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18 | 12 | 2017
Medizin
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Neuartiges orales Antikoagulans Dabigatranetexilat in Europa zugelassen

 

Ingelheim (27. März 2008) - Boehringer Ingelheim gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung des neuartigen oralen direkten Thrombininhibitors Dabigatranetexilat in allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union erteilt hat. Die Markteinführung von Dabigatranetexilat in Deutschland wird in den nächsten Wochen erwartet. Dabigatranetexilat ist für die Prävention venöser thromboembolischer Ereignisse bei Erwachsenen nach einer elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operation zugelassen.

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Progressionshemmung von Nierenerkrankungen – Neues aus Klinik und Forschung

Von Prof. Dr. J. Floege, Aachen

Glomerulonephritis/ IgA-Nephritis In der westlichen Welt stellt die Glomerulonephritis (GN) nach der diabetischen und hypertensiven Nephropathie die dritthäufigste Ursache einer fortgeschrittenen Niereninsuffizienz dar. Eine „Glomerulonephritis“ ist eine Nierenentzündung („Nephritis“), die vorwiegend die Nierenkörperchen („Glomeruli“) betrifft. Die Glomeruli sind die eigentlichen Filtereinheiten der Niere. Bei einer entzündlichen Schädigung sind sie nicht mehr in der Lage, wichtige Blutbestandteile wie Albumin (Eiweiß) bzw. ganze Blutzellen wie Erythrozyten zurückzuhalten, es kommt zur Proteinurie, ggf. zur (Mikro)-Hämaturie.

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Positionspapier - Nephrologie in Deutschland 2007

Von Prof. Dr. R. Brunkhorst, Hannover

Die nephrologische Wissenschaft bietet heute sehr gute Möglichkeiten, Nierenerkrankungen zu verhindern bzw. zu behandeln (z. B. durch Bluthochdruck- und Diabetestherapie, immun-suppressive Therapie). Darüber hinaus (und dies gilt für kein anderes Organ) kann bei einem vollständigen Funktionsverlust der Niere dieser durch eine extrakorporale Behandlung (Hämodialyse, Peritonealdialyse) ersetzt werden. Seit 1963 werden in Deutschland Nieren-Transplantationen mit ausgezeichneten Erfolgen durchgeführt. Neben diesen medizinischen Fortschritten hat die Nephrologie eine Vorreiterrolle im Bereich der Kostensenkungs-Bestrebungen und der Sicherung der Ergebnisqualität übernommen.

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Peritonealdialyse

Ein Stiefkind der Dialyseversorgung in Deutschland?

Von Dr. Michael Nebel, Köln

Die Peritonealdialyse (= PD/Bauchfelldialyse) und die Hämodialyse (HD) gelten als gleichwertige Dialyseverfahren, trotzdem ist die PD in Deutschland auffällig unterrepräsentiert. Im Jahr 2005 gab es laut jüngst publiziertem Quasi-Niere-Bericht (www.quasi-niere.de) 60.411 HD-Patienten, aber lediglich 3.016 PD-Patienten.

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„Nephrologie im Fokus“

Die Nephrologie steht vor zahlreichen Herausforderungen. Die wachsende Inzidenz – auch im Zuge der Erkrankungen Diabetes und Bluthochdruck – stellt nicht nur gesundheitsökonomisch ein Problem dar, sondern ist für jeden Betroffenen ein hartes Schicksal. Um das zu vermeiden, ist eine verbesserte Prävention dringend erforderlich. Die DAgKN und GfN haben versucht, durch zahlreiche öffentlichkeitswirksame Aktionen (z.B. Weltnierentag, „I kidney you“-Radtour) mehr „Nieren-Bewusstsein“ in die Bevölkerung zu tragen. Dieses wird auch zukünftig ein wichtiges Anliegen der Gesellschaften bleiben.

