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24 | 01 | 2018
Medizin
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Erste Gallen-Operation durch den Bauchnabel

Narbenlose Operation im Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“

Erste Gallen-Operation durch den Bauchnabel Mönchengladbach (13. August 2008) - Erstmalig wurde in einer neuartigen Operationsmethode eine Gallenblase nur durch den Bauchnabel entfernt. Prof. Dr. Frank A. Granderath, Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie und Spezialist für minimal invasive Chirurgie im Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ in Mönchengladbach, führte die Operation durch die natürliche Körperöffnung durch. Keine weiteren Schnitte wurden benötigt. Für den Patienten bedeutet dies eine narbenlose Operation.
Durch einen kleinen Schnitt knapp unterhalb des Bauchnabels führten Prof. Dr. Granderath und sein Team aus dem Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ insgesamt 3 Präzisions-Sonden ein und entfernten die Gallenblase. Es ist somit kein weiterer Schnitt in der Bauchdecke oder ein weiterer Zugang beispielsweise über die Vagina nötig. „Wir ermöglichen dem Patienten somit eine völlig narbenfreie Operation. Der Schnitt im Bauchnabel ist nach der Genesung nicht mehr zu erkennen“, so Prof. Dr. Frank A. Granderath. Er fügt hinzu: „Neben den ästhetischen Vorteilen genesen die Patienten in der Regel schneller, das Infektionsrisiko ist geringer, sie haben weniger Schmerzen und können das Krankenhaus bereits nach wenigen Tagen verlassen.“

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Chronische Schmerzerkrankungen gezielt behandeln

DGRh diskutiert neue Leitlinie zur Fibromyalgie

 

Berlin (12. August 2008) – Bis zu fünf Prozent der Bevölkerung leiden an der Schmerzerkrankung Fibromyalgie. Die Betroffenen leiden unter ständigen Schmerzen, insbesondere an den Gelenken. Sie sind häufig müde und erschöpft. Für Ärzte ist es mitunter schwierig, die rheumaartigen Symptome einer Fibromyalgie zuzuordnen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat deshalb an der neuen Leitlinie für die Behandlung dieser Krankheit mitgearbeitet. Sichere Diagnostik und sinnvolle Therapie der Fibromyalgie sind auch Thema des 36. Kongresses der DGRh, der vom 24. bis 27. September 2008 in Berlin stattfindet.

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Positive Opinion des CHMP – Empfehlung zur Zulassungserweiterung

Aclasta® künftig auch für Männer und bei Patienten nach Hüftfraktur

 

  • Daten überzeugen CHMP: Positive Opinion für Aclasta (Zoledronsäure 5 mg) für zwei weitere Indikationen
  • Osteoporose bei Männern, die unterschätzte Indikation - einer von fünf Männern über 50 Jahren könnte eine Osteoporose-bedingte Fraktur erleiden (1)
  • Hüftfraktur zieht Folgebrüche nach sich: Aclasta reduziert Risiko um 35 Prozent

 

Nürnberg (7. August 2008) – „Diese ‚Positive Opinion’ ist ein ermutigender Fortschritt in der Behandlung der Osteoporose – und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen”, kommentiert Prof. Andreas Kurth, Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim, Frankfurt, die aktuelle Empfehlung, die der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP), getroffen hat. Denn der CHMP empfiehlt eine weitreichende Zulassungserweiterung für Aclasta® (Zoledronsäure 5 mg): Neben der Behandlung der Osteoporose bei Männern kann Aclasta künftig auch dann eingesetzt werden, wenn ein Risiko für neue klinische Frakturen nach einer niedrigtraumatischen Hüftfraktur besteht. Dies ist unabhängig vom Geschlecht der Patienten.

