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22 | 10 | 2017
Medizin
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Oraler direkter Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban

Fortschritte durch orale, direkte Faktor-Xa-Inhibition mit Rivaroxaban

 

Leverkusen (6. Juni 2008) – Einfacher und zugleich effektiver als bisher dürfte die Thromboseprophylaxe werden. Das deuten erste klinische Daten aus dem orthopä­dischen Studienprogramm zu Rivaroxaban an. Von dem in der Entwicklung befindlichen oralen direkten Faktor-Xa-Inhibitor erhoffen die Experten sich nachhaltige Fortschritte bei der Prophylaxe und Behandlung thromboembolischer Komplikationen, wie beim 33. Wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) in Lübeck deutlich wurde.

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Neuralrohrdefekte

Neubewertung von Folsäure und Folat

 

Prof. Dr. med. vet. Klaus Pietrzik

 

München (5. Juni 2008) - Folsäure hat in den letzten Jahren stark an Aufmerksamkeit gewonnen. Dennoch erhalten nur wenige Frauen im gebärfähigen Alter eine wirksame perikonzeptionelle Folsäurezufuhr. Kaum bekannt ist, dass Folsäure eine synthetische Verbindung ist, die im Gegensatz zu den Folaten als solche in der Natur nicht vorkommt. Folsäure muss bei der Resorption in der Mucosazelle und anschließend in der Leber erst in die eigentlich vitaminwirksamen Folatverbindungen überführt werden. 5-Methyl-Tetrahydrofolat (5-MTHF) stellt mit ca. 98 Prozent den quantitativ wichtigsten Metaboliten beim Menschen dar.

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Prophylaxe von Neuralrohrdefekten:

Folatversorgung optimieren

 

  • Natürliche Vitaminform 5-Methyltetrahydrofolat synthetischer Folsäure überlegen
  • 800 µg Folsäure und Folat perikonzeptionell
  • Folat während gesamter Schwangerschaft und Stillzeit wichtig
  • Metafolin® zur breitenwirksamen Prävention auch bei Polymorphismus

Lumbosakrale Spina bifida aperta ('offener Wirbelkanal' im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins) in der 32. Schwangerschaftswoche. Der Fetus kann vom Scheitel bis zum Steiß im Längsschnitt auf einem Bild dargestellt werden. Photo: Wolfgang Henrich 

München (5. Juni 2008) – „Nur elf Prozent der zukünftigen Mütter verwenden Folsäure zur Prävention von Neuralrohrdefekten und beginnen rechtzeitig vor der Konzeption mit einer Supplementierung,“ stellt Privatdozentin Annette Queißer-Luft, Kinderärztin und Neonatologin an der Universitätskinderklinik in Mainz, fest. Auf einer von Merck Selbstmedikation in München veranstalteten interaktiven Diskussionsrunde erklärt die Leiterin des Geburtenregisters „Mainzer Modell“, dass nach Erhebungen in Rheinland-Pfalz die populationsbezogene Gesamtprävalenz von Neuralrohrdefekten (NRD) bei zwei Fällen pro 1.000 Geburten liege. „Für eine optimale NRD-Risikoreduktion ist ein Erythrozyten­folatspiegel von mindestens 906 nmol/L erforderlich“, erklärt Professor Klaus Pietrzik, Folatexperte am Institut für Ernährungs- und Lebensmittel­wissenschaft der Universität Bonn. Er zeigt anhand von Untersuchungen, dass bei einer täglichen Folsäuredosis von 800 mg dieser optimale Wert im Mittel schon nach vier Wochen erreicht wird. „Besonders effizient ist die Supplementierung, wenn die natürliche und biologisch aktive Vitaminform-5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) verwendet wird“, erläutert Pietrzik. Der Grund: Ungefähr 50 Prozent der Frauen können wegen eines Enzympolymorphismus synthetische Folsäure nicht vollständig in die biologisch aktive Folatverbindung 5-MTHF umwandeln. „Mütter von Kindern mit Neuralrohrdefekt sind signifikant häufiger homozygote Merkmalsträger, was mit einem zweifach höheren Risikoanstieg für das Auftreten von NRD verbunden ist“, so Pietrzik weiter. Merck hat diesen Zusammenhang erkannt und das patentierte Metafolin®, die stabile Calcium-Verbindung von 5-MTHF, entwickelt. Metafolin® ist in Femibion® 800 Folsäure Plus Metafolin® für den Zeitraum ab Kinderwunsch bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche enthalten. Vervollständigt wird das Versorgungskonzept durch Femibion® 400 Folsäure Plus Metafolin® + DHA für Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Stillzeit.

