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Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD): Häufigkeit der CDAD steigt auch im ambulanten Bereich: Orales Vancomycin zur Therapie aller CDAD-Formen geeignet . Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) verbreitet sich weltweit immer mehr, auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.1 , 2 Immer häufiger ist dabei auch der ambulante Bereich betroffen.3 Die Infektion kann tückisch sein und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.4 Einer frühzeitigen adäquaten Therapie kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Orales Vancomycin ist zur Therapie aller Formen der CDAD geeignet. Bei schweren und komplizierten Verläufen sowie bei Rezidiven gilt es, gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), als Mittel der ersten Wahl. Photound Copyright: Riemser PharmaClostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD)

Häufigkeit der CDAD steigt auch im ambulanten Bereich:
Orales Vancomycin zur Therapie aller CDAD-Formen geeignet

Berlin (7. Juni 2017) – Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) verbreitet sich weltweit immer mehr, auch der Schweregrad der Erkrankungen nimmt zu.1 , 2 Immer häufiger ist dabei auch der ambulante Bereich betroffen.3 Die Infektion kann tückisch sein und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.4 Einer frühzeitigen adäquaten Therapie kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Orales Vancomycin ist zur Therapie aller Formen der CDAD geeignet. Bei schweren und komplizierten Verläufen sowie bei Rezidiven gilt es, gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), als Mittel der ersten Wahl.5


Seit mehr als 10 Jahren wird weltweit eine Zunahme von Inzidenz und Schweregrad der CDAD beobachtet.1,2 Therapieversagen und Rezidive treten immer häufiger auf.6,7,8 Auch in Deutschland stieg die Zahl der Fälle in den letzten Jahren an.9 Zunehmend betroffen ist der ambulante Bereich: So werden heute mehr als 40 Prozent der CDAD-Fälle außerhalb von stationären Einrichtungen verzeichnet, die Tendenz der letzten Jahre deutet auf eine weitere Steigerung hin.3 Als ambulant erworben gilt die Clostridium-difficile-Erkrankung, wenn die Symptome vor oder am Tag der stationären Aufnahme oder dem darauffolgenden Tag auftreten bzw. sich der Patient innerhalb der zwölf Wochen vor Symptombeginn nicht in einer medizinischen Einrichtung aufgehalten hat. 10 Erste Hinweise geben abrupt beginnende wässrige Durchfälle mehrfach täglich mit charakteristisch fauligem Geruch sowie Schmerzen im unteren Abdomen. Für eine frühe, effektive Therapie sind differenzialdiagnostisch auch Risikofaktoren wie eine Antibiotikatherapie in den vergangenen 60 Tagen, ein Alter über 65 Jahre oder die Einnahme von Protonenpumpenhemmern in Betracht zu ziehen.10


Hohe Heilungsraten unter Vancomycin

Die Therapieversagensrate des noch immer häufig eingesetzten Metronidazols ist von wenigen Prozent in den 1980er und 1990er Jahren auf mittlerweile ein Vielfaches angestiegen. 11 „Die Verwendung dieses Wirkstoffs erscheint daher vor dem Hintergrund zunehmender Rezidive heute nicht mehr zeitgemäß.“, erklärt Prof. Dr. George Micklefield, Gastroenterologe aus Bassum.* Eine wirksame Alternative, so Micklefield, stellt orales Vancomycin dar. In klinischen Studien erreicht das Medikament Heilungsraten von 98 Prozent bei leichten und 97 Prozent bei schweren CDAD-Formen.12 Im Vergleich dazu wurden bei Metronidazol bei schweren CDAD-Fällen Heilungsraten von nur 76 Prozent beobachtet.12


Vancomycin: Mittel der Wahl bei schweren und komplizierten Verläufen

Gemäß der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID) ist orales Vancomycin bei allen Formen der CDAD geeignet, bei schweren und komplizierten Verläufen gilt der Wirkstoff als Mittel der ersten Wahl. Die aktuelle deutsche S2k-Leitlinie für „Gastrointestinale Infektionen und Morbus Whipple“ folgt der ESCMID-Empfehlung: Auch hier wird bei der Primärtherapie der CDAD bei schwerer Krankheitsausprägung oder beim Vorliegen von Prädiktoren für einen schweren Krankheitsverlauf eine Therapie mit oralem Vancomycin empfohlen. Die Dosierung sollte 4 x 125 mg bis 4 x 250 mg/Tag betragen.13 Für den Einsatz der höheren Dosierung von oralem Vancomycin scheinen Daten von Lam et al. zu sprechen. Tagesdosen von > 500 mg weisen demnach eine tendenziell geringere Rezidivrate auf. 14 Mit der in Deutschland traditionell eingesetzten Dosierung von 4 x 250 mg/Tag sollen gemäß dieser Ergebnisse bessere Heilungsraten erzielt werden als mit niedrigeren Dosierungen.15

