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Medizin
Rote-Hand-Brief zu Protelos® (Strontiumranelat)
Einschränkungen der Anwendung
Berlin (13. Mai 2013) - Protelos® (Strontiumranelat) wird in der Behandlung der Osteoporose eingesetzt. Der Hersteller informiert in einem Rote-Hand-Brief über die Einschränkung der Indikation sowie neue Kontraindikationen und Warnhinweise, um das Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse zu reduzieren. Daten zur kardialen Sicherheit aus randomisierten klinischen Studien zu Strontiumranelat in der Behandlung der Osteoporose haben ein erhöhtes Risiko für Myokardinfarkte gezeigt, jedoch kein erhöhtes Risiko bezüglich der Mortalität. In den nächsten Monaten wird die Europäische Arzneimittel-Agentur eine umfassende Nutzen-Risiko-Bewertung von Protelos® durchführen.
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Retigabin bei Epilepsie
Langzeit-Nebenwirkungen mit Verfärbungen der Finger und Pigmentstörungen der Retina erfordern Kontrolluntersuchungen
Berlin (13. Mai 2013) – Das neue Antiepileptikum Retigabin, das als Trobalt® im Mai 2011 in den deutschen Markt eingeführt wurde, zeigt laut einer aktuellen Meldung der amerikanischen Zulassungsbehörde (FDA) Langzeitnebenwirkungen in Form von Blauverfärbungen der Finger sowie retinalen Pigmentveränderungen.
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Stiftung Männergesundheit
Suizid – bei Männern ein Phänomen aller Altersgruppen
Berlin (10. Mai 2013) - Die Stiftung Männergesundheit stellte Ende April den „Männergesundheitsbericht 2013 – im Fokus: Psychische Gesundheit“ vor. Der Bericht weist nicht nur auf Defizite in der Diagnostik und Versorgung psychischer Erkrankungen bei Männern hin, sondern liefert auch aufschlussreiche Erkenntnisse zu Hintergründen und Risikofaktoren, aus denen sich berufs- und gesundheitspolitische Forderungen zu deren Prävention ableiten lassen. Beispiel Depression und Suizid: Männer nehmen sich dreimal häufiger das Leben als Frauen und das hohe Suizidrisiko bei Männern ist nicht auf eine bestimmte Altersgruppe begrenzt. Diese Tatsachen sollten moderne Präventionsprogramme berücksichtigen.
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Aktuelle Publikation im Chest-Journal
Signifikant weniger kardiovaskuläre Ereignisse unter Roflumilast (Daxas®)
Berlin (6. Mai 2013) – Eine Add-on-Therapie mit Roflumilast (Daxas®) kann positiven Einfluss auf die kardiovaskuläre Sicherheit von COPD-Patienten haben. Dies zeigt eine Post-hoc-Analyse der klinischen Sicherheitsdaten von 12.054 Patienten aus 14 COPD-Studien: Unter Roflumilast war die Rate schwerer unerwünschter kardiovaskulärer Ereignisse (MACE A) signifikant geringer als unter Placebo (p = 0,019). Die Untersuchung wurde unter der Leitung von Professor William B. White mit dem Titel „Cardiovascular Safety In Patients Receiving Roflumilast for the Treatment of Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ am 14. Februar 2013 im Chest Journal publiziert (Epub ahead of print).(1)
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Valproinsäure
Epilepsie-Präparat während der Schwangerschaft senkt IQ beim Kind
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Experten warnen Mütter jedoch vor Absetzen des Medikaments
Darmstadt (6. Mai 2013) – Nehmen Frauen während einer Schwangerschaft Valproinsäure, eines der am häufigsten verschriebenen Epilepsie-Medikamente, schadet das der Intelligenz der Kinder langfristig. Zu diesem Ergebnis kommt eine erste Langzeitstudie. Als Konsequenz warnt die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) jedoch davor, das Medikament einfach abzusetzen. Ein Neurologe müsse das Risiko individuell abschätzen, die Schwangere die Tagesdosis entsprechend herabsetzen und Folsäure einnehmen.
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App zeigt richtige Ersthilfe
Rettung bei plötzlichem Herzstillstand
Mainz (2. Mai 2013) - Die häufigste Todesursache in Deutschland ist mit über 100.000 Fällen pro Jahr der plötzliche Herzstillstand. Mit jeder Minute, die ohne Wiederbelebensmaßnahmen verstreicht, sinkt die Überlebenschance um rund 10 Prozent. Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden Menschen jederzeit ohne Vorwarnung ereilen: Den Partner, der zuhause unvermutet zusammenbricht. Oder eine Passantin, deren Herz von einer Sekunde auf die andere auf offener Straße aussetzt. In solchen Situation ist schnelle und wirksame Hilfe für den Betroffenen überlebensnotwendig. Doch viele Menschen wissen nicht genau, wie sie im Notfall handeln sollen. Defi Now!, eine Applikation, die an der Universität in Koblenz entwickelt wurde, hilft hier effektiv weiter.
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Ein Klassiker startet zu neuen Ufern
Hyaluronidase überzeugt durch breites Anwendungsspektrum
Dresden (2. Mai 2013) – Im Rahmen eines Presseroundtables anlässlich der 47. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) diskutierten namhafte Experten aus den Bereichen der klassischen und der ästhetischen Dermatologie über den Einsatz von Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zur Unterstützung der Lokalanästhesie. Die detaillierte Darstellung aktueller Studienergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit des Enzyms mündete in die Vorstellung potenzieller Forschungs- und Anwen dungsgebiete innerhalb der dermatologischen Praxis. Der durch das Adjuvans für Ärzte und Patienten entstehende Zusatznutzen stand neben den Einblicken in die Praxis im Mittelpunkt der Diskussion.
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Aktuelles zum chronischen Handekzem
Neue Daten stützen leitliniengerechte Behandlung im Praxisalltag
Dresden (2. Mai 2013) – Das chronische Handekzem (CHE) stellt für Dermatologen eine große diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Für die Patienten ist es mit hoher Krankheitslast und psychosozialen Beeinträchtigungen verbunden. Vor allem berufsbedingte Erkrankungen und deren oft langwierige Verläufe haben enorme gesundheitsökonomische Belastungen zur Folge. Der Schlüssel für das Langzeitmanagement liegt in der Hautbarrierefunktion. Das innovative Vitamin-A-Derivat Alitretinoin (Toctino®) ist als bisher einziges spezifisches Medikament zur systemischen Therapie des CHE zugelassen. Anlässlich der 47. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) präsentierten Experten neue Daten zum CHE unter besonderer Berücksichtigung des frühzeitigen leitliniengerechten Einsatzes von Alitretinoin im Praxisalltag.
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Herzinsuffizienz-Schwestern
Pflegekräfte als Wegbereiter für Reform im Gesundheitswesen
Berlin (30. April 2013) - Aus Anlass des „Europäischen Tages der Herzschwäche“ vom 10.-12.05.13 hat das Kompetenznetz Herzinsuffizienz, eine bundesweite Forschungsallianz, zum Auftakt zu einer Pressekonferenz nach Berlin geladen. Führende Vertreter des Netzes diskutierten mit Ulrich Weigeldt (Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Hausärzte) und Dr. Benny Levenson (Stellv. Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen) über neue zukunftsweisende Modelle, die die Patientenversorgung verbessern, zu einer Senkung der Behandlungskosten beitragen und dem ärztlichen Fachkräftemangel Rechnung tragen.
