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20 | 10 | 2017
Medizin
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Tattoos und Piercings können krank machen

Präventionskampagne Haut warnt vor riskanter Körperkunst

 

Präventionskampagne Haut von Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung, Landwirtschaftlicher Sozialversicherung, AOK und BKK. Photo: Deutsche Gesetzliche UnfallversicherungBerlin (2. Juli 2008) - Tätowierungen und Piercings können gesundheitsschädlich sein. Darauf weisen die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut hin. Ein Tattoo auf dem Steißbein oder ein Bauchnabelpiercing mögen für manchen zwar schön aussehen, können die Haut und den Körper jedoch krank machen. Experten zufolge führen bis zu 30 Prozent der Piercings und Tattoos zu Komplikationen. Betroffene haben insbesondere mit allergischen Reaktionen, schmerzhaften Entzündungen oder lang anhaltenden Infektionen zu kämpfen.

„Bei Tätowierungen können die in den Farben enthaltenen Azo-Farbstoffe Auslöser für Erkrankungen sein.“ sagt der Dermatologe Dr. Bernhard Egger vom AOK Bundesverband. Beim Tätowieren werden Farbmittel mit Hilfe von Nadelstichen in die Haut eingestanzt. Damit die Färbung dauerhaft ist, werden die Farbpigmente in die mittlere Hautschicht eingebracht. Welche Folgen dies im gesamten Körper hat, ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Aber auch ein Piercing kann zur Gefahr für die Haut werden. Denn häufig enthält der Schmuck Nickel, das bei Hautkontakt Allergien auslösen kann. Seit drei Jahren gelten in der Europäischen Union zwar Höchstgrenzen für Nickel, doch reicht es häufig schon aus, wenn lediglich die Oberflächenbeschichtung nickelfrei ist, um eine Kennzeichnung zu umgehen.

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Die Entwicklung von Tocilizumab

Medizinischer Fortschritt auf Basis einer erfolgreichen Kooperation von Chugai und Roche

 

Von Dr. med. Markus Harwart

Interleukin-6 (IL6). Photos: Roche Pharma AG und Chugai Pharma. 

Köln (1. Juli 2008) - Neben der Onkologie und nephrologischen Erkrankungen stellen Erkrankungen der Gelenke und des Skelett-systems einen zentralen Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt von Chugai Pharma dar. Das 1925 in Tokio gegründete Unternehmen nutzt für seine Entwicklungsaktivitäten nicht nur die Expertise seiner fast 900 in diesem Bereich an drei japanischen Standorten (Fuji-Gotemba, Ukima und Kamakura) tätigen Forscher, sondern auch die enge Kooperation mit universitären Einrichtungen und den intensiven wissenschaftlichen Austausch in Japan.

So geht auch die Identifikation, strukturelle Darstellung und Klonierung des Interleukin-6 (IL-6) im Jahre 1986 auf Forschungsarbeiten der Universität Osaka unter Leitung der Gruppe um Prof. Kishimoto zurück. Mit der Beschreibung und Klonierung des Interleukin-Rezeptors im Jahre 1988 und der Identifikation der für die Signal-Transduktion maßgeblichen gp130 Struktur im Jahre 1990 wurden in Kooperation zwischen Chugai und der Universität Osaka die entscheidenden Grundlagen geschaffen, um dieses theoretische Wirkprinzip einer praktischen therapeutischen Anwendung zuzuführen.

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EULAR-Kongress 2008:

IL-6-Rezeptorblockade mit Tocilizumab gegenüber Standardtherapie konsistent überlegen

Durch Reduktion der IL-6-Aktivität können schnell die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Gelenk sowie systemische Manifestationen gebessert werden. Photo: Roche Pharma AG und Chugai Pharma. 

