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19 | 10 | 2017
Gastroenterologie
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TNF a -Therapiestrategien bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – aktuelle Daten zum ECCO-Kongress

München (14. April 2011) – Eine Kombinationstherapie aus Infliximab (REMICADE®) und Azathioprin (AZA) verhilft mehr Patienten mit steroidab­hängiger oder -refraktärer Colitis ulcerosa zu einer steroidfreien Remission als die jeweiligen Monotherapien. Das belegen die Ergebnisse der SUCCESS ( Schering Ulcerative Colitis Comparative Efficacy & Safety Study) -Studie, die soeben auf dem diesjährigen Kongress der European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO) veröffentlicht wurden. Damit scheint eine frühzeitige Kombinationstherapie mit Infliximab – wie schon bei Morbus Crohn – auch bei Colitis ulcerosa von Vorteil zu sein.*

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Abb.: Gewebeschnitt eines Dickdarmkarzinoms; Dr. Lutz Langbein, Deutsches KrebsforschungszentrumDarmspiegelung vermittelt Krebsschutz im gesamten Dickdarm

 

Heidelberg (4. Januar 2011) - Es gilt als gesichert, dass die endoskopische Darmspiegelung bei gleichzeitiger Entfernung der Polypen das Krebsrisiko im linken, so genannten absteigenden Dickdarm drastisch senkt. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen nun, dass die Inspektion des gesamten Dickdarms auch das Krebsrisiko im rechten Teil des Darms um mehr als 50 Prozent verringert - insgesamt um 77 Prozent. Die Darmspiegelung vermittelt daher einen sehr guten Schutz vor Darmkrebs - wenn auch keine hundertprozentige Sicherheit.

 

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CED und ihre Behandlung

Neue Ziele und Strategien bei schweren Verläufen

 

Hamburg (17. Dezember 2010) – Aktuelle Studien zeigen, wie sich die Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) weiter optimieren lässt. So haben Patienten eine bessere Langzeitprognose, wenn effektive Präparate früh im Krankheitsverlauf zum Einsatz kommen und die Mukosa geheilt werden kann. Der TNFa-Antikörper Infliximab (Remicade®) hat sich in dieser Hinsicht als gut wirksam und verträglich erwiesen.

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Nachhaltige vollständige Remission als neues Therapieziel bei Morbus Crohn

Patienten profitieren von frühem Biologika-Einsatz

Stuttgart (16. September 2010) – Die Einführung von Biologika hat die Therapie schwergradiger, aktiver Erkrankungsverläufe des Morbus Crohn in den letzen Jahren deutlich verbessert. Wie Experten auf einem von Abbott Deutschland veranstalteten Symposium beim DGVS-Kongress in Stuttgart erläuterten, können mit diesen Wirkstoffen aber auch wesentlich anspruchsvollere Behandlungserfolge als „nur“ eine klinischen Remission erzielt werden. Da TNF-α-Inhibitoren wie Adalimumab eine vollständige Mukosaheilung bewirken können, ist nun auch eine nachhaltige vollständige Remission erreichbar, wofür die Chancen bei einem frühen Therapiebeginn am größten sind. Zum Erreichen dieses Behandlungsziels könnte künftig auch eine Optimierung der Versorgungsstrukturen für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) beitragen. Denn eine engere Vernetzung von niedergelassenen Ärzten und spezialisierten Zentren kann eine bessere Umsetzung bestehender Therapieleitlinien begünstigen.

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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Aktuelle Daten & Kriterien für eine rationale Biologic-Therapie

 

Update CED-Therapie

 

Frankfurt, 28. Juni 2010 – „Es liegen neue Erkenntnisse zur Therapie mit Infliximab bei Morbus Crohn vor“, leitete Professor Dr. Axel Dignaß, Frankfurt, eine Pressekonferenz der Essex Pharma GmbH ein.* Demnach können Patienten mit steroidabhängigem oder -refraktärem Morbus Crohn den TNFα-Antikörper auch alternativ zu Azathioprin oder Methotrexat erhalten. Eine entsprechende Empfehlung wurde soeben in der neuesten Leitlinie der Europäischen Crohn und Colitis Organisation ECCO veröffentlicht.(1) Der Einsatz von Infliximab wird auch durch Daten zur Sicherheit gedeckt. Aus dem TREAT-Register mit mittlerweile insgesamt mehr als 27.000 dokumentierten Patientenjahren lassen sich keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für maligne Erkrankungen oder eine erhöhte Mortalität unter der Anti-TNFα-Therapie im Vergleich zu nicht mit Infliximab behandelten Patienten ableiten.

