Home Medizin
18 | 06 | 2018
Medizin
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Medizin
PDF Drucken

Angeborener Immundefekt bei Kindern erkannt

Charité erklärt Anfälligkeit für bakterielle Infektionen

 

Berlin (1. August 2008) - Ein Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat jetzt erstmals erkannt, dass eine angeborene Störung der natürlichen Immunabwehr für schwere Infektionen, wie bakterielle Hirnhaut- oder Gelenkentzündungen, bei Kindern verantwortlich ist. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science * beschreibt Kinderarzt Dr. Horst von Bernuth von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie diese bisher unbekannte Abwehrschwäche.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Herpes Simplex-Attacke im Fokus

Elektronenmikroskopische Studien erlauben neue, native Einblicke in den viralen Infektionsvorgang

 

Abb.1: Kryo-Elektronentomographische Aufnahme der 3D-Struktur des Herpes-Virus. Die Hauptstrukturen des Virus sind farblich markiert. In grün sind die Glykoproteine wiedergegeben, mit denen sich das Virus an die Zelle anheftet, in dunkelblauer Farbe die Proteinhülle, in orange das Tegument dargestellt. Da Kapsid ist hellblau eingefärbt. Sehr deutlich ist die asymmetrische Verteilung der Proteinhülle zu erkennen. Photo: Kay Grünewald, Max-Planck-Institut für BiochemieMartinsried (31. Juli 2008) - Herpesviren etablieren sich nach einer Infektion lebenslang im Organismus und können immer wieder erneut zum Ausbruch einer Krankheit führen. Molekulare Details des Infektionsvorgangs waren bisher auf zellulärer Ebene noch nicht bekannt. Ulrike Maurer und Kay Grünewald vom Max-Planck-Institut für Biochemie und Beate Sodeik von der Medizinischen Hochschule Hannover zeigen jetzt detailliert, wie das Virus seine Wirtszelle befällt und in sie eindringt. Sie veröffentlichen ihre neuesten Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the U.S.A. (PNAS, 29.7.2008).

Viren können sich nicht selbständig vermehren, sondern müssen Wirtszellen infizieren und deren Stoffwechsel umprogrammieren, damit diese viele neue Viren produzieren und freisetzen. Während einer Infektion heftet sich das Virus an die Wirtszelle an und bringt seine genetische Information (DNA oder RNA) in die Zelle. Die DNA oder RNA des Virus sorgt dafür, dass zelluläre Prozesse auf die Virusvermehrung ausgerichtet werden, wobei die Zelle selbst dabei in der Regel zugrunde geht. Virusforscher am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried erforschen wie Viren sich an Wirtszellen anheften und welche Proteinstrukturen an der Infektion beteiligt sind. Sie konzentrieren sich dabei auf das Herpes Simplex Virus-1, das zu einer großen Virusfamilie gehört, die nicht nur Herpes-Bläschen am Mund hervorrufen, sondern neben Windpocken, Gürtelrose und Karzinomen für mehr als 60 verschiedene Krankheitsbilder bei Mensch oder Tier verantwortlich sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Mehr Clowns für kranke Kinder –

Aktionstag des Dachverbands Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e.V.

 

Aktionstag der CliniClowns am 20. September 2008. Photo: Peter Spiel

am 20.September 2008,
11.00-15.00 Uhr

 

in München     – im Forum Münchner Freiheit

in Essen          – in der Fußgängerzone / Kettwiger Str.

in Wiesbaden – am Schlossplatz

in Köln            – zwischen Wallrafplatz und Domplatte

 

Über 90.000 Kinder in deutschen Krankenhäusern lachen jährlich mit den im „Dachverband Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e.V.“ vernetzten Clowns, die ihnen durch regelmäßige Besuche den Klinikaufenthalt erleichtern.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Belastungsinduzierte Bronchokonstriktion

Wirksamkeit von Montelukast bestätigt

 

