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23 | 10 | 2017
Medizin
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Akromegalie:

Überschuss des Wachstumshormons frühzeitig erkennbar

 

Regenstauf / Berlin (22. Juli 2008) - Erkranken Menschen an Akromegalie - ein Überschuss des Wachstums-Hormons - verändert sich ihr Aussehen: Hände, Füße, Unterkiefer und Nase wachsen übermäßig stark. Außerdem sind innere Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes die Folge. Dadurch sinkt die Lebenserwartung der Patienten. Studien zeigen, dass ein einfacher Test Akromegalie nachweist. Eine frühzeitige Diagnose der zu Beginn unauffälligen Erkrankung erspart Patienten nicht nur die sichtbaren Symptome. Die rechtzeitige Behandlung verlängert auch ihr Leben. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich einer neuen Studie hin.

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Nef schützt SIV-infizierte Affen vor T-Zellverlust

 

Hamburg (18. Juli 2008) - Eine Virusinfektion ist immer ein sensibles Wechselspiel zwischen dem infizierten Wirt und den Krankheitserregern. Einerseits vermehren sich Viren im Körper und streuen in die Umgebung, andererseits kann der Infizierte die Attacke meistens erfolgreich mit Hilfe seines Immunsystems eindämmen. Wie ein virales Protein diese Balance in SIV-infizierten Mangabenaffen beeinflusst und dadurch den Ausbruch einer Immunschwäche steuert, hat Michael Schindler vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg (http://www.hpi-hamburg.de) jetzt mit Frank Kirchhoff und Kollegen aus Ulm untersucht.

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Streptokokken-Infektion

Unbekannte Rezeptormoleküle für Immunreaktion verantwortlich?

 

Wien, Österreich (18. Juli 2008) - Die Zellen des menschlichen Immunsystems erkennen das Bakterium Streptococcus pyogenes anders als man bisher allgemein annahm. Im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds (FWF) finanzierten Projektes publizieren MikrobiologInnen der Universität Wien überraschende Ergebnisse der ersten Studie, die sich mit den Details der Immunantwort auf Streptokokken befasst.

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Gefährliche Urlaubsmitbringsel: Vorsicht vor Haut-Parasiten

Präventionskampagne Haut warnt vor Leishmaniose und Borreliose

Deine Haut. Die wichtigsten2m2 Deines Lebens: Prävetionscampgne Haut von Gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. 

Berlin (17. Juli 2008) - Ein juckender und nässender Hautausschlag kann auch ein ungewolltes Urlaubsmitbringsel von einer Fernreise sein. Nicht selten entpuppen sich diese Hauterkrankungen als Reaktion auf einen Parasiten. Darauf weisen die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut hin. In tropischen Ländern sollten sich Urlauber insbesondere vor Sandfliegen schützen. Aber auch in heimischen Gebieten können im Sommer Parasiten wie Zecken Hautveränderungen hervorrufen.

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Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin fordert Fokussierung auf ärztliche Kernaufgaben

 

Wiesbaden (16. Juli 2008) - Ärzte an Krankenhäusern übernehmen im klinischen Alltag zunehmend Aufgaben, die nicht in erster Linie der Behandlung von Patienten dienen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) formuliert daher in einem aktuellen Positionspapier Kernaufgaben ärztlicher Tätigkeit und schlägt Lösungen vor. Ärzte müssten sich vermehrt auf die Behandlung ihrer Patienten, Forschung, Lehre und Weiterbildung konzentrieren können, so die DGIM.

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Leitlinie zur "Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale"

Gebärmutterhalskrebs vermeiden und schonend therapieren

 

Berlin (16. Juli 2008) - Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde die S-2 Leitlinie zur "Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale" fertiggestellt.

In Deutschland wurden nach Angaben der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e. V. (GEKID) und des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2004 ca. 6.200 neue Zervixkarzinome registriert und ca. 1.660 Frauen verstarben an dieser Erkrankung. Noch in den 70-ger Jahren war der Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebserkrankung der Frauen. Nun besteht durch Primär- und Sekundärprävention die Möglichkeit, den Gebärmutterhalskrebs fast vollständig zu bekämpfen.

