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Inkontinenz
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61. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), 16. bis 19. Sept. 2009

Erste Head-to-head-Studie zum direkten Vergeleich von Fesoterodin (Toviaz®) und Tolterodin retard (Detrusitol® retard 4 mg) von Pfizer initiiert

 

Dresden (18. September 2009) - Fesoterodin 8 mg zeigte in der Therapie der überaktiven Blase (ÜAB) in einer post-hoc-Analyse einer Zulassungsstudie signifikante Überlegenheit in Bezug auf Tolterodin in wichtigen Wirksamkeitsparametern. Jetzt sollen in einer neuen direkten Vergleichsstudie diese Ergebnisse überprüft werden.

Das Antimuskarinikum Fesoterodin (TOVIAZ®) ist in zwei unterschiedlichen Dosierungen (4 mg und 8 mg) bereits seit etwa einem Jahr in Deutschland erhältlich. Die Neuerung gegenüber dem von vielen noch immer als Goldstandard in der Therapie der überaktiven Blase (ÜAB) bewerteten – Tolterodin retard (Detrusitol® retard 4 mg) – besteht in der flexiblen Dosierbarkeit sowie auch in einer bisher einzigartigen Pharmakokinetik: Fesoterodin wird durch unspezifische Esterasen vollständig in den aktiven Metaboliten 5-Hydroxymethylderivat (5-HMT) umgewandelt. Diese, vom Cytochrom-P450-System der Leber unabhängige Bildung von 5-HMT und die Elimination auf hepatischem und renalem Wege, macht eine Behandlung mit der initialen Dosis von 4 mg Fesoterodin auch für Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Leberfunktion möglich. Patienten mit leicht bis schwer eingeschränkter Nierenfunktion können die niedrige Startdosis ebenso einnehmen wie Patienten mit normaler Nieren- und Leberfunktion, die gleichzeitig starke CYP3A4-Hemmer erhalten.1

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„Die BPH hat ausgedient“

 

  • EAU erarbeitet neue Leitlinien zum Umgang mit männlichen Blasenproblemen
  • Bei Beschwerden im Sinne eines ‚male LUTS’ gewinnen nebenwirkungsarme Anticholinergika wie Darifenacin zusehends an Bedeutung

 

Dresden, 17. September 2009 - Eine von der European Association of Urology (EAU) neu erarbeitete Leitlinie zum Umgang mit Symptomen des unteren Harnwegstraktes bei Männern („male LUTS“) hat für urologisch interessierte Ärzte mehrfache Konsequenzen. Zum einen müssen sie sich mit einer neuen Nomenklatur vertraut machen. Der Begriff der benignen Prostatahyperplasie (BPH) hat dabei praktisch ausgedient. Zum anderen bedingt die neue Klassifikation auch ein therapeutisches Umdenken. Anticholinerg wirksame Medikamente - bislang vorzugsweise bei blasenschwachen Frauen zum Einsatz gekommen - haben nun auch beim „starken Geschlecht“ einen wesentlich höheren Stel-lenwert neben alpha-Blockern und auch anderen Substanzgruppen. Dies gilt insbesondere für solche Klassenvertreter, die wie Darifenacin (Emselex®) dank hoher Selektivität für bestimmte Rezeptor-Subtypen ihre Wirkung an der Blase und nicht auch am Gehirn entfalten. Eine von Bayer Vital veranstaltete Pressekonferenz „BPH gibt es nicht mehr!

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Damit die überaktive Blase nicht das Leben bestimmt:

Neue Studien belegen spürbaren Therapieerfolg unter Solifenacin

 

Dresden (16. September 2009) – Ziel einer wirksamen OAB-Behandlung ist die Kontrolle des imperativen Harndrangs, des Leitsymptoms der überaktiven Blase (overactive bladder, OAB). Hier hat Marktführer Solifenacin (Vesikur®) in neuen Studien mit klinischen Endpunkten, die auf den imperativen Harndrang fokussieren, seine Wirksamkeit bei gleichzeitiger guter Verträglichkeit erneut unter Beweis gestellt. Die positiven Studiendaten wurden auf einer Fachpressekonferenz des Unternehmens Astellas (1) zum fünfjährigen Jubiläum von Vesikur® im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Dresden präsentiert.