Haar (30. Juli 2008) – Der Leukotrien-Antagonist Montelukast führte in einer randomisierten, doppelblinden Vergleichsstudie bei Kindern mit Belastungsasthma sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit einem inhalativen Steroid zu einer besseren Protektion als weitere in der Studie überprüfte Controller-Strategien. Ein Großteil der Kinder, die an Asthma erkrankt sind, leiden auch unter einer belastungsinduzierten Bronchokonstriktion und werden dadurch in alltäglichen, für ihre physische und soziale Entwicklung wichtigen Aktivitäten beeinträchtigt. Eine antientzündliche Dauerbehandlung mit dem Leukotrien-Antagonisten Montelukast oder inhalativen Steroiden kann die belastungsinduzierte Bronchokonstriktion bei Kindern deutlich verbessern. Im Gegensatz zur Inhalation von Bronchodilatatoren vor Belastung, die gerade von Kindern häufig vergessen wird, bietet eine antientzündliche Langzeittherapie Vorteile: Diese muss nicht unmittelbar vor Belastung angewendet werden und modifiziert langfristig auch die bronchiale Hyperreagibilität.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Julius Kühn-Institut legt aktuelle Übersicht zur Ambrosia-Verbreitung in Deutschland vor

Bitte an die Bevölkerung, Fundorte zu melden und Pflanzen zu beseitigen.

Blütenstand der Beifuß-Ambrosie. Photo: Starfinger/Julius Kühn-Institut 

Braunschweig (30. Juli 2008) - Jetzt im August beginnt die Blütezeit der unscheinbaren Beifußambrosie, Ambrosia artemisiifolia. Allergiker fürchten die aus Nordamerika stammende Pflanze zu Recht, denn schon geringe Pollen-Konzentrationen (5-10 Pollen pro Kubikmeter Luft) können einen allergischen Anfall auslösen: brennende Augen, gereizte Schleimhäute sowie Niesanfälle sind die Folge. Die Pflanze wird oft durch verunreinigtes Vogelfutter in Privatgärten eingeschleppt. Um der weiteren Ausbreitung der Allergiepflanze entgegenzutreten, unternehmen Bund und Länder vereinte Anstrengungen. Das Julius Kühn-Institut (JKI) - Bundesforschungs-Institut für Kulturpflanzen (ehemals BBA) koordiniert das nationale Aktionsprogramm Ambrosia seit 2006. Nach ersten bundesweiten Erfassungsaktionen im Jahr 2007 liegt nun eine Übersichtskarte über Vorkommen und Verbreitung der Beifußambrosie in Deutschland vor.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rund fünf Millionen Asthmatiker durch schwere Lungenentzündung bedroht:

Nur jeder sechste Lungenkranke gegen Pneumokokken geimpft

 

Mühltal (29. Juli 2008) - Etwa sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an Asthma, ebensoviele an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Nicht einmal jeder sechste Patient beugt einer schweren Lungenentzündung vor, in dem er sich gegen Pneumokokken impfen lässt. Dies ergab eine aktuelle Studie am Zentrum für Lungenmedizin am Diakoniekrankenhaus in Rotenburg/Wümme. Nicht prinzipielle Vorbehalte vereitelten die Impfung zumeist, sondern mangelnde Information. Mehr als drei Viertel aller Teilnehmer gaben an, noch nie von der Pneumokokken-Impfung gehört zu haben. Diese Unkenntnis kann fatale Folgen haben: Jährlich gehen bis zu 12.000 Todesfälle in Deutschland auf das Konto von Pneumokokken-Bakterien.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) mit der 22. Jahrestagung der Assoziation für Orthopädische Rheumatologie - 24. bis 27. September 2008

 

Synthetische Hormone mit verzögerter Wirkung

Optimierte Wirkstoffe verbessern Rheumatherapie

 

Berlin (29. Juli 2008) – Verbesserte Medikamente gegen Rheuma – spezielle Glucocorticoide – können ihren Wirkstoff verzögert freisetzen. Die Behandlung lässt sich damit zeitlich auf die krankhaften Vorgänge im Körper abstimmen. Ergebnisse von aktuellen Therapiestudien werden Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 24. bis zum 27. September 2008 Berlin vorstellen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erster erfolgreicher Einsatz von Mikroinstrument und 4-D-Ultraschall bei Operation im Mutterleib

