Home Kontinenz- / Inkontinenz-Pflege
21 | 10 | 2017
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Inkontinenz
PDF Drucken

14. Bamberger Gespräche 2010: „Blase und Gehirn“

Altersabhängige Veränderungen der Blut-Hirn-Schranken-Funktion und ihre Bedeutung für die Behandlung von Harnblasenfunktionsstörungen

 

Prof. Dr. oec. troph. Joachim Geyer

 

Bamberg (4. September 2010) – Das Syndrom der überaktiven Blase (OAB, overactive bladder) nimmt in der älter werdenden Bevölkerung stetig zu. Die primäre Therapie von OAB-Patienten basiert vor allem auf einer oralen oder transdermalen Gabe von Anticholinergika. Die auf dem Markt befindlichen Substanzen unterscheiden sich kaum in ihrer Wirksamkeit, jedoch gibt es große Unterschiede in den physikochemischen Eigenschaften, welche maßgeblich über die Pharmakokinetik und Organverteilung entscheiden. Bei den meisten Anticholinergika handelt es sich um tertiäre Amine mit hoher Lipophilie, lediglich Trospiumchlorid ist eine quarternäre Ammoniumverbindung mit positiver Nettoladung.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

14. Bamberger Gespräche 2010: Blase und Gehirn

Diagnostik von Harnblasenfunktionsstörungen bei neuronalen Erkrankungen aus Sicht des Urologen

Hofrat Prof. Dr. med. Helmut Madersbacher

Bamberg (4. September 2010) - Die Funktionstüchtigkeit jener Areale im Gehirn, die Detrusor und Sphinkter kontrollieren, sowie eine intakte Signalübermittlung sind die Voraussetzung, dass wir unsere Blase willkürlich, am geeigneten Ort, zur geeigneten Zeit, zügig und restharnfrei entleeren können und zwischen den Miktionen kontinent bleiben. Zerebrale, spinale und periphere Läsionen jener Nervenstrukturen, die den unteren Harntrakt innervieren, bewirken unterschiedliche Läsionsmuster mit unterschiedlichen klinischen Symptomen und unterschiedlichen Folgen für den Harntrakt. Abhängig von der Lokalisation und dem Ausmaß der Läsion können Detrusor und Sphinkter entweder überaktiv oder „unteraktiv“ werden, die Läsionsmuster von Detrusor und Sphinkter können gleichartig oder unterschiedlich sein, mitunter kann auch nur der Detrusor, nicht aber der Sphinkter und umgekehrt, von den Auswirkungen der Läsion betroffen sein.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

14. Bamberger Gespräche 2010: Blase und Gehirn

Demenz und Blasenfunktionsstörungen

 

Holger Lieberodt

 

Bamberg (4. September 2010) - Im Verlauf von Demenzen treten häufig auch Blasenfunktionsstörungen auf, je nach Art der Demenz in unterschiedlichen Stadien. In der Regel entwickelt sich eine Detrusorhyperreflexie, seltener eine Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie. Die drei häufigsten Demenz-Formen sind Alzheimer-Demenz (AD), die vaskuläre Demenz (VD) und die Lewy-Körper-Demenz (LKD). Bei AD und LKD kommt es erst im späteren Verlauf der Erkrankung zu Blasenfunktionsstörungen, so dass diese hinter den krankheitsbestimmenden neuropsychologischen und motorischen Symptomen in den Hintergrund treten. Die VD erweist sich in vielerlei Hinsicht als heterogen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

14. Bamberger Gespräche 2010: Blase und Gehirn

Morbus Parkinson und Blasenfunktionsstörungen

 

PD Dr. med. Carl-Albrecht Haensch

 

Bamberg (4. September 2010) - Parkinson-Patienten leiden insbesondere unter Nykturie (> 60 %), Pollakisurie (16-36  %), imperativem Harndrang (33-54 %) und Störungen beim Wasserlassen. Urogenitale Funktionsstörungen werden bei 75-93 Prozent der untersuchten Patienten berichtet, wobei die Probleme in vielen Fällen von den Patienten gar nicht wahrgenommen werden. Nach eigenen Untersuchungen klagen Parkinson-Patienten in 28 % über Potenzstörungen bereits in den ersten 6 Monaten der Erkrankungen, nicht jedoch über Blasenfunktionsstörungen. Für diese Störungen sind Beeinträchtigungen des zentralen Blasenzentrums, eine Detrusorhyperreflexie und eine Beeinträchtigung der zeitgerechten Relaxation des Blasenbodens verantwortlich.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