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Welt-Aids-Konferenz: Aidsprävention eine weltweite Aufgabe

Wissen und Erfahrung der Länder mit wirksamer Prävention ist gefragt

 

Köln (7. August 2008) -  HIV-Prävention ist das zentrale Thema der Welt-Aids-Konferenz in Mexiko City. Angesichts von 2,5 Millionen Neuinfektionen jährlich fordern die Experten aus aller Welt "kombinierte" Präventionsmaßnahmen, um die Zielgruppen mit den Angeboten zu erreichen. Noch immer fehlen in vielen Ländern umfassende Angebote der Aidsaufklärung. Aber es gibt auch Länder, in denen Aidsprävention funktioniert und die sich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen auf der Konferenz einbringen. Deutschland gehört zu den Ländern, in denen Prävention wirkt.

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Neues pneumologisches Institut am Helmholtz Zentrum München

Lungenforschung wird zusammen mit LMU München und Asklepios Kliniken aufgebaut

 

München  (7. August 2008) - Am Helmholtz Zentrum München wird zum 1. November ein pneumologisches Forschungsinstitut unter Leitung des Mediziners Dr. Oliver Eickelberg (40) etabliert. Es geht aus dem bisherigen Institut für Inhalationsbiologie hervor. Der Wissenschaftler wird zusammen mit einem noch zu berufenden klinischen Pneumologen auch die Leitung des Translationszentrums für Lungenforschung (Comprehensive Pneumology Center - CPC) übernehmen. Parallel dazu erhält Eickelberg einen Ruf auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Experimentelle Pneumologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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HIV-Tests für alle zugänglich

Neue Diagnosemöglichkeiten durch Dry-Blood-Spot-Test

 

Abb. bioMérieux bietet eines der weltweit größten Produktsortimente außerhalb der USA zur Diagnostik und Verfolgung des HIV-Virus.Nürtingen (7. August 2008) - Diagnostisches Screening und Viruslastbestimmung spielen bei der frühzeitigen Erkennung und beim Management  einer HIV-Infektion eine kritische Rolle. Mit diesen Tests können einer weiteren Verbreitung der Infektion vorgebeugt und die geeigneten Maßnahmen beim Patienten ergriffen werden: Die Behandlung wird zur richtigen Zeit gestartet, und eine regelmäßige Nachsorge ist gewährleistet.


Derzeit umfasst das Produktsortiment von bioMérieux Screeningtests der 3. und 4. Generation in unterschiedlichen Versionen (automatisierte Immunoanalyzer Immunerkennungstests, Mikrotiterplatten für den Hochdurchsatz, manuelle Schnelltests) sowie molekularbiologische Realtime-Assays zur Kontrolle der Viruslast. Eine der neuesten Entwicklungen bei der Viruslastbestimmung ist der Dry Blood Spot (DBS). bioMérieux möchte diesen einfachen Test einem größeren Kundenkreis zur Verfügung stellen. Bisher wird er nur zu Forschungszwecken bei der Viruslastbestimmung  in entlegenen Gebieten eingesetzt.  Die Einfachheit des Tests – einige Blutstropfen aufgesogen auf einem Filterpapier sind ausreichend, die im Vergleich zu flüssigen Blutproben einfacheren Transport- und Lagerbedingungen und ein geringer Kühlungsbedarf (selbst in tropischem Klima) macht DBS zu einer Erfolg versprechenden Technologie, die die Überwachung der Viruslast in ressourcenarmen oder abgelegenen Gebieten ermöglicht. 

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Neue Daten belegen die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit der HIV-Therapie mit Tipranavir (Aptivus®) bei vorbehandelten Kindern

 

Ingelheim (7. August 2008) - Boehringer Ingelheim stellte heute auf der Internationalen AIDS-Konferenz in Mexiko-Stadt die neuen 100-Wochen-Daten vor, die die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Aptivus® (Tipranavir) bei vorbehandelten Kindern belegen. Die Ergebnisse dieser zweijährigen Studie zeigen, dass die Kinder unter Aptivus® ein anhaltendes virologisches und immunologisches Ansprechen erzielten und die antiretrovirale Therapie gut vertrugen.
Die Ergebnisse basieren auf den 2006 anlässlich der Internationalen AIDS-Konferenz in Toronto, Kanada, vorgestellten positiven 48-Wochen-Daten, die auch die Grundlage für die Zulassung von Aptivus® als Lösung zum Einnehmen vor Kurzem durch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen in den USA bildeten. Diese Daten werden derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA für die Marktzulassung einer Lösung zum Einnehmen und für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen in Europa geprüft.

