Home Medizin
23 | 02 | 2012
Get Adobe Flash player
Medizin
PDF Drucken E-Mail

www.bvl.bund.deBelastung von Lebensmitteln mit Zoonoseerregern

BVL veröffentlicht zum zweiten Mal die Ergebnisse des Zoonosen-Monitorings

 

Berlin (16. Februar 2012) - Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat zum zweiten Mal einen Bericht über die Ergebnisse des bundesweit durchgeführten Zoonosen-Monitorings veröffentlicht. Die Ergebnisse für das Jahr 2010 zeigen unter anderem, dass die Belastung von Putenfleisch mit Campylobacter (17,3 Prozent) und Salmonellen (5,5 Prozent) auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr liegt.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

IQWiG_SchriftzugZusatznutzen von Aliskiren und Amlodipin als Fixkombination ist nicht belegt

 

Hersteller weicht von zweckmäßiger Vergleichstherapie des G-BA ab

 

Berlin (15. Februar 2012) - Das Kombinationsmedikament aus Aliskiren und Amlodipin (Handelsname Rasilamlo®) ist seit April 2011 zur Behandlung von Menschen mit Bluthochruck zugelassen, bei denen Aliskiren oder Amlodipin allein nicht ausreichend wirken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob diese Wirkstoffkombination gegenüber der bisherigen medikamentösen Standardtherapie bei essentieller Hypertonie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller von der Festlegung des G-BA abweicht und eine andere Vergleichstherapie wählt.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

IQWiG.Retigabin bei Epilepsie: Keine Belege für Zusatznutzen

 

Hersteller weicht von zweckmäßiger Vergleichstherapie des G-BA ab

 

Berlin (15. Februar 2012) - Der Wirkstoff Retigabin (Handelsname Trobalt®) ist seit März 2011 als Zusatztherapie für Erwachsene mit epileptischen Krampfanfällen zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Retigabin gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller von der Festlegung des G-BA abweicht und eine andere Vergleichstherapie wählt.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Kinder im Nordosten Deutschlands erhalten doppelt so häufig Antibiotika wie im Süden

 

Gütersloh (15. Februar 2012) - Ob einem Kind ein Antibiotikum verschrieben wird oder nicht, ist in Deutschland auch vom Wohnort abhängig: Kinder im Nordosten Deutschlands erhalten doppelt so häufig Antibiotika wie Kinder in Süddeutschland. Das belegt der „Faktencheck Gesundheit“ der Bertelsmann Stiftung auf www.faktencheck-antibiotika.de. Die Zahlen zeigen auch, dass Kindern insgesamt deutlich mehr Antibiotika verordnet werden als Erwachsenen. Bundesweit wird jedem zweiten Kind zwischen drei und sechs Jahren mindestens ein Antibiotikum pro Jahr verschrieben – deutlich mehr als Erwachsenen. Aber nicht immer ist dies sinnvoll und notwendig.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Staphylococcus aureus. Photo: WikipediaWeltweit größte MRSA-Pneumoniestudie bestätigt Linezolid hohe Effektivität und gute Verträglichkeit

 

Berlin (14. Februar 2012) - Linezolid (Zyvoxid®) ist Vancomycin bei nosokomialen MRSA-Pneumonien überlegen. In der prospektiv randomisierten, doppelblinden ZEPHyR-Studie war der klinische Erfolg bei Studienende mit Linezolid signifikant größer als mit Vancomycin. Die höheren klinischen und mikrobiologischen Erfolgsraten mit Linezolid und die geringere Nephrotoxizität der Substanz stellen wichtige Vorteile dar, um klinische Therapieentscheidungen in kritischen Situationen zu untermauern, erklärte Dr. Frank-Rainer Klefisch, Berlin, auf dem Pressegespräch der Pfizer Pharma GmbH „Neue klinische Daten zur Therapie von MRSA-Pneumonien – die ZEPHyR-Studie“.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Sectio. Photo: Wikipedia en.Kaiserschnitt erhöht das Risiko für Typ 1 Diabetes

 