 

Mainz (25. Juli 2008) -  Mainzer Universitätsfrauenklinik setzt erstmals eine nur ein Millimeter starke Optik und 4-D Ultraschallkontrolle bei der Behandlung von angeborenen Zwerchfellbrüchen bei ungeborenen Kindern ein. Am Internationalen Zentrum für Pränatale Diagnostik und Mikroinvasive intrauterine Chirurgie der Universitätsfrauenklinik Mainz konnte vergangene Woche zum ersten Mal mit Hilfe einer nur einen Millimeter starken Optik und unter 4-D Ultraschallkontrolle ein Kind mit einem angeborenem Zwerchfellbruch im Mutterleib operiert werden. Der Leiter des Zentrums, Prof. Dr. Michael Tchirikov, und sein Team haben durch den erfolgreichen ersten Einsatz dieser Instrumente mit einem Durchmesser von nur einem Millimeter nicht nur dazu beigetragen, dass der Fötus nun nach seiner Geburt im Herbst gute Chancen hat zu überleben. Auch konnten die Mainzer Mediziner das bei einer solchen Operation übliche Risiko einer Frühgeburt, welches durch die bei der Durchführung der Operation angewendeten Instrumente bestimmt wird, erheblich reduzieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Wegweisende Studie:

Levitra® nach nervschonender Prostatektomie

 

Leverkusen (25. Juli 2008) – Eine in European Urology veröffentlichte Studie zeigt, dass Levitra® (Vardenafil-HCl) bei Männern in der Behandlung der operationsbedingten Erektilen Dysfunktion (ED) selbst kurz nach radikaler nervschonender Prostatektomie wirksam ist. Diese wegweisende Studie („state-of-the-art“), von Bayer Schering Pharma als doppelblinde, randomisierte, Placebo-kontrollierte Parallelgruppenstudie durchgeführt, ist die bisher größte und aussagekräftigste ihrer Art.

 

In dieser Studie wurde die Verträglichkeit und die Wirksamkeit von Vardenafil zur Ver­besserung der erektilen Funktion als Vergleich einer täglich zum Abend eingenommenen Dosis von 10 mg Vardenafil und einer Einnahme nach Bedarf, ca.1 Stunde vor beab­sichtigtem Geschlechtsverkehr (5, 10 oder 20 mg, Dosierung individuell angepasst) untersucht, jeweils verglichen mit Placebo.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erfolg in der Tuberkuloseforschung

 

Zürich, Schweiz (24. Juli 2008) - Mit einem weit verbreiteten Lebensmittelzusatz lässt sich der Tuberkulose-Erreger so austricksen, dass er gegen das Antibiotikum Ethionamid nicht länger resistent ist. Forscher am Departement Biosysteme (D-BSSE) der ETH Zürich in Basel haben soeben ihre Arbeit im Fachmagazin PNAS veröffentlicht.

Es ist noch nicht lange her, dass auch in Europa Menschen an Tuberkulose - kurz Tb genannt - erkrankten und starben. Obwohl die Tb viel von ihrem Schrecken verloren hat, gehört die bakterielle Infektionskrankheit in Entwicklungsländern noch immer zum Alltag. Laut der WHO erkrankten 2006 weltweit rund neun Millionen Menschen an Tb und etwa 1,7 Millionen starben gar an der Krankheit.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Wenn unser Schutzpanzer Schwächen zeigt

Gendefekt in Hautzellen führt zu Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma

 

München (23. Juli 2008) - Neueste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein genetisch bedingter Mangel an Filaggrin, einem Schlüsseleiweiß der Hautbarriere, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Allergien spielt. In einer groß angelegten Studie von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit der Technischen Universität München gelang nun der Nachweis, dass etwa acht Prozent der deutschen Bevölkerung Varianten des Filaggrin-Gens tragen, die das Erkrankungsrisiko für Neurodermitis um mehr als das Dreifache erhöhen. Zudem prädisponieren die Genvarianten zu Heuschnupfen und lassen das Risiko von Neurodermitikern, zusätzlich an Asthma zu erkranken, ansteigen.