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Wenn sich Neuronen taub stellen

Besser hören mit Schalldämpfer im Kopf

 

München (15. Juli 2008) - Einfach nur hören ist oft nicht gut genug: Die Schallortung ist - etwa für Räuber und Beute im Tierreich - ebenfalls von überragender Bedeutung. Aber auch bei uns gelingt das Richtungshören dank zweier Ohren und zweier Signale, dem Schalldruck und der Ankunftszeit des Schalls. Denn das schallzugewandte Ohr empfängt dasselbe Geräusch lauter und etwas früher als das schallabgewandte Ohr. Diese Signale werden über Neuronen vom Innenohr zur zuständigen Schaltzentrale im Gehirn transportiert und dort verrechnet.

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URMEL-ICE Studie zeigt:

Prävention hilft gegen Übergewicht

Präventionsstudie Urmel-Ice. Grafik: UK Ulm 

Ulm (15. Juli 2008) - Eine Reduktion des Konsums zuckerhaltiger Getränke, eine Steigerung der täglichen Bewegungszeit und eine Verringerung der Zeit, die Kinder vor Bildschirmmedien verbringen, beugt Übergewicht vor. Das ist eines der Ergebnisse der URMEL-ICE Studie, an der sich 1037 Zweitklässler aus 34 Grundschulen in Ulm und Neu-Ulm, im Alb-Donau-Kreis und dem Kreis Neu-Ulm beteiligt haben.

Ziel der Studie war, ein wissenschaftlich begründetes, strukturiertes Präventionsprogramm aufzubauen, das frühzeitig ansetzt, über die Schule wirkt, ohne zusätzlichen Expertenunterricht auskommt und das soziale Umfeld wie Schulklassen und Familien einbezieht. "URMEL-ICE ist eine wissenschaftliche Studie und nicht nur eine gut gemeinte Initiative und kann als eine der großen deutschen Interventionsstudien positive Ergebnisse liefern", erklärt Studienleiter Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker, Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin an der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin II. URMEL-ICE steht für "Ulm Research on Metabolism, Excercise und Lifestyle Intervention in Children".

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Deutsche Urologen im Ausland

Als Experten weltweit gefragt

 

Düsseldorf (15. Juli 2008) - USA, Mallorca, Vereinigte Arabische Emirate - einige der weit über 4000 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) arbeiten im Ausland. Die Teilhabe am wissenschaftlichen Know-How im Heimatland ist im Zeichen der Globalisierung durchaus gegeben. Doch auch in diesem Jahr nutzen im Ausland tätige Urologen den DGU-Kongress vom 24. bis 27. September 2008 in Stuttgart zum persönlichen Austausch.

Made in Germany. Drei Worte, die jahrzehntelang als Gütesiegel galten. Im Bereich der Urologie sind sie es immer noch. Deutsche Ärzte sind begehrt im Ausland, und Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. praktizieren auf allen Kontinenten. Die Gründe sind verschieden - Lust auf Abwechslung, Karrierechancen, neue Herausforderungen, bessere Arbeitsbedingungen.

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Sehstörungen als Risiko im Straßenverkehr

Ausfälle des Gesichtsfeldes bleiben häufig unbemerkt

 

München (15. Juli 2008) – Schlaganfälle, Verletzungen oder auch Tumoren im Gehirn können auch das Sehen beeinträchtigen: Betroffene nehmen bestimmte Bereiche ihres Gesichtsfeldes nicht mehr wahr. Häufig bemerken sie die Sehstörungen jedoch gar nicht. Sie gefährden deshalb sich und andere – zum Beispiel im Straßenverkehr, warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) anlässlich einer aktuellen Studie. Die Fach-esellschaft empfiehlt für diese Menschen augenärztliche Untersuchungen.

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Nierentransplantationen sind nachts weniger erfolgreich

 

Bonn (15. Juli 2008) - Nierentransplantationen sollten tunlichst tagsüber durchgeführt werden. Diesen Schluss legt zumindest eine Studie nahe, die Urologen und Internisten der Universität Bonn jetzt veröffentlicht haben (Transplantation Proceedings, Band 40, S. 1341 ff.). Demnach erfordern nächtliche Eingriffe mehr als doppelt so häufig eine weitere Operation.

