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Schlafstörungen bei Kindern werden oft chronisch

 

Berlin (21. August 2008) - Vom 16. bis 18. Oktober 2008 findet die 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in Kassel statt. Das Leitthema der diesjährigen Tagung lautet "Schlafmedizin zwischen Forschung und Praxis".

Auch Schlafstörungen bei Kindern werden wieder ein Thema sein: Für diese Problematik ist ein eigenes Symposium "Pädiatrische Schlafmedizin - Update 2008" vorgesehen. In diesem Symposium wird ein Überblick über den neuesten Stand der gehäuft auftretenden Auffälligkeiten im Kinderschlaf gegeben und über neue Behandlungsansätze berichtet. "Näher betrachtet werden unter anderem der gestörte Schlaf von Kindern mit Adipositas sowie die Auswirkungen von kindlichen Schlafstörungen im Erwachsenenalter. Müssen wir schon beim Kind das Schnarchen behandeln, damit es später als Erwachsener nachts gut Luft bekommt ist eine zu erörternde Frage", erläutert Prof. Dr. Christian F. Poets aus Tübingen.

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Fett begünstigt Rheuma:

Botenstoffe des Fettgewebes gefährden Gelenke

 

Berlin (19. August 2008) - Fettgewebe um die Gelenke kann die Entstehung und den Verlauf rheumatischer Erkrankungen begünstigen. Denn Fettzellen setzen Botenstoffe frei, so genannte Adipozytokine. Diese steuern entzündliche rheumatische Vorgänge und treiben den für Rheuma typischen Abbau der Gelenke voran. Das gilt für dicke und dünne Menschen gleichermaßen. Aktuelles Wissen über die Rolle der Fettzellen bei Rheuma diskutieren Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie vom 24. bis zum 27. September in Berlin.

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VEGF Trap-Eye verbessert Sehkraft bei altersbedingter Makula-Degeneration

Nachhaltige Sehkraftverbesserung über 52 Wochen in Phase-II-Studie

 

Leverkusen und Tarrytown, NY, USA, (19. August 2008) – Patienten mit feuchter altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) zeigten 52 Wochen nach einer Phase-II-Studie mit VEGF Trap-Eye eine statistisch signifikant erhöhte Sehkraft. Verbesserungen waren bei den primären und sekundären Endpunkten der Studie nachweisbar – der Netzhautdicke (einem anatomischen Messparameter für die Wirksamkeit der Therapie) sowie der Sehkraft. Die vollständige Analyse der 52-Wochen-Daten der Phase-II-Studie wird auf dem diesjährigen Kongress der “Retina Society“ vorgestellt, der vom 26.-28. September 2008 in Scottsdale, Arizona, stattfindet. Bayer HealthCare und Regeneron Pharmaceuticals, Inc (Nasdaq:REGN) entwickeln VEGF Trap-Eye gemeinsam.

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Hochgebirgsklinik Davos:

Siegel vom TÜV SÜD für Qualität mit System

 

Photo: Hochgebirgsklinik DavosDavos, Schweiz (18. August 2008) - Die Hochgebirgsklinik Davos ist für die wirksame Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems (QMS) nach DIN EN ISO9001 : 2000 von der TÜV SÜD Management Service GmbH, einem Unternehmen der TÜV SÜD AG, ausgezeichnet worden. "Strategisches Ziel beim Aufbau unseres QM-Systems war und ist die optimale Betreuung unserer Kunden, eine stärkere Kundenbindung und eine bessere Unternehmensleistung insgesamt", sagte Michael Ohnmacht, Geschäftsführer der Hochgebirgsklinik Davos bei der Zertifikatsübergabe.   

