Sterblichkeit einhergehen. Die Patienten leben also nicht länger, sondern nur länger mit der Diagnose.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Tuberkulose

Fremdsprachige Patienteninformationen erschienen

Berlin (30. Juni 2016) - Auf zwei Seiten informiert die kostenlose Kurzinformation "Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema" über Risikogruppen, Krankheitszeichen, Meldepflicht und Behandlungs-möglichkeiten. Patientinnen und Patienten, die nicht deutsch sprechen, erhalten ab sofort auch Information zum Thema in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

MDK-GEMEINSCHAFT

Sechs neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen

Essen (30. Juni 2016) - Am 20. Juni 2016 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft sechs neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen mit den Nummern / Schlagworten:

  • 555 Wunde, offen, infiziert
  • 557 Knochenmetastasen, Schmerzen, Nebendiagnose
  • 558 ECMO/ECLS, Intervention, spezielle
  • 559 Abszess, subphrenisch, Komplikation
  • 560 Endoprothese, Kniegelenk, Sonderprothese, CAD-CAM
  • 561 Mastektomie, prophylaktische, Familienanamnese

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hyponatriämie in der Onkologie – oft unerkannt, aber therapeutisch relevant

Heidelberg (29. Juni 2016) – Die Hyponatriämie ist eine oft schwerwiegende Elektrolytstörung, die bei 15 – 30 % der hospitalisierten Patienten auftritt.1,2 Bei etwa einem Drittel der Fälle wird die Hyponatriämie durch ein Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH) ausgelöst.3 Als mögliche Ursache eines SIADH kommen unter anderem Karzinome, insbesondere der Lunge, in Frage. Eine Hyponatriämie wird aufgrund der Variabilität der Symptome häufig nicht erkannt und daher nicht angemessen behandelt.4 Im Rahmen eines von Otsuka Pharma unterstützten Media-Workshops erläuterte der leitende Oberarzt der Thoraxklinik Heidelberg Dr. Helge Bischoff die Dringlichkeit, bei Tumorpatienten eine bestehende Hyponatriämie zu erkennen und adäquat zu therapieren. Anhand von Fallbeispielen aus der eigenen Klinik schilderte er Symptomatik, Diagnostik und Therapie der Hyponatriämie bei Patienten mit Lungenkarzinom und berichtete über seine klinischen Erfahrungen mit dem Einsatz von Samsca® (Tolvaptan) bei diesen Patienten. Samsca® ist der erste und einzige orale selektive Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist, der in Europa für die Behandlung von Erwachsenen mit Hyponatriämie als sekundäre Folge des SIADH zugelassen ist.5

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV)

Auch länger anhaltende Trauer ist keine Krankheit

Berlin (29. Juni 2016) - Auch länger anhaltende Trauer ist ein persönlicher und natürlicher Prozess, der Zeit braucht. Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) positioniert sich daher in einer Stellungnahme ausdrücklich gegen die vorgeschlagene Aufnahme der „anhaltenden Trauerstörung“ als eigenständige psychische Störung, wie sie für die Überarbeitung der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD 10, Kapitel V), herausgegeben durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), vorgeschlagen wurde.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Hausärzte sichern Sepsis-Nachsorge: In dem von Allgemeinmedizinern der Uniklinik Jena entwickelten interdisziplinären Nachsorgeprogramm stand ein Liaison-Arzt Hausärzten mit klinischem Rat zur Seite. Foto: Allgemeinmedizin/ UKJStudie des Zentrums für Sepsis und Sepsisfolgen

Interdisziplinäres Nachsorgeprogramm für Sepsispatienten

Jena (29. Juni 2016) - Allgemeinmediziner des Universitätsklinikums Jena entwickelten ein interdisziplinäres Nachsorgeprogramm für Sepsispatienten, das Sie in einer multizentrischen kontrollierten Studie testeten. Obwohl sich die so betreuten Patienten in ihrer allgemeinen Lebensqualität nicht von der Kontrollgruppe unterschieden, waren sie etwas mobiler und kamen im Alltag besser zurecht. Das zeigt zum einen die Qualität der hausärztlichen Nachsorge und zum anderen, wo weitere Forschung ansetzen sollte, so die Autoren der Studie des Zentrums für Sepsis und Sepsisfolgen, die im Fachblatt JAMA veröffentlicht wurde.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Zulassung für Obinutuzumab zur Therapie von Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom

Grenzach-Wyhlen (28. Juni 2016) - Gazyvaro® ▼ (Obinutuzumab, Roche) wurde zur Therapie von Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom (FL) zugelassen. Die Chemoimmuntherapie mit dem glykomodifizierten Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Gazyvaro plus Bendamustin verdoppelte in der Zulassungsstudie GADOLIN das progressionsfreie Überleben und zeigte einen Überlebensvorteil gegenüber einer Monotherapie mit Bendamustin.1 „Die neue Zulassung von Gazyvaro in Kombination mit Bendamustin auf Basis der GADOLIN-Studie verbessert die therapeutischen Möglichkeiten für Patienten deutlich“, betonte Professor Christian Buske, Ärztlicher Direktor am Comprehensive Cancer Center (CCCU) am Universitätsklinikum Ulm. Patienten mit follikulärem Lymphom mit einem Progress während oder nach einer MabThera®-haltigen Induktions- und Erhaltungstherapie hatten bis dato nur begrenzte Behandlungsoptionen; die neue Therapie ist daher von großer klinischer Relevanz.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Stiftung Patientenschutz

Pflegestärkungsgesetz III: Beratung ohne ausreichende Angebote läuft ins Leere

Berlin (28. Juni 2016) - "Pflegebedürftige und Angehörige brauchen Beratung aus einer Hand, um sich im Pflegedschungel zurecht zu finden. Deshalb benötigen wir mehr Pflegestützpunkte, die dies bündeln. Doch Beratung ohne passgenaue und ausreichende Angebote läuft ins Leere. Darauf gibt das neue Pflegestärkungsgesetz keine Antwort. Das Problem zeigen die Beispiele der Verhinderungspflege und der Kurzzeitpflege. In 2014 wurde Verhinderungspflege nur von 106.700 Leistungsempfängern in Anspruch genommen, die Kurzzeitpflege gar nur in 20.300 Fällen. Anspruchsberechtigt sind jedoch die rund 1,86 Millionen Pflegebedürftigen, die zuhause betreut werden. Auch die Angebote zur Pflege- und Familienpflegezeit sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ohne eine staatliche Lohnersatzleistung ähnlich dem Elterngeld sind sie für berufstätige Pflegepersonen nicht attraktiv.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Geriatrie

Verbesserte Vergütung für ambulante geriatrische Medizin = verbesserte Versorgung für hochbetagte Patienten?!

Köln (28. Juni 2016) - Es ist ein Meilenstein. Ab dem 1.Juli 2016 bessern sich die Voraussetzungen, hochbetagte Patienten ambulant von einem auf Altersmedizin spezialisierten Arzt behandeln zu lassen. Denn am Freitag werden neue Gebührenordnungspositionen zur spezialisierten geriatrischen Versorgung in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen. Sprich: ein geriatrisch qualifizierter Arzt kann seine erbrachten Leistungen ab sofort besser abrechnen! Schließlich bedarf ein sehr alter Patient besonderer Fürsorge und kostet den betreuenden Arzt entsprechend viel Zeit. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) begrüßt diese Entwicklung außerordentlich. Gleichzeitig warnt die Fachgesellschaft allerdings: Nur ein adäquat ausgebildeter Arzt kann mit seinem Fachwissen auch diese Leistungen erbringen. Die Überlegungen einiger Landesärztekammern, Hausärzte jetzt im Schnelldurchlauf zu Spezialisten für Altersmedizin auszubilden, wird die Versorgung Hochbetagter nicht verbessern. Im Gegenteil.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Diakonie Deutschland

Bundesteilhabegesetz: Hilflos zwischen Pflege und Teilhabe

Berlin (28. Juni 2016) - "Wieviel Pflege ein Mensch mit Behinderung bekommt, das hängt künftig von der Wohnform und vom Arbeitsverhältnis ab", kritisiert Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland die heute ins Kabinett eingebrachten Gesetzentwürfe. Sie fordert eine grundsätzliche Abkehr von den Neuregelungen, die für Betroffene eine Verschlechterung darstellen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