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Peptid hilft beim Angst-Verlernen

Münster (6. August 2008) - Was genau läuft bei einem Trauma im Gehirn ab? Welche Rolle spielt die Hirnchemie bei der Verarbeitung von Angst und Furcht? Einen kleinen Teil dieser gewaltigen Fragestellung konnte nun eine Forschungsgruppe von Prof. Dr. Hans-Christian Pape vom Institut für Physiologie I (Neurophysiologie) am Universitätsklinikum Münster lösen. Im Mittelpunkt steht dabei das Peptid "Neuropeptid S", kurz NPS.
Dieses Peptid beeinflusst einen konkreten Bereich der Amygdala, dem Areal des Gehirns, in dem furchtrelevante Erinnerungen gespeichert werden. NPS ist speziell beim Verlernen von Angst von besonderer Bedeutung, wie die Wissenschaftler nun nachweisen konnten. Die Ergebnisse der Studie, bei der die Münsteraner Forscher mit einem Team von Wissenschaftlern aus den USA um Prof. Dr. Rainer Reinscheid von der University of California in Irvine zusammenarbeiteten, veröffentlichten sie jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "Neuron".

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Zwillingsstudie entschlüsselt psychotische Erkrankungen

 

Mediziner des Uniklinikums Jena koordinieren EU-Netzwerk zu Ursachen der Schizophrenie
Zwillingspaare als Studienteilnehmer gesucht

 

Jena (5. August 2008) - Die Schizophrenie gehört zu den häufigsten und gravierendsten psychotischen Erkrankungen. Etwa jeder Hundertste in der Bevölkerung erkrankt einmal in seinem Leben an einer schizophrenen Psychose - manche davon chronisch. Bei vielen anderen bleiben Konzentrationsstörungen und Antriebsschwäche, teilweise auch Wahrnehmungsstörungen zurück. Mit den derzeitigen Therapieverfahren kann in vielen Fällen der Zustand der Patienten gebessert werden. Eine Heilung für alle gibt es bisher nicht.

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17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie

Thoraxchirurgen tagen in Bremen: Im Klinikalltag bestmögliche Therapie für Patienten anwenden

 

Bremen (4. August 2008) – Vom 11. bis 13. September 2008 findet im Parkhotel Bremen die 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) statt. Unter ökonomischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten erörtern Ärzte neue Standards klinischer Behandlungspfade: Diese empfehlen von der Aufnahme in der Klinik bis zur Entlassung des Patienten bestimmte Behandlungsschritte. Weitere Themen sind Verletzungen des Brustkorbes, die sogenannte Thoraxtraumatologie und die operative Entfernung von Lungenkrebs mithilfe der videoassistierten Thoraskopie. Praxisnahe Workshops, beispielsweise zur Lungentransplantation und zu Neuerungen im internationalen Klassifikationssystem von Tumoren (IASLC), ergänzen das wissenschaftliche Programm.

