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12 | 12 | 2017
Innere Medizin
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Starkes Übergewicht steigt weltweit an: Neue Studiendaten

Pharmakotherapie mit ALVALIN® bei Adipositas

Mannheim/Berlin (13. Juni 2017) – Die Adipositas-Prävalenz ist in den vergangenen Jahrzehnten rapide angestiegen. Komorbiditäten wie kardiovaskuläre Erkrankungen sind daher wesentliche Gesundheitsprobleme unserer Gesellschaft. Im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)* diskutierten Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jens Jordan, Köln, über Neuigkeiten in der leitliniengerechten Adipositas-Pharmakotherapie. Erstmals wurden ausführliche Studien-ergebnisse vorgestellt, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Cathin (ALVALIN®) umfassend belegen. Die Substanz ist bereits seit über 40 Jahren im Bereich der Adipositas-Therapie im praktischen Einsatz.

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Actelion_LogoDigitale Ulzerationen bei systemischer Sklerose (SSc)

Versorgungsforschung zeigt: Prävention neuer Digitaler Ulzerationen kommt zu kurz

Frankfurt am Main (29. November 2016) – Rund die Hälfte der SSc-Patienten mit digitalen Ulzera erhält, selbst nach mehrfachem Auftreten der Ulzerationen, keine Präventionstherapie. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Versorgungsstudie [1]. „Damit wird ein beträchtlicher Teil der Patienten nicht nach Experten-Empfehlungen behandelt“, warnt Studienautorin Prof. Dr. Gabriela Riemekasten, Lübeck, während einer Presseveranstaltung von Actelion Deutschland. Nach den EUSTAR*-Empfehlungen [2, 3], die 2015 beim Kongress der EULAR** vorgestellt wurden, soll der orale, duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan (Tracleer®), das einzige zur Prävention digitaler Ulzerationen zugelassene Medikament [4], bei Patienten mit digitalen Ulzerationen eingesetzt werden. „Die Wirksamkeit von Bosentan zur Prävention von Fingergeschwüren sehen wir in unserer Untersuchung eindeutig bestätigt“, so Riemekasten weiter. Wie essenziell eine Akut- und Präventionstherapie dieser schmerz-haften und schlecht heilenden Geschwüre an Fingern und Zehen für die Betroffenen ist, berichtet Patientin Eva Schulze, Darmstadt, eindrucksvoll. „Jede digitale Ulzeration, die verhindert werden kann, zählt“, bringt es Prof. Dr. Nicolas Hunzelmann, Köln, im Hinblick auf die Schilderung der Patientin auf den Punkt. Es sei unbestritten, dass sich die Behandlung SSc-assoziierter Fingergeschwüre in den letzten Jahren enorm entwickelt habe, nun sei es allerdings von Nöten, der Prävention einen höheren Stellenwert im Management dieser Manifestation einzuräumen, sind sich die Referenten einig.

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Neue europäische Leitlinie für die Bergung von verschluckten Gegenständen bei Erwachsenen

Löffel, Käsepieker, Batterie: Was tun bei verschluckten Gegenständen?

Ulm (3. Mai 2016) - Kann man einen Löffel verschlucken, einen Käsepieker, eine Rasierklinge? Klar ist, ja, man kann. Unklar war bisher häufig, was genau ein Arzt in solchen Fällen tun sollte: Abwarten, den Gegenstand endoskopisch entfernen oder gar operieren? Bei einer verschluckten Knopfbatterie muss sofort gehandelt werden, bei einer kleinen Murmel nicht unbedingt. Wie entfernt man ein Steakstück, wie eine Rasierklinge? Jetzt haben Wissenschaftler aus ganz Europa unter Federführung der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin I für die Europäische Fachgesellschaft (European Society of Gatrointestinal Endoscopy, ESGE) eine Leitlinie zu dem Thema veröffentlicht. Sie gibt nach Auswertung der zur Verfügung stehenden internationalen Fachliteratur Diagnose- und Therapieempfehlungen.

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Mind the Gap! Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen. Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die Verbesserung der Lebensqualität von Reflux-Patienten stand im Fokus beim Presseworkshop von RB am 11. April im Rahmen des DGIM Kongresses in Mannheim. Als Experten waren Dr. Margrit Hollenz, Rödental, Prof. Joachim Labenz, Siegen, Prof. Ahmed Madisch, Hannover, Prof. Hubert Mönnikes, Berlin und Dr. Peter Travnik, Leverkusen, anwesend. Mind the Gap!

Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen

Mannheim (11. April 2016) - Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die Verbesserung der Lebensqualität von Reflux-Patienten stand im Fokus beim Presseworkshop von RB am 11. April im Rahmen des DGIM Kongresses in Mannheim. Als Experten waren Dr. Margrit Hollenz, Rödental, Prof. Joachim Labenz, Siegen, Prof. Ahmed Madisch, Hannover, Prof. Hubert Mönnikes, Berlin und Dr. Peter Travnik, Leverkusen, anwesend.

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Expertendiskussion über zukunftsträchtiges Herzinsuffizienz-Management mit natriuretischen Peptiden

BNP oder NT-proBNP?

Mannheim (10. April 2016) - Aktuell wirft die Einführung der neuen Wirkstoffklasse der ARNI (Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren) neue Fragen zum Einsatz der natriuretischen Peptide (NP) als Biomarker auf: Bei dem von Roche Diagnostics initiierten Roundtable-Gespräch wiesen Experten aus dem Bereich der ambulanten und stationären Herzinsuffizienz-Versorgung auf den hohen Aufklärungsbedarf zum Unterschied zwischen BNP und NT-proBNP hin. Als Bestandteil der leitlinienkonformen Ausschlussdiagnostik für alternative Ursachen bei Dyspnoe sowie der Gewinnung prognoserelevanter Informationen1 ist die Bestimmung der NP bei Verdacht auf Herzinsuffizienz bereits etabliert: Sinnvoll eingesetzt können sie zu einer deutlichen Verbesserung des Herzinsuffizienzmanagements beitragen.

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Digitale Wege zur Adhärenzsteigerung

Innovative Arzt-Patienten-Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung

Mannheim (9. April 2016) - Ärzte sollten die primären Informationsquellen ihrer Patienten sein. Darin waren sich die Referenten eines Symposiums auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim einig. Konsens herrschte aber auch darin, dass Ärzte dabei durchaus das große Potenzial der digitalen Gesundheitsdienstleistungen für den Therapieprozess nutzen sollten. Diese würden vom Patienten immer öfter nachgefragt werden. Sie könnten die Arzt-Patienten-Kommunikation verbessern, zudem aber auch die Patientenzufriedenheit erhöhen und die Therapietreue steigern. Die Referenten zeigten am Beispiel des innovativen Kommunikationskonzeptes TheraKey® der BERLIN-CHEMIE AG, wie digitale Lösungen Arzt, Patient und Angehörige im Therapiealltag umfassend unterstützen können.

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Sarkoidose

Neue Diagnosemöglichkeit durch Oberflächenmarker

 

Neuherberg (23. Oktober 2015) - Ein Wissenschaftlerteam am Helmholtz Zentrum München hat kürzlich gemeinsam mit Kollegen der LMU eine neue Strategie entwickelt, verschiedene Unterarten von Monozyten zu unterscheiden und deren Beteiligung bei Erkrankungen zu untersuchen. Die in der Zeitschrift ‚Blood‘ veröffentlichten Ergebnisse sollen künftig unter anderem die Diagnose von Sarkoidose erleichtern und so das Patientenmanagement verbessern.

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Nicht immer tut die Heimat dem Herzen gut

Wohnort des Patienten beeinflusst Herz-Kreislauf-Schäden

 

Wiesbaden (28. Juli 2015) – Weltweit sterben jährlich etwa 18 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Krankheitsverlauf in Ländern mit niedrigen Einkommenszahlen dramatischer und die Sterblichkeit höher ist. Experten vermuten, dass fehlende Präventionsprogramme und mangelhafte medizinische Versorgung die Ursache sind. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) rät daher, die hier vorhandenen Angebote der medizinischen Versorgung wahrzunehmen und einen gesunden Lebensstil zu führen. Denn nur so könne die auch in Deutschland weiterhin steigende Erkrankungszahl reduziert werden.

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Zieloffenes Arzt-Patientengespräch. Photo: Lundbeck DGIM-Kongress 2015

Henne oder Ei? Depression und Alkoholabhängigkeit gleichzeitig behandeln!

 

                                    • Alkoholprobleme können sich hinter anderen psychiatrischen Erkrankungen verstecken

 

Mannheim (20. April 2015) - An einer Depression Erkrankte haben ein erhöhtes Risiko, alkoholabhängig zu werden.(1,2,3,4) Menschen mit einem behandlungsbedürftigen Alkoholkonsum wiederum haben ein signifikant höheres Risiko, eine Depression zu entwickeln als Patienten ohne ein Alkoholproblem.(1,2,5,6) Zudem fördert eine Alkoholabhängigkeit das Fortbestehen einer bereits bestehenden Depression.(5,6) Die oft aufkommende Frage „Henne oder Ei – was war zuerst da?“ kann meist nur schwer beantwortet werden. Viel wichtiger ist: Sowohl die Alkoholabhängigkeit also auch die Depression sollten therapiert werden, denn durch die gleichzeitige Behandlung verbessert sich der Verlauf beider Erkrankungen.

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Arzt-Patienten-Kommunikation im digitalen Zeitalter

Mit dem TheraKey® Onlineportal in die Zukunft

 

Mannheim (19. April 2015) - Die mögliche Antwort ist häufig nur wenige Klicks entfernt: Das Internet bietet Patienten eine Fülle an Informationen zu Diagnostik und Therapie. Doch vielfach kommen die Patienten im Anschluss ratsuchend in die ärztliche Sprechstunde, weil sie entweder falsche Informationen gefunden oder aber die Informationen falsch verstanden haben. Dies ist nicht nur aufgrund der zeitlichen Belastung in der Arztpraxis eine Herausforderung für das Arzt-Patienten-Gespräch. Qualitativ hochwertige Informationen, die der Patient an der richtigen Stelle erhält, können der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hingegen äußerst zuträglich sein.  

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DGIM 2015

Bedeutung der stratifizierten Therapie für die ärztliche Praxis

 

Mannheim (19. April 2015) – Arzneimittel werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit statistisch für eine Testpopulation evaluiert. Für den individuellen Patienten kann dies mit einer erheblichen Unschärfe verbunden sein. Eine Stratifizierung anhand diagnostischer Gentests, wie die von STADA Diagnostik, ermöglicht es, die verfügbaren Wirkstoffe zielgenauer einzusetzen. Inzwischen liegen zahlreiche Erfahrungen aus der ärztlichen Praxis in Bezug auf die stratifizierte Anwendung von Antidepressiva, Statinen, Clopidogrel und Tamoxifen vor. Auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen des 121. Kongresses der DGIM wurde der Stellenwert der stratifizierten Arzneimitteltherapie hinsichtlich einer besseren Therapiesicherheit erörtert. Im Fokus stand dabei auch, welche Möglichkeiten sich dem niedergelassenen Arzt im Praxisalltag für eine effektive, patientenindividuelle Therapieeinstellung bieten.

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