1.800.000 Beratungsgespräche im Jahr

Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt

Berlin (28. Juni 2016) - Die von der katholischen und evangelischen Kirche getragene Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt. 1956 in Berlin gegründet, ist daraus heute ein bundesweites Netzwerk mit 105 örtlichen Stellen geworden. Etwa 7.500 Ehrenamtliche, die durch Fachkräfte umfassend ausgebildet und begleitet werden, leisten in den Stellen rund um die Uhr den Dienst am Telefon. Sie führen rund 1.800.000 Seelsorge- und Beratungsgespräche im Jahr mit Menschen in akuten Krisen oder längerfristig schwierigen Lebenssituationen: Ängste, seelische und körperliche Einschränkungen und Beziehungsfragen sind die häufigsten Themen der Gespräche. Wichtigster Partner der Telefonseelsorge ist seit 1997 die Deutsche Telekom, die die Anrufe zu den Notrufleitungen kostenfrei zur Verfügung stellt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Beschwerde beim Deutschen Werberat

Foodwatch und Deutsche Diabetes Gesellschaft fordern Stopp von Coca-Cola EM-Kampagne

Berlin (28. Juni 2016) – Die Verbraucherorganisation foodwatch und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordern den sofortigen Stopp der Werbekampagne von Coca-Cola zur Fußball-Europameisterschaft 2016. Wegen des Verstoßes gegen drei grundlegende Verhaltensregeln für Lebensmittelwerbung reichten die Organisationen am Montag Beschwerde beim Deutschen Werberat ein – dem Selbstkontrollorgan der Werbewirtschaft. Mit den Gesichtern der deutschen Nationalelf verlocke Coca-Cola Kinder zum Kaufen ungesunder Zuckergetränke und trage damit zum Anstieg von Übergewicht, Typ-2-Diabetes und anderen chronischen Krankheiten bei.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

Ambulante Pflege kämpft mit Problemkeimen

  • Eine repräsentative Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) zeigt, dass Problemkeime und Hygienestandards die Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten vor große Herausforderungen stellen.

Berlin (28. Juni 2016) - Problemkeime wie multiresistente Erreger, gegen die Antibiotika oft nicht wirken, können besonders für gesundheitlich geschwächte Menschen gefährlich werden. Über die Hälfte aller ambulanten Pflegedienste in Deutschland (57 Prozent) haben im vergangenen Jahr Menschen versorgt, bei denen dokumentiert war, dass sie mit einem solchen Erreger besiedelt waren. Soweit bekannt, kamen ambulante Dienste am häufigsten in Kontakt mit den drei Erregergruppen MRSA (zu 95 Prozent), ESBL-Bildner (zu 25 Prozent) und 3-MRGN/4-MRGN (zu 18 Prozent). Auch der Durchfallerreger Clostridium difficile machte Pflegebedürftigen häufig zu schaffen (18 Prozent). Diese Zahlen gehen aus einer repräsentativen, deutschlandweiten Umfrage des ZQP unter 400 Leitungskräften von ambulanten Pflegediensten hervor. Unter den befragten Pflegedienstleitungen gibt zudem jeder Vierte (27 Prozent) an, dass die Mehrheit der Mitarbeiter Angst davor habe, sich mit einem Problemkeim zu infizieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

GKV-Spitzenverband

Keine Beitragsgelder für Aufgaben der Kommunen

Berlin (28. Juni 2016) - Heute hat das Bundeskabinett mit dem Dritten Pflegestärkungsgesetz die nächste Stufe der Pflegereform beschlossen. Damit soll erstens der Geltungsbereich des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs auch auf die Sozialhilfe ausgeweitet werden, was sinnvoll und richtig ist. Zweiter zentraler Inhalt des Gesetzes ist die Verschiebung von Zuständigkeiten und Beitragsgeldern von der Pflegeversicherung hin zu den Kommunen. Das wird abgelehnt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kabinett beschließt Entwurf des Dritten Pflegestärkungsgesetzes

Berlin (28. Juni 2016) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III) beschlossen. Das Gesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrats. Die Regelungen des PSG III sollen ganz überwiegend zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Gute Pflege gibt es nicht von der Stange, sie muss wie ein Maßanzug auf die persönliche Situation zugeschnitten sein. Deshalb haben wir mit zwei Gesetzen dafür gesorgt, dass die Hilfe für Pflegebedürftige und ihre Familien passgenauer wird. Mir ist wichtig, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Deshalb verbessern wir jetzt die Pflegeberatung in den Kommunen. Außerdem verschärfen wir die Kontrollen, um Pflegebedürftige, ihre Familien und die Pflegekräfte besser vor betrügerischen Pflegediensten zu schützen. Für Betrug in der Pflege darf es keine Toleranz geben."