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Richtigstellung zu Fernsehbeitrag über Viagra®-Fälschungen in der ZDF-Sendung "Drehscheibe Deutschland" vom 1. August 2008

 

Viagra®-Originaltabletten sind außen blau und innen weiß

 

Berlin (1. August 2008) - In dem Beitrag "Medikamentenkauf im Internet. Warnung vor gefälschten Medikamenten" in der ZDF-Sendung "Drehscheibe Deutschland" vom 1. August 2008, 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr, wurde fälschlicherweise die Information verbreitet,

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Neuer Internetauftritt informiert Frauen mit Myomen

 

Berlin (1. August 2008) - Condoleezza Rice und viele andere prominente Frauen ließen sich auf diese Weise behandeln und auch in Deutschland ist das Verfahren im Kommen: Die Myomembolisation, ein schonendes Verfahren zur Behandlung gutartiger Geschwulste (Myome) der Gebärmutter. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff, der zumeist von Radiologen durchgeführt wird, werden die Myome von der Blutzufuhr abgeschnitten und die Wucherungen gleichsam "aushungert". Der große Vorteil der Embolisation: Die Gebärmutter bleibt vollständig erhalten. Das neue Internetportal www.myomembolisation.org informiert über die Behandlungsschritte und gibt betroffenen Frauen Rat.

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Angeborener Immundefekt bei Kindern erkannt

Charité erklärt Anfälligkeit für bakterielle Infektionen

 

Berlin (1. August 2008) - Ein Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat jetzt erstmals erkannt, dass eine angeborene Störung der natürlichen Immunabwehr für schwere Infektionen, wie bakterielle Hirnhaut- oder Gelenkentzündungen, bei Kindern verantwortlich ist. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science * beschreibt Kinderarzt Dr. Horst von Bernuth von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie diese bisher unbekannte Abwehrschwäche.

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Herpes Simplex-Attacke im Fokus

Elektronenmikroskopische Studien erlauben neue, native Einblicke in den viralen Infektionsvorgang

 

Abb.1: Kryo-Elektronentomographische Aufnahme der 3D-Struktur des Herpes-Virus. Die Hauptstrukturen des Virus sind farblich markiert. In grün sind die Glykoproteine wiedergegeben, mit denen sich das Virus an die Zelle anheftet, in dunkelblauer Farbe die Proteinhülle, in orange das Tegument dargestellt. Da Kapsid ist hellblau eingefärbt. Sehr deutlich ist die asymmetrische Verteilung der Proteinhülle zu erkennen. Photo: Kay Grünewald, Max-Planck-Institut für BiochemieMartinsried (31. Juli 2008) - Herpesviren etablieren sich nach einer Infektion lebenslang im Organismus und können immer wieder erneut zum Ausbruch einer Krankheit führen. Molekulare Details des Infektionsvorgangs waren bisher auf zellulärer Ebene noch nicht bekannt. Ulrike Maurer und Kay Grünewald vom Max-Planck-Institut für Biochemie und Beate Sodeik von der Medizinischen Hochschule Hannover zeigen jetzt detailliert, wie das Virus seine Wirtszelle befällt und in sie eindringt. Sie veröffentlichen ihre neuesten Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the U.S.A. (PNAS, 29.7.2008).

Viren können sich nicht selbständig vermehren, sondern müssen Wirtszellen infizieren und deren Stoffwechsel umprogrammieren, damit diese viele neue Viren produzieren und freisetzen. Während einer Infektion heftet sich das Virus an die Wirtszelle an und bringt seine genetische Information (DNA oder RNA) in die Zelle. Die DNA oder RNA des Virus sorgt dafür, dass zelluläre Prozesse auf die Virusvermehrung ausgerichtet werden, wobei die Zelle selbst dabei in der Regel zugrunde geht. Virusforscher am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried erforschen wie Viren sich an Wirtszellen anheften und welche Proteinstrukturen an der Infektion beteiligt sind. Sie konzentrieren sich dabei auf das Herpes Simplex Virus-1, das zu einer großen Virusfamilie gehört, die nicht nur Herpes-Bläschen am Mund hervorrufen, sondern neben Windpocken, Gürtelrose und Karzinomen für mehr als 60 verschiedene Krankheitsbilder bei Mensch oder Tier verantwortlich sind.

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Mehr Clowns für kranke Kinder –

Aktionstag des Dachverbands Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e.V.

 

Aktionstag der CliniClowns am 20. September 2008. Photo: Peter Spiel

am 20.September 2008,
11.00-15.00 Uhr

 

in München     – im Forum Münchner Freiheit

in Essen          – in der Fußgängerzone / Kettwiger Str.

in Wiesbaden – am Schlossplatz

in Köln            – zwischen Wallrafplatz und Domplatte

 

Über 90.000 Kinder in deutschen Krankenhäusern lachen jährlich mit den im „Dachverband Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e.V.“ vernetzten Clowns, die ihnen durch regelmäßige Besuche den Klinikaufenthalt erleichtern.

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Belastungsinduzierte Bronchokonstriktion

Wirksamkeit von Montelukast bestätigt

 

Haar (30. Juli 2008) – Der Leukotrien-Antagonist Montelukast führte in einer randomisierten, doppelblinden Vergleichsstudie bei Kindern mit Belastungsasthma sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit einem inhalativen Steroid zu einer besseren Protektion als weitere in der Studie überprüfte Controller-Strategien. Ein Großteil der Kinder, die an Asthma erkrankt sind, leiden auch unter einer belastungsinduzierten Bronchokonstriktion und werden dadurch in alltäglichen, für ihre physische und soziale Entwicklung wichtigen Aktivitäten beeinträchtigt. Eine antientzündliche Dauerbehandlung mit dem Leukotrien-Antagonisten Montelukast oder inhalativen Steroiden kann die belastungsinduzierte Bronchokonstriktion bei Kindern deutlich verbessern. Im Gegensatz zur Inhalation von Bronchodilatatoren vor Belastung, die gerade von Kindern häufig vergessen wird, bietet eine antientzündliche Langzeittherapie Vorteile: Diese muss nicht unmittelbar vor Belastung angewendet werden und modifiziert langfristig auch die bronchiale Hyperreagibilität.

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Julius Kühn-Institut legt aktuelle Übersicht zur Ambrosia-Verbreitung in Deutschland vor

Bitte an die Bevölkerung, Fundorte zu melden und Pflanzen zu beseitigen.

Blütenstand der Beifuß-Ambrosie. Photo: Starfinger/Julius Kühn-Institut 

Braunschweig (30. Juli 2008) - Jetzt im August beginnt die Blütezeit der unscheinbaren Beifußambrosie, Ambrosia artemisiifolia. Allergiker fürchten die aus Nordamerika stammende Pflanze zu Recht, denn schon geringe Pollen-Konzentrationen (5-10 Pollen pro Kubikmeter Luft) können einen allergischen Anfall auslösen: brennende Augen, gereizte Schleimhäute sowie Niesanfälle sind die Folge. Die Pflanze wird oft durch verunreinigtes Vogelfutter in Privatgärten eingeschleppt. Um der weiteren Ausbreitung der Allergiepflanze entgegenzutreten, unternehmen Bund und Länder vereinte Anstrengungen. Das Julius Kühn-Institut (JKI) - Bundesforschungs-Institut für Kulturpflanzen (ehemals BBA) koordiniert das nationale Aktionsprogramm Ambrosia seit 2006. Nach ersten bundesweiten Erfassungsaktionen im Jahr 2007 liegt nun eine Übersichtskarte über Vorkommen und Verbreitung der Beifußambrosie in Deutschland vor.

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Rund fünf Millionen Asthmatiker durch schwere Lungenentzündung bedroht:

Nur jeder sechste Lungenkranke gegen Pneumokokken geimpft

 

Mühltal (29. Juli 2008) - Etwa sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an Asthma, ebensoviele an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Nicht einmal jeder sechste Patient beugt einer schweren Lungenentzündung vor, in dem er sich gegen Pneumokokken impfen lässt. Dies ergab eine aktuelle Studie am Zentrum für Lungenmedizin am Diakoniekrankenhaus in Rotenburg/Wümme. Nicht prinzipielle Vorbehalte vereitelten die Impfung zumeist, sondern mangelnde Information. Mehr als drei Viertel aller Teilnehmer gaben an, noch nie von der Pneumokokken-Impfung gehört zu haben. Diese Unkenntnis kann fatale Folgen haben: Jährlich gehen bis zu 12.000 Todesfälle in Deutschland auf das Konto von Pneumokokken-Bakterien.

