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23 | 10 | 2017
Gastroenterologie
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Mesalazin – Gute Ergebnisse in Akuttherapie und Remissionserhalt
Neuartige MMX®-Technologie unterstützt Compliance in der Therapie der Colitis ulcerosa

Lyon (29. Februar 2008) - Die Behandlung der Colitis ulcerosa ist jetzt noch einfacher. Mit Mezavant® steht seit 1. Februar 2008 die erste Mesalazin-Tablette für die tägliche Einmalgabe (2-4 Tabletten) zur Verfügung. Neben einer guten Wirksamkeit in der Akuttherapie hat Mezavant® mit innovativer MMX®-Technologie (Multi Matrix System) auch Vorteile in der Langzeit-Remissionserhaltung, so die Ergebnisse aktueller Studien. Einen entscheidenden Beitrag zur überzeugenden Langzeiteffizienz dürfte die tägliche Einmalgabe (2-4 Tabletten) vom Mezavant® leisten, die die Therapietreue der Patienten auch in beschwerdefreien Zeiten unterstützt. Dies ist das Fazit eines von der Firma Shire unterstützten Satellitensymposiums anlässlich des 3rd Congress of ECCO - the European Crohn's and Colitis Organization „Inflammatory Bowel Diseases 2008" in Lyon/Frankreich, der vom 28.02.-01.03. stattfand.

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Weiterbildungsreihe des Kompetenznetzwerks Darmerkrankungen startet 2008

Abbott Immunology unterstützt Fortbildung zur Fachassistenz für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)

 

Kiel/Wiesbaden/Ludwigshafen (20. Februar 2008) – Um die Versorgung der rund 300.000 Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) in Deutschland zu verbessern, hat das Kompetenznetz Darmerkrankungen eine Fortbildung zur Fachassistenz für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen ins Leben gerufen. Die von Abbott Immunology unterstützten Veranstaltungen tragen dabei insbesondere der Tatsache Rechnung, dass die Diagnostik und Therapie dieser Patienten ein breites und differenziertes Spektrum an fachlicher Kompetenz erfordert. Gleichzeitig gewinnen auch Aspekte wie sozialrechtliche Fragestellungen und die Betreuung klinischer Studien zunehmend an Bedeutung. Die medizinische Assistenzkraft spielt hier, bedingt durch ihren intensiven Kontakt mit den Patienten, eine zentrale Rolle. „Die in der Fortbildung erworbene zusätzliche Qualifikation soll dabei nicht nur zu einer höheren Qualität der Betreuung führen, sondern die Assistenzkraft auch als selbständiges Teammitglied stärken, was zur Entlastung des Arztes und einer effizienteren Teamarbeit beiträgt“, so PD Dr. Andreas Sturm, Geschäftsführender Oberarzt Gastroenterologie an der Charité in Berlin.

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Hintergrundinformation: Colitis ulcerosa
Definition

München (24. Januar 2008) - Die Colitis ulcerosa (CU) ist eine im Rektum (Mastdarm) beginnende Entzündung der Mukosa und Submukosa, die sich auf das gesamte Kolon (Dickdarm) ausbreiten kann. Sie verläuft in Schüben und gehört zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED).

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Colitis ulcerosa
Mit der neuen ‚Once Daily’- Dosierung in verlängerte Remission

 

München (24. Januar 2008) – Mit Pentasa® Xtend gelingt Ferring Arzneimittel der Durchbruch bei der remissions-erhaltenden Therapie der leichten bis mittelschweren Colitis ulcerosa. In der PODIUM-Studie zeigte die ‚Once Daily’-Dosierung von Mesalazin eine signifikante Überlegenheit gegenüber der ‚Twice Daily’-Dosierung hinsichtlich der klinischen und endoskopischen Remissionsrate nach 12 Monaten.

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Mezavant® (Mesalazin)

Ein Meilenstein in der Therapie der Colitis ulcerosa durch MMX®-Technologie

 

- Bewährter Wirkstoff mit innovativer Formulierung erhöht Compliance
- Die erste Mesalazin-Tablette für die tägliche Einmalgabe*
- H. G. Creutzfeldt-Innovationspreis für Mezavant® verliehen

 

Hamburg (24.01.2008) - Das in Deutschland ab dem 01.02.2008 verfügbare Mezavant® mit dem bewährten Wirkstoff Mesalazin und der innovativen MMX®-Technologie (Multi Matrix System) bietet entscheidende Therapievorteile bei der Colitis ulcerosa wie eine gute Effektivität in der Akuttherapie und der Remissionserhaltung, belegt mit einem stringenten Studienprogramm, und deutlich gesteigerte Compliance durch die tägliche Einmalgabe, erklärten die Experten unter Vorsitz von Professor Stefan Schreiber von der Klinik für Innere Medizin, Christian-Albrechts-Universität Kiel, anlässlich der Einführungspressekonferenz in Hamburg.

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Colitis ulcerosa

Compliance zählt – hochdosierte Einmalgabe bei Colitis ulcerosa

 

Von Dr. Bernd Bokemeyer, Minden

 

München (24. Januar 2008) - Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa) haben in den letzten 20 Jahren in Deutschland an Häufigkeit deutlich zugenommen. Sie stellen damit ein volkwirtschaftlich nicht zu unterschätzendes Problem dar, da insbesondere junge Menschen im Alter von 20-30 Jahren erkranken und anschließend ein Leben lang betroffen sind. Die Behandlung dieser teilweise komplizierten Krankheitsverläufe erfordert eine ausgewiesene Fachkompetenz des behandelnden Arztes in Kombination mit einer großen Erfahrung im CED-Bereich.

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Studienergebnisse mit Certolizumab Pegol bei Morbus Crohn im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht

 

‑ Erster PEGylierter, Fc‑freier anti‑TNF‑Wirkstoff vorgestellt in zwei Publikationen

‑ Daten bestätigen die Wirksamkeit von Certolizumab Pegol bei Morbus Crohn

 

Kerpen (18. Juli 2007) ‑ Die Ergebnisse von zwei Phase‑III‑Studien mit dem neuen anti‑TNFWirkstoff Certolizumab Pegol erscheinen heute in der Ausgabe des renommierten Fachjournals nNew England Joumal of Mediciney (NEJM). Die Studienergebnisse zeigen die Sicherheit und anhaltende Wirksamkeit von Certolizumab Pegol bei mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn. Die Studien PRECISE 1 und PRECISE 2 (Pegyiated antibody fRagment Evaluation in Crohn's dlsease Safety and Efficacy) zeigen, dass im Vergleich zu Placebo statistisch signifikant mehr Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn auf Certolizumab Pegol ansprachen und der Response über den Studienzeitraum aufrecht erhalten werden konnte. Certolizumab Pegol wurde alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 26 Wochen verabreicht mit nur einer zusätzlichen Gabe in der Induktionsphase in Woche 2. Patienten, die in der offenen Vorbehandlungsphase auf Certolizumab Pegol ansprachen und im Verumarm verblieben, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit auf anhaltendes Ansprechen und Remission in Woche 26 als solche Patienten, die in der PRECISE 2‑Studie Placebo erhalten hatten.

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Adalimumab jetzt auch für Morbus Crohn zugelassen

Höhere Remissionsrate bei frühem Einsatz von Adalimumab

 

Hamburg (4. Juli 2007) - Seit dem 4. Juni 2007 ist der vollständig humane und selbst-applizierbare monoklonale Antikörper Adalimumab (Humira®) als erster seiner Klasse von der EMEA für die Therapie des schwergradigen, aktiven Morbus Crohn zugelassen. Neue Ergebnisse zu Adalimumab wurden kürzlich auf der Digestive Disease Week (DDW), dem weltweit größten gastroenterologischen Kongress, vorgestellt. Auf einem von Abbott Immunology veranstalteten Symposium in Hamburg wurden einige der wichtigsten Abstracts der DDW zu verschiedenen Themengebieten wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), endoskopische Techniken und maligne Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes von Experten vorgestellt und diskutiert.
Die Zulassung von Adalimumab basiert unter anderem auf der CHARM- (Crohn’s trial of the fully Human antibody Adalimumab for remission Maintenance) Studie, die mit fast 500 Patienten, so Prof. Dr. Stefan Schreiber, Kiel, eine der größten Studien bei Morbus Crohn ist. In dieser plazebokontrollierten Doppelblindstudie konnte durch die Erhaltungstherapie mit Adalimumab bei rund 40 % der Teilnehmer eine Remissionen langfristig über 56 Wochen aufrecht erhalten werden [1]. Im Plazeboarm gelang dies nur bei 12 % der Patienten.

