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21 | 10 | 2017
Kardiologie
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Deutsche Zulassung für neue Hochdosis-Kombination von Blopress® zur Behandlung von Bluthochdruck

 

Aachen (16. Juni 2009) – Takeda Pharma erhält die deutsche Zulassung für die beiden neuen Dosierungen von Blopress® PLUS, einer Hochdosis-Kombination von 32 mg Candesartan mit dem diuretischen Hydrochlorothiazid (HCT). Blopress® 32 mg PLUS HCT 12,5 mg und Blopress® forte 32 mg PLUS HCT 25 mg sind ideal für kardiale Risikopatienten.

Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen klinischer Studien, welche zusätzliche Blutdrucksenkung und effiziente  Blutdruckkontrolle durch Blopress® PLUS im Vergleich zur Monotherapie mit jeder einzelnen Komponente aufzeigen. Blopress® forte 32 mg PLUS 25 mg und Blopress® 32 mg PLUS 12,5 mg sind bei Hypertonikern, deren Blutdruck unter einer Monotherapie mit Candesartan oder Hydrochlorothiazid nicht optimal eingestellt werden konnte1, eine effektive Therapieoption.

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Katheterablation beseitigt Vorhofflimmern

 

Münster (9. Juni 2009) - Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, die behandelt werden muss. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, in Deutschland rund eine Million, Tendenz steigend. Experten rechnen mit einer Verdoppelung der Patientenzahl in den nächsten 50 Jahren. Von den heute 40jährigen wird voraussichtlich jeder vierte irgendwann im Lauf seines Lebens Vorhofflimmern bekommen. Anlässlich der Welt-Herzrhythmus-Woche vom 8. bis 14. Juni 2009 informiert das Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) über diese Rhythmusstörung und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.

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Deutsche Zulassung

Neue Hochdosis-Kombination von Blopress®  zur Behandlung von Bluthochdruck

 

Frankfurt am Main (29. Mai 2009) – Takeda Pharma erhält die deutsche Zulassung für die beiden neuen Dosierungen von Blopress®  PLUS, einer Hochdosis-Kombination von 32 mg Candesartan mit dem diuretischen Hydrochlorothiazid (HCT). Blopress® 32 mg PLUS HCT 12,5 mg und Blopress®  forte 32 mg PLUS HCT 25 mg sind ideal für kardiale Risikopatienten.

Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen klinischer Studien, welche zusätzliche Blutdrucksenkung und effiziente Blutdruckkontrolle durch Blopress®  PLUS im Vergleich zur Monotherapie mit jeder einzelnen Komponente aufzeigen. Blopress®  forte 32 mg PLUS 25 mg und Blopress®  32 mg PLUS 12,5 mg sind bei Hypertonikern, deren Blutdruck unter einer Monotherapie mit Candesartan oder Hydrochlorothiazid nicht optimal eingestellt werden konnte1, eine effektive Therapieoption.

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Blutdruck und Organprotektion optimieren

Neue fixe Kombination mit hohem Anspruch

Wiesbaden (19. April 2009). Die Mehrheit der Hypertoniker in Europa erreicht nicht den in aktuellen Leitlinien1 geforderten Zielblutdruckwert. Die neue fixe Kombination aus dem Angiotensin-II-Rezeptorblocker Olmesartan und dem Kalzium­antagonisten Amlodipin (SEVIKAR®) bietet nicht nur eine Chance, die Blutdrucksenkung effektiver zu machen, sondern könnte eventuell auch organprotektive Effekte zeigen.
Kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hypertonie, Rauchen oder Hypercholesterinämie sowie ein steigendes Lebensalter führen einerseits zu strukturellen Veränderungen im Gefäßsystem wie atherosklerotischen Plaques, einer Zunahme der Intima-Media-Dicke und Gefäßerweiterung. Andererseits kommt es auf der funktionellen Seite insbesondere zu einer Zunahme der Gefäßsteifigkeit mit verminderter arterieller Compliance, wie PD Dr. Jens Nürnberger, Essen, ausführte. Die Abnahme der Gefäßelastizität hat erhebliche hämodynamische Konsequenzen. Pulsdruck und Nachlast steigen an, und der diastolische Blutdruck nimmt ab. Mit dem Pulsdruck erhöht sich das Schlaganfallrisiko, mit der Nachlast nehmen die Herzarbeit und die Hypertrophieneigung zu. Mit dem diastolischen Blutdruck verringert sich die koronare Perfusion.

