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Inkontinenz
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Krankenkassen, Heimträger und Unternehmen legen gemeinsam Handlungsfelder fest

Defizite bei der aufsaugenden Inkontinenzversorgung in Pflegeheimen

 

Berlin (26. Oktober 2012) - Vertreter von Krankenkassen, Heimträgern, Herstellern und Leistungserbringern haben sich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe auf ein "Konsenspapier zur aufsaugenden Inkontinenzversorgung in Alten- und Pflegeheimen" verständigt. Sie sprechen sich darin für Bürokratieabbau, für eine Versorgungsoptimierung der Bewohner unter dem Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsprinzip, für die Umsetzung des Expertenstandards zur Kontinenzförderung sowie für ein einheitliches Vorgehen der Krankenkassen durch ein einheitliches Vertrags- und Erstattungskonzept aus. Die Gründung der Arbeitsgruppe "zur Optimierung der Inkontinenz-Versorgung in institutionellen Einrichtungen" wurde auf einem Round-Table-Gespräch im November 2011 in Berlin beschlossen, teilte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt mit.

 

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Experten auf dem 64. DGU-Kongress empfehlen Fesoterodin bei älteren Patienten

Fesoterodin (Toviaz®) bewährt sich im Praxisalltag mit hoher Wirksamkeit und guter Verträglichkeit auch bei älteren Patienten

 

Leipzig (27. September 2012) - „Für Patienten ab 65 Jahre, die unter den Symptomen der überaktiven Blase leiden, hat sich die Therapie mit dem Antimuskarinikum Fesoterodin in der Dosis 4 oder 8 mg als gut wirksam und verträglich gezeigt“. Dies ist das Fazit von Priv.-Doz. Dr. Ricarda M. Bauer, Oberärztin an der Urologischen Klinik und Poliklinik Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität in München, und Prof. Dr. Arndt van Ophoven, leitender Arzt, Schwerpunkt für Neuro-Urologie am Marienhospital Herne der Ruhr-Universität Bochum, auf dem 64. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Leipzig.

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16. Bamberger Gespräche 2012

Inkontinenz - Zukünftige Herausforderungen

 

Prof. Dr. med. Ingo Füsgen

 

Bamberg (8. September 2012) - Der demografische Wandel mit dem massiven Anstieg Betagter und Hochbetagter wirft nicht nur soziale Probleme auf, sondern bedeutet auch für das Gesundheitswesen eine Umstellung und Neuausrichtung. Altersabhängige Krankheitsbilder wie die Inkontinenz haben dabei besondere Bedeutung, da sie nicht nur die Lebensqualität der Älteren erheblich beeinträchtigen, sondern auch häufig mit Pflege und damit Kosten für die Gesellschaft verbunden sind. Zu dieser schnellwachsenden Zahl älterer, multimorbider, chronisch Kranker mit Funktionsdefiziten kommt nun noch der Wandel in unseren diagnostischen, therapeutischen und rehabilitativen Vorstellungen. Während junge Mediziner in die bestehende und sich weiter rasch verändernde Versorgungssituation hineinwachsen, bedeutet der demografische und der medizinische Wandel eine besondere Herausforderung für die Mehrzahl der bereits länger tätigen Ärzte. Das diesjährige Bamberger Gespräch greift einige Problemkreise auf, die uns alle herausfordern.

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Zukunftsperspektiven der Inkontinenz-Versorgung

Gilt noch das Sachleistungsprinzip?

 

Berlin (24. Mai 2012) – In den letzten Jahren ist die Vertragslandschaft für die Versorgung von Patienten mit aufsaugenden Inkontinenzprodukten innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung in Bewegung geraten. Seit Inkrafttreten des Wettbewerbsstärkungsgesetzes am 01. April 2007 werden die Vor- und Nachteile von Ausschreibungen und Beitrittsverträgen  sowie die Höhe der Monatspauschalen kontrovers diskutiert. Mit welchem Vertragsgestaltungsmodell können die GKVen eine adäquate Versorgung inkontinenter Menschen heute und in Zukunft sicherstellen? Dies war zentrale Frage beim Expertenmeeting zur Inkontinenz-Versorgung, zu dem die PAUL HARTMANN AG Vertreter der Kassen, des Bundesministeriums für Gesundheit, des Gesundheitsausschusses und Leistungserbringer nach Berlin eingeladen hatte. Ihr Fazit: Es darf zu keiner schleichenden Aushöhlung des Sachleistungsprinzips durch unzureichende Monatspauschalen kommen. Eine sachgerechte Versorgung mit aufsaugenden Inkontinenzprodukten muss auch ohne Aufzahlung des Patienten möglich sein.

