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11 | 12 | 2017
Kinder- und Jugendmedizin
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Erster Preis des „Fine Star“ für Mobile Diabetesschulung Schleswig-Holstein

Bis Nordfriesland fit in Sachen Diabetes

 

Innovatives Modell für wohnortnahe, altersgerechte Schulung und Versorgung diabeteskranker Kinder wird Sieger des Bayer-Preises für kreative Kinderdiabetes-Projekte und gewinnt 10.000 Euro.

 

Die Mobile Diabetesschulung ermöglicht betroffenen Kindern und ihren Familien in Schleswig-Holstein eine wohnortnahe Betreuung und einen einheitlich hohen Therapiestandard. Im Rahmen der 5-tägigen wohnortnahen Schulungen erlernen die kleinen Patienten u.a. alles zum Thema Ernährung. Wiesbaden (31. Oktober 2008) – Nur ein einziges Kinderdiabeteszentrum –  und das ausgerechnet im dezentral gelegenen Lübeck –  gab es bis 1999 im gesamten Flächenland Schleswig-Holstein. Für 500 damals betroffene Kinder und die jährlich rund 70 neu an Diabetes erkrankten jungen Patienten bedeutete das, entweder lange Fahrten oder eine nicht speziell auf Kinder abgestimmte Therapie in Kauf nehmen zu müssen. Kein Wunder also, dass die Diabetes-Arbeitsgruppe im Schleswig-Holsteiner Sozialministerium fieberhaft nach Wegen suchte, die Unterversorgung  im Land zu beheben und allen betroffenen Kindern und ihren Familien eine wohnortnahe Betreuung und einen einheitlich hohen Therapiestandard zu ermöglichen.

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Diabetikerschulung auf Traditionssegler belegt zweiten Platz beim „Fine Star“

Halsen, kochen und Blutzucker messen auf der „Sigandor“

 

5.000 Euro für Altonaer Kinderkrankenhaus. Bayer-Preis fördert innovatives Schulungsmodell für jugendliche Diabetiker

 

Mit dem Traditionssegler Sigandor ging es für eineGruppe jugendlicher Diabetiker auf Diabetesschulungsfahrt von Eckernförde aus die deutsche Ostseeküste entlang. Wiesbaden (31. Oktober 2008) – Anker lichten, Leinen los, Segel setzen und auf geht‘s zu einem Segeltörn der besonderen Art von Eckernförde die deutsche Ostseeküste entlang. Niemand würde beim Anblick der Mannschaft auf dem Traditionssegler Sigandor vermuten, dass es sich nicht um professionelle Matrosen, sondern um jugendliche Typ-1 Diabetiker bei einer Schulung handelt. Seit fünf Jahren veranstaltet das Altonaer Kinderkrankenhaus mit einem Team aus Ärzten und Fachleuten einwöchige Diabetesschulungen auf dem 36 Meter langen, bald 100 Jahre alten Segelschiff.

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Erste Deutsche Studie zur Anwendung von komplementären und alternativen Behandlungsmethoden bei krebskranken Kindern

 

Mainz (20. Oktober 2008) - In der aktuellen Ausgabe des international renommierten „European Journal of Cancer“ berichten der Kinderkrebs-Spezialist Dr. Alfred Längler, Leitender Arzt der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am Gemeinschafskrankenhaus Herdecke, und Co-Autoren von den Ergebnissen der weltweit bislang größten Studie zur Häufigkeit der Anwendung komplementärer und alternativer Behandlungsmethoden bei krebskranken Kindern. Ein wesentliches Ergebnis dieser, in enger Kooperation mit dem Deutschen Kinderkrebsregister an der Universität Mainz durchgeführten Befragung von über 1.595 Eltern aus ganz Deutschland ist, dass mehr als 1/3 aller Kinder (35 %) mit Krebserkrankungen in Deutschland komplementäre und alternative Behandlungsmethoden parallel zur konventionellen Therapie erhalten. Diese Zahl deckt sich weitgehend mit den Ergebnissen anderer kleinerer, vor allem in den USA und Kanada durchgeführter Studien. Die mit am häufigsten angewandten Therapieverfahren sind homöopathische Medikamente und anthroposophische Medizin inkl. Misteltherapie.