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Bayer HealthCare fördert mit 2,5 Millionen US-Dollar die weltweite Hämophilieforschung und Patientenversorgung

Größtes Hämophilie-Förderprogramm unterstützt innovative Grundlagenforschung

 

Istanbul, Türkei (3. Juni 2008) – Mehr als 2,5 Millionen US-Dollar stellt Bayer HealthCare in diesem Jahr über das Bayer Hemophilia Awards Program (BHAP) bereit.  Damit werden 21 Förderpreisträger aus 12 Ländern für Grundlagenforschung und klinische Projekte im Bereich Hämophilie (Bluterkrankheit) unterstützt. Die Preisträger wurden von einem 16-köpfigen Grant Review and Award Committee, bestehend aus Klinikern und Forschern aus der ganzen Welt, ausgewählt und im Rahmen des Weltkongresses des Weltverbandes für Hämophilie (WFH) 2008 in Istanbul ausgezeichnet.

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Studiendaten belegen lang anhaltende Remission durch Adalimumab bei Patienten mit Morbus Crohn

Bei drei von vier Patienten, die nach einjähriger Therapie mit Adalimumab in Remission waren, blieb diese auch über zwei Jahre erhalten

 

Wiesbaden (2. Juni 2008) - Die Ergebnisse einer offenen Erweiterungsphase der beiden Zulassungsstudien CHARM and GAIN zeigen, dass Patienten mit moderatem bis schwerem Morbus Crohn unter einer Therapie mit Adalimumab (Humira®) eine lang anhaltende klinische Remission und ein dauerhaftes klinisches Ansprechen erreichen. Die Daten wurden aktuell im Rahmen der Digestive Disease Week (DDW) in San Diego vorgestellt, des größten internationalen Kongresses von Ärzten, Forschern und Akademikern aus den Gebieten der Gastroenterologie, Hepatologie, Endoskopie und der gastrointestinalen Chirurgie. Patienten der Studien CHARM und GAIN wurden in einer nicht plazebokontrollierten Open-Label-Extension (OLE)-Studie mit Adalimumab weiterbehandelt. Patienten der CHARM-Studie wurden insgesamt über zwei Jahre, Teilnehmer der vierwöchigen GAIN-Studie über ein Jahr hinweg beobachtet.

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Neue Verhütungslösungen für die Frau ab 30

Sehr hohe Zufriedenheit bei Anwenderinnen von Mirena®

 

Leverkusen (2. Juni 2008) – „Angesichts des guten Wirksamkeits- und Sicherheitsprofils reversibler Langzeitkontrazeptiva bieten Gynäkologen europaweit diese Verhütungs­methoden noch relativ selten an.“ Zu diesem Schluss kam Dr. Pirjo Inki, Gynäkologin, Global Medical Affairs Women’s Healthcare der Bayer Schering Pharma AG bei einem Lunch-Symposium des Unternehmens im Rahmen des 10. Kongresses der European Society of Contraception in Prag: „Eine pan-europäische Befragung hat gezeigt, dass Frauenärzte die entscheidende Quelle für Informationen zu Verhütungsfragen sind. Diese Rolle sollten wir als Gynäkologen alle ausfüllen!“ Gerade für Frauen über 30 ändern sich häufig die Lebensumstände. Deshalb ist es gerade dann an der Zeit, die derzeitige Verhütungsmethode zu hinterfragen. Häufig ziehen insbesondere diese Frauen deutliche Vorteile aus der einfachen und bequemen Anwendung langwirksamer Methoden. Die höchsten Zufriedenheitsraten unter den über 12.000 Befragten der vorgestellten Umfrage erzielte das Levonorgestrelhaltige Intrauterinsystem Mirena®. 79 Prozent aller Anwenderinnen im internationalen Vergleich zeigten sich „sehr zufrieden“ mit der Hormonspirale, weitere 15 Prozent „recht zufrieden“. In der deutschen Stichprobe (n=1.003) waren es insgesamt sogar 96 Prozent (86 Prozent „sehr zufrieden“ bzw. 10 Prozent „recht zufrieden“).