 

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Defizite bei der Inkontinenzversorgung in Pflegeheimen:

Heimbetreiber, Krankenkassen und Industrie an einem Tisch

 

Berlin (30. November 2011) - Pflegeheimbetreiber, Krankenkassen und die im BVMed organisierten Hersteller von Inkontinenzprodukten wollen sich den Defiziten der Inkontinenzversorgung in Pflegeheimen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe annehmen. Die Gründung der Arbeitsgruppe "zur Optimierung der Inkontinenz-Versorgung in institutionellen Einrichtungen" wurde auf einem Round-Table-Gespräch im November 2011 in Berlin beschlossen, teilte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt mit. Alle Beteiligten seien sich einig gewesen, dass es Optimierungsbedarf bei der Inkontinzenzversorgung in Heimen gebe, so BVMed-Hilfsmittelexpertin Daniela Piossek.

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15. Bamberger Gespräche 2011

Harninkontinenz -Was Sie schon immer wissen wollten: Standards, Trends und Alternativen

 

Prof. Dr. med. Ingo Füsgen

 

Bamberg (10. September 2011) - Als vor 15 Jahren am 21.09.1996 das erste Bamberger-Symposium mit dem Thema „Multimorbidität und Harninkontinenz“ stattfand, versprach der damalige und heutige Ressortleiter Marketing und Vertrieb der Firma Pfleger, Herr Dipl.-Kfm. Hartmut Komber: „Heute beginnen wir das erste Bamberger Symposium. Es werden noch viele folgen.“ Mittlerweile sind es nun 15 geworden, ein kleines Jubiläum, das in unserer schnelllebigen Zeit doch schon als großes Jubiläum bezeichnet werden kann. Vielen Dank dafür an die Firma Dr. Pfleger GmbH, stellvertretend an Herrn Geschäftsführer Dr. med. Peter Topfmeier und seinem Team, die diesem Symposium der Deutschen Kontinenzgesellschaft in auch für die Industrie schwieriger gewordenen Zeiten weiterhin ihre Unterstützung gewähren.

 

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Neues OP-Verfahren verbessert Kontinenz und Lebensqualität 

Hamburg (19. August 2011) - Chirurgen der Hamburger Martini-Klinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben eine Operationsmethode entwickelt, bei der es im Falle einer Entfernung der Prostata gelingt, die Funktionsfähigkeit des Harnröhren-Schließmuskels besser zu erhalten. Dadurch entfallen die nach den sogenannten Prostatektomien häufig auftretenden Kontinenz-Probleme weitgehend. Neu ist, dass sich der Zeitraum bis zur Wiedererlangung der Kontinenz deutlich verkürzt hat. Die meisten Männer erlangen unmittelbar nach der OP die Kontrolle über ihre Blasenfunktion vollständig zurück. So kann die Lebensqualität von Prostatakrebs-Patienten beträchtlich verbessert werden.

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Instruktion zu Beckenboden-Muskeltraining nach Prostataoperation nicht effektiv

 

 

Zürich, Schweiz (16. August 2011) - Fragestellung der Studie: Effekt der individuellen Instruktion für Beckenbodenmuskeltraining auf die Inkontinenzrate nach Prostataoperation?

 

Hintergrund

 

Urininkontinenz ist eine der unangenehmen Folgen nach einer Prostataoperation, sowohl nach einer radikalen als auch einer transurethralen Prostatektomie. Je nach Studie klagen ein Jahr nach der Operation etwa 15% der radikal und 1 % der transurethral operierten Männer über Inkontinenz. Bei Frauen mit Inkontinenz, zumindest bei einigen Formen, ist ein Beckenboden-Training effektiv, während die Datenlage bei Männern über die Wirksamkeit unklar ist. Aus diesem Grunde wurde diese Studie durchgeführt, in der die Wirksamkeit untersucht wurde, sowohl bei Männern nach einer radikalen oder transurethralen Resektion.

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Harninkontinenz: nicht still darunter leiden, sondern Hilfe annehmen

Kontinenzzentren – wichtige Anlaufstelle für Betroffene

 

Aachen (15. Juli 2011) – Harninkontinenz ist weit verbreitet. Was viele nicht wissen: An unfreiwilligem Harnverlust leiden mehr Menschen als an den ‚Volkskrankheiten‘ Bluthochdruck oder Diabetes. Das Problem: Die Betroffenen  ziehen sich aus Scham immer mehr aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, da sie beispielsweise Geruchsbelästigung oder Nässesituationen fürchten. Die Folge: Verlust der Lebensqualität durch den Kreislauf aus Schweigen und sozialem Rückzug.

 

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Vorstoß der niederländischen Ministerin sorgt für Unverständnis

 

Neue Züge ohne stilles Örtchen: Deutsche Kontinenz Gesellschaft warnt vor Nachahmereffekt

 

Kassel (22. März 2011) -  Neue Nahverkehrszüge ohne stilles Örtchen? Der jüngste Vorstoß der niederländischen Verkehrsministerin Melanie Schultz van Haegen, ausgerechnet bei den Toiletten sparen zu wollen, stößt auf Empörung bei der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Vorsitzender Prof. Dr. med. Klaus-Peter Jünemann: „Diese Entwicklung ist ausgesprochen problematisch. Hier wird wieder einmal verkannt, dass Blasenschwäche jeden treffen kann – und jeder neunte Bundesbürger leidet bereits an Inkontinenz.“

 

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62. Kongress der deutschen Gesellschaft für Urologie

Heterogene Patientenbilder, eine Lösung – Behandlungsfortschritt in der Therapie der überaktiven Blase

 

Düsseldorf (24. September 2010) – Harninkontinenz stellt immer noch ein Tabuthema dar, so dass Patienten oft nicht identifiziert und einer adäquaten Therapie zugeführt werden können. Anlässlich des diesjährigen 62. Kongresses der deutschen Gesellschaft für Urologie in Düsseldorf diskutieren führende Experten über innovative Behandlungs­möglichkeiten der überaktiven Blase (OAB: overactive bladder). Aufgrund ihrer besonderen Molekülstruktur und pharmakologischen Eigenschaften bietet die Retardformulierung von Trospiumchlorid (uriVesc®) eine optimierte Therapie.

 

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14. Bamberger Gespräche: Blase und Gehirn

Einführung zum Thema Blase und Gehirn

 

Prof. Dr. med. Ingo Füsgen

 

Bamberg (4. September 2010) - Die letzen Jahre waren von zunehmenden Kenntnissen und Erfahrungen in der Diagnostik und Therapie von altersabhängigen und pathologischen Veränderungen an der Blase geprägt. Dies hängt damit zusammen, dass zu den Symptomen des unteren Harntrakts, die für die Betroffenen am meisten belastet sind, der imperative Harndrang und die Dranginkontinenz gehören. Die heute übliche Terminologie gemäß der Standardisierung der International Continence Society, ICS, mit der Symptomatik „überaktiven Blase“ und der urodynamischen Beobachtung der Detrusorhyperaktivität verweist offensichtlich dabei auf die Blase als Ursache. Dabei ist etwas in den Hintergrund getreten, dass Blasenfüllung und -entleerung normalerweise unter spinaler, subkortikaler und kortikaler Kontrolle stehen. Diese cerebrale Kontrolle erlangt das Kind im Verlauf der körperlichen und sozialen Entwicklung (Erziehung). Im übrigen können diese Fähigkeiten im Säugetierbereich, unabhängig von sonstiger Lernfähigkeit, nur noch Hund und Katze erwerben. Zum Hausschwein in der Wohnung gibt es unterschiedliche Meinungen. Bei dieser zentralen nervalen Kontrolle der Miktion handelt es sich um ein komplexes Geschehen mit vielen Einflußfaktoren.

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14. Bamberger Gespräche 2010: „Blase und Gehirn“

Pathophysiologische Mechanismen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen und ihre Rolle bei Harnblasenfunktionsstörungen

 

Prof. Dr. med. Andreas Bauer

 

Bamberg (4. September 2010) - Die in Rückenmark und Gehirn stattfindende Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen über den Füllungszustand der Blase ist für den Erhalt der Kontinenz von entscheidender Bedeutung. Mit steigendem Füllungsdruck gelangen die Informationen über den Dehnungszustand der Blase ins Bewusstsein und lösen das Bedürfnis zur Blasenentleerung aus. Bei gesunden Personen kann dieses Bedürfnis problemlos an die äußeren Umstände angepasst werden. Bereits diese scheinbar einfachen Zusammenhänge veranschaulichen jedoch eindrücklich, dass eine Reihe von Schaltkreisen auf der Ebene des Rückenmarks und des Gehirns bis hin zu bewusstseinsrelevanten Regionen in die Regulation der Blasenentleerung involviert ist.

 

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