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Adjuvante medikamentöse Adipositastherapie
Aktuelle Studie zeigt Gewichtsreduktion mit Cathin
Greifswald (29. April 2013) - Die Adipositas hat sich in Europa zu einer Volkskrankheit entwickelt und ist auch in Deutschland ein großes Problem: Folgeerkrankungen wie Typ-II-Diabetes, Bluthochdruck und koronare Herzerkrankungen können das Leben verkürzen und zum vorzeitigem Tod führen. Die Suche nach einem Ausweg aus dieser chronischen Erkrankung ist zu einer zentralen Herausforderung des Gesundheitssystems geworden. Wer sein Übergewicht reduziert, kann seine persönlichen Gesundheitsrisiken erheblich senken. Doch eine kalorienreduzierte Diät alleine reicht oft nicht aus, um das Körpergewicht nicht nur zu verringern, sondern auch langfristig niedrig zu halten. In Verbindung mit einem multimodalen Therapiekonzept kann der kurzfristige Einsatz eines Antiadipositas-Medikaments wie Alvalin® (Cathin) Patienten bei der Gewichtsabnahme unterstützen wie neue Daten aus einer Dosisfindungsstudie belegen.1
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"SOS"-Reaktion
Auch niedrig dosierte Antibiotika fördern die Entstehung von multiresistenten Bakterien
Paris, Frankreich (26. April 2013) - Forscher des Pasteur-Instituts und des CNRS haben gezeigt, dass auch der Einsatz von niedrig dosierten Antibiotika das Auftreten von Resistenzen bei pathogenen Bakterien erhöhen kann. Die Wissenschaftler konnten feststellen, dass eine geringe Konzentration an Antibiotika bereits ausreicht, um bei diesen Bakterien eine Stress-Reaktion - "SOS"-Reaktion – auszulösen, die wiederum zur Bildung von Resistenzgenen führt.
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Studie Versorgungsatlas
Jugendliche sind Vorsorge-Muffel
Berlin (26. April 2013) - Nur 43 Prozent aller Jugendlichen nehmen an der Gesundheitsuntersuchung J1 teil. Dies belegt erstmals eine bundesweite Studie der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas (www.versorgungsatlas.de). Die Detail-Analyse der Daten offenbart allerdings auch gravierende regionale Unterschiede: Während in manchen Regionen nur jeder fünfte Jugendliche das Angebot in Anspruch nimmt, glänzen andere mit Teilnehmerraten knapp unter 70 Prozent.
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Grippe und Bakterien
Neue Heilungschancen der potentiell tödlichen Kombination
Wien, Österreich (26. April 2013) - Neue Erkenntnisse von WissenschafterInnen der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien zeigen, wie sehr Bakterien die Lunge von Grippepatienten schädigen. Grippe und Bakterien, das ist ein Angriff auf unseren Körper, der auch tödlich sein kann. Die aktuellen Forschungen könnten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Therapien zur Behandlung von grippebedingten bakteriellen Infektionen leisten. Ziel ist es, Patienten besser behandeln und vor einer permanenten Schädigung der Lunge schützen zu können. Aktuell erscheint dazu eine Studie im renommierten Fachjournal "Science".
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Prof. Dr. med. Jael Backe
Schwangerschaft ist keine Krankheit
Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchen
Moderne Verlagsgesellschaft Mvg
August 2012
224 Seiten, broschiert
ISBN-10: 3868822690
Preis: 16,99 EUR
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Vancomycin
Zielgerichtete Therapie der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoe von Anfang an
Münster (23. April 2013) – Im Rahmen eines Presseroundtables diskutierten drei namhafte Experten über die vor allem im ambulanten Bereich zunehmende Prävalenz der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoe (CDAD). Die Darstellung der verschiedenen Therapiemöglichkeiten sowie die Diskussion wann welcher Wirkstoff warum indiziert ist, mündeten in konkrete Handlungsempfehlungen für die hausärztliche Praxis. Orales Vancomycin (Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg) hat sich dabei zur Behandlung von leichten bis schweren CDAD-Fällen als Mittel der Wahl erwiesen.
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Systemfehler bei Transplantationen
Konkurrenzdruck und schlechte Organverteilung
München (23. April 2013) - Der Skandal um gefälschte Laborwerte bei Lebertransplantationen ist für den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Professor Karl-Walter Jauch, nicht zuletzt auch zurückzuführen auf „Systemfehler“ in der deutschen Transplantationsmedizin. Dies betont Jauch im Vorfeld des 130. Chirurgenkongresses. Insbesondere sei die Konkurrenz um Organe zwischen den Kliniken in Deutschland zu hoch. Der DGCH-Vorsitzende fordert daher, die Zahl der Kliniken von 47 auf sechs übergeordnete Zentren zu verringern.
