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21 | 04 | 2018
Kinder- und Jugendmedizin
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Kinder mit Grunderkrankungen sollten gegen Influenza geimpft sein

 

Berlin (26. Januar 2011) - Infektionsepidemiologische Forschung hat einen hohen Stellenwert, um Ursachen, Folgen und die Verbreitung von Infektionskrankheiten besser zu verstehen und gezielte Präventionsmaßnahmen zu empfehlen. In der amerikanischen Fachzeitschrift Emerging Infectious Diseases haben Infektionsepidemiologen des Robert Koch-Instituts eine Studie mit Daten zu schweren und tödlichen Erkrankungen durch pandemische Influenza (Influenza A(H1N1) 2009 oder „Schweinegrippe“) bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Für diese Gruppe gab es bislang europaweit kaum wissenschaftliche Daten. Die Ergebnisse zeigen deutlich mehr schwere Erkrankungen als in den Jahren zuvor und unterstreichen die Bedeutung der Influenzaschutzimpfung insbesondere für Kinder mit Grunderkrankungen, die von der Ständigen Impfkommission seit Jahren empfohlen wird.

 

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Erleichterung der Gerinnungs-Anamnese:

Anamnesefragebögen für Kinder jetzt auch auf Türkisch, Russisch und Serbokroatisch

 

Hamburg (21. Januar 2011) – Viele Ärzte kennen das Problem, dass Sprachbarrieren die Diagnose und damit eine adäquate Behandlung erschweren. Besonders im perioperativen Umfeld können Verständigungsschwierigkeiten zwischen Arzt und Patient zu ernsten Komplikationen führen. Das „Netzwerk vWS“ hat nun seinen deutschsprachigen Anamnesefragebogen zur Erfassung des Blutungsrisikos bei Kindern auch in Russisch, Türkisch und Serbokroatisch aufgelegt. Die Bögen sind für den Kinderarzt sehr hilfreich, da sie zuverlässige Hinweise liefern, ob eine Gerinnungsstörung vorliegt oder nicht und ob mit Blutungen bei Tonsillektomien, Adenotomien und anderen Operationen gerechnet werden muss. Die Anamnesefragebögen enthalten sowohl eine Eigen- als auch eine Familienanamnese und können als pdf-Datei im Ärztebereich der Website www.netzwerk-von-willebrand.de heruntergeladen werden.

 

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Diagnostik des Fetalen Alkoholsyndroms (FASD)

Leitlinienprozess soll wissenschaftlich fundierte und flächendeckende Diagnostik dieser schweren Behinderung ermöglichen

 

Berlin (13. Dezember 2010)  -  Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, gibt heute den Startschuss für die Erarbeitung einheitlicher Diagnoseleitlinien für das fetale Alkoholsyndrom (FASD) durch die entsprechenden medizinischen Fachgesellschaften.

Dazu erklärt Mechthild Dyckmans: "Bisher existieren in Deutschland keine Standards für die Diagnose des fetalen Alkoholsyndroms. In der Ärzteschaft ist das Wissen um die Krankheit, ihre Symptome und Auffälligkeiten noch nicht weit genug verbreitet. Das muss sich ändern. Nur mit der richtigen Diagnose kann diesen Kindern gezielt geholfen werden. Deshalb habe ich die medizinischen Fachgesellschaften gebeten, wissenschaftlich fundierte Leitlinien für Deutschland auf der Grundlage des neuesten Forschungsstands zu erarbeiten." Mit dem heutigen Auftakt wird auch der Dialog zwischen den betroffenen ärztlichen Fachdisziplinen begonnen, der ein gemeinsames Verständnis für die Symptomatik fördert.

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Gute Noten für die Rotavirus-Schluckimpfung – aktuelle Daten bestätigen die Wirksamkeit

 

Dresden (8. Dezember 2010) – Die Rotavirus-Schluckimpfung (z. B. RotaTeq®) kann die Anzahl der durch Rotaviren bedingten Gastroenteritiden erheblich reduzieren und auch die Anzahl der damit verbunden Komplikationen verringern. Dies zeigen aktuelle Zahlen aus Sachsen, wo die Impfrate auch durch die Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO) mit 56,8 % relativ hoch ist.1 Dies deckt sich mit Erfahrungen aus anderen Ländern, wo z. B. durch nationale Impfprogramme innerhalb kurzer Zeit hohe Impfraten erreicht werden konnten, die zeitnah zu einer Senkung der Krankheitslast und Rückgang der durch Rotavirus-Gastroenteritiden verursachten Hospitalisierungen führten. In Deutschland, wo es bis jetzt keine allgemeine Empfehlung gibt, werden bundesweit nur rund ein fünftel der Säuglinge gegen Rotaviren geimpft.1 Dabei zeigen die Daten, dass bei hoher Impfrate die Morbidität stark zurückgeht.

 

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Eltern können ihre Kinder selbst vor Allergien schützen

 

Hannover (8. September 2010) – Die Anzahl allergiekranker Kinder hat in den letzten Jahrzehnten Besorgnis erregend zugenommen. Über 40 Prozent der Kinder im Alter zwischen 3 und 17 Jahren sind bereits allergisch sensibilisiert, und jedes vierte Kind erkrankt an Heuschnupfen, allergischem Asthma bronchiale oder Neurodermitis. (1) Die zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Allergien spielen Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin (Pädiater), die sich auf die Behandlung von Allergien spezialisiert haben. „Kinderallergologen können verhindern, dass aus Risikokindern allergiekranke Kinder und aus diesen wiederum allergiekranke Erwachsene werden. Dadurch kann die mit dem Lebensalter steigende Allergierate in Deutschland langfristig sinken“, sagte Professor Dr. Albrecht Bufe aus Bochum, Erster Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V. (GPA), auf dem 5. Gemeinsamen Deutschen Allergie-Kongress vom 8. bis 11. September 2010 in Hannover.

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Jugendsexualität heute

Sexuelle Aktivitäten gehen zurück - Verhütung so gut wie nie zuvor

 

Köln (2. September 2010) - Die Ergebnisse der neuen Studie „Jugendsexualität 2010“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung liegen vor. Seit 1980 untersucht die BZgA regelmäßig Einstellungen und Verhaltensweisen 14- bis 17-jähriger Jugendlicher zu Aufklärung, Sexualität und Verhütung. Für die neue Studie wurden insgesamt 3.542 Jugendliche befragt, darunter 1014 Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund. Zu den wesentlichen Ergebnissen der Studie zählt, dass deutsche Mädchen und Jungen verglichen mit der letzten Repräsentativerhebung aus dem Jahr 2005 seltener früh sexuell aktiv sind und sie heute bereits beim ersten Mal besser als je zuvor verhüten.

 

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Ich sehe was, was Du nicht siehst

Rechtzeitig Kinder-Erkrankungen erkennen

 

Hattersheim (31. August 2010) - Für Eltern ist die Gesundheit ihres Kindes eines der höchsten Güter überhaupt. Doch viele Erkrankungen sind für Betroffene und ihre Ärzte schwer zu erkennen. Da wird das Deuten von Symptomen schnell zum Ratespiel. Was haben blaue Flecken und häufiges Nasenbluten gemeinsam? Wer denkt bei einer lang anhaltenden Blutung einer Wunde an eine bedrohliche Erkrankung? So geht es auch den meisten Betroffenen, die am von-Willebrand-Syndrom (vWS) leiden – Viele wissen nichts von ihrer Erkrankung. Doch genau hier liegt das Problem. Wird diese Störung der Blutgerinnung nicht frühzeitig erkannt, drohen besonders bei Operationen im Kindesalter häufig Komplikationen.

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Patientenzimmer mit Bett zur Kaenguruh-Pflege Photo: Uni-Heidelberg"Känguruh-Pflege" lindert Schmerzen bei Früh- und Neugeborenen

 

Witten/Herdecke (31. Mai 2010) - Känguruh-Pflege lindert das Schmerzempfinden (z.B. bei notwendigen Blutentnahmen) von früh- oder neugeborenen Kindern. Bei der so genannten Känguruh-Pflege wird das kranke Frühgeborene auf den Bauch der Mutter oder des Vaters gelegt. Für seine systematische Übersichtsarbeit mit diesem Ergebnis ist der leitende Neonatologe der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Herr Dr. med. Michael T. Thiel, vergangene Woche auf dem internationalen Kongress für komplementärmedizinische Forschung in Tromsö/Norwegen ausgezeichnet worden. Thiel erhielt den Posterpreis zusammen mit seinem Koautor, Priv.-Doz. Dr. Thomas Ostermann vom Gerhard-Kienle-Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin im Zentrum für integrative Medizin an der Universität Witten/Herdecke. Thiel: "Diese Methode, die wir hier in Herdecke schon sehr lange anwenden, hat einen deutlichen positiven Einfluss auf die Frühgeborenen: Sie empfinden weniger Schmerzen, aber auch andere positive Effekte sind wissenschaftlich belegt, wie z.B. eine verbesserte Atmung oder ein stabilerer Kreislauf."

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Töpfchen-Training ist kein Wettlauf

Geduld und Orientierung an den Bedürfnissen des Kindes könnten das Trocken- und Sauberwerden erleichtern

Berlin (20. Mai 2010) - Viele Eltern eines Kleinkindes fragen sich irgendwann, ob es nicht an der Zeit wäre, dass es trocken und sauber wird. Doch Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Da ist es nicht hilfreich, sein Kind ständig mit anderen zu vergleichen und sich so bei der Sauberkeitserziehung unter Druck zu setzen. Darauf weist das IQWiG in seinen auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen hin.

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Living with Phenylketonuria Leben mit Phenylketonurie

Betroffene berichten

 

München (21. Januar 2010) - 75 Prozent der Patienten mit Phenylketonurie (PKU) halten die erforderliche Diät nicht konsequent ein. Das hat zumindest eine europaweite Studie mit mehr als 250 PKU-Patienten, ihren Familien und Behandlern ergeben. Hauptziel der 2009 mit Unterstützung des Unternehmens Merck Serono vorgenommenen europaweiten Untersuchung bei Patienten mit Phenylketonurie war es, Fehler und Missverständnisse beim Management von PKU aufzudecken und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln.

 

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Krebskranke Kinder haben in Deutschland eine hohe Wahrscheinlichkeit zu überleben

  • IQWiG legt Abschlussbericht zur pädiatrisch-onkologischen Versorgung vor
  • Lebensqualität, Schmerzen und Langzeitfolgen noch unzureichend untersucht

Berlin (16. Oktober 2009) - Bezogen auf das Überleben ist die Versorgung krebskranker Kinder in Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut. Andere Aspekte, wie etwa Lebensqualität, Schmerzen und Langzeitfolgen der Erkrankung sind jedoch noch zu wenig in Studien untersucht, so dass unklar bleibt, wie gut die medizinische Versorgung hier ist. Zu diesem Ergebnis kommt der am 16. Oktober 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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