Medizin

Antidepressiva verbessern Prognose und Lebensqualität

 

Neue Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München über Herz-Patienten mit Angststörung und Depression

 

München (1. September 2008) - Mit Antidepressiva behandelte Herzpatienten, die sich von einer Herzinfarkt-Vorstufe ("akutes Koronarsyndrom") erholen, zeigten nach sechs Monaten eine signifikante Besserung der Depression und seltenere erneute Krankenhaus-Aufnahmen. Das zeigt die Auswertung einer Meta-Analyse von insgesamt 3454 Patienten umfassenden acht Studien, die von Dr. Marianna Mazza (Institut für Psychiatrie und Psychologie, Katholische Universität vom Heiligen Herz, Rom, Italien) auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in München vorgestellt wurde. Die Behandlung mit Antidepressiva vom Typ der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) sei sicher und habe keine erkennbaren negativen Auswirkungen auf das Auftreten unerwünschter kardiovaskulärer Effekte, so die Studienautorin. Depressionen bei Herz-Patienten sind assoziiert mit psychologischer, funktioneller und körperlicher Beeinträchtigung, ihre wirksame Behandlung verbessert die Lebenserwartung, die Lebensqualität und den Gesamtzustand Betroffener.

Neuer Name für ALK-Scherax: ALK-Abelló

Tradition und Zukunft in neuem Design

Wedel (1. September 2008) – Ab sofort präsentiert sich ALK-SCHERAX ganz neu und heißt jetzt ALK-Abelló. Mit einem rundum erneuerten Design unterstreicht das Arzneimittelunternehmen seine weltweit führende Position in der Allergietherapie und seine wichtigen Erfolge in Wissenschaft und Forschung. Die Entwicklung innovativer Präparate sowie die Arbeit als zuverlässiger Partner stehen im Fokus des Unternehmens.

Effektive Blutdrucksenkung bei Übergewichtigen

 

Deutsche Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München

 

München (30. August 2008) - Bei übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck ist eine Therapie mit der neuartigen Substanz Aliskiren deutlich wirksamer als mit Substanzen, die die Wasserausscheidung fördern (Diuretika) und die seit langem in der Bluthochdruck-Behandlung eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutschen Studie, die von Prof. Dr. Roland E. Schmieder vom Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg beim Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft präsentiert wurde. Der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) findet vom 30. August bis 3. September in München statt, erwartet werden rund 30.000 Teilnehmer. Der ESC-Kongress ist der größte Medizin-Kongress Europas.

Dicke Kinder: Gezielte Betreuung senkt Gewicht und Risiko

 

Deutsche Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München

 

München (30. August 2008) - Übergewichtige Kinder, die gezielt therapeutisch betreut werden, nehmen nicht nur erfolgreich ab, sie verbessern auch ihr Risikoprofil in Sachen Herzgesundheit - mit deutlich geringeren Blutdruck- und Blutfettwerten als vor der Therapie. Stationäre Behandlungssettings hinterlassen noch deutlichere Spuren als ambulante. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer deutschen Studie, die von Dr. Ulrike Hoffmeister, Universität Ulm, beim Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft präsentiert wurde. Der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) findet vom 30. August bis 3. September in München statt, erwartet werden rund 30.000 Teilnehmer. Der ESC-Kongress ist der größte Medizin-Kongress Europas.

Neue Erkenntnisse zu Durchblutungs-Störungen der Beine

 

Studie auf dem Europäischen Kardiologenkongress: Peptid-Bluttest gibt Hinweise auf erhöhtes Sterbe-Risiko und soll Behandlung optimieren

 

München (30. August 2008) - Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine (periphere arterielle Verschluss-Krankheit, PAVK), die eine erhöhte Konzentration des Peptids NT-proBNP im Blut aufweisen, haben ein höheres Risiko, frühzeitig zu versterben. Diese neuen Erkenntnisse, die auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München vorgestellt werden, könnten ein wichtiger Schritt zur zukünftigen Verbesserung der Behandlung von PAVK-Patienten sein. Die Autoren der LIPAD Studie ("Linz Peripheral Arterial Disease") spekulieren, dass NT-proBNP im Blut aller PAVK-Patienten gemessen werden sollte, bei erhöhten Werten sollten weitere Untersuchungen und Behandlungen die Überlebensrate verbessern. Weitere Studien müssen nun Gewissheit bringen.