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21 | 10 | 2017
Gastroenterologie
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Bluttest zur Erkennung von Darmpolypen

Experten raten von Einsatz ab

 

Leipzig (13. Juli 2014) - Die Zeitschrift "Journal of Translational Medicine" publizierte vor einigen Monaten einen Artikel, an dessen Erstellung auch Wissenschaftler der Universität Leipzig beteiligt waren. Darin geht es um einen Bluttest zur Erkennung von Darmpolypen, der von der Leipziger Firma Indago GmbH angeboten wird. Auch das Magazin "Der Spiegel" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (29/2014) darüber. Eine Expertenkommission der Universität Leipzig hat sich mit der Publikation befasst und ist zu einem eindeutigen Schluss gekommen: Der Bluttest sei wegen seiner unzureichenden Treffsicherheit und der fehlenden Qualitätskontrolle für eine valide labormedizinische Diagnostik ungeeignet.

 

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Entyvio® (Vedolizumab)

Erste darmselektive Therapie bei mittelschweren bis schweren Formen von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

 

Berlin (18. Juni 2014) – Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind durch die Symptome dieser chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) in ihrer Lebensqualität meist stark eingeschränkt. Insbesondere bei schwereren Verläufen können Biologika helfen, doch nicht alle CED-Patienten sprechen gleichermaßen darauf an. Auf einer Launch-Pressekonferenz von Takeda wurde jetzt der biotechnologisch hergestellte Wirkstoff Vedolizumab mit neuem Wirkmechanismus vorgestellt. Ab Juli steht Entyvio® (Vedolizumab) als erstes darmselektives Biologikum zur medikamentösen Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschweren bis schweren Formen von CU und MC zur Verfügung, die auf konventionelle Therapien oder TNF-α-Antagonisten unzureichend oder nicht mehr ansprechen oder Unverträglichkeiten gegen diese aufweisen.

 

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Ergebnisse einer interaktiven Diskussion auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: Helicobacter pylori nicht immer mit bestmöglicher Option therapiert. „Paradigmenwechsel in der Helicobacter pylori-Eradikation (H. pylori)“ war das Hauptthema der interaktiven World-Café-Diskussion von Aptalis Pharma auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Unter der Leitung dreier renommierter Experten fanden verschiedene Gruppendiskussionen statt, die Indikation und Therapie der H. pylori-Infektion aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Die gemeinsame Abschluss-Diskussion zeigte, dass die Therapieentscheidung bei H. pylori in der täglichen Praxis meist auf Routine und Erfahrung basiert und dadurch nicht immer die für die jeweiligen Gegebenheiten bestmögliche Option gewählt wird. So werden zum Beispiel die zunehmenden Antibiotikaresistenzen und die in der Folge sinkende Wirksamkeit der aktuellen Clarithromycin-basierten Standard-Tripeltherapien häufig nicht in Betracht gezogen. Eine Option, die dieser Entwicklung Rechnung trägt ist die Bismut-basierte Quadrupeltherapie mit Pylera® plus Omeprazol (O-BMT*). In Studien wurde gezeigt, dass sich mit dieser Therapie signifikant höhere Eradikationsraten erreichen lassen als mit einer Standard-Tripeltherapie.1 Aktuelle Beispiele aus der Praxis bestätigen diese Ergebnisse. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich darüber hinaus einig, dass neben wirksamen Therapien auch die Compliance essentiell für eine erfolgreiche Behandlung ist. Ergebnisse einer interaktiven Diskussion auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

Helicobacter pylori nicht immer mit bestmöglicher Option therapiert

 

 

