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18 | 12 | 2017
Gastroenterologie
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Eisen(III)-Maltol bewährt sich in der Praxis

Ein Jahr Erfahrung mit Feraccru®: Therapie der Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Dresden (15. September 2017) – Die Behandlung der Eisenmangelanämie bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist eine besondere Herausforderung: Entzündungen der Darmmukosa können zu Problemen in der Absorption des Eisens und der Verträglichkeit von oralen zweiwertigen Präparaten führen.1 Seit Juli 2016 ist orales Eisen(III)-Maltol (Feraccru®) in Deutschland verfügbar, das speziell zur Behandlung der Eisenmangelanämie bei erwachsenen Patienten mit CED entwickelt wurde.2 Ausschlaggebend für die Zulassung waren die Ergebnisse des Studienprogramms AEGIS, die nach einem Jahr Praxiserfahrung bestätigt wurden.3,4 Zu ihren praktischen Erfahrungen in der Anwendung der dreiwertigen oralen Therapieoption bei CED tauschten sich Experten im Rahmen der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in Dresden aus:5 Eisen(III)-Maltol ist eine schnell und anhaltend wirksame sowie gut verträgliche Therapieoption, die eine einfach einzunehmende Alternative vor der invasiven intravenösen Eisengabe darstellt.

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Cadazolid im Vergleich zu Vancomycin bei der Behandlung von Clostridium difficile-assoziierter Diarrhoe (CDAD)

Actelion veröffentlicht Update zum Phase-III-Programm IMPACT mit Cadazolid bei CDAD

 

Allschwil, Schweiz  (8. Juni 2017) - Actelion Ltd gab heute ein Update zum Phase-III-Programm IMPACT zur Ermittlung der Wirksamkeit und Sicherheit des neuartigen Antibiotikums Cadazolid im Vergleich zu Vancomycin bei der Behandlung von Clostridium difficile-assoziierter Diarrhoe (CDAD). Im Rahmen dieses zulassungsrelevanten Programms erreichte die klinische Studie IMPACT 1 den primären Endpunkt, während die zweite Studie, IMPACT 2, den primären Endpunkt verfehlte. Im Rahmen des IMPACT-Programms wies Cadazolid ein vertretbares Verträglichkeits- und Sicherheitsprofil auf.
 

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Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD): Häufigkeit der CDAD steigt auch im ambulanten Bereich: Orales Vancomycin zur Therapie aller CDAD-Formen geeignet . Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) verbreitet sich weltweit immer mehr, auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.1 , 2 Immer häufiger ist dabei auch der ambulante Bereich betroffen.3 Die Infektion kann tückisch sein und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.4 Einer frühzeitigen adäquaten Therapie kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Orales Vancomycin ist zur Therapie aller Formen der CDAD geeignet. Bei schweren und komplizierten Verläufen sowie bei Rezidiven gilt es, gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), als Mittel der ersten Wahl. Photound Copyright: Riemser PharmaClostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD)

Häufigkeit der CDAD steigt auch im ambulanten Bereich:
Orales Vancomycin zur Therapie aller CDAD-Formen geeignet

Berlin (7. Juni 2017) – Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) verbreitet sich weltweit immer mehr, auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.1 , 2 Immer häufiger ist dabei auch der ambulante Bereich betroffen.3 Die Infektion kann tückisch sein und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.4 Einer frühzeitigen adäquaten Therapie kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Orales Vancomycin ist zur Therapie aller Formen der CDAD geeignet. Bei schweren und komplizierten Verläufen sowie bei Rezidiven gilt es, gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), als Mittel der ersten Wahl.5

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Eisen(III)-Maltol als neue therapeutische Alternative

Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen:
Neue Wege in der oralen Therapie

Mannheim (30. April 2017) – Das Auftreten der Eisenmangelanämie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist ein ernst zu nehmendes Problem, das die Lebensqualität und im Arbeitsbereich die Produktivität von Patienten erheblich beeinträchtigen kann.1-3 Das aktuell empfohlene therapeutische Vorgehen besteht in der Eisengabe, die oral oder bei schwerer Anämie intravenös erfolgen kann. Unverträglichkeiten und ein geringes Ansprechen herkömmlicher oraler zweiwertiger Eisenpräparate tragen zu einer oft unzureichenden Therapietreue bei. Die aktuellen Optionen zur Eisengabe diskutierten Experten im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim.4 Sie kamen zu dem Schluss, dass trotz guter Versorgung der Patienten ein hoher medizinischer Bedarf für eine Behandlung der Eisenmangelanämie besteht, die Limitationen oraler zweiwertiger und intravenöser Eisenpräparate überwindet, Hämoglobin (Hb)-Werte rasch normalisiert und für den Patienten einfach zu applizieren ist. Eisen(III)-Maltol (Feraccru®) ist ein innovatives, orales Präparat mit dreiwertigem Eisen, das die therapeutischen Anforderungen erfüllt: Speziell für die Therapie der Eisenmangelanämie bei Erwachsenen mit CED zugelassen, eröffnet es neue Möglichkeiten für die Behandlung.5,6

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Gastrointestinale Beschwerden

Gluten in Betracht ziehen

Mannheim (29. April 2017) - Glutenunverträglichkeiten werden oft erst spät erkannt oder nicht korrekt diagnostiziert. Bei einem Symposium des Unternehmens Dr. Schär im Rahmen des 123. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim beleuchtete Prof. Dr. med. Martin Storr, Starnberg, die zugehörigen Krankheitsbilder und zeigte anhand eines Fallbeispiels notwendige Diagnoseschritte auf. Im anschließenden Vortrag informierte Dr. med. Michael Schumann, Berlin, über den aktuellen Stand der Forschung zur Gluten-/Weizensensitivität. Im Fokus standen dabei Studienergebnisse zu Vorkommen und Ursachen der Erkrankung sowie zur Therapie mit glutenfreier Ernährung.

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GInsight Klinik-Workshop am Universitätsklinikum Erlangen: Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED – Balanceakt zwischen Behandlungsoptionen, Leitlinien und Lebensqualität. Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bei der Versorgung von CED-Patienten ist neben einer frühzeitigen Diagnose entscheidend, ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept zu entwickeln, das ihm eine hohe Lebensqualität ermög-licht. Es ist jedoch oft schwierig, aus der Vielzahl der aktuellen neuen Behandlungsoptionen den besten Ansatz für den einzelnen Patienten zu wählen. Eine wichtige Therapieoption stellt hierbei der Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) dar. Vedolizumab ist zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder TNFα-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt. GInsight Klinik-Workshop am Universitätsklinikum Erlangen

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED – Balanceakt zwischen Behandlungsoptionen, Leitlinien und Lebensqualität

Erlangen (29. März 2017) – Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bei der Versorgung von CED-Patienten ist neben einer frühzeitigen Diagnose entscheidend, ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept zu entwickeln, das ihm eine hohe Lebensqualität ermöglicht. Es ist jedoch oft schwierig, aus der Vielzahl der aktuellen neuen Behandlungsoptionen den besten Ansatz für den einzelnen Patienten zu wählen. Eine wichtige Therapieoption stellt hierbei der Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) dar. Vedolizumab ist zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder TNFα-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.1

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Internationale Experten empfehlen die Erweiterung der Therapieoptionen bei PPI-refraktären GERD-Patienten

Alginat als add-on-Therapie erhöht die Patientenzufriedenheit bei Reflux

Heidelberg (1. März 2017) – Im Management der Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) gibt es eine Therapielücke durch unzureichende Symptomkontrolle mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Darauf wiesen führende Gastroenterologen und Allgemeinmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei einem Expertentreffen in Frankfurt am Main hin. In Anlehnung an die bestehende Leitlinie zu GERD und aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse kamen die Experten überein, dass bei PPI-refraktären Patienten weitere Therapiemöglichkeiten, z.B. der Einsatz eines Alginats, in Erwägung zu ziehen seien. Auf dem DGVS Kongress im September 2016 wurde ein aktualisierter Therapiealgorithmus von Leitlinienautor Prof. Dr. Joachim Labenz vorgestellt, der genau hier ansetzt und die Therapieoption der Add-On- Therapie mit Alginat aufgenommen hat.1

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Abb.(oben): Erst passt man den ph-Wert an, dann setzt man den Wirkstoff frei. (c) Wiley-VCHMikromotoren neutralisieren Magensäure und setzen Wirkstoffe pH-abhängig frei

Mikro-U-Boote für den Magen

Frankfurt am Main (24. Januar 2017) - Winzige „U-Boote“, die eigenständig durch den Magen sausen, Magensäure als Treibstoff verwenden, diese dabei rasch neutralisieren, um dann ihre Fracht passgenau beim gewünschten pH-Wert freizusetzen: Was nach Science Fiction klingt, ist ein neuer Ansatz zur Behandlung von Magenerkrankungen mit säureempfindlichen Medikamenten, den Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie vorstellen. Er basiert auf protonenangetriebenen Mikromotoren mit einer pH-abhängigen Polymerschicht, die mit Wirkstoffen beladen werden kann.

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Neuer Service von Takeda jetzt verfügbar

Das Patientensupportprogramm myvyoTM mit individualisiertem Coaching-Konzept für CED-Patienten mit Vedolizumab (Entyvio®)-Therapie

Köln (20. Januar 2017) - Takeda hat ein umfassendes Unterstützungsprogramm für Patienten gestartet, die unter einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) leiden und mit Vedolizumab (Entyvio®) behandelt werden. Einzigartig ist dabei der Ansatz, Informationsangebote mit einem individualisierten Coaching zu verbinden. Inwieweit solche Programme die medizinisch-fachliche Betreuung von CED-Patienten sinnvoll ergänzen und unterstützen können, erörterten Experten heute bei einem Fachpresse-Gespräch von Takeda.

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Abb.: Dr. Rizky Widyaningsih aus dem Team der AVTC demonstriert, wie sich in Zukunft mittels Tablet auch Mikroimplantate steuern lassen sollen, die die Beweglichkeit des Darms im richtigen Takt halten. Quelle: Markus Schmidt/Universitätsmedizin Mainz Assistenzsystem für den Verdauungstrakt

Interaktive Mikroimplantate sollen die Verdauung regeln

Mainz (28. Dezember 2016) - Was nach Science Fiction klingt soll Realität werden: Die Entwicklung aktiv vernetzter Mikroimplantate, die die Beweglichkeit des Darms im richtigen Takt halten sollen. Der therapeutische Nutzen einer solchen Erfindung wäre zweifelsohne groß. Verschiedene Funktionsstörungen des Verdauungstraktes ließen sich damit erfolgversprechend behandeln. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut wollen Ärzte der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen des Innovationsclusters INTAKT solch ein implantierbares Assistenzsystem entwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert dieses Exzellenzprojekt mit insgesamt rund 9,5 Millionen Euro. Das Projekt ist Ende dieses Jahres gestartet.

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Morbus Crohn

Stelara® (Ustekinumab) erhält EU-Zulassung zur Therapie des mittelschweren bis schweren aktiven Morbus Crohn

Neuss (16. November 2016) - Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Marktzulassung des rein humanen, monoklonalen Antikörpers Ustekinumab (Stelara®) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerem bis schwerem aktiven Morbus Crohn genehmigt, die unzureichend oder nicht mehr auf konventionelle oder Anti-Tumor-Nekrosefaktor (TNF)-α-Therapien angesprochen haben, diese nicht vertragen haben oder bei denen diese kontraindiziert sind.1 Es ist das erste Biologikum in der Morbus Crohn-Therapie, das die Interleukine (IL)-12 und -23 als Ziel hat – diese werden als Schlüsselmoleküle der Entzündungsreaktion bei Morbus Crohn angenommen.

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