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20 | 10 | 2017
Medizin
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Lubrikation zur Geburtserleichterung:

Praktische Anwendung

 

Von PD Dr. med. Maritta Kühnert, Marburg

 

Kräfteverteilung unter der Geburt:

Man unterscheidet geburtsfördernde und geburtshemmende Faktoren.

Geburtsfördernd sind Wehen, die Schwerkraft, normale Beckenmaße und Beckenform.

Geburtshemmend sind die Dehnkraft des Muttermundes, die Reibungskraft zwischen Geburtsobjekt und Geburtskanal, sowie grenzwertige Beckenmaße oder Beckenform.

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Gelgeburt: Reibungskräfte effektiv mindern

Daten aus experimentellen Untersuchungen

 

Von Prof. Dr. Robert Riener, Zürich

 

Bonn (24. April 2008) - Die Verwendung eines Gleitmittels zur Erleichterung der vaginalen Geburt ist bis heute noch keine etablierte Methode in der Humanmedizin, obwohl Gleitmittel in der Veterinärmedizin, insbesondere bei Nutztieren, heute den Goldstandard darstellen. In einer klinischen, randomisiert kontrollierten Stu­die konnte gezeigt werden, dass spezielle Geburtsgele die geburtshindernden Reibungskräfte in den Geburtswegen reduzieren und dadurch die Austreibungsphase signifikant verkürzen sowie das Risiko eines Dammrisses vermindern. Ziel dieser Studie war es, die reibungsreduzierenden Effekte zweier Geburtsgele im Vergleich zu Wasser als Referenz zu quantifizieren.

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Geburtsgel Dianatal®:

Schutz von Mutter und Kind

 

Von Dr. med. Andreas F. Schaub, Zürich

 

Bonn (24. April 2008) - Die Geburt eines Kindes ist auch heute noch ein überwältigendes Erlebnis für die Gebärende und ihren Partner. Eine Geburt ist jedoch bei weitem kein Spaziergang, sondern eine Höchstleistung für Mutter und Kind mit nicht zu unterschätzendem Gefährdungspotenzial.

Bei der normalen Geburt erschweren die Reibungskräfte zwischen den Geburtswegen und dem Kind maßgeblich die Geburt. In der Veterinärmedizin werden daher seit langem standardmäßig Geburts­gele eingesetzt, um diese Reibungskräfte zu reduzieren und die Geburt zu erleichtern. Dieses bisher in der modernen Humanmedizin vergessene Konzept wurde durch ein Schweizer Life Science Unternehmen erstmalig in die Humangeburtshilfe eingeführt. In Zusammenarbeit mit der Industrie, Schweizerischen Frauenkliniken, der ETH Zürich und der Veterinärmedizin Zürich hat die HCB Happy Child Birth AG ein patentiertes Polymer Geburtsgel (Dianatal® Geburtsgel) für den humanen Bereich entwickelt und getestet.

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Dianatal® Geburtsgel

Einführung in die Thematik

Von Prof. Dr. med. Erich Saling, Berlin

Bonn (24. April 2008) - Die Aufnahme dieses Themas in das Programm des 13. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin und der zugehörigen Moderation ist von mir – als dem Gründungs­präsidenten dieser wissenschaftlichen Gesellschaft – aus folgenden Gründen angeregt worden:
Meine fachlichen Aktivitäten betrafen während der nunmehr 50-jährigen wissenschaftlichen und klinischen Arbeit vorrangig die Belange des Kindes im Bereich der Geburtshilfe, dabei insbesondere diagnostische und therapeutische Maßnahmen zu erschließen, wie auch bisher angewandte Metho­den zu verbessern. So standen auch Fragen an, den Geburtsvorgang zu unterstützen und nach scho­nenderen operativen Geburtsbeendigungs-Maßnahmen zu suchen.

