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Effektive Blutdrucksenkung bei Übergewichtigen

 

Deutsche Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München

 

München (30. August 2008) - Bei übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck ist eine Therapie mit der neuartigen Substanz Aliskiren deutlich wirksamer als mit Substanzen, die die Wasserausscheidung fördern (Diuretika) und die seit langem in der Bluthochdruck-Behandlung eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutschen Studie, die von Prof. Dr. Roland E. Schmieder vom Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg beim Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft präsentiert wurde. Der Kongress der European Society of Cardiology (ESC) findet vom 30. August bis 3. September in München statt, erwartet werden rund 30.000 Teilnehmer. Der ESC-Kongress ist der größte Medizin-Kongress Europas.

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Neue Erkenntnisse zu Durchblutungs-Störungen der Beine

 

Studie auf dem Europäischen Kardiologenkongress: Peptid-Bluttest gibt Hinweise auf erhöhtes Sterbe-Risiko und soll Behandlung optimieren

 

München (30. August 2008) - Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine (periphere arterielle Verschluss-Krankheit, PAVK), die eine erhöhte Konzentration des Peptids NT-proBNP im Blut aufweisen, haben ein höheres Risiko, frühzeitig zu versterben. Diese neuen Erkenntnisse, die auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München vorgestellt werden, könnten ein wichtiger Schritt zur zukünftigen Verbesserung der Behandlung von PAVK-Patienten sein. Die Autoren der LIPAD Studie ("Linz Peripheral Arterial Disease") spekulieren, dass NT-proBNP im Blut aller PAVK-Patienten gemessen werden sollte, bei erhöhten Werten sollten weitere Untersuchungen und Behandlungen die Überlebensrate verbessern. Weitere Studien müssen nun Gewissheit bringen.

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Der Protein-Code der Schizophrenie

 

Magdeburg (29. August 2008) - Magdeburger Forscher fanden heraus, dass bei schizophrenen Patienten an den Synapsen im Gehirn eine andere Protein-Zusammensetzung vorliegt als bei Gesunden. Eines dieser veränderten Proteine, Prohibitin, scheint am Entstehen der Krankheit ursächlich beteiligt zu sein.

Im Film "A Beautiful Mind" sagt Russell Crowe als Darsteller des genialen schizophrenen Mathematikers John Nash: "Das ist der Albtraum bei der Schizophrenie. Nicht zu wissen, was wahr ist. Stellen sie sich vor, sie würden plötzlich erfahren, dass die Menschen und die Orte und die Momente, die ihnen am wichtigsten sind, nicht nur weg, nicht tot wären, sondern noch viel schlimmer: nie existiert hätten. Was für eine Hölle wäre das?"

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Chronisch gestresster Darm:

Neuer Entstehungsmechanismus von Darmentzündung entdeckt

 

München (29. August 2008) - Entzündliche Darmkrankheiten wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind Zivilisationskrankheiten, die immer häufiger auftreten. Auch wenn die Ursachen dieser Leiden noch unklar sind: Man ist nun einen Schritt weiter beim Verständnis, wie sie entstehen. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben herausgefunden, dass das Zusammenspiel eines Immunbotenstoffs und eines Stressproteins gestört ist.

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DGE: Synthetisches Wachstumshormon wirkt nicht immer identisch

 

Regenstauf / Berlin (29. August 2008) - Werden Patienten mit dem synthetisch hergestellten Wachstumshormon Somatropin behandelt, müssen sie sich auf dessen exakte Wirkung verlassen können. Je nach Herstellungsverfahren weicht der Aufbau des Hormons in den einzelnen Präparaten jedoch geringfügig voneinander ab. Dies kann die Wirkung der Medikamente verändern und das Therapieziel gefährden, warnt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Die Fachgesellschaft der Hormonexperten spricht sich deshalb gegen das Vorhaben des Gemeinsamen Bundesausschusses aus, Somatropin in die Gruppe 1 der Arzneimittel - Medikamente mit "denselben Wirkstoffen" - einzuordnen.