Allergische Erkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten in den meisten Industrienationen stark zugenommen. Als Auslöser gilt eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren. In den letzten Jahren wurden mehrere Gene im Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen untersucht - und eines davon entpuppte sich tatsächlich als Schlüsselfaktor. Dieses Gen enthält die Bauanleitung für Filaggrin, ein essentielles Protein in der Hornschicht der Haut.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Akromegalie:

Überschuss des Wachstumshormons frühzeitig erkennbar

 

Regenstauf / Berlin (22. Juli 2008) - Erkranken Menschen an Akromegalie - ein Überschuss des Wachstums-Hormons - verändert sich ihr Aussehen: Hände, Füße, Unterkiefer und Nase wachsen übermäßig stark. Außerdem sind innere Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes die Folge. Dadurch sinkt die Lebenserwartung der Patienten. Studien zeigen, dass ein einfacher Test Akromegalie nachweist. Eine frühzeitige Diagnose der zu Beginn unauffälligen Erkrankung erspart Patienten nicht nur die sichtbaren Symptome. Die rechtzeitige Behandlung verlängert auch ihr Leben. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich einer neuen Studie hin.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Nef schützt SIV-infizierte Affen vor T-Zellverlust

 

Hamburg (18. Juli 2008) - Eine Virusinfektion ist immer ein sensibles Wechselspiel zwischen dem infizierten Wirt und den Krankheitserregern. Einerseits vermehren sich Viren im Körper und streuen in die Umgebung, andererseits kann der Infizierte die Attacke meistens erfolgreich mit Hilfe seines Immunsystems eindämmen. Wie ein virales Protein diese Balance in SIV-infizierten Mangabenaffen beeinflusst und dadurch den Ausbruch einer Immunschwäche steuert, hat Michael Schindler vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg (http://www.hpi-hamburg.de) jetzt mit Frank Kirchhoff und Kollegen aus Ulm untersucht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Streptokokken-Infektion

Unbekannte Rezeptormoleküle für Immunreaktion verantwortlich?

 

Wien, Österreich (18. Juli 2008) - Die Zellen des menschlichen Immunsystems erkennen das Bakterium Streptococcus pyogenes anders als man bisher allgemein annahm. Im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds (FWF) finanzierten Projektes publizieren MikrobiologInnen der Universität Wien überraschende Ergebnisse der ersten Studie, die sich mit den Details der Immunantwort auf Streptokokken befasst.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gefährliche Urlaubsmitbringsel: Vorsicht vor Haut-Parasiten

Präventionskampagne Haut warnt vor Leishmaniose und Borreliose

Deine Haut. Die wichtigsten2m2 Deines Lebens: Prävetionscampgne Haut von Gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. 

Berlin (17. Juli 2008) - Ein juckender und nässender Hautausschlag kann auch ein ungewolltes Urlaubsmitbringsel von einer Fernreise sein. Nicht selten entpuppen sich diese Hauterkrankungen als Reaktion auf einen Parasiten. Darauf weisen die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut hin. In tropischen Ländern sollten sich Urlauber insbesondere vor Sandfliegen schützen. Aber auch in heimischen Gebieten können im Sommer Parasiten wie Zecken Hautveränderungen hervorrufen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin fordert Fokussierung auf ärztliche Kernaufgaben

 

Wiesbaden (16. Juli 2008) - Ärzte an Krankenhäusern übernehmen im klinischen Alltag zunehmend Aufgaben, die nicht in erster Linie der Behandlung von Patienten dienen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) formuliert daher in einem aktuellen Positionspapier Kernaufgaben ärztlicher Tätigkeit und schlägt Lösungen vor. Ärzte müssten sich vermehrt auf die Behandlung ihrer Patienten, Forschung, Lehre und Weiterbildung konzentrieren können, so die DGIM.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Leitlinie zur "Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale"

Gebärmutterhalskrebs vermeiden und schonend therapieren

 

Berlin (16. Juli 2008) - Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde die S-2 Leitlinie zur "Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale" fertiggestellt.

In Deutschland wurden nach Angaben der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e. V. (GEKID) und des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2004 ca. 6.200 neue Zervixkarzinome registriert und ca. 1.660 Frauen verstarben an dieser Erkrankung. Noch in den 70-ger Jahren war der Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebserkrankung der Frauen. Nun besteht durch Primär- und Sekundärprävention die Möglichkeit, den Gebärmutterhalskrebs fast vollständig zu bekämpfen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Wenn sich Neuronen taub stellen

Besser hören mit Schalldämpfer im Kopf

 

München (15. Juli 2008) - Einfach nur hören ist oft nicht gut genug: Die Schallortung ist - etwa für Räuber und Beute im Tierreich - ebenfalls von überragender Bedeutung. Aber auch bei uns gelingt das Richtungshören dank zweier Ohren und zweier Signale, dem Schalldruck und der Ankunftszeit des Schalls. Denn das schallzugewandte Ohr empfängt dasselbe Geräusch lauter und etwas früher als das schallabgewandte Ohr. Diese Signale werden über Neuronen vom Innenohr zur zuständigen Schaltzentrale im Gehirn transportiert und dort verrechnet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

URMEL-ICE Studie zeigt:

Prävention hilft gegen Übergewicht

Präventionsstudie Urmel-Ice. Grafik: UK Ulm 

Ulm (15. Juli 2008) - Eine Reduktion des Konsums zuckerhaltiger Getränke, eine Steigerung der täglichen Bewegungszeit und eine Verringerung der Zeit, die Kinder vor Bildschirmmedien verbringen, beugt Übergewicht vor. Das ist eines der Ergebnisse der URMEL-ICE Studie, an der sich 1037 Zweitklässler aus 34 Grundschulen in Ulm und Neu-Ulm, im Alb-Donau-Kreis und dem Kreis Neu-Ulm beteiligt haben.

Ziel der Studie war, ein wissenschaftlich begründetes, strukturiertes Präventionsprogramm aufzubauen, das frühzeitig ansetzt, über die Schule wirkt, ohne zusätzlichen Expertenunterricht auskommt und das soziale Umfeld wie Schulklassen und Familien einbezieht. "URMEL-ICE ist eine wissenschaftliche Studie und nicht nur eine gut gemeinte Initiative und kann als eine der großen deutschen Interventionsstudien positive Ergebnisse liefern", erklärt Studienleiter Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker, Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin an der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin II. URMEL-ICE steht für "Ulm Research on Metabolism, Excercise und Lifestyle Intervention in Children".

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Urologen im Ausland

Als Experten weltweit gefragt

 

Düsseldorf (15. Juli 2008) - USA, Mallorca, Vereinigte Arabische Emirate - einige der weit über 4000 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) arbeiten im Ausland. Die Teilhabe am wissenschaftlichen Know-How im Heimatland ist im Zeichen der Globalisierung durchaus gegeben. Doch auch in diesem Jahr nutzen im Ausland tätige Urologen den DGU-Kongress vom 24. bis 27. September 2008 in Stuttgart zum persönlichen Austausch.

Made in Germany. Drei Worte, die jahrzehntelang als Gütesiegel galten. Im Bereich der Urologie sind sie es immer noch. Deutsche Ärzte sind begehrt im Ausland, und Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. praktizieren auf allen Kontinenten. Die Gründe sind verschieden - Lust auf Abwechslung, Karrierechancen, neue Herausforderungen, bessere Arbeitsbedingungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Sehstörungen als Risiko im Straßenverkehr

Ausfälle des Gesichtsfeldes bleiben häufig unbemerkt

 

München (15. Juli 2008) – Schlaganfälle, Verletzungen oder auch Tumoren im Gehirn können auch das Sehen beeinträchtigen: Betroffene nehmen bestimmte Bereiche ihres Gesichtsfeldes nicht mehr wahr. Häufig bemerken sie die Sehstörungen jedoch gar nicht. Sie gefährden deshalb sich und andere – zum Beispiel im Straßenverkehr, warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) anlässlich einer aktuellen Studie. Die Fach-esellschaft empfiehlt für diese Menschen augenärztliche Untersuchungen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Nierentransplantationen sind nachts weniger erfolgreich

 

Bonn (15. Juli 2008) - Nierentransplantationen sollten tunlichst tagsüber durchgeführt werden. Diesen Schluss legt zumindest eine Studie nahe, die Urologen und Internisten der Universität Bonn jetzt veröffentlicht haben (Transplantation Proceedings, Band 40, S. 1341 ff.). Demnach erfordern nächtliche Eingriffe mehr als doppelt so häufig eine weitere Operation.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

München ist eine Woche lang das Mekka der Hautärzte

 

Zum 21. Mal treffen sich Dermatologen zur größten deutschsprachigen Fachveranstaltung in München

 

München (15. Juli 2008) - Die größte Fortbildungsveranstaltung im Bereich der Dermatologie im deutschsprachigen Raum findet vom 19. bis 25. Juli 2008 zum 21. Mal in München statt. Über 2.000 Teilnehmer haben sich angemeldet, darunter auch eine Vielzahl von Gästen aus dem Ausland. Ergänzt wird das Programm durch eine Industrieausstellung mit über 100 Partnern. Die Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie fand erstmals 1951 statt und wurde von der Klinik und Poliklinik für Allergologie und Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) initiiert und seitdem alle zwei Jahre durchgeführt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

106. Kongress der DOG:

Neue Perspektiven in der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität

 

Berlin (15. Juli 2008) - Verbesserte Operationstechniken, neue Medikamente und Weiterentwicklungen bei Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sichern den Fortschritt in der Augenheilkunde. Wie dies auch die Lebensqualität der Patienten verbessert, diskutieren Experten im Rahmen des 106. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in zahlreichen Vortragsveranstaltungen, Symposien und Kursen. Der Kongress findet vom 18. bis 21. September 2008 im Estrel Hotel Berlin unter dem Leitthema "Perspektiven der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität" statt. Der Veranstalter erwartet rund 4.500 Teilnehmer.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Uni-Forscher suchen nach Therapien gegen Erblindung und Sehkraftverlust

 

Regensburg (14. Juli 2008) - Etwa 17.000 Patienten erblinden in Deutschland jedes Jahr, nahezu 50.000 leiden unter dem teilweisen Verlust ihrer Sehkraft. Forscher der Universität Regensburg haben sich zum Ziel gesetzt, die molekularen Ursachen zu erforschen, die zum Verlust der Sehfunktion führen. Die Deutsche Forschungs-gemeinschaft (DFG) hat Anfang Juli für dieses Projekt umfangreiche Fördergelder und Stellen für eine Forschergruppe zum Thema "Regulation und Pathologie von homöostatischen Prozessen der visuellen Funktion" bewilligt. Finanziell unterstützt die DFG die Universität Regensburg mit ca. 3,1 Millionen Euro für den Zeitraum von zunächst drei Jahren.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Macht Multitasking Frauen krank? 

Jede zweite Frau leidet unter den Symptomen der Hetzkrankheit
Stress schlägt auf den Magen und kann Sodbrennen auslösen

Photo: Bayer HealthCare 

Köln (10. Juli 2008) – Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, nichts liegen lassen können, Aufgaben unter ständigem Druck verrichten. Diese Mermale kennzeichnen ein Phäno­men, das amerikanische Wissenschaftler Hetzkrankheit (Hurry Sickness) nennen. Es gilt als Vorstufe des Burnout-Syndroms und ist bisher als Managerkrankheit bekannt. Das Gefühl ständiger Hetze betrifft aber nicht nur diese Männerdomäne. Eine aktuelle, re­präsentative Talcid® Umfrage unter Frauen, umgesetzt von GfK-Healthcare, hat gezeigt: Jede Zweite ist von zehn der elf abgefragten Symptomen ständig oder zumindest gele­gentlich betroffen. Folge von Dauerstress können zum Beispiel säurebedingte Magen­beschwerden sein. Gegen das schmerzhafte Brennen hinter dem Brustbein können im Akutfall Präparate wie Talcid® schnell und zuverlässig helfen.

Weiterlesen...
 
« StartZurück919293949596979899100WeiterEnde »

Seite 92 von 102
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson