Influenza

Schweinegrippe:

Empfehlungen für Gesundheitsbehörden veröffentlicht

 

Berlin (27. April 2009) - In den USA und vor allem in Mexiko sind insgesamt mehrere hundert Menschen an Schweine-Influenza erkrankt, die durch ein neuartiges Influenzavirus verursacht wurden, auch in Kanada wurden erste Fälle bestätigt, in Spanien gibt es einen Fall. Die Symptome sind ähnlich wie bei saisonaler Influenza, vor allem Fieber, Atemwegsbeschwerden und Gliederschmerzen; in Mexiko gab es eine Reihe von Todesfällen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dieses so genannte A/H1N1-Virus am 25.4.2009 als gesundheitliches Risiko von internationaler Bedeutung eingestuft, eine vergleichbare Einstufung gab es beim Auftreten von SARS 2003. Die pandemische Warnstufe 3 der WHO, die seit einigen Jahren aufgrund der Vogelgrippe A/H5N1 gilt, ist jedoch bislang nicht verändert worden.

Neu: FluSearch Index zeigt hochgenau aktuelle Grippeaktivität

 

fluesearch-Index Deutschland 2008-2009Berlin (20.Januar 2009) - Die Grippe (Influenza) ist weltweit für Millionen von Erkrankungen und Hunderttausende Tote jedes Jahr verantwortlich. Den Beginn der saisonalen Grippe frühzeitig zu erkennen, ist für Bürger und Gesundheitsverantwortliche in Staat und Wirtschaft gleichermaßen von größter Bedeutung. Dies gilt noch mehr für eine von allen Experten erwartete, weitaus gefährlichere weltweite Grippe-Pandemie. Viele Länder der Welt haben deshalb Frühwarnsysteme installiert - in Deutschland die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI). Diese Systeme haben jedoch einen entscheidenden Nachteil - sie reagieren träge, sind stark fehlerbehaftet und liefern ihre Daten mit erheblicher Zeitverzögerung. Beispiel: Der Abstand zwischen den zuletzt erhobenen AGI-Daten und dem aktuellen Tag kann bis zu zwei Wochen betragen. Zu lang, um tatsächlich die aktuelle Influenza-Situation zu beschreiben. Zu lang auch, um kurzfristig angemessene Maßnahmen im Interesse der Gesundheit aller Bürger zu ergreifen.

"Wir kommen der Grippe zuvor"

Krankenhauswettbewerb zur Grippe-Schutzimpfung

 

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2009

 

Köln (12. Januar 2009) - Noch bis Ende Januar läuft der bundesweite Krankenhauswettbewerb der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Robert Koch-Instituts (RKI) für Grippeschutz-Impfaktionen im Rahmen der gemeinsamen Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“. Medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege sollte - wie auch chronisch Kranke und ältere Menschen über 60 Jahre - gegen Grippe geimpft sein. Die Impfquote ist beim medizinischen Personal mit rund 20 Prozent jedoch besonders niedrig. Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst vor einer schweren Erkrankung, sondern vermeidet auch eine Ansteckung anderer. Das ist in Kliniken und Pflegeeinrichtungen besonders wichtig.

Influenzaimpfung für die Generation 65+ besonders wichtig

 

  • Todesfälle infolge von Influenza betreffen zu 90 % Menschen ab 65 Jahren
  • Hohe Antikörpertiter bei Personen ab 65 Jahren mit wirkverstärktem Influenzaimpfstoff Fluad
  • Guter Schutz bei gedrifteten Influenzastämmen nach Impfung mit Fluad®

 

Proteine an der Oberfläche der Grippeviren ermöglichen das Eindringen in die Zellen der Schleimhäute des Atemtraktes (Infektion).Frankfurt am Main (2. September 2008) – Mehr als 90 Prozent der Influenza-assoziierten Todesfälle treten bei Personen ab 65 Jahren auf. Aus diesem Grund ist die jährliche Impfung gegen die saisonale Influenza für diese Personengruppe besonders wichtig. Dies unterstrichen heute namhafte Experten bei einer Pressekonferenz des Impfstoffherstellers Novartis Behring in Frankfurt. Speziell für die Influenzaimpfung von Personen ab 65 Jahren steht der wirkverstärkte Impfstoff Fluad® zur Verfügung. Er induziert bei dieser Personengruppe signifikant höhere Antikörpertiter als herkömmliche, nicht-adjuvierte Influenzaimpfstoffe.1,2 Darüber hinaus bietet der Impfstoff einen guten Schutz gegen auftretende Driftvarianten der Influenzaviren. Damit bietet der Impfstoff einen höheren und breiteren Schutz vor Influenza bei Personen ab 65 Jahren. So das Fazit der Referenten.

Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz:


Bernhard: Bayern gegen Grippe-Pandemie gewappnet - Erfolgreiche Stabsübung simulierte Ernstfall

 

München (10. Juli 2008) -  Bayern wappnet sich konsequent gegen eine mögliche Grippewelle mit weltweitem Ausmaß. Dies betonte Bayerns Gesundheitsminister Otmar Bernhard heute in München nach Abschluss der diesjährigen Pandemie-Stabsübung 'PANDORA'. Bernhard: "Die WHO schätzt die Gefahr einer Influenza-Pandemie weiter hoch ein. Unsere zuständigen Behörden sind zwar alle mit den Maßnahmen des Pandemie-Rahmenplans vertraut. Unverzichtbar ist aber, dieses Wissen anzuwenden und in der Praxis regelmäßig zu üben. Nur so gewinnt man Routine und können Lücken entdeckt und geschlossen werden." Die Erkenntnisse aus der Übung seien nicht nur für die Pandemie-Bewältigung wichtig, sondern auch für andere gesundheitliche Krisensituationen, wie beispielsweise SARS. Bayern übt nicht nur für den Ernstfall; auch ausreichend antivirale Arzneimittel zur Behandlung schwer Grippe-Erkrankter sind eingelagert. Der Bund sichert zudem gemeinsam mit den Ländern die Impfstoffversorgung. "Ich appelliere an alle Verantwortlichen im Gesundheitswesen und in Betrieben, ihre Vorbereitungen für eine mögliche Pandemie weiter voran zu treiben. Jetzt ist noch Zeit", so Bernhard.

Klinische Studie zeigt verstärkte Immunantwort durch das Adjuvans MF59 von Novartis nach Influenzaimpfung bei gesunden, zuvor ungeimpften Kindern

 

Marburg (19. Mai 2008) – Neue Daten aus einer klinischen Studie mit dem MF59®-adjuvierten, in Deutschland nur für die Altersgruppe ab 65 Jahre zugelassenen, saisonalen Grippeimpfstoff Fluad® bei Kindern im Alter von 6 bis 36 Monaten belegen eine stärkere Immunantwort auf saisonale Grippestämme im Vergleich zu einem konventionellen Spaltimpfstoff.1 Den Studienergebnissen zufolge wurden bei den Kindern im Alter von sechs bis 36 Monaten, die mit dem MF59-adjuvierten Influenzaimpfstoff geimpft wurden, signifikant höhere  Immunantworten erzielt, als bei den Kindern, die konventionell geimpft wurden.

Influenza – Von der Epidemie zur Pandemie

Vernachlässigen wir die Gefahr vor der eigenen Haustür?

München (21. November 2007) - Oft wird die Influenza als nur eine von vielen Atemwegsinfektionen angesehen. Sie birgt jedoch eine doppelte Gefahr: Zum einen ist sie eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die alljährlich in unseren Breitengraden zwischen Oktober bis April epidemisch auftritt und Tausende Erkrankte sowie extreme Belastungen für die Gesundheitssysteme mit sich bringt. Zum anderen ist die Gefahr eines raschen weltumspannenden Infektionsverlaufs, einer Pandemie mit ihren enormen volkswirtschaftlichen Schäden, aktuell wie nie zuvor. Die Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert Koch-Instituts (RKI) sind sich einig – die nächste Influenza-Pandemie kommt, es bleibt nur die Frage wann? Weltweite Influenza-Ausbrüche entstehen etwa alle 10 bis 40 Jahre. Voraussetzung ist ein neuer Virus-Typ, gegen den die Bevölkerung noch nicht immun ist. Das Vogelgrippe-Virus H5N1 erfüllt bereits zwei von drei Kriterien der WHO für ein so genanntes pandemisches Virus: Die genetische Veränderung und die starke krankheitsauslösende Wirkung. Lediglich die leichte Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch ist derzeit noch nicht gegeben. Nach Einteilung der WHO befinden wir uns in der dritten von sechs Pandemiephasen.

Neue Möglichkeiten im Wettlauf gegen Epidemie und Pandemie

Grippe auf dem Vormarsch – Vorbeugen ist noch möglich

 

Berlin (30. Januar 2007) – Seit dem Kälteeinbruch beginnt nun die Grippe-Saison in Deutschland. Experten warnen vor einem aggressiven Influenza-A-Virus, das die diesjährige Saison in Europa beherrschen soll. Aus Hannover wurde vor einigen Tagen bereits ein Grippetodesfall gemeldet. Insgesamt registriert das Robert Koch-Institut derzeit eine Zunahme der Influenza-Fälle. In den ver­gangenen Jahren erreichte die Grippewelle erst im Monat März ihren Höhepunkt. Da sich der Schutz innerhalb von ein bis zwei Wochen nach Impfung aufbaut, ist eine Grippeimpfung auch jetzt noch sinnvoll. „Mit der richtigen Vorbeugung und der antiviralen Therapie im Notfall können wir wirksam gegen die die saisonale Grippe, aber auch gegen eine drohende Pandemie vorgehen“, so Norbert Hehme, Grippe-Experte des Impfstoffherstellers GlaxoSmithKline.

Hintergrundinformation

Influenza – eine oft unterschätzte Infektion der Atemwege

Influenza
Die Influenza (Grippe) ist eine virale Infektion der Atemwege, die eine weltweite Verbreitung findet. Die Auswirkungen der Grippe werden jedoch allzu häufig unterschätzt. Obwohl die Infektion bei einigen Menschen einen harmlosen Verlauf nehmen kann, kann sie bei den so genannten Risikogruppen (z. B. ältere Menschen oder Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Ateminsuffizienz, Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz) zu ernsten und sogar lebensgefährlichen Komplikationen führen.

Influenza – Wenn jede Minute zählt

Zulassungserweiterung für Zanamivir bietet neue antivirale Therapie- und Prophylaxe-Möglichkeiten

München (16. Januar 2007) – Nach der Genehmigung durch die US-Gesund­heitsbehörde FDA liegt die erweiterte Zulassung für Zanamivir nun auch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für Deutschland vor. Der zur Therapie der Virusgrippe indizierte Neuraminidasehemmer (RelenzaTM) wurde kürzlich zur Prophylaxe der Influenza A und B bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren sowie zur Therapie der Influenza A und B bei Kindern ab 5 Jahren zugelassen.