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München ist eine Woche lang das Mekka der Hautärzte

 

Zum 21. Mal treffen sich Dermatologen zur größten deutschsprachigen Fachveranstaltung in München

 

München (15. Juli 2008) - Die größte Fortbildungsveranstaltung im Bereich der Dermatologie im deutschsprachigen Raum findet vom 19. bis 25. Juli 2008 zum 21. Mal in München statt. Über 2.000 Teilnehmer haben sich angemeldet, darunter auch eine Vielzahl von Gästen aus dem Ausland. Ergänzt wird das Programm durch eine Industrieausstellung mit über 100 Partnern. Die Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie fand erstmals 1951 statt und wurde von der Klinik und Poliklinik für Allergologie und Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) initiiert und seitdem alle zwei Jahre durchgeführt.

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106. Kongress der DOG:

Neue Perspektiven in der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität

 

Berlin (15. Juli 2008) - Verbesserte Operationstechniken, neue Medikamente und Weiterentwicklungen bei Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sichern den Fortschritt in der Augenheilkunde. Wie dies auch die Lebensqualität der Patienten verbessert, diskutieren Experten im Rahmen des 106. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in zahlreichen Vortragsveranstaltungen, Symposien und Kursen. Der Kongress findet vom 18. bis 21. September 2008 im Estrel Hotel Berlin unter dem Leitthema "Perspektiven der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität" statt. Der Veranstalter erwartet rund 4.500 Teilnehmer.

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Uni-Forscher suchen nach Therapien gegen Erblindung und Sehkraftverlust

 

Regensburg (14. Juli 2008) - Etwa 17.000 Patienten erblinden in Deutschland jedes Jahr, nahezu 50.000 leiden unter dem teilweisen Verlust ihrer Sehkraft. Forscher der Universität Regensburg haben sich zum Ziel gesetzt, die molekularen Ursachen zu erforschen, die zum Verlust der Sehfunktion führen. Die Deutsche Forschungs-gemeinschaft (DFG) hat Anfang Juli für dieses Projekt umfangreiche Fördergelder und Stellen für eine Forschergruppe zum Thema "Regulation und Pathologie von homöostatischen Prozessen der visuellen Funktion" bewilligt. Finanziell unterstützt die DFG die Universität Regensburg mit ca. 3,1 Millionen Euro für den Zeitraum von zunächst drei Jahren.

 

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Macht Multitasking Frauen krank? 

Jede zweite Frau leidet unter den Symptomen der Hetzkrankheit
Stress schlägt auf den Magen und kann Sodbrennen auslösen

Photo: Bayer HealthCare 

Köln (10. Juli 2008) – Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, nichts liegen lassen können, Aufgaben unter ständigem Druck verrichten. Diese Mermale kennzeichnen ein Phäno­men, das amerikanische Wissenschaftler Hetzkrankheit (Hurry Sickness) nennen. Es gilt als Vorstufe des Burnout-Syndroms und ist bisher als Managerkrankheit bekannt. Das Gefühl ständiger Hetze betrifft aber nicht nur diese Männerdomäne. Eine aktuelle, re­präsentative Talcid® Umfrage unter Frauen, umgesetzt von GfK-Healthcare, hat gezeigt: Jede Zweite ist von zehn der elf abgefragten Symptomen ständig oder zumindest gele­gentlich betroffen. Folge von Dauerstress können zum Beispiel säurebedingte Magen­beschwerden sein. Gegen das schmerzhafte Brennen hinter dem Brustbein können im Akutfall Präparate wie Talcid® schnell und zuverlässig helfen.

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Bald Hoffnung für Osteoporose-Patienten?

Hamburger Wissenschaftler entschlüsseln wichtige Steuermechanismen des Knochenabbaus

Hamburg-Harburg (11. Juli 2008) - Ein internationales Forscherteam, darunter Prof. Arndt Schilling vom Institut für Biomechanik der TU Hamburg- Harburg, hat herausgefunden, auf welche Weise Knochen abbauende Zellen, die so genannten Osteoklasten, in ihrer Größe und Aktivität beeinflusst werden. Diese Ergebnisse, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Nature", können dazu beitragen, zukünftig bessere Behandlungsmethoden gegen Osteoporose und Knochentumore zu entwickeln.

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Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz:


Bernhard: Bayern gegen Grippe-Pandemie gewappnet - Erfolgreiche Stabsübung simulierte Ernstfall

 

München (10. Juli 2008) -  Bayern wappnet sich konsequent gegen eine mögliche Grippewelle mit weltweitem Ausmaß. Dies betonte Bayerns Gesundheitsminister Otmar Bernhard heute in München nach Abschluss der diesjährigen Pandemie-Stabsübung 'PANDORA'. Bernhard: "Die WHO schätzt die Gefahr einer Influenza-Pandemie weiter hoch ein. Unsere zuständigen Behörden sind zwar alle mit den Maßnahmen des Pandemie-Rahmenplans vertraut. Unverzichtbar ist aber, dieses Wissen anzuwenden und in der Praxis regelmäßig zu üben. Nur so gewinnt man Routine und können Lücken entdeckt und geschlossen werden." Die Erkenntnisse aus der Übung seien nicht nur für die Pandemie-Bewältigung wichtig, sondern auch für andere gesundheitliche Krisensituationen, wie beispielsweise SARS. Bayern übt nicht nur für den Ernstfall; auch ausreichend antivirale Arzneimittel zur Behandlung schwer Grippe-Erkrankter sind eingelagert. Der Bund sichert zudem gemeinsam mit den Ländern die Impfstoffversorgung. "Ich appelliere an alle Verantwortlichen im Gesundheitswesen und in Betrieben, ihre Vorbereitungen für eine mögliche Pandemie weiter voran zu treiben. Jetzt ist noch Zeit", so Bernhard.

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Kompendium 'Die neue Weiblichkeit - Leben, Liebe und Lust' Dritter Teil erschienen: 'Lust - Was Freud über Frauen nicht wusste'Kompendium "Die neue Weiblichkeit - Leben, Liebe und Lust"

Dritter Teil erschienen: "Lust - Was Freud über Frauen nicht wusste"

 

Oberschleißheim (9. Juli 2008) - Liebe, Lust, Sex und Partnerschaft beschäftigen die Menschen von jeher. Der gesellschaftliche Umgang mit diesen Themen hat sich über die Jahrhunderte immer wieder verändert, doch die Faszination ist stets erhalten geblieben.

Im gerade erschienenen dritten Teil des Kompendiums "Die neue Weiblichkeit - Leben, Liebe und Lust" dreht sich alles um die weibliche Libido. Darum ranken sich bis heute - noch und wieder - eine Reihe von Mythen. Die Broschüre gibt Antworten auf Fragen wie: Welche Rolle spielen die Hormone beim Entstehen der Lust? Welche anderen Faktoren können sie beeinflussen? Was hat die Verhütung mit der Lust zu tun? Und geht die Lust wirklich durch den Magen?

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Auf neuem Weg zum Herzen

50. neue Herzklappe per Katheter - Essen zählt weltweit zu den führenden Zentren

Herzklappen-Operationsteam der Kliniken für Kardiologie, Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie und Anästhesie im Universitätsklinikum Essen. 

Essen (9. Juli 2008) - Helmut Breuer hat vor wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag gefeiert. Er ist rüstig und fühlt sich gut. Seine Lebensqualität hat er vor drei Jahren wieder erlangt, als er im Universitätsklinikum Essen eine Herzklappe - eine Bioprothese - erhielt. Erstmals wurde diese in Deutschland per Herzkatheter, ohne Eröffnung des Brustkorbs und ohne Herz-Lungen-Maschine implantiert. "Mir geht es seit dem Eingriff so gut", sagt Helmut Breuer, "ich habe 20 Jahre gewonnen."

 

Wie ihm geht es vielen älteren Menschen: Die am meisten strapazierte Klappe im Herzen, die so genannte Aortenlappe, ist das Ventil zwischen der großen linken Herzkammer und der Körperschlagader. Bei jedem Herzschlag geht die Klappe auf und zu. Im Lauf eines 80-jährigen Lebens also mehr als 3 Milliarden Mal. Durch die mechanische Belastung und zusätzliche Faktoren (genetische Faktoren, Risikofaktoren, etc.) kann eine zunehmende Unbeweglichkeit und Enge der Aortenklappe auftreten, die mit einer starken Verkalkung einhergeht: eine Aortenklappenstenose; das Klappenventil ist dicht! Die Leistungsfähigkeit nimmt rapide ab, Luftnot und Herzschmerzen treten auf, bis hin zum Bewusstseinsverlust. Einzige Möglichkeit: die Herzklappe muss ersetzt werden.

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IQWIG: Depressionen nach Schlaganfall - ein vernachlässigtes Problem

 

  • Angehörige bekommen zu wenig Unterstützung
  • Für den Behandlungserfolg ist eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten wichtig

 

Berlin (9. Juli 2008) - Menschen mit einem Schlaganfall und ihre Angehörigen brauchen mehr Unterstützung, um die Folgen der Erkrankung besser bewältigen zu können. Neben den körperlichen Einschränkungen wirken die psychischen Belastungen oft schwer. Viele Schlaganfallpatientinnen und -patienten, aber auch Angehörige, entwickeln eine Depression. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat jetzt Forschungsergebnisse zur Behandlung von Depressionen nach einem Schlaganfall analysiert. Dabei zeigte sich, dass Antidepressiva hier nicht so wirken wie erwartet. Wegen ihrer Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten sie nur mit Bedacht eingesetzt werden.

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Umbruch bei den wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie gegründet

 

Berlin  (9. Juli 2008) -  Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) haben gestern (08.07.2008) in Berlin im Langenbeck-Virchow-Haus die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) gegründet. Zum Präsident der neuen DGOU wurde Prof. Dr. med. Dr. h. c. Joachim Grifka (Regensburg) gewählt, zu seinem Stellvertreter Prof. Dr. med. Dr. h.c. Axel Ekkernkamp (Berlin/Greifswald).

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Robert Koch-Institut

Heft 41 der Gesundheitsberichterstattung "Psychotherapeutische Versorgung" erschienen

 

Berlin (9. Juli 2008) - Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen beeinträchtigen das Leben massiv. Etwa ein Drittel der erwachsenen Allgemeinbevölkerung erfüllt im Lauf eines Jahres die diagnostischen Kriterien für das Vorliegen einer psychischen Störung. Werden alle Betroffenen behandelt? In welchen Regionen Deutschlands gibt es Versorgungslücken? Erkranken Frauen häufiger als Männer? Antworten auf diese Fragen gibt das neue Heft der Gesundheitsberichterstattung (GBE) mit dem Titel "Psychotherapeutische Versorgung".

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EULAR 2008 - Enbrel® bei Rheumatoider Arthritis

Das volle Potenzial der frühen Intervention

 

Berlin/Münster (8. Juli 2008) - Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) profitieren unter Enbrel® (Etanercept) in Kombination mit Methotrexat innerhalb eines Jahres mit einer Reduktion der radiologischen Progression – signifikant mehr als unter einer Methotrexat-Monotherapie. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse der COMET-Studie (COmbination of Methotrexate and ETanercept in Active Early Rheumatoid Arthritis)[1]. Sie liefern weitere Belege dafür, dass die frühzeitige Behandlung der mittelschweren bis schweren Rheumatoiden Arthritis mit einer Kombination aus Etanercept und Methotrexat das Fortschreiten der Erkrankung bremsen und den Patienten die Rückkehr in ein aktiveres Alltags- und Arbeitsleben ermöglichen kann. Dass die Therapie mit Etanercept auch wirtschaftlich ist, zeigen die Daten der DART-Studie. Diese Daten wurden auf der Pressekonferenz „Post-EULAR“ Anfang Juli 2008 in Berlin präsentiert.

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MMW Arzneimittelpreis 2008

SQ-Allergene von ALK-SCHERAX ausgezeichnet

Teilnehmer der Preisverleihung auf dem Foto von links nach rechts: Professor Dr. Hermann S. Füeßl, geschäftsführender Schriftleiter der Fachzeitschrift MMW-Fortschritte der Medizin; Dr. Eckhard Puchert, Geschäftsführer der ALK-SCHERAX Arzneimittel GmbH, Wedel; Dr. Dirk Einecke, Chefredakteur MMW-Fortschritte der Medizin; Professor Dr. Dr. Johannes Ring, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der TU München. 

Wedel (7. Juli 2008) - Die Firma ALK-SCHERAX Arzneimittel aus Wedel erhielt am 14. Juni 2008 den MMW Arzneimittelpreis 2008 für alle Präparate mit SQ-Allergenen. Der Preis ging an die SQ-Allergene (standardisierte Qualität), weil ihr Einsatz eine etablierte und im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelte sowie optimierte Behandlungsmöglichkeit für allergiekranke Menschen darstellt.

Eine spezifische Immuntherapie (SIT) ist die einzige Möglichkeit, Atemwegs- und Insektengift-Allergien ursächlich zu behandeln. Die Therapie reduziert die Allergiesymptome effektiv und lang anhaltend. Den Langzeiteffekt der SQ-Allergenpräparate konnten mehrere placebokontrollierte Studien nachweisen: Die Allergiebehandlung mit diesen Allergenen führt zu einer langfristigen Toleranz des Immunsystems, denn die SIT wirkt gegen die Allergieursache. Sie stellt die normale Balance zwischen bestimmten Immunzellen wieder her und senkt die Konzentration Allergen-spezifischer IgE-Antikörper.

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Nahrungsmittelallergie:

Das Kochbuch für Betroffene und die ganze Familie

 

Nahrungsmittelallergie: Das Kochbuch für Betroffene und die ganze FamilieDavos, Schweiz (4. Juli 2008) - Hilfe bei Nahrungsmittelallergien bietet das Buch „Nahrungsmittelallergien – Kochbuch für Familie & Betroffene“ der Hochgebirgsklinik Davos. Die Rezeptsammlung ist speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet und bietet viele leckere Gerichte für kleine Feinschmecker. Da sie sich noch im Wachstum befinden, ist gerade für Kinder eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig. Und schmecken soll es natürlich auch. Ob Pizza oder Nudelauflauf, Kekse oder Kuchen – es gibt genug Auswahl auch für kritische Esser. Neben allgemeinen Informationen zum Kochen bei Allergien überzeugt das Kochbuch durch seine übersichtliche Gestaltung. So wird bei jedem Rezept durch einfache Symbole angezeigt, für welche Allergieart es geeignet ist. Und die Liste der Nahrungsmittelallergien ist lang: Allergien gegen Hühnerei, Kuhmilch, Soja, verschiedene Nussarten oder gegen Getreide sind nur einige Beispiele.

Individuelle Beratungen zur Ernährung und wöchentliche Kochkurse helfen den Betroffenen Sicherheit zu gewinnen, um auch daheim allergiefrei das Essen genießen zu können. Einen kleinen Beitrag dazu leistet das Kochbuch, das von der Hochgebirgsklinik Davos herausgegeben wird. Es kann für 19,50 € inkl. Versand bestellt werden beim: Service Hochgebirgsklinik Davos, Friedrich-Ebert-Straße 51, D-47179 Duisburg.

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Kunststoffkügelchen lassen Myome schrumpfen


Neue Studien belegen: Embolisation ist eine schonende und erfolgreiche Behandlung bei gutartigen Geschwülsten der Gebärmutter

 

Berlin (4. Juli 2008) - Etwa jede dritte Frau in Deutschland leidet - meist  unbemerkt - unter harmlosen Wucherungen an der Gebärmutter, den Myomen. Bei circa 20 Prozent der Betroffenen führen sie jedoch aufgrund ihrer Größe oder Anzahl  zu Beschwerden. Die Folgen sind schmerzhafte, verstärkte und verlängerte Menstruation bis hin zu Sturzblutungen, Druck auf Blase oder Darm sowie Unfruchtbarkeit. Neben monatelangen Hormontherapien und komplizierten operativen Eingriffen galt bisher die komplette Entfernung der Gebärmutter, die Hysterektomie, als erfolgreichstes Verfahren zur Behandlung von Myomen.

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