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12 | 12 | 2017
Gastroenterologie
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Abb. 5: Patienten mit Reizdarmsyndrom mit Obstipation stehen unter einem hohen Leidensdruck. Aufgrund der starken abdominellen Schmerzen und Beschwerden ist ihre Lebensqualität erheblich gemindert und sie sind häufig nicht in der Lage, ein geregeltes Alltagsleben zu führen. Photo: Almirall Hermal.jpgLinaclotid (Constella®)

Reizdarmsyndrom: Differenziert diagnostizieren, zielgerichtet therapieren

 

Reinbek (12. September 2013) – Das Reizdarmsyndrom wird in der täglichen Praxis oft als eine Herausforderung wahrgenommen. Die Diagnostik kann aufgrund der Komplexität des Krankheitsbildes aufwendig sein, ein kausaler Therapieansatz ist nicht in Sicht und bislang existiert kein therapeutischer Goldstandard. Im Rahmen der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten gaben Experten vor dem Hintergrund der aktuellen S3-Leitlinie „Reizdarmsyndrom“ einen Überblick über den diagnostischen Algorithmus der Erkrankung und erläuterten therapeutische Behandlungsoptionen beim Reizdarmsyndrom.

 

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Angst- und schmerzfreie Krebsprävention dank Invendoskopie

Marianowicz Medizin bietet exklusiv neue sanfte Form der Darmspiegelung

 

  • Neuartiges Verfahren ermöglicht „reibungsfreies“ Einführen des Invendoskops ganz ohne Schlafspritze
  • Innovativer Ansatz wird in Süddeutschland ausschließlich in der Gastroenterologie München-Bogenhausen bei Marianowicz Medizin angeboten

 

München (10. September 2013) - Die Zahlen sind erschreckend! Jahr für Jahr erkranken in Deutschland rund 70.000 Menschen an Darmkrebs. 25.000 erliegen dabei dem Kolonkarzinom und sterben. Dabei könnten 90 % der Darmkrebs-Opfer noch leben, wenn sie die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen würden. Doch wenn es in Deutschland um das Thema Darmspiegelung geht, herrschen immer noch Angst und Verunsicherung. Im Marianowicz Medizin – Zentrum für Diagnose und Therapie in München-Bogenhausen (Törringstr. 6) kommt nun ein revolutionäres neues Darmspiegelungsverfahren zur Anwendung, das die Darmspiegelung zu einem sanften Eingriff werden lässt, für den nicht einmal eine Schlafspritze notwendig ist.

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Skulptur von Franz Xaver Messerschidt, 1775: EIn mit Verstopfung Behafteter. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Photo: WikimediaNeue deutsche Leitlinie

Chronische Verstopfung als Krankheit anerkennen

 

Ingelheim am Rhein (23. August 2013) - Chronische Verstopfung wurde lange Zeit als Befindlichkeitsstörung gesehen und Betroffene selbst für ihre stockende Verdauung verantwortlich gemacht. Das soll nun der Vergangenheit angehören. Die neue deutsche Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der chronischen Verstopfung fordert, das Krankheitsbild endlich als das anzuerkennen, was es ist: Eine Erkrankung, die mit hohem Leidensdruck einhergeht und häufig einer regelmäßigen medikamentösen Behandlung bedarf. Zur Therapie empfehlen die Autoren der Leitlinie ein Stufenschema. Auf den ersten beiden Stufen werden nach Allgemeinmaßnahmen wie einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, Bewegung und einer ballaststoffreichen Ernährung, als erste Wahl Abführmittel mit den Wirkstoffen Bisacodyl (wie z.B. in Dulcolax®), Natriumpicosulfat (wie z.B. in Laxoberal®) und Macrogol (wie z.B. in Dulcolax® M Balance) empfohlen.

 

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Diagnose Reizdarmsyndrom

Burnout im Bauch

 

Ingelheim am Rhein (20. August 2013) - Mehr als 100 Millionen Nervenzellen sitzen in unserem Verdauungstrakt. Ein ausgeklügeltes System, das in fein abgestimmter Zusammenarbeit Enormes leistet. Doch innere und äußere Reize können das sensible Gleichgewicht im Bauch empfindlich stören. Die Folge können Bauchschmerzen und -krämpfe sowie eine beschleunigte oder verlangsamte Verdauung sein. Treten die Beschwerden regelmäßig und ohne erkennbare organische Ursache auf, deutet das auf eine stark herabgesetzte Reizschwelle hin. Die Diagnose: Reizdarmsyndrom, kurz RDS. Einen Einblick in das Leben mit RDS geben die Ergebnisse einer neuen Umfrage der Selbsthilfeorganisation Reizdarmselbsthilfe e.V.. Das Fazit: Am meisten quälen die Betroffenen Schmerzen und Krämpfe im Bauch.

 

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Zweckmäßige Vergleichstherapie in keiner Studie angemessen umgesetzt

Linaclotid bei Reizdarmsyndrom: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (1. August 2013) - Linaclotid (Handelsname Constella) ist seit November 2012 zur Behandlung Erwachsener mit mittelschwerem bis schwerem Reizdarmsyndrom mit Verstopfung zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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metex® Fertigspritze zugelassen zur Therapie des Morbus Crohn

Weltpremiere: Methotrexat von medac mit Zulassung in der Gastroenterologie

 

Hamburg/Wedel (15. Juli 2013). medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH gibt bekannt, dass mit metex®Fertigspritzen 50mg/ml Injektionslösung erstmalig Methotrexat zur Behandlung des Morbus Crohn von den Behörden zugelassen ist1.

 

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NOGGO - Neues vom amerikanischen Krebskongress (ASCO)

Gastrointestinale Tumoren

 

Berlin (12. Juni 2013) - Mehrere Sitzungen beim diesjährigen Krebskongress in Chicago widmeten sich der Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Malignomen, wobei eine Reihe von Präsentationen unmittelbare Auswirkungen auf den Behandlungsalltag hat.

 

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Patienten mit RDS-O stehen unter einem hohen Leidensdruck. Aufgrund der starken abdominellen Schmerzen und Beschwerden ist ihre Lebensqualität erheblich gemindert und sie sind häufig nicht in der Lage, ein geregeltes Alltagsleben zu führen. Photo: AlmirallInnovative Therapie ab Mai 2013 in Deutschland verfügbar

Constella® (Linaclotid) bei Reizdarmsyndrom mit Obstipation (RDS-O)

 

Wiesbaden (7. April 2013) – Mit Constella® (Linaclotid) steht ab dem 1. Mai 2013 eine neue Therapieoption zur Behandlung des mittelschweren bis schweren Reizdarmsyndroms mit Obstipation (RDS-O) zur Verfügung. Der innovative Guanylatzyklase-C (GC-C)-Rezeptor-Agonist ist der erste seiner Klasse, der eine gute Wirksamkeit und ein günstiges Verträglichkeitsprofil in der Behandlung des RDS-O zeigt [1],[2] sowie die Lebensqualität der Patienten nachweislich steigert [3]. Ein Wirkstoff, der alle Symptome des RDS-O wirksam verbessert, wurde von Ärzten und Patienten lange erwartet. Auch vor dem Hintergrund des Leidensdrucks der Patienten und der hohen krankheitsbedingten sozioökonomischen Kosten [4] kommt Constella® (Linaclotid) in dieser Indikation eine zentrale Bedeutung zu.

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Neue Phase-III-Daten zeigen anhaltendes klinisches Ansprechen mit Remission und Mukosaheilung

Golimumab-Erhaltungstherapie bei Colitis ulcerosa

 

München (25. Januar 2013) – Bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (CU), die auf eine Induktionstherapie mit dem subkutan verabreichten TNFα-Blocker Golimumab (Simponi®) angesprochen hatten, wurde das klinische Ansprechen bis Woche 54 von einem signifikant größeren Anteil an Patienten aufrechterhalten als bei Patienten, die Placebo erhielten. Dies zeigten kürzlich erstmals vorgestellte 1-Jahres-Ergebnisse der Phase-III-Studie PURSUIT-Maintenance, die das Unternehmen MSD anlässlich der 20. United European Gastroenterology Week (UEGW) und des Jahrestreffens des American College of Gastroenterology (ACG) bekanntgab.

 

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Colitis ulcerosa

Neue »Mind the Gap«-Studie: Die Kommunikation muss stimmen

 

Amsterdam, Niederlande (7. November 2012) - Dies gilt auch bei Colitis ulcerosa: Maßgeblich für den Erfolg des Therapiemanagements ist eine gute Kommunikation zwischen Behandlern und Patienten. Dass es um diese jedoch nicht so gut bestellt ist, zeigt eine aktuelle Studie, die erstmals auf dem UEGW präsentiert wurde.

 

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DGVS 2011

Morbus-Crohn-Therapie ist komplexer geworden – was tun im konkreten Fall?

 

Leipzig (28. November 2011) – „Die neuen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten haben dazu geführt, dass die Therapie des Morbus Crohn in den vergangenen Jahren individueller, damit aber auch komplexer geworden ist“, so die einleitenden Worte von Professor Dr. Torsten Kucharzik, Lüneburg, bei dem von Abbott unterstützten Symposium im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in Leipzig. Was diese Konzepte konkret in der Praxis bedeuten, erläuterte Professor Dr. Andreas Stallmach, Jena, anhand der Kasuistik eines 30-jährigen Morbus-Crohn-Patienten. Privat-Dozentin Dr. Britta Siegmund, Berlin, verdeutlichte die Rationale zu den jeweiligen Therapieentscheidungen anhand der Leitlinien. Auch die Fragestellung, wann der frühe Einsatz von TNF-α-Blockern wie Adalimumab sinnvoll ist, wurde hierbei diskutiert.

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