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ansätze zur Schadensminimierung

Wie kann die HIV-Ansteckungsrate in Gefängnissen reduziert werden?

Frankfurt am Main (27. Juni 2016) - Infektionskrankheiten sind unter Gefangenen überrepräsentativ häufig verbreitet. Gefängnisse gelten als Katalysatoren für die Übertragung von HIV/AIDS und Hepatitis C. Oft geht dieses Problem mit der Drogenabhängigkeit der Häftlinge einher. Deshalb untersucht Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), mit seinem Team Harm-Reduction-Ansätze in Gefängnissen. Das Forschungsteilprojekt „Harm reduction and continuity of care in prisons“ des ISFF ist eines von acht Arbeitspaketen des Projekts „The Joint Action on HIV and Co-infection Prevention and Harm Reduction (HA-REACT)“ der Europäischen Union.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Implanon NXT®

Mögliche Risiken und Komplikationen bei der Einlage, Lokalisation, Entfernung und Migration

Bonn (27. Juni 2016) - Die Firma MSD Sharp & Dohme GmbH empfiehlt, dass nur jene Ärzte Implanon NXT® einlegen und entfernen, die ein Training zur Anwendung des Implanon NXT®-Applikators und zu den Techniken der Einlage und der Entfernung des Implanon NXT®-Implantats absolviert haben. Gegebenenfalls sollte vor der Einlage oder Entfernung des Implantats um Supervision gebeten werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Internationales Forschungsprojekt zur Transnationalisierung von Langzeitpflege

Langzeitpflege in Deutschland und den Niederlanden im Vergleich

Mainz (27. Juni 2016) - Die Betreuung und Pflege älterer Menschen in Privathaushalten durch migrantische Pflegearbeiterinnen ist mittlerweile in vielen Ländern zu beobachten und ist auch in Deutschland zu einem Massenphänomen geworden. Wichtige Gründe hierfür sind einerseits die von Pflegebedürftigen sowie von Angehörigen bevorzugte Pflege zu Hause, andererseits die gleichzeitige Überlastung der Familien und Unzulänglichkeiten von Pflegediensten. Während die prekären Arbeitsbedingungen der Pflegearbeiterinnen vielmals beschrieben wurden, liegen Untersuchungen über die Gestaltung der Pflege und des Pflegealltags in diesen Arrangements kaum vor. Damit befasst sich nun ein neues Forschungsprojekt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt wurde.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Prof. Albrecht Hoffmeister zeigt das neue Gerät. Stefan Straube/UKLNeue Technik ermöglicht Eingriffe ganz ohne Bauchschnitte

Experten setzen Nähte mittels Endoskop

                          • Einsatz erfolgt vor allem bei Adipositas-Patienten

Leipzig (27. Juni 2016) - Mit Hilfe eines neuen Geräts können am Universitätsklinikum Leipzig Eingriffe am Verdauungstrakt jetzt ganz ohne Schnitte erfolgen: Die Fachexperten in der Endoskopie verbinden mit Hilfe eines speziellen Instruments eine Magen- oder Darmspiegelung mit dem Setzen einer chirurgischen Naht von innen. Dieses extrem schonende Verfahren ermöglicht operative Eingriffe auch in schwierigen Fällen. Derzeit eingesetzt wird es am UKL vom Team um Prof. Albrecht Hoffmeister in einem interdisziplinären Therapiekonzept nach früheren adipositaschirurgischen Eingriffen. Das Universitätsklinikum Leipzig ist damit eine von nur sehr wenigen Kliniken in ganz Deutschland, die dieses Verfahren in der Adipositas-Behandlung anwendet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Verkauf von unzuverlässigen Blutzuckerteststreifen

DDG: Medisana AG und Aldi Süd gefährden Patientensicherheit

Berlin (27. Juni 2016) – Der Medizinproduktehersteller Medisana AG hat eine Charge mit grob unzuverlässigen Blutzuckerteststreifen über den Discounter Aldi Süd vertrieben. Die Ungenauigkeit der Teststreifen hatte das Institut für Diabetes-Technologie Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH an der Universität Ulm (IDT) festgestellt. Die Ergebnisse des Prüflabors dürfen jetzt in einer Fachzeitschrift veröffentlicht werden – das hat das Berliner Landgericht am 21. Juni 2016 entschieden und damit eine einstweilige Verfügung der Medisana AG gegen die Publikation aufgehoben. „Dieses Urteil stärkt die Freiheit der Wissenschaft“, freut sich Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Zugleich kritisiert Gallwitz, dass weder Medisana AG noch Aldi Süd Anstrengungen unternommen hätten, die fehlerhaften Teststreifen zurückzurufen. „Durch diese Unterlassung geht Aldi Süd das Risiko ein, Patientenleben zu gefährden“, stellt der DDG Präsident fest.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ixekizumab: Interleukin‑17A‑Inhibitor bei Plaque‑Psoriasis - Langfristige Wirksamkeit von Taltz© über 60 Wochen bestätigt. Der Interleukin(IL)‑17A‑Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) zeigte bisher in den Phase‑III‑Studien UNCOVER‑1, ‑2 und ‑3 bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque‑Psoriasis(a) über zwölf Wochen ein hohes PASI‑Ansprechen.(1,2) Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München wurden nun Ergebnisse über 60 Wochen vorgestellt. Diese bestätigen die gute Wirksamkeit auch in der Erhaltungsphase.(2) Der IL‑17A‑Inhibitor ist darüber hinaus schnell wirksam, sichtbare Ergebnisse der Therapie zeigten sich schon nach einer Woche.(3)Ixekizumab: Interleukin-17A-Inhibitor bei Plaque-Psoriasis

Langfristige Wirksamkeit von Taltz© über 60 Wochen bestätigt

München (26. Juli 2016) - Der Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) zeigte bisher in den Phase-III-Studien UNCOVER-1, -2 und -3 bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis(a) über zwölf Wochen ein hohes PASI-Ansprechen.(1,2) Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München wurden nun Ergebnisse über 60 Wochen vorgestellt. Diese bestätigen die gute Wirksamkeit auch in der Erhaltungsphase.(2) Der IL-17A-Inhibitor ist darüber hinaus schnell wirksam, sichtbare Ergebnisse der Therapie zeigten sich schon nach einer Woche.(3)

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Prostatakarzinom

Sequenztherapie des mCRPC: Zytiga® firstline mit frühem Beginn

Neuss (24. Juni 2016) - Nach aktuellen Daten vom ASCO Annual Meeting 2016 könnte künftig der Nachweis der Androgenrezeptor-Splicevariante AR-V7 Therapieentscheidungen beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) erleichtern. Doch ein solcher Test ist bislang nicht kommerziell verfügbar. Daher muss beispielsweise die Wahl der Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen mCRPC auf anderen Kriterien beruhen. Hierzu könnte nach weiteren Daten von dem Kongress die Verträglichkeit gehören, die in diesen Studien unter Zytiga® besser war als unter Enzalutamtid.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

BREXIT

BAH fordert Umzug der Europäischen Arzneimittelbehörde von London nach Bonn

Berlin (24. Juni 2016) - Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. setzt sich dafür ein, den Sitz der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA von London nach Bonn zu verlegen. „Wir bedauern das Ergebnis der Abstimmung zutiefst und halten es für politisch wie wirtschaftlich verheerend“, sagt Dr. Hermann Kortland, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BAH. „Die Briten haben heute leider gegen Europa, gegen die vermeintliche Eurokratie und gegen die Europäischen Institutionen gestimmt. Wir fordern die Verantwortlichen auf Bundes- wie Landesebene daher auf, sich für Bonn als neuen Standort der EMA einzusetzen“, so Kortland weiter. Gerade im Arzneimittelbereich zeigt sich zudem, wie sinnvoll gemeinsame europäische Standards sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schlaganfall

Die Mortalitätsrate darf nicht alleiniges Kriterium einer guten Schlaganfallversorgung sein

Berlin (23. Juni 2016) - Im Zuge der gesundheitspolitischen Qualitätsoffensive beabsichtigt das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), die Mortalitätsrate als Schlüsselindikator für gute oder schlechte Schlaganfallversorgung einzuführen. Das greift aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zu kurz und ist mit den Interessen schwerbetroffener Patienten nicht vereinbar. Die Mortalitätsrate ist, isoliert betrachtet, kein Kriterium für gute stationäre Schlaganfallbehandlung. Auch die palliativmedizinische Betreuung und eine menschliche Sterbebegleitung im Krankenhaus müssen als Therapieziel, Kernkompetenz und medizinische Versorgungsqualität einer fortschrittlichen Schlaganfallmedizin anerkannt werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Medikamentenabhängigkeit ist eine stille Sucht