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13. Bamberger Gespräche 2009

Sexualitätsprobleme beim alternden Mann

 

Von Prof. Dr. Wolfgang Weidner

 

Bamberg (5. September 2009) - Sexuelle Gesundheit wird nach WHO wie folgt definiert: Auch der alternde Mann sollte eine ausreichende Libido erhalten haben, die Erektion sollte in der Rigidität für die Penetration ausreichen, die Ejakulation sollte als „normal“ bewertet werden und die Fruchtbarkeit des alternden Mannes sollte in physiologischer Weise erhalten sein. In einer Umfrage erhobene Daten zeigen, dass mit zunehmendem Alter die Lebensqualität bei Männern abnimmt. Eine repräsentative Studie für Deutschland hat gezeigt, dass auch die sexuelle Zufriedenheit abnimmt, wobei Erektionsstörungen im Vordergrund stehen.

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13. Bamberger Gespräche 2009

Harninkontinenz und Sexualität - Was ist an Diagnostik wichtig aus gynäkologischer Sicht?

 

Von Dr. med. Bettina Wildt

 

Bamberg (5. September 2009) - Epidemiologisch wird die Häufigkeit des Auftretens von Sexualstörungen in einer urogynäkologischen Ambulanz mit bis zu 48 % angenommen. Rogers et al. (2001) berichten von Sexualfunktionsstörungen wie verringerter sexueller Lust, Erregungsstörungen, Orgasmusstörungen und Schmerzen beim Verkehr bei 46 % der Frauen mit Inkontinenzproblemen. Dennoch werden die Sexualstörungen aufgrund ihrer Komplexizität und der Unsicherheit bei der Abfrage von FrauenärztInnen oft nicht in der Sprechstunde thematisiert. Dem steht die drastische Einschränkung der Lebensqualität betroffener Patientinnen entgegen.

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13. Bamberger Gespräche 2009 – Thema: Harninkontinenz und Sexualität


Was ist aus urologischer Sicht an Diagnostik notwendig?

 

Von Hofr. Prof. Dr. med. Helmut Madersbacher

 

Bamberg (5. September 2009) - Unfreiwilliger Harnabgang beim Mann ist zu 90 % durch eine Dranginkontinenz verursacht, die bei etwa einem Viertel jener Personen auftritt, die unter überaktiver Blase leiden. Das Leitsymptom der überaktiven Blase (Overactive Bladder, OAB) ist der imperative Harndrang mit oder ohne Dranginkontinenz, häufig in Kombination mit Pollakisurie und Nykturie. Nach der Terminologie der International Continence Society (ICS) sind sie Teil der Lower Urinary Track Symptoms (LUTS), die neben den erwähnten Symptome der Speicherphase, auch Symptome der Entleerungsphase, wie verzögerter Miktionsbeginn, abgeschwächter, mitunter unterbrochener Harnstrahl, Zuhilfenahme der Bauchpresse sowie Postmiktionssymptome, wie das Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung und das postmiktionelle Nachträufeln umfassen. LUTS sind beim Mann prävalent, Prävalenz und Stärke nehmen mit dem Alter zu. Sie haben eine erhebliche Auswirkung auf die Lebensqualität und sind diesbezüglich mit anderen chronischen Leiden, wie Hypertonie, Diabetes oder koronare Herzkrankheit vergleichbar.

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13. „Bamberger Gespräche“ 2009

 

„Harninkontinenz und Sexualität“

Eine Einführung

 

Von Prof. Dr. med. Ingo Füsgen

 

Bamberg (5. September 2009) - Kontinenz und Sexualität haben für jeden Menschen unterschiedlichen Alters eine hohe Bedeutung. Den kulturellen und sozialen Bedingungen aufgrund von Störungen der Kontinenz und im Bereich der Sexualität nicht mehr gerecht zu werden, bedeutet einen erheblichen Verlust der Lebensqualität. Um sich wohl und ausgeglichen zu fühlen, brauchen die meisten Erwachsenen – unabhängig vom Alter und Geschlecht – ein erfülltes Sexualleben und ein Leben mit Teilnahme an der Gemeinschaft. Doch für Menschen, die an Inkontinenz leiden, ist dieser Lebensbereich nicht selten mit Sorgen behaftet.

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Bettnässen

Pyjamahöschen mindern Stress

 

Frankfurt am Main (3. September 2009) – Bettnässen gehört zu den häufigsten Erkrankungen von Kindern. Die Einschulungsphase oder der Neustart nach den Ferien ist auf­regend, bedeutet aber auch Stress und Hektik für die ganze Familie. Kinder, die nachts noch einnässen, sind doppelt belastet, und Stress-Situationen können das Bettnässen sogar noch weiter verstärken. DryNites® Pyjamahöschen sind dabei eine schnelle erste Hilfe, denn das Bett bleibt trocken und sowohl das Kind als auch die Eltern finden eine ungestörte Nachtruhe. Auf der neu gestalteten Web­seite www.drynites.de finden Eltern neben zahlreichen Infos, Tipps und Hilfestel­lungen, wie sie ihr Kind zusätzlich unterstützen können.

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"Ich hatte mein Leben der Blase untergeordnet."

Studie der Uni Witten/Herdecke fragt erstmals nach dem Leben mit der Inkontinenz / Beratung über rein medizinische Probleme hinaus gewünscht

 

Witten/Herdecke (22. Juli 2009) - Fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Problemen mit der Blasenentleerung - in jungen Jahren trifft es meist Frauen, später im Leben gleicht sich das Risiko zwischen den Geschlechtern an. Doch obwohl so viele Menschen betroffen sind, bleibt das Leiden ein Tabu und das Sprechen darüber fällt schwer: Grund für Daniela Hayder vom Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke das Gespräch mit Betroffenen zu suchen und mit einer ersten Studie nach Erfahrungen und Wünschen der Patienten zu fragen.

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Sparen auf Kosten der Patienten

AOKs führen Monatspauschalen ein und gefährden die qualitativ hochwertige Versorgung von über 10.000 Inkontinenzpatienten

 

Berlin (20. Januar 2009) – Um Wirtschaftlichkeitsreserven zu erschließen, haben die AOKs Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt die Versorgung ihrer Versicherten mit medizinischen Hilfsmitteln ausgeschrieben. Das Vergabeverfahren steht nun kurz vor dem Abschluss. Auf die über 10.000 betroffenen Inkontinenzpatienten der drei AOKs kommen gegebenenfalls einschneidende Veränderungen in ihrer Versorgung zu. Sollten die Zuschläge erteilt werden, ist eine Versorgung dieser Versicherten, die nach einem Unfall oder durch eine Erkrankung auf ableitende Inkontinenzartikel wie Katheter oder Urinalkondome angewiesen sind, durch ihren bisherigen Leistungserbringer nicht mehr möglich. Eventuell werden die Betroffenen auch nicht mehr mit ihren bisherigen, gewohnten Produkten versorgt. Die Versorgung und Betreuung ist künftig nur noch durch den Ausschreibungsgewinner möglich. Entweder die Betroffenen akzeptieren die Versorgung durch die neuen, exklusiven Vertragspartner der Kasse oder sie müssen ihre Hilfsmittelversorgung komplett aus eigener Tasche bezahlen.