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Dianatal® Geburtsgel –

Weltneuheit für eine leichtere Geburt

Dianatal® Geburtsgel: Einmal-Set zur Anwendung während der gesamten Geburtsdauer. Photo: Kessel Marketing & Vertriebs GmbH 

Bonn (24. April 2008) - Viele Frauen wünschen sich eine sanfte und leichte natürliche Geburt. Dianatal® Geburtsgel ist speziell für die Er­leichterung der Vaginalgeburt entwickelt worden und wird sobald die Geburt beginnt in die Vagina eingeführt, so dass sich dort ein Gleitfilm bildet. Klinische Studien, erste Erfahrungen aus der Praxis sowie expe­rimentelle Daten zeigen, dass der Einsatz des Geburtsgels die Reibungskräfte zwischen Baby und vaginalem Geburtskanal signifikant mindert. Das innovative Gel verkürzt dadurch die Eröffnungs- und Austreibungsphase während der Entbindung und schont sowohl Kind als auch Vagina, Beckenboden und Damm der Mutter. Die Geburt erfolgt schneller und sanfter. Die Wirkung des Medizinprodukts ist rein physikalisch, Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Nam­hafte Experten stellten das innovative Dianatal® Geburtsgel im Rahmen des 13. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pränatal- und Ge­burtsmedizin erstmals vor. Das Satellitensymposium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Erich Saling, Erich Saling-Institut für Perinatale Me­dizin e.V. in Berlin, wurde von der Kessel GmbH, Mörfelden-Walldorf, unterstützt. Dianatal® Geburtsgel ist als Weltneuheit seit Februar auf dem deutschen Markt verfügbar.

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Chlamydieninfektionen

Sex-Risiko mit Spätfolgen


München (23. April 2008) - Die Zahl der sexuell übertragbaren Infektionen hat nach statistischen Erhebungen in den vergangenen zehn Jahren stetig zugenommen. Die höchsten Zuwachsraten weisen Chlamydieninfektionen auf und immer mehr Jugendliche sind betroffen. Jede zehnte Siebzehnjährige hierzulande ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Prävention mit Chlamydien infiziert ohne die geringste Ahnung davon zu haben, dass sich daraus ein folgenschweres gesundheitliches Risiko wie Sterilität entwickeln kann. Übrigens: Insgesamt sind in Deutschland 1,1 Millionen Menschen von Chlamydieninfektionen betroffen.

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Kurzzeit-Therapie mit Adjuvans MPL® derzeit nur mit POLLINEX® Quattro möglich

München (21. April 2008) - Für viele Patienten und ihre Ärzte hat sich die spezifische Immuntherapie besonders in Form einer präsaisonalen Kurzzeit-Therapie bewährt. Die Reduktion der Injektionszahl verbessert entscheidend die Compliance und damit den Therapieerfolg. Kurzzeit-Immuntherapien sind möglich geworden durch verbesserte Therapie-Sicherheit: Zum einen wird durch Adsorption an eine Trägersubstanz wie Aluminiumhydroxid, Kalziumphosphat oder L-Tyrosin eine Depotwirkung vermittelt. Dabei weist L-Tyrosin ein besonders günstiges Verträglichkeitsprofil auf, da es im Gegensatz zu Aluminiumhydroxid vollständig metabolisiert wird. Ein weiteres Konzept zur Erhöhung der Verträglichkeit ist die chemische Modifikation der Nativallergene mit Glutaraldehyd oder Formaldehyd: Die entstehenden Allergoide zeigen eine geringere IgE-Reaktivität bei erhaltener Immunogenität.

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Frühjahrstagung der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie

Moderne Krebstherapie: Einsparungen nicht auf Kosten der Patienten vollziehen

 

Berlin (18. April 2008) – Auf ihrer ersten Frühjahrstagung stellt die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. das Potenzial neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen vor und diskutiert Lösungen, wie die Versorgungsqualität für Tumorpatienten in Deutschland erhalten werden kann.

