Home Medizin
17 | 11 | 2017
Medizin
PDF Drucken

Abb.: Anleitung zur Bewegungstherapie über eine Spielekonsole: Patientin bei einer Yoga-Übung. Foto: Jan Zernicke, CharitéEffekte der Bewegungsförderung

Spielkonsole als Therapieoption bei Rheumaerkrankungen

Berlin (13. Oktober 2016) - Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind der Frage nachgegangen, ob ein animiertes Heimübungsprogramm unter Nutzung einer Spielkonsole machbar und lohnend für ein regelmäßiges, gezieltes Training bei Rheumaerkrankungen ist. Die aktuelle Studie zeigt: Wenn Patienten mit Gelenkerkrankungen aus Zeitgründen oder aufgrund der schlechten Erreichbarkeit einer physiotherapeutischen Praxis kaum noch körperlich aktiv sind, dann können animierte Heimübungsprogramme zur Bewegungsförderung beitragen. Der motivierende Aspekt einer Spielkonsole spielt eine zentrale Rolle, unabhängig vom Patientenalter und der Krankheitsdauer. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Fachzeitschrift BMC Musculoskeletal Disorders* veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Myopie und kognitive Fähigkeiten

Sind intelligente Menschen häufiger kurzsichtig?

Mainz (12. Oktober 2016) - Umweltfaktoren wie Bildung und Freizeitverhalten haben einen größeren Einfluss auf die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit (Myopie) als die Fähigkeit, logisch zu denken und Probleme zu lösen. Myopie und die sogenannte „fluide Intelligenz“ eines Menschen hängen zwar zusammen, jedoch nur indirekt über die Dauer der Bildung. Das fanden Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen der Studie "Myopia and Cognitive Performance: Results From the Gutenberg Health Study" heraus. Die Ergebnisse sind in der Oktoberausgabe von “Investigative Ophthalmology & Visual Science” veröffentlicht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

IQTIG sucht Experten zur Unterstützung bei der Entwicklung der geplanten Patientenbefragung

Neues Qualitätssicherungsverfahren Schizophrenie

Berlin (10. Oktober 2016) – Das IQTIG möchte Plätze in einem beratenden Expertengremium besetzen. Anlass ist ein Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Danach soll das IQTIG eine Patientenbefragung zur Messung der Versorgungsqualität bei Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen entwickeln. Das Expertengremium hat die Aufgabe, das IQTIG bei der Einschätzung von Qualitätsmerkmalen als Vorstufen von Qualitätsindikatoren für die Entwicklung des Fragebogens zu unterstützen. Hierzu werden Patientenvertreterinnen und -vertreter, pflegende Angehörige, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Medizinerinnen und Mediziner, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Mitarbeiter der psychiatrischen Pflege sowie Experten aus der Wissenschaft gesucht.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Symposium im Rahmen der DGK Herztage 2016

7 Jahre NOAKs: Wo stehen wir in der Praxis?

Berlin (7. Oktober 2016) – Die Entwicklung der Nicht-VKA oralen Antikoagulanzien (NOAKs) markiert einen Meilenstein: „Die NOAKs stellen eine der relevantesten Innovationen der kardiovaskulären Medizin in den letzten 20 Jahre dar“, so Prof. Dr. Burkert Pieske, Berlin. „Sie haben die Versorgung unserer Patienten erheblich verbessert“, betonte auch PD Dr. Tobias Geisler, Tübingen. Das Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil gegenüber den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) hat dazu geführt, dass sich die NOAKs in der Praxis schnell durchgesetzt haben, so das übereinstimmende Fazit der beiden Chairmen des Symposiums* „7 Jahre NOAKs: Wo stehen wir in der Praxis?“, das im Rahmen der DGK Herztage 2016 in Berlin stattfand.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dialog optimieren „Lass uns über Rheuma sprechen“

6 Themenschwerpunkte zur Rolle des Patienten und zur Bedeutung der Kommunikation beim Management der Rheumatoiden Arthritis