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37. MSD-Diskussion: Akut dekompensierte Herzinsuffizienz

Herausforderung an Forschung und Therapie

MSD-Diskussion 2009. Photo: Tom MillerWiesbaden (19. April 2009) - Die Therapie der Herzinsuffizienz ist nach wie vor eine Herausforderung für Ärzte in Klinik und Praxis. Denn die chronische Herzinsuffizienz zählt zu den am meisten gestellten internistischen Diagnosen. Klinikeinweisungen wegen einer akut dekompensierten Herzinsuffizienz sind sehr häufig. Über aktuelle Aspekte und neue Therapieoptionen diskutierten Experten auf der 37. MSD-Diskussion anlässlich der 115. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden.

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Evidenzbasierte Studien mit Omega‑3-Fettsäuren nach Herzinfarkt und bei Herzinsuffizienz

 

Von Prof. Dr. med Jochen Senges, Ludwigshafen

 

Mannheim (18. April 2009) - Die Einnahme von hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren, insbesondere in der Kombination aus Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), gilt als wirksame Maßnahme zur Sekundärprävention nach Herzinfarkt insbesondere durch Senkung der Rate des plötzlichen Herztodes. In den ESC‑Leitlinien zur Prävention des plötzlichen Herztods wird die Gabe von EPA+DHA als Klasse Ila empfohlen. Jüngere Studien und Metaanalysen ergeben für die prognostische Wirkung von Omega-3-Fettsäuren jedoch kein einheitliches Bild. Dies soll unter Berücksichtigung der jüngsten Studien, der „GISSI­-Heart Failure Studie" und der „OMEGA-Studie" erneut evaluiert und diskutiert werden.

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Bedeutung des postprandialen Triglyceridstoffwechsels

 

Von Prof. Dr. med. Ulrich Laufs, Homburg Saar

 

Mannheim (18. April 2009) - Prospektive Studien und Register zeigen, dass eine Senkung des LDL-Cholesterins eine Reduktion des relativen Risikos für ein schwerwiegendes kardiovaskuläres Ereignis in der Größenordnung von 25‑30 % erreichen kann. Allerdings verbleibt auch unter optimaler Statin‑Therapie ein signifikantes Lipidbezogenes residuales Risiko. Deshalb stellt sich die Frage, welche zusätzlichen Optionen zur Risikoreduktion bestehen. Aufgrund der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Therapie‑Optionen für kardiovaskuläre Risikopatienten ist in diesem Zusammenhang für die Praxis von Bedeutung, diejenigen Patienten zu identifizieren, die am meisten von einer gezielten Modifikation der sekundären Lipidziele profitieren können.

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Hypertriglyceridämie und Atherosklerose von der Pathophysiologie zur Therapie

 

Von Prof. Dr. med. Klaus G. Parhofer, München

 

Mannheim (18. April 2009) - Fettstoffwechselstörungen spielen bei der Initiierung und Unterhaltung des Atheroskleroseprozesses eine zentrale Rolle. Lange Zeit fokussierte dabei das pathophysiologische aber auch therapeutische Interesse auf dem LDL‑Partikel, bzw. dem LDL‑Cholesterin. In den vergangenen Jahren rückten jedoch weitere Lipidfraktionen (Triglyceride, HDL‑Cholesterin, Lipoprotein(a)) ins Zentrum des Interesses. So konnte gezeigt werden, dass erhöhte Triglyceridwerte einen unabhängigen kardiovaskulären Risikofaktor darstellen (relatives Risiko 1,7). Den meisten Hypertriglyceridämien, vor allem im Rahmen des Metabolischen Syndroms und bei Typ 2 Diabetes, liegt eine vermehrte Produktion triglyceridreicher Lipoproteine aus der Leber zugrunde.

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Ergebnisse der OMEGA‑Studie auf dem ACC in den USA präsentiert

 

Alsdorf (18. April 2009) ‑ Auf dem Kongress des American College of Cardiology (ACC) am 30. März 2009 in Orlando wurden die Daten der OMEGA‑Studie vorgestellt. Da die Gesamtsterblichkeit deutlich unter den Erwartungen lag, hatte die Studie eine zu geringe statistische Power. Dies führte dazu, dass keine signifikanten Effekte von Omega‑3‑Säurenethylester 90 auf die Inzidenz des plötzlichen Herztodes gezeigt werden konnten.