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Sparwut im Gesundheitswesen gefährdet rechtzeitige Behandlung von Allergikern

 

Mönchengladbach (29.August 2008) - In Deutschland leiden rund 29 Millionen Patienten unter Allergien - und seit Jahrzehnten werden es ständig mehr. Aktuelle Daten zeigen, dass von den 3- bis 17-jährigen in Deutschland sogar schon mehr als 40 Prozent betroffen sind. Dennoch soll durch eine erneute Reform im System der Gesetzlichen Krankenkassen nun ausgerechnet im Bereich der Diagnostik von Allergien massiv gespart werden, kritisiert der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach. Wie im Deutschen Ärzteblatt am 4. August 2008 mitgeteilt wurde, soll zukünftig nur noch die Bestimmung von vier Antikörpern auf Allergene (IgE) alle drei Monate erstattet werden.

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Sehstörungen erhöhen Suizidrisiko

Augenuntersuchungen laut DOG auch im Alter wichtig

 

München (28. August 2008) - Schwerwiegende Augenkrankheiten sind nicht nur eine körperliche Behinderung. Der Verlust der Sehkraft geht für die meisten Menschen auch mit psychischen Belastungen einher. Wenn im Alter weitere körperliche Gebrechen hinzukommen, sind viele Patienten mit Sehstörungen selbstmordgefährdet, warnt Professor Dr. med. Frank G. Holz, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), anlässlich einer aktuellen Untersuchung. Augenärztliche Diagnostik und Therapie sei gerade auch im Alter unerlässlich.

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Wenn Erreger ihr Fett wegkriegen

 

Martinsried (28. August 2008) - Max-Planck-Forscher entschlüsseln die Struktur eines zentralen Enzyms des Fettstoffwechsels, das von einem Antibiotikum blockiert wird. Dieses Ergebnis könnte helfen, Infektionen wirksamer zu bekämpfen.
Fettsäuren gehören zu den unverzichtbaren Bausteinen aller lebenden Zellen. Ohne sie könnten die Zellen zum Beispiel keine Membranen bilden und sich auch nicht teilen. Sie werden von Fettsäuresynthasen hergestellt, was diese Enzyme zu vielversprechenden Zielmolekülen in der Bekämpfung von Krankheitserregern macht. Denn Bakterien und Pilze gehen ohne funktionierende Fettsäuresynthasen zugrunde. Oft aber blockieren Antibiotika mit entsprechender Wirkung auch menschliche Fettsäuresynthasen, die den Enzymen aus Bakterien und Pilzen extrem ähnlich sind. Ein Forscherteam um Martin Grininger und Dieter Oesterhelt vom Max-Planck-Institut für Biochemie konnte nun erstmals die molekulare Struktur der Fettsäuresynthase aus Hefe während der Hemmung durch ein Antibiotika entschlüsseln. Diese Ergebnisse liefern wichtige Einblicke in die Synthese von Fettsäuren und könnten für die Entwicklung hochspezifischer Antibiotika, wie auch neuartiger Krebstherapeutika genutzt werden. (PNAS, Early Edition, 25.08.2008)

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Rheumatologen raten bei Kindern mit Rheuma zu impfen

Nutzen überwiegt Risiko

 

Berlin (26. August 2008) - Rheumakranke Kinder brauchen Schutz vor Infektions-krankheiten. Denn ihr Abwehrsystem ist oft durch die Erkrankung und Medikamente geschwächt. Impfempfehlungen für diese Kinder fehlen jedoch - was dazu führt, dass ihnen auch der Impfschutz oft fehlt. Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 24. bis zum 27. September 2008 in Berlin stellen Experten den aktuellen Stand zu Risiken und Wirkungen von Impfstoffen bei Kindern mit Rheuma vor.

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Verhütung? Sicher kenne ich mich da aus ... Oder doch nicht?


Aktuelle Umfrage zeigt: Frauen schätzen Sicherheit von Verhütungsmethoden nicht immer richtig ein

 

München (25. August 2008) - Fast alle Frauen halten sich beim Thema Verhütung für gut bzw. sehr gut informiert.* Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts MKM unter 500 hormonell verhütenden Frauen zwischen 15 und 45 Jahren weiß jedoch fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten nicht, wie ihre Verhütungsmethode wirkt. Mehr als drei Viertel der Frauen (75,6 Prozent) können zudem nicht sagen, welche Hormone ihr Verhütungsmittel enthält. Die Umfrage im Auftrag von Essex Pharma zeigt außerdem, dass die Sicherheit der einzelnen Methoden teilweise falsch eingeschätzt wird.