Berlin (4. Oktober 2016) - Wie erleben Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) ihre Erkrankung, welche Rolle haben sie bei deren Management und wie ist ihr Verhältnis zum Arzt? Welchen Eindruck hat der Arzt von seinen Patienten und kann gegebenenfalls die Kommunikation verbessert werden? Mit diesen Fragestellungen beschäftigte sich die weltweite RA narRAtive-Erhebung, die zwischen September 2014 und Januar 2016 bei 3.987 Patienten und 1.666 Ärzten aus 15 Ländern durchgeführt wurde. In Deutschland nahmen an der Online-Befragung 525 Patienten, von denen 171 von einem Rheumatologen behandelt wurden, sowie 150 Ärzte teil. Unter dem Motto „Lass uns über Rheuma sprechen“ sollen die Erkenntnisse der Erhebung dazu beitragen, die Arzt-Patienten-Kommunikation zu optimieren. Denn Optimierungsbedarf für alle Beteiligten – Arzt wie Patient – besteht: Lediglich 33% von 94% Patienten in Deutschland, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in ärztlicher Behandlung befanden, bestätigen, dass der Dialog oder die Diskussion mit ihrem Arzt dazu beitragen würde, die RA erfolgreicher zu behandeln.1 Dies ist ein Indiz dafür, dass viele Informationen, die vom Arzt gegeben werden, derzeit leider noch nicht im gewünschten Maße beim Patienten ankommen. Weitere wichtige Ergebnisse der Erhebung bezogen auf Deutschland im Detail:1,2,3

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bayer_LogoNeue Studienergebnisse liefern Hinweise auf Fortschritte in der Versorgung von Patienten mit retinalen Erkrankungen

                          • Erste Ergebnisse der PERSEUS-Studie zeigen, dass Patienten mit nAMD im Praxisalltag unter Behandlung mit Aflibercept (EYLEA®) signifikante Verbesserungen der Sehschärfe erreichen können.1
                          • Pilotprojekt im süddeutschen Raum zeigt Durchführbarkeit eines telemedizinischen Augenscreenings von Diabetespatienten und gibt Hinweise darauf, dass telemedizinische Anwendungen dazu beitragen könnten, behandlungsbedürftige Menschen mit Diabetes früher einer augenärztlichen Diagnostik zuzuführen.
                          • Bayer unterstützt Menschen mit Netzhauterkrankungen ebenso wie deren behandelnde Augenärzte mit einem umfangreichen Serviceangebot.

Leverkusen (29. September 2016) – In der nicht-interventionellen Kohortenstudie PERSEUS wird der Einsatz von Aflibercept bei neovaskulärer Altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) erstmals in der täglichen Praxis in Deutschland untersucht. Primärer Endpunkt der Studie ist die mittlere Änderung der Sehschärfe (Buchstabenscore) nach 12 bzw. 24 Monaten.1 Die Ergebnisse einer Zwischenanalyse nach sechs Monaten liefern dabei interessante Hinweise, inwieweit die positiven Ergebnisse von Aflibercept aus den klinischen Studien auch in der täglichen Behandlungspraxis erzielt werden können.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

DGU und Bundeswehr stellen 5-Punkte-Plan vor

Terrorgefahr in Deutschland: Unfallchirurgen ergreifen Maßnahmen für den Ernstfall

Berlin (27. September 2016) - Angesichts der steigenden Terrorgefahr in Deutschland bereitet sich die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) im engen Schulterschluss mit der Bundeswehr auf einen möglichen Terroranschlag vor: Mit Hilfe eines neuen 5-Punkte-Planes wollen DGU und Bundeswehr für die Zukunft Sorge tragen, dass Opfer von möglichen Terroranschlägen in Deutschland zu jeder Zeit und an jedem Ort schnell und situationsgerecht auf hohem Niveau versorgt werden können. So findet erstmals bundesweit und flächendeckend einheitlich die fachliche Schulung von Chirurgen zur medizinischen Versorgung von Terroropfern statt. Den Auftakt dazu gibt die Notfallkonferenz der DGU „Terroranschläge – eine neue traumatologische Herausforderung“, zu der morgen rund 200 Teilnehmer aus Chirurgie, Notfallmedizin und Politik in Berlin erwartet werden. „Mit dieser Initiative nehmen wir als Unfallchirurgen gemeinsam mit der Bundeswehr unsere nationale Verantwortung für die medizinische Versorgung der Bevölkerung auch bei Terroranschlägen wahr“, sagte DGU-Präsident Professor Dr. Florian Gebhard bei der heute stattfindenden Pressekonferenz in Berlin.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