München (14. Februar 2012) - Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, haben laut der BABYDIAB-Studie ein mehr als doppelt so hohes Typ 1 Diabetes-Risiko als Kinder, die spontan entbunden wurden. In der Langzeit-Studie der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München wurde der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entwicklung der Erkrankung bei 1.650 Kindern aus Risikofamilien untersucht. Die Studienteilnehmer wurden von Geburt an durchschnittlich 11 Jahre lang beobachtet. Eine Erklärung sehen die Forscher in der Tatsache, dass eine Entbindung per Kaiserschnitt die Zusammensetzung der kindlichen Darmflora verändert und damit die Entwicklung von Autoimmunität begünstigt.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Epilepsie

 

Forscher identifizieren einen ursächlichen Defekt

 

Berlin (10. Februar 2012) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten erstmals entschlüsseln, welche speziellen Störungen der Nervenzellen an der Entstehung von fokalen, therapieresistenten Epilepsien beteiligt sind. Ursächlich ist unter anderem die Verminderung bestimmter zellulärer Transportproteine, welche die korrekte Signalverarbeitung zwischen den Nervenzellen verhindert. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Physiology* veröffentlicht.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

MRSA auf Neugeborenen-Intensivstationen des Universitätsklinikums Freiburg unter Kontrolle

 

Freiburg (9. Februar 20129 - Es gibt keine neuen Infektionen mit dem MRSA-Erreger (Methicillin-resistente Staphylokokken) in den Neugeborenen-Intensivstationen des Universitätsklinikums Freiburg. Den Frühgeborenen, die mit dem Erreger lediglich besiedelt sind, geht es gut, sie zeigen keine Infektionszeichen. Am 2. Februar 2012 hatte das Klinikum über eine Infektion und drei Besiedlungen sowie die eingeleiteten Hygiene-Maßnahmen informiert.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

gth_logo56. GTH-Jahrestagung zeichnet neues Bild der Hämostaseforschung:

am Outcome orientiert – interdisziplinär – zukunftsweisend

 

St. Gallen, Schweiz (8. Februar 2012) – Unter dem Leitthema «Klinische Forschung – Brücke zur Zukunft» befassten sich an der 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) in St. Gallen Anfang Februar rund 1.200 Ärzte und nichtärztliche Fachpersonen vier Tage lang mit dem Themenkomplex Blutung und Blutgerinnung. Die aus 22 Ländern angereisten Teilnehmer diskutierten unter anderem neueste Daten und Erkenntnisse zur Therapie und Prävention venöser Thromboembolien, zum perioperativen Gerinnungsmanagement sowie zu erblichen oder erworbenen Blutungs- oder Gerinnungs­störungen. Im Zentrum des Fortbildungsangebots stand die zentrale Bedeutung der Hämostaseologie für andere wichtige Fachbereiche der Medizin wie zum Beispiel für die Kardiologie oder die Gynäkologie und Geburtshilfe.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Bändermodell des Botulinumtoxins. Photo: WikipediaKein eindeutiger Beweis für “chronischen Botulismus“ beim Menschen

 

Die Übertragung des bereits beim Rind seit zehn Jahren kontrovers diskutierten „chronischen Botulismus“ auf den Menschen ist nicht nachgewiesen

 

Berlin (8. Februar 2012) – Das Robert Koch-Institut als zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -Prävention verzeichnete in letzter Zeit vermehrte Anfragen zu „chronischem Botulismus“ beim Menschen. Hintergrund sind Medienberichte, nach denen Menschen, die in landwirtschaftlichen Betrieben in Schleswig-Holstein und in Sachsen engen Kontakt zu an „chronischem Botulismus“ erkrankten Rindern hatten, ähnliche neurologische Symptome wie die erkrankten Rinder aufwiesen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) nimmt hierzu Stellung.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

BfRAntibiotikaresistente Bakterien im Stall - welches Risiko besteht für den Menschen?

