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Infektiologie
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Schwerpunkt: diagnostische Schnelltests zur Infektionsprävention

3M Health Care ruft Medical Diagnostics Sparte ins Leben

 

München (2. April 2007) - 3M Health Care gab heute den Start seiner neuen Sparte Medical Diagnostics bekannt. Diese wird sich auf die Entwicklung und Kommerzialisierung schnelldiagnostischer Produktlösungen zum Nachweis wichtiger infektiöser Krankheitserreger konzentrieren, darunter Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) und andere gegenüber Antibiotika behandlungsresistente Bakterien.

 

3M Healthcare verfügt über ein umfangreiches Produkt-Portfolio zur Infektionsprävention. Der neue Geschäftsbereich erweitert  dieses Angebot um effiziente diagnostische Schnelltests, mit denen sich potenziell gesundheitsschädliche Bakterien nachweisen lassen, ehe sie sich ausbreiten und Patienten infizieren können. 3M Medical Diagnostics bietet Krankenhäusern damit schnelle und einfach anwendbare mikrobiologische Diagnostik-Tests, die dabei helfen können, die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern, Kosten zu senken und die Rentabilität im Labor zu steigern.

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Schnelle Erkennung von MRSA-Infektionen

 

München (2. April 2007) - Das „Superbakterium“ Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) ist eines der häufigsten Ursachen lebensbedrohlicher Infektionen bei Krankenhauspatienten. Das Bakterium ist leicht übertragbar und schwer zu bekämpfen. Anscheinend besteht die allgemeine Gefährdung in Europa aufgrund der nachlassenden Wirksamkeit von Antibiotika unverändert weiter (1).

Die MRSA-Prävalenzraten in Europa werden in erster Linie vom European Antimicrobial Resistance Surveillance System (EARSS) zusammengestellt. Dort unterhält man ein umfassendes, nationale Netzwerke verknüpfendes Überwachungs- und Informationssystem. (2)

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Eine neue Waffe im Kampf gegen MRSA: der 3M BacLite Rapid MRSA Test liefert innerhalb von fünf Stunden ein bestätigtes negatives MRSA-Ergebnis direkt aus klinischen Proben. Photo: 3M3M Health Care präsentiert eine neue Waffe im Kampf gegen MRSA

Erster auf Kulturen basierender Schnelltest liefert Ergebnisse in nur fünf Stunden

 

München (2. April 2007) - Die Teilnehmer am 17. European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID) haben heute erfahren, dass es eine neue Waffe im Kampf gegen den Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (allgemein als MRSA bezeichnet) gibt. Krankenhäuser, die gegen die Verbreitung des Superbakteriums MRSA ankämpfen, verfügen nun über einen auf Kultur-basierten 5-Stunden-Test, der die tödlichen Bakterien direkt anhand klinischer Proben nachweist. Der 3M™ BacLite™ Rapid MRSA Test wurde heute als erster Kultur-basierter Schnelltest eingeführt, der innerhalb von fünf Stunden effektiv und zuverlässig das Vorhandensein oder Fehlen von MRSA bei Patienten mit hohem Risiko für MRSA-Besiedelung nachweist.

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Photo: Novartis BehringInfektionsgefahr durch Zeckenbiss –
Wie hoch ist die Gefahr?

 

Neu gegründeter Augsburger Verein ZecTect e.V. veranstaltet 1. Europäisches Symposium für Zecken-übertragene Erkrankungen

 

Augsburg (11. November 2006) – Besonders in Süddeutschland können Zecken die Frühsommer-Meningo-enzephalitis (FSME) übertragen. In ganz Deutschland läuft man nach einem Zeckenbiss Gefahr, an Borreliose zu erkranken. Und beide Krankheiten sind auf dem Vormarsch. Deshalb haben Augsburger Ärzte den Zecken-übertragenen Erkrankungen den Kampf angesagt und in diesem Jahr den Verein ZecTect e.V. gegründet. Betroffenen, Interessierten und Fachleuten bot der Verein am 11. November in Augsburg die Möglichkeit, sich auf dem „1. Europäischen Symposium für Zecken-übertragene Erkrankungen“ zu informieren.

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Influenza keine Chance geben

 

Berlin (9. November 2006) - „Warum haben wir uns an die vielen Influenza-Toten in Deutschland gewöhnt?“, „Warum wird nicht zur Kenntnis genommen, dass Todesfälle vermieden werden können, wenn man die Schutzimpfung durchführen würde und im Erkrankungsfall rechtzeitig eine wirksame antivirale Therapie beginnt?“ – Fragen, die auf der Pressekonferenz der Roche Pharma AG zum Thema „Wie gut ist Deutschland auf die Influenza vorbereitet?“ von führenden Experten diskutiert werden.

 

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) starben im Winter 2004/2005 in Deutschland ca. 20.000 Menschen an der Influenza. Dies übertrifft die Zahl der Verkehrstoten um das Vierfache (ca. 5000 in 2005) und die Zahl der Todesfälle aufgrund anderer Infektionskrankheiten, wie z.B. AIDS (ca. 500 in 2005) um das 40-fache. Was die Influenza so gefährlich macht - die Infektion bleibt nicht auf die Atemwege beschränkt, sondern kann auf andere Organe übergreifen. Dies wird besonders bei Kindern deutlich, die einen weitaus stärkeren Krankheitsverlauf haben können: die Symptomatik unterscheidet sich zum Teil so stark von der Erwachsener, dass eine sichere Diagnose erschwert wird.

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Interview mit Prof. Rockstroh zum Thema: Koinfektion HIV / Hepatitis C

 

 

Frage: Sowohl die Morbidität als auch die Mortalität nimmt, dank verbesserter antiretroviraler Therapie, bei der HIV‑Infektion glücklicherweise ab. Wie beurteilen Sie die Problematik der häufigen Koinfektion mit Hepatitis C?

 

Bereits wenn man ausschließlich die Epidemiologie betrachtet, stellt die HIV/HCV-Koinfektion ein großes Problem dar: Ein Drittel der europäischen HIV‑Patienten weist auch eine Hepatitis C‑Infektion auf. Aber auch der klinische Aspekt ist bei dieser Koinfektion eine Herausforderung: HIV‑Patienten mit einer Hepatitis C‑Infektion vertragen die HIV‑Therapie deutlich schlechter. Die HIV‑Infektion bewirkt eine Verschlimmerung und ein rascheres Fortschreiten der Hepatitis C. Die Entstehung einer Zirrhose oder einer terminalen Leberinsuffizienz wird durch eine gleichzeitige HIV‑Infektion deutlich beschleunigt.

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Besonderheiten und Therapiemanagement bei HCV Genotyp 1-Patienten

 

Von PD Dr. med. Thomas Berg,
Charité Campus Virchow-Klinikum, Berlin

 

Frankfurt am Main (27. Januar 2006) - Zwischen 1997 und 2003 hat die Zahl der in Deutschland gemeldeten Hepatitis B-Infektionen tendenziell abgenommen, während die Hepatitis C-Infektionen eher zugenommen haben. (1) Im Gegensatz zur Hepatitis B- kann der Hepatitis C-Infektion bisher nicht durch eine Impfung vorgebeugt werden.

Bleibt eine akute Hepatitis C-Infektion unerkannt oder unbehandelt und es kommt zu keiner spontanen Ausheilung, nimmt sie nach etwa 6 Monaten einen chronischen Verlauf (CH). In Abhängigkeit davon wie schnell die Erkrankung fortschreitet, kann es ohne geeignete Therapie bereits im Verlauf von Jahren bzw. Jahrzehnten zu schwerwiegenden Leberschäden in Form einer Leberzirrhose und in der Folge sogar zur Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) kommen.

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