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Pantoprazol: Wirksam und gut verträglich bei Sodbrennen

Ein gutes Bauchgefühl mit der richtigen Work-Life-Balance

 

Travemünde (26. Juni 2010) – Der Chef schickt neue Unterlagen, in fünf Minuten müssen Sie zur Bahn, und dann klingelt auch noch das Telefon... An solchen Arbeitstagen kommt es bei vielen Menschen zu säurebedingten Magenproblemen. Stress und Hektik führen dazu, dass der Magen verstärkt Säure produziert. Gelangt diese in die Speiseröhre, brennt und drückt es unangenehm hinter dem Brustbein – das Sodbrennen ist da. Es muss nicht soweit kommen: Das richtige Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit und kleine Veränderungen im eigenen Bewegungs-, Entspannungs- und Ernährungs­verhalten können dafür sorgen, dass man ein gutes Bauch­gefühl behält. Laufen vorbeugende Maßnahmen allerdings ins Leere und es kommt zu länger anhaltenden oder heftigen Beschwerden, können nach ärztlicher Abklärung auch Medikamente (z. B. Pantoprazol-ratiopharm® SK 20 mg) weiterhelfen.

 

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Schleimbarriere im Dickdarm wird wieder aufgebaut

 

  • Neues Medikament für Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung im Test
  • Teilnehmer für bundesweite klinische Studie gesucht

 

Heidelberg (12. März 2010) - Ein neues Präparat zur Behandlung von Colitis ulcerosa, einer chronisch-entzündlichen Dickdarmerkrankung, das an der medizinischen Universitätsklinik Heidelberg entwickelt worden ist, geht derzeit in einen entscheidenden klinischen Test: Das Biotechnologie-Unternehmen Lipid Therapeutics mit Sitz in Heidelberg führt eine internationale klinische Phase II Studie durch. Deutschlandweit werden noch Studienteilnehmer gesucht.

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Neue Impfung gegen Magenkrebs

Wissenschaftler entwickeln Impfstoff gegen Bakterium Heliobacter pylori

 

München (8. Februar 2010) - Jedes Jahr erkranken fast 19.000 Menschen in Deutschland neu an Magenkrebs. 90 Prozent dieser Karzinome sind auf eine Infektion mit dem Bakterium Heliobacter pylori zurückzuführen. Diese Infektion wird zurzeit vor allem mit Antibiotika behandelt. Der Erreger ist in den letzten zehn Jahren jedoch vermehrt unempfindlich gegenüber dieser Therapie geworden. Die Deutsche Krebshilfe fördert jetzt ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, eine Impfung gegen dieses Bakterium zu entwickeln. Die gemeinnützige Organisation unterstützt das Projekt am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TU) mit 266.000 Euro.

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Forschungsstipendium "Patientenorientierte Forschung bei CED"

 

Berlin (3. Oktober 2009) - PD Dr. med. Antje Timmer versucht zu klären, wo junge Betroffene von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) zwischen 15 und 24 Jahren betreut werden und welche Wünsche und Bedürfnisse sie in dieser Zeit an Ihre medizinische Versorgung stellen.

Dies wird von der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) e.V. nun mit einem am 3. Oktober in Hamburg verliehenen Forschungsstipendium in Höhe von 20.000 Euro unterstützt. PD. Dr. med. Timmer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt in Neuherberg bei München. Das geförderte Forschungsprojekt untersucht die "Versorgungsqualität und -zufriedenheit von CED-Betroffenen in der Übergangsphase zwischen pädiatrischer und internistisch-gastroenterologischer Betreuung".

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Entzündungshemmer gegen Darmkrebs

 

International Journal of Cancer, Band 125 (7), ist erschienen

 

Heidelberg (2. Oktober 2009) -  Entzündungshemmende Medikamente und Antioxidantien können Menschen vor Darmkrebs schützen, indem sie chronisch entzündlichen Darmkrankheiten entgegenwirken. Außerdem im Heft: Fehlt das zelluläre Prion-Protein in Krebszellen, entstehen bei Mäusen mehr Absiedlungen in der Lunge. Die Prognose bei Prostatakrebs ist umso schlechter, je aktiver das Enzym Mangan-Superoxid-Dismutase im Tumorgewebe ist.

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Neue Erkenntnisse und Perspektiven zur Anti-TNF-Therapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Highlights vom DDW-Kongress 2009 zu Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

 

Hamburg (1. Oktober 2009) – Die Therapie mit dem TNF-Blocker Infliximab (REMICADE®) ist in der Behandlung schwerer aktiver Verlaufsformen chronisch-entzündlicher Darm­erkrankungen heute fest etabliert. Daten aus klinischen Studien belegen, dass eine frühe und konsequente Anti-TNF-Therapie sehr effektiv ist und den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen kann. Als Kriterium für einen Therapieerfolg gewinnt dabei die Abheilung der Darmmukosa immer mehr an Bedeutung. Zunehmend verfügbare Lang­zeit­daten belegen darüber hinaus, dass die Infliximab-Therapie auch langfristig wirksam und sicher ist. Diese und andere Themen rund um die Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa standen im Mittelpunkt einer von Essex Pharma unterstützten Presseveranstaltung im Rahmen der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Dabei berichteten Experten über aktuelle Highlights von der Digestive Disease Week (DDW), die vom 30. Mai bis 4. Juni 2009 in Chicago (Illinois, USA) stattfand.

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