 

Resistenzen sind in der Klinik und im Stall gleichermaßen zu bekämpfen

 

Berlin (8. Februar 2012) - Nicht nur in den Krankenhäusern, auch in Beständen von Nutztieren nehmen die Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika zu. Resistente Stämme sind dabei sowohl unter krankmachenden Keimen als auch unter nicht krankmachenden Bakterien, sogenannten Kommensalen, zu beobachten. Diese Entwicklung überrascht nicht. Denn immer, wenn Antibiotika eingesetzt werden, entsteht ein Selektionsdruck, und Bakterienstämme, die Abwehrmechanismen gegen die eingesetzten Antibiotika entwickelt haben, können sich ausbreiten. Das ist in den Tierställen nicht anders als in den Kliniken.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Strok-Unit-Team der Universität Münster. Photo: Universitätsklinikum MünsterSchlaganfallsymptome früh behandeln vermeidet Behinderungen

Bessere Therapieergebnisse durch speziell geschultes Personal

 

Berlin (7. Februar 2012) - Die Chance, einen Schlaganfall ohne anschließende Behinderungen zu überleben, ist deutlich höher, wenn an der Klinik bestimmte Behandlungsstandards gelten. Sie steigt, wenn Ärzte Begleitsymptome wie hoher Blutzucker, Fieber und Schluckstörungen bereits früh behandeln. Die konsequente Behandlung dieser drei Symptome ist neben der Thrombolyse von entscheidender Bedeutung für den anschließenden Grad der Behinderung, erklären die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) anlässlich einer neuen Studie aus Australien.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Pfizer bringt vaginalen Verhütungsring Circlet® auf den MarktPfizer bringt vaginalen Verhütungsring Circlet® auf den Markt

 

Mit dem Monatsring nur alle vier Wochen an Verhütung denken

 

Berlin (7. Februar 2012) - Ab sofort wird Pfizer den vaginalen Verhütungsring unter dem Handelsnamen Circlet® vermarkten. Der Monatsring enthält 11,7 mg Etonogestrel und 2,7 mg Ethinylestradiol und ist zur Kontrazeption bei Frauen im gebärfähigen Alter zugelassen. Mit Circlet® erweitert Pfizer das Kontrazeptiva-Portfolio um das innovative Verhütungsprinzip „Ring“ und bietet damit ein umfassendes Service-Angebot für Gynäkologen und Anwenderinnen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Frauen leiden fünfmal häufiger unter Essstörungen als Männer

 

Leipzig (7. Februar 2012) - Eine repräsentative Studie zeigt, dass fünfmal mehr Frauen (5,9 Prozent) als Männer (1,5 Prozent) in Deutschland unter Störungen im Essverhalten leiden. Dazu zählen zum Beispiel die Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Störung), die Binge-Eating- oder Essanfallsstörung und die Anorexia Nervosa (Magersucht). Die Studie belegt außerdem, dass bei fettleibigen (adipösen) Frauen elfmal häufiger und bei adipösen Männern sogar 20-mal häufiger eine Störung im Essverhalten vorliegt als bei normalgewichtigen Frauen und Männern.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DKG zur Veröffentlichung des DKI-PSYCHiatrie Barometers 2011

Dramatischer Ärztemangel in der Psychiatrie

 

Berlin (31. Januar 2012) - Der Ärztemangel an deutschen Krankenhäusern hat auch die Psychiatrien erfasst. Zwei Drittel aller psychiatrischen Einrichtungen haben Probleme, offene Stellen im Ärztlichen Dienst zu besetzen. Bundesweit sind rund sechs Prozent aller Arztstellen in der Psychiatrie unbesetzt. Damit ist die Psychiatrie das Fachgebiet mit dem größten Ärztemangel überhaupt.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Abb.: Der StrokeBack Rehabilitationsprozess stellt den Patienten in den Mittelpunkt. Der Patient kann ohne Betreuung zu Hause selbstständig seine therapeutischen Übungen durchführen und wird dabei vom System überwacht. Der Trainingsplan und die Übungsergebnisse werden von ambulanten Physiotherapeuten beaufsichtigt. Alle erfassten Daten werden in der persönlichen elektronischen Patientenakte (ePA) gesammelt. Sie ermöglichen die Langzeitanalyse des Rehabilitationsfortschrittes.Schlaganfallrehabilitation im häuslichen Umfeld

 