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36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) mit der 22. Jahrestagung der Assoziation für Orthopädische Rheumatologie - 24. bis 27. September 2008

 

Synthetische Hormone mit verzögerter Wirkung

Optimierte Wirkstoffe verbessern Rheumatherapie

 

Berlin (29. Juli 2008) – Verbesserte Medikamente gegen Rheuma – spezielle Glucocorticoide – können ihren Wirkstoff verzögert freisetzen. Die Behandlung lässt sich damit zeitlich auf die krankhaften Vorgänge im Körper abstimmen. Ergebnisse von aktuellen Therapiestudien werden Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 24. bis zum 27. September 2008 Berlin vorstellen.

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Erster erfolgreicher Einsatz von Mikroinstrument und 4-D-Ultraschall bei Operation im Mutterleib

 

Mainz (25. Juli 2008) -  Mainzer Universitätsfrauenklinik setzt erstmals eine nur ein Millimeter starke Optik und 4-D Ultraschallkontrolle bei der Behandlung von angeborenen Zwerchfellbrüchen bei ungeborenen Kindern ein. Am Internationalen Zentrum für Pränatale Diagnostik und Mikroinvasive intrauterine Chirurgie der Universitätsfrauenklinik Mainz konnte vergangene Woche zum ersten Mal mit Hilfe einer nur einen Millimeter starken Optik und unter 4-D Ultraschallkontrolle ein Kind mit einem angeborenem Zwerchfellbruch im Mutterleib operiert werden. Der Leiter des Zentrums, Prof. Dr. Michael Tchirikov, und sein Team haben durch den erfolgreichen ersten Einsatz dieser Instrumente mit einem Durchmesser von nur einem Millimeter nicht nur dazu beigetragen, dass der Fötus nun nach seiner Geburt im Herbst gute Chancen hat zu überleben. Auch konnten die Mainzer Mediziner das bei einer solchen Operation übliche Risiko einer Frühgeburt, welches durch die bei der Durchführung der Operation angewendeten Instrumente bestimmt wird, erheblich reduzieren.

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Wegweisende Studie:

Levitra® nach nervschonender Prostatektomie

 

Leverkusen (25. Juli 2008) – Eine in European Urology veröffentlichte Studie zeigt, dass Levitra® (Vardenafil-HCl) bei Männern in der Behandlung der operationsbedingten Erektilen Dysfunktion (ED) selbst kurz nach radikaler nervschonender Prostatektomie wirksam ist. Diese wegweisende Studie („state-of-the-art“), von Bayer Schering Pharma als doppelblinde, randomisierte, Placebo-kontrollierte Parallelgruppenstudie durchgeführt, ist die bisher größte und aussagekräftigste ihrer Art.

 

In dieser Studie wurde die Verträglichkeit und die Wirksamkeit von Vardenafil zur Ver­besserung der erektilen Funktion als Vergleich einer täglich zum Abend eingenommenen Dosis von 10 mg Vardenafil und einer Einnahme nach Bedarf, ca.1 Stunde vor beab­sichtigtem Geschlechtsverkehr (5, 10 oder 20 mg, Dosierung individuell angepasst) untersucht, jeweils verglichen mit Placebo.

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Erfolg in der Tuberkuloseforschung

 

Zürich, Schweiz (24. Juli 2008) - Mit einem weit verbreiteten Lebensmittelzusatz lässt sich der Tuberkulose-Erreger so austricksen, dass er gegen das Antibiotikum Ethionamid nicht länger resistent ist. Forscher am Departement Biosysteme (D-BSSE) der ETH Zürich in Basel haben soeben ihre Arbeit im Fachmagazin PNAS veröffentlicht.