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Kardiovaskuläre Komplikationen bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung

Von Prof. Dr. Jan Galle, Lüdenscheid

Mediasklerose, Sekundärer Hyperparathyreoidismus, Entzündung und AnämieKardiovaskulärer Ereignisse – auch mit Todesfolge – treten bei niereninsuffizienten Menschen gehäuft auf. Über 50 % (Gemäß www.quasi-niere.de ) aller Todesfälle von Dialysepatienten im Jahr 2005 waren kardial oder vaskulär bedingt. Als wesentliche Ursache für das gehäufte Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse in dieser Patientenklientel gilt eine spezielle Form der Gefäßverkalkung, die Mediasklerose. Sie entwickelt sich häufig bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung zusätzlich zur „normalen“ Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), die wiederum durch die bekannten Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Fettstoffwechsel-störungen, Übergewicht und Bewegungsmangel massiv verstärkt wird.

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Panische Angst

Wenn vor Angst das Blut in den Adern gefriert

 

Bonn (25. März 2008) - Panische Angst lähmt nicht nur den Körper, sie kann auch das Blut zum Stocken bringen: Menschen mit einer ausgeprägten Angststörung neigen eher zu einer erhöhten Blutgerinnung als psychisch Gesunde, zeigt eine Untersuchung von Medizinern der Universität Bonn. Dies könnte erklären, warum Angstpatienten ein bis zu viermal so großes Risiko haben, an einer Herzerkrankung zu sterben. Für ihre Arbeit hat Studienleiterin Dr. Franziska Geiser jetzt in Freiburg den Hans-Roemer-Preis erhalten.

"Mir gefriert das Blut in den Adern" - diese häufig gebrauchte Redewendung ist nach neuesten Untersuchungen wörtlicher zu nehmen, als so manchem lieb sein wird. Denn starke Angst und Panikgefühle können tatsächlich unser Blut zum Gerinnen bringen und damit das Risiko einer Thrombose oder eines Herzinfarktes erhöhen.

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60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.
Präsident fordert Neupositionierung seiner Disziplin

Stuttgart (19. März 2008) - „Es ist Zeit, für neue Impulse!“ Professor Dr. Reinhold Horsch, amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Vorsitzender des diesjährigen DGU-Kongresses in Stuttgart ( 24. bis 27. September 2008), fordert die Mitglieder seiner wissenschaftlichen Fachgesellschaft auf, mit einer inhaltlichen Neupositionierung die Weichen für die Urologie von Morgen zu stellen.

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Weltnierentag 2008

Nierenerkrankungen werden noch immer unterschätzt

Bonn (10. März 2008) - Anlässlich des Weltnierentages am 13. März ruft der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz dazu auf, das öffentliche Bewusstsein für Nierenerkrankungen zu schärfen.

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Abbott und die Michael Stich Stiftung

Gemeinsam stark für Kinder mit HIV

Abbott engagiert sich als neuer Kooperationspartner der Michael Stich Stiftung, um die Behandlung von Kindern mit HIV zu verbessern / Erwartete europäische Zulassung der pädiatrischen Formulierung verbessert Therapieoptionen in Industrie- und Entwicklungsländern

 

Berlin (15. März 2008) – Abbott und die Michael Stich Stiftung haben heute ihre zukünftige Zusammenarbeit bekannt gegeben, die eine Verbesserung der Behandlungssituation von Kindern mit HIV in Deutschland bewirken soll und anlässlich der erwarteten Zulassung von Abbotts neuer, niedrig dosierter Formulierung von Kaletra® (Lopinavir/Ritonavir), dem einzigen koformulierten Proteasehemmer zur Behandlung von Kindern mit HIV, vereinbart wurde.
HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Kinder sind im Alltag nicht nur Ausgrenzung und Stigmatisierung ausgesetzt. Zudem stehen viele der auf dem Markt befindlichen HIV-Medikamente nicht in kindgerechten Dosierungen zur Verfügung. Um den jüngsten und meist hilflosen Betroffenen gemeinsam dabei zu helfen, diese Isolation aufzubrechen und die Versorgung von infizierten und erkrankten Kindern in Deutschland zu verbessern, hat das Pharmaunternehmen Abbott mit der Michael Stich Stiftung ab sofort eine Kooperation vereinbart. Durch die Nutzung spezifischer Kompetenzen der beiden Partner kann zukünftig ein großer Beitrag dazu geleistet werden, wichtige Präventions- und Aufklärungsprojekte weiter voranzutreiben. Darüber hinaus wird die Zulassung der pädiatrischen Formulierung des etablierten Proteasehemmers Kaletra® (Lopinavir/Ritonavir) die Therapieoptionen für infizierte Kinder deutlich verbessern. Die kindgerechte Dosierung hat den Vorteil, dass sie kleiner und damit leichter einzunehmen ist, was die Behandlung von Kindern enorm erleichtert. Bereits im Januar 2008 hat die European Medicines Agency (EMEA) die Positive Opinion für die Kindertablette erteilt, die Zulassung für Kinder ab zwei Jahren wird in den nächsten Wochen erwartet.

