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Kardiologie
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Einfluss des Geschlechts des Patienten sowie des behandelnden Arztes auf die Therapie der chronischen Herzinsuffizienz

 

Eine aktuelle Studie der Klinik für Kardiologie des UKS kam zu überraschenden Ergebnissen

 

Saarbrücken (6. Februar 2009) - Die Studie umfasste 1.857 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und 829 behandelnde Ärzte. Untersucht wurden die Begleiterkrankungen, die Symptomatik der Herzinsuffizienz und die Therapieentscheidungen der Ärzte: Einfluss des Geschlechts des Patienten sowie des behandelnden Arztes auf die leitliniengetreue Therapie der chronischen Herzinsuffizienz (Magnus Baumhäkel MD, Ulrike Müller MD, Michael Böhm MD).

Obwohl die Prognose der chronischen Herzinsuffizienz limitiert ist, konnte die medikamentöse Therapie in den letzten beiden Jahrzehnten entscheidend verbessert werden. Es resultierte eine höhere Lebenserwartung aber auch Lebensqualität der Patienten. Allerdings ist bekannt, dass die Therapie von Krankheiten, die das Herz und das Gefäßsystem betreffen, aber auch die Behandlung anderer Erkrankungen durch das Geschlecht des Patienten beeinflusst wird. Bei Frauen werden Diagnosen deutlich verzögert gestellt, die Therapie zu spät begonnen bzw. inadäquat durchgeführt. Hierdurch kann die Prognose weiblicher Patienten negativ beeinflusst werden. Darüber hinaus ist unklar, inwieweit das Geschlecht des behandelnden Arztes eine Rolle spielt.

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Bundesweites Patientenregister liefert aktuelle Daten über Vorhofflimmern in Deutschland

 

 

Münster (2. Februar 2009) - Das Kompetenznetz Vorhofflimmern hat ein bundesweites Register aufgebaut, in das rund 10.000 Vorhofflimmerpatienten aus Kliniken und Praxen eingeschlossen wurden. Dieses Register liefert aktuelle Daten zum Vorkommen und zur Behandlung von Vorhofflimmern in Deutschland, beispielsweise neue Erkenntnisse über zugrundeliegende Erkrankungen und über die Qualität der antithrombotischen Behandlung zur Schlaganfallprävention.

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Neues vollimplantierbares Kunstherz ReinHeart im Tierversuch erfolgreich

 

Abb.: Das neue vollimplantierbare Kunstherz ReinHeart. Photo: Armin KühnBad Oeynhausen  (23. Januar 2009) - Erstmals seit mehr als 20 Jahren ist ein in Europa entwickeltes, vollständig implantierbares Kunstherz im Tierversuch erfolgreich eingesetzt worden. Das neue künstliche Herz mit dem Namen ReinHeart wurde von der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Reiner Körfer im Bad Oeynhausener Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik des Helmholtz-Institut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) in mehrjähriger Forschungsarbeit entwickelt.

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Neuer Leitfaden für die Hausarztpraxis:

Einfluss der Triglyceride auf das KHK-Risiko

 

Werner O. Richter: Hypertriglyceridämie - Ein klinischer LeitfadenAlsdorf (20. Januar 2009) – Hypertriglyceridämien werden in der hausärztlichen Praxis sehr häufig diagnostiziert. Die medikamentöse Behandlung von Fettstoffwechselstörungen bleibt jedoch oft monotherapeutisch auf die Senkung des LDL-Cholesterins hin ausgerichtet, da vielen Ärzten nicht bewusst ist, dass auch erhöhte Triglyceride die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen. Daher sollte neben einer Statin-Therapie immer auch eine effektive  triglyceridsenkende Behandlung eingeleitet werden. Professor Werner O. Richter, Leiter des Instituts für Fettstoffwechsel und Hämorheologie in Windach, weckt Aufmerksamkeit für das in der Praxis nur allzu oft „vergessene“ Risikopotenzial der Triglyceride. In seinem aktuell erschienenen Buch „Hypertriglyceridämie. Ein klinischer Leitfaden“ erläutert Richter dem Hausarzt leicht verständlich die unterschiedlichen Formen der Hypertriglyceridämie, beleuchtet besondere therapeutische Situationen und gibt Hinweise zur Diagnostik. Hinsichtlich der Therapie hebt Richter die besondere Rolle hochkonzentrierter Omega-3-Fettsäuren als Ethylester (z. B. Zodin®) hervor, die einen zweifachen kardiovaskulären Schutz bieten: Zum einen senken sie effektiv und zuverlässig die Triglyceride, zum anderen wirken sie antiarrhythmisch auf die Herzmuskelzelle und schützen so vor tödlichem Kammerflimmern, der Hauptursache des plötzlichen Herztodes.

