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Weniger Nebenwirkungen bei Herzinfarkt - und Schlaganfall-Therapie?

Würzburger Forscher finden neuen Mechanismus bei der Blutgerinnung

 

Würzburg (17.06.2008) - Ein erhöhtes Blutungsrisiko ist die unerwünschte Nebenwirkung bei vielen Medikamenten, die heute zur Therapie von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden. Würzburger Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg fanden jetzt einen bisher in Blutplättchen unbekannten Mechanismus, der bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen verspricht. Ihre Ergebnisse beschreiben sie jetzt in der Online-Veröffentlichung der renommierten Fachzeitschrift "Journal of Experimental Medicine".

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IQWIG: Testgüte des Ultraschallscreenings in der Schwangerschaft:

Einfluss von Ärzte-Qualifikation und Geräte-Qualität unklar

 

Lediglich Hinweise auf positive Zusammenhänge / Keine Studien zu deutscher Versorgungsrealität

 

Berlin (17. Juni 2008) - Internationale Studien liefern Hinweise, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Qualifikation der Untersucher sowie der Qualität der eingesetzten Geräte einerseits und der Entdeckungsrate von Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft andererseits. Unklar ist allerdings, welche Mindestvoraussetzungen jeweils erfüllt sein müssen, um ausreichend hohe Entdeckungsraten bei schweren fetalen Anomalien zu erzielen. Unbeantwortet bleibt auch die Frage, ob es den für andere Gesundheitssysteme beschriebenen Zusammenhang auch unter den besonderen organisatorischen Gegebenheiten (Mehrstufen-Konzept) in Deutschland gibt. Denn bislang fehlen dazu aussagekräftige Studien. Zu diesem Ergebnis kommt der am 17. Juni 2008 publizierte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Drei Säulen für die männliche Lebensqualität –

Das Geschäftsfeld Männergesundheit-Urologie bei Bayer Vital

 

München (12. Juni 2008) - Libido – Kontinenz – Potenz – die drei Säulen der männlichen Gesundheit stehen im Mittelpunkt des Geschäftsfeldes „Männergesundheit-Urologie“ von Bayer Vital. Betreut werden Levitra® gegen erektile Dysfunktion und Emselex® gegen Harninkontinenz sowie die Testosteronpräparate Nebido® und Testogel®.

„Gesundheit, die Mann fühlt“ ist der Slogan der „Männergesundheit-Urologie“, die von Ulrich Thoma geleitet wird. Damit soll gezeigt werden, dass mit dem Geschäftsfeld ein kompetenter und sachkundiger Ansprechpartner für Männer zur Verfügung steht, die ihre Lebensqualität erhalten oder wiederherstellen wollen.

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Metabolisches Syndrom, Hypogonadismus, Erektile Dysfunktion

Wenn die männliche „Strandperle“ immer weiter wächst

Strandperle. Photo Bayer HealthCare 

München/Leverkusen (12. Juni 2008) - Sommer, Sonne, Strand – jetzt lassen sich im Winter geschickt kaschierte Rollen um Bauch und Hüften nicht mehr verbergen. Die „Strandperle“ ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern eine echte Gefahr für die Männergesundheit, die eine ganze Kaskade von kardiovaskulären Risikofaktoren nach sich zieht. Häufige Begleiter zu dicker Bäuche sind Hypogonadismus (Testosteronmangel) und Erektionsstörungen. Diese seien der Schlüssel zu einer umfassenden Therapie der „Strandperlenträger“, so der Tenor der Experten bei einer von Bayer Vital initiierten Presseveranstaltung. Neben dem hohen Leidensdruck bei sexuellen Störungen – als Ansatzpunkt für den Arztbesuch – zeigten neue Studien weitere Behandlungs-vorteile für zugrunde liegende Erkrankungen. So führe eine Testosteronsubstitution mit Testogel® bei sympto-matischem Hypogonadismus nicht nur zu mehr Lebenskraft und Vitalität; auch metabolische Parameter verbesserten sich. Die Behandlung einer erektilen Dysfunktion mit Levitra® bewähre sich auch bei Patienten mit zu hohen Cholesterinspiegeln.