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Neue, niedrig dosierte Kaletra®-Tablette (Lopinavir/Ritonavir) für Kinder erhält positive Bewertung der EMEA

Die Lopinavir/Ritonavir-Tablette ist das erste und einzige zugelassene Proteaseinhibitor-Kombinationspräparat zur Behandlung HIV-infizierter Kinder

 

Ludwigshafen/Wiesbaden (7. Februar 2008) — Das Committee for Medical Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde hat eine Zulassungsempfehlung für eine neue, niedrig dosierte Formulierung von Abbotts führendem HIV-Proteasehemmer Kaletra® (Lopinavir/Ritonavir) erteilt. Darüber hinaus hat das CHMP in Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch die Zulassung von Aluvia® (Lopinavir/Ritonavir) empfohlen, dem Handelsnamen, unter dem das neue Medikament in den Entwicklungsländern vertrieben wird.

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Gegen häufigste Erreger von Magen-Darm-Erkrankungen bei Säuglingen

Techniker Krankenkasse übernimmt Kosten der Impfung gegen Rotaviren

München (10. März 2008) - Als eine der ersten Krankenkassen bundesweit hat sich nun die Techniker Krankenkasse entschlossen, die Rotavirus-Impfung für Säuglinge ab der 7. Lebenswoche zu erstatten. Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt bereits seit dem 1. Januar 2008 die Impfung gegen Rotavirus-bedingte Magen-Darm-Infektionen generell für alle Säuglinge in Sachsen.(1)

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Informationsbroschüre  

Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs

Mühltal (5. März 2008) - Wussten Sie schon, dass Viren die Ursache für Gebärmutterhalskrebs sind? Und sind Sie neugierig, warum sich Mädchen und junge Frauen gerade vor dem "ersten Mal" gegen diese sogenannten humanen Papillomviren impfen lassen sollten?

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114. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin 2008
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin fordert bessere Versorgung für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Wiesbaden (31.03.2008) – In Deutschland sind schätzungsweise vier Millionen Menschen von einer so genannten seltenen Erkrankung (SE) betroffen. Dazu gehören verschiedene Muskel- und Stoffwechselkrankheiten, bestimmte Formen der Netzhautdegeneration, Kleinwuchs, Leberzellkrebs, Lungenhochdruck oder Epilepsie.

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Mesalazin – Gute Ergebnisse in Akuttherapie und Remissionserhalt
Neuartige MMX®-Technologie unterstützt Compliance in der Therapie der Colitis ulcerosa

Lyon (29. Februar 2008) - Die Behandlung der Colitis ulcerosa ist jetzt noch einfacher. Mit Mezavant® steht seit 1. Februar 2008 die erste Mesalazin-Tablette für die tägliche Einmalgabe (2-4 Tabletten) zur Verfügung. Neben einer guten Wirksamkeit in der Akuttherapie hat Mezavant® mit innovativer MMX®-Technologie (Multi Matrix System) auch Vorteile in der Langzeit-Remissionserhaltung, so die Ergebnisse aktueller Studien. Einen entscheidenden Beitrag zur überzeugenden Langzeiteffizienz dürfte die tägliche Einmalgabe (2-4 Tabletten) vom Mezavant® leisten, die die Therapietreue der Patienten auch in beschwerdefreien Zeiten unterstützt. Dies ist das Fazit eines von der Firma Shire unterstützten Satellitensymposiums anlässlich des 3rd Congress of ECCO - the European Crohn's and Colitis Organization „Inflammatory Bowel Diseases 2008" in Lyon/Frankreich, der vom 28.02.-01.03. stattfand.

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Gute Ergebnisse in Akutbehandlung und Langzeittherapie

Die aktuelle Studienlage zu SeroquelÒ Prolong

 

Von Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Möller, Direktor der Psychiatrischen Klinik Ludwig-Maximilians-Universität München

 

München (26. Februar 2008) - Seroquel Prolong wurde im vergangenen Jahr von der FDA (Food and Drug Administration) in den USA und im Januar dieses Jahres auch in Deutschland durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) für die Behandlung von erwachsenen Schizophreniepatienten zugelassen. Die Zulassung schließt sowohl die Akuttherapie als auch die Rückfallprophylaxe ein und basiert auf einem umfassenden Studienprogramm mit 20 abgeschlossenen Studien, in die insgesamt 3231 Patienten eingeschlossen wurden.

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Entscheidend für den Therapieerfolg:

Compliance in der Schizophreniebehandlung

München (26. Februar 2008) - Nur ein geringer Teil der Patienten, die unter Schizophrenie leiden, wird nach dem ersten psychotischen Schub wieder vollkommen gesund, rund zwei Drittel erleben einen oder mehrere Rückfälle. Bei vielen Betroffenen nimmt die Krankheit einen chronischen Verlauf.(1) Eine wirksame medikamentöse Behandlung (z. B. mit Seroquel® Prolong) kann solche Rückfälle verhindern bzw. hinauszögern.(2)

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Neue Therapieoption in der Schizophreniebehandlung:

Seroquel® Prolong zur täglichen Einmalgabe

Bonn (26. Februar 2008) – Mit Seroquel® Prolong zur täglichen Einmalgabe steht ab sofort eine neue Therapieoption in der Schizophrenie-Behandlung zur Verfü­gung. Ende Januar 2008 wurde Seroquel Prolong durch das Bundesinstitut für Arz­neimittel und Medizinprodukte (BfArM) für die Akuttherapie und Rückfallprophylaxe bei erwachsenen Schizophrenie-Patienten zugelassen. Die neue Formulierung von Quetiapin verbindet sehr gute Wirksamkeit und Verträglichkeit mit einer einfachen, einmal täglichen Dosierung. Ärzte und Patienten profitieren zudem von einer schnellen Aufdosierung mit dem Erreichen der therapeutischen Dosis von 600 mg bereits am zweiten Tag. Die schnelle Aufdosierung und die tägliche Einmalgabe zur Nacht können außerdem zu einer besseren Compliance beitragen.

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Sorafenib ‑ den Tumor in die Zange nehmen

Multikinasehemmer bewährt sich bei verschiedenen Tumorentitäten

 

Leverkusen / Berlin (22. Februar 2008) ‑ Der Multikinasehemmer Sorafenib hat sich beim Nierenzellkarzinom und beim Leberzellkarzinom als wirksam erwiesen. Für beide Erkrankungen ist Sorafenib inzwischen zur Behandlung zugelassen. Die therapeutischen Möglichkeiten des Multikinasehemmers sind damit wahrscheinlich noch längst nicht ausgereizt, wie beim 28. Deutschen Krebskongress in Berlin deutlich wurde. Als besonderen Erfolg verbuchen die Mediziner die Effekte von Sorafenib (Nexavar®) beim Leberzellkarzinom. Die Behandlungs-Möglichkeiten sind bei diesem Tumor, an dem in Europa jährlich rund 60.000 Menschen versterben, sehr limitiert. „Bei der Mehrzahl der Patienten wird das hepatozelluläre Karzinom erst im fortgeschrittenen oder im metastasierten Zustand diagnostiziert", berichtete Professor Dr. Tim Greten aus Hannover. „Dann aber ist nur noch ein palliativer Ansatz möglich". Bisher war hier keine systemische Therapie wirksam.

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Auf dem Weg zu optimierten Therapiekonzepten

Fortschritte bei verschiedenen hämatologischen Tumoren

 

Leverkusen/Berlin (21. Februar 2008) ‑ Fortschritte hat es in den vergangenen Jahren in der Onkologie vor allem bei den hämatologischen Tumoren gegeben. Diese Entwicklung scheint sich auch künftig fortzusetzen, wie verschiedene neue Therapieansätze belegen, die derzeit erprobt werden und anlässlich des Deutschen Krebskongresses in Berlin vorgestellt wurden.

