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22 | 04 | 2018
Infektiologie
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Masern

Hohes Risiko von tödlichen Spätfolgen

 

Würzburg (16. Juli 2013) - Nach einer Maserninfektion tragen vor allem Kleinkinder ein hohes Risiko, noch Jahre später an einer tödlichen Gehirnentzündung zu erkranken. Eine neue Studie zeigt jetzt: Das Risiko ist deutlich höher als angenommen. „Masern waren eine der meistgefürchteten und tödlichsten Seuchen der Welt. Dann kam die Impfung, und der Schrecken der vermeintlichen Kinderkrankheit geriet in Vergessenheit. Jetzt breiten sich die Viren auch in Deutschland wieder aus – als Spätfolge von Impfmüdigkeit und Fehlinformationen.“ Mit dieser Schlagzeile hat erst vor Kurzem der Spiegel über die „Spätfolgen der Impfangst“ berichtet. Nachrichten über Masern-Ausbrüche in Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen waren der Meldung voraus gegangen.

 

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Situationseinschätzung des RKI

Erkrankungsfällen durch das Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS-CoV)

 

Berlin (10. Juli 2013) - Der aktuelle Sachstand zum neuartigen, seit Sommer 2012 bekannt gewordenen Coronavirus ist bei der Weltgesundheitsorganisation abrufbar (Link siehe unten, alle hier erwähnten Links sind am Textende zu finden). Das Virus wurde anfangs "novel Coronavirus (nCoV)" genannt, und hat nun den Namen "Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS-CoV)" erhalten.

 

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Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Hundehautwurm Dirofilaria repens erstmals in deutschen Stechmücken nachgewiesen

 

Hamburg (9. Juli 2013) - Wissenschaftler des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals in Deutschland Larven des Hundehautwurms Dirofilaria repens in Stechmücken nachgewiesen. Klimaveränderung und die Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa können Ursachen für eine Etablierung dieses Parasiten sein, der bislang in Zentraleuropa nicht heimisch war. Hauptreservoir der parasitären Würmer sind Hunde. In seltenen Fällen übertragen Stechmücken die Infektion auch auf den Menschen. Bisher sind jedoch noch keine in Deutschland erworbenen Infektionen beim Menschen bekannt geworden.

 

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RKI

Antibiotika-Verbrauchs-Surveillance

 

Berlin (1. Juli 2013) - Nach der Neufassung des § 23 Abs. 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG, Juli 2011) besteht für Krankenhäuser und Einrichtungen für ambulantes Operieren die Verpflichtung, eine kontinuierliche Überwachung des Antibiotika-Verbrauchs zu etablieren. Dies soll dazu beitragen, den Einsatz von Antibiotika zu optimieren und somit der Entwicklung und Ausbreitung von resistenten Erregern entgegenzuwirken. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nach § 4 Abs. 2 Nr. 2b IfSG die Aufgabe, Art und Umfang der zu erfassenden Daten festzulegen.

 

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Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für das Jahr 2012 ist veröffentlicht worden. Das Jahrbuch enthält detaillierte Informationen und Auswertungen des Robert Koch-Instituts zu den rund 50 meldepflichtigen Infektionskrankheiten. Das Jahrbuch ergänzt die aktuelle Berichterstattung über das Infektionsgeschehen im wöchentlich erscheinenden Epidemiologischen Bulletin und die Meldedaten in der Online-Datenbank SurvStat. RKI

Infektionsepidemiologisches Handbuch 2012

 

Berlin (27. Juni 2012) - Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für das Jahr 2012 ist veröffentlicht worden. Das Jahrbuch enthält detaillierte Informationen und Auswertungen des Robert Koch-Instituts zu den rund 50 meldepflichtigen Infektionskrankheiten. Das Jahrbuch ergänzt die aktuelle Berichterstattung über das Infektionsgeschehen im wöchentlich erscheinenden Epidemiologischen Bulletin und die Meldedaten in der Online-Datenbank SurvStat.

 

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Robert Koch-Institut:

Neuartige Affenpolyomaviren weisen auf bisher unbekannte Polyomaviren beim Menschen hin

 

Berlin (21. Juni 2013) - Forscher des Robert Koch-Instituts (RKI) haben in enger Kooperation mit afrikanischen und weiteren internationalen Wissenschaftlern bisher unbekannte Vertreter der Polyomaviren bei Affen entdeckt. Polyomaviren sind kleine, unbehüllte Viren mit einem zirkulären DNA-Genom. Einige stehen im Verdacht, an der Krebsentstehung beteiligt zu sein. Für das Merkel-Zell-Polyomavirus ist bereits nachgewiesen, dass es das Merkel-Zell-Karzinom beim Menschen verursacht.

 

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Robert Koch-Institut

Infektionsrisiken in Überschwemmungsgebieten

 

Berlin (7. Juni 2013) - Im Zusammenhang mit den aktuellen Überschwemmungen stellt sich die Frage nach möglichen Infektionsgefahren. Das RKI hat zur Zeit keinen Anhalt für ein gehäuftes Auftreten von Infektionskrankheiten in den Überschwemmungsgebieten. Auch bei früheren Überschwemmungen in Deutschland gab es keine außergewöhnlichen Infektionsgeschehen.

 

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HPV-Infektion durch Oral- und Analsex möglich

Humane Papilloma-Viren im Halsbereich auf dem Vormarsch

 

Bochum (6. Juni 2013) - Humane Papilloma Viren (HPV) können durch Sexualkontakte übertragen werden und in der Spätfolge Tumore verursachen. Nicht jeder HPV-Typ ist gefährlich, doch Hochrisikotypen verbreiten sich zunehmend, immer häufiger durch Anal- und Oralverkehr. „Bei circa 30 Prozent der bei uns in der Bochumer Immunologischen Ambulanz untersuchten Patienten können wir eine HPV-Infektion im Halsbereich nachweisen“, sagt Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Leiter des Zentrums für Sexuelle Gesundheit an der Bochumer Universitätsklinik. Der Fall Michael Douglas macht deutlich, wie brisant die HPV-Infektion sein kann.

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RKI:

Situationseinschätzung zu Erkrankungsfällen durch das Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV)

 

Berlin (30. Mai 2013) - Der aktuelle Sachstand zum neuartigen, seit Sommer 2012 bekannt gewordenen Coronavirus ist bei der Weltgesundheitsorganisation abrufbar (Link siehe unten, alle hier erwähnten Links sind am Textende zu finden). Das Virus wurde anfangs "novel Coronavirus (nCoV)" genannt, und hat nun den Namen "Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV)" erhalten, welcher auch von der Weltgesundheitsorganisation verwendet wird. Alle bisherigen Fälle waren direkt oder über einen anderen Patienten mit der arabischen Halbinsel assoziiert.

 

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MRSA

Eigenschaften, Häufigkeit und Verbreitung in Deutschland in den Jahren 2011 und 2012

 

Berlin (27. Mai 2013) - Das Bild, welches wir heutzutage vom MRSA zeichnen, hat sich in den letzten Jahren verändert und es sind neue Risikopopulationen hinzugekommen. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) waren viele Jahrzehnte ausschließlich für Patienten, die in Krankenhäusern behandelt wurden, ein Problem. Obwohl verschiedene Surveillance-Systeme einen rückläufigen Trend bei MRSA aufweisen, bleiben sie der häufigste multiresistente Erreger in deutschen Krankenhäusern.

 

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Grundsatzproblem oder Panikmache?

Multiresistente Erreger im Krankenhaus

 

Bremen (21. Mai 2013) - Problematische Hygieneverhältnisse in Krankenhäusern und Infektionen durch multiresistente Keime waren in den vergangenen Jahren immer wieder Gegenstand der Medienberichterstattung. Ob es sich dabei nur um Einzelfälle oder ein auch in Nordwest-Niedersachsen und Bremen verbreitetes Problem handelt, ließ die Krankenkasse hkk im Rahmen ihres aktuellen hkk Gesundheitsreports vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG) untersuchen. Das Ergebnis präsentierte BIAG-Leiter Dr. Bernard Braun am 21. Mai in Bremen gemeinsam mit Dr. Jörg Herrmann, dem Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene in Oldenburg.

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