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20 | 10 | 2017
Kardiologie
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Europäischer Kardiologenkongress 2012

Ballonpumpe beim herzbedingten Schock: Sicher, aber ohne zusätzlichen Nutzen

 

München (28. August 2012) - Die in die Hauptschlagader eingesetzte Ballonpumpe (intraaortale Ballongegenpulsation) bringt Patienten, die sich nach einem akuten Herzinfarkt in einem lebensbedrohlichen Zustand (kardiogener Schock) befinden, keinen Vorteil gegenüber der alleinigen Katheter-Intervention zur Wiedereröffnung verschlossener Herzkranzgefäße. Zu diesem überraschenden Ergebnis kam die IABP-SHOCK-II-Studie, die mit 600 Patienten größte bisher durchgeführte interventionelle Studie zum kardiogenen Schock. Die Daten von IABP-SHOCK-II wurden heute auf dem Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft (ESC) in München präsentiert und gleichzeitig im New England Journal of Medicine veröffentlicht.

 

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Europäischer Kardiologenkongress (ESC)

Herzrisiko: Gleiche Präventionsempfehlungen für alle sind nicht zielführend

 

München (27. August 2012) - Bei den meisten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist es ungünstiger, in einem Land mit hohem Einkommen zu leben oder innerhalb eines Landes einer höheren Einkommensschicht anzugehören. Ausnahmen sind das Rauchverhalten und ein ausreichender Konsum von Obst und Gemüse. Das sind einige Eckdaten einer internationalen Vergleichsstudie, die heute auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München präsentiert wurde. Von 25. bis 29. August treffen Herzspezialisten aus aller Welt zum international größten Kongress in der Herzmedizin zusammen.

 

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Ergebnisse der größten bisher durchgeführten Studie im kardiogenen Schock

Multizenter-Studie zeigt keine Reduktion der 30-Tage-Sterblichkeit bei Schock nach Herzinfarkt

 

Leipzig (27. August 2012) - Im Rahmen einer Hotline-Sitzung bei der Jahrestagung der Europäischen Kardiologengesellschaft in München, der größten kardiologischen Fachtagung der Welt mit bis zu 35.000 Teilnehmern, präsentierte Prof. Dr. Holger Thiele, Leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie im Herzzentrum Leipzig, heute erstmalig die Ergebnisse der größten bisher durchgeführten Studie im kardiogenen Schock. Die sogenannte IABP-Shock II-Studie zeigte, dass durch den in den Leitlinien beschriebenen Einsatz einer speziellen Pumpe in der Hauptschlagader, der intraaorten Ballonpumpe (IABP), bei kardiogenem Schock nach akutem Herzinfarkt keine Reduktion der 30-Tage Sterblichkeit erzielt werden kann. Zeitgleich werden die Ergebnisse im New England Journal of Medicine, einem der renommiertesten medizinischen Fachjournale, publiziert.

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Europäischer Kardiologenkongress (ESC)

Personalisierte Anti-Plättchen-Therapie verbessert die Prognose nach koronarer Stent-Implanation

 

München (26. August 2012) - Eine individuell abgestimmte Blutplättchen-hemmende Behandlung nach einer Stent-Implantation verbessert die Prognose von Patienten, die auf den Blutplättchenhemmer Clopidogrel nicht ausreichend ansprechen. Wird bei Nicht-Ansprechern die Clopidogrel-Dosis bis zu vier Mal verabreicht oder werden Patienten auf den Blutplättchenhemmer Prasugrel umgestellt, so reduziert sich das Risiko von Verschlüssen in den Gefäßstützen (Stent-Thrombosen) um das 7,9fache. In der Gruppe der individualisierten Therapie erlitten nur 0,2 Prozent der Patienten eine Stent-Thrombose, in der Gruppe der nicht individualisierten Therapie 1,9 Prozent. Darüber hinaus konnte das Risiko eines akuten Koronarsyndroms (Instabile Angina pectoris, Herzinfarkt) mit individualisierter Anti-Plättchen-Therapie gesenkt werden: 0 Prozent gegenüber 2,5 Prozent. Das berichtet ein Wiener Forscherteam auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München. Von 25. bis 29. August treffen Herzspezialisten aus aller Welt zum international größten Kongress in der Herzmedizin zusammen.

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Europäischer Kardiologenkongress (ESC)

Neuer Bluttest zeigt, welche Herzschwäche-Patienten von implantierten Defis profitieren

 

München (26. August 2012) - Ein neuer Bluttest, der das Risiko von Herzinsuffizienz-Patienten für einen plötzlichen Herztod vorhersagt, könnte in Zukunft dabei helfen, besser als bisher jene Patienten zu identifizieren, die von einem implantierbaren Defibrillator profitieren. Das zeigt eine neue Studie aus den USA, die heute auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München präsentiert wurde. Vom 25. bis 29. August treffen Herzspezialisten aus aller Welt zum international größten Kongress in der Herzmedizin zusammen.

 

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Europäischer Kardiologenkongress (ESC) 2012

Akute Herzinsuffizienz bei Frauen: Weniger Therapie, gleiches Sterblichkeitsrisiko

 

München (26. August 2012) - Frauen, die mit akuter Herzinsuffizienz in ein Krankenhaus aufgenommen werden, haben ein ähnliches Sterblichkeitsrisiko wie Männer, werden aber weniger intensiv therapiert. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Daten eines großen internationalen Registers, das heute auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München präsentiert wurde. Von 25. bis 29. August treffen Herzspezialisten aus aller Welt zum international größten Kongress in der Herzmedizin zusammen.

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Stressbedingte funktionelle Herzerkrankungen

Aus dem Rhythmus wieder in den Rhythmus

 

Schwäbisch Gmünd (3. August 2012) - Stress hat eine steile „Karriere“ gemacht und ist weiter auf dem Weg nach oben. Noch vor 80 Jahren war das Wort „Stress“ unbekannt, erst Mitte der 1930er Jahre hat der österreichisch-kanadische Endokrinologe Hans Selye diesen Ausdruck geprägt. Heute zieht sich Stress weltweit durch alle Alters- und Berufsschichten: vom Schüler über die erziehende Mutter, den Büroangestellten, die Führungskraft im Unternehmen bis hin zum Freizeitstress wegen eines Staus bei der Fahrt in den Urlaub. Zweifelsohne ist nicht jeder Stress negativ oder gefährlich und gewiss reagiert auch nicht jeder Mensch gleich, aber – wie so oft – kommt es auch beim Stress auf die Dosis an.

 

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Orale direkte Faktor-Xa-Inhibitoren – neue Strategien für eine optimierte Antikoagulationstherapie

 

Mannheim (13. April 2012) – Insbesondere zur Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) und zur Therapie/Sekundärprävention venöser Thromboembolien (VTE) stehen die neuen oralen Antikoagulanzien im Fokus des Interesses und waren damit ein wichtiges Thema auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) e.V. Die bisher zur Antikoagulation eingesetzten Medikamente – Heparine und Vitamin-K-Antagonisten (VKA) – weisen deutliche Nachteile in der Anwendung auf. Daher wurden und werden Wirkstoffe wie die direkten Faktor-Xa-Inhibitoren entwickelt, erklärte Prof. Andreas Götte, Paderborn, auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland veranstalteten Symposium anlässlich der DGK-Tagung. Diese neuen Substanzen, wie beispielsweise der Faktor-Xa-Hemmer Edoxaban*, hätten in Studien deutliche Vorteile gegenüber Heparin und VKA gezeigt.1,2 Einen Überblick über die abgeschlossenen und noch laufenden Studien zu den neuen oralen Antikoagulanzien gab Prof. Christoph Stellbrink, Bielefeld. Edoxaban sei zurzeit der einzige Faktor-Xa-Inhibitor, der mit zwei unterschiedlichen Dosierungen zur Prävention von Thromboembolien bei VHF in einer Phase III-Studie (ENGAGE AF-TIMI 483) untersucht werde, berichtete Prof. Harald Darius, Berlin. Die Experten des Symposiums bekräftigten, dass die neuen oralen Antikoagulanzien aufgrund der bisherigen, ausgezeichneten Studienergebnisse einen wichtigen Stellenwert in der Schlaganfallprävention bei VHF sowie in der Therapie und Sekundärprophylaxe rezidivierender VTE erlangen könnten.

 

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Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern

Verschluss des linken Herzohrs mittels Watchman™-System

Wirksamkeit und Sicherheit durch Studien bestätigt

 

Mannheim (13. April 2012) – Vorhofflimmern (VHF) ist die häufigste Herzrhythmusstörung und ein wesentlicher Risikofaktor für das Entstehen von Schlaganfällen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich 90 Prozent aller Blutgerinnsel, die zu Schlaganfällen bei Patienten mit VHF führen, im linken Herzohr (Left Atrial Appendage) bilden.1 Auf einem von Boston Scientific veranstalteten Fachpressegespräch im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DKG) in Mannheim diskutierten Experten den Verschluss des linken Herzohrs mit dem Watchman™-Implantat als Option der Schlaganfallprophylaxe. Die Experten stellten die aktuelle Studienlage vor und waren sich einig, dass die Implantation eine effektive Alternative zur oralen Antikoagulation für Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern ist.

 

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Satellitensymposium anlässlich der 78. Jahrestagung der DGK 2012

Prasugrel - 3 Jahre moderne Plättchenhemmung bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom und perkutaner Koronarintervention

 

Mannheim (11. April 2012) – Auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurden die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen und insbesondere der modernen dualen Thrombozyten-Aggregationshemmung (TAH) bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) und perkutaner Koronarintervention (PCI) diskutiert. Die Bedeutung der Pharmakologie der Präparate, wie beispielsweise der jüngeren Thienopyridine, für die Wahl der richtigen TAH bei ACS-PCI-Patienten stellte Prof. Dietmar Trenk, Bad Krozingen, auf dem von Daiichi Sankyo Deutschland GmbH veranstalteten Satellitensymposium heraus. Prof. Dr. Julinda Mehilli, München, sah hierbei das seit drei Jahren in Deutschland zugelassene Thienopyridin Prasugrel (Efient®) in Kombination mit ASS als eine relevante Therapieoption bei ACS-PCI-Patienten* mit ST-Hebungsinfarkt (STEMI) oder Nicht-ST-Hebungs-ACS (NSTE-ACS) sowie bei Hochrisiko-ACS-PCI-Patienten mit Diabetes mellitus an, wie die umfangreiche Datenlage gezeigt habe.1,2,3 Die Leitlinienempfehlungen, die auf diesen Daten basieren, sowie die daraus resultierenden Konsequenzen für die Praxis erläuterte der niedergelassene Kardiologe Prof. Sigmund Silber, München.4,5 Über die positiven Erfahrungen mit Prasugrel bei ACS-PCI-Patienten im klinischen Alltag berichtete Prof. Uwe Zeymer, Ludwigshafen, der dazu das große Patientenregister ATACS vorstellte.

 

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PREFER in AF

Gesamteuropäisches Register für die Optimierung der Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern

 

München (2. April 2012) – Das vor Kurzem initiierte multinationale nicht-interventionelle Patientenregister PREFER in AF (PREvention oF thromboembolic events – European Registry in Atrial Fibrillation, Prävention thromboembolischer Ereignisse – europäisches Register bei Vorhofflimmern), das von Daiichi Sankyo Europe GmbH unterstützt wird, bietet einen neuen Ansatz, mit dem Daten über die gesamte Bandbreite der Erkrankung Vorhofflimmern (VHF), einschließlich valvulärer und nicht valvulärer Formen, erhoben werden.1 Mit diesem Register wird auch die Wirkung neuer gerinnungshemmender Therapien zur Schlaganfallprävention untersucht.1 Zudem soll es Erkenntnisse über die Zufriedenheit der VHF-Patienten mit ihrer Behandlung, die Auswirkungen von Erkrankung und Therapie auf die Lebensqualität der Patienten1 sowie die gesundheitsökonomische Belastung durch Vorhofflimmern in Europa liefern.1 Am 6. Januar 2012 wurde in Deutschland der erste Patient in einem Berliner Zentrum in das PREFER in AF-Register eingeschlossen.

 

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IQWiG_SchriftzugZusatznutzen von Aliskiren und Amlodipin als Fixkombination ist nicht belegt

 

Hersteller weicht von zweckmäßiger Vergleichstherapie des G-BA ab

 

Berlin (15. Februar 2012) - Das Kombinationsmedikament aus Aliskiren und Amlodipin (Handelsname Rasilamlo®) ist seit April 2011 zur Behandlung von Menschen mit Bluthochruck zugelassen, bei denen Aliskiren oder Amlodipin allein nicht ausreichend wirken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der bisherigen medikamentösen Standardtherapie bei essentieller Hypertonie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller von der Festlegung des G-BA abweicht und eine andere Vergleichstherapie wählt.

 

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Familiäre Hypercholesterinämie

LIPOchip® sichert Diagnose leitlinienkonform

 

Alsdorf (10. Januar 2012) - Etwa eine von 500 Personen ist von familiärer Hypercholesterinämie betroffen, doch ist die Dunkelziffer der nicht- oder unterdiagnostizierten Patienten hoch. Als Folge der autosomal dominant vererbten genetischen Störung besteht ein stark erhöhtes Risiko für koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt oder Schlaganfall bereits in jungen Lebensjahren. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) und die Europäische Arteriosklerosegesellschaft (ESA) empfehlen in ihren neuen Leitlinien zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen die Sicherung der klinischen Diagnose familiäre Hypercholesterinämie durch eine DNA-Analyse (1). Diese ist nun mit dem neuen Gentest LIPOchip® (Trommsdorff) schnell und ohne kostenintensive Komplettsequenzierung des LDL-Rezeptorgens möglich.

 

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Abb.: Mittel gegen Herzinsuffizienz: Der Viagra-Wirkstoff Sildenafil macht Herzwände wieder elastisch. Abbildung: Prof. Dr. Wolfgang LinkeViagra gegen Herzinsuffizienz

Wirkstoff Sildenafil macht versteifte Herzwände wieder elastisch

 

Bochum (21. Dezember 2011) - Wie der Viagra-Wirkstoff Sildenafil Herzprobleme lindern kann, berichten Bochumer Forscher in Kooperation mit Kollegen der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota) in der Zeitschrift Circulation. Sie untersuchten Hunde mit diastolischer Herzinsuffizienz, bei denen sich die Herzkammer nicht ausreichend mit Blut füllt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigten, dass Sildenafil versteifte Herzwände wieder elastisch macht. Das Medikament schaltet ein Enzym an, das das Riesenprotein Titin in den Herzmuskelzellen erschlaffen lässt. „Hiermit haben wir erstmals eine Therapie im Tiermodell entwickelt, die auch Hoffnung auf eine erfolgreiche Behandlung von Patienten macht“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Linke vom RUB-Institut für Physiologie.

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Erster G-BA-Beschluss zur Bewertung des Zusatznutzens eines neuen Arzneimittels

Ticagrelor hat beträchtlichen Zusatznutzen für bestimmte Patientengruppen

 

Berlin (15. Dezember 2011) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das erste Verfahren einer frühen Nutzenbewertung für Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen, wie es der Gesetzgeber für nach dem 1. Januar 2011 zugelassene Medikamente vorsieht, heute in Berlin abgeschlossen. Es geht um den Zusatznutzen von Ticagrelor, einem Wirkstoff zur Behandlung bestimmter Herz-Kreislauferkrankungen (akutes Koronarsyndrom).

 

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POST AHA Pressekonferenz 2011

Patienten mit akutem Koronarsyndrom und perkutaner Koronarintervention: moderne duale Plättchenhemmung

 

Berlin (12. Dezember 2011) – Neben den Highlights des diesjährigen Kongresses der American Heart Association (AHA) in Orlando, die Prof. Harald Darius, Berlin, auf der POST AHA Pressekonferenz referierte, war ein weiteres wichtiges Thema die moderne duale Plättchenhemmung in der Behandlung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) und perkutaner Koronarintervention (PCI). Das Thienopyridin Prasugrel (Efient®) sei in Kombination mit ASS eine relevante Therapieoption für die duale Plättchenhemmung bei ACS-PCI-Patienten, so Prof. Darius.

Prof. Albrecht Elsässer, Oldenburg, erläuterte, Prasugrel habe nun in den aktualisierten europäischen ESC-Guidelines 2011 eine Klasse-IB-Empfehlung auch zur Anwendung bei ACS-PCI-Patienten mit Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI) bekommen.*1 Die Umsetzung der Behandlungsleitlinien für ACS-PCIPatienten – die darüber hinaus für Thienopyridine wie Prasugrel eine Therapiedauer von 12 Monaten empfehlen1,2 – sei von großer Bedeutung für die Praxis, wie Prof. Elsässer aufzeigte.

 

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Abb.: Gefäßquerschnitt mit Ablagerungen. Bild: Prof. Daniel TeupserLipid Meeting 2011 gestartet

 

Leipzig (9. Dezember 2011) - Der Kongress zum Themenkomplex Fettstoffwechel und Gefäßerkrankungen hat in Leipzig Tradition. In diesem Jahr findet er zum 17. Mal mit rund 110 Teilnehmern und Referenten aus Europa, Nordamerika und Israel statt. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die Ergebnisse aus genomweiten Analysen der Lipidregulation und des kardiovaskulären Systems, neue Funktionen der Lipide in der Signalübertragung und bei Transportprozessen, sowie die Funktion der Lipide bei Diabetes mellitus und der Atherosklerose.

 

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Neuer Ansatz bei Schwerer Familiärer Hypercholesterinämie:

Anti-Sense-Molekül Mipomersen


Apo-B-Synthesehemmer reduziert extreme LDL-Cholesterinwerte

 

Leipzig (8. Dezember 2011) – Die Familiäre Hypercholesterinämie erfordert eine hoch-wirksame lipidsenkende Therapie, um die sehr hohen LDL-Cholesterinwerte in den „grünen Bereich“ zu senken und so das kardiovaskuläre Risiko zu reduzieren. Die übliche Pharmakotherapie stößt hier (jedoch) an ihre Grenzen. Als Ultima ratio bleibt die LDL-Apherese. Innovative medikamentöse Ansätze sind für diese Patienten daher hochwillkommen. Ein vielversprechender Kandidat ist das Anti-Sense-Oligonukleotid Mipomersen, das die Synthese von Apolipoprotein B blockiert und so auch extreme LDL-Cholesterinwerte effektiv reduzieren kann, so das Fazit renommierter Lipidexperten auf dem XVII Lipid Meeting Leipzig.

 

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DHL-Kongress 2011: Daiichi Sankyo Deutschland – Satellitensymposium Hypertonietherapie

Moderne Kombinationstherapie zur effektiven Senkung von Blutdruck und kardiovaskulärem Risiko

 

Köln (24. November 2011) - Einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Hypertonie.1 Schlaganfall, koronare Herzerkrankung oder Nierenschädigungen sind Komplikationen, die von atherosklerotisch bedingten Gefäßwandschädigungen ausgehen und den Hypertoniker gefährden. Die rasche, effektive Blutdrucksenkung auf Zielwerte von <140/90 mmHg mit modernen Antihypertensiva ist Voraussetzung dafür, letztendlich das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen zu senken und somit die Lebenserwartung des Hypertonikers zu verbessern. Bereits eine Senkung des systolischen Wertes um 2 mmHg ist mit einer 10% niedrigeren Rate von Folgeerkrankungen wie z.B. Schlaganfall assoziiert.2 Vor diesem Hintergrund erweist sich eine antihypertensive Therapie mit einem AT1-Antagonisten wie Olmesartan zielführend, zumal Olmesartan neben der effektiven 24-Stunden-Blutdrucksenkung3,4 zudem antiatherosklerotische Effekte zu bieten scheint.5,6,7,8 Ein Großteil der Hypertoniker benötigt eine Kombinationsbehandlung mit zwei, drei oder mehr Antihypertensiva.9 Durch den Einsatz von Fixkombinationen vereinfacht sich das Behandlungsschema und es resultiert eine höhere Therapietreue.10 Die auf Olmesartan basierenden fixen Zwei- und Dreifachkombinationen (Sevikar® und Sevikar HCT®) könnten eine interessante Therapieoption für Hypertoniker darstellen, wie Experten auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland unterstützten Satellitensymposium anlässlich des 35. Kongresses der Deutschen Hochdruckliga in Köln diskutierten.

 

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PETN: Einzigartiges Profil deutet auf weitere Therapieoptionen hin

Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus und ischämische Präkonditionierung

 

CLEOPATRA-Studie kurz vor Abschluss

 

Görlitz (15. Oktober 2011) - Organische Nitrate stellen eine Gruppe von Substanzen dar,  die bei Angina pectoris und Herzinsuffizienz eingesetzt  werden, um die Imbalance der Bioverfügbarkeit von  Stickstoffmonoxid (NO) auszugleichen. Die  Einsatzmöglichkeiten organischer Nitrate sind jedoch  aufgrund von typischen Nebenwirkungen wie der  Toleranzentwicklung limitiert.

Die Dekompensation einer chronischen Herzinsuffizienz ist  laut Professor Erland Erdmann vom Herzzentrum in Köln  pathophysiologisch durch eine Zunahme der Vorlast in Folge  von Wasser- und Natriumretention gekennzeichnet. Die  erhöhten intrakardialen Drucke erhöhen den  Sauerstoffverbrauch und führen zur Tachykardie.

 

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Deutlich höhere Überlebensrate nach Bypass-Operationen im Vergleich zur Stent-Implantation

Studie liefert Nachweis für sofortigen Handlungsbedarf bei Behandlung der koronaren Herzerkrankung in Deutschland

 

Berlin (14. Oktober 2011) - Erst in der vergangenen Woche hatte der aktuelle Herzbericht es dokumentiert: Verengte Herzkranzgefäße werden öfter durch die Gefäßaufweitung mit Einsetzen eines Metallröhrchens (Stent) behandelt. Die Stent-Implantation an Herzkranzgefäßen wurde im Jahr 2010 in Deutschland 325.872 Mal durchgeführt, was eine fünfprozentige Zunahme gegenüber 2009 darstellt. Die „Koronare Bypass-Operation“ hingegen, bei der das verengte oder verschlossene Gefäß operativ mit einer neuen Gefäßbrücke versorgt wird, wurde in 2010 nur in 55.993 Fällen durchgeführt.

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