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19 | 10 | 2017
Endoskopie
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Endoluminale Chirurgie (NOTES – Natural Orifice Translumenal Surgery):

Wer profitiert von Operationen durch natürliche Körperöffnungen?

 

Von Prof. Dr. Anthony N. Kalloo

 

Düsseldorf (7. Februar 2008) - Die gastrointestinale Endoskopie hat in den vergangenen fünfzig Jahren wesentliche Fortschritte gemacht. Von der flexiblen Endoskopie in den 1950er Jahren über die ERCP in den 1970er Jahren bis zur Endosonographie in den 1980er Jahren hat sich die Endoskopie von einem rein diagnostischen Verfahren zu einem Verfahren mit therapeutischen Anwendungen gewandelt. Eine neue Weiterentwicklung ist die Vorstellung, das flexible Endoskop über die Grenzen des gastrointestinalen Lumens hinaus für Operationen außerhalb des Magen-Darm-Trakts anzuwenden. Die endoluminale Chirurgie durch natürliche Körperöffnungen könnte sicherer, weniger invasiv und kosteneffektiver als der herkömmliche offene oder laparoskopische Zugang sein.

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NOTES oder endoskopische Chirurgie über natürliche Körperöffnungen

Von Prof. Dr. Karl-Hermann Fuchs

Düsseldorf (7. Februar 2008) - Der Begriff NOTES steht für 'Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery'. Er wurde von einer amerikanischen Arbeitsgruppe von Gastroenterologen und Chirurgen im Jahr 2006 geprägt. Das Interesse für NOTES geht quer durch die Reihen der Gastroenterologen und Chirurgen, Gynäkologen und Urologen, letztlich jede medizinische Fachrichtung, die interventionell über natürliche Körperöffnungen arbeitet. Wie bei allen ungewöhnlichen Neuerungen wird über den Sinn oder Unsinn von NOTES sehr heftig und kontrovers diskutiert. In erster Linie sind Chirurgen und Gastroenterologen mit dieser neuen Technik konfrontiert. Die prinzipielle Idee ist, über natürliche Körperöffnungen in die Bauchhöhle zu gelangen und dort Operationen durchzuführen. Gegenwärtig steckt dieses Verfahren noch in den Kinderschuhen. Die notwendigen komplexen Techniken verlangen sowohl minimal-invasive chirurgische als auch interventionell-endoskopische Fähigkeiten. Bei der NOTES-Technik werden natürliche Körperöffnungen wie Mund, Anus, Vagina, Harnröhre als primärer Zugang zur Bauchhöhle verwendet.

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10. Internationales Symposium: Diagnostische und therapeutische Endoskopie

Endoskopie-Experten diskutieren über neueste Technologien und Operationsmethoden

 

Düsseldorf (7. Februar 2008) - HDTV, NBI und NOTES: Diese drei Themen halten Endoskopie-Experten weltweit in Atem und stehen auch beim „10. Internationalen Symposium: Diagnostische und therapeutische Endoskopie“ ganz oben auf dem Programm. Zur diesjährigen Jubiläumsveranstaltung lädt Tagungsleiter Professor Dr. med. Horst Neuhaus vom 8. bis 9. Februar 2008 erstmals in das neue Maritim Hotel am Düsseldorfer Flughafen ein. Internationale Experten führen an beiden Kongresstagen endoskopische Eingriffe durch, die live und in HDTV-Qualität vom Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK) in das Maritim Hotel übertragen werden. Das Symposium hat sich in den letzten Jahren zu einer der bedeutendsten und größten Fortbildungsveranstaltungen der Endoskopie entwickelt. In diesem Jahr werden rund 1500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. „Dank der rasanten Weiterentwicklung in der Endoskopie konnte die Patientenversorgung in den letzten Jahren enorm verbessert werden“, so Neuhaus, Chefarzt der Medizinischen Klinik am EVK und Vorsitzender des von ihm und seinem Team gegründeten Endoskopie-Kongresses. „Da die Neuentwicklungen global jedoch sehr unterschiedlich verlaufen, ist ein Austausch von Erfahrungen mit internationalen Experten – wie es unser Symposium ermöglicht – sehr wichtig.“

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Weltweit führender Fortbildungskongress in Hamburg

