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17 | 10 | 2017
Kardiologie
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Ticagrelor: Beträchtlicher Zusatznutzen für bestimmte Patienten

Weniger Todesfälle und Herzinfarkte bei instabiler Angina Pectoris und NSTEMI / AMNOG-Verfahren hat ersten Praxistest bestanden

 

Berlin (4. Oktober 2011) - Um Blutgerinnseln vorzubeugen, steht bei einer akuten Durchblutungsstörung des Herzmuskels zusätzlich zu Acetylsalicylsäure (ASS) seit Anfang 2011 auch der Wirkstoff Ticagrelor zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun untersucht, ob Ticagrelor Patientinnen und Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom (AKS) gegenüber herkömmlichen Medikamenten Vorteile bietet. Dies ist die erste sogenannte frühe Nutzenbewertung, die das IQWiG gemäß den neuen gesetzlichen Vorgaben auf Basis eines Dossiers des Herstellers durchgeführt hat.

 

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POST ESC

Patienten mit akutem Koronarsyndrom und PCI: Status quo der antithrombozytären Akut- und Langzeittherapie

 

Bonn (21. September 2011) – Bei der Behandlung des akuten Koronarsyndroms (ACS)und perkutaner Koronarintervention (PCI) ist das Thienopyridin Prasugrel (Efient®) inzwischen Bestandteil der dualen Thrombozyten-Aggregationshemmung etabliert. Umfassende klinische Studiendaten zu Patienten mit ACS und perkutaner Koronarintervention (PCI) belegen, dass das spezielle Wirkstoffprofil von Prasugrel zu einer Erhöhung des klinischen Nutzens im Vergleich zum älteren Clopidogrel führt und Rezidivereignisse vermindern kann.* Gerade diese Langzeitwirkung stellt einen wichtigen Aspekt für die niedergelassenen Haus- und Fachärzte in der Nachbehandlung von ACS-Patienten dar. Im Rahmen des POST ESC Presseworkshops gab Prof. Albrecht Elsässer (Oldenburg) einen Überblick über die pharmakologischen Besonderheiten von Prasugrel sowie deren klinische Relevanz anhand der wichtigsten Studienergebnisse. Prof. Thomas Klingenheben (Bonn) vertiefte die praktischen Aspekte der leitliniengerechten ACS-PCI-Nachbehandlung mit Efient®.

 

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Pitavastatin

Erste Entscheidung zu früher Nutzenbewertung – Verfahren stabil etabliert

 

Berlin (18. August 2011) – Im Rahmen der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin die erste Entscheidung getroffen. Arzneimittel mit dem neuen Wirkstoff „Pitavastatin“ werden in das Festbetragssystem überführt, da für diese Präparate eine therapeutische Verbesserung als nicht belegt gilt. Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen, die pharmakologisch-therapeutisch vergleichbar mit Festbetragsarzneimitteln sind, müssen den medizinischen Zusatznutzen als therapeutische Verbesserung nachweisen (§ 35 Abs. 1b Satz 1 bis 5), wenn sie aus der Festbetragsgruppe ausgegliedert werden sollen.

 

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PALLAS-Studie zu Multaq® (Dronedaron) bei Patienten mit permanentem Vorhofflimmern abgebrochen

 

Berlin (18. Juli 2011) - Multaq® ist seit November 2009 in der EU zugelassen für erwachsene, klinisch stabile Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern (VHF), um ein Wiederauftreten von VHF zu verhindern oder die ventrikuläre Herzfrequenz zu senken (1). Aufgrund von Fällen von Leberversagen hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA im Januar 2011 ein Verfahren zur Bewertung des Nutzen-Risiko-Profils von Dronedaron begonnen, dessen Ergebnis aussteht (2).

 

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500 Tage Dronedaron in Deutschland

Neuer Stellenwert der antiarrhythmischen Therapie beim Vorhofflimmern durch Prognoseverbesserung

 

  • Dronedaron reduziert als erstes Antiarrhythmikum kardiovaskulärbedingte Krankenhausaufenthalte oder Tod jeglicher Ursache
  • Als Therapie der ersten Wahl bei Patienten mit nicht-permanentem VHF in die ESC-Leitlinien aufgenommen
  • Lebensqualität und Vermeidung von Hospitalisierung neu als Therapieziel in den ESC Leitlinien

 