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Targeted Genetics gibt positive Phase-1/2-Ergebnisse zu tgAAC94 auf dem europäischen Rheumatologiekongress EULAR bekannt

 

Seattle und Paris (12. Juni 2008) - Targeted Genetics Corporation gab heute positive Ergebnisse einer klinischen Phase-1/2-Studie bekannt, die zeigen, dass tgAAC94, ein Prüfpräparat zur Blockierung der Aktivität des wichtigen Entzündungsmediators Tumor-Nekrose-Faktors-alpha (TNF-alpha), gut vertragen wurde und möglicherweise die Symptome einer entzündlichen Arthritis bei Patienten, die auf andere Therapien, einschliesslich einer systemischen Therapie mit TNF-Blockern, nicht ansprachen, verbessert. Die gesamten Ergebnisse der Studie wurden heute im Rahmen eines Vortrags auf dem jährlich stattfindenden EULAR-Kongress (Annual European Congress of Rheumatology) vorgestellt.

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Top-Thema auf dem 60. Urologen-Kongress in Stuttgart

  • Harnblasenkrebs - die unterschätzte Gefahr

  • Andrea Höhn: „Ich lebe mit einer Ersatzblase!“

 

Stuttgart (11. Juni 2008) - Andrea Höhn ist eine von fast 30.000. Laut Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 28.750 Menschen an Harnblasenkrebs. Wie Andrea Höhn kann ein Teil der Blasenkrebspatienten trotz Entfernung des Organs mit einer Ersatzblase ein nahezu normales Leben führen. Mit ihrer persönlichen Geschichte will die 53-Jährige zur Aufklärung über den zweithäufigsten urologischen Tumor beitragen, denn trotz der alarmierenden Zahlen ist in der Öffentlichkeit wenig über Risikofaktoren und Behandlung des Harnblasenkarzinoms bekannt.

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IQWIG: Neueste Forschung zu Allergien - Hyposensibilisierung kann helfen

 

  • Die spezifische Immuntherapie wirkt bei vielen Menschen

  • Der Versuch, Hausstaubmilben zu beseitigen, ist jedoch meist nicht hilfreich

 

Berlin (11. Juni 2008) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat aktuelle Forschungsarbeiten zu Allergien geprüft. Dabei zeigte sich, dass die früher umstrittene spezifische Immuntherapie gegen allergische Beschwerden tatsächlich vielen Menschen helfen kann.

Wenn alles grünt und blüht, erreicht die Allergiesaison ihren Höhepunkt. Immer mehr Menschen sind betroffen: In Deutschland hat mindestens einer von fünf Einwohnern Heuschnupfen. Fast die Hälfte der Bevölkerung reagiert wenigstens zeitweise auf Allergene wie Pollen oder Hausstaubmilben. Es ist aber immer noch unklar, warum Allergien in den letzten Jahrzehnten so stark zugenommen haben. Der Leiter des IQWiG, Prof. Dr. med. Peter Sawicki, sagte, bisher sei noch keine der Theorien zur Häufung von Allergien wissenschaftlich nachgewiesen. So ist zum Beispiel die Annahme, dass Impfungen im Kindesalter für die Zunahme der Allergien verantwortlich sein könnten, offenbar nicht belegt.

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IQWIG: Vorbericht zur Zuverlässigkeit von Diagnoseverfahren für Asthma bei Kleinkindern liegt vor


Verfügbare Studien weisen kein Verfahren als besonders geeignet aus

 

Berlin (10. Juni 2008) - Wie zuverlässig Asthma bronchiale bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren diagnostiziert werden kann, ist Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Am 10. Juni 2008 haben die Wissenschaftler ihre vorläufigen Ergebnisse publiziert. Damit beginnt eine Frist von vier Wochen (08. Juli 2008), in der interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen abgeben können.

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Gräser-Impf-Tablette bessert bei Kindern Heuschnupfen und Asthma

 

Wedel (9. Juni 2008) – Die Gräser-Impf-Tablette GRAZAX® bessert bei Kindern mit allergischer Rhinitis oder Asthma aufgrund einer Gräser- und Roggenpollenallergie signifikant die Symptome und senkt den Medikamentenverbrauch. Das zeigen die Ergebnisse der so genannten GT-12-Studie, die Professor Dr. Albrecht Bufe aus Bochum am 8. Juni 2008 auf dem 27. Kongress der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI) in Barcelona präsentierte.

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KKH meldet Zunahme der Krankheit ADHS um 50 Prozent

Bewegung statt Pillen

 

Hannover (9. Juni 2008, ots) - Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) verzeichnete von 2004 bis 2007 - also in nur drei Jahren - eine Zunahme der Diagnose ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) um 50 Prozent. Waren im Jahr 2004 noch 21 von 1.000 Jugendlichen betroffen, so lag die Zahl 2007 bereits bei 33 ADHS-Diagnosen auf 1.000 Jugendliche. Eine halbe Million Kinder und Jugendliche sind in Deutschland betroffen. Jungen erkranken dreimal so häufig wie Mädchen. "ADHS ist keine Krankheit, die vom Himmel fällt. Vielmehr scheint es so zu sein, dass gesellschaftliche und psychosoziale Entwicklungen eine Rolle spielen - wie etwa Reizüberflutung, mangelnde Zuneigung, familiäre Konflikte und zu wenig körperliche Bewegung. Dem darf nicht nur mit Arzneimitteln begegnet werden", erklärt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Zuwendung, Freunde und Bewegung bei Spiel und Sport seien entscheidende Parameter.

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IQWIG zur Asthma-Therapie: Vorbericht zu Ergänzungsauftrag Fixkombinationen liegt vor

Zusatznutzen nicht nachweisbar / Hersteller hält Studienergebnisse unter Verschluss

 

Berlin (9. Juni 2008) - Nicht alle Patienten mit Asthma bronchiale sind mit Kortikosteroiden (ICS) ausreichend behandelt. Für sie kommt eine Kombinationstherapie mit lang wirksamen Beta-2-Rezeptoragonisten (LABA) in Betracht. Die beiden Substanzgruppen können getrennt, mit zwei Inhalatoren eingenommen werden. Seit einigen Jahren gibt es aber auch Kombinationspräparate, bei denen ein Gerät beide Wirkstoffe in einem festen Mischungsverhältnis abgibt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hatte deshalb überprüft, ob Patienten von den neueren Fixkombinationen stärker profitieren als von Einzelgaben der gleichen Wirkstoffe oder umgekehrt. Ein Abschlussbericht wurde im Juni 2007 publiziert. Fixkombinationen waren demnach der Gabe von Einzelkomponenten nicht überlegen.

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Oraler direkter Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban

Fortschritte durch orale, direkte Faktor-Xa-Inhibition mit Rivaroxaban

 

Leverkusen (6. Juni 2008) – Einfacher und zugleich effektiver als bisher dürfte die Thromboseprophylaxe werden. Das deuten erste klinische Daten aus dem orthopä­dischen Studienprogramm zu Rivaroxaban an. Von dem in der Entwicklung befindlichen oralen direkten Faktor-Xa-Inhibitor erhoffen die Experten sich nachhaltige Fortschritte bei der Prophylaxe und Behandlung thromboembolischer Komplikationen, wie beim 33. Wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) in Lübeck deutlich wurde.

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Neuralrohrdefekte

Neubewertung von Folsäure und Folat

 

Prof. Dr. med. vet. Klaus Pietrzik

 

München (5. Juni 2008) - Folsäure hat in den letzten Jahren stark an Aufmerksamkeit gewonnen. Dennoch erhalten nur wenige Frauen im gebärfähigen Alter eine wirksame perikonzeptionelle Folsäurezufuhr. Kaum bekannt ist, dass Folsäure eine synthetische Verbindung ist, die im Gegensatz zu den Folaten als solche in der Natur nicht vorkommt. Folsäure muss bei der Resorption in der Mucosazelle und anschließend in der Leber erst in die eigentlich vitaminwirksamen Folatverbindungen überführt werden. 5-Methyl-Tetrahydrofolat (5-MTHF) stellt mit ca. 98 Prozent den quantitativ wichtigsten Metaboliten beim Menschen dar.

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Prophylaxe von Neuralrohrdefekten:

Folatversorgung optimieren

 

  • Natürliche Vitaminform 5-Methyltetrahydrofolat synthetischer Folsäure überlegen
  • 800 µg Folsäure und Folat perikonzeptionell
  • Folat während gesamter Schwangerschaft und Stillzeit wichtig
  • Metafolin® zur breitenwirksamen Prävention auch bei Polymorphismus

Lumbosakrale Spina bifida aperta ('offener Wirbelkanal' im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins) in der 32. Schwangerschaftswoche. Der Fetus kann vom Scheitel bis zum Steiß im Längsschnitt auf einem Bild dargestellt werden. Photo: Wolfgang Henrich 

München (5. Juni 2008) – „Nur elf Prozent der zukünftigen Mütter verwenden Folsäure zur Prävention von Neuralrohrdefekten und beginnen rechtzeitig vor der Konzeption mit einer Supplementierung,“ stellt Privatdozentin Annette Queißer-Luft, Kinderärztin und Neonatologin an der Universitätskinderklinik in Mainz, fest. Auf einer von Merck Selbstmedikation in München veranstalteten interaktiven Diskussionsrunde erklärt die Leiterin des Geburtenregisters „Mainzer Modell“, dass nach Erhebungen in Rheinland-Pfalz die populationsbezogene Gesamtprävalenz von Neuralrohrdefekten (NRD) bei zwei Fällen pro 1.000 Geburten liege. „Für eine optimale NRD-Risikoreduktion ist ein Erythrozyten­folatspiegel von mindestens 906 nmol/L erforderlich“, erklärt Professor Klaus Pietrzik, Folatexperte am Institut für Ernährungs- und Lebensmittel­wissenschaft der Universität Bonn. Er zeigt anhand von Untersuchungen, dass bei einer täglichen Folsäuredosis von 800 mg dieser optimale Wert im Mittel schon nach vier Wochen erreicht wird. „Besonders effizient ist die Supplementierung, wenn die natürliche und biologisch aktive Vitaminform-5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) verwendet wird“, erläutert Pietrzik. Der Grund: Ungefähr 50 Prozent der Frauen können wegen eines Enzympolymorphismus synthetische Folsäure nicht vollständig in die biologisch aktive Folatverbindung 5-MTHF umwandeln. „Mütter von Kindern mit Neuralrohrdefekt sind signifikant häufiger homozygote Merkmalsträger, was mit einem zweifach höheren Risikoanstieg für das Auftreten von NRD verbunden ist“, so Pietrzik weiter. Merck hat diesen Zusammenhang erkannt und das patentierte Metafolin®, die stabile Calcium-Verbindung von 5-MTHF, entwickelt. Metafolin® ist in Femibion® 800 Folsäure Plus Metafolin® für den Zeitraum ab Kinderwunsch bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche enthalten. Vervollständigt wird das Versorgungskonzept durch Femibion® 400 Folsäure Plus Metafolin® + DHA für Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Stillzeit.

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Bayer HealthCare fördert mit 2,5 Millionen US-Dollar die weltweite Hämophilieforschung und Patientenversorgung

Größtes Hämophilie-Förderprogramm unterstützt innovative Grundlagenforschung

 

Istanbul, Türkei (3. Juni 2008) – Mehr als 2,5 Millionen US-Dollar stellt Bayer HealthCare in diesem Jahr über das Bayer Hemophilia Awards Program (BHAP) bereit.  Damit werden 21 Förderpreisträger aus 12 Ländern für Grundlagenforschung und klinische Projekte im Bereich Hämophilie (Bluterkrankheit) unterstützt. Die Preisträger wurden von einem 16-köpfigen Grant Review and Award Committee, bestehend aus Klinikern und Forschern aus der ganzen Welt, ausgewählt und im Rahmen des Weltkongresses des Weltverbandes für Hämophilie (WFH) 2008 in Istanbul ausgezeichnet.

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Studiendaten belegen lang anhaltende Remission durch Adalimumab bei Patienten mit Morbus Crohn

Bei drei von vier Patienten, die nach einjähriger Therapie mit Adalimumab in Remission waren, blieb diese auch über zwei Jahre erhalten

 

Wiesbaden (2. Juni 2008) - Die Ergebnisse einer offenen Erweiterungsphase der beiden Zulassungsstudien CHARM and GAIN zeigen, dass Patienten mit moderatem bis schwerem Morbus Crohn unter einer Therapie mit Adalimumab (Humira®) eine lang anhaltende klinische Remission und ein dauerhaftes klinisches Ansprechen erreichen. Die Daten wurden aktuell im Rahmen der Digestive Disease Week (DDW) in San Diego vorgestellt, des größten internationalen Kongresses von Ärzten, Forschern und Akademikern aus den Gebieten der Gastroenterologie, Hepatologie, Endoskopie und der gastrointestinalen Chirurgie. Patienten der Studien CHARM und GAIN wurden in einer nicht plazebokontrollierten Open-Label-Extension (OLE)-Studie mit Adalimumab weiterbehandelt. Patienten der CHARM-Studie wurden insgesamt über zwei Jahre, Teilnehmer der vierwöchigen GAIN-Studie über ein Jahr hinweg beobachtet.

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Neue Verhütungslösungen für die Frau ab 30

Sehr hohe Zufriedenheit bei Anwenderinnen von Mirena®

 

Leverkusen (2. Juni 2008) – „Angesichts des guten Wirksamkeits- und Sicherheitsprofils reversibler Langzeitkontrazeptiva bieten Gynäkologen europaweit diese Verhütungs­methoden noch relativ selten an.“ Zu diesem Schluss kam Dr. Pirjo Inki, Gynäkologin, Global Medical Affairs Women’s Healthcare der Bayer Schering Pharma AG bei einem Lunch-Symposium des Unternehmens im Rahmen des 10. Kongresses der European Society of Contraception in Prag: „Eine pan-europäische Befragung hat gezeigt, dass Frauenärzte die entscheidende Quelle für Informationen zu Verhütungsfragen sind. Diese Rolle sollten wir als Gynäkologen alle ausfüllen!“ Gerade für Frauen über 30 ändern sich häufig die Lebensumstände. Deshalb ist es gerade dann an der Zeit, die derzeitige Verhütungsmethode zu hinterfragen. Häufig ziehen insbesondere diese Frauen deutliche Vorteile aus der einfachen und bequemen Anwendung langwirksamer Methoden. Die höchsten Zufriedenheitsraten unter den über 12.000 Befragten der vorgestellten Umfrage erzielte das Levonorgestrelhaltige Intrauterinsystem Mirena®. 79 Prozent aller Anwenderinnen im internationalen Vergleich zeigten sich „sehr zufrieden“ mit der Hormonspirale, weitere 15 Prozent „recht zufrieden“. In der deutschen Stichprobe (n=1.003) waren es insgesamt sogar 96 Prozent (86 Prozent „sehr zufrieden“ bzw. 10 Prozent „recht zufrieden“).

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IQWIG: Sehscreening im Vorschulalter: Nutzen und Schaden noch unklar

Studienlage unsicher / Flächendeckende Einführung weiterer Augenuntersuchungen nicht gerechtfertigt

 

Berlin (2. Juni 2008) - Derzeit ist unklar, ob die Häufigkeit oder der Schweregrad von Sehschwächen in der Bevölkerung abnimmt, wenn man alle Kinder unter 6 Jahren einer speziellen Augenuntersuchung unterzieht. Denn zum einen lassen die wenigen bislang verfügbaren Studien keine belastbaren Aussagen zum Nutzen zu. Zum anderen wurde ein möglicher Schaden kaum untersucht. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hält es deshalb nicht für gerechtfertigt, zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein intensiviertes Sehscreening nach bereits vorhandenen Sehschwächen oder deren Risikofaktoren im Vorschulalter einzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut in seinem am 2. Juni 2008 veröffentlichten Abschlussbericht "Früherkennungsuntersuchungen von Sehstörungen bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres".

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Interview mit PD Dr. med. Jörg Petersen, Universitätsklinik Hamburg‑Eppendorf (UKE), zum Thema aktuelle HCV-Therapie

 

 

Die IDEAL‑Studie hat gezeigt, dass die beiden Kombinationstherapien mit Peginterferon und Ribavirin bei der HCV‑Therapie in etwa gleich wirksam sind. Wie erklären Sie sich die trotzdem unterschiedlich hohen Marktanteile von Peglntron® I REBETOL® (essex pharma) und Pegasys® I Copegus®(Roche)?

 

Petersen: Die IDEAL‑Studie hat vergleichbare dauerhafte virologische Ansprechraten der beiden Kombinationstherapien mit pegyliertem Interferon und Ribavirin bei Patienten mit HCV Genotyp 1 bestätigt, was gegen eine rein rationale Begründung der unterschiedlichen Marktanteile spricht. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei in erster Linie um ein psychologisches Problem. Der Pen ist und bleibt komplexer als die Fertigspritze.

Die Verabreichung mit dem Pen hat aber auch Vorteile: Zum einen ist der Pen sozial akzeptierter als eine Spritze, vergleichbar mit der Insulinapplikation bei Diabetes, und besonders für ehemalige Drogenkonsumenten oft die einzige Alternative. Diese Patienten wollen mit Spritzen häufig nichts mehr zu tun haben. Zum anderen ist mit dem Pen eine höhere Flexibilität bei der Hepatitis C‑Therapie gegeben: Sofern beispielsweise unter der Therapie eine Dosisreduktion aufgrund von Nebenwirkungen erforderlich wird, kann die Interferonmenge mit dem Pen in vielen Fällen individuell angeglichen werden. Das funktioniert mit der Fertigspritze nicht.

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Neue BPH-Lasertherapie

US-Urologen begeistert über schnellste, minimal-invasive BPH-Laserbehandlung mit Hochleistungs-Diodenlaser EVOLVE™ als effektivste und kostengünstige Prostatatherapie

Orlando/ Florida, USA (21. Mai 2008) - Die biolitec AG berichtet auf dem Jahrestreffen 2008 der American Urological Association (AUA) in Orlando/ Florida von Erfahrungen bei der ambulanten BPH-Behandlung mit dem Urologielaser Evolve™ 150 – Behandelnde Ärzte zeigen sich sehr zufrieden mit den Resultaten – biolitec ist in den USA Marktführer bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung im ambulanten Bereich.
Vier führende Urologen berichten aktuell auf dem Jahrestreffen der American Urological Association in Orlando/ Florida dem Fachpublikum über die höchst erfolgreichen Resultate bei der Behandlung ihrer Patienten mit vergrößerter Prostata (benigne Prostatahyperplasie – BPH) unter Verwendung des Hochleistungs-Diodenlasers Evolve™ der biolitec AG. Die Patienten wurden mit der neuesten minimal-invasiven Lasertherapie LIFETM teilweise in weniger als zehn Minuten ambulant behandelt, so dass teure mehrtägige Krankenhausaufenthalte vermieden werden können.

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Knochenneuaufbau für Patienten mit glukokortikoidinduzierter Osteoporose

Forsteo® zur Behandlung der glukokortikoidinduzierten Osteoporose bei Frauen und Männern zugelassen

Bad Homburg (4. April 2008) - Am 4. April 2008 hat die Europäische Kommission die Zulassung für Forsteo® [Teriparatid, Parathormon-Fragment rhPTH (1-34)] auf die Behandlung der mit einer systemischen Langzeit-Glukokortikoidtherapie assoziierten Osteoporose bei Frauen und Männern mit einem hohen Frakturrisiko erweitert. Damit folgt die Kommission der bereits im Februar ausgesprochenen „Positive Opinion“ des Committees for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde. Somit steht erstmals auch für die Behandlung der glukokortikoidinduzierten Osteoporose von Frauen und Männern ein modernes, osteoanabol wirksames Medikament zur Verfügung.
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San Diego (ots/PRNewswire, 21. Mai 2008) - Nachweis der Überlegenheit der Ablationstherapie mittels des HALO-Systems bei der Behandlung des Barrett-Ösophagus und Senkung des Risikos eines Fortschreitens der Erkrankung BARRX Medical, Inc., ein bei der Entwicklung und Herstellung von Medizingeräten für Erkrankungen des Verdauungssystems führendes Technologieunternehmen, gab heute bekannt, dass eine richtungsweisende Studie mit dem Titel "A Randomized, Multicenter, Sham-Controlled Trial of Radiofrequency Ablation (RFA) for Subjects with Barrett's Esophagus (BE) Containing Dysplasia: Interim Results of the AIM Dysplasia Trial." ("Eine randomisierte, multizentrische, mittels Scheinbehandlung kontrollierte Studie zur Radiofrequenzablation (RFA) bei Patienten mit Dysplasie bei Barrett-Ösophagus (BE): Zwischenergebnisse der AIM-Dysplasie-Studie.") in einem Vortrag dargestellt wurde. Die Studie wurde von Dr. med. Nicholas J. Shaheen, Associate Professor für Medizin und Epidemiologie an der University of North Carolina, auf der klinischen Plenarsitzung der American Gastroenterological Association im Rahmen der Tagungswoche "Digestive Disease Week" in San Diego (Kalifornien) vorgestellt.

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Ösophaguskrebs im Vor- und Frühstadium durch nicht chirurgische Kombinationsbehandlung beseitigt

Sunnyvale, Kalifornien (ots/PRNewswire, 20. Mai 2008) - Die endoskopische, ablative Behandlung mit den HALO-Geräten führt zu einer 100-prozentigen Ansprechrate. BARRX Medical, Inc., technologisch bei der Behandlung des Barrett-Ösophagus weltweit führend, gab heute die Veröffentlichung zweier ähnlicher, europäischer Studien bekannt, die über die 100-prozentige Beseitigung von Ösophaguskrebs im Frühstadium und präkanzeröser Dysplasie mithilfe einer endoskopischen Resektion gefolgt von einer Ablationsbehandlung mit dem HALO-Ablationssystem, berichten. Der Barrett-Ösophagus ist eine Komplikation der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) und ein bekannter Risikofaktor für Ösophaguskrebs, der in der westlichen Welt am stärksten zunehmenden Krebsart.

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Klinische Studie zeigt verstärkte Immunantwort durch das Adjuvans MF59 von Novartis nach Influenzaimpfung bei gesunden, zuvor ungeimpften Kindern

 

Marburg (19. Mai 2008) – Neue Daten aus einer klinischen Studie mit dem MF59®-adjuvierten, in Deutschland nur für die Altersgruppe ab 65 Jahre zugelassenen, saisonalen Grippeimpfstoff Fluad® bei Kindern im Alter von 6 bis 36 Monaten belegen eine stärkere Immunantwort auf saisonale Grippestämme im Vergleich zu einem konventionellen Spaltimpfstoff.1 Den Studienergebnissen zufolge wurden bei den Kindern im Alter von sechs bis 36 Monaten, die mit dem MF59-adjuvierten Influenzaimpfstoff geimpft wurden, signifikant höhere  Immunantworten erzielt, als bei den Kindern, die konventionell geimpft wurden.

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Meilensteinstudie ATHENA mit Multaq(R) (Dronedaron) zeigt 24 Prozent Reduktion für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Tod bei Patienten mit Vorhofflimmern

Frankfurt am Main (17.05.08) - Sanofi-Aventis gab heute bekannt, dass die Ergebnisse der Meilensteinstudie ATHENA zeigen, dass Multaq(R) (Dronedaron), eine mögliche Therapie für Patienten mit Vorhofflimmern und / oder Vorhoffflattern, das Risiko für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Tod jeglicher Ursache statistisch signifikant um 24 Prozent (p=0.00000002) reduziert, und erreichte damit den primären Studienendpunkt. Die ATHENA Ergebnisse werden während der "late breaking clinical trial session" des Heart Rhythm 2008, der Heart Rhythm Society's 29th Annual Scientific Sessions in San Francisco, USA, vorgestellt.

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Neue Generation der DES ermöglicht neue Behandlungsoptionen für Patienten mit Arterienverschluss

Internationaler Studienstart zum Vergleich zwischen dem medikamentenfreisetzenden Stent Endeavor Resolute® von Medtronic und Xience® V von Abbott

 

Düsseldorf (15. Mai 2008) – Mit dem Start einer internationales Studie zum Vergleich des eigenen Zotarolimus-freisetzenden Koronarstents Endeavor® Resolute mit dem Everolimus-freisetzenden Koronarstent Xience® V von Abbott Laboratory belegt Medtronic einmal mehr sein Engagement für optimale klinische Ergebnisse. Die ersten Stent-Implantationen im Rahmen der so genannten RESOLUTE III All-Comers Studie erfolgten in den vergangenen zwei Wochen an verschiedenen europäischen Einrichtungen.

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