Köln (1. Juli 2008) - Der humanisierte Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptorblocker Tocilizumab ist das erste und bisher einzige Biological, das als Monotherapie der bisherigen Standardbehandlung der Rheumatoiden Arthritis mit Methotrexat signifikant überlegen ist. Zwei jetzt auf dem EULAR-Kongress in Paris vorgestellte Phase-III-Studien zeigen konsistent hohe Remissionsraten und belegen die gute klinische Wirksamkeit des innovativen Zytokin-Hemmers.

Nach den Studien OPTION und TOWARD bestätigen nun zwei weitere doppelblinde, auf dem Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) vorgestellte Phase-III-Studien, AMBITION1 und RADIATE2, die ausgesprochen gute klinische Wirksamkeit von Tocilizumab.

Der innovative Wirkstoff greift mit einem bislang einzigartigen Wirkmechanismus in das Zytokin-Netzwerk ein und unterbindet die chronisch entzündliche Inflammation. IL-6 ist ein Schlüsselzytokin für die Entstehung und Aufrechterhaltung der artikulären und systemischen Symptome der RA. Tocilizumab unterbricht die IL-6-Signalwege durch selektive Inhibition der löslichen und membrangebundenen IL-6-Rezeptoren. Die IL-6-Rezeptorblockade führt somit zu einer raschen und nachhaltigen Besserung der beiden Symptomtypen und bewirkt hohe und in verschiedenen Patientenpopulationen konsistente Remissionsraten.

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Asthma bronchiale bei Kleinkindern: Vorläufige Bewertung therapeutischer Maßnahmen liegt vor

IQWiG nimmt Stellungnahmen entgegen / Nutzen und Schaden unklar

 

Berlin (1. Juli 2008) - Welchen Nutzen oder Schaden 2-bis 5-Jährige mit bronchialer Obstruktion oder Asthma bronchiale von Maßnahmen haben könnten, die im Disease-Management-Programm (DMP) Asthma bislang nur älteren Kindern angeboten werden, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht. Auf den Prüfstand kamen dabei sowohl medikamentöse als auch nichtmedikamentöse Verfahren. Am 1. Juli 2008 haben die Wissenschaftler ihre vorläufigen Ergebnisse präsentiert. Bis zum 29. Juli können alle Interessierten schriftliche Stellungnahmen zum Vorbericht an das IQWiG richten.

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Neue Perspektive in der Epilepsietherapie von UCB

Neues Antiepileptikum Lacosamid zur Zulassung empfohlen

 

Monheim (30. Juni 2008) - Das CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use), das wissenschaftliche Komitee der europäischen Arzneimittelagentur (EMEA), hat eine positive Stellungnahme für den Antrag der Firma UCB zur Zulassung von Lacosamid abgegeben. Das CHMP empfiehlt der Europäischen Kommission, Lacosamid zur Zusatztherapie von fokalen Anfällen mit oder ohne sekundärer Generalisierung bei Patienten mit Epilepsie ab einem Alter von 16 Jahren zuzulassen.

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Lust ist eine Vagabundin

Im Reich der Sinnlichkeit

 

Freiburg (30. Juni 2008) - Die Natur hat „das schöne Geschlecht“ reich beschenkt: Die Frau hat nicht nur einen G-Punkt, sondern auch einen K-Punkt und sogar einen U-Punkt. Von Kopf bis Fuß ist der weibliche Körper eine einzige erogene Zone und fähig, drei Formen von Höhepunkten zu erleben: den vaginalen, den klitoralen oder - „two in one“ - beide zusammen! Multiple Orgasmen? Sind auch möglich! Apropos, die Klitoris ist eine Kleinausgabe des männlichen Penis, ebenso hoch-erogen und zu einer Ejakulation fähig! Haben Sie’s gewusst?

Leider weiß nicht nur die Männerwelt eher wenig über das „unbekannte Wesen: Frau“. Die Frauen selbst sind sich oft ein Rätsel, wenn es um das Geheimnis ihrer Sexualität geht.

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Ärzte müssen Patienten anschwärzen

Neue Meldepflicht bei Tätowierungen und Piercings

 

Bonn (27. Juni 2008) - Die ärztliche Schweigepflicht gilt ab dem 1. Juli nur noch eingeschränkt. Ab diesem Datum sind Ärzte und Krankenhäuser verpflichtet, ihre Patienten bei bestimmten „selbstverschuldeten Krankheiten“ der Krankenkasse zu melden, damit die Kasse die Behandlungskosten von den Patienten einfordern kann. Darauf weist die Deutsche Vereinigung für Datenschutz hin.

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Blasenkrebs-Marker detektiert Tumoren des gesamten Urogenitaltrakts mit hoher Sensitivität

Freiburg (27. Juni 2008) - Ein einfacher Urintest kann Karzinome des oberen Urogenitaltrakts nachweisen. Das zeigte eine Studie mit 260 Patienten, die Ende Mai 2008 auf dem 103. Jahrestreffen der American Urological Association (AUA) vorgestellt wurde.
Der Einsatz des Tumormarkers NMP22 hat in den letzten Jahren zunehmend Bedeutung gewonnen, nachdem mehrere Studien die gute Spezifität und Sensitivität des Markers in der Detektion von Karzinomen der Harnblase belegten. Der Urintest auf NMP22 entdeckt auch Blasenkarzinome, die mittels einer Zystoskopie übersehen wurden.1 NMP22®BladderChek™ verbessert somit kostengünstig die Früherkennung und das Monitoring nach behandelten Karzinomen und ist zudem einfach anzuwenden. Die Ergebnisse liegen bereits nach einer halben Stunde vor.

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Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Gemeinsam gegen HIV

 

Der Südafrikaner Graeme Jacobs (rechts) macht derzeit seine Doktorarbeit am Würzburger Lehrstuhl für Virologie. Dessen Inhaber Professor Axel Rethwilm (Mitte) pflegt schon seit Längerem Kontakte nach Südafrika. Aus diesen wissenschaftlichen Kooperationen ist das erste deutsch-afrikanische Graduiertenkolleg entstanden, das im Oktober an den Start geht. Links Jochen Bodem, der den südafrikanischen Doktoranden betreut. Photo: Robert Emmerich Würzburg (27. Juni 2008) - In keinem anderen Land der Welt sind so viele Menschen mit HIV infiziert wie in Südafrika. Rund 15 Prozent der 48 Millionen Einwohner tragen das Virus in sich. Um die Erforschung des Erregers weiter voranzubringen, haben sich Wissenschaftler der Universität Würzburg mit Kollegen in Südafrika zusammengetan: In einem neu eingerichteten Internationalen Graduiertenkolleg befassen sie sich mit HIV/Aids und assoziierten Infektionskrankheiten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Arbeiten in den kommenden viereinhalb Jahren mit rund 2,2 Millionen Euro.

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Behandlung schwerer Infektionen

Neues parenterales Antibiotikum zur Zulassung in Europa empfohlen

 

Neuss (25. Juni 2008) - Das „Committee for Medicinal Products for Human Use“ (CHMP) hat die Zulassung des parenteralen Carbapenems Doripenem zur Behandlung von nosokomialen Pneumonien einschließlich der beatmungs-assoziierten Pneumonie, komplizierten intraabdominalen Infektionen und komplizierten Harnwegsinfektionen empfohlen. Die Marktzulassung für Doripenem (Warenzeichen DoribaxTM) in der Europäischen Union wird im Verlauf dieses Jahres erwartet.

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Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses

Neugeborenen-Hörscreening wird Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung

 

Berlin (20. Juni 2008) -  Anlässlich des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses Neugeborenen-Hörscreenings in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen, erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB: Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses, Neugeborenen-Hörscreenings in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Mit einem Hörscreening können Hörstörungen früher erkannt werden. Wichtig ist, dass nach der Diagnose des Krankheitsbildes eine individuelle Therapie erfolgt. Somit können Folgen von Hörschäden, wie beispielsweise Fehlentwicklungen der Lautsprache, früher und optimaler behandelt werden.