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Helicobacter pylori

Die Geschichte einer unglaublichen Entdeckung

 

helicobacter pylori Photo: AltanaKonstanz/Ludwigshafen/Magdeburg (31. Mai 2007) ‑ Mit viel persönlichem Einsatz und unbedingtem Glauben an die eigene Urteilsfähigkeit haben J. Robin Warren und Barry J. Marshall die Behandlung von Magenerkrankungen revolutioniert. 2005 erhielten die beiden australischen Forscher für die Entdeckung des Helicobacter pylori als Krankheitserreger den Medizin‑Nobelpreis. Etwa die Hälfte der Menschheit ist mit dem „Magenteufel" infiziert, der Geschwüre in Magen und Zwölffingerdarm sowie Magenkrebs verursachen kann.

 

„Unmöglich!" hätten wohl die meisten Wissenschaftler gedacht. „Unglaublich!" war wohl die Reaktion von J. Robin Warren, als er 1979 bei der Biopsie eines Patienten große Mengen von Bakterien fand, die offenbar die Magenschleimhaut besiedelten. Im unwirtlichen Milieu der Magensäure können Bakterien nicht langfristig überleben, geschweige denn sich vermehren ‑ das besagte seinerzeit die Schulmedizin. Doch Warren beharrte auf dem, was er mit eigenen Augen gesehen hatte. Und so kam es, dass nicht ein hochgerüstetes Hightechlabor, sondern ein Facharzt an einem Krankenhaus in Perth, Australien, einen Paradigmenwechsel in der Behandlung von Magenerkrankungen einläutete.

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Wirkmechanismen der TNF-Antagonisierung

 

Von Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik, Münster

 

Hannover (15. September 2006) - TNF-alpha spielt als proinflammatorisches Zytokin eine wesentliche Bedeutung in der Pathogenese chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED). Neben einer unmittelbaren Rolle bei der Gewebsdestruktion ist TNF-alpha sekundär auch an der Rekrutierung des entzündlichen Infiltrates bei CED beteiligt. Erhöhte Konzentrationen von TNF konnten bei Patienten mit CED im Serum und im Stuhl nachgewiesen werden. TNF ist ein 26 kDa großes transmembranöses Protein, welches nach Synthese und Transport an die Zelloberfläche durch eine Metalloproteinase (TACE) gespalten und anschließend als 17 Kilodolten Protein in den Extrazellularraum abgegeben wird. Nach Trimerisierung bindet TNF an die zwei Rezeptoren TNF-Rezeptor I (p55), den primären Rezeptor für lösliches TNF und den TNF-Rezeptor II (p75), den primären Rezeptor für membrangebundenes TNF. Membranständiges TNF stellt nicht nur einen Liganden für den TNF-RII dar, sondern kann auch Signale als Rezeptor in die Zellen vermitteln. Dieser Mechanismus ist für das Verständnis der Wirkung TNF-antagonisierender Substanzen von großer Bedeutung.

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Subkutane anti-TNF-Therapie des M. Crohn mit Certolizumab pegol Ergebnisse der Zulassungsstudien mit dem ersten pegylierten Fab-Fragment

 

Von Prof. Dr. med. Stefan Schreiber, Kiel

 

Hannover (15. September 2006) - Certolizumab Pegol ist ein Repräsentant einer neuen Gruppe hochaffiner Moleküle gegen menschliches TNF, die für eine subkutane Gabe optimiert wurden. Im Vergleich zu monoklonalen Antikörpern weist Certoiizumab Pegol nur noch minimale Proteinanteile auf ‑ das Fc-Fragment wurde durch eine PEGylierung ersetzt und ein Großteil der üblicherweise auch im Bindungsbereich vorhandenen murinen Proteine wurden durch humane Sequenzen ersetzt.

Die Halbwertszeit von Certolizumab Pegol ist zirka 14 Tage. In vitro induziert es keine Apoptose bei T-Zellen oder Makrophagen, hat aber dafür eine ausgeprägte anti-Zytokin-Wirkung. Durch den fehlenden Fc-Anteil ist eine komplementvermittelte Zytotoxizität und Antikörperinduzierte zellvermittelte Toxizität (ADCC) ausgeschlossen. Als optimale Dosis für Morbus Crohn wurden in der Phase 11.400 mg alle vier Wochen ermittelt.

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