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IQWIG: Sehscreening im Vorschulalter: Nutzen und Schaden noch unklar

Studienlage unsicher / Flächendeckende Einführung weiterer Augenuntersuchungen nicht gerechtfertigt

 

Berlin (2. Juni 2008) - Derzeit ist unklar, ob die Häufigkeit oder der Schweregrad von Sehschwächen in der Bevölkerung abnimmt, wenn man alle Kinder unter 6 Jahren einer speziellen Augenuntersuchung unterzieht. Denn zum einen lassen die wenigen bislang verfügbaren Studien keine belastbaren Aussagen zum Nutzen zu. Zum anderen wurde ein möglicher Schaden kaum untersucht. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hält es deshalb nicht für gerechtfertigt, zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein intensiviertes Sehscreening nach bereits vorhandenen Sehschwächen oder deren Risikofaktoren im Vorschulalter einzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut in seinem am 2. Juni 2008 veröffentlichten Abschlussbericht "Früherkennungsuntersuchungen von Sehstörungen bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres".

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Interview mit PD Dr. med. Jörg Petersen, Universitätsklinik Hamburg‑Eppendorf (UKE), zum Thema aktuelle HCV-Therapie

 

 

Die IDEAL‑Studie hat gezeigt, dass die beiden Kombinationstherapien mit Peginterferon und Ribavirin bei der HCV‑Therapie in etwa gleich wirksam sind. Wie erklären Sie sich die trotzdem unterschiedlich hohen Marktanteile von Peglntron® I REBETOL® (essex pharma) und Pegasys® I Copegus®(Roche)?

 

Petersen: Die IDEAL‑Studie hat vergleichbare dauerhafte virologische Ansprechraten der beiden Kombinationstherapien mit pegyliertem Interferon und Ribavirin bei Patienten mit HCV Genotyp 1 bestätigt, was gegen eine rein rationale Begründung der unterschiedlichen Marktanteile spricht. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei in erster Linie um ein psychologisches Problem. Der Pen ist und bleibt komplexer als die Fertigspritze.

Die Verabreichung mit dem Pen hat aber auch Vorteile: Zum einen ist der Pen sozial akzeptierter als eine Spritze, vergleichbar mit der Insulinapplikation bei Diabetes, und besonders für ehemalige Drogenkonsumenten oft die einzige Alternative. Diese Patienten wollen mit Spritzen häufig nichts mehr zu tun haben. Zum anderen ist mit dem Pen eine höhere Flexibilität bei der Hepatitis C‑Therapie gegeben: Sofern beispielsweise unter der Therapie eine Dosisreduktion aufgrund von Nebenwirkungen erforderlich wird, kann die Interferonmenge mit dem Pen in vielen Fällen individuell angeglichen werden. Das funktioniert mit der Fertigspritze nicht.

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Neue BPH-Lasertherapie

US-Urologen begeistert über schnellste, minimal-invasive BPH-Laserbehandlung mit Hochleistungs-Diodenlaser EVOLVE™ als effektivste und kostengünstige Prostatatherapie

Orlando/ Florida, USA (21. Mai 2008) - Die biolitec AG berichtet auf dem Jahrestreffen 2008 der American Urological Association (AUA) in Orlando/ Florida von Erfahrungen bei der ambulanten BPH-Behandlung mit dem Urologielaser Evolve™ 150 – Behandelnde Ärzte zeigen sich sehr zufrieden mit den Resultaten – biolitec ist in den USA Marktführer bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung im ambulanten Bereich.
Vier führende Urologen berichten aktuell auf dem Jahrestreffen der American Urological Association in Orlando/ Florida dem Fachpublikum über die höchst erfolgreichen Resultate bei der Behandlung ihrer Patienten mit vergrößerter Prostata (benigne Prostatahyperplasie – BPH) unter Verwendung des Hochleistungs-Diodenlasers Evolve™ der biolitec AG. Die Patienten wurden mit der neuesten minimal-invasiven Lasertherapie LIFETM teilweise in weniger als zehn Minuten ambulant behandelt, so dass teure mehrtägige Krankenhausaufenthalte vermieden werden können.

