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24 | 01 | 2018
Infektiologie
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Abb.: Tuberkulose-Bakterien vom Beijing-Typ sind weltweit verbreitet und mit hohen Übertragungsraten und Antibiotikaresistenz assoziiert. Modifiziert nach http://commons.wikimedia.orgVon Ostasien in die ganze Welt

Neue Studie zur Ausbreitung multiresistenter Tuberkulose-Erreger

 

Braunschweig (19. Januar 2015) - Wissenschaftler unter der Leitung des Forschungszentrums Borstel und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), des Instituts Pasteur de Lille und des Muséum National d’Histoire Naturelle in Paris konnten erstmals die weltweite Verbreitung eines multiresistenten (MDR)-Tuberkulose-Stammes des sogenannten Beijing-Genotyps nachweisen. Die Studie zeigt, dass die effiziente Tuberkulose-Überwachung mit molekularbiologischen Methoden wichtig ist, um Ausbrüche von MDR-Stämmen rechtzeitig zu erkennen und die Ausbreitung der multiresistenten Tuberkulose in Zukunft einzudämmen.

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UKL-Infektiologen belegen in Studie erstmals für Deutschland die Import-Häufigkeit ESBL-bildender Bakterien

Fernreisende importieren multiresistente Erreger

 

Leipzig (15. Januar 2015) - Ein zunehmendes Auftreten multiresistenter Keime stellt Krankenhäuser auch in Deutschland vor große Herausforderungen. Woher kommen die gefährlichen Erreger, und welche Maßnahmen bieten Patienten den geeigneten Schutz? Antworten auf diese Fragen liefern Infektiologen und Mikrobiologen des Universitätsklinikums Leipzig anhand der Daten von Fernreisenden: Die Erreger werden oftmals mit nach Hause gebracht. Diese Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „International Journal of Medical Microbiology“ veröffentlicht.

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Abb.: Das Labor im Koffer ist ideal für den Einsatz in entlegenen Gebieten. Foto: Karin TilchNeue Methode ist sechs- bis zehnmal schneller als derzeitige und genauso empfindlich

„Labor-im-Koffer“ für schnellen Nachweis der Ebola-Infektion

 

Göttingen (8. Januar 2015) - Kein Strom, keine zuverlässige Kühlkette, keine funktionierende Ausrüstung – Wissenschaftler, die in Feldlaboratorien in Westafrika das Ebolafieber diagnostizieren und bekämpfen wollen, arbeiten oft unter sehr schwierigen Bedingungen. Infektionsforscher des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) haben daher einen Diagnosekoffer entwickelt, der alle notwendigen Reagenzien und Ausrüstung enthält, um das Ebolavirus innerhalb von 15 Minuten direkt vor Ort nachzuweisen.

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Abb. Oben: Enterobacteriaceen zunehmend ein Problem. Photo: Institut für Medizinische Mikrobiologie, JLU GießenBewegliche Resistenzen

Eine neue Dimension von Krankenhaus-Infektionen

 

Braunschweig (5. Dezember 2014) - Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) konnten die Ausbreitung eines „Multiresistenz-Plasmides“ in einem Krankenhaus nachweisen. Hierbei handelt es sich um ein bewegliches genetisches Element, das die Resistenz gegen bestimmte Antibiotika auf unterschiedliche Bakterien überträgt. Dieser Mechanismus kann das Risiko für schwer einzudämmende Infektionsausbrüche in Krankenhäusern erhöhen. Multiresistente Bakterien, gegen die verschiedenste Antibiotika machtlos sind, stellen Ärzte und Gesundheitsbehörden in Deutschland immer häufiger vor kaum lösbare Probleme. Für Krankenhaus-Infektionen spielen neben den bekannten Staphylococcus-aureus-Stämmen zunehmend multiresistente gramnegative Bakterien – Enterobacteriaceen – eine wichtige Rolle.

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Internisten warnen vor dem „Chamäleon der Medizin“

Syphilis in Deutschland auf dem Vormarsch

 

Wiesbaden (3. Dezember 2014) – Nachdem Syphilis-Infektionen in Deutschland zuletzt nur noch vereinzelt auftraten, nimmt ihre Zahl seit Anfang des Jahrzehnts wieder zu. Waren es 2009 noch rund 3.000 gemeldete Fälle, verzeichnete das Robert Koch-Institut 2013 bereits mehr als 5.000 Meldungen der Geschlechtskrankheit. Eine Syphilis-Infektion verläuft oft unbemerkt. Häufig erkennen Betroffene und auch Ärzte sie erst viele Jahre nach der Ansteckung. Angesichts der steigenden Zahlen rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) zu erhöhter Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild. Denn Syphilis kann tödlich enden. Doch bei früher Diagnose lässt sie sich wirksam behandeln, ohne bereits schwere bleibende Schäden verursacht zu haben.

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Ebola

Hamburger Ebola-Patient überlebt schwere Komplikationen nur dank intensivmedizinischer Versorgung

 

Hamburg (22. Oktober 2014) - Nach fünf Wochen auf der Sonderisolierstation konnte das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) einen mit dem Ebola-Virus infizierten WHO-Mitarbeiter Anfang Oktober geheilt entlassen. Wie die betreuenden Ärzte und Infektiologen des UKE, des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) nun im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlichen, hatte der Patient mit schweren Komplikationen zu kämpfen – auch als die zwischenzeitlich sehr hohe Viruslast selbst bereits wieder abnahm.

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Abb. oben: Elektronenmikroskopische Aufnahme von Influenza-Viren. Photo: Gudrun Holland/RKIInfluenza in Deutschland 2014

Schutzmöglichkeiten gegen Grippe nutzen

 

Berlin (23. September 2014) - Die Grippewelle in der Saison 2013/2014 begann spät und endete früh. Die Zahl der zusätzlichen Arztbesuche während der Influenzawelle 2013/2014 wird auf 780.000 geschätzt. Das sind Daten aus dem neuen Bericht zur Influenzasaison 2013/2014. Mit 780.000 ist die Zahl der Influenza-bedingten Arztbesuche historisch gering und beträgt nur ein Zehntel des Wertes der außergewöhnlich starken Saison 2012/2013. Diese Stärkeschwankungen im Zwei-Jahres-Rhythmus wurden auch schon häufig in der Vergangenheit beobachtet und mahnen zur Vorsicht für die kommende Saison. „Um das individuelle Erkrankungsrisiko zu senken, sollten alle Schutzmöglichkeiten gegen Grippe genutzt werden“, betont Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI).

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Langzeitschäden durch „harmloses“ Virus

Folgen von HCMV-Infektionen

 

Münster (19. September 2014) - Das weit verbreitete Humane Cytomegalievirus (HCMV) begünstigt das Entstehen von Arteriosklerose und kann langfristig Herz- und Kreislauferkrankungen verursachen. Forscher zeigen in einer neuen Studie, auf welchem molekularen Weg die Infektion zu chronischen Erkrankungen des Gefäßsystems beiträgt.

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Aktionsbündnis HICARE untersucht die Verbreitung multiresistenter Bakterien bei medizinischem Personal

MRSA bei Pflegepersonal – Studie schafft Klarheit

 

Greifswald (17. September 2014) - Für Ärzte, Pflegekräfte, Rettungssanitäter und anderes medizinisches Personal gehört der Kontakt mit infizierten Patienten, die beispielsweise gefährliche Bakterien wie MRSA (multiresistenter Staphylococcus aureus) tragen, zum Alltag. Sie sind damit permanent dem Risiko der Ansteckung ausgesetzt. Zugleich können sie selbst zum Überträger gefährlicher Krankheitserreger werden. Wie hoch das Risiko wirklich ist und in welchem Maße pflegendes Personal tatsächlich betroffen ist, war lange unklar.

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DGIM sieht Versorgungslücke im Impfschutz

Blutvergiftung für Menschen ohne Milz besonders gefährlich

 

Wiesbaden (10. September 2014) – In Deutschland leben schätzungsweise mehr als 80.000 Menschen ohne Milz, etwa 8.000 Milzentfernungen werden jährlich vorgenommen. Fehlt dem Körper dieses Organ der Immunabwehr, steigt das Risiko einer lebensbedrohlichen Infektion. Dies bestätigt ein aktueller Zwischenbericht einer Studie an 183 deutschen Intensivstationen. Impfungen könnten dies in den meisten Fällen verhindern. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) weist darauf hin, dass nur 20 Prozent der Menschen ohne Milz ausreichend geimpft sind. Die DGIM nimmt den Welt-Sepsis-Tag am 13. September 2014 zum Anlass, auf diese Versorgungslücke hinzuweisen und empfiehlt Ärzten und Patienten, auf ausreichenden Impfschutz zu achten.

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Aspergillosen

Wenn harmlose Schimmelpilze zur Gefahr werden

 

Erlangen (25. August 2014) - Für gesunde Menschen oft harmlos, können Schimmelpilze bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem schwere Krankheiten auslösen, die mitunter zum Tod führen können. Ein internationales Forscher-Team unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) will das nun ändern und erforscht an einer Pilz-Art mögliche Behandlungsmöglichkeiten. Diese sollen später auch auf andere krankheitserregende Pilze angewendet werden.

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