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Erweiterte EU-Zulassung für drei HIV-Medikamente

Verbesserte Behandlungs-Möglichkeiten für Kinder mit HIV

 

München (20. Juni 2008) - Das HIV-Medikament Combivir® hat von der Europäischen Zulassungsbehörde (EMEA) die erweiterte Zulassung zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren erhalten. Die Behörde erteilte die Zulassung für Combivir®, Epivir® und Ziagen® in Tablettenform zur Behandlung von Kindern, die mehr als 14 Kilogramm wiegen.

Combivir® (Wirkstoffe: Zidovudin und Lamivudin) war bisher nur für Erwachsene und Kinder über 12 Jahre verfügbar. Ab sofort können damit auch jüngere Kinder behandelt werden, sofern sie über 14 Kilogramm wiegen. Epivir® und Ziagen® werden in dieser Form voraussichtlich ab Oktober 2008 in deutschen Apotheken erhältlich sein.

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Evaluation macht den Erfolg erst transparent

Integrierte Versorgung von psychisch Kranken

 

Berlin/Wedel (20. Juni 2008) - Integrierte Versorgung (IV) wird von Psychiatern als eine wichtige Perspektive für die zukünftige Versorgung angesehen. Allerdings ist die Psychiatrie mit nur 78 von über 5000 Verträgen in der Integrierten Versorgung deutlich unterrepräsentiert. Gleichzeitig endet dieses Jahr die Förderung von IV-Modellen, wie sie mit dem GKV-Modernisierungsgesetz von 2003 eingeführt wurde. Vor diesem Hintergrund läuft die Psychiatrie Gefahr, die Chancen der Integrierten Versorgung zu vergeben. AstraZeneca engagiert sich deshalb verstärkt in diesem Bereich. Auf einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema Integrierte Versorgung in Berlin hatten interessierte Psychiater Gelegenheit sich über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen Integrierter Versorgung auszutauschen. Im Mittelpunkt stand dabei die Evaluation von IV-Projekten. Erläutert wurde u. a. ein Evaluationsmodell, das zur Bewertung von Projekten zur Integrierten Versorgung herangezogen werden kann. Diese Kriterien sind ab sofort in einer Broschüre von AstraZeneca erhältlich.

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World Allergy Organization beleuchtet weltweite Allergiebelastungen

 

Erster Bericht der World Allergy Organization ruft zu dringender weltweiter Zusammenarbeit auf, um die weltweite Zunahme von Allergien und allergischen Erkrankungen zu bekämpfen

 

Milwaukee, Wisconsin, USA (18. Juni 2008, ots/PRNewswire) - Die World Allergy Organization (WAO) veröffentlicht ihren ersten Bericht über das Ausmass von Allergien und chronischen Atemwegserkrankungen weltweit am 18. Juni 2008 und ruft zur sofortigen Zusammenarbeit auf, um die derzeitige Zunahme von Allergiefällen zu bekämpfen. Während der letzten 20-30 Jahre hat die Verbreitung allergischer Erkrankungen deutlich zugenommen - ein Trend, der keine Anzeichen eines Rückgangs zeigt. Es wird angenommen, dass 400 Millionen Menschen weltweit unter allergischer Rhinitis leiden und 300 Millionen Menschen weltweit an Asthma(1) erkrankt sind, was zu geschätzten Kosten führt, die die Ausgaben für Tuberkulose und HIV/AIDS zusammengenommen noch übertreffen.(2) Eine der alarmierendsten Erkenntnisse der Studie ist, dass während das Auftreten von Allergien und damit in Zusammenhang stehender Erkrankungen deutlich zugenommen hat, die Anzahl der Ärzte, die für die Diagnose und Behandlung von Allergien ausgebildet sind, abgenommen hat, was dazu führt, dass die Erkrankungen bei vielen Patienten nicht diagnostiziert und nicht behandelt werden. Der Statusbericht der World Allergy Organization ist ein erster aber grundlegender Schritt, um diese Situation zu anzugehen.