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Knochenneuaufbau für Patienten mit glukokortikoidinduzierter Osteoporose

Forsteo® zur Behandlung der glukokortikoidinduzierten Osteoporose bei Frauen und Männern zugelassen

Bad Homburg (4. April 2008) - Am 4. April 2008 hat die Europäische Kommission die Zulassung für Forsteo® [Teriparatid, Parathormon-Fragment rhPTH (1-34)] auf die Behandlung der mit einer systemischen Langzeit-Glukokortikoidtherapie assoziierten Osteoporose bei Frauen und Männern mit einem hohen Frakturrisiko erweitert. Damit folgt die Kommission der bereits im Februar ausgesprochenen „Positive Opinion“ des Committees for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde. Somit steht erstmals auch für die Behandlung der glukokortikoidinduzierten Osteoporose von Frauen und Männern ein modernes, osteoanabol wirksames Medikament zur Verfügung.
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San Diego (ots/PRNewswire, 21. Mai 2008) - Nachweis der Überlegenheit der Ablationstherapie mittels des HALO-Systems bei der Behandlung des Barrett-Ösophagus und Senkung des Risikos eines Fortschreitens der Erkrankung BARRX Medical, Inc., ein bei der Entwicklung und Herstellung von Medizingeräten für Erkrankungen des Verdauungssystems führendes Technologieunternehmen, gab heute bekannt, dass eine richtungsweisende Studie mit dem Titel "A Randomized, Multicenter, Sham-Controlled Trial of Radiofrequency Ablation (RFA) for Subjects with Barrett's Esophagus (BE) Containing Dysplasia: Interim Results of the AIM Dysplasia Trial." ("Eine randomisierte, multizentrische, mittels Scheinbehandlung kontrollierte Studie zur Radiofrequenzablation (RFA) bei Patienten mit Dysplasie bei Barrett-Ösophagus (BE): Zwischenergebnisse der AIM-Dysplasie-Studie.") in einem Vortrag dargestellt wurde. Die Studie wurde von Dr. med. Nicholas J. Shaheen, Associate Professor für Medizin und Epidemiologie an der University of North Carolina, auf der klinischen Plenarsitzung der American Gastroenterological Association im Rahmen der Tagungswoche "Digestive Disease Week" in San Diego (Kalifornien) vorgestellt.

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Ösophaguskrebs im Vor- und Frühstadium durch nicht chirurgische Kombinationsbehandlung beseitigt

Sunnyvale, Kalifornien (ots/PRNewswire, 20. Mai 2008) - Die endoskopische, ablative Behandlung mit den HALO-Geräten führt zu einer 100-prozentigen Ansprechrate. BARRX Medical, Inc., technologisch bei der Behandlung des Barrett-Ösophagus weltweit führend, gab heute die Veröffentlichung zweier ähnlicher, europäischer Studien bekannt, die über die 100-prozentige Beseitigung von Ösophaguskrebs im Frühstadium und präkanzeröser Dysplasie mithilfe einer endoskopischen Resektion gefolgt von einer Ablationsbehandlung mit dem HALO-Ablationssystem, berichten. Der Barrett-Ösophagus ist eine Komplikation der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) und ein bekannter Risikofaktor für Ösophaguskrebs, der in der westlichen Welt am stärksten zunehmenden Krebsart.

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Klinische Studie zeigt verstärkte Immunantwort durch das Adjuvans MF59 von Novartis nach Influenzaimpfung bei gesunden, zuvor ungeimpften Kindern

 

Marburg (19. Mai 2008) – Neue Daten aus einer klinischen Studie mit dem MF59®-adjuvierten, in Deutschland nur für die Altersgruppe ab 65 Jahre zugelassenen, saisonalen Grippeimpfstoff Fluad® bei Kindern im Alter von 6 bis 36 Monaten belegen eine stärkere Immunantwort auf saisonale Grippestämme im Vergleich zu einem konventionellen Spaltimpfstoff.1 Den Studienergebnissen zufolge wurden bei den Kindern im Alter von sechs bis 36 Monaten, die mit dem MF59-adjuvierten Influenzaimpfstoff geimpft wurden, signifikant höhere  Immunantworten erzielt, als bei den Kindern, die konventionell geimpft wurden.

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Meilensteinstudie ATHENA mit Multaq(R) (Dronedaron) zeigt 24 Prozent Reduktion für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Tod bei Patienten mit Vorhofflimmern

Frankfurt am Main (17.05.08) - Sanofi-Aventis gab heute bekannt, dass die Ergebnisse der Meilensteinstudie ATHENA zeigen, dass Multaq(R) (Dronedaron), eine mögliche Therapie für Patienten mit Vorhofflimmern und / oder Vorhoffflattern, das Risiko für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Tod jeglicher Ursache statistisch signifikant um 24 Prozent (p=0.00000002) reduziert, und erreichte damit den primären Studienendpunkt. Die ATHENA Ergebnisse werden während der "late breaking clinical trial session" des Heart Rhythm 2008, der Heart Rhythm Society's 29th Annual Scientific Sessions in San Francisco, USA, vorgestellt.

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Neue Generation der DES ermöglicht neue Behandlungsoptionen für Patienten mit Arterienverschluss

Internationaler Studienstart zum Vergleich zwischen dem medikamentenfreisetzenden Stent Endeavor Resolute® von Medtronic und Xience® V von Abbott

 

Düsseldorf (15. Mai 2008) – Mit dem Start einer internationales Studie zum Vergleich des eigenen Zotarolimus-freisetzenden Koronarstents Endeavor® Resolute mit dem Everolimus-freisetzenden Koronarstent Xience® V von Abbott Laboratory belegt Medtronic einmal mehr sein Engagement für optimale klinische Ergebnisse. Die ersten Stent-Implantationen im Rahmen der so genannten RESOLUTE III All-Comers Studie erfolgten in den vergangenen zwei Wochen an verschiedenen europäischen Einrichtungen.

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Bundesweiter Aktionstag zum Leben mit Cochlea Implantat am 31. Mai 2008

Berlin/Illertissen (14. Mai 2008) - Immer noch erscheint es wie ein medizinisches Wunder: Dank des Cochlea Implantats (CI), einer Innenohrprothese, können gehörlos geborene Kinder das Hören und die gesprochene Sprache erlernen, hochgradig hörgeschädigte Erwachsene ihren Hörsinn zurück gewinnen. Um Betroffene und allgemeine Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und Chancen eines Lebens mit dem CI zu informieren, veranstaltet die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e. V. (DCIG) gemeinsam mit den ihr angeschlossenen Regionalverbänden am Sonnabend, dem 31. Mai, den 3. Deutschen CI-Tag, einen Aktionstag mit zahlreichen Veranstaltungen in über 60 deutschen Städten. Höhepunkt ist eine bundesweite Luftballonaktion. Als Schirmherrin des CI-Tages fungiert die prominente Ärztin und Fernsehmoderatorin Dr. med. Antje-Katrin Kühnemann.

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Feuchte altersbedingte Makula-Degeneration:

Bayer und Regeneron starten weitere Phase-III-Studie mit VEGF Trap-Eye

Nachweis der wirksamen Behandlung der Erkrankung angestrebt

 

Leverkusen, Germany, Montville, NJ und Tarrytown, NY (8. Mai 2008) – Bayer HealthCare und Regeneron weiten ihr gemeinsam betriebenes Entwicklungsprogramm zu VEGF Trap-Eye aus. Mit VIEW 2 hat jetzt eine zweite klinische Phase-III-Studie begonnen, die die Wirksamkeit von VEGF Trap-Eye bei der Behandlung der neovaskulären Form der altersbedingten Makula-Degeneration (feuchte AMD) untersucht. Die feuchte AMD ist eine der wichtigsten Ursachen für Erblindungen im Erwachsenenalter.

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Deutsche AIDS-Hilfe(DAH) kritisiert die Situation von Drogenkonsumenten in Haft und fordert die heroingestützte Behandlung als Teil der Regelversorgung

Berlin (8. Mai 2008) - Anlässlich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung, in dem 1394 Drogentodesfälle für das Jahr 2007 verzeichnet sind, erneuert die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) ihre Forderung nach gesundheitlicher Gleichbehandlung von Menschen in Haft.

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Neuer Ansatz zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung

Abbott Park, Illinois USA (8. Mai 2008) - Phase-II-Daten belegen, dass ABT-089, der am weitesten entwickelte NNR- Wirkstoffkandidat von Abbott, sich durch gute Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit bei erwachsenen ADHS-Patienten auszeichnet.

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Flibanserin

Vermindertes sexuelles Verlangen bei Frauen: Unwissenheit verhindert die Diagnose des weit verbreiteten Leidens "Hypoactive Sexual Desire Disorder" (HSDD)

 

Ingelheim (7. Mai 2008) - Nach neuen Daten, die auf der Jahrestagung des American College of Obstetricians and Gynaecologists (ACOG) in dieser Woche in New Orleans, USA, vorgestellt wurden, leiden bis zu zehn Prozent der Frauen weltweit unter "Hypoactive Sexual Desire Disorder" (HSDD) bzw. "vermindertem sexuellen Verlangen". Bislang sucht nur ein Drittel der Betroffenen Rat und Hilfe bei ihrem Arzt. HSDD ist eine weit verbreitete, aber unterdiagnostizierte gesundheitliche Störung. Sie kann die Lebensqualität von Frauen entscheidend beeinträchtigen und eine starke psychische Belastung mit negativen Auswirkungen auf das Beziehungsleben darstellen.