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ONTARGET-Substudie zur Erektilen Dysfunktion

Bei erektiler Dysfunktion nach kardiovaskulären Risiken fahnden

 

Mannheim (18. April 2009) – Die Prävalenz der erektilen Dysfunktion (ED) bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten ist ausgesprochen hoch: Laut neuer Daten der ONTARGET-Studie ist davon auszugehen, dass in der Praxis jeder zweite männliche Patient mit hohem Herz-Kreislauf-Risiko betroffen ist. Zudem weist das Vorliegen einer ED auf eine schlechte Prognose hin und ist als Vorbote für kardiovaskuläre Ereignisse anzusehen. Die ED sollte daher als Zeichen einer generalisierten Atherosklerose gewertet und therapeutisch ernst genommen werden, betonten Experten auf einem Symposium von Boehringer Ingelheim im Rahmen des Kardiologenkongresses in Mannheim.

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Warum das Herz links schlägt

 

Würzburg (7. April 2009) - Bei allen Wirbeltieren - und damit auch beim Menschen - schlägt das Herz im Normalfall auf der linken Körperseite. Warum das so ist, wird noch nicht bis ins letzte Detail verstanden. Würzburger Entwicklungsbiologen sind der Lösung dieses Rätsels jetzt einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Wenn aus einer befruchteten Eizelle während der Embryonalentwicklung ein lebensfähiger Organismus heranwachsen soll, müssen die Zellen unter anderem wissen, wo links und wo rechts ist, damit die Organe am Ende in der richtigen Form am richtigen Ort landen. So entwickelt sich beispielsweise bei allen Wirbeltieren das Herz aus einem zunächst schlauchförmigen Gebilde, das bereits kurz nach seiner Entstehung eine Krümmung zur rechten Körperseite aufweist. Diese erste Asymmetrie hat zur Folge, dass am Ende - nach einer ganzen Reihe weiterer Drehungen - die Herzspitze zur linken Körperseite weist.

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Neuartiger beschichteter Ballonkatheter verbessert die Durchblutung der Herzkranzgefäße

 

Ballonkatheter (Drug Eluting Balloon) Photo: B.Braun MelsungenBerlin (30. März 2009) - Auf einer Pressekonferenz in der Berliner Charité wurde eine neuartige Methode zur Erweiterung verengter Herzkranzgefäße vorgestellt. Laut ihren Entwicklern hat der Medikament-freisetzende Ballonkatheter das Potential, die Therapie der Koronaren Herzkrankheit zu revolutionieren.

Der neuartige Medikament-freisetzende Ballonkatheter (Drug Eluting Balloon, DEB) SeQuent® Please hat jetzt die CE-Zertifizierung erhalten und ist somit für die Behandlung von verengten Herzkranzgefäßen zugelassen. Ebenso wie mit Medikamenten-freisetzenden Stents kann mit diesem neuen Ballonkatheter ein zellwachstumshemmendes Medikament in die Gefäßwand gegeben werden, dies geschieht aber wesentlich einfacher und schneller. Diese Technologie wurde in einer Forschungskooperation von Professor Ulrich Speck, Charité Berlin, und Professor Bruno Scheller, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, entwickelt. Das Unternehmen B. Braun Melsungen AG hat den DEB zur Serienreife geführt.

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Genetische Risikofaktoren für den plötzlichen Herztod gefunden

 

Essen/Bonn (23. März 2009) -  Ein internationales Wissenschaftskonsortium hat im menschlichen Genom verbreitete Genvarianten gefunden, die auf ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod hinweisen können. Dieser Zusammenhang findet sich auch in der Heinz Nixdorf Recall Studie, die in Zusammenarbeit mit Bonner Humangenetikern an diesem internationalen Konsortium beteiligt ist. Die Ergebnisse der genomweiten Studie sind vorab online in der Zeitschrift Nature Genetics veröffentlicht. Die Forscher erhoffen sich, dass es mit Hilfe dieser Genvarianten zukünftig gelingen wird, das individuelle Risiko bei Patienten frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls geeignete Therapieschritte einleiten zu können.