„Bei multiplen Rezidiven hat sich die Anwendung von Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg im Rahmen des mehrstufigen Pulsschemas der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie als sinnvoll erwiesen“, so PD Dr. Anton Gillessen, Gastroenterologe aus Münster.* Dabei werden zunächst über zehn Tage 4 x 500 mg/Tag orales Vancomycin eingenommen. Ab Tag elf wird die Dosis auf 4 x 250 mg/Tag reduziert und auch nur noch jeden zweiten Tag verabreicht. Die Therapiewochen vier bis sechs sehen eine niedrigere Vancomycin-Gabe mit einer Wirkstärke von 250 mg pro Dosis vor, die nur noch jeden dritten, jeden vierten bzw. jeden fünften Tag appliziert wird. Ab Woche sieben wird einmal wöchentlich eine Dosis von 4 x 250 mg eingenommen.16 Insgesamt kann die Therapiedauer gemäß des Pulsschemas bis zu 12 Wochen betragen.16


Vancomycin ENTEROCAPS® auch im ambulanten Bereich geeignet

Bei beiden Wirkstärken (250 mg und 125 mg) von Vancomycin ENTEROCAPS® besteht der Kapselkern aus einer Polyethylenglykol-Matrix (Macrogol 6000), in die der Wirkstoff Vancomycin eingebunden ist. Die Macrogol-Matrix begünstigt eine stabile Konzentration des Wirkstoffes am Wirkort und bietet eine zusätzliche Stabilität der Kapsel-Formulierung im Vergleich zu einer Trinklösung.17,18 Aufgrund seiner besonderen Galenik eignen sich Vancomycin ENTEROCAPS® in beiden Wirkstärken vor allem unter dem Aspekt der Compliance19 auch für die ambulante Behandlung von Patienten in Pflegeheimen und im häuslichen Umfeld.

Da das Antibiotikum, im Gegensatz zu Metronidazol11, zudem kaum aus dem Magen-Darm- Trakt resorbiert wird, ist gleichzeitig das Risiko systemischer Nebenwirkungen unter oralem Vancomycin gering.19



Abb.: Vancomycin: Trinklösung vs. Kapseln. Graphik: Riemser Pharma

Abb.: Vancomycin: Trinklösung vs. Kapseln. Graphik: Riemser Pharma


Anmerkung

  • * Alle Zitate sind im Rahmen des „Company-Update CDAD“ der RIEMSER Pharma GmbH am 7. Juni 2017 in Berlin entstanden.


Literaturverweise

  1. Kuijper et al., Clin Microbiol Infect 2006; 12 (Suppl. 6): 2–18.
  2. Leffler et al., N Engl J Med; 2015; 372: 1539–1548.
  3. NRZ-Referenzdaten, CDAD KISS; 2007-2015.
  4. Lübbert et al., Dtsch Ärzteblatt Int 2014; 111: 723–731.
  5. Debast et al., Infection Clin Microbiol Infect 2014; 20 (Suppl. 2): 1–26.
  6. Vardakas et al., Int J Antimicrob Agents 2012; 40: 1–8.
  7. Kuijper et al., Clin Infect Dis 2008; 47: 63–65.
  8. Pepin et al., Clin Infect Dis 2005; 40: 1591–1597.
  9. Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin 2008; 15: 119.
  10. Robert Koch-Institut, Clostridium difficile, RKI-Ratgeber für Ärzte; 2016.
  11. Aslam et al., Lancet Infect Dis 2005; 5: 549–557.
  12. Zar et al., Clin Infect Dis 2007; 45: 302–307.
  13. Hagel et al., Gastroenterol 2015; 53: 418–459.
  14. Lam et al., Int J Antimicrob Agents 2013; 42: 553–558.
  15. Insight Health: NVI 2016 – Bericht GKV-Verordnungen im deutschen Arzneimittelmarkt.
  16. Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) 2013, http://www.oeggh.at/files/clostridien_slides_neu_oeggh_22_10_2013.pdf.
  17. Fachinformation Vancomycin ENTEROCAPS® Hartkapseln 125 mg, Stand: Juni 2016.
  18. Fachinformation Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg, Stand: Juni 2016.
  19. Lucas et al., J Clin Pharm Ther 1987; 12, 27–31.


RIEMSER Pharma GmbH: der Schlüssel zum Markt

RIEMSER Pharma GmbH, im Dezember 1992 gegründet, ist Expertin für Spezialtherapeutika mit hohem medizinischem Bedarf. Das Unternehmen bietet ein eigenes Produktportfolio an, das unterschiedliche Therapiefelder abdeckt, von der Onkologie und Neurologie über die Infektiologie bis zur Dermatologie. Es kauft, lizenziert, vermarktet und vertreibt pharmazeutische Produkte. Weltweit über 300 Zulassungen, allein 30 in den vergangenen zwei Jahren, sind ein Beleg für die profunden Kenntnisse des Marktes. Mit strategischen Akquisitionen in Europa steigert RIEMSER Know-how und Kompetenz in den Kernmärkten noch weiter. Dank seiner Konzentration auf konjunkturunabhängige Segmente der Pharmamärkte wächst das Unternehmen seit Jahren nachhaltig. Nicht zuletzt deshalb ist RIEMSER der perfekte Partner für internationale Unternehmen, die mit ihren Pharmaprodukten Zugang zum europäischen Markt suchen. RIEMSER hat ihren Sitz in Deutschland (Riems, Berlin, Greifswald, Schiffweiler), weitere Tochterunternehmen befinden sich in Frankreich (Paris) und in Großbritannien (London). Europaweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 230 Mitarbeiter. 2012 wurde RIEMSER von der Private-Equity-Beteiligungsgesellschaft Ardian gekauft.

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Pflichtangaben gem. § 4 HWG

Vanscomycin ENTEROCAPS® 125 mg Hartkapseln

Wirkstoff: Vancomycinhydrochlorid
Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält 125 mg Vancomycin (entspricht mind. 131.250 IE).
Die sonst. Bestandt.: Macrogol 6000, Gelatine, Indigocarmin (E 132), Eisen(III)hydroxidoxid (E 172), Eisen(III)oxid (E 172), Titandioxid (E 171), Schellack, Phospholipide aus Sojabohnen und Dimeticon.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der folgenden Erkrankungen: Entzündung der Schleimhaut des Dick- und Dünndarms mit Beschädigung der Schleimhaut (Pseudomembranöse Kolitis), verursacht durch eine bestimmte Art von Bakterien (Clostridium difficile), als Folge der Behandlung mit Antibiotika; Entzündung der Schleimhaut des Dick- und Dünndarms (Enterokolitis) durch eine bestimmte Art von Bakterien (Staphylokokken). Vancomycin zum Einnehmen ist nur bei den oben angegebenen Indikationen wirksam.
Gegenanzeigen: Allergie gegen Vancomycin-Hydrochlorid, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels.
Nebenwirkungen: Sofort ärztliche Hilfe aufsuchen bei Anzeichen für eine allergische Reaktion wie Kurzatmigkeit, keuchendes Atmen, Juckreiz, Ausschlag, Schwellung (Ödem); Schmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen, Durchfall, gefolgt von einem roten Ausschlag im Gesicht und am Körper mit Blasen in Nase, Mund, Augen und im Genitalbereich, da dies Symptome einer lebensbedrohlichen Hautkrankheit namens Stevens- Johnson-Syndrom sein können. Andere mögliche Nebenwirkungen sind: Gelegentlich: Übelkeit; Ausschlag, Juckreiz (Pruritus); Schwerhörigkeit (Ototoxizität); Selten: schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie), niedriger Blutdruck (Hypotonie), keuchendes Atmen; Nesselsucht (Urtikaria), schwere Erkrankung mit Blasenbildung der Haut (toxische epidermale Nekrolyse), Infektionen der Haut mit Ablösung der Haut (exfoliative Dermatitis), Entzündung der Blutgefäße, oft mit Hautausschlag (Vaskulitis); Klingeln in den Ohren (Tinnitus); Schwindel; Gefühl von Drehschwindel, verbunden mit Übelkeit oder Erbrechen (Vertigo); Veränderungen der Nierenfunktionswerte; Abnahme oder Fehlen von bestimmten Blutkörperchen, die Infektionen bekämpfen (Neutropenie), Verminderung der Blutplättchen, die für die Blutgerinnung zuständig sind (Thrombozytopenie), Zunahme bestimmter Blutkörperchen (Eosinophilie), Krämpfe oder Schmerzen in Brust- und Rückenmuskeln. Sehr selten: Phospholipide aus Sojabohnen können sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.
Warnhinweise: Enthält Phospholipide aus Sojabohnen.
Stand der Information: Juni 2016.


Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg -

Wirkstoff:
Vancomycinhydrochlorid
Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält 250 mg Vancomycinhydrochlorid (entsprechend mindestens 262.500 I.E. Vancomycin).
Sonst. Bestandt.: Macrogol 6000, Gelatine, Titandioxid (E 171), Indigocarmin (E 132), Eisenoxid (E 172), Schellack, Propylenglykol, Kaliumhydroxid, konzentrierte Ammoniaklösung.
Anwendungsgebiete: Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg sind zur Behandlung von Enterokolitiden hervorgerufen durch: Clostridium difficile (Clostridium difficile assoziierte Diarrhö und Enterokolitis), Staphylokokken (Staphylokokken-Enterokolitis) geeignet. Bei anderen Infektionen ist Vancomycin, wenn es oral angewendet wird, nicht wirksam, da es aus dem Magen-Darm-Trakt nicht nennenswert resorbiert wird.
Gegenanzeigen: Wenn Sie allergisch gegen Vancomycin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Nebenwirkungen: Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Selten kann Übelkeit auftreten. Da Vancomycin nach Einnahme im Allgemeinen nicht in wirksamen Mengen aus dem Magen-Darm-Trakt in das Blut übergeht, sind Nebenwirkungen, wie sie nach intravenöser Anwendung berichtet wurden, nach Einnahme der Hartkapseln im Allgemeinen nicht zu erwarten. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass gelegentlich bei Patienten mit Entzündung der Darmschleimhaut nach wiederholter Einnahme wirksame Vancomycin- Konzentrationen im Blut auftreten, vor allem wenn gleichzeitig die Nierenfunktion eingeschränkt ist. Bei längerer Einnahme von Vancomycin kann es zu einem vermehrten Wachstum von Krankheitserregern kommen, gegen die Vancomycin nicht wirksam ist. Daher sollte der behandelnde Arzt auf Anzeichen einer erneuten Infektion achten. Nach intravenöser Gabe von Vancomycin wurden folgende Nebenwirkungen berichtet: Infektionen: Häufig wurden orale Candidosen beobachtet. Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Verminderung der Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutropenie und Einzelfälle von Leukopenien) oder der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Anstieg bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie). Leber- und Gallenerkrankungen: In Einzelfällen sind erhöhte Leberenzyme, Hepatitis und Ikterus aufgetreten. Erkrankungen des Nervensystems: Schwindel kann auftreten. Es wurden Einzelfälle von Taubheitsgefühl (Parästhesien), Schläfrigkeit (Somnolenz), Krämpfe (Konvulsionen), Kopfschmerzen und Zittern (Tremor) beobachtet. Erkrankungen der Niere und Harnwege: Nierenversagen, hauptsächlich erkennbar an erhöhten Serumkreatinin- oder Blutharnstoffstickstoffkonzentrationen, Nierenentzündung (interstitielle Nephritis). Erkrankungen des Ohres und des Labyrinths: Hörverlust, Ohrenklingen. Überempfindlichkeitsreaktionen: schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Kreislaufbeteiligung, Hautausschlag, einschl. schwerer Formen von Hautentzündung (exfoliative Dermatitis, lineare (bullöse) IgA Dermatose, Stevens-Johnson-Syndrom), Arzneimittelfieber, Schüttelfrost und Eosinophilie (Anstieg bestimmter weißer Blutkörperchen), DRESS-Syndrom (eine Arzneimittelreaktion, die Ausschlag, Fieber, Entzündungen innerer Organe, hämatologische Anomalien und systemische Erkrankung verursacht), in Einzelfällen Gefäßentzündung (einschließlich allergisch bedingte Gefäßentzündung). Während oder kurz nach rascher intravenöser Infusion von Vancomycin können Überempfindlichkeitsreaktionen einschl. Blutdruckabfall, Atemnot, Nesselfieber oder Juckreiz auftreten. Es kann auch zu Hautrötung am Oberkörper ("red neck") oder Schmerzen und Krämpfen der Brust- und Rückenmuskulatur kommen. In einem Fall wurde eine solche Reaktion auch nach der Einnahme von Vancomycin berichtet.
Stand der Information: Januar 2017.

Für beide Stärken gilt:
Warnhinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Verschreibungspflichtig.
Pharmazeutischer Unternehmer: RIEMSER Pharma GmbH, An der Wiek 7, 17493 Greifswald-Insel Riems, Deutschland


Quelle: RIEMSER Pharma GmbH, 07.07.2017 (tB).