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Wie Notfall-Antibiotika Bakterien lahm legen

Strukturelle Einsichten ermöglichen gezielten Kampf gegen multiresistente Erreger

 

Das Antibiotikum Linezolid (gelb) blockiert die Eiweißproduktion im Ribosom (lila) unerwünschter, krankmachender Bakterien, so dass diese absterben. Photo: Jörg HarmsFrankfurt am Main (18. August 2008) -  Als das Antibiotikum Linzezolid im Jahre 2000 in den USA und später auch in Europa zugelassen wurde (Zyvox; Zyvoxid), galt es als Wunderwaffe gegen multiresistente Bakterienstämme, die insbesondere in Krankenhäusern und Altenheimen auftreten. Die anfängliche Euphorie wurde jedoch gedämpft, als nach knapp drei Jahren die ersten resistenten Erreger auftraten - und das trotz limitierter Anwendung als Notfall-Antibiotikum. Im Rahmen einer Kooperation des Excellenz-Clusters "Makromolekulare Komplexe" der Goethe-Universität, des Deutschen Elektronensynchrotrons (DESY) bei Hamburg und der Universität München konnten Wissenschaftler um Prof. Paola Fucini jetzt anhand dreidimensionaler Röntgenbilder aufklären, wie das Linezolid-Molekül Bakterien lahm legt. Aufgrund dieser Erkenntnisse sollte es künftig möglich sein, wirksame Derivate dieses Antibiotikums gezielter und damit schneller zu entwickeln, so dass die Forschung den multiresistenten Bakterien wieder einen Schritt voraus ist.

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Optimierte Therapie der Plaque-Psoriasis

 

Etanercept: Beste Ansprechraten bei einer Dosierung von einmal 50 mg pro Woche

 

Münster (18. August 2008) - Die Behandlung mit dem einzigen TNFa-Rezeptor Etanercept (Enbrel®) zeigt bei einer Dosierung von einmal 50 mg pro Woche eine effektive und anhaltende Reduktion der Symptomatik bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis.[1] So weisen aktuelle Studienergebnisse nach, dass 71,1 Prozent der Patienten unter dieser Dosierung in Woche 24 eine 75-prozentige Verbesserung des PASI erzielten.[2] Präsentiert wurden diese Daten kürzlich auf einem Symposium anlässlich der 21. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München[3]: Aufgrund dieser positiven Daten wurde für Enbrel® am 10. Juli 2008 die Dosierung von einmal 50 mg pro Woche zur Behandlung der Plaque-Psoriasis zugelassen. Bisher galt nach der Initialphase in der Behandlung mit Etanercept die Empfehlung von zweimal 25 mg pro Woche.

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Herausforderung Langzeitherapie

Internistisch-endokrinologische Aspekte bei psychiatrischen Erkrankungen

 

Von Dr. med. Daniel Kopf

 

Berlin (25. November 2005) - Unter Patienten, die an einer Schizophrenie leiden, ist der Diabetes mellitus etwa dreimal so häufig wie in der Allgemeinbevölkerung. Dies gilt weitgehend unabhängig davon, ob sie mit Typika oder Atypika behandelt werden, obgleich die Auswahl der antipsychotischen Substanz einen modulierenden Einfluß auf das Diabetesrisiko hat. Weitere kardiovaskuläre Risikoparameter, die von der antipsychotischen Medikation beeinflußt werden können, sind Gewichtszunahme, Fettstoffwechselstörungen und die QT-Zeit im EKG als Risikofaktor für den plötzlichen Herztod.

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Asthma und allergische Rhinitis

Was haben wir gelernt?

 

Berlin (16. Februar 2006) - Asthma gehört weltweit zu den so genannten Volkskrankheiten, die Prävalenz steigt stetig an. Im Vordergrund der Therapie steht die konsequente Behandlung der chronischen Entzündung, so Prof. Wolfgang Petro, Bad Reichenhall. Auch die Deutsche Atemwegsliga und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie definieren in ihrer aktuellen Leitlinie zur Therapie von Asthma die Reduktion der chronischen Atemwegsentzündung als primäres Ziel der Asthmatherapie.