Paris-La Défense, Frankreich (27. Mai 2014) - „Paradigmenwechsel in der Helicobacter pylori-Eradikation (H. pylori)“ war das Hauptthema der interaktiven World-Café-Diskussion von Aptalis Pharma auf dem 120. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Unter der Leitung dreier renommierter Experten fanden verschiedene Gruppendiskussionen statt, die Indikation und Therapie der H. pylori-Infektion aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Die gemeinsame Abschluss-Diskussion zeigte, dass die Therapieentscheidung bei H. pylori in der täglichen Praxis meist auf Routine und Erfahrung basiert und dadurch nicht immer die für die jeweiligen Gegebenheiten bestmögliche Option gewählt wird. So werden zum Beispiel die zunehmenden Antibiotikaresistenzen und die in der Folge sinkende Wirksamkeit der aktuellen Clarithromycin-basierten Standard-Tripeltherapien häufig nicht in Betracht gezogen. Eine Option, die dieser Entwicklung Rechnung trägt ist die Bismut-basierte Quadrupeltherapie mit Pylera® plus Omeprazol (O-BMT*). In Studien wurde gezeigt, dass sich mit dieser Therapie signifikant höhere Eradikationsraten erreichen lassen als mit einer Standard-Tripeltherapie.(1) Aktuelle Beispiele aus der Praxis bestätigen diese Ergebnisse. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich darüber hinaus einig, dass neben wirksamen Therapien auch die Compliance essentiell für eine erfolgreiche Behandlung ist.

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Neue, effektive und verträgliche Methode zur Darmreinigung ab sofort in Deutschland verfügbar: EZICLEN® – Neue Lösung zur Darmreinigung: Mehr Sicht, mehr Sicherheit. Quelle: Aptalis PharmaNeue, effektive und verträgliche Methode zur Darmreinigung ab sofort in Deutschland verfügbar

EZICLEN® – Neue Lösung zur Darmreinigung: Mehr Sicht, mehr Sicherheit

Frankfurt am Main (4. Februar 2014) – Seit heute steht mit EZICLEN® in Deutschland ein neues Medikament zur effektiven Darmreinigung zur Verfügung, wie das Unternehmen Aptalis Pharma auf einer Pressekonferenz mitteilte. Die geringvolumige osmotische Lösung basiert auf einer Mischung aus Natrium-, Magnesium- und Kaliumsulfat. In Studien1,2 zeigte EZICLEN® eine hohe Reinigungseffektivität aller Kolonabschnitte, einschließlich des schwer zu reinigenden rechten Kolons. Die gute Verträglichkeit wirkt sich positiv auf die Patientencompliance aus. EZICLEN® ist für die Mehrheit aller Patienten geeignet, einschließlich älterer Patienten. Vermarktet wird EZICLEN® von der Firma Aptalis Pharma als Lizenznehmer des Unternehmens Ipsen.

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Magenbypass

Hormontest sagt individuelle Effektivität voraus

 

Neuherberg (6. November 2013) - Die Wirksamkeit des im Magen-Darm-Trakt gebildeten Hormons GLP-1 kann die Effektivität eines Magenbypass voraussagen. Die GLP-1-Empfindlichkeit könnte somit als neuer prädiktiver Biomarker für personalisierte Therapieansätze bei Typ-2-Diabetes und Adipositas dienen. Dies berichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Universität Cincinnati, USA, in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals ‚Diabetes‘.

 

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„Stuhltransplantation“

Übertragung von Stuhlproben bei chronischer Darmentzündung

 

Jena (4. November 2013) - Diese Therapie klingt ungewöhnlich und ekelerregend: Am Universitätsklinikum Jena (UKJ) haben Experten der Gastroenterologie nun erstmals Stuhlproben eines gesunden Spenders auf eine Patientin mit immer wieder auftretender Durchfallserkrankung übertragen. Damit bekämpften sie erfolgreich Clostridium difficile, einen der gefährlichsten Darmkeime. 2011 litten allein in Deutschland 100.000 Patienten an dieser Erkrankung. Die Idee hinter der Stuhltransplantation: Eine intakte Darmflora gelangt in den kranken Darm und baut eine „gesunde“ Darmflora wieder auf. Das UKJ bietet als eine von nur wenigen Kliniken in Deutschland die neue Therapie an, die chronisch Kranken Hoffnung gibt.

 

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Durchfallerkrankungen vorbeugen

Antibakterielle Pille schützt vor Reisediarrhö

 

Tübingen (30. Oktober 2013) - Durchfallerkrankungen sind in den Tropen besonders häufig und betreffen bei einem zweiwöchigen Aufenthalt durchschnittlich jeden zweiten Reisenden. Pro Tag erkranken 40.000 Menschen aus Ländern der industrialisierten Welt an einer Reisediarrhö. Meist ist der Verlauf kurz und die Beschwerden mild. Jeder zehnte Betroffene leidet jedoch erheblich und ist vorübergehend bettlägerig und 1 Prozent muss sogar im Krankenhaus behandelt werden.

 

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logo. Photo: IPSENMarkteinführung des neuen Medikamentes Eziclen®/ Izinova®bowel preparation kit steht unmittelbar bevor

Ipsen stellt auf dem UEGW-Kongress neue Daten zur Darmreinigung vor

 

Berlin (17. Oktober 2013) – Die deutsche Filiale von Ipsen (Euronext: IPN, ADR: IPSEY) gab heute bekannt, dass aktuelle Daten zur Darmreinigung und zu dem neuen Medikament Eziclen® / Izinova® (BLI 800) auf dem Symposium „Shedding light on the dark side of the right colon“ unter dem Vorsitz von Prof. Evgeny D. Fedorov (Russland) und Prof. Thierry Ponchon (Frankreich) am 13. Oktober 2013 im Rahmen des größten europäischen Gastroenterologie-Kongresses, der UEGW, vorgestellt wurden.

 

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Helicobacter Pylori. Photo: WikipediaGastroenterologie

Unerwünschte Mitbewohner im Magen – Die Geschichte des Helicobacter pylori

 

Wien, Österreich (20. September 2013) - Das Bakterium Helicobacter pylori besiedelt den Magen von Menschen und steht unter Verdacht, dort chronische Magenschleimhautentzündungen oder gar Magengeschwüre zu verursachen. Meist verläuft eine Infektion allerdings ohne Symptome. Ein internationales Forscherteam um Yoshan Moodley vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat herausgefunden, dass das Volk der Baka Pygmäen in Kamerun viel seltener von einer H.pylori-Infektion betroffen ist als Menschen im globalen Durchschnitt. Die Resultate veröffentlichten die Forscher aktuell im Journal PLOS Genetics.

 

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Gastroenterologie

Wenn Fliegen Bauchweh macht

 

Bern (16. September 2013) - Patienten mit chronisch entzündlichem Darm machen oft die Erfahrung, dass es nach einer Reise zu Entzündungsschüben kommt. Die Hauptrolle spielt dabei nicht der Reisestress, sondern der Sauerstoffmangel im Flugzeug oder während Aufenthalten im Gebirge. Wird dieser neue Risikofaktor berücksichtigt, kann man weiteren Schüben vorbeugen. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie.

 

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Abb. 5: Patienten mit Reizdarmsyndrom mit Obstipation stehen unter einem hohen Leidensdruck. Aufgrund der starken abdominellen Schmerzen und Beschwerden ist ihre Lebensqualität erheblich gemindert und sie sind häufig nicht in der Lage, ein geregeltes Alltagsleben zu führen. Photo: Almirall Hermal.jpgLinaclotid (Constella®)

Reizdarmsyndrom: Differenziert diagnostizieren, zielgerichtet therapieren

 

Reinbek (12. September 2013) – Das Reizdarmsyndrom wird in der täglichen Praxis oft als eine Herausforderung wahrgenommen. Die Diagnostik kann aufgrund der Komplexität des Krankheitsbildes aufwendig sein, ein kausaler Therapieansatz ist nicht in Sicht und bislang existiert kein therapeutischer Goldstandard. Im Rahmen der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten gaben Experten vor dem Hintergrund der aktuellen S3-Leitlinie „Reizdarmsyndrom“ einen Überblick über den diagnostischen Algorithmus der Erkrankung und erläuterten therapeutische Behandlungsoptionen beim Reizdarmsyndrom.

 

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