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Versorgung von Schizophreniepatienten

Gelingt der Transfer wissenschaftlichen Fortschritts in die Praxis?

 

Bonn/Wedel (11. April 2008) - Behandlungsmöglichkeiten und Therapieziele der Versorgung von Schizophreniepatienten haben sich in den letzten zehn Jahren gravierend verändert. Mit der Etablierung von atypischen Neuroleptika wurden eine gut verträgliche Langzeittherapie und die Beeinflussung auch von Negativ- und Begleitsymptomatik möglich. Einer der jüngsten Fortschritte in der Psychopharmakotherapie ist die Zulassung von retardiertem Quetiapin (Seroquel® Prolong) zur täglichen Einmalgabe. Durch schnelle Aufdosierung und einfache Dosierung kann das neue Präparat zur Verbesserung der Compliance beitragen. Moderne Therapiekonzepte nutzen darüber hinaus auch nicht-medikamentöse Maßnahmen wie die Psychoedukation und beziehen im sogenannten „Shared Decision Making“ Patienten und Angehörige aktiv in die Therapieplanung ein. Eine Umsetzung dieser Maßnahmen gelingt zurzeit im Rahmen der Regelversorgung nur begrenzt. Chancen hierfür bieten sich jedoch im Rahmen von Projekten zur Integrierten Versorgung.

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Fortschritte in der Psychopharmakotherapie:

Wandel der Therapieziele nach Einführung der Atypika

 

Bonn (11. April 2008) - Die Entwicklung und Einführung der atypischen Neuroleptika hat die Therapie von Patienten mit Schizophrenie dramatisch verändert. Die bessere Verträglichkeit sowie die positive Wirkung auf Negativsymptomatik und Begleitsymptome wie Depression, Angst, Aggression und Kognition bietet Psychiatern und Patienten sehr viel bessere Behandlungsoptionen als noch vor zehn Jahren. Die Entwicklung geht so weit, dass sich die grundsätzlichen Therapieziele heute deutlich von denen der 1990er Jahre unterscheiden.

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POLLINEX® Quattro erhält Preis für herausragende Therapiekonzepte in der Pneumologie

pollinex.jpgLübeck (10. April 2008) -  Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungs-Medizin e.V. wurde POLLINEX Quattro®, die Allergie-Impfung mit nur vier Injektionen pro Jahr dank dem Adjuvans MPL®, von der Kölner Biermann Verlag GmbH mit dem Preis für „Herausragende Therapiekonzepte in der Pneumologie ausgezeichnet. „Mit der Verleihung des Preises für besondere Therapiekonzepte in der Pneumologie wollen wir aus der Rolle der bloßen Medienschaffenden heraustreten und selbst einen Akzent setzen“, erklärte der Kölner Verleger Dr. Hans Biermann. „Was die Zielsetzung des Preises anbelangt, so halten wir herausragende Therapiekonzepte für so wichtig, dass wir diese zum Aufhänger unserer Preisverleihung gemacht haben.“

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Ambulant erworbene Pneumonie und Exazerbation der COPD

Prognostisch entscheidend ist eine rasche, effiziente Antibiotikatherapie

 

Leverkusen/Lübeck (10. April 2008) ‑ Vor allem Risikopatienten mit ambulant erworbener Pneumonie und ebenso Patienten mit akuter Exazerbation einer chronischen Bronchitis brauchen ein rasch und hochwirksames Antibiotikum, um der hohen Sterblichkeit der Atemwegsinfektionen entgegen zu wirken. In Klinik und Praxis bewährt hat sich bei diesen Indikationen Moxifloxacin, so hieß es beim 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. in Lübeck.

Rund 21.000 Menschen versterben jährlich in Deutschland an einer akuten Exazerbation einer chronischen Bronchitis, etwa 19.000 Todesfälle gehen auf das Konto der ambulant erworbenen Pneumonie. Anhand dieser Zahlen machte Dr. Harald Mitfessel aus Remscheid sehr eindrucksvoll die hohe Bedeutung bakteriell bedingter Atemwegsinfektionen deutlich. Von entscheidender prognostischer Relevanz ist dabei die Frage, wie rasch der Patient eine effiziente Antibiotikatherapie erhält, so das Fazit bei einem Satellitensymposium von Bayer Vital in Lübeck.

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Vorurteilen über Neurodermitis aktiv begegnen
Präventionskampagne Haut rät, mit Kindern offen über die Erkrankung zu sprechen

Berlin (31. März 2008) - Neurodermitiker leiden wegen ihrer Erkrankung besonders häufig unter Vorurteilen. Ein Ziel der Präventionskampagne Haut der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung ist es daher, Vorurteile und falsche Informationen zu Hauterkrankungen wie Neurodermitis abzubauen.

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Angeborene Stoffwechselerkrankungen – viel häufiger als angenommen

 

Von PD Dr. med. Martin Merkel,
Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg

 

Wiesbaden (31. März 2008) - Seltene Krankheiten werden übereinstimmend definiert als Erkrankungen mit einer Prävalenz unter 1:2000. Bislang sind etwa 5000 bis 8000 solcher Krankheiten bekannt, die meisten davon sind genetisch bedingte Störungen des Stoffwechsels, etwa durch defekte Enzyme, Rezeptoren oder Mediatoren. Obwohl jede einzelne dieser Krankheiten selten ist, leidet - durch die Vielzahl verschiedener Krankheiten - doch insgesamt eine große Zahl von Menschen an einer solchen. Kumulativ ist fast jeder Tausendste betroffen, d.h., in Deutschland bis zu 80.000 Patienten.

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Neue Leitlinien für die Therapie des Morbus Crohn

 

Von Prof. Dr. med. Stefan Schreiber, Kiel

 

Leitlinien bewerten, wie gut der Nutzen von bestimmten Therapien für eine Erkrankung durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist. Dabei wird die statistische und klinische Qualität der Therapiestudien durch den Evidenzgrad (nach den Kriterien der "evidence based medicine") bewertet und die daraus abgeleitete Schlussfolgerung mit einer Empfehlungsstärke belegt. Solche Leitlinien werden meist von den medizinischen Fachgesellschaften wie z.B. der DGVS erstellt. Auch die Qualität der Leitlinien selbst wird durch die Kriterien der Arbeitsgemeinschaft medizinischer Fachgesellschaften bewertet.

Leitlinien sind naturgemäß konservativ und folgen der innovativen medizinischen Entwicklung im Abstand von einigen Jahren. Ein weiterer Nachteil von Leitlinien ist, dass sie nur den Durchschnittspatienten beschreiben und oft nicht für spezielle Fälle anwendbar sind.

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Rheumatologische Erkrankungen:

Neue Therapiestrategien mit TNFα-Blockern

 

Wiesbaden (31. März 2008) - Die Einführung der TNFα-Inhibitoren bedeutete einen Durchbruch in der Behandlung chronisch-entzündlicher Gelenkerkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Spondylitis ancylosans. TNFα-Hemmer wie Infliximab (REMICADE®) bewirken eine rasche und anhaltende Entzündungskontrolle und verhindern bei einem Großteil der Patienten das Fortschreiten der Erkrankung. Je früher sie indikationsgerecht eingesetzt werden, umso günstiger scheint dies den Krankheitsverlauf zu beeinflussen, so dass für einen Teil der Patienten Remission heute zu einem erreichbaren Therapieziel geworden ist. Darauf weisen zunehmend verfügbare Langzeitergebnisse aus klinischen Studien hin. In einem von essex pharma veranstalteten Symposium im Rahmen des 114. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) am 31. März 2008 in Wiesbaden berichtete Prof. U. Müller-Ladner (Bad Nauheim) über den aktuellen Stand und neue therapeutische Strategien bei rheumatologischen Erkrankungen.

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114. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (29.03.2008 - 2.04.2008, Wiesbaden)
Betreuen, behandeln, begutachten – Wenn herzkranke Kinder erwachsen werden

Wiesbaden (31.03.2008) – Fast 90 Prozent der Kinder mit angeborenem Herzfehler erreichen heutzutage das Erwachsenenalter. Allerdings benötigen viele von ihnen oft ihr Leben lang medizinische Betreuung.

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CareLink Telemedizin System
CareLink™ – Antwort auf wachsende Herausforderungen im Gesundheitssystem

Mannheim (28. März 2008) - Das CareLink™ System greift als Telemedizin-System die aktuelle Entwicklung im Gesundheitssystem auf: Die steigenden Zahlen von Geräte-Implantationen werden schon bald die momentanen Kapazitäten der Praxen und Kliniken übersteigen. Ambulanzen müssen immer mehr Nachsorgetermine, Abstimmungsprobleme mit Zeitplänen und viele weitere Herausforderungen bewältigen. Ein Arzt ist für immer mehr Patienten zuständig, das Personal und die Ärzte fühlen sich dadurch unter Zeitdruck, überfordert und unterbesetzt. CareLink bietet über jede Telefonleitung eine digitale Verbindung zwischen Patient und Arzt und ist so ein wichtiger Schritt für das Patientenmanagement der Zukunft.

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Salzdebatte - oft unwissenschaftlich und tendenziös
Natriumspeicher in der Haut entdeckt

 

Mannheim (27. März 2008) - Unausgewogen, unwissenschaftlich und tendenziös wird nach Professor Dr. Karl-Ludwig Resch, Bad Elster, von Salzgegnern oft über vermeintlich wissenschaftliche Studienergebnisse berichtet und vor den Gefahren des Salzkonsums gewarnt. Seit Jahren wird laut Resch eine hitzige Debatte um die Gefahren des Kochsalzkonsums geführt und es gibt sogar in angesehenen Journalen immer wieder sensationsträchtig aufgemachte Meldungen, die vor dem „Risikofaktor Kochsalz“ warnen und die Bevölkerung pauschal zum Salzsparen aufrufen.

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Satellitensymposium: „AT1-Rezeptorblocker – Gegenwart und Zukunft“ - 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie am 27. März 2008 in Mannheim

MORE – Mehr Gefäßschutz durch Olmesartan

Mannheim (27. März 2008) - Die Erfolgsgeschichte der AT1-Rezeptorblocker geht weiter: Mit der innovativen MORE-Pilotstudie konnte nun erstmalig nachgewiesen werden, dass die Hypertonie-Behandlung mit Olmesartan (z.B. Votum®) zu einer Volumen-Reduktion atherosklerotischer Plaques führt. Dies wurde auf dem Satelliten-Symposium von Berlin-Chemie im Rahmen der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie berichtet. In Ergänzung zur MOREStudie stellten die Referenten während der Veranstaltung weitere positive Effekte des in Deutschland günstigsten Sartans auf Herz, Nieren und Gefäße vor. 

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Neuartiges orales Antikoagulans Dabigatranetexilat in Europa zugelassen

 

Ingelheim (27. März 2008) - Boehringer Ingelheim gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung des neuartigen oralen direkten Thrombininhibitors Dabigatranetexilat in allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union erteilt hat. Die Markteinführung von Dabigatranetexilat in Deutschland wird in den nächsten Wochen erwartet. Dabigatranetexilat ist für die Prävention venöser thromboembolischer Ereignisse bei Erwachsenen nach einer elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operation zugelassen.

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Progressionshemmung von Nierenerkrankungen – Neues aus Klinik und Forschung

Von Prof. Dr. J. Floege, Aachen

Glomerulonephritis/ IgA-Nephritis In der westlichen Welt stellt die Glomerulonephritis (GN) nach der diabetischen und hypertensiven Nephropathie die dritthäufigste Ursache einer fortgeschrittenen Niereninsuffizienz dar. Eine „Glomerulonephritis“ ist eine Nierenentzündung („Nephritis“), die vorwiegend die Nierenkörperchen („Glomeruli“) betrifft. Die Glomeruli sind die eigentlichen Filtereinheiten der Niere. Bei einer entzündlichen Schädigung sind sie nicht mehr in der Lage, wichtige Blutbestandteile wie Albumin (Eiweiß) bzw. ganze Blutzellen wie Erythrozyten zurückzuhalten, es kommt zur Proteinurie, ggf. zur (Mikro)-Hämaturie.

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Positionspapier - Nephrologie in Deutschland 2007

Von Prof. Dr. R. Brunkhorst, Hannover

Die nephrologische Wissenschaft bietet heute sehr gute Möglichkeiten, Nierenerkrankungen zu verhindern bzw. zu behandeln (z. B. durch Bluthochdruck- und Diabetestherapie, immun-suppressive Therapie). Darüber hinaus (und dies gilt für kein anderes Organ) kann bei einem vollständigen Funktionsverlust der Niere dieser durch eine extrakorporale Behandlung (Hämodialyse, Peritonealdialyse) ersetzt werden. Seit 1963 werden in Deutschland Nieren-Transplantationen mit ausgezeichneten Erfolgen durchgeführt. Neben diesen medizinischen Fortschritten hat die Nephrologie eine Vorreiterrolle im Bereich der Kostensenkungs-Bestrebungen und der Sicherung der Ergebnisqualität übernommen.

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Peritonealdialyse

Ein Stiefkind der Dialyseversorgung in Deutschland?

Von Dr. Michael Nebel, Köln

Die Peritonealdialyse (= PD/Bauchfelldialyse) und die Hämodialyse (HD) gelten als gleichwertige Dialyseverfahren, trotzdem ist die PD in Deutschland auffällig unterrepräsentiert. Im Jahr 2005 gab es laut jüngst publiziertem Quasi-Niere-Bericht (www.quasi-niere.de) 60.411 HD-Patienten, aber lediglich 3.016 PD-Patienten.

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„Nephrologie im Fokus“

Die Nephrologie steht vor zahlreichen Herausforderungen. Die wachsende Inzidenz – auch im Zuge der Erkrankungen Diabetes und Bluthochdruck – stellt nicht nur gesundheitsökonomisch ein Problem dar, sondern ist für jeden Betroffenen ein hartes Schicksal. Um das zu vermeiden, ist eine verbesserte Prävention dringend erforderlich. Die DAgKN und GfN haben versucht, durch zahlreiche öffentlichkeitswirksame Aktionen (z.B. Weltnierentag, „I kidney you“-Radtour) mehr „Nieren-Bewusstsein“ in die Bevölkerung zu tragen. Dieses wird auch zukünftig ein wichtiges Anliegen der Gesellschaften bleiben.

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Kardiovaskuläre Komplikationen bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung

Von Prof. Dr. Jan Galle, Lüdenscheid

Mediasklerose, Sekundärer Hyperparathyreoidismus, Entzündung und AnämieKardiovaskulärer Ereignisse – auch mit Todesfolge – treten bei niereninsuffizienten Menschen gehäuft auf. Über 50 % (Gemäß www.quasi-niere.de ) aller Todesfälle von Dialysepatienten im Jahr 2005 waren kardial oder vaskulär bedingt. Als wesentliche Ursache für das gehäufte Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse in dieser Patientenklientel gilt eine spezielle Form der Gefäßverkalkung, die Mediasklerose. Sie entwickelt sich häufig bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung zusätzlich zur „normalen“ Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), die wiederum durch die bekannten Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Fettstoffwechsel-störungen, Übergewicht und Bewegungsmangel massiv verstärkt wird.

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