Es ist noch nicht lange her, dass auch in Europa Menschen an Tuberkulose - kurz Tb genannt - erkrankten und starben. Obwohl die Tb viel von ihrem Schrecken verloren hat, gehört die bakterielle Infektionskrankheit in Entwicklungsländern noch immer zum Alltag. Laut der WHO erkrankten 2006 weltweit rund neun Millionen Menschen an Tb und etwa 1,7 Millionen starben gar an der Krankheit.

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Wenn unser Schutzpanzer Schwächen zeigt

Gendefekt in Hautzellen führt zu Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma

 

München (23. Juli 2008) - Neueste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein genetisch bedingter Mangel an Filaggrin, einem Schlüsseleiweiß der Hautbarriere, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Allergien spielt. In einer groß angelegten Studie von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit der Technischen Universität München gelang nun der Nachweis, dass etwa acht Prozent der deutschen Bevölkerung Varianten des Filaggrin-Gens tragen, die das Erkrankungsrisiko für Neurodermitis um mehr als das Dreifache erhöhen. Zudem prädisponieren die Genvarianten zu Heuschnupfen und lassen das Risiko von Neurodermitikern, zusätzlich an Asthma zu erkranken, ansteigen.

Allergische Erkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten in den meisten Industrienationen stark zugenommen. Als Auslöser gilt eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren. In den letzten Jahren wurden mehrere Gene im Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen untersucht - und eines davon entpuppte sich tatsächlich als Schlüsselfaktor. Dieses Gen enthält die Bauanleitung für Filaggrin, ein essentielles Protein in der Hornschicht der Haut.

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Akromegalie:

Überschuss des Wachstumshormons frühzeitig erkennbar

 

Regenstauf / Berlin (22. Juli 2008) - Erkranken Menschen an Akromegalie - ein Überschuss des Wachstums-Hormons - verändert sich ihr Aussehen: Hände, Füße, Unterkiefer und Nase wachsen übermäßig stark. Außerdem sind innere Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes die Folge. Dadurch sinkt die Lebenserwartung der Patienten. Studien zeigen, dass ein einfacher Test Akromegalie nachweist. Eine frühzeitige Diagnose der zu Beginn unauffälligen Erkrankung erspart Patienten nicht nur die sichtbaren Symptome. Die rechtzeitige Behandlung verlängert auch ihr Leben. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich einer neuen Studie hin.

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Nef schützt SIV-infizierte Affen vor T-Zellverlust

 

Hamburg (18. Juli 2008) - Eine Virusinfektion ist immer ein sensibles Wechselspiel zwischen dem infizierten Wirt und den Krankheitserregern. Einerseits vermehren sich Viren im Körper und streuen in die Umgebung, andererseits kann der Infizierte die Attacke meistens erfolgreich mit Hilfe seines Immunsystems eindämmen. Wie ein virales Protein diese Balance in SIV-infizierten Mangabenaffen beeinflusst und dadurch den Ausbruch einer Immunschwäche steuert, hat Michael Schindler vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg (http://www.hpi-hamburg.de) jetzt mit Frank Kirchhoff und Kollegen aus Ulm untersucht.

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Streptokokken-Infektion

Unbekannte Rezeptormoleküle für Immunreaktion verantwortlich?

 

Wien, Österreich (18. Juli 2008) - Die Zellen des menschlichen Immunsystems erkennen das Bakterium Streptococcus pyogenes anders als man bisher allgemein annahm. Im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds (FWF) finanzierten Projektes publizieren MikrobiologInnen der Universität Wien überraschende Ergebnisse der ersten Studie, die sich mit den Details der Immunantwort auf Streptokokken befasst.

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