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Wenn die Angst nicht mehr loslässt

Würzburger Psychologen suchen Teilnehmer für Studie über Panikstörungen

Würzburg (14. August 2008) - Plötzlich war die Panik da. Auf einer Wanderung in den Alpen hatte Herr V. kurz unterhalb des Gipfels gespürt, wie sein Herz raste; wenig später war ihm schwindelig geworden. "Ein Herzinfarkt!", war sein erster Gedanke. Und dass er, fernab jeder ärztlichen Hilfe, jetzt wohl sterben müsse. Nein, gestorben ist V. damals nicht. Er ist sogar aus eigener Kraft und ohne weitere Beschwerden ins Tal zurückgelaufen. Dennoch hat er danach ähnliche Situationen vermieden, aus Angst, die Attacke könne sich wiederholen. Und hat gar nicht gemerkt, wie er sich immer mehr aus dem Leben zurückzog, bis ihm am Ende nicht einmal mehr der Gang zum Bäcker um die Ecke möglich war.

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DEGUM:

Diagnose von Knochenbrüchen bei Kindern mittels Ultraschall

 

Hamburg (14. August 2008) - Wenn es gilt, bei Kindern einen Knochenbruch zu untersuchen, greifen Ärzte immer häufiger zum Ultraschallgerät. Denn vor allem bei kleinen Patienten ergänzt und ersetzt die Sonografie die Röntgenuntersuchung sinnvoll. Nicht zuletzt verhindert sie die Belastung des Kindes durch Strahlen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) anlässlich einer aktuellen Untersuchung.

Zu jedem Knochenbruch - auch bei Kindern - gehörte früher ein Röntgenbild. "Bei Säuglingen und Kleinkindern sind die Beschwerden oft unklar und der Ort des Knochenbruchs ist nicht immer gleich auszumachen", erläutert Professor Dr. med. Christian Arning, Vizepräsident der DEGUM aus Hamburg und Chefarzt der Asklepios Klinik Hamburg-Wandsbek: "Statt große Bereiche des Skeletts zu röntgen, hat es sich deshalb bewährt, zunächst sonografisch die häufigsten Knochenbruchstellen abzusuchen." Wenn der Bruch entdeckt ist, könne dann falls nötig gezielt ein kleineres Röntgenbild aufgenommen werden. Bei unkomplizierten Brüchen, bei denen keine Operation notwendig ist, ist dies nach Ansicht von Professor Arning häufig verzichtbar. "Bei einigen häufigen Brüchen, etwa im Bereich der Rippen, wo es beim Röntgen zu Überlagerungen von Knochen kommt, ist die Sonografie sogar überlegen", so Professor Dr. med. Gebhard Mathis, Ultraschallexperte aus Rankweil und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (ÖGUM).

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Wie gut ist in Deutschland die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen?

DGPPN erhält Forschungsauftrag: Ziel ist die Verbesserung der Versorgungssituation

 

Berlin (14. August 2008) - An der Ausschreibung zur Versorgungsforschung der Bundesärztekammer hat sich die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) erfolgreich beteiligt. Für den Projektantrag mit dem Titel "Disziplinen- und Sektoren-übergreifende Versorgungs-Analyse mit dem Ziel einer Optimierung der Versorgungs-Situation von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen" wurde der Fachgesellschaft nun eine Förderung gewährt. Das Projekt sieht die bundesweite Analyse der Inanspruchnahme von Leistungen von fünf großen Ersatzkassen mit mehr als 20 Millionen Versicherten im Bereich der psychischen Störungen vor. Neben dem Verband der Angestelltenkrankenkassen-Arbeiter Ersatzkassen Verband ist auch die Deutsche Rentenversicherung Bund in das Projekt einbezogen. Erstmals wird es damit möglich, Daten zur Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen aus dem Ersatzkassen-Bereich mit denen der Rentenversicherung zusammenzuführen. 
 

