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24 | 10 | 2017
Gastroenterologie
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magnetischesAntiRefluxSystem.jpgWenn Schlucken zur Qual wird

Beschwerdefrei bei Refluxkrankheit durch flexibles Magnetband

Mainz (8. November 2016) - Wenn Schlucken zur Qual wird, leiden die Betroffenen in der Regel an der Refluxkrankheit. Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Mainz bietet jetzt eine neue besonders schonende, minimalinvasive Methode zur Behandlung des Reflux an: Dabei setzt der Operateur ein flexibles Magnetband zwischen Speiseröhre und Magen ein. Dieses verstärkt den unteren Speiseröhrenschließmuskel aufgrund seiner magnetischen Eigenschaft und verhindert den Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre. Die Universitätsmedizin Mainz ist in Rheinland-Pfalz Vorreiter bei der neuen OP-Technik.

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Bayer_LogoWissenschaftliches Symposium Iberogast 2016

Neue Erkenntnisse zu Magen und Darm: Wissenschaftliches Symposium behandelt Gastro-Themen der Zukunft

                          • Mikrobiom: Studien legen Einfluss des Mikrobioms auf Prozesse der Verdauung, des Stoffwechsels und des Immunsystems nahe
                          • Ernährung für Magen und Darm: Durch ungesundes Ernährungsverhalten ist ein Ansteigen von Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich
                          • Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen: Bei multiplen Symptomatiken empfiehlt sich die Multi-Target-Behandlung
                          • Reizdarm und Reizmagen: Die Iberis-amara-Kombination wird für beide Indikationen als Behandlung in nationalen und internationalen Leitlinien aufgeführt

Hamburg (24. September 2016) – Ob Mikrobiom, Magen-Darm-schonende Ernährung oder Reizdarm – vielfältige Themen aus der gastroenterologischen Praxis standen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Symposiums „Der vernetzte Magen-Darm-Trakt – Der etwas andere Dialog über Magen und Darm“. Zu diesem hatte Bayer Vital am 24. September 2016 im Rahmen der DGVS-Jahrestagung ins Radisson Blu Hotel in Hamburg geladen. In Form von Dialogreferaten trugen neun hochkarätige Experten spannende und teils auch gegensätzliche Positionen zu aktuellen Fragestellungen vor, die sie mit den Teilnehmern diskutierten.

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Neue klinische Leitlinien

Iberogast® zur Behandlung von Reizmagen empfohlen

  • Rome Foundation nimmt pflanzliches Arzneimittel von Bayer auf und gibt Anleitungen für die Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen

Leverkusen (24. September 2016) – Etwa ein Drittel aller Menschen leidet weltweit an funktionellen Magen-Darm-Störungen. Damit verbunden sind belastende Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit(1). Für die klinische Behandlung der Funktionellen Dyspepsie, dem sogenannten Reizmagen, empfehlen Magen-Darm-Experten in den kürzlich veröffentlichten Rome-IV-Kriterien das Bayer-Produkt Iberogast® (mit seinem wissenschaftlichen Namen als STW 5 bezeichnet)(2). Die Rome Foundation ist eines unabhängige internationale gemeinnützige Organisation, die Maßnahmen für die Erhebung wissenschaftlicher Daten sowie für die Erstellung pädagogischer Informationen zur Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen unterstützt.

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Abb.1: Pylera® ist in Kombination mit dem Protonenpumpenhemmer Omeprazol indiziert zur H. pylori-Eradikation sowie zur Prävention von rezidivierendem peptischem Ulcus bei Patienten mit H. pylori-induzierten Ulcera (aktiv oder in der Vorgeschichte).Helicobacter pylori

Bismut-Quadrupeltherapie als neuer Standard: Paradigmenwechsel in der Behandlung des Magenkeims

Frankfurt am Main (22. September 2016) - Das S2k-Leitlinienupdate zur Helicobacter pylori (H. pylori)-Eradikation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt Bismut-Quadrupeltherapieschemata als neuen Behandlungsstandard in der First-Line-Therapie.1 Hintergrund ist die steigende Resistenzrate von H. pylori gegenüber dem Makrolidantibiotikum Clarithromycin, das infolge zu immer geringeren Eradikationsraten beim Einsatz der bislang favorisierten Tripeltherapien führen.2-4 Mit Pylera® steht dem Patienten eine Bismut-Vierfachtherapie in Kombination mit dem PPI* Omeprazol (20 mg) zur Verfügung, die unabhängig von Antibiotikaresistenzen einsetzbar ist und zuverlässig Eradikationsraten von über 90% erreicht.5

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Transabdominaler Ultraschall

Darmsonographie ermöglicht patientenfreundliches Verlaufsmonitoring bei CED

Hamburg (21. September 2016) – Der transabdominale Ultraschall ist eine patientenfreundliche und zuverlässige Methode, die sowohl zur Diagnose als auch zur Verlaufskontrolle bei Morbus Crohn geeignet ist. Zu diesem Résumé kamen Experten, die während eines im Rahmen der DGVS-Tagung stattfindenden Presseworkshops1 über die Ergebnisse der TRUST-Studie diskutierten. Die von AbbVie durchgeführte Studie evaluierte den Nutzen einer transabdominalen Ultraschalluntersuchung für das Routinemonitoring in der täglichen Praxis.2

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Aktuelle Studie zeigt

Darm und Psyche sind eng verbunden

Berlin (9. September 2016) - Rund elf Prozent der Weltbevölkerung leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Chronische Bauchschmerzen, Unwohlsein, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall schränken die Betroffenen im Alltag stark ein und senken ihre Lebensqualität. Eine aktuelle Studie einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe zeigt nun, dass Stress und Angstleiden die Entstehung eines Reizdarmsyndroms begünstigen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) rät daher dazu, bei einem Reizdarmsyndrom immer auch eine psychosomatische Beratung in Betracht zu ziehen.

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Eine neue Studie erweitert die potentiellen Anwendungsmöglichkeiten für Stuhltransplantationen. Gleichzeitig werden die Notwendigkeit der Verträglichkeit und ein personalisierter Ansatz hervorgehoben

Stuhltransplantationen - ganz individuell

Heidelberg (28. April 2016) - Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern bei der Untersuchung von Stuhltransplantationen gelungen, diejenigen Bakterienstämme des Spenders genau zu bestimmen, denen es nach einer Transplantation gelingt, sich im Darm des Empfängers anzusiedeln. Das von Wissenschaftlern am EMBL geführte Team fand zusammen mit Forschern der Universitäten Wageningen und Helsinki sowie des Akademisch-medizinischen Zentrums in Amsterdam heraus, dass die Kompatibilität zwischen Spender und Empfänger sehr wahrscheinlich eine wichtigere Rolle spielt als bisher angenommen. Die heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie könnte dazu beitragen, den Einsatz von Stuhltransplantationen als wirksame Therapieoption auf andere Krankheitsbilder zu erweitern.

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ECCO 2016: Darmselektive Biologikum-Therapie in der Versorgungsrealität

Neue Therapiestrategien mit Vedolizumab bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Amsterdam, Niederlande (19. März 2016) – Die Behandlungsalgorithmen für die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn werden sich in den kommenden Jahren ändern – davon waren die gastroenterologischen Experten auf zwei von Takeda unterstützten Symposien im Rahmen der diesjährigen ECCO in Amsterdam überzeugt (11. Kongress der European Crohn’s and Colitis Organisation, 16.-19.03.2016). Eine wichtige Rolle in der CED-Therapie spielt dabei bereits heute der selektive Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Aktuelle Real-Life-Studiendaten bestätigen die Wirksamkeit der darmselektiven Therapie mit Vedolizumab bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Patienten erreichen mit der Therapie häufiger als mit Placebo eine klinische Remission – und auch in der langfristigen Erhaltungstherapie ist der Wirkstoff effektiv und sicher. Vor dem Hintergrund dieser Daten diskutierten die Experten neue Konzepte der CED-Therapie und den zukünftigen Stellenwert von Vedolizumab auch in Bezug zu anderen Therapeutika wie TNFα-Inhibitoren.

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Kapsel mit gefrorener Darmflora. Photo: DZIF, BraunschweigDarmflora-Übertragung

Wie kommt die gesunde Darmflora in eine Kapsel?

 

                                      • DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln stellen gefrorene Darmflora-Präparate in Kapseln her. Das Herstellungsprotokoll ist für interessierte Kollegen frei zugänglich

 

Braunschweig (25. November 2015) - Eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile ist die weltweit am häufigsten im Krankenhaus erworbene Durchfallerkrankung. Besonders hartnäckige Fälle werden zunehmend mit der Übertragung der Darmflora, also des Stuhls einer gesunden Person in den Darm des Patienten behandelt. Diese Therapieform wird als Darmflora-Übertragung oder Stuhltransplantation bezeichnet; sie ist zwar noch nicht als Therapie zugelassen, wird aber als individueller Heilversuch an einigen Kliniken erfolgreich durchgeführt. Die mit dem Stuhl übertragenen Bakterien sie-deln sich im Darm des Empfängers an und scheinen dort ein gesundes Zusammen-spiel der Mikroorganismen zu fördern – die Krankheitserreger können verdrängt werden.

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Abb.: Basis für die einmal tägliche Gabe von Mezavant® ist die Multi-Matrix-Technologie (MMX®), die eine verlängerte Wirkstofffreisetzung möglich macht. Die äußerste Schicht einer Retardtablette besteht aus einem magensaftresistenten Polymerüberzug, der sich ab einem pH-Wert von 7 auflöst. Eine hydrophile Matrix bildet nach dem Eindringen von Wasser eine viskose Gelmasse. Eingelagert in diese hydrophile Matrix ist eine lipophile Matrix, die eine hydrophobe Umgebung erzeugt. Photo: ShireShire Experten Round Table

Colitis ulcerosa: die hohe Kunst der Therapie – individuell und patientengerecht

 

Frankfurt am Main (13. Oktober 2015) - Colitis ulcerosa ist eine in Schüben verlaufende chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit unterschiedlichen Erscheinungs- und Verlaufsformen. Sie erfordert eine möglichst individuelle Herangehensweise und konsequente Mitwirkung des Patienten. „Deshalb stellt die Therapieadhärenz, insbesondere in Phasen der Remission, den Schlüssel für den Behandlungserfolg dar“, erklärte Professor Dr. Stefan Schreiber, Kiel, bei einem Experten Round Table von Shire in Frankfurt. Gute Voraussetzungen für die Therapietreue bietet die einmal tägliche orale Einnahme von MMX®-Mesalazin (Mezavant®): Neben der guten Datenlage zur Remissionserzielung und -aufrechterhaltung konnte ebenfalls die Normalisierung der Lebensqualität bei einer gleichzeitig hohen Therapieadhärenz der Patienten erreicht werden.1,2,3,4,5 Neben medikamentösen Therapien spielen auch die richtige Diagnostik sowie Unterstützungsangebote bei der Bewältigung der Erkrankung im Alltag eine Rolle. Über die wichtigen Stellschrauben für eine patientengerechte Versorgung in der Zukunft diskutierten Experten in Frankfurt.

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Kongress-Bericht DGVS 2015

Kinder, Jugendliche und erwachsene Morbus-Crohn-Patienten mit Prädiktoren für einen schweren Verlauf profitieren von einer frühen Immunsuppression

 

Leipzig (18. September 2015) - Morbus-Crohn-Patienten im Kindes- und Jugendalter, bei denen initial oder im Verlauf Prädiktoren auf einen ungünstigen Verlauf hinweisen, sollten frühzeitig immunsuppressiv behandelt werden, da ohne eine frühzeitige effektive Therapie Wachstums- und Entwicklungsstörungen drohen. Auch bei erwachsenen Patienten, bei denen Prädiktoren auf einen schweren Krankheitsverlauf hindeuten, sollte die Einleitung einer immunsuppressiven Therapie frühzeitig in Betracht gezogen werden. Im Rahmen des Symposiums Herausforderungen in der Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen* unter dem Vorsitz von Professor Dr. Stefan Schreiber erläuterten Professor Dr. Michael Radke und Dr. Dominik Bettenworth neben Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch den optimalen Transitionsprozess bei Jugendlichen.

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