Ein Beispiel dafür, dass es weiterhin Bewegung in den Therapiekonzepten hämatologischer Tumore gibt, ist die chronisch lymphatische Leukämie (CLL). Der anti-CD52-Antikörper Alemtuzumab hat sich bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer CLL nach einer Fludarabin‑haltigen Behandlung etabliert und auch bei Patienten mit 17p-Chromosomen-Deletion, die als Risikopatienten gelten, wird der Wirkstoff regelmäßig eingesetzt. „Es gibt zudem einen gewissen Trend hin zu einer früheren Anwendung von Alemtuzumab bei der CLL", erklärte Professor Dr. Michael Hallek, Köln.

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Weiterbildungsreihe des Kompetenznetzwerks Darmerkrankungen startet 2008

Abbott Immunology unterstützt Fortbildung zur Fachassistenz für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)

 

Kiel/Wiesbaden/Ludwigshafen (20. Februar 2008) – Um die Versorgung der rund 300.000 Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) in Deutschland zu verbessern, hat das Kompetenznetz Darmerkrankungen eine Fortbildung zur Fachassistenz für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen ins Leben gerufen. Die von Abbott Immunology unterstützten Veranstaltungen tragen dabei insbesondere der Tatsache Rechnung, dass die Diagnostik und Therapie dieser Patienten ein breites und differenziertes Spektrum an fachlicher Kompetenz erfordert. Gleichzeitig gewinnen auch Aspekte wie sozialrechtliche Fragestellungen und die Betreuung klinischer Studien zunehmend an Bedeutung. Die medizinische Assistenzkraft spielt hier, bedingt durch ihren intensiven Kontakt mit den Patienten, eine zentrale Rolle. „Die in der Fortbildung erworbene zusätzliche Qualifikation soll dabei nicht nur zu einer höheren Qualität der Betreuung führen, sondern die Assistenzkraft auch als selbständiges Teammitglied stärken, was zur Entlastung des Arztes und einer effizienteren Teamarbeit beiträgt“, so PD Dr. Andreas Sturm, Geschäftsführender Oberarzt Gastroenterologie an der Charité in Berlin.

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„Wie berechenbar sind Kinder?"

Verbesserung der Arzneimittelsicherheit für Kinder durch Simulationstechniken

 

Hexal-Initiative Kinderarzneimittel Photo: HexalDüsseldorf (15. Februar 2008) - Kinder sind bei medikamentöser Behandlung einem größeren Risiko von Therapieversagen und Nebenwirkungen ausgesetzt als Erwachsene, da bisher aus arzneimittelrechtlichen und methodischen Gründen kaum klinische Studien mit pädiatrischen Patienten durchgeführt wurden. Ende Januar 2007 ist eine europäische Verordnung über Kinderarzneimittel in Kraft getreten. Neue Arzneimittel, die auch zur Behandlung von Kindern geeignet sind, werden nur zugelassen, wenn klinische Studien mit pädiatrischen Patienten durchgeführt wurden. Für die große Gruppe der bereits zugelassenen Arzneimittel gibt es allerdings keine Verpflichtung zur nachträglichen Durchführung klinischer Studien. Somit werden Kinder in Zukunft zwar am therapeutischen Fortschritt teilhaben, jedoch weiterhin überwiegend Arzneimittel erhalten, über deren Wirksamkeit und Sicherheit in der Pädiatrie zu wenige Daten vorliegen.

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HDTV und NBI:

Neue Bildverfahren lassen Krebs im Frühstadium eher erkennen

 

Von Dr. Brigitte Schumacher

 

Düsseldorf (7. Februar 2008) - Neue Entwicklungen in der Endoskopie haben primär das Ziel, kleinste Gewebeveränderungen im Schleimhautniveau früh zu erkennen, um anschließend organschonende bzw. organerhaltende endoskopische Therapien zur Entfernung dieser Krebsfrühformen anzuwenden. Mit Hilfe der neuen Videoendoskope mit hohen Auflösungseigenschaften können Irregularitäten in der Schleimhaut und ihre Struktur völlig neu dargestellt werden.