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Erste Gallen-Operation durch den Bauchnabel

Narbenlose Operation im Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“

Erste Gallen-Operation durch den Bauchnabel Mönchengladbach (13. August 2008) - Erstmalig wurde in einer neuartigen Operationsmethode eine Gallenblase nur durch den Bauchnabel entfernt. Prof. Dr. Frank A. Granderath, Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie und Spezialist für minimal invasive Chirurgie im Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ in Mönchengladbach, führte die Operation durch die natürliche Körperöffnung durch. Keine weiteren Schnitte wurden benötigt. Für den Patienten bedeutet dies eine narbenlose Operation.
Durch einen kleinen Schnitt knapp unterhalb des Bauchnabels führten Prof. Dr. Granderath und sein Team aus dem Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ insgesamt 3 Präzisions-Sonden ein und entfernten die Gallenblase. Es ist somit kein weiterer Schnitt in der Bauchdecke oder ein weiterer Zugang beispielsweise über die Vagina nötig. „Wir ermöglichen dem Patienten somit eine völlig narbenfreie Operation. Der Schnitt im Bauchnabel ist nach der Genesung nicht mehr zu erkennen“, so Prof. Dr. Frank A. Granderath. Er fügt hinzu: „Neben den ästhetischen Vorteilen genesen die Patienten in der Regel schneller, das Infektionsrisiko ist geringer, sie haben weniger Schmerzen und können das Krankenhaus bereits nach wenigen Tagen verlassen.“

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Chronische Schmerzerkrankungen gezielt behandeln

DGRh diskutiert neue Leitlinie zur Fibromyalgie

 

Berlin (12. August 2008) – Bis zu fünf Prozent der Bevölkerung leiden an der Schmerzerkrankung Fibromyalgie. Die Betroffenen leiden unter ständigen Schmerzen, insbesondere an den Gelenken. Sie sind häufig müde und erschöpft. Für Ärzte ist es mitunter schwierig, die rheumaartigen Symptome einer Fibromyalgie zuzuordnen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat deshalb an der neuen Leitlinie für die Behandlung dieser Krankheit mitgearbeitet. Sichere Diagnostik und sinnvolle Therapie der Fibromyalgie sind auch Thema des 36. Kongresses der DGRh, der vom 24. bis 27. September 2008 in Berlin stattfindet.

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Positive Opinion des CHMP – Empfehlung zur Zulassungserweiterung

Aclasta® künftig auch für Männer und bei Patienten nach Hüftfraktur

 

  • Daten überzeugen CHMP: Positive Opinion für Aclasta (Zoledronsäure 5 mg) für zwei weitere Indikationen
  • Osteoporose bei Männern, die unterschätzte Indikation - einer von fünf Männern über 50 Jahren könnte eine Osteoporose-bedingte Fraktur erleiden (1)
  • Hüftfraktur zieht Folgebrüche nach sich: Aclasta reduziert Risiko um 35 Prozent

 

Nürnberg (7. August 2008) – „Diese ‚Positive Opinion’ ist ein ermutigender Fortschritt in der Behandlung der Osteoporose – und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen”, kommentiert Prof. Andreas Kurth, Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim, Frankfurt, die aktuelle Empfehlung, die der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP), getroffen hat. Denn der CHMP empfiehlt eine weitreichende Zulassungserweiterung für Aclasta® (Zoledronsäure 5 mg): Neben der Behandlung der Osteoporose bei Männern kann Aclasta künftig auch dann eingesetzt werden, wenn ein Risiko für neue klinische Frakturen nach einer niedrigtraumatischen Hüftfraktur besteht. Dies ist unabhängig vom Geschlecht der Patienten.

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Welt-Aids-Konferenz: Aidsprävention eine weltweite Aufgabe

Wissen und Erfahrung der Länder mit wirksamer Prävention ist gefragt

 

Köln (7. August 2008) -  HIV-Prävention ist das zentrale Thema der Welt-Aids-Konferenz in Mexiko City. Angesichts von 2,5 Millionen Neuinfektionen jährlich fordern die Experten aus aller Welt "kombinierte" Präventionsmaßnahmen, um die Zielgruppen mit den Angeboten zu erreichen. Noch immer fehlen in vielen Ländern umfassende Angebote der Aidsaufklärung. Aber es gibt auch Länder, in denen Aidsprävention funktioniert und die sich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen auf der Konferenz einbringen. Deutschland gehört zu den Ländern, in denen Prävention wirkt.