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Kinder- und Jugendliche mit ADHS gesucht

 

Universitätsklinikum sucht Teilnehmer für placebo-kontrollierte Studie mit pflanzlichem Heilmittel

 

Mainz (20. Oktober 2008) -  Rund 4,8 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden unter ADHS, der so genannten Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung. Für die Behandlung der Störung werden den Patienten häufig Stimulanzien verschrieben, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Aufgrund der damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen haben viele Eltern oft Vorbehalte und suchen nach Alternativen. Eine Wirksamkeit, beispielsweise von pflanzlichen Präparaten, möchte nun die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Huss, mit einer wissenschaftlichen Studie belegen. Hierbei setzen die Mediziner ein Kombinationspräparat aus Johanniskraut- und Baldrianextrakt placebo-kontrolliert ein. Wer sich für eine Teilnahme an der Studie interessiert, erhält weitere Informationen bei Frau Dönges (Sekretariat) unter Tel. 06131/17-3281 oder im Internet unter http://www.klinik.uni-mainz.de  

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Rotaviren – eine große Bedrohung für einen kleinen Körper

Ansteckungsgefahr im Winter

 

RotavirusKleiner Erreger mit großer Wirkung

Berlin (9. Oktober 2008) - Rotaviren (lat. Rota = Rad) verdanken ihren Namen ihrer radähnlichen Struktur, weil sie unter dem Elektronenmikroskop aussehen wie Räder mit Speichen. Was in der Vergrößerung so harmlos aussieht, ist ein globales Übel, denn weltweit sind diese Viren die Hauptursache schwerer Durchfallerkrankungen bei Kindern unter 5 Jahren. Am häufigsten und schwersten erkranken Säuglinge und Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und 3 Jahren. In Deutschland müssen 10 Prozent aller an Rotaviren erkrankten Kinder unter fünf Jahren stationär behandelt werden. In der Altersgruppe der bis zu Einjährigen müssen den Meldungen des Robert Koch-Institut zufolge sogar bis zu 50 Prozent der Erkrankten im Krankenhaus behandelt werden.

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125 Jahre Kindermedizin - 125 Jahre Prävention

Die Stiftung Kindergesundheit informiert über die erfolgreiche Entwicklung der Pädiatrie in Deutschland von ihren Anfängen bis heute

München (2. Oktober 2008) - Das Jahr 1883 war ein denkwürdiges Jahr für die Gesundheit. In Berlin verabschiedete der Deutsche Reichstag ein bahnbrechendes Gesetz über die Einführung der Arbeiterkrankenversicherung im Deutschen Reich. Mikrobiologe Robert Koch, der im Jahr zuvor den Tuberkelbazillus entdeckt hatte, spürte auf einer Expedition in Indien den Choleraerreger Vibrio cholerae auf und wies nach, dass der Keim über verschmutztes Trinkwasser verbreitet wird. Doch das wohl wichtigste Ereignis für die Kinder Deutschlands fand am 18. September 1883 um 15.00 Uhr in Freiburg i. Br. statt: Rund 30 Ärzte gründeten dort eine „Gesellschaft für Kinderheilkunde“, aus der die heutige „Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin“ (DGKJ) hervorgegangen ist. Auf dieses wichtige 125-jährige Jubiläum wies jetzt die in München beheimatete Stiftung Kindergesundheit hin.

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Behandlung von Asthma bei Kindern

Wirksamkeit und gute Compliance mit Montelukast bestätigt

 

Haar (20. September 2008) - Bei Kindern mit leichtem intermittierenden oder persistierenden Asthma erwies sich der Leukotrien-Antagonist Montelukast als wirksame Controller-Therapie, die allen Anforderungen an eine evidenzbasierte Therapie entspricht. Dies zeigte ein Review der in den letzten Jahren publizierten, kontrollierten Doppelblindstudien, in denen Montelukast in dieser Indikation geprüft wurde.

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Tausendster Patient im Register für Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA)

Etanercept erzielt frühe und dauerhafte Remission bei Kindern mit JIA

Münster / München (13. September 2008). Eine Behandlung mit dem TNF a -Rezeptor Etanercept (Enbrel®) erzielt bei der Hälfte der Kinder mit einer Juvenilen Idiopathischen Arthritis (JIA) eine langfristige Remission, d. h. einen Krankheits­stillstand. Dies wird eindrücklich durch eine aktuelle Auswertung des deutschen Enbrel® JIA-Registers bestätigt, die auf einer Veranstaltung anlässlich der 104. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin in München vorgestellt wurde. [1] Das bundesweit einzigartige Register, in das vor kurzem der 1.000 pädiatrische Patient eingeschlossen werden konnte, bestätigt darüber hinaus die langfristige Sicherheit und gute Verträglichkeit von Etanercept bei Kindern.

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Lysosomale Speichererkrankungen - Wie kann ich die Krankheit erkennen?

Von Dr. med. Eugen Mengel

München (12. September 2008) - Lysosomen haben die Aufgabe, komplexe Makromoleküle in ihre einfachen Bausteine zu zerle­gen. Dieser Abbau erfolgt mit Hilfe einer Vielzahl von Hydrolasen, die jeweils auf ein bestimmtes Substrat spezialisiert sind. Bei einem genetisch bedingten Defekt eines lysosomalen Enzyms rei­chern sich die Substanzen an, die nicht abgebaut werden können, es kommt zur Funktionsstörung verschiedener Organsysteme. Allen lysosomalen Speicherkrankheiten gemeinsam haben den chronisch-progredienten Krank­heits­verlauf. Nach zunächst normaler Entwicklung treten allmählich charakteristische Symptome auf wie eine Hepatosplenomegalie, Kardiomyopathie, Deformitäten des Skeletts oder eine mentale Retar­dierung. Ein weiteres Charakteristikum ist die Beteiligung von mehreren Organsystemen am Krankheitsgeschehen. Unter dem Begriff lysosomale Speicherkrankheiten werden ca. 50 angeborene Stoffwechsel­­erkrankungen zusammen­gefasst.

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Bone manifestations in Gaucher disease

 

Gregory M. Pastores, MD

 

Munich (12. September 2008) - Bone involvement associated with glucocerebrosidase deficiency represents a major source of morbidity for patients with Gaucher disease (GD); primarily those with the type I and III clinical variants. Bone findings can range from mild asymptomatic osteopenia to osteonecrosis with subchondral joint collapse and secondary arthritis. As a consequence, in the most severely affected patients there are risks of secondary neurologic complications from spinal cord compression or radiculopathy (nerve root entrapment), and complaints of chronic bone pain/discomfort and limitations in joint range of motion; and in some cases requiring surgical intervention. There are indications of a multifactorial basis for the observed bone complications; initiated by the progressive accumulation of incompletely metabolized lipids within macrophages, recruitment and activation of osteoclasts and other factors. Various radiologic and imaging modalities are available to assist with defining the pattern and severity of bone disease, complemented by testing of markers of bone turnover in blood and urine.

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Stoffwechselkrankheiten - Genetische Grundlagen

 

Von Prof. Dr. med. Michael Beck

 

München (12. September 2008) - Lysosomale Speicherkrankheiten stellen eine große Gruppe von Stoffwechselkrankheiten dar; sie beruhen auf einer Funktionsstörung der Lysosomen. Die meisten lysosomalen Speicherkrankheiten werden durch einen Defekt eines Enzyms verursacht; einigen (seltenen) Formen liegen komplexere Störungen zugrunde (z. B. Aktivatordefekt, Transportdefekt usw.). In letzter Zeit wurde eine Erkrankung (Danon Disease) bekannt, die auf einem Defekt der lysosomalen Membran, beruht.

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