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11 | 12 | 2017
Kardiologie
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Aktuelles von der 45. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)

Mehr Sicherheit in der kardiologischen Diagnostik durch Myokardszintigrafie

 

Hannover (26. April 2007) ‑ Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in den westlichen Industrieländern. Im Jahr 2005 war die Herzerkrankung Angina pectoris die häufigste Hauptdiagnose für einen stationären Kankenhausaufenthalt. Die rechtzeitige Erkennung der koronaren Herzkrankheit (KHK) bestimmt Erkrankungsverlauf und Prognose entscheidend. Auf einer Pressekonferenz betonte Professor Rainer Zimmermann, Pforzheim, Sprecher der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologie" der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, dass die Myokardszintigrafie hier ein zuverlässiges Diagnoseverfahren biete. Sie ist ein gut evaluiertes, verbreitetes und sowohl von gesetzlichen als auch von privaten Krankenkassen erstattungsfähiges Verfahren in der nicht‑invasiven Diagnostik der KHK. In den vergangenen Jahren wurde es hinsichtlich methodischer Aspekte und klinischer Anwendungen bedeutsam weiterentwickelt. Die Myokardszintigrafie liefert neben einer individuellen Risikound Prognoseeinstufung auch evidenzbasierte Entscheidungshilfen für die Behandlungsstrategie hinsichtlich Risikofaktorbehandlung, medikamentöse Therapie und Revaskularisation.

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Kardio-vaskulärer Schutz durch effektive RAS-Blockade

Nutzen von Telmisartan bei Nephropathie und Herzinsuffizienz

 

Ingelheim (13. April 2007) – Hochrisikopatienten mit terminalem Nierenversagen und Herzinsuffizienz profitieren von einer Therapie mit Telmisartan (Micardis®): Durch Gabe des AT1-Antagonisten zusätzlich zu einer Standardbehandlung ließen sich in einer Multizenterstudie Todesfälle sowie stationäre Einweisungen wegen Herzinsuffizienz verhindern. Das Ergebnis gibt Hinweise auf einen organprotektiven Effekt von Telmisartan. Dieses vielversprechende Potenzial wird in der Megastudie ONTARGET weiter abgeklärt.

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Omega-3-Säurenethylester 90 senken gleich doppelt das kardiovaskuläre Risiko

 

Frankfurt am Main (22. März 2007) ‑ Trotz der guten Fortschritte in der Akutbehandlung stellt die Postinfarkt‑Mortalität noch immer einen Risikofaktor für Patienten mit Myokard-Infarkt dar. Die Sekundärprävention ist daher von großer Wichtigkeit. Das bisherige sekundärpräventive Spektrum ist durch den Einsatz einer weiteren Substanzklasse, dem Omega-3-Säurenethylester 90, zu ergänzen. Diese vermindern das Risiko tödlicher kardialer Ereignisse, da sie unabhängig von ihrer starken Wirkung auf die Triglyceride im Blut in der Ischämie an der Herzmuskelzelle potente antiarrhythmische Effekte aufweisen. Neben der Indikation für die Sekundärprävention nach Herzinfarkt hat Omega-3-Säurenethylester 90 auch die Zulassung zur Behandlung der endogenen Hypertriglyceridämie. Warum und auf weiche Weise Omega-3-Säurenethylester 90 das kardiovaskuläre Risiko vermindern, zeigte das Unternehmen Trommsdorff Arzneimittel heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main auf.

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Salzarme Kost:

Nutzen für Herz und Gefäße überschätzt, Gefahren unterschätzt?

 

Von Prof. Dr. med. Karl‑Ludwig Resch,
Direktor des Forschungsinstituts für Balneologie und Kurortwissenschaft, Bad Elster

 

Wiesbaden (24. April 2006) - Die Diskussion um die Auswirkungen einer „kochsalzreichen" oder „kochsalzarmen" Ernährungsweise auf den Blutdruck dauert seit Jahrzehnten an, geprägt von Kampagnen, die der Lancet schon vor 20 Jahren als "Glaubenskreuzzüge" charakterisierte. In einem bemerkenswerten Artikel in der Nr. 1 aller naturwissenschaftlichen Fachjournale, Science, wurde dieser "Kreuzzug" gar als "der giftigste und surrealste in der gesamten Medizin" bezeichnet [1]. Interessanterweise wird hier die Brechstange ganz eindeutig von den Protagonisten angesetzt, während die Skeptiker sich typischerweise einer wesentlich differenzierteren, zurückhaltenderen Diktion bedienen. Jüngstes Beispiel ist die Kampagne "Sid The Slug" in Großbritannien, in der mit einem Etat von über 4 Millionen £ die Bevölkerung vor den drohenden Gefahren des Killers Salz gewarnt werden sollte [2]. Motto: "Was Schnecken im Garten umbringt, bringt auch Dich um".

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