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Neues pneumologisches Institut am Helmholtz Zentrum München

Lungenforschung wird zusammen mit LMU München und Asklepios Kliniken aufgebaut

 

München  (7. August 2008) - Am Helmholtz Zentrum München wird zum 1. November ein pneumologisches Forschungsinstitut unter Leitung des Mediziners Dr. Oliver Eickelberg (40) etabliert. Es geht aus dem bisherigen Institut für Inhalationsbiologie hervor. Der Wissenschaftler wird zusammen mit einem noch zu berufenden klinischen Pneumologen auch die Leitung des Translationszentrums für Lungenforschung (Comprehensive Pneumology Center - CPC) übernehmen. Parallel dazu erhält Eickelberg einen Ruf auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Experimentelle Pneumologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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HIV-Tests für alle zugänglich

Neue Diagnosemöglichkeiten durch Dry-Blood-Spot-Test

 

Abb. bioMérieux bietet eines der weltweit größten Produktsortimente außerhalb der USA zur Diagnostik und Verfolgung des HIV-Virus.Nürtingen (7. August 2008) - Diagnostisches Screening und Viruslastbestimmung spielen bei der frühzeitigen Erkennung und beim Management  einer HIV-Infektion eine kritische Rolle. Mit diesen Tests können einer weiteren Verbreitung der Infektion vorgebeugt und die geeigneten Maßnahmen beim Patienten ergriffen werden: Die Behandlung wird zur richtigen Zeit gestartet, und eine regelmäßige Nachsorge ist gewährleistet.


Derzeit umfasst das Produktsortiment von bioMérieux Screeningtests der 3. und 4. Generation in unterschiedlichen Versionen (automatisierte Immunoanalyzer Immunerkennungstests, Mikrotiterplatten für den Hochdurchsatz, manuelle Schnelltests) sowie molekularbiologische Realtime-Assays zur Kontrolle der Viruslast. Eine der neuesten Entwicklungen bei der Viruslastbestimmung ist der Dry Blood Spot (DBS). bioMérieux möchte diesen einfachen Test einem größeren Kundenkreis zur Verfügung stellen. Bisher wird er nur zu Forschungszwecken bei der Viruslastbestimmung  in entlegenen Gebieten eingesetzt.  Die Einfachheit des Tests – einige Blutstropfen aufgesogen auf einem Filterpapier sind ausreichend, die im Vergleich zu flüssigen Blutproben einfacheren Transport- und Lagerbedingungen und ein geringer Kühlungsbedarf (selbst in tropischem Klima) macht DBS zu einer Erfolg versprechenden Technologie, die die Überwachung der Viruslast in ressourcenarmen oder abgelegenen Gebieten ermöglicht. 

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Neue Daten belegen die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit der HIV-Therapie mit Tipranavir (Aptivus®) bei vorbehandelten Kindern

 

Ingelheim (7. August 2008) - Boehringer Ingelheim stellte heute auf der Internationalen AIDS-Konferenz in Mexiko-Stadt die neuen 100-Wochen-Daten vor, die die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Aptivus® (Tipranavir) bei vorbehandelten Kindern belegen. Die Ergebnisse dieser zweijährigen Studie zeigen, dass die Kinder unter Aptivus® ein anhaltendes virologisches und immunologisches Ansprechen erzielten und die antiretrovirale Therapie gut vertrugen.
Die Ergebnisse basieren auf den 2006 anlässlich der Internationalen AIDS-Konferenz in Toronto, Kanada, vorgestellten positiven 48-Wochen-Daten, die auch die Grundlage für die Zulassung von Aptivus® als Lösung zum Einnehmen vor Kurzem durch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen in den USA bildeten. Diese Daten werden derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA für die Marktzulassung einer Lösung zum Einnehmen und für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen in Europa geprüft.

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Peptid hilft beim Angst-Verlernen

Münster (6. August 2008) - Was genau läuft bei einem Trauma im Gehirn ab? Welche Rolle spielt die Hirnchemie bei der Verarbeitung von Angst und Furcht? Einen kleinen Teil dieser gewaltigen Fragestellung konnte nun eine Forschungsgruppe von Prof. Dr. Hans-Christian Pape vom Institut für Physiologie I (Neurophysiologie) am Universitätsklinikum Münster lösen. Im Mittelpunkt steht dabei das Peptid "Neuropeptid S", kurz NPS.
Dieses Peptid beeinflusst einen konkreten Bereich der Amygdala, dem Areal des Gehirns, in dem furchtrelevante Erinnerungen gespeichert werden. NPS ist speziell beim Verlernen von Angst von besonderer Bedeutung, wie die Wissenschaftler nun nachweisen konnten. Die Ergebnisse der Studie, bei der die Münsteraner Forscher mit einem Team von Wissenschaftlern aus den USA um Prof. Dr. Rainer Reinscheid von der University of California in Irvine zusammenarbeiteten, veröffentlichten sie jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "Neuron".

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Zwillingsstudie entschlüsselt psychotische Erkrankungen

 

Mediziner des Uniklinikums Jena koordinieren EU-Netzwerk zu Ursachen der Schizophrenie
Zwillingspaare als Studienteilnehmer gesucht

 

Jena (5. August 2008) - Die Schizophrenie gehört zu den häufigsten und gravierendsten psychotischen Erkrankungen. Etwa jeder Hundertste in der Bevölkerung erkrankt einmal in seinem Leben an einer schizophrenen Psychose - manche davon chronisch. Bei vielen anderen bleiben Konzentrationsstörungen und Antriebsschwäche, teilweise auch Wahrnehmungsstörungen zurück. Mit den derzeitigen Therapieverfahren kann in vielen Fällen der Zustand der Patienten gebessert werden. Eine Heilung für alle gibt es bisher nicht.

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17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie

Thoraxchirurgen tagen in Bremen: Im Klinikalltag bestmögliche Therapie für Patienten anwenden

 

Bremen (4. August 2008) – Vom 11. bis 13. September 2008 findet im Parkhotel Bremen die 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) statt. Unter ökonomischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten erörtern Ärzte neue Standards klinischer Behandlungspfade: Diese empfehlen von der Aufnahme in der Klinik bis zur Entlassung des Patienten bestimmte Behandlungsschritte. Weitere Themen sind Verletzungen des Brustkorbes, die sogenannte Thoraxtraumatologie und die operative Entfernung von Lungenkrebs mithilfe der videoassistierten Thoraskopie. Praxisnahe Workshops, beispielsweise zur Lungentransplantation und zu Neuerungen im internationalen Klassifikationssystem von Tumoren (IASLC), ergänzen das wissenschaftliche Programm.

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Richtigstellung zu Fernsehbeitrag über Viagra®-Fälschungen in der ZDF-Sendung "Drehscheibe Deutschland" vom 1. August 2008

 

Viagra®-Originaltabletten sind außen blau und innen weiß

 

Berlin (1. August 2008) - In dem Beitrag "Medikamentenkauf im Internet. Warnung vor gefälschten Medikamenten" in der ZDF-Sendung "Drehscheibe Deutschland" vom 1. August 2008, 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr, wurde fälschlicherweise die Information verbreitet,

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Neuer Internetauftritt informiert Frauen mit Myomen

 

Berlin (1. August 2008) - Condoleezza Rice und viele andere prominente Frauen ließen sich auf diese Weise behandeln und auch in Deutschland ist das Verfahren im Kommen: Die Myomembolisation, ein schonendes Verfahren zur Behandlung gutartiger Geschwulste (Myome) der Gebärmutter. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff, der zumeist von Radiologen durchgeführt wird, werden die Myome von der Blutzufuhr abgeschnitten und die Wucherungen gleichsam "aushungert". Der große Vorteil der Embolisation: Die Gebärmutter bleibt vollständig erhalten. Das neue Internetportal www.myomembolisation.org informiert über die Behandlungsschritte und gibt betroffenen Frauen Rat.

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Angeborener Immundefekt bei Kindern erkannt

Charité erklärt Anfälligkeit für bakterielle Infektionen

 

Berlin (1. August 2008) - Ein Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat jetzt erstmals erkannt, dass eine angeborene Störung der natürlichen Immunabwehr für schwere Infektionen, wie bakterielle Hirnhaut- oder Gelenkentzündungen, bei Kindern verantwortlich ist. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science * beschreibt Kinderarzt Dr. Horst von Bernuth von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie diese bisher unbekannte Abwehrschwäche.

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Herpes Simplex-Attacke im Fokus

Elektronenmikroskopische Studien erlauben neue, native Einblicke in den viralen Infektionsvorgang

 

Abb.1: Kryo-Elektronentomographische Aufnahme der 3D-Struktur des Herpes-Virus. Die Hauptstrukturen des Virus sind farblich markiert. In grün sind die Glykoproteine wiedergegeben, mit denen sich das Virus an die Zelle anheftet, in dunkelblauer Farbe die Proteinhülle, in orange das Tegument dargestellt. Da Kapsid ist hellblau eingefärbt. Sehr deutlich ist die asymmetrische Verteilung der Proteinhülle zu erkennen. Photo: Kay Grünewald, Max-Planck-Institut für BiochemieMartinsried (31. Juli 2008) - Herpesviren etablieren sich nach einer Infektion lebenslang im Organismus und können immer wieder erneut zum Ausbruch einer Krankheit führen. Molekulare Details des Infektionsvorgangs waren bisher auf zellulärer Ebene noch nicht bekannt. Ulrike Maurer und Kay Grünewald vom Max-Planck-Institut für Biochemie und Beate Sodeik von der Medizinischen Hochschule Hannover zeigen jetzt detailliert, wie das Virus seine Wirtszelle befällt und in sie eindringt. Sie veröffentlichen ihre neuesten Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the U.S.A. (PNAS, 29.7.2008).

Viren können sich nicht selbständig vermehren, sondern müssen Wirtszellen infizieren und deren Stoffwechsel umprogrammieren, damit diese viele neue Viren produzieren und freisetzen. Während einer Infektion heftet sich das Virus an die Wirtszelle an und bringt seine genetische Information (DNA oder RNA) in die Zelle. Die DNA oder RNA des Virus sorgt dafür, dass zelluläre Prozesse auf die Virusvermehrung ausgerichtet werden, wobei die Zelle selbst dabei in der Regel zugrunde geht. Virusforscher am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried erforschen wie Viren sich an Wirtszellen anheften und welche Proteinstrukturen an der Infektion beteiligt sind. Sie konzentrieren sich dabei auf das Herpes Simplex Virus-1, das zu einer großen Virusfamilie gehört, die nicht nur Herpes-Bläschen am Mund hervorrufen, sondern neben Windpocken, Gürtelrose und Karzinomen für mehr als 60 verschiedene Krankheitsbilder bei Mensch oder Tier verantwortlich sind.

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Mehr Clowns für kranke Kinder –

Aktionstag des Dachverbands Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e.V.

 

Aktionstag der CliniClowns am 20. September 2008. Photo: Peter Spiel

am 20.September 2008,
11.00-15.00 Uhr

 

in München     – im Forum Münchner Freiheit

in Essen          – in der Fußgängerzone / Kettwiger Str.

in Wiesbaden – am Schlossplatz

in Köln            – zwischen Wallrafplatz und Domplatte

 

Über 90.000 Kinder in deutschen Krankenhäusern lachen jährlich mit den im „Dachverband Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e.V.“ vernetzten Clowns, die ihnen durch regelmäßige Besuche den Klinikaufenthalt erleichtern.

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