Frankfurt an der Oder (24. Januar 2012) - Das kürzlich gestartete EU-Projekt „StrokeBack“ erweckt bereits jetzt großes Interesse in der internationalen Forschungslandschaft und bestätigt damit die praktische medizinische Relevanz für diesen Forschungsschwerpunkt. So wird das EU-Projekt durch den IHP-Wissenschaftler Dr. Steffen Ortmann auf dem 9. Weltkongress für Gehirnschädigungen am 24. März 2012 in Edinburgh präsentiert, davor auf der Internationalen Konferenz für Gesundheitsinformatik im portugiesischen Vilamoura vorgestellt. Aufbauend auf diesem wissenschaftlichen Know-how wird am 11.04.2012 ein Symposium für Telerehabilitation im IHP in Frankfurt (Oder) stattfinden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Photo: IQWiGHPV-Test: Hinweise auf Nutzen im Primärscreening

 

Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs können früher erkannt und behandelt werden

Gefahr der Übertherapie

 

Berlin (24. Januar 2012) - Die derzeit verfügbaren Studien liefern Hinweise und einen Anhaltspunkt dafür, dass mit Hilfe eines Tests auf Humane Papillomaviren (HPV) Vorstufen des Gebärmutterhals-krebses früher erkannt und behandelt werden können und Tumore in der Folge seltener auftreten. Dabei kann der HPV-Test allein oder zusätzlich zu einem sogenannten Pap-Test eingesetzt werden. Allerdings besteht bei beiden Verfahren der Früherkennung auch die Gefahr eines Schadens in Form unnötiger Folgebehandlungen (Übertherapie). Zu diesem Ergebnis kommt der am 24. Januar 2012 publizierte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Vimpat Logo. Photo: UCB PharmaFrühe Kombinationstherapie bei Epilepsie

Lacosamid zeigte in der klinischen Praxis Erfolge

 

München (21. Januar 2012) - Für die Zusatz-Therapie bei fokalen Epilepsien mit und ohne sekundäre Generalisierung gilt Lacosamid aufgrund eines neuen Wirkmechanismus und fehlender klinisch relevanter Interaktionen als ein sehr gut geeigneter Kombinationspartner [1]. Post-hoc-Analysen der Zulassungsstudien zeigten zudem, dass die Zusatztherapie mit Lacosamid unabhängig vom Kombinationspartner gut wirkte und in Kombination mit Nicht-Natriumkanalblockern besonders hohe Responderraten zeigte [2]. Übertroffen werden diese Daten nun von den Interimsergebnissen einer prospektiven, nicht-interventionellen Praxisstudie. Diese zeigte, dass unter der frühen Zugabe von Lacosamid – bereits nach der ersten Monotherapie – über 66% der Patienten anfallsfrei wurden [3]. Die Daten sowie Erfahrungen mit der frühen Kombinationstherapie stellten die Studienleiter Dr. Thomas Mayer, Radeberg und Dr. Stephan Arnold, München, im Rahmen einer Pressekonferenz der UCB Pharma GmbH vor.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Schlaganfall im MRT. Photo: Kliniken des Main-Taunus-KreisesSchlaganfall-Patienten zuerst medikamentös behandeln

 

Berlin (19. Januar 2012) – Im Zuge der aktuellen Debatte um fehlerhafte Medizinprodukte werden auch kritische Stimmen zur Sicherheit von Gefäßstützen, sogenannten Stents, in der Verhütung wiederholter Schlaganfälle laut. Nach einem Schlaganfall droht den Betroffenen nicht selten ein erneuter Hirninfarkt. Bei wenigen Patienten verursacht diesen eine Einengung der Blutgefäße im Gehirn. Daher liegt es nahe, wie bei den Herzkranzgefäßen, diese Engpässe mit Stents zu erweitern. Im vergangenen Jahr musste eine amerikanische Studie abgebrochen werden, nachdem darin mehr Patienten nach Einsetzen eines Stents ins Gehirn einen weiteren Schlaganfall erlitten hatten oder verstorben waren als Patienten, die rein medikamentös behandelt wurden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

DKG zum Kabinettsbeschluss zur Einführung eines Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Klinikeinrichtungen

Kliniken erwarten Sorgfalt statt Schnelligkeit

 

Berlin (18. Januar 2012) - Zu dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetz zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PsychEntgG) erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Für die Überführung der psychiatrischen Leistungen der Krankenhäuser in ein Entgeltsystem mit bundeseinheitlich kalkulierten behandlungsabhängigen Tagespauschalen gibt es weltweit kein Vorbild.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Bundesverfassungsgericht. Photo: BundesverfassungsgerichtZwangsbehandlungen

Bundesverfassungsgericht zwingt Ärzte zu unterlassener Hilfeleistung

 

Berlin (17. Januar 2012) - Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) warnt vor den Konsequenzen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 23.03.2011 zur Zwangsbehandlung im Maßregelvollzug. Die Rigorosität des Gesetzes zwingt Ärzte zu unterlassener Hilfeleistung und verhindert unterstützende Hilfsangebote für Menschen mit Eigen- oder Fremdgefährdung.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Antipsychotika können die Aktivität endogener Retroviren beim Menschen verstärken

 

Neuherberg (16. Januar 2012) - Die Aktivität humaner endogener Retroviren (HERVs) in Gehirnzellen von Patienten mit Schizophrenie oder bipolaren Erkrankungen kann durch die Behandlung mit antipsychotischen Medikamenten verstärkt werden. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München zeigen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals PLoS ONE, dass Medikamente wie Valproinsäure wahrscheinlich über epigenetische Veränderungen im Genom die HERV Expression beeinflussen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Behandlung von ADHS von Vorurteilen befreienBehandlung von ADHS von Vorurteilen befreien

 

München (12. Januar 2012) - Die Entwicklung ist beunruhigend: Immer mehr Kinder zeigen bereits in den ersten Schulklassen psychische Auffälligkeiten mit Symptomen von Konzentrationsstörungen und motorischer Hyperaktivität. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Die Stiftung Kindergesundheit fordert ganzheitliche Therapien, die je nach Situation des Kindes sowohl die medikamentöse Behandlung als auch psychoedukative und psychotherapeutische Maßnahmen umfassen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Augendruckmessung. Photo: BVMedBestmögliche Versorgung von Augenpatienten

 

Mühlheim / Witten/Herdecke (11. Januar 2012) - Die Optimierung der Behandlungsergebnisse der Patienten ist ein Kernanliegen der Augenklinik am Evangelischen Krankenhaus Mülheim. Hierzu gehört auch die wissenschaftlich fundierte Bewertung schon bestehender alternativer Versorgungsangebote. Bereits seit Jahren arbeiten die Augenklinik und das Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie der Universität Witten/Herdecke eng zusammen. Die bisher auf Projekte beschränkte Zusammenarbeit wurde nun erweitert: Mit dem am 11. Januar 2012 unterschriebenen Kooperationsvertrag entsteht nun der gemeinsame Forschungsbereich „Patientenorientierte Forschung für die Augenheilkunde“.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Antibiotikaresistente Keime auf Hähnchenfleisch-Proben sind nichts Neues

 

BfR stuft den massiven Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion als bedenklich ein

 

Berlin (10. Januar 2012) - Eine Stichprobe des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für Aufregung gesorgt: Auf zehn von 20 gekauften Fleischproben sind ESBL-Keime gefunden worden, zwei Proben waren mit MRSA-Keimen belastet. „Der Fund von derartigen resistenten Keimen auf Hähnchenfleisch ist keine neue Erkenntnis“, erklärt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Im Rahmen des Zoonosen-Monitorings 2009 hatte das BfR die Resistenzsituation von Zoonose-Erregern und kommensalen Keimen analysiert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken E-Mail

Familiäre Hypercholesterinämie

LIPOchip® sichert Diagnose leitlinienkonform

 

Alsdorf (10. Januar 2012) - Etwa eine von 500 Personen ist von familiärer Hypercholesterinämie betroffen, doch ist die Dunkelziffer der nicht- oder unterdiagnostizierten Patienten hoch. Als Folge der autosomal dominant vererbten genetischen Störung besteht ein stark erhöhtes Risiko für koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt oder Schlaganfall bereits in jungen Lebensjahren. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) und die Europäische Arteriosklerosegesellschaft (ESA) empfehlen in ihren neuen Leitlinien zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen die Sicherung der klinischen Diagnose familiäre Hypercholesterinämie durch eine DNA-Analyse (1). Diese ist nun mit dem neuen Gentest LIPOchip® (Trommsdorff) schnell und ohne kostenintensive Komplettsequenzierung des LDL-Rezeptorgens möglich.

 

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 1 von 55
Medical News
Banner