14. Bamberger Gespräche 2010: Blase und Gehirn

Pflegerischer Einsatz – Vorstellung und Realität

 

Prof. Dr. phil. Wilfried Schlüter und Prof. Dr. phil. Katharina Oleksiw

 

Bamberg (4. September 2010) - Wenn Tabuthemen wie Inkontinenz in der Öffentlichkeit diskutiert werden, dann geschieht dies meist sachorientiert. Das Erleben der Menschen, die von Inkontinenz betroffen sind oder die Menschen mit Inkontinenz pflegen, steht eher im Hintergrund. In diesem Vortrag werden die pflegerischen Möglichkeiten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Inkontinenzversorgung in Institutionen und notwendige Veränderungsbedarfe, um ein größtmögliches Maß an individueller Pflege zu gewährleisten, aufgezeigt.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

14. Bamberger Gespräche 2010: Blase und Gehirn

Was ist bei der Therapie von Harnblasenfunktionsstörungen von Patienten mit neuronalen Erkrankungen zu beachten?

 

Dr. med. Andreas Wiedemann

 

Das Klassifikationsproblem

Während die Begrifflichkeit neurogener Harnblasenfunktionsstörungen der 90er Jahre versuchte, pathophysiologische Konzepte in die Terminologie aufzunehmen („upper/lower motor neuron lesion“), propagiert die International Continence society heute eine eher deskriptive, auf den Detrusor bezogene Klassifikation (1). Diese klar unterteilte Gliederung reicht jedoch in vielen Fällen immer noch nicht aus, Patienten nach Ihrer Symptomatologie und urodynamischen Befund einer Diagnose zuzuordnen. In der Realität zeigt sich, dass häufig diametral unterschiedliche Störungen gemeinsam vorkommen können: ungehemmte Detrusorkontraktionen neben Restharn, ein nahezu akontraktiler Detrusor bei verringerter Blasenkapazität und so fort. Die erfolgreiche Therapie neurogener Blasenfunktionsstörungen setzt daher immer das Ringen um eine exakte Klassifikation aus Ausgangspunkt eines erfolgreichen therapeutischen Konzeptes voraus.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

L-Methionin bei neurogener Blasenstörung: Weder Belege für Nutzen noch für Schaden

Einzige bisher verfügbare Studie hat Daten zu wichtigen Aspekten nicht erhoben und ist anfällig für Verzerrungen

Berlin (12. Juli 2010) - Ob Patientinnen und Patienten mit sogenannten neurogenen Blasenstörungen vom Arzneiwirkstoff L-Methionin profitieren, ist unklar. Die einzige derzeit verfügbare Studie liefert weder Belege für einen Nutzen noch Belege für einen Schaden. Zu diesem Ergebnis kommt der am 12. Juli 2010 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

homeCare Leipzig:

Fachverband Stoma und Inkontinenz e.V und Deutsche Kontinenz Gesellschaft gestalten Seminarprogramm zur Stomaversorgung

 

Leipzig (22. Juni 2010) - Vom 2. bis 4. September 2010 findet mit der homeCare Leipzig die erste nationale Kongressmesse für vernetzte und sektorale Pa-tientenversorgung statt. Der Kongress gliedert sich in einen Fach- und einen Managementbereich. Partner des Fachkongresses sind die führenden Fachgesellschaften Deutschlands für alle relevanten Therapiebereiche der Homecare-Versorgung und der außerklinischen Intensivpflege.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Synthetische Cannabis-Stoffe sind wirksam in der Behandlung der überaktiven Blase

 

München (12. April 2010) - Die "überaktive Blase" ("overactive Blader, OAB") beschreibt eine funktionelle Störung der Harnblasenfunktion. Sie äußert sich in ständigem Harndrang und übermäßig häufigem Wasserlassen, zum Teil auch in Verbindung mit Inkontinenzepisoden. Die Häufigkeit der OAB beträgt bei Männern 11% und bei Frauen 13% und ist mit einer beträchtlichen Einschränkung der Lebensqualität, bis hin zur Depression, sowie hohen Kosten verbunden. Allein in Deutschland werden die jährlichen Ausgaben für die OAB auf knapp 4 Milliarden Euro geschätzt. Symptomatisch werden antimuskarinerg wirksame Medikamente eingesetzt, die die glatte Muskulatur der Harnblase über so genannte Muskarin-Rezeptoren entspannen. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Substanzen gerade über einen längeren Zeitraum begrenzt, und mit gravierenden Nebenwirkungen wie z.B. Mundtrockenheit und zentralnervösen Störungen wie Verwirrungszuständen vergesellschaftet. Daher wird seit Jahren nach alternativen Substanzen in der medikamentösen Therapie der OAB gesucht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