ENDO CLUB NORD 2007

Hamburg (8. November 2007) - Es ist das größte Live-Event in der Endoskopie: Mediziner aus aller Welt treffen sich vom 9. – 10. November  2007 zum 15. ENDO CLUB NORD. Die Kongressteilnehmer können die Live-Demonstrationen aus den drei Hamburger Endoskopie-Zentren – dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und den Asklepios Kliniken Altona und Barmbek – im Congress Center Hamburg mitverfolgen. Der Kongress genießt national und international ein hohes Ansehen und entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer Erfolgsstory. Das Highlight 2007: Die Live-Übertragung einer transgastrischen Operation aus Indien.  Der ENDO CLUB NORD wurde 1991 als praxisorientiertes Fortbildungsforum für die gastroenterologische Endoskopie gegründet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Friedrich Hagenmüller (Asklepios Klinik Altona), Prof. Dr. Nib Soehendra (UKE) und PD Dr. Siegbert Faiss (Asklepios Klinik Barmbek) richtet sich der Kongress an Ärzte, Pflegepersonal und Studierende mit dem Ziel, die endoskopische Aus- und Weiterbildung zu fördern. Mittlerweile hat sich die jährlich im November stattfindende Veranstaltung zu einer internationalen Institution für Spezialisten aus der ganzen Welt entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Live-Demonstrationen, die dieses Jahr erstmals komplett in HDTV übertragen werden. Das Spektrum reicht dabei von praxisbewährten Methoden über technisch aufwendige Eingriffe bis hin zu zukunftsweisenden Entwicklungen.

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ENDO CLUB NORD 2007

Live-Übertragungen erstmals komplett in HDTV

 

Hamburg (8. November 2007) - Premiere beim 15. ENDO CLUB NORD (ECN): Erstmals werden aus den drei Hamburger Endoskopie-Zentren alle Live-Demonstrationen komplett in High Definition Television (HDTV) ins Congress Center Hamburg (CCH) übertragen. Das garantiert Olympus, Partner des ENDO CLUB NORD und einer der führenden Anbieter in der Endoskopie. Für den ECN stellt Olympus die neueste HDTV-Technologie zur Verfügung. Der weltweite digitale TV-Standard liefert für die Medizin eine optische Auflösung, die zu einem deutlichen Gewinn für die Patienten führt. Mit HDTV werden Bilder erzeugt, die mit der bisher verwendeten Übertragungstechnik in der Endoskopie nicht vergleichbar sind.

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ENDO CLUB NORD 2007

Narbenlose Blind­darm­operation live aus Indien!

 

Hamburg (8. November 2007) - Jedes Jahr locken spektakuläre Highlights internationale Mediziner zum größten Live-Event in der Endoskopie: Dem ENDO CLUB NORD (ECN). Unter der Leitung von PD Dr. Siegbert Faiss (Asklepios Klinik Barmbek), Prof. Dr. Friedrich Hagenmüller (Asklepios Klinik Altona) und Prof. Dr. Nib Soehendra (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, UKE) werden Live- Demonstrationen aus den drei Hamburger Endoskopie-Zentren in das Congress Center Hamburg (CCH) übertragen. Das Highlight des ECN 2007: Erstmals wird eine Operation live aus Indien per Satellit nach Hamburg übertragen. Die Kongressteilnehmer können im CCH live mitverfolgen, wie die beiden Spezialisten Prof. Nageshwar Reddy und Prof. Venkat Rao vom Indian Institute of Gastroenterology in Hyderabad eine transgastrische Appendektomie durchführen.

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Sanfte Methoden für die kolorektale Bildgebung:

Das Ende der konventionellen Vorsorge-Koloskopie?

Von Prof. Dr. Jürgen Riemann

Düsseldorf (1. Februar 2007) - Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern wie Frauen. Das müsste nicht sein, würden die schon vorhandenen Möglichkeiten der Früherkennung, vor allem die konventionelle Koloskopie in großem Umfang genutzt. Trotz umfangreicher öffentlicher Kampagnen durch diverse Institutionen (z.B. Stiftung LebensBlicke, Felix-Burda-Stiftung, Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft) ist auch nach Einführung der Koloskopie in die gesetzliche Krankenversicherung kein dramatischer Anstieg der Vorsorgewilligen zu verzeichnen. Derzeit haben maximal 5 - 10 Prozent der Anspruchsberechtigten das Angebot angenommen. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Darmkrebs ist unverändert ein Tabuthema; Menschen, die keine Beschwerden haben, sehen den Sinn von Untersuchungen nicht ein; es besteht ein Informationsdefizit über die Entwicklung von der Vorstufe zum Krebs; die Koloskopie hat als interventionelle Maßnahme keinen guten Ruf.

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Krebsfrühstadien im Magen-Darm-Trakt:

Endoskopische Therapie statt Operation

 

Von Prof. Dr. Horst Neuhaus

 

Düsseldorf (1. Februar 2007) - Durch den zunehmenden Einsatz der Endoskopie werden häufiger Krebsfrühstadien in Speiseröhre, Magen oder Darm auch bei beschwerdefreien Patienten entdeckt. Hochauflösende Endoskope sowie ergänzende bildgebende Techniken wie das „Narrow-Band-Imaging“, das den Kontrast der Schleimhautoberfläche ohne den Gebrauch von Färbemitteln verstärkt, erlauben eine verbesserte Darstellung der Feinstruktur der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes. So können Krebsvorstufen oder -frühformen auch bei einer Größe von nur wenigen Millimetern erkannt und differenziert werden. Die Tiefenausdehnung der Veränderungen wird ergänzend mit endoskopischem Ultraschall beurteilt. Diese modernen endoskopischen Verfahren ermöglichen somit in Ergänzung mit Gewebeproben eine präzise lokale Diagnostik. Bei der Beschränkung des Krebses auf die Schleimhaut besteht im oberen und unteren Verdauungstrakt ein nur sehr geringes, bzw. gar kein Risiko von Lymphknotenmetastasen. Vor diesem Hintergrund zielen endoskopisch therapeutische Verfahren auf eine definitive Heilung ab durch vollständige Entfernung der entarteten Schleimhautbezirke unter Erhalt der Organe. Neue Schneidetechniken der endoskopischen Mukosaresektion (EMR) oder Mukosadissektion (ESD) stellen dabei einen guten Erhalt des abgetragenen Gewebestückes sicher, das dann histologisch untersucht wird. Nur unter dieser Voraussetzung wird der Pathologe beurteilen können, ob eine komplette Entfernung der Krebsareale gelungen ist und sie auf die Schleimhaut beschränkt sind.

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Die endoskopische / endoluminale vertikale Gastroplastik

 

Von Jaques Devière

 

Düsseldorf (1. Februar 2007) - Die extreme Adipositas (definiert als Body mass index [Körpergewicht in kg / (Größe in m)2] > 35) betrifft nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 300 Millionen Menschen. Die Erkrankung hat in Europa und den USA jährlich über 500.000 Todesfälle zur Folge und die Zahlen weisen in den letzten Jahren eine steigende Tendenz auf. Die direkten Gesundheits-ausgaben für die extreme Adipositas werden in den USA (mit 22 Millionen betroffenen Menschen) auf 100 Milliarden Dollar jährlich geschätzt. Es handelt sich ohne Zweifel um ein wichtiges Gesundheitsproblem. Die Magenverkleinerungs-Chirurgie spielt bei der Behandlung übergewichtiger Menschen eine große Rolle.

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Internationales Endoskopie-Symposium in Düsseldorf

Neue Methoden der Endoskopie und ihre Alternativen

 

Düsseldorf (1. Februar 2007) -  Die Ereignisse in der Endoskopie überschlagen sich: Die rasante Weiterentwicklung ist beeindruckend und ein Ende noch lange nicht in Sicht. Beim „9. Internationalen Symposium: Diagnostische und therapeutische Endoskopie“, das mit zu den bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen in der Endoskopie gehört, diskutieren vom 2. bis 3. Februar 2007 Experten und Kongress-Teilnehmer über neueste Methoden und modernste Techniken. Führende Experten aus dem In- und Ausland demonstrieren Eingriffe im Verdauungstrakt, der Leber und der Bauchspeicheldrüse, die live vom Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK) zum Auditorium ins Congress Center Düsseldorf (CCD)-Süd übertragen werden.

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