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Aktueller Status quo der Sekundärprävention von Postinfarktpatienten:

Empfehlungen für den Einsatz hochkonzentrierter Omega-3-Fettsäuren

 

Alsdorf (29. Oktober 2008) – Die sekundärpräventive Behandlung von Post-Infarktpatienten spielt im Praxisalltag eine große Rolle. Doch auf welche medikamentösen Therapiestrategien sollte der Arzt bauen? Senken hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren die Mortalität und Morbidität? Und ist es sinnvoll, wirklich alle zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen gleichzeitig einzusetzen? Dem Infarkt-Patienten die bestmögliche Überlebens-Prognose zu ermöglichen, ist die große Herausforderung der sekundärpräventiven Intervention. Die aktuell im Uni-Med-Verlag erschienene 3. Auflage des Buches „Sekundärprävention bei Postinfarktpatienten mit Omega-3-Fettsäuren“ von Professor Dietrich Strödter, Leiter der kardiologischen Ambulanz des Universitätsklinikums Gießen, gibt Aufschluss über das „Was“ und „Wie“ der Behandlung. Dass Omega-3-Fettsäuren als hochkonzentrierte Ethylester, so genannte Omega-3-Säurenethylester 90, nicht nur lebensverlängernde Effekte haben, sondern auch den Anforderungen heutiger Kosten-Effektivitäts-Kalkulationen entsprechen, zeigt der Autor in seinem Buch auf.

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Herzschrittmacher seit 50 Jahren

Trends zu noch intelligenterer Technik

 

Frankfurt am Main (2. Oktober 2008) - Premiere war am 8. Oktober 1958. An diesem Tag vor 50 Jahren bekam der Schwede Arne Larrson als erster Mensch einen Herzschrittmacher in die Brust verpflanzt. Seitdem haben die künstlichen Taktgeber bei Millionen von Menschen einen zuvor gestörten Herzschlag wieder in die richtige Bahn gelenkt und damit oft ihr Leben gerettet. Gleichzeitig machte die Herzschrittmachertherapie immer wieder eindrucksvolle Fortschritte und wird ständig verbessert, um Patienten mit Herzrhythmusstörungen ein weitestgehend normales Leben zu ermöglichen.

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Europäischer Kardiologenkongress (ESC), vom 30. 8. bis 3. 9. 2008 in München

 

Die Highlights des ESC Kongress 2008

 

München (5. September 2008) – Der Jahreskongress der Europäischen Kardiologengesellschaft (ESC) fand dieses Jahr bereits zum fünften Mal in Deutschland statt. Dass sich der mit mehr als 30.000 Teilnehmern größte europäische Medizinkongress einmal mehr für den Standort Deutschland entschieden hat, sei auch eine Auszeichnung für die deutsche Kardiologie, sagt Prof. Dr. Eckart Fleck (Deutsches Herzzentrum Berlin), Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK): „Von den insgesamt fast 10.000 wissenschaftlichen Arbeiten („Abstracts"), die aus insgesamt 96 Ländern für eine Präsentation eingereicht wurden, stammten 978 aus Deutschland – das ist ebenso Nummer Eins wie die Zahl wissenschaftlicher Arbeiten, die schließlich für die Präsentation ausgewählt wurden (Annahmequote 37 Prozent): Von den rund 3.500 akzeptierten Arbeiten stammen 484 aus Deutschland."

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Inzidenz und Prävalenz von Herzinsuffizienz – Die Folgen

 

München (2. September 2008) - Herzinsuffizienz ist eine der wichtigsten Morbiditäts- und Mortalitätsursachen in der industrialisierten Welt.(1) In Europa leben mindestens zehn Millionen HI-Patienten; die Prävalenz symptomatischer HI in der europäischen Gesamtbevölkerung wird auf 0,4 bis 2,0 % geschätzt.(2) HI ist der Grund für jährlich eine Million Krankenhauseinlieferungen in Europa; die entstehenden Kosten belaufen sich auf 1 – 2 % der Gesamtausgaben für das Gesundheitswesen. 75 % dieser Kosten entfallen auf die stationäre Versorgung.(3) Die Inzidenz von HI steigt mit dem Alter rapide an; in Europa beträgt das mittlere Alter der HI-Population 74 Jahre.(2)

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Akute und chronische Herzinsuffizienz

 

München (2. September 2008) - Eine Herzinsuffizienz (HI) ist ein ernstes und komplexes klinisches Syndrom, ausgelöst von einer strukturellen oder funktionalen Störung des Herzens, die die Pumpleistung des Organs beeinträchtigt (kardiale Dysfunktion) und somit eine gesunde Durchblutung verhindert. HI-Patienten leiden unter Symptomen wie Atemnot, Müdigkeit und geschwollenen Knöcheln (periphere Ödeme), die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Die linke Seite des Herzens ist häufiger betroffen als die rechte.(1-3)

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Intensive Lipidsenkung hält Herzklappen-Verengung nicht auf

 

Europäischer Kardiologenkongress: SEAS-Studie gibt vorläufige Entwarnung bei Verdacht eines erhöhten Krebsrisikos

 

München (2. September 2008) - Eine Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) lässt sich durch eine intensive LDL-Cholesterinsenkung mit einer Simvastatin-Ezetimib-Kombination nicht aufhalten. Positive Effekte zeigte die Behandlung aber auf das Ausmaß von Gefäßverengungen (Atherosklerose) und deren Folgen wie die Notwendigkeit von Bypass-Operationen. Der Verdacht, durch die Behandlung ein erhöhtes Krebsrisiko zu erzeugen, scheint sich nicht zu bestätigen. Das ergab die bereits im Vorfeld heftig diskutierte und heute beim Kongress der European Society of Cardiology (ESC) präsentierte SEAS-Studie. Der Europäische Kardiologenkongress mit mehr als 30.000 Teilnehmern findet vom 30. August bis 3. September in München statt. Der ESC-Kongress ist die größte Mediziner-Tagung Europas und die größte kardiologische Veranstaltung weltweit.

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Herzinfarkt: Hormon-Schutz versagt bei Raucherinnen

 

Norwegische Studie wurde beim Europäischen Kardiologenkongress vorgestellt

 

München (2. September 2008) - "Es gibt einen Geschlechter-Unterschied bei der Auswirkung des Rauchens auf die Herzkranz-Gefäße: Raucherinnen haben ein signifikantes zusätzliches Herzinfarkt-Risiko", berichten Wissenschaftler auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in München. In Zahlen: Während nichtrauchende Herzinfarkt-Patientinnen ihren ersten Infarkt durchschnittlich im Alter von 80,7 Jahren bekommen, trifft es Raucherinnen bereits mit 66,2 Jahren, also 14,4 Jahre früher. "Berücksichtigt man weitere Risikofaktoren wie hohe Blutdruck- oder Blutfettwerte, so ist allein das Rauchen für 13,7 Jahre des frühzeitiger auftretenden Herzinfarkt verantwortlich", so die Autoren der Studie aus Lillehammer (Norwegen), bei der 1.784 Patientendaten ausgewertet wurden.

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Medikamenten-beschichtete Stents haben besseren Langzeitverlauf als Metall-Stents

 

Single-center-Beobachtungen aus Freiburg und Wien wurden beim Europäischen Kardiologenkongress vorgestellt

 

München (2. September 2008) - "Entgegen manchen Publikationen der zwei vergangenen Jahre zeigt die Langzeitbeobachtung in einem hochfrequentierten Katheterlabor in der alltäglichen Routine einen klinischen Vorteil für Medikamenten-beschichtete Stents (Drug-eluting stents, DES) gegenüber reinen Metall-Stents (Bare metal Stents)". Das berichten Kardiologen auf dem Kongress der European Society of cardiology (ESC) in München, nachdem sie 1490 Patienten mit Stent-Implantierung des Wiener Wilhelminenspitals (Kardiologie-Vorstand Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber) zwischen Anfang 2003 und Ende 2006 untersucht hatten. Klinische Endpunkte der Studie waren Sterblichkeit, Gefäßverschluss (Restenose) oder Stentthrombose, sowie der kombinierte Endpunkt Tod und Restenose oder Stentthrombose. Dr. Ioannis Tentzeris, Erstautor der Studie: "Die Verwendung von DES ist eine sowohl effektive als auch sichere Behandlung der koronare Herzkrankheit und erscheint bei akuten Koronarsyndromen wie auch bei ausgewählten Patienten vorteilhaft." Als Hauptstents waren der CYPHER-Stent und der TAXUS-Stent auf DES-Seite sowie der LEKTON-MOTION-Stent und der LIBERTÉ auf BMS-Seite im Einsatz.

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Behandlung mit Statinen verbessert Herz-Ergebnisse bei gefäßchirurgischen Eingriffen

 

DECREASE-III-Studie wurde auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München vorgestellt

 

München (1. September 2008) - Patienten, die vor und nach einem gefäßchirurgischen Eingriff mit einem Lipidsenker behandelt werden, haben nach der Operation weniger kardiovaskuläre Komplikationen. Das ergab die DECREASE-III-Studie, die von Prof. Dr. Don Poldermans (Rotterdam, NL) heute beim Europäischen Kardiologenkongress präsentiert wurde. Der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) mit rund 30.000 Teilnehmern findet vom 30. August bis 3. September in München statt. Der ESC-Kongress ist die größte Mediziner-Tagung Europas und die größte kardiologische Veranstaltung weltweit.

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Gesunde und Herz-Kreislauf-Patienten profitieren von mäßigem Weinkonsum

 

Neue Meta-Analyse wurde auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München vorgestellt

 

München (1. September 2008) - Wer mäßig Wein trinkt, hat ein um etwa 30 Prozent reduziertes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen als ein Abstinenzler. Dieser statistisch signifikante Zusammenhang ließ sich bei Weinmengen von bis zu 150 Millilitern pro Tag nachweisen. Das ist das Ergebnis einer Meta-Analyse von 13 Studien mit insgesamt 209.418 untersuchten Personen, die auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in München vorgestellt von Prof. Dr. Giovanni de Gätano (Katholische Universität Campobasso, Italien) auf einem Symposium präsentiert wurde. Eine ebenfalls erstellte Auswertung von sieben Studien mit insgesamt 136.382 Teilnehmern zum Thema Bier ergab jedoch keine signifikanten Hinweise auf die für den Herzschutz optimale Biermenge.

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Katheter-Interventionen mit Stents sind Bypass-Operationen noch nicht in allen Punkten gleichwertig

 

Beim Europäischen Kardiologenkongress in München wurden die Ergebnisse der SYNTAX-Studie vorgestellt

 

München (1. September 2008) - Nach einem Beobachtungszeitraum von einem Jahr schneiden Patienten mit Koronarer Herzkrankheit, die per Katheterintervention Stents in die verschlossenen Gefäße eingesetzt bekommen, nicht besser ab als Bypass-Patienten - auf der Basis eines Vergleichs von Sterblichkeit, Herzinfarkt- und Schlaganfallraten sowie der Notwendigkeit eines neuerlichen Eingriffs. Das ergab die mit Spannung erwartete und heute beim Europäischen Kardiologenkongress präsentierte SYNTAX-Studie. Der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) mit rund 30.000 Teilnehmern findet vom 30. August bis 3. September 2008 in München statt. Der ESC-Kongress ist die größte Mediziner-Tagung Europas und die größte kardiologische Veranstaltung weltweit.

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50-jährige Nichtraucher leben um zehn Jahre länger als rauchende Altersgenossen

 

Europäischer Kardiologenkongress: Deutsche Kardiologen sehen durch Whitehall-Studie Notwendigkeit von Rauchverboten bestätigt

 

München (1. September 2008) - 50-jährige Nichtraucher haben eine um etwa zehn Jahre längere Lebenserwartung als gleichaltrige Raucher. Zusätzliche Effekte können durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und die medikamentöse Behandlung von Risikofaktoren wie erhöhte Blutdruck- und Cholesterinwerten erzielt werden. Das sind die neuesten Ergebnisse der Whitehall-Studie, die Dr. Robert Clarke (University of Oxford, GB) auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in München vorstellte.

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Antidepressiva verbessern Prognose und Lebensqualität

 

Neue Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München über Herz-Patienten mit Angststörung und Depression

 

München (1. September 2008) - Mit Antidepressiva behandelte Herzpatienten, die sich von einer Herzinfarkt-Vorstufe ("akutes Koronarsyndrom") erholen, zeigten nach sechs Monaten eine signifikante Besserung der Depression und seltenere erneute Krankenhaus-Aufnahmen. Das zeigt die Auswertung einer Meta-Analyse von insgesamt 3454 Patienten umfassenden acht Studien, die von Dr. Marianna Mazza (Institut für Psychiatrie und Psychologie, Katholische Universität vom Heiligen Herz, Rom, Italien) auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in München vorgestellt wurde. Die Behandlung mit Antidepressiva vom Typ der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) sei sicher und habe keine erkennbaren negativen Auswirkungen auf das Auftreten unerwünschter kardiovaskulärer Effekte, so die Studienautorin. Depressionen bei Herz-Patienten sind assoziiert mit psychologischer, funktioneller und körperlicher Beeinträchtigung, ihre wirksame Behandlung verbessert die Lebenserwartung, die Lebensqualität und den Gesamtzustand Betroffener.

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Effektive Blutdrucksenkung bei Übergewichtigen

 

Deutsche Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München

 

München (30. August 2008) - Bei übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck ist eine Therapie mit der neuartigen Substanz Aliskiren deutlich wirksamer als mit Substanzen, die die Wasserausscheidung fördern (Diuretika) und die seit langem in der Bluthochdruck-Behandlung eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutschen Studie, die von Prof. Dr. Roland E. Schmieder vom Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg beim Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft präsentiert wurde. Der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) findet vom 30. August bis 3. September in München statt, erwartet werden rund 30.000 Teilnehmer. Der ESC-Kongress ist der größte Medizin-Kongress Europas.

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Neue Erkenntnisse zu Durchblutungs-Störungen der Beine

 

Studie auf dem Europäischen Kardiologenkongress: Peptid-Bluttest gibt Hinweise auf erhöhtes Sterbe-Risiko und soll Behandlung optimieren

 

München (30. August 2008) - Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine (periphere arterielle Verschluss-Krankheit, PAVK), die eine erhöhte Konzentration des Peptids NT-proBNP im Blut aufweisen, haben ein höheres Risiko, frühzeitig zu versterben. Diese neuen Erkenntnisse, die auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München vorgestellt werden, könnten ein wichtiger Schritt zur zukünftigen Verbesserung der Behandlung von PAVK-Patienten sein. Die Autoren der LIPAD Studie ("Linz Peripheral Arterial Disease") spekulieren, dass NT-proBNP im Blut aller PAVK-Patienten gemessen werden sollte, bei erhöhten Werten sollten weitere Untersuchungen und Behandlungen die Überlebensrate verbessern. Weitere Studien müssen nun Gewissheit bringen.

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Weniger Nebenwirkungen bei Herzinfarkt - und Schlaganfall-Therapie?

Würzburger Forscher finden neuen Mechanismus bei der Blutgerinnung

 

Würzburg (17.06.2008) - Ein erhöhtes Blutungsrisiko ist die unerwünschte Nebenwirkung bei vielen Medikamenten, die heute zur Therapie von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden. Würzburger Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg fanden jetzt einen bisher in Blutplättchen unbekannten Mechanismus, der bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen verspricht. Ihre Ergebnisse beschreiben sie jetzt in der Online-Veröffentlichung der renommierten Fachzeitschrift "Journal of Experimental Medicine".

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Meilensteinstudie ATHENA mit Multaq(R) (Dronedaron) zeigt 24 Prozent Reduktion für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Tod bei Patienten mit Vorhofflimmern

Frankfurt am Main (17.05.08) - Sanofi-Aventis gab heute bekannt, dass die Ergebnisse der Meilensteinstudie ATHENA zeigen, dass Multaq(R) (Dronedaron), eine mögliche Therapie für Patienten mit Vorhofflimmern und / oder Vorhoffflattern, das Risiko für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Tod jeglicher Ursache statistisch signifikant um 24 Prozent (p=0.00000002) reduziert, und erreichte damit den primären Studienendpunkt. Die ATHENA Ergebnisse werden während der "late breaking clinical trial session" des Heart Rhythm 2008, der Heart Rhythm Society's 29th Annual Scientific Sessions in San Francisco, USA, vorgestellt.

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