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Kinder- und Jugendmedizin
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Fünf Jahre Lisdexamfetamin bei ADHS

Gute Bilanz und Perspektiven für die Praxis

Berlin (16. März 2018) - Seit fünf Jahren können Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren mit ADHS, bei denen sich eine Therapie mit Methylphenidat als unzureichend herausgestellt hat, von Lisdexamfetamin profitieren. Das Prodrug-Stimulanz hat sich als wirksame Behandlungsoption in der ADHS-Therapie etabliert. Die Besonderheit: Auch über das vollendete 18. Lebensjahr hinaus ist eine Weiterbehandlung mit Lisdexamfetamin nach den Vorgaben der Fachinformation möglich.1 So bietet der Wirkstoff auch Patienten in der wichtigen Übergangsphase ins Erwachsenenalter die erforderliche Therapiestabilität und kann zu besseren Zukunftsperspektiven beitragen, waren sich die Experten bei der Pressekonferenz von Shire in Frankfurt einig.

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Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) 2017

Gezieltes Management der Atemfunktion bei Duchenne-Muskeldystrophie:
Der Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis entgegenwirken

München, (10. Oktober 2017) – Während die Diagnose der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) durch molekulargenetische Untersuchungsmöglichkeiten heutzutage keine Herausforderung mehr darstellt, besteht aktuell häufig eine Hürde bei der praktischen Umsetzung von frühzeitigen Atemfunktions-Untersuchungen. In der Praxis bleibt die Einschränkung der Atemmuskulatur oftmals unbemerkt und wird erst mit Vorliegen von akuten Ereignissen – wie etwa eine Sekretverlegung der Atemwege oder Aspirationspneumonien – erkannt. Dabei stellt die Früherkennung der progredient abnehmenden Atemfunktion eine elementare Voraussetzung für eine optimale Versorgung der Patienten mit DMD dar. Dazu sollten alle Potentiale verfügbarer medikamentöser und physiotherapeutischer Behandlung gänzlich ausgenutzt werden. Möglicherweise kann die Versorgung der Patienten mit DMD in Zukunft auch durch neue Therapieansätze verbessert werden. Ein interdisziplinärer Austausch komplettiert die ganzheitliche Behandlung. Zu diesem Fazit kamen Prof. Maggie C. Walter (München), Dr. Abdel Hakim Bayarassou (Bonn) und Prof. Andreas Hahn (Gießen) im Rahmen eines Symposiums der Santhera (Germany) GmbH anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Santhera hat sich der Erforschung und Entwicklung einer neuen Therapie zur Behandlung des Atemfunktionsverlusts bei DMD verschrieben: Idebenon adressiert erstmals die Behandlung des zunehmenden Atemfunktionsverlusts bei Patienten mit DMD und ist zur Zulassung eingereicht.

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Wie unsere Stimme Beziehungen und Vertrauen schafft

Leipzig (22. Februar 2017) - Zum 15. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme diskutieren rund 500 Wissenschaftler und Musikpädagogen aus ganz Deutschland vom 24. bis 26. Februar über das „Bezugssystem Stimme“. In den Vorträgen und Workshops geht es unter anderem um die Bedeutung der Stimme beim Aufbau und der Pflege von Beziehungen zu anderen Menschen, den Bezug zur eigenen Stimme und um die Rolle der Stimme in der Musiktherapie wie im Kinderchor. Des Weiteren werden Schutz- und Präventionsprojekte zur Vorbeugung sexueller Übergriffe im Zusammenhang mit Stimmbildung, Gesangsunterricht oder Stimmtherapie vorgestellt.

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Stiftung Kindergesundheit informiert über ein häufig es Problem in Kitas und Schulen

Kopfläuse: Was wirklich hilft und nicht schadet

München (22. Februar 2017) - Es passiert immer wieder und zu jeder Jahreszeit: Landauf, landab wird in Kindergärten und Schulen Läusealarm gegeben, Tendenz steigend. Der Befall mit Kopfläusen ist die häufigste Parasitenerkrankung im Kindesalter und nach den Atemwegsinfektionen die zweithäufigste Infektionskrankheit in der Alterstufe der Sieben- bis Elfjährigen, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

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Perinatalmedizin

IQTIG informiert Eltern über die Qualität der medizinischen Versorgung sehr kleiner Frühgeborener

Berlin (19. Dezember 2016) – Sehr kleine Frühgeborene bedürfen intensiver medizinischer Betreuung, damit sie einen guten, gesunden Weg ins Leben finden. Das sind Kinder, deren Geburtsgewicht weniger als 1500 Gramm beträgt und die zu früh geboren werden, so dass sie bei der Geburt noch unreif sind. Werdende Eltern, die davon betroffen sein können, finden auf der Website www.perinatalzentren.org Informationen über die Qualität der Versorgung dieser sehr kleinen Frühgeborenen in den Kliniken in ihrer Nähe. Deutschlandweit gibt es mehr als 220 Spezialkliniken, die sich auf die medizinische Behandlung dieser besonders schutzbedürftigen Kinder spezialisiert haben. Die Arbeit dieser Krankenhäuser lässt sich an Hand von Kriterien wie Überlebensraten oder auch Fallzahlen vergleichen. Das IQTIG stellt diese Webseite zur Verfügung und aktualisiert die Daten einmal im Jahr – dies ist zum 1. Dezember 2016 geschehen.

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Tic-Störungen

Wenn Zwinkern und Zucken zum Zwang wird

München (24. Oktober 2016) - Kinder machen gerne Faxen, deren Sinn für Erwachsene nicht nachvollziehbar ist. Auch Grimassen oder unsinnige Bewegungen sind bei Kindern normal und gehen meist vorüber: Jedes achte Kind oder Jugendlicher durchlebt Phasen mit einem Tic, Jungen übrigens drei- bis viermal so häufig wie Mädchen. Eine extreme Form von Tic-Störungen allerdings stellt die Betroffenen und auch die Wissenschaft vor große Probleme: Die Entstehung des so genannten Tourette-Syndroms (TS) ist nach wie vor nicht geklärt und es gibt auch keine einheitlichen Behandlungsprinzipien, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

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Dresdner Studie

ADHS Patienten lernen über Neurofeedback sich selbst besser zu steuern

Dresden (12. September 2016) - Medikamente oder individuelles Training? Um ADHS-Patienten langfristig zu helfen, gibt es verschiedene Therapieansätze.Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums sowe der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden erforscht in diesem Zusammenhang das Neurofeedback. Das Team um Veit Rößner, Christian Beste und Annet Bluschke konnte jetzt nachweisen, dass sich impulsives Verhalten der Patienten durch das Theta-Beta Neurofeedback reduzieren lässt. Die im Journal Scientific Reports (Nature-Verlag) publizierte Studie (doi10.1038/srep31178) zeigt erstmals, dass Neurofeedback nicht nur Effekte auf Verhaltensebene, sondern auch auf neurophysiologischer Ebene zeigt.

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Kinderuntersuchungsheft. G-BA

Neue Kinder-Richtlinie tritt am 1. September 2016 in Kraft

Berlin (23. August 2016) – Am 1. September 2016 wird die neu gefasste Kinder-Richtlinie in Kraft treten. Dies teilte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit. Die Teilbeschlüsse zu den grundlegend überarbeiteten Untersuchungsinhalten, zum Mukoviszidose-Screening (Zystische Fibrose), zu qualitätssichernden Maßnahmen und zum Kinderuntersuchungsheft – besser bekannt als „Gelbes Heft“ – wurden im Juni und August 2015 sowie im Mai 2016 gefasst.

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Nutzen oder Schaden mangels aussagekräftiger Studiendaten unklar

Neugeborenen-Screening auf Tyrosinämie Typ I: Vorbericht erschienen

Köln (16. Juni 2016) - Tyrosinämie Typ I ist eine seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung , die unbehandelt bereits im Säuglingsalter zu schweren Schädigungen von Leber und Niere führen kann. Ob eine Früherkennungs-Untersuchung von Neugeborenen mittels Tandem-Massenspektrometrie einen Nutzen oder Schaden haben kann, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 16. Juni 2016 veröffentlicht.

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Faltblatt erklärt knapp und allgemein verständlich Vor- und Nachteile der Früherkennungsuntersuchung

IQWiG legt Elterninformation zu Pulsoxymetrie-Screening bei Neugeborenen vor


Köln (7. Juni 2016) - Trotz Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft und der U1-Untersuchung direkt nach der Geburt kann es vorkommen, dass ein schwerer Herzfehler nicht erkannt wird. Ein weiterer Test, die Pulsoxymetrie, soll diese diagnostische Lücke schließen. Doch wie jedes Screening kann die Pulsoxymetrie-Untersuchung nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile haben. Bereits 2015 hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Nutzen und Schaden des Pulsoymetrie-Screenings bewertet. Nun hat es diese Ergebnisse im Auftrag des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) in knapper und allgemein verständlicher Form für werdende Eltern aufbereitet.

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Neue Anforderungen ab Juli 2016

Früherkennungsuntersuchungen für Kinder U1 bis U9

Berlin (19. Mai 2016) – Zukünftig werden neue Anforderungen an die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres gelten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin den noch ausstehenden Beschluss zur Dokumentation der sogenannten U1 bis U9 im „Gelben Heft“ (Kinderuntersuchungsheft) gefasst. Die überarbeiteten Untersuchungsinhalte sind vom G-BA bereits im Juni 2015 beschlossen worden, bisher aber noch nicht in Kraft getreten. Im August 2015 hatte der G-BA zudem entschieden, dass jedes Neugeborene zukünftig auf Mukoviszidose (Zystische Fibrose) untersucht werden kann. Die neu gefasste und um das Mukoviszidose-Screening ergänzte Kinder-Richtlinie kann nun frühestens zum 1. Juli 2016 rechtsverbindlich werden.

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