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Pflegende müssen Intimsphäre bei Blasenschwäche achten

Wittener Pflegewissenschaftlerin plädiert im neuen Praxishandbuch zur Harninkontinenz für vertrauensvolles Verhältnis von Pflegenden und Patienten

 

Witten / Herdecke (7. Oktober 2008) - Schätzungen zufolge sieht sich jede vierte Frau und einer von acht Männern im Laufe des Lebens mit einer Form von Blasenschwäche konfrontiert. "Harninkontinenz ist weiter verbreitet als man vielleicht denkt und für viele Betroffene nach wie vor ein Tabuthema", sagt Daniela Hayder von der Universität Witten/Herdecke. Die Pflegewissenschaftlerin hat sich bereits mit viel beachteten Studien zu diesem facettenreichen, aber bislang relativ wenig untersuchten Problem einen Namen gemacht. Nun gehört sie zu den Autorinnen eines Praxishandbuchs für Pflegende mit dem Titel "Kontinenz - Inkontinenz - Kontinenzförderung".

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GAG-Ersatz: Innovative Therapie bei chronischen Cystitiden

 

Gepan® instill 2 mg/ml: 40 ml sterile Natrium-Chondroitinsulfat-Lösung (0,2 %) zur Instillation in die Blase. Verschreibungspflichtiges Medizinprodukt zum vorübergehenden Ersatz der Glykosaminoglykan-Schicht.Hohenlockstedt (2. Oktober 2008) - Die interstitielle Cystitis (IC), das Overactive Bladder Syndrom, die radiogene Cystitis und chronisch rezidivierende Harnwegsinfektionen haben eine Gemeinsamkeit: Bei allen Formen der chronischen Cystitis kann die Glykosaminoglykanschicht (GAG-Schicht), die das Urothel vor Reizstoffen aus dem Urin schützt, in ihrer Barrierefunktion gestört sein. Toxische Bestandteile des Urins reizen dann das Urothel, was imperativen Harndrang, erhöhte Miktionsfrequenz und Schmerzen im kleinen Becken auslöst. Als innovativer Therapieansatz  tritt jetzt die intravesikale GAG-Ersatztherapie mit Chondroitinsulfat (Gepan® instill) in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Zahlreiche klinische Untersuchungen an fast 400 Patienten, die unter chronischen Cystitiden litten, zeigen: Die intravesikale Applikation von Chondroitinsulfat lindert deutlich die typischen Beschwerden chronischer Cystitiden. Dieses Fazit zogen die Experten auf dem 2. Internationalen Expertentreffen „Advances in Diagnosis and Therapy of Chronic Forms of Cystitis“ am 2. Oktober in Hohenlockstedt.

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Für mehr Patientenzufriedenheit bei der Therapie der überaktiven Blase

 

Pfizer lanciert neues Antimuskarinikum mit einzigartiger Pharmakokinetik und überzeugenden Ergebnissen bezüglich Wirksamkeit, Verträglichkeit und Lebensqualität

 

Stuttgart (25. September 2008) – Für die European Medicines Agency (EMEA) ist die Patientenzufriedenheit eines der wichtigsten Therapieziele bei der Behandlung der überaktiven Blase. Um dieses Ziel zu erreichen, werden hohe Ansprüche an die Arzneimittel gestellt. Gute Wirksamkeit und Verträglichkeit müssen gewährleistet sein – nicht zuletzt, um langfristige Compliance und Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen zu erzielen.

Die Besonderheit des neuen Antimuskarinikums Fesoterodin (Toviaz®) liegt in seiner einzigartigen Pharmakokinetik. Fesoterodin ist ein Prodrug. Nach oraler Einnahme erfolgt eine schnelle und vollständige Aktivierung des Prodrugs zum aktiven Metaboliten durch Esterasen im ganzen Körper. Im Gegensatz zu anderen innovativen Präparaten dieser Substanzklasse unterliegt Fesoterodin nicht dem Metabolismus durch das Cytochrom-P450-System der Leber. Daraus können sich mehrere Vorteile ergeben, sowohl bei der Wirksamkeit als auch bei der Verträglichkeit.1

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