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Infektiologie
Nationaler Impfplan online gestellt
Saarbrücken (16. Juli 2012) – Der Nationale Impfplan ist auf der Internet-Seite des saarländischen Gesundheitsministeriums, www.soziales.saarland.de ab sofort abrufbar. Dies teilte das saarländische Gesundheitsministerium heute (16.Juli 2012) mit. „Als saarländischer Gesundheitsminister und Vorsitzender der diesjährigen Gesundheitsministerkonferenz freut es mich daher ganz besonders, den nun verabschiedeten Nationalen Impfplan als umfassende Information zum Thema Impfen vorzustellen“, sagte Gesundheitsminister Andreas Storm. „Das Impfwesen in Deutschland ist auch im internationalen Vergleich als vorbildlich zu bezeichnen. Der Nationale Impfplan soll über die komplexe Organisation des deutschen Impfwesens informieren und Transparenz für die Fachwelt und für die interessierte Öffentlichkeit schaffen“ betonte Storm.
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Robert Koch - Institut
Aktuelle Daten zur Häufigkeit nosokomialer Infektionen
Berlin (2. Juli 2012) - Infektionen, die in zeitlichem Zusammenhang mit einer medizinischen Maßnahme stehen, sogenannte nosokomiale Infektionen, gehören zu den häufigsten Infektionen. Nicht zuletzt wegen der Zunahme des Anteils resistenter Bakterien erfordert die Vermeidung solcher Komplikationen besondere Aufmerksamkeit. Für Deutschland liegen nun aktuelle Zahlen zum Umfang des Problems aus einer repräsentativen Prävalenz-Studie vor. Die Daten sind Teil einer europaweiten Erhebung des Europäischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention in Stockholm (ECDC) und wurden vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (Charité – Universitätsmedizin Berlin) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit erhoben. Die ersten vorläufigen Ergebnisse sind im Epidemiologischen Bulletin des RKI veröffentlicht (Ausgabe 26/2012). Deutschland ist damit eines der ersten Länder, das Ergebnisse aus dieser Erhebung vorlegt.
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Gut geschützt
Krankheitserreger im Biofilm
Basel, Schweiz (18. Juni 2012) - Patienten, die an der Erbkrankheit zystische Fibrose leiden, sterben meist an den Folgen chronischer Atemwegsinfektionen. Die Forschenden um Prof. Urs Jenal vom Biozentrum der Universität Basel haben nun entdeckt, dass genetische Veränderungen dem Erreger der Lungenentzündung dazu verhelfen, lebenslang in der Lunge der Patienten auszuharren. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe des Journals «PLoS Pathogens».
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Wissenschaftler und Kliniker ziehen Bilanz
Neueste Erkenntnisse vom EHEC-Weltkongress VTEC 2012 – ein Jahr nach großen EHEC O104:H4-Ausbruch
Münster (11. Mai 2012). Ein Jahr nach dem großen EHEC-O104:H4-Ausbruch in Deutschland, bei dem Ärzte des Universitätsklinikums Münster (UKM) schwer erkrankte Patienten versorgten und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Münster (MFM) des Institutes für Hygiene am UKM maßgeblich an der Erregeridentifizierung und -charakterisierung beteiligt waren, ziehen Kliniker und Wissenschaftler Bilanz.
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Viele Erwachsene haben keinen ausreichenden Impfschutz gegen Pertussis und Polio
Patientenkontakte zur Impfkontrolle nutzen
Frankfurt am Main (3. Mai 2012) - Während die Impfraten bezüglich Pertussis und Polio bei Kindern bis zum Vorschulalter sehr gut sind, weisen Jugendliche und Erwachsene erhebliche Impflücken auf. Aktuelle Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass nur etwa 31% einen vollständigen Polio-Impfschutz vorweisen können.1 Noch düsterer sieht es bei der Pertussis-Impfung aus. Nur 15% der Befragten konnten einen aktuellen Impfschutz nachweisen.1 „Dabei ist Pertussis längst nicht nur eine Kinderkrankheit. Inzwischen liegt das durchschnittliche Erkrankungsalter bei etwa 42 Jahren2“, erklärt Prof. Dr. Johannes Liese vom Universitätsklinikum Würzburg. Da der Krankheitsverlauf bei Erwachsenen oft untypisch ist, bleibt die Erkrankung häufig unentdeckt oder wird erst spät diagnostiziert.
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Novartis Vaccines stellt Webseite zu Meningokokken-Meningitis vor
Meningokokken-Erkrankungen sind aggressive und sehr plötzlich auftretende Erkrankungen, die innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach den ersten Symptomen zum Tod führen können.
Neues Webangebot unter http://www.meningitis.com/Deutschland/index.shtml.
Novartis Vaccines ist einer der Sponsoren des Welt-Meningitis-Tages (24. April) der Confederation of Meningitis Organisations (CoMO) und des Projektes „Hand in Hand gegen Meningitis“.
Frankfurt am Main (24. April 2012) – Anlässlich des Welt-Meningitis-Tages macht Novartis Vaccines auf ein neues Informationsangebot über Meningitis im Internet aufmerksam: Die Webseite http://www.meningitis.com/Deutschland/index.shtml informiert über Meningitis-Erkrankungen, Übertragungswege, Risikogruppen und Vorbeugung.
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Neue Klassen von Arzneimitteln
Transfer in der Antibiotikaentwicklung wird intensiviert
Leipzig (11. April 2012) - Die zunehmende Verbreitung von Infektionskrankheiten, die nicht mehr mit den klassischen Medikamenten behandelt werden können, stellt ein großes medizinisches Problem dar. Forscher in aller Welt suchen daher intensiv nach neuen innovativen Ansätzen, um lebensbedrohende bakterielle Infektionen mit neuen Klassen von Arzneimitteln künftig zu behandeln. Im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig wurden in langjähriger Forschung zwei Substanzfamilien zur Behandlung von speziellen Bakterieninfektionen entwickelt, ein erster entscheidender Schritt auf dem Weg in die Krankenversorgung.
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Robert Koch-Institut
Kein Hinweis auf Schmallenberg-Virus beim Menschen
Berlin (2. April 2012) - Um zu klären, ob das Schmallenberg-Virus nicht nur bestimmte Paarhufer, sondern auch Menschen infiziert, hat das Robert Koch-Institut entsprechende Labortests entwickelt und eine Studie bei Schäfern durchgeführt. „Die Ergebnisse der RKI-Studie zeigen, dass das neue Virus bei Menschen mit viel Erregerkontakt nicht zu einer Infektion geführt hat“, sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts. Das Robert Koch-Institut ist das nationale Public-Health-Institut Deutschlands, mit Public Health wird die Gesundheit der Bevölkerung bezeichnet. „Im Hinblick auf das Erkennen neuer gesundheitlicher Risiken nimmt das RKI eine zentrale „Antennenfunktion“ im Sinne eines Frühwarnsystems wahr“, unterstreicht Burger.
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Potentielle Vorteile von DIFICLIRTM gegenüber derzeit üblicher Behandlungsmethode für Clostridium-difficile-Infektionen
Staines, England (26. März 2012) - Die Clostridium-difficile-Infektion (CDI), eine potentiell tödliche Krankheit, ist eine der häufigsten Krankenhausinfektionen in Europa. Datenmaterial, das heute im The Lancet Infectious Diseases veröffentlicht wurde, belegt, dass DIFICLIR (Fidaxomicin) eine ähnliche Wirksamkeit und Verträglichkeit besitzt wie die orale Gabe von Vancomycin (dem derzeitigen Standard bei der CDI-Behandlung), dabei aber eine überlegene anhaltende Reaktion und eine umfangreichere Reduzierung der Rückfallrate bietet.[1]
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Sorge vor Krim-Kongo-Virus
Tropenmediziner warnt vor noch schwereren Epidemien als EHEC 2011
Rostock (20. März 2012) - Eine Mikrobe namens EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) versetzte Ärzte, Forscher und Gesundheitsbehörden Anfang Mai 2011 in Alarmbereitschaft: „Der Erreger löste blutigen Durchfall mit lebensbedrohlichen Darmentzündungen und Nierenversagen aus“, erinnert Professor Emil Reisinger, Direktor der Universitäts-Tropenmedizin in Rostock, an die gut zwei Monate andauernde Epidemie. Jetzt warnt Professor Reisinger vor weiteren Erkrankungen, die von Südeuropa nach Deutschland vordringen werden.
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Tuberkulose in Deutschland
Bewegen wir uns auf eine Trendwende zu?
Berlin (19. März 2012) - Im Jahr 2010 sind 136 Patienten an einer Tuberkulose gestorben. Insgesamt hat das Robert Koch-Institut 4.330 Tuberkulosen registriert, kaum weniger als im Jahr 2009 (4.419 Fälle, davon 164 Todesfälle). Diese Zahlen sind im neuen Tuberkulose-Jahresbericht des RKI veröffentlicht. „In Anbetracht der Schwere der Krankheit und der Behandlungsdauer von mindestens sechs Monaten ist das noch immer eine viel zu hohe Zahl von Erkrankungen“, betont Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts.
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