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Gemeinsame Stellungnahme der Leitliniengruppe des European Network for Hyperkinetic Disorders (EUNETHYDIS) und des Deutschen Zentralen adhs-netzes zur EKG-Ableitung bei Verschreibung von Methylphenidat

 

Berlin (18. Juni 2008) - In der medikamentösen Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sind Stimulanzien und Atomoxetin hoch effektiv und risikoarm. Nun hat die American Heart Association am 21. April 2008 eine Stellungnahme zur Indikation von kardiovaskulären Vor- und Verlaufsuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen abgegeben, die aufgrund von ADHS medikamentös behandelt werden. Diese Stellungnahme war in der Ursprungsfassung missverständlich formuliert und wurde deswegen kurz danach um eine aktualisierte Korrektur ergänzt. Im folgenden wird die ursprüngliche Stellungnahme aus Sicht der Leitliniengruppe des European Network for Hyperkinetic Disorders (EUNETHYDIS), das europäische Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von hyperkinetischen Störungen beziehungsweise ADHS entwickelt hat (Banaschewski et al., 2006; Taylor et al., 2004), und des deutschen zentralen adhs-netzes kommentiert.

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Weniger Nebenwirkungen bei Herzinfarkt - und Schlaganfall-Therapie?

Würzburger Forscher finden neuen Mechanismus bei der Blutgerinnung

 

Würzburg (17.06.2008) - Ein erhöhtes Blutungsrisiko ist die unerwünschte Nebenwirkung bei vielen Medikamenten, die heute zur Therapie von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden. Würzburger Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg fanden jetzt einen bisher in Blutplättchen unbekannten Mechanismus, der bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen verspricht. Ihre Ergebnisse beschreiben sie jetzt in der Online-Veröffentlichung der renommierten Fachzeitschrift "Journal of Experimental Medicine".

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IQWIG: Testgüte des Ultraschallscreenings in der Schwangerschaft:

Einfluss von Ärzte-Qualifikation und Geräte-Qualität unklar

 

Lediglich Hinweise auf positive Zusammenhänge / Keine Studien zu deutscher Versorgungsrealität

 

Berlin (17. Juni 2008) - Internationale Studien liefern Hinweise, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Qualifikation der Untersucher sowie der Qualität der eingesetzten Geräte einerseits und der Entdeckungsrate von Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft andererseits. Unklar ist allerdings, welche Mindestvoraussetzungen jeweils erfüllt sein müssen, um ausreichend hohe Entdeckungsraten bei schweren fetalen Anomalien zu erzielen. Unbeantwortet bleibt auch die Frage, ob es den für andere Gesundheitssysteme beschriebenen Zusammenhang auch unter den besonderen organisatorischen Gegebenheiten (Mehrstufen-Konzept) in Deutschland gibt. Denn bislang fehlen dazu aussagekräftige Studien. Zu diesem Ergebnis kommt der am 17. Juni 2008 publizierte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Drei Säulen für die männliche Lebensqualität –

Das Geschäftsfeld Männergesundheit-Urologie bei Bayer Vital

 

München (12. Juni 2008) - Libido – Kontinenz – Potenz – die drei Säulen der männlichen Gesundheit stehen im Mittelpunkt des Geschäftsfeldes „Männergesundheit-Urologie“ von Bayer Vital. Betreut werden Levitra® gegen erektile Dysfunktion und Emselex® gegen Harninkontinenz sowie die Testosteronpräparate Nebido® und Testogel®.

„Gesundheit, die Mann fühlt“ ist der Slogan der „Männergesundheit-Urologie“, die von Ulrich Thoma geleitet wird. Damit soll gezeigt werden, dass mit dem Geschäftsfeld ein kompetenter und sachkundiger Ansprechpartner für Männer zur Verfügung steht, die ihre Lebensqualität erhalten oder wiederherstellen wollen.

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Metabolisches Syndrom, Hypogonadismus, Erektile Dysfunktion

Wenn die männliche „Strandperle“ immer weiter wächst

Strandperle. Photo Bayer HealthCare 

München/Leverkusen (12. Juni 2008) - Sommer, Sonne, Strand – jetzt lassen sich im Winter geschickt kaschierte Rollen um Bauch und Hüften nicht mehr verbergen. Die „Strandperle“ ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern eine echte Gefahr für die Männergesundheit, die eine ganze Kaskade von kardiovaskulären Risikofaktoren nach sich zieht. Häufige Begleiter zu dicker Bäuche sind Hypogonadismus (Testosteronmangel) und Erektionsstörungen. Diese seien der Schlüssel zu einer umfassenden Therapie der „Strandperlenträger“, so der Tenor der Experten bei einer von Bayer Vital initiierten Presseveranstaltung. Neben dem hohen Leidensdruck bei sexuellen Störungen – als Ansatzpunkt für den Arztbesuch – zeigten neue Studien weitere Behandlungs-vorteile für zugrunde liegende Erkrankungen. So führe eine Testosteronsubstitution mit Testogel® bei sympto-matischem Hypogonadismus nicht nur zu mehr Lebenskraft und Vitalität; auch metabolische Parameter verbesserten sich. Die Behandlung einer erektilen Dysfunktion mit Levitra® bewähre sich auch bei Patienten mit zu hohen Cholesterinspiegeln.

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Targeted Genetics gibt positive Phase-1/2-Ergebnisse zu tgAAC94 auf dem europäischen Rheumatologiekongress EULAR bekannt

 

Seattle und Paris (12. Juni 2008) - Targeted Genetics Corporation gab heute positive Ergebnisse einer klinischen Phase-1/2-Studie bekannt, die zeigen, dass tgAAC94, ein Prüfpräparat zur Blockierung der Aktivität des wichtigen Entzündungsmediators Tumor-Nekrose-Faktors-alpha (TNF-alpha), gut vertragen wurde und möglicherweise die Symptome einer entzündlichen Arthritis bei Patienten, die auf andere Therapien, einschliesslich einer systemischen Therapie mit TNF-Blockern, nicht ansprachen, verbessert. Die gesamten Ergebnisse der Studie wurden heute im Rahmen eines Vortrags auf dem jährlich stattfindenden EULAR-Kongress (Annual European Congress of Rheumatology) vorgestellt.

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Top-Thema auf dem 60. Urologen-Kongress in Stuttgart

  • Harnblasenkrebs - die unterschätzte Gefahr

  • Andrea Höhn: „Ich lebe mit einer Ersatzblase!“

 

Stuttgart (11. Juni 2008) - Andrea Höhn ist eine von fast 30.000. Laut Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 28.750 Menschen an Harnblasenkrebs. Wie Andrea Höhn kann ein Teil der Blasenkrebspatienten trotz Entfernung des Organs mit einer Ersatzblase ein nahezu normales Leben führen. Mit ihrer persönlichen Geschichte will die 53-Jährige zur Aufklärung über den zweithäufigsten urologischen Tumor beitragen, denn trotz der alarmierenden Zahlen ist in der Öffentlichkeit wenig über Risikofaktoren und Behandlung des Harnblasenkarzinoms bekannt.

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IQWIG: Neueste Forschung zu Allergien - Hyposensibilisierung kann helfen

 

  • Die spezifische Immuntherapie wirkt bei vielen Menschen

  • Der Versuch, Hausstaubmilben zu beseitigen, ist jedoch meist nicht hilfreich

 

Berlin (11. Juni 2008) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat aktuelle Forschungsarbeiten zu Allergien geprüft. Dabei zeigte sich, dass die früher umstrittene spezifische Immuntherapie gegen allergische Beschwerden tatsächlich vielen Menschen helfen kann.

Wenn alles grünt und blüht, erreicht die Allergiesaison ihren Höhepunkt. Immer mehr Menschen sind betroffen: In Deutschland hat mindestens einer von fünf Einwohnern Heuschnupfen. Fast die Hälfte der Bevölkerung reagiert wenigstens zeitweise auf Allergene wie Pollen oder Hausstaubmilben. Es ist aber immer noch unklar, warum Allergien in den letzten Jahrzehnten so stark zugenommen haben. Der Leiter des IQWiG, Prof. Dr. med. Peter Sawicki, sagte, bisher sei noch keine der Theorien zur Häufung von Allergien wissenschaftlich nachgewiesen. So ist zum Beispiel die Annahme, dass Impfungen im Kindesalter für die Zunahme der Allergien verantwortlich sein könnten, offenbar nicht belegt.

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IQWIG: Vorbericht zur Zuverlässigkeit von Diagnoseverfahren für Asthma bei Kleinkindern liegt vor


Verfügbare Studien weisen kein Verfahren als besonders geeignet aus

 

Berlin (10. Juni 2008) - Wie zuverlässig Asthma bronchiale bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren diagnostiziert werden kann, ist Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Am 10. Juni 2008 haben die Wissenschaftler ihre vorläufigen Ergebnisse publiziert. Damit beginnt eine Frist von vier Wochen (08. Juli 2008), in der interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen abgeben können.

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Gräser-Impf-Tablette bessert bei Kindern Heuschnupfen und Asthma

 

Wedel (9. Juni 2008) – Die Gräser-Impf-Tablette GRAZAX® bessert bei Kindern mit allergischer Rhinitis oder Asthma aufgrund einer Gräser- und Roggenpollenallergie signifikant die Symptome und senkt den Medikamentenverbrauch. Das zeigen die Ergebnisse der so genannten GT-12-Studie, die Professor Dr. Albrecht Bufe aus Bochum am 8. Juni 2008 auf dem 27. Kongress der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI) in Barcelona präsentierte.

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KKH meldet Zunahme der Krankheit ADHS um 50 Prozent

Bewegung statt Pillen

 

Hannover (9. Juni 2008, ots) - Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) verzeichnete von 2004 bis 2007 - also in nur drei Jahren - eine Zunahme der Diagnose ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) um 50 Prozent. Waren im Jahr 2004 noch 21 von 1.000 Jugendlichen betroffen, so lag die Zahl 2007 bereits bei 33 ADHS-Diagnosen auf 1.000 Jugendliche. Eine halbe Million Kinder und Jugendliche sind in Deutschland betroffen. Jungen erkranken dreimal so häufig wie Mädchen. "ADHS ist keine Krankheit, die vom Himmel fällt. Vielmehr scheint es so zu sein, dass gesellschaftliche und psychosoziale Entwicklungen eine Rolle spielen - wie etwa Reizüberflutung, mangelnde Zuneigung, familiäre Konflikte und zu wenig körperliche Bewegung. Dem darf nicht nur mit Arzneimitteln begegnet werden", erklärt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Zuwendung, Freunde und Bewegung bei Spiel und Sport seien entscheidende Parameter.

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IQWIG zur Asthma-Therapie: Vorbericht zu Ergänzungsauftrag Fixkombinationen liegt vor

Zusatznutzen nicht nachweisbar / Hersteller hält Studienergebnisse unter Verschluss

 

Berlin (9. Juni 2008) - Nicht alle Patienten mit Asthma bronchiale sind mit Kortikosteroiden (ICS) ausreichend behandelt. Für sie kommt eine Kombinationstherapie mit lang wirksamen Beta-2-Rezeptoragonisten (LABA) in Betracht. Die beiden Substanzgruppen können getrennt, mit zwei Inhalatoren eingenommen werden. Seit einigen Jahren gibt es aber auch Kombinationspräparate, bei denen ein Gerät beide Wirkstoffe in einem festen Mischungsverhältnis abgibt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hatte deshalb überprüft, ob Patienten von den neueren Fixkombinationen stärker profitieren als von Einzelgaben der gleichen Wirkstoffe oder umgekehrt. Ein Abschlussbericht wurde im Juni 2007 publiziert. Fixkombinationen waren demnach der Gabe von Einzelkomponenten nicht überlegen.

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