Berlin (23. Juni 2016) - Anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni macht die Diakonie Deutschland auf die etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland aufmerksam, die medikamentenabhängig sind. "Vor allem Frauen und ältere Menschen nehmen Schlaf- und Beruhigungsmittel missbräuchlich ein - also ohne klare Indikation, in unangemessen hoher Dosis oder länger als notwendig", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Urologen empfehlen

HPV-Impfung für Jungen

Düsseldorf (23. Juni 2016) - Humane Papillomaviren erzeugen die häufigsten übertragenen sexuellen Infektionen in Deutschland und weltweit. Neben Gebärmutterhalskrebs können sie weitere Tumoren des Anogenitale und des Oropharynx hervorrufen und sind Auslöser für Condylome. Die derzeitige von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Praxis, lediglich Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren zu impfen (Stand: August 2015), ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU) nicht mehr zeitgemäß. Sie berücksichtige auch nicht die vielfachen Lebenswelten sexuell aktiver Menschen in unserem Land. „Der oft angemerkte Herdenschutz durch die Impfung der Mädchen greift ja bereits dann nicht, wenn wir es mit jungen Männern zu tun haben, die Sex mit Männern haben (MSM)“, so DGU-Präsident Prof. Dr. med. Kurt Miller. Im Sinne eines umfassenden Schutzes unabhängig von der sexuellen Orientierung empfehlen DGU und BDU nun gemeinsam „Impft auch die Jungen!“.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutscher Ethikrat, Jahrestagung 2016: Blick ins Auditorium der Jahrestagung im Ellington Hotel Berlin. Fotograf: Reiner Zensen Jahrestagung des Ethikrates

Genom-Editierung findet starke öffentliche Resonanz

Berlin (23. Juni 2016) - „Zugriff auf das menschliche Erbgut. Neue Möglichkeiten und ihre ethische Bewertung“ war das Thema der Jahrestagung des Deutschen Ethikrates, zu der am gestrigen Mittwoch über 500 Teilnehmer in Berlin zusammengekommen sind. Das menschliche Erbgut gezielt zu verändern, ist dank neuer, sogenannter „genomchirurgischer“ Verfahren wie der Crispr-Cas9-Technik in greifbare Nähe gerückt. Fragen, die aus der ethischen Debatte über Gentherapie mittels Virus-Transfer bereits bekannt sind, stellen sich neu: Sollen Eingriffe in die Keimbahn beim menschlichen Embryo verboten bleiben, erlaubt werden, oder sind sie gar geboten? Was gebietet die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen? Muss man Sorge haben, dass die Einfachheit der neuen Verfahren zu einer unkritischen Anwendung der Technik verleitet?

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

neuraxpharm_logoMILNAneuraX®

Neues starkes Antidepressivum schließt Therapielücke in Deutschland

                                    • Einzigartige Interaktionstauglichkeit, da kein Abbau über das Cytochromsystem
                                    • Studien belegen eine mit Venlafaxin, SSRI und TZA vergleichbare Wirkung
                                    • Günstiges Verträglichkeitsprofil

Langenfeld/München (23. Juni 2016) - Depressionen gehen oftmals mit weiteren ebenfalls therapiebedürftigen Begleiterkrankungen einher. Entsprechend groß ist die Gefahr von Arzneimittelinteraktionen und daraus resultierenden Nebenwirkungen. Das Risiko für solche Interaktionen steigt mit dem Alter der Patienten und dem Grad der Multimorbidität. Mit MILNAneuraX® steht in Deutschland seit 1. August 2016 ein potentes Antidepressivum mit einzigartigem Wechselwirkungsprofil zur Verfügung. Der enthaltene Wirkstoff Milnacipran wird der Gruppe der selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) zugeordnet und ist zur Behandlung von depressiven Episoden bei Erwachsenen indiziert. Der Wirkstoff wird nicht über das Cytochromsystem abgebaut und beeinflusst den Abbau anderer Pharmaka daher nicht. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal und ein enormer Zugewinn für die Arzneimittelsicherheit, wenn wir die Probleme betrachten, die es bei der Wechselwirkungspharmakologie gibt“, erklärte Dr. Gabriel Eckermann, Facharzt für Psychiatrie, Psychopharmakologie und Arzneimittelsicherheit. Das führe zu einer wesentlich risikoärmeren Therapie und erleichtere somit das ärztlich-therapeutische Handeln enorm, so Eckermann.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 9 von 26
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson