Innere Medizin

Zieloffenes Arzt-Patientengespräch. Photo: Lundbeck DGIM-Kongress 2015

Henne oder Ei? Depression und Alkoholabhängigkeit gleichzeitig behandeln!

 

                                    • Alkoholprobleme können sich hinter anderen psychiatrischen Erkrankungen verstecken

 

Mannheim (20. April 2015) - An einer Depression Erkrankte haben ein erhöhtes Risiko, alkoholabhängig zu werden.(1,2,3,4) Menschen mit einem behandlungsbedürftigen Alkoholkonsum wiederum haben ein signifikant höheres Risiko, eine Depression zu entwickeln als Patienten ohne ein Alkoholproblem.(1,2,5,6) Zudem fördert eine Alkoholabhängigkeit das Fortbestehen einer bereits bestehenden Depression.(5,6) Die oft aufkommende Frage „Henne oder Ei – was war zuerst da?“ kann meist nur schwer beantwortet werden. Viel wichtiger ist: Sowohl die Alkoholabhängigkeit also auch die Depression sollten therapiert werden, denn durch die gleichzeitige Behandlung verbessert sich der Verlauf beider Erkrankungen.

Arzt-Patienten-Kommunikation im digitalen Zeitalter

Mit dem TheraKey® Onlineportal in die Zukunft

 

Mannheim (19. April 2015) - Die mögliche Antwort ist häufig nur wenige Klicks entfernt: Das Internet bietet Patienten eine Fülle an Informationen zu Diagnostik und Therapie. Doch vielfach kommen die Patienten im Anschluss ratsuchend in die ärztliche Sprechstunde, weil sie entweder falsche Informationen gefunden oder aber die Informationen falsch verstanden haben. Dies ist nicht nur aufgrund der zeitlichen Belastung in der Arztpraxis eine Herausforderung für das Arzt-Patienten-Gespräch. Qualitativ hochwertige Informationen, die der Patient an der richtigen Stelle erhält, können der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hingegen äußerst zuträglich sein.  

DGIM 2015

Bedeutung der stratifizierten Therapie für die ärztliche Praxis

 

Mannheim (19. April 2015) – Arzneimittel werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit statistisch für eine Testpopulation evaluiert. Für den individuellen Patienten kann dies mit einer erheblichen Unschärfe verbunden sein. Eine Stratifizierung anhand diagnostischer Gentests, wie die von STADA Diagnostik, ermöglicht es, die verfügbaren Wirkstoffe zielgenauer einzusetzen. Inzwischen liegen zahlreiche Erfahrungen aus der ärztlichen Praxis in Bezug auf die stratifizierte Anwendung von Antidepressiva, Statinen, Clopidogrel und Tamoxifen vor. Auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen des 121. Kongresses der DGIM wurde der Stellenwert der stratifizierten Arzneimitteltherapie hinsichtlich einer besseren Therapiesicherheit erörtert. Im Fokus stand dabei auch, welche Möglichkeiten sich dem niedergelassenen Arzt im Praxisalltag für eine effektive, patientenindividuelle Therapieeinstellung bieten.

Hepatische Enzephalopathie

Signifikante Senkung erhöhter Blutammoniakspiegel durch L-Ornithin-L-Aspartat dank einzigartigem dualen Wirkprinzip

 

Mannheim (18. April 2015) – Weil gerade Patienten mit Leberzirrhose einen relevanten Anteil in den hausärztlichen Praxen und in den Krankenhäusern aller Versorgungsstufen ausmachen, sei vor allem das Management der Komplikationen der Zirrhose wie etwa der hepatischen Enzephalopathie (HE) sowohl für Allgemeinmediziner als auch Internisten und Gastroenterologen in Klinik und Praxis von großer praktischer Bedeutung, konstatierten renommierte Experten beim Satellitensymposium* im Rahmen des 121. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim und berichteten hiebei über neueste Erkenntnisse zur Pathogenese der HE sowie über evidenzbasierte medikamentöse Therapieoptionen mit L-Ornithin-L-Aspartat (Hepa-Merz®).

121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)

DOAK oder Vitamin-K-Antagonisten: Wahl oraler Antikoagulation ist eine patientenindividuelle Entscheidung

 

Mannheim (18. April 2015) - Die Wirkweise der direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) muss im Gegensatz zu Vitamin-K-Antagonisten (VKA) nicht kontrolliert werden. Dieser vielfach empfundene Vorteil wird zunehmend kritisiert und es wird mittlerweile empfohlen, gut eingestellte VKA-Patienten nicht auf DOAK umzu-stellen.1 Bei der Verordnung von VKA kann Gerinnungs-Selbstmanagement eine sehr gute INR-Einstellung sichern, so der Tenor des Symposiums „Standortbestimmung zur oralen Antikoagulation“ am 18. April 2015 im Rahmen des 121. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

Jede Antibiotika-Gabe vorher genau prüfen

„Antibiotic Stewardship“ gegen Krankheitserreger

 

Wiesbaden/Mannheim (15. April 2015) – Etwa jeder vierte Patient im Krankenhaus erhält Antibiotika. Die Medikamente retten Leben, erzeugen aber auch „Resistenzen“ bei den Erregern, die sie bekämpfen sollen. Diese werden dadurch noch schwerer behandelbar. Um „multiresistente Keime“ einzudämmen, arbeiten Kliniken jetzt mit sogenannten „Antibiotic-Stewardship“-Programmen. Diese sorgen für die optimale Antibiotikatherapie des Patienten. Wie ABS die Gabe von Antibiotika um bis zu 40 Prozent senkt und was es darüber hinaus leistet, diskutieren Experten auf dem 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim.

Neue orale Therapieoption für Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1

Cerdelga® erweitert Therapiespektrum

 

Frankfurt am Main (3. März 2015) – Im April 2015 wird in Deutschland mit Cerdelga® (Eliglustat, Hartkapseln) eine neue orale Therapieoption für Morbus Gaucher (Typ 1) verfügbar sein. Cerdelga® ist in der EU zugelassen zur Langzeitbehandlung von erwachsenen Patienten mit Morbus Gaucher Typ 1 (GD1), die langsame, intermediäre oder schnelle Metabolisierer in Bezug auf Cytochrom-P450 Typ 2D6 sind.1 Damit steht diesen Patienten nach Markteinführung eine orale Alternative zu der bewährten intravenösen Therapie zur Verfügung. Während sich Betroffene von dem neuen Medikament weniger Einschränkungen und mehr Flexibilität im Alltag versprechen, bietet es Ärzten eine Wahlmöglichkeit für die Behandlung ihrer Patienten.

ferinject®

Eisenmangel – die große Unbekannte?

 

Mönchengladbach (10. Dezember 2014) - Wer sich rascher Ermüdbarkeit, Schwindel oder gelegentlichem Herzrasen ausgesetzt sieht, wird nicht immer gleich den Arzt zur Abklärung aufsuchen. Das ist typisch für Beschwerden, die durchaus als gesundheitliche Beeinträchtigung, aber nicht als alarmierend empfunden werden. Genau dies trifft für die Symptome des Eisenmangels und der Eisenmangelanämie zu.1 Die Diagnose lässt sich mit den geeigneten Laborparametern relativ rasch und ohne großen Aufwand stellen. Der nächste Schritt ist dann – neben der Therapie der Grunderkrankung – die Beseitigung des Eisenmangels bzw. der Anämie. Das Ziel, mittels oraler Therapie den Eisengesamtbedarf rasch und nachhaltig zu decken, ist beispielsweise für Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung kaum erreichbar.1,2 Dann sollte sich die Behandlung an einer effektiven i.v.-Eisentherapie – z.B. mit ferinject® – orientieren.

Mariendistel-Spezialextrakt: 45 Jahre Legalon® - ein pflanzlicher Klassiker mit Zukunft. Medikamente, Übergewicht, chronische Erkrankungen, Umweltgifte – zahlreiche Faktoren, können die Leber schädigen. Wachsende Bedeutung hat mittlerweile die Nicht - Alkoholische Fettlebererkrankung (NASH) in Deutschland: Bis zu 30 Prozent der Patienten sind hiervon betroffen. Mit dem Mariendistel-spezialextrakt Legalon® steht seit vielen Jahren eine wirksame Option zur Behandlung chronisch-entzündlicher Lebererkrankungen, Leberzirrhose und durch Lebergifte verursachte Leberschäden zur Verfügung. “Legalon® ist durch seine vielfältigen Effekte ein geeigneter Kandidat hier protektiv und therapeutisch zu wirken”, erklärte der Hepatologe PD Dr. med. Anton Gillessen bei einem Pressegespräch anlässlich der 45-jährigen Marktzulassung von Legalon® in Köln. Photo: RottapharmMadausMariendistel-Spezialextrakt

45 Jahre Legalon® - ein pflanzlicher Klassiker mit Zukunft

 

Köln (26. Juni 2014) - Medikamente, Übergewicht, chronische Erkrankungen, Umweltgifte – zahlreiche Faktoren, können die Leber schädigen. Wachsende Bedeutung hat mittlerweile die Nicht - Alkoholische Fettlebererkrankung (NASH) in Deutschland: Bis zu 30 Prozent der Patienten sind hiervon betroffen. Mit dem Mariendistel-spezialextrakt Legalon® steht seit vielen Jahren eine wirksame Option zur Behandlung chronisch-entzündlicher Lebererkrankungen, Leberzirrhose und durch Lebergifte verursachte Leberschäden zur Verfügung. “Legalon® ist durch seine vielfältigen Effekte ein geeigneter Kandidat hier protektiv und therapeutisch zu wirken”, erklärte der Hepatologe PD Dr. med. Anton Gillessen bei einem Pressegespräch anlässlich der 45-jährigen Marktzulassung von Legalon® in Köln.

Ein häufiges Problem mit großem Einfluss auf die Lebensqualität des Patienten

NASH-Zirrhose und hepatische Enzephalopathie

 

Wiesbaden (26. April 2014) – Dass Alkohol immer die Ursache für eine Leberzirrhose ist, die der hepatischen Enzephalopathie (HE) den Weg bahnt, ist ein Irrtum. In etwa jeder fünften Fettleber kommt es zur nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH). Bis zu 26 Prozent der NASH-Patienten entwickeln eine Zirrhose mit erhöhtem Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom, Aszites und eine HE, berichtet Professor Dr. Elke Roeb vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg auf einem von Merz Pharmaceuticals im Rahmen des 120. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden veranstalteten Symposium.

Anhaltende Erschöpfung kann Anzeichen für Leberschäden sein

Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit

 

Berlin/Meran (30. Mai 2013) - Leberschäden werden von Patienten oft unterschätzt. „Die Leber tut nicht weh, wenn sie geschädigt ist. Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit“, sagte Prof. Dr. Christian Strassburg, Universitätsklinikum Bonn, beim Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Betroffene schieben die anhaltende Erschöpfung oft auf ihren Beruf und lassen sich viel zu spät vom Arzt untersuchen.“ Anzeichen einer Leberschädigung können neben der Erschöpfung auch eine Gelbfärbung der Haut und Augen sein. Schwillt der Bauch bei einem Leberschaden durch Wassereinlagerungen an, wird das oft als gewöhnliche Gewichtszunahme oder „Bierbauch“ verkannt.