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24 | 08 | 2017
Endoskopie
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Selbstreinigungseffekt ermöglicht zukünftig patientenschonendere und effizientere Endoskopien

Freie Sicht ins Innere des Körpers

Erlangen (26. September 2016) - Ein international und interdisziplinär aufgestelltes Forscherteam aus Medizinern und Materialwissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Harvard University haben eine neuartige Beschichtung für Endoskoplinsen entwickelt, die es ermöglicht, den durch Körperflüssigkeiten verursachten Sichtverlust bei dieser Untersuchungsmethode zu verringern. So wird die Untersuchungszeit verkürzt und der Patient geschont. Die neuartige Beschichtung, die das Team um Harvard-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Joanna Aizenberg in enger Kooperation mit Prof. Dr. Nicolas Vogel vom FAU-Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) entwickelte, beschreibt eine neue Studie im amerikanischen Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences.

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Abb.: Prof. Albrecht Hoffmeister zeigt das neue Gerät. Stefan Straube/UKLNeue Technik ermöglicht Eingriffe ganz ohne Bauchschnitte

Experten setzen Nähte mittels Endoskop

                          • Einsatz erfolgt vor allem bei Adipositas-Patienten

Leipzig (27. Juni 2016) - Mit Hilfe eines neuen Geräts können am Universitätsklinikum Leipzig Eingriffe am Verdauungstrakt jetzt ganz ohne Schnitte erfolgen: Die Fachexperten in der Endoskopie verbinden mit Hilfe eines speziellen Instruments eine Magen- oder Darmspiegelung mit dem Setzen einer chirurgischen Naht von innen. Dieses extrem schonende Verfahren ermöglicht operative Eingriffe auch in schwierigen Fällen. Derzeit eingesetzt wird es am UKL vom Team um Prof. Albrecht Hoffmeister in einem interdisziplinären Therapiekonzept nach früheren adipositaschirurgischen Eingriffen. Das Universitätsklinikum Leipzig ist damit eine von nur sehr wenigen Kliniken in ganz Deutschland, die dieses Verfahren in der Adipositas-Behandlung anwendet.

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Drahtloses Endoskopiesystem. Photo: Fraunhofer IPAMehr Freiheit für den Chirurgen

 

Stuttgart (12. August 2010) - Der Übergang von der konventionellen zur minimalinvasiven Chirurgie stellt einen bedeutenden Trend in der modernen Medizin dar und ist ein Feld, das von ständigen technischen Fortschritten und Innovationen geprägt wird. Mit der Entwicklung einer Endos­kopie der nächsten Generation leistet das Fraunhofer IPA einen wichtigen Beitrag hierzu.

Die minimalinvasive Chirurgie, die in heutigen Kliniken und Praxen Standard ist, bietet viele Vorteile gegenüber einer konventionellen Behandlung. Sie ist für den Patienten viel schonender und ermöglicht eine schnellere Regenerationszeit. So werden beispielsweise auch Liegekosten reduziert.

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Empfehlung

Hygienisch-mikrobiologische Überprüfung von flexiblen Endoskopen nach ihrer Aufbereitung

Berlin (17. Juni 2010) - Diese Empfehlung wird als Anlage in der noch nicht abgeschlossenen „Leitlinie von DGKH, DGSV, DEGEA und AKI für die Validierung maschineller Reinigungs- und Desinfektionsprozesse zur Aufbereitung thermolabiler Endoskope“ enthalten sein. Download

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Pict.: Almost scar-less navel of a patient after LESS surgery. Photo: Olympus HoldingVon der narbenfreien LESS-Chirurgie profitieren Patient und Chirurg gleichermaßen

 

LESS – Laparo-Endoscopic Single-Site - Chirurgie findet einen schnell wachsenden Bereich an klinischen Anwendungen

 

Genf (16. Juni 2010) - LESS (Laparo-Endoscopic Single-Site)-Chirurgie ist eine der innovativsten Methoden in der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie. Bei dieser Art des Eingriffs können Chirurgen sowohl eine Kamera als auch eine Reihe von Instrumenten durch eine kleine Inzision einführen. Die kosmetischen Ergebnisse sind ausgezeichnet. Deshalb wird ab sofort die narbenfreie Chirurgie für die Patienten gewissermaßen Wirklichkeit.

 

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Flache kolorektale Polypen:

Wie sehen sie aus, wie häufig kommen sie vor und was bedeuten sie für den Patienten?

 

Prof. Dr. Horst Neuhaus

 

Der Dickdarmkrebs gilt als zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Es wird weithin akzeptiert, dass sich die Mehrzahl der Fälle aus langsam wachsenden Polypen entwickelt. In den vergangenen Jahren zeigten jedoch mehrere Studien, dass sich auch nicht-polypoide kolorektale Krebsvorstufen zum Karzinom entwickeln können. Im Vergleich zur umgebenden Schleimhaut erscheinen sie morphologisch leicht erhaben, vollständig flach oder gering eingesenkt. Während sie in früheren Jahren nur für Japan beschrieben wurden, besteht inzwischen kein Zweifel, dass sie auch in westlichen Ländern vorkommen. Die größte diesbezügliche Studie wurde von amerikanischen Ärzten durchgeführt, die von japanischen Spezialisten in der Erkennung derartiger Krebsvorstufen bei der Darmspiegelung geschult worden waren. Sie untersuchten über 1.800 Veteranen mittels Koloskopie zur Vorsorge oder zur Abklärung von Beschwerden. 42 % der Untersuchten hatten mindestens eine Gewebewucherung. Zumindest eine nicht-polypoide kolorektale Neoplasie wurde bei 9,4 % aller Fälle, bzw. 5,8 % der Vorsorgefälle entdeckt. Polypen wurden etwa fünfmal häufiger nachgewiesen. Allerdings war die Wahrscheinlichkeit schwerer Zellveränderungen oder sogar schon das Vorliegen eines Karzinoms bei den flachen Veränderungen nahezu zehnmal höher als bei den leichter erkennbaren Polypen.

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12. Internationales Endoskopie Symposium Düsseldorf

Darmkrebs: Früherkennung flacher Darmpolypen kann Leben retten

 

Düsseldorf (4. Februar 2010) - Dickdarmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Mit hochauflösenden Endoskopen können heute sogar flache Darmpolypen erkannt werden. Somit bietet die Koloskopie für den Patienten immer bessere Möglichkeiten zur Krebs-Früherkennung. Beim 12. Internationalen Endoskopie Symposium Düsseldorf – Deutschlands größter von einer einzelnen Klinik durchgeführten Endoskopie-Live-Veranstaltung – diskutieren am 5. und 6. Februar 2010 Ärzte und Klinikmitarbeiter über neue endoskopische Techniken und Behandlungs­möglichkeiten. Führende Experten aus dem In- und Ausland demonstrieren Eingriffe im Magen-Darm-Trakt, der Leber und der Bauchspeicheldrüse, die live vom Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK) zum Auditorium ins Maritim Hotel Düsseldorf übertragen werden.

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ENDO CLUB NORD stellt vom 6.-7. November 2009 in Hamburg aus

Hämorrhoiden, Darmkrebsvorsorge und High-Tech- Endoskopie

 

ENDOclub_LogoHamburg (5. November 2009) - Rund 2.500 internationale Mediziner blicken im Congress Center Hamburg (CCH) gespannt auf die Leinwand, wenn am Freitagmorgen endoskopische Operationen live übertragen werden. Der ENDO CLUB NORD, die weltweit größte Live-Veranstaltung in der Endoskopie, findet vom 6. bis 7. November in Hamburg statt. Die Kongressteilnehmer erleben auf einer XXL-Kinoleinwand in Echtzeit, wie ihre Kollegen in den drei Hamburger Endoskopie-Zentren – dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und den Asklepios Kliniken Altona und Barmbek – aufwändige Fälle behandeln und komplizierte Operationen durchführen. Eine weitere Besonderheit: Die Präsentationen sind interaktiv, sodass über die Moderatoren im CCH direkt mit dem operierenden Mediziner kommuniziert werden kann.

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Modernste Technik und höchste Qualitätsstandards

Neue ambulante Endoskopiepraxis in Hamburg eröffnet

 

Olympus_LogoHamburg (25. Februar 2009) – Qualitätsmerkmal: Patienten­zu­frie­den­­­heit! Denn das Wohl der Patienten steht in der neuen Gemeinschaftspraxis „Endoskopie am Glockengiesserwall“ an erster Stelle. Optimale Untersuchungs- und Behandlungs­bedingungen dank modernster Technik, das gewährleistet Olympus. Der Weltmarktführer für flexible Endoskope hat alle Untersuchungsräume mit den neuesten Geräten ausgestattet. Auf ca. 500 Quadratmetern Praxisfläche kann das Ärzte-Trio, Dr. Bodo Eckmann, Dr. Michael Brückner und Prof. Nib Soehendra, alle Patienten mit den höchsten Qualitäts- und Hygienestandards versorgen. „Wir wollen unseren Patienten die Angst vor der endoskopischen Untersuchung nehmen und den Arzt-Besuch so angenehm wie möglich machen“, so Prof. Nib Soehendra. 

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Sedierungsleitlinie gewährleistet Patientensicherheit

DGVS reagiert auf Trend zur häufigen Sedierung bei endoskopischen Untersuchungen

 

Berlin (9. Februar 2009) - In Deutschland werden jährlich rund drei Millionen Spiegelungen von Magen und Darm vorgenommen. Immer mehr Patienten, rund 80 Prozent, entscheiden sich, diese Untersuchung mit einer Sedierung durchführen zu lassen. Die interdisziplinäre Leitlinie „Sedierung in der Endoskopie“ bietet Ärzten und medizinischem Assistenzpersonal eine sichere Handlungsanweisung für die Sedierung von Patienten bei endoskopischen Untersuchungen an Magen und Darm. Die Leitlinie ist durch die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) im Wege einer interdisziplinären Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erstellt worden.

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11. Internationales Symposium: Diagnostische und therapeutische Endoskopie

 

Live aus dem OP in den Kongress-Saal: Mediziner diskutieren Endoskopie-Entwicklungen

 

Düsseldorf (5. Februar 2009) - Endoskopische Eingriffe auf einer kinogroßen Leinwand live miterleben und dabei mit dem OP-Team kommunizieren: Diese Möglichkeit bietet das „11. Internationale Symposium: Diagnostische und therapeutische Endoskopie“, bei dem sich rund 1.200 Mediziner austauschen werden. Internationale Experten führen an beiden Kongresstagen endoskopische Eingriffe durch, die live und in HDTV-Qualität vom Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK) in das Maritim Hotel übertragen werden. Die Mediziner befassen sich mit den neuesten Techniken der Endoskopie, deren Kosteneffektivität und der Beurteilung des klinischen Nutzens. Zum diesjährigen Symposium lädt Tagungsleiter Professor Dr. Horst Neuhaus am 06. und 07. Februar nach Düsseldorf ein.

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