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Münchner Forscher entdecken Allergie-Gen

 

München (22. August 2008) - Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben zusammen mit Kollegen der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Technischen Universität München ein Gen entdeckt, das in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Allergien steht. Gefunden wurde das FCER1A-Gen dank des Einsatzes modernster Technologien am Helmholtz Zentrum München, mit denen das gesamte menschliche Genom untersucht werden kann.

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Preis für Erlanger Forschung über Schwangerschafts-Depression

 

Erlangen-Nürnberg (21. August 2008) - Für die wegweisende Erforschung der "Depression in der Schwangerschaft und Stillzeit" erhielten zwei Forscher des Universitätsklinikums Erlangen auf der Tagung der Bayerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe den höchst dotierten Preis für geburtshilfliche Forschung in Europa. Sie forderten in ihrer Studie ein frühzeitiges Erkennen depressiver Symptome bei Schwangeren und eine verbesserte Betreuung depressiver Frauen in den Geburtskliniken. Das Wichtigste zur Vermeidung von Depressivität im Wochenbett ist ein positives, selbstbestimmtes Geburtserlebnis sowie auch nach der Schwangerschaft eine stabile Partnerschaft.

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Welche Schwangere braucht eine Rhesus-Prophylaxe?

Ein sicherer Test kann Klarheit bringen.

 

EU-geförderte Studie: Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben Labormethoden getestet, die in der Schwangerschaft das tatsächliche Risiko einer Rhesus-Unverträglichkeit vorhersagen können.

 

Göttingen (21. August 2008) - Rhesusfaktor D-positiv oder D-negativ - welche Blutgruppe hat mein Kind? Die Antwort auf diese Frage hat für Schwangere mit "Rh-negativ", die selbst keinen Rhesusfaktor D auf den roten Blutkörperchen haben, eine besondere Bedeutung: Hat ihr Kind einen anderen Rhesusfaktor-Status als sie selbst, dann besteht Lebensgefahr für das Kind. Hier hilft eine vorbeugende Behandlung mit einer so genannten Anti-D-Prophylaxe. In Deutschland wird sie für alle Schwangeren mit dem Rhesusfaktor D-negativ empfohlen. In vielen Fällen könnte jedoch auf eine solche Behandlung verzichtet werden. Voraussetzung ist: Der Rhesusfaktor des kindlichen Blutes müsste sicher vorausgesagt werden können.

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Schlafstörungen bei Kindern werden oft chronisch

 

Berlin (21. August 2008) - Vom 16. bis 18. Oktober 2008 findet die 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in Kassel statt. Das Leitthema der diesjährigen Tagung lautet "Schlafmedizin zwischen Forschung und Praxis".

Auch Schlafstörungen bei Kindern werden wieder ein Thema sein: Für diese Problematik ist ein eigenes Symposium "Pädiatrische Schlafmedizin - Update 2008" vorgesehen. In diesem Symposium wird ein Überblick über den neuesten Stand der gehäuft auftretenden Auffälligkeiten im Kinderschlaf gegeben und über neue Behandlungsansätze berichtet. "Näher betrachtet werden unter anderem der gestörte Schlaf von Kindern mit Adipositas sowie die Auswirkungen von kindlichen Schlafstörungen im Erwachsenenalter. Müssen wir schon beim Kind das Schnarchen behandeln, damit es später als Erwachsener nachts gut Luft bekommt ist eine zu erörternde Frage", erläutert Prof. Dr. Christian F. Poets aus Tübingen.

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Fett begünstigt Rheuma:

Botenstoffe des Fettgewebes gefährden Gelenke

 

Berlin (19. August 2008) - Fettgewebe um die Gelenke kann die Entstehung und den Verlauf rheumatischer Erkrankungen begünstigen. Denn Fettzellen setzen Botenstoffe frei, so genannte Adipozytokine. Diese steuern entzündliche rheumatische Vorgänge und treiben den für Rheuma typischen Abbau der Gelenke voran. Das gilt für dicke und dünne Menschen gleichermaßen. Aktuelles Wissen über die Rolle der Fettzellen bei Rheuma diskutieren Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie vom 24. bis zum 27. September in Berlin.

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VEGF Trap-Eye verbessert Sehkraft bei altersbedingter Makula-Degeneration

Nachhaltige Sehkraftverbesserung über 52 Wochen in Phase-II-Studie

 

Leverkusen und Tarrytown, NY, USA, (19. August 2008) – Patienten mit feuchter altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) zeigten 52 Wochen nach einer Phase-II-Studie mit VEGF Trap-Eye eine statistisch signifikant erhöhte Sehkraft. Verbesserungen waren bei den primären und sekundären Endpunkten der Studie nachweisbar – der Netzhautdicke (einem anatomischen Messparameter für die Wirksamkeit der Therapie) sowie der Sehkraft. Die vollständige Analyse der 52-Wochen-Daten der Phase-II-Studie wird auf dem diesjährigen Kongress der “Retina Society“ vorgestellt, der vom 26.-28. September 2008 in Scottsdale, Arizona, stattfindet. Bayer HealthCare und Regeneron Pharmaceuticals, Inc (Nasdaq:REGN) entwickeln VEGF Trap-Eye gemeinsam.

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Hochgebirgsklinik Davos:

Siegel vom TÜV SÜD für Qualität mit System

 

Photo: Hochgebirgsklinik DavosDavos, Schweiz (18. August 2008) - Die Hochgebirgsklinik Davos ist für die wirksame Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems (QMS) nach DIN EN ISO9001 : 2000 von der TÜV SÜD Management Service GmbH, einem Unternehmen der TÜV SÜD AG, ausgezeichnet worden. "Strategisches Ziel beim Aufbau unseres QM-Systems war und ist die optimale Betreuung unserer Kunden, eine stärkere Kundenbindung und eine bessere Unternehmensleistung insgesamt", sagte Michael Ohnmacht, Geschäftsführer der Hochgebirgsklinik Davos bei der Zertifikatsübergabe.   

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Wie Notfall-Antibiotika Bakterien lahm legen

Strukturelle Einsichten ermöglichen gezielten Kampf gegen multiresistente Erreger

 

Das Antibiotikum Linezolid (gelb) blockiert die Eiweißproduktion im Ribosom (lila) unerwünschter, krankmachender Bakterien, so dass diese absterben. Photo: Jörg HarmsFrankfurt am Main (18. August 2008) -  Als das Antibiotikum Linzezolid im Jahre 2000 in den USA und später auch in Europa zugelassen wurde (Zyvox; Zyvoxid), galt es als Wunderwaffe gegen multiresistente Bakterienstämme, die insbesondere in Krankenhäusern und Altenheimen auftreten. Die anfängliche Euphorie wurde jedoch gedämpft, als nach knapp drei Jahren die ersten resistenten Erreger auftraten - und das trotz limitierter Anwendung als Notfall-Antibiotikum. Im Rahmen einer Kooperation des Excellenz-Clusters "Makromolekulare Komplexe" der Goethe-Universität, des Deutschen Elektronensynchrotrons (DESY) bei Hamburg und der Universität München konnten Wissenschaftler um Prof. Paola Fucini jetzt anhand dreidimensionaler Röntgenbilder aufklären, wie das Linezolid-Molekül Bakterien lahm legt. Aufgrund dieser Erkenntnisse sollte es künftig möglich sein, wirksame Derivate dieses Antibiotikums gezielter und damit schneller zu entwickeln, so dass die Forschung den multiresistenten Bakterien wieder einen Schritt voraus ist.

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Optimierte Therapie der Plaque-Psoriasis

 

Etanercept: Beste Ansprechraten bei einer Dosierung von einmal 50 mg pro Woche

 

Münster (18. August 2008) - Die Behandlung mit dem einzigen TNFa-Rezeptor Etanercept (Enbrel®) zeigt bei einer Dosierung von einmal 50 mg pro Woche eine effektive und anhaltende Reduktion der Symptomatik bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis.[1] So weisen aktuelle Studienergebnisse nach, dass 71,1 Prozent der Patienten unter dieser Dosierung in Woche 24 eine 75-prozentige Verbesserung des PASI erzielten.[2] Präsentiert wurden diese Daten kürzlich auf einem Symposium anlässlich der 21. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München[3]: Aufgrund dieser positiven Daten wurde für Enbrel® am 10. Juli 2008 die Dosierung von einmal 50 mg pro Woche zur Behandlung der Plaque-Psoriasis zugelassen. Bisher galt nach der Initialphase in der Behandlung mit Etanercept die Empfehlung von zweimal 25 mg pro Woche.

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Herausforderung Langzeitherapie

Internistisch-endokrinologische Aspekte bei psychiatrischen Erkrankungen

 

Von Dr. med. Daniel Kopf

 

Berlin (25. November 2005) - Unter Patienten, die an einer Schizophrenie leiden, ist der Diabetes mellitus etwa dreimal so häufig wie in der Allgemeinbevölkerung. Dies gilt weitgehend unabhängig davon, ob sie mit Typika oder Atypika behandelt werden, obgleich die Auswahl der antipsychotischen Substanz einen modulierenden Einfluß auf das Diabetesrisiko hat. Weitere kardiovaskuläre Risikoparameter, die von der antipsychotischen Medikation beeinflußt werden können, sind Gewichtszunahme, Fettstoffwechselstörungen und die QT-Zeit im EKG als Risikofaktor für den plötzlichen Herztod.

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Asthma und allergische Rhinitis

Was haben wir gelernt?

 

Berlin (16. Februar 2006) - Asthma gehört weltweit zu den so genannten Volkskrankheiten, die Prävalenz steigt stetig an. Im Vordergrund der Therapie steht die konsequente Behandlung der chronischen Entzündung, so Prof. Wolfgang Petro, Bad Reichenhall. Auch die Deutsche Atemwegsliga und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie definieren in ihrer aktuellen Leitlinie zur Therapie von Asthma die Reduktion der chronischen Atemwegsentzündung als primäres Ziel der Asthmatherapie.

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Wenn die Angst nicht mehr loslässt

Würzburger Psychologen suchen Teilnehmer für Studie über Panikstörungen

Würzburg (14. August 2008) - Plötzlich war die Panik da. Auf einer Wanderung in den Alpen hatte Herr V. kurz unterhalb des Gipfels gespürt, wie sein Herz raste; wenig später war ihm schwindelig geworden. "Ein Herzinfarkt!", war sein erster Gedanke. Und dass er, fernab jeder ärztlichen Hilfe, jetzt wohl sterben müsse. Nein, gestorben ist V. damals nicht. Er ist sogar aus eigener Kraft und ohne weitere Beschwerden ins Tal zurückgelaufen. Dennoch hat er danach ähnliche Situationen vermieden, aus Angst, die Attacke könne sich wiederholen. Und hat gar nicht gemerkt, wie er sich immer mehr aus dem Leben zurückzog, bis ihm am Ende nicht einmal mehr der Gang zum Bäcker um die Ecke möglich war.

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DEGUM:

Diagnose von Knochenbrüchen bei Kindern mittels Ultraschall

 

Hamburg (14. August 2008) - Wenn es gilt, bei Kindern einen Knochenbruch zu untersuchen, greifen Ärzte immer häufiger zum Ultraschallgerät. Denn vor allem bei kleinen Patienten ergänzt und ersetzt die Sonografie die Röntgenuntersuchung sinnvoll. Nicht zuletzt verhindert sie die Belastung des Kindes durch Strahlen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) anlässlich einer aktuellen Untersuchung.

Zu jedem Knochenbruch - auch bei Kindern - gehörte früher ein Röntgenbild. "Bei Säuglingen und Kleinkindern sind die Beschwerden oft unklar und der Ort des Knochenbruchs ist nicht immer gleich auszumachen", erläutert Professor Dr. med. Christian Arning, Vizepräsident der DEGUM aus Hamburg und Chefarzt der Asklepios Klinik Hamburg-Wandsbek: "Statt große Bereiche des Skeletts zu röntgen, hat es sich deshalb bewährt, zunächst sonografisch die häufigsten Knochenbruchstellen abzusuchen." Wenn der Bruch entdeckt ist, könne dann falls nötig gezielt ein kleineres Röntgenbild aufgenommen werden. Bei unkomplizierten Brüchen, bei denen keine Operation notwendig ist, ist dies nach Ansicht von Professor Arning häufig verzichtbar. "Bei einigen häufigen Brüchen, etwa im Bereich der Rippen, wo es beim Röntgen zu Überlagerungen von Knochen kommt, ist die Sonografie sogar überlegen", so Professor Dr. med. Gebhard Mathis, Ultraschallexperte aus Rankweil und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (ÖGUM).

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Wie gut ist in Deutschland die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen?

DGPPN erhält Forschungsauftrag: Ziel ist die Verbesserung der Versorgungssituation

 

Berlin (14. August 2008) - An der Ausschreibung zur Versorgungsforschung der Bundesärztekammer hat sich die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) erfolgreich beteiligt. Für den Projektantrag mit dem Titel "Disziplinen- und Sektoren-übergreifende Versorgungs-Analyse mit dem Ziel einer Optimierung der Versorgungs-Situation von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen" wurde der Fachgesellschaft nun eine Förderung gewährt. Das Projekt sieht die bundesweite Analyse der Inanspruchnahme von Leistungen von fünf großen Ersatzkassen mit mehr als 20 Millionen Versicherten im Bereich der psychischen Störungen vor. Neben dem Verband der Angestelltenkrankenkassen-Arbeiter Ersatzkassen Verband ist auch die Deutsche Rentenversicherung Bund in das Projekt einbezogen. Erstmals wird es damit möglich, Daten zur Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen aus dem Ersatzkassen-Bereich mit denen der Rentenversicherung zusammenzuführen. 
 

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Erste Gallen-Operation durch den Bauchnabel

Narbenlose Operation im Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“

Erste Gallen-Operation durch den Bauchnabel Mönchengladbach (13. August 2008) - Erstmalig wurde in einer neuartigen Operationsmethode eine Gallenblase nur durch den Bauchnabel entfernt. Prof. Dr. Frank A. Granderath, Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie und Spezialist für minimal invasive Chirurgie im Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ in Mönchengladbach, führte die Operation durch die natürliche Körperöffnung durch. Keine weiteren Schnitte wurden benötigt. Für den Patienten bedeutet dies eine narbenlose Operation.
Durch einen kleinen Schnitt knapp unterhalb des Bauchnabels führten Prof. Dr. Granderath und sein Team aus dem Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ insgesamt 3 Präzisions-Sonden ein und entfernten die Gallenblase. Es ist somit kein weiterer Schnitt in der Bauchdecke oder ein weiterer Zugang beispielsweise über die Vagina nötig. „Wir ermöglichen dem Patienten somit eine völlig narbenfreie Operation. Der Schnitt im Bauchnabel ist nach der Genesung nicht mehr zu erkennen“, so Prof. Dr. Frank A. Granderath. Er fügt hinzu: „Neben den ästhetischen Vorteilen genesen die Patienten in der Regel schneller, das Infektionsrisiko ist geringer, sie haben weniger Schmerzen und können das Krankenhaus bereits nach wenigen Tagen verlassen.“

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Chronische Schmerzerkrankungen gezielt behandeln

DGRh diskutiert neue Leitlinie zur Fibromyalgie

 

Berlin (12. August 2008) – Bis zu fünf Prozent der Bevölkerung leiden an der Schmerzerkrankung Fibromyalgie. Die Betroffenen leiden unter ständigen Schmerzen, insbesondere an den Gelenken. Sie sind häufig müde und erschöpft. Für Ärzte ist es mitunter schwierig, die rheumaartigen Symptome einer Fibromyalgie zuzuordnen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat deshalb an der neuen Leitlinie für die Behandlung dieser Krankheit mitgearbeitet. Sichere Diagnostik und sinnvolle Therapie der Fibromyalgie sind auch Thema des 36. Kongresses der DGRh, der vom 24. bis 27. September 2008 in Berlin stattfindet.

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