Frankfurt am Main (9. Juni 2011) – Seit gut 500 Tagen bewährt sich das Antiarrhythmikum Dronedaron (Multaq®) in Deutschland in der Praxis: Dronedaron zeigt als erstes antiarrhythmisches Medikament bei nicht-permanentem Vorhofflimmern (VHF) in Studien eine Reduktion kardiovaskulär-bedingter Krankenhausaufenthalte oder Todesfälle jeglicher Ursache. Dies führte zur Empfehlung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (European Society of Cardiology, ESC). Dronedaron wurde als Therapieoption der ersten Wahl für den Erhalt des Sinusrhythmus bei Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern (ausgenommen sind Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz NYHA-Klasse III/IV oder instabiler – Dekompensation innerhalb des letzten Monats – Herzinsuffizienz NYHA-Klasse II) in die ESC-Leitlinien aufgenommen. Zudem empfehlen die Leitlinien Dronedaron als einziges Antiarrhythmikum zur Reduktion von kardiovaskulären Hospitalisierungen bei Patienten mit nicht-permanentem VHF und kardiovaskulären Risikofaktoren.1

 

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Familiäre Hypercholesterinämie

Kardiovaskuläres Risiko 5fach erhöht DNA-Chip ermöglicht frühzeitige Diagnose und Therapie

 

Berlin (8. Juni 2011) - Die Familiäre Hypercholesterinämie (FH) wird häufig gar nicht oder zu spät erkannt. Darauf machten Fettstoffwechselspezialisten, Fachhuman­gene­tiker sowie Patientenvertreter im Rahmen eines Pressegespräches der Trommsdorff GmbH & Co. KG Arzneimittel aufmerksam. Die Experten sprachen sich für die zuver­lässige und effiziente Diagnose der genetischen Störung mittels DNA-Chip aus, um das bis zu 5fach erhöhte kardiovaskuläre Risiko der Patienten zu verringern. Für die zielgerichtete Behandlung steht mit dem Gallensäurenbinder Colesevelam (Cholestagel®) von Genzyme eine Therapie­option zur Verfügung, die auch bei Statinunverträglich­keit eingesetzt werden kann.

 

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Vorhofflimmern behandeln – Schlaganfälle verhindern

 

Münster (6. Juni 2011) - Patienten mit Vorhofflimmern haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Viele Schlaganfälle ließen sich jedoch vermeiden, wenn das Vorhofflimmern angemessen behandelt würde. Anlässlich der heute beginnenden Weltherzrhythmuswoche warnen Ärzte und Wissenschaftler des Kompetenznetzes Vorhofflimmern vor den Gefahren dieser Herzrhythmusstörung und machen auf die Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam. Neue Studiendaten geben Aufschluss über die Qualität der Behandlung in Deutschland.

 

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Abb.: Kardiologen und Herzchirurgen arbeiten beim Eingriff eng zusammen. Photo: Universitätsklinikum TübingenVon außen ans Herz, von innen kontrolliert - zielgenaue Therapie für Vorhofflimmern

Stabilere Ergebnisse für Patienten

 

Tübingen (13. Mai 2011) - Am Universitätsklinikum Tübingen ist eine neuartige Behandlungsmethode bei Vorhofflimmern im Einsatz. Das Katheter-kontrollierte, minimal invasive Verfahren hat im Vergleich zu bestehenden Therapien die höchste Erfolgsrate bei diesem Krankheitsbild. Erreicht wird dies durch eine kombinierte Behandlung von Kardiologen und Herzchirurgen. Bei dem neuen Verfahren werden die Muskelfasern im Vorhof, die das Vorhofflimmern auslösen, über die Herzaußenseite verödet, unter gleichzeitiger Kontrolle durch einen Herzkatheter innerhalb des Herzens. Im Gegensatz zu der bisher etablierten Technik kann dadurch ein nachhaltigeres Ergebnis erzielt werden, da es eine wesentlich verbesserte Effektivität mit einer erhöhten Verödungsgenauigkeit kombiniert.

 

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Daiichi Sankyo Satellitensymposium beim 117. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, Wiesbaden

 

Kombinationsstrategien mit dem AT1-Blocker Olmesartan

Synergien für die Therapie der Hypertonie nutzen

 

Wiesbaden (1. Mai 2011) - Die ESC-/ESH-Leitlinien empfehlen eine antihypertensive Therapie bei Patienten mit Blutdruckwerten ≥ 140/90 mmHg. Eine zuverlässige Blutdrucksenkung ist von entscheidender Bedeutung für die Reduktion von kardiovaskulären Folgeschäden sowie chronischen Nierenerkrankungen. In vielen Fällen muss dabei zu einer Kombinationstherapie gegriffen werden, um den Blutdruck in den Zielwertbereich zu senken. Mit der neuen Dreifachkombination Sevikar HCT® folgt Daiichi Sankyo Deutschland GmbH den Empfehlungen der ESC-ESH-Guidelines,1 welche Renin-Angiotensin-Systems-Blocker, Calciumantagonist und/oder Diuretika für eine erfolgreiche antihypertensive Therapie vorschlagen. Der besondere Vorteil der Fixkombination bei der Therapie der Hypertonie liegt in dem synergistischen Effekt der einzelnen Wirkstoffe in Kombination. Experten stellten bei einem Symposium von Daiichi Sankyo Deutschland im Rahmen des 117. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin Strategien zur Kombination mit dem AT1-Blocker Olmesartan vor und diskutierten dabei die Vorteile kausaler Ansätze in der Hochdrucktherapie.

 

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Pulmonale Hypertonie-Therapie soll zielorientiert und individualisiert sein

 

Mannheim (30. April 2011) - Die Mehrzahl der Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) kann heute gut mit oralen Medikamenten behandelt werden: z.B. mit dem dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Bosentan (Tracleer®), der sich seit mittlerweile zehn Jahren in der PAH-Therapie bewährt hat. In Ver­bindung mit einem Behandlungskonzept, das regelmäßig zu evalu­ierende, patienten­spezifische Therapieziele beinhaltet, bedeutet das einen großen Fort­schritt für die Betroffenen. Maßgeblich für eine adäquate und damit erfolgreiche Behandlung ist laut Kölner Konsensus-Konferenz vom Juni 2010[1] „die korrekte diagnostische Abklärung der Patienten und eine indikationsgerechte Verordnung, die den individuellen Bedürfnissen der Patienten gerecht wird“.

 

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Thrombozytenaggregationshemmung beim akuten Koronarsyndrom

Innovative Behandlungsstrategien mit Efient® entwickeln sich zu interessanter Option bei geeigneten Patienten*

 

Mannheim (30. April 2011) – In der Behandlung des akuten Koronarsyndroms (ACS) mit oder ohne ST-Streckenhebung und PCI hat das Thienopyridin Prasugrel (Efient®) mittlerweile einen festen Stellenwert, nicht zuletzt weil es im Vergleich zum älteren Clopidogrel ein verbessertes Wirkstoffprofil aufweist. Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Leitlinien der kardiologischen Fachgesellschaften wider. Umfassende Daten aus klinischen Studien zu Patienten mit ACS und perkutaner Koronarintervention belegen, dass mit Prasugrel bei zulassungsgemäßer Anwendung* eine klinisch bedeutsame Risikoreduktion hinsichtlich kardiovaskulärer Ereignisse erreicht werden kann. Dabei gibt es Patientengruppen wie etwa Diabetiker, die vom Prasugrel-Einsatz besonders profitieren. Auf einer Presseveranstaltung im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie berichteten Experten über die aktuelle Datenlage und praktische Aspekte der Anwendung von Prasugrel.1

 

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Neue Therapieoption bei Akutem Koronarsyndrom

Vorteil für Ticagrelor in der ACS-Therapie

 

Mannheim (29. April 2011) -  Mit Ticagrelor (Brilique™) steht seit Anfang des Jahres ein oraler Thrombozytenaggregationshemmer im deutschen Markt zur Verfügung, der Studiendaten(i) zufolge die kardiovaskuläre Mortalität stärker senkt als der derzeitige Therapiestandard Clopidogrel. Einsetzbar ist Ticagrelor, gleichzeitig eingenommen mit Acetylsalicyl­säure (ASS), bei einem breiten Patientenklientel: Sowohl Patienten mit instabiler Angina pectoris als auch Betroffene mit Myokardinfarkt profitieren von der Substanz, unabhängig davon, ob sie rein medikamentös, invasiv oder chirurgisch behandelt werden. Über die Daten aus der groß angelegten Zulassungsstudie PLATO1 sowie aktuelle Aspekte zum Krankheitsbild Akutes Koronarsyndrom (ACS) diskutierten führende Experten auf einem Symposium des Unternehmens AstraZeneca im Rahmen der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.

 

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77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Neue Daten: Versorgung Herzkranker mit Gefäßstützen in Deutschland auf sehr hohem Niveau

 

Mannheim (28. April 2011) - Die Versorgung herzkranker Patienten mit Medikamenten-freisetzenden Gefäßstützen (Drug-Eluting Stents, DES) hat in Deutschland ein sehr hohes Niveau, Implantation und Nachsorge haben auch im internationalen Vergleich einen hohen Standard. Das ist das Ergebnis einer Gesamtauswertung von DES.de, dem vor sechs Jahren ins Leben gerufenen Register zur Dokumentation der mit einem DES behandelten Patienten in 99 Kliniken. Diese Ergebnisse wurden von Prof. Dr. Christoph Nienaber (Universität Rostock, Heart Center) bei einem Pressegespräch anlässlich der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) präsentiert. Die aktuellen Daten sind umso bedeutsamer, als die Einführung von DES in Deutschland von intensiven wissenschaftlichen Diskussionen begleitet war: DES, hieß es damals, hätten gegenüber nicht beschichteten Metall-Stents ein erhöhtes Risiko neuerlicher, sehr gefährlicher Gefäßverschlüsse („akute Stentthrombosen“).

 

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Pressekonferenz der Firma PIONEER MEDICAL DEVICES AG am 28.04.2011 in MannheimMeilenstein in der Medizintechnologie

Innovationen für die interventionelle Kardiologie und Elektrophysiologie

 

Mannheim (28. April 2011) - Die interventionelle Kardiologie und Elektrophysiologie verspricht nachhaltigen Heilungserfolg für Patienten mit Herzrhythmusstörungen. Aus Kostengründen wird aktuell nur ein Bruchteil der betroffenen Patienten mit modernen Therapieoptionen wie der katheterbasierten Ablationstherapie behandelt. Mit innovativen Systemlösungen für die interventionelle kardiale Elektrophysiologie bietet die Pioneer Medical Devices AG jetzt behandelnden Ärzten und Kliniken eine Möglichkeit für mehr Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz. Anlässlich der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) präsentieren Robert Schrödel, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, und namhafte Experten die technisch innovative EP-Katheterfamilie Master2cout C.R.X. sowie das EP-Messplatz-System iCSupervisor und erläutern das zukunftsweisende Konzept der systemintegrierten Aufbereitung.

 

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IQWiG

Vorbericht zu Prasugrel plus ASS beim Akuten Koronarsyndrom erschienen

Für bestimmte Patientengruppen gibt es Hinweise auf einen Zusatznutzen, aber auch auf einen höheren Schaden im Vergleich zu Clopidogrel

Berlin (24. März 2011) - Um Blutgerinnseln vorzubeugen, können bei einer akuten Durchblutungsstörung des Herzmuskels zusätzlich zu Acetylsalicylsäure (ASS) auch die Wirkstoffe Clopidogrel oder Prasugrel verordnet werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat untersucht, ob die Kombination mit Prasugrel für Patientinnen und Patienten, bei denen die Gefäße durch eine perkutane Koronarintervention (PCI) geweitet werden, einen höheren Nutzen hat als die alleinige Gabe von ASS oder die Kombinationsbehandlung mit Clopidogrel.

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Präsentation von Daten zweier Mipomersen Phase-III-Studien auf dem ACC

Studie mit Patienten, die von schwerer Familiärer Hypercholesterinämie betroffen sind, erreicht primären Endpunkt durch zusätzliche Senkung des LDL-Cholesterins um 36 Prozent

Neu-Isenburg /Cambridge, Massachusetts / Carlsbad, Kalifornien, USA (3. Mai 2011) – Genzyme Corp., eine Tochter der sanofi-aventis-Gruppe, und Isis Pharmaceuticals Inc. gaben heute bekannt, dass auf der 60. wissenschaftlichen Jahrestagung des American College of Cardiology die Daten zweier Phase-III-Studien präsentiert wurden, in denen Patienten mit Mipomersen behandelt wurden, deren Cholesterinwerte trotz lipidsenkender Therapie erhöht waren.

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Kardiovaskuläres Risikomanagement

Innovative Therapieoptionen in der Sekundärprävention

 

Frankfurt am Main (3. März 2011) - In der Sekundärprävention kardiovaskulärer Ereignisse mangelt es an effektiven Therapiestrategien, die das gesamte Risikoprofil der betroffenen Patienten berücksichtigen. Selbst bei einer leitliniengerechten medikamentösen Behandlung bleibt ein erhebliches residuales Risiko bestehen. Als vielversprechende Optionen zur weiteren Reduktion des Restrisikos gelten die Erhöhung des HDL-Cholesterins durch CETP-Inhibitoren sowie die Modulation des Stoffwechsels durch duale PPAR-α/γ-Agonisten. Mit dem selektiven CETP-Inhibitor Dalcetrapib und dem balancierten, dualen PPAR-α/γ-Agonisten Aleglitazar hat die Roche Pharma AG dafür zwei Substanzen in der Produkt-Pipeline.

 

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Neue Fixkombination Sevikar HCT®

Drei Substanzen für ein Ziel!

 

München (24. Februar 2011) - Eine zuverlässige Blutdruck­sen­kung ist von entscheidender Bedeutung für die Reduktion des kardio­vaskulä­ren Risikos. In vielen Fällen muss dabei zu einer Kombinationsthera­pie gegriffen werden, um den Blutdruck in den Zielwertbereich zu senken. Nach den Empfehlungen der European Society of Hyperten­sion (ESH) sollten RAS-Blocker, Calcium­antagonist und/oder Diure­tika die bevorzugten Antihy­pertensiva sein.1 Mit der neuen Dreifach­kombination Sevikar HCT® folgt Daiichi Sankyo Deutschland GmbH den Empfehlungen der ESH-Guidelines und ergänzt damit seine antihypertensive Produktpalette. Der be­sondere Vorteil von Fixkombinationen allge­mein liegt in der möglichen Verbesserung der Compliance durch den Patienten. Experten stellten die Daten zur Effektivität der Dreifachkombination auf einer Pressekonferenz von Daiichi Sankyo Deutschland vor und kommentierten dabei die vor­liegenden Untersuchungen zu den gefäßprotektiven Eigenschaften von Olmesartan.

 

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Neue Daten zur Häufigkeit einer Vorstufe des Typ-2-Diabetes

Jede fünfte Frau mit Normalgewicht hat eine Insulinresistenz

 

Berlin (7. Februar 2011) – Mit zunehmendem Körpergewicht steigt das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Aber auch vor dem Auftreten einer diabetischen Stoffwechselstörung haben Übergewichtige signifikant häufiger eine Insulinresistenz, die eine Facette des sogenannten metabolisch-vaskulären Syndroms ist. An einer Insulinresistenz können aber auch normalgewichtige, anscheinend gesunde Menschen erkranken. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer kürzlich veröffentlichten Studie des Instituts für Präventive Medizin in Berlin hin.

 

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DMP Koronare Herzkrankheit

Aktuelle Leitlinien zeigen Änderungsbedarf auf

IQWiG publiziert Abschlussbericht zu Update-Recherche

Berlin (7. Februar 2011) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 7. Februar 2011 die Ergebnisse einer Update-Recherche evidenzbasierter Leitlinien zum Thema Koronare Herzkrankheit (KHK) vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des entsprechenden Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten.Demnach muss das DMP an keiner Stelle zwingend notwendig überarbeitet werden. Allerdings identifizierte das IQWiG verschiedene Aspekte, die ergänzt und spezifiziert werden könnten. Das betrifft insbesondere die allgemeinen Maßnahmen, die Arzneimitteltherapie sowie die Indikation für eine Herzkatheteruntersuchung.

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Dronedaron (Multaq®) zeigt Potenzial das Schlaganfallrisiko zu senken

Antiarrythmikum als Therapieoption der ersten Wahl für den Erhalt des Sinusrhythmus bei Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern

Leipzig (14. Januar 2011) – Die neuen Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) von 2010 empfehlen Dronedaron (Multaq®) als Therapieoption der ersten Wahl für den Erhalt des Sinusrhythmus bei Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern, ausgenommen sind Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz NYHA-Klasse III/IV oder instabiler (Dekompensation innerhalb des letzten Monats) Herzinsuffizienz NYHA-Klasse II.1 Dronedaron ist zugelassen bei erwachsenen, klinisch stabilen Patienten mit nicht permanentem Vorhofflimmern (aktuell bestehend oder in der Vorgeschichte), um das Wiederauftreten von Vorhofflimmern (VHF) zu verhindern oder die ventrikuläre Herzfrequenz zu senken. Das Antiarrhythmikum reduzierte in der Meilensteinstudie ATHENA bei Patienten mit VHF und Vorhofflattern statistisch signifikant das Risiko für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Tod jeglicher Ursache2 und senkt zudem in einer Post-hoc-Analyse in einem nicht präspezifizierten sekundären Endpunkt das Schlaganfallrisiko (ischämisch oder hämorrhagisch) verglichen mit Placebo zusätzlich zur Antikoagulation oder Thrombozytenaggregationshemmung signifikant um 34 Prozent (46 vs 70 Schlaganfall Ereignisse p=0,027).3 „92 Prozent der Patienten unter Dronedaron erhielten in der ATHENA Studie bereits eine Schlaganfallprophylaxe, was das Ergebnis umso beachtenswerter macht“, so Privatdozent Dr. med. Joachim Ehrlich, Kardiologe am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, während eines Symposiums von sanofi-aventis im Rahmen des ANIM* 2010 in Leipzig.

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