„ Fungi in CF – Where do we stand “

Pilzinfektionen bei Mukoviszidose-Patienten erkennen und behandeln

Bonn, Mainz (27. September 2016) - Welche Rolle spielen Pilzinfektionen bei Mukoviszidose-Betroffenen? Wie können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden? Über diese und weitere Themen diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Seminar „Fungi in CF – Where do we stand?“ des Mukoviszidose Instituts, das vom 22. bis zum 23. September 2016 im Schloss Waldthausen bei Mainz stattfand.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

HI-Viren unter dem Elektronenmikroskop. Photo und Copyright: Robert Koch-InstitutBericht zu HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen

Berlin (26. September 2016) - Im Epidemiologischen Bulletin 38/2016 ist der Bericht zur Ent­wick­lung der HIV-Dia­gno­sen und AIDS-Er­kran­kungen im Jahr 2015 er­schienen. Bei der Be­wer­tung der HIV-Melde­zahlen ist zu be­rück­sichtigen, dass die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen nicht mit der tat­säch­lichen Zahl der HIV-Neu­in­fek­tionen (HIV-Inzidenz) gleich­ge­setzt werden kann, da zwischen der HIV-In­fek­tion und der HIV-Diag­nose ein indi­vi­duell unter­schied­licher Zeit­raum liegen kann und die Zahl der HIV-Neu­dia­gnosen durch unter­schied­liche Fak­toren (Test­an­ge­bote, Test­ver­halten, etc.) be­ein­flusst wird.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Selbstreinigungseffekt ermöglicht zukünftig patientenschonendere und effizientere Endoskopien

Freie Sicht ins Innere des Körpers

Erlangen (26. September 2016) - Ein international und interdisziplinär aufgestelltes Forscherteam aus Medizinern und Materialwissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Harvard University haben eine neuartige Beschichtung für Endoskoplinsen entwickelt, die es ermöglicht, den durch Körperflüssigkeiten verursachten Sichtverlust bei dieser Untersuchungsmethode zu verringern. So wird die Untersuchungszeit verkürzt und der Patient geschont. Die neuartige Beschichtung, die das Team um Harvard-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Joanna Aizenberg in enger Kooperation mit Prof. Dr. Nicolas Vogel vom FAU-Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) entwickelte, beschreibt eine neue Studie im amerikanischen Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Bayer_LogoWissenschaftliches Symposium Iberogast 2016

Neue Erkenntnisse zu Magen und Darm: Wissenschaftliches Symposium behandelt Gastro-Themen der Zukunft

                          • Mikrobiom: Studien legen Einfluss des Mikrobioms auf Prozesse der Verdauung, des Stoffwechsels und des Immunsystems nahe
                          • Ernährung für Magen und Darm: Durch ungesundes Ernährungsverhalten ist ein Ansteigen von Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich
                          • Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen: Bei multiplen Symptomatiken empfiehlt sich die Multi-Target-Behandlung
                          • Reizdarm und Reizmagen: Die Iberis-amara-Kombination wird für beide Indikationen als Behandlung in nationalen und internationalen Leitlinien aufgeführt

Hamburg (24. September 2016) – Ob Mikrobiom, Magen-Darm-schonende Ernährung oder Reizdarm – vielfältige Themen aus der gastroenterologischen Praxis standen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Symposiums „Der vernetzte Magen-Darm-Trakt – Der etwas andere Dialog über Magen und Darm“. Zu diesem hatte Bayer Vital am 24. September 2016 im Rahmen der DGVS-Jahrestagung ins Radisson Blu Hotel in Hamburg geladen. In Form von Dialogreferaten trugen neun hochkarätige Experten spannende und teils auch gegensätzliche Positionen zu aktuellen Fragestellungen vor, die sie mit den Teilnehmern diskutierten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue klinische Leitlinien

Iberogast® zur Behandlung von Reizmagen empfohlen

  • Rome Foundation nimmt pflanzliches Arzneimittel von Bayer auf und gibt Anleitungen für die Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen

Leverkusen (24. September 2016) – Etwa ein Drittel aller Menschen leidet weltweit an funktionellen Magen-Darm-Störungen. Damit verbunden sind belastende Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit(1). Für die klinische Behandlung der Funktionellen Dyspepsie, dem sogenannten Reizmagen, empfehlen Magen-Darm-Experten in den kürzlich veröffentlichten Rome-IV-Kriterien das Bayer-Produkt Iberogast® (mit seinem wissenschaftlichen Namen als STW 5 bezeichnet)(2). Die Rome Foundation ist eines unabhängige internationale gemeinnützige Organisation, die Maßnahmen für die Erhebung wissenschaftlicher Daten sowie für die Erstellung pädagogischer Informationen zur Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Störungen unterstützt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

89. DGN-Kongress

Eslicarbazepinacetat (ESL):
Neue EU-Vergleichsstudie zeigt Nicht-Unterlegenheit von ESL vs. CBZ-CR in Monotherapie bei Patienten mit neu diagnostizierter fokaler Epilepsie*

Mannheim/Frankfurt a. Main (23. September 2016) – Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen neurologischen Erkrankungen. Die Prävalenz wird mit 0,7-0,8% in der Allgemeinbevölkerung angegeben.1 Dabei treten fokale epileptische Anfälle beim Erwachsenen am häufigsten auf: Diese entstehen in definierten Hirnregionen und können sekundär generalisierte tonisch-klonische Anfälle nach sich ziehen.2

Die Mehrheit der Epilepsiepatienten ist auf eine antikonvulsive Pharmakotherapie angewiesen: Etwa zwei Drittel der Patienten können unter einem oder mehreren antikonvulsiv wirksamen Medikamenten (Antiepileptika, AED) das Primärziel Anfallsfreiheit erreichen3 – bei nach Möglichkeit nur minimalen bis fehlenden therapieassoziierten Nebenwirkungen sowie einem niedrigen Interaktionspotenzial mit anderen Medikamenten.2

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Viszeralmedizin 2016

CED-Update 2016 - Aktualisierte ECCO-Leitlinien: kortikosteroidfreie Remission wichtigstes Ziel bei der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Hamburg (23. September 2016) – Die aktualisierten Leitlinien der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) bieten detaillierte Behandlungsalgorithmen zur Therapie von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC).1,2 Über die Neuerungen in diesen Leitlinien, die eine kortikosteroidfreie Remission als oberstes Therapieziel nennen, sowie über den Stellenwert der verschiedenen Behandlungsoptionen diskutierten gastroenterologische Experten auf einem von Takeda unterstützten Symposium im Rahmen der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs-und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Rolle in der CED-Therapie spielt der darmselektiv wirkende Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Vedolizumab ist zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)- Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.3 Seit der Zulassung von Vedolizumab 2014 wurden umfangreiche Real-Life-Daten gesammelt: Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit und das günstige Nutzen-Risiko-Profil von Vedolizumab.4-6

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.1: Pylera® ist in Kombination mit dem Protonenpumpenhemmer Omeprazol indiziert zur H. pylori-Eradikation sowie zur Prävention von rezidivierendem peptischem Ulcus bei Patienten mit H. pylori-induzierten Ulcera (aktiv oder in der Vorgeschichte).Helicobacter pylori

Bismut-Quadrupeltherapie als neuer Standard: Paradigmenwechsel in der Behandlung des Magenkeims

Frankfurt am Main (22. September 2016) - Das S2k-Leitlinienupdate zur Helicobacter pylori (H. pylori)-Eradikation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt Bismut-Quadrupeltherapieschemata als neuen Behandlungsstandard in der First-Line-Therapie.1 Hintergrund ist die steigende Resistenzrate von H. pylori gegenüber dem Makrolidantibiotikum Clarithromycin, das infolge zu immer geringeren Eradikationsraten beim Einsatz der bislang favorisierten Tripeltherapien führen.2-4 Mit Pylera® steht dem Patienten eine Bismut-Vierfachtherapie in Kombination mit dem PPI* Omeprazol (20 mg) zur Verfügung, die unabhängig von Antibiotikaresistenzen einsetzbar ist und zuverlässig Eradikationsraten von über 90% erreicht.5

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Verständlich und kompakt – neues Informationsblatt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

„Nierenkrebs – was für Sie wichtig ist“

Berlin (22. September 2016) - Jährlich erkranken in Deutschland etwa 16000 Menschen an Nierenkrebs. Davon werden etwa drei Viertel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können Medikamente, Operation oder Bestrahlung das Krebswachstum zeitweise aufhalten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Transabdominaler Ultraschall

Darmsonographie ermöglicht patientenfreundliches Verlaufsmonitoring bei CED

Hamburg (21. September 2016) – Der transabdominale Ultraschall ist eine patientenfreundliche und zuverlässige Methode, die sowohl zur Diagnose als auch zur Verlaufskontrolle bei Morbus Crohn geeignet ist. Zu diesem Résumé kamen Experten, die während eines im Rahmen der DGVS-Tagung stattfindenden Presseworkshops1 über die Ergebnisse der TRUST-Studie diskutierten. Die von AbbVie durchgeführte Studie evaluierte den Nutzen einer transabdominalen Ultraschalluntersuchung für das Routinemonitoring in der täglichen Praxis.2

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

adasuveBipolare Störungen

Notfallsituationen im Trialog: Erster internationaler Expertenkonsensus zum Umgang mit Agitation in der Psychiatrie

Chemnitz (16. September 2016) - Erregtheit, Unruhe- und Spannungszustände (Agitation) und Aggression zählen mit einer Prävalenz von über 10 % zu den häufigsten medizinischen Notfallsituationen in der Psychiatrie. Trotz der großen Auswirkungen in persönlichen, rechtlichen und gesundheitlichen Bereichen gab und gibt es bislang keine einheitlichen Leitlinien zur Erfassung und Behandlung. Aus diesem Grund haben sich 24 internationale ausgewiesene Experten aus 13 Ländern auf 22 gemeinsame Empfehlungen zu Assessment und Management von Agitation in der Psychiatrie geeinigt und diese veröffentlicht. Vorgestellt und erstmalig trialogisch diskutiert wurde dieser Konsensus auf einem Symposium im Rahmen der 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e. V. (DGBS) in Chemnitz unter dem Vorsitz von Prof. Martin Schäfer, Essen, und Prof. Georg Juckel, Bochum.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Triveram. Photo und Copyright: Servier3 Wirkstoffe, 2 Indikationen, 1 Tablette

TRIVERAM® als neues, effektives Therapiekonzept für Hypertoniker mit Hypercholesterinämie

München (16. September 2016) - Etwa 60 % aller Hypertoniker haben eine begleitende Hypercholesterinämie. [1] Alleine in Deutschland weisen ca. 12 Millionen Menschen diese Konstellation auf, die im Vergleich zu einer alleinigen Hypertonie das kardiovaskuläre Risiko verdoppelt. [1,2] Jedoch sind zugleich bei 50-60 % dieser Patienten die Hypertonie und Hypercholesterinämie nur unzureichend eingestellt. Für diese Hochrisikopatienten gibt es jetzt die neue, patientenindividuell dosierbare Dreifachkombination TRIVERAM® von Servier, die mit Perindopril, Amlodipin und Atorvastatin drei bewährte Wirkstoffe für zwei Indikationen in nur einer, 1x täglich morgens einzunehmenden Tablette bündelt. [3]

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Patientensicherheit in Gefahr

Chirurgen und Hygieniker fordern höhere Hygienestandards im OP

Berlin (14. September 2016) - Der aktuelle DIN-Normenentwurf zu Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) im OP droht bestehende Qualitätsstandards der Hygiene zu untergraben. Chirurgen und Krankenhaushygieniker kritisieren den Entwurf (DIN 1946-4-2016) des DIN-Normenausschusses Heiz- und Raumlufttechnik sowie deren Sicherheit (NHRS) scharf. Grund dafür sind die lufthygienetechnischen Abnahmeverfahren, die innerhalb des Entwurfs vorgesehen sind.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ein Jahr praktische Erfahrung mit der ersten nierenspezifisch wirkenden Therapie der ADPKD

JINARC® (Tolvaptan) bei Zystennieren

Berlin (12. September 2016) – Der nierenspezifisch wirkende Vasopressin-V2-Rezeptor-Antagonist JINARC® (Tolvaptan) steht seit einem Jahr in Europa für die Behandlung der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) zur Verfügung. Über ihre praktischen Erfahrungen mit dieser ersten in Europa zugelassenen zielgerichteten Behandlungsmöglichkeit der sogenannten Zystennieren berichteten Experten auf dem von Otsuka unterstützten Symposium im Rahmen der 8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). Mit Tolvaptan kann die Krankheitsprogression verlangsamt und ein Nierenversagen hinausgezögert werden.1,2 JINARC® ist indiziert bei erwachsenen ADPKD-Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) im Stadium 1 – 3 zu Behandlungsbeginn mit Anzeichen für eine rasche Krankheitsprogression.1

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Chancen und Limitationen

Digitale Versorgungskonzepte in der Nephrologie

Berlin (12. September 2016) - Die Digitalisierung aller Lebensbereiche findet aktuell für alle Menschen in Industrienationen hautnah und fassbar statt. Nahezu jeder Mensch verwendet heute Smartphones. Zahlreiche Vorgänge der Kommunikation, aber auch der Geschäftstätigkeit, erfolgen mit digitaler Unterstützung. Es ist deshalb kein Wunder, dass dies auch die Gesundheitsbranche im Gesamten und die Nephrologie im Besonderen erfasst.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dresdner Studie

ADHS Patienten lernen über Neurofeedback sich selbst besser zu steuern

Dresden (12. September 2016) - Medikamente oder individuelles Training? Um ADHS-Patienten langfristig zu helfen, gibt es verschiedene Therapieansätze.Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums sowe der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden erforscht in diesem Zusammenhang das Neurofeedback. Das Team um Veit Rößner, Christian Beste und Annet Bluschke konnte jetzt nachweisen, dass sich impulsives Verhalten der Patienten durch das Theta-Beta Neurofeedback reduzieren lässt. Die im Journal Scientific Reports (Nature-Verlag) publizierte Studie (doi10.1038/srep31178) zeigt erstmals, dass Neurofeedback nicht nur Effekte auf Verhaltensebene, sondern auch auf neurophysiologischer Ebene zeigt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Forscher äußern Kritik

Psychopharmaka sind keine Lösung

Bochum (12. September 2016) - Medikamente helfen langfristig nicht gegen psychische Störungen – diese Meinung vertreten die Bochumer Psychologen Prof. Dr. Jürgen Margraf und Prof. Dr. Silvia Schneider in einem Kommentar in „EMBO Molecular Medicine“. Die Forscher der Ruhr-Universität haben zahlreiche Studien zusammengetragen, die die nachhaltige Wirkung von Psychopharmaka infrage stellen, teils sogar negative Folgen bei längerer Einnahme dokumentieren. Dauerhaft wirksamer seien Psychotherapien. Die Autoren fordern, psychische Krankheiten nicht allein auf biologische Ursachen zu reduzieren, sondern Forschung zu biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren besser zu verzahnen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie eröffnet

Berlin (10. September 2016) - Während der Eröffnungsveranstaltung wurden auch die höchsten Ehrungen der DGfN verliehen: Mit der Franz-Volhard-Medaille wurde Prof. Dr. med. Josef M. Pfeilschifter, Frankfurt a.M., geehrt. Den Franz-Volhard-Preis zur Förderung herausragender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nierenforschung erhielten Prof. Dr. Jochen Reiser, Chicago/USA, und Prof. Dr. Bernard Schermer, Köln.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Aktuelle Studie zeigt

Darm und Psyche sind eng verbunden

Berlin (9. September 2016) - Rund elf Prozent der Weltbevölkerung leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Chronische Bauchschmerzen, Unwohlsein, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall schränken die Betroffenen im Alltag stark ein und senken ihre Lebensqualität. Eine aktuelle Studie einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe zeigt nun, dass Stress und Angstleiden die Entstehung eines Reizdarmsyndroms begünstigen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) rät daher dazu, bei einem Reizdarmsyndrom immer auch eine psychosomatische Beratung in Betracht zu ziehen.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 4 von 101
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson