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16 | 12 | 2017
Kinder- und Jugendmedizin
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Deutsche Enuresis Akademie e.V.:

Bettnässende Kinder brauchen Hilfe ‑ Behandlung ist oft einfach

Auf dem ZauberkloFrankfurt am Main (3. März 2009) - Das Bettnässen (Enuresis) im Kindesalter ist nach dem Asthma die zweithäufigste chronische Erkrankung des Kindes. Etwa 640.000 Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren sind nachts noch nicht trocken. „Die Kinder leiden sehr und sind in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Viele Eltern reagieren häufig hilflos und überfordert. Weil das Thema so peinlich ist, wird nicht darüber geredet und der Informationsstand zu dieser Erkrankung ist gering. Dabei kann den meisten Kindern erfolgreich und ohne Medikamente geholfen warden”, so PD Dr. med. Kay Latta, Kinderarzt, Chefarzt des Clementine Kinderhospital Dr. Christ'sche Stiftung, Frankfurt/Main und „Das wichtigste bei der Behandlung der Erkrankung ist das Hinsehen und Handeln: Ein Kind, das in die Schule kommt und noch nicht trocken ist, gehört zum Arzt", so Dr. Latta weiter, er ist Mitglied der Deutschen Enuresis Akademie e.V.

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Kinderhospizarbeit etabliert sich

Zentrale Veranstaltung zum bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit in Düsseldorf

 

Olpe/Düsseldorf (29. Januar 2009) -  Die Kinderhospizarbeit ist auf dem Weg den Tabubereich zu verlassen. Themen um das Sterben und den Tod von lebensverkürzend erkrankten Kindern und die Situation ihrer Familien würden in der Öffentlichkeit jetzt breiter diskutiert, erklärte Margret Hartkopf vom Vorstand des Deutschen Kinderhospizverein e.V. in Olpe. „Ein erstes Etappenziel ist erreicht“, erklärte sie aus Anlass des bevorstehenden „Tages der Kinderhospizarbeit“. „Das bürgerschaftliche Engagement wird immer größer. Das werde auch an den Schulen deutlich, die häufig nach Vorträgen und Seminaren anfragen.“

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Deutsches Frühgeborenen-Netzwerk startet am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck

 

Kiel (26. Januar 2009) - Am 1. Januar 2009 hat das Deutsche Frühgeborenen-Netzwerk (GNN - German Neonatal Network) am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK S-H) seine Arbeit aufgenommen. Der Forschungsverbund, zu dem bislang 35 Kliniken aus dem gesamten Bundesgebiet zählen, wird mit 2,5 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Über einen Zeitraum von sechs Jahren soll anhand der Daten von 20.000 Kindern ermittelt werden, welche Faktoren sich günstig auf die langfristige Entwicklung von sehr kleinen Frühgeborenen auswirken. Damit führt das GNN die umfassendste Studie zu diesem Thema in Deutschland durch. Gegründet wurde das Netzwerk auf Initiative der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Campus Lübeck.

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Akute Erkältungen bei Kindern

 

Von Prof. Dr. med. Stefan Zielen

 

Eltville (22. Januar 2009) - Die akute Erkältung (Common Cold) ist die häufigste Infektion bei Kindern. Die Erkrankungshäufigkeit variiert von Kind zu Kind zwischen 5 bis 10 Episoden pro Jahr mit einem Gipfel in den ersten beiden Lebensjahren. Dabei ist zu beobachten, dass die Anzahl der akuten viralen Infektionen direkt mit der Häufigkeit der Exposition in Krabbelgruppen und Kindergärten sowie der Größe der Familie korreliert.

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Neuroblastom-Tumoren: Fortschritt in der Forschung

 

Würzburg (7. Januar 2009) - Neuroblastome sind Tumoren, die bei sehr kleinen Kindern auftreten und sich nicht immer behandeln lassen. Bei der Erforschung dieser Krebsform sind Würzburger Wissenschaftler einen Schritt weitergekommen: Durch das Ausschalten eines Gens konnten sie das Wachstum der Tumorzellen zügeln. Darüber berichtet die neue Ausgabe (6. Januar) der Zeitschrift Cancer Cell.

Häufig entstehen Neuroblastome im Bauch. Die erkrankten Kinder - sie sind meist jünger als ein Jahr - haben dann Bauchschmerzen oder Atembeschwerden, weil der Tumor auf die Lunge drückt. Glücklicherweise kommt diese Krebserkrankung nur relativ selten vor; in Deutschland werden pro Jahr rund 130 Fälle diagnostiziert.

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RUB-Studie: Immuntherapie lindert Heuschnupfen und Asthma bei Kindern

 

Bochum (14. Januar 2009) - Die tägliche Einnahme einer Graspollentablette kann bei Kindern Heuschnupfen und Asthma lindern. Zu diesem Ergebnis kommt einer Studie von Medizinern der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Albrecht Bufe (Experimentelle Pneumologie), die sie gemeinsam mit nationalen Kollegen an 253 Kindern durchgeführt haben. Asthmasymptome nahmen unter der Behandlung um 64 Prozent ab, Heuschnupfensymptome um 24 Prozent. Ihre Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht.

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Studie zeigt: Neurofeedback hilft Kindern mit ADHS

 

Abb.: Patrick H. (10) beim Neurofeedback-Training. Der Torwart hält den Ball nur, wenn die rote Kugel im unteren Bildabschnitt 6 Sekunden durch die Konzentrationsleistung über der Ideallinie gehalten werden konnte. Die Konzentrationsleistung wird über 5 Elektroden gemessen. Photo: Uni-Klinikum ErlangenErlangen-Nürnberg (14. Januar 2009) - Erstmals wurde in einer groß angelegten randomisierten, kontrollierten Studie die Wirksamkeit eines Neurofeedback-Trainings bei Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) nachgewiesen. Die Ergebnisse einer Studiengruppe unter Leitung von Dr. Hartmut Heinrich aus der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Erlangen in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uni-Klinikum Göttingen und dem Heckscher-Klinikum München wurden jetzt im "Journal of Child Psychology & Psychiatry" veröffentlicht (www3.interscience.wiley.com/journal/121635345/abstract).

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Münchner Auxologie Projekt (MAP)

Von Prof. Dr. med. Detlef Kunze

München (25. November 2008) - Ein Projekt mit einer Datenbank zur frühzeitigen Erkennung von Störungen des Wachstums und der Gewichtsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, in enger Zusammenarbeit von einem spezialisierten Auxologenzentrum (Abteilung für Kinderendokrinologie und – Diabetologie der Kinderklinik der LMU München im Dr. v. Haunersche Kinderspital und dem „MVZ Endokrinologikum München“) mit niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten in München und Südbayern.

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Happy Day – Großer Tag für Menschen mit Kleinwuchs

 

sandoz.jpgMünchen (25. November 2008) - Die Kleinsten ganz groß. Beim „Happy Day“ im Dr. von Haunerschen Kinderspital (Lindwurmstraße 4) am 29. November von 10 bis 16 Uhr stehen kleinwüchsige Menschen und ihre Interessen ganz im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Initiative Wachsen: Wir zeigen Größe“ können sich kleinwüchsige Kinder oder Erwachsene und ihre Angehörigen einen ganzen Tag lang informieren und sich mit anderen Betroffenen austauschen. Ein buntes Rahmenprogramm rundet den Tag ab.

Geboten werden eine Reihe von Vorträgen rund um die Situation der Kleinwüchsigen im Alltag, mögliche Behandlungsansätze, Zukunftsperspektiven und Fragen zur Mobilität und Selbstständigkeit.

Schon im Vorfeld des „Happy Day“ wurden Erfinder und solche, die es werden wollen, dazu aufgefordert, Erfindungen zu entwickeln, die kleinwüchsigen Menschen das Leben ein wenig leichter machen können. Denn schon die Bedienung eines Lichtschalters oder der Kauf eines Tickets am Fahrkartenautomat kann ein unüberwindbares Problem darstellen und für sie Alltägliches zur Herausforderung machen. Die Gewinner des Erfinderwettbewerbs werden beim „Happy Day“ mit attraktiven Preisen prämiert.

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Schnupfen wirksam behandeln

 

Oxymetazolin 0,01 % für Säuglinge sehr gut verträglich

 

München (4. November 2008) - In den ersten Lebensmonaten atmen Babys zwingend durch die Nase. Bekommen sie einen Schnupfen, verschließen sich die noch sehr kleinen und feinen Atemwege schnell. Die Atmung durch den Mund führt zu Unruhe, Trinkschwierigkeiten und Schlafstörungen. Auch kann sich in der Folge leicht eine Entzündung des Mittelohrs, der Nasennebenhöhlen oder der Bronchien entwickeln, sei es durch direkte virale oder durch bakterielle Superinfektion. Eine rasche und wirksame Behandlung der Schnupfensymptomatik ist daher gerade bei sehr kleinen Kindern wichtig.

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Neuer Angst-Produzent im Gehirn gefunden

 

Charité-Forscher klären Rolle des Dopamins

Berlin (3. November 2008) - In Stress-Situationen reagieren Menschen oft völlig unterschiedlich. Manche geraten in Panik, andere werden ganz ruhig. Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, weshalb das so ist. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Neuroscience* erklärt das Team um Prof. Dr. Andreas Heinz und Dr. Thorsten Kienast, Leiter der Arbeitsgruppe biologische Suchtforschung an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte, dass die Fähigkeit, den Botenstoff Dopamin im Gehirn zu speichern, nicht bei allen Menschen gleich ausgeprägt ist.

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