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BAuA gibt Überblick über Epidemiologie biologischer Arbeitsstoffe
Infektionsrisiken bei der Arbeit auf einen Blick
Berlin (19. April 2013) – Das Arbeitsschutzgesetz schreibt eine Gefährdungsbeurteilung in den Betrieben vor, auch für die Beurteilung von Infektionsrisiken am Arbeitsplatz. Allerdings ist die Datenlage in einigen Bereichen eher ernüchternd. Um die Gefährdungsbeurteilung von Infektionsrisiken am Arbeitsplatz zu erleichtern, wurden im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Informationen zu den möglichen Erregern zusammengestellt. Die BAuA hat jetzt den Forschungsbericht „Epidemiologie arbeitsbedingter Infektionskrankheiten“ veröffentlicht.
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Herstellerdossier enthält keine relevanten Daten für Vergleich mit Diclofenac-Hyaluronsäure-Gel
Zusatznutzen von Ingenolmebutat ist nicht belegt
Köln (15. April 2013) - Der Wirkstoff Ingenolmebutat (Picato ®) ist in Deutschland seit November 2012 als Gel zur Behandlung bestimmter Formen der aktinischen Keratose bei Erwachsenen zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber Diclofenac-Hyaluronsäure-Gel einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller keine relevanten Daten vorgelegt hat: Studien, die Ingenolmebutat mit Diclofenac-Hyaluronsäure-Gel direkt vergleichen, hat der Hersteller nicht benannt und die von ihm gewählte Methode für einen indirekten Vergleich ist nicht geeignet.
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Zusatznutzen nicht belegt
Fidaxomicin bei Clostridium-difficile-Infektion
Köln (15. April 2013) - Das Antibiotikum Fidaxomicin (Handelsname Dificlir®) ist seit Dezember 2011 als Therapie für Erwachsene zugelassen, die eine durch Clostridium difficile ausgelöste Durchfallerkrankung haben. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) den Zusatznutzen von Fidaxomicin im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie überprüft. Demnach gibt es derzeit keine Belege für einen Zusatznutzen. Für nicht schwere Fälle hat der Hersteller keine Studien vorgelegt. Für schwere Krankheitsverläufe und Rückfälle hat er zwar Studien benannt. Er hat die Ergebnisse aber nicht so aufbereitet, dass gesicherte Gesamtaussagen zu Nutzen und Schaden von Fidaxomicin möglich sind.
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Neues zu Denosumab
Osteoporosetherapie mit Triple-A-Empfehlung
München (12. April 2013) – Denosumab (Prolia®) etabliert sich in der Osteoporose-Therapie von postmenopausalen Frauen immer mehr. Das untermauert auch der Entwurf zur neuen DVO-Leitlinie. Darin erhielt der RANK-Ligand-Inhibitor für die Reduktion des Frakturrisikos an Wirbelkörpern, proximalem Femur und peripheren Skelettlokalisationen jeweils den höchsten Empfehlungsgrad A.
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Liste der zu erfassenden nosokomialen Infektionen und Krankheitserreger mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen
Berlin (9. April 2013) - Surveillance nosokomialer Infektionen sowie die Erfassung von Krankheitserregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen Fortschreibung der Liste der gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b in Verbindung mit § 23 Abs. 4 IfSG zu erfassenden nosokomialen Infektionen und Krankheitserreger mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen Bundesgesundheitsblatt, April 2013:
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Massive Kürzung der Dialyse-Behandlungspauschale
Ein unsachgemäßer Beschluss, der zu Lasten der Patienten geht
Dr. Michael Daschner, Saarbrücken, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutsche Nierenzentren (DN) e.V.
Wiesbaden (8. April 2013) - Die Versorgung von Dialysepatienten in Deutschland erfolgt flächendeckend auf hohem Niveau. Mit dem Beschluss der KBV und des GKV-Spitzenverbandes, die Pauschale für Sach- und Dienstleistungen der Dialysebehandlung in einem zweistufigen Verfahren drastisch abzusenken, wird diese hohe Versorgungsqualität nun willkürlich und ohne Not gefährdet – die Kassen erwirtschaften derzeit Milliardenüberschüsse. Die Warnungen und Weiterentwicklungsvorschläge der Nephrologen und des nephrologischen Pflegepersonals wurden bei den Verhandlungen ignoriert, konstruktive Gespräche bzw. die Erarbeitung eines Kompromisses scheiterten – offensichtlich waren die Beschlüsse der KBV und des GKV bereits vor den Verhandlungen nicht mehr verhandelbar!
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Qualität zahlt sich aus
Dialysepatienten in Deutschland haben eine gute Prognose
Prof. Dr. Reinhard Brunkhorst, Präsident der DGfN
Wiesbaden (8. April 2013) - Seit 2007 gibt es die „Qualitätssicherungsrichtlinie Dialyse“ (QSD-RL), im Rahmen derer jede einzelne Dialysebehandlung evaluiert wird. Wie in keiner anderen medizinischen Disziplin unterliegt die Arbeit der Nephrologen somit einer ständigen Qualitäts- und Erfolgskontrolle, unsere ärztliche Tätigkeit wird also genau überwacht, bei unzureichender Behandlungsqualität kommt es zu Vergütungssanktionen. Dieses Qualitätssicherungssystem hat sich bewährt – unsere Dialysepatienten haben eine hohe Lebensqualität und eine bessere Prognose als beispielsweise ihre Schicksalsgenossen den USA oder Großbritannien [1].
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Satellitensymposium anlässlich der 79. Jahrestagung der DGK 2013
Orale Plättchenhemmung bei akutem Koronarsyndrom mit perkutaner Koronarintervention: moderne risikoadaptierte Therapieoptionen
Mannheim (6. April 2013) – Eine potente und schnelle duale Thrombozyten-Aggregationshemmung (TAH) spielt in der Therapie von Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) und perkutaner Koronarintervention (PCI) eine entscheidende Rolle. Moderne Thrombozyten-Aggregationshemmer wie Prasugrel(Efient®) stellen im Hinblick auf die Prognose der ACS-PCI-Patienten einen Fortschritt dar, weil sie gegenüber der älteren Substanz Clopidogrel Vorteile aufweisen.*/** Dies geht aus den Ergebnissen der großen TRITON-TIMI 38 Studie zu Prasugrel hervor, die auch in den aktuellen Leitlinien der kardiologischen Fachgesellschaften Eingang gefunden haben.1,2,3 Insbesondere die Hochrisikogruppe der ACS-PCI-Patienten mit Diabetes mellitus kann einen erheblichen Nutzen aus der Therapie mit Prasugrel ziehen, wie eine präspezifizierte Subgruppenanalyse der TRITON-Studie gezeigt hat.4** Auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland und Lilly Deutschland veranstalteten Satellitensymposium im Rahmen der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) diskutierten Experten über die moderne duale TAH bei Patienten mit ACS und PCI in Abhängigkeit des individuellen Risikoprofils.
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79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
TAVI: Schonender Aortenklappen-Ersatz für alte und Hochrisiko Patienten
Mannheim (5. April 2013) - Patienten mit verengter Aortenklappe und mit einem hohen Risiko können mit der Katheter-gestützten Aortenklappen-Implantation (TAVI) mindestens mit gleichem Erfolg wie mit einer konventionellen, offenen Operation mit Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine behandelt werden. Mit dem Vorteil, dass TAVI der schonendere Eingriff ist. Das berichtet Prof. Christian Hamm (Gießen und Bad Nauheim), Präsident elect der DGK, auf der 79. Jahrestagung der DGK in Mannheim.
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Oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern
Verbesserte Therapieoptionen durch neue potente Wirkstoffe
Mannheim (4. April 2013) – Die Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) einschließlich der Primär- und Sekundärprävention von Schlaganfällen und anderen thromboembolischen Komplikationen stellt eine interdisziplinäre Herausforderung dar. Im Fokus des gemeinsamen Interesses stehen dabei die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAC) wie z.B. die Faktor-Xa-Inhibitoren. Diese Substanzen, beispielsweise Edoxaban*, könnten einen entscheidenden Fortschritt in der Antikoagulation bei VHF darstellen, da sie im Vergleich zu den etablierten Vitamin-K-Antagonisten (VKA) ein verbessertes Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen. Auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland veranstalteten Symposium anlässlich der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) diskutierten Experten aus Kardiologie, Neurologie und Hämostaseologie über die neuen Therapieoptionen mit NOAC bei VHF. Sie berichteten über aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen mit den neuen Substanzen aus der Sicht ihres jeweiligen Fachgebiets.
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