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Antibiotika-unempfindliche Pneumokokken auf dem Vormarsch

Mühltal (6. Mai 2008) - Durchfall, Sonnenbrand und Mückenstiche - allseits bekannte Unannehmlichkeiten, die das Urlaubsvergnügen meist nicht lange trüben können - zum Glück gibt es wirksame Gegenmittel. Einer aktuellen Untersuchung zufolge droht im Urlaub eine weitere Gefahr: an einer Lungenentzündung zu erkranken, die auf gängige Antibiotika nicht anspricht. Die Ursache: Resistente Pneumokokken-Bakterien. In beliebten Urlaubsländern wie z. B. Spanien sind rund 30 Prozent der Erreger gegen Penicillin unempfindlich. Auch im kühlen Skandinavien breiten sich die widerstandsfähigen Bakterien aus. Einer Erkrankung kann durch eine Pneumokokken-Impfung wirksam vorgebeugt werden.

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Komplettpaket zur Osteoporose-Therapie

Für mehr Knochenpower

 

Berlin (29. April 2008) – Die erste Kombinationspackung für eine DVO-leitliniengerechte medikamentöse Therapie der postmenopausalen Osteoporose mit Risedronat sowie Calcium und Vitamin D (Actonel® plus Calcium D) erleichtert den Patienten die Ein­nahme der Medikation wesentlich und trägt so zu einer verbesserten Compliance bei (1,2). Jetzt steht dem behandelnden Arzt (Osteologen) zusätzlich ein Servicepaket zur Verfügung, mit dem er Patienten über die Erkrankung, eine knochengesunde Ernährung und die Bedeutung von Bewegung bei der Therapie der Osteoporose informieren und motivieren kann. Dieses von Procter & Gamble Pharmaceuticals in Zusammenarbeit mit Experten entwickelte Komplettpaket wurde auf dem Klinikworkshop „Dreifach stark bei Osteoporose – für mehr Knochenpower!“ vorgestellt, der am 29. April 2008 im Immanuel-Krankenhaus der Rheumaklinik Berlin-Wannsee stattfand.

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Hilfe gegen Allergien bereits im Mutterleib

26. April 2008 Deutscher Allergie- und Asthmatag

 

Bonn (25. April 2008) - Etwa drei Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer Nahrungsmittelallergie. Bereits kleine Mengen eines Lebensmittels können für eine Reaktion des Körpers wie beispielsweise Schwellungen oder Atembeschwerden sorgen. Fast jedes Lebensmittel kann eine Unverträglichkeitsreaktion hervorrufen.

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114. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Risikoadaptierte Therapie des Schlaganfalls

Ingelheim (24. April 2008) – Auf dem Satellitensymposium von Boehringer Ingelheim im Rahmen des diesjährigen DGIM-Kongresses (Wiesbaden, 29.3.-2.4.08) präsentierten Prof. Dr. Martin Grond, Prof. Dr. Roman Haberl und Prof. Dr. Michael Hennerici aktuelle Daten rund um den Schlaganfall. Schwerpunktthemen waren die effektive Behandlung älterer Patienten nach Ischämie, die angemessene Schlaganfall-Sekundärprävention sowie Prognose und Management der asymptomatischen Karotisstenose.

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Neues Infoportal zu Reiseimpfungen und Reiseerkrankungen:

www.reiseerkrankungen.de jetzt online

 

Marburg (21. April 2008) – www.reiseerkrankungen.de, das neue Informationsportal zu Reiseimpfungen und Reiseerkrankungen von Novartis Behring ist jetzt online. Auf der Webseite finden Interessierte alles Wissenswerte zum Thema. Mit wenigen Klicks können sie durch die Rubriken der übersichtlichen Seiten surfen und die vielfältigen Services rund ums Reisen nutzen. Außerdem informieren aktuelle Meldungen aus aller Welt über reisemedizinische Themen.

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Gebären mit Dianatal®:

Ein Erfahrungsbericht vom 16. März 2008

Von Marianne Botta, CH-Riggisberg

 

Bonn (24. April 2008) - Es bleibt auch beim 7. Kind ein Traum, dass es diesmal ohne Schmerzen gehen würde, dass mein Kind einfach aus mir herausflutschen würde, ganz schnell, und ich davon kaum etwas mitbekommen, während der Geburt kaum anders atmen und schon gar nicht schreien müsste.

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