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Endoluminale Chirurgie (NOTES – Natural Orifice Translumenal Surgery):

Wer profitiert von Operationen durch natürliche Körperöffnungen?

 

Von Prof. Dr. Anthony N. Kalloo

 

Düsseldorf (7. Februar 2008) - Die gastrointestinale Endoskopie hat in den vergangenen fünfzig Jahren wesentliche Fortschritte gemacht. Von der flexiblen Endoskopie in den 1950er Jahren über die ERCP in den 1970er Jahren bis zur Endosonographie in den 1980er Jahren hat sich die Endoskopie von einem rein diagnostischen Verfahren zu einem Verfahren mit therapeutischen Anwendungen gewandelt. Eine neue Weiterentwicklung ist die Vorstellung, das flexible Endoskop über die Grenzen des gastrointestinalen Lumens hinaus für Operationen außerhalb des Magen-Darm-Trakts anzuwenden. Die endoluminale Chirurgie durch natürliche Körperöffnungen könnte sicherer, weniger invasiv und kosteneffektiver als der herkömmliche offene oder laparoskopische Zugang sein.

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NOTES oder endoskopische Chirurgie über natürliche Körperöffnungen

Von Prof. Dr. Karl-Hermann Fuchs

Düsseldorf (7. Februar 2008) - Der Begriff NOTES steht für 'Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery'. Er wurde von einer amerikanischen Arbeitsgruppe von Gastroenterologen und Chirurgen im Jahr 2006 geprägt. Das Interesse für NOTES geht quer durch die Reihen der Gastroenterologen und Chirurgen, Gynäkologen und Urologen, letztlich jede medizinische Fachrichtung, die interventionell über natürliche Körperöffnungen arbeitet. Wie bei allen ungewöhnlichen Neuerungen wird über den Sinn oder Unsinn von NOTES sehr heftig und kontrovers diskutiert. In erster Linie sind Chirurgen und Gastroenterologen mit dieser neuen Technik konfrontiert. Die prinzipielle Idee ist, über natürliche Körperöffnungen in die Bauchhöhle zu gelangen und dort Operationen durchzuführen. Gegenwärtig steckt dieses Verfahren noch in den Kinderschuhen. Die notwendigen komplexen Techniken verlangen sowohl minimal-invasive chirurgische als auch interventionell-endoskopische Fähigkeiten. Bei der NOTES-Technik werden natürliche Körperöffnungen wie Mund, Anus, Vagina, Harnröhre als primärer Zugang zur Bauchhöhle verwendet.

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10. Internationales Symposium: Diagnostische und therapeutische Endoskopie

Endoskopie-Experten diskutieren über neueste Technologien und Operationsmethoden

 

Düsseldorf (7. Februar 2008) - HDTV, NBI und NOTES: Diese drei Themen halten Endoskopie-Experten weltweit in Atem und stehen auch beim „10. Internationalen Symposium: Diagnostische und therapeutische Endoskopie“ ganz oben auf dem Programm. Zur diesjährigen Jubiläumsveranstaltung lädt Tagungsleiter Professor Dr. med. Horst Neuhaus vom 8. bis 9. Februar 2008 erstmals in das neue Maritim Hotel am Düsseldorfer Flughafen ein. Internationale Experten führen an beiden Kongresstagen endoskopische Eingriffe durch, die live und in HDTV-Qualität vom Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK) in das Maritim Hotel übertragen werden. Das Symposium hat sich in den letzten Jahren zu einer der bedeutendsten und größten Fortbildungsveranstaltungen der Endoskopie entwickelt. In diesem Jahr werden rund 1500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. „Dank der rasanten Weiterentwicklung in der Endoskopie konnte die Patientenversorgung in den letzten Jahren enorm verbessert werden“, so Neuhaus, Chefarzt der Medizinischen Klinik am EVK und Vorsitzender des von ihm und seinem Team gegründeten Endoskopie-Kongresses. „Da die Neuentwicklungen global jedoch sehr unterschiedlich verlaufen, ist ein Austausch von Erfahrungen mit internationalen Experten – wie es unser Symposium ermöglicht – sehr wichtig.“

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