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Neue psychotherapeutische Behandlungsansätze bei Herzpatienten mit depressiven Verstimmungen

 

Neue Studie an der Universitätsmedizin Mainz: Depressionen und Herzerkrankungen

 

Mainz  (4. Februar 2009) -  Depressionen und Herzerkrankungen: Diese beiden Krankheitsbilder bedingen sich oft gegenseitig. So haben Menschen mit Depressionen oder depressiven Verstimmungen ein etwa doppelt so hohes Risiko eine koronare Herzerkrankung zu erleiden oder sind bei einer bestehenden Herzerkrankung anfälliger für Komplikationen. Eine durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderte Studie erforscht neue psychotherapeutische Behandlungsansätze gezielt für solche Patienten - die also bereits eine Herzerkrankung haben und unter depressiven Verstimmungen leiden. An dieser Studie mit dem Titel "Psychotherapie zur Risikoverminderung bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit" sind insgesamt zehn klinische Studienzentren beteiligt - an der Universitätsmedizin Mainz hat die Studie gerade begonnen.

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Neue Ansätze zur Vererbung von Herzinfarkt gefunden

 

Neuherberg (10. Februar 2009) - Einem internationalen Forscherteam, darunter Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München, ist es gelungen, neue Genvarianten zu identifizieren, die mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden sind. Die gefundenen Gene und die zugrunde liegenden Mechanismen bieten völlig neue Ansätze, die Vererbungsmuster beim Herzinfarkt zu verstehen und Therapiemöglichkeiten zu entwickeln.

Ein wesentliches Ergebnis einer der Untersuchungen ist zudem, dass bei Menschen, die nicht nur einen, sondern mehrere der genetischen Marker in sich tragen, die Herzinfarktwahrscheinlichkeit mehr als verdoppelt ist. Mehrere Arbeiten dazu sind nun online in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics publiziert worden.

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Einfluss des Geschlechts des Patienten sowie des behandelnden Arztes auf die Therapie der chronischen Herzinsuffizienz

 

Eine aktuelle Studie der Klinik für Kardiologie des UKS kam zu überraschenden Ergebnissen

 

Saarbrücken (6. Februar 2009) - Die Studie umfasste 1.857 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und 829 behandelnde Ärzte. Untersucht wurden die Begleiterkrankungen, die Symptomatik der Herzinsuffizienz und die Therapieentscheidungen der Ärzte: Einfluss des Geschlechts des Patienten sowie des behandelnden Arztes auf die leitliniengetreue Therapie der chronischen Herzinsuffizienz (Magnus Baumhäkel MD, Ulrike Müller MD, Michael Böhm MD).

Obwohl die Prognose der chronischen Herzinsuffizienz limitiert ist, konnte die medikamentöse Therapie in den letzten beiden Jahrzehnten entscheidend verbessert werden. Es resultierte eine höhere Lebenserwartung aber auch Lebensqualität der Patienten. Allerdings ist bekannt, dass die Therapie von Krankheiten, die das Herz und das Gefäßsystem betreffen, aber auch die Behandlung anderer Erkrankungen durch das Geschlecht des Patienten beeinflusst wird. Bei Frauen werden Diagnosen deutlich verzögert gestellt, die Therapie zu spät begonnen bzw. inadäquat durchgeführt. Hierdurch kann die Prognose weiblicher Patienten negativ beeinflusst werden. Darüber hinaus ist unklar, inwieweit das Geschlecht des behandelnden Arztes eine Rolle spielt.

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Bundesweites Patientenregister liefert aktuelle Daten über Vorhofflimmern in Deutschland

 

 

Münster (2. Februar 2009) - Das Kompetenznetz Vorhofflimmern hat ein bundesweites Register aufgebaut, in das rund 10.000 Vorhofflimmerpatienten aus Kliniken und Praxen eingeschlossen wurden. Dieses Register liefert aktuelle Daten zum Vorkommen und zur Behandlung von Vorhofflimmern in Deutschland, beispielsweise neue Erkenntnisse über zugrundeliegende Erkrankungen und über die Qualität der antithrombotischen Behandlung zur Schlaganfallprävention.

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Neues vollimplantierbares Kunstherz ReinHeart im Tierversuch erfolgreich

 

Abb.: Das neue vollimplantierbare Kunstherz ReinHeart. Photo: Armin KühnBad Oeynhausen  (23. Januar 2009) - Erstmals seit mehr als 20 Jahren ist ein in Europa entwickeltes, vollständig implantierbares Kunstherz im Tierversuch erfolgreich eingesetzt worden. Das neue künstliche Herz mit dem Namen ReinHeart wurde von der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Reiner Körfer im Bad Oeynhausener Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik des Helmholtz-Institut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) in mehrjähriger Forschungsarbeit entwickelt.

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Neuer Leitfaden für die Hausarztpraxis:

Einfluss der Triglyceride auf das KHK-Risiko

 

Werner O. Richter: Hypertriglyceridämie - Ein klinischer LeitfadenAlsdorf (20. Januar 2009) – Hypertriglyceridämien werden in der hausärztlichen Praxis sehr häufig diagnostiziert. Die medikamentöse Behandlung von Fettstoffwechselstörungen bleibt jedoch oft monotherapeutisch auf die Senkung des LDL-Cholesterins hin ausgerichtet, da vielen Ärzten nicht bewusst ist, dass auch erhöhte Triglyceride die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen. Daher sollte neben einer Statin-Therapie immer auch eine effektive  triglyceridsenkende Behandlung eingeleitet werden. Professor Werner O. Richter, Leiter des Instituts für Fettstoffwechsel und Hämorheologie in Windach, weckt Aufmerksamkeit für das in der Praxis nur allzu oft „vergessene“ Risikopotenzial der Triglyceride. In seinem aktuell erschienenen Buch „Hypertriglyceridämie. Ein klinischer Leitfaden“ erläutert Richter dem Hausarzt leicht verständlich die unterschiedlichen Formen der Hypertriglyceridämie, beleuchtet besondere therapeutische Situationen und gibt Hinweise zur Diagnostik. Hinsichtlich der Therapie hebt Richter die besondere Rolle hochkonzentrierter Omega-3-Fettsäuren als Ethylester (z. B. Zodin®) hervor, die einen zweifachen kardiovaskulären Schutz bieten: Zum einen senken sie effektiv und zuverlässig die Triglyceride, zum anderen wirken sie antiarrhythmisch auf die Herzmuskelzelle und schützen so vor tödlichem Kammerflimmern, der Hauptursache des plötzlichen Herztodes.

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Aktueller Status quo der Sekundärprävention von Postinfarktpatienten:

Empfehlungen für den Einsatz hochkonzentrierter Omega-3-Fettsäuren

 

Alsdorf (29. Oktober 2008) – Die sekundärpräventive Behandlung von Post-Infarktpatienten spielt im Praxisalltag eine große Rolle. Doch auf welche medikamentösen Therapiestrategien sollte der Arzt bauen? Senken hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren die Mortalität und Morbidität? Und ist es sinnvoll, wirklich alle zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen gleichzeitig einzusetzen? Dem Infarkt-Patienten die bestmögliche Überlebens-Prognose zu ermöglichen, ist die große Herausforderung der sekundärpräventiven Intervention. Die aktuell im Uni-Med-Verlag erschienene 3. Auflage des Buches „Sekundärprävention bei Postinfarktpatienten mit Omega-3-Fettsäuren“ von Professor Dietrich Strödter, Leiter der kardiologischen Ambulanz des Universitätsklinikums Gießen, gibt Aufschluss über das „Was“ und „Wie“ der Behandlung. Dass Omega-3-Fettsäuren als hochkonzentrierte Ethylester, so genannte Omega-3-Säurenethylester 90, nicht nur lebensverlängernde Effekte haben, sondern auch den Anforderungen heutiger Kosten-Effektivitäts-Kalkulationen entsprechen, zeigt der Autor in seinem Buch auf.

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Herzschrittmacher seit 50 Jahren

Trends zu noch intelligenterer Technik

 

Frankfurt am Main (2. Oktober 2008) - Premiere war am 8. Oktober 1958. An diesem Tag vor 50 Jahren bekam der Schwede Arne Larrson als erster Mensch einen Herzschrittmacher in die Brust verpflanzt. Seitdem haben die künstlichen Taktgeber bei Millionen von Menschen einen zuvor gestörten Herzschlag wieder in die richtige Bahn gelenkt und damit oft ihr Leben gerettet. Gleichzeitig machte die Herzschrittmachertherapie immer wieder eindrucksvolle Fortschritte und wird ständig verbessert, um Patienten mit Herzrhythmusstörungen ein weitestgehend normales Leben zu ermöglichen.

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