L-Methionin bei neurogener Blasenstörung

Vorbericht des IQWiG veröffentlicht

Berlin (24. Februar 2010) - Ob Patientinnen und Patienten mit sogenannten neurogenen Blasenstörungen vom Arzneiwirkstoff L-Methionin profitieren, ist Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Am 24. Februar 2010 hat das Institut die vorläufigen Ergebnisse vorgelegt. Demnach liefert die einzige derzeit verfügbare Studie weder Belege für einen Nutzen noch Belege für einen Schaden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erste Head-to-head-Studie zum Vergleich zwischen Fesoterodin (Toviaz®) und Tolterodin (Detrusitol®) publiziert

Fesoterodin erweist sich bei der Therapie der überaktiven Blase als überlegen

 

Toviaz Photo: PfizerBerlin,(10. Februar 2010) - Die Pfizer Pharma GmbH gibt heute die Ergebnisse der kürzlich im British Journal of Urology International publizierten Head-to-head-Studie zum direkten Vergleich der beiden Antimuskarinika Fesoterodin und Tolterodin bekannt.1 Sie werden zur medikamentösen Therapie der überaktiven Blase (ÜAB) mit den Symptomen erhöhte Miktionsfrequenz, imperativer Harndrang mit oder ohne Inkontinenz sowie Nykturie eingesetzt.

Innerhalb dieses Fachgebietes ist es die erste Vergleichsstudie mit Überlegenheitsdesign. Alle bisherigen Studien zielten auf Nicht-Unterlegenheit der zu vergleichenden Medikamente ab. Primäre Ziele der Studie waren der Vergleich der Wirksamkeit von Fesoterodin 8 mg, Tolterodin 4 mg und Placebo hinsichtlich der Reduktion der ÜAB-Symptome und denen von Patienten geäußerten Verbesserungen (patient-reported outcomes).

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Effektive Inkontinenztherapie mit Trospiumchlorid

uriVesc®: Neue Option bei der 1x1-Behandlung der überaktiven Blase

 

Mannheim (14.11.2009) – Das Anticholinergikum uriVesc® mit dem Wirkstoff Trospiumchlorid erhöht die Therapietreue von Patienten mit einer überaktiven Blase (Overactive Bladder, OAB). Die Gründe liegen in der einzigartigen Struktur des Wirkstoffes und einer neuen Galenik – beides sorgt dafür, dass die Nebenwirkungen einer Inkontinenztherapie mit Urivesc geringer sind als bei anderen Präparaten.1 „Dies ist besonders wichtig, weil viele Patienten mit einer überaktiven Blase ihre Anticholinergika-Therapie wegen stark belastender Nebenwirkungen abbrechen“, erläuterte Prof. Dr. med. Helmut Madersbacher aus dem Vorstand der Österreichischen Kontinenzgesellschaft in einem Pressegespräch im Rahmen des 21. Kongresses der Deutschen Kontinenz Gesellschaft Mitte November in Mannheim.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Effektive Behandlung der Überaktiven Blase mit uriVesc®

Auch übergewichtige Patienten profitieren von Trospiumchlorid

 

Köln (10.November 2009)) – Das Präparat uriVesc® 60 mg Retardkapsel mit dem Anticholinergikum Trospiumchlorid ist bei der Behandlung der überaktiven Blase übergewichtiger und adipöser Patienten hocheffektiv. Eine entsprechende Untersuchung hat Michael B. Chancellor, Department of Urology, William Beaumont Hospital, Detroit, Michigan, auf dem 39. Annual Meeting of the International Continence Society vorgestellt.(1) Das Treffen fand vom 29. September bis 3. Oktober 2009 in San Francisco statt.

Weiterlesen...
 
« StartZurück123456WeiterEnde »

Seite 3 von 6
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson